Neues Mittelalter-MMORPG auf Steam zeigt nach 7 Monaten endlich wieder Gameplay – Sieht viel besser aus

Past Fate ist ein neues Mittelalter-MMORPG, das auf Seefahrt und actionreiche Kämpfe setzt. Es befindet sich seit einigen Jahren in Entwicklung und veranstaltet immer wieder Alpha-Tests auf Steam. Nun wurde neues Gameplay veröffentlicht, das deutlich besser aussieht als noch im Sommer 2022.

Was ist das für ein Spiel? Past Fate ist ein Sandbox-MMORPG, bei dem das gemeinsame Spielen und Erkunden eine wichtige Rolle einnehmen soll. Dazu könnt ihr sowohl an Land spielen als auch die Weltmeere mit einem Schiff erkunden.

  • Ihr erstellt euren Charakter aus einer von fünf verschiedenen Klassen – Krieger, Nekromant, Magier, Pirat, Priester.
  • Dabei setzt Past Fate auf ein Action-Kampfsystem mit einer begrenzten Anzahl an Fähigkeiten. Grob erinnert es an New World.
  • Ihr könnt euch Schiffe selber bauen und so verschiedene Inseln bereisen und Schätze entdecken. Für euer Schiff könnt ihr eine Crew von NPCs zusammenstellen, darunter Bogenschützen, Kanoniere oder Nahkämpfer, denn es wird auch Seeschlachten geben.
  • Für PvE-Fans soll es ab Level 10 Dungeons für 5 Spieler und im Endgame Raids für 25 Spieler geben. Außerdem könnt ihr gegen Bosse in der offenen Welt kämpfen.

Past Fate trennt das Spiel in PvE- und PvP-Server. Zwar wird es auf beiden Servern PvP-Arenen für 1v1- und 3v3-Kämpfe, Battlegrounds wie ein Capture the Flag sowie Schlachten um Territorien geben, doch der “Zwang” wird sich unterscheiden.

Während auf PvP-Servern überall gekämpft werden kann, ist dies auf PvE-Servern nur in “Umkämpften Zonen” möglich. Unklar ist derzeit noch, ob man sich in den umkämpften Territorien aktiv für das PvP markieren muss oder automatisch angegriffen werden kann.

Was ist der Stand des Spiels? Derzeit befindet sich Past Fate noch in der Alpha. Dazu finden jeden Monat kleinere Tests auf Steam statt.

Was ist nun neu? Die Entwickler haben 30 Minuten Gameplay aus der Alpha veröffentlicht. Dieses Gameplay lässt sich super mit einem alten Video aus 2022 vergleichen, denn die ersten Minuten sind komplett identisch. Allerdings sieht das neue Gameplay deutlich hübscher aus:

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Past Fate – 30 Minuten Alpha-Gameplay

Bessere Animationen, besseres Wasser und besseres UI

Was zeigt das neue Gameplay? Ihr seht im Video die ersten 30 Minuten von Past Fate. Dabei werden Quests erledigt, erste Kämpfe durchgeführt und Materialien gesammelt. Auch das Schwimmen Unterwasser könnt ihr euch anschauen.

Direkt zu Beginn fällt auf, dass sich der Spieler-Charakter nicht mehr zu hölzern bewegt, wie es noch im ersten Gameplay-Video der Fall war (via YouTube). Auch die Kampfanimationen sind weicher, wenn auch vom Gefühl her etwas langsamer.

Die Umgebung wirkt detaillierter, vor allem beim Gras und bei den Wasser-Effekten. Am UI wurde ebenfalls geschraubt. Das Quest-Interface ist klarer strukturiert, die Lebenspunkte-Leiste besser eingearbeitet und auch das Crafting sieht besser aus.

Trotzdem behält Past Fate einen “Old School Look”. Mit einigen modernen Titeln wie New World oder dem kommenden Ashes of Creation kann es nicht mithalten.

Wann erscheint Past Fate? Ein Release-Datum gibt es derzeit noch nicht. Unklar ist auch, ob das MMORPG Buy2Play oder Free2Play wird. Es soll einen Shop geben, der jedoch nur kosmetische Inhalte bietet.

Was sagt ihr zu Past Fate? Spricht euch das MMORPG an oder ist es grafisch und inhaltlich nicht euer Typ? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Wer nach weiteren neuen MMORPGs sucht, wird in dieser Liste fündig:

Alle 59 MMORPGs, die derzeit für den PC in Entwicklung sind

Twitter-Chef warf öffentlich einem seiner Mitarbeiter vor, eine Behinderung zu erfinden, entschuldigt sich jetzt

Elon Musk, der CEO von Twitter, ließ sich auf ein öffentliches Wortgefecht mit einem Mitarbeiter ein. Dabei stellte er nicht nur dessen Arbeit, sondern auch die Echtheit seiner Behinderung infrage. Jetzt rudert er zurück und entschuldigt sich.

Wie kam es zu dem Wortgefecht? Seit Elon Musk im Oktober 2022 Twitter übernahm, kam es zu mehreren Kündigungswellen. Ende Februar 2023 wurden Berichten zufolge erneut mindestens 200 Mitarbeiter entlassen.

Wer ist der Mitarbeiter? Unter den entlassenen Mitarbeitern war offenbar auch der Isländer Haraldur “Halli” Thorleifsson (isländisch: Þorleifsson), der sein Unternehmen Ueno 2021 an Twitter verkauft und seitdem für den Kurznachrichten-Dienst gearbeitet hatte.

Halli, wie der Mann sich selbst nennt, ist ein isländischer Unternehmer und Philanthrop. Er wurde 2019 zum isländischen Geschäftsmann des Jahres gekürt und startete 2021 ein Projekt, um lokale Geschäfte dabei zu unterstützen, barrierefreie Zugänge für Nutzer von Mobilitätshilfen anzubieten.

Wie der 45-Jährige erklärte, habe er keine Benachrichtigung über ein Ende des Arbeitsverhältnisses erhalten, lediglich der Zugang zu seinem Arbeits-Rechner wurde gesperrt.

Nach eigenen Angaben konnte er auch keine Verantwortlichen erreichen und wandte sich schließlich nach tagelanger Ungewissheit via Twitter direkt an Elon Musk: “Wenn genug Leute das teilen, antwortest du mir vielleicht hier?” (via Twitter).

Musk reagierte auf die wohl schlimmstmögliche Art und ließ sich auf einen öffentlichen Schlagabtausch ein. Die Auseinandersetzung verlief allerdings nicht so, wie der Twitter-Chef sich das vorgestellt hat.

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Der “Deep Dive” soll uns so tief in MMORPGs eintauchen lassen, wie nie zuvor – Was ist das eigentlich?

Musk lässt sich auf Twitter-Gefecht ein

Wie reagierte Musk? Der 51-Jährige beantwortete den Tweet, indem er sich erkundigte, welche Arbeit er denn geleistet habe. Nachdem Halli sich bestätigen ließ, dass er nicht an Abmachungen zur Vertraulichkeit gebunden sei, listete er auf, was er alles für die Firma getan habe.

Musk stellte jedoch nicht nur die geleistete Arbeit infrage, sondern behauptete auch, der Mitarbeiter wende sich nur an die Öffentlichkeit, weil er es auf eine große Auszahlung abgesehen hätte – obwohl er bereits reich sei. Das Vermögen, das der Twitter-CEO anspricht, stammt aus dem Verkauf von Ueno an Twitter.

Zudem zweifelte er öffentlich an, dass Halli, der eine angeborene Muskelerkrankung hat und einen Rollstuhl benutzt, eine Behinderung habe: schließlich könne er ja Tweeten.

Der Grund, warum er mich in der Öffentlichkeit konfrontiert hat, war, um eine große Auszahlung zu bekommen. Soweit ich weiß, hat er in den letzten vier Monaten so gut wie gar nicht gearbeitet, weder im mittleren Management, noch sonst wo.

Trotz seiner Behauptungen auf Twitter, dass er gearbeitet hat, hat sich herausgestellt, dass er der Personalabteilung gesagt hat, dass er nicht arbeiten kann, weil er nicht tippen könne, aber im gleichen Zeitraum ein Unwetter auf Twitter zusammengetippt hat.

Beweise lieferte Musk nicht. Stattdessen schien sich der 51-Jährige immer weiter zu verrennen, erklärte schließlich, die Unterstützung für Halli ließe ihn den Glauben an die Menschheit verlieren.

Was hatte Halli dazu zu sagen? Der ehemalige Mitarbeiter bestätigte unterdessen, mittlerweile eine Bestätigung seiner Kündigung erhalten zu haben und fasste die Ereignisse in einer Reihe von Tweets zusammen (via Twitter).

Darüber hinaus legte er schonungslos Details seiner Behinderung offen und spickte den Thread mit Seitenhieben in Richtung Musk: Er bedanke sich für die Anteilnahme des CEO an seinen Fingern, das Verfassen kürzerer Texte sei in Ordnung, nach längerer Zeit würden seine Hände jedoch verkrampfen.

Dazu gab es einen Hinweis, dass Musk mit seinen Tweets vertrauliche Gesundheits-Informationen öffentlich gemacht hatte. Wir zeigen euch hier einen relevanten Ausschnitt aus dem Thread, es lohnt sich aber, ihn vollständig zu lesen (via Twitter).

Halli erklärt Musk die Feinheiten seiner Behinderung

Musk rudert zurück: “Hatte falsche Informationen”

Am 7. März schlug der Twitter-CEO plötzlich ganz andere Töne an: Auf einen Kommentar antwortete er, er sei in Kontakt mit Halli und gab zu, dass Twitter vielleicht nicht der ideale Rahmen war, um so eine Konversation auszutragen:

Aufgrund deines Kommentars habe ich gerade ein Videotelefonat mit Halli geführt, um herauszufinden, was wahr ist und was mir erzählt wurde. Es ist eine lange Geschichte. Es ist besser, mit den Leuten zu sprechen, als über einen Tweet zu kommunizieren.

Kurz darauf entschuldigte sich Musk in einem separaten Tweet: Er habe die Situation missverstanden, unwahre und teilweise irrelevante Informationen erhalten. Halli ziehe es in Betracht, auf Twitter zu bleiben. Dieser äußerte sich bislang noch nicht dazu, ob er tatsächlich in dem Unternehmen bleiben möchte.

Elon Musk scheint Twitter als eine Art Spiel zu betrachten. Er postet dort nicht wie der CEO des Unternehmens, sondern wie eine Privatperson, die Meinungen und heiße Takes loswerden möchte.

Ein unbedachter Tweet kann jedoch schnell eine Karriere zerstören:

Ein Gaming-YouTuber postet einmal falsch auf Twitter – Ruiniert sich 8 Jahre Arbeit mit einem Tweet

Destiny 2: Spieler sprengen sich für Belobigungen selbst in die Luft – Umgehen damit explosiv neues System

In Destiny 2 gibt es ein neues Rang-System, mit dem sich Spieler gegenseitig wertschätzen können, um als wertvolles Teammitglied angesehen zu werden. Doch bereits 1 Woche nach Lightfall sind 6000 Belobigungen oder mehr nichts mehr wert. Wir sagen euch, warum.

Welches System haben die Hüter betrogen? Zum Start von Lightfall hat Destiny 2 ein Wertschätzungs-System eingeführt.

  • Mit dem System können Hüter ihre ehrliche Wertschätzung gegenüber Teammitgliedern ausdrücken, die ihnen positiv aufgefallen sind.
  • Nach Abschluss bestimmter Aktivitäten wird das Lob durch Karten mit verschiedenen Bedeutungen, wie zum Beispiel „Bedacht“, “Unentbehrlich” oder „Selbstlos“ ausgewählt.

An sich eine noble Sache. Doch auf dem Weg zu 6000 Belobigungen für einen Triumph sind die Spieler aus Destiny 2 sofort bereit das System zu betrügen.

Die noblen Gesten, die als langfristige Verpflichtung in Destiny 2 gedacht waren, sind bereits eine Woche nach dem Start von Lightfall nichts mehr wert, weil Hüter immer die besten sein wollen.

Auch im neuen Lightfall-Raid wird man sich bewerten können. Dieser startet am 10. März:

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Destiny 2: Lightfall u0026#8211; Trailer-„Wurzel der Albträume“ Raid-Rennen um World First

So umgehen die Hüter aktuell das System: Es dauerte keine Woche bis die Spieler Wege entdeckten das System aus den Angeln zu heben. Einfach als Gruppe, die das System umgehen will, in eine Aktivität joinen, dort schnell sterben und von vorn.

Blickt man in das LFG-System (Looking for Group) von Bungie findet man Unmengen von Spielergesuchen, die aktiv Wertschätzungen sammeln wollen. Auch in mehreren Destiny-Discords suchen Spieler bereits nach Mitbetrügern. Und via auf YouTube gibt es bereits Anleitungen dazu.

In diesen Aktivitäten sterben die Hüter besonders gerne freiwillig für ihr Lob:

  • In der Aktivität „Urquell“ auf der Schwierigkeitsstufe Großmeister
  • Beliebt auch der Raid „Letzter Wunsch“ mit „Petras Durchlauf“, da Raid-Lob wertiger ist

Speziell für „Petras Durchlauf“ gibt es Spieler, die dank Community-Makros, welche bereits seit Längerem für die Wunschwand existieren, sogar schnellere Runs anbieten. Man will auf sein Lob anscheinend nicht ewig warten müssen.

In Destiny 2 können sich Spieler jetzt langfristig wertschätzen – Doch schnell betrügen ist einfacher

Normalerweise würde es eine Weile dauern, bis man sich genug Wertschätzung verdient hat. Das System sollte zudem als Anhaltspunkt für andere Spieler dienen, um einzuschätzen wie erfahren jemand bereits ist. Doch so manchem Hüter ist das egal, denn man will einfach nur der Beste sein.

Hier erklären wir euch, wie das Wertschätzungs-System richtig funktioniert:

Mehr zum Thema
Destiny 2: So könnt ihr anderen Spielern in Lightfall jetzt Danke sagen und sie bewerten
von Christos Tsogos

Wenn ihr also in der kommenden Woche in Destiny 2 unterwegs seid und dort Hüter mit Rang 10 oder 11 seht, könnt ihr davon ausgehen, dass diese Spieler für ihren noblen Status höchstwahrscheinlich betrogen haben.

Statt wertvoller Anerkennung durch andere haben sie sich wahrscheinlich nur Stunden lang eintönig von einer Klippe gestürzt oder selbst in die Luft gesprengt.

Diese Änderung könnte das Problem beheben: Mancher Spieler fordert bereits das Bungie das System verbessert, denn es gibt nicht nur den oben genannten Kritikpunkt. Spieler bemängeln zudem das System wäre auch zu subtil.

  • Wertschätzungen werden oft nur an die Hüter verteilt, die in der Bewertungsübersicht durch ihre Rüstung besonders auffallen.
  • Der Bewertungsbildschirm wird häufig übersehen, sodass gar nicht bewertet wird.
  • Oder man schaut noch durch seinen Loot und verpasst einfach nur das extrem kurze Zeitfenster, wo man seine Wertschätzung ausdrücken darf.
  • Außerdem stehen meist nur wenig Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung. So kann “Sorgt für Freude” oder “Kompetent” jeweils nur einmal vergeben werden.

Bungie hat also noch Luft nach oben dieses System besser zu machen. Wenn es dann beispielsweise nicht mehr möglich wäre, sich nach einem Team-Fail im Orbit zu bewerten, ist auch dieser Cheese Geschichte.

Hand aufs Herz: Wie viele Wertschätzungen konntet ihr bisher sammeln? Und waren diese alle ehrenhaft verdient? Wie gefällt euch das neue Wertschätzungssystem in Summe? Und was würdet ihr den Betrügern sagen? Hinterlasst uns gerne auch einen Kommentar, ob ihr schon Hüter mit Rang 10 oder 11 getroffen habt.

Gestern hat sich in Destiny 2 übrigens ein alter Bekannter in einer neuen Exo-Mission zurück gemeldet:

Mürrischster Charakter aus Destiny 2 ist gar nicht tot – Könnt euch jetzt wieder von ihm beleidigen lassen

Quelle(n):
  1. Cheese Forever

Spieler diskutieren Drogenmissbrauch im E-Sport – „Wann wird das verboten? Einige spielen um 6-stelliges Preisgeld“

Aktuell gibt es wieder eine größere Diskussion rund um das Thema „Adderall“. Das Medikament wird in den USA bei der Behandlung von ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) verschrieben, enthält jedoch Amphetamine. Demnach wird es oft im E-Sport für Leistungssteigerungen missbraucht.

Was ist Adderall? Während in Deutschland vor allem das Konzentration-steigernde Mittel „Ritalin“ bei ADHS-Diagnosen verschrieben wird, greift man in den USA eher zu Adderall.

Was ist das Problem mit dem Medikament? Im Gegensatz zu Ritalin enthält Adderall Amphetamine. Das sind synthetische Stimulanzien, die zur Leistungssteigerung genutzt werden. Amphetamine finden auch in Party-Drogen Verwendung, in Deutschland oft als „Speed“ bezeichnet.

Adderall ist ein Medikament, das gegen die „Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung“ (ADHS) verschrieben wird. Es ist eine Mischung aus Salzen von Dexamphetamin und Amphetamin.

Es wird als „Smart Drug“ missbraucht: Adderall fördert die Konzentration und hält wach. Allerdings birgt ein Missbrauch der Droge eine Vielzahl von gesundheitlichen Risiken, von Krämpfen und Zittern über Zerfall der Muskulatur und Nierenversagen bis hin zu Schlaganfällen, Depressionen und chronischen Psychosen.

Bei MeinMMO liegt unsere Expertise auf Videospielen, nicht auf Pharmazie. Für nähere Informationen zu Adderall solltet ihr einen Mediziner eures Vertrauens konsultieren.

Die Medikamente sind verschreibungspflichtig. Aus eigener Erfahrung weiß ich jedoch, wie schwierig ADHS-Diagnosen sind. Es gibt keinen Teststreifen, der eindeutig zeigt, ob man an der Störung leidet. Man verlässt sich auf psychologische Tests. Mir wurde als Kind auch Ritalin verschrieben, an ADHS litt ich jedoch nie.

Legt man es darauf an, bekommt man die Verschreibung. Die aktuelle Diskussion zeigt das Ausmaß des Missbrauchs im E-Sport und Spieler fordern ein Verbot solcher Medikamente in den offiziellen E-Sport-Veranstaltungen.

Was sagen E-Sportler zum Thema? Auslöser der neuen Diskussion war ein Tweet von „@ImperialHal“ auf Twitter. ImperialHal spielt für „Team Solo Mid“ (TSM) den Shooter Apex Legends. Er schreibt:

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Tweet-Übersetzung: „Wann wird Adderall im E-Sport verboten? Einige von uns spielen um 6-stellige Preisgelder. Die Organisatoren sollten die Initiative ergreifen und ein besseres, kompetitives Umfeld schaffen“.

Der Tweet ging durch die Szene, wurde über 3 Millionen mal ansehen und sammelte hunderte Kommentare. Einige E-Sportler teilten ihre Erfahrungen, so etwa der frühere Profi-Spieler Jon Kefaloukos:

Tweet-Übersetzung: „Ich sage das seit 2007. Damals ging ich bei einem MLG-Event ins Bad, weil ich mich schlecht fühlte. Dabei habe ich Halo-Spieler gesehen, die Adderall geschnupft haben als leistungssteigerndes Medikament für Gaming“.

Der Tweet zeigt, wie lange das Problem schon besteht. Einige halten es für ein „offenes Geheimnis“, dass es ganz normal ist, Adderall im E-Sport zu missbrauchen. Wir hatten dazu auch schon einige Artikel auf MeinMMO:

Auch der E-Sport-Journalist Jack Lucky schaltete sich ein und organisierte kurzfristig ein Interview mit einem Fortnite-Profi zum Thema:

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Die Einschätzung des aktiven Profis: Die Nutzung von Adderall im E-Sport sei sehr verbreitet. Er kenne Spieler, die Adderall verschrieben bekommen und an einem Turnier-Tag ihre Dosis verdreifachen.

Je älter die Spieler sind, desto mehr kommt es demnach zum Missbrauch. In seinem Fortnite-Umfeld haben viele Adderall verschrieben bekommen oder nutzen die Verschreibungen von anderen, um an das Medikament zu kommen.

Je älter man sei, desto eher kenne man Methoden, um anders an Adderall heranzukommen. Der Profi meint, in Spielen wie Valorant oder Counter-Strike seit der Missbrauch deutlich stärker.

Teilweise wird auch schon etwas gegen den Missbrauch getan. So hat Counter-Strike Drogentest-Stichproben in seinen höchsten Spielklassen eingeführt (via esports.net). Allerdings nur für die höchsten Spielklassen. Alles unter dem Top-Niveau ist weiterhin wenig bis gar nicht reguliert.

Ein durchaus kontroverses Thema. Strebt man ein Verbot an, schließt man möglicherweise Spieler aus, denen das Medikament wirklich hilft. Lässt man alles, wie es ist, wird sich am Missbrauch von Adderall im E-Sport nur wenig ändern.

Auch einer der größten Twitch-Streamer erzählte mal, welchen Einfluss Adderall auf ihn hatte: Twitch-Streamer sagt, sein Leben war um eine Aufmerksamkeits-Droge gebaut.

Wie steht ihr zu dem Thema – verbieten oder nicht? Habt ihr ähnliche Erfahrung mit solchen Konzentration-steigernde Mitteln gemacht, vielleicht auch in der Schule oder beim Studium? Lasst einen Kommentar zum Thema da.

Moderne MMORPGs haben einen Grind-Aspekt, den es früher viel seltener gab und der richtig nervig ist

Früher war alles besser, das sagen einige Spieler auch über die MMORPGs. Das stimmt bei vielen Elementen nicht, etwa der Grafik, den Kampfsystemen oder oft auch dem generellen Umfang der Inhalte. Aber MMORPGs haben sich früher anders gespielt und das lag vor allem an der Art, wie man gegrindet hat, findet MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch.

MMORPGs sind und waren schon immer grindlastige Spiele. Will ich zu den besten gehören, muss ich Zeit investieren. Ich muss das Max-Level erreichen, die perfekte Ausrüstung farmen und die Mechaniken von Bossen, aber auch meiner eigenen Klasse erlernen. Will ich der beste PvPler sein, muss ich sogar alle Klassen im Spiel kennen.

Doch etwas beim Grind hat sich in den letzten Jahren verändert. Früher habe ich die Dinge gespielt und gefarmt, die mir einfach Spaß gemacht haben:

  • In Guild Wars 1 habe ich etliche Abende mit Freunden Ruf für die Fraktion Luxon gefarmt oder wir sind immer wieder in den Riss – eine Elite-Instanz – gegangen, um die Riss-Rüstung fertigzustellen. Zudem habe ich es geliebt, mir verrückte Farm-Builds auszudenken, bei denen ich solo Bosse besiegen konnte, etwa mit Skills wie Schattenform, mit denen man sich immun gegen Zauber machen konnte.
  • In Ragnarok Online bin ich oft in Low-Level-Gebiete gegangen und habe Mobs geklatscht, um nützlichen Loot zu bekommen und teuer zu verkaufen. Das war einfach und effektiv.
  • Selbst in der Anfangszeit von Guild Wars 2 habe ich es genossen, einfach an bestimmten Orten bestimmte Materialien zu farmen – ohne Vorgaben oder Begrenzungen.

Heute hingegen besteht viel Grind einfach daraus, bestimmte Aufgaben und vor allem tägliche und wöchentliche Quests immer wieder zu erledigen. Und das kann richtig nervig sein.

Tägliche Aufgaben sind effektiv und es ist schlecht, wenn du sie verpasst

Die Idee hinter diesen Aufgaben erschließt sich mir sofort: Die Entwickler wollen, dass ich mich regelmäßig einlogge, so die Spielerstatistiken stärke und eher dazu verleitet bin, Geld zu investieren. Dadurch arten einige MMORPGs schon fast in Richtung Arbeit aus.

Guild Wars 2 etwa hat immer mehr tägliche und wöchentliche Aufgaben ins Spiel gebracht. Anfangs war das System sehr offen, es gab einfach Belohnungen für X Tötungen, X unterschiedliche Mobtypen, X Events und X gesammelte Ressourcen pro Tag. Diese Erfolge konnte ich quasi überall und mit jedem Spielstil einfach nebenbei erledigen.

Heute muss ich spezifischere Aufgaben abschließen und werde dafür in unterschiedliche Inhalte “gezwungen”, etwa das WvW, Minispiele oder PvP. Zudem gibt es tägliche Belohnungen für Angriffsmissionen, Fraktale, Weltbosse und wöchentliche Rewards für Raids. Dazu kommen viel mehr tägliche Cooldowns, etwa beim Handwerk, den Material-Umwandlern oder bestimmten Händlern.

Außerdem wurden 2013 die täglichen Login-Belohnungen eingeführt, die natürlich dazu anregen, jeden Tag kurz online zu gehen.

Nun muss ich diese täglichen Inhalte natürlich nicht machen, doch ich weiß, dass mir so Geld und wichtige Belohnungen durch die Lappen gehen. Hier kickt die “Fear Of Missing Out” – also die Angst, etwas zu verpassen, wenn man sich eben nicht täglich einloggt und die Aufgaben erledigt.

Andere machen das ja auch und haben dann einen Vorsprung! Zudem hätte ich das Gold oder die Materialien ja nächste Woche echt gut gebrauchen können. Hätte ich mich doch nur mal eingeloggt … Solche Gedanken kennen wohl die meisten von euch.

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5 MMORPGs mit der schönsten Grafik

Auch in meinem derzeitigen Lieblings-MMORPG New World spiele ich weniger die Inhalte, auf die ich Lust habe, sondern konzentriere mich auf den Grind nach Gips-Abdrücken für eine höhere Ausrüstungsstufe.

Dazu mache ich jeden Tag drei Fraktionsmissionen, mindestens zwei Dungeons, zwei Runden Außenpostensturm und laufe eine Runde Portal-Events. Das war zu Beginn noch recht abwechslungsreich, fühlt sich inzwischen aber nach Arbeit an.

Perfektioniert hat das ganze aber Lost Ark. Im Idealfall macht man hier jeden Tag:

  • 2 Chaos Dungeons
  • 2 Wächter-Raids
  • 3 Tägliche Erfolge

Allerdings nicht einmal, sondern das alles auf 6 unterschiedlichen Charakteren. Denn diese bringen allesamt Belohnungen ein. Dazu kommt einmal Accountweit die Abenteuerinsel, ein Boss-Rush, ein Cube und ein World Boss oder Chaos Gate. Das sind alleine etwa 2-4 Spielstunden pro Tag.

Obendrauf kommen wöchentliche Raids, die man im besten Fall auch mit mehreren Charakteren abschließt. Wer nichts verpassen möchte, kann sich pro Woche locker 30 Spielstunden lang nur mit diesen Herausforderungen beschäftigen – Login-Rewards natürlich inklusive.

Grind ja, aber muss er nervig und von den Entwicklern vorgegeben sein?

Wer meine Kolumnen liest, der weiß, dass ich Grind durchaus kritisch sehe – gerade wenn er einfach vermeidbar wäre:

Doch im Endgame selbst kann ich den Grind vollkommen verstehen. Wer die perfekte Ausrüstung haben will, wer das meiste Geld haben will, der muss Zeit investieren. Doch diese Zeit sollte man da investieren können, wo man selber Spaß hat und nicht da, wo das Spiel einen hin zwingen möchte.

Denn oftmals sorgen diese täglichen und wöchentlichen Beschränkungen auch dafür, dass ich einen bestimmten Inhalt eben nur einmal spielen kann. Ich kann nicht jeden Tag dutzende Stunden in einer Instanz wie dem Riss in Guild Wars 1 verbringen. Oftmals lohnt es sich schon nach einem Run nicht mehr, eine Instanz nochmal aufzusuchen – oder im Falle von Lost Ark nach 6 Charakteren.

Ich werde also nicht nur zu bestimmten Inhalten gezwungen, sondern auch von denen, die mir Spaß machen, zumindest ein wenig ausgeschlossen. Darum fühlt sich manch ein MMORPG auch eher wie Arbeit als wie Spielspaß an.

Wie seht ihr tägliche und wöchentliche Aufgaben und Cooldowns? Ist das etwas Gutes oder könntet ihr auch problemlos auf sie verzichten?

Wer übrigens auf ein neues MMORPG mit vielen Freiheiten hofft, sollte diesen Titel im Auge behalten:

Ex-Entwickler von EVE Online bauen neues MMORPG in Unreal Engine 5 – Versprechen maximale Freiheit und starke Details

In Pokémon GO könnt ihr jetzt für kurze Zeit Shiny Farbeagle fangen – So geht’s

Shiny Farbeagle ist gerade in Pokémon GO aktiv. Hier fassen wir zusammen, wie ihr auf Farbeagle treffen könnt.

Wann gibt es Shiny Farbeagle? Shiny Farbeagle könnt ihr aktuell während des Farbfestival-Events in Pokémon GO fangen. Das läuft vom 08. März um 10:00 Uhr bis zum 14. März um 20:00 Uhr. Damit ist es das erste umfassende Event der neuen Jahreszeit Rising Heroes in Pokémon GO.

Danach wird die Shiny-Version von Farbeagle wieder abgeschaltet. Shiny Farbeagle ist damit einer von wenigen Sonderfällen, denn die meisten Pokémon sind nach ihrem Shiny-Debüt in der Regel grundsätzlich schillernd fangbar. Farbeagle hingegen kommt über verschiedene Events als Shiy-Variante.

Dementsprechend sollte man sich beeilen, wenn man das Shiny haben will. Doch wie bekommt man es?

Was in der neuen Season von Pokémon GO steckt, deutet der Trailer an:

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Pokémon GO startet neue Season „Rising Heroes”

Farbeagle fangen – So klappt es in Pokémon GO

So trefft ihr Farbeagle: Um Farbeagle anzutreffen, müsst ihr das Schnappschuss-Feature nutzen.

  • Wählt ein Pokémon aus eurer Sammlung
  • Verwendet das Kamera-Icon
  • Macht ein Foto vom Pokémon
  • Ob Farbeagle auftaucht, seht ihr in der Vorschau eures Fotos
  • Verlasst das Menü. In der Wildnis taucht Farbeagle nun zum Fangen neben euch auf
  • Wiederholt diese Schritte für weitere Begegnungen.

Ein Spezialfall: Farbeagle erhält dabei die Attacken des Pokémon, das ihr für den Schnappschuss genutzt habt.

Shiny Farbeagle Pokemon GO
Der Vergleich zwischen normalen Farbeagle und Shinys

Wie finde ich Shiny Farbeagle? Hier bleibt nur, den Versuch immer wieder zu starten, bis es auftaucht – denn der Shiny-Auftritt ist wie immer zufällig. Wie hoch die Chance während des Farbfestivals ist, ist derzeit noch unklar – Trainer berichten allerdings, dass es in der Vergangenheit eine erhöhte Shiny-Chance für Farbeagle gab (via reddit). Hier heißt es, Daten abzuwarten, während das Event läuft.

Ein weiterer Stolperstein: Farbeagle-Begegnungen pro Tag sind aktuell begrenzt möglich, zudem kann man nach aktuellem Stand nicht verlässlich eine Schnappschuss-Begegnung triggern. Laut den Trainern von “TheSilphRoad” soll die aktuelle Begegnungs-Rate allerdings bei ca. einer Begegnung pro 5 Schnappschüsse liegen (via TheSilphRoad).

Dann muss man nur noch hoffen, dass auch tatsächlich die Shiny-Variante auftaucht. Hier heißt es also: Versuchen, bis es klappt.

Solltet ihr die Jirachi-Forschung gekauft haben, ist Farbeagle übrigens eine gute Möglichkeit, sich ein paar Johto-Spawns zu sichern. Denn im Laufe der Forschung muss man unter anderem 385 Pokémon fangen, die erstmals in Johto aufgetaucht sind. Da gehört Farbeagle dazu.

Die Übersicht zur Forschung mit Shiny Jirachi und allen Schritten findet ihr hier.

Twitch verliert seinen ultra-smarten MMORPG-Experten nach dem Desaster auf der TwitchCon: „Sie vermasseln zu viel“

Der britische Content-Creator Josh Strife Hayes (26) gilt als einer der wichtigsten Stimmen, was MMORPGs und MMOs angeht. Seine Video-Reihen über MMO-Design oder miese Pay2Win-Tricks in Diablo Immortal erreichen Millionen von Zuschauern. Doch von Twitch hat Hayes jetzt offenbar genug: Der TwitchCon-Vorfall um die Schaumgrube war für ihn zu viel: Bei einem PR-Event brach sich Streamerin Adriana Chechik den Rücken an 2 Stellen.

Wer ist Josh Strife Hayes?

Twitch-Clips können auch Spaß machen:

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Twitch: Einer der beliebtesten Clips zeigt einen zuckersüßen Schreck-Moment

Hayes hat früher in Trampolinpark gearbeitet: Sicherheit steht über allem

Was stört Hayes an Twitch? In einem Clip sagt Hayes (via youtube):

Twitch hat in letzter Zeit zu viele Dinge versemmelt. Die Twitch-Con war nicht so gut organisiert, wie sie hätte sein sollen, war nicht so sicher. Sie behandeln Twitch-Partner nicht mehr so gut. Es gibt jetzt viele gerechtfertigte Beschwerden. Ich will jetzt YouTube eine Chance geben – und bisher ist es okay.

Hayes spricht explizit über den Vorfall auf der TwitchCon, bei der die Streamerin Adriana Chechik sich an zwei Stellen den Rücken gebrochen hat, als sie von einem Podest in eine Schaumgrube gesprungen war, die augenscheinlich viel zu flach war, um die Sicherheit der Streamer zu gewährleisten.

Chechik warf den Veranstaltern des Events vor: Sie hätten Streamer sogar dazu aufgefordert, in die Grube zu springen.

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Hayes sagt, er habe in einem Trampolinpark gearbeitet und ihm seien die Sicherheits-Bestimmungen eingebläut worden. Er hat kein Verständnis, wie der Vorfall auf der TwitchCon in der Form passieren konnte:

Die Sicherheit bei sowas steht über allem. Wenn sich jemand verletzt, macht man das Ding zu. Dann findet man raus, woran es lag. Man findet sofort raus, wo der Fehler lag und behebt ihn.

Schaumgruben müssten mindestens 2 Meter tief sein und hätte noch zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen, um die Kraft eines Aufpralls zu mindern:

Hätte ich dort bei einem Event gearbeitet, hätte ich gesagt: Das ist nicht sicher. Das ist ganz und gar nicht sicher. Es ist ausgeschlossen, dass 2 Schaumstoffblöcke auf einem Betonboden irgendjemanden schützen.

Die Erklärung, auf die Rechte zu verzichten, welche die Twitch-Streamerin unterschrieben hat, hält Hayes für nichtig: So eine Erklärung könne niemanden vor Fahrlässigkeit schützen.

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Der Streamer erklärt seine Sicht auf den Vorfall bei der TwitchCon.

Wechselt er denn wirklich? Hayes streamt ohnehin nur unregelmäßig auf Twitch. Im September waren es 2 Streams mit 7 Stunden.

Nach seiner Ankündigung am 10. Oktober, dass er Twitch immer schlechter findet, war er nur noch einmal kurz, für weniger als 2 Stunden auf Twitch. Seitdem war Hayes nicht mehr auf der Plattform aktiv.

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von Schuhmann

YouTube wird für “saubere” Live-Streamer immer spannender

Das steckt dahinter: Das Klima auf Twitch wird rauer. Zur Entscheidung von Hayes, sein Live-Streaming von Twitch auf YouTube zu verlagern, könnte auch beitragen, dass Twitch den 70/30-Split verringert hat. Man signalisiert den Streamern klar: Amazon will, dass Twitch Geld verdient. Bitte macht mehr Werbung für Amazon Prime und schaltet mehr eigene Werbung.

Seit einer Regel-Änderung im August haben Partner von Twitch jetzt ohnehin die Möglichkeit, auch auf anderen Plattformen zu streamen.

Für „saubere“ Content-Creator wie Hayes ist YouTube eine spannende Alternative. Die Plattform hat schon einigen „netten, smarten“ Streamern von Twitch lukrative Angebote für einen Wechsel gemacht. Streamer DrLupo sprach davon, mit dem Geld, das ihm YouTube zahlt, “fürs Leben ausgesorgt” zu haben.

Gerade für Hayes, der auf YouTube seinen Haupt-Content hat und dort die meisten Zuschauer erreicht, wird die Plattform so immer attraktiver.

Und Events wie die TwitchCon sind offenbar kein Pluspunkt für die Amazon-Tochter.

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Twitch muss jetzt aufpassen, dass sie nicht zu viele der Leute verlieren, welche die Streaming-Plattform in den letzten Jahren so attraktiv für Zuschauer und Werbekunden gemacht haben. Es könnte gut sein, dass wir Josh Strife Hayes auf Twitch nur noch sehen, wenn Asmongold wieder nach Content sucht:

YouTube beißt die besten Stücke aus Twitch – Macht 2022 all das richtig, was Microsoft 2020 falsch gemacht hat

Hielt er sich an seine Ankündigung? Update, 8.3. 2023: Tatsächlich hat sich Hayes nach der Ankündigung weitgehend von Twitch zurückgezogen. Seit er das Statement abgegeben hat, war er nur noch 2-mal live auf Twitch zu sehen, am 19. Oktober und am 30. Dezember 2022:

  • 2021 war Hayes noch 384 Stunden auf Twitch zu sehen
  • Bis zu seinem Statement hatte er 2022 bereits 154 Stunden gestreamt
  • Nach dem Statement waren es nur noch 8 Stunden im Jahr 2022
  • 2023 war er bislang noch gar nicht auf Twitch zu sehen

The Finals: Beta-Keys – So kommt ihr in die Closed Beta auf Steam

The Finals ist ein neuer Ego-Shooter, in dem ihr mit dem Kopf durch jede Wand kommt. Hier findet ihr eine kurze Vorstellung, alle Infos zur Closed Beta auf Steam und wie ihr die Chance auf Beta Keys habt.

Die Embark Studios wurden von DICE-Veteranen gegründet, die früher unter anderem an Battlefield gearbeitet haben. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, einen schnellen Ego-Shooter zu entwickeln, der die Zerstörung der Map in den Mittelpunkt stellt.

Herausgekommen ist The Finals – ein Shooter mit schnellem Movement, 3 unterschiedlichen Klassen und mehr Explosionen in einem Match als bei der Eroberung eines Durchbruch-Punktes in Battlefield 2042. Und das sind aktuell eine Menge.

  • Vom 07. März bis zum 21. März könnt ihr The Finals in der Closed Beta testen. Geht dafür auf die Steam-Seite des Spiels und fordert einen Zugriff an (via Steam). Es gibt jedoch keine Garantie, dass ihr teilnehmen dürft.

Kurz nach dem Start der Beta gab es zudem garantierte Keys in der App von Steelseries (Download via steelseries.com). Mittlerweile sind die Keys vergriffen. Doch womöglich kommen noch weitere in die App. Behaltet dafür den Tab „Giveaways“ in der App im Auge.

Einen Release-Termin hat The Finals noch nicht. Allerdings kommt es als Free2Play-Game auf Steam und finanziert sich durch einen Battle Pass und einen Ingame-Shop mit Cosmetics.

Wir haben The Finals schon angespielt. Möchtet ihr euch 2 komplette Matches ansehen, dann startet unser Video:

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The Finals: Beta-Gameplay – 2 komplette Matches

Was bietet The Finals neben der Map-Zerstörung? Der Shooter definiert sich durch kurze Runden, die nur 8 Minuten dauern. Das fühlt sich sehr kurzweilig an. Insgesamt kämpfen in einem Match 4 Teams aus je 3 Wettkämpfern.

Die Teams müssen zuerst einen Cash-Kanister aktiveren und den Kanister in eine Cashout-Box stopfen. Die Box muss verteidigt werden, bis das Cash auf dem Konto landet. Geht ihr down oder wiped euer komplettes Team, könnt ihr auch wieder Cash verlieren.

Wer am Ende der 8 Minuten das meiste Cash auf dem Konto hat, gewinnt die Runde. Im Ranked-Modus läuft das alles als Turnier ab.

Dabei stehen euch viele Werkzeuge zur Verfügung, die auf 3 Klassen verteilt sind: Leicht, Mittel und Schwer. Jede Klasse hat eigene Waffen und Gadgets, die sie sich teilweise mit den anderen Klassen teilt. Dafür hat jede Klasse aber eigene Spezialisierungen, die nur diese Klasse hat.

the finals beta loch im boden
The Finals ist Zerstörung pur: Hier fehlt schon der komplette Boden unter dem Objective.

Die leichte Klasse bietet mobile Gadgets und als Spezialisierung etwa einen Enterhaken. Die Mittlere bietet ein Sturmgewehr und Support-Gadgets. Der Große hat 3 Hände voll mit Explosives und einen Rempel-Angriff, der durch Wände rumpelt.

Die Auswahl ist groß, Absprachen für Team-Synergien wichtig. Zusammen mit dem „dynamischen“ Map-Aufbau erlaubt das eine Menge Taktiken und Team-Gameplay.

Für weitere Abwechslung starten in jedem Match zudem kleinere Events – sowas wie geringe Schwerkraft oder mehr Schaden. Die letzten Minuten bringen dadurch noch eine Prise Extra-Chaos.

Sobald es mehr Infos zum Release und der Beta-Teilnahme gibt, erfahrt ihr davon auf MeinMMO. Lasst uns bis dahin euren ersten Eindruck zum Spiel da und schaut euch das Gameplay oben im Artikel an. Habt ihr Fragen zu The Finals, ist in den Kommentaren Platz dafür.

Möchtet ihr lieber ein interessantes Spiel auf Steam entdecken, dann schaut hier vorbei: Realistisches Weltraum-RTS auf Steam macht euch zum Kapitän einer ganzen Flotte, ist 93 % positiv

Escape from Tarkov bannt 6.700 Cheater und stellt sie an den Pranger: „Gerechtigkeit wurde Genüge getan“

Der Extraction-Shooter Escape from Tarkov erfreut sich auch Jahre nach Release noch großer Beliebtheit. Wenn bloß die leidigen Hacker nicht wären, die den Spielern regelmäßig den Spaß verderben. Den Entwicklern wurde vorgeworfen, nicht genug gegen die “Cheater-Plage” zu unternehmen, nun setzen sie ein klares Zeichen.

Was hat es mit dem Cheating-Problem auf sich? Seit dem Server-Wipe im Dezember klagen Spieler von Escape from Tarkov vermehrt über dreiste Hacker und Cheater. Die würden sich nicht einmal Mühe geben, ihre Schummeleien zu verstecken.

Den Entwicklern warf man vor, nicht genug gegen die Cheater-Plage zu unternehmen. Nikita Buanov, der Game Director, bezog via reddit Stellung zu den Problemen und versicherte: Man kümmere sich, arbeite an Lösungen und banne tausende Cheater.

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von Maik Schneider

Die Nutzer von Wallhacks, Aimbots und Ähnlichem einfach nur zu bannen, hat den Entwicklern von Battlestate Games offenbar nicht gereicht. Man wollte ein Zeichen setzen und die Störenfriede öffentlich bloßstellen.

Hier findet ihr einen Trailer der neusten Map „Streets of Tarkov“:

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Escape from Tarkov u0026#8211; Trailer zum Patch 0.13

Zeichen gegen Cheater und für ehrliche Spieler

Was unternehmen die Entwickler? Wie die US-Seite TechCrunch berichtet, hat Tarkov alleine in der vergangenen Woche 6.700 Cheater gebannt. Damit nicht genug. Zudem wurden die Usernamen jedes Einzelnen öffentlich in einem praktischen Spreadsheet geteilt.

Was soll das? Das Veröffentlichen der Spielernamen soll gleich zweifach wirken: Zum einen werden die Cheater bloßgestellt, zum anderen sollen die braven Spieler sehen, dass Battlestate etwas gegen das Problem unternimmt:

Wir wollen, dass ehrliche Spieler die Nicknames der Cheater sehen, um zu wissen, dass der Gerechtigkeit Genüge getan und der Cheater, der sie im Raid getötet hat, bestraft und gesperrt wurde.

Battlestate-Sprecher Dmitri Ogorodnikov via TechCrunch

Das radikale Vorgehen soll keine einmalige Sache bleiben, vielmehr sollen die Namen der Cheater fortan regelmäßig veröffentlicht werden. Auf dem Twitter-Account von Tarkov finden sich bereits mehrere Spreadsheets, neben Cheatern finden sich darauf auch gebannte Echtgeld-Seller (via Twitter).

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Wie reagiert die Community? Die Reaktionen auf Twitter fallen eher gemischt aus. Zwar wird der Versuch, gegen die Cheater vorzugehen, durchaus positiv aufgenommen und einige Spieler berichten tatsächlich davon, eine Veränderung wahrnehmen zu können.

Doch bei der Allgemeinheit scheint wenig Hoffnung zu herrschen, dass sich das Problem damit tatsächlich in den Griff bekommen lässt. Sie berichten von anhaltenden Begegnungen mit Cheatern, die würden sich ohnehin einfach nur einen neuen Account kaufen, außerdem behaupten einige, dass die Banns nicht immer die Richtigen treffen, sondern auch Unschuldige (via Twitter).

Der Tarkov-Streamer Lvndmark, dem selbst immer wieder Cheating vorgeworfen wird, steht übrigens nicht auf der Liste. Wohl aber ein Spieler mit dem Namen “LvndMalk”. Das Original hat mittlerweile sein ganz eigenes Konzept entwickelt, um mit dem Problem umzugehen:

Twitch-Streamer greift zu ungewöhnlichem Mittel, um Cheating-Vorwurf in Tarkov zu widerlegen – Mit fragwürdigem Erfolg

Quelle(n):
  1. PC Gamer
  2. TechCrunch

Der Chef vom „League-of-Legends-MMORPG“ tritt zurück, verlässt Riot

Das MMORPG zu League of Legends wird sehnsüchtig erwartet. Doch der Chef tritt zurück – und verlässt Riot komplett.

Wer nach neuen, großen MMORPGs sucht, der hatte in den letzten Jahren eher weniger zu lachen. Ein Hoffnungsträger ist dabei das „League of Legends“-MMORPG, das als eines der ambitioniertesten MMORPG-Projekte überhaupt gilt. Jetzt müssen Fans aber einen Schlag hinnehmen – denn der Chef des Projekts, Greg “Ghostcrawler” Street, verlässt Riot, noch bevor das MMORPG fertig ist.

Wer ist Greg Street? Greg Street dürfte vor allem vielen alten Veteranen von World of Warcraft ein Begriff sein, denn als „Ghostcrawler“ war er lange Jahre für Blizzard an der Entwicklung von WoW beschäftigt. Er war damals der Lead Systems Designer während der Ära von Wrath of the Lich King und Cataclysm und war vor allem für seinen recht offenen Umgang mit der Community bekannt. Vor knapp 9 Jahren wechselte er dann zu Riot und war lange Zeit für League of Legends zuständig. In den letzten 3 Jahren davon stellte er das Team für das kommende „LoL-MMOPRG“ zusammen und übernahm dort die Leitung.

Warum verlässt Street das Unternehmen? Nach einigen Wochen der Funkstille, erklärte Street am 7. März auf Twitter, dass er Abschied von Riot Games nimmt. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe, denn es sei eine „Mischung aus professionellen und persönlichen Überlegungen“.

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Offenbar gab es einige Todesfälle in seiner Familie, weshalb er „näher bei der überlebenden Familie“ sein möchte.

Für das LoL-MMO sieht Street auch weiterhin eine gute Zukunft voraus. Dazu sagte er nämlich:

Ich sagte von Anfang an, dass es ein langer Weg sein würde, ein League-of-Legends-MMO zu bauen, das eurer würdig ist. Der wichtigste Job, den ich daran verrichten konnte, war es, ein fantastisches Team zu bauen und während ich versuche, bescheiden zu bleiben, werde ich mit diesem Team immer angeben!

Das MMO befindet sich in guten Händen und es ist die richtige Zeit, um die Zügel für die nächste Phase weiterzugeben.

Ich plane, auch weiterhin in der Spieleentwicklung zu bleiben und mir wurden bereits ein paar spannende Möglichkeiten präsentiert. Und ich werde mit euch allen sein und das Riot-MMO spielen, wenn es erscheint.

Wo arbeitet Greg Street künftig? Bisher hat Street noch nicht verraten, wo er künftig arbeiten wird – auch wenn viele WoW-Veteranen hoffen, dass er wieder zu seiner einstigen Heimat zurückkehrt. Es dürfte aber sicher nicht lange dauern, bis er selbst verrät, wo er künftig unterkommen wird.

Betrüger nutzen KI, um bekannte Masche noch gefährlicher zu machen – Soll Großeltern täuschen

Eine alte Betrugsmasche ist jetzt doch gefährlicher, denn eine künstliche Intelligenz bietet Schwindlern neue Möglichkeiten, ihre Opfer zu täuschen.

Um welche Betrugsmasche geht es? Der Enkeltrick ist eine altbekannte Masche, von der die meisten schon mal gehört haben – ein Betrüger ruft bei älteren Menschen an und gibt sich am Telefon als ein Enkel der Betroffenen aus. Es wird seitens des Betrügers eine Gefahrensituation oder eine Notlage ausgedacht, etwa dass der Enkel im Gefängnis sei, und er oder sie Geld von den Großeltern brauche.

Doch der Enkeltrick wird noch gefährlicher, denn Betrüger nutzen jetzt künstliche Intelligenz, um die Stimme eines Enkels zu imitieren und wie dieser zu klingen.

Das macht die Masche so gefährlich: Durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz ist es Betrügern möglich, Tonaufnahmen einer Stimme zu analysieren und zu imitieren. Die KI erkennt die Feinheiten in den Sprechgewohnheiten einer Person und ahmt diese nach.

Der Betrüger gibt dann einen Text ein, den die KI mit der Stimme wiedergibt, die zuvor analysiert wurde. Zielpersonen der Betrugsmasche können so nicht mehr anhand der Stimme erkennen, dass es sich bei den Sprechenden gar nicht um ihre Verwandten handelt.

Betrüger imitieren mittels KI Enkel und Kinder

Beispiele für den Betrug mittels KI: Die Washington Post berichtet von einem Vorfall des Ehepaares Ruth (73) und Greg Card (75). Die kanadischen Senioren sagen, ein Mann am Telefon, der genau wie ihr Enkel Brandon klang, habe behauptet, er sitze im Gefängnis und brauche Geld für die Kaution.

Ähnliches ist laut Washington Post einem Mann namens Benjamin Perkin widerfahren, dessen Eltern um über 15.000 US-Dollar betrogen wurden.

Seine Eltern sollen demnach einen Anruf von einem angeblichen Anwalt erhalten haben, der sagte, ihr Sohn sei im Gefängnis und brauche Geld für Anwaltskosten. Anschließend habe der Anwalt das Telefon an besagten Sohn, Benjamin Perkin, weitergereicht und der habe ihnen bestätigt, das Geld zu benötigen.

Die Eltern von Benjamin Perkin seien überzeugt gewesen, dass sie mit ihrem Sohn gesprochen haben, weil die Stimme wie seine klang. Doch dieser war weder am Telefon noch in einem Gefängnis.

Woher der oder die Täter die Aufnahme von Perkins Stimme hatten, sei laut Washington Post unklar, doch er spreche wohl in Videos auf YouTube über sein Hobby, das Snowboarden. Auch andere soziale Netzwerke wie TikTok, Instagram oder die Streaming-Plattform Twitch bieten die Möglichkeit, dass Betrüger an Aufnahmen eurer Stimme kommen.

Wie authentisch eine solche KI-basierte Imitation einer Stimme ist, stellte auch schon der Twitch-Streamer Asmongold fest. Der Streamer schaute sich während einer Live-Übertragung einen Clip an, in dem eine KI seine Stimme imitierte und war davon überrascht, wie sehr die Aufnahme nach ihm klang.

KI kopiert Twitch-Streamer Asmongold so perfekt, dass das Original erschrickt: „Oh mein Gott, das ist so gut“

Mürrischster Charakter aus Destiny 2 ist gar nicht tot – Könnt euch jetzt wieder von ihm beleidigen lassen

In Destiny 2 ist die anrückende Dunkelheit kein fernes Rauschen mehr. Sie steht direkt vor der Tür der Hüter und will ihnen den parakausalen Untergang verkaufen. Und als wäre das noch nicht genug, wird man als Hüter nun auch wieder von einem schlecht gelaunten Wissenschaftler beleidigt, der eigentlich tot sein müsste. Habt ihr ihn schon entdeckt?

Update 07. März 2023: Bungie hat heute eine neue Exo-Mission offenbart und auch sie sendet eine vertraut, mürrische Nachricht mit dem Text: “Du binärer Dummkopf!”. Begebt euch also in die Europäische Todeszone auf der Erde und findet heraus, was in der neuen Exo-Quest „NODE.OVRD.AVALON“ los ist.

Was haben die Spieler in Lightfall entdeckt? Die neue Erweiterung offenbart immer mehr ihrer Geheimnisse, die man nach der Kampagne entdecken konnte.

Neben diesen offensichtlichen Aufgaben wurden jedoch auch gut versteckte Botschaften enthüllt. Wie Spieler nun entschlüsseln konnten enthält der Sparrow „Innenspur“ aus Season 20 einen mürrischen Morsecode. Doch nicht nur das. Die wichtige Mitteilung war gleichzeitig eine Beleidigung, die sofort alte Erinnerungen weckte.

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Neues Gameplay von Destiny 2: Lightfall entführt euch in spektakuläre Höhen u0026#8211; „Für diesen Moment wurden Hüter gemacht“

Geheime Botschaft führt zum grimmigsten NPC aus Destiny 2

Spieler entschlüsseln Morse-Code: Es dauerte eine Weile, die Botschaft zu entdecken und den darin versteckten Morse-Codes zu entschlüsseln. Aber die Destiny-Community knackte den Code und so offenbarte die Botschaft am Ende Folgendes:

NOCH ### LEBENDIG ### IM ### INNEREN ### DES ### NETZES ### IDIOTISCHE ### KIDS

lautete der dekodierte Morse-Code im Sparrow “Innenspur”

Nach dieser Beleidigung mussten vor allem langjährige Destiny-2-Spieler sofort an den grimmigen, undankbaren Vex-Gelehrten denken, der sie damals auf IO als „Assistent“ betitelte und eigentlich tot sein sollte. Sein Name lautet: Asher Mir.

Dieser Morse-Code versteckte sich in der Lore des Sparrows “Innenspur”

Wer war Asher Mir und was ist mit ihm passiert? Asher Mir war vielleicht kein Held in Destiny 2 aber dafür umso mürrischer im Umgang mit Hütern. Und die fanden ihn genau deswegen so cool. Doch als in Season 11 die düsteren Pyramidenschenschiffe erstmals im Sonnensystem von Destiny 2 angekommen sind ging es Asher Mir an den Kragen.

Da man damals, wie jetzt in Lightfall, der rätselhaften Macht kaum etwas entgegenzusetzen hatte, wurden die Planeten Mars, Merkur, IO und Titan evakuiert bevor sie von der Dunkelheit verschlungen wurden. Bungie übertrug die Inhalte in den von Spielern verhassten Content-Tresor, der damit geliebte Inhalte wegsperrte und für viel Unmut sorgte.

  • Ana Bray, damals NPC-Händlerin für Mars, konnte rechtzeitig vom Planeten fliehen und die letzten Reste des Kriegsgeist Rasputin in einem Engramm retten.
  • Sloane, die NPC-Händlerin von Titan, hatte weniger Glück. Sie überlebte scheinbar nicht.
  • Bruder Vance, NPC-Händler von Merkur und ein irrer Anhänger von Osiris mit eigenem Kult, opferte sich höchstwahrscheinlich seiner Forschung im Immerforst.
  • Asher-Mir, der NPC-Händler von IO mit dem Vex-Arm, verschanzte sich im Pyramidion und sprengte den Eingang in die Luft. So entging der Dunkelheit die Möglichkeit, wichtige Informationen der Vex für sich zu beanspruchen.

Seither sind diese Planeten in der Dunkelheit verschwunden und nicht mehr zugänglich. Lediglich Mars kehrte hier und da als Zeitdilatation zurück.

Destiny2_Asher_Mir_Titelbild
Asher Mir könnte zurückkehren

Beleidigend beliebt: Spieler und Fans von Asher Mir gaben die Hoffnung jedoch nie auf, dass der mürrische Opi es vielleicht doch irgendwie geschafft hat. Und das, obwohl er sie immer nur beleidigte, während Strikes permanent schimpfte und ihnen alle naselang sagte, wie blöd sie eigentlich sind, weil sie sich nicht mit Radiolara-Seen auskannten.

War Asher die freundliche Vex-Harpyie? Erste Vermutungen das Asher Mir den Angriff der Dunkelheit vielleicht doch überlebt hat gab es erstmals in Season 14. Dort wurden die Spieler aus der Ferne von einer freundlich gesinnten Harpyie bei der letzten Override-Mission beobachtet.

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von Christos Tsogos

Asher Mir lebt und existiert jetzt im Vex-Netzwerk

Season 20 in Lightfall bringt den Spielern jetzt die Gewissheit. Der alte Kerl hat es tatsächlich geschafft und existiert jetzt als Kopie seines Selbst im Vex-Netzwerk.

Spieler können ihn sogar schon sehen, wenn sie durch die neue Mission Teilbereich: Neustart speeden. Dort taucht er unvermittelt an verschiedenen Orten auf und verschwindet dann wieder. Aber ihr müsst euch etwas Zeit nehmen und genau umschauen, wie dieser Clip zeigt:

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Hier können Spieler Asher Mir in Season 20 treffen

So schreibt der Spieler BIONICforge Studios auf YouTube:

Asher Mir war einer meiner persönlichen Lieblingscharaktere, als Destiny 2 veröffentlicht wurde. Ich vermisse den alten Kerl immer noch. Ich könnte nicht glücklicher sein, dass er immer noch da ist!

kommentiert BIONICforge Studios via YouTube

Ob das der einzige Auftritt von Asher mir in Jahr 6 von Lightfall bleibt, wissen wir noch nicht. Aber die Vex haben offensichtlich etwas vor und Asher ist wohl einer der wenigen NPC im Destiny-Universum der sich am besten mit Vex-Technologie auskennt. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass seine Geschichte tatsächlich noch nicht zu Ende ist und gerade erst beginnt.

Auf Neomuna hört man jetzt ein Flüstern: Aber diese versteckte Botschaft und die Rückkehr von Asher Mir war anscheinend noch nicht alles was Lightfall verborgen gehalten hat.

Es beginnen derzeit merkwürdige Dinge im Spiel. Überall gibt es jetzt flüsternde Botschaften die ebenso in den Köpfen der Bewohner von Neomuna als auch in denen der Hüter zu hören sind. Wenn ihr die Botschaften hören wollt macht euch auf nach Neomuna und rüstet eines dieser Items aus:

  • Der exotische Warlock Helm „Nezareks Sünde“
  • Die Legendäre Glefe „Nezareks Flüstern“

Freut ihr euch, dass Asher noch lebt? Oder kennt ihr den Charakter gar nicht? Natürlich wollen wir auch von euch wissen, ob ihr die flüsternden Stimmen bereits vernommen habt? Schreibt es uns gern direkt in die Kommentare.

Wer noch Strang-Meditation farmt findet hier einen kurzen Guide und eine Warnung, für alle Spieler mit 3 Charakteren:

Destiny 2 bringt 1. große Änderung an Lightfall nur 4 Tage nach dem Launch – Geht auf Kritik der Spieler ein

Quelle(n):
  1. Twitter

Veteranen von Riot Games gründen neues Studio – Sammeln 55 Millionen Dollar für ein „Next-Generation Open-World Spiel“

The Believer Company ist ein brandneues Entwickler-Studio, das zwei Veteranen von Riot Games gegründet haben. Über eine Pressemitteilung gibt das Studio bekannt, woran man arbeitet und wie viel Geld man für das Projekt auftreiben konnte.

Was für ein Spiel kann man erwarten? Viele Infos gibt es noch nicht. Das erste Projekt von The Believer Company beschreiben die Verantwortlichen als „ein Next-Generation Open-World Spiel mit einer neuen Marke“.

Man wolle jetzt ein Weltklasse-Team zusammenstellen, „um ein Open-World-Spiel der nächsten Generation zu liefern, verankert durch eine originelle IP mit Geschichten, in denen die Entscheidungen der Spieler wichtig sind und Gameplay-Systemen, welche die Spieler zusammenbringen, anstatt sie auseinanderzudrängen“.

In der Pressemitteilung ist oft von League of Legends die Rede und die Vorteile von Free2Play. Gut möglich, dass das neue Spiel ebenfalls auf Free2Play setzt. Zudem gibt es deutliche Hinweise darauf, dass es sich um ein plattformübergreifendes Spiel handelt.

The Believer Company beschreibt sich dabei selbst als AAA-Spielestudio. Sie konnten sich eine Finanzierung von 55 Millionen US-Dollar sichern. Das reicht zwar nicht unbedingt für ein großes AAA-Spiel, doch die Arbeiten an dem noch geheimen Spiel sollen nun starten.

Wer steckt hinter The Believer Company? Die beiden Gründer sind Steven Snow und Michael Chow. Snow war bei der Gründung von Riot Games dabei und Chow war früher Vice President bei Riot Games.

Neben den Gründern sind weitere Veteranen der Gaming-Industrie am Werk:

  • Landon McDowell (Microsoft, Riot Games, Linden Lab)
  • Jeremy Vanhoozer (Bungie, Electronic Arts)
  • Tim Hsu (Twitter, Riot Games)
  • Shankar Gupta-Harrison (Riot Games, Dentsu X)
  • Grace Park (League of Legends: Wild Rift)
  • Jeff Jew (League of Legends, Legends of Runeterra)

Aktuell verraten die Verantwortlichen noch nicht viel über ihr Projekt. Es klingt jedoch alles sehr nach MMO und Service-Game – wir von MeinMMO bleiben an dem Thema dran.

Welche Welten bauen sich in eurem Kopf auf, wenn ihr die ersten Infos seht? Was wünscht ihr euch für ein Spiel mit so viel Riot-Einfluss? Lasst einen Kommentar zum Thema da.

Möchtet ihr lieber mehr über das kommende LoL-MMORPG wissen, dann checkt unseren Info-Hub dazu: Alles, was wir 2023 über das neue MMORPG zu LoL wissen

Quelle(n):
  1. GamesIndustry.biz

Deutscher Twitch-Streamer testet, wie leicht man auf OnlyFans Geld verdienen kann – Macht fast 1.000 $ in 7 Tagen

Der YouTuber Seltix ist bekannt dafür, alles Mögliche auszuprobieren und zu testen: von Dating-Apps bis zu Influencer-Produkten. Nun wollte er erfahren, wie lukrativ ein Account auf der Bezahl-Plattform OnlyFans ist und wagte gemeinsam mit dem Twitch-Streamer Hakan (24) ein Experiment.

Was war das für ein Experiment? Seltix wollte wissen, wie leicht es ist, Geld auf OnlyFans zu verdienen. Ursprünglich wollte er einen Selbst-Versuch wagen, fühlte sich dann aber doch nicht so ganz wohl mit der Idee.

Stattdessen begleitete der YouTuber in seinem Video vom 4. März den befreundeten Twitch-Streamer Hakan, der ohnehin schon mit dem Gedanken gespielt hatte, Content auf OnlyFans zu verkaufen.

Wie funktioniert OnlyFans? Seltix beschreibt OnlyFans im Grunde als Soziales Netzwerk. Nutzer können sich ihre Profile einrichten und dort posten. Der entscheidende Unterschied ist jedoch, dass Profile nach Belieben monetarisiert werden können, weshalb die Plattform vor allem für das Verbreiten expliziter Inhalte verwendet wird, insbesondere Pornografie.

Der YouTuber erklärt auch, dass das meiste Geld nicht unbedingt mit den monatlichen Abos zu holen sei, sondern in den privaten Nachrichten, den DMs. Dort können sich Kunden mit den Creators unterhalten und auch bestimmte Inhalte anfordern.

Seltix meint, in Wahrheit säßen am anderen Ende jedoch oft nicht die attraktiven Models, sondern Mitarbeiter von OnlyFans-Agenturen, die den “lästigen Teil” übernehmen würden – vom Chat mit den Kunden bis hin zum mühsamen Heraussuchen der passenden Fotos und Videos.

Wie einfach kann man auf OnlyFans reich werden?

Wie lief das Experiment ab? Hakan startete schon mit einer gewissen Reichweite: so hatte er auf Twitch bereits fast 5.000 Follower, auf seinem Haupt-Twitter-Account sind es sogar etwas mehr. Außerdem gab der 24-Jährige an, bereits erste Erfahrungen mit dem Verkaufen von erotischen Bildern zu haben.

Für das Experiment produzierte er 7 Tage lang täglich Content und verkaufte diesen – ganz ohne Agentur. Wenn es ihm Spaß mache, könne er sich das auch auf Dauer vorstellen, sagte er im Vorfeld. Später erklärte er, es sei eigentlich kaum Aufwand gewesen, viele der Inhalte habe er bereits gehabt, aber auch neue aufgenommen.

Wie viel verdiente er? Bereits am ersten Tag nahm der 24-Jährige laut eigenen Angaben einen dreistelligen Betrag ein. Davon bestellte er sich erst einmal etwas zu essen.

Am Ende der Woche hatte Hakan immerhin 908 US-Dollar verdient. Abzüglich des Anteils von OnlyFans blieben davon am Ende umgerechnet 687 €. Den Account betreibt er auch nach Ende des Experiments (Stand: 7. März 2023).

Auf Twitter bedankt sich der Content Creator für die Unterstützung und erklärt, mittlerweile schon “Fans” in dreistelliger Höhe zu haben. Auf Twitch wolle er dennoch weiterhin der “lustige Hakan” bleiben (via Twitter).

Das ganze Video könnt ihr euch hier anschauen:

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Die Streamerin Kaitlyn “Amouranth” Siragusa hat ebenfalls großen Erfolg auf OnlyFans. Der kommt nicht von ungefähr, denn die 29-Jährige hat eine wohldurchdachte Strategie, um die auf Twitch aufgebaute Reichweite auf OnlyFans zu versilbern:

29-Jährige erklärt, wie sie Twitch eiskalt ausnutzt und 1,7 Millionen $ im Monat verdient

Destiny 2: Weekly Reset am 07.03. – Neue Exo-Mission startet heute

Heute geht die erste Woche Destiny 2: Lightfall zu Ende und die Spieler bereiten sich nach der Kampagne auf den neuen Raid vor. MeinMMO rüstet euch für die Woche mit neuer Exo-Mission, Wir sagen euch, welche Optionen darüber hinaus noch verfügbar sind.

Das passiert diese Woche: Heute beginnt bereits Woche 2 im neuen DLC und das bedeutet es geht mit zügigen Schritten auf den Raid “Wurzel der Albträume” zu. Welche “Wurzel” sich im Raid offenbaren wird ist noch unbekannt. Aber zumindest deutet ein Flüstern seltsame Optionen an, die eigentlich in Season 19 bereits weggeschlürft waren und es scheint wieder in eine Pyramide zu gehen.

Damit ihr alle Zeiten und Infos direkt zur Hand habt, findet ihr hier die Informationen zum neuen Raid samt Starttermin und Powerlevel-Anforderungen.

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von Christos Tsogos

Für alle Hüter, die dem Endgame nichts abgewinnen können, stehen aber noch genug andere Missionen offen und auch neue Möglichkeiten. Die Trials und das Eisenbanner setzen dafür noch eine weitere Woche aus.

Neue Exo-Mission verfügbar: Heute startet auch die neue Exotische Mission in der Europäische Todeszone. Aber wir wollen euch nicht weiter spoilern. Nur so viel, haltet dort nach Kristallen Ausschau, und holt euch den Zugangscode, sie werden einen Eingang offenbaren.

Ansonsten könnt ihr noch diese Inhalte angehen:

Was wir von MeinMMO in Summe über das DLC Lightfall denken erfahrt ihr hier:

MeinMMO-Review zu Destiny 2: Lightfall – Hetzjagd auf ein DLC oder berechtigte Kritik?

Destiny 2 macht seine Spieler bereits heiß auf das Endgame-Rennen und zeigt in diesem Trailer wahrscheinlich bereits, wo der neue Lightfall-Raid in Season 20 stattfinden wird:

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Destiny 2: Lightfall u0026#8211; Trailer-„Wurzel der Albträume“ Raid-Rennen um World First

Die wichtigsten Infos zu Aktivitäten vom 07.03. bis zum 14.03.

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Vorhut: Dämmerung – Die Feuerprobe

  • Schlachtfeld: Mars
    • Zum ersten Mal rotiert ein Schlachtfeld in die Dämmerungs-Strikes. Und das hat es auch noch in sich. Das Eskalations-Protokoll 2.0 hat viele Gegner, versengt euren Hütern mit Lasern und sperrt euch am Ende mit einer Horde von Gegnern in einem Raum ein. Die Herausforderung sollte sich also lohnen und das beste ihr könnt 2x Spitzenloot verdienen.
Verdient diese Woche die Dämmerungswaffe: Die Shotgun “Das Streben des Gedankendrehers”

Das ändert sich in Lightfall bei den Dämmerungen: Die Herausforderungen der Vorhut werden angepasst, um diese Änderungen in Lightfall zu berücksichtigen. Außerdem wird Bungie ein Scoring in die Vorhut-Ops-Playlist integrieren. Je höher eure Punktzahl ist, desto größer fällt der Multiplikator für euren Vorhut-Rang aus.

  • Schließt Vorhut-Aktivitäten mit dem Wogen-Fokus ab.
    • Das können entweder die saisonalen Wogen für Dämmerungen oder die wöchentlichen Wogen für Vorhut-Ops sein.
  • Schließt Dämmerungs-Aktivitäten ab.
    • Bei höheren Schwierigkeitsgraden gibt es entsprechend mehr Fortschritt.
    • Eine einzelne Spitzenreiter-Dämmerung schließt diese Herausforderung ebenfalls ab. Sie ist allerdings erst ab 11. April 2023 wieder im Spiel verfügbar.

Endgame: Raid-Challenges und Dungeon-Rotation

  • Der wöchentliche Vermächtnis-Raid ist “Garten der Erlösung” auf dem Erdmond
  • Darüber hinaus gibt es im Dungeon “Sog der Habsucht” ebenfalls Extra-Spitzenloot.
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Diese Rotationen von Inhalten wird Bungie ab Season 22 weiter ausbauen. Dann können Spieler nicht nur Raids- und Dungeons als “Vermächtnis” spielen, sondern auch alte Exotische Missionen.

Schmelztiegel – Das ist die rotierende PvP-Aktivität:

  • Zieht eure Super in Dauerschleife und geht in “Hexenkessel” auf gegnerische Hüter los

Weekly-Aktivitäten

Hier kommen die wichtigsten Aktivitäten dieser Woche. Hüter werden ab sofort die neue Lightfall-Kampagne erkunden können. In Jahr 6 steht nämlich statt Savathun nun der Zeuge als Hauptantagonist in Destiny 2 am Ruder.

Neomuna – Wöchentliche Kampagnen-Mission

  • „Erster Kontakt“
    • In der First-Mission stellt ihr den ersten Kontakt her und lernt zum allerersten Mal Strang kennen, während ihr mit eurem Hüter durch Neomuna streift. Strang ist die neue Subklasse aus Lightfall und dann ist da noch etwas, das ihr tun müsst …
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Aszendenten-Herausforderung – Träumende Stadt

Falls ihr also noch Triumphe aus der Träumenden Stadt benötigt, dann aufgepasst. Die dritte Stufe der Korrumpierung offenbart euch mit einem Schluck “Königinnenlaub-Tinktur” neue Zugänge.

  • Petra Venj hat diese Woche die 2. Aszendenten-Herausforderung für euch dabei. Ihr findet Petra und ihr Questangebot am Ort „Das Ufer“ in der Träumenden Stadt. Auch hier hat Savathun ihre Finger im Spiel, denn der Fluch beginnt, die heilige Stadt der Erwachten auf Stufe 1 wieder für sich einzunehmen.

Alle Quellen für Spitzen-Loot in Season 20 von Destiny 2

Damit ihr wisst, wo ihr effektiv euren Spitzenloot abgreifen könnt, bieten wir euch jede Woche einen schnellen Aktivitäten-Überblick.

Das ist das neue Max-Level: In der neuen Saison des Widerstands (Season 20) steigt das Powerlevel drastisch an. Das maximale Powerlevel eurer Ausrüstung bei 1.810. Damit ist das Powerlevel zum Start der neuen Season 20 um +210 im Vergleich zur vorherigen Season 19 gestiegen.

  • In der Season 20 von Lightfall beginnen Hüter bei Powerlevel 1600.
  • Das Soft Cap liegt bei 1750.
  • Das Powerful Cap bei 1800.
  • Mit Spitzenloot könnt ihr euch ans Hard Cap von 1810 bringen.

Wir listen euch die momentan bekannten Aktivitäten auf, die euch Spitzenloot und damit Powerlevel geben, damit ihr schnell Leveln könnt.

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Diese Woche geht es in den Dungeon “Sog der Habsucht”

Dieser Spitzenloot bringt euer Powerlevel bis 1.810:

  • Top-Raid „Wurzel der Albträume“ (+2)
  • Top-Dungeon “Säule der Wächterin” (+2)
  • Vermächtnis-Raid-Rotation diese Woche: „Garten der Erlösung“ (+2)
  • Vermächtnis-Dungeon-Rotation „Sog der Habsucht“ (+2)
  • Schließt einen oder mehrere Dämmerungs-Strike ab und sammelt 200.000 Punkten (+2)
  • Schließt einen Dämmerungs-Strike mit der passenden Woge ab (+2)
  • „Mutproben der Ewigkeit“: Erreicht mindestens 250.000 Punkte oder mehr (+2)
  • Schließe über “Der Befreier-Pfad” am Strategietisch Beutezüge ab (+1)
  • Wöchentliche Lightfall-Kampagnen-Mission
  • Erledigt 3 Widerstands-Schlachtfelder in der saisonalen Playlist
  • Absolviert 3 Gambit-Matches (+1)
  • Absolviert 3 Schmelztiegel-Matches (+1)
  • Schließt 3 Vorhut-Operationen-Strikes mit passender Woge ab (+1)
  • Hawthornes Clan-Aufgabe: Verdiene 5000 EP (+1)

Glanzstaub-Highlights im Everversum

In Lightfall und Season 20 gibt es viele Cosmetics zu entdecken. Schaut also direkt bei Tess vorbei, was sie neues im Angebot hat. Wie wäre es mit diesem außergewöhnlich und schnittigen Schiff? Kostet auch nur 2000 Glanzstaub der in Destiny 2 erspielbaren Währung.

Exotisches Schiff “AOKI/FAAS SL-65”

Das bekommt ihr diese Woche sonst noch für Glanzstaub bei Tess:

  • Exotisches Waffenornament für das Scoutgewähr “Erzählung eines Toten” namens “Noble Bürde”
  • Exotisches Emote “Fragwürdige Korrelation”
  • Exotisches Emote “Lies die Karte”
  • Exotisches Schiff “Sternenteufel-Räuber”
  • Exotisches Schiff “AOKI/FAAS SL-65”
  • Exotischer Sparrow “Urbaner Commander”
  • Exotisches Jäger-Ornament für das “St4mp-F3R” namens “N3U3S Profil”
  • Exotisches Titan-Ornament für das “Unbändiger Löwe” namens “Belenus-Booster” Exotisches Worlock-Ornament für das “Lunafaktur-Stiefel” namens “Flurläufer”
  • Legendäres Emote “Verstaue die Ringe”
  • Legendäre Geist-Projektion “Spider-Projektion”
  • Legendärer Teleporteffekt “Pyramiden-Auftritt”
  • Shader “Carbon-Blut”
  • Shader “Chitin-Schiefer”

Tipp: Vergesst auch für Shader nicht bei Ada-1 vorbeizugehen. Sie bietet in Lightfall nun vergessene Farben an, die eure Sammlung und Auswahl ebenfalls noch erweitern könnten.

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von Britta ♤ BeAngel

Wie war eure erste Woche? Seid ihr schon bereits für den neuen Raid in Destiny 2? Was ist euer Tipp? Wer wartet dort als Gegner auf die Spieler und wird er die Story fortsetzen? Hinterlasst uns gerne einen Kommentar.

Und falls euch das alles nicht interessiert, dann schaut bei einem mürrischen NPC aus alten Tagen vorbei:

Mürrischster Charakter aus Destiny 2 ist gar nicht tot – Könnt euch jetzt wieder von ihm beleidigen lassen

YouTube: Streamerin möchte mit ihrer Mutter ein Kind adoptieren – „Fühlt sich unwirklich an“

Die 31-jährige Rachell Hofstetter gehört als Valkyrae zu den größten Streamerinnen auf YouTube. Kinder kamen in ihrer Lebens-Planung bislang eigentlich nicht vor, das ändert sich jetzt jedoch. Auf Twitter enthüllte sie ihr Vorhaben, gemeinsam mit ihrer Mutter ein Kind zu adoptieren.

Valkyrae war zunächst erfolgreich auf Twitch und war dann eine der ersten Content-Creator, die mit einem lukrativen Exklusiv-Vertrag durch YouTube abgeworben wurden. Dort wurde sie nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Indie-Hit Among Us riesig und gehört mittlerweile zu den meistgesehenen Streamerinnen (via sportskeeda).

Zusätzlich ist sie Mit-Besitzerin der Gaming-Organisation „100 Thieves“ und als Model tätig. Für ein Kind war in ihrem Leben daher bislang wenig Platz. Im September 2022 erklärte sie, sie werde wohl keine Kinder haben, sie sei einfach zu fokussiert auf ihre Arbeit und liebe es, beschäftigt zu sein (via Dexerto).

Nun soll die Familie plötzlich doch Zuwachs bekommen, allerdings auf einem eher ungewöhnlichen Weg: Denn die 31-Jährige möchte gemeinsam mit ihrer Mutter ein Kind adoptieren.

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Twitch: Einer der beliebtesten Clips zeigt einen zuckersüßen Schreck-Moment

YouTuberin wird nochmal große Schwester

Wie soll das aussehen? In einem Tweet vom 7. März erklärte Valkyrae, sie und ihre Mutter würden darüber nachdenken, ein Baby zu adoptieren. Aufwachsen soll das Kind bei der Mutter, Valkyrae würde eher als große Schwester auftreten und sich “finanziell um [das Kind] kümmern”.

Die 31-Jährige, die bereits drei Brüder und eine Schwester hat, sagt dazu: “Die Vorstellung, ein weiteres Geschwisterchen zu haben, fühlt sich unwirklich an.” Auf Twitter bat sie um Erfahrungsberichte zum Thema Adoption.

Wie kommt das an? Der Post wurde bereits 6,8 Millionen mal gesehen (Stand: 07.03.2023, 14:00) und erhielt zahlreiche Reaktionen. In den Kommentaren berichten Menschen, die selbst adoptiert wurden, von ihren Erfahrungen oder boten der Streamerin an, sich privat zu unterhalten.

Unter den Reaktionen ist auch der Fortnite-Streamer Ali “Myth” Kabbani, der es Valkyrae 2022 gleich getan hatte und zu YouTube gewechselt war. Er berichtet davon, selbst adoptiert zu sein und empfiehlt, dem Kind gegenüber möglichst offen mit dem Thema umzugehen:

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Überraschung und Freude in der Community

Was sagen die Leute aus ihrem Umfeld? Die zeigten sich überrascht und erfreut von der Nachricht. Nach ihren Aussagen zum Thema Kinder hatte wohl niemand damit gerechnet, dass die Streamerin die erste aus der Gaming-Clique Offline TV and Friends sein würde, die ein Kind haben könnte – wenn auch nur indirekt.

Valkyrae gibt jedoch Entwarnung, ganz so schnell wird es wohl doch nicht gehen. Die Streamerin erklärt, der Adoptions-Prozess werde wohl einige Jahre in Anspruch nehmen, jetzt sei allerdings der richtige Zeitpunkt, um diesen langen Prozess in Gang zu bringen.

Die Zeit bis dahin möchte die Streamerin offenbar nutzen, um sich bestmöglich zu informieren und vorzubereiten.

Ob das kleine Geschwisterchen dann mit Valkyrae im Stream zocken wird, ist wohl noch ferne Zukunftsmusik. Gut ankommen würde ein Gast-Auftritt allerdings bestimmt, denn Kinder sorgen gerne einmal für zuckersüße Momente:

Knossi führt super süßes Gespräch mit seinem 3-jährigen Sohn zur Teilnahme an 7 vs. Wild

WoW: Nach dem Release-Hype von Dragonflight: Spielt ihr jetzt noch?

Die neuste Erweiterung von World of Warcraft ist Dragonflight, das für viel Begeisterung gesorgt hat. Nun ist das Addon aber schon vor über 3 Monaten erschienen. Habt ihr schon das Interesse verloren oder habt ihr noch genug zu tun?

Wie lief es für Dragonflight?

Das ist gerade in Dragonflight los: In den Monaten nach Release wurde Dragonflight immer weiterentwickelt und es kamen neue Inhalte ins Spiel. Der erste Raid, das Gewölbe der Inkarnationen, und die erste Season mit Mythic+-Dungeons wurden geöffnet.

Außerdem kam mit dem Handelsposten ein ganz neues Feature ins Spiel, mit dem ihr euch monatlich kosmetische Belohnungen erspielen könnt. An der Balance der Klassen schraubt Blizzard stetig weiter.

In Kürze steht außerdem Patch 10.0.7 mit einem neuen Gebiet und neuer Beute an – der Patch erscheint voraussichtlich Ende März oder Anfang April. In dem Update stecken auch die lang erwarteten Traditionsrüstungen für Orcs und Menschen.

Die beliebtesten Dungeons aus Season 1 seht ihr hier im Video:

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WoW Dragonflight: Alle Dungeons von Season 1 im Ranking 

Umfrage: Spielt ihr noch Dragonflight?

Die Diskussionen in der Community von WoW sind immer noch rege, allerdings nicht mehr ganz so häufig zu beobachten wie zu Release der Erweiterung, was recht normal ist. Wenn ein neues WoW-Addon erscheint, ist immer mehr los, das Interesse schwindet aber irgendwann.

Dragonflight will aber mehr Spieler gehalten haben als die meisten Erweiterungen zuvor und legt außerdem etliche Grundsteine für die Zukunft, auf denen die Entwickler aufbauen wollen. Darum wollen wir nun von euch wissen: Spielt ihr eigentlich noch?

Blizzard hat bereits verraten, wie es 2023 mit Dragonflight weitergeht. Insgesamt 6 Content-Patches soll es geben. Patch 10.1 wird „bald“ erscheinen, Season 2 und einen neuen Schlachtzug sowie etliche Verbesserungen mitbringen.

Falls ihr noch spielt: Was macht euch gerade am meisten Spaß? Falls ihr aufgehört habt: Warum, was könnte euch zurückbringen? Lasst uns gerne einen Kommentar da!

Kürzlich sprach einer der Gründer von Blizzard darüber, wie das Studio überhaupt so erfolgreich werden konnte:

Gründer erklärt den erstaunlich einfachen Trick, wie Blizzard vor 29 Jahren den Durchbruch schaffte

CoD Warzone 2: Unfairer Glitch gibt Spielern zufällig bessere Sieg-Chancen – Jedes Match kann betroffen sein

Ein Fehler in Call of Duty Warzone 2 sorgt dafür, dass Spieler teilweise zu fünft oder zu sechst in einem Squad landen. Die großen Gruppen haben in Al Mazrah und Ashika Island natürlich einen enormen Vorteil und die Community ist frustriert.

Was ist das für ein Glitch? Normalerweise starten Spieler Solo, als Duo, Trio oder Squad in der Warzone. Es gab aber auch eine Ausnahme von dieser Regel: Mit dem Start des neuen Call of Duty kam der „Unhinged“-Modus dazu, der euch erlaubt, im Laufe einer Runde weitere Operator in euer Team zu rekrutieren.

Mit dem Start von Season 2 wurde dieser Spielmodus jedoch entfernt. Trotzdem melden aktuell einige Spieler, dass sie teilweise zu fünft oder zu sechst in einer Gruppe landen. So postete ein Reddit-Nutzer ein Foto seines Teams, das zeigt, wie sich 5 Spieler in seinem 4-Mann-Team befinden.

Die Community spekuliert seitdem, wie es zu diesem Fehler kommen konnte und ob es sich überhaupt um einen Fehler handelt. Viele Spieler sind wegen dieses Bugs und anderer Fehler frustriert. Vonseiten der Entwickler gibt es bisher noch keine Erklärung dieses Phänomens.

Mit dem ersten großen Update zu Warzone 2 gab es viele neue Inhalte. Alle Features von Season 2 findet ihr hier im Trailer:

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CoD MW2 & Warzone 2: Season 2 – Trailer

Team-Größen spielen verrückt – Bis zu 8 Spieler in einem 4er-Team

Wie sieht das dann aus? Da die Entwickler bisher noch zu den Vorfällen schwiegen, brodelt es umso heftiger in der Gerüchteküche. Kurz nachdem der Reddit-Tread erstellt worden war, machten Aufnahmen aus einem Stream die Runde.

Diese zeigen den Content-Creator „TheTacticalBrit“, der sich an der Nuke-Challange versucht. Zu seiner großen Überraschung befanden sich in seinem 4er-Team gleich zu Beginn der Partie 2 zusätzliche Spieler. Wie es zu dieser Gruppenkonstellation gekommen war, konnte auch der Warzone-Streamer nicht erklären. Er nutze seinen Vorteil aber aus und gewann die Runde Warzone mit Leichtigkeit.

In der kurzen Cut-Szene, welche die Gewinner am Ende der Partie zeigt, lassen sich ebenfalls 6 Operator erkennen. In den Credits kann man dann sogar Gruppen aus bis zu 8 Spielern ausmachen.

Wenn ihr euch das Ganze selbst bei YouTube ansehen wollt, findet ihr den Start der Partie bei der Zeitmarke 3:41:10, das Ende bei 4:04:40. In den Kommentaren des Streams vermuten viele Zuschauer, dass es im Matchmaking zu einem Fehler kommt und das Spiel Regeln, die für DMZ gelten, auch auf die Warzone anwendet.

Ist euch der Fehler bekannt? Hattet ihr auch schon einmal mehr als die zulässige Spielerzahl in eurem Team? Wünscht ihr euch den „Unhinged-Modus“ zurück? Teilt uns eure Meinung mit und diskutiert mit der Community!

Twitch-Streamer xQc kritisiert Activison Blizzard für die Steam-Preise – „Das sind 800 $ für alte Inhalte!“

Quelle(n):
  1. Dexerto

CoD Warzone 2: SBMM – Was ist das und kann man das Matchmaking umgehen?

Das Matchmaking von Call of Duty: Warzone 2 und CoD im Allgemeinen steht immer wieder in der Kritik: Stichwort „SBMM“ – Skill-basiertes Matchmaking. Doch was ist das eigentlich? Und lässt es sich umgehen? MeinMMO zeigt euch die Details.

Beim Begriff „SBMM“ stellen sich so manch einem CoD-Spieler bereits die Nackenhaare auf. Es handelt sich dabei um eine Art des Matchmakings, bei dem besonders die eigene Leistung im Vordergrund steht. Also etwa Werte wie:

  • Kills- / Tode-Verhältnis
  • Headshot-Quote
  • Siege- / Niederlagen-Verhältnis

Allerdings sind das nur einige der Faktoren, die beim Zusammenstellen von Matches in Call of Duty eine Rolle spielen.

Hier findet ihr mehr Hintergründe zum Matchmaking, welche Probleme die Spieler sehen und welche windigen Tricks manch ein Spieler verwendet, um das System zu umgehen.

Hier könnt ihr euch den Trailer der Season 2 von CoD Warzone 2 ansehen:

Video starten
CoD MW2 u0026#038; Warzone 2: Season 2 u0026#8211; Trailer

SBMM – Kritik am Matchmaking

Was ist das Problem mit dem SBMM? Call of Duty muss sich seit einigen Jahren viel Kritik der Spieler anhören. Das SBMM wäre in normalen Matches zu „strikt“ – würde also zu sehr darauf schauen, wie die Leistung aussieht.

Als Beispiel dafür wird immer wieder genannt, dass man nach einer richtig guten Runde erst mal 5 Matches nur auf die Mütze bekommt, weil man direkt mit besseren Spielern gematcht wird.

Viele Veteranen behaupten, dass das System in früheren CoD-Titeln eine größere Bandbreite an Spieler zusammengebracht hat – vom Einsteiger, über den Feierabendkrieger bis zum Möchtegern-Profi. Dadurch wurde man zwar auch öfter dominiert, konnte mit etwas Lobby-Glück aber auch selbst mal voll aufdrehen.

Einigen Spieler fehlt dieses Gefühl. Auch wenn Entwickler über die Jahre immer wieder betont haben, dass die eigene Leistung schon seit den Anfangszeiten der CoD-Multiplayer ein Teil des Matchmakings war.

SBMM – Ziel und Faktoren des Matchmakings

Was ist das Ziel des Matchmakings in CoD? Auch wenn man es denken könnte, es geht vordergründig nicht um Fairness beim Matchmaking. Dann würde die eigene Leistung einen großen Anteil am Matchmaking haben, wie etwa bei den Ranked-Play-Modi (Beispiel CoD Vanguard).

Letztlich geht es darum, euch so lange wie möglich im Spiel zu halten. Das ist eine komplexe Angelegenheit. Bedenkt man dann noch, dass viele Spieler mit einem Team ins Match gehen und 150 Spieler in einem Match sitzen, wird es fast zu Raketenwissenschaften.

Es ist aber auch korrekt, dass eure Lobbys generell schwieriger werden, wenn ihr besser spielt.

Welche Faktoren bestimmen das Matchmaking? Call of Duty selbst hält sich bei dem Thema sehr stark zurück – anders als etwa Overwatch. Man kann deswegen tatsächlich nicht genau sagen, welche Faktoren zu welcher Gewichtung eine Rolle spielen. Als sicher gelten allerdings unter anderem folgende Faktoren:

  • Verbindungsstabilität
  • Spiel-Region
  • Leistung (des Teams)
  • Eingabegeräte
  • Spiel-Plattform

Dabei ist immer zu unterscheiden, ob ihr einen SBMM-Modus spielt – das nennt sich im aktuelle Call of Duty „Ranked Play“. Hier steht die Leistung weiter oben bei der Priorität, allerdings sind auch weiterhin Faktoren der Verbindungs-Qualität Teil des Matchmakings.

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SBMM – Umgehen und Tracken

Wie umgehen manche Spieler das System? Da die Leistung einer der Matchmaking-Faktoren ist, kann man diese Werte durchaus beeinflussen.

So kann man absichtlich schlecht spielen oder sich selbst mehrere Dutzend Mal in die Luft sprengen – zum Ärger des eigenen Teams. Diese Methode nennt sich „Reverse Boosting“ und ist in Call of Duty verboten.

Zudem kann man seine vergangenen Leistungen kaschieren und mit einem neuen Account spielen. Das nennt sich „Smurfing“. Hierzu gibt CoD keine Regeln vor, die Verfolgung wäre aber auch extrem schwierig.

Offiziell erlaubt, aber mittlerweile verpönt und bei vielen Public-Turnieren nicht mehr zugelassen: ein VPN einrichten.

Was ist ein VPN?

Damit ist ein Virtual Private Network gemeint. Einfach gesagt, ist das eine Art Zwischen-Server, der sich zwischen eure Internetverbindung und den Servern einer Website schaltet. Die Website sieht dann nur die Infos des Zwischen-Servers und eure IP sowie andere Informationen gelangen nicht auf den Server der Website.

Das bringt mehr Anonymität und Sicherheit. Ihr könnt damit auch eure Internet-Region ändern und Zugriff auf Inhalte bekommen, die sonst nur in anderen Regionen zur Verfügung stehen – etwa das Netflix-Programm eines anderen Landes.

Spieler ändern damit zum Beispiel ihre Server-Region und können einen gewissen Einfluss auf ihre Internetverbindung nehmen. Der YouTuber und CoD-Experte „TheXclusiveAce“ hat dazu vor einiger Zeit mal eine Versuchsreihe gestartet (via YouTube) und konnte das Matchmaking damit ein wenig aushebeln.

Wie kann man Matchmaking-Daten einsehen? Für Warzone 1 gab es viele Tools, die sämtliche Leistungsdaten der Spieler gesammelt und aufbereitet haben. Daraus wurden SBMM-Tabellen erstellt, die Auskunft darüber geben sollten, wo man im Vergleich zu anderen Spielern steht.

Diese Daten wurden über eine Schnittstelle (API) gezogen, die für Warzone 2 derzeit nicht verfügbar ist. Darum funktionieren aktuell Tracking-Seiten wie der „CoD Tracker“ nicht – man kommt nicht an die Daten.

Sobald es neue Infos oder Tools zum Verfolgen eurer Leistungen gibt, findet ihr dazu mehr auf MeinMMO.

Das waren aber erstemal die wichtigsten Infos zum Matchmaking von Call of Duty: Warzone 2. Habt ihr Fragen zu dem System oder Anmerkungen, dann rein damit in die Kommentare.

Möchtet ihr lieber mehr über CoD lesen, dann schaut hier vorbei: CoD MW2: Spieler freuen sich über die Rückkehr eines 10 Jahre alten Modus – Ist auf Shipment eine Lachnummer

Ich habe den „ultimativen Wischroboter“ für 800 € ausprobiert – Yeedi Floor 3 Station im Test

Die neue Yeedi Floor 3 Station wird zusammen mit dem Roboter als “ultimativer Wischroboter” angepriesen. Ist das Teil sein Geld wert? Erfahrt es hier im Test.

Was ist das für ein Gerät? Von der Marke Yeedi gibt es ab jetzt die neue Floor 3 Station. Das ist eine Station mit zwei Tanks: Einen für Schmutz- und einen für Frischwasser. Sie bietet die Möglichkeit, die Wischmopps des Roboters zu säubern und mit Heißluft zu trocknen. Für den Preis gibt es auch den passenden Roboter dazu.

Mit dem Set richtet sich der Hersteller Yeedi (eine Untermarke von Ecovacs) klar an Nutzer, die oft wischen wollen. Eine Absaugstation für den Staubbehälter sucht man hier vergeblich. Den Staub leert man noch ganz “oldschool”, indem der Behälter von Hand geleert wird.

Yeedi gab mir die Möglichkeit, die Floor 3 Station für MeinMMO zu testen und hier schreibe ich euch, wie sich das Gerät bei mir geschlagen hat.

Yeedi-Floor-3-Station-Roboter

Wer schreibt hier? Ich beschäftige mich schon seit etwa 5 Jahren mit Saug- und Wisch-Robotern. Habe in den letzten Jahren Geräte von 150 bis 1.000 Euro bei mir Zuhause rumfahren lassen. Roboter von Medion, Bissel, Tesvor, Roborock und Yeedi kenne ich gut. In meinem Haushalt lebt meine Schäferhündin Kyra und die hat nach einem Waldspaziergang gerne mal dreckige Pfoten. Dazu verliert sie das gesamte Jahr über ihr Fell. Ich teste, wie sich die Floor 3 Station in diesem Szenario schlägt.

Ich zeige euch hier:

Was bietet das Gerät? 

Die technischen Details im Vergleich mit anderen meiner Testgeräte:

Technische Details der Yeedi Floor 3 Station
Yeedi Floor 3 StationRoborock Q7 Max+ (Mit Station)Yeedi Vac Max (mit Station)Yeedi Vac2 ProEufy X8 Hybrid
Preis (günstigste)799,99 € (Angebot für 600 €)505,00 €349,99 €399,99 €350,00 €
Saugleistung (Pascal)5.100 Pa4.200 Pa3.000 Pa3.000 Pa2.000 Pa
Max. Laufzeit180 Min180 Min200 Min240 Min180 Min
Akku-Kapazität5.200 mAh5.200 mAh5.200 mAh5.200 mAh5.200 mAh
Staubbehälter400 ml470 ml450 ml420 ml400 ml
Wasserbehälter200 ml(Station 2x 4 Liter)350 ml240 ml180 ml250 ml
KartenspeicherungJaJaJaJaJa
Teppich-ErkennungJa, mit Mopp-AnhebungJaJaJaJa
AppyeediRoborockyeediyeediEufy Clean
Höhe8,4 cm9,6 cm7,7 cm7,7 cm9,8 cm

Weitere Details zur Floor 3 Station:

  • Hindernis-Erkennung mit 3D-ToF-Technologie
  • 2 Bürsten an der Seite + 1 Hauptbürste mittig
  • 4 Saug-Stufen
  • 3 Wisch-Stufen (Wasser-Durchfluss)
  • Doppelte Wischmopps mit Magnet-Aufhängung
  • Keine Selbst-Entleerung für Staubbehälter
  • Selbst-Reinigung der Wischmopps
  • Automatisches Aufladen und anschließende Wiederaufnahme der angefangenen Reinigung
  • Saug-Verstärkung auf Teppich (+ Vermeidung von Wischen auf Teppich)
  • Speicherung und Bearbeitung von erstellten Karten
  • Karten für mehrere Etagen
  • No-Go-Zonen, um dort das Putzen zu meiden
  • Raum- und Zonen-Reinigung
  • Anpassbare Putz-Einstellungen
  • Maße 35x35x8,4 cm
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Der erste Eindruck

Für mich ist es der erste Roboter, der sich auf das Wischen fokussiert. Bisher hatte ich nur Geräte, die super saugen, aber nur sehr oberflächlich wischen. Wie der Yeedi Vac Max. Meine anderen Saugroboter haben einfach einen kleinen Wassertank + Wischmopp am hinteren Ende des Geräts. Sie ziehen den nassen Lappen beim Putzen hinter sich her. Durch geringen Druck bekommt man damit nur den oberflächlichen Staub vom Fußboden. Bei Flecken kommen sie schnell an ihre Grenzen.

Mit der Yeedi Floor 3 Station dreht sich das Blatt. Die bequeme Absaugstation für Staub, die ich von Yeedi in der Max-Variante aber auch von Roborock kenne, habe ich hier nicht. Stattdessen muss ich den Staubbehälter nach dem Reinigen per Hand aus dem Roboter entnehmen und ausleeren.

Eine positive Änderung hingegen ist, dass die Wischmopps während und nach der Reinigung automatisch in der Station gesäubert werden. Gespannt schob ich den Roboter nach dem Aufbau der Station in seine Parkbucht zum Aufladen und machte ihn bereit für den ersten Putz-Auftrag.

Was kann ich einstellen? In der Yeedi-App stelle ich ein, ob die Reinigungstücher nach dem Wischen 2, 3 oder 4 Stunden mit Heißluft getrocknet werden sollen. Das Reinigen der Wischmopps oder die Heißlufttrocknung lässt sich in der App manuell starten.

Weitere Optionen gibt es bei der Einstellung der Saugkraft zwischen “Leise”, “Standard”, “Maximal” und “Maximal+”. Der Wasserdurchfluss bietet die Einstellungen “Niedrig”, “Mittel” und “Hoch”. Bei Holzböden nimmt man weniger Wasser, auf PVC kann es mehr sein. Wer eine besonders gründliche Reinigung wünscht, kann bei der Anzahl der Touren auf “2” statt “1” stellen.

In den tieferen Einstellungen lässt sich ein Nicht-Stören-Modus einstellen, der den Roboter zwischen gewissen Uhrzeiten stummschaltet und das Licht ausknipst. Auch die automatische Saugkraft-Verstärkung und eine Option zur Wiederaufnahme der Reinigung nach dem Laden lassen sich dort aktivieren.

Der „Vermeidungsmodus“ regelt, ob der Roboter mit einer „normalen“ Hindernisvermeidung unterwegs ist, oder mit einer „genauen“ Hindernisvermeidung. Sollten viele Dinge auf dem Boden liegen (Hundespielzeug, Kinderspielzeug, Gedöns), ist der „genaue“ Modus besser geeignet, denn dabei fährt der Sauger noch vorsichtiger. Allerdings mit dem Nachteil, dass dadurch die Hindernisse größer umfahren werden und damit mehr Fläche beim Putzen ausgelassen wird.

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Die erste Fahrt

In meiner Yeedi-App auf dem Smartphone werde ich vor der ersten Reinigung Schritt für Schritt durchs Programm geführt: Ich soll alle Türen öffnen, lose Kabel entfernen, lange Vorhänge wegbinden. Das übliche Prozedere, das auch für alle anderen Saugroboter gilt, damit sie sich nicht in Kabeln oder Stoffen verheddern und Zugang zu allen Bereichen finden.

Die erste Tour dauerte nur knapp 1 Minute. Der Roboter störte sich an einem Teppich, dessen Enden er nicht erkannte und erklärte die Wohnungsbesichtigung damit für fertig. Nach nur einem Raum. So musste ich die Karte löschen, den Teppich entfernen und startete die erste Reinigung erneut. Diesmal scannte er die komplette Wohnung und fertigte davon eine Karte an, mit der er arbeitet.

Wie lange dauert die Reinigung? Nach etwa 45 Minuten hatte er die erste Reinigung meiner 70m²-Wohnung erledigt. Hier ist zu bedenken, dass aufgrund von Teppichen und Möbeln die Reinigungsfläche etwa 38m² beträgt. Das ist etwas schneller als mein Yeedi Vac 2 Pro, der für dieselbe Wohnung etwa 60 Minuten benötigt. Mein Roborock Q7 Max+ benötigt für diese Fläche etwa 50 Minuten und liegt damit in der Mitte zwischen der Floor 3 Station und dem Vac 2 Pro.

Wie ist das Ergebnis? Bei der Reinigung fährt der Roboter zunächst in einen Raum und fährt dort die Konturen ab, anschließend dann die Mitte des Raumes. Dieses Prinzip nutzen die meisten meiner getesteten Geräte, da es effizient ist. In meinem Fall fuhr er nach jedem Raum dann einmal die Station an und säuberte die Wischmopps. Das gefällt mir recht gut, damit der Dreck aus einem Raum nicht einfach auf dem kompletten Boden der Wohnung verteilt wird. Den Anfang machte der Raum, der von der Station am weitesten entfernt ist. Auch ziemlich smart, damit das Gerät auf seinen Fahrten zur Mopp-Reinigung nicht mit den dreckigen Mopps durch die bereits gewischten Räume fährt.

Insgesamt gefiel mir die Reinigung sehr gut. Spannend war es, zu beobachten, wie das Gerät in der Station gereinigt wird. Aus dem Frischwassertank wird Wasser abgezapft, das unten in der Station die Mopps reinigt. Das dreckige Wasser wird dann in den zweiten Tank gepumpt. Klappt man den Deckel der Station auf, sieht man das Schmutzwasser in den Tank sprudeln.

Der Fußboden sieht nach der Reinigung frisch und sauber aus. Ich habe im Flur und drei Räumen Laminat verlegt. In der Küche und im Bad ist PVC-Fußboden. Zur Vorbereitung habe ich auf dem Küchenfußboden ein paar Kaffeeflecken verteilt und etwa eine Woche lang ziehen lassen. Mit diesen Flecken kam das Putzgerät nicht klar, sie blieben bei der normalen Reinigung und bei der Fleckenreinigung auf dem Boden. Das Putzen erfolgte mit Wasser, ohne Putzmittel.

Andere, frischere Tee- und Hundefutter-Flecken wurden dafür problemlos vom Boden entfernt.

Insgesamt ist das Wisch-Ergebnis schon ganz gut. Die Idee bei diesen Robotern ist ja, dass sie täglich im Einsatz sind. Dadurch können Flecken nicht erst mehrere Tage eintrocknen. Auf lange Sicht sollte es da also keine Probleme geben.

Pro und Kontra im täglichen Einsatz

Das gefällt mir gut: Durch die Station werden die Wischmopps während der Reinigung regelmäßig sauber gemacht. Das spart Arbeit und ist sehr praktisch. 

Das gezielte Reinigen bestimmter Räume funktioniert über die Yeedi-App wie gewohnt gut. Ich habe mir einen Putzplan eingestellt, damit das Reinigen jeden Tag zur selben Zeit startet. Das klappt ohne Probleme.

Die Station arbeitet angenehm leise beim Auswaschen der Wischmopps. Zwar hört man das Wasser plätschern, aber das ist nicht störend. Auch die Geräusche der Pumpe sind im Alltag nicht störend, da sie nur beim Reinigen selbst zu hören sind. Trocknet die Station mit Heißluft die Mopps, dann ist das kaum hörbar.

Die Teppich-Erkennung funktioniert sicher. Bei meinen bisherigen Reinigungen wurde kein Teppich versehentlich gewischt, höchstens mal eine Ecke.

Yeedi-Floor-3-Station-Wischmopps
Nach zwei Wochen im täglichen Einsatz: Die Wischmopps sehen immer noch super aus

Das gefällt mir nicht gut: Regelmäßig bringe ich den Roboter von der oberen Etage in die untere Etage, um dort auch zu wischen. Das Wechseln zwischen den beiden Wohnungs-Karten ist innerhalb der App leider sehr schwierig und baut darauf auf, dass der Roboter erkennt, dass er sich in einer anderen Etage befindet. Dazu muss man mehrfach die App neu starten, was frustrierend ist. Auf Nachfrage bei Yeedi wurde mir erklärt, dass die Mehr-Etagen-Funktion in der App noch nicht aktualisiert wurde. Gegen Ende Mai 2023 soll dieses Feature dann in der App zur Verfügung stehen.

Das Staubsaugen funktioniert ganz okay. Mit Hundehaaren kommt der Staubbehälter nicht so gut klar, da der Eingang des recht schmal ist und leicht durch die langen Haare verstopft, sodass nicht mehr hineinpasst (obwohl noch Platz ist).

Probleme hat der Roboter beim Erkennen der Höhe mancher Möbel. Unter eine TV-Bank, die eigentlich noch genug Platz nach oben bietet, wollte der Roboter nicht fahren. Unter einem Sofa in meiner Wohnung wischte er nur etwa 15 cm am vorderen Ende und die Seiten, ließ die Fläche direkt unter dem Sofa aber aus.

Bei Unebenheiten auf dem Fußboden, wie es in meinem Altbau der Fall ist, werden hier und da kleine Flächen nicht mit den Wischmopps erreicht, weil sie wegen des Huckels den Boden nicht berühren.

Für den “Ultimativen Wischroboter” finde ich es außerdem ungünstig, dass ich den Wassertank am Roboter für die Wischmopps separat auffüllen muss und sich das Wasser nicht aus dem Frischwassertank gezogen wird. Dabei geht es um den kleinen 200-ml-Wassertank, der mit dem Staubsauger zusammen zur Reinigung fährt. Den muss ich selbst am Wasserhahn füllen. Eine Umleitung des Frischwassers aus dem großen 4-Liter-Tank gibt es nicht.

Pro
  • Wischmopp-Reinigung in der Station sehr sauber
  • Reinigung und Pläne über App funktionieren ohne Probleme
  • Reinigungsstation arbeitet angenehm leise
  • Zuverlässige Teppich-Erkennung
  • Bürsten lassen sich leicht entfernen und reinigen
  • Wischmopps kann man abziehen und bei Bedarf selbst waschen oder austauschen
Contra
  • Funktion für mehrere Etagen noch nicht richtig in der App integriert
  • Recht kleiner Staubbehälter, der bei Hundehaaren nicht optimal ist
  • Unebenheiten auf dem Fußboden erschweren das Wischen
  • Kleiner Wassertank, den man manuell füllen muss
  • Probleme beim Erkennen von Möbeln

Fazit

Im täglichen Einsatz richtet sich die Yeedi Floor 3 Station an Nutzer, die viel Wert auf einen gewischten Fußboden legen. Die Hinderniserkennung hat sich seit den Vorgängern gut verbessert und mein Hundespielzeug und auch Schuhe werden sicher umfahren. Mit einem Preis von 800 € (als Erstbestellerpreis auf der offiziellen Webseite von Yeedi im Angebot für 600 €) ist man günstiger unterwegs als beim Flaggschiff des Roborock S7 MaxV Ultra, wo man zwischen 1.100 und 1.400 € blechen muss. Allerdings mit dem deutlichen Unterschied, dass die Yeedi Floor 3 Station keine Absaug-Automatik besitzt, sondern lediglich die Wischmopps reinigt und trocknet.

Wer viel Wert auf Bequemlichkeit legt und viel Dreck wegsaugt statt wischt, der sollte seinen Blick lieber auf eine Station mit Absaug-Automatik legen.

Für mich als Hundebesitzer funktioniert die Floor 3 Station nur, wenn jeden Tag gesaugt wird. Befindet sich meine Hündin im Fellwechsel, wird es kritisch. Der kleine Staubbehälter müsste während der Reinigung mindestens einmal manuell geleert werden. Sonst verstopft der Einlass und weiterer Dreck wird nicht angesaugt.

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Praktisch ist der, für Yeedi-Sauger typische, Verzicht auf einen Laserturm. Die Hinderniserkennung erfolgt aus der Front und an den Seiten sowie mit den Bumpern. Die neue ToF-Technologie sorgt für ein schnelles Mapping der Wohnung. Bei mir im Test umfuhr der Sauger problemlos Socken, Schlappen und Hundespielzeug, welches ich als Hindernisse auf der “Teststrecke” verteilte. Die niedrigere Bauhöhe eignet sich eigentlich gut, um unter Möbeln zu reinigen. Allerdings wurden bei mir manche Möbel als Hindernis erkannt, die eigentlich hoch genug sind. Darunter wurde entweder nur teilweise oder gar nicht gereinigt. Andere Sauger haben oben eine Erhöhung für einen “Turm”, in dem sich ein Laser um 360° Grad dreht.

Wer also auf der Suche nach einem guten Wischroboter ist, der hat mit der Floor 3 Station ein gutes Produkt mit ausgereifter Hinderniserkennung.

Wer Zuhause viel Teppich hat und das Wischen nur als “Netten Zusatz” sieht, der ist mit dem Produkt hier nicht gut bedient.

Wer Wert auf maximale Bequemlichkeit legt und Wischen sowie Saugen gleichermaßen benötigt, der sollte sich weiterhin an Produkten wie dem S7 MaxV Ultra orientieren

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