Diablo 4 verrät mehr über den Shop und die Monetarisierung – Wie findet ihr das?

Diablo 4 verrät mehr über den Shop und die Monetarisierung – Wie findet ihr das?

In einem Blogpost haben die Entwickler von Diablo 4 die ersten Informationen zu der Monetarisierung des Action-RPGs veröffentlicht. Und wir wollen eure Meinung dazu wissen.

Als der Mobile-Ableger Diablo Immortal im Juni den Release feierte, wurden schnell Stimmen laut, die das Finanzierungsmodell des Spiels hart kritisiert haben. Die Monetarisierung des nahezu jeden Gameplay-Aspekts stieß bei vielen Fans auf Verständnislosigkeit und auch Wut, weswegen das Mobile-Spiel Diablo Immortal auf Metacritic mit negativen Reviews bombardiert wurde.

Auch wurden damals schon Sorgen bezüglich Diablo 4 geäußert, denen Blizzard-Entwickler schnell entgegneten, dass die Finanzierung des großen Action-RPGs anders sein würde als bei Immortal.

Das hat Blizzard mitgeteilt: In einem Update zum Stand von Diablo 4 haben die Entwickler Joe Piepiora und Kegan Clark dargelegt, wie sich das Spiel finanzieren wird. Gleich mehrfach wurde betont, dass es keine Pay2Win-Mechaniken geben wird.

Stattdessen bekommt das Spiel einerseits einen Ingame-Shop, in dem die Spieler „Accessoires“ kaufen können, die rein kosmetisch sind und das Aussehen der Spielcharaktere anpassen. Für den Kauf wird eine Prämiumwährung benötigt.

Andererseits wird es aber auch einen Season Pass geben, der sich an den Battle Passes aus Spielen wie Fortnite und Warzone orientiert. Der Pass wird mehrere Level haben, die man beim Spielen „erklimmen“ kann. Dabei soll gelten:

  • Die Premiumstufen sollen keine Gameplay-Vorteile gegenüber anderen Spielern bieten, sondern sich um das Aussehen und Transmog drehen
  • Die Gratisstufen bieten aber allen Spielern Boni, die zum Beispiel das Leveln beschleunigen

Alle Infos dazu findet ihr in unserer Zusammenfassung:

Diablo 4 äußert sich deutlich zu Pay2Win: So laufen der Shop und Saisonpass

So könnt ihr abstimmen: Wir wollen nun wissen, was eure Meinung zu dem Finanzierungsmodell von Diablo 4 ist. Ihr könnt eure Stimme in dem Umfrage-Tool weiter unten abgeben. Jeder hat nur eine Stimme und die Wahl kann nicht rückgängig gemacht werden:

Wie findet ihr den Shop und den Season Pass von Diablo 4?

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Also erzählt mal: Was haltet ihr von den Infos, die uns bis jetzt gegeben wurden? Klingen der Shop und der Season Pass für euch fair oder nicht? Habt ihr vielleicht besondere Wünsche oder Befürchtungen, was die Monetarisierung von Diablo 4 angeht?

Schreibt sie uns in die Kommentare und viel Spaß beim Abstimmen!

Blizzard verspricht: Eine „Armee von Entwicklern“ soll Diablo 4 über Jahre mit Updates versorgen

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Leyaa

Ich bin beim Shop noch sehr skeptisch. Sie haben versucht in ihrem Blog zu beschwichtigen, dass man ingame auch optisch schicke Ausrüstung bekommt. Aber das kann sich sehr schnell ändern.

Bei einem Vollpreistitel erwarte ich einfach, dass ich über das Spielen an meine Wunschcosmetics rankomme und nicht das Gefühl bekomme nochmals die Kreditkarte zücken zu müssen.

Mit dem Battle Pass kann ich leben. Und er garantiert auch stetiges Einkommen, um den angekündigten Live-Service zu finanzieren.

Compadre

Bei einem Vollpreistitel erwarte ich einfach, dass ich über das Spielen an meine Wunschcosmetics rankomme und nicht das Gefühl bekomme nochmals die Kreditkarte zücken zu müssen.

Welches MMO oder allgemein Onlinespiel wird dieser Erwartung noch gerecht?

Die Frage ist ernstgemeint, gibt es denn wirklich noch ein Spiel mit Onlinekomponenten, in der die Outfits, zumindest „die Wunschcosmetics“, nicht an einen Seasonpass, ein Abo oder den Echtgeldshop geknüpft sind?

Zuletzt bearbeitet vor 6 Tagen von Compadre
Leyaa

Bei MMO stimme ich dir definitiv zu, und auch bei anderen Spielen mit Live-Service gelten meiner Meinung nach auch andere Regeln als bei klassischen Vollpreistiteln.

Es gibt schon noch klassische Vollpreistitel, allerdings sind das eher Singleplayer-Spiele wie Witcher 3, God of War, Horizon Zero Dawn, etc. Bei den Strategiespielen haben sie es oftmals so gelöst, dass einfach regelmäßige DLCs mit neuen Fraktionen, Generälen, etc. kommen.

Bei Diablo 4 ist das so eine Sache. Eigentlich ist der Titel für mich halt ein klassischer Vollpreistitel, wo ich dann alles dabei haben will ohne nochmal extra für hübsche Skins, Mounts, etc. zahlen zu müssen.
Aber wie angekündigt, wird es wohl zum ersten Mal (ich ignoriere hier mal Immortal, da das ja kein traditioneller Diablo Titel ist, da mobile und free2play) einen richtigen Live-Service geben. Da braucht es einen stetigen Flow an Cash, sonst passiert dasselbe wie bei Diablo 3.

Aber diese Ingame-Shops sind halt immer wie ein Damokles-Schwert über den Kopf. Ständig droht die Gefahr auch nur mit einer kleinen Änderung mitten in dein Herz zu treffen. Auch wenn der Shop in den ersten Monaten wunderbar dezent zu sein scheint, kann es plötzlich in eine ganz andere Richtung gehen, wenn den Leuten oben bei Blizzard/Activision der Cash Flow nicht zusagt.

Compadre

Ja sehe ich ähnlich. Bin aber auch der Meinung, wenn ich ein Service Spiel spiele, das regelmäßig mit kostenpflichtigen Content und kostenlosen Fixes / Balanceanpassungen versorgt wird, gebe ich auch gerne mal Kohle für einen Season Pass oder ähnliches aus, das dann ein paar optische Dinge bietet.

Bei Diablo 4 bin ich aber auch noch ein wenig skeptisch. 😀

Gaminator

Mal abwarten wie das Spiel wird. Da ich eh den Gamepass habe, könnte ich es gleich installieren und mir ein besseres Bild von machen (Soll ja ab Tag 1 drin, wenn ich das nicht falsch verstanden habe). Blizzard ist halt nicht mehr das gleiche Unternehmen wie zu Warcraft 3 Zeiten oder als WoW auf dem Markt kam. Diablo 3 war schon ein wermutstropfen am Anfang, das hat mein Bild von Blizzard schon getrübt. Aber Diablo Immortal, dass sie auf diesen Zug aufspringen, naja. Vielleicht sehe ich das auch zu eng. Auch wenn Diablo und WoW 2 unterschiedliche Spiele sind, werden sie unter dem gleichen Dach entwickelt und nach den letzten 2 WoW Addons, empfinde ich die Spiele von Blizzard als Zeitverschwendung.

McPhil

Da das ganze Geld am Ende sowieso durch die MTX reinkommt, warum das Spiel dann nicht einfach für weniger verkaufen? 30€ oder 40€, so holt man sich mehr Spieler an Board. So funktioniert ja auch Free2Play, durch die niedrige Einstiegshürde Spieler an Board holen und die 1% zahlen dann alles durchs whalen.

Chris

Weil man mit den Monetarisierungen nicht auf die Masse abzielt. Die sind meist so konzipiert, dass einige wenige den Löwenanteil ausmachen. Du sprichst ja bereits Whaling an, dann sollte dir klar sein, dass es aus Finanzieller Sicht besser ist den normalen AAA-Preis zu verlangen UND dann noch mit dem Shop abzusahnen. Die Wale kaufen sich das Game i.d.R. ja so oder so.

Zavarius

Es tut mir als Diablo „Hase“ schon weh zu sagen „Ihr könnt mich mal“ , aber nach der D:I „Rüstungsaussage“ müsste ich nun alles wörtlich nehmen und sämtliche, offenen, Möglichkeiten bedenken.

Abwarten, minimum 1 Season vergehen lassen, dann schauen was wirklich kommt.

justus

welche rüstungsaussage?

Huehuehue

„Im Shop wird man keine Rüstungen mit Werten kaufen können“

justus

und war die aussage jetzt falsch?

Huehuehue

Nein, wenn man sie wörtlich nimmt, war sie das nicht. Allerdings wurde die Aussage halt so interpretiert, dass es nichts mit Werten im Shop geben wird, man sich dort keinen spielerischen Vorteil erkaufen kann.
Genau darum reden ja „alle“ davon, dass man genau auf das Wording bei Blizzard achten muss bzw., dass man alles ausschließlich nur wörtlich, womit man eigentlich wortgenau meint, nehmen könnte.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Huehuehue
Tilman

Ich weiß nicht wer wen kopiert, bezahlt oder bestochen hat…
Die Umfrage ist wortgleich mit der von Gamestar.
Darüber hinaus kann man keine wirkliche negative Antwort geben, wieso? „der Shop ist übertrieben..“ coole Antwort.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Tilman
Huehuehue

Das ist aber doch eine „negative Antwort“, ebenso wie „Ich habe Bedenken, dass es bei reinen Cosmetics bleibt“. In einer Umfrage wird selten jemand als Antwortmöglichkeit „Ich finde das total Scheiße“ vorgeben.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Huehuehue
Schuhmann

Ich weiß nicht wer wen kopiert, bezahlt oder bestochen hat…

Ist dir in den Sinn gekommen, dass MeinMMO und GameStar zusammen arbeiten und beschlossen haben, dieselbe Umfrage auf mehreren Portalen laufen zu lassen, um zu sehen, ob die Leser unterschiedlicher Webseite unterschiedlich abstimmen.

Nein, das wäre ja eine viel zu logische Idee.

Viel wahrscheinlicher ist es, dass die GameStar gesagt hat: Hier, MeinMMO, habt ihr mal 800 Euro, damit ihr genau diese Umfrage dort auch bringt. Denn wir profitieren davon … wie genau?

Ich versteh echt den Gedankengang nicht, wie da am Ende „Bezahlt oder bestochen“ rauskommt – daraus spricht für mich eine wirklich schräge Weltsicht.

Tilman

Naja so extrem hatte ich es nicht gemeint. Unabhängig davon finde ich die Antwortmöglichkeiten aber sehr merkwürdig gewählt und daher sind sie mir sofort aufgefallen. Ich habe schon besser gestaffelte Umfragen gesehen, mit einem vernünftigen Antwortspektrum.

Keupi

Überlegt Euch das. 800 sind 800€. 😜 😂 🙈

Todesklinge

Erst wenn Diablo 4 da ist, sehen wir ja wie fair der Shop wirklich ist!
Bis dahin sind es nur leere Worte.

Bei Diablo Immortal haben sie dich auch gesagt das es kein Pay2Win gibt.

Huehuehue

Bei Diablo Immortal haben sie dich auch gesagt das es kein Pay2Win gibt.

Nein, so haben sie das nie gesagt^^.
Sie haben gesagt, es wird keine Rüstungen mit Werten im Shop geben… was ja auch der Wahrheit entspricht, Rüstungen, die Werte bieten, gibt es tatsächlich keine im Shop 😛

Das ist genau der Grund, warum die Leute gerade so kritisch sind und ganz genau auf die Wortwahl der Aussagen achten.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Huehuehue
justus

genau deswegen haben sie im blog post den season pass so genau beschrieben. worüber sich jetzt alle aufregen

Aroes

Videospiele werden immer Komplexer.
Preise steigen in allen Bereichen.
Videospieler wollen aber nicht mehr als 60-70€ zahlen, gleichzeitig aber noch über Jahre mit Content versorgt werden.
Ich zitiere mal unseren Finanzminsiter Christian Lindner: „Gratismoral“

Die Monetarisierung ähnelt der von Destiny 2 fast 1 zu 1.
Vollpreistitel: 60-70€ (40€ Spiel + Upgrade Möglichkeiten)
Seasonlänge: 3 Monate mit Gratis und Premium Pfad.
IngameShop: Ausschließlich kosmetische Items.

Wer es nicht unterstützen will soll sich anderen Spielen widmen und aufhören seinen Frust im Internet zu äußern und seine Wertvolle Zeit in ehelend langen Diskusionen zu verschwenden und dem bösen Übel noch mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Friss oder Stirb. Ganz Einfach.

Klar ist das Blizzarf mit Diablo Immortal eine Grenzen zum Thema Pay2Win extrem gedehnt hat. Dadurch wirkt Diablo IV mit seinem Monetarisierungsmodell viel harmloser. Das selbe Prinzip findet man auch in der Politik.
Beispiel die AFD will, dass man auf Flüchtlinge an der Grenze mit scharfen Waffen schießt. Das ist eine extreme Aussage, die natürlich keines Falls umgesetzt werden darf. Dann gibt es einen weiteren Vorschlag, dass man Zäune und Grenzkontrollen wieder einführt. Im Vergleich zur ersten Aussage wirkt dieser Vorschlag nur viel Humaner und findet dadurch mehr akzeptanz in der breiten Masse.

Ich denke nichts anderen war Blizzards Plan mit der Diablo Marke im Westen. Mobile Games ziehen in Asien eh viel besser als in Europa und USA.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Aroes
Bauernschlau

Hast du dir mal die Geschäftszahlen der großen Publisher angeschaut? Scheinbar nicht, dann wären dir die hohen Umsatz- und Gewinnzahlen aufgefallen. Ja, Spiele werden in der Entwicklung teurer, gleichzeitig ist die Gaming Branche nach wie vor am wachsen. Dazu kommt eine immer weiter ausufernde Monetarisierung, mit teilweise ekelhaften Methoden, die dringend eine gesetzliche Regulierung nötig haben.

Und es geht nicht um einen Inflationsausgleich, sondern um eine immer dreistere Monetarisierung. Wohl kaum jemand wird etwas gegen Vollpreis und kostenpflichtige Erweiterungen haben, auch ein Abomodell ist akzeptiert, siehe WoW und FF14. Insofern ist dein Hinweis auf eine schädliche Gratismentalität Quatsch, denn die Spieler sind ja bereit zu zahlen, nur ziehen halt immer mehr Spieler Grenzen. Und diese ausufernden Shops werden in kostenpflichtigen Spielen richtigerweise kritisch gesehen, auch ein Season Pass hat inhaltlich nur wenig zu bieten, plus Preisschild.

Weiterhin kann selbstverständlich jeder Kritik äußern, du hast nicht zu entscheiden wer das darf. Und auch deine politischen Vergleiche sind völlig deplaziert. Lindner, AfD, Flüchtlinge und Grenzen?! Plumper geht es ja gar nicht. Damit verleihst Du deinen Argumenten kein Gewicht, sondern siehst eher wie jemand aus, der mit seiner Litanei mal einen verbalen Rundumschlag absondern wollte.

Huehuehue

 Ja, Spiele werden in der Entwicklung teurer, gleichzeitig ist die Gaming Branche nach wie vor am wachsen. 

Tatsächlich fast nur noch der Mobile- und Konsolen-Markt.

auch ein Season Pass hat inhaltlich nur wenig zu bieten, plus Preisschild.

Abo zusätzlich zu Vollpreis ist ok, Seasonpass zusätzlich zu Vollpreis nicht? Dass beides inhaltlich fast dasselbe ist, bloß, dass das eine mit fixierten „Perks“ daherkommt, die mehr oder weniger Attraktiv sind, ist egal?

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Huehuehue
Vallo

Das sind klare Unterschiede.Vollpreis hast du bei Abo Spielen nie und zudem kommen da ordentliche Updates in regelmäßigen Abständen in der du alles erspielen kannst (FF14). Im Seasonpass hast du stellenweise Druck online zu kommen um den Inhalt freizugrinden. Die Gaming Branche wächst in ALLEN Bereichen. Nur in deinen genannten Beispielen am stärksten

justus

Vollpreis hast du bei Abo Spielen nie

das stimmt schon mal nicht. gab/gibt vollpreis + abo und bei wow auch mit ingame shop

Bauernschlau

Stimme dir zu, bis auf Vollpreis und Abo. 😉

Bauernschlau

Die Gaming Branche wächst, daran gibt es nicht zu rütteln.

https://www.pcgames.de/Spiele-Thema-239104/News/Rekord-Geld-Umsatz-Industrie-Nachricht-1394613/

Und der inhaltliche Vergleich Abo und Season Pass ist hoffentlich nicht dein ernst, ich verbuche das mal unter Realsatire. Bei WoW bekomme ich für die Abogebühren tatsächlich einen Mehrwert, Stichwort Inhaltspatches.

Huehuehue

Bei WoW bekomme ich für die Abogebühren tatsächlich einen Mehrwert, Stichwort Inhaltspatches.

Wirst du, wenn es kommt, wie angekündigt wurde, auch bei Diablo 4s Seasonpass (korrekter: bei den einzelnen Seasons) bekommen, Stichwort:

  • Neue Features
  • Neue Questreihen
  • Neue Feinde
  • Neue legendäre Items

🙂

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Huehuehue
chips

„Videospiele werden immer Komplexer.
Preise steigen in allen Bereichen.“
Das Eine sind tatsächlich steigende Kosten, das andere sind Mehrausgaben die getätigt werden, weil einfach das Geld da ist (nur weil Netflix z.B. teils hunderte Millionen in Serien investiert bedeutet das nicht zwingen, dass die Produktion auch so viel teurer geworden ist). Dazu kommen Ausgaben die gar nichts direkt mit der Spieleentwicklung zu tun haben, wie Boni für Aktionäre. Es gibt mehr als genug Beispiele die zeigen, dass man gute Spiele produzieren kann, ohne noch zig parallele Monetarisierungsoptionen einzubauen und trotzdem am Markt bestehen kann. Ausserdem gibt es auch Faktoren die günstiger geworden sind. Ein Beispiel wäre die Serverarchitektur, die im Verhältnis ein weniger grosser Kostentreiber ist als früher (Stichwort: Cloud Server) oder Grafikengines, Algorhythmen, die Handarbeit ersetzen, KIs die immer mehr zum Tragen kommen, Professionalisierung, die die Entwicklungsprozesse besser aufeinander abstimmen.

Einfach so behaupten, dass die Entwicklung in allen Bereichen steigt und davon ausgehen, dass höhere Komplexität zwingend immer und überall zu höheren Kosten führt, ist schlichtweg falsch. Diejenigen die solch einfache Modellvorstellungen stützen sind entweder diejenigen die davon finanziell profitieren oder schlichtweg nicht das Wissen über Kostenverteilungen auf Game Director Ebene haben und dann mit einfacheren Modellen versuchen komplexe Sachverhalte zu erklären.

Huehuehue

Nur nebenbei: Der Game Director hat normalerweise selbst auch wenig Wissen über Kostenverteilung, ist er doch der, der für das Inhaltliche, den „Content“ zuständig ist, während der Production Manager der ist, der die Kosten im Auge behalten muss. Der eine kommt von der Entwicklerseite, der andere von der Kostenrechnungsseite und nur bei sehr sehr kleinen Studios muss das eine einzelne Person übernehmen.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Huehuehue
chips

Danke für die Berichtigung!

aMACEing89

So richtig angetan bin ich nicht von der fortlaufenden Monetarisierung bei D4. Selbst wenn das alles nur kosmetisch ist und nicht spielentscheidend, ist am Ende vielleicht immer noch zu viel des guten. Nach Diablo Immortal ist Blizzard im Bereich der Monetarisierung so ziemlich alles zu zutrauen. In Sachen Qualität nach der Veröffentlichung von Reforged ebenfalls. Das beste Spielerlebnis steht für Blizzard nicht mehr alleine im Vordergrund, sondern muss sich seine Platz mit den Gewinnerwartungen von Aktionären teilen. Es bleibt also erstmal nur abwarten, was für ein Produkt D4 am Ende wird. Das Gameplay sieht schon einmal ganz geil aus, aber wenn das Game dann ständig mit seinem Ingame Shop nervt, dann lass ich es halt einfach sein. 😎

Doktor Pacman

Diablo endet für mich offiziell. Immortal geht mir auch schon am Allerwertesten vorbei.

Klabauter

Gut zu wissen.

Aroes

Danke für diesen Beitrag. Er hat mein Leben und das vieler anderer in einer weise bereichert, wie ich es kaum in Worte fassen kann.

Vallo

Verstehe ich. Ist bei mir auch so 👍

Threepwood

Blizz hat hier schon clever agiert. Mit DI das aktuelle Negativbeispiel raushauen, trotzdem irre Kohle machen und dann damit werben, dass D4 im Vergleich dazu so harmlos wirkt, wie ein Spiel aus den 1990ern.

Dieses „nur kosmetisch“ zieht bei mir nicht. Auch solche Shop-Inhalte fließen in die Entwicklung mit ein, Skin-Verkäufe wollen laufen. Shop-Währungen, die Nachvollziehbarkeit von einem „Gegenwert“ verschleiern und nie(!) passend gekauft werden können, gehören ebenso untersagt. Hallo D4-Platin.
Die Handy-Kids mögen sowas feiern, bei dem, was sie sonst auf ihren Smartphones um die Konten geklatscht bekommen und als normal empfinden. Bei Vollpreis bis zu 150€ Editionen + Bezahl-Addons? Fck you, Blizz. Ganz dolle. 😄

Diese aktuelle Wirtschafts-Bubble, die im Gaming so komischen Wind verursacht, wird in den nächsten Monaten und 1-2 Jahren aber merken, dass unendliches Wirtschaftswachstum durch diese ganzen Sachen mit der Realität kollidieren wird. Inflation, Energiekrisen, lasst China absehbar richtig Stress mit Taiwan anfangen und dergleichen. Gaming auf richtiger Hardware wird noch mehr Luxus, als es ohnehin schon geworden ist. Aber hey….dafür gibts dann ja die neue Welle an Verschuldungsangeboten „Kaufe jetzt, zahle in XXX Monaten“. 😄
Das Game selbst sieht mega aus, das ganze Drumherum ist absurd.

Keupi

Den Erstgeborenen könnte man noch verlangen… 😅

Threepwood

Das wäre dann „Kaufe jetzt, zahle in X Monaten 2.0“. Der Beta-Test läuft ja längst in Afghanistan usw, wo man Kinder ganz öffentlich für ein paar Hundert Dollar kaufen kann.

Caliino

B2P + Shop + Battlepass finde ich doch etwas arg übertrieben und bezweifle dass es bei „Cosmetics only“ bleiben wird…

Das ganze kenne ich schon zu gut von zu vielen MMO’s: „Bla, bla, bla unser Shop hat nur Cosmetic und keinerlei Spielvorteile!“ oder „du kannst auch alles ingame erspielen!“.

Bei manchen wurde dieses „Versprechen“ schon beim Release gebrochen und bei anderen erst ein paar Wochen danach weil nicht genug Geld reinkam oder die Entwickler zu gierig wurden. Und bei nochmal anderen stimmt das sogar, du kannst alles Ingame erreichen, nur dass du dafür Jahre brauchst, wird immer gekonnt verschwiegen/ignoriert.

Ich verstehe auch durchaus dass die Gewinn erwirtschaften wollen, sich neuer Content nicht von selbst finanziert und gerade Service-Games enorme Kosten verursachen, aber das Problem dabei ist immer das wie und wo.

Es gibt genug Beispiele die sich mit Cosmetics only schon seit x-Jahren ohne Probleme über Wasser halten können – ganz im Gegenteil sogar, da kommt immer mehr hochwertiger Content dazu!

Huehuehue

und bezweifle dass es bei „Cosmetics only“ bleiben wird…

Das ganze kenne ich schon zu gut von zu vielen MMO’s: „Bla, bla, bla unser Shop hat nur Cosmetic und keinerlei Spielvorteile!“

Irgendwie widersprichst du dir selbst. Du glaubst nicht, dass es Cosmetics only bleiben wird, weil das „immer“ gebrochen wird, andererseits redest du davon, dass es Spiele gibt, die mit Cosmetics only ganz gut fahren?

Es gibt genug Beispiele die sich mit Cosmetics only schon seit x-Jahren ohne Probleme über Wasser halten können – ganz im Gegenteil sogar, da kommt immer mehr hochwertiger Content dazu!

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Huehuehue
Jona

Das wird sooo supi. Als erstes kaufe ich mir das Spiel für 50, 60 oder mehr Euro. Dann levele ich ein paar Stunden um festzustellen dass das normale Gear beschissen aussieht. Dann kann ich mir für 20 Euro das Teil Cosmetics kaufen. Yipieeee.

Dann wird Blizzard feststellen dass sie nicht GGG sind und einen 1/4 jährlichen Release einer Season einfach nicht gebacken bekommen. Dann werden die Leute kein Geld mehr für Cosmetics ausgeben weil es langweilig wird. Dann wird Blizzard die Leute zum „twinken“ anregen indem sie Levelboosts anbieten. Und damit man nicht das ganze Charaktergebundene Gear nochmal farmen muss gibts obendrein Starterpacks mit Gear.

Aber halt, das ist kein P2W weil es nur beim leveln ja nichts zu gewinnen gibt. Das PvP wird sicher normalisiert also ist es hier auch kein P2W. Und die Gearpacks sind auch kein P2W. Warum ? Na wenn eure Mitspieler wesentlich mehr Damage machen, dann ist es doch auch ein Gewinn für euch. Also quasi ein Dienst an uns Spielern. Eine win-win-win Situation…….

Huehuehue

So eine Glaskugel möchte ich auch, dann würde ich nächste Woche im Lotto gewinnen. 🙂

Was das sagen soll: Vielleicht erstmal weniger wild rumspekulieren, abwarten, eventuell nicht sofort zum Release kaufen, Situation beobachten und dann schauen ob Gesagtes und Realität übereinstimmen

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Huehuehue
Vallo

Die Glaskugel hat Blizzard durch die letzten Erscheinungen selbst erschaffen. Lieber die optimistische rosarote Brille absetzen.

justus

nette story die du dir da zusammen dichtest. zum glück ist nichts davon richtig.

Jona

Stimmt, noch nicht. Falls uns das Glück hold ist wird es auch nie richtig sein. Ich bin der erste der Blizzard die Stange hält sollten sie wieder zur alten Größe zurückfinden. Die Chancen dafür stehen allerdings schlecht.

Phinphin

Nachdem Blizzard mit eigenen Falschaussagen die Spieler immer öfter an der Nase rumführt, leg ich auf solche Aussagen keinen Wert mehr und warte stattdessen lieber ab, wie das Finanzierungsmodell letztendlich wirklich aussehen wird.

Threepwood

Geht mir auch so. Sie haben zu D4 grad gesagt, dass man CS-Items nicht „traden“ kann. Das könnte bei Blizz mittlerweile bedeuten, dass sie trotzdem im AH „sellable“ sein könnten. Zwei sehr unterschiedliche Dinge mit seeehr unterschiedlichen Auswirkungen.

Wer auch immer sich mittlerweile öffentlich seitens Blizz äußert, wird entsprechend bedacht seine Worte wählen/ vorgelegt bekommen, um später sagen zu können, dass nie etwas anderes gesagt wurde.

Zord

Ich traue dem ganzen noch nicht so recht. Blizzard hat ja bei den letzten Spielen viel Aufwand betrieben um den Ertrag zu maximieren, da kann ich mir nicht so recht vorstellen das es wirklich nur bei Cosmetics bleibt. Vor allem da gesagt wurde das die auch nicht besser als die Ingame erfarmbaren aussehen sollen und gleichzeitig viel Geld in die Weiterentwicklung des Spieles gesteckt werden soll. Irgendwo muss der finanzielle Hacken sein. Ich wäre tatsächlich zuversichtlicher wenn die angekündigt hätten, dass es auch QoL Dinge wie Inventar Erweiterungen oder Konsumierbare Sachen wie Schriftrollen zu kaufen wären. So bleibt doch das von Immortal stark verstärkte Gefühl das sie nur die halbe Wahrheit sagen, oder wie war das mit „man kann keine Ausrüstung in Immortal kaufen und die P2W Edelsteine sind ja keine Ausrüstung“?

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