In Pokémon GO findet ab Freitag, den 16. September 2022, das Stahl-Event “Testet eure Nerven” statt. Das bringt euch neben Boni auch zahlreiche Spawns. Wir von MeinMMO haben uns angesehen, welche Inhalte euch erwarten und zeigen euch die neuen Monster im Spiel.
Um welches Event geht es? Unter dem Namen “Testet eure Nerven” startet am Freitag ein großes Stahl-Event in Pokémon GO. Mit dabei sind jede Menge Stahl-Pokémon, denen ihr in der Wildnis und in Raids begegnen könnt. Und auch neue Pokémon werden zu diesem Anlass ihr Debüt im Spiel feiern. Mit verschiedenen Boni wird das Event außerdem abgerundet.
Auf folgende Highlights könnt ihr euch besonders freuen:
ihr könnt euch Mega-Stollos als neue Mega-Entwicklung sichern
Wann startet das Stahl-Event? Das Stahl-Event “Testet eure Nerven” startet am 16. September 2022 um 10:00 Uhr Ortszeit und läuft bis zum 21. September 2022 um 20:00 Uhr Ortszeit.
Alle neuen Pokémon zum Stahl-Event
Im Rahmen des Stahl-Events feiern in Pokémon GO gleich vier neue Monster ihr Debüt: Kaguron, Katagami, Togedemaru und Mega-Stolloss. Nachfolgend stellen wir euch die neuen Monster kurz vor.
Kaguron: Bei Kaguron handelt es sich um eine Ultrabestie der Typen Stahl und Flug. Es stammt aus der 7. Spiele-Generation und verfügt über keine Vor- oder Weiterentwicklungen. Erkennen könnt ihr Kaguron an einer Art silbergrauen Metall-Rüstung, die sich um seinen ansonsten dünnen weißen Körper legt.
Das Pokémon wird im Gegensatz zu den anderen Spawns des Events bereits ab dem 13. September 2022 in den Level-5-Raids zu finden sein, allerdings nur auf der Südhalbkugel. Wollt ihr euch das Monster also sichern, dann müsst ihr euch von euren Freunden zu einem entsprechenden Raid ins Ausland einladen lassen.
Katagami: Während ihr Kaguron in den kommenden Tagen nur auf der Südhalbkugel finden könnt, übernimmt Katagami in dieser Zeit die Level-5-Raids der Nordhalbkugel. Die Ultrabestie stammt ebenfalls aus der 7. Spiele-Generation und lässt sich den Typen Pflanze und Stahl zuordnen. Genau wie Kaguron hat es keine Vor- oder Weiterentwicklungen.
Erkennen könnt ihr das “Schwertkunst-Pokémon” an seinem weißen, papierdünnen Körper, was an ein Origami erinnert, sowie an den gelben und orangefarbenen Verzierungen.
Togedemaru: Ein weiteres neues Pokémon, welches ihr zum Stahl-Event erstmals fangen könnt, ist Togedemaru. Das auch als “Einigler-Pokémon” bezeichnete Elektro- und Stahl-Pokémon stammt ebenfalls aus der 7. Spiele-Generation.
Sein niedlicher, weiß-grauer, runder Körper ist mit bräunlichen und gelben Stacheln verziert, die es zur Abwehr nutzen kann. Eine Vor- oder Weiterentwicklung hat auch dieses Pokémon nicht. Finden könnt ihr es während des gesamten Events in der Wildnis und in Raids sowie in den Belohnungen der Forschungsaufgaben.
Mega-Stolloss: Ein Pokémon, auf das viele Spieler schon seit einiger Zeit sehnsüchtig warten, ist Mega-Stolloss. Das Stahl-Pokémon ist mit Start des Stahl-Events nun endlich in den Mega-Raids zu finden. Die Mega-Entwicklung lässt sich dann außerdem unter Einsatz von der entsprechenden Mega-Energie temporär aus dem Stahl- und Gesteins-Pokémon Stolloss aktivieren.
Neben den Neuzugängen könnt ihr euch aber in Pokémon GO auch über weitere zahlreiche Spawns und Raid-Bosse freuen. Und auch in den 7-km-Eiern sind währenddessen andere Inhalte zu finden. Mit etwas Glück begegnet ihr sogar dem einen oder anderen Shiny. Alle Pokémon, die ihr auch in ihrer schillernden Form fangen könnt, haben wir euch nachfolgend mit einem (*) markiert.
Wie gefallen euch die Inhalte des Stahl-Events “Testet eure Nerven”? Auf welches Pokémon freut ihr euch am meisten? Und welche Inhalte hattet ihr euch außerdem erhofft? Lasst es uns gern hier auf MeinMMO in den Kommentaren wissen und tauscht euch mit anderen Trainern zu diesem Thema aus.
Pokémon GO kriegt heute zwei neue Raid-Bosse in den 5er-Raids. Katagami und Kaguron übernehmen die Arenen – aber nicht überall.
Update, 13. September, 2022: Die bislang geheimen Bosse sind nun bekannt!
Wann kommen die neuen Bosse? In der Übersicht zu den Pokémon-GO-Events im September kündigte Niantic offiziell an: Zwischen dem 13. September und dem 27. September gibt es 5er-Raids mit geheimen Bossen. Auch die Raid-Stunden zwischen dem 14. und 21. September werden diese Bosse beinhalten.
Nun sind die Bosse auch bekannt: Es handelt sich um zwei neue Ultrabestien:
Katagami
Kaguron
Diese beiden ersetzen ab sofort Deoxys in den Raids.
Wo tauchen die Monster auf? Bei den beiden Bossen handelt es sich derzeit um regionale Monster.
Katagami erscheint auf der nördlichen Erdhalbkugel, also auch in Deutschland
Kaguron taucht auf der südlichen Erdhalbkugel auf
Somit könnt ihr mit den “normalen” Raid-Pässen lediglich eines der Monster herausfordern, wenn ihr nicht gerade eine entsprechende Reise geplant habt. Das jeweils andere Monster könnte man aber über einen Fern-Raid mit entsprechender Einladung bekommen.
Welche Monster ihr für die Raids benutzen solltet, erfahrt ihr hier:
Bei diesem Artikel handelt es sich um ein Update. Bereits zuvor waren die beiden Ultrabestien in einem Leak aufgetaucht – hier geht es weiter mit dem ursprünglichen Artikel.
Zwei neue Ultrabestien könnten in den 5er-Raids von Pokémon GO auftauchen
Das wurde gefunden: Ein neuer Fund der Pokeminers zeigt, dass für zwei Ultrabestien Attacken-Pools hinzugefügt wurden. Dabei handelt es sich um die Monster “Kaguron” und “Katagami”.
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Grundsätzlich handelt es sich bei diesem Fund um einen Leak, nicht um offizielle Informationen seitens der Entwickler. Es ist also gut möglich, dass die Inhalte noch geändert werden oder gar nicht ins Spiel kommen. Zudem handelt es sich auch nur um eine Aktualisierung der Attacken – nicht um ein offizielles Hinzufügen zu den Raids.
Dennoch passt das Timing sehr gut dazu, dass morgen zwei noch unbekannte Monster die Raids besetzen sollen. Kaguron und Katagami sind eine gute Möglichkeit, schließlich landeten auch die letzten Ultrabestien in den 5er-Raids.
Gibt es noch weitere Kandidaten? Auch zwei andere Monster wären für die Raids als Boss denkbar, denn: Zuletzt gab es immer mehr Hinweise auf die Themen “Sonne” und “Mond” in Pokémon GO. Diese passen zu den beiden legendären Pokémon Solgaleo und Lunala. Bei den beiden Monstern handelt es sich außerdem um Entwicklungen von Cosmog, das derzeit in der Spezialforschung “Ein kosmischer Kumpane” eine Rolle spielt.
Lunala wurde erst vor kurzem in einem Leak zu Pokémon GO entdeckt. Zeitgleich wurden außerdem die Assets für Kaguron hinzugefügt – dementsprechend wäre sogar eine Mischung mit Lunala und Kaguron denkbar.
Hier heißt es erstmal noch Abwarten – bis zur offiziellen Ankündigung, oder sogar bis zum Start der neuen Raids.
Welche Monster würdet ihr euch in den Raids wünschen? Erzählt es uns in den Kommentaren!
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Der Twitch-Streamer Asmongold arbeitet an seiner Legende. In einem Twitch-Stream erklärt er jetzt, wie ihm schon als Teenager ein Meisterstück gelang: Er machte einen miesen Spruch im Handels-Chat von World of Warcraft, erhielt einen Bann im MMORPG, doch konnte er einen Gamemaster von Blizzard überzeugen, ihn laufen zu lassen.
Das ist die Situation:
In WoW gibt es den Handels-Chat, in dem gerade in den Hauptstädten eine Menge dummes Zeug geschrieben wird.
Ein typischer, ziemlich pubertärer Gag ist es, das Wort „anal“ zu schreiben und danach ein Item oder einen Skill aus World of Warcraft zu verlinken.
Genau von seiner Situation erzählt der Twitch-Streamer Asmongold jetzt in einem Stream.
Der Vorzeige-Nerd von Twitch – tausende hängen an seine Lippen, wenn er ihnen MMORPGs erklärt:
Als sich Asmongold in einem Twitch-Stream mit der Zeit beschäftigt, beginnt er eine Geschichte aus dem Jahr 2008 rum zu erzählen, als die legendäre Erweiterung ursprünglich erschien.
Asmongold war damals 17 Jahre alt:
Also ich hab einen dieser „Anal-Witze“ im Handels-Chat gemacht und ich wurde gemeldet. Ein Gamemaster schrieb mich an und – jeder machte irgendeinen willkürlichen Anal-Witz – und ich hab einfach „anal“ vor das „Mal von Kil’jaeden“ gesetzt. Das war total willkürlich – ich dachte einfach, es ist witzig.
Asmongold
Der GM habe ihn dann angeschrieben und gesagt: Wir haben deinen Account gesperrt und du kannst nicht sprechen. Der Grund sei das gewesen, was Asmongold da in den Chat gestellt hatte.
Asmongold fühlte sich wie ein “gottverdammtes Genie”, als er Diskussion gewann
Wie konnte Asmongold sich aus dem Bann befreien? Er sagt, er habe einfach nachgefragt, ob „anal“ denn ein schlimmes Wort sei.
Der GM erklärt, das Wort sei nicht schlimm, aber wenn man etwas hinzufüge, dann werde es ein böses Wort.
Doch Asmongold erzählt, er fragte den GM nun:
Was glauben Sie denn, was anales Mal von Kil’jaeden bedeutet? Das ist ein Non sequitur. Es gibt hier keinerlei sexuelle Anspielung – es ergibt gar keinen Sinn.
Und ich hab tatsächlich die Diskussion mit dem Gamemaster gewonnen und sie haben den Bann zurückgenommen. Ich war zu der Zeit 17: Ich hab mich so toll gefühlt, ihr könnt euch das gar nicht vorstellen. Wie ein gottverdammtes Genie, ein Mastermind. Ich hab euch wieder überlistet, Blizzard, ich hab’s euch gezeigt!
Asmongold
Was ist ein Non sequitur? Das „Zauberwort“, was Asmongold hier verwendet hat, um den Blizzard GM zu überzeugen, bezeichnet einen „Fehlschluss in einer Argumentation.“
Nur weil „anal“ in einigen Zusammenhängen eine sexuelle Konnotation hat, heißt es noch nicht, dass jedes Wort, das man dahinter setzt, automatisch sexuell aufgeladen ist.
„Anales Mal von Kil’Jaeden“ ist daher nicht sexuell aufgeladen.
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Was steckt dahinter? Es ist so eine Heldengeschichte:
Der junge Herkules erwürgte schon im Kindbett Schlagen.
Asmongold besiegte bereits mit 17 Jahren einen gefürchteten Blizzards GMs im Rede-Duell.
Kein Wunder, dass aus ihm so ein Prachtkerl geworden ist.
Dem Bann damals konnte Asmongold aufgrund seines brillanten Geistes entgehen. Vor wenigen Wochen hat ihn Blizzard erneut aus WoW gebannt, auch aus dem Bann kam er rasch raus. Aber einige Spieler vermuten dahinter eine Sonderbehandlung:
Die Spieler von Path of Exile sind frustriert und schuld ist eine Mechanik, die in der Vergangenheit als lohnenswert galt. Wir von MeinMMO zeigen euch, worum es geht.
Um welche Mechanik geht es? Spieler sind frustriert von der Archnemesis-Mechanik.
Archnemesis war ursprünglich eine Erweiterungsmechanik,
Archnemesis erlaubte es Spielern, seltene Monster mit neuen Modifikatoren neu zu gestalten.
Spieler konnten durch Archnemesis sehr starke und schwierig zu bekämpfende Monster erschaffen und gegen sie kämpfen.
Als Belohnung für den Sieg gab es lohnenswerten Loot.
Archnemesis war mal lohnenswert, ist jetzt nur noch frustrierend
Warum war Archnemesis früher kein Problem? Archnemesis gehört zu den Aspekten, die YouTuber ZiggyD in seiner ausführlichen Zusammenfassung als Grund für den Frust der PoE-Spieler nennt.
Einige der Modifikatoren gelten unter den Spielern als frustrierend, doch bei dem Release von Archnemesis war das noch kein Problem. Die Spieler haben sich ihre starken Gegner selbst geschaffen und waren dementsprechend selbst für frustrierende Kämpfe verantwortlich.
Insgesamt hat sich der Ärger durch den Loot gelohnt, den Spieler zu dem Zeitpunkt durch die Archnemesis-Erweiterun erhielten. Doch das hat sich mit dem Release der Sentinel-Erweiterung geändert.
Video starten
Warum ist Archnemesis seit der Sentinel-Erweiterung so unbeliebt? Als im Mai 2022 die Sentinel Erweiterung für Path of Exile erschien, wurden die frustrierenden Archnemesis-Modifikatoren allen seltenen Monstern im Spiel hinzugefügt.
Obendrein verabschiedeten sich die Spieler mit der Erweiterung von lohnenswertem Loot durch Archnemesis-Gegner. Da zusätzlich die ursprünglichen Belohnungen der Archnemesis-Gegner nicht mehr fallengelassen werden, wurden die seltenen Monster frustrierender, aber nicht lohnender.
Der reddit-Nutzer Filthytricks teilte ein Video vom Kämpfen mit Archnemesis-Gegner:
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Das sagen die Spieler: Die Spieler von Path of Exile finden die Archnemesis-Monster frustrierend und das Spiel macht einigen keinen Spaß mehr.
Yurdahil via reddit: „Ich finde es einfach lustig, wie Archnemesis es schaffen sollte, dass man mit seltenen Feinden interagiert und interessante Kämpfe mit ihnen hat. Währenddessen sehe ich den Feind kaum, während ich versuche, all dem zufälligen Mist auf dem Bildschirm auszuweichen.“
expeLeviosa via reddit: „Archnemesis – Die mit Abstand schlimmste Sauerei in diesem Spiel. Warum sollte ich Bosse als diese allmächtigen Lore-Kreaturen betrachten, wenn die normalen seltenen Monster genauso bedrohlich sind?“
VerothEnd via reddit: „Archnemesis be like: ‘*Random Bullshit*, GO!’.”
Caouette1994 via reddit: „Ehrlich gesagt wird es immer schwieriger, ruhig und höflich zu bleiben, wenn es darum geht, diese Art von ‚Erfahrung‘ zu beschreiben. […] Reden wir gar nicht erst davon, dass seltene Monster meistens Rüstungen und Wetzsteine fallen lassen, was für ein mieses Design.“
Was sagt ihr zu der Archnemesis-Mechanik in Path of Exile? Glaubt ihr, das Spiel wäre ohne sie besser oder denkt ihr, die Negativität der Spieler ist übertrieben? Schreibt es uns gerne hier auf MeinMMO in die Kommentare!
Wenn ihr derzeit eine Pause von Past of Exile machen wollt, ist vielleicht Last Epoch die perfekte Alternative für euch:
Beim Schach gibt es eine Kontroverse um Cheating. Der 19-jährige Twitch-Streamer Hans Niemann hatte auf der Seite chess.com vor einigen Jahren zweimal geschummelt, war dafür von der Seite gebannt worden und hat sich damit den Ruf ruiniert. Am 4. September besiegte er bei einem Turnier den Weltmeister Magnus Carlsen. Der verließ wütend das Turnier.
Warum gilt der 19-Jährige als Cheater? Der 19-jährige Hans Moke Niemann ist ein amerikanischer Schach-Großmeister und Live-Streamer auf Twitch. Er streamt unter dem Namen „GmHansN“ und hat 58.000 Follower.
Niemann gab zu, dass er bereits 2-Mal von der Seite „chess.com“ wegen Cheatens gebannt wurde:
Einmal, als er 12 Jahre alt war
Einmal, als er 16 Jahre alt war
Heute, sagt er, seien ihm diese Vorfälle peinlich, aber er habe sie eingestanden und ist entschlossen, die Fehler wiedergutzumachen und seinen Ruf wiederherzustellen.
Dieser Ruf ist in der Schach-Community aber offenbar nachhaltig ruiniert.
Großmeister Hikaru Nakamura erklärt: Niemann durfte einmal 6 Monate lang auf chess.com nicht mehr um Geld spielen:
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Das war jetzt die Kontroverse: Niemann spielt bei einem Turnier in St. Lous gegen Weltmeister und Schach-Gott Magnus Carlsen, der in der 1. Runde einen der besten Schachspieler der Welt ausgeschaltet hatte. Carlsen hatte vorher 53 Spiele am Stück nicht verloren.
Carlsen spielte mit Weiß gegen Niemann und das Unfassbare geschah: Carlsen verlor in 57 Zügen.
Denn ihm unterliefen am Anfang einige Fehler: Letztlich lag Carlsen am Ende mit einem Läufer gegen Springer und 2 Bauern so weit hinten, dass er aufgeben musste. Man glaubt, Carlsen könnte den Gegner einfach komplett unterschätzt haben.
Hier könnt ihr euch die Partie Zug für Zug ansehen (via chessgame.com).
In jedem Fall war der Sieg von Niemann gegen Carlsen eine echte Sensation. Niemann selbst nannte es: “Ein lächerliches Wunder”. Er sagte, er habe spekuliert, wie Carlsen eröffnen werde, und habe sich darauf vorbereitet.
“Wenn ich die Wahrheit sage, bekomme ich Schwierigkeiten”
Das war die Reaktion von Carlsen: Carlsen zog sich einen Tag später, am 5. September, vom Turnier zurück. Er postete ein Meme von Fußball-Trainer Mourinho, wie der sagt: „Wenn ich die Wahrheit sage, bekomme ich Schwierigkeiten, große Schwierigkeiten. Und ich möchte nicht in Schwierigkeiten sein.“
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Das Statement in Zusammenhang mit dem Mourinho-Clip wurde als Vorwurf gelesen, dass Niemann bei dem Sieg gegen ihn geschummelt hat. Auch wenn Carlsen diese Anschuldigung so nicht erhob, sprangen ihm andere bei, die das für ihn übernahmen.
Von Großmeister Hikaru Nakamura hieß es etwa, Carlsen würde niemals ein Turnier einfach so verlassen, außer er habe sehr, sehr gute Gründe. Immerhin sei Carlsen der “ultimative Wettkämpfer”.
Twitch ist immer wieder für eine Überraschung gut:
Video starten
Hat Niemann mit Sex-Spielzeug betrogen?
Wie soll er geschummelt haben? Das weiß niemand so richtig, weil es bei dem Turnier starke Sicherheits-Vorkehrungen gegen Betrug gab.
Ein kanadischer Großmeister mutmaßt, Niemann könne mit Analperlen betrogen haben: Über die Vibrationen soll ein Helfer Niemann Züge vorgesagt haben. Aber er sei dafür auch kein Experte.
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Wie reagiert der Beschuldigte? Der sagt in einem Statement:
Wenn Sie wollen, dass ich mich völlig nackt ausziehe, werde ich es tun. Denn ich weiß, dass ich sauber bin.
Laut Niemann habe er nie in seinem Leben an einem Brett betrogen. Er habe lediglich, bei einigen Online-Spielen geschummelt.
Ich will das nicht, dass mich jemand falsch versteht. Ich bin stolz auf mich, dass ich aus meinen Fehlern gelernt habe und jetzt alles dem Schach unterordne. Ich habe alles dem Schach geopfert und alles dafür getan, um mich zu verbessern.
Er sagt, bei dem Turnier habe es die beste Technik der Welt gegeben, um Cheats aufzuspüren. Die Leute wüssten genau, dass er nicht geschummelt habe.
Ich glaube, es ist komplett unfair. Ich habe keine Angst der Welt zu sagen, dass ich als 12-Jähriger und als 16-Jähriger in ein paar random Games geschummelt habe, weil es der ist, der ich bin.
Für Niemann ist die Begegnung mit Magnus Carlsen jedenfalls sehr seltsam gelaufen:
Du verbringst dein ganzes Leben damit, zu jemandem aufzublicken und dann triffst du ihn und weißt, dass dein Traum wahr wird. Ich habe meinen Traum einen Tag lang gelebt, ind em ich Magnus geschlagen habe, und dann ist das alles passiert.
Seit dem Erfolg von “Das Damengambit” auf Netflix erlebt Schach einen Höhenflug auf Twitch. Einzelne Schachspieler sind zu Influencern geworden und nutzen die Streaming-Plattform Twitch, um ein neues Publikum zu erreichen:
Offizielle FIFA 23 Ratings wurden jetzt bekannt gegeben. Die „FIFA-Botschafter” wurden als erstes vorgestellt – und weitere Ratings sollen bald kommen.
Update, 12. September, 17:00 Uhr: Nun sind weitere Werte bekannt. Die 23 besten Spieler sind veröffentlicht worden:
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Hier geht es mit dem ursprünglichen Artikel weiter.
Was sind FIFA 23 Ratings? Bei den Ratings handelt es sich um die Werte, mit denen die realen Fußballspieler im Spiel ausgestattet werden. Gesamtrating, Geschwindigkeit, Dribbling, Pässe, Schüsse und viele weitere Zahlen legen fest, wie stark ein Spieler im Spiel selbst sein wird.
Jedes Jahr werden die Ratings mit Spannung erwartet, zu FIFA 23 gab es allerdings einen großen Leak auf der Xbox. Der verriet schon zahlreiche Ratings – wobei es möglich ist, dass einige dieser Werte zum „FIFA 23“-Release noch angepasst werden.
Nun hat EA Sports jedenfalls die ersten offiziellen Ratings bekannt gegeben. Die “FIFA-Botschafter” wurden mit Ratings präsentiert. Die zeigen wir euch hier.
Die ersten offiziellen FIFA 23 Ratings – Mit heftigem Mbappé
Diese Werte wurden gezeigt: Insgesamt 13 Spieler stellte EA Sports vor.
So stark wird Mbappé: Nach aktuellem Stand entsprechen diese Karten dem, was auch durch den Leak bekannt geworden war. Das gilt auch für Kylian Mbappé, der wohl der beste Spieler zum Start von FIFA 23 werden dürfte.
Bereits in den letzten Jahren galt Mbappé durch seine Kombo aus Geschwindigkeit, Dribbling, Abschluss, eigenen Animationen und 5-Sterne-Skills fast als unschlagbar. Das scheint auch dieses Jahr wieder der Fall zu sein.
Die Weltmeisterschaft von League of Legends steht vor der Tür. Um sich für die Gruppenphase zu qualifizieren, müssen die Teams den LEC-Split gewinnen. G2 hat im Frühjahr schon den Titel geholt und sich nach einem 3–0 Sieg über Rogue frühzeitig für das Finale in der Sommersaison qualifiziert. Doch Rogue revanchieren sich im Finale des Summer-Splits mit einer Klatsche bei G2.
Was solltet ihr vorher wissen:
Der Profi-Team Rogue hatte sich durch das Loser-Bracket im Halbfinale gegen Fnatic 3–1 behaupten können und zog zum dritten Mal in das Finale des Summer-Splits ein.
Sie haben jedoch den Ruf, die LEC nicht gewinnen zu können und so wurde vorher vermutet, dass sie ein weiteres Mal ohne Titel zu den Worlds fahren und sich erst über die Play-ins qualifizieren.
Nachdem G2 im Vorfeld Rogue bereits 3–0 besiegt hatte, galten sie als klarer Favorit in dem Spiel. Doch für G2 lief vieles nicht nach Plan in diesem Finale.
League of Legends zieht mit seiner Weltmeisterschaft viele Zuschauer an. Aber auch die LoL-Cinamatics können sich sehen lassen:
Video starten
Rogue zerstört G2 Esports
Wieso war das Spiel für G2 eine Klatsche? Nach einem eindeutigen Sieg im Halbfinale gegen Rogue hat das Top-Team G2 Esports aus der LEC im Finale einiges einstecken müssen. Mit einem 3–0 Sieg bekommt Rogue ihre erste Trophäe. Hier erzählen wir euch, wie es dazu kam:
Spiel 1
Das erste Spiel zwischen G2 und Rogue brauchte anfangs ein wenig Zeit, um in Fahrt zu kommen. Rogue schaffte es jedoch innerhalb von wenigen Minuten, das Spiel an sich zu reißen. Zwei Kills, einer in der Mitte und einer auf der Botlane, führen zu entscheidenden Vorteilen. Kurz darauf kam es zu einem massiven Teamfight beim zweiten Drachen, den Rogue für sich gewinnen konnte.
Durch diesen Vorteil konnte sich Rogue weiter im Spiel behaupten und drängte G2 in ihre Basis zurück. Das war dem ADC von Rogue Markos “Comp” Stamkopoulos wohl nicht genug. Er schaffte eine Vierfachtötung und mithilfe seines Teams dann sogar die Fünffachtötung gegen G2.
Den Pentakill von Comp könnt ihr euch hier im englischen YouTube-Video ansehen:
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Im zweiten Spiel war lange nicht klar, wer das Spiel in der Hand hat. Beide Teams schenkten sich nichts, bis Rogue beim vierten Drachen den Spielern von G2 eine Falle stellen konnte und es schaffte, 4 der Gegner zu töten, ohne selber einen Spieler zu verlieren.
Dies verschaffte dem Team den Baron-Buff und sorgte dafür, dass die Basis von G2 eingerissen werden konnte. G2 schaffte es kurzzeitig, das Spiel wieder in ihre Richtung zu lenken, doch Kim “Malrang” Geun-seong verteidigte die Basis und verhinderte das vorzeitige Spielende.
Ein Fehler von Marcin “Jankos” Jankowski, den Rogue ausnutze, führte zu einem weiteren Baron-Buff und somit Rogue zum Sieg. G2 wurde von der folgenden Offensive überrannt.
Spiel 3
Im dritten Spiel verschaffte sich Rogue durch individuelle Überlegenheit auf jeder Lane einen Farm- und damit Gold-Vorteil von knapp 4.000. Rogue glänzte durch eine sichere Spielweise und fuhr auf direktem Weg Richtung Sieg.
Durch den Gold-Vorteil konnten sie G2 beim Baron in einen Hinterhalt locken und sich dadurch den Baron-Buff holen. Durch einen Push konnte Rogue das Spiel wenige Minuten später beenden und sich mit einem 3–0 gegen G2 behaupten.
LoL-Team Roque bei der Siegerehrung (Quelle: YouTube)
Wieso ist der Sieg so bedeutsam? Die erste Trophäe für Rogue:Für Emil “Larssen” Larsson war dies ein Heimspiel in Malmö. Er konnte mit dem “LeBlanc”-Pick seine Fähigkeiten auf der Midlane zeigen. Das war sein erster Sieg der Trophäe in der Profiliga.
Nicht nur für “Larssen” war es die erste Trophäe. Auch Andrei “Odoamne” Pascu hielt zum ersten Mal die Trophäe der LEC in den Händen. Nach sieben Jahren Karriere und 3 Finalspielen in der LEC wollte er seine Karriere nicht mit dem Stempel eines “Losers” weiterführen, sondern das Meme der 0–3 Rogue Niederlagen durchbrechen und den Titel holen.
Zu Tränen gerührt hält er zum Abschluss des dritten Spiels ein Interview und erzählt davon, wie einzigartig es sich anfühlt, diejenigen 3–0 zu zerstören, von denen sie bloß eine Woche zuvor selbst 0–3 zerstört wurden und das sogar im Finale des LEC-Summersplits (via youtube.com).
Was heißt das für die Worlds 2022? Durch den 3–0 Sieg gegen G2 eSports verschaffte Rogue sich den Zugang zu den Worlds 2022. Als Trophäenträger des Summersplits haben sich Rogue direkt für die Gruppenphase der Worlds qualifiziert.
Eine spannende Woche für Fans von Call of Duty steht an: Am 15. September startet CoD das Enthüllungs-Event „CoD Next“ und am 16. September geht die Beta von Modern Warfare 2 online. Alle Termine und die wichtigsten Infos findet ihr hier auf MeinMMO.
Welche Termine stehen an? Call of Duty geht diese Woche in die Vollen: In einem großen Event werden zwei neue Titel erstmals ausführlich vorgestellt und der Multiplayer von Modern Warfare 2 steht ebenfalls im Mittelpunkt.
Zudem geht am Freitag, 16. September, die erste Phase der Beta von CoD MW2 an den Start. Die wichtigsten Infos zu Event und Beta findet ihr hier in der Übersicht.
CoD Next: Event enthüllt Warzone-Titel und Multiplayer-Modus
Wann ist das Event? In unserer Zeitzone startet CoD Next am Donnerstag, dem 15. September um 18:30 Uhr. Das Event lässt sich auf YouTube und Twitch verfolgen:
Modern Warfare 2 erscheint am 28. Oktober und zeigt auf dem Event eine ausführliche Vorstellung des Multiplayer-Modus. Zudem gibt es Infos über die neuen Warzone-Spiele.
Es könnte es auch einige Überraschungen geben. So geistert schon länger der Leak eines Abo-Services für CoD durch die Community. Möglich wären zudem Ankündigungen im Zusammenhang mit dem Xbox Game Pass. Auch die Zombie-Community von CoD wartet sehnsüchtig auf neue Ankündigungen.
Wirklich sicher sind aber nur die Ankündigungen zu den drei oben genannten Titeln.
CoD MW2 PlayStation-Beta: Die Termine der ersten Woche
Wann startet die Beta? Die Testphase läuft an zwei Wochenenden und in der ersten Woche kommen nur Spieler auf der PlayStation zum Zug.
Die Beta des Vorgängers Vanguard bot 2021 insgesamt 6 Modi auf 4 Maps.
Wann startet die 2. Beta? Für die anderen Playttformen Xbox One, Xbox Series, Steam und Battle.net geht es erst am 22. September los. Für Spieler auf der PlayStation ist das zweite Wochenende ein komplette Open Beta:
Xbox- / PC-Termine
Early Access: 22. – 23. September
Open Beta: 24. – 26. September
PlayStation
Open Beta 2: 22. – 26. September
Habt ihr noch kein Gameplay von Modern Warfare 2 gesehen, binden wir euch hier ein Video ein, das fast ein komplettes Level der Kampagne zeigt:
In dieser Woche stellen sich wichtige Weichen für Call of Duty. Nach zwei eher mageren Jahren mit abnehmenden Spielzahlen möchte man dieses Jahr wieder voll angreifen. Möglich sind auch einige überraschende Ankündigungen.
Für das erfolgreichste Shooter-Franchise der Welt ist 2022 ein entscheidendes Jahr und mit der CoD Next erklärt man uns Spielern, wie man wieder auf die Überholspur wechseln möchte. Schreibt in die Kommentare, wie eure Erwartungen aussehen.
Hacker benötigen ein wunderschönes Bild des Weltraums, um euch fiese Viren zu schicken. Doch wie funktioniert das überhaupt?
Online sind jede Menge Betrüger unterwegs, die am liebsten an euer Geld und eure Konten wollen. Manchmal sind die Hacker so schlimm, dass sogar ganze MMORPGs wegen Hacker abgeschaltet werden müssen.
Dabei nutzen die Betrüger jeden erdenklichen Trick, um an Daten heranzukommen. Ein Trick ist jetzt besonders fies, denn das Werkzeug dafür sieht erst einmal ziemlich harmlos aus.
Update, 13.09.2022: Wir haben den Artikel aktualisiert und angepasst.
Das Bild des modernsten Teleskops wird als Malware missbraucht
Um welches Bild geht es? Das James-Webb-Weltraumteleskop gilt als das modernste Teleskop seiner Art und wurde Ende 2021 in den Weltraum geschickt. Am 11. und 12. Juli 2022 wurden die ersten Bilder des Geräts der Öffentlichkeit gezeigt.
Doch genau eines dieser Bilder wird jetzt von Hackern genutzt, um euch Malware zu schicken. Das berichtet der Sicherheitsdienst Securonix in seinem Blog.
Wie funktioniert der fiese Trick? Hacker nutzen das Foto vom James-Webb-Teleskop, um Malware zu verbreiten. In der Bilddatei ist jedoch nicht das gefährliche, sondern der Code, der sich darin versteckt und den Virus herunterlädt und installiert.
Die Bilddatei wird unter anderem über Phishing-E-Mails in Form eines Microsoft Office-Anhangs oft mit dem Titel “Geos-Rates.docx” verbreitet. Der bösartige Anhang lädt die Malware, die im Bild versteckt ist, herunter und führt sie anschließend aus. Dafür müsst ihr aber aktiv das Makro öffnen, welches sich der Word-Datei steckt.
Besonders fies daran: Viele Antiviren-Scanner springen auf den Virus nicht an, weil er so elegant im Code der Bilddatei versteckt ist.
Hacker haben es regelmäßig auch auf Gamer abgesehen
Auch Gamer sind interessant für Hacker und Betrüger. Denn oft sind Spieleaccounts viele tausend Euro wert, wenn dort Charaktere mit wertvoller Ausrüstung liegen. Mit Digitalwährungen wie Bitcoin oder anderen Coins, die mittlerweile in viele Online-Games gelangen, werden solche Spiele für Betrüger immer interessanter.
Erst jüngst war Hackern ein großer Coup bei einem Pokémon-ähnlichem Spiel gelungen. Immerhin war hier über eine halbe Milliarde Euro gestohlen worden:
Das aktuelle Update “Veilbreaker” brachte einige Veränderungen in das MMO Warframe. Neben neuem Content gab es auch ein paar Balance-Anpassungen, mit denen die Spieler sehr unzufrieden sind.
Warframe ist ein kostenloser Looter-Shooter aus dem Jahr 2013 von den Entwicklern Digital Extremes. Die Steam-Reviews waren stets zum großen Teil positiv, zuletzt hatte das MMO 88 % positive Bewertungen. Doch in den letzten 30 Tagen sind nur noch 27 % der Reviews positiv.
Am 07. September erhielt Warframe das Update “Veilbreaker”, das überhaupt nicht gut bei den Spielern ankommt.
Was ist neu? Diese Veränderungen bringt das Update mit sich:
Die Story-Quest “Veilbreaker”. Um sie spielen zu können, müsst ihr allerdings die vorherigen Story-Quests abgeschlossen haben.
Mit dem Abschluss der Quest schaltet ihr neuen wöchentlichen Content frei, bei dem ihr Archon Scherben farmen könnt. Damit verbessert ihr eure Ausrüstung. Bei jedem der “Archon Hunts” gibt es eine Scherbe.
Es gibt keine Sniper- und Shotgun-Munition mehr, sondern nur noch primäre, sekundäre und schwere Munition.
Zahlreiche Waffen wurden generft, auch die Nahkampfwaffen.
Spieler reagieren negativ auf Nerfs und nerviges Grinding
Darum reagieren Spieler negativ auf das Update: Laut wütenden Steam-Reviews muss man, um den neuen Content spielen zu können, erstmal tagelang grinden. Warframe setzt jetzt anscheinend auf Caps beim Sammeln bestimmter Errungenschaften.
Somit könnt ihr täglich nur eine bestimmte Anzahl verdienen, weshalb ihr euch täglich einloggen müsst. Warframe habe dadurch den Charakter eines Mobile-Games erhalten.
Besonders negativ reagieren die Spieler aber auf den Nerf der Nahkampfwaffen, die zuvor am besten waren. Jetzt sind sie deutlich schwächer. Es gibt zwar neue Mods, um sie zu verbessern, doch auch diese erfordern wieder einen langen Grind.
Auch Nerfs der AoE-Waffen sowie die Reduzierung der maximalen Munition stören die Spieler in Warframe.
Das sagt die Community: Wir von MeinMMO haben ein paar Stimmen aus den Reviews eingefangen, um die Situation besser darzustellen:
Inspire schreibt: “Das Spiel sollte Nerframe heißen.”
Skilpadije schreibt: “Das war ein tolles Game und die 1300 Stunden waren es wert. Aber jetzt damit anzufangen würde sich nicht lohnen, lasst lieber die Finger davon.”
.exe schreibt: “Lauft! Jetzt!”
JamesVahn schreibt: “Nerf Nerf Nerf und more Nerfs kommen. Ich verstehe Digital Extremes einfach nicht. Sie wollen wohl nicht, dass Leute ein PvE Game genießen.”
Was sagt ihr zu dem Veilbreaker Update in Warframe? Seid ihr ebenfalls wütend, über die Nerfs und Veränderungen? Oder seid ihr zufrieden mit den Balance-Patches? Spielt ihr das MMO aktiv? Wie viele Spielstunden habt ihr? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!
Ein Pro-Spieler in Destiny 2 hat eine hitzige Diskussion in den sozialen Netzwerken losgetreten. Die Support-Exo „Die Göttlichkeit“ soll generft werden. Während viele Fans des Shooters den Vorschlag vehement ablehnen, findet sogar Urgestein „Datto“ die Idee nicht schlecht.
Er hat die Community gefragt, was sie von einem Nerf der Raid-Exo halten würden, da sie im Endgame viel zu stark sei. Dabei ging es ihm darum, dass die Exo-Waffe viele Bosskämpfe vereinfache. Jeder Hüter kann somit auch mit schlechter Zielsicherheit einem Boss Schaden zufügen. Das sollte, seiner Meinung nach, nicht so sein.
Durch diesen Vorschlag sind viele wutentbrannte Hüter auf Twitter gestürmt, um ihrem Unmut Luft zu machen. Während also der Großteil der Community sich dagegen stimmt, hat auch Datto, ein Urgestein aus der Destiny-Geschichte, eine Meinung zum Nerf-Vorschlag.
Viele Hüter wollen einen Nerf, aber wenige geben es zu
Wer ist Datto? Der Twitch-Streamer “Datto” ist ein langjähriges Mitglied der Destiny-Community. Schon in Destiny 1 war er präsent und wurde mitunter dafür bekannt, der Hüter zu sein, dem immer wenige Sekunden gefehlt haben, um ein World-First-Rennen zu gewinnen.
Aus diesem Grund ist Dattos Meinung für viele Hüter ein wichtiger und neutraler Standpunkt, denn man nicht außer Acht lassen sollte. Da die losgetretene Diskussion auf Twitter aufgeflammt ist, wollte auch der Twitch-Streamer seine Sicht der Dinge offenbaren.
Bei dem großen Reveal im Juni 2019 zur “neuen Ära” von Destiny war DeeJ nicht da – seinen Part übernahm YouTuber Datto (rechts).
Was sagt Datto? Datto teilt in seinem Video die Diskussion in zwei Teile auf. Der erste Teil bezieht sich auf die Sicht der Hüter, die sich dagegen sträuben. Der zweite Teil bezieht sich auf seine Meinung. Im Grunde stellt er den Vorschlag von Profi Saltagreppo als “ein Problem der Reichen” hin.
Salt, genauso wie andere Pro-Spieler, gehören zur Minderheit. Auch sie haben Ansprüche und Wünsche, doch wie Datto in seinem Video sagt “interessiert es die Community nicht”.
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Der Großteil der Destiny-2-Spieler sind keine Schwitzer oder Talente, die Raids in einer Stunde meistern. Es sind Teilzeit-Hüter, die gelegentlich einen Raid pro Woche hinbekommen. Die Göttlichkeit hilft eben den Spielern schneller durch Endgame-Content zu kommen, die es schwerer haben konstanten und guten Schaden zu bewirken.
Das kann Datto verstehen, doch trotzdem ist er für eine Anpassung der Waffe – Er hatte nur nie die Lust gehabt es auszusprechen. Viele Hüter sehen ihm zufolge “den Wald vor lauter Bäumen nicht” und verstehen nicht die Problematik, die dieses Gewehr schafft, so der Streamer.
Doch wozu sollte er es aussprechen, um dann in sinnlose Diskussionen verwickelt zu werden, die nur seine Kraft rauben. Er sei nicht mehr der Jungspund aus 2016 und hat sich deshalb dagegen entschieden, seinen Nerf-Vorschlag publik zu machen.
Datto ist nicht der einzige mit dem Verlangen des Nerfs: Datto selbst meint, er kenne viele Destiny-Hüter, die auch für einen Nerf wären, doch wegen der Community und ihrer Reaktionen sei es unmöglich, diese Vorschläge zu nennen, ohne in der Luft zerrissen werden.
Die Community liebt eben Dinge, die das Kämpfen leichter machen. Alle Änderungen, die das verhindern und etwas Schwierigkeit ins Spiel bringen, werden von den Fans gleich mit Unmut zu gehäuft. Daran sei Bungie schuld, meint Datto, denn sie knuddeln die Hüter lieber als ihnen den Weg zum Loot schwerer zu machen.
Ob die Göttlichkeit nun generft wird oder nicht, bleibt dem Entwicklerteam überlassen. Sollte sich jedoch Bungie dafür entscheiden, wird die Community die Änderung nicht mit Freude empfangen, soviel steht fest.
Was haltet ihr von Dattos Meinung? Findet ihr auch, es ist nur ein “Problem der Reichen” und Bungie sollte das Gewehr in Ruhe lassen? Lasst es uns gerne in den Kommentaren erfahren!
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Im Februar 2015 erschien der First-Person-Shooter Evolve für Xbox One, PC und PS4. Evolve gilt als einer der schlimmsten Gaming-Flops der letzten 10 Jahre – dabei hatte der asymmetrische Shooter viele Fans vollends überzeugt. Der ehemalige Chef der Firma hinter dem Spiel, Christoph Hartmann, blickt jetzt auf Evolve zurück und räumt 2 schwere Fehler ein: Ein billiges, schnell hingeklatschtes PvE und die Entscheidung, das Spiel nicht „Free2Play“ anzubieten. Und irgendwie ist Titanfall dran Schuld.
Die Spielerzahl von Evolve auf Steam war von Beginn an niedrig, mit um die 9000 im Schnitt. Und die Spieler waren unheimlich schnell weg. Schon 3 Monate nach Release, im Mai 2015, hatte Evolve, noch 710 Spieler im Schnitt online.
Der ehemalige 2K-Boss sagt, er hatte von Beginn an “Druck von oben” – Angst, dass es floppt
Wer spricht da jetzt? In einem Interview mit GameSpot erklärt Christoph Hartmann das Scheitern von Evolve. Hartmann ist heute der Boss von Amazon Games, damals war er der „President von 2K Games“, also für Evolve verantwortlich.
Hartmann erzählt, man hatte das Spiel nach dem Konkurs von THQ bei einer Auktion erworben und hatte schon früh „Druck von oben“.
Die obere Etage fürchtete offenbar, das neue Spiel der “Left 4 Dead”-Leute werde ein Flop.
Boss hoffte auf Titanfall – Aber das zeigte: Only-PvP geht nicht auf Xbox One, PS4
Das war der 1. große Fehler: Evolve war eigentlich als reines PvP-Spiel gedacht. Hartmann sagte, damals dachte man, das neue Spiel Titanfall würde jetzt beweisen, dass man ein reines PVP-Spiel auf den Konsolen PS4 und Xbox One verkaufen könnte. Das hatte er zumindest gehofft.
Doch in der Realität, versuchte Titanfall PvP zu verkaufen und es hätte „nicht so richtig“ geklappt, also musste Hartmann seine Pläne kurzfristig verändern.
Das Spiel war nur PvP und ich hatte das Gefühl wir müssten PvE dazu packen, weil es sich sonst nicht verkaufen würde. Titanfall hat versucht „Nur PvP“ zu verkaufen und es hat nicht so richtig geklappt. Ich hatte gehofft, dass Titanfall beweisen würde, dass man ein reines PvP-Spiel auf Konsolen verkaufen haben. Aber es hat so ziemlich das Gegenteil bewiesen.
Also machten wir eine billige PvE-Version, die wir nie hätten machen sollen.
Christoph Hartmann, damals President of 2k Games
Was war der 2. große Fehler? Die große Kritik an Evolve war damals das Preis-Modell: Denn das Spiel erschien zum Vollpreis, bot aber Jäger und Monster als kaufbare DLCs an. Das wurde dem Spiel letztlich zum Verhängnis. Heute sieht das Hartmann auch so:
Die richtige Entscheidung wäre es gewesen, das Spiel von Beginn an Free2Play zu machen. Es wäre eine mutige Entscheidung gewesen – aber ich schaute auf die Zahlen und dachte, wir müssen eine bestimmte Nummer erreichen … ich hab es nicht gemacht. Es wäre eine mutige, aber richtige Entscheidung gewesen.
Christoph Hartmann, damals President of 2k Games
Falsches Preis-Modell und dann kam die Todesspirale
Das steckt dahinter: Evolve ist ein tragischer Fall eines Spiels mit unheimlich viel Potenzial, das durch diese Fehlentscheidungen gescheitert ist: Vor allem das Preis-Modell erwies sich als fataler Fehler.
Denn bei dem Spiel hatten viele, als sie Trailer sahen und das Konzept hinter Evolve verstanden, den Eindruck: Evolve wird ein Free2Play-Spiel, bei dem man sich Helden, Monster und Kosmetika entweder verdienen oder optional dazukaufen kann – wie bei League of Legends. So wäre es die damals und heute übliche Konvention gewesen für eine Art von “Hero-Shooter”.
Als Vollpreis-Titel plus kaufbare DLCs löste es aber eine sehr negative Reaktion bei vielen Spielern aus.
Dann setzte, wie bei Multiplayer-Spielen üblich, eine Art Todesspirale ein: Neue Spieler blieben aus, die Stammspieler wurden immer besser, der Einstieg wurde immer schwerer, irgendwann dauert die Match-Suche zu lange und dann gilt das Spiel als totaler Flop, den niemand mehr kaufen will.
Einen Meinungs-Artikel zum Untergang des Spiels, aus der damaligen Sicht, lest ihr hier:
Im MMORPG Tower of Fantasy ist nicht nur euer Level wichtig, sondern auch der KK-Wert. Wir von MeinMMO erklären euch, was das ist und wie ihr den Wert erhöht.
Ihr könnt das Maxlevel erreichen, doch wer nicht auf den KK-Wert achtet, wird trotzdem nicht allzu gut in Tower of Fantasy sein. Es ist daher wichtig, die Zahl im Auge zu behalten und zu wissen, wie man sie erhöht.
Was ist der KK-Wert? Bei dem Wert handelt es sich sozusagen um euren Gear Score. Auf Englisch wird er mit CS abgekürzt, was für “Combat Score” steht, auf Deutsch ist es die “Kampfkraft”.
Der KK-Wert fasst zusammen, wie stark euer Charakter insgesamt ist. Er summiert sich aus dem Level, euren ausgerüsteten Waffen und eurer Ausrüstung.
Um euren Suppressor erhöhen zu können, muss euer Charakter ab einem gewissen Suppressor-Level einen bestimmten KK-Wert überschreiten. Euer Suppressor gewährt euch Schutz vor Strahlung und ist daher essenziell in Tower of Fantasy.
Ohne diesen Schutz könnt ihr bestimmte Gebiete zwar betreten, erleidet aber alle paar Sekunden Schaden. Das MMORPG zwingt euch damit quasi dazu, euch um euren KK-Wert zu kümmern.
Ablesen könnt ihr den KK-Wert entweder unter “Charakter”, wo er zwischen eurer Stufe und den Stats steht, oder im Reiter “Rucksack” unten links.
Achtet auf die Matrizen in euren Waffen. Jede Waffe sollte mit 4 Matrizen ausgestattet sein, am besten bereits mit den violetten. Die Matrizen könnt ihr ebenfalls leveln, was dringend nötig ist, um eure KK zu erhöhen.
Verbessert die Slots eurer Ausrüstung. Bei Slots mit höheren Stufen erhöht sich eure KK und jeder ausgerüstete Gegenstand nimmt dann automatisch die Stufe an.
Die Ausrüstung selbst könnt ihr ebenfalls verbessern, solltet damit allerdings warten, bis ihr die violetten Gegenstände besitzt. Wenn ihr sonst die Ausrüstung wechselt, bleibt die Stufe nicht erhalten, sondern geht verloren. Wer abwartet, spart viele Materialien.
Wenn ihr euren Suppressor verbessert, erhöht sich ebenfalls eure KK.
Konnte euch der Artikel dabei helfen, eure KK zu erhöhen? Welchen Wert habt ihr bereits erreicht und auf welchem Level seid ihr? Wie hoch ist euer Suppressor? Habt ihr schon violette Ausrüstungsgegenstände erhalten? Schreibt es uns gerne in die Kommentare, hier auf MeinMMO!
Der einstige “King of Kong”, Billy Mitchell, ist in Ungnade gefallen. Nachdem Zweifel an der Authentizität seiner Rekorde laut geworden waren, wurden seine Erfolge von den Bestenlisten gestrichen. Seitdem tobt ein Rechtsstreit mit der Organisation Twin Galaxies, welche die Bestenlisten verwaltet. Nun sind neue Details öffentlich geworden.
Als Gaming noch in den Kinderschuhen steckte und es den Begriff E-Sports so noch gar nicht gab, drehte sich bei Spielern von Arcade-Titeln wie Space Invaders, Frogger oder Pac-Man alles um den Highscore. Im Jahr 1982 kam der Amerikaner Walter Day auf die Idee, eine überregionale Bestenliste zu schaffen.
Kurz darauf rief er das Twin Galaxies National Scoreboard ins Leben. Die Gründung der ersten professionellen Videospielmannschaft, dem U.S. National Video Game Team, folgte kurz darauf. Größere Aufmerksamkeit erlangte Twin Galaxies schließlich als Veranstalter eines Arcade-Turniers, welches durch eine Cover-Story im LIFE-Magazin begleitet wurde.
Bei diesem Turnier traten die besten Spieler verschiedener Arcade-Titel gegeneinander an. Auch Billy Mitchell trat hier zum ersten Mal in Erscheinung. Bei seinem ersten Auftritt auf einer großen Bühne machte er gleich von sich Reden, indem er viele seiner Konkurrenten im direkten Vergleich besiegte.
Viele alte Spiele wie Donkey Kong werden heute noch aktiv gespielt. Bei einigen alten MMORPGs sieht das ähnlich aus:
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Billy Mitchell, der “King of Kong”
Mitchell ist der Prototyp eines exzentrischen Gamers. Seine Markenzeichen sind sein Look und seine ausgefallenen Krawatten. Falls er grade mal nicht mit einem seiner Rekorde angibt, versucht er seine eigene Chili-Sauce unter die Leute zu bringen. Wenn man ihn überhaupt mit jemandem vergleichen kann, dann nur mit Ikonen wie Tiger Woods oder Obi-Wan Kenobi.
Immerhin war er aber auch der erste Spieler, der in Pac-Man ein perfektes Spiel ablieferte. 1999 gelang es ihm, alle 256 Level zu meistern und 3.333.360 Punkte zu erzielen. Keine leichte Sache: Denn der Kill-Screen, den man als Spieler beim letzten Level angezeigt bekommt, macht es nahezu unmöglich, das Spiel erfolgreich abzuschließen. Für diese Errungenschaft verlieh im Twin Galaxies den Titel „Gamer des Jahrhunderts“.
Mit 933.900 Punkten knackte er den Highscore von Donkey Kong (twingalaxies.com), nur um kurz darauf von einem Kontrahenten überboten zu werden.
Doch Mitchell meldete sich mit einer VHS-Aufzeichnung zurück, die beweisen soll, dass er in einer Runde Donkey Kong 1.047.200 Punkte erreichte (via guinnessworldrecords.com). Obwohl er erneut als Rekordhalter ausgezeichnet wurde, stehen seine Video-Tapes jetzt in der Kritik.
Wollt ihr etwas mehr über die kontroverse Figur Billy Mitchell wissen, schaut in folgendes YouTube-Video rein:
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Hat der Rekordhalter geschummelt? 2018 wurde Mitchell vorgeworfen, bei seinen Rekordversuchen betrogen zu haben.
Experten beschuldigen ihn, nicht auf der originalen Hardware gespielt zu haben. So soll Mitchell den MAME (Multiple Arcade Machine Emulator) verwendet haben (via mamedev.org). In der Folge wurden ihm einige seiner Rekorde aberkannt.
Billy Mitchell und Twin Galaxies befinden sich deshalb aktuell in einem Rechtsstreit. Ein Gericht in Kalifornien soll nun klären, ob er bei seinen Rekordversuchen geschummelt hat (via kotaku.com).
Billy Mitchell streitet alle Anschuldigungen gegen seine Person vehement ab. Er sieht sich als Opfer einer Verschwörung durch die aktuelle Leitung von Twin Galaxies.
Aus den Gerichtsunterlagen erfahren wir einige kuriose Details:
So soll der Hausarzt von Billy Mitchell diesem die Behandlung verweigert haben, als er erfuhr, dass Mitchell bei Donkey Kong betrogen habe.
Er habe durch die Aberkennung seiner Rekorde finanzielle Einbußen erfahren, unter anderem, weil ihn keiner mehr zu Videospiel-Festivals einlädt. Mitchell behauptet außerdem, er sei durch die Berichterstattung emotional traumatisiert.
Gleichzeitig weigert Mitchell sich aber auch weitere Beweise für die Echtheit seiner Rekordversuche vorzubringen. Kritischen Fragen weicht er aus und an manche Details will er sich gar nicht erst erinnern können.
Wie der Prozess ausgeht, ist derzeit noch völlig offen. Was haltet ihr vom “King of Kong”? Sollten Rekorde nur Gültigkeit haben, wenn sie auf der originalen Hardware erspielt wurden? Oder ist der Einsatz von Emulatoren grundsätzlich in Ordnung? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.
Was ist Call of Duty: Next? Unter dem Begriff Call of Duty: Next stellt Publisher Activision das neue Call of Duty: Modern Warfare II sowie die Zukunft des populären Battle-Royale Warzone vor. Darunter auch die Mobile-Version von Warzone. Ihr seht im Livestream Gameplay und könnt euch bald darauf auch auf die Beta von Modern Warfare II freuen.
Große Live-Show mit Jules und CoD-Experten
Wann geht es los? Das Call of Duty: Next-Event wird am 15. September um 19 Uhr stattfinden. Unser Livestream startet schon um 18:30 mit einem Vorab-Gespräch. Ihr könnt die ganze Show live auf unserem Twitch-Kanal MAX – Monsters & Explosions mitverfolgen.
Wer ist alles dabei? Moderator des Events bei uns ist Jules, doch er ist nicht allein im Stream: die beiden CoD-Experten Riirex und Raptor sind ebenfalls mit am Start. Die zwei kennen sich bestens mit CoD-Spielen aus und geben nach der Show ihre Expertenmeinung zum gezeigten Gameplay zum besten. Ihr könnt euch also auf fundierte Meinungen und viel Kompetenz im Stream freuen.
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Was hat es mit den neuen CoD-Spielen auf sich? Call of Duty: Modern Warfare II ist das heiß ersehnte, kommende CoD-Spiel für das Jahr 2022. Es soll bereits am 28. Oktober 2022 erscheinen und stammt vom Entwickler Infinity Ward. Die steckten schon hinter den bisherigen Modern Warfare Spielen, darunter das beleibte Game von 2019. Der Release für PC, PS4, PS5, Xbox One und Xbox Series X/S ist bestätigt und auch auf Steam soll es das neue CoD wieder zum Zocken geben. Wer also diese Plattform bevorzugt, wird noch mehr Grund zur Freude haben.
Im Spiel geht es dieses Mal nicht nur gegen Terroristen, sondern auch gegen ein südamerikanisches Drogen-Kartell. Wilde Kämpfe im Dschungel sind also auch dabei. Mit dabei sind aus dem Vorgänger bekannte Figuren, darunter der bärbeißige Captain Price oder Hauptfigur Simon “Ghost” Riley mit seiner coolen Schädelmaske. Im Stream seht ihr am 15. September aber den Multiplayer-Modus mit verschiedenen 6v6-Maps, der seit jeher der Kern jedes CoD-Spiels ist. Damit Cheater keine Chance haben, wird auch hier wieder das mächtige Anti-Cheat-Tool Ricochet implementiert.
Am 16. September startet die erste Beta-Phase für CoD: Modern Warfare II. Sie geht bis zum 20. September. Eine weitere Phase wird es vom 22. bis zum 26. September geben. Die Open-Beta startet erst am 24. und endet wieder am 26. September.
Dazu kommt noch die Neuauflage der Warzone, dem Battle-Royale-Standalone von Call of Duty. Auch dieses heiß ersehnte Spiel soll auf dem Event gezeigt werden. Für die neue Version wurde eine komplett neue Engine entwickelt und das Spiel von Grund auf neu aufgebaut. Mit dabei sind unter anderem ein neuer Sandbox-Modus, ein überarbeitetes Progressionsystem und eine Einbindung in Modern Warfare II. Weitere Informationen und Fakten zu Call of Duty: Modern Warfare II findet ihr hier.
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Für die meisten Streamer ist eine Sperrung ein großes Problem. Ihnen gehen wichtige Einnahmen verloren oder sie müssen im Fall eines Perma-Banns auf einer neuen Plattform nochmal neu anfangen. YouTube-Star Ludwig Ahgren (27) legte es nun aber gezielt auf eine Sperrung an.
Um wen geht es?
Ludwig Ahgren, der online meist nur unter seinem Vornamen auftritt, wechselte 2021 von Twitch zu YouTube und hat dort 3,4 Millionen Abonnenten
Auch bei der Konkurrenz von Twitch sind Banns keine Seltenheit – für manche Streamer waren sie sogar der ausschlaggebende Faktor, um zu YouTube zu wechseln.
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Um welchen Bann geht es? Der YouTuber Ludwig legte es in einem Stream vom 12. September ganz gezielt auf einen Bann an. Sein Ziel war es, binnen 90 Sekunden gesperrt zu werden. Im Dezember 2021 hatte er es bereits geschafft, nur 3 Tage nach seinem Wechsel von Twitch auf YouTube gesperrt zu werden.
Wie hat Ludwig den neusten Bann provoziert? Nach einer kurzen Beratung mit seinen Zuschauern startete der Streamer einen Timer und legte los. Ludwigs Strategie bestand darin, urheberrechtlich geschütztes Material auf YouTube zu suchen und mit tausenden seiner Zuschauer zu teilen.
Nach einigen missglückten Versuchen mit Taylor Swift, K-Pop und dem Ohrwurm „Babyshark“ hatte Ludwig einen ersten Erfolg mit Versuch Nummer 4 und erhielt eine Copyright-Warnung.
Beim fünften Versuch fand Ludwig schließlich die Gewinner-Kombination: Er beschallte seine Zuschauer mit dem Naruto-Intro „Fighting Dreamers“ und ließ parallel ein Highlight-Reel eines Fußballmachtes zwischen den beiden italienischen Vereinen Juventus Turin und US Salernitana laufen.
Im Stream ist noch zu hören, wie Ludwig verkündet, eine noch bessere Idee zu haben, dann ist nach 91,61 Sekunden abrupt Schluss und eine Benachrichtigung von YouTube wird eingeblendet.
Während im Stream nur die Meldung angezeigt wurde, dass der Stream nicht verfügbar sei, wird beim Versuch, das VoD zu öffnen klar, dass eine Urheberrechtsverletzung der Grund für den Bann war.
Ludwig feiert seinen Erfolg auf Twitter, aber nicht alle sind zufrieden
So reagierte Ludwig auf seinen Bann: Der Streamer verkündete seinen Erfolg auf Twitter und behauptete, den Weltrekord für den schnellsten Bann auf YouTube aufgestellt zu haben. Doch das zweifelten einige Zuschauer an.
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Das kritisierten die Zuschauer: Einige Twitter-Nutzer hielten die Sperrung für einen Fake. Sie teilten einen Screenshot, der beweisen soll, dass Ludwig lediglich ein Bild der Sperr-Benachrichtigung in seinem eigenen Stream eingeblendet habe. Darunter sei nämlich noch seine Kamera zu sehen.
Andere zweifelten ebenfalls an der Authentizität des Weltrekords: So gebe es viele Accounts, die bereits bei ihrer Erstellung wegen des Profilbilds oder Usernamen gesperrt würden, der Versuch sei also weit entfernt von einem Weltrekord.
Manche Fans witzelten bereits, sie könnten es kaum erwarten, Ludwig nach seiner Sperrung wieder auf Twitch zu sehen (via Twitter).
Wie seht ihr das Ganze? Wurde hier Geschichte geschrieben oder zählt der Versuch nicht? Lasst uns gerne einen Kommentar mit eurer Meinung da.
Ludwig wechselte 2021 mit einem Exklusivertrag zu YouTube, seitdem folgten immer mehr ehemalige Twitch-Stars dem Ruf der roten Plattform. Doch einer der ganz Großen von Twitch sagt, sie hätten einen riesigen Fehler gemacht.
Diablo 4 hat noch eine lange Zeit vor sich, bis ihr anfangen könnt, neue Dämonen zu metzeln. Doch nun sind schonmal neue Leaks aufgetaucht, darunter Cinematics und Schauspieler in hautengen Anzügen. Wir zeigen euch, was dran ist.
Was sind das für Leaks?Diablo 4 muss noch einige Zeit in Entwicklung verbringen, bevor neue Helden das Schlachtfeld der Engel und Dämonen durchstreifen können. Doch ihr werdet in der Zwischenzeit nicht komplett im Dunkeln gelassen – neue Infos in Form von Leaks wurden veröffentlicht.
Es handelt sich um fünf Videos, die auf Diablo 4 bezogen sind. Drei davon sind “Motion Capturing”-Aufnahmen und bei den letzten beiden Videos handelt es sich um ein Cinematic sowie eine Ingame-Aufnahme, die Spieler wahrscheinlich am Anfang ihrer Reise anschauen und miterleben dürfen.
SPOILERWARNUNG und wichtige Infos: Die Videos wurden von der russischen Plattform genommen. Das heißt, dass die Links nicht mehr funktionieren. Sollten neue auftauchen, werden wir sie für euch einbetten.
Seid zusätzlich gewarnt, denn im folgenden Beitrag sind Leaks zu Diablo 4 ausgeschrieben. Wenn ihr euch nicht spoilern lassen wollt, hört lieber auf zu lesen.
Solltet ihr noch kein offizielles Gameplay zu Gesicht bekommen haben, ist hier ein Video dazu:
Video starten
Nicht die erste undichte Stelle bei Blizzard
Alle Leaks im Überblick: Bei den Leaks handelt es sich um Videos, die aktuell auf der Seite “Rutube” kursieren. Die Links zu diesen Videos findet ihr hier:
Was sagt die Community? Die Community auf reddit ist zwiegespalten. Zum einen freuen sich User wie Vagrant Shadow und meinen: „Ich hoffe wirklich, dass dieses Spiel gut wird. Diablo ist ein Franchise, das ich seit dem ersten Spiel geliebt habe, und es sieht so aus, als könnte es großartig werden, aber tief im Inneren habe ich immer noch Angst davor, wie Blizzard es vermasseln könnte.“
SPOILERWARNUNG: In dieser Box findet ihr Stimmen der Community zu den Leaks. Falls ihr keine Lust auf Informationen über Diablo 4 in seinem Frühstatus erfahren wollt, solltet ihr die Box nicht aufklappen.
“Verdammt, eine der durchgesickerten Zwischensequenzen scheint sogar der Vorlauf zum letzten Bosskampf zu sein. Die Art und Weise, wie die Kamera von Lilith weg und in die Vogelperspektive schwenkt, scheint wie ein Übergang ins Gameplay zu sein. Hier gibt es tatsächlich einige ziemlich heftige Spoiler. Wenn ihr euch für die Story interessiert.” – sagt Razhork zu den Leaks
“Was ist der rote Bereich, in den Lilith hineingeht, nachdem sich die Tür mit dem Schlüssel geöffnet hat? Hölle? Und wer ist der Typ, der in der Rüstung blutet, die sich öffnet?” – fragt sich Derpazoid69
“War Inarius nicht irgendwo so eingesperrt? Dachte, das könnte der Ort sein, wo sie hingeht, um ihn zu befreien. Der Dude war schließlich ihr Ehemann.” – Antwortet VruceBillis auf Derpazoid 69
Zum anderen fragen sich einige, was bei Blizzard los ist. Es tauchen viele Leaks für verschiedene Spiele der Firma auf und diese sind nicht so klein, dass man sie ignorieren könnte. Overwatch 2, World of Warcraft und nun Diablo 4 – sogar mit detaillierten Aufnahmen.
Fans vermuten sogar in ihrer Analyse, dass es sich in einem der Videos um einen Boss handelt, den Spieler im späteren Verlauf der Story bezwingen müssen.
Trotz der Spoilergefahr werden die Videos laut reddit aber dennoch auf jedes erdenkliche Detail auseinander genommen. Man merkt, dass die Diablo-Fans wirklich gespannt auf den vierten Teil sind.
Was haltet ihr von den Leaks? Lasst es uns in den Kommentaren erfahren!
Meta hatte für Facebook ein Team, welches sich um negative Auswirkungen der Firma kümmern sollte. Dabei ging es sowohl um Hardware als auch um Softwarelösungen. Doch jetzt hat Meta das Team aufgelöst.
Soziale Netzwerke wie Facebook können soziale Auswirkungen haben. Meta, die Firma hinter Facebook, hatte aus diesem Grund ein Team eingerichtet. Das sollte mögliche negative Auswirkungen der eigenen Produkte ansprechen.
Doch jetzt hat man das Team aufgelöst, möchte die Arbeit des Teams aber anderweitig weiterführen.
Team sollte sich um „potenzielle Nachteile der Produkte“ kümmern
Was war das genau für ein Team? Meta (damals noch Facebook) hatte das „Responsible Innovation Team“, was soviel heißt wie „Team für verantwortungsvolle Innovationen“ eingerichtet, um potenzielle Nachteile der Produkte des Unternehmens anzugehen.
Das Team wurde nach der US-Präsidentschaftswahl 2016 eingerichtet, denn hier waren große soziale Netzwerke auch als Instrument für die Wahl eingesetzt worden. Hier hatte man wohl damals bei Facebook/Meta Verbesserungspotential gesehen.
Das Team hatte etwa die Aufgabe, ethische Bedenken im Zusammenhang mit den Produkten der Firma zu untersuchen und ob wirklich alle Personen, die diese Dienste nutzen, am Ende auch gleich gleichberechtigt seien.
Team wird aufgelöst, Arbeit soll aber weitergeführt werden
Was ist jetzt passiert? Meta hat erklärt, dass man das Ethik-Team jetzt aufgelöst habe. Das berichtet das Wall Street Journal. Die Mitarbeiter werden jedoch nicht entlassen, sondern sollen an anderen Positionen weiter arbeiten. Die Kommission selbst werde es aber nicht mehr geben.
Warum wurde das Team aufgelöst? Meta macht hierzu keine klare Aussage. Ein Sprecher erklärte jedoch, das Unternehmen sei der Ansicht, dass seine Ressourcen für sicheres und ethisches Produktdesign besser in themenspezifischere Teams investiert werden könnten.
Andere vermuten, dass die Kommission vielleicht zu genau in ihrer Arbeit gewesen sei. So spottet etwa das Online-Magazin PCGamer, „Meta entlässt das interne Team, auf die Frage ‚Sind wir [etwa] die Bösen?‘, und meint damit, dass Meta vielleicht gar nicht die umfangreiche Kritik des Teams hören wollte.
Weitere News rund um Social Media und Co: Ihr sucht weitere spannende News zum Thema Social Media? Ein großes Thema ist aktuell das Metaverse. Und der Chef von Steam hat es sich nicht nehmen lassen, zu erklären, was er davon hält:
Es wird in FIFA 23 neue Ikonen geben: Gleich drei neue Legenden wurden vorgestellt. Doch mit einer der Karten sind einige Spieler unzufrieden.
Was sind Ikonen in FIFA 23? Die “Ikonen”-Karten sind besondere Karten für Legenden vergangener Tage. Sie bringen nicht nur sehr gute Werte mit, sondern haben auch den Vorteil, starke Chemie-Verbindungen für eure Mannschaften in Ultimate Team mitzubringen. Das gilt auch im neuen Chemie-System von FIFA 23.
Zum Release von FIFA 23 werden wieder neue Ikonen dazukommen. Drei Legenden wurden nun inklusive Ratings vorgestellt.
Gerd Müller ist eine Ikone in FIFA 23
So stark wird Gerd Müller in FIFA 23
Das ist Gerd Müller: Der “Bomber der Nation” ist eine deutsche Fußball-Legende und hielt mit 40 Treffern jahrelang den Rekord für die meisten Bundesliga-Tore in einer Saison, bis er 2021 von Robert Lewandowski überholt wurde (41 Treffer).
Bei der Gesamtzahl liegt der Weltmeister von 1974 aber immer noch vorne: 365 Tore in 427 Partien schoss Müller, was Lewandowski nach seinem Wechsel zum FC Barcelona wohl nicht mehr aufholen wird. Zudem schoss Müller 68 Tore in 62 Länderspielen, wurde bei der WM 1970 der Torschützenkönig und erhielt ebenso 1970 den Ballon d’Or für den besten Spieler der Welt.
Das ist Jairzinho: Schaut man nur auf die Ikonen-Werte auf den Karten, ist eigentlich jetzt schon klar, dass Jairzinho einer der begehrtesten Spieler in FIFA 23 sein wird. Eine schnelle, dribbel- und Abschlussstarke Ikone aus Brasilien? Diese Faktoren hoben schon Spieler wie Ronaldo, Pelé oder Garrincha in den FIFA-Olymp.
Im echten Leben wurde Jairzinho 1970 Weltmeister mit der brasilianischen Nationalmannschaft, schoss dabei in jedem einzelnen Spiel des Turniers ein Tor. Der Angreifer wird in FIFA 23 ein extrem spannender Offensivspieler werden – aber sicherlich auch ziemlich teuer.
Xabi Alonso – Ist die Ikonen-Karte in FIFA 23 zu schwach?
Sind Xabi Alonsos Werte zu schwach für FIFA 23?
Das ist Xabi Alonso: Xabi Alonsos aktive Karriere ist noch gar nicht so lang her, dementsprechend dürften noch viele sein Spiel in Erinnerung haben. Alonso glänzte als grandioser Mittelfeldspieler, mit dem Auge für den perfekten Pass in die Spitze.
Gleich zwei Mal wurde Xabi Alonso Europameister, einmal Weltmeister mit Spanien. Er holte zwei Mal die Champions League, einmal mit Liverpool, einmal mit Real Madrid. Danach verbrachte er noch drei Jahre beim FC Bayern, die allesamt mit der deutschen Meisterschaft endeten.
Die Titel-Liste von Xabi Alonso ist lang. Doch mit seinen neuen FIFA-Werten sind einige Fans nicht zufrieden. Im FIFA-Subreddit gibt es Sorge, dass Alonso durch die niedrigen Geschwindigkeits-Werte quasi nutzlos in FIFA 23 werden könnte. Und auch seine Pass-Werte sehen die Spieler als zu niedrig an.
“Sie haben Alonsos Stats echt in den Dreck gezogen”, findet ein User (via reddit).
“Goretzkas Gold-Karte ist wortwörtlich besser als jede von Alonsos Karten” kommentiert ein anderer (via reddit).
“So sehr ich Xabi als Spieler geliebt habt, alle 3 dieser Karten werden innerhalb eines Monats veraltet sein” (via reddit).
“Mein Junge Xabi ist so schlecht gemacht worden! Wenn man ihn (oder Shearer/Inzaghi/Trezeguet/Scholes usw.) schon so langsam macht, dann sollte man wenigstens ihr Hauptattribut auf 90+ setzen. Der alte Alonso hatte nur 85? Als ob!”, kritisiert ein anderer User die Pass-Werte von Alonso (via reddit).
Video starten
Einige User erwähnen noch, dass sich die Passwerte aus verschiedenen Stats zusammensetzen, und eine gute Chance besteht, dass Alonso bei Stats wie langen und kurzen Pässen sehr gute Werte hat, während andere Teilwerte den Schnitt runter ziehen.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Karte im Spiel letztlich spielt. Allerdings gab es in der Vergangenheit schon einige Ikonen, die in FIFA aufgrund ihrer Stats kaum an ihre fantastischen Leistungen im echten Leben herankamen. Möglich, dass dies auch bei Alonso der Fall ist.
Die Odyssey Magnavox gilt als erste kommerzielle Spielekonsole der Welt und ist sicherlich den Wenigsten bekannt. MeinMMO stellt euch die erste Konsole der Welt vor und erklärt euch, was sie besonders gemacht hat.
In Zeiten von 4k-fähigen Konsolen, wie der PlayStation5 oder der Xbox Series X, die mit super schnellen SSDs und enorm leistungsfähigen Prozessoren bestückt sind, ist kaum noch vorstellbar, wie unfassbar bescheiden die Anfänge von Spielekonsolen eigentlich waren.
Denn für wen aus heutiger Sicht bereits die Atari 2600 wie ein krudes Stück Hardware und ein Relikt aus einer fernen Vergangenheit wirkt, wird schockiert sein, wie unfassbar minimalistisch erst recht die erste für den Heimgebrauch gedachte Spielekonsole der Welt, die Odyssey, war.
Diese wurde unter der Leitung von Ralph Baer entwickelt und anschließend in etwas modifizierter Form von dem Elektronikhersteller Magnavox produziert.
[toc]
Die erste Spielekonsole überhaupt: die Odyssey von Magnavox
Wie entstand die Magnavox Odyssey? Vielleicht sagt manchen von euch der Name Ralph Baer ja sogar etwas; schließlich gilt dieser als „Vater der Videospiele“. Bereits 1966 entwickelte der in die USA emigrierte und studierte Fernsehtechniker den Prototypen der späteren ersten Konsole, die sogenannte „Brown Box“. Mit diesem Zusatzgerät für Fernseher hatte er den Anspruch, interaktive TV-Spiele für jeden Haushalt zugänglich machen.
Der Prototyp der Odyssey, die sogennante „Brown Box“
Im Januar 1971 erfolgte dann die Lizenzierung der Brown Box an Magnavox, einem der damals größten Hersteller von Fernsehgeräten. Die dortigen Ingenieure modifizierten den Prototypen ein wenig, um vor allem die Herstellungskosten zu senken, während die Spielideen von Baer und seinem Team im Großen und Ganzen übernommen wurden. Dazu zählten beispielsweise ein Verfolgungs- und ein Ping-Pong-Spiel.
Bereits im Frühjahr 1972 wurde die modifizierte Brown Box dann unter dem Namen Odyssey als erste kommerzielle Spielekonsole der Öffentlichkeit in den USA vorgestellt.
Bei dieser Präsentation war unter anderem auch der spätere Gründer von Atari, Nolan Bushnell, anwesend, der sich von eben jenem Ping-Pong-Spiel „inspirieren“ ließ. Später veröffentlichte er eine eigene Variante, die als „Pong“ in die Geschichte einging und einen saftigen Rechtsstreit mit Magnavox nach sich zog.
Bereits ab September desselben Jahres war die Konsole zunächst ausschließlich bei Magnavox-Fachhändlern und zu einem damaligen Preis von 99,95 $ erwerbbar – das entspräche heute etwas mehr als 600 €. Begleitet wurde die Markteinführung der neuartigen Konsole von einer groß angelegten nationalen Werbekampagne. Diese verfehlte ihre Wirkung offenbar nicht, da die Odyssey schon nach kurzer Zeit zu einem echten Kassenschlager wurde und bereits ab 1973 auch in Europa auf den Markt kam. So konnte man die in „Odyssee“ umbenannte Konsole beispielsweise auch ab Oktober dieses Jahres in der Bundesrepublik Deutschland kaufen.
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US-amerikanischer Werbefilm für die Magnavox Odyssey aus dem Jahre 1972
Im Mai des Jahres 1975 stellte Magnavox die Produktion nach geschätzt etwa 350.000 verkauften Einheiten ein, da kurz zuvor bereits mit der Herstellung der Nachfolgemodelle begonnen wurde.
Was konnte die Odyssey?
Wie war die Odyssey technisch aufgebaut? Im Vergleich zu bereits kurz darauf erschienenen Konsolen waren auf den Platinen der Odyssey keine integrierten Schaltkreise wie zum Beispiel Mikroprozessoren oder Speicherbausteine verbaut. Es kamen ausschließlich elektronische Standardbauteile zum Einsatz, welche die Odyssey nicht besonders leistungsfähig machten. Es gab beispielsweise keinerlei Ton und auch die Darstellung auf den Fernsehgeräten war sehr grob.
Außerdem wurde die Odyssey ausschließlich mit Batterien betrieben, mit denen sich aufgrund des geringen Stromverbrauchs eine Betriebsdauer von etwa 100 Stunden realisieren konnte.
Wer sich die Konsole einmal genauer ansieht, wird zudem schnell feststellen, dass es bei der Odyssey keinen Power-Schalter gibt. Das liegt daran, dass sich die Konsole mit dem Einstecken einer der Spielkarten („Steckplatten“) in den dafür vorgesehenen Slot („Spielprogramm-Schlitz“) automatisch einschaltet und das gewünschte Spiel startet. Folglich hat man die Konsole auch durch das Entfernen der Karte wieder ausgeschaltet.
Die Konsole der Magnavox Odyssey – ohne jegliche Tasten oder anderer Bedienelemente
Die Anschlüsse für die beiden mitgelieferten Controller („Spielpulte“) waren ebenso wie die Buchsen zum Anschluss des optionalen Netzteils, die Verbindungseinheit für den Fernseher und der Anschluss des „Lichtgewehrs“ auf der Rückseite der Odyssey.
Was ist das Lichtgewehr? Bei dem Lichtgewehr handelte es sich um einen zusätzlichen Controller, der mit eigens entwickelten Spielen optional erworben werden konnte.
Statt des Titels war bei den Cartridges lediglich die Nummer des Spieles vermerkt. Das bedeutete, dass man diese Nummer auswendig lernen musste. Das war bei insgesamt 28 Spielen, die für die Konsole erschienen sind, sicherlich nicht einfach war.
Eine Cartridge („Steckplatte“) der Magnavox Odyssey.
Besonders absurd wirken aus heutiger Sicht die Controller der Odyssee. Als großer Fan von innovativen Gamepads stellen sich mir allein bei dem Anblick dieser Klötze schon die Haare auf.
An den beiden sogenannten Controllern befanden sich lediglich zwei Drehregler („Einsteller“) für die horizontale und vertikale Bewegung der „Bildschirmfigur“, sowie ein weiterer Regler zur Beeinflussung der Ballflugbahn bei manchen Spielen. Abgesehen von einer mittig platzierten „Reset-Taste“ zum Neustart eines Spiels, fehlte von anderen Buttons jegliche Spur.
Ein Controller („Spielpult“) der Magnavox Odyssey.
Aus heutiger Sicht ist ein solch minimalistisches Design für einen Controller kaum vorstellbar. Blicken wir beispielsweise auf den bald erscheinenden, neuen Pro-Controller der PS5, zeichnet sich dieser unter anderem durch zusätzliche Tasten aus, die der Standard-Controller vermissen lässt.
Hier binden wir euch den Trailer des neuen Pro-Controllers der PS5 als direkten Vergleich ein:
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Die Spiele der ersten Konsole der Welt
Was für Spiele gab es auf der bescheidenen Hardware? Grundsätzlich unterschieden sich die 28 für die Odyssey entwickelten Spiel nur marginal. In jedem Game steuerten die beiden Spieler ohnehin nur jeweils einen Lichtpunkt, welcher je nach Spiel ein wenig anders programmiert waren. Da es ausschließlich Multiplayer-Spiele für die Konsole gab, war demnach stets ein zweiter Mitspieler vonnöten.
Am Verblüffendsten mag aus heutiger Sicht allerdings der Fakt sein, dass die Odyssey – mal abgesehen von den steuerbaren Lichtpunkten – keine Grafik darstellen konnte.
Aus diesem Grund waren im Lieferumfang Overlays für die einzelnen Spiele enthalten, welche vor dem Spielen am Bildschirm des Fernsehers befestigt werden mussten. Unerlässlich war hierbei, dass man stets die Kombination aus richtigem Overlay und richtiger Spielekarte verwendete.
Eine Auswahl der Spiele der Magnavox Odyssey.
Falls man also zum Beispiel das Verfolgungsspiel „Cat and Mouse“ spielen wollte, musste man zunächst das Overlay am TV-Bildschirm anbringen und die richtige Karte einlegen. Der Sinn dieses Spiels bestand offensichtlich darin, dass der Lichtpunkt der Katze den der Maus fangen sollte, ohne dass man sich dabei durch die dunklen Felder bewegte.
Ein anderes Spiel war das vermutlich erste „Horror-Game“ der Geschichte – „Haunted House“. Bei diesem musste ein Spieler als Detektiv Beweise sammeln, die ihm der zweite Spieler mit mitgelieferten Karten vorlas. Obendrein verstecke sich dieser als „Geist“ mit seinem Lichtpunkt unter dem Overlay in irgendeinem Gegenstand des Hauses, während der andere Spieler dieses Versteck umgehen musste.
Aus heutiger Sicht stellt man sich immersiven Spielspaß sicherlich anders vor.
In diesem Video könnt ihr euch das unglaublich packende Gameplay einmal selbst zu Gemüte führen. Aber Warnung: nichts für schwache Nerven!
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Neben einer Reihe von vermeintlichen Sportspielen gab es außerdem noch diverse Lernspiele für jüngere Gamer. Darunter ist ein Ratespiel mit den 50 US-amerikanischen Bundesstaaten oder das bekannte „Simon Says“, bei dem ein Spieler dem anderen sagte, welche Körperteile dieser auf dem Overlay des Spiels beleuchten sollte.
Für die älteren Spieler existierte hingegen mit Roulette auch ein Glücksspiel, bei dem ein Spieler mit geschlossenen Augen mit seinem Lichtpunkt festlegte, auf welchem Feld die Kugel landete, was häufiger fehlschlug oder zu uneindeutigen Ergebnissen führte. Nervenkitzel pur! Auch für dieses Spiel wurden – ähnlich wie bei „Haunted House“ – zusätzliche Materialien wie die obligatorischen Casino-Chips und Spielegeld mitgeliefert.
Der optional erwerbbare Controller: das Lichtgewehr
Was für zusätzliches Zubehör gab es für die Odyssey? In Zeiten, in denen Hersteller immer sensibler werden, wenn es um das Design von Gun Controllern geht, mag es besonders skurril anmuten, wie erschreckend authentisch das optional erwerbbare Lichtgewehr auf den ersten Blick aussah, wenn man mal von dem Kabel absieht. Heutzutage wäre ein solcher Controller sicherlich unvorstellbar.
Das Lichtgewehr der Magnavox Odyssey
Natürlich gab es auch speziell auf das Lichtgewehr angepasste Spiele, wie beispielsweise „Shootout“. Bei diesem frühen geistigen Vorgänger von Red Dead Redemption verkörperte der Spieler einen Banditen. Ihr musstet einen Lichtpunkt unter dem Wild-West-Overlay hin und herbewegen und nur bei einem von mehreren Saloon-Fenstern stoppen. Der andere Spieler – offensichtlich der Sheriff – sollte mit dem Lichtgewehr seinen Gegenspieler erschießen. Ein packender und natürlich gänzlich unbedenklicher Spaß für die ganze Familie!
Das Erbe der Odyssey
War die Odyssey wichtig für spätere Konsolen? So absurd und mitunter lächerlich all das aus heutiger Perspektive natürlich zunächst wirken mag, gilt es natürlich dennoch auch ganz klar hervorzuheben, dass die Odyssey den Weg geebnet hat für alle späteren Konsolen. Über eine Atari 2600 zu einer Nintendo 64 und der PlayStation5 – ohne die Magnavox Odyssey wären all diese geliebten Konsolen so nicht möglich gewesen.
Und so wurde die Odyssey in der Retrospektive ihrem Namen doch auch tatsächlich ziemlich gerecht:
Stellt eine Odyssee doch eine lange, mit vielen Hindernissen verbundene und einem Abenteuer gleichende Reise dar. Und für alle diejenigen, die sich heute auf God of War: Ragnarök oder die neuen Pokemon-Spiele freuen, begann diese im Jahr 1972.
Wenn euch mehr Artikel über die Geschichte der Hardware interessieren sollten, checkt doch mal diesen Artikel aus, in dem erklärt wird, warum die Maus für den PC eigentlich Maus heißt.