Diablo 4 Season 1: 6 Dinge, die ihr vor dem Start tun solltet

In Diablo 4 startet Season 1 in nur wenigen Wochen und wer denkt, man sollte sich nicht vorbereiten, der irrt sich. Wir zeigen euch 6 Dinge, die ihr vor dem Start von Saison 1 tun solltet, damit ihr zum Release gut vorbereitet seid.

Wann startet Season 1? Blizzard hat seine Fans in seinem letzten Dev Stream über Saison 1 aufgeklärt. Diese soll am 20. Juli 2023 stattfinden und heißt “Saison der Heimtückischen”. Dabei sollen Spieler eine neue Mechanik bekommen sowie Items nachjagen können. Nähere Infos diesbezüglich findet ihr in unserer Übersicht.

Vor dem Release habt ihr also noch genug Zeit, um Vorbereitungen zu treffen und Vorteile für euch und euren kommenden Saison-Helden zu sicher. Wir zeigen euch deshalb 6 Dinge, die ihr vorher erledigen solltet.

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Habt ihr den Trailer zu Season 1 verpasst? Keine Sorge, hier ist er:

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Diablo 4: Der offizielle Ankündigungs-Trailer zu Season 1

1. Die komplette Map aufdecken

Warum sollte ich das tun? Blizzard hat in seinen Dev Streams öfter betont, dass euer Fortschritt bezüglich der entdeckten Gebiete auf eurer Karte und eurem Reown auf euren Saison-Helden transferiert werden. Besitzt ihr also vor dem Start von Saison 1 einen Helden mit einem solchen Fortschritt, müsst ihr euch zum Release von Saison 1 nur noch mit ihm anmelden.

Das System erkennt euren Fortschritt dann an und speichert diesen Accountweit auf allen kommenden Helden ab. So startet ihr also schon mit einer voll sichtbaren Karte und einem großzügigen Bonus in euren Stats.

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2. Alle Statuen von Lilith finden

Was bringt mir das? Bei den Statuen von Lilith gilt dasselbe Spiel wie mit der Map. Habt ihr alle aufgedeckt und aktiviert, gelten die angesammelten Boni für alle Helden, die ihr auf eurem Account besitzt oder in Zukunft erstellen werdet.

Es ist also vom Vorteil diese einzusammeln, denn damit verschafft ihr eurem Saison-Helden einen mächtigen Boost, der euch beim Grind auf Level 100 helfen wird. Die Fundorte aller Statuen mitsamt nützlicher Map haben wir euch in unserer Übersicht aufgelistet.

3. Bis ans Paragon zocken

Wozu sollte ich das tun? Diablo 4 bietet mit seinem Talentbaum für jede Klasse eine Basis für das Buildcrafting, doch die tatsächliche Arbeit und der wichtige Feinschliff fängt mit dem Paragon an. Solltet ihr also am Leader teilnehmen wollen, wenn Season 1 beginnt, wäre es vom Vorteil, wenn ihr schon im Vorfeld mit dem System von Diablo 4 angefreundet habt und dieses kennt.

Habt ihr keine Lust eigene Builds zu bauen, haben wir für euch eine passende Tier-List mitsamt Endgame-Builds auf Deutsch zusammengefasst, die ihr ohne weiteres übernehmen könnt:

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4. Euer Pferd freischalten

Darum ist euer Pferd wichtig: Diablo 4 bietet eine riesige Welt und diese zu Fuß zu erkunden kann eine Qual sein. Aus diesem Grund bietet es sich an, schon vor dem Start von Season 1 euer Mount freizuschalten.

Euer Ross ist an einer Quest gebunden, die ihr in Akt 3 erledigen könnt. Habt ihr das getan, wird euer Pferd auf allen kommenden Helden, ob Saison- oder Endloss-Realm, freigeschaltet. So könnt ihr sofort los galoppieren.

5. Die Kampagne durchzocken

Was bringt mir das? Die Story von Diablo 4 bietet eine Menge cooler Cutscenes und Spannung mit sich, doch nicht jeder hat Lust auch zum Saison-Start die Story erneut durchzuzocken. Deshalb bietet es sich an, wen ihr die Funktion “Story überspringen” freischaltet. Das könnt ihr, indem ihr die Story einmal auf einem beliebigen Charakter durchgezockt habt.

So spart ihr euch eine unnötige Reise und könnt euch voll auf die neuen Inhalte von Season 1 konzentrieren.

6. Alle Waffen und Rüstungen finden

Ist das so wichtig? Ihr könnt keine Ausrüstungsgegenstände in den Saison-Realm mitnehmen, doch hier geht es viel mehr für modebewusste Helden. Zerlegt ihr also vor der Saison Items beim Schmied, könnt ihr neue Transmog-Optionen freischalten, damit ihr schon zum Start mit eurer coolen Ausrüstung glänzen könnt. Es ist kein Muss, doch man möchte auch nicht mit schäbigen Lumpen Dämonen vernichten.

Habt ihr noch weitere Punkte, die wir in der Liste nicht berücksichtigt haben? Lasst es uns gerne in den Kommentaren erfahren!

Diablo 4: 5 Dinge, die ihr immer bedenkenlos verkaufen könnt

16 Millionen Dollar kostete eine einzige Szene mit Johnny Depp: Dabei kommt sie gar nicht im Film vor

Obwohl Johnny Depp gerade einmal eine Szene gedreht hatte, bevor er in „Phantastische Tierwesen 3: Dumbledores Geheimnisse ersetzt wurde, bekam er 16 Millionen Dollar gezahlt.

Johnny Depp war in den ersten beiden Teilen des Harry-Potter-Spin-Off Phantastische Tierwesen als böser Zauberer Grindelwald zu sehen, der die Herrschaft der Zauberer über die Menschen aka Muggel anstrebt.

Auch in der Fortsetzung der Reihe sollte Johnny Depp wieder die Rolle übernehmen. Aufgrund des öffentlichen Rechtsstreits mit Ex-Ehefrau Amber Heard musste der Schauspieler jedoch das Projekt verlassen (via Moviepilot). Trotzdem gabs eine gewaltige Gage für ihn.

Hier seht ihr den Trailer zum 3. Teil des „Harry Potter“-Spin-Offs mit Mads Mikkelsen:

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Englischer Trailer zu „Phantastische Tierwesen 3: Dumbledores Geheimnisse“

16 Millionen Dollar für eine unbrauchbare Szene

Johnny Depp hatte bereits eine Szene gedreht. Dann wird er aus dem Projekt gestrichen. Für diese eine Szene bekommt der Schauspieler jedoch ganze 16 Millionen Dollar, wie Hollywood Reporter berichtete. Das ist die Gage, die er auch bekommen hätte, wenn er den gesamten Dreh vollendet hätte.

Der Grund dafür, dass Warner Bros. dem Schauspieler das volle Gehalt zahlen muss, ist der Vertrag mit Johnny Depp.

Dabei handelt es sich um einen sogenannten Pay-or-Play-Vertrag, der den Arbeitnehmer dazu verpflichtet, die volle Summe zu zahlen, selbst wenn der Schauspieler zwischendrin entlassen wird.

Außerdem gibt es keine Moralitätsklausel im Vertrag, die die Zahlung nichtig macht, sollte der Darsteller aus moralischen Gründen aus dem Projekt ausscheiden.

Das ist besonders ärgerlich für Warner Bros., wenn man bedenkt, dass man diese eine Szene noch nicht einmal im fertigen Film zu sehen bekommt, da alle weiteren Grindelwald-Szenen von einem anderen Darsteller gespielt werden.

Als Nachfolger für Johnny Depp wird daraufhin Mads Mikkelsen (Hannibal, James Bond) engagiert, um die Rolle des Gellert Grindelwald fortzuführen.

Am 7. April 2022 startete dann der „Phantastische Tierwesen 3: Dumbledores Geheimnisse“ mit der Neubesetzung in den deutschen Kinos.

Nun, da Johnny Depp den Prozess gegen Amber Heard gewonnen hat, wünschen sich einige Fans die Rückkehr des Schauspielers in das Franchise der Phantastischen Tierwesen.

Jedoch ist bis jetzt noch nicht einmal sicher, ob es überhaupt einen vierten Teil der Reihe geben wird. Aufgrund der schwachen Kinozahlen des dritten Films sieht es momentan eher schlecht aus.

Am Set eines anderen Films nervte ein Kollege Johnny Depp mit dem Thema Gaming so sehr, dass der Schauspieler ihn daraufhin piesackte:

Johnny Depp ärgerte Leonardo DiCaprio am Set, weil der „immer über diese Videospiele redete“

Neues MMORPG sieht genauso aus wie WoW, sagt jetzt, man will kein WoW sein

Das kommende MMORPG Tarisland erinnerte viele MMORPG-Fans an World of Warcraft. Jetzt sagen die Entwickler, man wolle ein „völlig neues Spielerlebnis“ bieten.

Was ist das für ein Spiel? Tarisland (PC, Mobile) ist ein neues MMORPG, das im Januar 2023 vom Gaming-Riesen Tencent vorgestellt wurde und in einem westlichen Fantasy-Setting spielt.

Optisch erinnert Tarisland mit dem bunten und comicartigen Stil viele MMORPG-Fans an World of Warcraft. Das spiegelt sich auch in den Klassen des Titels wider. Es gibt Krieger, Paladine, Magier, Jäger, Priester und eine Klasse mit zwei Gleven, die an Dämonenjäger erinnert. Lediglich der Barde ist eine kleine Besonderheit.

Außerdem setzt Tarisland auf eine offene Spielwelt und bietet verschiedene Mounts. Es soll auch Drachen geben, auf denen ihr reiten könnt. Ebenso gibt es PvE in Dungeons und 10-Spieler Raids sowie PvP in speziellen Arenen und Battlegrounds. Einen ersten Eindruck konnten ausgewählte Spieler bereits bei Beta-Tests im Juni gewinnen.

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Tencent teasert Story von Tarisland im neuen Worldview-Trailer an.

Tarisland will kein WoW-Klon sein

Was sagen die Entwickler? In einem Interview mit dem Online-Magazin vg247 hat der Producer von Tarisland jetzt gesagt, das Spiel wolle eine neue IP sein und ein neues Spielerlebnis bieten.

Tarisland ist ein originelles MMORPG mit einer frischen IP. Egal, ob es um den Erzählinhalt, das Gameplay oder das kommerzielle Design geht, wir sind bestrebt, ein völlig neues Spielerlebnis zu bieten. Derzeit befindet sich das Spiel noch in den frühen Stadien, und es kann erhebliche Anpassungen geben, bevor die endgültige Version veröffentlicht wird. Wir bitten um Geduld, da wir unseren Spielern noch spannendere Originalinhalte liefern wollen.

Tarisland Producer Yangmin via vg247.com

Zudem habe der Veröffentlichungszeitpunkt des Ankündigungstrailers nichts damit zu tun gehabt, dass WoW in China nicht mehr spielbar ist, nachdem Blizzards Partnerschaft mit NetEase endete, sagt Tarisland Producer Yangmin. Der Termin habe bereits im Vorfeld festgestanden.

Firmen wie Blizzard, die aus dem Ausland stammen, brauchen einen chinesischen Partner, um Spiele in China vertreiben zu dürfen. Das Ende von Blizzards Partnerschaft mit NetEase kommt Tarisland entsprechend gelegen.

Ein YouTuber hat erst kürzlich Gameplay zu Tarisland gezeigt und konnte damit auch westliche Spieler begeistern:

Neues MMORPG soll WoW in China ersetzen – Sieht so gut aus, dass es auch bei uns überzeugen kann

Anime haben oft nervige “Recap”-Folgen, der Grund ist aber ein anderer als ihr denkt

Der Albtraum jedes Anime-Fans sind „Recap“-Episoden ohne neue Inhalte. Doch warum gibt es diese nervigen Folgen überhaupt?

Anime-Fans haben es manchmal schwer. Wo Streaming-Plattformen wie Netflix oder Disney+ ihre Serien zumeist „in einem Rutsch“ veröffentlichen, erscheinen Anime in den allermeisten Fällen noch in einem wöchentlichen Rhythmus und sind an die Ausstrahlung im japanischen Free-TV gekoppelt.

3 Monate, 6 Monate oder – bei besonders großen Anime – noch länger dauert es, bis eine Serie vollständig verfügbar ist.

Da ist es besonders ärgerlich, wenn dann eine Woche durch eine „Recap-Folge“ verschwendet wird und man gar nichts Neues zu sehen bekommt. Aber wie kommt das eigentlich zustande?

Recap-Episoden – Die Geißel moderner Anime

Was ist eine „Recap“-Folge? „Recap“ ist die Abkürzung des Wortes “Recapitulation” und bedeutet so viel wie „Zusammenfassung“ oder „Rückblick“. In einer solchen Episode wird die Handlung der bisherigen Folgen zusammengefasst und das Geschehen noch einmal im Schnelldurchlauf erklärt.

In der Regel enthält eine solche Folge gar keine neuen Szenen, sondern überwiegend nur Bild- und Ton-Material aus den vorangegangenen Folgen, die manchmal noch um ein paar geschriebene Texte ergänzt wurden. Gelegentlich gibt es auch eine neue Erzählerstimme, die das Geschehen zusammenfasst und begleitet.

Diese „Recap“-Folgen zählen aufgrund ihres Inhaltes auch nicht als vollwertige Episode der Handlung. Eine Recap-Episode, die etwa die Handlung eines Anime bis einschließlich Episode 7 zusammenfasst, hat dann meistens den Namen „Episode 7.5“ um klarzumachen, dass es eben nicht Episode 8 ist.

Gelegentlich werden diese Folgen auch als „Special“ bezeichnet und enthalten etwa kurze Interviews mit den Synchronsprechern der Protagonisten, die ein bisschen Hintergrundwissen zu ihrer Arbeit und der Vorbereitung auf ihre Rolle geben.

Viele Fans sehen Recap-Folgen als Ärgernis oder gar Zeitverschwendung, da sie keine neuen Informationen enthalten und den Verlauf der Handlung nicht vorantreiben.

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Auch der Erfolgs-Anime “Oshi no Ko” musste mit Episode “7.5” unerwartet eine “Recap”-Folge einlegen.

Warum gibt es diese Recap-Folgen? Das liegt vor allem in der Produktion von Anime begründet. Wenn eine Anime-Serie etwa im Zeitraum von Januar bis März ausgestrahlt werden soll, dann bedeutet das nicht, dass zum Ausstrahlungstermin der 1. Episode bereits die ganze Serie vollständig produziert wurde.

In sehr vielen Studios sind Anime- oft „mit heißer Nadel gestrickt“ und werden häufig erst wenige Tage vor der Ausstrahlung fertig.

Das macht die Produktion von Anime-Serien besonders anfällig für Krankheitsausfälle. Wenn einer oder mehrere Animatoren ausfallen, kann das oft nur schwer durch den Rest des Teams ausgeglichen werden.

Da häufig aber die vertragliche Verpflichtung besteht, einen bestimmten Sendeplatz mit der Ausstrahlung einer Episode zu füllen, wird in dem Fall aus bestehendem Material recht schnell eine „Recap“-Episode zusammengestellt.

Hinzu kommt, dass die Animatoren und Zeichner fast immer unter einer sehr hohen Arbeitsbelastung leiden.

Dies wird auch noch erschwert durch den Umstand, dass Zeichner und Animatoren in vielen Fällen keinen festen Stundenlohn für ihre Arbeit bekommen, sondern anders vergütet werden. Oft gibt es eine Bezahlung „pro Frame“ oder seltener „pro Bildsekunde“.

Dadurch entsteht ein Dilemma für die Animatoren, die zum einen besonders viele Frames schaffen wollen (Quantität, die Geld bringt), zum anderen aber auch den hohen Ansprüchen aufwändiger Serien entsprechen und einfach gute Arbeit abliefern wollen (Qualität, die wenig Geld bringt und sehr viel Zeit kostet). Gepaart mit hohem Zeitdruck, ist das Potenzial für Probleme groß.

Dass sie zusätzlich oft als Freelancer arbeiten und permanent nach neuen Aufträgen suchen müssen, macht den Druck noch größer.

Ein spannendes Video zu dem Thema hat auch Ninotaku gezeigt:

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Gibt es “gute” Recap-Folgen? Allerdings gibt es, auch wenn das eher die Ausnahme ist, durchaus „geplante“ Recap-Folgen. Das ist vor allem oft dann der Fall, wenn es sich um längere Serien handelt.

Solche geplanten Recap-Folgen sind seltener, lassen sich aber häufig anhand ihres Produktionsaufwandes erkennen und enthalten häufig doch noch einige Szenen an neuem Bildmaterial.

Eines dieser eher positiven Beispiele ist etwa die „Death Note“-Episode 26. Auch wenn ein großer Teil des Inhalts der Folge klar den „Recap“-Kriterien entspricht, dient die Episode zugleich als Erklärung darüber, welches Wissen der Detektiv und die Polizei bisher über die Vorfälle sammeln konnte und welche Rückschlüsse sich daraus ableiten lassen. Dennoch enthält die Folge neue Szenen und schließt logisch an das Ende der vorangegangenen Episode an.

In den allermeisten Fällen sind Recap-Folgen aber auf Probleme im Produktionsablauf zurückzuführen.

Wenn ihr euch also das nächste Mal über eine „Recap“-Episode ärgert, denkt stets daran: Das war vermutlich eine bewusste Entscheidung, um die Qualität der nächsten Episode gewährleisten zu können.

Warum Anime oft lange, beknackte Namen haben, das haben wir euch hier erklärt.


Wie steht ihr zu “Recap”-Episoden? Sind sie einfach nur nervig? Oder ist es manchmal ganz nett, nochmal eine Zusammenfassung zu bekommen?

Nintendo warnt: Der geheime Trick, den ihr alle schon mal genutzt habt, macht eure Konsolen und Spiele kaputt

Ihr liebt eure Nintendo Switch? Nintendo warnt vor einem Trick, der eure Konsole kaputt machen kann. Und auch eure Spiele können beschädigt werden.

Die meisten von uns haben das sicher schon gemacht: Einmal kräftig in den Kartenslot der Switch oder durch die Cartridges zu pusten, bevor man sie in seine Konsole steckt. Denn Gamer machen das schon seit Jahren.

Jetzt hat Nintendo davor gewarnt, die beliebte „Pusttechnik“ bei der Switch oder den Spielen einzusetzen. Denn damit steigt das Risiko, dass ihr euch eure Spiele oder sogar eure Switch kaputt macht.

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Bei Pusten kommt Speichel in Karte und Spielekonsole

Was ist das Problem? Beim Durchpusten der Cartridges oder des Kartenslots der Switch kann Speichel in die Hardware gelangen. Auf diese Weise kann der Speichel dann festkleben und dazu führen, dass die Teile im Inneren rosten oder korrodieren.

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Im schlimmsten Fall macht ihr euch dann die Karten oder den Slot eurer Switch kaputt. Nintendo selbst erklärt: Am besten reinigt man den Slot mit einem Staubsauger, um Staub zu entfernen und Speichelspritzer zu vermeiden.

Zusätzlich solltet ihr es vermeiden, mit einem Wattestäbchen in eurem Kartenslot herumzustochern. Nintendo schreibt dazu (via twitter.com):

Im Inneren des Kartenschachts der Konsole befindet sich ein Terminal, um die Karten zu lesen. Wenn man den Steckplatz mit einem Wattestäbchen reinigt und es stecken bleibt, kann es kaputtgehen. Und wenn Sie ein Spiel mit einem defekten Terminal einlegen, kann es stecken bleiben. Berühren Sie nicht das Innere des Schlitzes.

Solltet ihr bisher Wattestäbchen genutzt oder gern eure Karten durchgepustet haben, dann solltet ihr das lieber lassen, wenn ihr eure Konsole schonen möchtet. Mit einem anderen “Trick” könnt ihr übrigens auch einen Xbox- oder PlayStation-Controller an eurer Switch nutzen:

Ich habe meinen Xbox-Controller an der Nintendo Switch verwendet und das hat fast immer super funktioniert

Jemand wollte heimlich 306 Prozessoren schmuggeln, doch seine „abnormale Haltung“ lässt ihn auffliegen

In China versuchen Personen regelmäßig Hardware über die Grenze zu schmuggeln. Auch jetzt hat es wieder jemanden erwischt, der 306 Prozessoren schmuggeln wollte.

In China wurde ein Nutzer festgenommen, der Hardware-Komponenten über die Grenze schmuggeln wollte. Insgesamt geht es im aktuellen Fall um 306 Prozessoren, die er versteckte, um sie am Zoll vorbeizuschmuggeln. Das ist nicht der erste Fall von geschmuggelten Prozessoren in China.

306 Prozessoren befanden sich am ganzen Körper des Schmugglers

Wie wurde er festgenommen? Am 29. Juni wurde der Mann bei dem Versuch festgenommen, von Macau auf das chinesische Festland zu gelangen (via tomshardware.com). Zollbeamte, die die einreisenden Reisenden beobachteten, waren der Meinung, dass der Mann “in einer abnormalen Haltung ging”.

Bei der anschließenden Durchsuchung entdeckten die Beamten 306 Prozessoren, die in Plastikfolie und Klebeband eingewickelt waren und über die Taille, die Beine und den Rücken des Mannes verteilt waren. Dazu kam, dass die Prozessoren insgesamt an die 15 Kg wogen und den Träger dadurch belasteten. Eine einzelne CPU wiegt im Schnitt 50 Gramm.

Durch seine seltsame Haltung und Gangweise war er den Zollbeamten aufgefallen. Wäre er “normal” gelaufen, wäre er am Ende nicht aufgefallen, was jedoch auch nicht sicher ist. Denn die chinesischen Grenzbehörden schauen aktuell genau hin, da sich solche Schmuggelfälle derzeit häufen.

Für Schmuggel gibt es mittlerweile hohe Geld- und Haftstrafen und dennoch versuchen regelmäßig Personen, elektronische Komponenten wie Prozessoren, SSDs oder sogar Grafikkarten zu schmuggeln.

Was sind das für Prozessoren? Die chinesische Behörde äußerte sich nicht zu den Prozessoren, man erkennt jedoch auf den Bildern, dass es sich um CPUs für den LGA-2066-Chipsatz handelt. Das sind daher keine topmodernen oder aktuellen CPUs mehr.

Es werden regelmäßig Schmuggler nach China erwischt

Es passiert in regelmäßigen Abständen, dass Leute dabei erwischt werden, wenn Schmuggler und Schmugglerinnen Hardware am Zoll vorbeibringen wollen.

Erst vor kurzem hatte es jemanden erwischt, der 84 SSDs in einem Elektroroller nach China transportieren wollte. Auch hier staunte die örtliche Behörde nicht schlecht über den Einfallsreichtum, den manche Leute haben.

Zur Hochzeit von Bitcoin und Co. schmuggelten sogar einige Personen teure Grafikkarten. Hier haben die chinesischen Behörden immerhin eine Bande mit einer Beute im Wert von über 200.000 Euro erwischt. Das zeigt auch, was damals für ein großer Bedarf nach solchen Grafikkarten herrschte:

Nvidia-Grafikkarten werden jetzt geschmuggelt, wie man es von Kokain kennt

Pokémon GO: Geburtstag läuft noch 3 Tage mit diesen täglichen Boni

Nur noch wenige Tage läuft das Geburtstags-Event von Pokémon GO. Wir zeigen euch, welche besonderen Boni und Spawns euch jetzt am Montag, Dienstag und Mittwoch erwarten.

Was ist das für ein Event? Am 6. Juli wurde Pokémon GO stolze 7 Jahre alt. Für diesen Geburtstag startete das Team ein Event, das über mehrere Tage aktiv ist. Dazu gehören Boni, die die ganze Zeit gelten und andere, die nur an einzelnen Tagen laufen.

Wir zeigen euch in der Übersicht, was am Montag, Dienstag und Mittwoch passiert.

Boni für Montag (10. Juli)

Was passiert da? Zusätzlich zu den bestehenden Boni erhaltet ihr eine doppelt so schnelle Steigerung von Freundschaftsleveln. Eine gute Möglichkeit, um schnell mit euren Freunden Level-Ups zu machen und die Belohnungen dafür zu verdienen.

In der Wildnis trefft ihr am 10. Juli häufiger auf Serpifeu, Floink und Ottaro. Alle drei könnt ihr mit Glück auch als Shiny finden.

Boni für Dienstag (11. Juli)

Was passiert da? Am Dienstag könnt ihr viele Bonbons verdienen. Denn zusätzlich zu den regulären Boni erhaltet ihr die doppelte Menge Bonbons für das Verschicken von Pokémon.

In der Wildnis trefft ihr am Dienstag häufiger auf Igamaro, Fynx und Froxy.

Boni für Mittwoch (12. Juli)

Was passiert da? Am letzten Event-Tag steht ein EP-Bonus zur Verfügung. Für das Entwickeln von Pokémon erhaltet ihr die doppelte Menge Erfahrungspunkte.

In der Wildnis trefft ihr am Mittwoch häufiger auf Bauz, Flamiau und Robball.

Welche Boni sind noch aktiv? Während des gesamten Events sind Boni aktiv, die euch eine erhöhte Chance auf Glücks-Freunde bringen. Dazu ist die Chance auf Glücks-Pokémon bei einem Tausch erhöht und ihr erhaltet an PokéStops mit Gold-Lockmodul beim Drehen der Fotoscheibe mindestens 7,77 Gierspenst-Münzen.

Gefällt euch ein Bonus der letzten Event-Tage besonders gut, sodass ihr ihn richtig ausnutzen wollt? Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare.

Welche Events im Juli 2023 bei Pokémon GO noch auf euch zukommen

Diablo 4: Was ist Shako und warum will es jeder haben?

Shako ist eines der begehrtesten Items in Diablo 4. Vor allem Spieler, die schon seit vielen Jahren Diablo zocken, sprechen darüber. MeinMMO erklärt, was hinter dem Item steckt, das es mit dem Namen in Diablo 4 eigentlich gar nicht gibt.

Was ist Shako?

  • Wenn jemand von Shako spricht, ist damit die Harlekinskrone gemeint. Der Name „Shako“ stammt von der Bezeichnung des Item-Typs aus Diablo 2, von wo der Helm stammt.
  • Die Harlekinskrone ist ein einziagrtiger Gegenstand und zählt zu den seltensten Gegenständen in Diablo 4. Sie kann nur in Höllenflut-Truhen gefunden und von Gegnern ab Stufe 85 fallen gelassen werden.
  • Die Drop-Rate der Harlekinskrone ist aber so gering, dass nur die wenigsten von euch sie jemals sehen werden.

Was macht Shako so gut? Die Harlekinskrone hat als „Unique“ feste Eigenschaften, die sie euch bringt. Ihr erhaltet immer mehr Leben, Abklingzeitreduktion, Ressourcenerzeugung und einen Bonus auf alle Werte. Was Shako so begehrt macht, ist aber der legendäre Effekt:

Durch diese universell starken Eigenschaften ist Shako der beste Helm für so gut wie jeden Build in Diablo 4. Insofern ihr kein anderes, besonderes Kopfteil braucht, ist die Harlekinskrone vermutlich das Item, das jeden anderen legendären Effekt für euch aussticht.

Die Krone ist deswegen „Best In Slot“ für die meisten Klassen und Builds. Ihr findet eine Übersicht der besten Builds in Diablo 4 in unserer Tier List.

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Diablo 4: Händler sind nützlicher, als ihr denkt

„Uber Uniques“ sind ein umstrittenes Thema

Die Harlekinskrone gehört zusammen mit 5 weiteren Items zu den sogenannten „Uber Uniques“. Das sind Items in Diablo 4, die nur so selten droppen, dass Spieler sie sogar für ein Gerücht halten. Die anderen 5 Uber Uniques sind:

  • Verhängnisbringer
  • Der Großvater
  • Ring der sternlosen Himmel
  • Andariels Antlitz
  • Geschmolzenes Herz von Selig
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Durch einen Bug wurden diese super-seltenen Items kurze Zeit quasi verschenkt, was jedoch schon wenige Stunden später gefixt wurde. Trotzdem hat dieser Fehler die Frage unter Fans aufgeworfen: Was ist eigentlich der Sinn von so seltenen Items? (via Reddit)

Die Spieler fragen sich, was solche absurd seltenen und starken Gegenstände in einem Loot-Spiel zu suchen haben, wenn die Chance, sie zu bekommen, effektiv nicht existiert. Die meisten halten die Uber Uniques für eine „Karotte vor der Nase“, die jedoch den gegenteiligen Effekt habe.

Die Items seien so selten, dass man sie gar nicht mehr direkt farmen wolle. Stattdessen konzentriere man sich lieber auf etwas Anderes. Wenn sie aber fallen, sei die Freude immens. Vielleicht sei genau das der Grund hinter den Items. Wenn ihr Jagd auf die Uniques machen wollt, hilft euch unsere Übersicht:

Diablo 4: Cheat Sheet zeigt, wie ihr die 6 seltensten Items im Spiel leicht bekommt

WoW bekommt ein Feature, das ihr sonst nur aus Shootern und Mobas kennt

Ein neues Feature hält bald Einzug in die World of Warcraft. Es könnte ungeheuer nützlich für euch sein – oder auch verdammt nervig.

In den letzten Jahren hat World of Warcraft versucht, immer zugänglicher für einen immer breiteren Teil der potenziellen Spielerschaft zu werden. Verbesserte Unterstützung, etwa für Gamepads und andere Controller, Einstellungen zu Farbenblindheit. Mit dem Patch 10.1.7 steht ein weiteres Feature aus dem Plan: Ein Ping-System.

Was ist ein Ping-System? Als „Ping-System“ bezeichnet man in den meisten Spielen die Möglichkeit, mittels einen raschen Tastendrucks auf irgendeinen Umstand hinzuweisen und sein Team zu informieren. So lässt sich in Mobas oder Shootern oft mittels Tastendruck anzeigen, wo man einen Gegner sieht oder ein Bereich besondere Aufmerksamkeit benötigt.

Meistens sind diese Pings kontextbasiert, sie fallen also unterschiedlich aus, je nachdem, was und unter welchen Umständen man etwas gesehen hat. In Shootern (wie etwa Overwatch) kann man einen Gegner „pingen“ um seinen Aufenthaltsort anzuzeigen. Wenn dieser Feind jedoch gerade aus dem Sichtfeld verschwunden ist, zeigt der Ping an, dass man den Sichtkontakt verloren hat.

So lassen sich wichtige Informationen mit nur einem schnellen Tastendruck übermitteln, ohne dass man auf Chat oder Voice zurückgreifen muss.

Wie die Story in WoW weitergeht, seht ihr hier:

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WoW-Cinematic: Nozdormu sieht den Aufstieg der Ewigen in einer Vision

Wie sieht das Ping-System in WoW aus? Konkrete Details dazu gibt es noch nicht, allerdings dürfte der PTR von Patch 10.1.7 in wenigen Tagen aktiv werden und dann kann man das Feature ausprobieren. In einem Twitch-Interview mit „Maximum“ von Team Liquid verriet der Associate Game Director Morgan Day allerdings bereits ein paar Details zum Ping-System. So soll es etwa kontextbasiert ein und einige Anpassungen ermöglichen. Day sagte dazu:

Es wird ein „Ding“ in der Spielwelt anzeigen und es wird verschiedene Optionen geben. Ihr könnt es in der Welt platzieren oder auf einem Spieler oder einem Feind. Indem wir Spielern dieses Werkzeug geben um schneller zu kommunizieren und es mit vielen Anpassungen ausstatten, ist das nicht nur etwas, das großartig für Gilden sein könnte, sondern auch ein wichtiges Tool für die Zugänglichkeit.

In jedem Fall dürfte ein schneller „Ping“, vielleicht untermalt mit einem Sound, eine bessere Kommunikation sein als das Tippen von „Hab geaddet“ im Gruppenchat, den man in der Hitze eines Kampfes leicht übersehen kann.

Wie gut und umfangreich das Feature tatsächlich ist, sehen wir dann wohl in einigen Tagen, wenn der PTR zu Patch 10.1.7 startet und die ersten Gruppen ihr Feedback dazu geben. Klar dürfte aber wohl sein, dass die Funktion auch einfach ausgeschaltet werden kann oder es eine Mute-Funktion für einzelne Spieler geben muss.

Diese Woche bereits geht allerdings erst einmal der Patch 10.1.5: Risse in der Zeit live.

Quelle(n):
  1. wowhead.com

Er brach nach der 9. Klasse die Schule ab, ist jetzt einer der größten Streamer im deutschen Twitch: Das ist LetsHugo

Mit 20 Jahren ist der Luxemburger “LetsHugo” einer der größten Streamer im deutschsprachigen Twitch. Wir von MeinMMO stellen euch den Content Creator vor.

Was ist das für ein Streamer? LetsHugo ist ein luxemburgischer Streamer. In seinen Streams spricht er überwiegend Hochdeutsch, weshalb er sich eine riesige deutsche Community aufgebaut hat.

Mittlerweile folgen dem 20-Jährigen mehr als 600.000 Menschen auf Twitch – das sind fast so viele, wie sein Heimatland Einwohner hat. Seine Fans lieben ihn für seine humorvolle und etwas verpeilte Art. Doch wie hat er es überhaupt so weit geschafft?

Der Twitch-Streamer Unge, der mittlerweile als Raik auftritt, spielte eine wichtige Rolle in der Karriere von LetsHugo:

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Minecraft, Longboards und veganes Essen machten ihn berühmt – Die Karriere von Unge

Alles begann mit Minecraft

So fing alles an: Seine ersten Schritte auf Twitch machte Hugo 2016 im Blöckchen-Spiel Minecraft. Das hat bekanntlich auch schon andere Streamer groß gemacht. Die großen Zuschauermassen blieben jedoch erstmal aus: Lange streamte Hugo im Schnitt vor unter 10 Zuschauern.

Im Juli 2019 begann Hugo dann, deutlich mehr und regelmäßiger zu streamen. Das könnte rechnerisch zu seinen Angaben passen, nach der 9. Klasse die Schule abgebrochen zu haben, um sich ganz seinem Hobby zu widmen. Neben Minecraft nahm er dann auch Kategorien wie Just Chatting oder verschiedene Gelegenheitsspiele in seine Streams auf.

Hugo streamte jahrelang, ohne sein Gesicht zu zeigen

Wie sah seine Laufbahn aus? Mit der erhöhten Streaming-Zeit stellten sich auch die Zuschauer bei Hugo ein. Bis Oktober 2022 erreichte er bereits einen Schnitt von mehreren Hundert Zuschauern und das relativ konstant über mehrere Monate.

Außerdem hatte der Streamer sich durch gemeinsame Videos mit BastiGHG und die Teilnahme an Events wie Suro und Craft Attack einen Namen in der Minecraft-Community gemacht. So hatte sich Hugo eine Community mit fast 150.000 Followern aufgebaut, ohne jemals sein Gesicht zu zeigen.

Erst im Februar 2022 enthüllte er sein Gesicht in einem gemeinsamen Stream mit Simon “Unge” Wiefels, der fast wie ein großer Bruder auftrat und den jüngeren Streamer ermutigte (via YouTube).

Am 29. Oktober 2022 startete Hugo dann einen Sellout-Stream, der ganze 78 Tage andauern sollte. Mit dieser Art Stream, bei der Content Creator für Spenden bestimmte Aktionen durchführen, hatte auch schon Kevin “Papaplatte” Teller großen Erfolg.

Mit diesem Marathon-Stream knackte der damals 19-Jährige die Marke von durchschnittlich mehr als 1.200 Zuschauern. Zudem konnte er knapp 28.000 neue Follower dazu gewinnen. Einen ähnlichen Erfolg hatte Hugo mit einem zweiten Sellout-Stream vom 1. bis zum 23. Dezember.

Zum Ende des Streaming-Marathons wurde er sogar ein bisschen emotional und sagte, es sei einer der besten Zeiten gewesen, die er je gehabt habe.

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Hungrig nach Erfolg

So gelang ihm der große Durchbruch: Im März 2023 gelang Hugo dann endgültig der große Durchbruch. Der Streamer war Teilnehmer bei der “No Food Challenge” seines Twitch-Kollegen Maximilian “Trymacs” Stemmler. Zuvor war er bereits bei dessen Fußball-Event dabei gewesen.

Gemeinsam mit weiteren Streamern wollten sie eine ganze Woche lang auf Nahrung sowie kalorienhaltige Getränke verzichten. Auch wenn für Hugo bereits nach 5 Tagen aus gesundheitlichen Gründen Schluss war, eroberte er dennoch die Herzen der Zuschauer sowie der anderen Content Creator.

Marcel “MontanaBlack” Eris, der zum Dauer-Gast der Challenge wurde und sich einen Spaß daraus machte, die Teilnehmer mit verführerisch duftenden Speisen in Versuchung zu führen, gab dem jüngeren Streamer sogar einige wertvolle Tipps mit auf den Weg:

https://www.tiktok.com/@twitchwrldger/video/7209803173601578245?referer_url=www.ingame.de%2Fnews%2Fstreaming%2Fmontanablack-letshugo-twitch-marcel-eris-donations-hamburg-stream-lehrstunde-tipps-geheimnisse-92144505.html&refer=embed&embed_source=121352282%2C121351166%2C121331973%2C120811592%2C120810756%3Bnull%3Bembed_pause_share&referer_video_id=7209803173601578245

Hugo ist überall

So erfolgreich ist er jetzt: Seitdem ist Hugo immer mit am Start. Ob bei der Wohnmobil-Tour mit Kevin “Papaplatte” Teller oder dem großen Influencer-Völkerballturnier, welches allerdings schmerzhaft für den Streamer endete. Mit durchschnittlich über 4.400 Zuschauern gehört er schon zu den größeren deutschsprachigen Streamern.

In den letzten 30 Tagen landete er auf Platz 11 der meistgesehenen deutschen Streamer. Darüber hinaus konnte kein anderer in diesem Jahr so viele neue Follower gewinnen, wie der mittlerweile 20-Jährige (via sullygnome).

Es zeichnet sich also ab, dass Hugo auch über seine Auftritte mit größeren Streamern hinaus erfolgreich ist und auf Twitch mittlerweile auf eigenen Beinen stehen kann. Es bleibt abzuwarten, was die Zukunft noch für den jungen Streamer bereithält.

Mittlerweile ist es für Hugo gar nicht mehr so leicht, unerkannt über ein Event zu schlendern, wie sich kürzlich bei der Anime-Messe Dokomi zeigte. Dort versteckte sich LetsHugo hinter einer Maske, doch ein Fan schaffte es dennoch, ein Foto mit dem Streamer zu ergattern.

Einer der größten Streamer des deutschen Twitch will unerkannt bleiben, doch ein Fan überlistet ihn

LoL: Ehemaliger Chef kritisiert einen Profi-Spieler: „Ist der schlechteste Teamkamerad, den man haben kann“

Carlos „ocelote“ Rodríguez Santiago ist ein ehemaliger LoL-Profi und war von 2015 bis 2022 der Team-Chef von G2 Esports. Unter seiner Führung spielte auch Rekkles bei dem Team. Doch nach nur einem Jahr trennten sich die Wege. Nun hat sich ocelote in einem Interview zu der Situation damals geäußert und lässt kein gutes Haar an seinem ehemaligen Spieler. Doch auch er selbst ist umstritten.

Wie lief es für Rekkles bei G2 Esports?

  • Carl Martin Erik „Rekkles“ Larsson spielte von 2015 bis Ende 2020 für Fnatic als AD-Carry und das sehr erfolgreich. Er wurde als einer der besten Botlaner der Welt gehandelt.
  • Direkt in der Debüt-Saison erreichte das Team bei den Worlds den 3/4. Platz. Es folgten der Einzug ins Viertelfinale im Jahr 2017, der zweite Platz 2018 und erneut der Einzug ins Viertelfinale 2019 und 2020. Auch etliche nationale Titel konnte Fnatic in diesem Zeitraum einstreichen.
  • 2020 ging er zu Fnatics Dauer-Rivalen G2, konnte das Team aber nicht zum Sieg führen. Nach einem Jahr trennten sich die Wege wieder. Der Wechsel gilt heute als das größte Missverständnis in der europäischen LoL-Szene.
  • Rekkless wechselte 2021 überraschend zu Karmine Corp, einem Team in der französischen Liga, sowas wie der zweiten Liga. Genau darauf spielt auch ocelote in seinem Interview an.
  • Nach einem gescheiterten Comeback als ADC bei Fnatic ist Rekkles derzeit als Supporter eingetragen, allerdings nur auf der Ersatzbank des Teams.

Was ist jetzt passiert? In einem Interview mit dem E-Sport-Journalisten Thorin (via YouTube) teilt der ehemalige Chef von G2 Esports verschiedene Anekdoten, etwa zu seinen Spielern Caps und Perkz oder den Weltmeisterschaften.

Dabei kommen die beiden auch auf Rekkles zu sprechen.

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7 Fakten über LoL, die nur echte Veteranen kennen

„Er ist in vielen Fällen das schlechteste Teammitglied, das man haben kann“

Was sagt ocelote genau? Er kritisiert vor allem die Teamfähigkeit von Rekkles. Jeder Spieler, der ein ungefähres Bild von einem funktionierenden Team habe, würde mit dem Profi nicht zurechtkommen.

So soll sich der Profi über Anweisungen aus dem Management hinweggesetzt und nur einen geringen Champion-Pool besessen haben. In Scrims soll er sein Mikrofon gemutet und einfach einen Champion nach seinen Wünschen gewählt haben. Das machte es schwierig, mit ihm zu arbeiten.

Er ist in vielen Fällen der schlechteste Mannschaftskamerad, den man in einem Team haben kann. Natürlich ist er der beste Mann, den man haben kann, wenn es darauf ankommt und er gefeedet ist [Anmerkung: viel Gold besitzt und so anderen voraus ist].

Der ehemalige Team-Chef gesteht auch ein, dass er schon vor der Verpflichtung wusste, dass es sehr wahrscheinlich nicht klappen würde.

Als ich ihn bekommen konnte, dachte ich: ‘Die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns ist hoch. Die Wahrscheinlichkeit eines unglaublichen Erfolgs ist aber nicht null.’

Was kritisiert ocelote am Wechsel? Nachdem die Saison nicht gut verlaufen war, war eine Trennung zwischen dem Team und Rekkles unvermeidlich. Doch auch hier soll es Probleme gegeben haben.

Thorin berichtet, dass Rekkles selbst gesagt habe, dass er verhindern möchte, dass G2 Esports noch Gewinn aus diesem Transfer schlägt. Er soll selbst versucht haben, seinen Marktwert zu verringern. G2 hingegen wollte den Profi nicht an einen Konkurrenten aus der LEC verkaufen. So endete Rekkles dann in der zweiten französischen Liga.

Er hat sich selbst in den Fuß geschossen. Ich glaube, dass gute Dinge guten Menschen passieren und schlechte Dinge schlechten Menschen. Natürlich gibt es Einzelfälle, aber bei Rekkles war das nicht der Fall. Er ist in der zweiten Liga gelandet, wie er es verdient hat.

ocelote wird stark kritisiert, gilt als heißblütig und konfliktfreudig

Wer kritisiert Rekkles? ocelote war bis 2022 Teamchef von G2 Esports, musste dann aber gehen. Zum Verhängnis wurde ihm ein Video auf Twitter, in dem er mit Andrew Tate feierte.

Der frühere Kickboxer Andrew Tate ist zu einer der berüchtigten Figuren im Internet geworden, vor allem wegen seiner Ansichten und seines Verhaltens gegenüber Frauen. Das wird von vielen als frauenfeindlich angesehen.

G2 Esports verkündete daraufhin, dass man „keine Form der Misogynie“ unterstütze und ocelote verließ das Team.

Doch schon zu seinen Zeiten als Teamchef hatte er sich einige Ausraster erlaubt. Er nannte andere LoL-Teams geizig und bezeichnete den Twitch-Streamer Nickmercs als “Degenerierten mit fragilem Ego”.

Quelle(n):
  1. Dexerto

Diablo 4: 5 Dinge, die ihr immer bedenkenlos verkaufen könnt

Gold ist eine der wichtigsten Ressourcen in Diablo 4 und besonders im Endgame muss man für Item-Upgrades ziemlich viel davon blechen. Wir verraten euch, welche Dinge ihr im späteren Spiel problemlos verkaufen könnt, um euren Goldvorrat aufzustocken.

Wenn ihr im Endgame eure Ausrüstung aufwerten oder verzaubern wollt, gehen schnell mal ein paar Millionen eures wertvollen Goldes über die Ladentheke. Ebenso für Reparaturen. Aber zum Glück gibt es in Diablo 4 genug Kram, den ihr problemlos verkaufen könnt.

Zudem lohnt sich ein regelmäßiger Besuch bei den Händlern auch noch aus einem anderen Grund: dort gibt es für Gold richtig gute Ausrüstung.

Welche Dinge kann ich verkaufen? In der folgenden Auflistung nennen wir euch die Gegenstände, die ihr in Diablo 4 immer bedenkenlos verkaufen könnt:

Vor dem Endgame solltet ihr Items übrigens eher verwerten, da ihr zu Beginn eher die Materialien benötigt, als das Gold. In dem Video erfahrt ihr, welche Items ihr zu Beginn besser verwerten und welche ihr verkaufen solltet:

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Wann sollte ich in Diablo 4 Items verwerten oder verkaufen?

Diese 5 Dinge könnt ihr bedenkenlos verkaufen

Ausrüstung, die ihr nicht benutzen könnt

Vermutlich kennt jeder, der Diablo 4 spielt, das Phänomen. Ihr killt ein paar Monster, öffnet euer Inventar in freudiger Erwartung auf guten Loot und bemerkt durchgestrichene Gegenstände. Ihr habt Items für eine andere Klasse bekommen.

Diese könnt ihr behalten, falls ihr die Klasse auch spielt – oder spielen wollt. Ihr findet aber vermutlich beim Spielen mit der Klasse ohnehin etwas Gleichwertiges.

Ihr könnt sie deshalb einfach verkaufen, denn: Vor allem höherstufige Items bringen euch einen guten Goldbetrag ein. Ein Zweihandschwert auf Stufe 94 hat mir über 27.000 Gold eingebracht.

Gegenstände, die nicht für eure Klasse geeignet sind, sind mit einem roten Kreuz gekennzeichnet

Ausrüstung, die nicht zu eurem Build passt

Es kann sein, dass ihr Items bekommt, die zwar eine hohe Stufe und ganz gute Stats haben, euch aber nichts bringen. Etwa, weil sie einfach nicht zu eurem Build passen oder ihr andere Stats eher benötigt. Ein Item, das euch +2 Stufen auf eine bestimmte Fähigkeit gibt, ist zwar nichts Schlechtes, hilft euch aber nicht weiter, wenn ihr diese Fähigkeit gar nicht spielt.

Behalten solltet ihr es nur, wenn die anderen Fähigkeiten gut zu eurem Build passen und ihr den einen, nicht benötigten Affix, durch Verzauberung ändern könnt. Die besten Builds findet ihr in unserer Tier List:

Mehr zum Thema
Diablo 4 Tier List: Beste Builds im Endgame für Solo & Gruppen
von Benedict Grothaus

Alle magischen Items

Magische Items, also „blaue“ Gegenstände, könnt ihr bedenkenlos verkaufen – insofern ihr sie überhaupt noch aufhebt. Dasselbe gilt für die weißen Items. Meistens ist es im späteren Spiel eher der Fall, dass man sowieso so viele „gelbe“ Items und Legendarys findet und spätestens dafür eher die magischen Sachen aus dem Inventar kickt.

Bei den „gelben“ Items lohnt sich hingegen durchaus nochmal ein zweiter Blick, denn dahinter können sich wahre Trophäen verstecken, die euch ordentliche Boosts verpassen.

Alles, was einen hohen Wert hat

Es kann durchaus sein, dass ihr im Verlauf so viele Materialien bekommt, dass ihr keine neuen benötigt oder sogar gar nicht mehr aufnehmen könnt. Falls ihr also Ausrüstungsgegenstände in eurer Kiste oder im Inventar habt, die nicht mehr benötigt werden, aber aufgewertet sind, lohnt sich ein Verkauf.

So kann euch ein legendäres Amulett auf Level 86 mal eben um die 66.000 Gold einbringen. Zwar kommt das nicht an die Kosten ran, die ihr für das Amulett in dem Fall beim Aufwerten bezahlt habt, aber besser als nichts.

Uniques haben einen enorm hohen Wert. Ob ihr diese verkaufen oder behalten wollt, solltet ihr euch gut überlegen, da ihr manche davon nur selten bekommt. Bei einem Verkauf von einem Amulett der Stufe 79 mit der Kennzeichnung „Vermacht“ bekommt ihr 248.000 Gold. Für einen „vermachten“ Unique-Bogen auf Stufe 88 sogar saftige 446.600 Gold.

Einzigartige Gegenstände sind teilweise stark, passen oft aber schlicht nicht zu eurem Build. Die meisten werdet ihr vermutlich niemals nutzen können. Habt also keine Scheu davor, sie einfach zu verkaufen.

Alles, was euer Inventar und eure Kisten verstopft

Falls der Platzmangel euer primäres Problem ist – neben dem Mangel an Gold – ist der Verkauf von allem, was ihr gerade nicht gebrauchen könnt, die beste Lösung. Besonders dann, wenn ihr genügend Materialien habt und zufrieden mit eurer Ausrüstung seid.

Vor allem Edelsteine verstopfen euer Inventar. So kommt es vor, dass ihr nach einem Dungeon-Run viele Edelsteine im Inventar habt, sowie „blaue“ Items, die ihr nicht gebrauchen könnt. Davon könnt ihr einiges gegen einen kleinen Goldbetrag tauschen.

Mit der Leertaste, dem X (Xbox-Controller) oder dem Viereck (PlayStation-Controller) könnt ihr die Gegenstände im Inventar als Ramsch markieren und den Kram in einem Rutsch beim Händler verkaufen. Auch Kleinigkeiten wie Edelsteine.

Alles, was ihr darüber hinaus zum Verkaufen & Zerlegen von den Items wissen müsst, haben wir euch hier aufgelistet:

Diablo 4: Items verkaufen, verwerten oder behalten? Wann sich was lohnt

Quelle(n):
  1. Gamerant

Wenn ihr wissen wollt, was Zusammenhalt ist, holt euch dieses Spiel für 60 % günstiger im Steam Summer Sale

Der Steam Summer Sale lockt aktuell mit zahlreichen Angeboten. Unter den Spielen befindet sich eine besondere Perle namens Eville, mit der MeinMMO-Autorin Jasmin Beverungen ganz neue Erfahrungen machen durfte. Falls ihr nicht wissen solltet, um was für einen Titel es sich dabei handelt, hat euch Jasmin einen Überblick über das Spiel geschrieben. Ansonsten könnt ihr direkt zum zweiten Teil des Artikels rüberspringen.

Wie spielt sich Eville? Seit Ende letzten Jahres ist das Multiplayer-Social-Deduction-Spiel Eville auf dem Markt. Ihr könnt euch den Titel so ähnlich wie das „Werwölfe“-Spiel vorstellen: Eine Gruppe unschuldiger Dorfbewohner wird von Verschwörern infiltriert und muss über mehrere Runden aufdecken, wer aus der Gruppe zu den Übeltätern zählt.

Es gibt nämlich einen Tages- und Nachtrhythmus. Am Tag über gehen die Dorfbewohner bestimmten Aufgaben nach, stellen Fallen auf oder brauen sich Tränke zum Schutz vor den Verbrechern. Jeder Bewohner hat dabei sein eigenes Haus, in das er sich nachts zurückzieht.

Seid ihr selbst ein Verbrecher, müsst ihr jede Nacht einen der Dorfbewohner umlegen. Dazu lauft ihr in die Häuser der (meist schlafenden) Dorfbewohner und tötet diese im besten Fall. Am darauffolgenden Tag wird entschieden, welcher Spieler sich am verdächtigsten verhalten hat und dementsprechend verbrannt wird.

Eville Titel title
Wer ist wohl der Übeltäter?

Am Anfang einer jeden Runde wird euch dabei eine zufällige Rolle zugewiesen. Seid ihr auf der Seite der Dorfbewohner eingeteilt, könnt ihr mit einer speziellen Gabe bei der Aufklärung helfen. Der Seher kann beispielsweise magische Fallen aufstellen, die wie eine Art Überwachungskamera fungieren.

Durch die unterschiedlichen Rollen und Tränke, die beispielsweise für das Wachbleiben in der Nacht sorgen, spielt sich keine Runde wie die andere. Doch neben dem abwechslungsreichen Gameplay hat mich vor allem die Community überzeugt.

Was hat mir an Eville besonders gut gefallen? Bevor ihr eine Runde startet, könnt ihr euch entscheiden, auf welcher Sprache ihr den Titel spielen wollt. Entscheidet ihr euch für die englische Community, habt ihr eine größere Auswahl an Lobbies. Doch ich habe mich bewusst dafür entschieden, das Spiel auf Deutsch zu spielen und es nicht bereut.

Dadurch, dass die Community auf Deutsch kleiner war, wurde man über mehrere Abende hinweg zufällig mit Leuten zusammengeworfen, mit denen man bereits gespielt hat. Dadurch haben sich so etwas wie Insider in der Gruppe und kleine Freundschaften entwickelt.

Ein ähnliches Spielprinzip gibt es übrigens auch bei Among Us:

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Among Us – Hide n Seek Trailer The Game Awards

Die Verbundenheit kam unter anderem dadurch zustande, dass das Spiel mit Voice Chat funktioniert. Für schüchterne Personen ist es auch möglich, nur den Chat zu nutzen. Doch gerade durch den Voice Chat fühlte man sich den anderen Personen „verbundener“ und konnte mehr Witze zünden als im Chat.

Dank der Freund-Funktion habe ich die Leute irgendwann hinzufügen und mit ihnen bewusst neue Termine für Spielrunden ausmachen können. Die Leute waren sehr zuverlässig und so wurden wir zu einer Spielgruppe. Ein besonders einschneidendes Erlebnis hatte mir gezeigt, wie sehr ich mich auf die Truppe verlassen kann.

Eville hat unsere Truppe zusammengeschweißt

In einer Runde verirrte sich plötzlich eine englischsprachige Person in unsere Gruppe. Wir hatten den für uns Fremden freundlich empfangen und wechselten extra für ihn auf Englisch, damit er dem Geschehen folgen konnte.

Nach kurzer Zeit stellte sich jedoch heraus, dass die Person hatte keine guten Absichten: Ich hatte mich in meinem Haus auf die bevorstehende Nacht vorbereitet. Dort braute ich mir einen Trank, der es mir erlaubte, nachts wach zu bleiben. Dadurch konnte ich potentiellen Mördern entkommen und mich so eine weitere Nacht schützen.

Eville Titel title
In der Nacht kommen die Mörder.

Doch der neue Spieler gesellte sich ebenfalls in mein Haus. Nach anfänglichem „Hi“ und „Wie geht’s“ wurde schnell klar, worauf der Fremde abzielte: Er begann mich plötzlich „Baby“ zu nennen und anzügliche Dinge zu sagen.

Als ich daraufhin aus dem Haus rannte und mich anderen aus der Gruppe anvertraute, entschieden wir uns dafür, die englischsprachige Person sofort rauszuwählen, zu melden und zu blockieren. Unabhängig davon, was für eine Rolle der Spieler eigentlich hat.

In seiner Wut warf der Spieler uns Dinge an den Kopf, die mit unserer deutschen Herkunft zu tun haben, ich hier besser nicht noch einmal wiederholen möchte. Bislang habe ich mich in keinem Moment so verletzlich und geschützt in einem Videospiel gefühlt wie in Eville. Das hätte ich vor dem Installieren des Spiels niemals gedacht.

Die Gruppe hätten den Vorfall ja auch einfach ignorieren oder meine Sorgen nicht ernst nehmen können. Somit ist mir bei Eville vor allem die tolle Community (abgesehen von der einen Ausnahme) im Gedächtnis geblieben.

Das Traurige an der Geschichte: Leider hat sich unsere Truppe mittlerweile aufgelöst und wir vergnügen uns in anderen Spielen. Ich denke heute noch oft an den Vorfall und daran, was vielleicht aus der Gruppe geworden ist. Denn so freundliche Menschen habe ich selten in einem Spiel gesehen.

Aktuell ist Eville zu einem Preis von 5,99 Euro statt 14,99 Euro erhältlich. Weitere Infos zum Spiel findet ihr auf MeinMMO: Fans von Among Us feiern neues Multiplayer-Spiel auf Steam – Jagt Axtmörder in einem malerischen Dorf

Starfield: Screenshots zeigen eine bekannte Waffe, Spieler sagen: „Selbst in 2330 verwendet man sie also noch“

Zwei Screenshots bieten einen Einblick in Starfield und zeigen eine Waffe, die an eine Version der AK-47 erinnert. Spieler wirken überrascht über die Waffe in dem Setting, das weit in der Zukunft spielt.

Was ist Starfield für ein Spiel? Starfield ist ein futuristisches RPG von Bethesda, das 20 Jahre nach einem Kolonialkonflikt spielt, der 2310 zwischen zwei großen Fraktionen stattgefunden hat.

Aktuell wird zudem über Screenshots diskutiert, die auf einem Discord-Server gepostet wurden. Auf den Bildern sieht man eine Waffe, die vielen Spielern bekannt vorkommt.

Hier seht ihr einen Trailer zu Starfield:

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Starfield – Official Gameplay Trailer

„Bethesda hat eine Obsession mit AKs entwickelt“

Was sind das für Screenshots? Auf seinem Discord-Server zeigt Idle Sloth, der sich auf Twitter als „Xbox News Guy“ bezeichnet, zwei Bilder, die anscheinend aus Starfield stammen. Diese Screenshots wurden auf Twitter und Reddit aufgegriffen.

In diesem Beitrag vom 5. Juli im Subreddit von Starfield seht ihr eine Aufnahme aus dem Spiel:

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Was ist das für eine Waffe? Die Waffe, die der Spielcharakter in den Händen hält, sieht aus wie eine Ak-47. Ein sowjetisches Sturmgewehr, das von dem russischen Waffenkonstrukteur Michail Kalaschnikow entwickelt wurde. Es begegnet euch in Shootern wie Call of Duty, Counterstrike oder Battlefield des Öfteren.

„Ich denke, es erfordert immer ein sensibles Gleichgewicht zwischen Realismus, Simulation und Hollywood“, bemerkt Tim Lamb, der Produzent von Starfield (via Jeux vidéo). Somit sei es nicht verwunderlich, auch in diesem Setting noch eine moderne Form des AK-47 zu nutzen.

Darüber wird aktuell in den sozialen Medien diskutiert.

Was sagt die Community zu der Waffe? In einem weiteren Post auf Reddit wird die gezeigte Waffe von vielen Nutzern aufgegriffen. Der Beitrag von u/Neosss1995 im Subreddit r/GamingLeaksAndRumours verzeichnet aktuell über 100 Kommentare. TachankaIsTheBest schreibt: „Eine AK… interessant“ (via Reddit) und erhält dafür über 230 Upvotes.

Look_A_Zombie0 schreibt: „Selbst im Jahr 2330 verwenden Menschen immer noch AK’s. Das ist wirklich beeindruckend in Bezug auf Zuverlässigkeit“ (via Reddit). „Sie sind auch in der Halo-TV-Serie zu sehen und erweitern somit die AK-Geschichte bis zum Jahr 2552“, antwortet dovahbe4r darauf.

Der Nutzer Casual_Garbage kommentiert: „In letzter Zeit hat Bethesda eine Obsession mit AKs entwickelt. Schaut euch Fallout 76 an.“

Wie viel von der AK-inspirierten Waffe letztlich im Spiel vorhanden sein wird, bleibt abzuwarten. In einem Interview hat ein Entwickler bereits über eine andere Waffe gesprochen, die es in Starfield geben wird:

In dem Weltraum-RPG Starfield wird es eine beängstigende Waffe geben, die 25 Läufe hat

Quelle(n):
  1. Jeux vidéo

Zwei neue MMORPGs haben jetzt ihre Tests gestartet

In dieser Woche gab es viele Informationen zu MMORPGs in Entwicklung. Teredor etwa ist in die Alpha gestartet, Roland Emmerich macht ein MMORPG und Ashes of Creation präsentiert sein Housing-System. Doch auch bei WoW, New World und Black Desert ist einiges passiert. Wir fassen zusammen.

Die Highlights der Woche:

Die Diskussion der Woche: Der Twitch-Streamer Asmongold behauptet, dass WoW einen Neustart bräuchte – am besten so wie FFXIV. Viele widersprechen dieser Aussage, da WoW zwar Probleme habe, aber längst nicht so kaputt sei. Wie seht ihr das?

Ein großes Update für New World, neue Infos zu zwei MMORPG-Hoffnungen

Das passierte bei den großen MMORPGs:

Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

  • New World hat den nächsten großen Quartals-Patch veröffentlicht. Mit dabei sind der erste Raid für 20 Spieler, eine neue Season-Herausforderung, neue Gegenstände für Crafter und eine Saison-Aktivität.
  • Aion Classic verschiebt den Release von Patch 2.0 von Ende Juli auf August, um den Spielern mehr Zeit zu geben, die nostalgische Spielwelt zu erleben (via Gameforge). Mit 2.0 werden unter anderem das Level-Cap erhöht und neue Gebiete veröffentlicht.
  • EverQuest 2 macht einige seiner Erweiterungen kostenlos, während EverQuest 1 eine neue Erweiterung angekündigt hat (via MassivelyOP).
  • Albion Online bekommt eine neue Waffenart, die Gestaltwandlung erlaubt. Wie das aussieht, könnt ihr euch in diesem Video anschauen:
Video starten
Albion Online: Trailer zu den Shapeshifter-Waffen

Das passierte bei den MMORPGs in Entwicklung:

Das sind die MMORPG-News der Woche im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr in dieser Woche sonst etwas Interessantes erlebt, was ihr erzählen möchtet? Oder haben wir womöglich etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

Wer die aktuell besten MMORPGs sucht, wird hier fündig:

Die 10 besten MMORPGs 2023 – Welches passt zu mir?

Wenn ihr der ultimative Bösewicht sein wollt, hat uns der Chef-Entwickler eine Anleitung gegeben, wie ihr das in Baldur’s Gate 3 machen könnt

Kaum ein Spiel schafft es, dass man sich wie der echte Bösewicht fühlt. MeinMMO-Chefredakteurin Leya Jankowski glaubt, dass Baldur’s Gate 3 genau diese Fantasie erfüllen kann. Sie sprach mit Chef-Entwickler Swen Vincke darüber, wie man in seinem Rollenspiel den ultimativ bösen Weg geht.

Es ist ein heißer Tag in Belgien (Gent) und ich habe gerade die neueste Version von Baldur’s Gate 3 gespielt. Ich bin zu Besuch bei Larian Studios, die im August eines der am meisten erwarteten Rollenspiele der letzten Jahre veröffentlichen. Das Spiel wird im August für PC erscheinen, also einen Monat früher als geplant.

Während meines Besuchs kündigen die Entwickler den neuesten „Origin“-Charakter an. Das sind vorgefertigte Charaktere, die man als Alternative zu einem eigenen Charakter spielen kann. Origins haben ihre eigene Geschichte, die ihr im Laufe des Spiels entdeckt.

The Dark Urge ist sein Name, der übersetzt so viel wie „ Das Dunkle Verlangen” bedeutet. Mit ihm spielt man einen wahnsinnigen, blutrünstigen Mörder.

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Ihr dürft in Baldur’s Gate 3 einen wahnsinnigen Mörder spielen, der so übel ist, dass selbst böse NPCs euch fürchten
von Benedict Grothaus

Ich fange an, über den ultimativen Bösewicht nachzudenken und wie Baldur’s Gate 3 einem die Möglichkeit gibt, genau diese dunkle Fantasie auszuleben. Es gibt nicht viele Spiele da draußen, die einem das wirklich erlauben.

Als ich zu meinem Interview mit Swen geführt werde und er mit einem freundlichen Lächeln friedlich auf einer Parkbank sitzt, ist für mich der perfekte Moment gekommen, ihn nach dem ultimativ bösen Guide für sein Spiel zu fragen.

Folge immer dem dunklen Trieb

MeinMMO: Ich denke, Baldur’s Gate 3 ist ein wirklich gutes Spiel, um einen extrem bösen Charakter zu spielen. Du hast in deiner Präsentation viele böse Sachen gemacht, wie ein Kind ermorden oder Teile deiner Gruppe für einen absurden Plan zu opfern. Ich denke, du bist genau die richtige Person, um mir Tipps zu geben, wie ich in Baldurs Gate 3 den ultrabösen Charakter spielen kann.

Swen Vincke: Wenn du der ultimativ böse Charakter sein willst, würde ich dir empfehlen, The Dark Urge zu spielen und seinem Trieb zu folgen. Jedes Mal, wenn du die Wahl hast, seinen finsteren Gedanken zu folgen, tust du genau das. Dann wirst du wirklich böse.

MeinMMO: Worauf muss ich achten, wenn ich Entscheidungen treffe? Was gehört dazu, einem dunklen Pfad zu folgen?

Swen Vincke: Du bekommst große Macht, wenn du dem dunklen Trieb folgst. Ich will nicht zu viel verraten, aber dein Trieb ist mit etwas sehr Bösem verbunden. Du wirst oft aufgefordert, Dinge zu tun, die sehr böse sind, und wenn du dem folgst, wächst deine Macht sehr schnell. Aber du wirst sehr einsam und endest allein.

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von Leya Jankowski

MeinMMO: Einer deiner Kollegen hat mir erzählt, dass du alleine endest, wenn du dem dunklen Pfad folgst. Woher kam diese Idee?

Swen Vincke: Wenn du mit Leuten zu tun hast, die böse sind und viel Macht haben, will jeder diese Macht haben. Irgendwann muss man sie alle loswerden.

MeinMMO: Gibt es keine Gefährten, die mehr auf der bösen Seite sind, die man mitnehmen kann?

Swen Vincke: Auf jeden Fall kannst du böse Begleiter mitnehmen. Aber du musst ihnen ja etwas geben. Also wenn du wirklich böse spielen willst, musst du einfach jede Konkurrenz loswerden.

Wenn du einen Begleiter mitnimmst, musst du ihm bis zu einem gewissen Punkt vertrauen. Also würde ich sie alle umbringen. Dann würde ich ein böser Gott werden, was möglich ist. Ich würde jeden bei der ersten Gelegenheit umbringen, so dass ich mich nicht mit ihnen befassen muss.

MeinMMO: Moment, du kannst ein böser Gott werden?

Swen Vincke: Ohne zu viel zu verraten, ja, du bekommst göttliche Kräfte.

Seht hier den Release-Trailer von Baldur’s Gate 3

Nur wenige wollen der Bösewicht sein

MeinMMO: Warum glaubst du, dass es so wenige Spiele gibt, die dich wahrhaftig böse sein lassen?

Swen Vincke: Das ist richtig viel Arbeit. Wir haben das im Spiel, weil es uns wichtig war, dass du wirklich eine Wahl bekommst. Jede Entscheidung muss irgendwo hinführen

Statistisch gesehen, spielen die meisten Leute eh nicht böse. Wenn 95% deiner Zielgruppe gut spielen und nur 5% böse, dann lohnt sich die Arbeit kaum. Aber auch wenn es nur wenige sind, glaube ich, dass es wichtig ist eine Wahl zu haben, weil deine Entscheidungen sonst nichts wert sind. 

MeinMMO: Hast du Daten aus dem Early Access, was eure Spieler eher gemacht haben?

Swen Vincke: Diese Daten schaue ich mir lieber nicht an, weil das sonst meine Entscheidungen beeinflussen würde. Wir haben Dinge da drin, die unfassbar teuer sind und nur 0,00001% werden die sehen, aber das ist wie ich das Game haben möchte.

MeinMMO: Warum ist es so schwierig einen bösen Pfad umzusetzen? Es muss sich auch böse anfühlen, wenn du etwas tust und nicht viele Games schaffen das. 

Swen Vincke: Du brauchst eine Motivation um böse oder gut zu sein, du brauchst einen Grund irgendwo dazwischen zu sein. Wir sind bei irgendwas von 170 Stunden an Cinematics im Spiel, einfach nur um verschiedene Auswahlmöglichkeiten zu bedienen. Du wirst niemals alles davon sehen, das ist unmöglich. Wir wollen auch gar nicht, dass du das alles siehst.

Eine gute Schurken-Geschichte braucht einen Grund

MeinMMO: Was glaubst du persönlich, was eine gute Schurken-Geschichte ausmacht?

Swen Vincke: Ein Grund, ein Schurke zu sein. Also warum bist du auf diesem Weg?

Am Anfang des Spiels triffst du ein paar Flüchtlinge und du entscheidest über ihr Schicksal. Du kannst sie zurücklassen oder du bringst sie um, um einen bösen Kult zu infiltrieren. Wenn du den mörderischen Weg nimmst, triffst du eine Frau, eine Drow, ihr Name ist Minthara und du kannst mit ihr schlafen.

Du triffst sie später wieder und sie ist beim Kult in Ungnade gefallen. Jetzt kannst du dich wieder entscheiden, sie umzubringen oder du kannst sie retten, indem du ihr hilft zu fliehen. Sie wird dann deine Begleiterin.

Sie erzählt dir, dass sie böse Dinge getan hat, weil sie Teil des Kultes war und dem gefolgt ist. Sie fragt dich dann, warum du all diese bösen Sachen getan hast, was dein Grund war. Warum hast du all diese Leute umgebracht? Ich wurde kontrolliert, du nicht. Also Warum? 

Und jetzt kannst du dich entscheiden, was deine Motivation war und sagst das. Das ist ein wirklich guter Moment, wenn sie dich das fragt. Du bekommst auch viele interessante Antworten, aus denen du wählen kannst.

Ohne Vertrauen gäbe es keinen dunklen Pfad

MeinMMO: Das ist wirklich schlau. Als ich mir deine Gameplay-Präsentation angesehen habe, ist mir etwas aufgefallen. Wenn ich an eine böse Person denke, ploppt als erstes in meinem Kopf auf, dass ich einfach herumrenne und jeden umbringe. Aber in Baldur’s Gate 3 hat böse viel mit Manipulation zu tun, was ich interessant finde.

Swen Vincke: Es gibt zwei große Themen im Spiel, eines davon ist Vertrauen. Vertrauen ist wichtig für uns, weil das Spiel über eine Gruppe läuft. Es ist im Grunde eine Gruppe von Menschen, die sich aus einem Grund zusammengefunden haben. Sie haben das gemeinsame Problem, einen Parasiten im Kopf zu haben, den sie loswerden müssen.

Und wenn man es mit einer Gruppe von Menschen zu tun hat, die zusammen reisen, müssen sie einander vertrauen. Also haben wir sie in verschiedene Szenarien gesteckt und ihnen Hintergrundgeschichten gegeben, in denen sie einander direkt misstrauen. Es gibt Möglichkeiten, dass sie sich gegenseitig vertrauen und so gut miteinander auskommen, dass sogar ein gewisses Maß an Manipulation in Ordnung ist. Aber es gibt auch die andere Seite, wenn sie sich gegenseitig misstrauen.

Alle haben ihre Geheimnisse. Im Spiel kann man ihre Gedanken lesen, um herauszufinden, was ihre Wünsche und Geheimnisse sind. Das ist etwas, was man moralisch nicht tun sollte. Und wenn sie es herausfinden, kann das der Grund sein, warum sie dich angreifen oder deine Gruppe verlassen.

Aber du kannst damit durchkommen, wenn du den bösen Weg gehen willst. Die Tatsache, dass Vertrauen so wichtig ist, macht dieses böse Storytelling erst möglich.

Dark Urge Baldurs Gate 3
Mit Dark Urge habt ihr immer eine Stimme im Kopf, die euch auf einen dunklen Pfad führen will

Warum der Release vorgezogen wurde

MeinMMO: Ihr habt euch entschieden, den Release vorzuziehen. Warum habt ihr das gemacht? Die meisten Studios sagen, dass sie später kommen, besonders während der Pandemie.

Swen Vincke: Das hatte mehrere Gründe. Einer davon war, dass wir entscheiden mussten, ob wir die Veröffentlichung auf allen Plattformen gleichzeitig machen. Das war zunächst unser Ziel. In diesem Fall hätten wir den Release weiter nach hinten verschieben müssen.

Das wollten wir nicht, weil wir schon seit 6 Jahren an dem Spiel arbeiten. Auf dem PC ist es schon fast fertig. Also haben wir uns gesagt, wenn wir den Release aufteilen, können wir den PC zuerst rausbringen.

Es ist eine ziemlich volle Saison, viele Spiele kommen raus. Viele werden nach Aufmerksamkeit schreien. Anfang August ist noch relativ frei, da können wir uns mit der PC-Version positionieren. Und dann werden wir die PS5-Version ein bisschen nach hinten schieben, weil die noch ein bisschen mehr Arbeit braucht.

Das hat auch Druck von unserem Team genommen, weil wir jetzt eins nach dem anderen machen können. Erst PC, dann Konsole. Hätten wir das verschoben, wäre es Ende des Jahres gewesen und das wollten wir nicht.

MeinMMO: Gibt es bestimmte Spiele, die ihr vermeiden wolltet? Ich meine natürlich Starfield.

Swen Vincke: Ich wollte gerade sagen, ob du mich nach Starfield fragen willst. Also dieses Jahr hatten wir: Zelda, Diablo, Starfield, das neue Cyberpunk und wir haben noch nicht mal Ende Oktober. Wenn der August unser Monat ist, bin ich glücklich.

An dieser Stelle schonmal ein Danke an Swen Vincke, dass er sich die Zeit genommen hat, über das Böse in Baldur’s Gate 3 mit mir zu sprechen.

Es gibt noch einen zweiten Teil des Interviews, in dem ich mit Swen über den Einsatz von KI in der Spieleentwicklung gesprochen habe. Das passt aber thematisch nicht so gut zum Rest des Interviews, deshalb teilen wir es an dieser Stelle auf und geben ihm seinen eigenen Raum.

Was sagt ihr zum ultimativ bösen Pfad in Baldur’s Gate 3? Habt ihr nach diesem Interview jetzt Lust, diesen zu gehen?

„Weltraumfilme sind die neuen Vampirfilme“ – Sängerin warnte Jennifer Lawrence davor, in einem SciFi-Film mitzuspielen

Jennifer Lawrence spielte die Hauptrolle in dem Science-Fiction-Film Passengers. In einem Interview berichtet sie darüber, warum sie ihr Mitwirken in dem Film bereut – dabei wurde sie vorher von der Sängerin Adele gewarnt.

Passengers ist ein Science-Fiction-Film mit romantischen Elementen des norwegischen Regisseurs Morten Tyldum. Er kam im Dezember 2016 in die amerikanischen Kinos, im Januar 2017 dann in Deutschland.

Die Hauptrollen wurden durch Jennifer Lawrence und Chris Pratt besetzt, der aktuell in Guardians of the Galaxy 3 zu sehen ist. Davor verlieh Pratt Mario seine Stimme in „Der Super Mario Bros. Film.

In einem Interview mit der New York Times berichtet Jennifer Lawrence von ihrer Rolle in Passengers. Auf die Frage, welcher Film sie ihre Entscheidungen überdenken lässt, habe sie den Sci-Fi-Streifen benannt. Die erfolgreiche Sängerin Adele habe sie vorher sogar gewarnt.

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Deutscher Trailer zum SciFi-Film Passengers

„Ich denke, jeder hatte genug von mir.“

Wovor warnte Adele sie? „Sie meinte, ‘Ich habe das Gefühl, Weltraumfilme sind die neuen Vampirfilme.’ Ich hätte auf sie hören sollen.“, so Lawrence (via Variety). Sie habe Passengers oft als Rückschlag ihrer Karriere gesehen.

Die romantische Beziehung zwischen den Hauptcharakteren und vor allem das Verhalten des männlichen Protagonisten halten viele für problematisch. Denn: James „Jim“ Preston (Pratt) weckt Aurora Lane (Lawrence) frühzeitig aus ihrem Kälteschlaf und setzt sie dadurch einer enormen Gefahr aus (via Filmstarts).

Auf Rotten Tomatoes verzeichnet Passengers eine Gesamtwertung von nur 30 %. In ihrer Bewertung, die als „Top Critic“ gekennzeichnet ist, schreibt die Nutzerin Anne Cohen: „Passengers nimmt eine potenziell interessante Debatte über Consent (Zustimmung) und überdeckt sie mit kitschiger Romantik und problematischem Sex“ (via Rotten Tomatoes).

Insbesondere Consent und toxische Beziehungsmuster sind Themen, die häufig in den von Adele erwähnten „Vampirfilmen“ diskutiert werden. Auf Moviepilot erfahrt ihr mehr über Romantik-Verfilmungen, die unter einem Fluch leiden.

Aber Jennifer Lawrence war auch unzufrieden mit ihrer Arbeit. „Ich habe nicht die Qualität abgeliefert, die ich hätte liefern sollen“, sagt sie in einem Interview (via Variety). „Ich denke, jeder hatte genug von mir. Ich hatte genug von mir. Es war einfach an dem Punkt angelangt, an dem ich nichts richtig machen konnte“, so Lawrence.

Dass sie 2018 für ihre Rolle in „Mother!“ für die Goldene Himbeere als schlechteste Schauspielerin nominiert wurde, machte das Ganze sicherlich nicht besser für ihr Empfinden.

Was zog sie für Konsequenzen? Jennifer Lawrence habe das Gefühl beschlichen, dass die Fans allein durch ihre Existenz enttäuscht waren. Die Schauspielerin legte eine Pause ein. Ende 2021 kehrte sie in ihrer Rolle als Kate Dibiasky in der schwarzhumorigen Komödie „Don’t Look Up“ zurück.

„Don’t Look Up“ könnt ihr übrigens auf Netflix schauen. Zumindest, wenn ihr noch eines der Abos besitzt:

Auf Netflix könnte bald eine beliebte Abo-Option verschwinden: Einige Leute trifft es dabei besonders hart

LoL: 20-jähriger Profi flüchtet aus Angst vor seinen Coaches – Team wirft 2 Trainer raus

In League of Legends erschüttert die Community gerade ein beängstigender Bericht aus Japan. Der 20-jährige Toplaner des bekanntesten LoL-Teams dort, DetonatioN FocusMe, ist aus dem Gaming-Haus geflohen. Die Lage scheint verzwickt zu sein.

Das ist die News in Kürze:

  • Der 20-jährige Haruki „tol2“ Shibata hat gestern auf Twitter geschrieben, er sah sich gezwungen, aus dem Gaming-Haus von DTM zu flüchten, weil er um sein Leben fürchtete.
  • Angeblich sei er vom Chef-Coach Kazuta „Kazu“ Suzuki bedroht worden, nachdem er sich schon länger „verbal missbraucht“ gefühlt habe
  • Der junge Mann sagt, bei ihm sei eine Anpassungs-Störung festgestellt worden, aber er sei dennoch seit Monaten scharf angegangen worden
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LoL Season 2023: Das Cinematic “The Brink of Infinity”

Wer ist der junge Profi? tol2 ist in seiner Rookie-Saison beim Team, hat also vorher nie für ein Profi-Team gespielt und muss seit Januar 2023 „Evil“ ersetzen, früheren Star-Spieler von DetonatioN FocusMe: Der wechselte im Dezember 2022 zur Konkurrenz.

DetonatioN FocusMe steht im Summer Split der LJL 2023 mit 4-0 Spielen bislang makellos auf Platz 1. Trotzdem scheint es im Team arge Probleme zu geben.

Profi hat sich beim Management beschwert, wurde dafür bestraft

Das sagt der junge Mann: Der 20-Jährige behauptet, er sei wiederholt „verbal missbraucht“ worden. Das begann nach dem Frühlings-Split 2022. Angeblich hätten ihn Chef-Coach Kazu und der Assistenz-Coach Ceros auf dem Kieker.

Als Beispiel für die Sachen, die er ertragen muss, erzählt tol2: Man hätte einen Hund auf der Straße gesehen und Coach Ceros habe zum 20-Jährigen gesagt: „Hey, du bist auch ein Hund, gesell dich doch dazu.“

Er sagt, er hätte sich beim Management über diese Misshandlung beschwert: Die hätten ihm aber gesagt, wenn er das irgendwem erzähle, werde er nie wieder in der Profi-Liga spielen, bei keinem Team. Zudem habe man ihm eine Strafe verpasst. Er sagt, aus seiner Sicht gab es daher keine Möglichkeit, “zu entkommen”.

Der Spieler erzählt, er sei in London zusammengebrochen und konnte nicht aufhören zu weinen, und nur Botlaner Milan (22) half ihm dabei, sich zu beruhigen. Auch ein anderer Botlaner, den 26-jährige Yutaponi, stellt tol2 als einen seiner wenigen Unterstützer in der Lage heraus.

Warum ist er jetzt weggelaufen? Angeblich sei gestern ein großer Streit eskaliert. Danach sei er geflüchtet und traue sich jetzt nicht, ins Gaming-Haus zurückzukehren, weil er nicht weiß, was ihn erwartet. Der letzte Post war:

„Ich hatte das Gefühl, mein Leben sei in Gefahr. Ich möchte im Spiel morgen antreten, aber ich weiß nicht, wie sie reagieren werden, wenn ich ins Gaming-Haus zurückkehre.“

 Wie ist jetzt die Liga? Es gibt noch kein Statement vom Club, auch der Spieler schweigt aktuell.

Die Community auf reddit schaut aber besorgt auf die Situation:

  • Viele solidarisieren sich mit dem Spieler und loben die Mitspieler, die für ihn einstehen: Vor allem Yutaponi sei ein klasse Typ. Der Japaner spielt seit 2013 fürs selbe Team: Nur Faker ist ähnlich treu.
  • Es heißt: Das sei ein Beispiel für die “Japanische” Arbeitskultur
  • Ein Nutzer mutmaßt: Viele Ältere (“Boomer”) könnten das vielleicht nicht nachvollziehen, aber das ein bekanntes Problem mit Coaches generell. Auch im traditionellen Sport gäbe es diese Trainer, die so missbräuchlich auftreten

Die oft jungen Spieler eines Profi-Teams im E-Sport leben in sogenannten “Gaming-Häusern” während der Saison zusammen. Der schlimmste Fall, wie eine Situation ausgehen kann, hat sich in Brasilien ereignet:

Profi-Spieler von CS:GO stirbt mit 19 Jahren – Team streitet Verantwortung ab, muss 72.000 € an Familie zahlen

Team feuert die 2 Coaches

Update 9.7., 12:09 Uhr: Das Team hat reagiert. Man hat bestätigt, dass die Vorwürfe begründet sind. Die Coaches hätten Dinge gesagt, die man als Drohungen auffassen könne.

Das Team hat die beiden Trainer Kazu und Ceros mit sofortiger Wirkung gefeuert.

Destiny 2: Eine Waffe eroberte die Community 2023 im Sturm, bekommt jetzt einen harten Nerf

In Destiny 2 ist die Maschinenpistole „Die Unsterbliche“ sehr beliebt. Sie kam mit der Season 20 in die Trials und sorgte direkt für viel Aufsehen, vor allem in Kombination mit einem bestimmten Perk. Doch dieser wird generft – wie auch einige andere Inhalte im Spiel.

Was ändert sich? Bungie hat in einem Blogpost einen Mid-Season-Patch angekündigt. In diesem planen sie einige Waffen anzupacken, die zu stark oder zu schwach sind. Ein prominentes Ziel ist „Die Unsterbliche“:

  • Sie kam Anfang 2023 ins Spiel und sorgte schon am ersten Trials-Wochenende in Season 20 für fast 10 Millionen Kills, was 9,5 % aller Tötungen entsprach.
  • Sie ist vor allem im PvP und in Kombination mit dem Perk „Ziel anvisieren“ stark. Dieser gewährt euch einen Schadensbonus von 17 %, wenn ihr dasselbe Ziel einige Sekunden lang hintereinander getroffen habt. Der Schaden erhöht sich bei einer kontinuierlichen Feuerrate auf 40 %. Der Bonus ist stark und vor allem sehr simpel zu aktivieren.
  • Kombiniert man das dann noch mit Perks wie „Prallgeschosse“ und „Messsucher“ für mehr Reichweite, kann euch fast nichts mehr stoppen.

Doch das ist künftig vorbei, denn der Perk wird im PvP abgeschwächt. Der maximale Schadensbonus wird von 40 % auf 25 % reduziert. Die PvE-Version bleibt jedoch unberührt.

Neben „Ziel anvisieren“ gibt es auch Nerfs für Impulsgewehre, darunter die Graviton-Lanze, und leichte Buffs für Bögen und Shotguns.

Destiny 2 bekommt 2024 den neuen DLC „Die Finale Form“. Schaut euch hier den ersten Teaser an:

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Destiny 2: Teaser-Trailer zum DLC “Die Finale Form”

Buff für 2 Perks und 2 Waffentypen

Wie stark war die Kombo wirklich? Mercules, einer der Waffen-Designer für Destiny 2, erklärt im Blogpost die aktuelle Situation und zeigt eine Grafik dazu. Diese zeigt die „Kills Over Expected“ für das PvP. Auf der X-Achse seht ihr die Nutzungszeit in Prozent, während auf der Y-Achse die Performance zu sehen ist. Die sollte möglichst bei 0 % liegen, damit sie die „erwartete Leistung“ bringt.

„Die Unsterbliche“ und auch die Graviton-Lanze überschreiten den Wert leicht, werden aber überproportional viel genutzt. Darum kommt es zu den Nerfs.

Destiny 2 Waffen-Performace

Welche Perks werden noch verändert? Zwei Perks bekommen einen Buff:

  • Direkt in die Magengrube: Der Malus beim automatischen Zielen wurde um 37,5 Prozent reduziert.
  • Suchtrupp: Der Malus beim automatischen Zielen wurde um 33 Prozent reduziert.

Welche Waffen werden verändert?

  • Leichte Bogen
    • Die Startdistanz für die vorgegebene Schadensabnahme wurde von 15 m auf 25 m erhöht.
    • Die Enddistanz für die vorgegebene Schadensabnahme wurde von 20 m auf 45 m erhöht.
    • Erhöhung der endgültigen Präzision um ~10 %.
  • Maschinenpistolen
    • Es wurden Verbesserungen am dynamischen Fadenkreuz der Zielvorrichtung von Shayuras Zorn vorgenommen.
  • Leichte Schrotflinten
    • Verringerung des Streuwinkels der äußeren horizontalen Pellets um 15 %.
  • Graviton-Lanze
    • Der PvE-Schaden wurde um 67 % erhöht.
    • Die zusätzliche Zielhilfe durch den Katalysator wurde entfernt.
    • Der von der Kosmologie-Explosion verursachte Schaden gegen Spielende wurde um 40 % reduziert.
  • Keine Zeit für Erklärungen
    • Die Reichweite-Stat wurde um 10 reduziert.
  • Löwengebrüll
    • Ein Problem wurde behoben, bei dem der Chimära-Perk auf dem Katalysator die Verstärkungen nicht auf kinetische und Power-Slot-Waffen anwendete.

Wie geht es nach dem Update weiter? Für Season 22 sind weitere Änderungen geplant. Im Fokus steht vor allem der Zoom, der komplett überarbeitet werden soll. Außerdem soll der höchste erreichbare Schaden bei fast allen Waffentypen reduziert werden. Wie die Änderungen aber konkret ausfallen, wurde noch nicht verraten.

Wann erscheint der Mid-Season-Patch? Ein offizielles Datum gibt es derzeit noch nicht. Wir befinden uns aktuell in Woche 6 der Season. Da die neue Saison 22 bereits am 22. August starten soll, wird der Mid-Season-Patch wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Was sagt ihr zu den Änderungen? Sind diese richtig oder packt Bungie die falschen Stellschrauben an? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Eine Waffe macht in Destiny 2 gerade wieder Probleme: Bekanntestes Fusionsgewehr aus Destiny 2 jetzt wohl zum 42. Mal kaputt

Neues Mittelalter-MMORPG veranstaltet jetzt kostenlosen Test auf Steam – Belohnt euch, wenn ihr fair im PvP seid

Reign of Guilds ist ein neues MMORPG auf Steam, in dem ihr in der First-Person-Sicht gegen Monster, aber auch gegen andere Spieler kämpft. Es möchte zurück zu den Wurzeln des Genres und hat sich besonders im PvP für einen interessanten Weg entschieden.

Was ist das für ein Spiel? Reign of Guilds ist ein Old School MMORPG mit einer großen Mittelalter-Welt gepaart mit Fantasy-Elementen wie Magie. Im Mittelpunkt stehen die Konflikte zwischen den Gilden, doch auch abseits davon soll es jede Menge zu tun geben.

  • Zu Beginn erstellt ihr euch einen Charakter ohne Klasse und könnt die ersten Attributspunkte nach Belieben verteilen. Später habt ihr die Möglichkeit, euch auf eine von 14 „Mini-Klassen“ zu spezialisieren.
  • Es setzt auf ein Action-Kampfsystem, bei dem ihr selbst aktiv zielen müsst. Tab-Targeting wie in WoW wird es nicht geben.
  • Crafting spielt eine wichtige Rolle, denn Items verlieren mit der Zeit an Stärke, weil sie sich abnutzen. Darum müsst ihr ständig neue Ausrüstung herstellen.
  • Für PvE-Fans wird es Dungeons und Weltbosse geben. Außerdem gibt es Player-Housing für jeden Spielertypen.
  • Der große Fokus ist jedoch das PvP. Ihr könnt eine von 60 Festungen erobern, selbst zum Verwalter von einer der 14 Counts aufsteigen oder die Rolle des Königs einnehmen. Der herrscht über die gesamte Welt, sammelt Steuern ein, kann aber auch gestürzt werden.

Dazu setzt das Spiel auf Gildenkriege mit bis zu 150 Teilnehmern. In den meisten Zonen der Spielwelt herrscht außerdem Open-PvP, mit einem besonders interessanten Karma-System.

Wer immer nur „böse“ Feinde ausschaltet, wird zum Heiligen gekürt. Er braucht keine Strafen fürchten und bekommt sogar Rabatte bei Händlern. Wer jedoch wehrlose Opfer außerhalb seiner Level-Reichweite angreift, wird zum „Psycho“. Diese verlieren einen Teil der Ausrüstung und der Erfahrungspunkte, wenn sie getötet werden. Zudem wollen ab einem gewissen Punkt die Händler nicht mehr mit einem sprechen.

Einen ersten Einblick ins Gameplay bekommt ihr hier:

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Reign of Guilds – Update-Trailer

Kostenloser Playtest auf Steam läuft bis zum 17. Juli

Was ist das für ein Test? Aktuell läuft auf Steam der vierte Playtest zu Reign of Guilds. Dieser läuft bis zum 17. Juli um 21:00 Uhr und ist komplett kostenlos spielbar.

Für die Teilnahme müsst ihr nur die Steam-Seite besuchen und dort den Zugriff für den Playtest anfordern. Ihr bekommt diesen sofort und könnt direkt mit dem Download beginnen.

Im Test enthalten sind das Tutorial, die ersten 2 von 14 Counties sowie die Gildenkämpfe um diese. Im Vergleich zum letzten Test im April wurden das Steuer-System, Anpassungen an der AI und neue Fähigkeiten ins Spiel gebracht. Eigentlich war auch ein weiteres County geplant, das jedoch nicht rechtzeitig fertig wurde.

Wie geht es weiter? Bis zum Early Access sind noch einige Anpassungen geplant, darunter Marktplätze, zwei weitere Counties, Untergrundmechaniken in Form von Minen und Höhlen sowie die Implementierung von Easy Anti Cheat. Wann genau der Early Access startet, ist bisher nicht bekannt.

Aktuell befindet sich Reign of Guilds allerdings spürbar hinter dem Zeitplan. Der ursprüngliche Release für den Early Access war noch für 2021 geplant.

Auf welches Bezahlsystem setzt Reign of Guilds? Das MMORPG wird ein Pay2Play-Titel. Ihr müsst ihn erstmal einmalig kaufen und danach noch ein Abo abschließen, um es spielen zu können.

Im Gegenzug verzichtet es vollständig auf direktes Pay2Win, aber auch „indirektes Pay2Win“. Damit meinen die Entwickler bestimmte Premium-Features wie Buffs, die häufig auch als Pay2Progress bezeichnet werden.

Was sagt ihr zu Reign of Guilds? Spricht euch das Game an? Oder werdet ihr von der altbackenen Grafik und dem Abo-Modell eher abgeschreckt?

Weitere MMORPGs in Entwicklung findet ihr hier: Alle 59 MMORPGs, die derzeit für den PC in Entwicklung sind