Ehemaliger GTA-Chef arbeitet an neuem MMO – Soll „reales Ready Player One“ werden

Ehemaliger GTA-Chef arbeitet an neuem MMO – Soll „reales Ready Player One“ werden

Der ehemalige Rockstar-Produzent Leslie Benzies arbeitet derzeit mit seinem neuen Studio an einem Spiel namens „Everywhere“. Nun sind weitere Informationen zu dem Projekt aufgetaucht.

Was ist das für ein Spiel? Der Titel „Everywhere“ tauchte bereits vor einiger Zeit in den Schlagzeilen auf, als Leslie Benzies mit seinem neuen Studio „Build a Rocket Boy Games“ 42 Millionen $ einsammelte, um das Projekt zu finanzieren.

Damals wurde Everywhere als „massives Open-World-Spiel“ angekündigt, das im Grunde von überall her Inspiration nehmen soll und das echte Freiheit anbieten möchte. Viel war aber nicht bekannt.

Nun sind ein paar neue Details aufgetaucht.

Wer ist Leslie Benzies? Leslie Benzies war lange als Produzent bei Rockstar tätig und begleitete mehrere Spiele, teilweise in leitenden Positionen. Unter anderem war er bei GTA III – V, Red Dead Redemption, L.A. Noire und Max Payne 3 beteiligt.

„Everywhere“ ist das erste Projekt seiner neuen Firma „Build a Rocket Boy Games“, bei dem auch mehrere ehemalige GTA-Mitarbeiter mitwirken.

Open World, Multiplayer und Story sind an Bord

Das ist jetzt bekannt: In einem Portfolio des Investors Galaxy Interactive findet sich eine kleine Übersicht zu „Everywhere“, die etwas genauer darstellt, mit was für einem Spiel man wohl rechnen kann.

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Everywhere soll demzufolge ein AAA-Spiel mit Open World werden, das eine Multiplayer-Erfahrung inklusive einer mehrstufigen, epischen Story anbieten möchte.

Dabei sollen die Spieler auch eine schaffende Rolle einnehmen. Das Konzept spricht von einer „Virtual Sandbox“, in der Spieler eigene Welten kreieren sollen. Darüber hinaus werden Social- und Streaming-Elemente einbezogen.

Es fällt auch der Begriff „Real-life Ready Player One“.

Was ist Ready Player One? Ready Player One ist ein Film aus dem Jahr 2018, der wiederum auf dem gleichnamigen Science-Fiction-Roman aus dem Jahr 2011 basiert. Im Fokus der Geschichte steht die sogenannte „Oasis“, eine Online-Welt, in der Spieler im Grunde sein können, was sie möchten.

Sie loggen sich dort per Virtual Reality ein und entfliehen komplett in diese Welt. Die wiederum ist voller Missionen und Herausforderungen, vom Auto-Rennen bis hin zum ausgewachsenen Shooter. Die Menschen übernehmen dort einen Avatar ganz nach ihrem Wunsch – im Film bot das Konzept viel Raum für Cameo-Auftritte aus der Gaming-Welt und sonstiger Pop-Kultur.

Was bedeutet das für das Spiel? Das Konzept der Oasis würde zur großen Freiheit von „Everywhere“ und dem Aspekt, dass es von überall her Inspiration bekommen soll, passen.

Außerdem wird auf der Website zum Spiel davon gesprochen, dass ein Krieg zwischen Gut und Böse herrscht, sich alles verändert und eine neue Welt bevorsteht. Diese sollen die Spieler mitgestalten.

„Ihr als Spieler seid ein wesentlicher Bestandteil der Gründung, des Wachstums und der Zukunft von EVERYWHERE“, heißt es da. „Unsere gemeinsame Reise beginnt, wenn du dich bei EVERYWHERE registrierst. Im Laufe der Zeit, durch die Herausforderungen auf der Website und im Spiel, wird sich euer Spieler entwickeln und euer Platz in EVERYWHERE wird klar werden“.

Was genau dahintersteckt und wann das Spiel erscheint – das ist allerdings immer noch offen.

Was haltet ihr von dem neuen Projekt des GTA-Machers? Erzählt es uns in den Kommentaren. In GTA Online ist derweil bekannt, was euch in der kommenden Zeit bei dem Abo-Dienst GTA+ erwartet.

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Damian

Erinnert mich irgendwie an Tad Williams „Otherworld“-Konzept. Daraus ist ja auch ein gleichnachmiges, leider auffalend mieses MMO geworden….

Neowikinger

Das klingt nach einem Flop der Machart:

„Unser Spiel wird mega und mit ganz vielen Freiheiten“
„Aha, und was genau wird das alles beinhalten?“
„Alles und noch viel mehr und dadurch werden die Spieler auch Einfluss auf die Story nehmen können!“
„Und was ist „alles“?“
„Na alles was man halt möchte!“

So löblich der Gedanke auch ist, glaube ich, dass man sich hier extrem übernimmt und vermutlich auch nicht um die finanziellen Ressourcen verfügt, um all das genannte möglich zu machen.

Irina Moritz

Finde ich auch. Es gibt wenig, das mich schneller von einem Spiel abschrecken kann als solche Versprechen. Es gibt ganz viele Buzzwords und Vergleiche mit RPO oder Sword Art Online, aber keine konkreten Pläne und Beispiele für Umsetzung.

Skyzi

Motion sickness 2.0 ☺️

Chucky

Wäre mal interessant zu erfahren ob er an das Rockstar Budget rankommt?
Rockstar Games hat viele Ressourcen und Geld im Keller liegen um ein Top GTA Titel zu entwickeln. Damit muss man erst einmal mithalten damit man von „GTA Killer“ sprechen kann.
Es gab schon viele „Diablo Killer“ die gehypet wurden und dann doch nicht mehr als ein normales RPG im gleichen Stil waren.

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