Kaum wer mochte den Epic Games Store – aber der läuft gut

Der Epic Games Store versucht, sich zum Steam-Konkurrenten aufzuschwingen. Der Launcher traf auf viel Gegenwind – allerdings scheint man mit der aktuellen Entwicklung ganz zufrieden zu sein.

So sah das Echo zum Epic Games Store aus: Sowohl zum Launch, als auch in den folgenden Monaten hatte es der Epic Games Store schwer, sich bei PC-Spielern beliebt zu machen. Viele kritisieren auch weiterhin, dass der zusätzliche Launcher angesichts der Verfügbarkeit von Steam unnötig sei. 

Auch auf MeinMMO fielen die Kommentare zum Launch großteils negativ aus: „Super. Noch ein Launcher den niemand braucht und eh keine Konkurrenz ist … wie alle anderen halt auch, aber die PCs zumüllt“, fand etwa Leser „TimTaylor“. „Nur, weil man ein gut laufendes Spiel hat, glaubt man, man könnte gegen eine schon etablierte Plattform konkurrieren?“, kritisierte auch Leser „Vallo“. Insgesamt fiel das Echo schwierig aus.

Gegenüber dem Portal „GameDaily“ nannten Verantwortliche von Epic Games aber nun einige Zahlen – und die sehen gar nicht schlecht aus.

So läuft es aktuell beim Epic Games Store

So agiert der Store: Unter anderem zeichnet sich der EGS dadurch aus, dass er weniger Geld von den Entwicklern verlangt und sich einige Exklusiv-Titel wie Borderlands 3 oder Metro Exodus sichern konnte  – zumindest zeitweise. Darüber hinaus verteilt der Store wöchentlich Gratisspiele

Die Rechnung scheint aufzugehen – denn wie Steve Allison vom Epic Games Store gegenüber „GameDaily“ sagte, sei man aktuell über den eigenen Erwartungen, was die Accountzahlen und die Einnahmen angeht. 

Epic Games Store
Steam-Spieler schauten beim Borderlands-Launch in die Röhre

So sehen die Zahlen aus: Innerhalb des ersten Jahres hat der Store insgesamt 108 Millionen Accounts zu verzeichnen, die mindestens ein PC-Produkt erworben haben – gegen Geld oder gratis, ergänzte Epic CEO Tim Sweeney. Dies sei aber nur ein Teil der Gesamtaccountzahlen, die sich auf plattformübergreifend 300 Millionen Nutzer belaufen. Das Ergab einen Umsatz von 680 Millionen Dollar.

Damit erreicht man zwar nicht die Zahlen von Branchenprimus Steam, der über eine Milliarde Accounts verzeichnen kann. Aber die eigenen Erwartungen hat man übertroffen. Auch dank der Gratis-Spiele: „Die Geschwindigkeit der Gratis-Spiel-Installationen ist um vieles höher, als wir ursprünglich erwartet hatten“, so Sweeney: „Wir sind glücklich mit dem Ergebnis“. 

Fortnite star wars skins
Fortnite war und ist ein Riesenerfolg für Epic

Auch die Exklusiv-Spiele nehmen eine wichtige Rolle ein, wie Allison bestätigte. Demnach seien sie für den Großteil der Einnahmen verantwortlich. Auch in diesem Jahr soll diese Strategie weitergeführt werden. 

Auch Fortnite spielt eine Rolle in der Marketing-Abteilung des Epic Games Store:

Zu Beginn brachten Events in Fortnite neue Modi – Jetzt bewerben sie Spiele im Store
Autor(in)
Quelle(n): GameDaily
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Scaver
13 Tage zuvor

Klar, wer nicht aus Prinzip das Ding boykottiert, der kommt ja aufgrund der zahlreichen exklusiven Titel nicht drum herum.
Ich nenne so etwas Nätigung, aber na gut, meine Meinung.

Eugen Waskott
13 Tage zuvor

Ich hol mir nur jede Woche die kostenlosen Spiele grin Zum Ausbeuten ist der Store erste Sahne.

ratzeputz
13 Tage zuvor

Ich habe den Epic Launcher auch, seit es ihn gibt und bisher immer nur gestartet, um die Gratisspiele abzustauben.
Zu Weihnachten wurde ich dann jedoch schwach und hab mir The Division 2 und Beyond Two Souls für wenig Geld geholt (dank der 10€ Gutscheine bei jedem Einkauf)
Natürlich habe ich meine Bibliothek hauptsächlich bei Steam, aber ich nutze auch Origin, Uplay, GOG Galaxy, den Rockstar Launcher und Battle.Net …
Warum ich mir das antue und nicht auch wie alle anderen wegen der Launcherhölle herumschreie?
Weils mir egal ist … ich hab das Icon des Spiels am Desktop und klicke drauf, oder ich hau die Windows Taste, tippe die ersten Buchstaben des Spielenamens und starte es von dort.
Mir ist nur wichtig, dass ich ein Spiel kaufen kann, wenn ich es haben möchte und mit fullspeed runterladen kann. WO es dann läuft soll mir egal sein. Ausspioniert wird man sowieso an jeder Ecke, also ist es bei den Launchern schon hinfällig (wenn ichs vermeiden will, muss ich mein Handy auch entsorgen und nie wieder einen PC einschalten)
Und wenn mir die Launcherfenster am Keks gehen … GOG Galaxy 2.0 tut da sehr brav seinen Dienst, alles in einer Basis zu „vereinheitlichen“

Das ist aber meine reine subjektive Meinung … doch hat die genau so eine Berechtigung, wie die Meinung vieler anderer, dass sie die Launcherhölle nicht haben möchten.

Alex
13 Tage zuvor

Ist ja schön und gut, ich kann mich aber gut an eine Liste mit Features erinnern die alle letztes Jahr kommen sollten, sehen tue ich davon wenig und wenn schlecht umgesetzt.
Zudem blockiert der Epic Laucher gerne Origin Installationen, bis man das raus gefunden hat, verflucht man eher Origin, ein schelm wer da böses denkt.
Bei den vielen, teils eigenartigen Rabatt Aktionen, ist es fraglich ob da immer im Endeffekt der mehr Gewinn im Vergleich zu Steam vorhanden ist für die Entwickler, die wöchentlichen kostenlosen Spiele ebenso.
Naja ich für meinen Teil nutze Epic genau so, ich hole mir die Kostenlosen Titel dann wird er wieder geschlossen, Geld steck ich da noch nicht rein, finde den Shop auch unübersichtlich und schlecht designt.
Konkurrenz zu Steam ist das teil höchstens Zahlen technisch, ansonsten ist der Shop eigentlich in fast allen belangen weit zurück.
Steam ist eine Plattform, Epic ist eine Zeitungsauslage und daran hat sich bisher wenig geändert und bis sich das nicht ändert sehe ich keine Notwendigkeit mir Spiele da zu kaufen, zum release kaufe ich eh keine Spiele mehr, deshalb interessiert mich der Exklusiv kram nicht wirklich und Metro Exodus konnte ich über den Windows Game Pass spielen. ^^

avat3r
13 Tage zuvor

und womit? Mit recht! Hab letztes Jahr dort Rebel Galaxy, Borderlands, Mechwarrior 5 und WWZ gekauft und mag den Store. Aufgeräumt, nicht mit unnützem Scheiß überladen und macht was er soll: Spiele starten und aktualisieren!

IkeaSofa
13 Tage zuvor

Bin gespannt wo du deine Fragen stellst zu den Spielen. Aber ich kenne die Antwort schon: Ich muss nie Fragen stellen. Ich kenne die Antworten alle schon.

aXive
13 Tage zuvor

Was sollte er denn für Fragen stellen zu den Spielen?!
Wüsste gerade nichts passendes.

Protocol_Zer0
13 Tage zuvor

also ich kenn die situation aber bevor ich eine frage in den steam community tab stelle muss auch die welt untergehen…

avat3r
13 Tage zuvor

Reddit grin so wie schon seit Jahren

Bockwurst
13 Tage zuvor

Ich aktiviere die Free Games jede Woche und bin dann wieder weg ¯_(ツ)_/¯

luriup
13 Tage zuvor

Na da bin ich mal gespannt was 2020 so für Exklusivdeals ausgehandelt werden,
wenn sie ihrer Linie treu bleiben wollen.
Bei MMORPGs fällt sowas ja schon mal flach.
Die Single Player Spiele 2020 die mich momentan interessieren(Cyberpunk,Bloodlines 2,FFVII Remake),
landen auch nicht exklusiv im Epic Store.
Von daher kann ich weiter einen Bogen drum machen.

Herlitz
13 Tage zuvor

Wobei FF7 Remake 1 Jahr lang Sony-exklusiv bleibt.
Komisch, die werden dafür kaum verteufelt.

Cameltoetem
13 Tage zuvor

Fortnite kann man ganz hervorragend zum schön rechnen benutzen. Konkurrenz zu Steam finde ich aber sehr gut.

Doktor Pacman
13 Tage zuvor

Ich hab schon mehrere Titel gekauft und alle kostenlose Titel mitgenommen. Für mich hat er mittlerweile die gleiche Daseinsberechtigung wie Steam und GOG

MikeLee2077
13 Tage zuvor

Sie verschenken Spiele und haben viele Exclusives. Klar läuft der Laden gut. Die Frage ist ob das eine zukunftssichere, auf lange Zeit gewinnbringende Methode ist? Ich bin da skeptisch und bleibe Steam/GOG treu. Allein wegen dem ganzen Drumherum was Valve bietet aber vorallem wegen den Exclusives… finde diese Vorangehensweise einfach nur erbärmlich.

WhatzitTooya
13 Tage zuvor

Das als gut hinzustellen muss man mal schaffen.

Großzügig gerundet sind 1/3 von den 680M 3rd Party sales, also ~250M Umsatz bei den Exclusives, 430M wurden hauptsächlich mit Fortnite umgesetzt.
Das ist aber noch nicht der Gewinn.

Der Split ist zwar 88/12 aber sagen wir wegen der erlassenen Lizenzgebühren der Unreal-Engine Spiele bleiben von den 250M eher 10%, 25M maximal.

Von den 25M bleibt aber auch nicht viel wenn man noch die Gutscheine und Kosten für Exclusives abzieht.
Am Ende bleiben maximal 7M.

Kein Wunder das der Epic Game Store seit 1.5 Jahren im Grunde nur ein Browser ist und keine nennenswerten Features hinzukommen.
Von 7M im Jahr kannst du keine anständige Netzwerk Infrastruktur aufrechterhalten und Büromieten, Gehälter, Marketing, Forschung und Entwicklung bezahlen.

Epic geht es einzig und allein darum eine Show abzuziehen und Aufmerksamkeit zu generieren.
Mehr schlecht als recht.

lIIIllIIlllIIlII
13 Tage zuvor

Aus Neugier: was hätte in dem Bericht stehen müssen, damit du es als Erfolg sehen würdest?

Schuhmann
13 Tage zuvor

Epic hat gesagt: Wenn man irgendwie das Monopol von Steam aufbrechen und sich signifikante Marktanteile holen will (Woran alle anderen gescheitert sind), brauchen wir Exklusiv-Titel.

Und sie haben den signifikanten Marktanteil erreicht.

In welcher Welt ist das kein Erfolg? smile Die haben doch nicht als Ziel ausgegeben, wir wollen Profit machen – die haben als Ziel ausgegeben, wir wollen eine Alternative zu Steam sein. Das haben sie geschafft.

„Denen ging’s darum, eine Show abzuziehen“ -> Wie begründest du das? Was hätte Epic damals?

Die haben ganz genau gesagt, um was es ihnen ging. Die haben da kein Geheimnis draus gemacht. Und der Plan war von Anfang an schlüssig.

Es gibt, keinen Grund, daran zu zweifeln, dass sie Steam angreifen und den EGS als Alternative aufbauen wollten. Das haben sie ja genauso so gesagt.

Sie haben gesagt: Sie machen das, um den Anteil der Entwickler/Publisher zu erhöhen – das kann bestreiten. Aber die haben das gemacht, „um eine Show abzuziehen“ -> Glaube ich nicht.

WhatzitTooya
13 Tage zuvor

Ein „signifikanter Marktanteil“ bringt am Ende aber nicht viel wenn die meisten Spieler offenbar nur die Gratisspiele abgreifen und durchschnittlich nur einstellige Dollarbeträge über ein Jahr für Spiele abseits von Fortnite ausgeben.

Steam hat auch nicht wirklich ein Monopol sondern hat sich schlicht und ergreifend zum beliebtesten Store entwickelt weil mit Features gepunktet wird.

Wenn es darum geht einen geringeren oder keinen revenue share für bereitgestellte Infrastruktur und Tools in Kauf nehmen zu wollen, haben die Publisher das angebliche Monopol schon mit ihren eigenen Launchern aufgebrochen.

Epic blendet mit seinen Zahlen sehr gut.

Schuhmann
13 Tage zuvor

„Steam hat kein Monopol, sondern hat sich zum beliebtesten Store entwickel“ -> Es ist ja für ein Monopol unerheblich, wie es dahin gekommen ist. Wenn du als Store irgendwie 70% der Marktanteile hast, dann hast halt ein Quasi-Monopol. Genau darum geht’s – das ist ja der Hintergrund der ganzen Debatte.

Ich sehe das so:

– Es gibt eine Tendenz, dass die Leute nur einen Launcher wollen, damit sie dort alle Spiele in einem Regal und die Übersicht haben. Dann ist alles schön ordentlich. Wie viel Prozent das Studio bekommt, ist den Leuten scheißegal, weil es nix mit ihnen zu tun hat.
– Epic Games will das aufbrechen und wird dafür angefeindet.

Dass man einen „Launcher“ und eine „Firma“ so emotional sehen kann: Die einen sind die guten, die anderen sind die „bösen“ – die einen haben sich „zur beliebtesten Seite entwickelt“, die anderen „blenden mit ihren Zahlen“ -> Das ist genau dieses „Branding“ und „Psychologische Manipulation“, von dem jeder sagt, er wäre gegen sowas immun, das hier voll greift. Die Leute haben eine emotionale Beziehung zu Steam und Valve aufgebaut – große Kundenbindung, alles wie geplant.

Das sind Firmen, die haben Interessen. Dieses Emotionale, dass „Steam die guten sind“ -> Wo kommt das her? Wenn ich mich recht erinnere hat sich Steam mit Super-Spielen eine gute Stellung aufgebaut und dann mit viel Kalkül im Prinzip „Retal-PC“ abgeschafft und „Digital Storefront PC“ erfunden, alle Leute dahin getrieben und dann selbst aufgehört Spiele zu entwickeln. Dann hat Valve die Preise de facto festgelegt, wie viel Geld es kostet, ein Spiel auf Steam zu bringen.

Das ist ja legitim. Aber wo ist das denn „moralisch super okay“ – und das, was Epic macht „böse.“ smile Epic sagt jetzt: „Die nehmen zu viel Geld, da ist eine Lücke, wo wir reinsteißen können, mit einem Launcher, der weniger Features bietet, aber auch weniger Prozente.“

Das passiert da. Damit kann man sich doch ganz rational beschäftigen.

Aber die Argumentation ist: „Ich WILL aber alle Spiele bei Steam haben, weil das so schön ordentlich ist und wer das verhindern will, ist der Feind.“

Das ist genau wie bei Crowdfunding-Spielen oder Konsole: Die Leute haben null Distanz zu der Firma, der sie Geld bezahlen, weil sie das Gefühl haben „sie gehören zu der Firma, denn sie halten große Anteile daran.“ Das macht die ganzen Diskussionen dann total emotional aufgeladen: Hier geht’s um Produkte, Marken und Firmen – das sind keine emotionalen Themen, die nach emotionalen Grundlagen handeln.

luriup
13 Tage zuvor

Ich hatte das ja schon mal erläutert was mich an den Epic Aktionen stört
und das sind diese Exklusivdeals mit Spielen die sie gar nicht selber entwickelt haben.
Kein Vergleich also zu Ubi Store,Origin oder Blizzard App.

Hätten sie das Geld der Exklusivdeals in niedrigere Preise für den Endkunden investiert,
hätte ich sicher im Epic Store gekauft.
Wieviel Launcher ich drauf habe ist mir völlig egal.
Ich lasse mich aber nicht in einen Store treiben durch solche Deals.
Da verzichte ich leiber ganz auf diese Spiele.

lIIIllIIlllIIlII
13 Tage zuvor

In Anbetracht dessen, dass die Lizenz im Zweifel an den Distributor gebunden ist, habe ich als Kunde ein gesteigertes Interesse daran, dass die Marge des Distributors nicht all zu schmal wird.

Aber das darf ja gerne jeder anders sehen ^^

Chris
13 Tage zuvor

Epic Games will das aufbrechen und wird dafür angefeindet

Epic Games wird nicht wegen dem Versuch etwas aufzubrechen angefeindet, sondern viel mehr wegen der Vorgehensweise.

Nephalis
13 Tage zuvor

Ich will an der Stelle nur schnell anbringen: Diese Emotionale nähe zu Firmen, die eh nur unser bestes wollen ist doch gewollt. Apple hat doch dafür gesorgt, dass auch der letzte mitbekommen hat: Wenn du mit der Marke richtig durchstarten willst, dann sorge dafür, dass es nicht nur ums Produkt sondern schon eher um die Marke geht.
Das wurde übernommen und heute bezahlen Leute 80€ und wesentlich mehr noch für einen blauen Pulli, mit weißer Schrift, die dann auch noch nur den Markennamen abbildet. UND NIEMAND wird dafür bezahlt eine wandelnde Litfaßsäule zu sein, die suchen sich das ganz von selbst aus. Von daher ist es nur natürlich, wenn eben diese Nähe auch unbegründete Abneigung Mitbewerbern gegenüber hervor ruft.
Eigentlich finde ich es sogar gut, denn die Firmen dürfen ruhig auch die negativen Aspekte ihrer Marktstrategien in voller härte spüren. Dass genug Geld an der Stelle wieder alles hinbiegen kann… nunja… Kapitalismus Ho!

Schuhmann
13 Tage zuvor

Ja, natürlich ist das die Strategie. Es macht Diskussionen aber so schwierig. Wenn man über digitale Storefronts spricht, benehmen sich die Leute ja, als redet man über Religion oder Politik.

Bodicore
13 Tage zuvor

Es geht aber vor allem darum das man irgendwann auch im Epicstore eine große Bibliothek zusammen hat und der Epicstore somit auf dem PC einen festen Platz hat. Desshalb auch die ganzen Gratisspiele.
Selbst wenn jemand 3 Jahre lang nur die Gratsspiele abgreift irgendwann ist es im halt egal in welchem Store ein neues Game erscheint. Ausserdem ist auch nicht jeder ein grosser Spieler einige Leute haben jetzt schon mehr Spiele im Epicstore als auf Steam und das wird sich auf die Shopwahl niederschalgen wenn dann doch mal ein Spiel gekauft wird. (Kleinviel und so…)

Wenn das Spiel im Epicstore dann ein paar Monate früher erscheint kauft man halt da.

Deshalb dürfen hier die Gratisspiele auch zum Erfolg dazugezählt werden.

Klar gibt es auch noch die welche einfach grundsätzlich was gegen den Epicstore haben aber diese Leute zähl ich jetzt nicht dazu da ich die nicht ernst nehmen kann.
Ich finde es doch interessant wie sich der Epicstore entwickelt obwohl es da extrem wenig Spiele zu kaufen gibt.

lIIIllIIlllIIlII
13 Tage zuvor

Die Zahlen die ich gefunden habe stammen von Forbes aus dem Jahr 2011. Damals hatte Steam einen Marktanteil von rund 70. Damit wäre es ein Quasi-Monopol. Vermutlich wird sich in den letzten 9 Jahren einiges bewegt haben.

Aber ich schätze, dass kaum einer widersprechen würde, wenn man sagt Steam ist in seinem Markt der Oligopol-Führer.

Bei digitalen Gütern – im Gegensatz zu realen Gütern, gibt es in der Regel auch keinen Bedarf für einen Zweit oder Drittbesten. Die Attraktivität des Distributors sowohl für Kunden als auch für Anbieter steigt mit der Reichweite. Folglich wird sich die Majorität immer beim Platzhirsch ansammeln und einige Minoritäten, die sich um spezialisierte Nischen gruppieren.

Das verhinderst du nur / oder brichst du nur auf, in dem du mit Lock-in Mechaniken den Kunden bei dir Gefangen hältst (zum Beispiel weil du über die Jahre eine große Spieledatenbank angesammelt hast, die nicht übertragbar ist) oder eben durch Deals wie Exklusivität und so weiter. Anders lässt sich der Plattform- und Netzwerkeffekt nicht beseitigen.

Steam hat auch nicht wirklich ein Monopol sondern hat sich schlicht und ergreifend zum beliebtesten Store entwickelt weil mit Features gepunktet wird.

Ein Monopol oder ein Oligopol ist ein Status. Was du beschreibst ist kein Status sondern eine Begründung. Warum etwas ein Quasi-Monopol oder Oligopol geworden ist, ändert nichts an der Tatsache das es eines ist oder nicht.

Ich vermute allerdings, dass es weniger mit dem zutun hast, was du beschrieben hast, sondern eher damit, dass Steam jahrelang als Pionier in einem Blue Ocean saß und später von einem Netzwerkeffekt und Lock-Ins profitiere. Sie haben auch jahrelang nichts in die Entwicklung investiert. Da war lange Stillstand. Erst jetzt mit den Angriff von Außen gab es bei Valve wieder Bewegung.

Die Entwickler haben auch nichts mit ihren Launcher aufgebrochen, da die ausschlaggebende Marktmacht sich bei wenigen Anbietern konzentriert – da spielt es kaum eine Rolle, wie viele Launcher es gibt. Aus den oben beschriebenen Gründen.

Epic blendet mit seinen Zahlen sehr gut.

Ich glaube, die Erwartungen an eine Einführungsphase fallen hier einfach sehr unterschiedlich aus.

Koronus
13 Tage zuvor

Ich finde es schade, dass so ein DRM Launcher so erfolgreich ist und so viel umsatz macht. Ich freue mich schon GoG 2.0 und hoffe, dass es möglichst viele LEute in das gelobte Land der DRM Free Freiheit zu führen.

lIIIllIIlllIIlII
13 Tage zuvor

Ich bin mir nicht ganz sicher, was die Leute damit meinen, wenn sie in Bezug auf GOG über DRM Free sprechen.

Wenn sie damit meinen, dass sie Eigentümer geworden sind, dann täuschen sie sich. Wenn sie meinen, dass sie keinen bestimmten Launcher brauchen um das Spiel zu starten, dann haben sie wohl recht. Aber – zumindest ich – verstehe unter DRM etwas anderes als das vorhanden sein eines notwendigen Launchers.

Oldboy
13 Tage zuvor

Ich habe mir vor einem Monat, nach 15 Jahren Pause, wieder einen PC gekauft und habe so ziemlich jeden Launcher drauf, den es gibt. Ich kann diesen Hate auf einzelne Plattformen absolut nicht nachvollziehen, da ich als Gamer zum Release und nicht erst irgendwann zocken möchte…! Egal ob Steam oder Epic oder oder oder, ich kaufe überall.

artigkeitsbaer
13 Tage zuvor

warum ich epicstore habe? weil ich gratis games abgreife hab ich epcistore gespielt nicht eine minute. will borderlands 3 haben aber lieber warte aich 6monate bis es auf steam kommt

artigkeitsbaer
13 Tage zuvor

GoG 2.0 macht das ganze etwas ertragbarer

chack
13 Tage zuvor

Damit erreicht man zwar nicht die Zahlen von Branchenprimus Steam, der über eine Milliarde Accounts verzeichnen kann. Aber die eigenen Erwartungen hat man übertroffen.

Jo, wenn man vorher nicht die internen Erwartungen öffentlich macht, kann man hinterher immer ankommen und sagen man habe die eigenen Erwartungen übertroffen, kann ja keiner nachprüfen. Darüberhinaus sind 680 Millionen die der Store umgesetzt hat wirklich nicht viel. Was hat den Epic Games von den 680 Millionen verdient? Die nehmen ja nur 10 oder 12% ka, dann Exclusive Deals kosten auch ne Menge Geld, Store Service, Mitarbeiter für den Store , Entwicklung etc kostet auch Geld. Events des Store und Werbung etc, was blieb da am Ende übrig? Oder was hat Epic Games selbst unterm Strick durch den Store an Umsatzt gneriert? So vage wie möglich bleiben, scheint echt nicht gut zu laufen für den Store.

Innerhalb des ersten Jahres hat der Store insgesamt 108 Millionen Accounts zu verzeichnen, die mindestens ein PC-Produkt erworben haben – gegen Geld oder gratis, ergänzte Epic CEO Tim Sweeney. Dies sei aber nur ein Teil der Gesamtaccountzahlen, die sich auf plattformübergreifend 300 Millionen Nutzer belaufen.

Also wird jeder mit reingezählt der auf seinem Account Fortnite installiert hatte oder aktuell installiert hat. 300 Millionen Nutzer, jo wenn dann noch zu den Fortnite only Playern die free game Abstauber da mit rein rechnet, kommt man halt auf diese Zahlen. Irgendwie muss man ja nach Außen positiv wirken.

KingOneDa
13 Tage zuvor

Ja alles schön und gut aber verdien Du mal 10 Millionen Gewinn in etwa.
Einfach mal machen.
Einen Anfang gibt es immer und es kann schlimmer sein wie z.B Stadia… Die würden sich solche Zahlen wünschen.
Gut das es den Epic Store gibt, dass wird sich in Zukunft für alle Spieler auszahlen.
Heute sind es 10 Millionen, morgen 100 und in 5 Jahre 1 Milliarde.
Harre Strategie, aber um gegen Steam und gegen solchen Fanboy wie Dich anzukommen, muss man halt erstmal hart investieren.
Doch der Branche tut es mehr als gut auf dem PC.

chack
13 Tage zuvor

Ich bin kein Fanboy von irgendwas oder irgendwem und muss auch keine Million oder 10 Millionen verdienen um meine Meinung zu den Zusammenhängen zu den präsentierten Zahlen sagen zu dürfen. Wenn hier jemand ein Fanboy ist, dann wohl doch eher du. Hast du auch irgenwelche Argumente bezogen auf die Zahlen und das Thema oder wars das schon? Es geht in dem Artikel um die von Epic Games präsentierten Zahlen, nicht darum wie der EGS morgen, in einem Jahr oder in 10 Jahren aussieht oder wie gut/schlecht der EGS für den PC Markt ist. Die Firma redet ein schlechtes Ergebniss offensichtlich schön und nennt wie so oft nur unkonkrete Zahlen in Vagem Zusammenhang.

lIIIllIIlllIIlII
13 Tage zuvor

Wenn ich es richtig verstehe, ist der Launcher ein langfristiges Infrastruktur Projekt, für die Post-Fortnite Zeit.

Es gibt so gut wie keine Langzeit-Infrastrukturprojekte, die im ersten Jahr wie eine Granate einschlagen und dann auch noch Gewinn abwerfen. In der Regel sind solche Projekte Jahrelang Cost-Center, die durch andere Businessunits quer-subventioniert werden, bis es nach einigen Jahren zu einem Break-Even kommt und die ursprünglichen Profit-Center ausgephast oder auf Sparflamme gestellt werden.

Wenn jemand einem Oligopol-Führer in einem Red Ocean so schnell, so viele Marktanteile streitig macht und das jemand als negativ darstellt, dann vermutlich, weil er es negativ darstellen möchte.

Und besitzt eher einen ideologischen oder persönlichen Anstrich, als einen Objektiven.

Holzhaut
13 Tage zuvor

Ich halte den Launcher selbst immernoch für Schrott, aber ich finde es gut das es ihn gibt und das er erfolgreich ist.

Halbtaub
13 Tage zuvor

Ich hab den hate nie verstanden. Vieles war auch Massen Zwang die Masse schreit also muss da was dran sein. Ich kann es zwar etwas verstehen das man nicht begeistert ist gefühlt 1000 launcher zu installieren. Aber es ist doch auch kein Welt Untergang ein paar Klicks mehr und das warst. Ist halt das Zeitalter des meckerns.

Auch wenn der epic launcher nicht der beste ist grade von Funktion her

KingOneDa
13 Tage zuvor

Aber er wird ja noch und das verstehen die Leute nicht.
Die vergleichen Steam was es Ewigkeiten gibt mit einem neuen Launcher.
Warte nochmal 2 Jahre ab, dann sind alle froh über den Epic Launcher.
Ich hab Steam auch gerne, aber am Ende ist es mir egal worüber ich nun den Knopf drücke zum Spiel starten.
Für alle denen es nicht egal ist, holt Euch GOG 2.0.

alfredo
13 Tage zuvor

das argument „steam gibt es ewig“ zieht nicht. ein neuer autohersteller kann auch nicht sagen „in 2 jahren gibt es in unseren autos bremsen, die anderen haben das nur weil es die schon ewig gibt“. soll jetzt jeder nur noch unfertigen müll rausbringen und sagen in 2 jahren wirds besser keine sorge?

lIIIllIIlllIIlII
13 Tage zuvor

Es gibt allerdings schon einen Unterschied zwischen einem virtuellen Gut und einem Physischen.

Ein Auto agil zu entwickeln dürfte dir sehr schwer fallen. Der Launcher ist lauffähig gestartet und wird nun weiter entwickelt und erhält neue Funktionen bzw werden Fehler ausgemerzt.

Ein Auto ohne Bremsen ist nicht lauffähig. Es würde keine Zulassung erhalten. Wenn du diesen Vergleich bemühen möchtest, müsste dein KFZ schon nutzbar sein und so konstruiert werden, dass es in der Zukunft einfach erweitert werden kann. Allerdings müsstest du dafür jedes mal in die Werkstatt fahren.

Was deinem Vergleich noch am nähsten kommen dürfte, sind die selbstfahrenden Autos, die sich in Entwicklung befinden. Try and Error und ständiges um- und weiter ausbauen.

Wenn ich ein neues digitales Produkt auf den Markt werden möchte, der schon seit Jahren voll bedient ist, der wird vermutlich weder Muse noch Kapital haben, ein besseres Produkt aus dem Hut zu zaubern, welches von Anfang bis Ende bereits durchgeplant und fertig entwickelt ist. Das wäre genau das Gegenteil von agilem Entwickeln. Und die Chancen stehen gut, am Markt vorbei gearbeitet zu haben und viel Geld und Zeit versenkt zu haben.

So haben sie wenigsten die Chance erst mal zu Testen, ob es überhaupt eine Chance gibt in den Red Ocean einzudringen oder ob man das Projekt canceln kann.

Alex
13 Tage zuvor

“er wird ja noch“ Höre ich jetzt schon eine ganze weile, sehen tue ich davon nichts. Von den versprochenen Features die letztes Jahr versprochen wurde, haben es die wenigsten in den Shop geschafft und wenn sehr schlecht umgesetzt.

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