Blade & Soul: Spieler „cheaten“ sich reich – NCSoft bittet, das doch zu lassen

Im MMORPG Blade & Soul grassiert derzeit ein Exploit, durch den Spieler reich werden können. Sogar die Wirtschaft leidet darunter. Doch die Reaktion der Entwickler auf das Problem führt zu einiger Kritik.

Was ist passiert? Das MMORPG Blade & Soul bekam erst eine neue Klasse spendiert. Doch derzeit ist etwas ganz anderes Thema Nummer eins. Denn es ist möglich, beim NPC Gu Okrim in Bamboo Village das Moontide Outfit zu kaufen. Dafür müsst ihr aktuell 2 Designer Thread bezahlen.

Zerlegt ihr das Outfit dann aber, so bekommt ihr dafür 10 Designer Thread zurück. Die Spieler kaufen sich also momentan jede Menge dieser Outfits.

Die Designer Threads investieren sie anschließend in die Rosethorn Chest., die ebenfalls 2 Thread kostet. Diese Kiste besitzt eine Chance, dass sich ein Pet in ihr befindet. Die Pets wiederum können in sogenannte Pet Packs umgewandelt werden.

Die Pet Packs verkaufen die Spieler dann auf dem Markt gegen Gold und werden damit reich – beziehungsweise sollten reich werden, wenn der Preis nicht schon total eingebrochen wäre.

Denn der Exploit wirkt sich inzwischen stark auf die Wirtschaft des Spiels aus. Denn vor dem Exploit gingen diese Pet Packs für rund 200 Gold über die Ladentheke. Dies führte dazu, dass manche Spieler innerhalb eines Tages mehr als 100.000 Gold verdienen konnten. Da aber so viele Spieler durch diesen Exploit reich werden wollten, nun sind sie jetzt nur noch 15 Gold wert. Der gesamte Markt ist zusammengebrochen.

Auch auf den Preis von Seelensteinen wirkt sich der Exploit aus. Denn diese werden zur Umwandlung der Pets in Pet Packs benötigt. Der Preis von Seelensteinen steigt entsprechend nun stark an.

Blade and Soul Klassen
Im MMORPG Blade & Soul zerstört ein Exploit die Wirtschaft.

Eine Bitte der Entwickler

Was meinen die Entwickler zur Situation? Im offiziellen Forum gibt es ein Statement. Folgendes ist zu lesen:

Wir sind uns des Problems bewusst, durch welches das Moontide-Outfit zu geringeren Kosten für Designer-Threads als geplant verkauft wird. Wir haben auch den Kaufmissbrauch im Zusammenhang mit diesem Problem erkannt. Aus diesem Grund bitten wir euch, das Moontide-Outfit nicht beim NPC Gu Okrim in Bamboo Village zu kaufen.

Wir verstehen, dass einige von euch das Outfit möglicherweise bereits bei diesem NPC erworben haben, daher bitten wir euch, von weiteren Käufen abzusehen, bis dieses Problem gelöst ist. Danke!

Entwickler im offiziellen Forum

Die Entwickler bitten die Spieler also einfach, das Outfit nicht zu kaufen. Es ist kein Rollback oder dergleichen geplant.

Wer den Exploit ausnutzt, muss mit einem temporären Bann rechnen.

Was meinen die Spieler dazu? Es finden hitzige Diskussionen im offiziellen Forum von Blade & Soul statt.

  • pato 1 schreibt im offiziellen Forum: „Wir brauchen einen Rollback!“
  • blooash23 zeigt sich recht sauer: „Macht ihr Witze? Es gibt nur eine Sperre für 3 bis 7 Tage für den Missbrauch des Bugs, durch den man 100.000 Gold in nur einem Tag verdienen konnte?“
  • PRrexoe meint: „Ja, es wurden Fehler gemacht, aber seht doch auch mal das Positive. Das Pvp ist wieder belebt worden, Spieler können wieder Upgraden, es hat mehr Spieler ins Spiel gebracht…“
  • WasFornel sieht die Sache zwisgespalten: „Auf der einen Seite bekamen die Leute eine Menge kostenloser Outfits, mussten monatelang nicht grinden, um ein Haustier-Upgrade zu bekommen, und wir bekamen einen Einblick, wie das RNG im Spiel wirklich funktioniert. Auf der anderen Seite gibt es Leute, die sich über die Tatsache beschweren, dass es überhaupt einen solchen Bug gibt.“

Momentan ist noch offen, was weiter passiert. Ob es vielleicht doch noch zu einem Rollback oder zu härteren Strafen für die Exploiter kommt.

Wir haben bei NCSoft nachgefragt, wie mit dieser Situation weiter umgegangen wird. Sobald wir eine Antwort erhalten, werden wir den Artikel aktualisieren.

Das MMORPG Blade & Soul bietet sehr interessante PvP-Kämpfe, weswegen es zu den 10 MMORPGs mit dem besten PvP aller Zeiten gehört.

Ein Deutscher ist gerade der größte Streamer der Welt – Der König regiert Twitch

In den letzten 30 Tagen wurde kein Kanal auf Twitch mehr gesehen als der von Jens „Knossi“ Knosalla, einem ehemaligen Kandidaten aus Gameshow- und Reality-TV-Formaten im deutschen Privat-Fernsehen. Der hat es zum Star des deutschen Twitchs gebracht und hat sich selbst zum “einzig wahren König” gekrönt.

So lief’s für Knossi vor Twitch: Ein YouTube-Video zeichnet die Anfangsjahre des heutigen Twitch-Stars nach. Knossi hat im eigenen YouTube-Kanal die Richtigkeit der Aussagen bestätigt und war gerührt, dass jemand sein Leben so genau nachgezeichnet hat. Überhaupt macht Knossi aus seinen Gefühlen kein Geheimnis. Das ist einer der Gründe für seinen Erfolg: Man kann ihm jederzeit ansehen, wie es ihm gerade geht.

Twitch-Knossi-Krone
Knossi lässt seinen Gefühlen freien Lauf.

Der heute 34-jährige wollte schon als Teenager ins Fernsehen und bewarb sich bei Big Brother. Die Produktionsfirma Endemol verpflichtete ihn zwar nicht, erkannte und bescheinigte ihm aber Potential.

So landete er mit 22 Jahren bei der Pro7-Show „WipeOut“, wo er es unter die letzten Vier schaffte. In den Jahren danach tauchte er immer wieder in Gastrollen bei Pseudo-Dokus wie „Richter Alexander Hold“ oder “K11- Kommissare im Einsatz” auf. Knossi fragte angesichts dieser Darstellung selbst: „Wo ist Lenßen und Partner, Bruder?“

Er hatte 8 oder 9 Auftritte bei „Richterin Barbara Salesch“ als Laiendarsteller. In einer Rolle spielte er einen Vergewaltiger. Nach eigenen Angaben wurde er am Tag der Ausstrahlung in einem Supermarkt von einer älteren Frau zur Rede gestellt, warum er denn nicht im Knast sitze.

Twitch-Knossi-Saesch
Knossi schaute sich später seinen Auftritt bei Barbara Salesch auf Twitch an.

Knossis Ding wurde Poker, hier setzte er sich 2011 in einer Casting-Show durch, und konnte eine Karriere als Poker-Spieler und Kommentator starten. Dadurch erreichte er die Bekanntheit, nach der er sich so sehnte. Der gelernte Bürokaufmann bezeichnete sich selbst als “mediengeil”.

Dieser Weg über das Reality-TV mündete letztlich in einem eigenen Twitch-Kanal. Auf der Streaming-Plattform ist er seit dem September 2014 angemeldet. Bei Twitch konnte er schließlich mit der Unterstützung von Leuten wie MontanaBlack oder Unsympathisch.TV über Gastauftritte Fuß fassen. Das dauerte allerdings eine Weile.

Sido-Monte-Knossi-Twitch
MontanaBlack und Knossi treten oft gemeinsam auf.

2018 nur 437 Zuschauer im Schnitt – 2020 der große deutsche Star

Das ist Knossi auf Twitch: Knossi hat im Moment 1,244 Millionen Follower auf Twitch. Damit hat er Gronkh überholt und ist auf Platz 4 der größten deutschsprachige Kanäle vorgerückt. Neben Twitch ist Knossi auf YouTube aktiv, dort hat er 1.04 Millionen Abonnenten.

Knossi setzt vor allem auf Glücksspiel-Formate, so spielt er an Online-Slotmaschinen oder überträgt Poker.

Das macht er bereits seit einigen Jahren, aber hat erst seit wenigen Jahren damit Erfolg. Knossi sendete noch 2018 eher im gehobenen Mittelmaß bei Twitch:

  • 2018 hatte er im Schnitt 437 Zuschauer bei 1008 Stunden auf Sendung
  • 2019 hatte Knossi jedoch bereits 8436 Zuschauer im Schnitt bei 887 Stunden auf Sendung
  • Im Juli 2020 erreichte Knossi durchschnittlich 96.885 Zuschauer

Der Streamer inszeniert sich selbst als „der einzig wahre König“ und trägt eine Krone. In den Streams wirkt er emotional und schreit die Slot-Maschinen schon mal an, fleht um die richtige Kombination und hadert mit seinem Schicksal. Knossi tritt lautstark auf. Die Fans scheinen das an ihm zu lieben.

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Das steckt hinter dem Erfolg: Der größte deutsche Streamer, Marcel „MontanaBlack“ Eris, hatte Gambling in deutschen Twitch erst etabliert, dann aber selbst kein Glücksspiel mehr übertragen. Da enstand 2019 eine Lücke, die Knossi offenbar füllt. Seitdem nimmt seine Karriere an Fahrt auf.

Besonders gelobt wird Knossi für seine innovative Ideen. So setzte er Mitte Juli ein großes, hochwertig produziertes Event an einem Badesee um; der Rapper „Sido“ war der Star des Camps. Die Teilnehmer wollten da angeln und durchhalten, egal, was Wind, Wetter und andere Umstände vielleicht dagegen hätten.

Das Angelcamp brach den deutschen Zuschauerrekord auf Twitch und lief nach dem ähnlichen Muster ab, wie die Reality-TV-Formate, die Knossi 10 Jahre zuvor selbst mitgemacht hatte.

Knossi führt die Top 5 auf Twitch an

Das sind die 5 größten Streamer gerade: Als Grundlage dienen die „meistgesehenen Stunden“ auf Twitch der letzten 30 Tage vom 3. August 2020 an gesehen (via sullygnome):

  • Auf Platz 5 liegt Fextralife mit 6,23 Millionen Stunden – der Variety-Streamer hat 24.090 Zuschauer, wenn er den neuen PS4-Hit Ghost of Tsushima spielt
  • Auf Platz 4 findet sich Asmongold mit 6,584 Millionen gesehenen Stunden – der WoW-Supernerd spielt fast nur World of Warcraft, dort schauen ihm im Schnitt 42,570 Leute zu. Asmongold ist für seine Analysen bekannt, der redet über Gott, die Welt und Rehmädchen, während er das MMORPG spielt
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Das ist Nickmercs – die Nummer 3 auf Twitch gerade.
  • Auf Platz 3 liegt Nickmercs mit 7,898 Millionen Stunden – der spielt fast nur Call of Duty und hat hier 46.273 Zuschauer. Der ist so der Typ unkomplizierter Entertainer mit 3 Tage Bart: ein starker Shooter-Spieler
  • Auf Platz 2 liegt xQc mit 11,282 Million Stunden. Der Variety-Streamer hat einen ganz eigenen Stil etabliert. Er reagiert häufig auf Videos anderer. Bei „Just Chatting“ schauen ihm im Schnitt 33.461 Leute zu. Das ist weniger als bei anderen, aber xQc ist wahnsinnig lange auf Sendung. Er gilt als der Streamer für die “jungen Zuschauer auf Twitch“. Nimmt man den kalendarischen Monat Juli 2020 als Maßstab war xQc die Nummer Eins.
Twitch xQc.v1
xQc ist vor allem bei jungen Zuschauern sehr beliebt.
  • Auf Platz 1 der letzten 30 liegt tatsächlich TheRealKnossi, der Deutsche, der aus dem Reality-TV kam. Der wurde 12,270 Millionen Stunden gesehen. Normalerweise spielt Knossi nicht in der 1. Liga mit, aber das große Angel-Event bringt ihn im Moment in den illustren Kreis der Top-Stars auf Twitch. Bei dem mehrtägigen Special Event schauten ihm im Schnitt 149.983 Zuschauer zu. Hier brach er den deutschen Zuschauer-Rekord.
Sido Twitch Angeln Titel
Sido brachte Knossi den großen Erfolg.

Der aktuelle Boom von Knossi liegt vor allem an den 3 Tagen im Juli 2020, als das “Anglcamp” neue Maßstäbe im deutschen Twitch setzte. Noch nie zuvor hatten derart viele Zuschauer gleichzeitig bei einem deutschen Twitch-Kanal zugesehen:

310.000 sehen Event mit Angeln und Sido auf Twitch – Sogar die Amis staunen

Das Titelbild stammt von Instagram-Kanal Knossis. Da feiert gerade eine Millionen Abonnenten auf YouTube.

MMORPG Ashes of Creation bekommt so große Dungeons, dass ihr eigentlich fliegende Mounts braucht

Ein neues Video zum kommenden MMORPG Ashes of Creation (PC) zeigt unter anderem ein gewaltiges Dungeon. Dieses ist so groß, dass ihr mit fliegenden Mounts darin unterwegs sein könntet.

Was wurde gezeigt? In einem neuen Gameplay-Video sprachen die Entwickler des MMORPGs Ashes of Creation über das Sammeln von Rohstoffe und präsentierten ein Dungeon. Gerade dieses Dungeon ist besonders interessant, da er wirklich riesig ist. Die Entwickler erklären außerdem, sehr großen Wert darauf zu legen, eine gigantische Welt zu erschaffen – dazu gehören auch gewaltige Dungeons.

Die Entwickler flogen im Video aus einer Alpha-Version des Onlinespiels mit einer riesigen Motte, die ihr im MMORPG als Mount erhalten könnt, durch die gewaltigen Hallen. Ihr könnt natürlich auch am Boden unterwegs sein, dann greift ihr aber beispielsweise auf Pferde zurück, um die großen Distanzen zurücklegen zu können.

Wer möchte, darf auch laufen, doch dann seid ihr wirklich eine lange Zeit im Verlies unterwegs. Inwieweit die Flug-Mounts später bei Release des MMORPGs in den Dungeons erlaubt sind, ist noch nicht klar. Es könnte sein, dass manche Gebiete nur zu Fuß zu erreichen sind oder, dass nicht in allen Dungeons – oder aus Balancing-Gründen am Ende in gar keinem – Flugtiere erlaubt sind. In der Alpha jedenfalls ist es wohl möglich, einfach mit Flug-Mounts hineinzufliegen.

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Das große Dungeon seht ihr im Video ab etwa Minute 43.

In den Dungeons seid ihr nicht alleine!

Was ist noch besonders am Dungeon? Neben der immensen Größe, bei der ihr selbst mit einem fliegenden Reittier Minuten unterwegs seid, gibt es noch eine weitere Besonderheit:

Die Verliese in Ashes of Creation sind nicht instanziert. Das heißt, ihr teilt euch die Gewölbe mit anderen Spielern. Das erklärt, warum das gezeigte Dungeon so groß ist. Immerhin können sich sehr viele Spieler dort tummeln.

Dies führt auch dazu, dass es zu Rangeleien um Schätze oder Spawn-Punkte von Monstern kommen kann. Ashes of Creation ist ein MMORPG, das großen Wert auf PvP legt. In den Dungeons könnten also Streitigkeiten zwischen Spieler-Gruppen entstehen. Ob wirklich dann überall PvP erlaubt ist, steht nicht fest. Die Entwickler haben aber erklärt, dass niemand zum PvP gezwungen wird.

Ihr müsst euch aber daran gewöhnen, dass nicht nur ihr mit eurer Gruppe im Dungeon unterwegs seid und gegen den gewaltigen Drachen kämpfen wollt, sondern unterwegs auf andere Gruppen trefft.

Ashes of Creation Flying Mounts Dungeons
Dungeons in Ashes of Creation sind riesig.

Was ist im Video noch zu sehen? Die Entwickler haben außerdem über das Sammeln von Rohstoffen in Ashes of Creation gesprochen. Ihr könnt bestimmte Ressourcen erst dann abbauen, wenn ihr ein bestimmtes Level erreicht habt. Zudem nutzen sich eure Werkzeuge mit der Zeit ab. Je besser ihr im Abbau von Rohstoffen seid, desto höher ist eure Chance, seltene Ressourcen zu finden.

Außerdem bieten beispielsweise Erzadern nicht unbegrenzt Rohstoffe. Irgendwann ist alles abgebaut. Dann erscheint aber eine neue Ader an einem anderen Ort.

Was haltet ihr von den Dungeons in Ashes of Creation? Hättet ihr lieber Instanzen gehabt?

Ashes of Creation ist ein sehr interessantes MMORPG. Es könnte vielleicht sogar das Online-Rollenspiel werden, auf das alle warten.

Blizzard bannt Spieler aus WoW Classic für einen miesen Witz

Mit schlechten Witzen solltet ihr in WoW Classic aufpassen. Denn auch die können einen Bann nach sich ziehen, der sogar richtig lange andauern kann.

In World of Warcraft Classic werden Spieler regelmäßig gebannt. Zumeist erwischt es dabei Bots und Cheater, doch gelegentlich werden auch ein paar unschuldige Spieler aus dem Spiel entfernt. Jetzt gab es einen Fall, der auf Reddit für Aufregung sorgte. Denn ein Spieler wurde gebannt, weil er einen Witz gemacht hatte – einen, der ziemlich offensichtlich als solcher zu erkennen war.

Was ist passiert? Der Nutzer giganticmom zeigte im Subreddit von WoW Classic die Meldung eines Game Masters, die er erhalten hatte. Darin wird erklärt, warum sein Spielaccount für 7 Tage gesperrt wurde. Der Game Master teilte mit, dass ein Verstoß gegen die Ingame-Regeln vorliege, denn giganticomom habe im Chat geschrieben, dass er „einen Fliegen-Hack besitze und unendlich Munition habe“.

WoW Classic Account Sperre Witz
Die ganze Begründung für den Bann. Bildquelle: reddit.com/r/wow

Ist der Bann gerechtfertigt?

Was genau hatte er getan? Wie der Spieler im Subreddit zugibt, hatte er ein Macro, das er gelegentlich im Handelschannel benutzen würde, als „offensichtliches“ Fake-Angebot. Sein Makro liest sich (übersetzt) so:

WTS ZG Boost für 15 Gold 鳄鱼(Flusskrokilisk) und 虎(Wilde Katze), ich bin der zweitprofessionellste Spieler überhaupt. Noch 1 Platz frei, ich habe einen Fliegen-Hack und unendlich Munition UND ICH BIN KEIN BOT

Andere Dinge, wie etwa 4 Monate lang Sturmwind zu verwüsten, führen aber nicht zu einem Bann …

Ist die Reaktion angemessen? Das lässt sich wohl schwer sagen. Für die meisten Spieler schien aber relativ offensichtlich zu sein, dass es sich bei dem Makro nur um einen Scherz handelte. Immerhin würde wohl kaum jemand damit werben, dass er „nur“ der zweitprofessionellste Spieler überhaupt sei.

Allerdings ist schon das Anregen zur Benutzung von Hacks und Cheat-Tools verboten und kann mit Strafen belegt werden – genau so, wie es aktuell in diesem Fall geschehen ist. Immerhin möchte Blizzard gar nicht, dass solche Programme zur Sprache kommen. Denn das könnte dazu führen, dass die Spieler sich dafür interessieren und schließlich selbst zu solchen Hacks greifen. Es wäre also indirekte Werbung.

Das mag ein wenig verwunderlich wirken, sind doch Spieler, die Bots und Hacks benutzen, ein dauerhaftes Thema in den allgemeinen Kanälen, dennoch entspricht es grundsätzlich nicht den Regeln.

Der Game Master erwähnt allerdings auch noch, dass bei Strafen die vorherigen Strafen mit einberechnet werden. Ob der Account von giganticmom schon vorher auffällig wurde, ist nicht ganz klar, würde aber die Härte dieser Strafe für einen „Witz“ erklären.

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Bei Hacks versteht Blizzard keinen Spaß – auch nicht bei Witzen.

So reagieren die anderen Spieler: Andere Spieler amüsieren sich über die Reaktion des Game Masters und den Bann-Grund köstlich. Sie finden es interessant, dass Spieler für offensichtliche Witze gesperrt werden, aber die tatsächlichen Bots sich weiter im Spiel herumtreiben. So meint Zarianin etwa:

Ich kann mich echt nicht entscheiden, was mein Lieblingsteil der Antwort des GMs ist:

1. Dass er sagt, man will das Spiel für alle unterhaltsam halten und dabei einen Spieler zu bannen, der einen Witz macht
2. Seine Frage, dass du doch an einer Umfrage teilnehmen sollst um ihn zu bewerten, obwohl er eingesteht, dass seine Reaktion drastisch erscheint.
3. Oder dass er dich gebannt hat, weil du so getan hast als hättest du Hacks, während tatsächliche Hacker jeden Tag einfach so davonkommen

Noch mehr Drama gibt es gerade rund um die Öffnung von Ahn’Qiraj – auch da regnet es jede Menge Accountsperren, aber aus anderen Gründen.

Wurdet ihr auch schon einmal für einen schlechten Witz in einem der Channel bestraft? Oder habt ihr so etwas noch nie erlebt?

CoD MW, Warzone: Bringt Season 5 eine neue Sniper? Leak zeigt erstes Gameplay

Bei Call of Duty: Modern Warfare und CoD: Warzone startet in Kürze die Season 5. Zwei neue Waffen sind daraus im Prinzip schon bekannt, über die dritte wird noch spekuliert. Es spricht jedoch vieles für eine neue Sniper – Die R700.

Welche neuen Waffen bringt die Season 5? Am 5. August startet bei CoD: MW und Call of Duty: Warzone die Season 5. Noch ist nicht viel zu den Inhalten der neuen Saison bekannt, doch einige frische Details verriet Infinity Ward in den letzten Tagen doch.

So soll eine komplett neue Fraktion, die Shadow Company, eingeführt werden. Und auch zwei neue Waffen haben aufmerksame Fans bereits entdeckt, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit euer Arsenal in S5 erweitern werden.

Rund um die dritte (und möglicherweise auch vierte) neue Waffe der Season 5 wird noch gerätselt. Seit einer Weile deutete da schon einiges auf ein weiteres neues Scharfschützengewehr hin. Ein neuer Leak mit erstem Gameplay bekräftigt nun eine mögliche neue Sniper.

cod waffe remmington 700 mw1
Die R700 in CoD MW Remastered

Neuer Leak zeigt ikonische R700 ingame – Aber noch nicht ganz fertig

Um diese Waffe geht’s: Dabei handelt es sich um das klassische und ikonisches Scharfschützengewehr R700 von Remington, das unter anderem im ursprünglichen Modern Warfare 1 zum Einsatz kam und dort stark und sehr beliebt war.

Das zeigt das Leak-Video: Das Video stammt vom bekannten und bewährten Dataminer BKTOOR. Erste Daten wurden von ihm bereits vor einigen Wochen entdeckt, nun gibt in einem kurzen Clip erste bewegte Bilder von der R700 in Aktion.

Allerdings handelt es sich um ein noch nicht komplett fertiges Asset. So fehlen beispielsweise noch die Texturen. Das Modell, Animationen und Sound sind aber offenbar bereits fertig, auch schießen kann diese neue Sniper schon. Doch seht selbst:

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Zwar sagt der Leaker, es könnte sich möglicherweise auch um eine DMR und nicht um eine Sniper handeln, doch das ist sehr unwahrscheinlich, da es sich bei der Waffe um ein klassisches Scharfschüzengewehr handelt – ob nun in Spielen oder im realen Leben.

Wann kommt diese Sniper? BKTOOR hofft auf die Season 5, geht aber dabei davon aus, dass die Waffe dort mit Mid-Season-Update kommen könnte. Denn noch ist sie nicht ganz fertig und die neue Saison startet ja bereits in Kürze.

Doch auch die Rytec AMR wurde kurz vor der Season 4 in genau so einem “Rohzustand” entdeckt. Und in Season 4 kam die Sniper dann mit dem Mid-Season-Update ins Spiel. Dass es auch bei der R700 ähnlich ablaufen wird, ist also nicht aus der Luft gegriffen und ist sogar sehr wahrscheinlich.

Diese Waffe kommt ebenfalls in Frage: Neben der R700 wurden bereits vor einiger Zeit auch Einträge für die M200 Intervention gefunden – eine weitere beliebte Sniper in CoD.

CoD intervention
Die Intervention in CoD MW 2

Von ihr gibt es im Moment aber offenbar nur Einträge und keine vorzeigbaren Ingame-Assets. Hier ist ein baldiges Erscheinen also eher fraglich.

Doch wer weiß, in Season 4 kam mit den Cali Sticks schließlich auch erstmals eine vierte neue Waffe ins Spiel. Vielleicht zieht die Season 5 ja nach und bringt ebenfalls 4 neue Waffen im Verlauf der Saison.

Übrigens, das Update zur Season 5 braucht offenbar wieder ordentlich Platz auf der Platte, doch das hat auch etwas Gutes: CoD MW & Warzone: Update zu Season 5 ist zwar groß, spart aber Speicherplatz

Quelle(n):
  1. Dexerto

Laut Leak: 4 Punkte, in denen der DualSense besser sein soll, als der Dualshock

Ein Leak via reddit hat die Vorteile des Dualsense gegenüber des Dualshock 4 angesprochen. Vor allem die Akkulaufzeit soll deutlich besser sein. Dennoch sollte man den Leak mit Vorsicht genießen.

Woher stammen die Informationen? Der Leak stammt aus einem reddit-Post. Laut Post-Starter wurde der ursprüngliche Post gelöscht, aber er gibt die Fakten zum Dualsense weiter. Um seine Vertrauenswürdigkeit zu stärken, hat er auch ein knapp 10-sekündige Videosequenz des Dualsense hochgeladen.

Wie verlässlich sind die Informationen? Die Informationen, die wir euch hier vorstellen, solltet ihr mit Vorsicht genießen, denn sie sind nicht offiziell. Auch der Hinweis des Posters, dass die Hinweise nicht direkt von ihm stammen, wirkt erst mal wenig vertrauenswürdig.

Erstes offizielles Gameplay vom Dualsense hatte es Ende Juli gegeben: Hier hatte der Gaming-Journalist Geoff Keighley den PS5-Controller gezeigt.

PS5-Dualsense
Der neue Controller der PS5

4 Dinge, die der Dualsense besser als der Dualshock machen soll

  • Der Dualsense-Controller soll 3 bis 4 Stunden mehr Akkulaufzeit haben als der Dualshock 4. Das würde die Akkulaufzeit verdoppeln.
  • Die L2- und R2-Trigger sind angenehmer zu greifen, was an den neuen adaptiven Triggern liegt. Die adaptiven Trigger lobte schon ein Entwickler.
  • Außerdem soll der Dualsense deutlich angenehmer in den Händen liegen und mehr Komfort bieten als der Dualshock 4. Der Grund hierfür ist die runde, ergonomische Form des Dualsense.
  • Das Touchpad soll deutlich reaktionsfreudiger sein, das D-Pad und die Haupttasten sollen sich wie beim Dualshock anfühlen.

Das soll der Dualsense nicht können: Der Leak spricht aber auch ein Problem an, welches der Dualsense gegenüber dem Dualshock 4 hat: Wegen der neuen Lightbar, die deutlich dunkler ist, ist der Dualsense nicht mehr mit PlayStation VR (PSVR) kompatibel.

Das konnte nicht getestet werden: Laut Leak konnte weder das haptische Feedback noch das eingebaute Mikrofon im Dualsense getestet werden. Hier müssen wir uns also noch etwas gedulden.

Mehr Infos zum Dualsense: Ihr wollt mehr zum offiziellen PS5-Controller erfahren? Hier auf MeinMMO haben wir die wichtigsten Informationen rund um den PS5 Dualsense für euch zusammengefasst.

Pokémon GO: Spart eure Kapuno-Begegnungen bis heute auf – Es lohnt sich

In der befristeten Forschung zur Drachen-Woche in Pokémon GO begegnet ihr Kapuno gleich zweimal. Spart diese Begegnungen bis Dienstagabend auf, denn dann gibt’s mehr Bonbons.

Warum soll man warten? Am Freitagabend startete die Befristete Forschung zum Hyperbonus 2020 zeitgleich mit der Drachen-Woche in Pokémon GO. Verteilt auf 5 Schritten erhaltet ihr da Quests und Belohnungen. Zu den Belohnungen gehört zweimal eine Begegnung mit Kapuno.

Wer diese bis jetzt noch nicht abgeholt hat, sollte noch bis Dienstagabend warten. Kapuno ist in Pokémon GO extrem selten. Eine Eier-Analyse der Drachen-Woche zeigt das auch. Darum ist es wichtig, das man diese seltenen Begegnungen optimal nutzt.

In Kombination mit der Rampenlicht-Stunde erhaltet ihr mehr Bonbons und könnt damit das Beste aus der Begegnung machen. Wir zeigen euch, wie das geht.

Kapuno-Bonbons sammeln – Holt gleich 12 Stück

Wie geht das? Bei Schritt 3 der befristeten Forschung zum Hyperbonus 2020 erhaltet ihr das erste Mal eine Begegnung mit Kapuno als Belohnung. Ihr könnt diese starten und gleich wieder verlassen, ohne das Pokémon zu fangen. Die Aufforderung zum Fangen reiht sich dann bei der Heute-Ansicht unter der Forschung ein.

So verliert ihr die Begegnung nicht. Ihr spielt dann weiter bis Schritt 5 und trefft dort erneut auf Kapuno.

Pokémon GO Shiny Kapuno
Mit ein bisschen Glück begegnet ihr sogar Shiny Kapuno

Während der Rampenlicht-Stunde mit Seeper erhaltet ihr doppelt so viele Bonbons für das Fangen von Pokémon. Die läuft am Dienstagabend von 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr Ortszeit.

  • Erledigt die Forschungen von Schritt 3 der befristeten Forschung
  • Holt alle Belohnungen ab, fangt aber nicht das Kapuno.
  • Macht jetzt mit Schritt 4 der Forschung weiter.
  • Holt euch dabei die Belohnungen der einzelnen Schritte, aber nicht die komplette Stufen-Belohnung.
  • Nach dem Start der Rampenlicht-Stunde am Dienstag fangt ihr das aufgesparte Kapuno mit einer Sananabeere.
  • Jetzt holt ihr die Stufen-Belohnung von Schritt 4 ab – dabei fangt ihr Kokowei.
  • Schnappt euch nun die Belohnungen von Schritt 5 – die sind alle automatisch erledigt.
  • Als Stufen-Belohnung von Schritt 5 gibt es jetzt die zweite Begegnung mit Kapuno – Fangt auch dieses mit einer Sananabeere.

Zwar könnte man auch mehrere Pokémon-Begegnungen stapeln und alle Belohnungen dann auf einmal holen, doch laut reddit-Nutzer ntnl ist das hier die zuverlässigste Methode.

Im August erwarten euch noch viele coole Events bei Pokémon GO. Wenn ihr noch mehr Bonbons vom Verschicken bekommen wollt, dann wartet am besten bis zur Rampenlicht-Stunde mit Zobiris. Da macht sich das Aufräumen eures Pokémon-Platzes dann richtig bezahlt.

Top-Streamer spielt MMORPG ESO 210 Stunden auf Twitch, aber scheitert

Jaryd „summit1g“ Lazar ist einer der größten Streamer auf Twitch. Er ist bekannt dafür, Spiele alleine auf der Plattform zu etablieren. Jetzt wollte er das mit dem MMORPG The Elder Scrolls Online machen, bricht das aber nach 210 Stunden ab. Das Spiel macht ihn fertig, sein Kanal schrumpfte.

Das ist das Besondere an summit1g: Der ehemalige CS:GO-Profi hat mit über 5,24 Millionen einen der fünf größten Kanäle auf Twitch. Dabei spielt er aber selten das, was im Trend liegt, sondern setzt eigene Akzente. Er gilt als ruhiger und sachlicher Spieler, der eine entspannte Atmosphäre erzeugt: ein Streamer, bei dem sich die Zuschauer wohlfühlen und abschalten können.

summit1g ist so groß und hat einen so einzigartigen Stil, dass er Games alleine auf Twitch etablieren kann. So sorgte er im Januar 2019 dafür, dass das vorher eher unbeachtete Sea of Thieves plötzlich zu einem beliebten Spiel auf Twitch wurde.

Nachdem er in den letzten Monaten viel Zeit mit Valorant und Rollenspiel in GTA 5 verbracht hat, wendete er sich Mitte Juli plötzlich dem MMORPG The Elder Scrolls Online zu. Auch das ist kein etablierter Titel auf Twitch, sondern liegt so auf Platz 51.

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Das MMORPG ESO hatte ihm offenbar sein Freund shroud empfohlen, der grade eine Streaming-Pause macht. Und zu Beginn seiner Zeit schien summit1g auch begeistert.

Er sagte: “vielleicht bin ich süchtig nach ESO.” (via twitter)

summit1g lässt Zuschauerzahlen von ESO um 63% steigen

So viel ESO hat er gespielt: Seit dem 13. Juli war summmit1g 210 Stunden bei ESO auf Sendung. Im Schnitt sahen ihm 11.889 Leute zu.

Die reine Wucht des Streamers sorgte bei ESO kurzfristig für einen Boom. Die gesehenen Stunden von ESO stiegen in den letzten 14 Tagen um 63%. Dabei war in ESO eigentlich sonst wenig los, das Addon Greymoor erschien bereits Mitte Mai.

Nach der anfänglichen Begeisterung für das Spiel, setzte rasch Ernüchterung ein.

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ESO macht Streamer einfach fertig

Das war das Problem: summit1g spielte in den letzten Wochen zwar viel ESO, war aber selbst mit sich unzufrieden. Er sagte, seit er das MMO spielt, bringt das einen anderen Vibe in den Kanal.

Der Streamer selbst hätte eine andere Einstellung entwickelt. Er fange an, zu „salty“ zu werden, sich zu oft zu beschweren und zu meckern. Das übertrage sich dann auf den Chat (via twitch).

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Summit1g schien sich immer wieder über Mechaniken im Spiel zu ärgern. So sagte er, das PvP rege ihn auf. Da seien Leute wie Götter, die keinen Schaden nehmen und einen fertig machen.

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Auch über Dungeons im PvE beschwerte er sich live auf Sendung, da brach er in eine Tirade aus. Das sei der letzte Dungeon, in den er je gehe, er werde jetzt nur noch PvP spielen. Das sei alles so blöd, in Dungeons gehe es nur darum, “langsam zu laufen”. Das sei die einzige Mechanik.

So ist summit1g zwar manchmal, so war er auch früher schon, aber das ist offenbar nicht das, was er selbst will und was seine Zuschauer von ihm erwarten.

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Er twitterte dann am 28. Juli: Er merke, wie er in den letzten Wochen in ein Loch fällt. Es tue ihm leid, ein Arsch gewesen zu sein (via twitter).

Auch die Zahlen seines Kanals litten merklich unter dem neuen Programm. In der Zeit bei ESO schauten ihm nur etwa halb so viele Leute zu wie in GTA 5. Zudem verlor er über 91.000 Follower in den 210 Stunden im MMORPG: Sein Kanal schrumpfte also.

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summit1g sagt: ESO löst eine Wut bei ihm aus, die er nicht mehr will.

So ging das aus: Am 2. August hat summit1g verkündet, sich von ESO zurückzuziehen. Er zog offenbar die Notbremse, nachdem er am Tag vorher verkündet hatte: ESO schicke ihn auf eine Achterbahn der Gefühle.

summit will nun ein neues Spiel auszuprobieren. Tatsächlich hat er sich jetzt für Guild Wars 2 entschieden.

Bei einem ersten Stream schauten ihm im Schnitt über 24.000 Leute zu. Vielleicht kann er nun Guild Wars  2 zum Durchbruch auf Twitch verhelfen, wenn er nicht wieder zu salty wird.

PvP MMO
Warum tun sich MMORPGs so schwer auf Twitch?

MMORPG spielen auch 2020 nicht die große Rolle auf Twitch. Der Boom, den WoW Classic 2019 auslöste, ist vorbei. Auch jetzt dominieren wieder andere Spiele die Plattform, dabei geht’s in jedem Twitch-Hit eigentlich um PvP. Woran liegt es eigentlich, dass MMORPGs nicht auf Twitch durchstarten?

PvP-Titel boomen auf Twitch! Warum klappt es bei MMORPGs nicht?

Quelle(n):
  1. Sullygnome
  2. dexerto

Fortnite deaktiviert Motorboote für alle – Übler Fisch-Glitch ist wohl Schuld

In Fortnite wurden die Motorboote temporär in allen Modi deaktiviert. Der Grund dafür könnte ein Fisch-Glitch sein, mit dem sich Spieler einen unfairen Vorteil verschaffen konnten, um zu gewinnen.

Das ist die Situation: Fortnite Status kündigte am 3. August auf Twitter an, dass sie die Motorboote in allen Spielmodi deaktiviert haben. Es hätte Probleme damit gegeben, die einen Fix brauchen.

Sie würden sich das anschauen, aber es ist noch nicht klar, wann die Motorboote wieder aktiviert werden.

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Unter dem Tweet machten einige Spieler auf einen Glitch aufmerksam, der erst kürzlich entdeckt wurde. Sie vermuten, dass deshalb die Motorboote deaktiviert werden mussten.

Fisch-Glitch lässt Spieler unendlich leben

Was ist das für ein Exploit? Spieler hatten einen Weg gefunden, wie sie unendlich viele Heilgegenstände wie Flopper spawnen konnten. Damit konnten sie sich im Sturm heilen, der ihnen Lebenspunkte abzieht, bis das Match zu Ende war.

Dafür brauchten sie lediglich ein Motorboot, einen Heilgegenstand und eine Waffe. Mit dem richtigen Timing konnten sie tausende von Lebenspunkten ergattern. Wenn sie sich dann selbst eliminierten und von einem Teammitglied mit einem Neustart-Bus in die Runde zurückgeholt wurden, tauchten die Flopper auf.

Einen ähnlichen Exploit gab es schon in Season 10, bei dem sich Spieler unendlich Schild aufladen konnten.

Der YouTuber Glitch King, der schon einige Glitches in Fortnite aufgedeckt hat, zeigte diesen unfairen Fisch-Exploit und wie er funktioniert:

https://youtu.be/17rgHZIEQF0?t=21
Der YouTuber Glitch King zeigt im Video, wie der Fisch-Glitch funktioniert hat.
Mobile-User spulen bitte auf 21 Sekunden vor

Zwar hat Fortnite Status keinen richtigen Grund angegeben, weshalb die Motorboote deaktiviert wurden, doch das Video von Glitch King, das am 2. August hochgeladen wurde, hat 190.000 Aufrufe und könnte dafür gesorgt haben, dass Epic darauf aufmerksam wurde und deshalb reagierte.

Immerhin ist dieser Glitch ziemlich unfair. Denn so können sich Spieler am Rande der Map “verstecken”, bis sich der Sturm auf der ganzen Map ausgebreitet hat. Ehrliche Spieler können dem Sturm-Schaden dann nicht mehr ausweichen, während die Glitcher sich mit den Flopper ständig weiter heilen können.

Dass Epic auf so einen Glitch reagiert und betroffene Gegenstände deaktiviert, ist auch nicht das erste Mal. Ein Exploit war so unfair, dass sie kurz darauf die Granaten aus dem Spiel entfernen mussten.

Selbst Bungie weiß nicht, ob ihr eure alten Rüstungen in Destiny 2 zerstören dürft

Destiny 2 soll endlich richtiges Transmog bekommen. Die Spieler sind heiß auf neue Infos und endlich äußert sich Bungie nach langem Schweigen, aber mit handfesten Infos tut man sich schwer.

Auf dieses Feature sind die Spieler heiß: Destiny 2 soll endlich ein richtiges Transmog-Feature bekommen. Das kündigte Destiny-Chef Luke Smith im Mai 2020 an. Seitdem ist es aber still um das modische Thema geworden – zumindest von offizieller Seite.

Bei den Hütern sorgte die Ankündigung für Freude, denn aus vielen anderen MMORPGs und MMOs kennen und lieben die Spieler Transmog.

Was ist Transmog? Hinter Transmogrifikation (kurz Transmog) versteht man ein System, bei dem Rüstungen und Klamotten optisch verändert werden. Neue Ausrüstungsstücke können den Look von schon erspielten, älteren Items erhalten.
Nützlich ist dies, wenn die neue Rüstung stärker oder ein höheres Level hat, aber einem vom Aussehen nicht zusagt. So können Spieler herumlaufen wie es ihnen gefällt und müssen aber nicht auf die Power neuer Items verzichten.

Darum sind die Spieler aufgebracht: Bungie schweigt sich seit Monaten über das Thema aus. Man weiß lediglich, dass in Jahr 4 das neue System kommen soll. Bisher hat Destiny 2 nur eine abgespeckte Version der Klamotten-Umwandlung.

Durch Ornamente können bestimmte Rüstungen schon jetzt als Skins über legendäre Rüstungen gelegt werden. Doch nur wenige Rüstungen liegen als Ornament-Skin vor: Meist handelt es sich um Panzerungen aus dem Everversum (Ingame-Shop) oder dem Season Pass. Viele der seltenen und vor allem gutaussehenden Klamotten, für die Spieler hart schuften, können sie nicht als Skin nutzen – wie Raid- oder Trials-Rüstungen.

Eben diese Rüstungen verstopfen die Tresore der Hüter, denn auch wenn sie Level-technisch nichts taugen, möchten sich die Spieler nicht von den Errungenschaften trennen. Das angekündigte Transmog-Feature machte Hoffnung auf leere Tresore und coole, starke Rüstungen.

Die Spieler wollen nun wissen, ob sie Rüstungen trotzdem noch fürs Transmog nutzen können, nachdem zerstört, aber in der Sammlung registriert sind -also ob es reicht, dass sie die einmal im Besitz hatten. Oder ob man tatsächlich eine physische Kopie irgendwo im Inventar haben muss, damit man dieses Item zur Transmogrifikation nutzen kann.

Die Hüter fragen via reddit und den offiziellen Foren ständig nach Neuigkeiten zum Thema Transmog. Ein solcher Beitrag sorgte nun erneut für hohe Wellen. Eine simple Frage wurde dabei gestellt:

Bungie, wir wollen nur ein Ja oder Nein: Können wir Rüstungen aus der Sammlung für Transmog nutzen?

TheHobgobling19 via reddit

In weniger als einem Tag hatte der Post 7,500 Upvotes und in fast 800 Kommentaren diskutieren die Hüter. Diesmal hat sich sogar Bungie in die Unterhaltung eingemischt.

Bungie äußert sich zum Thema Transmog in Destiny 2

Das sagt Bungie: Bungies Community-Manager Cozmo antwortet auf reddit: Sobald man ein waschechtes Ja oder Nein geben könne, werde man es die Spieler wissen lassen. Weiter heißt es dann: Wir wollen jetzt keine Versprechen machen, die Spieler ohne Rüstungen zerlegen lassen. Zum Abschluss bedankt sich Cozmo für die Geduld.

Neue Infos kann man derzeit also nicht bieten. Ob dies bedeutet, dass Bungie selbst noch im Dunkeln tappt, was Transmog angeht oder wie sie es final realisieren, kann nur spekuliert werden.

Wer also auf Nummer sicher gehen möchte, lagert weiterhin alles im Tresor, denn nicht mal Bungie weiß wohl momentan, ob ihr eure Rüstungen zerlegen dürft.

Mehr zum Thema
Destiny 2: Spieler nervt‘s, die Lieblings-Rüstung in Rente zu schicken – Das sagt Bungie
von Schuhmann

Darum wird das Thema bald noch heißer: Am 11. August startet das Sommer-Event “Sonnenwende der Helden“. Im Fokus steht dabei traditionell eine der bestaussehenden Rüstung im Spiel – ihr seht die diesjährige Version im Titelbild.

Um die besondere Panzerung zu erhalten, muss aber stets ein harter Grind auf sich genommen werden. Wir hoffen, dass Bungie dann bald neue Infos zum Thema Transmog bietet und den Spielern die Sonnenwende der Helden so schmackhaft machen kann.

Quelle(n):
  1. Gamerant

World of Tanks zeigt Gnade mit den bösen Jungs und hebt Banns auf – Aber nicht alle

In World of Tanks gesperrte Spieler dürfen hoffen. Denn Wargaming kündigte zum 10. Jubiläum des Online-Spiels eine Amnestiekampagne an, in deren Rahmen einige Sperren aufgehoben werden sollen.

Was wurde genau angekündigt? Wargaming erklärte, dass das 10. Jubiläum von World of Tanks bevorsteht. Und man möchte denjenigen, die eine dauerhafte Sperre im Spiel und im Chat erhalten haben, die Chance geben, wieder mitspielen zu können.

Den Spielern wird eine zweite Chance gegeben, die sie dazu nutzen sollen, darüber nachzudenken, was für sie in einem Spiel am wichtigsten ist.

Wir hoffen, dass Spieler, die eine Amnestie bekommen, in der Lage sind, aus ihren Fehlern zu lernen und die Prinzipien des Fair Play einzuhalten. Wenn sie aber dabei erwischt werden, dass sie die Regeln erneut verletzen, werden sie sofort gebannt, und dieses Mal richtig.

Anton Pankov, Produktdirektor
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Wer in World of Tanks gesperrt wurde, kann jetzt auf Gnade hoffen.

Wargaming gewährt Amnestie

Welche Spieler sind genau gemeint? Es geht im Speziellen um diejenigen, die vor dem 24. März 2020 einen dauerhaften Bann im Spiel und im Chat bekommen haben. Es ist allerdings so, dass nicht jeder Spieler entsperrt wird. Hier geht es um World of Tanks und nicht um den Ableger World of Tanks Blitz. Unter die Amnestie fallen folgende Verstöße:

  • Verkauf von Konten (nur für Fälle mit einem Chat-Bann, Fälle mit einem Spiel-Bann zählen nicht dazu)
  • Zerstörung verbündeter Fahrzeuge (Teamkill)
  • Spielernamen, welche die Spielregeln verletzen
  • Flooding und Werbung im Chat
  • Beschimpfung von Spielern und Administratoren im Chat

Nicht von der Amnestie profitieren Spieler, die folgende Regelverstöße begangen haben:

  • Unterschiedliche rechtliche Verstöße
  • Betrug und Spam
  • Botting (Erstellen und Kontrollieren von Bots, die menschliches Verhalten imitieren)
  • Verwendung verbotener Mods
World-of-Tanks-1-0-08

Ab wann werden die Spieler entsperrt? Ab dem 3. August können Spieler damit rechnen, dass ihr Bann in World of Tanks aufgehoben wird. Allerdings kann es einige Zeit dauern, bis jeder entsperrt wurde.

Entsperrte Spieler müssen damit rechnen, unter Beobachtung zu stehen. Wargaming erklärt, dass faires Gameplay oberste Priorität hat und wer erneut gegen die Regeln verstößt, der muss damit rechnen, wieder gesperrt zu werden.

Außerdem soll diese Aktion nicht heißen, dass Spieler keine Sperren mehr fürchten müssen, weil sie vielleicht sowieso irgendwann wieder entsperrt werden. Bisher ist dies eine einmalige Aktion zum 10. Jubiläum von World of Tanks.

Was haltet ihr von dieser Amnestie-Aktion? Findet ihr sie gut? Sollten dauerhaft gesperrte Spieler eine zweite Chance bekommen? Übrigens, wollt ihr zum 10. Jubiläum von World of Tanks auch mitspielen? Wir verraten euch in einem Artikel, warum sich der Einstieg im Jahr 2020 noch lohnt.

CoD MW & Warzone: Update zu Season 5 ist zwar groß, spart aber Speicherplatz

Bei Call of Duty: Modern Warfare und CoD: Warzone gibt’s zur Season 5 ein neues Update und der Download wird erneut groß. Doch das hat auch etwas Positives. Denn unter dem Strich wird eure Festplatte durch den Patch etwas entlastet.

Was ist diese Woche los bei CoD? Wie ein erster Trailer vor Kurzem offiziell bestätigte, startet am Mittwoch, den 5. August, bei CoD: Modern Warfare und Warzone die Season 5. Und die neue Saison wird traditionell mit einem neuen Update ins Spiel gebracht und eingeläutet.

Doch Updates sind ein hitzig debattiertes Thema bei CoD: MW. Denn oft sind die Patches gigantisch, was bei manch einem lange Download-Zeiten nach sich zieht. Zudem führt es vor allem auf Konsolen PS4 und Xbox One bei einigen Spielern dazu, dass mittlerweile sogar andere Spiele gelöscht werden müssen, nur um das neueste CoD-Update zu laden und zu installieren. Doch wie sieht es beim kommenden Update zur Season 5 aus?

Übrigens, falls ihr Probleme mit dem Speicherplatz auf Konsolen habt: CoD MW wiegt fast 200 GB: Team rät, wie ihr’s auf PS4, Xbox One verkleinert

Kommen mit dem neuen Update: Eine neue Fraktion sowie Waffen aus der Season 5

Entwickler warnen vor: Auch hier warnen die Entwickler bereits vor. Kurz vor dem Start der Season 5 meldete sich nun Paul Haile, Production Director von MW, auf Twitter zu Wort. Dort kündigte er an, dass die Season 5 bald kommt und das Update mit den ganzen neuen Inhalten erneut groß ausfallen wird.

Sollte bei euch der Speicherplatz also knapp sein, könnt ihr euch schon mal darauf einstellen, (erneut) Platz auf eurer Festplatte schaffen zu müssen.

Diesmal gibt es übrigens ein richtiges Novum: CoD MW, Warzone: Die Ersten können Season 5 schon laden – Preload live auf PS4

Das große Update hat aber auch etwas Positives: Doch das neue Update umfasst laut Haile auch Optimierungen für die Asset Packs des Spiels. Das trägt ebenfalls dazu bei, dass der Download groß sein wird. Doch am Ende wird es dafür sorgen, dass die Gesamtgröße des Spiels auf PS4 und Xbox One dafür schrumpfen wird – trotz der vielen neuen Inhalte, die mit dem neuen Patch dazukommen.

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Wie das nach dem Update zur Season 5 mit der Gesamtgröße auf dem PC aussieht, verriet der Production Director nicht.

Dafür entdeckten Spieler vor Kurzem einige weitere frische Details zur Season 5 – wie beispielsweise 2 neue Waffen: CoD MW & Warzone zeigen 2 neue Waffen der Season 5 – Und 2 könnten noch kommen

WoW Classic: Hier ist das Drama, auf das ihr alle gewartet habt

In WoW Classic spielt sich gerade das „herrlichste“ Drama ab, das man sich vorstellen kann. Die Öffnung von Ahn’Qiraj ist schuld – oder sind es einfach die Spieler?

In World of Warcraft Classic ist gerade eine ziemlich heiße Phase aktiv. Gegenwärtig findet auf allen Realms das Event zur Öffnung der Tore von Ahn’Qiraj statt. Der erste Schritt, das Sammeln von Kriegsressourcen, ist dabei auf vielen Servern ziemlich schnell beendet gewesen. Doch an den anderen Schritten beißen sich nun die Spieler die Zähne aus. Dabei kommt es zu jeder Menge feinstem „WoW-Drama“, das Spieler so seit Jahren nicht mehr gesehen haben dürften.

Was ist das Problem? Mit der Öffnung der Tore von Ahn’Qiraj geht auch ein ganz besonderes Reittier einher, die schwarze Qiraji-Drohne. Die kann pro Realm allerdings nur eine geringe Anzahl von Spielern bekommen. Das sind die Spieler, welche die Questreihe um das Szepter abschließen und damit den Gong an den Toren läuten – 10 Stunden hat man dafür Zeit, danach ist das Reittier für immer verloren. Das ist mit extrem viel Farmarbeit verbunden und benötigt den Einsatz der ganzen Gilde. Dabei gibt es eine ganze Menge von Möglichkeiten, bei denen etwas schiefgehen kann oder Spieler einander trollen können.

Was für Drama gibt es gerade in WoW Classic?

Das Drama kommt aktuell in mehreren Formen, hier einige der aktuellen „Highlights“ aus den aktuellen Problemen.

Massen-Reports, um Konkurrenz auszuschalten

Ähnlich „lustig“ geht es auf dem Realm Sulfuras zu, wie Jpo- auf reddit schreibt. Dort haben Spieler der Allianz immer wieder versucht in Bosskämpfe einzugreifen, um den Abschluss der Questreihe zu verhindern, was auch oft gelang.

Als die Gilden der Horde dann kooperiert haben, um den Boss mit 200 Charakteren trotz der Griefing-Versuche zu töten, wechselte die Allianz ihre Strategie. Sie meldeten einfach einen der Gildenleiter, der die Questreihe verfolgte, über das Report-System. Es kamen wohl so viele Meldungen gleichzeitig rein, dass der Gildenleiter automatisch vom Spiel gebannt wurde – für satte 7 Tage. Das ist viel zu lange, um überhaupt noch eine Chance auf das besondere Reittier zu haben.

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Falsche Banns werden gerne mal ausgenutzt, um die Konkurrenz auszuschalten.

Das Ausnutzen der Melden-Funktion ist zwar strafbar, doch ob Blizzard in solchen Fällen überhaupt noch rechtzeitig reagieren kann, ist zweifelhaft.

Das Getrolle dürfte bald noch schlimmer werden – denn bei der Öffnung der Tore gibt es ein Spieler-Cap in Silithus …

Absprachen zwischen Horde und Allianz

Auf vielen Realms berichten Spieler davon, dass die Allianz und Horde offenbar kooperieren. Das scheint auch ein „offenes Geheimnis“ zu sein. So bezahlen einige Allianz-Gilden etwa Spieler der Horde, damit sie in Silithus Patrouille laufen und andere Spieler der Allianz immer wieder umbringen.

In Silithus muss nämlich ein großer Grind abgeschossen werden, für den mehrere Tausend Käfer das Ziel sind. Damit andere Spieler am Farmen gehindert werden, hetzen die großen Gilden nun „Assassinen“ der anderen Fraktion auf ihre Mitbewerber.

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Kooperation zwischen den Fraktionen, um andere auszuschalten.

Falsche Banns für ehrgeizige Spieler

Zuletzt gab es in den vergangenen Tagen wieder eine ganze Menge temporäre Banns von Spielern, die angeblich Bots oder Hacks benutzten. Dabei wurden wohl erneut zahlreiche Spieler getroffen, die ganz ehrlich gespielt haben und das in einigen Fällen auch gut mit Screenshots, Streams oder parallelen Gesprächen mit Gildenmitglieder bestätigen konnten. Zumeist waren dies Spieler, die noch Ressourcen für die Sammlung von Ahn’Qiraj zusammentragen wollten.

Abgesehen von diesen größeren Vorfällen, gibt es natürlich noch jede Menge „Drama im Kleinen“. Einige Gilden verlieren gerade etwa ihren Gildenleiter, weil dieser der Auffassung ist, dass seine Gildenmitglieder nicht genug für ihn farmen würden (via reddit).

Zusammengefasst sorgt die Öffnung von Ahn’Qiraj wieder für jede Menge Drama. Und das alles für ein schwarzes Käferreittier aus einem Spiel, das über 15 Jahre alt ist.

Was haltet ihr vom Verhalten der Beteiligten? Habt ihr so etwas schon kommen sehen?

Zum Glück gibt es in WoW gerade aber auch einige schöne Geschichten, wie etwa den Jäger, der “völlig falsch” gelevelt hat.

Pokémon GO steckt im August voller cooler Events – Merkt euch diese Termine

Im August 2020 ist in Pokémon GO einiges los. Lauter Events reihen sich aneinander. Wir zeigen euch hier die Übersicht über Rampenlicht-Stunden, Event-Wochen, dem Community Day und weiteren Ereignissen.

Um was geht es? Für den August kündigten die Entwickler von Pokémon GO einige Ereignisse an, die ihr euch jetzt schon mal gut abspeichern solltet. Wir zeigen euch hier alle bekannten Events und wie sich diese für euch auswirken.

Diese Liste halten wir für euch aktuell und aktualisieren sie, sobald neue Events von Niantic angekündigt wurden.

[toc]

31.7. bis 7.8. – Drachen-Woche

Was passiert da? Während der Drachen-Woche spawnen vermehrt Pokémon des Typs Drache in der Wildnis. Außerdem wurden die Inhalte der Eier angepasst und die Raidbosse gewechselt.

Trainer hoffen, in dieser Event-Woche seltene Kaumalat und Kabuno zu fangen. Die gibt es auch aus Eiern, jedoch wohl nur extrem selten.

Pokémon GO Drachen Woche Titel

4.8. – Rampenlicht-Stunde

Was passiert da? Bei dieser ersten Rampenlicht-Stunde im August steht das Pokémon Seeper im Fokus. Dazu erhaltet ihr doppelt so viele Bonbons für das Fangen von Pokémon.

Pokémon GO Seeper Shiny Familie

7.8. bis 14.8. – Enigma-Woche

Was passiert da? In dieser zweiten Hyperbonus-Woche stehen besondere Pokémon im Mittelpunkt. Darunter das mysteriöse Pygraulon und auch Deoxys. Wer Glück hat, trifft sogar ein schillerndes Deoxys oder sogar ein Shiny Sterndu.

Pokémon GO Enigma Woche

8.8. – Community Day

Was passiert da? Am Samstag, den 8. August, läuft der Community Day mit Karpador. Das könnte für euch ein interessanter Termin sein, denn Karpador ist schon lange als Shiny in Pokémon GO zu fangen und seine Weiterentwicklung Garados ein beliebtes Shiny bei Trainern.

Für etwa 1 € wird es an dem Tag im Shop eine Spezialforschung speziell für diesen Community Day geben. Lernt hier mehr über den Community Day im August und der speziellen Attacke sowie Boni.

Pokemon GO KarpadorTitel

10.8 – Wechsel der PvP Liga

Was passiert da? An diesem Tag wechselt um 22:00 Uhr die Kampfliga in Pokémon GO. Aktiv sind dann die Hyperliga und der Premier Cup. Vom 10. August um 22:00 Uhr bis 24. August um 22:00 Uhr sind diese aktiv und ihr könnt daran teilnehmen.

Der Premier Cup hat ein WP-Limit von 2500. Pokémon mit mehr WP können nicht teilnehmen.

11.8. – Rampenlicht-Stunde

Was passiert da? Während der zweiten Rampenlicht-Stunde im August begegnet ihr vermehrt Zobiris. Als Bonus erhaltet ihr in der Event-Zeit doppelt so viele Bonbons für das Verschicken von Pokémon.

Mit etwas Glück begegnet ihr dann sogar Shiny Zobiris.

Pokémon GO Zobiris Shiny

14.8. bis 21.8. – Einall-Woche

Was passiert da? Die Einall-Woche ist die dritte Woche des Hyperbonus. Eine Woche lang begegnet ihr Einall-Pokémon im Spiel. Manchen sogar zum allerersten Mal. In Raid-Kämpfen erscheint Genesect und das ist, mit etwas Glück, sogar Shiny.

Pokémon GO Einall Woche

16.8. – Entschädigungs-Event

Was passiert da? An diesem Tag will Niantic die technischen Probleme wiedergutmachen, die während des GO Fest 2020 stattfanden. Für drei Stunden sind dann wieder Habitate aktiv – aber nicht für alle Trainer.

18.8. – Rampenlicht-Stunde

Was passiert da? Die dritte Rampenlicht-Stunde im August bringt euch Toxiped in den Fokus. Leider gibt es bisher noch keine Shiny-Form im Spiel, was sich bis zum Event hoffentlich ändert. Sonst erwartet euch da zumindest der Bonus mit doppelten Erfahrungspunkten für das Entwickeln von Pokémon.

Pokémon GO Toxiped Shiny Familie

24.8. – Wechsel der PvP-Liga

Was passiert da? An diesem Tag findet der zweite Wechsel der Ligen im PvP statt. Ab dem 24. August um 22:00 Uhr sind die Meisterliga und der Premier Cup aktiv. Die laufen dann bis zum 7. September um 22:00 Uhr.

Der Premier Cup hat kein WP-Limit – da kann jedes Pokémon mitmachen, das ihr in eurer Sammlung habt.

25.8. – Rampenlicht-Stunde

Was passiert da? Die letzte Rampenlicht-Stunde im August rückt Kleinstein in den Fokus. Dazu gibt es den Bonus, dass ihr doppelt so viel Sternenstaub für das Fangen von Pokémon erhaltet. Spart euch bis zu diesem Tag also schon mal einige Bälle zusammen.

Pokémon GO Kleinstein Shiny Familie

Wenn ihr während dieses Monats auch noch fleißig Team GO Rocket bekämpft, dann achtet auf die besonderen Crypto-Pokémon. Trainer warnen in Pokémon GO: Erlöst nicht alle Crypto-Pokémon. Wenn ihr gute Kämpfer habt, lohnt es sich, diese “verzaubert” im Kader zu behalten.

GTA Online: Schnappt euch jetzt über 100.000 GTA-Dollar in knapp 2 Minuten

In GTA Online ist das Zeitrennen Vinewood Hills aktiv. Da erwarten euch 102.000 GTA-Dollar in knapp 2 Minuten. Wir zeigen euch im Guide, wie ihr das Rennen locker gewinnt.

Wie gewinnt man das Geld? Um am Rennen teilzunehmen, besucht ihr einfach den Ort, an dem die lila Stoppuhr auf der Weltkarte eingezeichnet ist. Diesmal ist das mittig in Los Santos, schräg links über dem Standort des Casinos.

Dort beginnt für euch das Rennen “Vinewood Hills”, das euch in den Westen der Map führt. Ihr habt 2 Minuten und 35 Sekunden Zeit, vom Start ins Ziel zu fahren. Schafft ihr das, winken 102.000 GTA-Dollar.

So gewinnt ihr das Rennen Vinewood Hills in GTA Online

Der Streckenverlauf: Die Rennstrecke ist für euch übersichtlich gehalten. Wir haben bei unserem Versuch nur 3 übersichtliche Abkürzungen genutzt und kamen dabei locker und ohne Zeitprobleme im Ziel an.

Die erste Abkürzung nutzt ihr noch in den Hügeln, in denen ihr startet. Die anderen beiden nahmen wir kurz vorm Ende der Strecke. Die restliche Zeit der Strecke haltet ihr euch an die Markierung, die GTA Online euch automatisch vorgibt, wenn ihr die GPS-Markierung aufs gelbe Ziel festlegt.

GTA Online Vinewood Hills Rennen Strecke

So läuft die Fahrt ab: Bis zur ersten Abkürzung folgt ihr einfach normal dem Straßenverlauf. Kommt ihr am großen Bogen an, der euch auf der Map als Fahrtweg vorgeschlagen wird, fahrt ihr geradeaus weiter. Achtet darauf, dass ihr knapp links am Ende der Leitplanke vorbeirast und dann durch den Wald fahrt. Dann geht es geradewegs auf einen kleinen Hügel zu, den ihr hochfahrt.

GTA Online Vinewood Hills Rennen Abkürzung 1

Ihr landet jetzt entweder auf der Straße oder auf einem Hügel rechts daneben. Den Hügel könnt ihr dann schnell wieder in Richtung Straße verlassen. (Ist diese Abkürzung zu schwer für euch, dann folgt einfach dem Streckenverlauf und nutzt hingegen nur die letzten beiden Abkürzungen). Folgt jetzt der vorgegebenen Route.

GTA Online Vinewood Hills Rennen Hügel landen
Von diesem Hügel gelangt ihr ganz einfach wieder zur Straße, fahrt nur geradeaus weiter

Kurz vorm Ziel könnt ihr noch zwei weitere Abkürzungen nutzen, um noch ein paar Sekunden herauszuholen. Fahrt den großen Abhang hier direkt herunter und kürzt danach über die Wiese ab.

GTA Online Vinewood Hills Rennen Hügel springen
Fliegt ihr den Hügel herunter, seht ihr schon die nächste Abkürzung über die Wiese (roter Pfeil)

Sollte alles nach Plan laufen und ihr nicht zu krasse Unfälle gebaut haben, dann dürftet ihr nun locker pünktlich im Ziel ankommen.

Video-Anleitung: Wenn ihr euch zunächst einen Eindruck von der Rennstrecke machen wollt, dann bietet euch das Video von GTA-Series einen Einblick darauf. Dort im Video nutzt man eine andere Art von Abkürzung, über einen großen Berg.

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Kann man das Rennen wiederholen? Ja, ihr könnt es beliebig oft fahren. Allerdings gibt es pro Zeitrennen pro Woche jeweils nur einmal die große Auszahlung von mehr als 100.000 GTA-Dollar. Danach gibt es nur noch 2.000 GTA-Dollar bis 5.000 GTA-Dollar pro erfolgreichem Versuch.

GTA Online Vinewood Hills Rennen Sieg

Welche Fahrzeuge sollte man nutzen? Durch die Offroad-Abkürzungen eignen sich Fahrzeuge wie das Tron-Bike “Shotaro” ganz gut. Die großzügig bemessene Zeit sollte es aber auch ermöglichen, mit einigen der schnellsten Autos aus GTA Online pünktlich ins Ziel zu kommen.

Schreibt uns doch in die Kommentare, mit welchem Fahrzeug ihr die Zeit unterboten habt und wie schwer das war.

Diese Zeitrennen sind ideal, um mal aus dem typischen Grinding-Alltag mit Kistenbestellungen und anderen Gütern auszubrechen. Hier geht es um eure Fahrskills und ob ihr auf der Straße einen kühlen Kopf bewahrt.

Wenn ihr noch mehr Geld in GTA Online verdienen wollt, haben wir ein paar Empfehlungen für euch. 12 Wege, um in GTA Online 2020 schnell viel Geld zu verdienen.

Empörung um Spieler, die ein Turnier in CoD MW trotz Corona vor Ort zocken

Ein Veranstalter wollte ein Turnier für Call of Duty: Modern Warfare live vor Ort in einer LAN abhalten trotz der aktuellen Bedrohung durch die Corona-Krise. Activision Blizzard schritt ein. Das Turnier sollte eigentlich online ausgetragen werden, doch Spieler zockten heimlich von Angesicht zu Angesicht gegeneinander, wie Clips im Netz zeigen.

Was ist das für ein Turnier? Das „American Gaming Network“ (AGN) hat ein Amateur-Turnier in Call of Duty: Modern Warfare ausgerufen, das „The Indianapolis Open – Summer 2020.“ Das Turnier sollte in der Hauptstadt von Indiana stattfinden und am 1. und 2. August laufen.

Das Problematische: Das Amateur-Turnier sollte wirklich „vor Ort“ stattfinden. Dabei sind wegen der Ansteckungsgefahr durch das neuartige Corona-Virus solche Veranstaltungen überhaupt nicht gerne gesehen: E-Sport-Events finden weltweit nur noch online statt.

In den USA steigen die Fallzahlen von Menschen, die positiv auf Covid-19 getestet werden, in den letzten Wochen weiter stark an. Im Bundesstaat Indiana gibt es täglich etwa 900 neue Fälle (via coronavirus.in.gov).

Activision sorgt für Änderung in letzter Minute

Das war die Änderung: Im letzten Moment schritt offenbar Activision Blizzard hart ein und machte den Veranstaltern klar: Das geht so nicht, wir wollen das nicht.

Der Veranstalter AGN erklärte daraufhin am Vorabend der Veranstaltung, das Turnier sei jetzt doch „Nur noch online.“ Die Spieler sollten von zu Hause spielen oder eben im Hotel, wenn sie jetzt schon vor Ort sind. Aber auf keinen Fall wie geplant im LAN.

Die Kommunikation zwischen Publisher und Veranstalter ist nicht öffentlich, aber man kann zwischen den Zeilen herauslesen, dass es eine unmissverständliche Ansage gegeben haben muss.

Activision Blizzard ist der Rechte-Inhaber von Call of Duty und kann den Veranstaltern das Recht entziehen, Turniere zu ihrem Spiel auszutragen.

https://twitter.com/AGNEvents/status/1289372796733149186
Am Vorabend des Events sagt der Veranstalter: Bleibt im Hotel oder zuhause.

AGN teilte auf Twitter mit: Die Planänderung tue ihnen leid für alle, die jetzt angereist seien.

Aber man ließ durchblicken: Man hat hier keine Wahl, man muss auf „online“ wechseln. Activision will das so und mit denen kann man es sich nicht verscherzen.

Es heißt dann: „Man freut sich darauf, bei zukünftigen Events mit Activision zusammenzuarbeiten.“

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Spieler zocken trotzdem in LAN gegeneinander

Das war das Problem: Die Absage in letzter Minute war wohl ein Fehlschlag, denn die Spieler waren ja schon nach Indianapolis gereist, um dort Call of Duty zu spielen. Denen zu erklären: Bleibt im Hotelzimmer und spielt online gegeneinander, stieß wohl bei einigen Spielern auf taube Ohren.

Auf reddit erschien ein Video, wie sich Spieler im Airbnb trafen und eine LAN veranstalteten, um dennoch das Turnier auszutragen:

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Im Netz kursierte ein weiterer Clip von Spielern, die sich trotz Absage zur LAN einfanden und Call of Duty spielten. Es hieß sogar, der eigentliche Veranstaltungsort sei weiterhin offen und Leute würden dort spielen (via twitter).

Der E-Sport-Journalist Rod Breslau schrieb: „Eine Menge dummer Spieler widersetzt sich der Anweisung von Activision und dem gesunden Menschenverstand.“

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Über den Clip diskutiert das Netz mit Entsetzen – kaum Masken zu sehen.

So reagierte der Veranstalter: Um so ein Verhalten am zweiten Tag zu verhindern, hat der Veranstalter den 2. Turniertag um eine Woche nach hinten verlegt.

Vorher hatte AGN die Verantwortung abgestritten, dass sich Spieler da zum Zocken treffen. Das unterstütze man nicht.

Insgesamt ist die Stimmung im Netz kritisch. Vor allem Leute aus der Branche, die selbst E-Sport-Turniere ausrichten, fürchten hier negative Schlagzeilen, dass Gamer als unverantwortlich und unvernünftig dargestellt werden.

Dass die Spieler in den Clips keine Masken tragen und kein Social Distancing betreiben, wird ebenfalls kritisiert.

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Das Corona-Virus verändert das Gaming.

2020 steht im Zeichen des Corona-Virus bislang. Die Auswirkungen spürt man auch im Gaming. Viele Spiele wurden verschoben, weil die Entwicklung im Homeoffice doch nicht so gut vorangeht wie gemeinsam im Büro. Auch das Spielverhalten der Zocker scheint sich während der Krise verändert zu haben:

Eine Umfrage zeigt, wie sich das Gaming-Verhalten durch die Corona-Krise verändert

Quelle(n):
  1. kotaku
  2. Dexerto

Fortnite würde lustiger sein, wenn wir alle Noobs geblieben wären

Seit den Anfängen von Fortnite hat sich vieles geändert und das würde auch total Spaß machen, wenn wir immer noch Noobs wären, die sich einfach vorsichtig durch die Neuerungen tasten. MeinMMO-Autorin Eilyn Rapp findet: Fortnite würde jetzt noch lustiger sein denn je, wenn wir alle einfach Noobs geblieben wären.

So sah es damals zum Anfang von Fortnite aus: Als Fortnite: Battle Royale vor fast 3 Jahren startete, war das eigentlich nichts Revolutionäres. Ein Shooter aus dem Battle-Royale-Bereich, was auch nichts Neues war. Doch etwas zeichnete Fortnite klar aus: Die Verbindung zum Bau-Element.

Doch dieses Bauen stellte sich als ziemlich schwierig heraus und so wurde es nur genutzt, wenn es keine andere Möglichkeit gab. Mal ein paar Treppen, um einen Hügel zu überwinden oder eine Wand bauen, wenn man angeschossen wird. Und das hat echt lange gedauert, bis man da richtigen Knöpfe erwischt hat.

Doch genau diese Mühe machte das Spiel so lustig, weil man einfach unbeholfen durch die Map wanderte und dann minutenlang mit dem Bauplan in der Hand irgendwo rumgestanden ist. Doch man war damit nicht alleine, denn andere Spieler mussten sich ebenfalls damit abfinden und sie dabei zu beobachten war herrlich.

Fortnite bauen Titel
Es konnte ziemlich lange dauern, bis man den richtigen Gegenstand gebaut hatte

Damals war noch alles ausgeglichen und jeder hatte meistens die gleichen Chancen, wenn man sich in einem Kampf gegenüberstand. Immerhin waren wir alle noch Noobs in Fortnite. Gewinnen war damals nicht mal eine Seltenheit und so kam es das wir an Tagen 5 mal hintereinander gewannen.

Ich habe sogar einen Kill-Rekord in dieser Zeit geschafft, für den ich mich eigentlich schämen müsste.

Spieler wurden immer besser und das Spiel weniger spaßig

Klar, mit der Zeit beherrscht man jedes Spiel besser, wenn man Zeit damit verbringt. In Fortnite fing es aber an, eine große Lücke zu geben, in der einige Spieler plötzlich zu Profis wurden, während andere immer noch Mühe beim Bauen haben. Der Kreativmodus wurde eingefügt und Spieler konnten nach Belieben üben, ohne sich stören zu lassen.

Fortnite war nicht mehr ausgeglichen und plötzlich musste man gegen Gegner antreten, die viel besser waren und das Spiel beherrschten. Das sorgte bei mir für großen Frust und das Spiel machte nicht mehr so viel Spaß.

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Spieler wurden immer besser und beherrschten sogar das Bauen mühelos

Skillbasiertes Matchmaking sollte die Lösung sein

Das neue Matchmaking-System sollte einen Ausgleich ins Spiel bringen. Spieler werden mit höherer Wahrscheinlichkeit auf gleich starke Gegner treffen. Je besser man wird, desto stärker werden auch die Gegner. Doch trifft man wirklich immer auf gleich starke Gegner?

Das skillbasierte Matchmaking hat seine Vor- und Nachteile. Wenn ich mit “Noobs” in einer Gruppe spiele, ordnet mich das Spiel zu den schlechteren Spielern ein. Für mich ein klarer Vorteil, denn ich kann viele Kills holen und sogar gewinnen. Sobald der Anfänger aber die Gruppe verlässt, werden mir meine Kills und Platzierungen hoch angerechnet und plötzlich trete ich gegen viel stärkere Spieler an, die mich in Sekunden eliminieren.

So macht das Spiel einfach keinen Spaß, wenn ich mir sogar mehrmals überlegen muss, ob ich überhaupt eine Runde gewinnen möchte. Schließlich lande ich dann wieder bei den “Profis” und verliere sowieso.

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Lohnt sich das Gewinnen in Fortnite überhaupt noch?

Fortnite im jetzigen Zustand als Noobs

Stellt euch vor wir hätten den jetzigen Zustand von Fortnite, aber alle wären immer noch auf dem Stand von früher und es gäbe keine riesige Fähigkeits-Lücke. Jeder würde seinen eigenen Challenges nachgehen und vielleicht würde man noch ein Tänzchen zusammen abhalten, statt von einem Schwitzer abgeballert zu werden, der einfach Kills sammeln will.

Alle neuen Waffen, Items und Änderungen würden wir wohl mit großen Augen betrachten und Wochen damit verbringen, bis wir es gelernt haben und es wieder langweilig wird. Die spektakulären Live-Events könnten wir vielleicht genießen, ohne das Idioten es mit ihren Bau-Skills verderben.

Ich jedenfalls würde Fortnite genial finden, wenn wir wieder Anfänger wären und das Spiel jetzt mit der gleichen Begeisterung genießen könnten, wie es noch zum Start war. Was meint ihr? Wäre Fortnite dann nicht viel lustiger?

Ninja gibt endlich zu: Ihm ging’s doch elend, weil ihm kaum wer auf Mixer zusah

Tyler „Ninja“ Blevins ist mit Fortnite zum beliebtesten Streamer der Welt geworden. Da sendete er noch über den Streaming-Dienst Twitch. Im Sommer 2019 wechselte er aber auf Mixer und verlor einen Großteil seiner Zuschauer. Lange sagte er, das mache ihm nichts aus. Ihm ginge es super. Jetzt erklärt er, wie es wirklich war.

Das war die Situation:

Wie ging Ninja damit um, dass er 2020 auf Mixer so viel weniger Zuschauer hatte als früher bei Twitch?

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Bislang machte Ninja immer gute Mine zum bösen Spiel, wenn er nach Mixer gefragt wurde.

Das hat Ninja bisher gesagt: Ninja wurde oft damit aufgezogen und von anderen angegriffen, dass ihm auf Mixer kaum wer zuschaut. Bisher reagierte Ninja auf solche Vorwürfe, indem er in den Angriffs-Modus schaltete.

Er sagte: Auch auf Mixer sei er noch extrem erfolgreich. Diese Flames langweilten ihn. Wer sowas sage, hätte keine Ahnung. Ihm ginge es prima auf Mixer. Einmal scherzte er sogar, er hätte so viel Geld, dass er einen anderen obdachlos kaufen könne.

Immerhin soll Ninja für seinen Wechsel etwa 30 Millionen US-Dollar erhalten haben.

Zeit bei Mixer war doch „frustrierend“

Das sagt er nun: In einem Interview mit Hollywood Reporter spricht Ninja über die Zeit. Aus dem großen Bericht über ihn wird klar:

  • Ninjas größte Angst 2018 war es, dass der „Hype“ vorüber geht. Er hatte Angst davor, dass sich seine Karriere in Luft auflöst, sobald er auch nur eine Minute nicht mehr sendet. Zuschauerzahlen waren für ihn in der Zeit essenziell
  • Auf Mixer war es dann tatsächlich so, dass sich seine Furcht erfüllte und er einen großen Teil seiner Zuschauer verlor
  • Ninja sagt: „Das war zu erwarten … und frustrierend.“
  • Dabei kniete sich Ninja voll rein: „Ich wollte so sehr, dass die Plattform Erfolg hat und ich hab daran geglaubt“. Doch schnell wurde klar, dass Ninja und shroud alleine Mixer nicht den erhofften Erfolg bringen würden
  • Irgendwann war der Punkt erreicht, dass er sich so elend fühlte, dass seine Frau ihm sagte: Es sei okay, wenn er ganz mit dem Streamen aufhören wolle. „Wir können mit diesem Leben aufhören“, wird Jessica Blevins zitiert
Tyler “Ninja” Blevins und seine Frau Jessica Goch, die ihn auch managt. Quelle: Twitter.

Die Marke Ninja geht auch ohne Streamen

So hat Ninja aus der Situation gelernt: Ninja sagt, aus dieser Erfahrung der sinkenden Zuschauerzahlen habe er seine Lehren gezogen. Denn obwohl seine Präsenz im Streaming kleiner wurde, wuchs seine „Marke“ weiter.

Er habe wie geplant begonnen, andere Wege abseits des Streamings zu verfolgen. Er war bei Masked Singer in den USA. Er hat seinen eigenen Schuh rausgebracht und setzt verstärkt auf Ninja-Merchandise. Auf Twitter äußert er sich zu aktuellen Themen.

Free Guy
Der Spielfilm “Free Guy” soll im Dezember 2020 ins Kino kommen. Ninja wird einen Gastauftritt haben.

Nach dem Ende von Mixer ist Ninja im Moment sogar in einer Streaming-Pause und gar nicht mehr zu sehen, aber das scheint ihm nichts auszumachen:

„Ich fühle mich viel wohler und entspannter, seit ich weiß, dass ich nicht mehr jeden Tag auf Sendung sein muss.“

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Als nächstes hat Ninja seine Augen gen Hollywood gerichtet. Hier will er einsteigen. Ein Gastauftritt im Gamer-Film „Free Guy“ mit Ryan Reynolds ist schon geplant und abgedreht.

Allerdings hat Ninja offenbar Blut geleckte, als er neulich wieder auf Sendung war und sein Stream bei YouTube lief, wo er Fortnite spielte.

Das fühle sich sehr erfrischend an, wieder Zuschauer zu haben, gesteht Ninja. So ganz ohne Streaming geht’s dann wohl doch nicht.

Ninja-Horror
Ninja ist ein guter Entertainer und ein starker Spieler.

Ninja ist, ob man ihn mag oder nicht, die bedeutendste Figur im Streaming der letzten drei Jahre. Heute sieht er sich selbst als Marke, im Kern ist er aber ein Gamer und talentierter Shooter-Spieler. Ab dem September 2017, als er begann Fortnite zu streamen, überzeugte er die Fans mit hohem Niveau. Damals galt er als vielleicht bester Fortnite-Spieler der Welt.

Doch im E-Sports später spielte er keine Rolle mehr. Er versuchte 2019 alles, um sich für die WM zu qualifizieren, aber scheiterte. Woran das lag, ergründen wir in diesem Artikel:

Fortnite Solo-WM ohne größten Star – Ist Ninja nicht mehr gut genug?

CoD Warzone: Dieser Build macht sogar eine unbeliebte Schrotflinte OP

Für gewöhnlich gehören Schrotflinten zu den schlechtesten und daher unbeliebtesten Waffen in Call of Duty: Warzone. Ein YouTuber hat nun aber einen Schrotflinten-Build gefunden, mit dem er problemlos Gegner aus dem Leben pustet.

Was ist das für ein Build? Der YouTuber Jack „jackfrags“ Mason hat sich in einem seiner neueren Videos einen Build für die Origin 12 überlegt, eine der Schrotflinten in Modern Warfare. Die Origin ist so unbeliebt, dass sie gerade einmal in 0,4 % der Matches eingesetzt wird und dringend einen Buff bräuchte.

Der YouTuber zeigt allerdings mit seinem Build, dass sie richtig eingesetzt ordentlich was reißen kann. Er baut dabei auf Geschwindigkeit und aggressives Vorgehen, um verschanzte Gegner zu stürmen und sie aus nächster Nähe in Gebäuden oder Gassen niederzumähen. Für jackfrags ist das seine “neue Lieblinsgwaffe” geworden.

jackfrags hat bereits zuvor als eher schwach angesehene Waffen mit seinen Builds richtig stark gemacht. Mit seinem starken Oden-Build etwa zerlegt er einfach all seine Gegner.

So baut ihr den OP-Build:

  • Mündung: Würgebohrung
  • Lauf: FORGE TAC Pfähler
  • Laser: 5mW-Laser
  • Schaft: Ohne Schaft
  • Munition: 12-Schuss-Magazin
Call fo Duty Warzone Origin OP Build
Die Werte unten links zeigen, dass der Build der Origin mehr Reichweite und Mobilität verleiht.

„OP“ Origin 12 – Lohnt sie sich?

Das macht sie so stark: Den Kern des Builds bildet die Würgebohrung am Schaft, die die Streuung verringert und der Origin damit die Möglichkeit gibt, mehr Schrotkugeln auf das Ziel zu treffen. Zusammen mit dem Lauf könnt ihr sogar auf einige Meter noch präzise treffen.

Durch den Laser und den Schaft-Aufsatz seid ihr schnell unterwegs und trefft präziser aus der Hüfte. Das vermeidet, dass ihr erst ins Visier wechseln müsst und erlaubt es euch, Gegner regelrecht zu überrennen. Das Magazin hilft euch dabei, Fehlschüsse auszugleichen.

Ihr solltet die Waffe deswegen vor allem nutzen, wenn ihr vorhabt, Häuser zu stürmen oder vor allem in den Städten der Warzone zu kämpfen. Im Idealfall habt ihr ein Team, das euch mit Waffen auf längere Distanz deckt.

Die Origin 12 könnt ihr jedoch mit diesem Build als einen Ersatz für einige Maschinenpistolen ansehen, die ebenfalls im „Run and Gun“-Stil gespielt werden, wie etwa die MP7. Die effektive Reichweite der Flinte ist zwar kürzer, dafür ist sie dort noch stärker.

Den Build könnt ihr euch im eingebetteten Video von jackfrags in Aktion ansehen:

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Das sind die Nachteile: Trotz des starken Builds wird die Origin 12 vermutlich nicht in die Liste mit den besten Waffen für die Warzone kommen. Sie ist noch immer sehr speziell und benötigt Absprache oder die genauen Umstände, dass sich der Gaskreis immer enger um ein Stadtgebiet schließt.

Für den offenen Bereich der Warzone ist die Origin 12 vollkommen ungeeignet. Dazu gibt es zu viele Waffen, die euch auf längere Distanz gefährlich werden können, inklusive vieler Sturmgewehre, wenn dort die Kugelschnelligkeit richtig eingestellt ist.

Wenn euch der Spielstil der Schrotflinte nicht liegt, ihr aber ein Fan von den Builds von jackfrags seid, hat dieser noch andere starke Loadouts im Angebot. Sein Setup für die M4A1 etwa ist richtig stark fürs Solo-Play und macht das beliebte Sturmgewehr auf alle Distanzen noch gefährlicher.

Quelle(n):
  1. Dexerto

Ein Top-Spieler erklärt, wie toxische Twitch-Streamer ihm LoL versauen

Die League of Legends hat einige große Twitch-Streamer, die durch eine aggressive Art auffallen, wie Tyler „Tyler1“ Steinkamp, Julian „Tarazaned“ Farokhian oder Ashkan „TFBlade“ Homayouni. Ein Challenger-Spieler erklärt jetzt, wie er unter solchen LoL-Streamern leidet. Aber die Gegenreaktion ist groß.

Wer spricht da? Der Spieler Nikkone ist Challenger in der Solo-Queue von Nordamerika: Er gehört zu den besten 200 Spielern im Ranked der Region.

Nikkone ist ein sogenannter „One Trick“-Spieler: Der hat mit Fiddlesticks einen klaren „Main“-Charakter in LoL gefunden, den er bevorzugt spielt. Nikkome ist mit Fiddlesticks in 367 Spielen der laufenden Saison angetreten und hat 56 % dieser Spiele gewonnen (via ops.gg).

Das bringt ihm im Moment Platz 157 ein, er gehört zu den besten 0,0083 % der Rang-Liste. Ganz an der Spitze der USA steht weiterhin der Botlaner von Cloud9, Zven. Wobei der nicht so wirklich “Solo-Queue” spielt, sondern oft mit seinem Botlane-Partner antritt.

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Fiddlesticks ist eine Art zum Leben erweckte dämonische Vogelscheuche.

Twitch-Streamer sind furchtbar schlechte Verlierer

Das ist sein Problem: Als Challenger spielt Nikkone häufig gegen einige der bekanntesten Twitch-Streamer in LoL, die ebenfalls in dieser Gewichtsklasse unterwegs sind.

Das Problem tritt auf, wenn er mit diesen Twitch-Streamern in einem Team ist und sie verlieren, was statistisch etwa in 50 % der Fälle passieren dürfte, denn das Matchmaking stellt ja ebenbürtige Teams gegeneinander. Und die starken Twitch-Streamer sind gemeinhin keine guten Verlierer.

Nikkone zeigte in einem YouTube-Video, wie der Twitch-Streamer TFBlade sich nach einer Niederlage minutenlang mit dem eigenen Team beschäftigt: Der Streamer schaut auf einer Stat-Seite nach, wer da genau in seinem Team war und findet dort etwa „Nikkone.“

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TFBlade: Er war der “Hauptschuldige” im Video von Nikkone.

Dann schimpft der über diese Spieler:

  • Der wäre ja eigentlich gar kein Challenger, sondern nur „Diamond“
  • Solche One-Tricks wären nutzlos, wenn ihr Main-Charakter gebannt wäre, die würden dann ein Team nur runterziehen. Die sollten dann gefälligst den Anstand haben, aus der Lobby zu gehen.
  • TFBlade schaut die Match-Statistik des Spielers durch, um weiter zu beweisen, dass die Niederlage nur an diesem einen furchtbar schlechten Spieler lag

Das Problem ist, dass TFBlade eine gewaltige Reichweite auf Twitch besitzt und sein Chat auf den vermeintlich „schlechten Spieler“ losgeht. Nikkone sagt, wenn sowas passiert, werde er bombardiert von Fans dieses Streamers mit Hassbotschaften. Das mache ihm völlig den Spaß an League of Legends kaputt.

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“Nimm dir einen Strick” las Nikkone über sich im Chat von TF Blade.

In Screens aus dem Twitch-Chat von TFBlade liest man tatsächlich Hassbotschaften gegen Nikkone, der sei „Trash“, der solle sich einen „Strick nehmen“,

Das wünscht er sich: Nikkone sagt, die aktuell toxischen Streamer seien ein Problem für die League of Legends. Denn die dienten den Spielern als Vorbild und sorgten für eine schlechte Atmosphäre in LoL. Er sehnt sich nach der Zeit von früher zurück.

Da ließ die LoL-Community solche Leute gar nicht hochkommen, sondern die großen Streamer waren Spieler wie Marcus „Dyrus“ Hill oder Brian „TheOddOne“ Wyllie. Die wären bessere Vorbilder für die LoL-Community gewesen.

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Herrliches Video erklärt, wie LoL aus normalen Spielern toxische Irre macht
von Schuhmann

Spieler kriegt Zustimmung und Ärger für sein Video

Das waren die Auswirkungen des Videos:

Das Video löste in den letzten Tagen schon heftige Reaktionen aus:

  • Das Video wurde auf reddit diskutiert (via reddit). Da stimmten viele Nikkone zu, vor allem TFBlade sei einfach toxisch
  • andere Top-Spieler sagten, seit 2 oder 3 Jahren wäre es tatsächlich ein Problem, dass Twitch-Streamer wie Tyler1 sie flamen und man deren Fans am Hals hat, die einem erklären, man sei der „schlechteste Spieler im High-ELO-Bereich“
  • Es wurden einige Twitch-Streamer genannt, die man eher sehen sollte, als die großen toxischen Twitch-Streamer
  • In den Kommentaren zum YouTube-Video wurde Nikkone aber vorgeworfen, selbst toxisch zu sein und TFBlade provoziert zu haben. Es gingen einige auf Nikkone los: Der habe TFBlade mal heftig in einer Lobby geflamet. Tatsächlich wurde der Clip dann als “Verteidigung” von TFBlade nach oben gespült, der zeigen sollte, wie toxisch Nikkone selbst sei:
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  • Nikkone hat das YouTube-Video mittlerweile gelöscht. Auf Twitter gestand Nikkone ein, er wäre tatsächlich mal gegenüber TFBlade in der Lobby explodiert, aber das sei eine absolute Ausnahme gewesen, weil der ihn so weit getrieben habe. Normalerweise schreibe er nie

Das sagt Nikkone jetzt: Nikkone scheint von der mächtigen Gegenreaktion überrascht und getroffen zu sein, die sein Video ausgelöst hat. Jetzt sei er auf einmal der Böse. Das sei total irre. Aber es zeige ihm auch, wie sehr er seine Zeit damit verschwendet, was ändern zu wollen. Er überlegt jetzt mit LoL aufzuhören.

Er habe sein Bestes gegeben, aber den Leuten sei das einfach egal. Die Streamer würden einfach irgendwas sagen und all ihre Zuschauer würden das dann glauben, das zeige ihm, wie tief verwurzelt das Problem sei (via twitter).

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Riot Games hat angefangen, sein Partner-Programm aufzulösen.

Streamer wie TFBlade sind herausragend starke Spieler, aber geben sich wenig Mühe, die schlechten Gefühle im Zaum zu halten, die bei einer Niederlage entstehen: Man spricht vom Tilt.

Stattdessen erwarten ihre Fans mittlerweile von ihnen sogar, sich furchtbar aufzuregen und wild rumzuflamen, das unterhält die Zuschauer auf Twitch. Lange schien Riot Games das Verhalten zu dulden, nun gibt es aber Konsequenzen:

LoL wirft seine größten Twitch-Streamer aus dem Partner-Programm