LoL: Fnatic verliert sein Mega-Talent und den Führungs-Spieler – Kauft sich günstig ein Wunder

Das größte Team von Europa in League of Legends ist Fnatic. Die wurden vor Jahren sogar mal Weltmeister. 2021 hatten sie ein ordentliches LoL-Team zusammen: Mit Adam konnten sie eines der größten Talente in Europa aufbieten, mit Bwipo einen echten Führungsspieler präsentieren. Die sind jetzt angeblich beide weg. Richten soll es ausgerechnet „Wunder“ von G2, der stand zuletzt in der Kritik.

So lief für 2021 für Fnatic:

  • 2021 war ein seltsames Jahr für Fnatic, denn man hat gleich 2 seiner besten Spieler verloren: Der legendäre ADC Rekkles ging zu Konkurrent G2, Jungler Selfmade verschwand ebenfalls. Man konnte sich aber mit ADC Upset und Toplaner Adam zwei große Talente holen.
  • Nach einem schwachen Start kam Fnatic erst gegen Ende der Spielzeit zusammen, als sie voll auf die Botlane setzten, das Talent Adam in der Top-Lane aufblühte und der erfahrene Top-Laner Bwipo sich im Jungle viel besser schlug, als irgendwer erwarten konnte. Letztlich endete das Jahr mit der Qualifikation für die Worlds, wo es aber überhaupt nicht lief und es zu viel Kummer kam.
  • Für 2022 wird sich Fnatic neu aufstellen. Das muss man auch, denn man wird 3 wichtige Spieler verlieren, wie aktuelle Transfer-Gerüchte glaubhaft darlegen.
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von Schuhmann

Wer geht alles? Für Fnatic ist es besonders bitter, dass man sein „junges Talent“ Adam schon nach wenigen Spielen wieder abgeben muss. Der Franzose gilt als eines der größten Talente im europäischen LoL überhaupt, der wechselt jetzt zum neuen Team BDS aus der Schweiz, die sich den Spot von Schalke gekauft haben. Das ist ein derber Rückschlag für Fnatic.

Der Deal ist zwar noch nicht offiziell, aber gilt als so gut wie sicher. Es heißt, Fnatic und Team BDs hätten sich mündlich auf einen Transfer geeinigt (via upcomer). Das klingt so, als investiert Team BDS in seine Zukunft und will gleich eine gute Rolle in der LEC spielen.

Auch den Führungs-Spieler Bwipo wird Fnatic verlieren. Den zieht es offenbar zurück auf die Top Lane. Es heißt, es soll ihn in die USA zu Team Liquid verschlagen. Da ist er in guter Gesellschaft: Angeblich sollen auch US-Superstar Bjergsen und der ADC Hans Sama dort landen (via dotesports).

Bwipo hatte während der LoL Worlds 2021 bitter darunter gelitten, dass seine Freundin ins Fadenkreuz der Fans geriet: Einige Anhänger von Fnatic machten sie für das schlechte Abschneiden ihres Teams verantwortlich.

Bwipo
Das ist Bwipo, der Führungsspieler von Fnatic.

Es sieht auch ganz danach aus, als würde Midlaner Nisqy das Team Fnatic verlassen. Der ist aber mit seiner Situation offenbar unglücklich. Angeblich war im Gespräch, dass Nisqy den Kroaten Perkz bei Cloud 9 ersetzt, aber Fnatic wollte wohl zu viel Geld für Nisqy und die Verhandlungen brachen zusammen. Jetzt könnte es dazu kommen, dass Nisqy 2022 erst Mal ohne Team dasteht (via dotesports).

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Nisqy klingt geknickt.

Preis von Wunder angeblich von 2.000.000 € auf 600.000 € gesunken

Wenn holt Fnatic neu? Heute wurde bekannt, dass Fnatic offenbar den Top-Laner Wunder von G2 verpflichtet hat (via dotesports). Der galt jahrelang als führender Top-Laner in Europa, wenn ihm auch seine Liebe für WoW öfter mal in die Quere kam.

Quellen sagen: Wunder sei sogar ein Schnäppchen, statt 2 Millionen Euro, die ursprünglich für ihn aufgerufen wurden, bekam Fnatic ihn angeblich für 600.000 €. Die Zahlen stammen aus Quellen der Seite Dotesports.

Dass G2 einen Spieler an Fnatic abgibt, ist selten. Zuletzt kam raus, dass sie bei dem Spieler Perkz sogar eine Klausel im Vertrag hatten, dass er nicht an Fnatic verkauften werden durfte. Auch Jahre nicht, nachdem er G2 bereits verlassen hatte.

Zuletzt hatten Fans einige Kritik an Wunder geäußert, er nehme LoL nicht mehr so ernst und würde öfter in Trainingskämpfen trollen. Wunder scheint die Kritik aber als ungerecht zu empfinden:

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Wunder kommentierte leicht bissig: Wenn es Fragen zu seinem Charakter gibt, solle man ihn anschreiben.

Ansonsten bleiben Hylissanng und Upset offenbar in der Botlane zusammen – man sucht dann noch einen Jungler und einen Midlaner, wobei die Deals auf den Positionen noch nicht endgültig feststehen, sondern sich nur deutlich abzeichnen.

Wunder ist für seine Liebe zu WoW bekannt und wurde einmal dafür sogar bestraft:

LoL verhängt 1000$-Strafe gegen G2 Esports, weil ein Pro WoW Classic spielte

Das ist die aktuell beste SMG in Battlefield 2042 und das macht sie so stark

Der Early Accces zu Battlefield 2042 läuft jetzt knapp eine Woche und Spieler finden immer mehr für sich raus, welche Waffen besonders gut sind. Aktuell sticht die PP-29 besonders heraus. MeinMMO zeigt euch, was die Maschinenpistole so beliebt macht und welches Loadout sich eignet.

Was ist das für eine Waffe? Die PP-29 ist eine Maschinenpistole und basiert auf der PP-19, die Shooter-Veteranen gut kennen dürften. Wie alle SMGs ist sie besonders auf kurze Distanzen stark.

In Battlefield 2042 zählt sie gerade zu den beliebtesten und besten Waffen. Das hängt zum einen damit zusammen, dass Sturmgewehre gerade wegen eines Problems mit dem Blooming schlecht performen, andererseits hat die PP-29 aber auch von sich aus einige Vorzüge.

Wie schaltet man die Waffe frei? Es handelt sich um die zweite Maschinenpistole, die ihr freischalten könnt. Dafür müsst ihr Stufe 18 erreichen.

Wir fassen für euch die Stärken und Schwächen der Waffe zusammen und wie ihr sie spielen solltet. Ihr könnt euch außerdem dieses Video von YouTuber Lost anschauen, der sich die PP-29 genauer angesehen hat.

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Die PP-29 ist ein starker Allrounder unter den SMGs

Was sind die Stärken der Waffe? Die PP-29 hat einige Vorzüge gegenüber anderen Waffen zu bieten und viele Stärken:

  • Hohe Feuerrate
  • Ausreichender Schaden
  • Ein großes Magazin
  • Gut kontrollierbar
  • Auf nahe und mittlere Distanz stark
  • Keine so problematische Streuung, wie bei Sturmgewehen

Mit dem richtigen Setup ist die MP nicht nur auf kurze Distanzen stark, sondern kann auch auf Entfernung punkten.

Dadurch ist sie den meisten Sturmgewehren nicht nur ebenbürtig, sondern durch die Probleme bei der anderen Waffenklasse aktuell sogar überlegen. YouTuber Lost hat dazu sein Waffen-Loadout vorgestellt.

Hier seht ihr die Standard-Ausführung der PP-29 ohne Aufsätze.

So sieht sein Setup für die PP-29 aus:

  • Visier
    • DD Holo
  • Magazin
    • High-Power
  • Lauf
    • Verlängerter Lauf
  • Unterlauf
    • Die PP-29 hat keinen Unterlauf

Hinweis: Solltet ihr mit anderen Aufsätzen experimentieren, müsst ihr euch eines anderen Problems bewusst sein. Denn die Aufsätze tun oft nicht das, was ihre Beschreibung angibt. Testet eure Waffen-Setups also am besten gegen Bots.

So spielt sie sich: Die Waffe ist gut kontrollierbar und hat lediglich eine vertikale Streuung. Ihr müsst beim Feuern also nur nach unten gegenhalten und könnt so stabil auf eure Gegner ballern.

Auf Entfernungen solltet ihr nur kurze Feuerstöße einsetzen. Die Waffe hat hierfür keinen alternativen Feuermodus, ihr müsst eure Kugeln also selbst dosiert einsetzen.

Mit diesem Setup bekommt ihr eine SMG, die zwar nicht die höchste Feuerrate ihrer Waffenklasse hat, aber als Allround-Waffe sehr gut funktioniert. Hinzu kommt, dass man sie vergleichsweise früh freischaltet.

Wenn ihr eher auf große Entfernungen unterwegs seid, ist übrigens eine DMR die Waffe eurer Wahl.

Sturmgewehre haben ein Problem mit der Streuung

Was ist das Problem mit den Sturmgewehren? Sturmgewehre in Battlefield 2042 sind am Anfang einer Feuersalve sehr unpräzise. Dabei helfen leider keine Waffen-Aufsätze und auch das Stehenbleiben der Spielfigur verbessert nicht viel an der Blooming-Mechanik.

Betroffen sind davon vor allem Sturmgewehre, aber auch LMGs scheinen damit Probleme zu haben. Scharfschützengewehre und DMRs sind auf größere Distanzen daher nicht zu schlagen, während SMGs den Nahkampf dominieren.

Entwickler DICE hat das Problem allerdings schon auf dem Schirm und arbeitet an Verbesserungen.

Was haltet ihr von der PP-29? Habt ihr sie schon getestet? Habt ihr andere Waffenempfehlungen?

Wenn Bobby Kotick jetzt nicht geht, wird Activision Blizzard mehr Talente verlieren

Der Sexismus-Skandal bei Activision Blizzard ist erneut hochgekocht. In einem Enthüllungsbericht vom 16.11. erhebt das Wall Street Journal schwere Vorwürfe gegen CEO Bobby Kotick (58). Im Raum stehen das Verheimlichen einer angeblichen Vergewaltigung und eine Morddrohung. MeinMMO-Chefredakteurin Leya Jankowski meint: Wenn Kotick nicht geht, dann werden es andere tun.

Es ist mir nicht leicht gefallen, den Enthüllungsbericht des Wall Street Journals zu lesen. Als dieser am Abend des 16. Novembers veröffentlicht wurde, kamen wir mit der Redaktion noch mal zusammen und haben kaum Worte dafür gefunden, was dort stand:

  • Eine Mitarbeiterin berichtete der Personalabteilung von einer Vergewaltigung, die innerhalb des Unternehmens stattgefunden haben soll. Kotick habe diese Vorwürfe gegenüber dem Vorstand verschwiegen. Das Ganze wurde außergerichtlich geklärt.
  • Kotick soll einer Assistentin im Jahr 2006 mit Mord gedroht haben. Dafür soll er sich damals entschuldigt haben. Der Vorfall wurde außergerichtlich geklärt.
  • Kotick soll veranlasst haben, dass die Mitarbeiterin Fran Townsend die Klageschrift in einer E-Mail an das Team von Activision Blizzard abweist. Das wurde Townsend von tausenden Angestellten der Firma übel genommen: Sie forderten ihren Rücktritt als „Executive Sponsor” des Frauennetzwerks von Activision Blizzard. Sie trat zurück.
  • Der Vorstand wurde nicht darüber informiert, dass eine Mitarbeiterin sich selbst das Leben genommen hatte, nachdem Nacktbilder von ihr auf einer Firmenfeier kursierten. Das habe der Vorstand erst nach der initialen Anklage-Schrift gegen Activision Blizzard erfahren.
Wenn dich dunkle Gedanken plagen, kannst du dich unter den Telefonnummern 0800/111 0 111 und 0800/11 0 22 an die Telefonseelsorge wenden – das ist bundesweit und kostenfrei.

Schon seit Veröffentlichung der Klageschrift war uns bekannt, dass Blizzard durch eine Historie von Sexismus und starkem Alkoholkonsum am Arbeitsplatz geprägt ist. Bisher stand bei der Klage gegen Activision Blizzard primär das Gaming-Studio Blizzard im Fokus.

Durch den Enthüllungsbericht wurde der Fokus auf Publisher Activision gelenkt und seinen CEO Bobby Kotick.

Die Vorwürfe für diese Kolumne so zu listen, lässt mich schwer schlucken – und das sind nur „die Highlights”. Es ist aber wichtig, die Vorwürfe aufzuzählen, um das Ausmaß der Anschuldigungen zu begreifen. Wenn ein CEO Morddrohungen äußert und angebliche Vergewaltigungen dem Vorstand gegenüber verschweigt, nichts weiter unternimmt – das ist menschenverachtend.

Hexenjagd oder ein längst überfälliger Schritt?

Nun ist es jedes Mal aufs Neue verdammt schwierig, über solche Vorfälle zu berichten und die richtigen Entscheidungen in der Berichterstattung zu treffen. Denn beweisen können wir natürlich gar nichts. 

Das Wall Street Journal bezieht seine Informationen auf Interviews, die mit den Angestellten geführt wurden. Es sollen außerdem Dokumente vorliegen, die diese Unterstellungen untermauern. Für die Quellen hat es eine enorme Bedeutung, dass sie anonym bleiben. Es ist wichtig, dass ihre Namen und die entsprechenden Dokumente nicht ihren Weg in die Öffentlichkeit finden. 

In der Kommentarspalte zu solchen Berichten wird bei uns immer wieder der berühmte Fall um den TV-Moderator Jörg Kachelmann angesprochen. Kachelmann war 2011 vom Vorwurf einer Vergewaltigung freigesprochen worden. Bis dahin waren sein Ruf und seine Karriere aber schon ruiniert. 

Hexenjagd heißt es dann – und ja, vor der muss man sich zu Recht hüten.

Im Falle von Bobby Kotick sieht es so aus, dass er die Berichterstattung zu den Vorwürfen als unfair empfindet. In einem Statement gegenüber Bloomberg heißt es, man sei sehr enttäuscht über den Bericht vom Wall Street Journal. Man habe nicht die positiven Änderungen hervorgehoben, die es seit der Veröffentlichung der Sexismus-Klage gab.

Der Vorstand von Activision Blizzard bekundet, dass man hinter Kotick stehe:

Der Vorstand von Activision Blizzard bleibt dem Ziel verpflichtet, Activision Blizzard zum einladendsten und integrativsten Unternehmen der Branche zu machen. Unter der Führung von Bobby Kotick hat das Unternehmen bereits branchenweit führende Veränderungen eingeführt, darunter eine Null-Toleranz-Politik bei Belästigung und das Engagement, den Anteil von Frauen und nicht-binären Personen in unserer Belegschaft deutlich zu erhöhen […]. Der Vorstand hat weiterhin Vertrauen in Bobby Koticks Führungsqualitäten, sein Engagement und seine Fähigkeiten.

Offizielles Statement vom Activision-Blizzard-Vorstand zum Enthüllungsbericht

Man streitet die Vorwürfe jedoch nicht ab. Wir können davon ausgehen, dass hier ein großer Wahrheitsgehalt drin liegt.

Zu diesen Maßnahmen zählte übrigens auch, Jen Oneal zur Co-Chefin bei Blizzard zu machen. Die jetzt weg ist und zusammen mit ihr sind zwei weitere Frauen in Führungspositionen bei Blizzard gegangen. Es gibt also jetzt schon Maßnahmen, die nicht so nachhaltig waren.

Die eigenen Teams bei Activision Blizzard sehen es wohl anders als Bobby Kotick und der Vorstand. Direkt nach Veröffentlichung des Wall Street Journals wurde erneut ein Streik und “Walk-Out” der Belegschaft angekündigt und auch durchgeführt.

Ein großer Teil der Belegschaft will, dass Bobby Kotick zurücktritt. Laut Bloomberg sollen mehr als 100 Leute bei Blizzard mitgemacht haben und das, obwohl noch Home-Office im Unternehmen angeboten wird wegen der Corona-Lage.

https://twitter.com/jasonschreier/status/1460712229049884672
Bloomberg-Journalist Jason Schreier berichtet vom Protest bei Blizzard

Wenn Bobby Kotick nicht geht, werden es andere tun – und das wird schmerzlich

Es mag stimmen, dass unter der Führung von Bobby Kotick jetzt schon einige Änderungen im Unternehmen umgesetzt wurden. Es mag stimmen, dass der Vorstand weiter Vertrauen in die Führungsqualitäten von Bobby Kotick hat. 

Genauso stimmt aber auch, dass die Leute, die maßgeblich die Spiele für Blizzard erstellen, ihr Vertrauen in den CEO verloren haben. Sonst gäbe es jetzt keinen Protest und keinen Streik. Sonst hätte es nicht über die letzten Jahre zahlreiche Kündigungen von Schlüsselfiguren im Unternehmen gegeben.

Die kurzzeitige Co-Chefin bei Blizzard Jen Oneal hätte sonst auch nicht gesagt: Sie habe kein Vertrauen mehr in die Führung. Sie hat ihre Konsequenzen gezogen und ist gegangen. Andere könnten ihr folgen.

Als ich mich in die Lage der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen versetzte, kam mir ein Gedanke: Sind wir an einem Punkt angekommen, an dem man sich schämt zu sagen, dass man für Activision Blizzard arbeitet? 

Ins Grübeln kam ich bereits vor ein paar Tagen. Mich erreichte auf meinem Instagram eine persönliche Nachricht, in der ich um Rat gefragt wurde. Eine junge Person, die einen lukrativen Job bei Blizzard angeboten bekommen hat, fragte mich, ob man diese Stelle mit den heutigen Umständen überhaupt noch annehmen sollte. Sie sei sehr am zweifeln.

Meine Antwort darauf war, dass es immer noch Gewicht in der Branche hat bei einem Unternehmen wie Blizzard zu arbeiten. Das öffnet nach wie vor Türe und Tore. Es kann ein Sprungbrett sein.

Reflektiere ich meine Antwort auf diese Person heute, sehe ich das Problem: 

Denn aktuell könnte ich dieser Person nicht dazu raten, das Unternehmen zu betreten, um dort Karriere zu machen und für Jahre bei Blizzard zu arbeiten. Denn weder die Zukunft von Blizzard, noch die aktuelle Lage sähen wirklich rosig aus. 

Im Moment wäre ein Job-Wechsel zu Blizzard aus meiner Sicht eine attraktive Übergangsstelle, um sich später für andere Jobs bei anderen Firmen zu qualifizieren. 

Wenn man nur noch einen großen Namen hat, aber kein attraktives Arbeitsumfeld bieten kann, sind das keine guten Vorzeichen, um Talente zu halten oder sie zu bekommen. 

Das alles sehe ich unabhängig von den größtenteils wahnsinnig guten Spielen, die uns Activision und Blizzard gegeben haben.

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Wir haben uns im Podcast erst vor wenigen Tagen ausführlich mit der Situation von Blizzard beschäftigt.

Es ist unwahrscheinlich, dass Bobby Kotick geht – aber nicht unmöglich

Kotick ist selbst Teilhaber bei Activision Blizzard und er bekommt die Unterstützung des Vorstands. Er müsste schon aus freien Stücken gehen. Dann hätte er aber auch nicht mehr die Chance, seinen jetzigen Ruf reinzuwaschen. Er hat das Unternehmen außerdem über 30 Jahre mit aufgebaut und ich kann mir nicht vorstellen, dass er unter diesen Umständen gehen möchte.

Es müsste schon ein hoher Druck von außen kommen, damit er den Schlussstrich zieht und das Feld räumt. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen müssten sehr laut werden, die Investoren auf die Barrikaden gehen.

Wenn Bobby Kotick jedoch bleibt, dann werden noch mehr gehen. Noch mehr junge Talente werden hinterfragen, ob sie für Activision Blizzard arbeiten wollen. Letztendlich trägt die Führung immer die Verantwortung für das gesamte Unternehmen.

Es wird jetzt eine sehr harte Phase auf Activision Blizzard zukommen und die Entwicklung der Spiele stark belasten und ausbremsen. Genau hier bräuchte man junge und motivierte Talente jetzt am dringendsten. 

Nach den neuesten Enthüllungen kann ich mir persönlich schwer vorstellen, dass junge Talente gerne noch unter der Führung von Bobby Kotick arbeiten möchten. Das alles kann ich natürlich nur mit dem Blick von außen beurteilen.

Ich warte ab, was in den nächsten Tagen und Wochen passieren wird. Kann Kotick den Druck von außen abfedern und bleibt in seiner Rolle, dann liegt ein steiniger Weg vor ihm. Es wird nicht leicht, das verspielte Vertrauen wieder zurückzubekommen.

Ob er es dann schafft, Vertrauen zu gewinnen und nachhaltig etwas im Unternehmen zu ändern, wird sich noch zeigen und kann Jahre dauern.

Ich wünsche dem Team hinter Activision Blizzard, dass sie sich hiervon erholen können und zur neuen Größe finden – egal, ob mit oder ohne Bobby Kotick.

Twitch organisiert 400.000-Dollar-Turnier für Warzone – Stream startet mit einem Mittelfinger für Tausende

Über das Format „Twitch Rivals“ veranstaltet die Streaming-Plattform die „World Series of Warzone“ und bei einem Spieler-Draft kam es zu einer ungewöhnlichen Mittelfinger-Szene.

Das ist passiert:

  • Über Twitch Rivals werden regelmäßig Turniere für Call of Duty: Warzone veranstaltet
  • Kurz vor der Umstellung auf die Vanguard-Grafik gibt es noch einmal die World Series of Warzone
  • In einem Stream dazu sollten Team-Captains ihr Team draften und statt eines Streamers gab es einen Mittelfinger zu sehen

Mittelfinger schleicht sich in den Stream

Was ist da passiert? 5 bekannte Warzone-Steramer wollten für das große Turnier ihre Teams draften, doch beim Streamer „HusKerrs“ gab es für ein paar Minuten nur ein Standbild. Nach einer Totalen auf „TeeP“ kam es zu der verrückten Szene:

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Oben rechts auf dem Bild im „Studio“ sollte eigentlich HusKerrs zugeschaltet sein, doch stattdessen taucht dort plötzlich ein Mittelfinger auf. Der Finger wedelt fröhlich vor sich hin und zeigte damit mal eben tausenden Zuschauern, was er von der Veranstaltung hält. Zu dem Zeitpunkt im Stream schauten über 10.000 Leute den Stream (via twitchtracker.com).

Die Beteiligten ließen sich doch nur wenig anmerken. Einzig die Streamerin „ShawnJGaming“ musste etwas lachen und war sich wohl auch nicht so ganz sicher, was abgeht.

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Streamer fliegt bei Twitch Rivals raus – War sein „Dr Disrespect“-Cosplay zu provokant?
von Maik Schneider

Was war das für ein Stream? Am 17. November starten die World Series of Warzone und es geht im großen Duo-Tunier von Nordamerika um insgesamt 400.000 Dollar (ca. 350.000 € – Stand 17.11.21). Das Preisgeld teilt sich dabei in 2 Teile:

  • 300.000 $ verteilt auf alle Teilnehmer
  • 100.000 $ über die Captain-Teams

Über mehrere Matches sammeln alle Teams Punkte und die Spieler erhalten über ihre Platzierung dann entsprechend ein Preisgeld.

Zusätzlich bekommen alle Mitspieler Preisgeld über ihre Captain-Teams. Zu jedem der 5 Captains zählen dann 5 Teams und die Punkte dieser Teams bestimmen die Platzierung des Captains und weiteres Preisgeld.

Wie konnte es zu dem Fingerangriff kommen? Der Streamer HusKerrs erklärte, dass er den Link zu dem Call in einem Stream veröffentlicht hat und sich dadurch irgendjemand in die Übertragung schmuggeln konnte. Danke an unseren User „somerandomguy“ für die nachträgliche Info.

In einem so großen und durchgeplanten Stream im „Twitch Rivals“-Format auf einen solch frechen Mittelfinger zu treffen, dürfte wohl eine Seltenheit bleiben. Erinnert ihr euch an ähnlich verrückte Vorfälle? Dann lasst uns gern eure Gedanken in den Kommentaren da.

Wollt ihr mehr zu CoD lesen, dann schaut hier vorbei: Call of Duty: Vanguard ist zum Release nur halb so relevant wie Modern Warfare – Wo ist der Hype?

Quelle(n):
  1. Dexerto

Eine Karte in FIFA 22 macht gerade das Online-Spiel in FUT kaputt

In FIFA 22 Ultimate Team gibt es gerade einen kuriosen Fehler, der das Online-Spielen unmöglich macht. Hier erfahrt ihr, warum ihr die Heroes-Karte von Joe Cole aktuell lieber nicht aufstellen solltet.

Update, 17. November, 20:00 Uhr: EA hat mittlerweile bekanntgegeben, dass der Fehler behoben wurde.

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FIFA 22 Ultimate Team hat tausende von Karten zu bieten, doch ausgerechnet eine Karte macht gerade so große Probleme, dass Online-Spiele unmöglich sind. Es geht um die Heroes-Karte der englischen Legende Joe Cole.

Die Karte, die gerade für Probleme sorgt.

Was ist das Problem? Wie EA Sports auf Twitter bekannt gegeben hat, gibt es gerade ein Problem mit der FUT-Heroes-Karte von Joe Cole. Wenn sich diese Karte im Kader eines Spielers befindet, kann kein Online-Spiel gestartet werden und das Matchmaking ist deaktiviert.

Weder Division Rivals, FUT Draft, noch FUT Champions sind mit der Joe-Cole-Karte möglich. Entfernt man die Karte jedoch aus der eigenen FUT-Truppe, kann man sofort und ohne Probleme ein Match finden und dieses bestreiten.

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Wie geht es weiter? In dem Thread auf Twitter hat EA angekündigt, bereits an einer Lösung zu arbeiten und sich erneut zu melden, wenn es etwas Neues gibt.

Wir halten euch auf dem Laufenden und überarbeiten diesen Beitrag, sobald EA sich erneut zu dem Fehler äußert.

So reagiert die Community auf den Fehler

Das sagen die Fans: Auf reddit wird das Problem diskutiert und vor allem Spieler, für die Joe Cole ein wichtiger Bestandteil des eigenen Teams ist, ärgern sich.

  • howelliv: Ich habe einen untauschbaren Joe Cole, der wichtig für die Team-Chemie ist. Ohne ihn muss ich einige Spieler meines Teams austauschen.
  • ParryMeAgain: Er ist ein wichtiger Teil meines Teams, verdammt nochmal.
  • StiflerPie: Ich habe eine Draft-Squad mit Cole erstellt und kann leider gar kein Match mehr starten.

Was sagt ihr zu dem Spielfehler? Habt ihr selbst Joe Cole im Team und könnt ihn jetzt nicht nutzen? Erzählt es uns doch gerne in den Kommentaren!

Und wenn ihr wissen wollt, ob sich die neuen 82+ SBCs lohnen, dann schaut doch mal hier rein:

FIFA 22: Neue SBCs garantieren Werte über 82 – Doch lohnt sich das?

Experten für Filme erklären euch, warum Arcane so gut ist – Nerd & Kultur im Podcast

Die MeinMMO-Chefredakteurin Leya Jankowski war bei dem Podcast Nerd & Kultur dabei und hat über den Serien-Hit Arcane von Riot gesprochen. Schaltet ein!

Das ist Arcane: Auf Netflix geht gerade die Serie Arcane durch die Decke – eine Serie, die auf dem Universum von League of Legends basiert.

Die Serie spielt in der glänzenden Stadt Piltover, die in der Welt von LoL als der Schmelztiegel von Kunst, Handwerk und Handel gilt. Es ist ein kulturelles Zentrum, in dem die Erfinder und Handwerker zu Hause sind und ihre Werke präsentieren können.

Doch die Stadt hat eine Schattenseite namens Zhaun. Es ist ein Distrikt, der sich unterhalb der Stadt befindet und in dem sich die Armen und Ausgenutzten befinden. Im Zentrum des Geschehens stehen die beiden Schwestern Vi und Jinx.

MeinMMO-Chefredakteurin Leya ist sogar der Meinung, dass es sich bei Arcane um die beste Spieleverfilmung aller Zeiten handelt. Entsprechend wurde sie in den Podcast Nerd & Kultur mit Marco Risch und Yves Arievich eingeladen, um über die Serie, League of Legends und Riot zu reden.

Es ist das erste Review und Kritik zur todschicken Animationsserie ARCANE von Nerd & Kultur. Zum Zeitpunkt der Aufnahme hatten die Teilnehmer dank Pressezugang eine Folge Vorsprung.

Daher Achtung: ab 00:45:42 gibt es Spoiler!

WERBUNG: Diese Folge wird euch präsentiert von LEAGUE OF LEGENDS: WILD RIFT, dem kostenlosen Mobile-Ableger des PC-Spiels und der Vorlage der Serie. Es gibt keine (!) redaktionellen Eingriffe in den Podcast. Jede Meinung ist nur die unsere.
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Arcane und Riot im MeinMMO-Podcast

Auch in unserem MeinMMO-Podcast haben wir das Thema rund um die Serie Arcane und den Entwickler Riot behandelt.

Riot hat sich mittlerweile zu einem der spannendsten Spieleschmieden gemausert. Manche munkeln, dass der Entwickler das neue Blizzard sei und heute die Dinge umsetzt, die Blizzard damals groß gemacht hat.

Mehr dazu erfahrt ihr in unserer letzten Podcast-Folge:

Das Studio hinter League of Legends, Riot, wird gerade zum neuen Blizzard

Streit zwischen Twitch-Streamern Tanzverbot und MontanaBlack eskaliert – Wegen Casino

Die Twitch-Streamer Marcel „MontanaBlack“ Eris (33) und Kilian „Tanzverbot“ Heinrich (24) haben in der Vergangenheit das Thema Spielsucht und Casino in einem Stream diskutiert. Jetzt kam in Tanzverbots Livestream erneut das Thema. Daraufhin gab es eine Kette von Reaktionen: Sie endete mit einer aufgebrachten Ansage von Kilian und einer Reaktion darauf von MontanaBlack.

Womit begann die Diskussion? In der Vergangenheit gab es eine Diskussion zwischen MontanaBlack und Tanzverbot im Livestream auf Twitch, in dem beide Seiten einen klaren Standpunkt vertreten haben:

  • Tanzverbot war gegen Casinos und sagte, dass MontanaBlack schon in gewisser Weise süchtig danach sei. Außerdem erfülle eine Vorbildfunktion für seine jungen Zuschauer.
  • MontanaBlack sagte, er sehe kein Problem darin, sich mal in Casinos zu vergnügen. Nicht jeder sei direkt abhängig und er kenne sich mit ernsthaften Süchten aus, da er bereits abhängig von Alkohol und weiteren Drogen war.

Die Debatte zog sich mit verschiedenen Diskussionspunkten über 90 Minuten hin und sie wurde dabei live von mehr als 100.000 Zuschauern verfolgt.

Danach wurde jede Aufzeichnung dieser Diskussion gelöscht. MontanaBlack bestand darauf, dass nichts davon auf irgendeiner Plattform hochgeladen wird. Er habe die Casino-Debatte schon so oft führen müssen, das sei nicht wieder nötig. Anschließend wurde es still um die Debatte, bis Tanzverbot in einem Livestream nochmals darüber sprach.

Tanzverbot kritisiert MontanaBlack, xRohat und Real_Bazzi im Livestream

Am 13. November lud der offizielle Livestream-Highlight-Kanal von Tanzverbot ein Video auf YouTube hoch, welches Kritik an MontanaBlack und seinen Kollegen Real_Bazzi und xRohat enthielt.

Bazzi und Rohat sind ebenfalls Twitch-Streamer, die schon seit Längerem mit MontanaBlack zocken und durch das „GTA Online“-Roleplay mit ihm bekannter geworden sind. Rohat gehört außerdem zu den aktuell größten Streamern in Deutschland.

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Dabei brachte Tanzverbot folgende Kritikpunkte an:

  • MontanaBlack habe Rohat mit ins Casino genommen, um dort „nur“ 400 Euro zu verspielen. Tanzverbot merkt an, dass das nicht „nur“ 400 Euro wären. Man solle nicht den Bezug zum Geld verlieren, auch wenn man viel davon habe. Er empfand es als schlimm, dass in 2 Stunden ein so hoher Geld-Betrag ausgegeben wurde.
  • MontanaBlack solle es nicht so vorleben, als wäre es normal, einfach mit 400 Euro ins Casino zu gehen und es zu verzocken. Er würde eine Vorbildfunktion für seine Zuschauer einnehmen.
  • Tanzverbot sagte, er habe einmal selbst von 400 Euro zwei Monate lang gelebt und betonte, wie viel Geld das sei.
  • Rohat habe jetzt zwar durch GTA Online schnell einen Hype bekommen, aber sobald das vorbei sei, müsse er aufpassen, dass er seine Zuschauerschaft nicht verliert. Rohat solle auf sein Geld achten und es nicht verspielen, man wisse nie, was komme.
  • Rohat und Bazzi seien sehr vorlaut, hätten ein großes Mundwerk und würden sich zu sehr aufspielen, nur, weil sie jetzt größer sind und einen Hype haben.
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Reaktion von MontanaBlack auf Tanzverbots Livestream-Kritik

Zwei Tage später, am 15. November, reagierte MontanaBlack auf die Kritik in einem Livestream auf Twitch. Richtig Bock habe er darauf nicht gehabt, so MontanaBlack, aber der Chat votete dafür und so ließ er sich überzeugen, die Aussagen von Tanzverbot zu kommentieren.

Ein Zusammenschnitt der Ausführungen von MontanaBlack wurde anschließend auf einem offiziellen Highlight-Kanal von MontanaBlack auf YouTube hochgeladen.

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Dabei antwortete MontanaBlack Folgendes auf die Kritik:

  • Das Verhältnis der Verdienste der Menschen sei ausschlaggebend dafür, wie viel sie am Ende ausgeben. Je mehr jemand verdiene, desto mehr könne er auch ausgeben.
  • Ob man 400 Euro in teure Klamotten, Autos, Essen oder eben ins Casino steckt, sei völlig irrelevant. Jeder könne mit seinem Geld machen, was er für richtig halte.
  • MontanaBlack brachte als Beispiel Tanzverbots Konsum von Lebensmitteln an: Wenn der zehnmal die Woche Essen bestelle, bezahle er für Essenslieferung auch eine Summe, die sich ein Geringverdiener nicht leisten könne.
  • Außerdem verteidigte er seine Kollegen Rohat und Bazzi, sie hätten vorher schon ein loses Mundwerk gehabt. Das wäre Tanzverbot nur nicht aufgefallen, weil sie keine großen Streamer waren und er sich dadurch nicht mit ihnen beschäftigt habe.
  • MontanaBlack ging mit Rohat ins Casino und gab mit ihm dort 400 Euro aus, weil Rohat das in dem Moment einfach gefühlt habe und das sei richtig so. Weiterhin sei Rohat ohnehin schon vorher Sportwetten und Casino-Besuchen nachgegangen.
  • Zudem soll Tanzverbot, laut MontanaBlack, einen Unterton von Neid und Missgunst bei der Kritik gehabt haben.
  • Denn früher hätte MontanaBlack ihm selbst einen Hype verschafft, weil er Tanzverbot damals 3 Euro mit einer provozierenden Nachricht gespendet habe. Das bereut MontanaBlack heute und bezeichnet es als Fehler. Auf die 3-Euro-Spende reagierte Tanzverbot damals mit einem Video, das auf YouTube eine Millionen Aufrufe erzielte.

Tanzverbot aufgebracht, macht laute Ansage gegen MontanaBlack

Tanzverbot fühlte wiederum sich von der Reaktion angegriffen, machte darauf hin ein lautes Ansage-Video im Wald und stellte es auf YouTube.

Er betonte dabei deutlich, dass MontanaBlack nicht alleinig für seine Größe als Influencer verantwortlich sei und er es selbst geschafft habe, so ein großer Content-Creator zu werden.

Nur der große Streamer Unge dürfe sich das Recht herausnehmen, zu sagen, er habe Tanzverbot großgemacht. Da Unge ihm während eines Projektes lange Zeit unter die Arme griff und Tanzverbot ihm etwa 300.000 Abonnenten zu verdanken habe.

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In dem Video spricht Tanzverbot diese Themen an:

  • Tanzverbot entschuldigte sich zuerst bei Bazzi und Rohat, nachdem er ihnen gegenüber nicht neutral gewesen sei. Er habe sich vorher nicht genügend mit ihnen auseinandergesetzt.
  • Es fühlte sich für Tanzverbot so an, als sei es MontanaBlacks Mission seinen Werdegang schlechtzureden und ihn schlecht dastehen zu lassen. Er empfand es als unfair, dass diese Reaktion hochgeladen wurde, aber die ehemalige Diskussion nicht weiter öffentlich gemacht werden dürfe. Er glaubt, es liege daran, dass MontanaBlack bei der ursprünglichen Diskussion nicht so gut weggekommen sei.
  • MontanaBlack lade nur Videos hoch und reagiere auf Dinge, die ihn in einem guten Licht erscheinen lassen.
  • Tanzverbot betont nochmal, dass man trotz des Reichtums nicht den Bezug zum Geld verlieren solle. Man solle die 10 Euro als 10 Euro sehen und nicht als wertlos betrachten. Gerade MontanaBlack solle das wissen, da er eine Zeit lang obdachlos und arm war.
  • Er sei der Letzte, der missgünstig und neidisch auf andere wäre, gerade diese Kritik von MontanaBlack mache ihm zu schaffen, so sei er gar nicht.
  • Tanzverbot bezeichnet Casinos als „Werk des Teufels“. Er hasse diese Einrichtungen, sie zerstören Menschenleben.

Reaktion von MontanaBlack auf Tanzverbots Ansage im Livestream

Auf Twitch reagierte MontanaBlack auf das Ansage-Video und meinte vorher, dass er wohl nicht ganz so neutral in die vorherige Reaktion gegangen sei, das wolle er bei dieser Reaktion aber nun ändern. Er „schulde es Kilian“.

Zuvor zeigte MontanaBlack einen Nachrichtenverlauf zwischen ihm und Tanzverbot aus Instagram, in welchem er Tanzverbot fragte, ob sie „sich nicht einfach wieder lieb haben können“. Die Nachricht sendete er lange vor dem Erscheinen des Ansage-Videos.

MontanaBlack habe vorher über seine Reaktion auf den Livestream von Tanzverbot nachgedacht und hat ihm teilweise Unrecht getan und zu stark reagiert.

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Das sagte MontanaBlack zum Ansage-Video von Tanzverbot:

  • Er entschuldigte sich dafür, dass er indirekt gesagt habe, er sei für Tanzverbots Erfolg verantwortlich.
  • MontanaBlack wies Tanzverbot darauf hin, dass er nicht alles verallgemeinern solle. Nicht jeder sei sofort süchtig, der ein Casino betritt. Er sehe das Casino als Mittel zur Unterhaltung an und nicht als „Werk des Teufels“.
  • Es gebe zudem Leute, die vom Spielen abgehalten werden, da sie Streamern dabei zusehen können, wie sie ihr Geld in Online-Casinos stecken. Sie werden sicherlich teils auch abgeschreckt, weil sie sehen wie oft man dabei verliert.
  • Wenn man allerdings einen gewissen Hang zur Sucht habe und sich nicht kontrollieren könne, dann bestehe die Gefahr, dass der Mensch „die Hand des Teufels“ ergreift, so MontanaBlack.
  • Jeder, der im Casino zockt, sei für sich selbst verantwortlich. Nicht er selbst und die Streamer, die Online-Casino spielen, seien daran schuld, sondern nur derjenige selbst.
  • Für MontanaBlack sei ein Casino das, was für Tanzverbot wahrscheinlich Urlaub und schickes Essen sei – einfach Vergnügen, dadurch sei er aber lange nicht süchtig.

Was das Geld betrifft, stimme MontanaBlack mit Tanzverbot teilweise überein. Er sagt, dass sein ganzes Leben schon fernab der Realität wäre:

  • Menschen stalken ihn.
  • Leute bestellen Essen zu seinen Großeltern.
  • Fans riefen sogar in seiner alten Heimat-Stadt Buxtehude an, um seine Adresse rauszubekommen unter dem Vorwand, sie wollten ihn über die Gefahr einer möglichen Infektion mit Corona informieren.

Demnach sehe er sein Geld auch nicht mehr mit realistischen Augen. Der 33-Jährige verdiene so viel Geld, dass es nur noch bedrucktes Papier für ihn sei. 400 Euro seien für ihn natürlich nicht mehr das, was sie früher, als er noch auf der Straße lebte, für ihn waren.

Nun seien etwa 200 Euro für MontanaBlack das, was 10 Euro damals für ihn waren. Er wirft zwischendurch ein, dass er als Obdachloser teilweise sogar glücklicher war als jetzt, mit Unmengen an Geld.

Zum Schluss bietet er Tanzverbot an, mit ihm privat zu reden. Das sähe er als einzig richtigen Lösungsweg und man müsse das nicht länger in der Öffentlichkeit breittreten. Er würde das gerne klären, damit zwischen den beiden keine dicke Luft mehr herrscht. Tanzverbot hat sich zu diesem Angebot allerdings nicht öffentlich geäußert.

Wie die ganze Diskussion weitergeht, bleibt also abzuwarten.

MontanaBlack will aus Deutschland weg: „Das sind 400.000 € mehr auf meinem Konto“

Glücksspiel-Streamer kritisiert EA für Glücksspiel-Werbung in FIFA 22: „Clowns“

Der Twitch-Streamer Tyler „Trainwreck” Nicknam ist gerade auf einem Feldzug gegen EA, nachdem die ihn bei einem Turnier in Apex Legends nicht dabei haben wollten. Angeblich, weil er in seinem Stream Glücksspiel betreibt. Trainwreck wirft EA vor, scheinheilig zu sein. Die würden in FIFA 22 sogar Werbung für ein Online-Casino zeigen.

Das ist die Situation:

  • Der Streamer Trainwreck ist dafür bekannt, um Millionen von US-Dollar zu zocken, entweder an Krypto-Börsen oder in Online-Casinos, wo er das Geld in virtuelle einarmige Banditen steckt.
  • Trainwreck wollte Anfang November an einem Turnier bei Apex Legends des Twitch-Streamers Nickmercs teilnehmen, aber EA und das Team von Apex Legends verhinderten das. Nickmercs glaubt, es liege daran, dass sie sich von Trainwreck und dessen Glücksspiel-Streams distanzieren wollten.
  • Trainwreck ist seitdem auf EA gar nicht gut zu sprechen. Er wirft EA vor, ja selbst ständig Werbung für Glücksspiel zu machen.
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von Schuhmann

„Verdammte Clowns!“

Was stört ihn an FIFA 22? In einem früheren Post hatte sich Trainwreck darüber aufgeregt, dass FIFA 22 mit den Kartenpacks in Modus „FUT“ ja im Prinzip auch Glücksspiel betreibt und damit extrem viel Geld verdient.

Jetzt aber beschwert er sich über einen konkreten Screenshot aus dem Spiel. Denn die Trikots von 2 Spielern machen Werbung für ein bekanntes Krypto-Casino. Es ist auch das Casino, in dem einige Twitch-Streamer spielen.

Trainwreck schreibt:

„Letzte Woche hat EA Nick gesagt, sie wollten nicht, dass ich an seinem Turnier teilnehme, weil ich Glücksspiel betreibe. Heute schickt mir einer bei FIFA dieses Bild. Was für verdammte Clowns.“

Trainwreck

Club der Premier-League schließt hohen Sponsor-Deal mit Krypto-Casino

Was hat es mit dem Bild auf sich? Das Spiel zeigt 2 Spieler des Watford F.C. – der Club hat „im echten Leben“ eine Trikotwerbung für das Online-Casino und EA bildet das im Spiel ab.

Laut Informationen von sportsbusiness.at soll der Deal mit dem Krypto-Casino dem Club aus der Premier League etwa 5 Millionen Pfund pro Jahr bringen. Das entspricht gut 5,9 Millionen Euro.

Vorher hatte Watford bereits ein Bitcoin-Branding auf dem Trikot gehabt.

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Dass Teams im echten Leben das machen und es daher die Schuld des Watford F.C. ist, findet Trainwreck nicht überzeugend: Jeder, der auch nur ein halbes Hirn habe, müsse begreifen, dass die Argumentation sogar noch scheinheiliger sei.

xQc kritisiert Kollegen für “unprofessionelles” Verhalten

Update 17.11.2021: Mittlerweile hat sich der größte Streamer auf Twitch, xQc, zu dem Thema geäußert. Er kritisiert Trainwreck für sein Verhalten, EA anzugreifen. Laut xQc sei das einfach unprofessionell, was Trainwreck macht.

EA wolle ihn nicht beim Turnier dabeihaben. Ende der Geschichte. Das müsse Trainwreck dann akzeptieren. Vielleicht lehnten sie ihn wegen seines Glücksspiels ab, vielleicht auch nicht – das spiele keine Rolle.

EA könne selbst entscheiden, wen sie unterstützen und wen nicht. Das wäre allein ihre Sache. Doch selbst xQc stimmt der Kritik von Trainwreck zu: So eine Werbung im Spiel zu haben, sei schon Werbung.

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EA hatte Lootboxen einmal „recht ethische Überraschungs-Mechaniken“ genannt und sie mit Ü-Eiern verglichen.

EA nennt Lootboxen eine recht ethische Überraschungs-Mechanik

Spieler zockt fast 2 Monate für den „heiligen Gral“ in Diablo 2 Resurrected – Bricht Rekord

Diablo 2 Resurrected ist noch keine 2 Monate spielbar und schon gibt es den ersten, absolut verrückten Rekord. Ein Streamer hat jedes der 386 einzigartigen Items im Spiel gefarmt. Zuletzt brauchte ein bekannter Speedrunner dafür 4 Jahre.

Was ist der „heilige Gral“ in Diablo 2? Als „heiligen Gral“ bezeichnen Fans von Diablo 2 eine besondere Challenge. Dazu müssen alle einzigartigen Items („Uniques“) aus dem Grundspiel und der ersten Erweiterung „Lord of Destruction“ gesammelt werden.

Insgesamt gibt es im Spiel 386 einzigartige Rüstungen und Waffen, die teilweise äußerst geringe Drop-Chancen haben. Eine Tabelle auf Google schlüsselt alle Items mit Chancen auf. Einige der seltensten Gegenstände haben eine Dropchance von gerade einmal 0,0033 %. Dazu gehören:

  • Brut der Dunkelmacht („Darfkforce Spawn“)
  • Mang Songs Lektion („Mang Song’s Lesson“)
  • Astreons Eisenschutz („Astreon’s Iron Ward“)
  • Todesnetz („Death’s Webb“)
  • Tyraels Macht („Tyrael’s Might“)

Durch „Magiefund“ lässt sich die Wahrscheinlichkeit erhöhen. Aber selbst in den besten Farmspots des Spiels kann es Jahre dauern, bis ihr alle Items findet. Ein Spieler hat es nun jedoch in nur wenigen Wochen geschafft.

Alle Items nach nur 2 Monaten – Streamer wirft vor Freude Headset weg

Das ist der Rekord: Der neuseeländische Streamer und YouTuber Enpherno hat ein Video erstellt, in dem er seinen letzten Fund für den heiligen Gral feiert. Beim Farmen findet er Tyraels Macht, das letzte Item, das noch fehlte. Vor Freude reißt er sich sogar sein Headset vom Kopf:

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Er selbst brauchte dafür 438 Tage – oder über 54 Tage mit je 8 Stunden pro Tag, wie er selbst sagt. Der Streamer hat also seit dem Release am 23. September 2021 jeden Tag gespielt.

Sein Video spricht von einem World First und aktuell gibt es noch keine Informationen über einen anderen Spieler, der in Diablo 2 Resurrected schneller gewesen wäre. Zum Vergleich: der Diablo-Experte MrLlamaSC hat seinen heiligen Gral erst nach 4 Jahren bekommen.

Wie geht es weiter in Diablo 2? Die Challenge um den Gral ist unter Fans nicht allzu weit verbreitet, da sie viel Aufwand für wenig Ertrag bedeutet. Viele Spieler warten aktuell eher auf die erste Ladder, also die erste Saison von Diablo 2. Für die gibt es aber noch kein Datum.

Zuletzt sprachen die Entwickler über gravierende Probleme im Spiel. Fehler führten etwa dazu, dass Spieler nicht auf ihre Charaktere zugreifen konnten oder in ewigen Warteschlangen feststeckten. Das Team sagte dazu, dass die „zu moderne Art des Spielens“ zu Schwierigkeiten führen könnte, verriet aber auch, wie es nun weitergeht:

Diablo 2 Resurrected: Blizzard äußert sich zu den gravierenden Problemen und wie es weiter geht

Quelle(n):
  1. Icy Veins

Dead by Daylight: Spieler fordern „Anti-Tea-Bagging“-Perk – und der ist echt gut

Ein Perk wird in der Community von Dead by Daylight gefordert. Der soll nervigen T-Bagger-Überlebenden die Suppe ordentlich versalzen.

Dead by Daylight ist ein recht brutales Horror-Spiel, in dem ein übermächtiger Killer auszieht, um vier Überlebende zu töten, die wiederum Aufgaben erfüllen müssen, um entkommen zu können. Zumindest in der Theorie. Gerade gegen erfahrene Gruppen aus Spielern haben Killer häufig wenig Chancen und werden dann auch noch gedemütigt. Ein Perk könnte dieser Demütigung Herr werden – und genau das fordern die Spieler.

Was ist los in Dead by Daylight? Dass in den offiziellen Foren immer wieder hitzig diskutiert wird, ob Killer oder Überlebende viel zu stark sind, ist ein alter Hut. Allerdings herrscht bei den meisten Spielern Einigkeit darüber, dass absichtliches Demütigen der gegnerischen Seite einfach nicht sein muss – und doch kommt es immer wieder vor.

Während das bei Killern in „Slugging“ mit anschließendem Abwarten des Ausblutens geschieht, greifen Überlebende oft auf „Tea-Bagging“, also das wiederholte Ducken, zurück.

Besonders frustrierend ist das, wenn es in unmittelbarer Nähe zum rettenden Ausgang geschieht. Trollende Überlebende ziehen das Match hier gerne in die Länge und weigern sich, das Match siegreich zu verlassen. Sie warten bis zur letzten Sekunde, um den Killer noch zum Herkommen zu bewegen und ihnen noch einmal zu zeigen, dass er eindeutig verloren hat – als hätte er das noch gar nicht mitbekommen.

Manchmal werden solche Überlebenden aber auch sofort bestraft.

Dieser Perk soll Abhilfe schaffen: Als Reaktion darauf hat Kwkeaton im Subreddit von Dead by Daylight den Perk „Just Leave“ erstellt – zu Deutsch also „Geht doch einfach“.

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Der Perk funktioniert wie folgt:

Sobald mindestens ein Ausgangstor geöffnet wurde, wird „Just Leave“ aktiv.

Wenn ihr einen Überlebenden innerhalb des Bereichs des Ausgangstores mit einem Angriff trefft, blockiert der Entitus das Ausgangstor für 4 / 6 / 8 Sekunden.

Wenn ihr weitere Überlebende trefft, erhöht sich die Dauer von „Just Leave“ dementsprechend.

Aus einem Meme wird ein Perk: Der Beitrag war grundsätzlich erst ein Meme zur Erheiterung der Community gedacht, zog jedoch schnell viele Befürworter nach sich. Viele Spieler wünschen sich diesen Perk tatsächlich im Spiel und finden, dass er 1:1 übernommen werden könnte.

Über 6.900 Upvotes, viele Auszeichnungen und Hunderte Kommentare machen klar, dass die Spieler von Dead by Daylight so einen Perk wirklich begrüßen würden.

  • „Ich würde das bei jedem Killer benutzen. Es ist irre, dass die beste Konter-Strategie aktuell das Mitnehmen von NOED [‘Niemand entrinnt dem Tod’] ist, was im Umkehrschluss auch wieder zu Beleidigungen führt, auch wenn man es nur benutzt, um die Camper an Ausgangstoren zu bestrafen.“
  • „Das Gute an dem Perk ist eigentlich, dass man ihn vermutlich gar nicht benutzen müsste. Ähnlich wie bei „Geliehene Zeit“ ist die Bedrohung durch bloße Existenz des Perks schon gegeben und würde dafür sorgen, dass das Verhalten von alleine eingestellt wird.“
  • „Aber wie soll der Killer denn sonst erfahren, dass ich so viel klüger als er war, wenn ich ihn nicht im Ausgangsbereich t-baggen kann, nachdem ich mich die ganze Runde im Schrank versteckt habe? /s“

Was würdet ihr von so einem Perk halten? Eine coole Idee? Oder würde das Problem damit nur verschoben werden?

Diablo Immortal überzeugt Tester in der Closed Beta – Aber eine Sache stört sie

Diablo Immortal wurde in der Closed-Beta von diversen Testern analysiert und gespielt. Die sind sich weitgehend einig, dass Diablo Immortal ein echter Hit wird. Aber eine Sache, die schon bei Diablo 3 nicht gut ankam, ist auch bei Immortal ein Kritikpunkt. Lest hier alles zu den ersten Testberichten zur Closed Beta von Diablo Immortal auf MeinMMO.

Was ist Diablo Immortal? Diablo Immortal ist der Versuch, ein vollwertiges Action-RPG im Diablo-Stil auf das Smartphone zu bringen. Das Spiel wurde 2018 denkbar ungünstig auf der BlizzCon präsentiert und hatte einen denkbar schweren Stand unter den Fans.

Viele befürchteten, dass Diablo Immortal ein billiges Handy-Spielchen werde, das kaum spielerische Tiefe habe und nur Spielern das Geld für Pay2Win-Items aus der Tasche ziehen soll.

Fühlt sich wie ein echtes Diablo an, ist aber simpler aufgebaut

Erste Testberichte zur Closed Beta von Diablo Immortal sprechen aber eine andere Sprache, auch wenn es einen prominenten Kritikpunkt gibt.

Diese Elemente überzeugen

Wer Diablo Immortal zum ersten Mal startet, wird laut der einhelligen Meinung der Tester sofort vom typischen „Diablo-Flair“ abgeholt. Das Spiel sieht aus wie Diablo, klingt wie Diablo und spielt sich auch weitgehend so.

Da mittlerweile auch Anpassungsmöglichkeiten für Ausrüstung vorhanden sind, sei das Gameplay, bei dem man immer neuen Loot sammelt und diesen dann weiter optimiert, jetzt auch in der Mobile-Version vorhanden.

Dazu kommt noch der spaßige PvP-Modus, der 30 ausgewählte Spieler am Ende sogar in einem irren Bossfight gegen einen einzigen übermächtigen Spieler antreten lässt.

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Das könnte Diablo-Fans nicht gefallen

Weniger gut hingegen kam an, dass Diablo Immortal einem Trend folgt, der schon bei Diablo 3 oft kritisiert wurde: Das Skyillsystem, das schon in Daiblo 3 vereinfacht wurde, ist noch simpler geworden.

Jede Klasse hat einen primären Angriff und 4 aktive Fertigkeiten. Die können aus 2 verschiedenen primären Angriffen und etwa 8 Fertigkeiten ausgewählt werden. Außerdem können die primären Angriffe durch das Töten von Feinden aufgeladen werden.

Das wars schon. Es gibt auch keine Runen, mit denen man seine Skills verändern kann, oder Skillstrees mit weiteren Anpassungsmöglichkeiten.

Es gibt aber legendäre Items, die eure Skills ändern können. Ganz fallen solche Anpassungsmöglichkeiten also nicht weg.

Was ist die finale Meinung der Tester?

Trotz des Vorwurfes der starken Vereinfachung überwiegen die positiven Argumente bei Diablo Immortal. So schreibt beispielsweise die Seite mmorpg.com, dass Diablo Immortal sicherlich nicht das allerbeste Diablo-Spiel der Reihe sei, aber definitiv das Diablo-Verlangen abseits vom PC und der Konsole stille.

Die Seite Androidcentral ist sogar der Meinung, dass es sich hier um eines der besten Android-Spiele überhaupt handele und man eine authentische Diablo-Erfahrung geboten bekomme.

So viel zu ersten Erfahrungen mit der Closed Beta von Diablo Immortal. Werdet ihr euch das Spiel zum Release anschauen? Dann lasst es uns doch in den Kommentaren wissen!

Diablo Immortal erscheint erst 2022. Wenn ihr nicht so lange warten wollt, sind hier die 4 besten Action-RPGs für Android und iOS 2021.

Bug zerrt Spieler quer durch die Maps von Battlefield 2042 – Entwickler versprechen eine Lösung

Battlefield 2042 hat seit dem Early Access mit einigen Problemen zu kämpfen. Eines, das viele Spieler beschäftigt, ist sogenanntes „rubberbanding“ – Ein Problem mit der Verbindung und Performance. Das Entwicklerteam verspricht hier bereits eine Lösung.

Was ist das für ein Bug? Schon seit Release hat Battlefield 2042 Probleme mit den Servern und der Performance. Eines dieser Probleme ist das „rubberbanding.“ Dabei werden die Modelle und Spieler quer durch die Spielwelt gezogen, wie an einem namensgebenden Gummiband.

Das kann sich nur optisch auswirken, wenn ihr zuseht, als auch auf euer eigenes Spiel. Vermehrt etwa tritt es auf, dass Spieler einen Schritt nach vorne machen und sofort zurückgezogen werden.

Besonders tödlich ist das, wenn ihr gerade in einem Jet oder Heli unterwegs seid und ein Ausweichmanöver nicht registriert wird, sodass ihr gegen das nächste Hindernis oder den Boden fliegt, wie ein reddit-Nutzer zeigt.

In ganz extremen Fällen werden die Charaktere sogar mehrere hundert Meter weggeschleudert. Das ist nicht unbedingt immer rubberbanding, sondern kann auch durch fehlerhafte Kollision zustande kommen. Unter den Spielern wird es jedoch als das gleiche Problem gehandhabt:

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Solche Fälle sind insbesondere dann ärgerlich, wenn Spieler nach einer langen Reise zurückgesetzt werden. Denn die Maps von Battlefield 2042 gelten für viele Fans als zu groß. Glücklicherweise arbeiten die Entwickler bereits am Problem und haben sogar schon eine mögliche Lösung gefunden.

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Gadget soll für Probleme sorgen, wird deaktiviert

So reagieren die Entwickler: Am Abend des 16. November hat das Entwicklerteam angekündigt, sich das rubberbanding genauer anzusehen (via Twitter.com). Bereits einen Tag später, am 17. November, ist ein Patch dazu im Spiel.

Insbesondere ein Gadget soll für Probleme gesorgt haben: der „Proximity Sensor“ (deutsch: Umgebungssensor). Dabei handelt es sich um einen Wurfgegenstand, die Gegner in der Umgebung markiert. Das hat offenbar zu vermehrtem rubberbanding geführt.

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Allerdings teilen einige Spieler auch mit, dass bestimmte Elemente der Levolution zu Lags und dadurch zum Fehler führen können – etwa wenn große Öltanks zerstört werden. In jedem Fall sind die Entwickler gerade dabei, eine Lösung zu finden.

Gibt es noch andere Probleme? Zu den größeren Problemen zählt aktuell auch die Streuung der Sturmgewehre. Diese sind für viele Spieler zu ungenau und brauchen dringend eine Überarbeitung. Ein Entwickler versprach hier bereits, dass man sich die Sache anschaue.

Damit einher geht auch eine Entdeckung der Spieler, dass die Trefferzonen der Spezialisten zu groß seien. Man könne Spieler töten, ohne sie zu treffen. Interessanterweise finden einige Fans das gar nicht weiter schlimm, so lange diese Hitboxen konsistent sind.

In jedem Fall hoffen viele Spieler aktuell auf einen Day-One-Patch zum Release am 19. November, der die Probleme beheben soll. Was genau mit diesem Patch kommt, wissen wir jedoch noch nicht.

Hüter in Destiny 2 hat über 2 Stunden lang seine Super, macht fast 16.000 Kills – Ohne Cheat oder Exploit

In Destiny 2 probieren die Spieler oft verrückte Dinge aus. Zu dieser Kategorie gehört auch die Aktion von RockmasterJ. Er stellte den neuesten Spieler-Rekord auf, als er mit seiner Super, die über 2 Stunden dauerte, fast 16.000 Kills machte. Ohne Cheats oder Exploits.

Ist das womöglich die längste Super in der Geschichte von Destiny 2? Der Spieler RockmasterJ wollte wissen, wie lange er seine Super tatsächlich aufrechterhalten kann. Er stellte mit seinem Test diese Woche einen erstaunlichen, zumindest persönlichen Rekord auf (via YouTube.com). Genau 15.843 Kills waren notwendig, um 2 Stunden und 23 Minuten über Superenergie zu verfügen.

RockmasterJ nutze für seinen Versuch folgendes Setup:

  • Einen Leere-Titan als Klasse (Sentinel)
  • Als Subklasse den unteren Leere-Baum „Code des Angreifers“ mit dem Sentinel-Schild
  • Die exotischen Panzerhandschuhe „Verhängsreißer-Schulterplatte“

Dieses Item brauchte er: Damit der Versuch gelingt, war das Exotic „Verhängsreißer-Schulterplatte“ essenziell. Es bewirkt, dass Leere-Nahkampf-Kills Super-Energie generieren. Während also die Super „Sentinel-Schild“ aktiv ist, laden Nahkampf-Kills Schildwurf auf, was bei Treffern die Super verlängert. Dafür braucht es keine Cheats oder Exploits.

Destiny-2-Sentinel-02
Dieser Sentinel-Titan hat 15.843 Leibeigene für einen neuen Rekord getötet.

Wie hat er das angestellt? Es ist also zwingend notwendig, dass für einen erfolgreichen Rekord auch genug Gegner zur Verfügung stehen. In einer normalen Aktivität gelingt einem das nicht. Es gibt in Destiny 2 jedoch ein paar Orte, wo das anders ist. Eine dieser Locations ist die „Leibeigenen-Treppe“ im Dungeon „Der zerbrochene Thron“. Die Spieler nutzen diese Stelle oft, um Katalysatoren oder EP zu farmen. Auf dieser Treppe spawnen die Besessenen-Leibeigenen einfach unendlich lang nach und müssen nur abgefrühstückt werden.

Was genau ist eine Super in Destiny 2?
Die Super ist in Destiny 2 die Fähigkeit, welche es einem Spieler ermöglicht, bei Aktivierung mächtige offensive, defensive oder taktische Kräfte zu entfesseln. Normalerweise hält die Super nur eine kurze Zeitspanne und muss danach wieder aufgeladen werden. Es gibt jedoch ein paar Klassen und Exotics, die diesen Zeitraum enorm verlängern können, solange man genug Gegner hat.

Im Video zum Rekord sieht man, wie RockmasterJ unermüdlich seinen Schildwurf nutzt, um die Leibeigenen ins virtuelle Jenseits zu schicken. Mit jedem Kill schnippt seine Superenergie wieder etwas hoch und verlängert so die Dauer. Im Grunde könnte er das unendlich weiter machen.

Fun Fact: Ganz nebenbei hat er bei der Rekord-Aktion offensichtlich auch all die Powermunition von Destiny 2 bekommen, die ihm in anderen Aktivitäten nie droppen wollte.

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Die Community würdigt diese Ausdauer-Leistung

Auf reddit und YouTube zeigt sich die Community positiv über die Ausdauer des Versuchs. Wenngleich sie auch ein bisschen neidisch auf den Titanen sind, dass er damit wohl nun offiziell die längste Super im Spiel hat.

Der Spieler GamingFroU schreibt dazu auf reddit:

Du hast den [Bungie]-Slogan „Werde zur Legende“ gesehen und hast es zehnfach getan. Das ist großartig!

Creed Design Co. witzelt: „Bro, wie viele Buntstifte hast du vorher gegessen?“ woraufhin ihm RockmasterJ antwortet: „Zumindest mehr als eine Handvoll.“

Und was sagen die anderen Klassen? Die Jäger-Fraktion ist offensichtlich ein wenig zerknirscht. Jon Small (Jäger-Main) schreibt unter dem Video: „Ja, Jäger werden nie so [eine Super] bekommen, die das kann.“

Es gibt übrigens noch mehr Spieler in Destiny 2, die erstaunliche Dinge ausprobieren. Beispielsweise in 6000h ein seltenes 4fach-100er Build für ihren Charakter zu erfarmen:

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„Das kann ich noch länger machen!“ RockmasterJ sieht bei diesem persönlichen Erfolg sogar noch mehr Rekordpotenzial und ist durchaus bereit seinen eigenen Rekord zu toppen. Sofern ihm kein anderer Hüter zuvorkommt. Im Grunde kann das jeder nachmachen, denn die Super in Kombination mit dem Exotic ist eine ganz legale Methode, die jedem Spieler zur Verfügung steht.

Ob das wirklich die längste Super in ganz Destiny 2 ist, können wir nicht sagen. Aber immerhin ist es sicherlich eine der längsten, die bisher in der Community ohne die Nutzung von Cheats oder Exploits, geteilt wurde.

Was sagt ihr zur Rekord-Aktion? Ist das wirklich die längste Super in Destiny 2 oder habt ihr es schon länger geschafft diese aufrechtzuerhalten?

Quelle(n):
  1. Reddit
  2. YouTube

Pokémon GO: Raid-Stunde heute mit Cresselia – Beste Konter

In Pokémon GO startet heute, am 17. November, die Raid-Stunde mit Cresselia. Wir zeigen euch die besten Konter im Guide, die Startzeit und Infos zu Shinys.

Was ist das für ein Event? Jeden Mittwochabend startet in Pokémon GO eine Raid-Stunde. Während des Events findet ihr bei vielen Arenen in der Welt von Pokémon GO Raids mit Legendären Pokémon. Das lohnt sich vor allem, wenn ihr die entsprechenden Pokémon noch braucht oder einfach Bonbons sammeln wollt.

Bei der Raid-Stunde heute steht das legendäre Pokémon Cresselia von Typ Psycho im Fokus. Es stammt aus der vierten Spielgeneration.

Raid-Stunde am 17. November – Start, Shinys, Konter

Wann geht es los? Wie ihr das schon von anderen Events dieser Art kennt, beginnt die Raid-Stunde um 18:00 Uhr. Das Event läuft dann eine Stunde lang und endet um 19:00 Uhr. Die Zeitangaben beziehen sich auf die Ortszeit der Region, in der ihr spielt.

Beste Konter gegen Cresselia

Cresselia ist anfällig gegen Angriffe der Typen Geist, Unlicht und Käfer. Entsprechend dieser Typen zeigen wir euch hier eine Auswahl mit den besten Kontern:

  • (Crypto-) Snibunna mit Standpauke und Schmarotzer
  • (Crypto-) Mewtu mit Psychoklinge und Spukball
  • (Crypto-) Hundemon mit Standpauke und Schmarotzer
  • (Crypto-) Banette mit Dunkelklaue und Spukball
  • Darkrai mit Standpauke und Spukball
  • (Crypto-) Pinsir mit Käferbiss und Kreuzschere
  • (Mega-) Gengar mit Dunkelklaue und Spukball
  • Giratina (Urform) mit Dunkelklaue und Spukball
  • Mega-Hundemon mit Standpauke und Schmarotzer

Sind eure Pokémon noch nicht dabei? Mehr Auswahl zu den besten Kontern gegen Cresselia in Pokémon GO gibt es hier:

Mehr zum Thema
Pokémon GO: Konter-Guide Cresselia – Die besten Angreifer 2021
von Noah Struthoff

Cresselia als Shiny fangen?

Gibt es Shiny Cresselia in Pokémon GO? Ja, ihr könnt mit Glück auch Cresselia in der Shiny-Form begegnen. Die Chancen dafür stehen bei einem legendären Raid etwa bei 1 zu 20.

Cresselia in der normalen Form link, als Shiny auf der rechten Seite

Lohnt sich die Raid-Stunde heute mit Cresselia?

Das müsst ihr wissen: Falls ihr heute keine Zeit habt, aber unbedingt Cresselia raiden wollt, ist das nicht schlimm. Denn nächste Woche gibt es eine weitere Raid-Stunde mit Cresselia. Alle Raid-Stunden und Bosse im November bei Pokémon GO.

So stark ist es: Cresselia ist kein guter Angreifer, was Raids angeht. Da findet ihr weitaus bessere Angreifer in der Kategorie. Denn Cresselias Stärke liegt nicht im Angriff, sondern der Verteidigung. Dadurch wird es im PvP weitaus besser performen.

  • In der Superliga spielt Cresselia im oberen Mittelfeld mit
  • In der Hyperliga gehört es fast zu den Top-Angreifern

Für euch lohnt sich die Raid-Stunde heute also, wenn ihr nach einem starken Kämpfer für die Hyperliga in Pokémon GO sucht, Bonbons für Cresselia sammeln wollt oder gerne ein Shiny Cresselia fangen möchtet. Einen starken Angreifer für Raids sucht ihr hier vergebens.

Dafür kommen in den nächsten Tagen noch ein paar spannende Ereignisse auf euch zu: Alle Events im November 2021 bei Pokémon GO und welche sich lohnen.

Vorsicht! Viele Waffenaufsätze in Battlefield 2042 funktionieren anders, als ihr denkt

Battlefield 2042 bietet zahlreiche Waffenaufsätze für eure Wummen. Doch einige davon funktionieren nicht so, wie es die Beschreibung zeigt. MeinMMO fasst für euch zusammen, was einige Spieler herausgefunden haben.

So funktionieren Waffenaufsätze in Battlefield 2042: Ihr könnt im Spiel verschiedene Aufsätze freispielen und dann auf den jeweiligen Waffen ausrüsten.

Sie helfen euch dabei, eure Knarren euren Bedürfnissen für die jeweilige Situation anzupassen. Sie werden in vier Kategorien unterteilt:

  • Visier
  • Munition
  • Unterlauf
  • Lauf

Ihr könnt maximal einen Aufsatz pro Kategorie ausrüsten, manche Waffen bieten gar keine Slots für bestimmte Kategorien. Maximal könnt ihr also pro Kategorie einen Aufsatz ausrüsten. In All-Out Warfare könnt ihr jedoch weitere Aufsätze mitnehmen und einfach dank Plus-Menü mitten in der Partie anpassen.

Dabei seht ihr auch bestimmte Werte wie Feuerkaft, Präzision, Handhabung und Reichweite. Diese werden durch eure Aufsätze positiv oder negativ beeinflusst. Hier findet ihr eine Erklärung, was genau sie bringen, wie ihr sie freischaltet und sie ausrüstet.

Aber einige Spieler haben herausgefunden: Bei zahlreichen Waffen und Aufsätzen weichen die eigentlichen Effekte von ab, was euch die Beschreibung und die Werteanzeige eigentlich verrät. reddit-Nutzer Skada85 hat das in einem Beispiel veranschaulicht:

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Waffenaufsätze haben oft andere Effekte, als die Beschreibung verrät

Das haben die Spieler entdeckt: Im oben gezeigten Video sieht man, wie der Spieler eine Mündungsfeuerbremse auf der AK24 ausrüstet. Laut Ingame-Anzeige soll diese den vertikalen Rückstoß verringern.

In der Praxis ist der Effekt aber genau anders herum: Mit Mündungsfeuerbremse ist der vertikale Rückstoß ein ganzens Stück größer, als ohne Aufsatz.

Ebenso seltsam ist die Magazinerweiterung. Eigentlich sollte diese die Kapazität von 30 auf 50 erhöhen, in der Praxis hat man aber nur 39 Kugeln pro Magazin.

User LoKi_Cosmoz hat ähnliche Erfahrungen mit dem VCR-Scharfschützengewehr gemacht:

  • Mit Standard-Magazin kommt das VCR auf 15 Schuss pro Magazin.
  • Mit Nahkampf-Magazin, das obendrein noch eine Munitionstrommel bietet, kommt man auf 30 Schuss pro Magazin. Laut Beschreibung hat es eine erhöhte Munitionskapazität.
  • Seltsamerweise bietet das reguläre Nahkampf-Magazin 48 Schuss, obwohl die Beschreibung “Verringerte Munitionskapazität” angibt.

Ähnlich sieht es bei den Läufen aus. Während der erweiterte Lauf eigentlich die Feuerrate reduzieren sollte, erhöht er die Feuerrate von 450 auf 500. Der kurze Lauf verringert wiederum die Feuerrate von 450 auf 400. (via reddit)

Viele Beschreibungen sind also entweder falsch, oder verbuggt. Was genau hier das Problem ist, lässt sich nur schwer feststellen. Bisher hat sich Entwickler DICE nicht zu dem Problem geäußert.

Achtet genau darauf, welche Aufsätze ihr ausrüstet

Was kann man dagegen tun? Aktuell solltet ihr jeden Aufsatz selbst testen und euch die Auswirkungen auf die einzelnen Werte eurer Waffen genau im Blick behalten.

Gerade was Feuerrate, Munitionskapazität und Waffenhandling angeht, kann so ein Aufsatz das Spielgefühl eurer Waffe beeinflussen.

Achtet also darauf, dass ihr nicht aus Versehen eure Lieblingswaffe mit dem falschen Aufsatz schlechter macht, weil die Beschreibung nicht korrekt ist. Testet sie lieber in der Praxis.

Dafür eignet sich beispielsweise der Solo/Koop-Modus in All-Out Warfare, in dem ihr mit Freunden oder alleine gegen Bots antreten könnt.

Hier könnt ihr ungestört eure Waffen und Aufsätze testen, ohne von anderen Spielern dabei gestört zu werden. Ist euch das Problem auch schon aufgefallen? Welche Waffenaufsätze könnt ihr besonders empfehlen?

Leider ist es nur eines von vielen Problemen, mit denen Battlefield 2042 in der Early-Access-Fassung zu kämpfen hat. Spieler fanden zuletzt raus, dass sogar die Hitboxen nicht stimmen. Doch das scheint nicht weiter zu stören.

Xbox-Chef findet neuen Internet-Trend „ausbeuterisch“, will sowas nicht auf der Xbox haben

NFT ist der neue Trend im Gaming und es werden bereits Millionen an US-Dollar investiert. Nun hat sich Phil Spencer, derzeitiger Xbox-Chef gemeldet. Dem gefällt der Trend um NFT nicht wirklich und erklärt auch, dass er sowas nicht auf der Xbox haben möchte.

Was sind NFTs überhaupt? NFT ist die Abkürzung für „Non Fungible Token“. Es ist ein geschütztes digitales Objekt, das auf der Technik „Blockchain“ basiert. Auf der Blockchain basieren auch Kryptowährungen wie Ethereum oder Bitcoin.

Alle diese Objekte und Items sind über die Blockchain gesichert und dadurch einzigartig. Auch Spiele machen mittlerweile davon Gebrauch und versprechen etwa Spielern Items oder Fähigkeiten mit reellem Wert.

Doch jede neue Geschäftsidee ruft auch einige Betrüger auf den Plan, die den neuen Trend natürlich ausnutzen wollen. So hatten etwa Leute Millionen Dollar in virtuelle Affen investiert, der Entwickler war dann aber mit dem verdienten Geld verschwunden.

Xbox-Chef Phil Spencer erklärte jetzt in einem Interview, dass er von diesen digitalen Objekten wenig hält. Denn diese wirken auf ihn wenig zuverlässig und „spekulativ“.

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Xbox-Chef hält NFT für Spekulation und Experimente

Was sagt Spencer? Im Interview mit dem News-Magazin Axios sprach er über NFT und seine Auswirkungen (via axios.com). Hier erklärte er, dass diese digitalen Objekte jede Menge “Spekulation” sei:

Was ich heute zum NFT sagen würde, ist, dass ich denke, dass es eine Menge Spekulationen und Experimente gibt, und dass einige der kreativen Arbeiten, die ich heute sehe, eher ausbeuterisch sind, als dass sie der Unterhaltung dienen.

Außerdem fügt er hinzu, dass er diese spekulativen Objekte nicht auf der Xbox haben wolle. Er vergleicht das mit einem Schaufenster. Wenn man am Schaufenster seines Geschäftes vorbeigehe, wolle man schließlich nur vertrauenswürdige Produkte sehen:

Ich denke, dass wir gegen alles in unserem Schaufenster, das wir als ausbeuterisch einstufen, ihr wisst schon, vorgehen würden. Wir wollen diese Art von Inhalten nicht.

Dennoch schränkt er diese Einstellung auch etwas ein und fährt keine ganz klare Linie. So fügt er hinzu, “ich kann verstehen, dass man am Anfang eine Menge Dinge sieht, die man wahrscheinlich nicht in seinem Laden haben möchte.”

Es könnte also durchaus sein, dass ihm noch ein Projekt über den Weg laufe, was ihm am Ende doch überzeugen könne. Auch sagt er “Ich denke nicht, dass jedes NFT-Spiel zwangsläufig ausbeuterisch ist.”

Für viele User sind NFT eine Geldanlage mit potenzieller Wertsteigerung

Was meint Spencer mit „Spekulation“? Personen, die in NFT Geld investieren, hoffen auf eine Wertsteigerung. Denn wie andere Sammelobjekte werden auch NFTs von manchen als „Geldanlage“ behandelt: Sie kaufen ein Kunstwerk in der Annahme, dass es im Wert steigt, und sie es zu einem späteren Zeitpunkt für mehr Geld weiterverkaufen können.

Warum kaufen Leute sowas? Die NFT dienen anscheinend als Spekulations-Objekte, die man kauft, um sie dann mit Gewinn weiterzuverkaufen.

Manche sehen das sehr kritisch als eine „Blase“ oder einen „kurzfristigen Trend“, bei dem man eine Menge Geld verbrennen kann, denn schließlich könne man von einem Twitch-Bild einen Screenshot anfertigen. Für andere sind diese Objekte ein Wachstums-Markt, in den sie einsteigen wollen.

Wenn ihr mehr zu NFT und den Hintergründen wissen wollt, dann könnt ihr mehr dazu hier auf MeinMMO nachlesen:

NFT ist 2021 der neue Trend im Gaming, Firmen sind Milliarden $ wert – Aber warum?

Blizzard: Frau wird für Gleichberechtigung eingestellt, bekommt weniger Geld als der Mann

Jennifer Oneal, die ehemalige Co-Chefin von Blizzard, hatte klare Gründe für ihren Weggang. Weniger Geld und fehlendes Vertrauen in die Firma.

Bei Activision Blizzard ist aktuell vieles im Wandel – zumindest hoffte man das. Nachdem vor einigen Monaten der ehemalige Blizzard-Chef J. Allen Brack zurückgetreten war, gab es eine Doppel-Spitze. Mike Ybarra und Jennifer Oneal führten seit August für einige Monate das Unternehmen gemeinsam.

Lange hielt das jedoch nicht an, denn kaum 3 Monate nachdem Oneal ihren Job angetreten hatte, veröffentlichte sie ein öffentliches Statement, dass sie Blizzard verlassen werde. Ihre Pläne waren demnach, Frauen im Gaming auf andere Weise zu unterstützen.

Schon bei dieser Ankündigung wirkte es sonderbar, dass Oneal offenbar keine konkreten Pläne hatte, sondern „mal schauen“ werde, wie sie das am besten umsetzen wird.

Jetzt kam raus: Hinter ihrer Kündigung standen noch ganz viele andere Gründe.

Woher stammt die Information? Die Informationen aus diesem Artikel stammen aus einem Beitrag des Wall Street Journal. Die hatten kürzlich einen großen Enthüllungsbericht zu Activision Blizzard veröffentlicht, der jede Menge Konsequenzen nach sich zog. Auch wenn die Hauptfigur des Artikels der aktuelle Chef von Activision Blizzard (Bobby Kotick) ist, gab es auch einige Details zu Oneal.

Darum ist Oneal wirklich gegangen: Laut dem Bericht hat Jennifer Oneal bereits einen Monat nach Beginn ihres neuen Jobs eine Mail an die Rechtsabteilung von Blizzard geschrieben. Dort erklärte sie, dass sie einen Mangel an Vertrauen gegenüber Activisions Führungsebene habe, um die Kultur im Unternehmen wirklich ändern zu wollen. So schrieb sie:

Es wurde klar, dass das Unternehmen unsere Leute niemals in korrekter Weise priorisieren werde.

In der gleichen Mail erklärt sie, dass auch sie während ihrer Karriere bei Activision Opfer von sexueller Belästigung wurde. Auch erwähnt sie eine Activision-Party, die sie mit Kotick im Jahr 2007 besucht habe. Dort habe es Stripperinnen gegeben und der DJ habe die Frauen “dazu animiert, immer mehr zu trinken, damit die Männer eine angenehmere Zeit haben.”

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Oneal bekommt weniger Geld als Ybarra – bei gleicher Position

Besonders absurd scheint auch ein anderer Punkt zu sein. Dass Oneal und Ybarra gleichzeitig eingesetzt wurden, um Blizzard zu führen, sollte eigentlich ein Zeichen für Diversität und Gleichberechtigung sein.

Umso unbegreiflicher erscheint es, dass Oneal nach eigenen Aussagen schlechter bezahlt wurde als ihr männlicher Kollege. Sie wurde demnach Opfer genau der Probleme, gegen die man sie eigentlich ins Amt geholt hatte.

In einer weiteren Mail habe Oneal erklärt, dass sie mit dem Weggang von Activision Blizzard „die beste Entscheidung für sich und ihre Familie getroffen habe“.

Community ist empört: Das alles sorgt auch für viel Unverständnis auf Twitter und in den Communitys rund um die Spiele von Activision Blizzard. Ein weiterer Shitstorm ist entbrannt. Es wird hitzig über Kotick und Oneal gesprochen. So schreibt serrol_ im Subreddit von WoW etwa:

Wir alle wussten, dass [Oneals] Position nur Signalwirkung haben sollte, aber alles, was Blizzard hätte tun müssen, war eine einzige Frau wie eine richtige Person zu behandeln und nicht Mal das haben sie geschafft bei jemandem in so hoher Position wie sie. Es ist als, wenn sie auf einem riesigen Parkplatz die einzige Laterne nicht umfahren dürfen und sie haben es trotzdem irgendwie geschafft, mit 70 km/h dagegen zu fahren. Wir alle wussten, dass sie lügen und es irgendwann auffliegen würde, aber keiner konnte sich vorstellen, dass die das so schnell schaffen.

Das Unverständnis zieht sich durch den ganzen Thread, auch H-Ryougi schreibt dazu:

Selbst wenn sie [Oneal] nur als PR-Aktion zur Co-Anführerin ernannt wurde, haben sie ihr trotzdem nicht das Gleiche bezahlt wie Ybarra.

Das Zeug kann man sich nicht ausdenken.

Wenn die ganzen Vorfälle rund um Activision Blizzard ein Film wären, würde man wohl sagen: Also langsam wird’s unrealistisch. Das sieht auch Reddit-Nutzer itsdismay so:

Herr im Himmel, wie kann man es so vergeigen? Wenn das hier ein schlechter B-Movie wäre, würde ich die Hälfte von dem Scheiß, der hier passiert nicht für realistisch halten.

Der Skandal rund um Blizzard und Activision nimmt also einmal mehr an Fahrt auf. Ein Ende ist – bedauerlicherweise – nicht in Sicht.

Quelle(n):
  1. Wall Street Journal

Pokémon GO: Spieler brüten 3.714 Eier aus – So selten ist das starke Riolu gerade

In Pokémon GO läuft gerade das große Sinnoh-Event mit besonderen 7-km-Eiern. Trainer freuten sich schon früh auf die Chance, Riolu auszubrüten und den starken Kämpfer in die Sammlung zu holen. Eine Studie zeigt jetzt, wie selten Riolu aktuell in den 7er-Eiern ist.

Was ist los bei Pokémon GO? Am 16. November startete in Pokémon GO das große Sinnoh-Event zum Release von “Pokémon Strahlender Diamant” und “Pokémon Leuchtende Perle”. Eines der großen Highlights des Events sind die Veränderungen der 7-km-Eier, denn aus ihnen könnt ihr jetzt unter anderem Riolu ausbrüten.

Trainer in Japan testeten das und zeigen, wie oft Riolu aus 3.714 Eiern schlüpfte und wie häufig andere Pokémon die Beute waren.

Chancen auf Riolu aus aktuellen Eiern zum Sinnoh-Event

Welche Pokémon können schlüpfen? Wenn ihr jetzt, während des Sinnoh-Events 2021, ein 7-km-Ei aus Geschenken eurer Freunde erhaltet, dann können daraus die folgenden Pokémon schlüpfen:

  • Knospi
  • Mobai
  • Wonneira
  • Pantimimi
  • Riolu

Dazu gibt es die Chance bei jedem der fünf Pokémon, dass sie in der schillernden Form schlüpfen. Dazu gehört aber viel Glück.

Pokémon GO Diamant Perle 7er Eier
Diese Pokémon könnt ihr jetzt in den 7-km-Eiern finden

Besonders Riolu zeigte sich schon bei der Event-Ankündigung als Highlight. Seine Weiterentwicklung Lucario ist ein äußerst beliebter Kämpfer in der Community und durch das Sinnoh-Event erhoffen sich Trainer gute Chancen, viele Bonbons oder starke Exemplare zu fangen.

Wie hoch sind die Chancen? Eine Gruppe von Trainern aus Japan hat sich zur Aufgabe gemacht, genau zu prüfen, wie häufig jedes der aufgelisteten Pokémon aus den 7-km-Eiern schlüpft. Dazu brüteten sie bis zum 17. November um 09:00 Uhr japanischer Ortszeit insgesamt 3.714 Eier aus (via reddit.com).

  • Knospi: 943 Mal geschlüpft (25,4 %)
  • Wonneira: 921 Mal geschlüpft (24,8 %)
  • Mobai: 909 Mal geschlüpft (24,5 %)
  • Riolu: 517 Mal geschlüpft (13,9 %)
  • Pantimimi: 424 Mal geschlüpft (11,4 %)

Wie stehen die Chancen auf Shinys? Wer auf der Suche nach schillernden Formen der Pokémon aus den 7-km-Eiern ist, der braucht viel Geduld. Die Ergebnisse der Shiny-Chancen aus den 3.714 Eiern sind:

  • Shiny Wonneira: 23 Mal geschlüpft (2,5 %)
  • Shiny Knospi: 18 Mal geschlüpft (1,9 %)
  • Shiny Mobai: 17 Mal geschlüpft (1,9 %)
  • Shiny Riolu: 14 Mal geschlüpft (2,7 %)
  • Shiny Pantimimi: 13 Mal geschlüpft (3,1 %)

Wie seht ihr das? Habt ihr während des Sinnoh-Events schon fleißig Eier ausgebrütet und wolltet dabei Riolu bekommen? Wie viel Glück oder Pech hattet ihr dabei – oder sind euch die neuen 7er-Eier gerade ganz egal? Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit der Community darüber aus.

Battlefield 2042 hat falsche Hitboxen, aber Spieler finden das sogar okay

Battlefield 2042 hat nach wie vor Probleme mit der Präzision seiner Sturmgewehre, aber ein anderes Problem könnte dies wieder aufwiegen. Denn durch großzügig angelegte Hitboxen trefft ihr auch, wenn ihr eigentlich knapp danebenschießt.

Was sind Hitboxen? Unter dem Begriff Hitbox versteht man in Shootern und ähnlichen Spielen den Bereich einer Spielfigur, der vom System als „Trefferzone“ deklariert ist. Wird die Hitbox mit einer Waffe, einem Projektil oder Schadenseffekt getroffen, so wird Schaden an der Spielfigur angerichtet.

Ob also ein Angriff trifft und Schaden anrichtet oder wirkungslos in der Botanik verpufft, hängt davon ab, ob die Hitbox erwischt wurde. In einigen Fällen ist die Hitbox deckungsgleich mit dem Modell einer Figur in der Spielwelt.

In Battlefield 2042 weicht die Hitbox jedoch ein gutes Stück vom Modell.

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Alles, was ihr zu dem neuen Battlefield 2042 wissen müsst – in 2 Minuten

Großzügige Hitboxen erfreuen Spieler

Was ist das Problem mit den Hitboxen? In Battlefield 2042 haben ein paar Spieler sich die Mühe gemacht und die Hitboxen getestet. Dabei fiel auf, dass bei der Spezialistin Falck auch Treffer registriert wurden, die eigentlich knapp an ihrem Kopf und ihren Gliedmaßen vorbeigingen.

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Was sagen die Spieler? Das wurde sogleich kommentiert und einige Spieler sahen es nicht als großes Problem. Denn anscheinend sind die Hitboxen in Battlefield 2042 eine Standardgröße, damit eher zierliche Figuren, wie die im Video gezeigte Falck, keinen Vorteil gegenüber bulligen Kerls wie Boris haben.

Spiele, die tatsächlich die Hitboxen an die tatsächlichen Proportionen der Spielfiguren anpassen, haben tatsächlich Probleme mit dem Balancing. Das war beispielsweise in Apex Legends so, wo eine Zeitlang der Größenunterschied mit einem Buff für große Charaktere und einem Lebenspunkte-Malus für zierliche Figuren ausgeglichen wurde. Der reddit-Nutzer TribalPotato9 etwa erklärt:

“So sehen die Hitboxen bei den meisten Shootern aus. Perfekte Hitboxen, wie in [Rainbow Six] Siege, sorgen für seltsame Momente […] in denen schon geringer Lag reicht, damit ein klarer Treffer nicht registriert wird. Entwickler geben oft etwas größere Hitboxen im Vergleich zum Model in schnelleren Spielen, um vom Netzwerk ausgelöste Fehltreffer auszumerzen. Die Hitboxen in Battlefield waren schon immer größer als das Model, nichts Neues.”

Besonders durch Features wie die Physik der Kugeln sei es vermutlich eher frustrierend, wenn die Hitboxen genau wären, erklärt er weiter.

Wenn alle Charaktere die gleiche Hitbox nutzen, scheint das für die Meisten kein Problem zu sein. Daher ist es für viele Spieler in Battlefield 2042 in Ordnung, wenn man jeden Spezialist gleich gut trifft und in der Hitze des Gefechts würden solche Unterschiede eh kaum auffallen. Doch die Sache ist am Ende doch nicht so einfach.

Darum gibt es trotzdem ein Problem: Sieht man das Video bis zum Ende an, wird das Ziel ausgetauscht und anstatt Falck muss Sundance als Ziel hinhalten. Hier hält der Spieler voll drauf und ziel auf den Torso. Doch kein einziger Treffer wird registriert, obwohl die Kugeln klar getroffen haben sollten. Erst, als der Schütze sein Gewehr etwas nach links zieht, werden die Treffer verzeichnet.

Hier scheint also tatsächlich ein Fehler bei den Hitboxen vorzuliegen und die Spieler hoffen hier auf eine baldige Verbesserung der Entwickler.

Wie kommt das den Sturmgewehren zugute? Die größeren Hitboxen in Battlefield dürften allen Spielern in Battlefield 2042 zugutekommen, die gerne Sturmgewehre nutzen. Denn diese eigentlich in sämtlichen Shootern hocheffektiven Waffen sind im aktuellen Battlefield leider nicht sehr nützlich. Sie verziehen nämlich teilweise extrem stark. Daher sind aktuell die Maschinenpistolen die besseren Sturmgewehre in Battlefield 2042.

WoW erhöht Dropchance auf 100 % – Holt euch jetzt das seltene Reittier

Blizzard hat die Dropchancen des Geburtstags-Bosses in World of Warcraft „leicht“ verbessert. Ihr bekommt Reittier und Spielzeug nun garantiert.

In World of Warcraft läuft gerade das Jubiläums-Event zur Feier des 17. Geburtstag des Spiels. Dabei gibt es eine Reihe von altbekannten Inhalten, aber auch ein paar frische Neuerungen, wie einen besonderen Boss mit zwei exklusiven Belohnungen. Die sind allerdings etwas zu exklusiv gewesen – also hat Blizzard nun nachgepatcht. Fortan ist das Erhalten der Belohnungen garantiert.

Was war das Problem? Der neue Boss, Verdammniswandler, rückt seine spezielle Beute nur in seltenen Fällen raus. Besonders das Reittier „Verdammnisfalke der Illidari“ und das Spielzeug „Verdammniswachentrophäensockel“ sind bei Sammlern extrem begehrt. Immerhin gibt es diese Items nur während dieser 3 Wochen im Jahr. Dass so besondere Gegenstände nur kurzzeitig verfügbar sind, sorgt für Stress und daraus resultierenden Unzufreidenheit, wenn das Item einfach nicht droppen will.

WoW 17 Jahre Geburtstag titel title 1280x720

Was hat Blizzard geändert? Kurzerhand die Drop-Chance für Reittier und Spielzeug auf 100 % angehoben. Wer ab heute den Boss tötet (und dabei mindestens Stufe 30 ist), bekommt garantiert Spielzeug und Reittier. Ein langes Farmen entfällt also.

Rückwirkend ist das übrigens nicht gültig. Ihr müsst den Boss also mindestens ein weiteres Mal bezwingen, wenn ihr die Belohnungen abstauben wollt.

Warum hat Blizzard das geändert? Das ist nicht vollkommen klar. Vermutlich dürften aber die Sorgen der Spieler dazu geführt haben. Viele Spieler hatten Angst, dass Reittier nicht rechtzeitig zu bekommen, da das Event nur 3 Wochen andauert. Aus diesem Grund haben viele Spieler den Boss an den vergangenen Tagen mit dutzenden Charakteren am Stück den Boss immer wieder besiegt. Das war eintönig und führte zu Frust.

Jetzt reicht ein einmaliger Besucher beim Boss in Tanaris, um die wichtigsten Belohnungen – Spielzeug und Reittier – garantiert abgreifen zu können.

Habt ihr euch die Beute schon geholt?