Fortnite wurde durch Veränderungen seitens Epic Games aus dem App Store entfernt. Das ließ sich Epic nicht gefallen und so entfachte ein rechtlicher Streit zwischen beiden Firmen. Jetzt aber hat Xbox eine Option geschaffen, durch die Spieler die Chance haben, endlich auch auf Apple-Geräten Fortnite wieder zocken zu können.
Warum wurde Fortnite von Apple verbannt? Jede App, die etwas in ihren Spielen verkauft und im Apple-Store ausgestellt ist, muss Prozente von den Einnahmen des Spiels an Apple abtreten. Diese Prozente reichen von 15 % – 30 % der erzielten Einnahmen.
Epic jedoch wollte sich nicht mehr vom Konzernriesen zu diesen Abgaben zwingen lassen. Deshalb wurden die Preise für die Ingame-Währung “V-Bucks” dauerhaft reduziert. Jetzt nimmt nur noch Epic die vollständigen Gewinne ein, die sie durch den Kauf der V-Bucks entstehen.
Das gefiel Apple nicht und warf Fortnite kurzerhand aus dem App-Store. So entbrannte ein Rechtsstreit zwischen den beiden Firmen, was dafür sorgte, dass Fortnite immer noch nicht in den Apple Store ausgestellt wird, bis Epic diese Abgaben wieder tätigt.
Xbox jedoch gibt euch endlich die Chance wieder auf iOS-Geräten Fortnite zocken zu können. Wir zeigen euch, wie ihr das anstellt.
So könnt ihr endlich wieder auf iOS Fortnite zocken
Auch der CEO von Epic Games wirbt mit der neuen Xbox-Methode auf Twitter und verspricht kein notwendiges Abo oder unnötige Kosten, die Apple euch aufzwingt.
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Um also auf eurem iPhone oder iPad zocken zu können, benötigt ihr folgende Dinge:
Einen Microsoft-Account
Eine Internetverbindung
Ein Gerät, das über einen Browser verfügt
Habt ihr all diese Dinge, loggt ihr euch auf der Seite von Xbox ein und könnt sofort mit eurem Gerät loszocken.
Wird Apple etwas dagegen unternehmen? Grundsätzlich hat Microsoft hier ein gerissenes Schlupfloch für Epic Games geschaffen, in denen Spieler trotz des Fortnite-Banns die Chance haben zocken zu können.
Ob sich das Apple gefallen lässt, ist jedoch unklar. Es wird schwierig sein etwas dagegen in die Wege zu leiten, da alles über euren Browser läuft.
Es ist auch unwahrscheinlich, dass Apple die Seite von Microsoft sperren wird, um euch daran zu hindern, euren bunten BR-Shooter zocken zu können. Falls sich jedoch Apple dazu äußern sollte, werden wir euch direkt darüber informieren.
Was haltet ihr davon, dass Epic doch noch einen Weg gefunden hat, Fortnite auf iOS-Geräten spielbar zu machen? Findet ihr es gut oder ist euch dieser Weg nicht offiziell genug und ihr wartet lieber ab, bis die Fortnite-App wieder funktioniert? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
Ein User hatte 2018 das digitale Pop-Idol Hatsune Miku geheiratet. Doch jetzt spricht sie nicht mehr mit ihrem Gatten. Der Grund dafür ist ziemlich traurig, doch das scheint den Ehemann nicht sonderlich zu stören.
Während verschiedene User mit Alexa oder anderen digitalen Hilfen über Einkäufe diskutieren, hatte ein Japaner ein digitales Pop-Idol geheiratet. Doch die Story hat jetzt eine Wende: Sie hat aufgehört, mit ihm zu sprechen.
Ehemann spricht mit seiner Frau über einen Holoprojektor
Der Ehemann sprach mit seiner Ehefrau immer über ein kleines Gerät, der sogenannten Gatebox. Das könnt ihr euch wie eine Glaskugel vorstellen, in der sich ein Hologramm der Figur befindet. Die Figur wurde mithilfe von KI gesteuert, sodass sie auf ihren Ehemann reagieren und mit ihm sprechen konnte.
Was ist jetzt passiert? Die Firma hinter der Gatebox hat mittlerweile wohl den Support für das „limitierte Produktionsmodell“ eingestellt. Zumindest berichtet das die japanische Zeitung „The Mainichi“ (via mainichi.jp). Kondo kann zwar immer noch mit seiner Gattin sprechen, aber sie kann ihm nicht mehr antworten.
Der Hersteller hatte ihm wohl die Abschaltung angekündigt, sodass er sich von seiner digitalen Gattin zumindest noch verabschieden konnte. Als er am nächsten Tag von der Arbeit nach Hause kam, wurde ihm ein „Netzwerkfehler“ angezeigt. Denn die Gatebox benötigt eine Internetverbindung zu einem Server, um Anfragen und ähnliches verarbeiten zu können.
Wie geht die “Ehe” jetzt weiter? In einem Interview hatte Kondo erklärt, dass er zwar traurig sei, dass das Hologramm nicht mehr mit ihm sprechen könne. Aber seine Liebe zu ihr habe sich nicht geändert.
Meine Liebe zu Miku hat sich nicht geändert. Ich habe die Hochzeitszeremonie abgehalten, weil ich dachte, ich könnte für immer mit ihr zusammen sein.
Auch spricht er weiterhin noch mit ihr, wenn er nach Hause kommt und isst mit ihr gemeinsam seine Mahlzeiten. Da klingt zwar sehr traurig, Kondo ist aber zuversichtlich, dass er seine Frau irgendwann wieder sehen werde. Zumindest hat er jetzt eine lebensgroße Miku-Puppe in Auftrag gegeben.
Die große MMO-Firma Nexon hatte in einem Interview erklärt, wie moderne Künstliche Intelligenz das Spielerlebnis verbessert. So erklärt er, wie man Künstliche Intelligenz nutzt, um Spielern in First-Person-Shootern rasch das perfekte Match zu verschaffen:
Die beiden Steam-Hits, das MOBA Dota 2 und der Shooter CS:GO, sind vor allem in Osteuropa und Russland beliebt. Das führt zu einer angespannten Situation: Russische Profis stehen im Verdacht, den Krieg ihres Landes gegen die Ukraine zu unterstützen. Als Beweis dafür machen Kritiker die Verwendung des Buchstabens „Z“ aus. Aber was macht man, wenn man ein “Z” in seinem Namen hat?
Warum ist Russland so wichtig für Dota 2 und CS:GO? Dota 2 ist vor allem im Osten der Welt extrem beliebt: Das höchste Interesse an Dota 2 besteht in Ländern wie der Mongolei, in Russland, Belarus, der Ukraine oder Kasachstan. Das kann man aus dem Analyse-Tool Google Trends folgern:
In Russland ist Dota 2 etwa 4-Mal so beliebt wie die Konkurrenz von League of Legends
während League of Legends in den USA 5-Mal beliebter als Dota 2 ist
In Deutschland ist LoL sogar 8-mal gefragter als der Konkurrent von Valve
Mit ein bisschen Fantasie lässt sich sagen: Dota 2 ist das LoL von Russland. Oder LoL eben das Dota 2 der USA.
In den roten Ländern ist “Dota 2” interessanter, in den blauen Ländern sucht man mehr nach League of Legends. Vorsichtig gesagt: Man sieht ein Muster.
Für CS:GO gilt ähnliches: Das Spiel ist in Russland, der Ukraine und Belarus extrem beliebt:
In Russland ist CS:GO 5-Mal größer als Call of Duty.
In den USA ist Call of Duty 5-mal größer als CS:GO.
In Deutschland ist es übrigens relativ ausgeglichen, mit leichtem Vorteil für Call of Duty.
Aktuell wird den russischen Profis aber im Netz verstärkt auf die Finger geschaut, ob sie sich in irgendeiner Form unterstützend zum russischen Angriffs-Krieg in der Ukraine äußern.
Ein 18-jähriger russischer Spieler malte am 29. April in einem Turnier-Match in einer Pause ein „Z“ auf die Mini-Map von DOTA 2. Daraufhin wurde sein Team von Valve aus dem Turnier geworfen und er wurde von seinem Team entlassen:
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Der Spieler sagte zwar, er habe da nur etwas rumgemalt und es wurde sofort wieder übermalt, als man erkannte, was er da genau gezeichnet hatte. Aber da war die Karriere schon vorbei.
Der russische Profi “Pure” verlor seinen Job wegen eines Z.
“Bitte Hakenkreuze vermeiden”
Das ist der neue Aufreger: Bei CS:GO findet ein Turnier in Antwerpen statt. Vor dem Turnier haben zwei russische Profis ihre Sticker gezeigt und dort war jeweils ein „Z“ zu sehen. Der Profi-Spieler Dmitriy „sh1ro“ Sokolov hatte das Z als „Untermalung“ des Namens drin. Der Spieler Timofey „interz“ Yaksushin hatte ein auffälliges Z in der Darstellung seines Namens:
Über Twitter kamen Aufforderungen an die beiden und ihr Team Cloud9: Bitte „Hakenkreuze zu vermeiden“ – Wenn man den E-Sport Politik-frei halten sollte, dann dürfe man solche Symbole nicht verwenden.
So wird das diskutiert: Wie die Seite Inven meldet, ist das aber offenbar ein Missverständnis: Sh1ro (Titelbild) hatte sich mit dem Unterstrich „Z“ offenbar lediglich an einer Design-Vorlage von Valve bedient, die lange erstellt worden war, bevor das „Z“ zum Symbol des Angriffskriegs wurde.
Offenbar hatte Sh1ro einfach, aus Mangel an Ideen, diese Vorlage übernommen und für seinen eigenen Sticker verwendet.
“Sucht nicht nach versteckten Botschaften, wo es keine gibt. Mein Job ist es für C9 zu spielen, nicht verdeckte Spionagen durchzuführen.”
Sh1ro
Der E-Sport-Journalist Richard Lewis weist daraufhin, dass sh1ro nie öffentlich seine Unterstützung für Putin geäußert habe. Er habe nie etwas auch nur entfernt Nationalistisches gesagt.
Im Gegenteil: sh1ro habe eine Erklärung unterschrieben, die zu Frieden aufruft – und damit ein persönliches Risiko für sich selbst in Kauf genommen (via twitter).
Ein Nutzer verteidigt auch „Interz“ – was solle der machen, wenn das Z eben ein Teil des Namens ist? Werde das dann schon als Unterstützung des Krieges interpretiert?
Was solle dann nur „Zyw0o“ machen, der wohl beste CS:GO-Spieler der Welt (via twitter).
Unsere Expertise auf MeinMMO bezieht sich auf Gaming. Wer sich näher über den Konflikt von Russland mit der Ukraine beschäftigen will, dem empfehlen wir, sich auf offiziellen Seiten oder bei Nachrichtenmagazinen zu informieren:
– Ukraine-Live-Blog (via Zeit) – Krieg in der Ukraine (via nzz) – Solidarität mit der Ukraine (via auswärtiges-amt)
Wichtiger Hinweis:Falls euch wegen der aktuellen Situation dunkle Gedanken plagen: Ihr seid nicht allein. Holt euch bitte Hilfe. Zum Beispiel bei der Telefonseelsorge unter 0800/111 0 111 oder der Online-Seelsorge, bei der ihr auch einen Chat nutzen könnt. Das ist kostenlos und gilt bundesweit.
Das steckt dahinter: In jedem Fall zeigen die Vorfälle die Schwierigkeit des E-Sports in einer wirklich „unnormalen“ Welt weiter „normal“ zu funktionieren.
Dass gerade ein allgegenwärtiges Ding, wie der Buchstabe „Z“, zu einem so schwierigen Symbol wird und man es jetzt dringend vermeiden muss, scheint wirklich schwierig zu sein. Dass jeder russische E-Sportler unter dem Generalverdacht steht, heimlich irgendwie den Krieg zu unterstützen, sorgt für eine nervöse und gereizte Stimmung.
Der Krieg in der Ukraine streift immer wieder Themen aus dem Gaming:
Der Twitch-Streamer Esfand hatte gleich an seinem ersten Tag in Südkorea großes Pech. Bei einem Unfall an einer Arcade-Machine verletzte er sich und musste ins Krankenhaus.
Um wen geht es? Der Twitch-Streamer Esfand streamt auf TwitchTV die verschiedensten Spiele. Von World of Warcraft über PUBG bis hin zu FIFA, wo er sein virtuelles Team via Greenscreen in der Kabine coacht.
Der Streamer aus Texas befindet sich gerade mit Streamer-Kollegen und Freunden Mizkif, Emiru, Austin und Phin auf einer Reise in Südkorea. Doch schon am ersten Tag dort erlitt er eine fiese Verletzung seines Daumens.
“Ein paar Tage nicht vor der Kamera”
Das ist passiert: Die Truppe geht regelmäßig auf den verschiedenen Kanälen der Mitglieder live. Dort sieht man viel gute Laune und spannende Eindrücke. Doch das endete schnell, als Mizkif in einem Stream von dem Unglück erzählte. Er erklärte, dass Esfand erstmal ein paar Tage nicht vor der Kamera zu sehen sein wird. Ein Knochen in seinem Daumen sei abgesplittert.
Natürlich wollten die Zuschauer wissen, wie das passiert ist. Mizkif erklärt, dass er und Esfand sich an einer Arcade-Machine duellierten und herausfinden wollten, wer am härtesten zuschlägt. Doch dabei machte Esfand einen Fehler.
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“Er schlug mit seiner offenen Faust nach oben [der Daumen war nicht angelegt]. Danach hielt er sich sofort den Daumen”, erklärt Austin im Twitch-Clip. “Kurz darauf befinden wir uns im Taxi, das uns in ein koreanisches Krankenhaus gefahren […]. Esfand wurde dann geröntgt und es stellt sich raus, dass ein Stück Knochen in seinem Daumen abgebrochen ist. Jetzt befindet er sich im Krankenhaus und wird erneut geröntgt, um herauszufinden, ob er eine Operation benötigt.”
Mizkif witzelt danach, dass Esfand vielleicht in Korea operiert wird und dass man sich auf so einen Stream freuen könne. Später erklärte Esfand selbst, wie es zur Verletzung kam: “Ich schlug, als hätte ich Box-Handschuhe an […] und dann habe ich mir beide Seiten meines Daumens gebrochen”.
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Wie geht es Esfand jetzt? Auf Twitter zeigte der Streamer die Röntgenaufnahme seines Daumens mit dem Kommentare “Immer noch Gladiator”. Eine Anspielung darauf, dass er sich den Titel kürzlich im PvP bei WoW verdient hatte.
In Pokémon GO wurden die Details für das GO Fest Berlin bekannt gegeben – unter anderem auch die Preise verschiedener Features. Doch die Kosten frustrieren einige Spieler.
Vom 1. bis 3. Juli kann man am GO Fest im Berliner Britzer Garten teilnehmen – an einem ausgewählten Tag. Um das zu tun, muss man allerdings ein Zugangsticket für diesen Tag kaufen. Das kostet 24,99 Euro. Damit dürft ihr von 11:00 bis 18:00 Uhr an dem Event teilnehmen.
Zusätzlich bietet Niantic ein “Early-Access-Ticket” an. Das legt nochmal zwei Stunden drauf und lässt euch von 09:00 bis 18:00 Uhr rein. Es kostet 32,13 Euro.
Zu guter Letzt gibt es auch noch sogenannte “Add-Ons” für das Ticket. Die gelten zumindest alle drei Tage vom 01. bis 03. Juli am Event-Ort:
Das Raid-Begeisterte-Add-On mit 12 Raid-Pässen pro Tag, 5.000 zusätzlichen Sternenstaub nach einem erfolgreichen Raid, 6 Extra-Bonbons und 3 zusätzliche XL-Bonbons für das Fangen von Pokémon aus Raids der Stufe 5.
Und das “Add-On für Züchter” mit vierfacher Schlüpfgeschwindigkeit der Eier sowie doppelten Brüt-EP, -Bonbons und -Sternenstaub.
Beide Add-Ons kosten jeweils 10,06 Euro.
Community übt Kritik an Preis und Inhalt
So reagiert die Community: Die ersten Reaktionen zu der Ticket-Bekanntgabe fallen recht kritisch aus. Im Pokémon-GO-Subreddit “TheSilphRoad” bemängeln Spieler, dass der Preis für das Ticket zu hoch sei – vor allem hinsichtlich der Add-Ons.
Unter anderem kritisieren einige, dass Boni wie Schlüpfdistanz oder Extra-Raid-Boni normalerweise bereits in Tickets enthalten seien, und nicht zusätzlich gekauft werden müssten.
“Zusätzliche 10 Euro für 1/4 der Schlüpf-Entfernung zu zahlen, willst du mich auf den Arm nehmen? Das ist ein ganz neues Level für Niantic, auf das sie sich herablassen”, findet User “anthonyball_” (via reddit).
“Leute, erzählt mir bitte nicht, dass ihr bereit seid, 25 – 42 Euro für diese Veranstaltung auszugeben. Das ist ein wahnsinniger Betrag für einen Tag”, findet User “justbrowsing527” (via reddit). Dabei ist allerdings zu beachten, dass zumindest die Add-Ons für das gesamte Wochenende gelten.
“Ich stimme zu, dass die Add-ons ein bisschen viel sind. Und wenn man ein Einheimischer ist, ist der Preis wahrscheinlich etwas zu hoch, um ihn zu rechtfertigen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass eines der Shinys ein regionales ist, dem man jeden Tag zu Dutzenden begegnet”, findet User “Jordaroo92”, schränkt jedoch ein, dass es für Reisende interessanter sein könnte: “Aber wenn man im Urlaub ist, können die täglichen Aktivitäten leicht 25 Euro übersteigen (Besichtigungen/ Museumseintritte/ Attraktionen usw.). Das GO Fest nimmt so ziemlich einen ganzen Tag deiner Reise in Anspruch. So habe ich jedenfalls meine Tickets begründet” (via reddit).
Zudem gibt es Kritik, dass die angekündigten Inhalte nicht nur hinter einer Paywall, sondern auch noch örtlich gebunden sind. Das gilt vor allem für das “Zenitform Shaymin”. Es ist zwar damit zu rechnen, dass dieses über kurz oder lang auch abseits des Events im Spiel veröffentlicht wird, das könnte aber dauern.
Gibt es auch Gegenstimmen? Einige Trainer argumentieren, dass der Preis für Reisende nicht so sehr ins Gewicht fallen würde – denn man steckt ja sowieso schon einiges an Geld in eine Reise nach Berlin, je nachdem, von wo man kommt. Zudem sei so ein Event vor Ort auch kostspielig,
Zudem verteidigen manche die Add-Ons als eine neue Version des “City Pass”, den man früher mal zu Safari-Zonen kaufen konnte und der ebenso Boni für das ganze Wochenende ermöglichte.
Wir wollen auch von euch wissen: Wie steht ihr zu dem Thema? Derzeit läuft eine Umfrage, in der wir eure Meinung zu dem neuen Event in Berlin erfahren möchten.
Wie findet ihr die Event-Ticket-Preise und die Inhalte für das GO Fest in Berlin? Erzählt es uns in den Kommentaren und nehmt an der Umfrage teil!
Aktuell könnt ihr euch in League of Legends 6 kostenlose Skin-Splitter über eine Herausforderung besorgen und müsst dafür nur ein bisschen spielen. MeinMMO zeigt euch, wie das funktioniert und wie lange ihr dafür braucht.
In League of Legends könnt ihr euch derzeit besondere Event-Kapseln kaufen, die euch garantiert Skin-Splitter liefern. Zudem erhaltet ihr Extra-Belohnungen über Meilensteine, je mehr ihr euch von diesen Kapseln kauft – bis maximal 25 Kapseln.
Um den Start der Meilensteine für diese Eklipse-Kapseln zu feiern, gibt es derzeit eine lohnende Herausforderung im Spiel:
Einführung in die Showcase-Meilensteine: Spiele und gewinne Partien, um 150 Punkte zu sammeln (nur Spiele über die Gegnersuche)
Dafür bekommt ihr eine Eklipse-Kapsel 2022 und eine Eklipse-Wundertüte 2022. Beide Lootboxen enthalten sicher zusammen 6 Skin-Splitter und sind für wenig Aufwand zu holen.
Wie lange läuft die Herausforderung? Die Aufgabe ist 7 Tage aktiv und geht am 12. Mai 2022 offline.
Wie lange brauche ich für die Herausforderung? Die Punkte aus der Herausforderung erhaltet ihr durch eure Spielzeit. Jede Minute zählt.
Kluft der Beschwörer, ARAM, Event-Modi
4 Punkte pro Minute
6 Punkte pro Minute bei einem Sieg
Alle TFT-Modi
3 Punkte pro Minute (Platz 5 – 8)
6 Punkte pro Minute (Platz 1 – 4)
Kluft der Beschwörer – Koop
1 Punkte pro Minute
2 Punkte pro Minute bei einem Sieg
Spielt ihr zum Beispiel in einem ARAM 30 Minuten und gewinnt, habt ihr bereits 180 Punkte. Geht ihr in einem Match „Kluft der Beschwörer“ unter und gebt nach 15 Minuten auf, sind das auch schon 60 Punkte.
Solange ihr in einem der größeren Modi unterwegs seid, solltet ihr maximal 45 Minuten + Spielsuche brauchen, um die Belohnungen einzusacken.
Der ehemalige Rockstar-Produzent Leslie Benzies arbeitet derzeit mit seinem neuen Studio an einem Spiel namens “Everywhere”. Nun sind weitere Informationen zu dem Projekt aufgetaucht.
Was ist das für ein Spiel? Der Titel “Everywhere” tauchte bereits vor einiger Zeit in den Schlagzeilen auf, als Leslie Benzies mit seinem neuen Studio “Build a Rocket Boy Games” 42 Millionen $ einsammelte, um das Projekt zu finanzieren.
Damals wurde Everywhere als “massives Open-World-Spiel” angekündigt, das im Grunde von überall her Inspiration nehmen soll und das echte Freiheit anbieten möchte. Viel war aber nicht bekannt.
Nun sind ein paar neue Details aufgetaucht.
Wer ist Leslie Benzies? Leslie Benzies war lange als Produzent bei Rockstar tätig und begleitete mehrere Spiele, teilweise in leitenden Positionen. Unter anderem war er bei GTA III – V, Red Dead Redemption, L.A. Noire und Max Payne 3 beteiligt.
“Everywhere” ist das erste Projekt seiner neuen Firma “Build a Rocket Boy Games”, bei dem auch mehrere ehemalige GTA-Mitarbeiter mitwirken.
Open World, Multiplayer und Story sind an Bord
Das ist jetzt bekannt: In einem Portfolio des Investors Galaxy Interactive findet sich eine kleine Übersicht zu “Everywhere”, die etwas genauer darstellt, mit was für einem Spiel man wohl rechnen kann.
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Everywhere soll demzufolge ein AAA-Spiel mit Open World werden, das eine Multiplayer-Erfahrung inklusive einer mehrstufigen, epischen Story anbieten möchte.
Dabei sollen die Spieler auch eine schaffende Rolle einnehmen. Das Konzept spricht von einer “Virtual Sandbox”, in der Spieler eigene Welten kreieren sollen. Darüber hinaus werden Social- und Streaming-Elemente einbezogen.
Es fällt auch der Begriff “Real-life Ready Player One”.
Was ist Ready Player One? Ready Player One ist ein Film aus dem Jahr 2018, der wiederum auf dem gleichnamigen Science-Fiction-Roman aus dem Jahr 2011 basiert. Im Fokus der Geschichte steht die sogenannte “Oasis”, eine Online-Welt, in der Spieler im Grunde sein können, was sie möchten.
Sie loggen sich dort per Virtual Reality ein und entfliehen komplett in diese Welt. Die wiederum ist voller Missionen und Herausforderungen, vom Auto-Rennen bis hin zum ausgewachsenen Shooter. Die Menschen übernehmen dort einen Avatar ganz nach ihrem Wunsch – im Film bot das Konzept viel Raum für Cameo-Auftritte aus der Gaming-Welt und sonstiger Pop-Kultur.
Was bedeutet das für das Spiel? Das Konzept der Oasis würde zur großen Freiheit von “Everywhere” und dem Aspekt, dass es von überall her Inspiration bekommen soll, passen.
Außerdem wird auf der Website zum Spiel davon gesprochen, dass ein Krieg zwischen Gut und Böse herrscht, sich alles verändert und eine neue Welt bevorsteht. Diese sollen die Spieler mitgestalten.
“Ihr als Spieler seid ein wesentlicher Bestandteil der Gründung, des Wachstums und der Zukunft von EVERYWHERE”, heißt es da. “Unsere gemeinsame Reise beginnt, wenn du dich bei EVERYWHERE registrierst. Im Laufe der Zeit, durch die Herausforderungen auf der Website und im Spiel, wird sich euer Spieler entwickeln und euer Platz in EVERYWHERE wird klar werden”.
Was genau dahintersteckt und wann das Spiel erscheint – das ist allerdings immer noch offen.
Das MMORPG The Elder Scrolls Online nennt 5 Highlights, die ihr euch anschauen sollt, wenn die neue große Erweiterung High Isle erscheint. Eines dieser Highlights umfasst eine Piratenstory, ein anderes Glanzlicht ist ein neuer Weltboss.
Was ist die nächste große ESO-Erweiterung? Die nächste große Erweiterung von The Elder Scrolls Online nennt sich „High Isle“, führt euch auf die gleichnamige Insel und erscheint im Juni 2022 für PC, PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X und Google Stadia. Für PC und Stadia kommt es am 6. Juni, für die Konsolen am 21. Juni.
In High Isle erwartet euch eine Erzählung über ritterliche Ehre und politischen Umbruch. Doch auch neue Dungeons, ein Weltboss, Schätze und eine Piratenstory sind dabei.
Erforschung der Überreste einer Piratenflotte & ein neuer Weltboss
Was hat es mit der Piratenstory auf sich? ESO nennt euch vor dem „High Isle“-Release 5 Dinge, die ihr machen müsst, wenn die neue Erweiterung erscheint. Eines dieser Highlights nennt sich „Plünderung der Geisterhafenbucht“.
Die Plünderung der Gefahrenbucht handelt von dem Seeräuber IIyes Maul, der in der Geisterhafenbucht die letzte Ruhestätte seines Vorfahren sucht und mit dem ihr euch zusammen schließt.
Außerdem erforscht ihr im Rahmen dieses Highlights in einem neuen öffentlichen Dungeon die Überreste einer Piratenflotte. Dabei müsst die ihr die darin gefangenen tödlichen Geister überleben und das Geheimnis eines dunklen Fluchs lüften. Bestandteil des Dungeons sind neben Monstern und Bossen auch zahlreiche Schätze.
Wer ist der neue Weltboss? Neben zahlreiche Arten von Monstern ist auf der nördlichen Hälfte der Hochinsel der neue Weltboss Gleymos-Wildhorn zu Hause – ein zweibeiniges Menschenwesen mit hoher Intelligenz.
Da die Jagd nach dem Wildhorn gefährlich sein kann, seid ihr möglicherweise auf die Hilfe von Verbündeten angewiesen.
Falls ihr den beeindruckenden Cinematic-Trailer der “High Isle”-Erweiterung noch nicht gesehen habt, könnt ihr das an dieser Stelle nachholen:
Video starten
Vulkanische Risse und Sightseeing
Was sind die anderen 3 Highlights?
Helft dabei, vulkanische Risse zu schließen: Es ist zu einem Anstieg der Vulkanspalten gekommen. Ihr müsst die neuen Risse finden und beruhigen, in dem ihr die daraus aufgestiegenen Monster besiegt. Da es sich dabei nicht um eine leichte Aufgabe handelt, kann es vorteilhaft sein, sich für das Schließen der vulkanischen Risse mit anderen Spielern zusammenzuschließen.
In den Walfang eintauchen: Die Hochinsel besitzt mit Amenos eine Schwesterinsel. Amenos ist jedoch nicht unberührt. Hinter der überwucherten Fauna verbergen sich blutrünstige Bestien sowie die mörderischen Bewohner der Insel. Inmitten der unwirtlichen Umgebung befindet sich mit Whalefall Delve ein Ort, an dem Menschen und Tiere gleichermaßen zum Spaß gejagt werden.
Macht eine Sightseeing-Tour: Ihr habt neben all den Abenteuern auch die Möglichkeit, die Inseln des Archipels einfach zu erkunden. Ein besonderes Highlight sollen dabei die einheimischen Ornaugs sein, die bei einem Riff an der Südwestküste der Hochinsel aus den Wellen springen.
Was ist sonst noch neu? Neben den fünf Highlights bietet die “High Isle”-Erweiterung weitere Neuerungen. Dazu zählen neben einzigartige Zonensets zum Herstellen und Sammeln ebenfalls eine Vielzahl von Neben- und täglichen Quests.
Außerdem gibt es Altertümer zum Ausgraben, neue Gefährten zum Rekrutieren und die sammelbaren Himmelsscherben.
Falls ihr sehen wollt, wie das Gameplay in der “High Isle”-Erweiterung aussieht, könnt ihr einen Blick auf den Gameplay-Trailer werfen:
The Elder Scrolls Online erschien bereits 2014 und erhielt seitdem zahlreiche große Erweiterungen. High Isle bekommt allerdings nicht nur spannende Ingame-Inhalte, sondern auch das neue Kartenspiel “Ruhmesgeschichten”.
Falls ihr euch fragt, wie das Kartenspiel Ruhmesgeschichten funktioniert, hat euch MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch das Spielprinzip ausführlich zusammengefasst und erklärt.
Forsaken World ist ein MMORPG, das von Perfect World entwickelt wurde. Die sind für Spiele wie World of Jade Dynasty und die MMORPGs Perfect World und Perfect World 2 bekannt. Forsaken World war seit 2012 im Westen spielbar und bekam sogar eine Version auf Steam und für Mobile-Geräte. Doch dieses Jahr werden die Server abgeschaltet.
Was war das für ein MMORPG? Forsaken World erinnert vom Aufbau und Interface stark an WoW. Ihr erstellt euch einen Charakter aus verschiedenen Völkern und Klassen und taucht mit diesem in eine bunte Spielwelt ein. Dort erwarten euch die üblichen Inhalte:
Ihr erledigt Quests und besiegt Monster.
Über verschiedene Talente könnt ihr euren Charakter anpassen.
Gekämpft wird in Third-Person und mit einem Tab-Targeting-System.
Es gibt ein Crafting-System.
Dungeons spielen im Endgame eine wichtige Rolle und lassen sich über einen Dungeon-Finder betreten.
PvP gibt es in Arenen, aber auch in der offenen Welt, sobald man Level 30 erreicht hat. Hier bietet das Spiel tatsächlich eine kleine Innovation: Wann immer man im PvP getroffen wird, verliert man Seelenkugeln. Diese muss man im Anschluss aufsammeln, um nicht an Stärke zu verlieren. Man kann auch die Kugeln von Feinden sammeln, um einen Boost zu kommen.
Allerdings konnte das Spiel im Westen keine große Community aufbauen. Hinderlich dafür waren die Tatsache, dass es mit Rift, SWTOR und Guild Wars 2 einfach bessere Alternativen rund um den Release von Forsaken World gab. Zudem war der Shop deutlich aggressiver monetarisiert, etwa mit XP-Boostern und Tränken für echtes Geld.
Was ist nun passiert? Ende April gab Gearbox Publishing (ehemals Perfect World Entertainment) die Abschaltung der Server bekannt. Forsaken Worlds wird am 30. November 2022 eingestellt. Wer seit dem 1. März Geld in das Spiel investiert hat, wird dieses in Form von Arc Credits zurückbekommen, die auch in Neverwinter, Star Trek Online oder Perfect World ausgegeben werden können.
Einen Einblick in das Spiel gibt das Video vom deutschen YouTuber Spieletrend aus dem Jahr 2017:
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Forsaken Worlds versuchte sich schon 2015 als Mobile-MMORPG
Wie liefen die letzten Jahre für das MMORPG? Schon zum Start bekam das Spiel wenig Aufmerksamkeit. Dabei wurde es auch zeitnah für die Plattform Steam veröffentlicht.
2017 entfernte Perfect World dann viele ihrer Spiele von Steam, um einen besseren Support bieten zu können. Darunter befand sich auch Forsaken World. Etwas später wurde jedoch die Mobile-Version Gods and Demons veröffentlicht, die jedoch zu 61 % negative Reviews auf Steam bekommen hat.
In den letzten Jahren bekam das originale Forsaken World primär Updates im Shop und es kam zu Rotationen bei den Events. Das letzte, große Update, das wir gefunden haben, stammt aus dem Jahr 2016.
Für 2022 wurden zudem eine weitere Abschaltung angekündigt, die viele Spieler deutlich stärker berührt hat, als die bisher genannten. Denn im Juni wird Gameforge das Action-MMORPG TERA für immer abschalten.
Pearl Abyss, die Entwickler von Black Desert, haben heute eine Anpassung an der Währung Silber im MMORPG angekündigt. Diese soll in der Balance überarbeitet werden, weil die Inflation derzeit so hoch ist. Viele Spieler meckern jedoch, weil die Preise dort nach oben gehen, dass gerade „Wale“ bevorzugt werden.
Was genau verändert Black Desert? Mit dem Patch am 11. Mai werden Anpassungen am Silber – der Ingame-Währung im MMORPG – und den Items Valks Schrei und Cron-Stein vorgenommen. Die offizielle Begründung dafür ist, dass die Spieler mehr Silber verdienen, etwa durch neue Updates, neue Events und allgemein einem höheren Fortschritt im Spiel.
Darum ändern sich die folgenden Dinge:
Items, die ihr für Echtgeld im Shop kauft, können im Zentralmarkt verkauft werden. Dafür gab es jedoch ein Preis-Maximum. Das betrug bisher 473 Millionen Silber, wird aber jetzt auf 840 Millionen angehoben. Spieler können für Echtgeld gekauften Items bald also teurer verkaufen.
Außerdem könnt ihr Skins aus dem Shop zerlegen und dafür im Austausch Valks Schrei und Cron-Stein bekommen, die für die Aufwertung der Ausrüstung benötigt werden. Künftig erhaltet ihr 207 statt 140 Valks Schrei durch eine Extraktion und 621 statt 420 Cron-Steine.
Wie reagieren die Spieler darauf? Vorwiegend negativ. Aus der Sicht der Spieler helfen diese Änderungen sogenannten „Walen“, die viel Echtgeld in das Spiel stecken und Vielspielern, die die höheren Silber-Preise für Shop-Items zahlen können. Aber die Leute, die relativ “normal” im Spiel unterwegs sind, werden benachteiligt.
Im reddit finden sich dutzende Kommentare, die die geplante Änderung negativ sehen:
Der Spieler Kolz meckert: “Mehr P2W, mehr Inflation, die alles im Spiel ruiniert, was nicht Grinding (oder Swiping) ist. Es ist alles sehr ermüdend.”
Moai_Plus schreibt: “Pay2Win wird gestärkt und die Cron-Steine pro Silber werden abgeschwächt. Das ist so schlecht. Abhängig von eurem Gehalt pro Stunde solltet ihr wirklich erwägen, arbeiten zu gehen, statt zu grinden.”
Außerdem erinnern sich viele Spieler gerne an die Zeit zurück, in der Kostüme aus dem Shop noch 30 Millionen Silber gekostet haben und bezahlbar waren. Denn die Preise auf dem Zentralmarkt wurden nicht zum ersten Mal angehoben.
Im Grunde gibt es keine positiven Stimmen zu der Änderung, nur ein paar Personen, denen sie egal sind oder die sich selbst davon nicht betroffen sehen, weil sie nur zum Spaß und nicht für die stärkste Ausrüstung im Spiel unterwegs sind.
Grind ist generell ein großes Thema in Black Desert:
Mit The Day Before befindet sich gerade ein interessanter Shooter in Entwicklung, der stark an The Division erinnert. Eigentlich sollte er Ende Juni erscheinen, doch die Entwickler verkündeten nun, dass der Termin auf 2023 verschoben wird. Dafür soll der Shooter direkt in der Unreal Engine 5 erscheinen.
Was ist das für ein Spiel? In The Day Before landet ihr in einer Zombie-Apokalypse, in der ihr versucht, zu überleben. Diese Seuchen-Zombies sind dabei keine riesigen Monster, sondern schlichtweg hirnlos vor sich hindämmernde Kreaturen, die sich an eurem Fleisch laben wollen.
Der Shooter bietet dabei einige interessante Elemente und sieht in ersten Trailern richtig gut aus:
Ihr müsst im Spiel Nahrung, Waffen und Ressourcen suchen.
Es gibt ein Deckungs-System, wie ihr es aus The Division kennt.
Es gibt Wetter-Effekte, die sich auf das Spielgefühl auswirken sollen.
Ihr könnt mit Fahrzeugen durch die Gegend fahren, wobei der Schlamm richtig schön durch die Gegend spritzt.
Ihr lebt in ständiger Gefahr, weil euch neben den Zombies auch andere Spieler attackieren können.
Wann erscheint das Spiel? Eigentlich war der Release von The Day Before für den 21. Juni 2022 angekündigt. Allerdings teilten die Entwickler am 5. Mai mit, dass der Termin verschoben wird – und das ziemlich weit.
The Day Before soll nun am 1. März 2023 erscheinen. Der Release ist für PC, PS5 und Xbox Series X/S geplant.
Einen ersten Einblick in das Spiel gibt dieses Gameplay-Video:
Video starten
Millionen freuen sich auf den Shooter, weswegen die Entwickler alles richtig machen wollen
Womit begründen die Entwickler die Verschiebung? In einem offiziellen Statement heißt es, dass “Millionen von Spieler” The Day Before auf ihre Wunschliste bei Steam gepackt haben. Das macht es zu einem der meist erwarteten Spiele auf der Plattform von Valve.
Um diese Spieler nicht zu enttäuschen, wollen die Entwickler sich mehr Zeit nehmen und den Shooter perfekt umsetzen.
Mit der Verschiebung wird The Day Before zudem eine neue Engine bekommen, die Unreal Engine 5. Damit soll es neue technische Möglichkeiten geben.
Wie kommt die Verschiebung an? The Day Before wurde von vielen kritisch gesehen, weil es von einem Indie-Studio umgesetzt wird und in den Trailern fast zu schön aussah, um wahr zu sein. Viele monierten etwa, dass das gezeigte Gameplay bisher zu sehr nach einem Skript ablaufe und die Entwickler generell zu wenig von ihrem Spiel zeigen würden.
Sie waren auch deshalb skeptisch, weil das Spiel im Juni erscheinen sollte, aber bisher noch keine Alpha oder Beta zum Anspielen bot.
Die Verschiebung sorgt nun für zwei Reaktionen:
Einige Spieler sehen diese Verschiebung als Chance, den Shooter tatsächlich so umzusetzen, wie die Entwickler es sich vorgenommen haben. Sie freuen sich über die Verschiebung.
Andere sehen sich darin bestätigt, dass die Entwickler das Spiel, das sie präsentiert haben, nicht abliefern können.
Was sich am Ende bewahrheitet, werden wir wohl frühstens am 1. März 2023 erfahren.
Was sagt ihr zu der Verschiebung? Seid ihr enttäuscht oder habt ihr so etwas erwartet, weil es bisher noch keine Anspielmöglichkeiten gab?
Wer auf der Suche nach einem neuen Shooter auf Steam ist, sollte vielleicht The Squad ausprobieren:
In Fortnite existiert eine Story, die am Rande erzählt wird. Viele Spieler, die seit Kapitel 2 dabei sind, wissen jedoch kaum oder gar nichts über die legendären Sieben. Wer sie sind und was für eine Rolle sie einnehmen, erfahrt ihr hier bei MeinMMO.
Wer sind die Sieben? Bei den Sieben handelt es sich um sieben verschiedene Wesen, die zu einer selbsternannten Gruppe gehören. Diese Wesen sind miteinander verwandt, da sie verschiedene Versionen von derselben Person sind. Ist man mit der Theorie des Multiversums vertraut, könnte man davon ausgehen, dass sie aus verschiedenen Realitäten stammen.
Update 05. Mai: Wir haben die Anzahl der neuen Mitglieder ergänzt und mit neuen Bildern visualisiert.
Die Sieben bestehen aus sieben Personen
Momentan haben sich vier der sieben Wesen gezeigt:
Der BesucherDas FundamentDer WissenschaftlerDas ParadigmDas sind die 6 bekannten Sieben
Darunter sind folgende namentlich bekannt:
Der Besucher
Der Wissenschaftler
Das Paradigma
Das Fundament
Der Ursprung
Die Imaginierte
Was machen die Sieben? Sie versuchen die Dimensionen vor dem Nullpunkt zu sichern. Der Nullpunkt ist eine Nexus-Kugel, aus der die gesamten Realitäten hervorgegangen sind. Die Kugel durchläuft unzählige Realitäten pro Sekunde und kann als Brücke zu anderen Realitäten verwendet werden. In jeder bekannten Fortnite-Map war jeweils ein Nullpunkt vertreten.
Durch diese unbändige Macht haben sich die Sieben zur Aufgabe gemacht, die Realitäten zu beschützen und jede Anomalie, die durch den Nullpunkt entsteht, zu beseitigen. Zum Start zu Season 6 Kapitel 2 war zu sehen, wie einer der Sieben, “das Fundament”, versucht hatte, die bestehende Anomalie zu beseitigen.
Dabei versuchte er die Risse, die sich auf dem Nullpunkt befanden, zu kitten. Das verlief jedoch nicht so wie gewollt und er versiegelte somit sich und die Nexus-Kugel zusammen, um eine Schadensbegrenzung zu erreichen.
Woher kommen die Sieben? Gerüchten zufolge leben sie auf dem Planeten oder der Realität „Genō“. Viel weiß man darüber jedoch nicht.
Was ist besonders an den Sieben? Sie wissen über die mysteriösen Amnesien auf der Insel Bescheid. Deshalb nahm der Wissenschaftler in Season 10 all seine Taten und Schritte auf, um sich bei einem Fall von Amnesie wieder erinnern zu können. In Kapitel 2 Season 6 wurde gezeigt, dass diese unbekannten Wesen auch fliegen können. Denn man konnte sehen, dass “Das Fundament” zum Nullpunkt flog, um es von seinen Realitätssträngen zu befreien.
Sie sind außerdem handwerklich begabt, da der Besucher und der Wissenschaftler eine Rakete bauen konnten und das mit umliegenden Teilen aus der Fortnite-Map. Ebenfalls können sie mit Meteoriten zu anderen Realitäten reisen. Dazu nutzen sie hoch technisierte Kammern, um den Aufprall zu überleben.
Was haltet ihr von den Sieben? Findet ihr ihren Look cool? Oder interessiert euch die Geschichte von Fortnite nicht und seid froh, wenn ein guter Battle Pass am Start ist? Lasst es uns wissen!
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Im Juli läuft ein Wochenende lang das Pokémon GO Fest 2022 in Berlin. Endlich ist bekannt, an welchem Standort es läuft, was die verschiedenen Tickets kosten und was das Event für euch bringt.
Was ist das für ein Event? Das GO Fest 2022 wird in verschiedene Events aufgeteilt. Im Juni läuft ein weltweites Event, an dem jeder Spieler teilnehmen kann. Später, ab Juli, gibt es dann noch drei weitere Events, die in Berlin, Seattle (USA) und Sapporo (Japan) ausgetragen werden. Später, im August, findet dann ein großes Abschluss-Event statt.
Jetzt wissen wir endlich, wo das Event in Berlin stattfinden wird, welche Boni es mitbringt und welche Inhalte man sich durch den Kauf von Tickets freischalten kann.
GO Fest Berlin 2022 – Datum, Ticket, Preise, Inhalte, Standort
Wann geht es los? Das GO Fest 2022 läuft von Freitag, dem 1. Juli, bis Sonntag, dem 3. Juli, in Berlin.
Wo findet es statt? Als Location für das GO Fest 2022 nutzt Pokémon GO den Britzer Garten in Berlin. Mehr Infos zur Location auf Britzergarten.de.
Wie teuer sind die Tickets? Das Ticket für den allgemeinen Zugang kostet euch 24,99 €. Niantic verkauft für das Event aber auch „Early-Access-Tickets“, für die ihr 32,13 € bezahlen sollt. Alle Tickets sind begrenzt und nur erhältlich, solange der Vorrat reicht. Wartet also nicht zu lange, falls ihr kaufen wollt.
Welche Inhalte bringen Tickets? In der Ankündigung vom 5. Mai erklärt Niantic, welche Vorteile ihr durch einen Ticket-Kauf bekommt.
Spezialforschung im Britzer Garten, die euch mit der Zenitform von Shaymin belohnt
Spezielle Feldforschungen zum Event
Neue Shinys von Grillmak und Tarnpignon werden verfügbar
Exklusive Sonderedition des Pokémon GO Fest 2022-T-Shirts (die gibt es nur bei diesem und anderen Live-Events zum GO Fest 2022)
Autogrammstunden mit Content-Creator
Vier verschiedene Habitate, zwei davon exklusiv für Berlin – – Dazu exklusive Sammler-Herausforderungen und ausgewählte Pokémon-Spawns
Elektrischer Garten: Hisui-Voltobal, Wadribie, Tarnpignon, Eguana und weitere Pokémon
Windige Küste: Barschwa, Perlu, Sodamak, Fleknoil und weitere Pokémon
Lebendige Wiese: Galar-Ponita, Sichlor, Yanma, Vegimak und weitere Pokémon
Geschmolzenes Gestein: Koknodon, Grillmak, Kiesling, Flampion und weitere Pokémon
Bis zu 6 Spezialtausche und weniger Sternenstaubkosten während des Event-Zeitraums – Dazu gibt es bei der Location eine Tauschstation
Eine Kampfarena, in der ihr gegen andere Trainer antreten könnt
Überraschende Begegnungen bei Schnappschüssen
Besondere Raids für die Trainer in Berlin während des Events – Unter anderem Cresselia und Darkrai in Stufe-5-Raids
Tickets für GO Fest 2022 in Berlin kaufen – Kosten
Wann kann man die Tickets kaufen? Sie sind seit dem 5. Mai verfügbar, ihr könnt sie jetzt kaufen.
Welche Tickets gibt es?
Ticket für Allgemeinzugang (kostet 24,99, einschließlich Steuern). Ermöglicht euch den Eintritt zum Event von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr Ortszeit am ausgewählten Event-Tag.
Ticket „Early Access“ (kostet 32,13 €, einschließlich Steuern). Ermöglicht frühzeitigen Eintritt zum Event von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr Ortszeit.
Wo kann man die Tickets kaufen? Auf Niantics Webseite zum Event (via tickets.nianticlabs.com) könnt ihr die Tickets kaufen.
Worauf muss man achten? Obwohl das Event drei Tage läuft, könnt ihr euch nur ein Ticket für einen der Event-Tage kaufen. Das gekaufte Ticket zählt dann nur für den Tag und nur für das Event im Britzer Garten. Die Tickets für das Event können nicht erstattet werden.
Ihr könnt eure Tickets upgraden
Was ist das? Wer will, kann sich Add-ons für sein Ticket kaufen, um diese aufzuwerten. Die Add-ons gibt es nur, wenn ihr sie zusammen mit einem Ticket erwerbt. Ihr könnt sie nicht später dazukaufen.
Die Boni der Add-ons sind in der Event-Zeit vom 1. Juli bis 3. Juli aktiv und gelten nur für das Event am entsprechenden Ort.
Add-on für Raid-Begeisterte: Kostet 10,06 € und bringt euch pro Tag bis zu 12 zusätzliche Raid-Pässe von Arenen, 5.000 zusätzlichen Sternenstaub nach einem erfolgreichen Raid, 6 zusätzliche Bonbons und 3 zusätzliche XL-Bonbons für das Fangen von Pokémon aus Raids der Stufe 5.
Add-on für Züchter: Kostet 10,06 € und bringt einen Eierbonus, wodurch eure Eier viermal so schnell schlüpfen (das ist nicht mit ähnlichen Boni kombinierbar). Dazu erhaltet ihr für das Ausbrüten von Eiern doppelte EP, doppelte Bonbons und doppelt so viel Sternenstaub.
Wir sind auf eure Meinung zu den Tickets und den Preisen gespannt. Stimmt in der Umfrage doch ab, ob ihr euch ein Ticket kaufen wollt oder sogar ein Ticket mit Add-on(s).
Schreibt uns doch gerne hier auf MeinMMO in die Kommentare, warum ihr so über den Kauf eines Tickets denkt und was, warum für euch in Frage kommt.
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Ihr zockt eure Games unter Windows 10 oder Windows 11 und manchmal muss es sehr schnell gehen? Wir stellen euch ein paar Tastenkürzel vor, die jeder Gamer kennen sollte.Mit diesen Shortcuts spart ihr euch Zeit oder habt einfach ein paar nützliche Tricks an der Hand.
Manchmal muss es schnell gehen oder man will einfach nur noch mal das letzte Highlight des Spiels aufnehmen. Doch bevor man sich durch mehrere Programme geklickt hat oder die richtige Software gestartet hat, dann ist der entscheidende Kampf schon wieder vorbei.
Was sind Shortcuts? Mit Shortcuts oder Tastenkürzeln kann man sich das Leben leichter machen. Denn ihr müsst nur eine bestimmte Tastenkombination für eine Funktion drücken. Manche Tastenkürzel wie etwa Alt + F4 dürfte so ziemlich jeder kennen, doch es gibt auch ein paar Shortcuts, die nicht so bekannt sind.
Wir stellen euch daher ein paar Tastenkürzel vor, die euch unter Windows das Leben erleichtern können, wenn es schnell gehen muss oder ihr einfach ein paar Tipps sucht.
Schneller Wechsel zwischen Fenstern
Ihr zockt gerade euer Lieblingsspiel und habt irgendwo in einem Fenster den MeinMMO-Guide offen, den ihr immer lest? Mit Alt + Tab könnt ihr schnell zwischen mehreren Fenstern wechseln. Haltet dabei die Alt-Taste gedrückt und drückt so lange nacheinander auf die Tab-Taste, bis ihr bei dem Fenster seid, welches ihr im Vordergrund haben wollt.
Ebenfalls praktisch ist hier Alt + Esc. Damit wechselt ihr zwischen allen geöffneten Fenstern, ohne dabei ein Menü zu brauchen oder über die Taskleiste zu gehen.
Erzwingt Vollbild- oder Fenstermodus
Ihr wollt schnell im Spiel vom Vollbildmodus in den Fenstermodus oder andersherum wechseln? Dann drückt die Kombination Alt + Enter. Damit erzwingt ihr unter Windows den gegensätzlichen Modus zu dem, wo ihr euch gerade befindet: Befindet ihr euch etwa gerade im Vollbild, dann wechselt ihr in den Fenstermodus und anders herum.
Die Tastenkombination ignoriert dabei die Einstellung, die ihr in eurem Spiel vorgenommen habt. Die eingestellte Auflösung bleibt jedoch erhalten.
Schnell Gameplay aufnehmen
Ihr wollt schnell euren liebsten Moment im Spiel aufnehmen oder wollt einen absurden Bosskampf speichern, den ihr gerade noch geschafft habt? Unter Windows habt ihr die Möglichkeit, die letzten 30 Sekunden eures Spiels aufzunehmen.
Windows nutzt dazu die Xbox Game Bar, die ihr normalerweise auf eurem System bereits installiert sein sollte. Mit der Tastenkombination Windows + Alt + G könnt ihr die letzten 30 Sekunden des Spiels aufzeichnen. Die Aufnahmen landen anschließend in einem Video-Ordner.
Eine Alternative sind übrigens die Software-Suiten von AMD und Nvidia. Besitzt ihr eine Grafikkarte des entsprechenden Herstellers, könnt ihr sowohl in GeForce Experience als auch in AMD Software: Adrenalin Edition die Aufnahmefunktion aktivieren und auf einen Shortcut legen:
Bei Nvidia wechselt ihr mit Alt + Z ins Overlay und könnt hier die Aufzeichnung starten
Bei AMD wählt ihr Alt + R und kommt damit direkt ins Overlay. Hier müsst ihr erst mit einem Klick die Funktion „ReLive“ aktivieren. Anschließend könnt ihr mit Strg + Shift + R Gameplay aufnehmen.
Verwendet ihr mehrere Monitore, dann könnt ihr mit der Kombination Windows + Umschalt + Pfeil (links oder rechts) euer offenes Fenster auf den anderen Monitor schieben. Das ist praktisch, wenn ihr schnell ein Fenster aus dem Weg haben wollt.
Solltet ihr keinen weiten Monitor haben, dann ordnet ihr das Fenster auf eurem Monitor an einer der vier Ecken neu aus.
Für den Notfall: Grafikkartentreiber und Bildschirm neu initialisieren.
Ihr habt Bildprobleme oder euer Monitor bleibt schwarz? Mit der Tastenkombination Strg + Windows + Umschalt + B könnt ihr euren Grafikkartentreiber neu initialisieren und die Bildschirmerkennung wird neu gestartet. Microsoft nennt die Funktion „Wake PC from blank or black screen.“
Euer Bildschirm wird kurz schwarz und ihr hört einen kurzen Piepton. Für Notfälle ist es gut, die Tastenkombination zu kennen.
Weitere Tipps rund um Windows: Windows 11 ist mittlerweile offiziell veröffentlicht worden. Wir stellen euch einen Trick vor, wie ihr die Leistung eures Systems verbessern könnt. Davon profitieren vor allem Spiele.
Die Streamerin ItsPinkie wurde von Twitch gebannt, als sie die „neuen Richtlinien“ austesten wollte. Sie veranstaltete Bikini-Streams und wollte dies auch eigentlich die ganze Woche tun. Da hat Twitch ihr wohl einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Wer ist die Streamerin?
ItsPinkie gehört trotz ihrer 48.900 Follower und dem Twitch-Partnerstatus eher zu den kleineren Streamerinnen. Denn ihr schauen im Durchschnitt etwa 60 Leute zu.
Meistens kifft sie in ihren Streams und zeigt den Menschen, wie man die perfekten Joints dreht. Auch auf ihrem YouTube-Kanal dreht es sich oft um das Thema Joints und Drogen.
Die Streamerin präsentiert sich oft relativ freizügig und tanzt hin und wieder sogar an einer Poledance-Stange.
Jetzt, am 4. Mai, teilte sie auf Twitter mit, dass sie gebannt wurde, nachdem sie die „neuen Richtlinien“ auf Twitch ausprobierte.
Eine weitere kuriose Story von Twitch seht ihr in unserem Video:
Video starten
ItsPinkie kassierte ihren 5. Bann
Warum wurde die Streamerin gebannt? Sie schrieb auf Twitter:
Lol, ich habe geplant, für den Rest der Woche Bikini-Streams zu machen, um zu sehen, ob die neue Twitch-Richtlinie dazu führen würde, dass ich gebannt werde. Wie sich herausstellte, war es so! Ich wurde jetzt schon 3 Tage gebannt.
ItsPinkie
Von welchen „neuen Richtlinien“ sprach die Streamerin? Das ist die Frage, denn Twitch hat gar keine neuen Richtlinien bezüglich Freizügigkeit in Streams. Es gilt immer noch: Bikinis und Badeanzüge sind am Strand und in der Nähe von Pools okay, aber nicht in der Wohnung.
Die Plattform hat dafür sogar eine entsprechende Kategorie eingeführt, die von einigen Streamern immer wieder kritisch beäugt wird: „Pools, Hot Tubs & Beaches“.
Jedoch scheint der Bikini etwas zu knapp gewesen zu sein, denn ein User kommentierte unter ihrem Tweet: „(…) Ich hatte Sorge, dass dein Bikini zu viel zeigt (…).“ Ob die Streamerin sich zusätzlich in ihrer 1-Zimmer-Wohnung befand und nicht an einem Pool oder Strand, können wir an dieser Stelle nicht sagen.
Es wird also vermutet, dass sie aufgrund von sexuellen Inhalten und Nacktheit gebannt wurde.
Weswegen erhielt die Streamerin weitere Banns? Das größte Aufsehen erregte ItsPinkie wohl mit Fürzen aus ihrem Genitalbereich. Sie zeigte in einem Stream stolz, wie sie dies steuern konnte und hielt das Mikrofon ganz nah dran. Hier könnt ihr einen Clip davon sehen, aber es könnte einigen von euch eventuell nicht gefallen:
Als der Clip viral ging, bannte Twitch die Streamerin.
Sonst kam es des Öfteren vor, dass ItsPinkie sich zu freizügig zeigte und wegen ihrer Outfits gebannt wurde. Meistens dauerten die Banns nur wenige Stunden oder Tage, bevor sie wieder streamen durfte. Und auch in diesem Fall kann sie nach 3 Tagen wieder live gehen.
Bei World of Warcraft kommen Vorwürfe gegen Method auf, die wahrscheinlich bekannteste Gilde in WoW. Obwohl es mittlerweile verboten ist, soll Method serverübergreifendes Boosting betreiben, um genug Gold zu verdienen, damit sie ihre teuren „Race to World First“-Versuche finanzieren können. Beim aktuellen Raid wurde Method Zweiter – daher ist die Angelegenheit so heikel.
Was ist das für eine Gilde?
Method wurde 2005 von Scott „Sco“ McMillian gegründet. Die Gilde hat ihren Sitz in London: In WoW besteht der E-Sport vor allem darin, um die „World First“-Kills von Bossen zu raiden. Das Rennen ist extrem anstrengend und fordert den Teilnehmern vieles ab. In diesem “Race to World First” (RWF) war Method über Jahre führend.
Die Gilde erlebte 2020 aber einen Absturz: Da kam raus, dass gegen einen ihrer Spieler Vergewaltigungs-Vorwürfe aufgekommen waren, die aber von der Gildenleitung nicht mit dem nötigen Nachdruck verfolgt wurden. Das führte dazu, dass sich viele von Method distanzierten und die Gilde zerbrach.
Method soll trotz Verbot einfach weiter geboostet haben
Was soll Method getan haben? Wie ein Nutzer auf reddit berichtet (via. reddit), soll Method weiterhin sogenannte „Boosting-Runs“ serverübergreifend anbieten, indem man mit einer Boosting-Community zusammenarbeitet.
Der Nutzer ist seinem Verdacht mit detektivischem Eifer nachgegangen, hat Beweise und Screenshots zusammengetragen, die seinen Anschuldigung untermauern (via google.doc).
Bei einem „Boosting-Run“ nimmt ein eingespieltes Team einen „Passagier“ mit in einen Raid und schustert ihm auf diese Weise Belohnungen zu, an die er normalerweise nicht herankommen würde. Dafür bezahlt „der Passagier“ mit Gold in World of Warcraft – oder vielleicht mit echtem Geld, munkelt man.
Der Vorwurf ist, dass Method weiter mit einer bekannten Booster-Community zusammenarbeitet, obwohl diese Communites von Blizzard ausdrücklich verboten wurden. Zwar ist „Boosting“ in WoW nach wie vor erlaubt, aber es darf nicht mehr serverübergreifend stattfinden, darf also nicht in großem Maßstab betrieben werden, sondern mehr so als Hobby.
Es heißt, diese „Booster-Community“ habe Method ihre enormen Gold-Ausgaben für das letzte „Race to World First“ vorgestreckt und die Gilde müssten jetzt ihre Schulden zurückzahlen, indem sie Leute boostet.
Bei WoW steht bald ein neues AddOn an – es soll das MMORPG wieder zu alten Höhen führen:
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Blizzard hatte genau das im Januar 2022 verboten
Was ist das Problem? Eine heiße Diskussion bei WoW in den letzten Monaten drehte sich explizit um solche „serverübergreifenden Boosting-Communities.“ Die wurden letztlich im Januar 2022 von Blizzard gezielt verboten, auch weil sie mit ihrem Spam die Handels-Channels überfluteten.
Diese Communites stehen im ernsten Verdacht, dass es da nicht ums Spielen geht, sondern um handfeste kommerzielle Interessen.
Wenn die Vorwürfe an Method wahr sind, dann haben sie aber dieses Verbot von Blizzard nicht eingehalten, indem sie mit so einer Community zusammenarbeiteten:
Das Ärgerliche ist, dass es so wirkt, als sei Blizzard ein „zahnloser Tiger“, der zwar Regeln erlässt, diese, aber nicht durchsetzt.
Zum anderen wäre es so, wenn die Vorwürfe stimmen, dass sich die Gilde einen erheblichen Vorteil im „World First“-Rennen verschafft hat, indem sie was getan haben, das eigentlich verboten ist. Das würde den Wettbewerb verzerren. Denn Method würde effizienter ihr Gold verdienen als Konkurrenten, die dann mehr Zeit investieren müssten, weil sie sich an die Regeln halten.
Gegen dieses Verbot würde Method verstoßen, wenn das alles so stimmt.
Gilden verschulden sich bei Rennen um World First
Warum machen sie denn das? Ein „World First“-Rennen ist für eine Gilde extrem teuer, weil sie in den Raids bei jedem Versuch optimal vorbereitet sein müssen, sie brauchen Tränke und die perfekten Items, um vielleicht mehrere Twinks optimal auszurüsten. Nach Berichten soll Method etwa 480 Millionen Gold ausgegeben haben. Das entspricht 37.000 €, wenn man sich das Gold für Echtgold kaufen würde.
All das verschlingt Unsummen an Gold. Die „starken Gilden“ nutzen dann offenbar solche Boosting-Runs, um sich das Geld zu besorgen. Wenn sie das mit Hilfe von serverübergreifenden Communitys machen, wäre das letztlich gegen die Regeln von Blizzard, an die sich andere Gilden halten.
Was ist jetzt die Frage? Die Frage ist eigentlich, ob Blizzard wirklich ein Problem mit diesen Communities an sich hat oder ob Blizzard “nur” den Spam in den öffentlichen Kanälen von WoW unterbinden wollte. Denn die “Boosting-Communitys” scheinen einfach weiter aktiv zu sein, die haben nur ihre Werbung vom “Handels-Channel in WoW” auf Discord-Server verlegt.
Wie teuer das Rennen um den World First ist, sieht man am Beispiel von Liquid:
Erst kürzlich stellte Blizzard sein neues Mobile-Game “Warcraft: Arclight Rumble” vor. Die Reaktionen darauf sind gemischt, doch der Twitch-Streamer Asmongold erklärt, warum das Game so wichtig für das Unternehmen wird.
Um was geht es? Nach 19 Jahren stellte Blizzard ein neues Strategie-Spiel für Warcraft vor. Mit dem Titel “Arclight Rumble” will man sich auf die Smartphones der Zielgruppe befördern. Das Spielprinzip klingt nach einer Mischung aus Tower Defense und Clash Royale. Eine Mischung, die nicht jedem schmeckt.
Trotz der Kritik sagt der größte WoW-Streamer auf Twitch, Asmongold, dass Arclight Rumble dem Unternehmen viel Geld bescheren wird. Mehr als WoW und Diablo 3.
“Ich glaube, das könnte ein riesiges Spiel werden”
Das sagt Asmongold: Von der Vorstellung des Spiels zeigte sich Asmongold in seinem Livestream beeindruckt. Er glaubt, das Spiel könnte wirklich groß und beliebt werden und damit sehr bedeutend für das Unternehmen Blizzard (via YouTube ab etwa 24 Minuten im VoD).
“Das Lustige ist, dass das Spiel wohl mehr Geld machen wird als WoW. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Spiel mehr Geld bringen wird als Diablo 3.” Als Erklärung betont er, dass Mobile-Spiele Geld drucken.
“Für jeden von euch, der sagt ‘Oh das ist so doof, ich hasse das’, gibt es ein paar andere da draußen, die schon in der ersten Woche nach dem Release des Spiels 150 Dollar investieren.”
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Was steckt dahinter? Für Mobile-Games gibt es einen riesigen Markt. Besonders die kostenlosen Spiele, die dann mit Mikrotransaktionen verschiedener Arten Umsatz generieren, findet man auf den Top-Umsatz-Positionen.
Eine Analyse von Sensor-Tower zeigt die umsatzstärksten Mobile-Games weltweit im März 2022:
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Sensor Tower schätzt, dass Tencent mit Honor of Kings allein im März 272,4 Millionen Dollar durch Ausgaben von Spielern verdient hat. PUBG Mobile hingegen soll im gleichen Zeitraum etwa 199,8 Millionen Dollar generiert haben, mit einem Großteil von Nutzern aus China. Insgesamt sollen Mobile-Games im März 2022 weltweit etwa 7 Milliarden Dollar durch den App Store und Google Store generiert haben, heißt es in der Analyse (via Sensortower.com).
Keine große Überraschung also, dass Asmongold dem Spiel so eine rosige Zukunft voraussagt.
Activision Blizzard gab im in einem Quartalsbericht bekannt, wie viel Geld sie mit Ingame-Shops einnehmen. Im Earnings Call vom 2. November erklärt das Unternehmen, dass man im dritten Quartal 2021 stolze 1,198 Milliarden US-Dollar durch Mikro-Transaktionen einnahm. Der Umgang mit Ingame-Shops ist im Unternehmen schon etabliert und funktioniert in Spielen wie World of Warcraft oder auch CoD Warzone.
Was glaubt ihr? Wird das Spiel für Blizzard wirklich so ein großer Hit, der dem Unternehmen in der Zukunft viel Geld einspülen wird, oder ist Arclight Rumble allein durch die Vorstellung bei euch schon ein Flop?
Das MMORPG Rift erinnerte zu Release stark an World of Warcraft und das mit voller Absicht. Das Ziel war es, bestehende Inhalte zu nehmen und besser weiterzuentwickeln. Seit einigen Jahren liegt das Spiel jedoch im Sterben. Anfang 2022 sollte der erste Content-Patch seit Jahren kommen – doch die Spieler bekamen nur einen alten Battle Pass neu aufgewärmt.
Was ist los mit Rift?
Rift erschien 2011 als MMORPG mit einem Abo-Modell, konnte jedoch nur wenige Spieler von WoW weglocken. 2012 wechselte es dann auf Free2Play mit optionalem Abo, das sogar jahrelang als sehr faires Modell galt.
Es gab regelmäßige Updates und Erweiterungen und gerade das Klassensystem und die Events in der offenen Welt wurde immer wieder gelobt. Das Spiel hatte einige Fans und galt als “grundsolide”, erreichte jedoch nie die ganz großen Zahlen.
Für das erste Quartal 2022 wurde jedoch “neuer Content” für Rift angekündigt. Doch bis April passierte nichts.
Rift wärmt alten Battle Pass auf – Wo bleibt der neue Content?
Was ist jetzt neu? Am 4. Mai bekam Rift ein Update, das den Battle Pass aus der Season 1 zurückbringt. Dieser enthält 30 Level, über die ihr euch Consumables und Artefakte erspielen könnt. Wer die kostenpflichtige Version kauft, erhält zudem Zugriff auf kosmetische Inhalte wie das “Great Balls of Fire”-Reittier.
Allerdings gab es diese kosmetischen Inhalte bereits 2019, in der ersten Season des Battle Passes. Wer diesen bereits gekauft hat, profitiert von der Rückkehr also nicht.
Kurios ist zudem, dass im Client angezeigt wird, dass der Battle Pass vom 11. März bis zum 15. August läuft, allerdings erst jetzt, am 4. Mai, aktiviert wurde. Als Enddatum wird jedoch auch im offiziellen Blogpost der 15. August genannt.
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Wie kommt der Battle Pass an? Die Spieler warten auf ein versprochenes Content-Update und bekommen einen alten Battle Pass vorgesetzt. Entsprechend negativ sind die Reaktionen.
Allerdings findet man generell nur wenige Reaktionen auf die Ankündigung, etwa im Discord von Rift und im reddit. Das Interesse an dem MMORPG ist allgemein gering.
Ist das jetzt der große, neue Content? Nein. Die Entwickler verrieten bereits am 1. April, dass das große Content-Update für Rift verschoben wird und nicht mehr im Q1 2022 erscheint (via Rift).
Wann genau der Patch kommen soll, steht noch nicht fest. Allerdings warten die Spieler von Rift bereits seit 2019 auf ein neues, großes Update. Da wird es auf ein paar Monate kaum ankommen.
Die Rückkehr vom Battle Pass wurde sogar in einem eigenen Video zelebriert. Es ist erst das zweite Video, das seit 2019 auf dem YouTube-Kanal veröffentlicht wurde:
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Rift wird noch immer für cooles Klassen-System gelobt
Lohnt es sich, um Rift zu kämpfen? Das MMORPG von Trion Worlds hat einige Fans, die die Innovationen von Rift zu schätzen wussten:
Ihr wählt eine Grundklasse und habt dann Zugriff auf 8 verschiedene Talentbäume. Von diesen könnt ihr drei kombinieren und so die Klasse ganz anders spielen, als es etwa eure Freunde tun.
In der offenen Welt gibt es immer wieder Events, die Rifts, bei denen sich Spieler versammeln und gemeinsam kämpfen.
Zwar erreicht das MMORPG keine großartigen Zahlen bei den Einnahmen mehr, doch es gibt noch immer eine Community, die aktiv Rift spielt. Auf Steam waren in den letzten 24 Stunden noch 240 Spieler im Peak gleichzeitig online (via SteamDB). Rift bietet außerdem einen eigenen Client, in dem wohl noch mehr Spieler unterwegs sein dürften.
Ob das große Update die Wende bringen kann, bleibt abzuwarten. Noch sind weder der Inhalt noch ein Release-Datum bekannt. Die Rückkehr vom Battle Pass aus Season 1 stößt jedenfalls auf wenig Begeisterung.
Würdet ihr euch eine Rettung von Rift wünschen? Oder ist das Spiel für euch überhaupt nicht mehr interessant? Schreibt es gerne in die Kommentare.
Fest steht jedoch, dass wir uns 2022 von einem früher beliebten MMORPG verabschieden müssen:
Doug „Censor“ Martin ist einer der bekanntesten aktiven Profis von Call of Duty. Oder war es zumindest. Denn mit nur einer Text-Nachricht verlor er seinen Platz beim Team Boston Breach an James „Clayster“ Eubanks.
Wofür ist „Censor“ bekannt?
Doug „Censor“ Martin bewegt sich schon seit über 10 Jahren in der Profi-Szene von Call of Duty. Er war lange für den kontroversen FaZe-Clan unterwegs und spielte in Call of Duty: Vanguard für Boston Breach.
Er begann früh, sich nebenbei einen YouTube-Kanal aufzubauen und gehört neben „Scump“ zu den größten Content-Creator, die aktiv in der Call of Duty: League spielen.
In seinen Videos setzt er dabei nicht nur auf Profi-Gameplay, sondern von vornherein auch auf Personality. Er zeigt seine Muskeln, berichtet über seine aktuellen Freundinnen und spricht mit seinen Zuschauern.
Außerhalb von CoD wurde er bekannt, weil er sich wegen Call of Duty von seiner Model-Freundin getrennt hatte. Nun hat er eine Abfuhr von Boston Breach kassiert und wurde für einen anderen Spieler aussortiert.
Was ist passiert? Censor spielte die Vanguard-Season bei Boston Breach und erhielt vor wenigen Tagen eine Nachricht von seinem Team, die er auf Twitter teilte:
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„Clay“ hätte sich gemeldet und wollte in das Team von Censor. Clayster hat sich vor kurzem von seinem Team „NY Subliners“ getrennt, nachdem er auf die Bank gesetzt wurde (via dexerto.com).
„Ich weiß, du wirst mich dafür hassen. Aber es ist Clay. Wäre es jemand anders, würden wir diese Unterhaltung nicht führen. Tut mir leid, Doug“.
Censor fragt nochmal nach: „Moment … habe ich gerade mein ganzes Team verloren?“. Darauf gab es nur ein „Sie wollen unbedingt mit Clay spielen“.
Wie hat Censor darauf reagiert? Der aussortierte Spieler zeigte sich niedergeschlagen. „Hab mir schon das dritte Mal das Herz gebrochen dieses Jahr“.
Die Unterhaltung habe er gepostet, damit Leute einen Eindruck bekommen, wie schnell sich etwas in der kompetitiven Szene von CoD ändern könnte.
„Ich habe den Chat gepostet, weil ich möchte, dass die Community sieht, wie unbeständig es in der Liga zugehen kann. Und wie hart einen sowas mental trifft.“
Er zeigt sich dann noch dankbar für seine ehemaligen Team-Kollegen und verspricht, sich weiter ranzuhalten und sein Comeback zu feiern.
Warum gilt Censor als Poser? Er zeigt in seinen Videos gern seine aufgepumpten Muckis und hat viel Content mit seinen hübschen Freundinnen erstellt.
Doch besonders die Story rund um seine Ex-Freundin Yanet García hat ihm einen gewissen Ruf eingebracht. Die arbeitete damals als Model und wurde später in den USA gern mal als „heißeste Wetterfee der Welt“ bezeichnet (via thesun.uk). Über den Playboy und Instagram wurde García noch bekannter.
Censor ließ damals medienwirksam verlauten, dass sich beide getrennt hatten, damit er sich mehr auf Call of Duty konzentrieren kann.
In League of Legends ist Andy “Reginald ” Dinh eigentlich eine irrsinnige Erfolgs-Geschichte. Der 30-Jährige gilt als Mastermind hinter dem Erfolg des größten US-Team in LoL, „Tema SoloMid“ – aber dieses Image ist jetzt endgültig zerstört. Ein Insider-Bericht der Washington Post zeichnet ein schlimmes Bild des Arbeitsplatzes „Team SoloMid“ und seines CEOs. Der soll Leute feuern, die ihm unbequeme Fragen stellen.
Um wen geht’s?
Andy Dinh ist der Gründer und Boss von „Team SoloMid“, das ist das erfolgreichste, und irgendwie auch coolste Team der USA in League of Legends. Das meiste Geld haben sie außerdem. Bei TSM spielten über Jahre die Superstars des E-Sports wie Bjergsen, Dyrus oder Doublelift. Erst im Juni 2021 hatte Reginald dem Team einen Mega-Deal mit einer Krypto-Börse über 210 Millionen $ gesichert.
Eigentlich war TSM immer eine irre Erfolgsgeschichte: Die „Gaming-Kultur“ wurde dort verinnerlicht, man war tief im Gaming verwurzelte, prägte mit Memes und einem betont coolen Auftritt die ganze Kultur. TSM war „das Team, das Gaming verstanden hat“ und der Erfolg gab ihm Recht.
Insider-Bericht spricht von “Kultur des Schreckens” und toxischem Arbeitsplatz
Woher hat der Bericht seine Quellen? Die Washington Post sagt, sie haben mit Mitarbeitern von TSM und Blitz gesprochen, einer anderen Firma von Reginald. Die meisten der Mitarbeiter wollen aber anonym bleiben, weil sie Angst haben, von Dinh bestraft zu werden (via washingtonpost).
Was sind die Vorwürfe gegen Dinh? Dinh soll launisch und unberechenbar gewesen sein. Wer ihm widersprochen habe, sei häufig innerhalb von einigen Tagen gefeuert worden. Die Leute hatten regelrecht Angst, ihm schlechte Nachrichten zu überbringen, weil er wütend wurde und die Leute vor versammelter Mannschaft runterputzte oder sogar entließ, heißt es im Bericht der Post.
Mitarbeiter wird entlassen, weil er 2 Fragen stellte, die Reginald nicht mochte
Die Washington Post erzählt eine Geschichte aus dem März 2021. Damals war, nach den Vorwürfen gegen Dinh, ein neuer Mitarbeiter für die Personalabteilung eingestellt worden, der den Eindruck machte, wirklich was zu verändern und sich um die Belange der Angestellten zu kümmern.
Doch nur wenige Wochen nach seiner Einstellung sei er bereits von Dinh gefeuert worden. Ein Mitarbeiter sagt, bei einem Meeting habe Dinh erklärt, warum die Person entlassen wurde:
Andy erzählte der ganzen Firma, dass die Person gefeuert wurde, weil sie eine Frage stellte, die ihm nicht passte. Ich denke, er hat dann gemerkt, wie bescheuert das klang, also ergänzte er: Na ja, er hat zwei Fragen gestellt, die ich nicht mochte. Niemand hatte danach noch irgendwelche Fragen.
Die Rede ist davon, dass Dinh eine Kultur der „Angst“ und „des Schreckens“ verbreitet hat.
Es sei geradezu absurd gewesen, wie viele Vice-Presidents er gefeuert hatte, oft ohne ersichtlichen Grund. Das habe dazu geführt, dass Projekte immer wieder durcheinander kamen.
Das Vorzeige-Team im deutschen LoL hat augenscheinlich eine ganz andere Arbeitskultur:
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Erst war’s toll im Esport zu arbeiten – Dann kam der Burnout
Was wird ihm noch vorgeworfen? Bei Team SoloMid soll es auch eine schlimme Kultur gegeben haben, Leute nur als Vertragsarbeiter zu beschäftigen und sie so schlechter zu stellen als Festangestellte, obwohl das gegen die Gesetze von Kalifornien ist, die diese Praxis extrem erschweren.
Wobei eine der Quellen sagt: Gut, auch Festangestellte konnten per Fingerschnippen entlassen werden. So viel Sicherheit hatten die Festangestellten also auch nicht.
Ein Mitarbeiter sagt, er fand es erst total aufregend im E-Sports zu arbeiten. Doch das legte sich rasch:
Am Anfang war es aufregend, als ich jung war und glücklich im E-Sport zu arbeiten. Aber je länger das ging, desto mehr fühlte ich den Burnout und dass ich immer erschöpfter wurde.
Irgendwann fragte er seinen Boss dann, ob er keine Festanstellung bekomme, doch der sagte ihm, er solle sein Glück ruhig auf dem freien Markt suchen. Nur zu, es werde sich schon wer finden, der seinen Job für das Geld erledigt.
Reginald sagt: Er sei eben leidenschaftlich, getrieben, intensiv
Was sagt Dinh? Reginald selbst sagt in einem Statement zur Washington Post:
Ich habe extrem hohe Erwartungen an mich selbst und ich teile diese hohen Erwartungen mit allen, mit denen ich arbeite. Ich habe null Toleranz für schlechte Leistung. Ich bin intensiv, leidenschaftlich, getrieben und unermüdlich in meiner Leidenschaft zu gewinnen – das ist meine Natur. Ich setze extrem hohe Standards und wenn ich das Gefühl habe, jemand bringt es nicht, bin ich direkt und klar mit meinem Feedback.
Ich gebe zu: Wenn ich zurückblicke, war meine Wortwahl zu harsch und ineffektiv. Ich weiß, ich muss an meiner Kommunikation arbeiten und ich arbeite daran, wie ich mit meinem Team und meinem Umfeld rede. Ich unterstütze die unabhängigen Untersuchungen voll, die schon laufen, und werde gerne jeder Empfehlung der Untersuchenden folgen.
Das steckt dahinter: Diese Diskussion zieht sich schon länger. Sie kam im November 2021 auf, als der Twitch-Streamer Doublelift deutliche Kritik an Reginald äußerte und ihn als „Schulhof-Schläger“ darstellte, mit dem sich keiner anlegt.
Wahrscheinlich der größte Kritiker von Reginald: Das ist Doublelift, eine LoL-Legende.
Interessant ist, dass das System offenbar über 13 Jahre einigermaßen „funktionierte“, bevor es jetzt 2022 auseinanderfällt. Denn es war schon lange bekannt, wie schwierig Dinh wahrscheinlich im Umgang. So gibt es Videos, wie er Profi-Spieler seines eigenen Teams vor laufender Kamera regelrecht fertig machte (via youtube).
Als es „gut lief“, hat man gesagt: Dinh sei halt so. Der meine es gar nicht böse, er sei eben extrem ehrgeizig und ein Gamer und hole aus allen das Beste raus. Die Videos würden ein schlechtes Bild zeichnen, eigentlich seien alle gute Freunden.
Doch in den letzten Monaten scheint das völlig gekippt zu sein: Praktisch alle wichtigen Leute und Leistungsträger sind von TSM weg. Offenbar ist das System „Reginald“ zusammengebrochen.
Nach den Anschuldigungen von Doublelift und dem aktuellen Bericht kann man kaum sehen, wie das weitergehen soll.