Ex-Profi erzählt, warum er lieber Call of Duty spielte, als was mit Frauen anzufangen

Der ehemalige Profi-Spieler Doug „Censor“ Martin hat sein Leben lieber Call of Duty gewidmet, als mit Frauen was anzufangen. Aus seiner Sicht hat er mit dem Fokus auf Karriere alles richtig gemacht. Die Frauen kämen schon, wenn man erfolgreich sei.

Das ist die These: Laut Zahlen der Washington Post hätten 28% der US-amerikanischen Männer zwischen 18 und 30 im vergangenen Jahr keinen Sex gehabt – bei den Frauen sind es nur 18%. (via WashingtonPost)

Die Zahl der sexlosen jungen Männer hat sich damit in den letzten 10 Jahren fast verdreifacht.

Das liege unter anderem daran, dass junge Menschen heute nachts andere Alternativen als Sex hätten, zitiert man eine Psychologin.

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Immer mehr junge US-Amerikaner hatten ein Jahr lang keinen Sex. Quelle: Washington Post

Die jungen Leute würden 2018 etwa Videospiele zocken, sich Netflix anschauen oder auf Social Media unterwegs sein. Sie hätten viel mehr Alternativen [zum Sex] als früher.

Außerdem fingen Leute heute später an zu arbeiten und wohnten länger bei ihren Eltern: Ein Arbeitsplatz und ein eigenes Zuhause seien aber eine wichtige Voraussetzung für eine Beziehung und damit für Sex.

Lieber trainieren als Mädchen zu küssen

Das erzählt Censor aus seinem Leben: In einer Serie von Tweets setzt sich der frühere Call-of-Duty-Profi Doug „Censor“ Martin (24) mit einem Artikel zu dem Thema auseinander und erzählt, wie er so durchs Leben ging.

Censor sieht in den Zahlen keinen Grund zur Besorgnis:

„Meine Eltern hatten auch Bedenken, dass ich während meiner Schulzeit noch kein Mädchen geküsst hatte. Aber für mich war es wichtiger, die Nr. 1 weltweit in Call of Duty zu sein – denn diese Chance würde nicht lange bleiben. Ich bin so froh, dass ich diese Entscheidung getroffen habe.“

Das empfiehlt Censor: Der Ex-Profi sagt, die Lehre aus dem Tweet sei es, sich auf seine Karriere zu konzentrieren – der Rest ergebe sich dann schon.

Nachdem einige ihn ein bisschen aufziehen, entgegnet er:

„Ihr seht das völlig falsch. Ihr solltet wegen Frauen nicht Eure Karriere vernachlässigen. Wenn Ihr Euch auf Eure Karriere konzentriert, kommen die Frauen schon zu Euch.“

Das Wichtigere für ihn ist hier der Fokus auf die Karriere, nicht der Verzicht auf Frauen.

Aus Sicht von Censor sei der Trick, sich auf seine Karriere zu fokussieren und seinem Traum nachzujagen. Dann käme der Rest schon von alleine.

Er habe an 4 großen Turnieren teilgenommen, habe alle gewonnen, sei die Nr. 1 der Welt gewesen.

Ein Fan sagt dann zu ihm: „Ich weiß gar nicht, warum du so viel Ärger bekommst. Du hast eine Fan-Base erreicht und eine Karriere aufgebaut. Du lebst das Leben, das du immer wolltest.“

Censor sagt daraufhin: „UND ich hab auch die Frau bekommen.“

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So reagieren andere: Die Meinungen sind durchaus gemischt:

  • Einige respektieren Censor für seine Einstellung, der hätte die Karriere voll durchgezogen
  • andere sagen, es müsse Zeit für beides sein – auch soziale Beziehungen seien wichtig und dürfen nicht vernachlässigt werden
  • grad die Aussage, „dass Frauen dann schon kämen“, hält einer für unglücklich formuliert – das klingt ja so, als wartet er auf eine Frau, die nur auf das scharf ist, was er erreicht hat: eine sogenannte „Goldgräberin“

Das macht der Profi nun: Der früher Call of Duty Profi hat mittlerweile einen YouTube-Kanal mit etwa 2.6 Millionen Abonnenten. Da lädt er unter anderem regelmäßig Videos hoch, was er im Fitness-Studio so stemmt.

Autor(in)
Quelle(n): Washington PostDexerto
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