Destiny 2: Mitarbeiterin von Bungie wollte mehr sein – Jetzt ist sie wohl deswegen ihren Job los

Destiny 2: Mitarbeiterin von Bungie wollte mehr sein – Jetzt ist sie wohl deswegen ihren Job los

Bei Destiny 2 erhalten Spieler manchmal einen offiziellen Blick hinter die Kulissen von Bungie. Mitarbeiter teilen ihre Ergebnisse oder berichten über die Spiel-Entwicklung. Letzte Woche jedoch gab es einen Einblick der anderen Art, als eine Ex-Angestellte von Bungie auf Twitter ihrer Enttäuschung über die Entlassung öffentlich Luft machte.

Um welche Mitarbeiterin handelt es sich? Bei der ehemaligen Mitarbeiterin von Bungie handelt es sich um Elisabeth Pring. Sie war bei Bungie als „Test Associate“ angestellt und auch auf Twitter recht aktiv in der Destiny-Community.

Sie sorgte dafür, dass Bungie auf Twitter mit fast 9000 Likes trendete, als sie öffentlich über ihren Account gegen ihre Entlassung und ehemalige Mitarbeiter von Bungie protestierte.

Heute ist mein letzter Tag bei Bungie, ich bin entlassen worden. Offenbar habe ich ein feindliches Arbeitsumfeld geschaffen […] und weil ich Kollegen konfrontiert habe, weil sie mich mithilfe anonymer interner Tools gemeldet hatten.

schreibt Elisabeth Pring, eine ehemalige Mitarbeiterin von Bungie via Twitter

Diesem ersten Posting folgen noch weitere, in denen sie ihre Sicht der Dinge mitteilt und damit für Aufmerksamkeit sorgte.

Vor allem die Aussage „in dem Moment, in dem es Kritik gibt, wird man entlassen und es bricht mir das Herz“ triggerte ihre Follower und auch die Destiny-Community.

Den vollständigen Post auf Twitter könnt ihr euch hier ansehen:

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Warum wurde sie bei Bungie entlassen? Nach eigener Aussage war der Grund für ihre Entlassung, dass sie eigenmächtig den Jobtitel „Test-Associate“, für den Bungie sie offiziell eingestellt hatte, in ihren Social-Media-Profilen zu „Test-Engineer“ änderte und sich auch weigerte, das wieder zurück zu ändern.

Dabei betont sie, dass sie und viele andere Mitarbeiter aus allen möglichen Teams sich angeblich einig waren, dass ihre „Arbeit weit über den einer Test-Associate-Rolle hinausgeht“.

Ich wurde als Test-Associate eingestellt, ja, aber eigentlich habe ich die ganze Zeit die Arbeit eines Test- Engineer“ gemacht …

betont die Ex-Mitarbeiterin mehrfach
Elisabeth sagt zu ihrer Entlassung : „Ich bin am Boden zerstört […] ein Wrack, […] verwirrt und wütend.

Außerdem drückte sie anscheinend auch ihre Frustration über das Parken in Seattle aus und erhielt dazu ebenfalls einige negative Reaktionen von aktuellen Bungie-Mitarbeitern.

Diese Ereignisse sollen am Ende ein paar ihrer Kollegen beim Destiny-2-Entwickler langfristig so verärgert haben, dass sie mit der Personalabteilung hinter ihrem Rücken über sie gesprochen haben. Das soll wohl dann letztlich zu ihrer Kündigung geführt haben, wie sie annimmt.

Elisabeth nennt auf Twitter keine konkreten Namen. Sie sagt nur: „Ihr wisst, wer ihr seid“, und ließ dieser Aussage nochmals mehrere Erklärungs-Tweets folgen, die am Ende zu einer Hetzjagd gegen verschiedene Bungie-Mitarbeiter durch die Destiny-Community führten.

Zudem postete sie auf Twitter auch anscheinend einen Auszug aus einem persönlichen Chat mit Pete Parsons, Bungies CEO.

Zu dem Screenshot schreibt sie, warum sie diesen Schritt in die Öffentlichkeit gegangen ist: „Ich habe öffentlich gesprochen, weil die Dinge intern nicht passierten, aber ich bin durch die richtigen Kanäle gegangen.“

Auch ihren Chatverlauf mit Pete Parsons, Bungies CEO, postet sie öffentlich.

Zusätzlich beschuldigte sie auch Bungies Senior Creative Lead Tom Farnsworth öffentlich sie zu stalken und hofft, dass er ihr Cannabis-Profilbanner mag.

In diesem Posting erwähnt sie Bungies Senior Creative Lead Tom Farnsworth.

Gibt es ein Statement von Bungie? Nein. Wir haben uns persönlich nochmal an unsere Ansprechpartner bei Bungie gewandt und um ein Statement gebeten. Bislang gab es jedoch noch keine offizielle Aussage zum Vorfall seitens des Entwicklers.

Zudem hat auch Elisabeth selbst inzwischen deutlich gemacht, dass sie damit eigentlich keine Hetzjagd gegen Bungie oder seine Mitarbeiter lostreten wollte.

So postete sie am 04. September auf Twitter einen Aufruf an die Destiny-Community:

Hey, ich möchte, dass die Community aufhört, sich an meine alten Mitarbeiter zu wenden. […] Ich bin in meinem Leben immer nur aufgestiegen und werde das auch weiterhin tun, weil ich es liebe zu lernen und die Gemeinschaft um mich herum zu verbessern. […] Ich werde mir von einem Unternehmen nicht vorschreiben lassen, wer ich bin, wenn ich immer wieder bewiesen habe, dass ich größer bin als die Box, in die sie mich stecken wollen.

fordert Elisabeth die Destiny-Community via Twitter auf

Was sagt die Community zur Entlassung?

Die Einblicke waren für Spieler zumindest überraschend und sehr offen. Normalerweise bedanken sich ehemalige Mitarbeiter meist nur öffentlich bei Bungie oder berichten von ihrer guten Zeit, bevor sie einen neuen Job beginnen.

Dank Elisabeth bekam man zwar einen sehr einseitigen Einblick, aber der war dafür offensichtlich umso interessanter. Trotzdem wissen nicht alle, was davon zu halten ist.

Auf Twitter drückten zunächst viele ihre Betroffenheit über die Vorkommnisse aus. Elisabeth hat sogar bereits neue Jobangebote bei anderen Entwicklern dort zugeschickt bekommen.

Nachdem der Destiny-2-Content-Creator LUCKYY10P jedoch das Drama um die Ex-Mitarbeiterin mehrfach auf YouTube aufgegriffen hatte, gab es auch kritische Stimmen.

Hier stand vor allem die Tatsache im Vordergrund, dass sie schließlich aus eigenem Ermessen eine Entscheidung getroffen hat, die ihr gar nicht zustand.

So schreibt Blake beispielsweise unter dem YouTube-Video:

Das Problem in dieser Situation ist, dass sie als „Mitarbeiterin“ eingestellt wurde, aber angeblich die Arbeit verrichtet, die von einem „Ingenieur“ erwartet wird. Die korrekte Vorgehensweise wäre, entweder eine tatsächliche Titeländerung innerhalb des Unternehmens zu verlangen, die der Arbeit entspricht, die sie verrichtet, oder sich einfach zu weigern, Arbeiten auszuführen, die nicht in die ihr offiziell zugewiesene Rolle fallen. Stattdessen ändert sie ihre Berufsbezeichnung in den sozialen Medien ohne die offizielle Unterstützung des Unternehmens, für das sie arbeitet, was natürlich sowohl die Leute mit der Position, die sie vorgibt zu haben, als auch die Leute, die tatsächlich in derselben Rolle wie sie arbeiten, verärgert.

schreib Blake in den YouTube-Kommentaren

Und Malcolm Fitzpatrick findet, dass Twitter für so etwas der schlechteste Ort ist, etwas abschließend zu klären.

Zunächst einmal hat sie sich öffentlich auf Twitter beschwert. Das ist einer der schlechtesten Orte für so etwas. Twitter ist nicht dein Freund. Vor allem, wenn dein Chef deinen Account kennt. Wenn du mehr tust, als du tun sollst, dann bitte um mehr. Sei nicht kleinlich, sondern gerissen.

ist die Meinung von Malcolm Fitzpatrick dazu via YouTube

Und der Spieler mounte45 merkt zudem an:

Wir haben natürlich noch nicht die ganze Geschichte gehört, aber nach ihren Antworten auf Twitter zu urteilen, würde ich sagen, dass sie wahrscheinlich eine Nervensäge war. […] In der Personalabteilung entlässt man in der Regel niemanden wegen einer einzigen Meinungsverschiedenheit oder eines einzigen Vorfalls, denn das kommt bei Menschen mit unterschiedlichen Standpunkten und Meinungen natürlich vor […]. Meine Vermutung ist, dass sie sich am Arbeitsplatz nicht professionell verhalten hat und eine Meinungsverschiedenheit mit ihrem Kollegen hatte. […]

erklärt der Spieler mounte45 via YouTube

Was denkt ihr über den Vorfall? Hättet ihr auch öffentlich eure Berufsangabe geändert, weil ihr eigentlich viel mehr macht? Glaubt ihr, es steckt noch mehr hinter der Kündigung oder ist das nur der enttäuschte Frust einer ehemaligen Mitarbeiterin, die sich falsch verhalten hat? Hinterlasst uns gerne eure persönliche Meinung in den Kommentaren.

Für alle die sich lieber auf das Spiel konzentrieren, empfehlen wir eine alte Waffe, die gerade ihr stärkstes Comeback in Destiny 2 feiert:

Quelle(n): Twitter, Luckyy10P/ YouTube
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Missed Opportunity

„to call out“ heißt nicht beschimpfen, sondern bedeutet konfrontieren oder beim Namen nennen! Bevor Ihr hier derartig rufschädigende irreführende Uebersetzungen verbreitet, solltet Ihr dafür sorgen, dass Ihr richtig übersetzt!

Mal abgesehen davon, dass es bei Bungie offenbar Denunziations-Tools gibt, die man anonym nutzen kann. Was ist das denn für eine Drecksfirma?

Zuletzt bearbeitet vor 19 Tagen von Missed Opportunity
Zero Tonin

Was sollen das für ‚anonyme Denunziations-Tools‘ sein?

Wenn ich meinen vorgesetzten bei der Führungsebene oder HR melden will, dann aber doch bitte anonym bzw. nur für Personen mit Befugnis einsehbar, weil sonst kann sowas gleich sein lassen. Ein Mitarbeiter der von seinem Chef schlecht behandelt wird, wird sicherlich keinen Anschlag am schwarzen Brett machen und dann noch mit Namen unterschreiben.

Zero Tonin

Selbst wenn man dieses System missbrauchen wollen würde, es wird ja niemand aufgrund von anonymen Meldungen gefeuert, sondern da wird ein Untersuchungsverfahren eingeleitet um die Anschuldigungen zu überprüfen. Dann kümmert sich HR darum, ob das alles stimmt was gesagt wird oder ob da ein paar Mitarbeiter einen anderen piesacken wollen.

Klabauter

Habs auf Twitter schon die Tage gelesen aber um ehrlich zu sein macht sie auf mich den Eindruck als ob sie Krawall sucht. Kanns nicht beurteilen aber ich bin da unsicher ob ich ihr alles glauben soll.

Huehuehue

Ich muss nicht verstehen, wie man stolz darauf sein kann, dass man, zusätzlich zur Arbeit, für die man eingestellt wurde, Arbeiten macht, die eigentlich jemand machen sollte, der mehr Geld verdient, man also quasi stolz für seinen Arbeitgeber Geld spart, weil der niemanden adäquat für diese Arbeit bezahlen muss und das mit „Das ist halt so in der heutigen Zeit“ rechtfertigt. Es ist so in der heutigen Zeit, dass man sich unter Wert verkauft und dem Arbeitgeber Geld spart damit?

Zuletzt bearbeitet vor 20 Tagen von Huehuehue
Steffen H.

Ja, bei den meisten ist das so. Und es geht innerhalb des Jobs sogar zusätzlich noch in Richtung Überlastung; sprich: Er/Sie kann den Job gut, für den er/sie eingestellt wurde, also packen wir da noch ne Schippe drauf. Das wird dann begründet mit: Wir finden niemand, der deinen Job so gut macht wie du, also musst du jetzt noch mehr machen. Kriegste nicht bezahlt, ist ja klar, aber kannst ja Überstunden schreiben. Die du natürlich nie weg kriegst, weil du ja nie fehlen darfst, denn es macht ja keiner deinen Job so gut wie du …

Das einzig Gute an der Sache ist, dass die heutige Jugend und auch viele in meiner Generation (Mitte 30 bis Mitte 40) da langsam nicht mehr mitmachen. Die ältere Generation hingegen malocht bis zum Abwinken und hat diese Denkweise in den Firmen (siehe oben) überhaupt erst möglich werden lassen. Gut, dass da mittlerweile ein Umdenken stattfindet.

Mizzbizz

Na mal im Ernst, wer ist denn so blöd?? Alles klar Chef, bezahl mich wie ne Aushilfe aber ich arbeite wie nen Meister für dich. Gern natürlich.
Wer sich so ausbeuten lässt, ist echt selber schuld. Und dumm dazu. Da gibts auch keine Ausreden! Einfach mal n Arsch in die Hose wachsen lassen und sich n Rückrad anschaffen. Ich kenn solche Idioten zu hauf, und da platzt mir der Kragen!
Aber gut, Du schreibst ja, dass da wohl ein „Umdenken“ stattfindet.

Ich hoffe das auch sehr, denn bewegen kann sich in der Beziehung nur etwas, wenn die Chefs eben keinen mehr finden der dumm genug ist, dass mitzumachen. Ansonsten wird ja einer gegen den nächsten ausgespielt. 😉

Zero Tonin

Stimme dir absolut zu.

Gerade in kleineren Firmen oder Betrieben ist es so, das man mal die Aufgaben von einem Kollegen übernimmt oder außerhalb der eigenen Kernkompetenz arbeitet (der Buchhalter der auch ein wenig HR oder Administration macht) aber dann ist auch eine gewisse Vergütung angebracht, in welcher Form auch immer. Bzw kann sowas direkt bei der Einstellung kommuniziert werden.

Bei klein- oder mittelständischen Betrieben ist da weniger Spielraum aber man sollte doch die eigene Ausbeutung nicht feiern getreu dem Motto „Ich streng mich auf der Arbeit an, damit mir Abends das essen schmeckt“. Jede Person darf sie viel arbeiten wie sie für richtig einschätzt aber es wird zum Problem diese Art von Arbeit zur Norm wird.

Ich bin jetzt erst freiwillig von 40h auf 30h Stunden runter gegangen und werde wohl eine 4 Tage Woche machen. Ich kann es finanziell verkraften und 50% mehr Wochenende zu haben ist absolutes Gold wert.

Steffen H.

Darf ich fragen wie alt du bist? Ich gehe davon aus: Nicht groß älter als 40, eher deutlich jünger, richtig?! 😊 Das ist genau die richtige Einstellung! Jetzt müssen nur unsere „Alten“ das noch begreifen; dann verschwindet die Denkweise in den Firmen nicht erst, wenn die alle mal in Rente gehen. Und wenn es jeder so machen und verlangen würde, würde es in den Betrieben auch gar kein Pushing in diese Richtung mehr geben.

Zero Tonin

Genau, bin gerade erst 32 geworden. Das gute ist, mein neuer Chef ist auch noch recht jung und er kennt die Generation. Wir sind nicht faul oder träge, sondern wollen einfach nicht mehr ausgebeutet werden und das wir Anerkennung erhalten. Dann sind wir nämlich auch verdammt gute Mitarbeiter und Angestellte. Klar, am Ende des Tages muss ein Betrieb immer noch Gewinn machen und ersetzbar ist auch jeder aber wenn man Wertschätzung erfährt, dann steigt auch unweigerlich die Qualität der Arbeit.

Steffen H.

Yep, so ist es! Ich bin mittlerweile 41 und hab mich vor 5 Jahren in‘s Dauerhomeoffice verkrochen (also noch vor Corona). In meinem Job in der IT ist das auch schon seit über 15 Jahren möglich – dennoch sorgten eingefahrene Strukturen in allen Firmen, in denen ich zuvor war, dafür, dass man unbedingt Präsenz zeigen muss. Ob das nun Sinn macht oder nicht. Seit ich im Homeoffice bin, arbeite ich effektiver und motivierter – und hab so einige Projekte gestemmt, die ich vorher nicht angegangen wäre. Weil die Dauerpräsenz mich ermüdet hat und sich der Job wie ein Gefängnis angefühlt hat.

Es stimmt genau: Wir wollen Leistung bringen und können das auch. Aber zu unseren Bedingungen. So fühlen wir uns wertgeschätzt und sind produktiver als die, die ihr 9to5 durchziehen – Überstunden inklusive. Leider bekommt man das der älteren Generation oft nicht vermittelt. Sie leben diese alten Strukturen und verkaufen sich unter Wert – selbst wenn sie schon 20 Jahre in der Firma sind. Denn damals galt noch die Devise: Wer viel wechselt, der taugt nix. Der Mensch spielt erst heute so langsam eine Rolle. Und wenn ich seh, wie zielstrebig unsere neuen, sehr jungen Azubinen an den Job rangehen und wie genau sie wissen, zu welchen Bedingungen sie sich wohl fühlen – dann seh ich unsere Arbeitswelt auf einem guten Weg in die Zukunft. Fehlen nur noch die Alten, deren Unterstützung gebraucht wird, damit der Prozess nicht unnötig in die Länge gezogen wird …

Huehuehue

Hab‘ mir den Kram jetzt mal genauer durchgelesen, auch auf ihrem Twitter – sie hat scheinbar diese Änderung ihrer Arbeitsbezeichnung auf ihren Social Media Kanälen als eine Art Protestaktion (nach dem Schema: „Bungie, gibt deinen Mitarbeitern die Titel die ihnen für ihre eigentliche Arbeit zustehen, auch wenn sie vielleicht auch laut Arbeitsvertrag für ein anderes Arbeitsfeld vorgesehen waren und darum andere Titel haben“) durchgeführt, nachdem ihr (und scheinbar auch anderen) unter anderem bei mehreren Mitarbeiterbewertungsgesprächen auch von Vorgesetzten immer wieder bestätigt wurde, dass sie in ihrer Arbeitszeit eigentlich mehr Arbeiten aus dem Engineer-Bereich zu verrichten hatte, als Arbeiten aus dem Associate-Bereich.
Diese Änderung in der Beschreibung an ihren privaten Social-Media-Accounts hat einigen Kollegen, mit denen sie auch vorher schon nicht immer ganz grün war, nicht geschmeckt, die sie darum bei der Personalabteilung verpfiffen haben und die Konsequenz war ihre Entlassung, weil sie sich geweigert hat, diese Bezeichnung zurück zu ändern.

Steffen H.

Nach einem kurzen Blick auf ihren Twitter-Account fällt auf, wie jung sie noch ist. Hier ist offenbar der Ehrgeiz mit ihr durchgegangen und es mangelt ihr noch an den nötigen Softskills, die man in Unternehmen braucht. Das wird sie wohl auch zur Titeländerung veranlasst haben. Ich denke, sie ist zu weit gegangen und das führte zur Kündigung. Bungie trifft hier wohl mal keine Schuld.

Huehuehue

Bungie trifft auch keine Schuld, sagt sie ja selbst. Das giftige Arbeitsklima in Teilen der Belegschaft, in dem man sich gegenseitig bei der HR-Abteilung anschwärzt, schon eher.

Kuba

Nun ja ich mache so auch die eine Tätigkeit die nicht mein Job wäre und bezeichne mich trotzdem nicht als Oberarzt oder Klinigmanager.
Und wahrscheinlich wird jeder Mensch der in einem Unternehmen arbeitet solche Tätigkeiten ausüben die in irgend einer Weise nich in seinen Bereich fallen.
Würde ich das jetzt an die grosse Glocke hängen, wäre ich zwar nicht meinen Job los aber es würde sehr viel Ärger geben und am Ende wäre sowieso alles beim Alten😜.
Egal ob sie Recht hatte oder nicht, mit so einer „provokanten“Art kommt man nicht weit, was einem leider durch Social Media vermittelt wird.

Huehuehue

Egal ob sie Recht hatte oder nicht, mit so einer „provokanten“Art kommt man nicht weit, was

Lustigerweise wurden Argumente wie dieses, auch vor mehr als 100 Jahren verwendet, wenn man Gewerkschaftern mitteilen wollte, dass sie doch bitte nicht so laut sein sollen.

Zuletzt bearbeitet vor 20 Tagen von Huehuehue
Kuba

Also Argumente wie diese sollte man schon fertig zitieren dann ergeben sie nämlich wahrscheinlich mehr Sinn😉.

Huehuehue

Nun ja ich mache so auch die eine Tätigkeit die nicht mein Job wäre und bezeichne mich trotzdem nicht als Oberarzt oder Klinigmanager.

Spart deinem Arbeitgeber sicher eine Menge Geld, wenn du, aus einem anderen Besoldungsschema stammend, Arbeiten machst, die eigentlich jemand aus einer höheren Besoldungsklasse machen sollte, den man jetzt nicht bezahlen (oder überhaupt einstellen) muss, weil du ja bereits diese Arbeit wegarbeitest, für weniger Geld. 🙂

Zuletzt bearbeitet vor 20 Tagen von Huehuehue
Kuba

Ja spart ihm definitiv Geld, aber mein Einsatz wird geschätzt, ich bin besser eingruppiert und bekomme Zuschläge weil ich ein zuverlässiger und loyaler Mitarbeiter bin.
Sowas lässt sich aushandeln, wenn man es in passender Form rüberbringt, was sie in meinen Augen nicht gemacht hat.
Aus Arbeitgebersicht hätte ich genau so reagiert.

Zuletzt bearbeitet vor 20 Tagen von Kuba
Tonto

Wie, „Test Associate“? Was haben die denn getestet? Das Spiel ja scheinbar eher nicht.

BorstiNumberOne

YMMD. 😂😂😂👍🏻

ChrisP1986

Meine Meinung??

Kann ich ehrlich gesagt nicht beurteilen, da ich nur eine Seite und nur eine frustrierte Person gehört (gelesen😉) habe, welche anscheinend nicht mit ihrer Arbeit zufrieden war.

Das ganze auf Twitter raushauen und auf eine Community loslassen, die teilweise so toxisch wegen einem „INGAME EXO“ (Dämmerbruchgarnison) schon Morddrohungen ausgesprochen hat???

Da war die Hexenjagd doch schon vorprogrammiert, oder irre ich mich da?

Zwar gilt das nicht für die gesamte Community, trotzdem ist da immer dieses 1% das für großen Schaden ausreicht und gerade auf Twitter immer wieder ein gefundenes Fressen…

(Dieses 1% betrifft jetzt nicht nur die Destiny Community, sondern bezieht sich auf „alle“ Communitys… Völlig egal ob gaming/ food/ social life/etc…)

In diesem Sinne doch eine Meinung über eine Meinung, dessen Meinung ich mir bewusst bin… 🤭🤭🤭😉😉😉

Chris

Ich übernehme auf meiner Arbeit auch Aufgaben, die nicht Teil meines Berufs oder Jobbezeichnung sind. Das ist vollkommen normal in der heutigen Zeit. Deshalb sich selbst nach außen hin als was verkaufen, das man nicht ist, kommt fragwürdig rüber. Damit ist sie definitiv nicht im Recht. Sie hätte mehr fordern oder klar machen können, dass das nicht Teil ihres Jobs ist. Aus ihren Storys heraus hört man aber weder das Eine noch das Andere.

Natürlich kennt man nicht den ganzen Hintergrund zur Gedchichte, aber wie sie sich äußert und in welcher Form sie an die Öffentlichkeit geht, lässt mich nicht grade glauben, dass das wirklich der einzige Kündigungsgrund war.
Vor allem wendet sie sich erst an die Öffentlichkeit und bittet im Nachgang darum sich nicht an ihre alten Mitarbeiter zu wenden. Ich mein.. was hat die eigentlich erwartet? O.o
Das ganze wirkt wie einer dieser „Ich will mich ja nicht beschweren,……. Aaaaaaaber:“-Beiträge.

ChrisP1986

Aaaaaaaber ich habe doch gaaaar nichts gemacht. 🤭🤭🤭

ImInHornyJail

Dass man bei solchen Firmen immer wieder mehr arbeiten muss bzw. Aufgaben machen muss, die nicht zum Tätigkeitsbereich gehören, ist normal. Dann muss man das aber auch ansprechen und dementsprechend mit dem Vorgesetzen handeln. Neuer Jobtitel, mehr Gehalt oder was man halt gerne haben möchte und nicht einfach so etwas angeben was garnicht stimmt.
Aber ob das alles so stimmt…abwarten und Vexmilch schlürfen.

Marvensen

Natürlich gilt hier wieder: Nix Genaues weiß man nicht.
Gefühlsmäßig würde ich aber dem letzten Kommentar des Artikels zustimmen.

Sich einfach eine Jobposition zu geben und damit nach außen offiziell aufzutreten ist genauso ein No-Go wie firmeninterne Streitereien auf Twitter breitzutreten.
Das unprofessionelle Verhalten nach der Kündigung passt dann auch ins Bild.

P3CO

Ganz Ehrlich, wer weiss schon wo da die Wahrheit liegt… All die bösen Bungie Mitarbeiter, oder doch die unliebsame und ungeliebte Mitarbeiterin, mhh wer ist nun der Sündenbock…

Und darum zur Frage im Artikel – Was sagt die Community zur Entlassung ?

Echt jetzt, ein Haufen Menschen, die weder den Sachverhalt Live miterlebt haben, noch sonst irgendeine Ahnung haben darüber, sollen ihren Senf dazu geben ?!

Ja genau, übrigens – in China sind grad 2 ( ZWEI !!! ) Säcke Reis umgefallen… Was sagt dazu wohl die Community….

Zuletzt bearbeitet vor 20 Tagen von P3CO
Chris

Immer mit dem Sack Reis in China anzufangen als ob man für die gesamte Community spricht, nur weil man selbst das ganze nicht interessant findet.. naja muss nicht sein.
Zudem Frag man hier ja nicht danach, ob Leute wissen was da los ist. Man fragt nach der Meinung anderer dazu und wie diese das wohl gehandhabt hätten.

P3CO

Es ist doch völliger Unsinn Leute nach ihrer Meinung zu fragen zu Dingen von denen sie nichts wissen, also bitte Chris – Wo soll da der Sinn sein ?
Was soll eine Meinunng eines Menschen Wert sein, wenn er den Sachverhalt nicht kennt ?!!?!?
Mumpitz

Zavarius

Mimimi.

Ich änder dann auch mal alles zu „Manager“, sorge für Ärger am Arbeitsplatz, lege mich mit allen an auf Grund meines Empfindens und werde anschließend auf Twitter „Rumtrumpen“.

Was hat sie erwartet? Spätestens mit dem „Twittermove“ wars das mit ihrer „Karriere“. Das wird sich kein Arbeitgeber antun.

Huehuehue

Spätestens mit dem „Twittermove“ wars das mit ihrer „Karriere“. Das wird sich kein Arbeitgeber antun.

Aus dem Text oben:

Elisabeth hat sogar bereits neue Jobangebote bei anderen Entwicklern dort zugeschickt bekommen.

Zavarius

Erzählen kann man alles. Genauso – wie wir die wahren Hintergründe nicht kennen, und sich niemand äußern wird, ohne ein „böses Licht“ auf die Firma zu ziehen, genau so wenig wissen wir, was davon überhaupt wahr ist.

Im Büro gehört die Mein-MMO „Newsroutine in der Pause“ schon zum Alltag und mein Kollege/Destiny Gefährte und Personaler grinste ziemlich beim, von dir zitierten, Absatz.

Wir haben eher mit der Sexismus Karte gerechnet, aber… mal schauen was noch kommt.

StephanGer74

Ein Bericht darüber OK, aber bitte deaktiviert die Diskussionen dazu!

Zuletzt bearbeitet vor 20 Tagen von StephanGer74
Irina Moritz

Hallo, wir haben beschlossen, die Diskussion vorerst offenzulassen. Wenn es eskalieren sollte, wird hier wieder geschlossen 🙂

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