Trainer feiern Rampenlichtstunde – So sollte Pokémon GO immer sein

Gestern Abend, am 18. Februar, fand die 3. Rampenlichtstunde statt. Diese war ein voller Erfolg und viele Trainer wünschen sich solche Spawns dauerhaft für Pokémon GO.

Das war die Rampenlichtstunde: Zunächst sorgte die Ankündigung für etwas Verwirrung, denn kein besonderes Pokémon stand im Mittelpunkt. Stattdessen lies Niantic einfach alle Pokémon deutlich vermehrt spawnen.

Am Ende stellte sich heraus, dass das Event ziemlich gut angekommen ist und viele Spieler sich solche Ereignisse für die Zukunft wünschen.

Trainer schwärmen von der Rampenlichtstunde

Das wird gelobt: Als um 18 Uhr Ortszeit plötzlich alle Spawnpunkte im Spiel aktiviert wurden, staunten die Trainer nicht schlecht. Überall gab es was zu fangen und das auch noch in großer Vielfalt. Also allein die Menge an Spawns kam bei den Trainern positiv an.

Die große Vielfalt an Pokémon war ebenfalls ein großer Pluspunkt. So gab es an vielen Orten Pokémon, die man seit Wochen nicht mehr gesehen hat.

Spawns Rampenlichtstunde
So massiv waren die Spawns in vielen Orten

Das wünscht man sich: Der Trainer jettehhawk fasst auf reddit ganz gut den Grundgedanken vieler Spieler zusammen. So sagt er, dass die Rampenlichtstunde so ist, wie Pokémon GO eigentlich sein soll. Außerdem fügt er an:

“Bislang ist in Melbourne erst die Hälfte der Rampenlichtstunde zu Ende, aber aufgrund der schieren Anzahl der aufgetauchten Pokemon scheint es viel mehr Abwechslung zu bringen. Gerade in dieser kurzen Zeit habe ich in der Nähe ungewöhnliche und seltene Spawns gesehen, die ich seit Monaten nicht mehr entdeckt habe.

Das lässt mich daran denken, wie Pokemon GO vor der Spawn-Änderung war und wie viel mehr Spaß es macht, so zu spielen. Versteht mich nicht falsch, es gibt immer noch eine Menge gewöhnlicher Pokémon, aber es gibt mehr Anreiz, auf Entdeckungsreise zu gehen, wenn es so ist.”

Unter diesem Thread gibt es viel Zuspruch und auch andere Trainer wünschen sich solche Zeiten zurück.

Tatsächlich war es zu Beginn des Spiels so, dass man noch mehr Abwechslung bei den Spawns hatte. Nun legt das Wetter oftmals fest, was im Umkreis auftaucht. Außergewöhnliche Spawns findet man kaum noch.

Clusterspawns
Solche Spawns findet man außerhalb von Events nur noch selten

So könnten die Spawns beibehalten werden: Andere Trainer haben konkrete Vorschläge, wie man vor allem die Menge an Spawns in andere Aktivitäten im Spiel verbauen kann. So schlägt RBlaikie vor, dass eine solche Menge an Spawns doch zumindest in Parks auftauchen sollen. Immerhin sagt Niantic immer wieder, dass man doch vermehrt in Parks spielen soll. Dort könnten dann vor allem Nest-Pokémon vermehrt auftauchen

Der Trainer Shadowadra meint, dass man doch zumindest an Community Days solche Spawn-Raten haben sollte. Dort sind die Spawns zwar immer etwas erhöht, doch nicht so extrem wie es bei der Rampenlichtstunde der Fall war.

Wie fandet ihr die Rampenlichtstunde? Würdet ihr euch solche Spawns zukünftig öfter wünschen? Ein anderes Event sorgt aktuell für viel Gesprächsstoff:

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No Man’s Sky bringt lebendige Schiffe, doch Spieler wünschen sich etwas anderes

Das Weltraum-Open-World-Spiel No Man’s Sky hat am 19. Februar mit einem größeren Update überrascht. Das brachte zwar wirklich coole Inhalte, aber die Spieler hätten lieber etwas ganz anderes.

Was war das für ein Update? Der Patch 2.3 trägt den Namen “Living Ship” und genau das ist auch Programm. So erhaltet ihr neue Raumschiffe, die aus lebendigen Wesen bestehen.

Los geht es dabei mit einer Story-Quest und im Anschluss geht es darum euer biologisches Schiff auszubrüten und großzuziehen. Dabei soll es unterschiedlichste Varianten und Lebensformen geben. Auch die Technik im lebendigen Schiff soll sich von den klassischen Raumschiffen unterschieden und soll nicht nur aus purem Material-Grind bestehen.

Die Living Ships klingen also cool und viele Spieler freuen sich über die neue und etwas überraschende Spielerweiterung, vor allem da sie auch für Einzelspieler nützlich ist. Doch eigentlich hätten sie gerne etwas anderes gehabt.

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Was ist das Problem? In No Man’s Sky geht es vor allem um das Entdecken und Erkunden von Welten. Raumschiffe sind dafür zwar nötig, aber sie bringen keine neuen Planeten, Flora und Fauna mit sich.

Im reddit äußern deshalb viele Spieler den Wunsch nach neuen Inhalten zum Erkunden und hoffen, dass die Entwickler von Hello Games dies wahrnehmen.

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Der Wunsch nach neuen Welten ist groß

Was sagen die Spieler? Im reddit-Thread zu den Patch Notes loben viele das Update, aber der Wunsch nach neuen Welten ist deutlich größer. So steht im aktuellen Top-Kommentar vom Nutzer Njagos:

Die Schiffe sehen zwar cool aus, aber ich bin eher interessiert an Weltraumbegegnungen und -Objekten. Alles, was die Erkundung unterhaltsamer macht.

Ich werde das Spiel erst dann wieder besuchen, wenn es eine Überarbeitung der Erkundung und der Gelände bekommt […].

Vielleicht haben sie ein Team, das an einem riesigen Update für Erkundung/Fauna/Gelände/Planeten arbeitet und ein anderes Team, das an diesen kleinen Updates wie diesem hier arbeitet.

Dieser bekommt viel Zuspruch und auch andere Nutzer äußern den Wunsch nach neuen Inhalten, die man erkunden kann:

  • Ezi091: “Jetzt fehlt nur noch ein gutes Update zur Variation der Planeten und der Erkundung und dieses Spiel würde perfekt sein. Die gleichen Pflanzen und Tiere seit der Veröffentlichung zu sehen, macht bei einem Erkundungsspiel keinen Spaß.”
  • Rainbowlemon: “Ich habe das Gefühl, dass sie nicht die Kommentare der Spieler lesen. Die zusätzliche Weltraum-Erkundung ist cool, aber sie ist nicht vielfältig genug, um mich zurückzuholen.”
  • Consistent_Bar: “Das Update sieht gut aus, aber wieder einmal ignorieren sie klar den größten Wunsch der Community und das ist eine größere Vielfalt bei den Planeten.”
Lebendige Schiffe No Man's Sky
Bild zu den neuen lebendigen Schiffen in NMS

Schon das große Update Beyond schwächelte: Im August 2019 erschien das große Update 2.0 mit dem Titel Beyond. Das brachte zwar viele Neuerungen wie:

aber keine wirklich neuen Inhalte zum Erkunden nebenbei. Auch die kleinen Folge-Updates lassen damit aktuell auf sich warten.

Handelsschiffe und sprechende NPCs

Was brachte das neuste Update noch? Neben den lebendigen Raumschiffen enthielt das Update 2.3 einige kleine und nützliche Änderungen:

  • Es gibt nun Handelsschiffe im Weltraum, denen ihr begegnen, helfen und mit ihnen handeln könnt
  • Das Management vom Inventar wurde vereinfacht
  • Es gibt ein besseres Gruppen-System für Multiplayer-Inhalte
  • NPCs können euch über den Kommunikator mitten im Weltraum grüßen
  • Es gab allerhand Bugfixes und Optimierungen

Die kompletten Patch Notes findet ihr auf der Webseite von No Man’s Sky.

Wenn es in No Man’s Sky nicht genug zu tun gibt, werden die Spieler meist kreativ, so wie dieser hier:

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Der größte Twitch-Streamer zu Wolcen deinstalliert es wortlos nach üblem Bug

Der neuseeländische Streamer Quin69 ist auf Twitch eine Instanz für Hack’n Slays. Er ist vor allem für Path of Exile bekannt, in den letzten Tag war er aber Wolcen: Lords of Mayhem verfallen. Doch nach einem Bug beim Endgame reichte es ihm offensichtlich. Er deinstallierte Wolcen von Steam, ohne sich umzusehen.

Wer ist der Streamer? Quin69 hat etwa 500.000 Follower auf Twitch und ist vor allem für Path of Exile bekannt. Im letzten Jahr verbrachte er fast 1500 Stunden mit dem Spiel, dabei sahen ihm im Schnitt 5500 Leute zu.

Das klingt nicht nach wahnsinnig viel, aber damit ist er sowas wie der führende Path-of-Exile-Streamer auf Twitch. Denn Spiele wie Path of Exile oder eben jetzt Wolcen sind keine großen Zuschauermagneten auf den Streaming-Plattformen.

Quin69 hat zudem noch gute Kontakte zu Blizzard und den Teams um Diablo 3 und Diabo 4. Er ist auf diese Art von Spiel spezialisiert.

Wolcen Header
Wolcen ist aktuell ein Phänomen auf Steam – bei Twitch liegt es auf Rang 10 in den letzten 7 Tagen.

Bei Wolcen war Quin69 in den letzten Tagen aktiv und hat es für 66 Stunden gespielt und auf Twitch übertragen. Ihm schauten 10.500 Leute im Schnitt zu. Wolcen hat auf Twitch nur wenige große Streamer und Quin69 lag auf Platz 1 bei der Stundenzahl.

Bosskampf ohne Loot schafft den Streamer

Das zeigt der Clip: Der Streamer war am Ende eines mehr als 12 Stunden langen Twitch-Streams angekommen. Er erschlug mit seinem Helden einen hochstufigen Boss in Wolcen. Während des Bosskampfs kam es zu starken Lags. Doch Quin69 ließ sich davon nicht beeindrucken und wirbelte einfach weiter.

Der Boss starb letztlich irgendwie. Doch er droppte kein einziges Item, nirgendwo lag Loot. In der Quest-Belohnung ging Quinn69 ebenfalls leer aus.

Quin69 verfiel in eisiges Schweigen. Der Chat lachte derweil, was das für eine kuriose Situation und wie buggy Wolcen ist.

Offenbar hatten die Lags dafür gesorgt, dass der Kill des Bosses nicht richtig abgeschlossen wurde. So entfiel augenschlich die Phase, in der die Beute fällt.

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Der Stream endete damit, dass man sieht, wie Quin69 Wolcen schließt, es deinstalliert, Steam beendet und ein „Danke fürs Zuschauen“ murmelt. Als Playtime wird 58 Stunden angezeigt.

So reagieren Zuschauer: Der Clip wird auf reddit diskutiert. Dort sagt einer: “Wolcen sieht fantastisch aus. Ich kann gar nicht warten es zu spielen – in einem Jahr, wenn es fertig ist.”

Allgemein herrscht aktuell die Ansicht um Wolcen, dass es zwar ein tolles Spiel mit viel Potential ist, der Release aber zu früh kam. Wobei: Ein solcher Ansturm, wie ihn Wolcen jetzt hat, hätte wohl jedes Spiel vor große Probleme gestellt.

Wolcen leidet im Moment unter einigen Bugs und Exploits. Das Spiel ist zwar wahnsinnig erfolgreich auf Steam, war aber für weite Teile des Wochenendes offline.

Der nächste Hotfix für Wolcen ist schon angekündigt.

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Finale Stufe beim Community Event in Destiny 2 kostet mehr als erwartet

In Destiny 2 ist die finale Stufe vom empyrianischen Fundament freigeschaltet. Nun müsst ihr nochmal ganz schön viel Fraktalin bereitstellen.

Das ist jetzt neu: Bis heute Nachmittag, dem 19. Februar, mussten die Hüter noch für die vorletzte Event-Stufe stolze 6 Milliarden Fraktalin spenden. Das ist nun geschafft und die nächste und damit finale Stufe ist gestartet.

Während viele Spieler damit gerechnet haben jetzt 7,777,777,777 Fraktalin zu spenden, ist die nun geforderte Menge doch schon deutlich höher.

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Knapp 10 Milliarden Fraktalin für die letzte Stufe

Was wird nun gefordert? Für die finale Stufe müsst ihr insgesamt 9,777,777,000 Fraktalin spenden. Das ist nochmal eine ganz schöne Menge und dürfte wohl noch einige Tage dauern, bis die fleißigen Hüter diese Menge aufgebracht haben.

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Wie reagieren die Hüter auf diese Zahl? Man ärgert sich, dass es tatsächlich 9 Milliarden sind und nicht die angedachten 7 Milliarden Fraktalin. Immerhin ist der 07.07 der Bungie-Day und die Entwickler verbauen die 7 gerne mal in solche Events. Es hätte also gut gepasst.

Allem Anschein nach waren die 7 Milliarden aber zu wenig für Bungie, weswegen sie noch 2 Milliarden oben drauf gepackt haben.

Man freut sich als Hüter aber auch auf das Ende des Spendenmarathons. Immerhin möchte man nun endlich wissen, was nach der finalen Spende passiert.

Saint-Fraktalin Destiny 2

Das ist interessant: Anfang Februar, zu Beginn des großen Spendenmarathons, haben einige Hüter mal hochgerechnet, was vermutlich auf Stufe 7 zu spenden ist. Dort rechnete man mit 5,2 Milliarden Fraktalin.

Nun weiß man, dass man sich damit ordentlich verschätzt hat. Fast die doppelte Menge verlangt Bungie nun von euch.

Wie entwickelt sich die Spendenbereitschaft? In den vergangenen Stunden und Tagen wurden immer größere Summen von den Hütern gespendet. Man möchte offenbar jetzt das Empyrianische Fundament fertig bekommen.

Warum die Spenden in den letzten Tagen so sehr nach oben gegangen sind, erklären wir euch in diesem Artikel.

Zuletzt überraschte Destiny mit einem richtig coolen Cinematic:

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FIFA 20: 3 Bundesliga-Karten, die nach dem Winter-Refresh deutlich stärker sind

In FIFA 20 haben durch den Winter-Refresh einige Spieler aus der Bundesliga verbesserte Standard-Karten erhalten. Wir zeigen euch die Karten, die jetzt deutlich interessanter sind.

Was sind Winter-Upgrades? Im Rahmen des Winter-Refresh-Events verteilt EA neue, verbesserte Karten an die Spieler, die in der Hinrunde herausragende Leistungen gezeigt haben.

Doch anders als in den letzten Jahren werden in diesem FUT-Jahr deutlich weniger Upgrades verteilt. Lediglich 50 Spieler haben insgesamt in FUT 20 ein Winter-Upgrade erhalten. In FUT 19 waren es noch 23 alleine für die Bundesliga.

Trotzdem verbessern die Upgrades ein paar Spieler richtig stark und wir zeigen euch die interessantesten Winter-Upgrades der Bundesliga:

Erling Haaland: 73 auf 79

Darum ist die Karte interessant: Die neue Gold-Karte von Haaland ist ein riesiger Sprung verglichen mit seiner ursprünglichen Silber-Karte, mit der er in FUT 20 gestartet ist. Hier gab es ein Upgrade von 6 Punkten im Gesamtrating, was nach seinen Top-Leistungen der Hinrunde aber auch niemanden verwundern sollte.

  • Tempo: 81 -> 82
  • Schießen: 70 -> 78
  • Passen: 55 -> 63
  • Dribbling: 72 -> 74
  • Defensive: 35 -> 36
  • Physis: 80 – 80

Für wen ist die Karte geeignet? Haaland’s neue 79er Karte ist vor allem für FUT-Starter interessant. Man erhält für wenig Münzen (ca. 3500) einen schnellen, physisch herausragenden Stürmer, der auch mit seiner Größe überzeugen kann.

Timo Werner: 83 auf 86

Darum ist die Karte interessant: Schon vor dem Upgrade war die 83er-Karte von Werner in vielen Bundesliga-Teams gesetzt. Diese Karte konnte mit viel Geschwindigkeit, gutem Dribbling und starken Schuss-Werten überzeugen. Das hat sich bei seiner neuen 86er-Gold-Karte nicht geändert – sie ist sogar noch deutlich stärker!

Hervorzuheben sind bei diesem Upgrade insbesondere die neuen Schuss- und Pass-Werte. Das Tempo bleibt allerdings unverändert, was aber nicht schlimm ist. Schließlich ist Werner auch ohne Pace-Upgrade pfeilschnell.

  • Tempo: 92 – 92
  • Schießen: 81 -> 84
  • Passen: 67 -> 71
  • Dribbling: 82 -> 84
  • Defensive: 35 -> 36
  • Physis: 69 -> 72

Für wen ist die Karte geeignet? Die neue 86er-Karte von Timo Werner dürfte jedes FUT-Team verstärken, dass keine Werner-Spezialkarte enthält. Diese Karte ist superschnell, torgefährlich und hat kaum Mängel aufzuweisen. Viele Tore sind also garantiert.

Er ist für ca. 18.000 Münzen zu auf dem Transfermarkt zu kriegen.

Achraf Hakimi: 79 auf 82

Darum ist die Karte interessant: Gute Rechtsverteidiger sind in FUT 20, besonders für Bundesliga-Squads, schwer zu finden. Da kommt dieses Upgrade von Hakimi gerade recht. Er verbessert sich um 3 Punkte im Gesamtrating und ist dadurch eine echte Option auf der RV-Position geworden.

  • Tempo: 92 -> 95
  • Schießen: 62 -> 68
  • Passen: 72 -> 74
  • Dribbling: 80 – 80
  • Defensive: 74 -> 75
  • Physis: 74 -> 76

Für wen ist die Karte geeignet? Diese Karte ist für jeden interessant, der auf der Suche nach einem starken rechten Verteidiger ist und nicht zu viele Coins ausgeben will. Hakimi ist nun noch schneller und kann durchaus offensive Akzente setzen. Zudem sind seine stabilen Defensiv- und Physis-Werte ein gutes Argument.

Ihr kriegt ihn für ca. 10.000 Coins in FUT.

Wenn ihr euch für das beste und ein billiges Bundesliga-Team interessiert. Dann schaut mal hier vorbei:

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WoW-Quiz: Wir suchen wahre Weltenbummler – Wie gut kennst du Azeroth?

Die World of Warcraft ist ziemlich groß. Könnt ihr alle Orte erkennen, an denen wir diese Screenshots angefertigt haben?

Die World of Warcraft zählt zu den größten Spielwelten der Gaming-Geschichte. Das ist auch wenig verwunderlich, immerhin hat das Spiel bereits sieben große Addons auf dem Buckel, die alle neue Kontinente oder Planeten mit sich brachten. Die 8. Erweiterung, Shadowlands, ist bereits in der Mache und wird WoW um eine noch gänzlich unbekannte Dimension erweitern.

Bei den vielen Gebieten kann man schon die Übersicht verlieren. Oder etwa nicht? Seid ihr ein absoluter WoW-Crack, der Azeroth wie seine Westentasche kennt und jeden Ort immer genau vor Augen hat? Oder verlauft ihr euch gelegentlich in Azeroth und habt keine Ahnung, wo eigentlich welcher Ort ist? Das wollen wir mit diesem Quiz hier herausfinden.

So funktioniert das Quiz: Das Quiz zeigt euch insgesamt 15 Screenshots aus World of Warcraft und dazu mehrere Antwortmöglichkeiten. Ihr müsst anhand des Screenshots erkennen, in welchem Gebiet das entsprechende Foto angefertigt wurde.

Während die ersten Bilder vermutlich noch recht leicht zu lösen sind, dürften die späteren Fotos (hoffentlich) ein wenig knackiger sein. Aber einem richtigen WoW-Nerd wird die Antwort natürlich sofort auf der Zunge liegen, nicht wahr?

Dieses Quiz ist geschlossen.

Wie viele Orte konntet ihr korrekt zuweisen? Habt ihr alle Bilder richtig erkannt? Oder konnten euch einige Bilder in die Irre führen?

Weitere Quizze gibt’s hier: Wenn ihr noch mehr Rätsel rund um World of Warcraft beantworten wollt (und mit eurem Nerdwissen angeben wollt), haben wir hier noch ein paar weitere Aufgaben für euch:

Ihr wollt mehr zum Spiel? Tolle Specials, heiße News und interessante Infos zu World of Warcraft findet ihr auch auf unserer WoW-Seite auf Facebook.

3 Änderungen, die Spieler für Season 2 wünschen, damit Fortnite wieder rockt

In Fortnite startet Season 2 Kapitel 2 schon morgen am 20.02.2020. Es gibt einige Änderungs-Wünsche von Spielern für diese nächste Season, damit Fortnite wieder an Fahrt gewinnt. Wir zeigen euch, was sich die Spieler wünschen.

Was ist gerade los in Fortnite? In Fortnite startet die Season 2 schon bald. Morgen am Donnerstag, dem 20. Februar, ist es endlich so weit.

Einige Teaser sind bereits aufgetaucht und lassen Spieler über die nächste Season rätseln. Diese Teaser gab es schon:

Das Ende von Season 1 Kapitel 2 wurde verschoben und dauerte insgesamt 4 Monate. Somit ist es bisher die längste Season, die es in Fortnite gab.

3 Änderungen, die sich Spieler wünschen

Auch wenn die Teaser zu Season 2 einige Spieler rätseln lassen, gibt es ein paar Änderungen, die sie sich dringend für die nächste Season wünschen.

Wir zeigen euch eine Übersicht der 3 größten Änderungen, die sich Spieler erhoffen.

1. Kein skillbasiertes Matchmaking mehr – oder zumindest weniger davon

Im 2. Kapitel von Fortnite war das skillbasierte Matchmaking aktiv. Es soll Spieler mit ähnlichen Fähigkeiten in dasselbe Match würfeln.

Spieler hatten aber schnell gemerkt, dass alle Plattformen gegeneinander spielen. Also spielen PC, PS4, Xbox One und Mobile in gleichen Matches.

Vor allem die guten Konsolen-Spieler fühlen sich dadurch benachteiligt. Oft spielen sie gegen PC-Spieler.

Der Nachteil sei, dass PC-Spieler es mit Maus und Tastatur einfacher beim Bauen und bearbeiten von Bauteilen hätten. So sind sie meistens schneller als die Konsolen-Spieler.

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Einige Spieler, die sich zu Wort melden, scheinen sich zu wünschen, dass das skillbasierte Matchmaking entfernt wird und so schreiben sie auf Twitter:

  • Jerry-sama: “Gut in Fortnite zu sein, hat mir den Spielspaß in dieser Season verdorben. Ich wünschte, sie würden das SBMM entfernen. Ich möchte mich nicht in jedem Match durch die Lobby schwitzen.”
  • Lemon Grab: “Ich habe das Gefühl Fortnite ist gestorben, als das SBMM eingeführt wurde. Warum sollte ein Spieler, der 5 Stunden pro Woche spielt, gegen einen Spieler kämpfen, der 5 Stunden am Tag spielt?”

2. Entfernung des Crossplay

Eines der großen Probleme dieser langen Season war das Crossplay zwischen allen Plattformen. Für Konsolen-Spieler war das Problem dasselbe, wie beim skillbasierten Matchmaking. Sie fühlen sich gegen PC-Spieler benachteiligt.

Auf reddit gibt es einen Thread, bei dem Spieler Feedback zum Crossplay geben können. Aus den Rückmeldungen kann man lesen, dass vor allem Konsolen-Spieler nicht einverstanden mit dem Crossplay sind.

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Aber auch PC-Spieler hatten ein Problem mit dem Crossplay. Ein großer Aufreger war dabei der Aim-Assist, den man hat, wenn man mit einem Controller auf dem PC spielt und so das Beste beider Welten vereint: Die FPS des PCs mit dem Aim-Assist der Controller.

Als der erste Controller-Spieler ein Fortnite-Turnier gewann, flammte die Diskussion zum Aim-Assist wieder auf:

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3. Mehr Mobilität

In Fortnite Kapitel 2 Season 1 wurden einige Items entfernt. Dadurch wurde die Mobilität in Fortnite stark eingeschränkt. Diese Items gab es in vorherigen Seasons, die zur Fortbewegung dienten:

  • Jump-Pads
  • Quads
  • Hoverboards
  • Kugler
  • Rifts / Taschenrisse
  • Mechs
  • Einkaufswagen
  • Flugzeuge
  • Golfkarts

In der ganzen Season 2 gab es nur das Motorboot, das man zur Fortbewegung nutzen konnte. Zum Ende der Season wurde dann das Jump-Pad zurückgebracht.

fortnite-jump-pad
Die Jump-Pads kamen mit Update 11.50 zurück

Doch Spieler scheinen sich für die nächste Season noch mehr Mobilität zu wünschen.

Auch Profi-Spieler Ninja möchte wieder mehr Mobilität in Fortnite. Ihn würde es stören, dass die Map größer sei, doch es weniger Möglichkeiten zur Fortbewegung geben würde:

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Andere Spieler aus der Community hoffen, dass Season 2 endlich die gewünschte Fortbewegung wieder zurückbringt. So schreiben sie auf Twitter:

  • FaZe Mew: “Ich will kein Gold als Material in Fortnite. Ich möchte nur neue Waffen und mehr Mobilität im Spiel.”
  • FaZe Ewok: “An diesem Punkt der Mobilität in der kompetitiven Szene von Fortnite würde auch schon ein Einkaufswagen helfen.”
  • DJdeemO: “Fortnite ist so lahm gerade. Wenn ich mir alte Clips anschaue, vermisse ich die große Fortbewegungsmöglichkeit. Season 2 bring die Mobilität zurück bitte!”
Fortnite Patch Kugler Kanonen Titel
Die Kugler und Kanonen waren Fortbewegungsmittel in Fortnite

Welche Wünsche habt ihr für Season 2? Schreibt es uns doch in die Kommentare.

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The Division 2: Sogar eure Exotics werden mit Gear 2.0 erstmal unnütz

Für The Division 2 erscheint bald eine riesige Erweiterung. Doch mit “Warlords of New York” wird auch viel Ausrüstung unnütz. Jetzt ist klar: Die Exotics gehören auch dazu.

The Division 2 erhält in ein paar Wochen ein riesiges Update und die große Erweiterung “Warlords of New York” gibt den Spielern viel Neues, nimmt aber auch ordentlich.

Dass es zu einem Item-Reset kommen würde, war schon länger bekannt und wir berichteten auch darüber, dass fast die gesamte Ausrüstung nutzlos wird. Doch die Exo-Sammler trifft es richtig hart. Wie es aussieht, müssen wir wohl jedes Exo neu farmen, um eine Level-40-Version zu bekommen. Zumindest zum Start der Erweiterung.

Entwickler bestätigt: Exos mit “Warlords of New York” vorerst nutzlos

Wo kommen die Infos her? Auf Twitter beantwortete der Senior Game Designer der Division-Entwickler Massive, Nikki Kuppens, einige Fragen von interessierten Agenten. Eine Aussage, sticht dabei besonders ins Auge:

https://twitter.com/Patt3rson/status/1227936800473260033

Was stand in dem Tweet? Ein User stellte gleich mehrere Fragen in Bezug auf Exotics und wie wir sie am besten auf Stufe 40 erhalten können. Kuppens antwortete ausführlich und stellte klar: Zum Start der Erweiterung werden die Stufe-30-Exos immer wertloser.

Bei Veröffentlichung [der Erweiterung] werdet ihr nicht in der Lage sein, die Exotics auf Stufe 40 aufzuwerten. Wir wollen den Fokus lieber erst auf die neuen Exotics legen und auf die Items überhaupt. Wir wollen euch das aber später möglich machen und suchen nach interessanten Wegen, um auch die exotischen Materialien sinnvoller zu machen.

Nikki Kuppens auf Twitter (übersetzt)

Je näher wir also Stufe 40 kommen, desto weniger sind unsere aktuellen exotischen Waffen und Rüstungs-Teile wert und mit dem Start der Erweiterung wird es keine Möglichkeit geben, diese dann aufzuwerten.

Dafür können die Exos überall droppen

Wo kriegen wir also Exos her? Der YouTuber “NothingButSkillz” stellte in seinem englischen YouTube-Video ein paar Infos über die neuen Beschaffungs-Methoden vor.

Nach seinen Informationen werden alle exotischen Gegenstände, ausgenommen der Raid-exklusive Adlerträger, in der Open-World droppen können. Die Wahrscheinlichkeit hängt dabei mit davon ab, ob ihr das Exo schon einmal gefunden habt oder nicht.

Selbst die questbasierten Teile, wie die Schnatterente oder der “Dodge City Revolverhelden Holster”, haben dann die Chance, von einem unscheinbaren Feind in der hintersten Gasse fallen gelassen zu werden.

division-2-eagle-bearer
Für die Raid-Waffe “Adlerträger” gingen für so einige Spieler viele Spiel-Stunden ins Land.

Also auch hier alles neu Farmen? Um gleich wieder an die starken Exos zu kommen, wird uns wohl nichts anderes übrig bleiben.

Das kann insbesondere wegen des begehrten Adlerträger-Sturmgewehrs wirklich ärgerlich sein. Diese Waffe gibt es nur im Dunkle-Stunden-Raid und die Drop-Chance ist äußerst gering.

Die anderen Exos werden wir wohl im Laufe der Zeit und mit ein bisschen Grind schon wieder neu in der Welt finden. Dazu eignen sich aktuell wohl Kopfgeld-Missionen und starke, gelbe Bosse am besten. Das neue Exo-Gewehr Chamäleon kann man so ziemlich gut finden.

Meint ihr, es war richtig erst einmal die neuen Sachen ordentlich zu machen, bevor wir die alten aufwerten können?

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LoL-Team äußert sich zum Aus: „Es lag nicht daran, dass wir alle Frauen waren“

Das League of Legends eSports-Team Vaevictis ist aus der russischen LCL geflogen. Nun hat sich eine Spielerin dazu geäußert und die Situation erklärt.

Was ist passiert? Am 18. Februar haben wir auf MeinMMO darüber berichtet, dass das LoL-Team Vaevictis eSports 2020 nicht mehr in der russischen LCL antreten wird. Sie wurden nach 28 Niederlagen in Folge durch das Team CrowCrowd ersetzt.

Nun hat sich die Junglerin Anastasiya “HellMa” Pleyko bei Invenglobal zu dem Thema geäußert. Sie betont dabei, dass es nicht daran lag, dass alle Spieler Frauen waren. Ein Männer-Team mit ähnlichem Können hätte das gleiche Ergebnis erzielt.

Das LoL-Team Vaevictis besteht nur aus Frauen

“Es geht nicht darum, männlich oder weiblich zu sein”

Worin sieht HellMa das Problem? Die Junglerin sieht das Problem von Vaevictis vor allem darin, dass die Spielerinnen allesamt nicht in der höchstmöglichen Einzel-Liga und nicht immer auf ihren gewünschten Positionen gespielt haben:

Wir sind nur Diamant-Spieler, während andere in Challenger oder sogar höher unterwegs waren. Es geht nicht darum, männlich oder weiblich zu sein.

Man kann fünf Jungs aus Diamant nehmen und sie bringen die gleiche Leistung. Hinzu kommt, dass einige Mädchen zur Auffüllung genutzt wurden.

Mit der Auffüllung meint HellMa in diesem Fall, dass manche Spielerinnen eine Position im Team einnehmen mussten, die ihnen eigentlich gar nicht lag. Sie selbst musste vom Jungle auf die Top-Lane ausweichen, weil es anscheinend zu wenige, geeignete Spielerinnen für die Toplane gibt.

Nach eigener Aussage hat das Team aber hart trainiert, Wiederholungen ausgewertet und versucht sich zu verbessern.

HellMa (links) vom Team Vaevictis (Quelle: Riot Games Russia)

“Wir wussten, dass wir Hater haben würden”

Welche Herausforderungen musste das Team noch meistern? Neben dem mangelnden Können und den ungewohnten Rollen kämpfte Vaevictis auch mit anderen Problemen:

Ich kann euch erzählen, dass wir so viele Hater hatten. Es war sicher schwer. Aber es ist okay, ich verstehe diese Leute.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs erklärte sie dann, wie das Team mit dem Hass umgegangen ist:

Es war schwer für uns, aber wir wussten, dass wir Hater haben würden, sodass es keinen Einfluss darauf hatte, wie wir LoL spielten.

Die Mädchen waren so cool und wir sprachen darüber, wenn jemand emotionale Probleme hatte. Wir waren wie Schwestern, die über alles reden können, das hilft jedem im Team. Unsere Fans waren niedlich und süß, das gab uns Kraft, also gaben wir nicht auf.

HellMa

Zu den Problemen, die es mit anderen Teams gab, äußerte sich die Junglerin jedoch nicht.

Wie geht es mit Vaevictis weiter? Zum Abschluss des Interviews bedankte sie sich für den Support der Fans und teilte mit, dass sie jederzeit mit den Spielerinnen über Social Media Kontakt aufnehmen können.

Wie es mit dem Team weitergeht und ob sie versuchen sich wieder für die LCL 2021 zu qualifizieren, teilte HellMa jedoch nicht mit.

Auch Caps von G2 Esports, der seit diesem Jahr ADC spielt, kennt sich mit Niederlagen aus. Doch selbst wenn er versagt, nehmen ihm die Fans es nicht übel:

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Diablo 3: Kurz vor Ende von Season 19 – Wer führt die Rangliste an?

Das Ende von Season 19 in Diablo 3 steht kurz bevor. Wir werfen einen Blick auf die Bestenlisten und schauen, welche Klasse die Season zum aktuellen Zeitpunkt gewinnt.

Was ist los in Diablo 3? Die aktuelle Season 19 in Diablo 3 sorgte mit ihrem ausgefallenen Saisonthema für viel Spaß unter den Spielern. Doch wie alle Seasons muss auch S19 irgendwann enden und das ist in wenigen Tagen der Fall. Der End-Termin für Season 19 von Diablo 3 ist Anfang März.

Während der vergangenen drei Monate, in denen dieses Kapitel lief, kämpften alle Klassen um die Führung in den Ranglisten. Ende Dezember fehlte noch 3 Klassen der Sprung auf das große Ziel zu Greater Rift 150. Inzwischen geht es nur noch darum, wer GR 150 am schnellsten abschließt.

Die aktuelle Rangliste: Wir schauen uns hier die europäischen Solo-Rangliste von Season 19 in Diablo 3 an und zeigen, welche Klasse da gerade auf Platz 1 steht (Stand: 19. Februar – 15:46 Uhr):

  1. Zauberer – GR 150 – in ungefähr 7 Minuten und 14 Sekunden
  2. Totenbeschwörer – GR 150 – in ungefähr 7 Minuten und 38 Sekunden
  3. Kreuzritter – GR 150 – in ungefähr 7 Minuten und 47 Sekunden
  4. Barbar – GR 150 – in ungefähr 8 Minuten und 13 Sekunden
  5. Mönch – GR 150 – in ungefähr 10 Minuten und 9 Sekunden
  6. Hexendoktor – GR 150 – in ungefähr 10 Minuten und 54 Sekunden
  7. Dämonenjäger – GR 150 – in ungefähr 11 Minuten und 2 Sekunden

Im Laufe der Season wurden bereits einige Spieler gebannt, weil sie “Solo” in der Solo-Rangliste nicht so wörtlich nahmen.

Diablo 3 Fragezeichen Titel

Ein ähnliches Bild wie bei dieser Auflistung zeigt auch unsere Tier-List zu Season 19 in Diablo 3. Bedenkt aber, dass auch Paragonlevel eine große Rolle bei der Stärke einzelner Charaktere spielen.

Was ist besonders? In Verlauf der Season haben sich Zauberer und Totenbeschwörer nach oben kämpfen müssen. Denn kurz nach Start von S19 prügelten sich drei ganz andere Klassen um Platz 1 in der Rangliste. Der Totenbeschwörer lag da noch auf dem letzten Platz. Das könnte aber auch daran liegen, dass der Necro für die aktuelle Season weniger beliebt war. Unsere Umfrage auf MeinMMO zeigte auch, dass ihr andere Favoriten habt.

Obwohl so viele von euch den Barbaren spielten, reichte es nicht, die Führung zu halten.

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Was kommt als Nächstes? In Season 20 erwarten euch große Änderungen bei Blizzards Hack and Slay. Drei neue Sets finden Einzug ins Spiel und das Saisonthema hätten Spieler am liebsten für immer – doch das geht nicht.

Klar ist, dass wir eine starke Abwechslung zu den aktuellen Builds sehen, die sich schon so bei euch eingeprägt haben. Die “Schuld” daran trägt der neue Seasonbuff.

Denn der krempelt Kanais Würfel nochmal so richtig um und kippt den Spielern eine große Kelle Kreativität auf die Teller.

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FIFA 20 TOTW 23: Das neue Team der Woche in Ultimate Team – mit Son

EA Sports hat soeben das TOTW 23 (Team of the Week) in FIFA 20 vorgestellt. Hier erfahrt ihr alles zum neuen Team der Woche in Ultimate Team.

Was ist das Team der Woche? Jeden Mittwoch veröffentlicht EA ein neues Team of the Week in FIFA 20 Ultimate Team. Dieses Team umfasst 23 Spieler, die für ihre gute Leistungen vom vergangenen Fußball-Wochenende ausgewählt werden.

Die besten Spieler im neuen TOTW: Die stärksten Karten im aktuellen Team of the Week erhalten Neuer (90), Dybala (90) und Son (90). Stark sind allerdings auch die Karten von Moreno (87), Milinkovic-Savic (86), Pepe (86), Partey (86) und Maguire (86).

Bundesligaspieler im TOTW 23: Neben Neuer (90), schaffen es auch Klostermann (82), Stindl (83) und Weghorst (84) in das TOTW 23.

So stark ist die neue Karte von Son: Es ist bereits die zweite Inform-Karte von Son in FUT 20. Sie ist mit 90 Punkten im Gesamtrating 2 Punkte stärker, als seine letzte TOTW-Karte.

Bei jeder Son-Karte in FUT 20 handelt es sich um eine Top-Karte, die jeder FUT-Spieler vermutlich gerne ziehen würde. Dabei ist diese neue Karte, die bisher stärkste Karte von Son in FIFA 20 Ultimate Team.

Die größten Upgrades gibt es in folgenden Bereichen:

  • Schiessen: 88 -> 91
  • Passen: 82 -> 85
  • Physis: 69 -> 72

Das ist das Team of the Week 23

Alle Karten im TOTW 23

TOTW 23 – Startelf

TOTW 23 – Startelf

TOTW 23 – Auswechselspieler

TOTW 23 – Auswechselspieler

Der Release des TOTW 23: Die neuen, verbesserten Inform-Karten sind ab heute, den 19.02. um 19:00 Uhr, in FUT 20 verfügbar.

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So kommt ihr an die neuen Inform-Karten

In Sets: Wenn ihr in FUT 20 Packs öffnet, dann habt ihr in folgenden Sets die Chance auf einen Inform-Spieler. Um allerdings eine richtig starke Inform-Karte zu ziehen, ist ziemlich viel Glück erforderlich.

Bronze- oder Silber-Inform-Karten finden sich in den entsprechenden Bronze- und Silber-Packs.

Auf dem Transfermarkt: Deshalb solltet ihr eure Münzen lieber auf dem FUT-Transfermarkt ausgeben. Hier findet ihr die neuen Spezialkarten schnell. Doch vergleicht die Preise bevor ihr zuschlagt, damit ihr nicht zu viel bezahlt.

Mit dem TOTW Coins verdienen: Wenn ihr euch ein paar Coins in FUT verdienen wollt, dann könnt ihr das neue TOTW dafür nutzen. Hier erklären wir euch, was dabei zu beachten ist:

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Wer Steam googelt, liest „Fuck Epic Games Store“ – Was ist da los?

Ein kurioses Google-Suchergebnis zu Steam zeigt eine Beleidigung an die Konkurrenz von Epic Games Store. Ein Mittelfinger ist auch dabei. Was ist da los?

Was ist die Situation? Wenn ihr jetzt (Stand: 19. Februar, 14:37 Uhr) auf google.com nach “Steam Store” sucht und die Sucheregbnisse auf die Englische Sprache fokussiert, dann erwartet euch ein kurioses Bild.

Unter dem Schriftzug “Welcome to Steam” seht ihr ein in Großbuchstaben geschriebenes “FUCK EPIC GAMES STORE” und dazu ein paar Hieroglyphen. Ist da jetzt ein großer Streit unter den Plattformen von Valve und Epic ausgebrochen, oder was ist da los?

Steam Store Epic Fuck you
Wer nicht selbst suchen will – so sieht das Ergebnis aus. Quelle: Google.com

Auf dieses verrückte Suchergebnis machte die Webseite VG247 aufmerksam. Die haben wohl auch gleich die Quelle für diese fiese Nachricht gefunden.

Was steckt dahinter? Es scheint, dass die Bots von Google eine User-Review aufgegriffen haben, das sie dann direkt auf der Startseite der Suchergebnisse zum Steam Store platziert haben.

Der Spieler Rommel verfasste am 17. Februar eine Bewertung zu Metro Exodus auf Steam (via steam) und schrieb darin die besagte “FUCK EPIC GAMES STORE”-Nachricht. Zusammen mit Schriftzeichen, die auf der Bewertungsseite einen Mittelfinger darstellen sollen. Daher auch die Hieroglyphen auf der Suchergebnis-Seite von Google.

Gut möglich, dass Metro Exodus auf irgendeine Weise beworben werden sollte und sich dann automatisch dieses User-Review mit in die Werbung einschob, wenn jemand nach “Steam” und “Store” sucht. Die genauen Gründe dafür kennen wir aber nicht.

Metro-Exodus-4K-Announce-Screenshot-4-WATERMARK
Um Metro Exodus entbrannte im Januar 2019 ein Streit zwischen Epic Games und Steam.

Metro-Exodus als Zankapfel

Der Hintergrund: Hinter den Themen Metro Exodus, Steam und Epic Games Store verbirgt sich eine größere Geschichte. Ursprünglich plante Publisher Deep Silver einen Release von Metro Exodus auch auf Steam. Doch dann wurde klar, dass das Game erstmal exklusiv im Store von Epic Games erscheinen wird. Das war damals ein großes Ding, Epic Games hat Steam damit den Krieg erklärt.

Die Fans des Shooters wollten das nicht einfach so hinnehmen und erzählten, dass sie Metro Exodus dann lieber gar nicht kaufen würden, statt von ihrem Steam zum Epic Games Store dafür zu wechseln. Sie wollten das boykottieren. Dazu gab es dann harte Worte eines Entwicklers.

Seit dem 15. Februar 2020 steht Metro Exodus auch auf Steam zum Kauf bereit.

Was jetzt dafür sorgte, dass genau dieses Review bei Google angezeigt wird, ist allerdings unklar.

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Wir haben das neue New World gespielt – Das Open-World-MMO wird gewaltig

Auf einem Presse-Event konnte MeinMMO-Redakteurin Leya Jankowski die Amazon Game Studios besuchen. Dort spielte sie 4 Stunden das kommende MMO New World, noch vor dem Release im Mai 2020. Leya ist davon überzeugt, dass das Open-World-Game gewaltig in seinen Möglichkeiten wird.

Meine erste Begegnung mit Amazons New World hatte ich 2018, als das Spiel zum ersten Mal auf der gamescom gezeigt wurde. Meine Spiel-Erfahrung von damals ist nicht mehr mit der zu vergleichen, die ich 2020 mit dem MMO machte.

New World ist jetzt mehr, hat einiges an Gameplay-Features dazu bekommen, die komplex sein können und taktisches Denkern erfordern. Aber macht diese neue Version von New World auch Spaß?

Der Hintergrund zum MMO: New World hat innerhalb der letzten zwei Jahre einen großen Wandel durchlebt. Das hat zu hitzigen Diskussionen über New World in der Community geführt, da das Spiel seine Richtung noch während der Entwicklung drastisch änderte:

  • gestartet war New World als Sandbox-Game mit Survival-Elementen und immer aktivem PvP in der gesamten Welt. Jeder konnte also jeden überall angreifen.
  • jetzt ist New World ein Open-World-MMO mit PvE-Inhalten wie NPCs und Quests. PvP in der Open-World hat nun einen Toggle, also einen An- und Aus-Schalter. Wer kein uneingeschränktes PvP erleben möchte, kann es nun vermeiden.

Während des Presse-Events hatten wir auch die Gelegenheit mit den Entwicklern über die Wende von New World zu reden:

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Alle Features von Amazons MMO findet ihr in unserem großen Wiki zu New World. Wir haben dem Artikel mit unseren neuen Infos ein Update verpasst.

Zusammengefasst bietet New World:

  • 3 Fraktionen, die sich gegenseitig bekämpfen, von denen ihr euch einer anschließt
  • Festungen, die erobert, ausgebaut und verteidigt werden können
  • Siedlungen, in denen ihr leben und die ihr ausbauen könnt
  • PvE-Aufgaben und Gilden-Quests
  • PvP in der offenen Welt mit einem Toggle
  • Massenschlachten um Festungen, die gegen KI-Horden oder andere Spieler geschlagen werden
  • Individuellen Charakter-Fortschritt durch 60 Level und Attributspunkte
  • 4 Gegner-Familien, mit unterschiedlichen Talenten und Skills
  • Waffen, die eure Klasse ausmachen. Sie haben Talentbäume und ihr könnt drei gleichzeitig ausgerüstet haben
  • Spieler-Housing mit Dekorationen, die man in der offenen Welt findet
  • eine Hintergrund-Geschichte rund um ein seltenes Mineral, das Unsterblichkeit verleiht
New World Screenshot
Der Kampf um Gebietskontrolle der Fraktionen spielt eine zentrale Rolle in New World

Das macht New World beim Spielen aus

Was ich vom Spiel gesehen habe: Während ich für MeinMMO zu Besuch bei den Amazon Game Studios war, konnte ich mit ein paar anderen Journalisten New World spielen:

  • ich war im Startgebiet,
  • durchlief das Tutorial,
  • kam in die erste Siedlung und
  • nahm an einer PvP-Massenschlacht um eine Festung teil.

Zudem zeigten uns die Entwickler live Teile des Mid-Games.

Was mir an New World positiv auffiel:

Das Kampfsystem mit drei Waffen: New World hat dynamische Kämpfe und kein Tab-Target. Es ist spürbar, dass die Entwickler sich von Dark Souls inspirieren ließen, auch wenn das System agiler ist. Das Blocken und Ausweichen spielt eine wichtige Rolle, was eher untypisch in MMOs ist.

So lerne ich schnell, dass ich den Gegner lieber erst mal mit einem Schild abwehre, wodurch er kurz ins Straucheln kommt. Dann hole ich zum Schlag aus, weiche aus, erlege den Gegner selbst mit einem schweren Schlag. Schnell ergibt sich ein Fluss aus Blocken, Ausweichen, Angreifen, der sich gut anfühlt.

Nach und nach schalte ich neue Waffenslots frei und hier wird New World jetzt besonders spaßig! Insgesamt kann ich drei Waffen angelegt haben und diese dynamisch mitten im Kampf wechseln. Dadurch, dass ich Waffen wie Bögen, Schwere Hämmer, Zauberstäbe und Speere trage und einsetzen kann, ergeben sich wilde Kombinationen und Choreografien.

New World Sword Mastery 6
Benutze ich eine Waffe, kann ich ihren Level erhöhen und Talente für sie freischalten

Ich kann etwa eine Wurfaxt auf meinen Gegner schleudern und seine Aggro ziehen, blitzschnell auf meinen Hammer wechseln und dem Gegner so richtig einen auf die Mütze hauen. Nun entscheide ich mich vielleicht ihm mit einem mystischen Schwert einen Todesstoß zu versetzen, das mit einer Modifikation gegen den Gegner-Typen versehen ist.

Game Director Scot Lane erklärte mir, wie es zu diesem Waffen-System kam:

Das hat viel mit dem Hintergrund unseres Studios zu tun. Wir haben hier viele Leute, die an Action-RPG-Games gearbeitet haben und auch an Kampfspielen. Abseits von unserer natürlichen MMO-Inspiration, gab es noch eine Menge andere Genres von denen wir uns inspirieren lassen haben. Es sind Spiele wie Diablo, Dark Souls, Baldur’s Gate, Killer Instinct eingeflossen.

Es gibt so viele Spiele, die wir gespielt haben und die uns inspirierten. Wir lieben die Idee, dass die Waffe eine Klasse ist. Wenn ich spiele, hasse ich es wenn ich Limitationen bekommen. Die erste Entscheidung: “Welche Klasse suche ich mir aus?”, ist so definierend für die nächsten 150 Stunden des Spiels.

Die Tatsache, dass wir das auf die Waffen umgemünzt haben, die du relativ schnell hoch levelst, und der Umstand, dass du deine Skill-Punkte kostenlos bis Level 20 zurücksetzen kannst, gibt dir Zeit zu verstehen wie das Spiel funktioniert, damit du nicht auf eine große Entscheidung festgenagelt wirst, mit der du für eine lange, lange Zeit leben musst

Game Director Scot Lane zu MeinMMO über das Waffen-System in New World

Das Skill-System der Waffen: Cool ist, dass nicht der Charakter meine Klasse festlegt. Die Waffen machen die Klasse aus, ähnlich wie in Monster Hunter World: Du bist, was du trägst. Die Waffen sind zudem mit Skill-Trees versehen, durch die man seinen eigenen Stil finden kann.

Praktisch ist, dass bis Level 20 alle Skill-Punkte kostenlos zurückgesetzt werden können, damit man Chancen hat seinen Stil zu finden. Ich verteilte fröhlich meine Punkte und schaute, wie sich Skills von mehreren ausgerüsteten Waffen ergänzen. Ich fange an zu erahnen, wie unbegrenzt hier die Möglichkeiten an Loadouts und Builds werden.

Der freundliche Einstieg: Ich merke schnell, dass die Systeme in New World nach hinten raus immer komplexer werden. Alles schaltet sich aber erst im Verlauf des Spiels frei:

  • So kann kann ich nicht von Beginn an drei Waffen ausrüsten. Ich muss erst die Slots freischalten.
  • Ich kann auch nicht direkt einer Fraktion beitreten, auch dafür muss ich einen bestimmten Fortschritt im Spiel erreicht haben.

Alles wird gut erklärt und ich fühle mich abgeholt.

Die Interaktion mit der Welt: Eigentlich könnt ihr mit so gut wie allem in New World interagieren. Als Abenteurer vielleicht nicht verwunderlich, aber mein Charakter kann erstaunlich gut klettern und kraxeln. Ich kann so ziemlich jeden Stein und Strauch in der Welt abbauen. Das lässt die neue Welt lebendig erscheinen, nichts wirkt wie Deko.

In New World könnt ihr nahezu mit der kompletten Umgebung interagieren

Das Gefühl der Entdeckung: Einfach losstapfen und erkunden macht in New World Spaß. Es gibt zahlreiche Höhlen und Schatztruhen zu entdecken. Besonders gut gefällt mir dabei, dass es keine Mini-Map im Spiel gibt. Ich orientiere mich mit einem Kompass, der mir die Himmelsrichtungen anzeigt.

Als uns die Entwickler Teile des Mid-Games zeigten, konnten wir sehen wie sich die Welt später entfaltet. Es wird die unterschiedlichsten Gebiete geben, einige erinnern an einen Märchenwald, andere an eine Piraten-Saga. Je nachdem, was da noch so kommt, könnte alleine schon das Erkunden dieser Gegenden richtig stark werden.

New World soll viele spannende Orte zum Entdecken bieten – sogar Piratenschiffe.

Was mir negativ auffiel:

Der träge Start: Hier weiß ich nicht, ob es nur an dem Startgebiet lag. Aber der Beginn des Spiels zieht sich doch etwas in die Länge und es dauert eine Weile, bis ich verstehe, wo eigentlich der Spaß im Spiel liegt. Zwischendurch als ich erst mal einer Fetch-Quest nach der anderen nachging, machten sich Sorgen breit, ob das nun alles sein soll.

Sobald ich in die erste Siedlung betrete, wird New World spannender.

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Hier treffe ich zum ersten mal auf die drei Fraktionen, denen ich mich anschließen kann, die alle ihre eigenen Eigenschaften, Quests und Ausrüstungen mitbringen.

Ich sehe die Häuser, die ich kaufen kann, und andere Spieler, die um mich herumlaufen. Die vielen, vielen Craft-Stationen, bei denen ich Ausrüstung, Waffen, Tränke, Nahrung herstellen kann.

Ein Aha-Erlebnis war dann: “Moment, ich kann die Siedlung ausbauen und upgraden”, den in New World baut man schon eine kleine Zivilisation auf.

Doch es würde New World gut tun, genau das schneller im Spiel zu zeigen, da man erst in der ersten Siedlung merkt, wohin die Reise eigentlich geht.

Kaum Abwechslung in den Quests: Hier kann ich nur vom Anfang des Spiels berichten. Denn die anfänglichen Quests bestehen aus den typischen Laufburschen-Aufgaben:

  • töte x Gegner
  • besorge x Einheiten von Material Y
  • öffne x Kisten
  • stelle Gegenstand x her

Das wird dann doch etwas eintönig. Aber New World besteht auch zum Großteil aus Craften, Kämpfen und Entdecken. Ich kann zu diesem Zeitpunkt nicht beurteilen, ob die Quests spannender werden, wenn man bei stärkeren Gegnern und Ausrüstungen angekommen sind.

Ich fragte die Entwickler, wie viel Abwechslung es denn geben soll bei den Quests. Richard Lawrence, der Studio Director, gibt Antwort:

Das ist etwas, an dem wir konstant arbeiten. Die Quests haben definitiv eine unterschiedliche Würze, wenn ihr auch verschiedene Dungeons macht. Ihr bekommst Quests für euren Charakter, ihr bekommst Quests für die Stadt. Ihr werden also auch losziehen müssen, um ein paar Dinge einzusammeln, damit ihr etwa die nächste Version der Schmiede bekommt. Das könnt ihr auch als Gruppen-Aktivität machen, alle sind dabei. Es ist, als würdet ihr etwas zu einem wohltätigen Zweck für die Stadt beitragen. Ihr seht, dass vielleicht schon 90% der Materialien da sind und ihr könnt euch entscheiden, los zu ziehen und die letzten, vielleicht besonder schwer zu bekommenden Sachen zu holen.

Eure Fraktionen geben euch ebenfalls Quests. Wir haben hier schon ein paar Pläne, eine zweite Dimension von Quests einzubauen. Sie werden immer aus den Basis-Formen von “Dinge finden” und “Dinge herstellen” bestehen. Wir versuchen sie aber in unterschiedlichen Arten und unterschiedlichen Kontext zu gestalten. Wir sind natürlich auch immer interessiert an neuen Wegen.

Studio Director Richard Lawrence zu MeinMMO über Quests in New World

Lawrence führe weiter aus, dass es im späteren Verlauf des Spiels nochmal besonders spannend mit den Fraktions-Quests wird, da diese politisch gegeneinander agieren. Vielleicht bekommt ihr den Auftrag gegen eine Fraktion zu intrigieren, etwas von ihr zu zerstören, jemanden zu töten.

Unklarheit, wie der Weg von Start zur Mitte wird: Dies ist nun etwas, das ich New World nicht direkt anlasten kann, sondern was an der Art liegt, wie wir das Spiel antesten konnten. Es ist eine Ungewissheit, die sich in meinem Hinterkopf festgesetzt hat.

Aktiv haben wir nur den Anfang vom Spiel selbst testen können. Ich habe eine Massenschlacht gesehen und hier das Kampfsystem und PvP erforscht. In einer Live-Demo habe ich Arena-Kämpfe gegen fiese Boss-Gegner mit coolen Mechaniken gesehen, die mystische Welt der Insel.

Aber mir ist noch absolut nicht klar, wie der Weg zu diesem spannend aussehenden Mid-Game aussieht:

  • Wie wird es in der Praxis funktionieren, mit vielen Spielern zusammen an einer Siedlung zu basteln?
  • Wie werden die Spieler diese System annehmen?
  • Wie können sich PvP und PvE sinnvoll gegenseitig ergänzen?

Diese Fragen machen mich noch etwas verhalten.

New World - eine Gruppe Spieler
Wie die Reise für die Spieler im Detail aussieht, ist noch etwas schleierhaft.

Was macht New World gewaltig?

Die Massenschlacht hat mir gezeigt, was in New World steckt. Gebiets-Kontrolle spielt eine wichtige Rolle in New World, so gewinnen die Fraktionen an Herrschaft und Dominanz im Gebiet.

Wie die Schlachten mechanisch funktionieren, lass ich am besten den Game Director selbst erklären:

In der Schlacht gibt es 3 Kontrollpunkte. Diese müssen erst mal durch die Angreifer eingenommen werden, damit sie zu den Toren der Festung kommen. Hier steht die erste Entscheidung an, die ihr treffen müsst. Wollt ihr ihr euch erst mal um ein Tor kümmern oder wollt ihr direkt mehrere angreifen?

Die Verteidiger wollen natürlich nicht, dass die Kontrollpunkte eingenommen werden. Sie können etwa ihre Kanonen so aufstellen, dass sie auf diese Kontrollpunkte zielen. Die Angreifer können auch stationäre Waffen platzieren und müssen strategisch entscheiden, wo diese am besten aufgestellt werden.

Was wir bisher in so gut wie jeder Schlacht gesehen haben war es, dass die Gruppe entscheidet, einige Leute bei den Hintertoren abzustellen, damit sich die Gegner nicht von hinten rein schleichen können. Im Regelfall fangen diese Leute an, sich zu langweilen, folgen den Anweisungen nicht, gehen an die Front und die Angreifer schleichen sich doch in die Hintertür. Das passiert wirklich fast jedes Mal.

Wir gehen aber davon aus, dass die Spieler sich noch Dinge ausdenken werden, die wir uns niemals hätten vorstellen können. Ich kann gar nicht abwarten zu sehen, mit welchen Strategien sie uns überraschen werden.

Game Director Scot Lane zu MeinMMO über Schlachten in New World

Als ich mich – mehr schlecht als recht – durch die Schlacht kämpfte, wurde mir bewusst, wie gewaltig New World ist. Das Gewaltige steckt in den vielen, kleinen Entscheidungen und Details, die ich treffen kann.

Erst sterbe ich gefühlt 1.000 Tode an der Front. Ich entscheide mich etwas mehr in den Hintergrund zu rücken und versteckt auf einer Mauer Feinden aufzulauern, die wenig Leben haben, und ihnen den Rest zu geben.

Zwischendurch bekommen wir Combat-Punkte, die wir in der Festung für neue Munition oder Tränke ausgeben können. Ich verstehe, dass ich mich auch an der Schlacht beteiligen kann, indem ich etwa einfach nur Munition für unsere Belagerungswaffen kaufe und diese konstant auffülle, mit diesen in die Masse schieße.

Diese Erfahrung ist stellvertretend für vieles in New World. Der Teufel liegt im Detail! Je mehr ich anfange, die Systeme zu verstehen, desto mehr sehe ich wie verdammt viel eigentlich in diesem Spiel steckt.

Interessant dabei ist, dass ich das als Gruppenspieler, aber auch für mich alleine in meinem Tempo machen kann. Irgendwie habe ich immer die Chance zum großen Ganzen beizutragen.

Ich habe den Eindruck, dass New World mit seinen vielen kleinen Extra-Mechaniken, die zum großen Fraktions-Krieg beitragen, ins Unermessliche wachsen kann.

Corrupted Gegner New World
Korrumpierte KI-Gegner wie diese hier fallen Festungen an – Massenschlachten gehen also in PvP und PvE,

Eine erste Prognose

Was denke ich denn nun zu New World mit meinen neuen Erfahrungen?

Das ist New World im schlimmsten Fall: Das Open-World-MMO will zu viel von allem und zerfasert. Die ganzen Systeme zwischen Siedlungen, gewähltem Open-World-PvP, Fraktionen, einer guten Solo- und Gruppen-Erfahrungen greifen doch nicht so gut ineinander, wie geplant und das Erlebnis wird nichts Halbes und nichts Ganzes.

New World hat es nicht geschafft, sich sauber von einem PvP-Fokus auf einen PvE-Open-World-Fokus umzubauen. Das Spiel füllt die direkten PvE-Inhalte einfach mit einem großen Grind und Laufburschen-Quests, die schnell öde werden.

New World bietet keinen Langzeit-Anreiz und verliert seine Spieler.

Das ist New World im besten Fall: Amazon Game Studios hat es geschafft eine Open-World-MMO zu bauen, das dem Spieler viel Freiheit gibt, ohne zu überfordern. Die Spieler organisieren sich in Gruppen und führen einen spannenden Fraktions-Krieg mit epischen Schlachten gegeneinander.

Die direkten Inhalte und Quests sind über die politischen Intrigen spannend gehalten. Die Items um Waffen, Ausrüstungen und Verbrauchsgegenständen sind so cool, dass auch der Grind dahin Freude bereitet.

Der Krieg um die Gebietskontrolle bietet den Spielern viel Langzeitmotivation und mit spannendem Loot einen großen Anreiz, diesen Krieg über Stadt-Projekte, Quests, direkte PvP-Kämpfe, das bekämpfen von Monstern zu befeuern.

New World schafft es, ein spannendes PvE-PvP-MMO zu werden, das noch über Jahre mit Updates versorgt wird.

Sollte man New World direkt zu Release kaufen? Die Entscheidung sollte man zurückstellen. Wer sich noch unsicher ist, ob ihm das Prinzip gefällt, kann erst mal die Beta im April abwarten. Vorbesteller erhalten einen Zugang noch vor dem Release am 26. Mai 2020.

Mit der Beta im April ist New World zum Streamen und einem größeren Publikum freigegeben, das über das Spiel sprechen darf. Die Beta ist allerdings nur offen für Vorbesteller von New World. Ich denke, dass man innerhalb des Beta-Monats einen guten Einblick bekommen wird.

Seht hier aktuelles Gameplay im Video

Zusammen mit unseren Kollegen bei der GameStar haben wir noch ein Video aufgenommen, in dem ihr frisches Gameplay zu sehen bekommt. Ihr seht Teile von Gameplay-Trailern, aber auch ein paar Szenen aus der Massen-Schlacht, an der ich teilnahm.

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Wir wissen jetzt, wie New World so schnell von PvP auf PvE umgebaut wurde

Um das kommende New World von Amazon herrscht eine Kontroverse. Der wandel von einem offenen PvP-Game zu einem Open-World-MMO mit PvE-Fokus bereitet vielen Sorgen. Wie haben die Entwickler das so schnell geschafft? Darauf gaben sie unserer Redakteurin Leya Jankowski im Interview eine Antwort.

Wir von MeinMMO waren mit verschiedenen Vertretern der Medien von den Amazon Game Studios eingeladen, um uns New World bei ihnen vor Ort anzusehen. Dabei gab es auch Gelegenheiten für Interviews mit den Entwicklern.

Ein Thema das der Community brennend auf dem Herzen liegt, ist der Wandel von offenem PvP zu Open-World-PvE. Das Zwangs-PvP flog während der Entwicklung raus und besitzt nun einen An- und Ausschalter in der offenen Welt. Der Wandel von New World sorgt teilweise für Unmut.

Was ist die PvP-Kontroverse von New World? Ursprünglich war New World als Sandbox-Game geplant, in dem Spieler sich ständig gegenseitig angreifen konnten. In den ersten geschlossenen Alpha-Tests war New World auch noch exakt dieses Game.
Die Alpha-Tests waren 2019 abgeschlossenen. Im Dezember 2019 enthüllten die Entwickler, dass New World umgebaut wurde und nun ein Open-World-MMO ist, mit direkten PvE-Inhalten wie Quests. Das sorgte für Unmut. Zum einen fühlten sich die Freunde von uneingeschränktem PvP um ein Spiel beraubt und zum anderen machten sich Sorgen breit, wie die Entwickler es so schnell geschafft haben sollen, dem Spiel eine neue Ausrichtung zu geben.

Im Interview erklärten uns die Entwickler, wie sie den Wandel des Spiels anpackten und gingen nochmal genauer auf ihre Absichten mit dem neuen PvE-Fokus ein. Unsere Fragen wurden beantwortet von Scot Lane, dem Game Director von New World, und Richard Lawrence, dem Studio Director von Amazon Game Studios.

Unseren ersten Eindruck von New World findet ihr hier:

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Wir haben das neue New World gespielt – Das Open-World-MMO wird gewaltig
von Leya Jankowski

PvE-Inhalte waren schon immer geplant

MeinMMO: “Scot, wir haben uns gestern nach der [New World-]Präsentation noch über die “PvE vs. PvP”-Thematik unterhalten. Ich denke, dass viele Leute noch eine bessere Erklärung dazu brauchen. Ich frage mich, wann ihr euch zeitlich gesehen dazu entschieden habt, das Spiel umzudrehen und vom PvP-Fokus hin zu mehr Open-World, MMO und PvE zu gehen? Wie lange habt ihr gebraucht, um diese diese neue Ausrichtung zu gestalten?”

Scot Lane: “Wir haben uns direkt dazu entschieden, als wir letztes Jahr die Alpha beendeten. Wir haben gesehen, dass die PvE-Spieler nicht so viel Spaß hatten. Wir führten viele Gespräche, wir führten viele Umfragen durch. Wir haben also viele Daten gesammelt und das Spiel selbst zusammen mit den Testern gespielt. Wir kamen dadurch zu dem Entschluss, dass mehr Spieler von dieser Entscheidung profitieren und somit die größere Spieler-Basis glücklich würde.

Das war sogar das, wo wir mit dem PvP immer hinwollten. Wir wollten mehr Quests und PvE. Wir haben viel Zeit damit verbracht zu überlegen, wie wir diese Lücken schließen können und was ein guter, globaler Fix wäre. Die meiste Zeit hat im Design gesteckt. Das bedeutet sich hinsetzen, alles zu planen und zu verstehen, wo wir exakt damit [der neuen Ausrichtung] hin möchten. Die Implementation ging dann ziemlich schnell.”

Das Planen dauert für Entwickler lange, nicht die Umsetzung

MeinMMO: “Wie hat es funktioniert, dass ihr die Implementation so schnell durchführen konntet? Viele fragen sich, wie es funktionieren kann den Fokus eines Games in so kurzer Zeit umzudrehen?

Scot Lane: “Wir haben ein ziemlich robustes Tool-Set. Du kannst vieles schnell umsetzen, wenn du die Zeit hast dich hinzusetzen um zu planen. Es scheint immer etwas langsamer zu gehen, wenn du dich einfach nur hineinstürzt und etwas machst.

Wir wussten bereits, dass wir Dinge wie Quests im Spiel wollen, wir wussten bereits, dass wir mehr direkte Inhalte wollen. Wir mussten also nicht stoppen und uns das komplette Design von vorne ausdenken.

Wir hatten vieles davon bereits in unseren Plänen. Wir sind nur nicht dazu gekommen, weil wir andere Dinge fixen wollten. Da waren Dinge wie – “Oh, jeder wird am Strand geganked, lasst uns das überarbeiten.” – Wir haben also anfänglich erst mal nur Probleme verschoben, anstelle zu stoppen und das Problem wirklich zu fixen. Das war unsere Herangehensweise.”

“Wir haben PvP nicht aus dem Spiel genommen”

MeinMMO: “Es war also nicht so, dass ihr erst das komplette Spiel zerstören musstet und etwas komplett Neues gemacht habt?”

Scot Lane: “Nein. […] Wir ergänzen Dinge, die wir sowieso schon haben. Wenn wir neue Systeme einführen, können wir ein Haupt-System anpassen, so wie etwa PvP funktionierte. Wir haben PvP nicht aus dem Spiel genommen, wir haben daraus nur eine Opt-In-Funktion gemacht.

Wir haben also nicht das PvP-System neu gestaltet, wir haben es nur so gestaltet, dass du eine Kennzeichnung für PvP an- und ausschalten kannst. […]

Das Game hat sich immer um Land und Territorium gedreht und den Besitz davon, genauso wie den Krieg darum. PvP ist der Weg, um das zu erreichen. Aber um den Territorium-Kampf zu bekommen, den wir lieben und ihn so zu gestalten, dass er Spaß macht, braucht es nicht die ganze Zeit Full-Loot-Open-World-PvP. Wir dachten, es wäre cool, wenn wir einen Weg finden, um das zu erreichen, aber letztendlich hat das einfach nicht funktioniert.”

Die “Es allen Recht machen wollen”-Problematik

MeinMMO: “Es kann problematisch sein, es jedem recht machen zu wollen. Wenn man es jedem recht machen will, macht man es hinterher vielleicht keinem recht. Wie geht ihr diese Problematik an?

Scot Lane: “Bei jedem Spiel, das du machst, musst du dir deine Basis aussuchen. Es gibt einige erfolgreiche PvE-PvP-Games. Das ist keine unmögliche Formel. Was es für uns anders macht, ist unser Kampfsystem und dann der Territorium-Kampf oben drauf. Aber unsere Basis ist ein PvE-PvP-Game.

Ich glaube fest daran, dass PvP-Spieler auch PvE-Content mögen, während PvE-Spieler eher nicht so die Neigung haben PvP-Content zu spielen. Aber sie tolerieren es, wenn sie nicht gezwungen sind, PvP machen zu müssen. Es kann um sie herum passieren, aber macht ihre Erlebnisse nicht kaputt.”

Game Director glaubt, dass PvE-Spieler irgendwann den PvP-Content mögen

MeinMMO: “Du hast gestern während der Präsentation dazu etwas erwähnt, dass ich sehr interessant fand. Du meintest, dass du davon überzeugt bist, dass die PvE-Spieler irgendwann anfangen den PvP-Content auch zu mögen. Warum glaubst du das?

Scot Lane: “Du hast gestern ja schon eine PvP-Massenschlacht gespielt. Du sagst über dich selbst, dass du ein PvE-Spieler bist. Hat dir die Schlacht Spaß gemacht?”

MeinMMO: “Ja, mir hat es definitiv Spaß gemacht.”

Scot Lane: “Was ich denke, was passieren wird: Wir haben Invasion und die sind den PvP-Schlachten sehr ähnlich. Der Unterschied ist, dass wir hier 50 Spieler haben, die gegen einen riesigen Schwarm an KI-Gegnern kämpfen, um eine Festung zu verteidigen.

Wenn du einmal verstanden hast, wie das funktioniert und es magst, und du im Endgame bist, glaube ich, dass es nur natürlich ist, dass man sich anfängt zu fragen, wie wohl die PvP-Version ist. Es gibt keinen Verlust, wenn man teilnimmt, es gibt nur Vorteile. Ich glaube nicht, dass es PvE-Spieler zu PvP-Spieler macht. Aber ich glaube, dass sie hier viel Endgame-Spaß finden können.”

new world fraktion corrupted

Darum gibt es keine getrennten PvE- und PvP-Server

MeinMMO: Wieso habt ihr euch eigentlich dazu entschieden, PvE und PvP zusammen auf einem Server laufen zu lassen? Es hätte ja noch die Möglichkeit gegeben getrennte Server anzubieten.

Richard Lawrence: “Der Hauptgrund ist, dass es die Spieler voneinander trennt. Was wir gesehen haben bei Spielen, die das in den letzten Jahren getan haben ist, dass die PvP-Server dieser Spiele irgendwann immer weniger besucht werden werden. […]

Wir hatten Angst, dass wenn wir PvP-exklusive Server aufstellen, dass die Spieler sich nicht mehr selbst erhalten könnten. Sie werden stärker, bauen ihr Equipment aus und wenn neue Spieler auf den Server kommen, ist das sehr erdrückend: Wow, jeder hat mehr Equipment als ich und sie sind besser als ich es bin. So fühlen sich immer weniger neue Spieler dazu hingezogen, auf diesem Server zu spielen. […]

Wir möchten einfach nicht, dass jemand später ins Spiel kommt, vielleicht 6 Monate nach Release, dass sie auf einem PvP-Server einfach sterben. Sie sterben vielleicht hunderte Male. Das macht einfach keinen Spaß. 

Aber der fundamentale Grund ist: Trenne nicht die Community, wenn du es nicht dringend musst. Wir möchten lieber, und das ist eine große Herausforderung, dass die PvE- und die PvP-Spieler miteinander interagieren und sich ergänzen. Das ist Teil der Stadt-Struktur. Kriege gehören mit zu den Städten und als PvE-Spieler musst du nicht mal am Krieg teilnehmen.

Aber der Krieg hat Einfluss auf die Spieler. Vielleicht haben sich die Steuern etwas angepasst. Vielleicht entwickelt ihr dann ein Band zu den Leuten, die eure Festung bewachen und ihr werdet anfangen ihnen zu helfen, weil ihr mögt was sie tun. Also, auch wenn ihr keine PvP-Spieler seid, wollt ihr vielleicht etwas für die PvP-Spieler tun.”

Seht hier aktuelles Gameplay im Video

Zusammen mit unseren Kollegen bei der GameStar haben wir noch ein Video aufgenommen, in dem ihr frisches Gameplay zu sehen bekommt. Ihr seht Teile von Gameplay-Trailern, aber auch ein paar Szenen aus der Massen-Schlacht, an der ich teilnahm.

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Die Mori-Animation des neuen Killers in Dead by Daylight ist richtig fies brutal

Der neue Killer „Deathslinger“ bringt seine Opfer auf ziemlich grausame Weise um. Das dürfte die finsterste Mori-Animation von Dead by Daylight sein.

Vor kurzem wurde der neuste PTR von Dead by Daylight aufgespielt und brachte den neuen Killer „Deathslinger“. Das ist nicht nur ein echt fieser und brutaler Killer, auch seine Mori-Animation ist selbst für Dead by Daylight ziemlich übel und setzt für das ohnehin schon brutale Spiel neue Maßstäbe.

Der Patch bringt übrigens auch coole Neuerungen für den Trapper.

Was ist die Mori-Animation? Eigentlich müssen Killer die Überlebenden an Fleischerhaken aufhängen und so langsam dem Entitus opfern. Unter bestimmten Bedingungen ist es allerdings möglich, einen Überlebenden an Ort und Stelle zu töten und ihn so direkt aus dem Spiel zu nehmen. Das nennt man in Dead by Daylight „Mori“ und wird durch bestimmte Opfergaben oder Perks ermöglicht. Jeder Killer bringt Überlebende auf eine andere Art und Weise um, hat also eine eigene „Mori-Animation“.

Dead by Daylight Deathslinger Artwork 1

So geht der Deathslinger vor: Der Deathslinger geht auf die Knie, senkt sein Speergewehr und rammt den Speer dem Überlebenden in den Rücken. Anschließend wird der Überlebende mit dem Gewehr in die Luft gehoben und zappelt hilflos herum. Der Mund wird weit zum Schrei aufgerissen, während der Killer lacht, abfeuert und der Speer durch den Körper des Überlebenden aus dem Mund herausschießt. Das Opfer sinkt sofort leblos auf die Knie. Der Deathslinger holt aus und tritt dem Opfer in den Rücken, um den Speer samt Kette wieder zu befreien, wodurch der Überlebende tot auf dem Boden liegen bleibt.

Hier könnt ihr die Mori-Animation im Youtube-Video von Wolfyowns sehen:

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Cortyn meint: Die Mori-Animationen sind immer ein recht makabres Vergnügen, das allerdings gut zu Dead by Daylight passt. Die Grausamkeit beim Deathslinger dürfte jedoch sämtliche anderen Mori-Animationen übertreffen und ist kein Vergleich zur fast schon „harmlosen“ Animation des Trappers oder des Geists. Allerdings hat der Deathslinger auch eine ziemlich brutale und grausame Hintergrundgeschichte, was in der Animation gut dargestellt wird.

Ich freue mich schon darauf, diesen einen teabaggenden Überlebenden mit dieser Animation aus dem Spiel zu pusten. Wenigstens dürften Überlebende nun nicht mehr disconnecten.

Was haltet ihr von der Mori-Animation des Deathslingers? Ist sie cool und passend zum neuen Killer? Oder gehen die Entwickler bei der Brutalität einen Schritt zu weit?

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Trainer sauer auf Pokémon GO – Wollen endlich keine Eier-Events mehr

In Pokémon GO gibt es aktuell viel Stress um das neue Eier-Event. Trainer gehen sogar soweit, dass sie ein Brutmaschinen-Boykott ausrufen.

Darüber wird gemeckert: Pokémon GO hat ein Eier-Event rund um die Fossil-Pokémon angekündigt. Das sorgt für viel Unmut, denn es ist das nächste Eier-Event in kürzester Zeit.

Viele Spieler wollen endlich wieder vernünftige Events haben, die sich nicht nur um Eier drehen.

Zu viele Eier-Events in 2020

Das wurde ausgerechnet: Ein fleißiger Spieler hat sich die Mühe gemacht und geschaut an wie vielen Tagen in 2020 wir bereits ein Eier-Event hatten.

Insgesamt 48 von 62 Tagen in diesem Jahr sind schon mit einem Eier-Event belegt. Dafür wurden sich die Events bis zum 3. März angeschaut, denn bis dahin sind solche Events schon bekannt, wie etwa die Feierlichkeiten zum Pokémon Day.

Eier
Zu viele Eier-Event in den letzten Wochen, meinen die Trainer

Spieler sind sauer: Für viele Trainer sind das einfach zu viele Eier-Events. So wünscht man sich Events, die eben nicht reine Glückssache sind, wie das Ausbrüten von Eiern, sondern wo man durch viel Spielen belohnt wird.

Zuletzt nahmen die Eier-Events immer mehr zu und andere Events, die sich eben nicht um Eier drehten, gingen massiv zurück.

Wir zeigen euch hier eine Aussagen von Trainern:

  • aznknight613: “Sie werden es erst lernen, wenn die Trainer aufhören, Brutmaschinen zu kaufen, und zwar nicht nur für dieses, sondern auch für die nächsten zukünftigen Eier-Events
  • wenigengel: “In meiner Community sehe ich allmählich, dass die Spieler (mich eingeschlossen) durch diesen Ansatz überfordert sind, und ich glaube wirklich, dass Niantic, wenn sie diesen Trend fortsetzen, das Spiel in diesem Jahr vernichten werden, nachdem sie letztes Jahr die größten Einnahmen hatten.”
  • Exaskryz: “Hört einfach auf, Inkubatoren zu kaufen. Benutzt nur den Unendlichen. Und macht euch nicht einmal Sorgen, jeden Tag ein Ei auszubrüten. Lasst es einfach sein. Die Daten werden schließlich Niantic erreichen und sie merken, dass sie zu viel aus diesem Goldesel herausgequetscht haben.”
  • Revrush: “Bitte keine weiteren Eier-Events mehr, wir wollen ein Event, bei dem nicht alles auf RNG basiert.”

Es gibt aber auch prominentere Beispiele, die gegen solche Eier-Event sind. Der YouTuber Spieletrend beispielsweise thematisiert seine ganz eigene Promlematik mit den Eier in einem seiner letzten Videos:

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Das sagt unser Autor Noah dazu: Ich kann die wütenden Trainer voll und ganz verstehen. Ich selbst habe schon vor einigen Woche für mich beschlossen, dass ich deutlich weniger bis gar nichts mehr für Pokémon GO ausgebe.

Die zahlreichen Eier-Events sind nur noch nervig, denn man kann sich selbst durch viel Spielen keinen Vorteil verschaffen. Am Ende muss man viel Geld für Brutmaschinen ausgeben oder brütet eben nur mit der unendlichen Brutmaschine täglich vielleicht 2 bis 3 Eier aus.

Ich kann für meinen Teil nur hoffen, dass Niantic auf das viele negative Feedback der Trainer reagiert und in naher Zukunft erstmal weniger Eier-Events veranstaltet.

Zuletzt gab es Streit um einen Bug, den Niantic entfernt hat, doch von vielen Spielern gerne genutzt wurde:

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Final Fantasy XIV: Das sind alle Mounts, Begleiter und Cosmetics aus Patch 5.2

Mit dem Patch 5.2 kam die nächste Ladung an Mounts und anderen Cosmetics zu Final Fantasy XIV. Wir zeigen euch, welche es sind.

In diesem Guide zeigen wir die neuen Cosmetics aus dem Patch 5.2 und wie man sie erhält. Dieser Guide wird mit neuen Informationen erweitert, sobald weitere Fundorte der Cosmetics bekannt sind.

Viel Spaß beim Jagen!

Begleiter

final fantasy xiv gold-talos
  • Name: Gold-Talos
  • Fundort: Schatzkarten, “Lyhe Ghiah”-Instanz
final fantasy xiv wasserschlange des hopl
  • Name: Wasserschlange des Hopl
  • Fundort: Kaufen von Yuqurl Manl in Rak’Tika (X: 37/ Y: 17) für 8 Qitari-Kastanienkreuzer. Notwendiger Rang bei dem Wilden Stamm der Qitari ist 2.
final fantasy xiv wasserschlange der qitari
  • Name: Wasserschlange der Qitari
  • Fundort: Kaufen von Yuqurl Manl in Rak’Tika (X: 37/ Y: 17) für 8 Qitari-Kastanienkreuzer. Notwendiger Rang bei dem Wilden Stamm der Qitari ist noch unbekannt
final fantasy xiv unglückshase
  • Name: Unglückshase
  • Fundort: Im Goldsaucer kaufen für 30.000 MGP
final fantasy xiv haikrieger
  • Name: Haikrieger
  • Fundort: Belohnung für die Errungenschaft “Hochseefirscher I”.  Abholen beim NPC Jonathas in Alt-Gridania (X: 10,6 /Y: 6,3)
final fantasy xiv ascian-puppe
  • Name: Ascian-Puppe
  • Fundort: Aus der letzten Kiste im Dungeon Anamnesis Anyder
final fantasy xiv grasgrummelchen
  • Name: Grasgrummelchen
  • Fundort: Kaufen von Sul Lad in Il Mheg (X: 16/ Y: 31) für 400 Zweifarbige Steine
final fantasy xiv ryne-puppe
  • Name: Ryne-Puppe
  • Fundort: Aus der Kiste im letzten Kampf des neuen Eden-Raids
final fantasy xiv langschwanzmeise
  • Name: Langschwanzmeise
  • Fundort: Noch unbekannt

Mounts

Das Mount, welches aus dem letzten Kampf des neuen epischen Eden-Raids erhältlich ist, haben wir aus Spoiler-Gründen rausgelassen. Er wird später nachgetragen.

Final-Fantasy-XIV rubin gwiber
  • Name: Rubin-Gwiber
  • Fundort: Zufalls-Drop aus der Kiste im Kampf Rubinfeuer – Trauma
Final-Fantasy-14 urne der wasserschlange
  • Name: Urne der Wasserschlange
  • Fundort: Kaufen von Yuqurl Manl in Rak’Tika (X: 37/ Y: 17) für 8 Qitari-Kastanienkreuzer. Notwendiger Rang bei dem Wilden Stamm der Qitari ist noch unbekannt
final fantasy xiv hybodus
  • Name: Hybodus
  • Fundort: Belohnung für die Errungenschaft “Hochseefirscher II”.  Abholen beim NPC Jonathas in Alt-Gridania (X: 10,6 /Y: 6,3)
final fantasy xiv feuerpfa
  • Name: Feuerpfau
  • Fundort: Noch unbekannt (voraussichtlich Mogry-Kiosk)

Es gibt außerdem einige Mounts, zu denen es noch keine Bilder gibt. Dazu gehören:

  • Menoetius: noch unbekannt
  • Rubellit-Karfunkel: Voraussichtlich aus dem Mogry-Kiosk
  • Spriggan: noch unbekannt

Sonstiges

Die Fundorte der neuen Frisur, sowie des Emotes sind noch nicht bekannt. Es wird spekuliert, dass sie mit dem Patch 5.21 und dem Wiederaufbau von Ishgard kommen.

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Borderlands 3: Dieser Shift-Code bringt euch 10 goldene Schlüssel – Aber nur kurz

In Borderlands 3 können euch Shift-Codes neuen Loot bringen. Nun veröffentlichte Gearbox einen Code, der euch richtig viel bringt, gleich 10 goldene Schlüssel – wenn ihr ihn rechtzeitig einlöst.

Hier ist der Shift-Code: Der neue Shift-Code lautet C3C3B-BB9SS-FTKHK-ZTWTB-99CRX.  

Im Gegensatz zu einigen anderen Shift-Codes ist dieser neue Code für Borderlands 3 allerdings zeitlich begrenzt. Der neue Code läuft am 3. März 2020 aus. Ihr habt also knappe zwei Wochen Zeit, euch die Boni aus dem Code zu sichern. 

Neuer Shift-Code zum VIP-Ende

Was bringt der Shift-Code? Dieser spezielle Shift-Code bringt euch gleich zehn goldene Schlüssel. Diese Schlüssel könnt ihr nutzen, um die Loot-Kiste auf der Sanctuary zu öffnen. Bei jeder Öffnung der Kiste könnt ihr starke Waffen, Granaten oder Artefakte bekommen. Auch legendäre Waffen können aus der Kiste kommen.

Wie löse ich Shift-Codes ein? Den Shift-Code könnt ihr einfach im Social Menü von Borderlands 3 eingeben. Die Schlüssel landen dann in eurem Ingame-Posteingang, wo ihr sie abrufen könnt. Alternativ könnt ihr ihn auch auf der offiziellen Shift-Website eingeben.

Borderlands 3 Shift-Code goldene Schlüssel
So sieht die Einlösung am PC aus

Warum bekomme ich diesen Code? Der Shift-Code bringt ungewöhnlich viele goldene Schlüssel. Und Gearbox veröffentlicht ihn auch mit einem Anlass: Er ist als Dankeschön gedacht. Wie die Entwickler auf der Homepage berichten, möchten sie sich mit dem Code für die rege Beteiligung am VIP-Programm von Borderlands 3 bedanken.

Dieses Programm kann man nutzen, um sich VIP-Points zu sichern – beispielsweise durch das Schauen von Trailern. Die Entwickler betonen allerdings, dass es vor allem für Aktivitäten vor dem Launch gedacht war.  Nun wird das VIP-Programm enden.

Wann endet das VIP-Programm? Das Programm wird am 18. Mai 2020 enden. Es bleibt also noch genügend Zeit, seine gesammelten VIP-Punkte auszugeben oder weitere Punkte zu sammeln. Die sollte man aber am 18. Mai alle ausgegeben haben, da sie ansonsten verfallen. 

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Anthem ist für EA und BioWare offenbar „too big to fail“ – Und das ist gut für uns

Anthem war 2019 die Hoffnung von MMO-Fans auf einen guten Loot-Shooter. Der Traum ist rasch geplatzt. Aber statt das Spiel fallen zu lassen, wollen EA und BioWare es offenbar retten. Die Frage ist: Warum eigentlich?

Das ist die Situation: Im Februar 2019 erschien Anthem mit viel Getöse. Der SF-Shooter, in dem jeder Iron Man ist, sollte 10 Jahre lang neue Inhalte bringen, hieß es. Rasch stellte sich heraus, dass Anthem unter hartnäckigen Problemen litt, die BioWare nicht einfach wegpatchen konnte.

Anthem war offenbar auf den letzten Drücker fertig geworden und es hatten sich gravierende Fehler in seiner DNA eingenistet: Ein Loot-Spiel ohne guten Loot und ohne ein starkes Progression-System kann noch so gut aussehen und cooles Gameplay bieten, letztlich wird es Spieler nicht halten können. Das sah man bei BioWare schnell ein.

Der Content-Nachschub für Anthem brach nach wenigen Wochen zusammen. Das ursprüngliche Team zog sich trotzdem schon im Mai plangemäß von Anthem zurück und ein zweites Team übernahm. Das hatte bis dahin Star Wars: The Old Republic gemacht, ein erfolgreiches, aber langsam auslaufendes MMORPG aus dem Jahr 2011.

BioWare und EA sagten zwar, sie wollten Anthem auf jeden Fall weiter entwickeln, doch ein halbes Jahr war Stille. Letzte Woche kam dann die Erkenntnis, dass BioWare tatsächlich weiter an Anthem arbeitet und eine große „Neuerfindung“ plant.

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Mass Effect: Andromeda wurde 2017 nicht gerettet.

Mass Effect stößt man ab, aber Anthem wird gerettet

Darum ist das ungewöhnlich: Es ist zumindest ein wenig überraschend, dass diese Ankündigung wirklich kam. Denn 2017 waren BioWare und EA in fast derselben Situation. Damals war „Mass Effect: Andromeda“ erschienen. Einige mochten Andromeda zwar, darunter unsere Autorin Cortyn, aber letztlich war Andromeda zu erfolglos, um gerettet zu werden.

Dabei war „Mass Effect“ eigentlich eine große, etablierte Marke, während Anthem noch neu ist.

Es wäre durchaus naheliegend für EA und BioWare gewesen, Anthem abzuschreiben, zumal das Haupt-Team von BioWare schon am neuen Dragon Age arbeitet.

Titelbild Anthem Eisflut
Wer soll die Überarbeitung eigentlich bezahlen?

Das macht die Rettung schwierig: Anthem hat keine Möglichkeit, die Arbeit, die das Team jetzt reinsteckt, irgendwie gegen zu finanzieren:

  • Denn EA hat versprochen, keine kostenpflichtigen DLCs zu veröffentlichen.
  • Zudem ist die Stimmung bei den Anthem-Käufern so, dass sie „erst mal was für das ursprüngliche Geld sehen wollen“. Sollte EA die Anthem-Käufer für eine Neuerfindung zu Kasse bitten, wäre das höchst problematisch.
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Warum retten sie es dann? EA scheint sich der Marke „Anthem“ und dem Studio BioWare verpflichtet zu fühlen, weil man das Spiel so groß beworben hatte und es als „großer Hit“ geplant war.

Das Spiel jetzt als gescheitert abzuschreiben, würde EA als Publisher und BioWare als Studio beschädigen.

Ein erfolgreiches Anthem wäre für EA zudem ein wichtiges Argument, um die Deals und Pässe rund um „Origin Access“ weiter zu versüßen. EA will eindeutig „so ein Spiel wie Destiny oder The Division“ im Portfolio haben, immerhin haben die anderen großen Publisher ebenfalls solche Dauerbrenner-Spiele.

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Außerdem gibt’s wohl einen simplen, pragmatischen Grund: BioWare hat eben das SWTOR-Team in Austin, das offenbar von Beginn an für die Weiterentwicklung von Anthem vorgesehen war. Augenscheinlich hat EA keine Pläne, was die sonst tun sollten. Eine große Weiterentwicklung des Star-Wars-MMORPG ist offensichtlich nicht mehr geplant.

Anthem 2.0 – Viele Käufer würden es wohl probieren

Darum ist das gut für uns: Bei der Rettung von Anthem geht es wohl vor allem um den Ruf von EA und BioWare. Für die Anthem-Käufer sind das gute Nachrichten, denn sie können eigentlich nur gewinnen.

Auch wenn Anthem so harsch kritisiert wurde, hat vielen die Welt, die Ästhetik und das Kern-Gameplay gefallen. Ein besseres Anthem 2.0, ohne dafür nochmal zahlen zu müssen, bringt letztlich nur Vorteile. Viele, die Anthem vor einem Jahr gekauft haben, würden wohl wieder in die Welt von Anthem eintauchen, wenn sich abzeichnet, dass sich der erneute Download lohnt.

Der Hype um Anthem und die strategische Bedeutung des Spiels für EA waren so groß, dass sie jetzt zumindest versuchen müssen, das Spiel noch mal umzubiegen.

Ob es ihnen gelingt, steht auf einem anderen Blatt.

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Red Dead Online hat endlich wieder mehr Tiere, die wochenlang fehlten

In Red Dead Online herrschte lange Zeit eine doofe Situation in den Online-Lobbys. Tiere waren da einfach zu knapp. Ein neuer Patch für Red Dead Redemption 2 brachte wohl jetzt Besserung.

Was hat sich verändert? Am 13. Februar 2020 brachte Rockstar Games einen Patch für Red Dead Online raus. Dieses unscheinbare Update behob wohl ein Problem, mit dem Spieler schon seit Wochen kämpfen.

Red Dead Online Animal Spawns Problem
Über die geringen Tier-Spawns meckern Spieler schon lange – Quelle: Reddit Red Dead Online

Eine der drei Rollen in RDO ist der Händler. Zu seinen Aufgaben gehört es, Tierkadaver, Felle und andere Gegenstände von Tieren zu beschaffen und diese zu verarbeiten und/oder zu verkaufen. In den letzten Wochen und Monaten fand man aber kaum Tiere in der Online-Welt.

Jetzt endlich scheint das Problem behoben zu sein. In den Patch-Notes kündigte Rockstar Games an:

13. Februar 2020 – Allgemeine Fehlerbehebungen (PS4/Xbox One)

Verbesserungen zur Verringerung der Probleme mit Wildtierpopulationen in der Umgebung bei bestimmten Red-Dead-Online-Sitzungen. Laufende Verbesserungen sind unterwegs, um diese Probleme auf allen Plattformen zu reduzieren.

Quelle: Support.Rockstargames.com

Durch Hacker fand man auch das andere Extrem: Cowboys berichteten über Berge toter Tiere

So wirkt sich das Update im Spiel aus

Das ist neu: Kurz nachdem das Update aktiviert wurde, berichteten Spieler über Besserungen. Dataminer TezFunz2 berichtete auf Twitter von seinen ersten Erfahrungen. Der Start verlief holprig und zeigte, dass die Spawns abhängig von Spielersessions verbessert wurden.

Ein paar Stunden später konnte er die verbesserten Spawns aber in mehr Sessions bestätigen. Er konnte sehen, dass der Patch die Verbesserungen ins Spiel brachte.

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Das sagen Spieler: Laut einigen Spielern ist es noch sehr davon abhängig, was man für eine Session erwischt. Manchmal seien die Spawns weiterhin gering. Da würde es helfen, die Session zu wechseln.

Ein Spieler schreibt auf Reddit: “Ich war heute in einer Session mit 25 Spielern und da waren viele Tiere. Kein Problem damit, das Camp aufzubauen.”

Darauf antwortet ein anderer “Es ist definitiv besser, aber es ist scheinbar noch vom Glück abhängig, was man für Server bekommt. Denn manchmal ist es immer noch schwer, Tiere zu finden.”

In diesem Reddit-Thread schreibt ein Spieler, dass für ihn die Spawns besser wurden und er sogar eine Büffel-Herde sah. In den Antworten schreiben Spieler, dass die letzten Patches Verbesserungen brachten.

Spieler teilen jetzt ihre Begegnungen mit Tieren und freuen sich darüber, dass Red Dead Online wieder gut läuft:

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Konntet ihr auch schon verbesserte Spawns in Red Dead Online feststellen?

Über die Disconnect-Probleme aus Red Dead Online spottet ein Spieler in einem eigens dafür angefertigten Spiel.

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von Patrick Freese
Quelle(n):
  1. VG247