Ein neues “Dev Diary”, also Entwicklertagebuch zu Pokémon GO wurde veröffentlicht. Dort wird unter anderem über die Zukunft des Spiels gesprochen – und besonders ein Absatz zu Boni wird gerade von Spielern diskutiert.
Was ist das für ein Dev Diary? In dem Entwicklertagebuch auf dem Pokémon-GO-Blog (via pokemongolive.com) sprechen verschiedene Mitarbeiter aus dem Pokémon-GO-Team über verschiedene Aspekte des Spiels. Das Hauptthema des aktuellen Tagebuchs sind die Jahreszeiten im Spiel.
So schreibt etwa Dan Thomas aus dem Bereich Game Design über die momentan laufende “Jahreszeit der Herkunft”, die verschiedene Orte der Pokémon-Welt in den Mittelpunkt rücken möchte, wie etwa beim “Drachenstiegeabstieg”-Event. Auch der Rest der Season soll an solchen Orten orientiert werden, die letztlich zur anstehenden Johto-Tour führen sollen.
Die Erfahrungen aus den bisherigen Jahreszeiten sollen auch in die Zukunft einfließen. So gab es etwa zur Jahreszeit des Schabernacks eine langfristige Spezialforschung rund um Hoopa, was auch in Zukunft ein Thema werden könnte: “Dabei haben wir viel gelernt und arbeiten hart daran, die nächste Spezialforschung, die eine ganze Jahreszeit umspannt, noch besser zu gestalten. In der Zwischenzeit probieren wir mit der Jahreszeit der Herkunft einen anderen Ansatz aus, der sich mehr auf die monatlich wechselnde befristete Forschung und die Jahreszeitenboni stützt”, erklärt Thomas.
Boni werden thematisiert: Die Jahreszeiten sollen in Zukunft ausgebaut werden. Das beschreibt auch Live Game Director Michael Steranka, der aber auch noch auf einen anderen Punkt der wechselnden Seasons eingeht: “Für uns ist jede neue Jahreszeit eine Chance, den aktuellen Zustand des Spiels zu bewerten und daraus Änderungen und Optimierungen abzuleiten, um es noch weiter zu verbessern”, so Steranka.
Nun wolle man sich in den kommenden Jahreszeiten stärker auf “die Mission von Niantic konzentrieren, Trainer zur Bewegung im Freien, zur Erkundung ihrer Umgebung und zur sozialen Interaktion mit anderen Trainern zu ermutigen”, erklärt Steranka.
In diesem Zuge bewerten wir auch einige Boni neu, die in den letzten Jahreszeiten aktiv waren. Dazu zählen die Effektivität von Rauch bei Stillstand und der erhöhte Schaden in Fern-Raid-Kämpfen. Vielleicht habt ihr bei den letzten Community Day-Events schon bemerkt, dass wir Boni gewählt haben, die euch zu sozialem Gameplay oder Raid-Kämpfen vor Ort animieren sollen. In ähnlicher Weise möchten wir Trainer auf der ganzen Welt mit unseren Jahreszeitenboni dazu animieren, nach draußen zu gehen und die Welt zu entdecken.
Was ist das Problem? In Pokémon GO gibt es seit 2020 verschiedene Boni, die das Spielen von Zuhause aus erleichtern. Ursprünglich auf Grund der Pandemie eingeführt, sehen viele Spieler diese Boni mittlerweile als grundsätzliche Verbesserung des Spiels.
Wichtig ist festzuhalten, das im aktuellen Entwicklertagebuch erstmal nur von einer Neubewertung der Boni gesprochen wird und nicht explizit von einer Abschwächung oder Wegnahme. Dennoch sorgen sich Spieler im Pokémon-GO-Subreddit aufgrund der Formulierungen nun um die Rauch-Effektivität und den Fern-Raid-Schaden. Sie schlagen stattdessen andere Lösungen vor:
“Ugh, bitte nicht”, kommentiert User Bogdwin (via reddit): “Macht den Rauch nicht weniger wirksam, wenn man steht, sondern macht es effektiver, wenn man sich bewegt. Reduziert nicht den Schaden für Fern-Raids, sondern fügt Boni für die physische Anwesenheit beim Raid hinzu, wie zusätzlichen Schaden oder Premium-Bälle.”
“Sie wollen, dass wir erkunden, dann lasst uns einfach in der Nähe nach Pokémon suchen. Ich würde einen neuen Ort aufsuchen, wenn ich sehen könnte, dass es dort ein Relaxo oder etwas anderes Aufregendes gibt… Stattdessen sehe ich nur zwei Safcon, vier Habitak und die Starter/Pikachu, die gerade gefeatured werden”, findet ein User (via reddit).
“Gebt mir doppelte Bonbons für die physische Anwesenheit bei Raids (einschließlich XL-Bonbons) und ich werde viel aktiver”, stimmt “brokeguydtd” (via reddit) zu.
“Rauch sollte ein seltenes Monster (Milza, Galapaflos, etc.) für alle X KMs spawnen, die man läuft”, schlägt User “mwm5062” (via reddit) vor.
Nicht die erste Boni-Diskussion: Schon im Sommer 2021 gab es eine große Diskussion, als einige der “Heim-Boni” wieder zurückgenommen wurden.
Nachdem Niantic den auf 80 Meter vergrößerten Interaktionsradius mit PokéStops und Arenen wieder auf 40 Meter reduzierte, verfassten verschiedene Mitglieder der Community einen offenen Brief, der für viel Aufmerksamkeit sorgte und die Rücknahme der Änderung forderte. Mit Erfolg: Am Ende wurde der Radius wieder erhöht.
Wie seht ihr das Thema? Würde euch eine Änderung der Boni stören oder wäre es für euch kein Problem? Erzählt es uns in den Kommentaren!
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Jeder MMORPG-Veteran dürfte schon einmal von DKP gehört haben – mindestens dann, wenn er einmal einen Raid von innen gesehen hat. Das uralte System hat zwar weitgehend ausgedient, wird aber in Spielen wie WoW Classic noch immer genutzt. Nur was sind DKP eigentlich? MeinMMO erklärt.
Wofür steht DKP? Die Abkürzung steht für „Dragon Kill Points“ und sie zeigen einen numerischen Wert an, der Spielern in einer Raid-Gruppe zugeteilt wird. DKP entstanden erstmals im MMORPG Everquest im Jahr 1999.
Die damals einzigen Raid-Bosse waren die beiden Drachen Lady Vox und Lord Nagafen. Der Spieler Thott hat für seine Gilde Afterlife die Dragon Kill Points erfunden, um die Loot-Verteilung einigermaßen gerecht zu gestalten.
Trivia: Bill “Aftathott” Dyess hat die berühmte Website Thottbot gegründet, welche News für MMORPGs sammeln sollte. Der mehr oder weniger offizielle Nachfolger der Website ist die berühmte WoW-Fansite wowhead, welche 2007 vom Thottbot-Besitzer ZAM Network gekauft wurde. Die Classic-Version der Seite hat sogar seit 2019 ein Thottbot-Theme.
Wo werden sie verwendet? DKP sind eines von vielen verschiedenen Loot-Systemen und sie werden in ihrer eigentlichen Form vor allem von festen Gilden in Raids genutzt. Da das System recht aufwendig zu betreiben ist, greifen Random-Gruppen meist auf leichtere Methoden zurück.
Dementsprechend kommen DKP vor allem aus dem Core-Bereich der MMORPG-Gamer, die sich mit den härtesten Herausforderungen auseinandersetzen. Heute nutzen einige Gilden vor allem in Old-School-Games oder Remakes wie WoW Classic das System immer noch.
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Wo kommt der Begriff MMORPG her? Die Geschichte des Genres in 2 Minuten
DKP als Loot-System für Gilden
Wie funktionieren DKP? DKP werden verwendet, um Beutestücke zu ersteigern. Für die Teilnahme an einem Raid oder einem Boss-Kill bekommen Spieler DKP, mit denen sie dann auf Items bieten können.
Dabei gibt es keine festen Regeln. Die Gilde bzw. der Gildenleiter bestimmt, wie viele Punkte ihr pro Teilnahme bekommt und wie viele Punkte ein Item kostet. Je nach Vorgehen gibt es hier zwei gängige Methoden:
Festpreis: Das Item kostet eine bestimmte Menge DKP und Interessenten können diese zahlen. Bei mehreren Interessenten wird gewürfelt oder geboten.
Gebot: Ein Item startet mit einem Grundwert und die Spieler bieten im Chat oder per stillem Gebot darauf. Der Höchstpreis gewinnt.
DKP können übrigens vom Raidleiter auch abgezogen werden, etwa bei übermäßigen Fehlern oder schlechtem Benehmen. So soll eine gewisse Disziplin gewährleistet werden.
Welche Arten von DKP gibt es? Das Standard-System wird oft als „eqDKP“ bezeichnet. Über die Jahre hat sich das DKP-System aber immer weiterentwickelt. Mittlerweile gibt es Addons und Websites für viele MMORPGs, die sich mit genau solchen Loot-Systemen beschäftigen – etwa Warcraft DKP.
Im Kern bleiben diese Methoden immer gleich, erlauben aber Anpassungen wie separate Punkte für Anwesenheit, Kills oder Teilnahmen oder den Verlauf von Käufen und den aktuellen Ausrüstungs-Stand der Raider.
Eine relativ neue Variante sind die PerfectDKP oder auch Gold-DKP (oder GDKP). Bei diesem System wird quasi direkt mit Gold oder der entsprechenden Spiele-Währung geboten. Wer am meisten Gold bietet, bekommt das Item.
Die gebotene Summe wird dann gleichermaßen auf alle Teilnehmer aufgeteilt, teilweise mit einer kleinen „Steuer“ für die Gilde. So umgeht das System aber das übermäßige Horten von Punkten und sorgt dafür, dass jeder etwas von einem Kill hat – selbst ohne Loot. Dabei kann es zu äußerst absurden Summen kommen:
Was ist der Nachteil an DKP? Ohne Tool sind DKP umständlich zu verwalten. Die Offiziere der Gilde müssen Listen führen und diese manuell aktualisieren. Das Nachschlagen, wer welches Item bekommen hat oder das Nachsehen der eigenen DKP ist so oft umständlich.
Da DKP im Regelfall für Teilnahmen und Kills vergeben werden, haben Neueinsteiger in Gilden immer einen Nachteil. Zwar gibt es ab und an so etwas wie einen „Willkommensbonus“ für Neue, aber das ist nicht immer der Fall.
Zudem kann bei einem DKP-System standardmäßig jeder auf alles bieten. Wenn ihr also als Krieger seit Monaten auf eine Waffe wartet, der Jäger aber mehr DKP hat und sie auch will oder euch trollen möchte, habt ihr Pech.
Welche Systeme werden heute verwendet? DKP sind vor allem aus der Not heraus entstanden, kein besseres Loot-System zur Verfügung zu haben. Heute gibt es jedoch haufenweise anderer Methoden, die oft nutzerfreundlicher und einfacher sind:
Prio X: Vor dem Raid trägt jedes Mitglied X Items mit absteigender Priorität ein, die er gerne haben würde. Der Loot wird dann nach Prioritäten verteilt. Bei Gleichstand entscheiden Würfel oder Ähnliches.
Suicide Kings: Spieler haben Anspruch auf Loot nach einer hierarchischen Liste. Bekommt ihr ein Item, wandert ihr ans Ende der Liste.
Plündermeister/Loot Council: Ein einziger Spieler oder ein „Rat“ aus Offizieren bestimmt, welches Mitglied die Beute erhält. Das Ende des Plündermeisters in WoW führte zu einer großen Kontroverse.
Random 100: Es wird um die Beute gewürfelt. Der höchste Wurf gewinnt.
Bedarf vor Gier: Spieler, die ein Item dringend brauchen, haben Vorrang. Bei Gleichstand entscheiden Würfel.
Auch für die moderneren Methoden gibt es häufig Addons oder Websites, welche das Loot-System verwalten. Wenn ihr euch übrigens fragt, auf welche Items sich das Bieten oder Würfeln besonders lohnt, schaut einfach auf die Farbe des Namens:
Die Voidbent Armor (oder zu Deutsch Unheilsrüstung) ist eine legendäre Endgame-Rüstung in New World. Sie eignet sich sowohl für das PvP als auch zum Farmen im Endgame. Wir verraten, welche Stats es gibt und wie ihr sie genau bekommt.
Die passenden Materialien, die wir euch noch vorstellen werden
Alternativ könnt ihr die Rüstungsteile auch im Handelsposten kaufen. Dort gehen einzelne Rüstungsteile aber gerne mal für 8.000 bis 19.000 Taler weg. Dafür müsst ihr etliche Stunden farmen und traden.
Warum ist die Rüstung so interessant? Die Unheils-Rüstung hat den aktuellen maximalen Rüstwert von 600 und bietet die folgenden Stats:
Zähigkeit: Kritische Treffer fügen dir 4,8 % weniger Schaden zu
Gestärkt: Schwäche, Krankheit, Erschöpfung und Aufgerissen vergehen 7,5 % schneller
Glück: 2,8 % höhere Chance auf seltenen Loot
Die Attribute Zähigkeit und Gestärkt sind ideal fürs PvP und Glück macht die Rüstung weiterhin nützlich für Farm-Runs im PvE-Endgame.
Voidbent Armor herstellen – So gehts
Das leichte Set:
Für die Herstellung benötigt ihr jeweils:
Zwischen 6 und 26 Phönixgeflecht
Zwischen 2 und 8 Runenleder
1 Asmodeum
2 Ruinc Thread (droppt von Humanoiden der Stufe 45+)
1 Voidbent Ingot (Legendäres Artefakt, das ihr in einer Schmelze aus 1x Void Ore, 1x Void Essence und 10x Energiekern herstellen könnt – Void Ore wiederum ist ein seltener Drop beim Abbau von Orichalcum)
4x Glimmerhaut
2x Blasenstoff
Das mittlere Set:
Für die Herstellung benötigt ihr jeweils:
Zwischen 6 und 26 Runenleder
Zwischen 2 und 8 Phönixgeflecht
1 Asmodeum
1 Voidbent Ingot (Legendäres Artefakt, das ihr in einer Schmelze aus 1x Void Ore, 1x Void Essence und 10x Energiekern herstellen könnt – Void Ore wiederum ist ein seltener Drop beim Abbau von Orichalcum)
2 Infused Claw
4 Infused Fang
2 Narbenhaut
Das schwere Set:
Für die Herstellung benötigt ihr jeweils:
Zwischen 6 und 20 Asmodeum
Zwischen 2 und 4 Runenleder
Zwischen 1 und 4 Phönixgeflecht
2 Infused Fur
1 Voidbent Ingot (Legendäres Artefakt, das ihr in einer Schmelze aus 1x Void Ore, 1x Void Essence und 10x Energiekern herstellen könnt – Void Ore wiederum ist ein seltener Drop beim Abbau von Orichalcum)
4x Tolvium
2x Zinnober
Die Voidbent Armor ist also eine der besten Rüstungen, die ihr im Spiel herstellen könnt. Mehr zum Thema Crafting in New World findet ihr hier:
Für FIFA 22 steht am nächsten Mittwoch das TOTW 15 (Team of the Week) auf dem Programm. Bei MeinMMO erfahrt ihr, welche Spieler im neuen Team der Woche dabei sein könnten.
Das ist das Team of the Week: Jeden Mittwoch ist es in FIFA Ultimate Team Zeit für das TOTW und da auch über die Weihnachtstage in manchen Ligen gekickt wird, gibt es in dieser Woche keine Ausnahme.
In das TOTW kommen Spieler, die in der vergangenen Fußball-Woche mit starken Leistungen überzeugt haben. Diese Spieler erhalten dann verbesserte Inform-Spezialkarten, die eine Woche lang in Packs verfügbar sind.
Das sind TOTW Predictions: Bei den TOTW Predictions handelt es sich um Vorhersagen aus der Community. Die versucht zu erahnen, welche Spieler im Team der Woche landen könnten.
Sie verschaffen einen guten Überblick darüber, wer im TOTW stehen könnte. Potenzielle Inform-Spieler kann man dann nutzen, um Münzen auf dem Transfermarkt zu verdienen. Wie das klappt, erfahrt ihr in den Trading Tipps.
Wichtig ist allerdings, dass es sich dabei um theoretische Vorhersagen und keine Garantien handelt. Das TOTW 15 am kommenden Mittwoch kann insgesamt anders aussehen, als die Predictions vermuten lassen.
Die Vorhersage zum Team of the Week 15 in Ultimate Team
Die Predictions zum nächsten Team der Woche stammen von der FUT-Seite fifaultimateteam.
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Was ist mit der Bundesliga im neuen TOTW 15? Da in der Bundesliga aktuell Winterpause herrscht, haben am Weihnachtswochende keine Spiele stattgefunden, womit es auch keine Bundesligaspieler im neuen TOTW 15 geben wird.
Wenn ihr noch auf der Suche nach starken und vor allem günstigen Spezialkarten für euer Team seid, dann schaut doch mal hier rein:
Draußen tobt der kalte Winter. Doch die deutschen Temperaturen muss man sich nicht gefallen lassen, zumindest nicht auf dem Bildschirm. MeinMMO empfiehlt euch deswegen zur Abwechslung vom frostigen Klima eine karibische Runde im Koop mit dem Aufbauspiel „Tropico 6“.
Im Winter auch nur für einen Moment rauszugehen, kann ein echter Akt werden. Kurz den Müll zur Tonne schleppen, ohne sich dabei gleich eine gefühlte Erfrierung zu holen, geht nur gut eingepackt – Mütze, Schal, Handschuhe, lange Unterhose.
Nun aber schnell wieder in die warme Bude. Und dann dieser Moment, wenn die klirrende Kälte dem mummeligen Klima in der Wohnung weicht … wunderbar.
Gibt es da vielleicht ein Spiel, das ein ähnliches Gefühl auf den Bildschirm bringt? Gern auch mit karibischen Klängen und einer Ladung Autokratie? Ja, gibt es. Was für ein Zufall. Und das lässt sich sogar im Multiplayer spielen? Na hervorragend.
Willkommen auf Tropico.
Baut euer eigenes Inselparadies mitten in der Karibik.
Tropico sorgt für Karibik-Feeling und bohrende Ohrwürmer
Was ist Tropico? Das legendäre Aufbauspiel befindet sich mittlerweile in seinem 6. Teil und lässt seit mehr als 20 Jahren karibische Gamer-Herzer im Rhythmus schlagen.
Der neuste Teil der Reihe, Tropico 6, orientiert sich dabei sehr stark an alten Mechaniken und spielt sich im Grunde wie Teil 1 – nur größer und mit besserem Handling.
Im Spiel ist es eure Aufgabe, eine kaum besiedelte Insel zu einer wirtschaftlichen Macht aufzubauen, die ihre Bewohner folgsam erzieht und sich nicht von den Großmächten dieser Welt herumschubsen lässt.
Ein großer Teil des Spiels dreht sich um den Aufbau von Produktionsketten und dem Bereitstellen von zufriedenen und ausgebildeten Arbeitskräften. Ihr müsst 3 Dinge beachten, um an der Macht zu bleiben:
Seid nicht zu stark verschuldet
Seid nicht so frech gegenüber den Großmächten
Seid nicht zu grob zu euren Bürgern
Aber keiner hindert euch daran, die Grenzen auch mal auszutesten. Besonders die Bevölkerung erweist sich dabei als biegsamer Spielball eurer Launen.
Selbst wenn draußen der Mob tobt – im Präsidentenpalast ist es wohltemperiert.
Habt ihr einen guten Tag und wollt Freiheit und Wohlstand für alle Tropicaner? Dann bietet ihnen kostenlosen Wohnraum und erlaubt selbst der armen Bevölkerung, mit Autos über die Insel zu heizen.
Regiert ihr lieber mit eiserner Hand und wollt euren Alltags-Frust an den Bewohnern ablassen? Kein Problem – eine gesittete Insel-Gesellschaft wird doch auch mal ohne Rum auskommen.
Solange ihr immer fleißig die Wahlen manipuliert … ich meine … die Wahlen fair gewinnt und dabei ein ausgeglichenes Konto aufweist, kann euch nur eine Großmacht vom Thron stürzen. Und das bisschen Weltpolitik erledigt ein angehender Diktator doch mit links.
Weitere Features von Tropico 6:
Karibischer Klänge verführen zum konstanten Mitwippen
Jeder der maximal 10.000 Bewohner ist einzigartig, hat einen Namen und eigene Ansichten, sowie Bedürfnisse
Detailliertes Mikro-Management auch in der Wirtschaft – jeder Dollar lässt sich zurückverfolgen
Ihr müsst Aufgaben für Großmächte erledigen, um im Zeitalter voranzuschreiten und neue Technologien zu bekommen
Treibt ihr es mit den Bürgern zu weit, kann es zu einer Rebellion kommen
Über verschiedene Quellen sammelt ihr Moneten für euer Festgeldkonto in der Schweiz
Militär lässt sich indirekt über Angriffs- oder Verteidigungsbefehle steuern
Ihr könnt euch bekannte Sehenswürdigkeiten „leihen“
„Was? Natürlich stand die Freiheitsstatue da schon immer …“
Im Koop baut ihr gemeinsam ein Paradies – oder nervt euch heftig
Was kann ich im Koop-Modus anstellen? Der Mehrspieler-Modus von Tropico 6 ist so einfach wie genial. Denn ihr könnt das Spiel ohne Einschränkungen einfach zu zweit spielen. Insgesamt lassen sich gleich 4 Leute gleichzeitig in die Karibik entführen.
Jeder bekommt sein eigenes Stück vom Paradies und kann ungestört an seiner Vorstellung der perfekten Karibik-Utopie arbeiten. Außer, man wird von den neidischen Nachbarn gepiesackt.
Eine Insel, zwei Spieler – Krieg oder Frieden?
Ihr könnt euch gegenseitig Truppen auf den Hals hetzen, Handels-Blockaden errichten, Rebellen zum Aufschwung verhelfen und sogar das begehrte Land eurer Mitspieler einnehmen.
Nette Nachbarn hingegen lassen etwas Aufbauhilfe springen oder schicken gebildete Arbeiter zu euch, wenn die Rum-Destillerie mal wieder unterm Fachkräftemangel leidet.
Um ein Ende zu finden, stellt ihr vor der Runde friedliche, militärische und/oder wirtschaftliche Siegbedingungen ein. Wollt ihr einfach nur ewigen Koop-Aufbau-Spaß und gemeinsam eine perfekte Insel erschaffen, streicht ihr die Siegbedingungen gleich komplett.
Persönliches Fazit: Tropico ist ein Stück Urlaub für zu Hause
Tropico ist für mich schon solo eine der besten Aufbau- und Städte-Simulationen überhaupt. Das karibische Abenteuer zu zweit auf einer Insel zu erleben, ist jedoch die Krönung … eines geistig umnachteten Diktators.
Die Detailtiefe der Bevölkerung und der Wirtschaft, sowie das einfache, hübsche Bauen von Siedlungen und Industriegebieten lässt mich alle paar Monate auf die Insel zurückkehren. Mittlerweile nehme ich meine Freundin gleich mit.
Man kann gemeinsam so tief in Tropico versinken – die karibische Musik wirkt dabei fast hypnotisierend. Da sich das Spiel-Tempo jederzeit ändern lässt, sind wir trotzdem immer bereit für ein kleines Gespräch oder einen kurzen Austausch über die neusten Repressalien gegenüber der Bevölkerung.
Tropico 6 ist der erste Teil der Reihe, den ich euch im Multiplayer empfehlen kann. Zwar war es im Vorgänger ebenfalls schon möglich, gemeinsame Inseln zu schaffen. Doch das Bevölkerungslimit war gering und man musste sich die wenigen Bewohner auch noch teilen.
Nun könnt ihr bis zu 10.000 Leute gemeinsam unterdrücken und auf eine lange, glorreiche Herrschaft anstoßen. Am besten natürlich mit Rum aus der Karibik.
Maik Schneider Freier Autor bei MeinMMO
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Das Jahr 2022 steht vor der Tür und bringt jede Menge neuer Games mit sich. Auf welche MMORPGs und Addons freut ihr euch im kommenden Jahr am meisten? Sagt es uns.
Um diese MMORPGs und Addons geht’s: Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende zu. 2021 war ein turbulentes Jahr, nicht nur in der richtigen Welt da draußen, sondern auch in der digitalen Welt. Eine ganze Reihe neuer MMORPGs und Addons feierten ihren Release.
Und 2022 scheint im ähnlichen Tempo weiterzumachen. Die Aussicht auf das kommende Jahr verspricht eine ganze Menge neuer MMORPGs und Erweiterungen, auf die sich die Fans freuen können.
Freunde der asiatischen MMOs aus der ISO-Perspektive werden ausführlich von Lost Ark, Project TL und Lineage W bedient
Die klassische Ansicht bei Asia-MMOs werden euch Chrono Odyssey und Odin: Valhalla Rising bieten
Wer bei ISO-MMORPGs lieber den westlichen Stil bevorzugt, sollte ein Auge auf Fractured und Corepunk behalten
Spieler, die an eher ungewöhnlichen MMORPGs interessiert sind, erwarten 2022 Palia und Broken Ranks
Wer auf Old-School-MMORPGs steht, kann sich 2022 Project Gorgon anschauen.
Es kann und wird wahrscheinlich auch passieren, dass einige der MMORPGs in der Liste auch 2022 noch nicht erscheinen werden. Verschiebungen stehen in der Gaming-Industrie aktuell an der Tagesordnung. Daher überlegt euch, auf welche MMORPGs und Addons ihr euch am meisten freuen würdet, wenn sie den Release 2022 tatsächlich schaffen.
So könnt ihr abstimmen: Eure Stimme könnt ihr in unserem (wieder funktionierenden) Umfrage-Tool abgeben. Hier könnt ihr eure Top 3 der meist erwarteten MMORPGs oder Addons wählen, die 2022 voraussichtlich erscheinen werden. Bedenkt aber, dass ihr eure Wahl nicht rückgängig machen könnt.
Also, wie sieht’s bei euch aus? Wie findet ihr die Aussichten für 2022? Wird’s spannend oder eher unspektakulär? Gibt es ein MMORPG oder Addon, auf das ihr euch ganz besonders freut und es kaum erwarten könnt? Schreibt es uns in die Kommentare.
Viel Spaß beim Abstimmen und ein schönes neues Jahr euch allen!
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TimTheTatman (31) ist seit dem Release von Call of Duty: Warzone einer der ganz großen Streamer mit vielen tausend Followern zum Battle Royale, erst auf Twitch, jetzt auf YouTube. Eigentlich bemüht sich Tim immer um gute Laune und eine heimelige Atmosphäre, aber mit der neuen Version von Call of Duty: Warzone, die mit Vanguard kam, hat er doch Probleme. Er sagt, die neue Map Caldera fühle sich einfach tot an.
Wer ist der Streamer?
Tim „TimTheTatman“ Betar war lange einer der ganz großen Shooter-Streamer auf Twitch. Er hat seine Karriere in Overwatch und als Prügelknabe von Ninja in Fortnite aufgebaut, bis er dann mit dem Release von Call of Duty: Warzone so richtig auf Twitch durchstartete. Auf Twitch wurde er zu einem der 10 größten Streamer. Dabei gilt er seit dem Release im März 2020 als einer der großen Verteidiger von CoD Warzone.
TimTheTatman ist ein bäriger Streamer, der über sich selbst lachen kann, gern den „Papa, der langsam eine Glatze kriegt und nicht mehr so kann wie die jungen Leute“ spielt und sich immer um eine gute Laune in seinem Chat bemüht. Aber mit der neuen Map Caldera hadert er nun deutlich.
Was stört ihn an Caldera? TimTheTatman sagt, der Wechsel der Karte sorge dafür, dass sich Call of Duty: Warzone nun „tot“ anfühle:
Ich seh keinen mehr auf der Map, alles dauert ewig. In Verdansk hat man wirklich gegen Leute gekämpft. Die neue Karte fühlt sich einfach immer tot an.
Durch das Design der neuen Map begegne man weniger Leuten als in Verdanks. Das macht ihm offenbar richtig zu schaffen:
Fünf Minuten vergehen und du siehst hier keinen einzigen anderen Menschen. Auf der alten Map hast du in derselben Zeit zehn Mal mehr Menschen gesehen.
Streamer glaubt, wegen neuer Map könnten Leute mit CoD Warzone aufhören
Das ist seine Kritik: TimTheTatman kritisiert die neue Map dafür, dass sich das Spiel einfach nicht mehr so belebt anfühlt, wie auf der alten Karte. Er könne Minuten im Spiel verbringen, ohne dass er einen anderen Spieler trifft. Das bereitet ihm Kummer.
Das könnte eine „sich selbst erfüllende“ Prophezeiung sein: Wenn das Spiel den Eindruck macht, dass es tot ist und es keiner mehr spielt, könnten immer mehr Leute mit Call of Duty: Warzone aufhören, so dass es dann tatsächlich stirbt.
Leute sterben zu schnell – Objekte verhindern, dass man andere sieht
Wie sehen das seine Zuschauer? TimTheTatman gilt als einer, der CoD Warzone seit 2 Jahren verteidigt und es toll findet. Er ist also nicht wie DrDisrespect, der alle 5 Minuten damit droht, CoD Warzone zu deinstallieren und nie wieder auch nur mit dem Hintern anzuschauen.
In der Kritik jetzt stimmen Tim aber viele seiner Zuschauer zu:
„Du hast völlig Recht, Tim. Es ist die Art, wie sich die Map spielt – das Design. […] Man kann nichts sehen, nur Palmen und Felsen.“
„Ganz ehrlich: Ich glaub es liegt daran, dass die Karte so offen ist. Leute sterben einfach viel schneller.“
„Es liegt daran, dass man keinen Kampf haben kann, ohne dass ein Dritter oder Vierter eingreift – deshalb stirbt jeder schnell und die ganze Karte ist offen.“
„Du merkst das am PC wahrscheinlich nicht, aber fast jeder auf Konsole hat UNFASSBARE Grafik-Probleme, die das Spiel UNSPIELBAR machen.“
Zu Beginn waren die ersten Reaktionen auf die neue Map noch deutlich positiver:
Bei League of Legends haben Spieler immer noch ein Problem damit, wie Riot Games die Situation regelt, wenn ein Mitspieler zu Beginn eines Matches lange afk ist oder das Match sogar verlässt. Es gibt zwar seit 2016 eine Option für ein „Remake“, aber die empfinden viele Spieler als ärgerlich, weil so unsinnige Spiele in LoL entstehen, die sich über lange Zeit hinziehen.
Was ist das Problem?
In normalen Matches und Ranked-Matches von LoL kommt es immer wieder vor, das Spieler schon sehr früh, in den ersten Minuten eines Matches, entweder afk gehen oder aufgrund von Verbindungs-Problemen nicht am Match teilnehmen können.
In so einem Fall ist das LoL-Match für das Team mit dem fehlenden Spieler eigentlich schon verloren und viele empfinden es als sinnlos, jetzt noch weiter zu spielen, wenn man derart im Nachteil ist.
Es gibt zwar eine Möglichkeit, ein Spiel in so einer Situation schon früh abzubrechen, aber das „Remake“-System wird als unzureichend empfunden.
Das Team hat 60 Sekunden, um im Chat „remake“ einzutippen, wenn ein Spieler entweder inaktiv ist oder wenn die Verbindung getrennt ist – dann startet eine Abstimmung.
Bei der Abstimmung haben Spieler 30 Sekunden Zeit, um Ja oder Nein zu stimmen.
Wenn nur noch 4 Leute in einem Team sind, müssen 2 mit Ja stimmen. Sind nur noch 3 in einem Team, reicht eine „Ja“-Stimme.
Ein Remake zählt weder als Sieg noch Niederlage. Der inaktive Spieler wird aber bestraft.
Das ist die Kritik an dem System: Auf reddit hat sich ein Spieler jetzt gegen das System ausgesprochen. Er sagt: In einem solchen Fall, wenn einer oder mehrere Spieler fehlen, sei eine Abstimmung einfach unnötig – im Fall, dass einer derart früh ausfällt, sollten Matches immer neu gemacht werden.
Denn die Abstimmung sei schwierig, oft fehle jemanden, der mit Freunden gemeinsam im Spiel sei (eine “Premade-Gruppe”): Die Freunde wollten ihn dann schützen und würden daher mit „Nein“ stimmen.
Oder das Zeit-Fenster für den Chat-Befehl /remake oder die Abstimmung selbst liefen so schnell, dass sie nicht alle mitbekommen und daher das Remake nicht zustande kommt.
Der Thread-Ersteller sagt, das System sei eine „furchtbare Mechanik, die extrem schlecht umgesetzt wurde“.
Overwatch wird als Vorbild genannt
So ist die Diskussion: Tatsächlich sehen das viele so wie der Thread-Ersteller. Der Thread hat über 470 Kommentare und mehr als 5.800 Upvotes.
Auch sie sind mit der „Wahl“-Option beim Remake unzufrieden. Vor allem, weil die ganze Mechanik daran hängt, dass man die Nachricht im Chat sieht und dann eilig den Prozess einleiten muss, um ihn nicht zu verpassen.
Die Leute wünschen sich, wenn es schon eine Abstimmung gibt, dass sie automatisch aufpoppt und eine einzige Stimme reicht, um die Abstimmung zu beenden.
Ein Nutzer sagt:
„Wenn sie eine Premade-Gruppe von 5 Leuten sind und wissen, dass der AFK-Spieler zurückkommt und es okay für sie ist, dann lass sie in Unterzahl spielen. Aber sobald ein Einziger nicht die nächsten 15-30 Minuten 4 gegen 5 spielen will, sollte das Spiel abgebrochen werden, weil es niemand verdient hat, in einem Videospiel sowas mitzumachen.“
Als positives Beispiel wird Overwatch genannt: Wenn dort in den ersten Minute einer das Match verlässt, schließt es einfach – und es gibt keinen Weg, das aufzuhalten.
LoL ist eines der erfolgreichsten Videospiele und hatte 2021 ein starkes Jahr. Das sieht man auch an der Kritik, die chirurigisch einzelne Details anspricht, während in anderen Spielen es oft große Probleme mit dem ganzen Game gibt, dreht sich die Kritik bei LoL tatsächlich um ganz spezifische Entscheidungen und vermeintliche Kleinigkeiten:
Im Wikinger-Spiel Valheim dreht sich alles um die große Jagd, den nächsten wichtigen Fang, das alternativlose Aufwerten der eigenen Ausrüstung … oder? Ein Spieler hat nun gezeigt, wie man das Survival-Game „vegan“ durchspielt – ohne den Loot von Monstern und Tieren.
Darum geht’s:
Valheim ist ein gnadenloses Survival-Spiel, das locker startet und dann beim Schwierigkeitsgrad streng anzieht
Bessere Ausrüstung und stärkende Nahrung gibts über Loot von Monstern, Tieren und Bossen
Ein Valheim-Speedrunner hat das Spiel nun geknackt und ist dabei komplett „vegan“ geblieben
Spieler verzichtet auf „fleischliche Gelüste“ in Valheim
Was war die Challenge? Der YouTuber „NickRawcliffe“ stellt sich gern besonderen Herausforderungen in Valheim und hat dieses Mal eine richtig anstrengende Idee. Mit seiner Wikingerin „Vera the Vegan“ will er alle Bosse legen, ohne tierischen Loot zu verwenden.
Dazu zählen für Nick auch die Drops von jeglicher Art von Monstern. Alle Lebewesen und deren Teile sind tabu – nur pflanzliche Hilfsmittel sind erlaubt.
Außerdem möchte Nick die großen Bosse so wenig wie möglich „cheesen“.
Das heißt, er wird nicht die einfachste Strategie nutzen, die gewollte Spielmechaniken ausnutzt, um die Bosse zu legen; sondern er will die schwierigste Art suchen, um die Bosse umzuhauen, die mit seiner miesen Ausrüstung möglich ist.
Warum war das so schwer? Valheim lässt sich gut mit dem urigen Fleischer um die Ecke vergleichen. Ihr bekommt dort zwar auch eine Auswahl an Salaten und vielleicht sogar frische Brötchen. Aber der Theken-Fokus liegt doch klar auf filetierten Fleischstücken und abwechslungsreichem Wurstaufschnitt.
Verzichtet ihr in Valheim auf den Loot von Tieren und Monstern, fehlen euch wichtigen Mechaniken:
Portale zur Schnellreise fallen aus
Boote lassen sich nicht zimmern
Keine Rüstung ohne Felle
Feuerstein-Axt als Endgame-Waffe
Kein Met, kein Essen mit Fleisch
Ihr habt damit in fast jeder Beziehung einen Nachteil im Spiel: keine Rüstung, kaum Schaden und wenig Buffs durch Essen.
Oder um es kurz zu sagen: Es gibt wohl kaum eine anstrengende Strategie, um Valheim zu „genießen“.
Wie hat er das geschafft? Geduld und Stunden voller Grind. Insgesamt hat Nick 55 Stunden mit der Challenge verbracht, verteilt auf 15 Spiel-Sessions.
Wir zeigen euch kurz, mit welcher Strategie er die Bosse erlegt hat und wie lange er dafür gebraucht hat. Wollt ihr euch selbst ein Bild seiner unfassbaren Geduld machen, binden wir euch hier das englische Video ein:
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Der erste Boss war kein Problem. Ein wenig Feuer hier, ein paar Schläge da und schon lag der mystische Hirsch. Aber die Hörner dürfen für die Spitzhacke nicht verwendet werden.
2. Boss – The Elder
Um an eine Spitzhacke zu kommen, nutzt Nick die großen Trolle. Mit ihren Angriffen können sie Kupfer abbauen, das ihr für eure Zwecke einsammelt. Nick werkelte sich auch ein Kupfer-Messer zusammen. Das soll die stärksten Waffen bleiben, die er in seinem Run verwendet.
Ausgerüstet mit seinem Highend-Messer erlegt er „The Elder“ in ungefähr 15 Minuten. Ständiges Ausweichen und andauerndes Angreifen fällten den Baum schließlich. Es gab den ersten Eindruck davon, wie mies die Challenge noch wird.
3. Boss – Moder
Um den Drachen zu legen, wollte sich Nick mit dem besten Essen ausstatten, das mit seinem pflanzlichen Speiseplan möglich ist. Er fand Zwiebel-Samen für eine köstliche Zwiebelsuppe – doch für die Herstellung braucht er ein Gewürzregal für seine Kochstelle. Und dafür sind Steckrüben nötig.
Die Rüben gibt es nur im Sumpf und Nick dachte sich – „Da kann ich doch gleich meinen Sumpf-Schlüssel mitnehmen“. Falsch.
Er verlor den Schlüssel bei der aussichtslosen Flucht vor den schwimmenden Blutegeln und musste immer wieder in den Sumpf zurück, um irgendwie wieder an sein Zeug zu kommen. Er starb dabei das ein oder andere Mal:
Was man nicht alles für Steckrüben macht. Quelle: YouTube
An diesem Punkt begann Nick, einige Speedruner-Tricks zu verwenden. So kann man den Spielstand neu starten, um wieder volle Ausdauer zu haben und die Aggro der Gegner zu verlieren. Irgendwann waren Schlüssel und Rübe dann endlich im Lager.
Mit seiner Zwiebelsuppe bewaffnet musste Nick jetzt „nur noch“ den Standort von Moder finden, 3 Dracheneier suchen und den Kampf siegreich beenden.
Um die eisige Kälte der Berge länger zu überstehen, nutzt Nick seine eigenen Gräber. Bei einer Interaktion mit der Todes-Markierung gibts wieder volle Ausdauer und Gesundheit und er stellte überall auf dem Berg seine heilenden Gräber auf.
Mithilfe einer kleinen Basis unter der Spawn-Plattform von Moder gelang der Kampf auf dem eisigen Berg. Nick meint, er musste 90 Minuten ohne Fehler kämpfen, um dem Drachen sein Leben zu nehmen.
Der Spawn am Anfang der Welt, weil die Basis sich verabschiedet hat, ist da noch gar nicht eingerechnet. Irgendwann haben die Schläge mit dem Kupfer-Messer aber gereicht.
4. Boss – Bonemass
Für den fiesen Schlammklumpen ging Nick sogar wieder zum Holz-Prügel zurück. Er baute sich wieder eine kleine Basis beim Spawnpunkt, diesmal aber oben über dem Spawnpunkt.
Außerdem halfen ihm wieder seine Grabsteine. Viele Grabsteine. Denn jeder Giftangriff des wabernden Ungetüms führte unweigerlich zum Tod ohne den Gesundheits- und Ausdauer-Boost.
Heilender Met, der das Gift neutralisiert, kam für Vera the Vegan nicht infrage.
Auch für diesen Kampf brauchte Nick gestählte Nerven und um die 90 Minuten mit vielen Toden.
Der letzte Boss war im Vergleich zu Moder und Sumpf-Monster fast ein Klacks. In einem früheren Video besiegte Nick die Bosse in umgekehrter Reihenfolge und legte damit den letzten Boss als Erstes.
Er kannte also schon eine Kampfstrategie, bei der er sich in den Boden gräbt und brauchte letztlich 30 Minuten, um den finalen Boss zur Strecke zu bringen.
Die längste Zeit für diesen Boss drehte sich um die Suche nach dem Standort und die nötigen Totems zum Beschwören.
Das 55-stündige vegane Valheim-Festmahl war jedoch schon üppig genug. Da freut man sich schon fast über ein wenig leichte Kost zum Schluss. NickRawcliffe sagt im Video dazu: „Niemand wird das nochmal versuchen“.
2 Jahre nach Release geht es WoW: Classic nicht so gut. Gründe gibt es viele – aber vor allem ist die Spielerschaft zu zerteilt.
Als World of Warcraft: Classic vor einigen Jahren angekündigt wurde, war die Freude der Fans riesig. Endlich wieder in das „originale“ Azeroth eintauchen zu können war ein lang gehegter Wunsch, der spätestens seit der Erweiterung „Cataclysm“ gar nicht mehr möglich war oder nur auf illegalen Privat-Servern erfüllt werden konnte.
Doch jetzt, 2 Jahre nach dem Release von „WoW: Classic“ ist von der Freude nicht mehr viel übrig. Die ursprünglichen Classic-Realms sind in den meisten Fällen zu Geister-Realms verkommen.
Was ist das Problem? Im Subreddit von WoW Classic wird schon seit einer Weile über den Zustand von WoW Classic und insbesondere die Realms der „Classic-Ära“ gesprochen. Die Spieler sind weitestgehend verschwunden. Wirft man einen Blick auf die Realm-Auslastung der Classic-Ära-Realms, dann wird klar: Fast alle sind auf „niedrig“ gesunken (via worldofwarcraft.com). Es wird immer seltener, dass man andere Spiele antrifft. Damit ist ein Kern der MMORPG-Erfahrung in Gefahr.
Der Reddit-Nutzer Darkfirex34 veröffentlichte dazu zwei Screenshots, um die Diskrepanz besonders deutlich aufzuzeigen. Es zeigt den Realm „Benediction“ – einmal zu Weihnachten 2019 und einmal zu Weihnachten 2021.
So voll war es in 2019 …
… und so leer in 2021.
Während vor 2 Jahren die Stadt Orgrimmar noch voller Spieler war, die gemeinsam feierten, war die Hauptstadt der Horde 2021 quasi vollkommen leer.
Mehrere Spiele zerteilen die Spielerschaft: Eines der größten Probleme dürfte sein, dass die Spielerschaft in World of Warcraft immer weiter zersplittert wird. Nicht nur teilen sich die Spieler zwischen „Retail-WoW (Shadowlands)“ und „Classic“ auf. Nein, die Classic-Spieler sind auch noch in „Classic“, „Burning Crusade Classic“ und „Saison der Meisterschaft“ aufgeteilt.
Das Endergebnis ist hier eindeutig: Das „reine“ WoW: Classic ist der Verlierer, denn es konnte seine Spieler nicht halten, die stattdessen zu anderen Abenteuern aufgebrochen sind.
Mehr Aktuelles rund um World of Warcraft gibt’s hier:
Was könnte helfen? Von der Community wird seit Wochen und Monaten gefordert: „Blizzard, legt die Realms zusammen!“ Viele Spieler sind es leid, in immer leereren Städten umherzuwandern – was letztendlich den Spielspaß nur noch weiter mindert und die Zahlen der aktiven Spieler verstärkt in den Keller treibt. Lösungsansätze gibt es vor allem zwei:
Das Zusammenlegen der Realms. Mehrere Realms und ihre aktiven Spieler sollten zu einem neuen Realm verschmelzen.
Kostenlose Server-Transfers, mit denen die verbliebenen Spieler von „toten“ Realms entkommen können.
Beides wären vielleicht nicht die perfekten Maßnahmen, würden aber genug Zeit schaffen, um über eine langfristigere Lösung nachdenken zu können.
Denn so wie WoW: Classic in der Classic-Ära aktuell aufgestellt ist, gibt es Spielspaß mit einer aktiven Community nur noch auf einem Bruchteil der Realms – und diese Auswahl wird Woche für Woche kleiner.
Spielt ihr WoW: Classic noch in der Classic-Ära? Oder seid ihr in TBC: Classic oder der Saison der Meisterschaft unterwegs?
In der neusten und letzten Folge des MeinMMO-Podcasts 2021 reden wir über spannende MMOs im nächsten Jahr wie Lost Ark oder Diablo Immortal. Leya, Schuhmann und Alex sprechen über kommenden Spiele, die 2022 zu den größten Titeln gehören könnten.
Das ist das Thema: Wir lassen das durchwachsene Spielejahr 2021 hinter uns und sprechen im neusten MeinMMO-Podcast über aussichtsreiche MMO-Kracher 2022. Aussichtsreich heißt in dem Zusammenhang:
Die MMOs haben bereits eine Menge Aufmerksamkeit
Die MMOs besitzen eine solide Finanzierung
Die MMOs bieten einen einzigartigen Ansatz und haben das gewisse Etwas
Im Fokus stehen dabei Titel wie das neue MMORPG Lost Ark, das dämonische Mobile-Spiel Diablo Immortal, die Grafik-Hoffnung Crimson Desert oder auch das eher gemütliche MMO Palia.
Habt ihr also Lust auf einen Vorgeschmack und ein entspanntes Gespräch über die möglichen MMO-Überflieger des neuen Jahres, dann hört rein.
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Unser Podcast erscheint im Normalfall jede Woche und wir besprechen die neusten Trends und Themen im Gaming. Dazu veröffentlichen wir Special-Folgen, die sich mit einem besonderen Thema eingehend befassen. Zuletzt: FIFA-Profi werden mit Behinderung – Ein Vorbild für alle
Anregungen oder Kritik?
So könnt ihr mitgestalten: Ihr könnt übrigens aktiv an der Verbesserung des Podcasts teilhaben. Wenn ihr Feedback wie Anregungen oder Kritik habt oder einfach einen coolen Themenvorschlag einreichen wollt, der dringend mal diskutiert werden sollte, dann schaut doch auf unserem Discord-Server vorbei.
Alternativ könnt ihr auch direkt eine Mail an [email protected] schreiben und uns so an eurem Gedanken teilhaben lassen. Schreib uns deine Meinung und diskutiere mit uns!
Deine Meinung ist uns wichtig!
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Ein Twitch-Streamer, der sein Geld mit Casino-Streams verdient, hat zu Weihnachten seine Eltern beschenkt: Er hat ihnen die restliche Hypothek für ihr Haus abbezahlt. Xposed (25) bedankte sich damit für die unbeschwerte Kindheit, die er und seine Geschwister dank des Einsatzes seiner Eltern genießen konnten. Das brachte Mama und Papa zum weinen.
Wer ist der Streamer?
Cody „Xposed“ Brunett ist einer der erfolgreichen Casino-Streamer auf Twitch weltweit. Nach bekannten „Slot“-Spielern wie Trainwreckstv und ROSHTEIN, dem Vorbild von MontanaBlack, wird sein Kanal mit am meisten geschaut. Im letzten Jahr zockte er 1859 Stunden „Slots“ auf Twitch.
Der Streamer ist 25 Jahre alt, ist seit 7 Jahren auf Twitch und lebt in Ontario, Kanada. Er hat, während er seinen High-School-Abschluss machte, ein Jahr mit dem Streamen pausiert, dann aber wieder angefangen und dafür seine Uni-Ausbildung sausen lassen, weil ihn Freunde und Freundin ermutigten, doch lieber zu streamen.
Jetzt zu Weihnachten hat er sich entschieden, seinen Eltern die glückliche Kindheit zurückzuzahlen.
Streamer beschenkt Eltern, indem er ihre Hypothek abbezahlt
Das ist die Szene: Es ist ein ziemlich chaotisches Weihnachtsfest, das man da betrachten kann. Kinder schreien und nuckeln an irgendwas herum, überall liegen ausgepackte Geschenke noch neben dem Geschenkpapier, Papa wurschtelt unterm Baum schon die ersten Verpackungen zur Seite, während die Kinder schon die neuen Spielzeuge in der Hand haben.
Mama und Papa haben sich unter dem Christbaum versammelt, um Geschenke auszupacken. Die Mutter liest in all dem Trubel einen Brief ihres Sohnes vor, der abseits des Fokus der Kamera sitzt.
Die Mutter liest:
Mama und Papa, ihr habt unglaublich hart gearbeitet, und ihr habt alles für jeden von uns getan. […] Ihr habt mir all meine Hockey-Schläger gekauft, ich werde das nie vergessen. Vielen Dank dafür, dass ihr die besten Großeltern seid, die man sich wünschen kann. In meiner jetzigen Situation gibt es nichts, dass ich lieber tue, als eure restliche Hypothek abzuzahlen.
Die Mutter bricht an der Stelle in Tränen aus, der aufmerksam Sohn reicht sofort ein Taschentuch. Auch dem Vater kommen die Tränen.
Als die Mutter wieder halbwegs bei sich ist, liest sie noch den letzten Satz vor: „Ihr habt das verdient. Geh früher in den Ruhestand, Dad.“ Dann wird gekuschelt.
So wird das diskutiert: Auf Twitter und Instagram schreiben viele, wie sehr sie das inspiriert hat. Das sei eine tolle Aktion des Streamers. Vor allem die Reaktion des Vaters bewegt viele, dass die Aktion einen “richtigen Mann” zu Tränen rührt, beeindruckt die Leute.
Auf Instagram schreibt einer: “Papa schaut auf den Scheck und ruft: HEY, das ist ziemlich GUT!”
Ein Nutzer sagt: Das sei doch mal ein Lebensziel, seinen Eltern so etwas zu ermöglichen.
Auch wenn die Szene sicher schön und weihnachtlich ist, bleibt Glücksspiel auf Twitch ein schwieriges Thema. Den Streamern wird vorgeworfen, mit “fremdem Geld” zu zocken und sich hohe Verluste leisten zu können, während sie ihre Zuschauer zum Glücksspiel animieren, die dort das wenige Geld, das sie haben, noch verzocken. Außerdem ist die Suchtgefahr enorm hoch:
MeinMMO-Dämon Cortyn stellt euch 3 Spiele vor, die ihr 2021 vielleicht übersehen habt – und die deutlich besser sind als ursprünglich gedacht.
Das MMORPG-Jahr 2021 sollte eigentlich recht schön werden – wurde es dann aber nicht. Das hat viele Spieler dazu gebracht, ihre Fühler einfach mal nach anderen Spielen auszustrecken. Auch ich hatte durch die andauernde Content-Armut in World of Warcraft jede Menge Zeit, um mich Spielen zu widmen, für die ich sonst wohl keine Zeit gehabt hätte.
Zu meiner großen Freude waren all diese Spiele richtige Glücksgriffe. Besonders drei Spiele sind mir dabei in bester Erinnerung geblieben. Ich kann sie jedem nur ans Herz legen, der zwischen den Jahren ein wenig Zeit hat und ein wenig durch und durch gute Unterhaltung sucht. Nicht jedes dieser drei Spiele ist für jeden Spielertyp geeignet – aber sie alle bieten eine einzigartige Erfahrung.
Tales of Arise – Ein grandioses Klischee-JRPG
JRPGs waren das Genre, das meine Liebe zum Gaming erst richtig entfacht hat. Ich weiß noch, dass ich damals einen Freund an seinem Geburtstag davon überzeugt hatte, sich doch von seinem Geld Final Fantasy IX zu kaufen – was wir dann gemeinsam im Verlauf von einer Woche durchgezockt hatten. Seitdem gab es viel Auf und Ab bei dem Genre und abgesehen von einigen Highlights konnte die Freude nicht mehr so stark aufleben.
Zum Glück ist Tales of Arise so ein Highlight.
Tales of Arise hat coole Charaktere – und eine fesselnde Story.
Dabei nimmt Tales of Arise zu Beginn so ziemlich jedes abgedroschene JRPG-Klischee mit. Natürlich leidet der Held unter Amnesie und selbstverständlich ist die Protagonistin ziemlich heiß, unnahbar und wärmt erst im Laufe der Geschichte ganz langsam auf. Das junge Mädchen hat natürlich verheerende magische Kräfte und überhaupt wirkt alles auf den ersten Blick direkt in „gut“ und „böse“ eingeteilt.
Als JRPG bedient sich Tales of Arise aber auch jeder Menge Anime-Klischees. Die übertriebene Dramatik muss man mögen, genau so wie die mitunter ausufernden Zwischensequenzen mit jeder Menge Dialog. Doch nach rund 10 Stunden wandelt sich das. Die Geschichte wird vielschichtiger, die Motivationen der Charaktere werden langsam offenbart und wer zu Beginn noch ein dummer, selbstverliebter Feind war, wird plötzlich nachvollziehbar.
Dazu kommt ein durchaus actiongeladenes Kampfsystem mit einstellbaren Schwierigkeitsgraden, die von „Das Spiel spielt für mich, lol“ bis hin zu „Ich muss jeden taktischen Befehl manuell eingeben, sonst sind wir alle tot“ reicht.
Wer auf genau so etwas abfährt, bekommt mit Tales of Arise eine Geschichte mit jeder Menge spannender Wendungen präsentiert, in der am Ende doch nicht so viel schwarz und weiß ist, wie man sich das zu Beginn vielleicht noch dachte. Feinde und Helden sind nachvollziehbar und überzeugend – eine Seltenheit, vor allem bei Bösewichten in den letzten Jahren.
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Tales of Arise ist perfekt, um sich einfach mal wieder gemütlich in eine Fantasy-Welt fallen zu lassen, in der man viele Dutzende Stunden verbringen will, nur um mit der nächsten Cut-Scene und noch einem kleinen Story-Detail mehr belohnt zu werden.
Tales of Arise erfindet das JRPG-Rad nicht neu, aber es bietet exakt das, was ein JRPG bieten muss, um in Erinnerung zu bleiben und nach dem Spielen das befriedigende Gefühl von „das war eine schöne Spielerfahrung“ zu hinterlassen.
Back 4 Blood – Der beste Shooter im Koop
Ja, Back 4 Blood ist eines dieser Spiele, das die Community spaltet. Entweder man hasst es, weil es nicht exakt so wie Left 4 Dead ist und einen sehr hohen Schwierigkeitsgrad hat.
Oder man liebt es, weil es der perfekte Spaß für eine Freundesgruppe aus 4 Leuten ist, der immer wieder neue Herausforderungen beschert und sich auch bei 10. Durchlauf noch frisch anfühlt.
Coole Charaktere und fiese Zombies – in Back 4 Blood gibt’s einiges davon.
Back 4 Blood ist ein kooperativer Zombie-Shooter. Anstatt aber einfach nur nach den Waffen zu greifen und sich gemeinsam durch die Horden von Zombies und Spezial-Zombies zu schnetzeln, benötigt es ein bisschen mehr Taktik und Planung.
Das Spiel besitzt nämlich ein „Deck-System“, bei dem alle Spieler sich verschiedene Karten-Decks basteln können. Das sind im Grunde aber nur Perks, die ihr im Laufe der Partien der Reihe nach zieht.
Mit diesen Perks lässt sich euer Charakter ziemlich stark individualisieren. So könnt ihr etwa einen Fokus auf Maschinengewehre legen und mit einer extrem kurzen Nachladezeit gleich mehrere Zombies gleichzeitig über den Haufen schießen. Oder ihr fokussiert euch auf Scharfschützengewehre und verursacht krassen Schaden an Schwachpunkten, bewegt euch aber langsamer. Oder ihr schnetzelt im Nahkampf zuverlässig alle normalen Zombies weg, während euer Team sich um die Spezial-Zombies kümmert.
Einmal darin versunken, bietet das Deck-System nahezu zahllose Möglichkeiten und immer wieder etwas Neues, das ausprobiert werden kann.
Doch auch abseits davon ist der Wiederspielwert hoch. Denn auch der „AI-Director“ hat unterschiedliche Karten. Das sind negative Effekte, die in jeder Partie zum Tragen kommen. Mal sind die Zombies schneller, mal liegt eine Map in tiefer Dunkelheit und mal gibt es zusätzliche Bosse oder einen Timer, der das Herannahen besonders starker Zombies ankündigt.
Allerdings sei hier gewarnt: Back 4 Blood ist etwas für Gruppen. Wer alleine losziehen oder auf die Hilfe von Randoms vertrauen will, der wird keine Freude mit diesem Spiel haben und sollte lieber einen weiten Bogen darum machen.
Ich musste ein wenig darüber nachdenken, ob ich dieses Spiel wirklich in die Liste aufnehme, denn es ist so „anders“ als alle anderen Spiele, die ich gespielt habe. Aber eigentlich ist genau das schon ausreichend Grund, um das Spiel zumindest zu erwähnen.
Eien Sukkubus, von der man besser nicht träumt – sonst war es der letzte Traum.
In Succubus spielt ihr den namensgebenden Dämon in der Hölle, der auf Rache sind und sich in einem endlosen Exzess aus Blut und Sex durch die Horden der Unterwelt arbeitet.
Dabei verdient sich Succubus seine „FSK 18“-Bewertung bereits nach wenigen Sekunden. Vollkommene Nacktheit der dämonischen und menschlichen Körper, jede Menge Splatter-Action in den Kämpfen und eine Grausamkeit in der Darstellung, die seinesgleichen sucht.
Allerdings: Succubus ist kein „AAA-Titel“ und das merkt man dem Spiel an vielen Stellen auch an. Besonders das Kampfsystem ist ein bisschen umständlich und fühlt sich nicht immer flüssig an. Das ändert jedoch nichts daran, dass Succubus eine durchaus runde Spielerfahrung ist, die einfach neue Grenzen austestet – im Guten, wie auch im Schlechten.
Mir hat Succubus einige der schockierendsten und denkwürdigsten Augenblicke verpasst, bei denen ich sogar entsetzt das Spiel pausieren musste. Was genau es damit auf sich hat, habe ich in der genaueren Spielvorstellung von Succubus ausführlicher erklärt.
Succubus ist nicht unbedingt als ein tolles Spiel zu begreifen, in dem man sich tagelang verlieren kann; es ist nach einigen Stunden durchgespielt. Allerdings zeigt Succubus auf, wie düster und von den gängigen Klischees ein Spiel abweichen kann, wenn man sich als Entwickler einfach keinerlei moralischen Fesseln unterwirft.
Succubus erinnert mehr an ein Kunstwerk, das Fragen nach moralischen Bedenken aufwirft und sie im gleichen Atemzug wieder einreißt. Wie viel Grausamkeit darf man eigentlich zeigen? Wie böse wäre eine Hölle, wenn sie nicht so romantisch verklärt wäre?
Es ist ein einzigartiges Erlebnis und eignet sich für alle, die einen starken Magen haben – oder etwas verdrehte Vorlieben.
Habt ihr auch Spiele, die euch im Jahr 2021 komplett überrascht und begeistert haben? Unerwartete Highlights, die viel besser waren als ihr ursprünglich dachtet? Berichtet mir gerne davon – ich bin gespannt.
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Am 1. November 2021 erschien bereits das Update 32 des MMORPGs The Elder Scrolls Online. Die Community gilt als besonders freundlich und einladend. Doch was gehört wirklich dazu, eine Gruppe von Leuten in einer Gilde unterzukriegen? Dazu hat MeinMMO-Autorin MiezeMelli einfach ihren wichtigsten Gildenoffizier befragt.
Warum ist es in ESO so wichtig eine Gilde zu haben? Die Gemeinschaft einer Gilde kann dir bei fast allen Bereichen des MMORPGs helfen. Gerade für Einsteiger sind sie eine wichtige Stütze, um richtig in Tamriel zu landen. Aber auch erfahrene Spieler nutzen die Vorzüge einer Gilde, besonders im Gruppen-Content.
Wer spricht hier?: MiezeMelli spielt the Elder Scrolls Online seit der Beta. Seit Anfang 2018 streamt sie regelmäßig ESO auf Twitch und ist seit Ende 2020 Teil des offiziellen ESO Stream Teams von Bethesda. Seit Januar 2018 erstellt sie Videos (Raid Triples, Guides, DPS Tests) auf Youtube. Sie hat insgesamt über 6900 Spielstunden auf 18 Charakteren maximaler Stufe und 1890 Championpunkten (Stand, 22.12.2021). Auf MeinMMO ist sie seit Mai 2021 zuständig für alles Rund um ESO, insbesondere Guides.
In welchen Bereichen euch Gildenmitglieder unterstützen können
Handwerk – Andere Spieler können euch Gegenstände herstellen, die ihr für die Eigenschafts-Analyse nutzen könnt.
Ausrüstung – Für herstellbare Sets benötigt ihr eine bestimmte Anzahl an erforschten Eigenschaften. Das setzt natürlich voraus, dass ein Spieler schon längere Zeit im Spiel ist. Denn die Analyse dauert pro weiterer Eigenschaft immer länger. Auch hier können euch andere Spieler eine große Hilfe sein.
Verliese – Ein erfahrener Spieler kann sich notfalls durchaus schon alleine in das ein oder andere Verlies (eigentlich für 4 Personen) wagen. Das empfiehlt sich für unerfahrene Spieler allerdings noch nicht. Gildenmitglieder unterstützen euch oft dabei, wenn ihr ein Verlies absolvieren oder Ausrüstung aus einem bestimmten Verlies farmen wollt.
(Einrichtungs-) Rezepte & Handwerkstile – Das Vervollständigen von Rezeptsammlungen geht immer am besten in Gruppen. Unter den Mitgliedern könnt ihr tauschen und unterstützt euch so gegenseitig.
Prüfungen (Raids) – Diese Instanzen für 12 Spieler erfordern teilweise eine Menge an Organisation und Planung. Daher ist es unerlässlich eine feste Gruppe für erfolgreiche Raids zu haben.
Reallife – Ja ihr lest richtig, auch im Reallife können euch eure Gildenkollegen zur Seite stehen. Denn wie bei jedem anderen Hobby auch, könnt ihr natürlich auch in Tamriel Freunde fürs Leben finden, die euch mit Rat und Tat zur Seite stehen. Erwartet das aber vielleicht nicht von jeder Person, die ihr kennenlernt und achtet auch darauf, dass es auf gegenseitigem Interesse beruht.
Es reicht allerdings nicht allein, eine Gilde zu gründen. Man muss auch viel Pflege in diese Gemeinschaft stecken und im Idealfall noch Leute haben, die einem dabei helfen, sonst ist das gar nicht zu stemmen. Aber was genau braucht eine Gilde, um erfolgreich zu sein?
Was ist eigentlich eine Community-Gilde? So nennt man Gilden, die Rund um Streamer entstehen. Man findet durch gemeinsames Interesse den Stream, findet so Anschluss in das Spiel und als Streamer kann man so auch viel besser auf Fragen und Wünsche eingehen.
Die Basis bildet meistens ein gemeinsamer Discord-Server, auf dem sich die Leute bei Fragen nicht nur an die Person aus dem Stream, sondern auch an alle anderen ESO-Spieler wenden können.
Gleichzeitig kann man seine Community als Streamer mit wichtigen News zum Spiel oder zum Stream versorgen. In vielen Discords bilden sich früher oder später auch Gruppen für andere Games.
Doch wer denkt, dass das schon ganz von selbst ins Rollen gerät, der hat hier falsch gedacht. Gerade, wenn man neu im Spiel ist, ist man anfangs doch etwas zurückhaltend. Das war bei mir nicht anders.
Als Streamer ist man teilweise auch schon ohne die Gilde gut ausgelastet, sofern man dies nicht hauptberuflich macht und nebenher noch ein Studium oder eine andere Arbeit hat. Das trifft vermutlich auf viele Streamer im ESO-Universum zu. Ebenso auf mich.
Und daher ist das A und O für eine organisierte Community-Gilde, die fleißige Arbeit der Gildenoffiziere.
Fleißige Gildenoffiziere und helfende Hände sind das Wichtigste
Ihr braucht Leute, auf die ihr euch verlassen könnt und die verantwortungsvoll Aufgaben übernehmen. Eine Gilde kann immerhin bis zu 500 aktive Mitglieder haben. Das ist gar nicht so wenig Organisation und Planung. Und ihr braucht vor allem Leute, die auch halten, was sie versprechen, sodass ihr euch auf sie verlassen könnt.
Mein Gildenoffizier @XCrusaderX36 übernimmt für mich viele Aufgaben der Gildenleitung. Ohne seine Hilfe würde es “die magische Miezmuschel” in ihrer aktuellen Form nicht geben. Er kümmert sich sowohl um das Anwerben neuer Gildenmitglieder als auch um die Mitgliederpräsenz und die Hintergrundarbeit.
Und dabei muss ich anmerken, dass es noch weitere Offiziere gibt.
Aber was genau macht er täglich, um die Gilde am Laufen zu halten?
“Am wichtigsten in meinen Augen ist das Vernetzen der einzelnen Mitglieder und vorallem das Unterstützen von neuen Mitgliedern, die noch viele Fragen an die Gilde und zum Spiel selbst haben.
Wir leben im Prinzip das, wofür die ESO-Community generell steht: Eine hilfsbereite und familiäre Gemeinschaft im Sinne der ESOFam. Eben im kleineren Kreis der Gilde. Die kann ja bis zu 500 Mitglieder haben.”
Die liebevolle ESO-Community ist die Motivation der Gildenarbeit
Was genau gehört zum Vernetzen dazu und wie schafft ihr es zu diesem Ziel?
“Die Grundlage für das Vernetzen bietet ESO selbst und das ist der Gildenchat. So banal es klingt, ein -Hallo, wie geht es euch?- ist schnell geschrieben und regt die Mitglieder zur Kommunikation an. Sämtliche Fragen rund um ESO führen auch zu einer schnellen Vernetzung, da die Mitglieder Hilfe von der Gildenleitung sowie von anderen Mitgliedern bekommen und so ein regelmäßiger Kontakt entsteht. Ich selbst biete regelmäßig gemeinsame Zufallsverliese oder Weltbosskämpfe an, um die Gemeinschaft zusammenzuschweißen. Neben dem Gildenchat ist es für eine erfolgreiche Gilde unerlässlich, weitere Messengerdienste zu nutzen, da diese die Möglichkeiten zum Sprechen bieten und daher das gemeinsame Spielen persönlicher wird.”
Gildenparty im Inneren der Psijik-Villa von @miezemelli.
Wie viele Stunden investierst du täglich bzw. wöchentlich in die Gildenarbeit?
“Diese Frage kann man gar nicht so pauschal beantworten, da die Gildenarbeit nie ruht und es immer wieder etwas zu machen gibt. An manchen Tagen ist es mal mehr und an anderen weniger. Jedoch muss ich sagen, dass jemand der eine tragende Rolle einer Gilde übernimmt, durch hohe Aktivität und Beteiligung glänzen sollte, da dies die anderen Offiziere entlastet. Zum anderen ist es wichtig für die Mitglieder, dass bei einem Anliegen jemand da ist, der ihnen hilft.”
Habt ein offenes Ohr und motiviert zu Gruppenaktionen
Und was machst du da im Detail? Wie funktioniert zum Beispiel das Anwerben neuer Mitglieder?
“Jeden Tag, wenn ich mich in ESO einlogge, besteht meine erste Handlung in der Begrüßung der Gilde. Danach wende ich mich den offenen Bewerbungen und der Gildenbank zu. Da viele Spieler die Gildenbank als Mülllager nutzen (bewusst oder unbewusst), muss diese täglich aufgeräumt werden, sodass jeder die Möglichkeit hat Dinge einzulagern. Diese Dinge verwende ich dann, um sie an Mitglieder zu verteilen. Ist da kein Bedarf, verkaufe ich sie, um so Gold für die Gilde zu erwirtschaften, sodass wir wöchentlich einen Gildenhändler ersteigern können. Dabei sei aber angemerkt, dass wir uns ohne die wöchentlichen Spenden der Mitglieder, durch Gold oder Items, einen Gildenhändler trotzdem nicht leisten könnten.
Gildenfoto der magischen Miezmuschel in der Psijik-Villa von @miezemelli.
Genauso wichtig sind die Gildenaufzeichnungen, die dank eines Addons sehr viele Auskünfte über alles bieten und daher täglich gesichtet werden sollten. Habe ich diese Aufgaben soweit erledigt, reise ich durch die Gebiete und schalte im Gebietschat unsere Werbung, um neue aktive Mitglieder für unsere Gemeinschaft zu finden. Parallel dazu kommt die regelmäßige Betreuung der Mitglieder durch die Beantwortung anstehender Fragen und Unterstützung bei Verliesen oder Bosskämpfen.”
Ähnliche Erfahrungen sind auch für ESO-Gilden nützlich
Ist es das erste Mal für dich, dass du so eine tragende Funktion in einer Community hast?
“Bei ESO ist es für mich, das erste Mal, dass ich eine tragende Rolle in einer Gilde habe, da ich mich vorher eher auf umfangreichen Handelssystem mit seinen tausenden von verschiedenen Produkten konzentriert habe. Gesamt auf meine Onlinespiele-Karriere ist es jedoch nicht das erste Mal, da ich schon in anderen Spielen leitende Funktionen hatte. Ich selbst nehme mir zwar immer wieder vor mich auch mal bei einem Spiel zurückzulehnen, jedoch da ich von Natur aus gerne Dinge organisiere, lande ich immer wieder in leitenden Positionen und habe meinen Spaß bei dem, was ich mache.”
Wie genau bist du selbst in die Gilde gelangt? Oder erst, zu ESO selbst?
“Zu The Elder Scrolls Online bin ich durch eine Werbung gekommen, die ich im Internet gefunden hatte. Danach führte schnell eins zum anderen. Ich schaute mir Videos und Livestreams von ESO Spielern an, verliebte mich in das Spiel und kaufte es. Mir selbst macht ESO so viel Spaß, dass ich es täglich spiele und mittlerweile auch Freunde und Familienmitglieder dafür begeistern konnte, sodass die Community und der Spielspaß auch dadurch immer weiter wächst. In die magische Miezmuschel bin ich durch eine Partnergilde der Miezmuschel und dem dortigen Aufruf, dass du live bei Twitch ESO spielst gekommen. Als ich dann bei dir einschaltete, stellte ich fest, dass du einen riesigen Wissenspool zu ESO hast und mir von Anfang total sympathisch warst, sodass ich mich gleich bei der magischen Miezmuschel beworben habe.”
Glückliche und freundliche Gildenmitglieder sind eine super Motivation
Was waren oder sind deine Anreize dafür, dass du die Rolle eines Offiziers übernommen hast?
“Grundlegend war der Reiz, dass ich gesehen habe, wie viel du als Gildenleiterin um die Ohren hast und daher wollte ich dich entlasten. Mittlerweile liegt der Anreiz aber auch darin, dass mir unsere Gildencommunity ans Herz gewachsen ist, sodass ich das, was ich mache, gerne mache. Ein kleinerer, aber für mich trotzdem wichtiger Anreiz für mich ist, dass ich beruflich auch mit vielen solchen Dingen zu tun habe, wo ich online viel organisieren muss, sodass dies für mich eine Kontrolle und Weiterbildung meiner selbst ist. Letztendlich kann ich sagen, dass Dinge organisieren meine Welt ist, daher passt der Posten als Gildenoffizier zu mir wie ein Deckel auf den Topf.”
Gibt es Bereiche, die dich ein wenig an dem Posten nerven?
“Wie bei Allem im Leben, gibt es Tage, die schön sind, aber auch Tage, die total nervig sind. So mag ich es zum Beispiel nicht, wenn ich tagelang anderen Offizieren oder Mitgliedern hinterherrennen muss, um für mich wichtige Informationen einzuholen. Auch wenn Mitglieder sich im Chat streiten und manchmal vergessen, dass hinter den Geräten Menschen sitzen und ich diese dann schlichten muss, ist etwas nervig. Jedoch sage ich mir am Ende des Tages es ist und bleibt ein Spiel und wenn es mir mal zu viel wird, mache ich das Spiel aus und erledige andere Dinge, bis ich wieder genug Energie habe meinen Posten als Gildenoffizier nachzugehen.”
Gibt es auf der anderen Seite auch Dinge, die dir daran besonders viel Spaß machen?
“Aufgrund meines Postens und der hohen Aktivität habe ich viele Leute kennengelernt, die mir ans Herz gewachsen sind, sodass es mir immer wieder Spaß macht im Spiel online zu sein. ESO zeigt halt: Auch wenn es immer mal Spiel-Probleme gibt – Das, was ESO ausmacht, ist der familiäre Umgang miteinander. Natürlich darf ich an dieser Stelle nicht vergessen zu sagen, dass es mir Spaß macht, die Gilde zu organisieren und am Ende des Tages glückliche Mitglieder zu haben. Ich liebe es zu sehen, dass das, was ich mache, scheinbar richtig ist und auch Früchte trägt, die ich in der Gilde wahrnehme.”
Ein dickes Fell und Organisationstalent können nicht schaden
Was braucht deiner Meinung / Erfahrung nach ein Gildenoffizier oder -leiter für Eigenschaften?
“Das, was ein Gildenoffizier grundlegend braucht, ist Zeit und ein Talent dafür, Dinge zu planen, durchzuführen und zu kontrollieren. Dazu kommen charakterliche Stärken, die man benötigt wie Hilfsbereitschaft, offen zu sein und immer freundlich bleiben. Wie sagt man so schön: Man sollte ein dickes Fell haben oder sich wachsen lassen, wenn man Gildenoffizier ist, sodass man Aussagen von Mitgliedern nicht gleich persönlich nimmt und die Situation objektiv bewerten kann. Eine weitere wichtige Eigenschaft ist das Vertrauen in die anderen Offiziere, da ein Offizier es nicht hinbekommen wird, bei einer 500 Spieler starken Gilde alles zu organisieren.”
Welchen Tipp würdest du angehenden Gildenleitern oder -offizieren mit auf den Weg geben?
“Ihr solltet euch selber fragen, ob ihr wirklich die Zeit und das Interesse habt langfristig so einen Posten auszuführen, denn nichts ist schlimmer als ständig wechselnde Offiziere oder Gildenleiter. Habt ihr diese Voraussetzungen, dann steckt euch Teilziele, die ihr auch realistisch erfüllen könnt, denn eine so große Gilde ist nicht von heute auf morgen da. Seid nicht enttäuscht, wenn etwas einmal nicht klappt, eine erfolgreiche Gilde braucht Zeit und Vertrauen, um zu wachsen und zu gedeihen.
Seid immer für eure Mitglieder da und lebt den Traum der ESO Familie.”
Hier nochmal die wichtigsten Tipps im Überblick
Anwerben, anwerben und nochmal anwerben
Spieler suchen oft große Gilden mit vielen aktiven Leuten. Da ist einfach die Chance höher, dass man eine Antwort bekommt oder dass sich jemand einer Aktivität anschließt. Gleichzeitig ist aber auch immer darauf zu achten, dass die Gildenmitglieder noch aktiv sind, ansonsten beginnt die Suche von vorne.
Im Gegenzug lernt man natürlich auch immer mehr Spieler kennen, die einfach zu der Gilde passen und mit denen man sich versteht, mit denen man diese Idee einer Gemeinschaft teilt. Man ist also in der Regel ständig dabei, neue Mitglieder anzuwerben.
Gebt den Leuten einen Grund, zu bleiben
Der Grund kann dabei immer etwas anderes sein. Dafür kann man sich auch an der Liste oben im Artikel orientieren. Bietet den Spielern ein Programm oder eine starke Community. Hin und wieder vielleicht auch noch ein paar Events, Raidgruppen oder einen Gildenhändler.
Organisisert Gruppen-Aktionen oder Events
Gerade in einer Gilde, in welcher das gemeinsame Spielen im Vordergrund steht, solltet ihr dafür sorgen, dass dies auch der Fall ist. Organisiert zum Beispiel Gruppen-Aktionen, ladet Leute zu gemeinsamen Herausforderungen ein oder lasst euch etwas Kreatives für die Gruppe einfallen.
In meiner Community gibt es ca. alle 4 Wochen eine Gildenauktion in Kooperation mit der Handelsgilde Orkmania. Dabei sind auch Spieler außerhalb der Gilde immer herzlich eingeladen und so finden auch manche Spieler, die bisher gildenlos waren, Kontakt zu der Gilde und anderen Spielern.
Aber es können auch Kleinigkeiten sein, wie gemeinsames Zusammentreffen im Spiel oder im Discord. Für diesen Artikel ist außerdem die erste größere Gilden-Fotoaktion entstanden. Diese ist dann zu einer kleinen Ingame-Feier ausgeartet.
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Wichtig ist auch der persönliche Kontakt oder auch die Möglichkeit außerhalb des Spiels Kontakt mit den Leuten aufzunehmen. Animiert eure Leute ruhig auch mit anderen zu reden. Ich glaube jeder war bei seinem ersten MMO zuerst ein wenig schüchtern, aber das taut schnell auf und man entwickelt sich zu einer zusammenhaltenden Gruppe.
Nehmt Bitten und Anregungen ernst und seid für eure Leute da, wenn sie man eine schwierige Zeit haben. Es kann auch immer mal wieder Stress geben, dann versucht diesen beizulegen und Spielern dabei zu helfen, sich wieder auszusprechen. Habt also immer ein offenes Ohr für die Anliegen eurer Mitglieder.
Habt ihr schon eure ersten Gildenerfahrungen gemacht? Vielleicht auch einen Offi-Rang gehabt oder eine Gilde gegründet? Vielleicht auch in einem anderen MMORPG als The Elder Scrolls Online? Die Arbeit, die man in eine Gilde stecken muss, ist ja über all die Gleiche. Berichtet uns gerne von euren Erfahrungen!
Nicht nur in den Gilden gibt es tolle Events, auch das MMORPG selbst hat eigentlich das ganze Jahr spannende Events für euch. Diese könnt ihr natürlich auch zusammen in der Gilde machen. Erfahrt alles über die ESO-Events (auch die Events im kommenden Jahr) in unseren ESO Event-Ticker.
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In World of Warcraft gibt es wieder Weihnachtsgeschenke. In diesem Jahr ist das sogar recht cool – und solltet ihr euch nicht entgehen lassen.
Eine langjährige Tradition in allen großen MMORPGs, wie eben auch World of Warcraft, sind die Weihnachtsgeschenke – oder im Fall von Azeroth eben die „Winterhauchgeschenke“. Jedes Jahr gibt es etwas Neues, so auch in 2021. Wer die Gelegenheit dazu hat, sollte sich das neuste Geschenk, oder auch die der Vorjahre, jetzt abholen.
Wo gibt es die Geschenke? Die Geschenke bekommt ihr je nach Fraktion an unterschiedlichen Orten.
Horde-Spieler gehen nach Orgrimmar ins Tal der Ehre und finden dort den riesigen Winterhauchbaum mit den Geschenken.
Allianz-Spieler reisen nach Eisenschmiede, um Großvater Winter vor der Bank zu finden.
Dort liegen die Geschenke jeweils als Quests unter dem Baum. Keine Sorge, ihr müsst die Quest nur „annehmen“, um sie sofort abzuschließen. Eine wirkliche Aufgabe gibt es nicht.
Was ist dieses Jahr neu? Im Jahr 2021 gibt es eine Reihe von neuen Geschenken, die vor allem Spielzeug-Sammler gefallen könnten – aber auch allen junggebliebenen, die gerne mit Spielzeug-Autos gespielt haben.
Neu gibt es den „Rockender Rennraseranpasser 19.9.3“ („Rockin’ Rollin’ Racer Customizer 19.9.3“). Das ist ein Spielzeug, mit dem ihr unterschiedliche Fahrzeuge beschwören könnt, mit denen ihr anschließend in bester „Mario Kart“-Manier gegen andere Spieler antretet. Dabei gibt es unterschiedliche Fähigkeiten, wie Minen oder Ölfelder.
Das Ganze ist eine Anspielung an Blizzards frühes Spiel „Rock N’ Roll Racing“, das im Jahr 1993 veröffentlicht wurde.
Das Spielzeug kann im Anschluss von all euren Charakteren verwendet werden, da es einfach in der Spielzeug-Sammlung landet.
Mehr Aktuelles rund um World of Warcraft gibt’s hier:
Bis wann hat man Zeit? Die Geschenke können immer erst ab dem 25. Dezember geöffnet werden. Dann habt ihr aber Zeit bis zum Ende des Events, also dem 1. Januar 2022.
Wenn ihr das Geschenk nicht einsackt, ist das aber auch nicht weiter schlimm. In aller Regel könnt ihr die Weihnachtsgeschenke dann auch in den Folgejahren noch abholen oder auf andere Weise verdienen. Wer also gerade eine WoW-Pause eingelegt hat, verpasst nur kurzzeitig etwas.
Was haltet ihr von diesem Weihnachtsgeschenk? Eine coole Idee? Oder kann Euch das nicht zum Einloggen in World of Warcraft bewegen?
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Der YouTuber Technoblade (22) hat fast 10 Millionen Abonnenten und ist für seine Inhalte zu Minecraft bekannt. In den letzten Monaten kämpfte er mit einer Krebserkrankung. In einem Video erzählt er von seinen Erlebnissen, immer wieder stand er kurz vor einer Amputation des rechten Arms, um sein Leben zu retten.
Wer ist Technoblade?
Der 22-jährige US-Amerikaner gehört zu der neuen Generation von Minecraft-YouTubern, die unfassbar riesig geworden sind und die oft miteinander in Verbindung und in Rivalität stehen. So hat TechnoBlade etwa Verbindungen zu Leuten wie Ph1LzA, Dream oder TommyInnit.
Im August 2021 teilte Technoblade seinen Fans mit, dass er unter Krebs leidet. Ein Sarkom wurde in seinem rechten Arm festgestellt. Der YouTuber Dream veranstaltete daraufhin eine Charity-Aktion, um der Krebsforschung zu helfen. Da kam einiges an Geld rein.
Jetzt im Dezember 2021 berichtet Technoblade, wie das mit der Krebserkrankung ausging.
“Zwei Arme zu haben ist schon angenehm – damit würde ich gerne fortfahren”
Das erzählt er jetzt: An Heiligabend, am 24.12., veröffentlichte Technoblade ein Video auf YouTube „I Almost Became an Amputee“, in dem er erstaunlich fröhlich und freimütig über seinen Kampf mit dem Krebs erzählte:
Im Wesentlichen hatte er sich mehrfach damit abgefunden, dass er im November den rechten Arm in einer lebensrettende Amputation verlieren würde.
Eine Mitteilug habe er aufs Handy bekommen, als ihm der Termin für seine Arm-Amputation in den Kalender eingetragen wurde.
Die Operation an seinem Arm lief dann aber fantastisch. Technoblade beklagt lediglich, dass für die Rekonstruktion seines Armes Masse aus seinem Bein entnommen wurde. Das hat offenbar den Körperteil geschädigt, auf den er unfassbar stolz ist, seine Oberschenkelmuskel:
Ich wusste, dass sie um meine Schulter nach der OP zu rekonstruieren, Muskeln und Haut von einer anderen Stelle meines Körpers nehmen mussten, aber ich dachte, sie nehmen die Muskeln von meinem Rücken, vom Latissimus Dorsi. Das fand ich okay, weil sich kein Mensch für den Latissimus Dorsi interessiert, das ist der wertloseste Muskel.
Aber stattdessen haben sie es aus meinem Oberschenkel-Muskel genommen. Das ist mein bester Muskel. Das sagen die Leute über Technoblade: Er ist schwach, zerbrechlich, ein Gamer, aber Mann, hat der Oberschenkel-Muskeln!
Technoblade hat auch Säte drin wie:
„2 Arme zu haben ist angenehm. Ich möchte diesen Trend fortsetzen.“
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Wie wird das diskutiert? Der super-fröhliche Ton bei einem derart ernsten Thema wird in der Community stark diskutiert. Ein Nutzer sagt:
„Der Ton macht es nicht nur für ihn erträglich, sondern auch für uns.“
Sogar im hartgesottenen „livestreamfails“ zollt man dem Streamer Respekt:
„Der wollte tatsächlich, einen Ellenbogen-Reveal vor 10 Millionen Abonnenten machen. Meine Fresse, was für ein Content-King!“
„Ich hab noch nie seine Inhalte gesehen. Aber Gott verdammt, jemand der Witze darüber macht, einen Arm an Krebs zu verlieren, hat meinen Respekt. Was für ein Typ!“
Minecraft ist auch 2021 noch riesig, auch dank junger Content-Creators, die immer neue Wege finden, das Spiel attraktiv zu halten:
MeinMMO-Dämon Cortyn hat noch einen kleinen Spiele-Tipp für die kalte Jahreszeit. Life is Strange: True Colors dürfte vielen Story-Fans gefallen.
Die kalte Jahreszeit ist auch für mich immer der perfekte Anlass, um ein paar Spiele endlich in aller Ruhe durchzuspielen, zu denen ich sonst im Laufe des Jahres nicht gekommen bin. Dieses Mal war das „Life is Strange: True Colors“. Das ist der (noch) aktuellste Teil der Reihe und mal wieder voll mit spannender Geschichte, ruhigen Abenteuern und einem Hauch übernatürlicher Fähigkeiten.
Keine Sorge. Besonders große Spoiler wird es in diesem Artikel nicht geben. Life is Strange lebt nämlich vor allem von der Story und die will ich nicht vorwegnehmen. Ein paar Eckdaten muss ich natürlich dennoch verwenden – und zumindest eine Szene beschreiben, die aber wenig mit dem Haupt-Plot zu tun hat.
In Life is Strange schlüpft man in aller Regel in die Rolle von Menschen, die mit irgendwelchen besonderen Fähigkeiten ausgestattet sind, die zumeist Fluch und Segen zugleich sind. War es im ersten Teil noch die Möglichkeit, die Zeit zurückzudrehen, ist es im aktuellen Ableger „True Colors“ die Möglichkeit, Emotionen und damit verbundene Gedanken wahrzunehmen.
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Für die Protagonistin Alex ist das allerdings ein schweres Los. Denn sie kann die Gefühle nicht nur in Form von deutlichen Auren wahrnehmen, sondern wird oft auch von ihnen überwältigt. Wenn jemand in Alex’ Nähe besonders unruhig ist, dann geht das Gefühl auf sie über. Wird jemand zornig und will eine Schlägerei anzetteln, dann wird auch Alex davon angesteckt und ballt die Fäuste.
Das hat dazu geführt, dass Alex nur selten Leute wirklich an sich ranlässt und bei starken Emotionen eher auf Abstand bleibt – zumindest, bis sie nach einem langen Umherirren endlich in die kleine Stadt ihres Bruders zieht und ein neues Leben beginnt.
Besuch im Blumenladen wirkt grandios
Eine der beeindruckendsten und dabei doch eigentlich so simplen Szenen spielt in einem Blumenladen, den Alex im Laufe des Spiels besucht. Die schon etwas in die Jahre gekommene Verkäuferin bemerkt uns nicht sofort und erschreckt sich dann tierisch, als wir sie ansprechen.
Diese kleine, panische Reaktion löst einen Gefühlsausbruch aus, den Alex wahrnehmen kann. Mittels ihrer Kraft kann sie einige Erinnerungen aus Objekten lesen und die Gedanken wahrnehmen. Die Besitzerin des Ladens leidet an sich rasch entwicklender Demenz. All ihre Ängste und Sorgen kommen zum Vorschein – vor allem aber die Angst, dass man ihr mit ihrem Gesundheitszustand den Blumenladen wegnimmt und sie ihn schließen muss.
Diese Zerrissenheit und der Verlust der Ordnung wird auch in der Spielwelt einfach ganz nebenbei schön dargestellt. Während Alex sich auf die Gedanken und Gefühle der alten Frau einlässt, hüpfen die Zahlen der Uhr und ordnen sich neu an. Der große Schriftzug, der eben noch „FLOWERS“ sagte, liest sich plötzlich „FERWOLS“ und das „Closed“-Schild am Eingang des Ladens sagt auf einmal „Edlosc“. Zeigten die Fenster der Straße eben noch nach draußen, legt sich nun der weiße Schleier des Vergessens darüber, der droht, auch immer mehr des Ladens zu verschlingen.
Wer kennt sie nicht, die FERWOLS-Läden?
Alex hilft der alten Frau, wieder Ordnung und Struktur in ihren Tag zu bringen und die sich anbahnende Demenz – zumindest für den Augenblick – zu bekämpfen. Man rekapituliert den Tag, geht Schritt für Schritt noch einmal nach, wie der Tag der Besitzerin abgelaufen sein muss.
Vom Öffnen der Tür hin zum Annehmen eines Anrufs über die Bearbeitung der Bestellung und Auswertung eines Checks.
Obwohl das eine Szene ist, die eigentlich nur recht wenig mit den wichtigsten Protagonisten des Spiels zu tun hat, war sie ziemlich eindrucksvoll. Die Konfrontation mit dem Thema Demenz – einer widerlichen Krankheit, vor der sich wohl viele fürchten – hat sich in mein Gedächtnis gebrannt.
Vor allem, weil ganz am Ende der Szene die schreckliche Erkenntnis steht, dass die Ladenbesitzerin aufgrund der Krankheit etwas anders, viel wichtigeres vergessen hat: Die letzte Andacht eines gerade gestorbenen Menschen, der ihr viel bedeutete.
Hier konfrontiert das Spiel einen direkt wieder mit einer schwierigen Entscheidung. Erklärt man der alten Frau, dass sie den Tod dieses Menschen vergessen hat? Oder hält man lieber den Mund und hofft, dass sie nicht weiter von dem Thema belastet wird?
Obwohl die Szene eigentlich eher „nebenbei“ passiert, musste ich schwer schlucken. Sie war ungeheuer intensiv und das, obwohl eigentlich wenig passiert. Es ist eben nur ein Besuch in einem Blumenladen mit ein wenig Nachbarschaftshilfe. Doch berührt sie nicht nur die Charaktere, sondern auch die Spieler selbst – zumindest bei mir war das der Fall.
Dabei eignet sich „Life is Strange: True Colors“ auch für Leute, die sonst eher wenig mit Videospielen am Hut haben. Das Spiel hat nämlich eine ganze Menge „Stützrad“-Funktionen, die bei anderen Games eher befremdlich wirken könnten. So kann man optional eine ganze Reihe von Warnungen einstellen, etwa vor diesen Vorfällen:
Besonders laute Spielszenen
Besonders helle oder grelle Effekte
Entscheidungen mit besonderer Tragweite
Zusätzliche Zeit beim Wählen einer Entscheidung
Warnung, wenn eine Sequenz mit schnellem Handeln ansteht
Worüber “wahre Gamer” mit den Augen rollen, freuen sich Gelegenheitsspieler oder Neulinge. Es nimmt viel Druck von jemandem, der vielleicht noch nicht so viele Spiele gespielt hat und sich erstmal darauf einlassen muss.
Selbst Alex’ Freunde realisieren irgendwann, dass Alex da ein paar Tricks draufhat.
Wer, ähnlich wie ich, die Zeit zwischen den Feiertagen eher allein oder zu zweit verbringt, dem bietet Life is Strange: True Colors ein etwas anderes Gaming-Erlebnis mit einigen traurigen, aber auch vielen schönen Szenen. Denn im Herzen ist das Spiel ein etwas übernatürliches Abenteuer mit vielen wichtigen Botschaften und einer interessanten Geschichte, auf die man selbst Einfluss nehmen kann.
Es ist ein Spiel, das zum Nachdenken anregt und sich zugleich sehr viel mit Emotionen, Gefühlsausbrechen und anderen menschlichen Empfindungen beschäftigt. Etwas, das zumindest mir in der dunklen Winterzeit gut gefällt.
Die Nachricht hinter Life is Strange ist vollkommen unaufdringlich und eigentlich doch so offensichtlich: Versucht, die Empfindungen und Wünsche von anderen Menschen zu verstehen und ihnen etwas Gutes zu tun. Am Ende geht es damit allen besser.
Das kann man nicht nur zu Weihnachten, sondern das ganze Jahr über beherzigen.
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Zu Weihnachten gibt es ein seltsames Geschenk für EA. Deren neues Battlefield, Battlefield 2042, läuft wenige Wochen nach Release derart mäßig, dass Battlefield V zu Weihnachten 2021 mehr Spieler auf Steam hat – und das ist ein Spiel aus 2018.
Das ist die Nachricht: Auf reddit wurde an Heiligabend eine seltsame Anomalie diskutiert, dass 3 Jahre alte Battlefield V schaffte es zur Spitzenzeit in den USA mehr Spieler zu erreichen als das neue Battlefield 2042 (Release 19. November 2021):
Am Freitag, dem 24.12. hatte Battlefield V 7 Stunden lang mehr Spieler auf Steam als Battlefield 2042, von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr deutscher Zeit.
Der Trend tauchte dann noch mal am Samstag, dem 25.12.: Seit 7:00 Uhr morgens deutscher Zeit ist Battlefield V wieder vor Battlefield 2042 bei den Spielerzahlen.
Was ist mit Halo Infinite? In der Statistik wird als Vergleichswert auch Halo Infinite aufgeführt, hier merken aber viele an, dass Halo Infinite als „Xbox-Titel“ häufig außerhalb von Steam gespielt wird.
Spieler nehmen Statistik als Beleg für ihre harte Kritik an Battlefield 2042
Warum wird das so diskutiert? Die Battlefield-Spielerzahlen waren ein riesiges Thema im Gaming-Reddit mit über 1000 Kommentaren.
Die Statistik wird deshalb so in den Vordergrund gestellt, weil es unter den Core-Fans von Battlefield doch einige Kritik an Battlefield 2042 gibt, die immer noch kursiert:
Battlefield 2042 erhielt auf Metacritic nur mäßige 68 % (PC), die PS5-Version kam mit 61 % sogar noch schlechter weg – das ist aber nur die professionelle Kritik.
Die User-Scores sind noch deutlich niedriger und bewegen sich im Bereich von 22 % (PC) bis 29% (PS5).
Dem Spiel wird unter anderem vorgeworfen:
Zu wenige Waffen zu bieten
Die Karten seien nicht sehr gut
Es sei die „größte Enttäuschung 2021“
Battlefield 2042 wird außerdem unterstellt, „zu kommerziell zu sein“ und viele Standard-Features aus alten Battlefields gestrichen zu haben
Die Statistik soll offenbar belegen, dass Battlefield 2042 so ein Flop ist, dass Leute lieber ein 3 Jahre altes Spiel zocken, als das neue vermeintliche Kronjuwel im Angebot von EA.
Battlefield 5 gerade 75 Euro billiger als Battlefield 2042 in der “besten Edition”
Was hilft Battlefield 5? Für die Statistik ist sicher auch wichtig, dass Battlefield V im aktuellen Steam-Sale um 75 % herabgesetzt ist:
Das Spiel gibt es gerade für 14,99 € in der Definite Edition.
Battlefield 2042 kostet 39,59 € in der normalen Edition und 89,09 € in der Ultimate Edition.
Bei Battlefield 2042 ging offenbar einiges schief:
Wie Nutzer aus China berichten, ist die globale Version von Steam aus China nicht mehr zu erreichen, obwohl die Chinesen verrückt nach PC-Gaming sind. Die Sperre kam am Abend des 24.12. Die Nutzer in englischsprachigen Foren reagieren nicht sonderlich solidarisch: Allgemein heißt es, man wundert sich, warum das so lange gedauert hat.
Woher kommt die Nachricht? Die Nachricht tauchte in der Nacht von Freitag auf Samstag auf. Sie verbreitete sich über Foren wie Resetera, reddit oder über den bekannten Dataminer „Santa Ricky“ auf Twitter.
Etwa um 21:00 Uhr an Heiligabend deutscher Zeit, am 24.12., soll die Web-Site-domain „Steam“ in China geblockt worden sein. Das bedeutet, dass die internationale Seite Steam mit all ihren Unterfunktionen nicht mehr einfach so von China aus zu erreichen ist.
Weitere Details zu der Nachricht, irgendwelche klare Aussagen der kommunistischen Partei kennen wir aber nicht, sondern die Leute spekulieren nur, was dahinterstecken könnte.
Der Bann soll gegen 21 Uhr deutscher Zeit am 24.12. erfolgt sein.
China hat eigene Version von Steam, aber mit weniger als 100 Spielen
Was könnte dahinterstecken? In Foren vermutet man, dass der Bann von „Global Steam“ eine logische Folge davon ist, dass China seit Februar 2021 seine eigene Version von Steam hat, die aber kaum wer nutzt, weil es dort nur 98 Spiele gibt, statt 60.000 wie in der internationalen Version.
Allgemein hat China die Industrie in einem starken Griff, riesige Konzern wie Tencent haben zwar enge Verbindungen zu „der Partei“, fürchten aber jeden Presse-Artikel in parteinahen Zeitungen, in denen Online-Gaming schon mal als „digitales Opium“ beschrieben wurde.
Die rauschenden Zeiten, in denen chinesische Konzerne im Goldrausch Gewinne scheffelten, scheinen seit einigen Jahren jedenfalls vorbei zu sein – jetzt balanciert man auf einer dünnen Linie.
Wie wird das diskutiert? Wahnsinnig viel Solidarität gibt es in englisch-sprachigen Foren nicht. Es gibt etwa 3 Meinungen:
Die einen sagen: „Ich wunder mich, warum das nicht früher passiert ist“ – im Wesentlichen traut man China alles zu, was in Richtung Zensur und Einschränkung geht.
Andere sagen: „Oh, das heißt wohl, dass es in CS:GO jetzt weniger Cheater gibt und ich endlich wieder PUBG spielen kann“ – sind doch chinesische Spieler oft als Schummler verschrien.
Dritte sagen: „Die werden wahrscheinlich einfach VPN nutzen und wir werden kaum was bemerken“
So richtig überrascht scheint von der Meldung jedenfalls keiner zu sein.
LoL ist riesig in China. Viele Weltmeister-Teams kommen daher.
Wie spielt man in China denn?
Der große Unterschied zum Westen: In China spielen Konsolen wie PlayStation 4/5 oder Xbox praktisch keine Rolle
PC-Gaming findet meistens nicht zu Hause statt, sondern in öffentlichen Internet-Cafés. Dort werden Multiplayer-Online-Spiele gezockt: einige, die auch wir kennen, wie LoL, Overwatch oder CS:GO, aber auch viele eigene Titel wie Crossfire, Dungeon Fighter Online oder Journey to the West
Seit vielen Jahren ist Mobile-Gaming in China im Trend: Ein Spiel wie “Honor of Kings”, eine Art Mobile LoL, hat unfassbar viele Spieler und Spielerinnen, weil es eng mit riesigen Social-Media-Plattformen verbunden ist
Mit dem Phänomen, warum chinesische Spieler als Cheater gelten, beschäftigen wir uns auf MeinMMO hier:
New World ist ein fantastisches MMORPG und verfügt über eine Welt und ein Setting, welches euch in seinen Bann zieht. Was aber, wenn euch gerade die MMO-Aspekte missfallen und ihr euch auf die RPG-Dinge fokussiert? Wir von MeinMMO haben die Alternativen für euch.
Die Welt, die Geschichte und das Setting von New World bieten dabei nämlich diverse Aspekte, an denen auch Single-Player-Fans gefallen finden. Diese werden dann aber doch irgendwann von den MMO-Varianzen des Spiels gestört.
Einige Fans haben aufgrund diverser Bugs und anderer Probleme mittlerweile einfach genug von New World. An dem Setting aber haben sie sich noch nicht satt gespielt. MeinMMO zeigt euch, wie ihr das New World-Gefühl auch solo erleben könnt und welche Spiele sich dafür auch noch besonders eignen.
Wie ist diese Liste entstanden? Die aufgezählten Titel repräsentieren jeweils einen bestimmten Aspekt von New World als Single-Player-RPG. Die Reihenfolge der Titel spielt in diesem Artikel keine Rolle. Jedes der genannten Spiele hat seine eigenen Stärken und Schwächen, die wir an dieser Stelle aber nicht gegeneinander werten möchten.
1. Risen
https://www.youtube.com/watch?v=fo29dvzBJKI
Was ist das für ein Spiel? Bei Risen handelt es sich um ein RPG des deutschen Entwicklerstudios Piranha Bytes. Es erschien bereits im Oktober 2009, macht aber bis heute Spaß und kann sich, dank einem ansprechenden Grafikstil, auch heute noch einigermaßen sehen lassen.
Die Prämisse des Spiels ist nichts Geringeres, als die Welt zu retten. Dafür landet ihr auch hier auf einer Insel, auf der geheimnisvolle Magie auf euch wartet. Die Götter haben die Welt verlassen und dadurch wieder Platz gemacht für die Titanen, die dort nun ihr Unwesen treiben.
In ungefähr 30 bis 60 Stunden Spielzeit erkundet ihr die Insel, werdet zunehmend stärker und findet heraus, was es mit den magischen Tempeln auf sich hat, die plötzlich aus dem Boden schossen.
Damit das gelingt, schließt ihr euch einer von drei Fraktionen an. Entweder einer magisch gesinnten, einer kriegerischen Bande von Halsabschneidern oder den Kloster-treuen Ordenskriegern. Hört sich das für euch schon nach New World an? Es geht noch weiter.
Was hat das mit New World zu tun? Bereits der Start in das RPG sollte allen New World-Fans bekannt vorkommen. Ihr startet praktisch nackt an einem Strand und müsst euch erst mal das Nötigste zusammensuchen.
Das liegt daran, dass euer Schiff gekentert ist, welches euch eigentlich zur Insel bringen sollte. Es gibt also vorerst keinen Weg, diese Insel zu verlassen. Bereits kurz nach dem Start stehen euch dann verschiedene Waffen zur Auswahl, die ihr meistern könnt.
Der Start in Risen
Der Start in New World
Beide Spiele lassen uns als Nichtsnutz gestrandet auf einer Insel ankommen.
Kurz danach trefft ihr schon auf die drei Fraktionen, die euch Dinge für sie erledigen lassen, bis sie euch aufnehmen. Danach müsst ihr noch mehr Kram für sie abwickeln, um innerhalb der Fraktionen im Rang aufzusteigen und neue Rüstungen freizuschalten.
Das Hauptaugenmerk des Spiels liegt auf der Geschichte und dem Erkunden der Welt, bei der es hinter jeder Ecke etwas zu holen gibt. Oft wird euer Loot allerdings von fiesen Monstern bewacht, die es zu bezwingen gilt. So lootet und levelt ihr euch durch die Welt, von einem interessanten Ort zum nächsten.
Wenn euch die Welt und das Gefühl an New World gefallen hat, dass es überall Dinge zu entdecken gibt, werdet ihr Risen lieben.
Wie könnt ihr zocken? Risen könnt ihr derzeit für 9,99 € auf Steam kaufen. Es kommt bei 4.837 Einträgen auf 89 % positive Bewertungen, womit es als “sehr positiv” eingestuft wird. Wenn ihr Spaß an dem Spiel habt, warten auch noch Risen 2 und 3 auf euch, welche wir ebenfalls empfehlen können.
2. GreedFall
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Was ist das für ein Spiel? In GreedFall steht das RPG sowie das Kampfsystem im Fokus. Das Action-Rollenspiel des französischen Studios Spiders erschien im September 2019 und lässt euch eine Insel erkunden und besiedeln. Hier sollt ihr in die neue Welt aufbrechen.
Allerdings kommt ihr einige Jahre später an. Zu diesem Zeitpunkt ist ein Großteil der Insel bereits von verschiedenen Fraktionen besiedelt. Nun liegt es an euch, zwischen ihnen zu kommunizieren. Ihr nehmt die Rolle eines Legaten für eine der Fraktionen auf der Insel ein.
Als Legat ist es dann eure Aufgabe, euch mit den verschiedenen Fraktionen auf der Insel Teer Fradee gut zu stellen oder es euch mit ihnen zu vermiesen. Das tut ihr am besten, indem ihr Aufträge und Quests löst, die mit ihnen zusammenhängen.
Meistens habt ihr dazu mehrere Möglichkeiten, die jeweils einer anderen Partei in die Hände spielen. Es geht allerdings nicht ausschließlich um Politik, denn als Legat seid ihr auch auf der Suche nach der Magie, welche die Insel bewohnt und eine mysteriöse Krankheit verursacht.
Was hat das mit New World zu tun? Vergleichbar mit New World ist GreedFall durch das Setting, da es sich praktisch am selben Hintergrund bedient. Ihr erkundet eine Insel, auf der Magie zu finden ist und steht dabei zwischen verschiedenen Fraktionen.
Außerdem spielt es ungefähr zur gleichen Zeit. GreedFall spielt am Anfang des 17. Jahrhunderts. Ein festes Klassensystem gibt es in dem RPG ebenfalls nicht. Ihr skillt und seid quasi das, was ihr gerade tragt.
GreedFall
New World
Das Setting beider Titel ist sehr ähnlich, auch wenn GreedFall auf eine düstere Farbpalette setzt.
Dabei könnt ihr zwischen Magie, verschiedenen Nahkampfwaffen sowie Fernkampf- und Schusswaffen wählen. Das Kampfsystem ist dabei sehr ähnlich zu dem aus New World bekannten System. Ihr könnt zwischen zwei Waffen aktiv wechseln, müsst ausweichen und blocken und habt dabei nur wenig aktive Skills in eurer Leiste.
Wenn ihr also der gleiche zaubernde Musketenschütze mit schwerer Rüstung wie in New World sein möchtet, könnt ihr das auch jederzeit in GreedFall.
Als Quest-Hubs dienen die verschiedenen Städte auf der Insel, die deutlich anders aussehen, je nachdem, welcher Fraktion sie angehören. Der zugrundeliegende Aufbau der Städte bleibt dabei allerdings fast identisch. Noch etwas, was ihr aus New World bereits gewohnt seid.
Wenn ihr in New World die Story und das Setting am liebsten mochtet und euch immer dachtet, dass das Kampfsystem diesen Ausdauerbalken eigentlich gar nicht braucht, dann seid ihr in GreedFall genau richtig.
Wie könnt ihr zocken? GreedFall ist für alle current- sowie next-gen Konsolen und PC verfügbar. Auf Steam könnt ihr das Game derzeit für 34,99 € mitnehmen und habt dafür ungefähr 50 Stunden Spielspaß. 12.327 Bewertungen betiteln GreedFall auf Steam mit “größtenteils positiv”.
3. Kingdoms of Amalur: Reckoning
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Was ist das für ein Spiel? Kingdoms of Amalur: Reckoning ist ein klassisches Action-RPG, dessen Grafik-Stil eher an World of Warcraft erinnert, als an New World. Dennoch bietet das Game viele interessante Aspekte und ist auch heute, einige Jahre nach Release, noch spielenswert.
Dafür sorgte unter anderem das Remaster Re-Reckoning, welches das 2012 erschienene Spiel erst im September 2020 neu auflegte und grafisch anpasste. Im Dezember 2021 erschien sogar noch eine neue Erweiterung für das RPG mit dem Namen Fatesworn.
Die Prämisse des Titels ist die, dass in der Welt von Kingdoms of Amalur jeder Charakter ein festgeschriebenes Schicksal hat, welches sich nicht ändern lässt. Alles ist vorherbestimmt, bis ihr die Welt betretet. Denn unter mysteriösen Umständen steht ihr von den Toten auf und habt dann kein vorbestimmtes Schicksal mehr.
Das macht euch unweigerlich zum Helden für alle, da ihr euer Schicksal nun selbst bestimmen und somit auch das der anderen Bewohner der Welt verändern könnt. Kingdoms of Amalur bietet euch etwa 60 Stunden lang etwas für euer Geld. Mit allen Erweiterungen können aber auch schnell 80 bis 90 Spielstunden daraus werden.
Was hat das mit New World zu tun? Obwohl ihr Kingdoms of Amalur alleine spielt, fühlt sich der Titel an vielen Stellen wie ein MMORPG an. Ihr erkundet eine riesige, offene Welt mit verschiedenen Biomen, stolpert über viele Sammelgegenstände, Nebenquests und spannende NPCs.
Ihr erforscht die Karte und findet ständig neue Dinge, die spannend aussehen und oft auch kleinere Geheimnisse für euch bereithalten. Dabei erinnert aber nicht nur die Welt und ihr Aufbau selbst an ein MMO, sondern leider auch die Quests, die manchmal nicht über “Töte X und bringe Y” hinausgehen.
Ihr dürft eure Punkte frei auf den drei Bäumen verteilen und damit eure eigene Klasse kreieren.
Des Weiteren stehen euch auch in Reckoning mehrere Fraktionen zur Wahl, bei denen ihr euch für eine entscheiden könnt und die anderen dann ein wenig ärgert. Für New World-Spieler sollte das klassenlose Klassensystem von KoA:R ebenfalls vertraut erscheinen.
Ihr verteilt eure Punkte, wie ihr wollt in verschiedenen Skill-Trees und seid dabei weder an Waffen noch an Klassen gebunden. Auch hier könnt ihr ein Feuerball-werfender Krieger mit Lederrüstung sein, wenn ihr das wollt. Durch das Schicksalskarten-System ist keine Kombination dabei nutzlos.
Das System gibt euch immer dann starke Buffs, wenn ihr bestimmte Voraussetzungen erfüllt habt. Die Karten gibt es für jeden erdenklichen Build und buffen damit auch die verrücktesten Ideen.
Wie könnt ihr zocken? Das ursprünglich 2012 erschienene Spiel könnt ihr auf so gut wie allen gängigen Konsolen spielen, von der Nintendo Switch bis hin zur Xbox 360. Das Remaster Re-Reckoning gibt es aber nur für PC, Xbox One, Xbox Series und PS4 und 5.
Auf Steam könnt ihr das Game derzeit für 39,99 € in der Remaster-Version erwerben. Von den 3.534 Bewertungen sind 74 % positiv. Das Spiel gilt somit als “größtenteils positiv”.
4. Cyberpunk 2077
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Was ist das für ein Spiel? Es gibt kaum einen Gamer, an dem das neue Rollenspiel der Witcher-Macher 2020 und 2021 komplett vorbeigegangen ist. Falls doch, ist das natürlich auch nicht schlimm.
In Cyberpunk 2077 seid ihr ein Niemand in einer großen, dystopischen Stadt voller Gangster und wollt entsprechend auch ein Gangster werden. Damit das gelingt, klaut ihr eine neue Technologie des Großkonzerns Arasaka, der blöderweise den kompletten Verstand eines verstorbenen Rock-Giganten und Terroristen beinhaltet.
Von nun an ist der zynische Rocker Johnny Silverhand in eurem Kopf und ihr selbst leider dem Tode geweiht. Das versucht ihr mit allen Mitteln zu verhindern. So nimmt die Geschichte von Cyberpunk 2077 Fahrt auf und erreicht damit ungeahnte emotionale Tiefe.
Spielerisch erwartet euch ein echtes Rollenspiel, bei dem Entscheidungen ebenso wichtig sind, wie die Werte eurer Ausrüstung und die Verteilung eurer Skillpunkte.
Was hat das mit New World zu tun? Auf den ersten Blick könnten die Settings und die Prämisse beider Spiele nicht weiter auseinanderliegen. Doch genauer betrachtet bietet Cyberpunk mehr Ähnlichkeiten zu New World, als ihr vielleicht denkt.
In Cyberpunk steht vor allem die Erkundung der Welt im Mittelpunkt. Überall könnt ihr Truhen und Belohnungen finden und Schauplätze erspähen, die passiv auch gerne eine gute Geschichte übermitteln.
Ebenfalls setzt Cyberpunk auf ein klassenloses Charaktersystem, bei welchem ihr eine Vielzahl verschiedener Waffen und Hacking-Tools zur Auswahl habt und euch spezialisieren oder einfach von allem ein wenig lernen könnt.
Gleich mehrere dieser Skillbäume warten auf euch. Alles, was ihr tut, bringt euch Erfahrung und neue Fähigkeiten.
Doch was am meisten an New World erinnert, sind die äußerst befriedigenden Fortschrittsbalken für nahezu alles, was ihr in der Welt tun könnt. Einer der großen Aspekte in New World ist, dass es euch für quasi alles belohnt. Zumindest, mit der Einblendung einer kurzen Fortschrittsanzeige, die euch mitteilt, wie gut ihr mit eurer Waffe oder beim Holzhacken seid.
Auch in Cyberpunk 2077 passiert genau das. Ihr hackt eine Kamera? Klasse, hier sind ein paar Punkte aufs Hacking. Ihr erschießt einen Feind? Super, hier ein paar Punkte auf Waffenhandling. Habt ihr einen Gegner mit dem Katana zerlegt? Perfekt, hier sind ein paar Erfahrungspunkte für die Klinge.
Dadurch entsteht, ähnlich wie in New World, ein richtig guter Spielfluss. Somit fühlt sich nichts, was ihr tut, sinnlos an und das macht richtig Spaß.
Wie könnt ihr zocken? Cyberpunk 2077 erschien auf Xbox Series, PS5, PC und den last-gen-Konsolen. Die Version der PS4 und Xbox One ist allerdings nicht unbedingt zu empfehlen. Auf den neuen Konsolen und dem PC läuft der Titel aber mittlerweile rund und ist problemlos spielbar.
Auf Steam könnt ihr das ein Jahr alte Spiel für 59,99 € ergattern. Nach den verbuggten Startschwierigkeiten von Cyberpunk haben sich auch die Reviews erholt. 81 % der kürzlich verfassten 31.576 Bewertungen sind positiv.
5. Middle-Earth: Shadow of War
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Was ist das für ein Spiel? In Middle-Earth: Shadow of War erlebt ihr ein Action-Abenteuer im Tolkien-Universum, welches lange vor den bekannten Filmen spielt. Ähnlich wie in Cyberpunk müsst ihr euch hier euren Geist teilen, diesmal aber nicht mit einem Rockstar, sondern mit dem Ringschmied höchstpersönlich.
Das Motiv ist es aber nicht zu überleben, sondern hauptsächlich Rache an den bösen Truppen auszuüben, die gleich zu Beginn des 1. Teils eure Familie töten. Das kann der Waldläufer von damals natürlich nicht auf sich sitzen lassen und zieht auf einen Rachefeldzug.
Besonders hervorgehoben wird dabei das Nemesis-System, bei dem bestimmte Orks immer wieder auftauchen und einen Rang innerhalb der Feindhirachie haben. Tötet ihr einen Ork, wird sein Platz frei und der Nächste wird nachrücken.
Tötet euch ein Ork, steigt er auf und wird dadurch sozusagen zu eurem Erzfeind. Das bringt Dynamik in den Spielfluss. Wenn ihr eines der Oberhäupter besiegt, könnt ihr es nicht nur töten, sondern auch kontrollieren und später sogar Orks gegeneinander in die Schlacht ziehen lassen.
Was hat das mit New World zu tun? In Middle-Earth findet ihr Parallelen zu vielen bekannteren Titeln, da sich das Spiel offen berühmter Vorbilder bedient. Es fühlt sich beim Zocken wie eine Mischung aus Assassin’s Creed und der Batman Arkham-Reihe an. Wenn ihr also gerne rumspringt und meuchelt, ist das Game sowieso etwas für euch.
Für die New World-Fans unter euch wird es dann interessant, wenn es zu den großen Schlachten kommt. Das ist auch der Grund, wieso nur der 2. Teil, Shadow of War, in dieser Liste ist. Im ersten Teil, Shadow of Mordor, kommen diese nämlich deutlich seltener vor.
Shadow of War kann in den Schlachten richtig punkten.
In diesen Schlachten führt ihr eure eigene, gedankenkontrollierte Ork-Armee in den Kampf gegen feindliche Orks. Diese Kämpfe sind atemberaubend inszeniert und fühlen sich authentisch an. Sie erinnern dabei spielerisch stark an die Eroberungsschlachten aus New World.
Wenn das also der Grund ist, weshalb ihr New World mochtet und das Gleiche einfach mal alleine und mit Orks erleben wollt, können wir euch Middle-Earth: Shadow of War sehr ans Herz legen.
Wie könnt ihr zocken? Shadow of War könnt ihr auf dem PC, der PS4 und der Xbox One erleben. Das Game wird euch etwa 20 bis 35 Stunden beschäftigen und ist auf Steam derzeit für 39,99 € erhältlich.
Wer sich noch nicht sicher ist, kann außerdem eine kostenlose Demo des 2017 erschienen Titels spielen. Sehr viele User sind sich allerdings einig, denn von 52.944 Bewertungen von Middle-Earth: Shadow of War sind 87 % positive Einträge gespeichert. Somit lässt es sich als “sehr positiv” betiteln.
Fallen euch noch weitere Single-Player-Spiele ein, die euch an New World erinnert haben? Schreibt sie uns hier bei MeinMMO gerne in die Kommentare.