Spieler erweisen einem ihrer Helden im MMORPG zu Herr der Ringe die letzte Ehre

Am Freitag, den 19. Juni 2020, verstarb der „Bilbo-Beutlin“-Schauspieler Ian Holm. Um ihm eine Hommage zu zollen, haben sich daraufhin dutzende Spieler in Herr der Ringe Online versammelt und haben unter anderem Bilbos letzte Reise nach Bruchtal nachgestellt oder ihm Ständchen gebracht.

Wer war Ian Holm? Sir Ian Holm Cuthbert war ein Schauspieler aus Großbritannien. Seine wohl bekannteste Rolle war die des Bilbo Beutlin in der legendären „Herr der Ringe“-Fim-Trilogie von Peter Jackson, basierend auf den Büchern von J.R.R. Tolkien.

In seiner Rolle als Bilbo ist er für viele Fans von „Herr der Ringe“ ein Kindheitsheld und ein ikonischer Charakter, der ihre Vergangenheit prägte.

Holm verstarb am Freitag, den 19. Juni 2020, in London. Laut Wikipedia war er zuvor einige Jahre lang an Parkinson erkrankt. Er wurde 88 Jahre alt. Das Titelbild zeigt ihn in seiner Rolle als Bilbo Beutlin im “Herrn der Ringe” und stammt von Filmstarts.de.

Spieler besuchen Bilbo, HdRO veranstaltet Event

So zollen die Spieler Tribut: im MMORPG Herr der Ringe Online, das auf der berühmten Geschichte basiert, haben sich nach der Nachricht von Holms Tod etliche Spieler versammelt, um ihm die letzte Ehre zu erweisen.

Dutzende haben sich in Beutelsend eingefunden, Bilbos altem Zuhause. Ein Video zeigt, wie sie sich um den Kamin des kleinen Hauses scharen und einem zwergischen Barden bei seinem Lied lauschen. Anschließend feiern sie in Hobbingen mit einem Feuerwerk:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Auf Twitter haben weitere Nutzer geteilt, wie sie sich in oder um Beutelsend zusammengefunden haben, um Holm mit Liedern eine „gute Reise in den Westen“ zu wünschen. Ähnlich emotional haben Spieler im MMORPG ESO einen verstorbenen Mitspieler geehrt und ihm sogar zu einem Denkmal verholfen.

Einige andere Spieler haben sich sogar zu Ehren Bilbos an seine letzte Reise gemacht. Etwa 300 Spieler sind offenbar spontan von Beutelsend nach Bruchtal gereist, wo in HdRO heute noch der NPCs Bilbo Beutlin zu treffen ist. Bilbo tritt diese Reise im ersten Film „Die Gefährten“ an und wird im dritten Teil „Die Rückkehr des Königs“ dort von den Gefährten des Rings getroffen.

Im entsprechenden Thread auf reddit wünschen die Fans Ian Holm eine gute Reise und zeigen sich gerührt von der Aktion, die so spontan stattgefunden hat:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt

Das tun die Entwickler: Kurz nach der Nachricht von Holms Tod haben die Entwickler zu Ehren Holms ein Event gestartet (via Twitter). Bis zum 23. Juni können Spieler noch „Beutlins Geburtstag“ feiern. Viele Fans befürworten diese Aktion.

Bereits zuvor haben andere Studios verstorbene Ikonen geehrt. Nach dem Tod von Comic-Guru Stan Lee (Marvel) hat dieser etwa einen eigenen NPC in World of Warcraft erhalten.

Die Entwickler von Mordhau dagegen haben ein eigenes Grab mit Grabstein und Zylinder für den verstorbenen YouTuber TotalBiscuit aufgestellt. In beiden Fällen ist die Verbindung des Verstorbenen zum Spiel aber nicht so groß, wie aktuell in Herr der Ringe Online. Holms Rolle als Bilbo Beutlin wird für viele Spieler sicherlich lange Zeit eine starke Kindheitserinnerung bleiben.

Blizzard bannt Cheater in Diablo 3 – Jetzt, wo es am meisten wehtut

Einige Diablo-3-Accounts wurden in den letzten Stunden aufgrund von Cheats gebannt oder vorübergehend geschlossen. Spieler bemerken den Effekt sofort in der Rangliste von Season 20.

Was ist das für eine Bannwelle? Im Blizzard-Forum macht die Ankündigung einer Bannwelle in Diablo 3 die Runde. Am Freitagabend, den 19. Juni, schrieb dort Community Manager PezRadar:

“Nur, um zu bestätigen, was einige schon gesehen haben …

Ja, viele Diablo-3-Accounts wurden diesen Morgen wegen Cheaten geschlossen oder suspendiert. Wie ihr wisst, äußern wir uns kaum zu diesen spezifischen Strafmaßnahmen, außer, dass wir bestätigen, dass sie stattgefunden haben.” (via Blizzard-Forums)

Eine genaue Anzahl darüber, wie viele Cheater jetzt gebannt wurden oder noch werden, bleibt also aus. Von Blizzard weiß man nur, dass es “viele” getroffen hat. Ob das nun Hunderte oder Tausende sind, ist unklar.

In Season 19 gab es auch Probleme mit Cheating, da wollten Spieler das Saisonthema “clever” ausnutzen.

Diablo 3 Titel Diablo 1000 Stapel

Darum trifft das Cheater genau jetzt so hart: Am 13. März 2020 startete die aktuelle Season 20. Über 3 Monate lief die Season jetzt schon. Gut möglich, dass einige Cheater schon früh in dieser Season anfingen, sich mit Bots, Map-Hacks oder anderen Modifikationen Vorteile zu verschaffen.

Dass Blizzard sie erst jetzt im größeren Ausmaße bannt, trifft sie dafür umso härter. Denn sie konnten jetzt schon viele hundert Stunden in die Saison stecken. Und all diese Zeit ist plötzlich umsonst gewesen. Und das kurz vor dem großen Ziel: Dem Ende von Season 20.

Viele dieser Betrüger machen das, um am Ende der Season ganz oben oder zumindest weit vorne in den Ranglisten zu stehen. Wenige Stunden vor dem Erreichen dieses Ziels platzte für sie nun der Traum. Heute, am 21. Juni, endet Season 20 von Diablo 3.

Vermutlich dient so eine Bannwelle mit diesem Timing auf der Abschreckung für die Zukunft. Denn in der nächsten Season überlegen Cheater vielleicht zweimal: Lohnt es sich jetzt, monatelang zu cheaten, nur um dann kurz vorm Ende der Season alles zu verlieren?

Kurz vor Ende von Season 9 machte Blizzard einen ähnlich fiesen Schlag gegen Cheater in Diablo 3.

Warum ist das für euch wichtig? Positive Nachrichten sind das für die Spieler, die sich ganz legitim in der saisonalen Rangliste nach oben arbeiten.Für diese Spieler ist es fair, dass die Cheater nun aus den Ranglisten geworfen wurden, denn dadurch steigen die “ehrlichen” Spieler weiter in der Rangliste auf. So schaffen sie es vor dem Ende der Season möglicherweise doch noch in die Top-100.

Auswirkungen schon in Rangliste sichtbar

Das sagen die Spieler: Auf reddit gibt es jetzt positives Feedback von aktiven Diablo-3-Spielern. So freut sich Nutzer DiabloGuilds darüber, dass er morgens noch Platz 99 in der Hardcore-Saisonal-Rangliste mit seinem Barbar war.

Stunden später erreichte er schon Rang 95, ohne selbst eine bessere Zeit im Großen Nephalemportal zu erzielen. (via reddit) Sein Rang verbesserte sich, weil offenbar Cheater aus der Rangliste flogen und Platz machten.

Nutzer ISUAdmissions dankt Blizzard auf reddit. “Das hatte einen großen Effekt auf die Ranglisten” schreibt er. Mit seinem Dämonenjäger sei er jetzt in den Top 300, mit seinem Kreuzritter in den Top 750 und seinem Barbar in den Top 800. (via reddit)

Diablo 3 Rangliste Season 20 Ende Barbar
Ein Einblick in die Rangliste der besten Barbaren aus Season 20 im Softcore (EU) – Stand: 21.06.2020 – 13:17 Uhr

Gut möglich also, dass sich auch eure Positionierungen in den Ranglisten in den letzten Tagen verbesserten.

Nach dem Ende von Season 20 dauert es wohl nicht mehr lange, bis das nächste Kapitel losgeht. Mit Season 21 wollte Diablo 3 wohl bewusst der Konkurrenz aus dem Weg gehen.

Selbst Profis in CoD Warzone verlangen Grau-Nerf – Chef macht nun Hoffnung

Eine bestimmte Waffe macht vielen Spielern aktuell in Call of Duty: Warzone das Leben schwer: Die Grau 5,56. Bereits zuvor haben selbst Profis gefordert, dass sie abgeschwächt wird. Das scheint zum Mid-Season-Update der Fall zu sein.

Was ist die Grau? Die Grau 5,56 ist ein Sturmgewehr, das mit Season 2 in Modern Warfare eingeführt worden ist. Sie ist dem Schweizer Gewehr Sig 552 Commando nachempfunden und gilt seit ihrer Einführung als eine der stärksten Waffen im Spiel.

Was ist das Problem mit ihr? Die Grau hat sich kurz nach ihrer Einführung zu den Top-Waffen durchgemogelt und ist neben der M4A1 das im Moment beliebteste Sturmgewehr sowohl in Warzone als auch in vielen der Multiplayer-Modi von Modern Warfare.

Eine der größten Stärken der Waffe ist, dass sie durch einen bestimmten Lauf (ArchAngel) sogar auf ein Visier verzichten kann, weil Kimme und Korn dort schon so präzise sind. Mit den richtigen Aufsätzen könnt ihr euch sogar ein „OP-Setup“ bauen, das sie noch mächtiger macht.

cod modern warfare waffen season 2 op setups grau 556
Die Grau ist im “OP-Setup” noch stärker

Obwohl ihre TTK, die Time-To-Kill und der Schaden eher im mittleren Bereich liegen, ist sie besonders auf weitere Distanzen stark und besser als die meisten anderen Sturmgewehre. In unserem ausführlichen Waffen-Review findet ihr mehr Infos zur Grau 5,56.

Profis fordern, Chef deutet Nerf an

Das sagen die Profis: Anfang Juni haben die Profis Crimsix und Octane bereits einen Nerf für die Grau verlangt. Laut Crimsix brauche man für die Grau keinen Skill und selbst schwächere Spieler könnten mit ihr gegen einen der besten Sturmgewehr-Spieler antreten und hätten eine Chance.

Octane wehrt sich zwar, dass Maven, mit dem er verglichen wird, stärker sei, stimmt aber zu, dass die Grau zu stark sei. Octane gilt als einer der besten Sturmgewhr-Spieler der Welt.

Der Profi Scump hat dagegen eine etwas andere Einstellung zur Grau. Laut ihm sei die Grau eine Waffe für den PC und nur dort stärker. Auf der Konsole dominiere aber noch immer die M4 als stärkstes Sturmgewehr.

Call fo Duty Warzone Scump Titel YouTube
Scump ist der Meinung, die Grau sei auf dem PC stärker

Das sagt der Chef: Der Chef von Modern Warfare. Joe Cecot, hat sich nun zu der Thematik auf Twitter gemeldet. Ein Spieler hat sich beschwert und gefragt, wann die Grau endlich generft werde. 90% der Killcams ließen diese Waffe erscheinen. Cecot antwortet darauf:

„Wir haben einen Haufen Waffen-Tunings für das Mid-Season-Update. Die Patch Notes werden das umreißen, wenn sie kommen.“

Damit spricht er selbst zwar nicht die Grau direkt an, er antwortet aber auf einen Tweet, in dem es um das Sturmgewehr geht. Viele Fans gehen deswegen nun davon aus, dass der Grau-Nerf kommt.

Wann kommt der Nerf? Bisher gibt es noch kein konkretes Datum für den Nerf. Allerdins spricht Cecot vom „Mid-Season-Update“. Das kommt, wie der Name schon sagt, in der Mitte der Season. Die aktuell laufende Season 4 von Modern Warfare ist am 11. Juni gestartet und endet voraussichtlich um den 4. August. Damit wäre die Mitte der Season die erste Juli-Woche. Ein Grau-Nerf ist also bereits in den kommenden Wochen möglich.

Quelle(n):
  1. dotesports

Chef von Shadow Arena sagt: „Sobald du einmal gewinnst, wirst du es lieben”

Das MMORPG Black Desert bietet einen eigenen Battle-Royale-Modus an: Shadow Arena. Der ist seit Mai 2020 im kostenlosen Early Access auf Steam. Um ein wenig mehr über das neue und einzigartige Spiel zu erfahren, hat MeinMMO-Autor Benedict Grothaus ein Interview mit dem Executive Producer Kwangsam Kim geführt und nachgehakt, wie es um die Zukunft von Shadow Arena steht.

Zwischen all den neuen Battle Royales, die seit einigen Jahren den Markt dominieren und zuweilen sogar fluten, stechen einige heraus. Eines dieser außergewöhnlichen Spiele ist Shadow Arena, das ein Battle-Royale-Regelwerk über den PvP-Teil des MMORPGs Black Desert gelegt und damit eine einzigartige Erfahrung geschaffen hat.

Shadow Arena ist seit dem 21. Mai 2020 kostenlos auf Steam im Early Access zu spielen und befindet sich weiterhin in Entwicklung.

Im Rahmen von „Find Your Next Game“ habe ich mich mit dem Chef des neuen Spiels unterhalten. Dabei haben ich interessante Informationen zu Entwicklung und Zukunft von Shadow Arena sowie der Rolle der Spieler in alldem in Erfahrung gebracht.

Was ist Shadow Arena überhaupt? Das Battle Royale Shadow Arena verfolgt einen ganz eigenen Ansatz, indem es Rollenspiel-Elemente von (MMO)RPGs mit dem Battle-Royale-Regelwerk kreuzt. Auf meine Frage hin, was das Spiel von anderen im Genre unterscheide, antwortet Kim:

„Die Action und das Gameplay von Shadow Arena sind sehr nahe an dem von Kampfspielen, gepaart mit MOBA-esken Skills und alles spielt in einer wunderschönen 3D-Umgebung. Shadow Arena kombiniert beinahe alle Kampf-Mechaniken, die du in PvP-Spielen siehst, wie Distanz, Timing, Combos, schnelles und präzises Zielen und die Notwendigkeit, strategische Vorhersagen zu treffen.“

Tatsächlich lässt sich das Spiel nur schwer anders umschreiben. Statt wie von Klassikern wie PUBG oder Newcomern wie Warzone gewohnt, geht es eben nicht um militärisches Geballer. Shadow Arena baut auf RPG-Elementen auf, ähnlich wie schon Realm Royale (welches jedoch keine Inspiration war, wie mir Kim verrät).
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt
Eine Runde in Shadow Arena: So sieht das Gameplay des Battle Royale aus

„Shadow Arena ist sein eigenes Genre“

Wie unterscheidet sich Shadow Arena von anderen Spielen? Anders als die meisten aktuellen Battle Royale, hat Shadow Arena keinen Shooter als Grundlage, sondern ein MMORPG und dazu eins der größten der letzten Jahre.

Damit geht einher, dass Spieler nicht mit den gleichen Voraussetzungen in eine Runde starten, sondern Charaktere spielen – wie in einem Rollenspiel. Aktuell stehen 10 Charaktere zur Auswahl, die alle ihre eigenen Fähigkeiten, Stärken und Schwächen haben und die sich deutlich stärker voneinander unterscheiden als etwa die Legenden in Apex Legends.

Jeder Held hat seine Wurzeln in verschiedenen Spiele-Genres. Wir können nicht sagen, dass es ein generisches Battle Royale ist. Es ist eine destillierte Form des RPG, gemischt mit vielen anderen Elementen.

Ich finde, Shadow Arena ist sein eigenes Genre, weil sich nichts mit ihm vergleichen lässt.

Diese Helden sind dabei absichtlich stark unterschiedlich. Jeder Held habe seine Stärken und Schwächen, erklärt mir Kim, und das sei ihre Art des Balancings. Erscheint ein Held zu stark, wird seine Schwäche gravierender gemacht, um ihm etwas seiner Stärke zu nehmen.

Die Helden seien so kreiert, dass sie bestimmten Genres entsprechen:

  • Fans von Kampfspielen etwa dürften Gefallen an Badal finden. Sein Spielstil orientiert sich an starken Combos im Nahkampf, die bestraft werden können, wenn er sie nicht richtig ausführt.
  • Für Shooter-Freunde ist eher Orwen geeignet. Als Bogenschützin arbeitet sie mit Schüssen aus der Ferne, die gut sitzen müssen, während sie im Nahkampf nahezu ungeschützt ist.

Dieser Ansatz der spezialisierten Helden ist Kim lieber, als alle Charaktere auf eine Linie zu bringen.

Mehr zum Thema
In 15 Minuten Shadow Arena erlebte ich ein PvP-MMORPG im Schnelldurchlauf
von Alexander Leitsch

Was ist das Beste am Spiel? Das System mit den Helden scheint zu funktionieren. Wie mir Kim erzählt, sind die ausgeglichenen Matches das, was den Spielern am meisten Spaß macht:

„Es ist der Wettbewerb zwischen Spielern auf einem ähnlichen Skill-Level und das Gefühl für den Sieg, nachdem du ein Match gewonnen wurde. Wenn du einmal gewinnen konntest, wirst du dich in dieses Spiel verlieben.“

Kwangsam Kim Shadow Arena Executive Producer
Kwangsam Kim, der Executive Producer von Shadow Arena.

Wie steht es um Shadow Arena? In den vergangenen 30 Tagen haben durchschnittlich 1023 Spieler auf Steam Shadow Arena gespielt, mit 4948 Spielern in der Spitze (via steamcharts, Stand 15. Juni). Die Bewertungen auf Steam liegen bei aktuell 51% positiv und sind „ausgeglichen“.

Da sich Shadow Arena noch in der Entwicklung befindet, soll sich aber noch einiges ändern. Besonders die Punkte, die die Spieler jetzt noch kritisieren, wollen die Entwickler ausbessern und das so schnell, wie es geht.

Die Entwicklung von Shadow Arena

Seit dem Start des Early Access hat Shadow Arena zwei größere Baustellen, die im Moment die höchste Priorität einnehmen: Balancing und technische Probleme. Das sind einige der Gründe, aus denen Spieler Shadow Arena auf Steam negativ bewerten und das Spiel dort aktuell bei 51% positiver Bewertungen steht. Die Frage nach diesen Bewertungen und wie das in Zukunft anders aussehen soll, beantwortet mir Kim damit, dass beides in naher Zukunft verbessert werden soll:

Wenn wir in die Kommentare schauen, haben wir dort Probleme mit Lags, Hacking und Balance gesehen. Der Preis des DLC war ebenfalls ein Faktor. Wir haben leider keine magische Kugel, die alle Probleme mit einem Mal löst, aber wir werden die Early-Access-Periode nutzen, um alles so schnell wie möglich zu beheben. In den ersten Wochen haben wir viel Arbeit in die Verbesserung des Lags und die Minimierung des Hackings gesteckt, während wir unsere Helden zwei Mal die Woche angepasst haben. Für den DLC und Kosmetika ziehen wir niedrigere Preise in Erwägung oder sogar, sie kostenlos anzubieten.

Ein Problem dabei sei allerdings, dass sich das Feedback von Spielern häufig widerspreche, besonders in puncto Balance. Dabei helfe zwar, dass das Team selbst Tests durchführe, aber mit jedem Update sammle man mehr Feedback und setze das erneut um.

Shadow Arena Orwen
Orwen, eine der Heldinnen. Wo sie manchen Spielern zu stark erscheint, kann sie für andere zu schwach sein.

Kim ist zuversichtlich, dass sich das Balance-Problem bald löse, da Shadow Arena zwei Mal wöchentlich ein Update erhalte und nicht davor zurückscheue, die Updates auch einmal zurückzunehmen, wenn sie nicht laufen. „Das ist quasi unser Motto.“

Zukunft und Release von Shadow Arena – Mehr als nur Battle Royale

Was erscheint noch alles bis zum Release? Shadow Arena soll bereits in der nahen Zukunft größer werden. Noch 2020 haben die Entwickler gleich 10 weitere Helden geplant, wie mir Kim verrät, sodass Ende des Jahres 20 spielbare Charaktere verfügbar sein sollen.

Shadow-Arena-Screenshot-Charakter
Shadow Arena will noch mehr spielbare Charaktere. Hier: Ein Screenshot mit Haru

Außerdem kommen eine neue Map sowie ein ganz neuer Modus, der nicht auf den Regeln des Battle Royale aufgebaut sein wird, sowie ein Turnier-Modus mit speziellen Turnier-Regeln. Nur eine genaue Zeit gibt es noch nicht, da die Coronakrise auch Pearl Abyss trifft, „aber wir arbeiten hart, um eine Verzögerung des Zeitplans zu verhindern.“

Für 2021 sind neue Features und Erweiterungen in Planung. Diese sollen in einem „aggressiveren Tempo“ kommen.

Darauf konzentrieren sich die Entwickler für die Zukunft: Bisher gibt es noch keine weiteren Ideen, wie es etwa in den kommenden fünf Jahren aussehen soll. Es hängt zu viel davon ab, was die Community möchte:

Offen gestanden, es ist sehr schwer zu sagen, weil unsere geplante Richtung vom Feedback der Spieler abhängt. Wir haben viele Dinge vorbereitet und eine grundlegende Richtung, die wir verfolgen wollen, aber kontinuierliche Updates, basierend auf dem Feedback der Nutzer, kann uns zu völlig verschiedenen Orten bringen. Wenn das Spiel am Ende mehr Spaß macht in einer ursprünglich ungeplanten Richtung, dann werden wir diesem Weg mit Freuden folgen.

Allerdings nennt Kim an anderer Stelle den E-Sports als wichtigen Punkt für das Spiel, als es um das Balancing der verschiedenen Modi, solo und duo, ging. Bis dahin dauert es wohl aber noch ein wenig.

Shadow Arena PvP Angriff Combo
Combos sind ein wichtiger Aspekt im Kampf. Wer gut werden will, muss sie beherrschen lernen.

Wann erscheint Shadow Arena? Ein Release-Datum gibt es noch nicht. Kim sagte mir: „Sobald wir zufrieden sind mit der Qualität und der Menge an Content für Shadow Arena, werden wir für den Launch bereit sein.“ Es bleibt also abzuwarten, wie lange der Early Access noch dauert.

Tipps zum Einstieg

Abschließend habe ich Kim um einige Tipps für Anfänger in Shadow Arena gebeten. Falls euch die Idee des Spiels und die Zukunftspläne gefallen haben, hat der Chef selbst hier einige Vorschläge für euch, um dein Einstieg zu erleichtern:

  • „Erstens, Basis-Attacken können eine gegnerische Combo unterbrechen. Du kannst nicht einfach jeden Skill einsetzen, wenn du nahe am Gegner bist, weil er nichtig gemacht wird. Du musst zuerst überlegen, welchen Skill du einsetzt, solange du noch nicht in Reichweite bist. Sobald du näher kommst, versuche, das Timing des Gegners herauszufinden und nutze deine Basis-Attacke, um seinen Skill zu kontern.
  • Zweitens, um mehr Items und Skillpunkte zu kriegen, musst du die Aufmerksamkeit von Monstern erregen, denn das ist viel effektiver, wenn du sie in Gruppen tötest, statt jedes einzeln. RPG-Spieler werden wissen, was ich meine.
  • Drittens, in Shadow Arena geht es um die Verkettung von Combos. Combos haben Gruppenkontroll-Effekte wie Betäubungen. Während sich der Gegner nicht bewegen oder verteidigen kann, kannst du ihn mit einer anderen Combo angreifen. Es ist also wichtig, sie zu lernen und mit ihnen zu experimentieren. Der KI-Modus ist perfekt dazu. Basis-Combos beginnen alle mit einem Tritt (F).
  • Und, um einen weiteren Tipp reinzuquetschen: Wenn du in Gefahr bist, zögere nicht, dein Blinzeln oder ‘Dark Shift’ zu nutzen, da sich der Skill recht schnell wieder auflädt. Das ist tatsächlich besser, als deine Überlebens-Skills oder dein anfängliches Elixier der Geschwindigkeit zu nutzen.“
Shadow Arena Screenshot Monster PvE
Eine der großen Besonderheiten von Shadow Arena: Monster im PvE, um an Skill-Punkte und Items zu kommen.

Für wen eignet sich Shadow Arena? Prinzipiell lohnt sich ein Blick in Shadow Arena für jeden, der gerne Battle Royale spielt und einen neuen Ansatz ans Genre sucht, aber auch für MMORPG-Spieler, die viel Wert auf den PvP-Aspekt in ihren Games legen.

Shadow Arena unterscheidet sich stark von anderen Battle Royale und sollte deswegen nicht gleich mit ihnen verglichen werden. Wer generell eher auf MMOs oder MMORPGs steht, könnte hier eine interessante Abwechslung an Spielmodi finden.

Kim sagte mir, dass die Spieler von Shadow Arena aus vielen verschiedenen Genres kommen. Viele kämen von MMOs, aber auch MOBA-, FPS-, Battle-Royale- und Kampfspiel-Fans seien darunter.

Pro
  • Einzigartiger Ansatz ans Battle-Royale-Genre
  • MMORPG als Basis, kein Shooter
  • Spezialisierte Helden mit eigenehn Stärken und Schwächen für jeden Spielstil
  • Cooles Combo-System
  • Große Pläne für den Early Access und den Release
Contra
  • Pay2Win-Vorwürfe, die es schon bei Black Desert gab
  • Möglicherweise zu ambitioniert
  • Feedback könnte dazu führen, dass die Playerbase immer kleiner wird und schließlich ausstirbt

Potential: Groß

Der Ansatz des Battle Royale, Helden und RPG mit dem klassischen Regelwerk zu verknüpfen, ist etwas, was ich persönlich mir schon seit den frühen Tagen von Realm Royale in einer tieferen Form wünsche – und Shadow Arena könnte genau diese Lücke füllen.

Die Mechaniken sind einzigartig, die Grafik super und der PvE-Anteil, Monster zu schlachten, um mich zu verbessern, ist genau das Feature, das mir in einem Battle Royale das “Sahnehäubchen” wäre.

Es gibt allerdings einen Haken: Ob Shadow Arena wirklich so gut wird, wie ich es mir ausmale, hängt stark davon ab, wie es sich entwickelt. Werden Preispolitik und Balancing etwa ein wenig verbessert, während der Ansatz mit spezialisierten Helden und ihren Stärken und Schwächen noch weiter vertieft wird, wäre es genau der richtige Weg für mich. Geht es eher in die Richtung, die später Realm Royale verfolgt hat, bleibe ich eher bei der Konkurrenz. Schließlich sorgten schon dort einige Entscheidungen für ein massives Tief nach einem starken Höhenflug.

Es hängt nun davon ab, in welche Richtung sich Shadow Arena entwickelt und welches Feedback die Spieler geben. Im besten Fall wird es eine richtige Perle des Genres mir einem einzigartigen Ansatz. Im schlechtesten Fall verschwindet es in der Nische und wird vergessen.

fragt meinmmo benedict

Benedict Grothaus
Freier Autor bei MeinMMO

ARK: Das Sommer-Event liefert 5 neue Chibis, 4 starke Boni und 11 Skins – Das steckt drin

Bald startet der Sommer im Survival-MMO ARK: Survival Evolved mit dem Summer Bash Event. Euch erwarten neue Chibis, starke Bonis, coole Skins und noch mehr.

Das ist in ARK los: Studio Wildcard startet bald in ARK: Survival Evolved zum zweiten Mal das diesjährige Sommer-Event „Summer Bash“. Zuvor war es den Spielern unter dem Namen “4th of July Event” bekannt.

Die Festlichkeiten laufen vom 25. Juni bis zum 14. Juli und bringen neben den typischen Event-Boni noch 5 neue Chibi-Dinos, 11 Skins und weitere Neuerungen.

Das steckt im Sommer-Event „Summer Bash“ 2020

  • Dauer des Events:
    • Start ist am 25. Juni 2020
    • Ende ist am 14. Juli 2020
  • Chibi-Pets:
    • Manta
    • Ammonite
    • Cnidaria
    • Plesiosaur
    • Astrocetus
  • Starke Bonis:
    • 3-fache Zucht-Geschwindigkeit
    • 3-fache Spieler-Erfahrung
    • 3-fache Ernte-Geschwindigkeit
    • 3-fache Zähm-Geschwindigkeit
  • Neue Emotes:
    • Gitarrenriff
    • Schlagzeug-Solo
    • Headbanger
  • Coole Skins:
    • 4 neue Hawaii-Shirt-Skins
    • 3 neue Badeanzug-Skins
    • Pfannenwender-Skin zum Thema BBQ-Grillen für die Keule
    • Frisbee-Skin für den Bumerang
    • 1 Sonnenbrillen-Skin mit anpassbaren Gläsern
    • Super Soaker Wasserpistolen-Skin für den Flammenwerfer
  • Event-Farben für eure Dinos:
    • Dino Dunkelblau
    • Rot
    • Weiß
    • Dino Himmelsblau
    • Dunkelrot
    • Blau
    • Hellgrau
    • Sahne
    • Tarnfarben
    • Orange
    • Leichtes Blaugrün
    • Dunkelblau
    • Zitronen-Limette-Farben
    • Pfirsich-Farben
    • Koralle-Farben

So erhaltet ihr die Chibi-Dinos: 5 neue Chibi-Dinos könnt ihr während des Summer Bash Events ausfindig machen. Darunter auch den Space-Wal aus Genesis Part One. Wie ihr die Chibis bekommt, hat Wildcard zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht verraten. Im ersten Summer Bash Event 2019 konnten alle Objekte mit gebratenem Fleisch erworben werden. Davon ist in diesem Jahr aber bisher nicht die Rede.

So reagiert die Community: Auf der offiziellen Seite wird das Event in den Kommentaren positiv aufgenommen. Die Spieler feiern die bunten Farben und die neuen Chibis.

  • User ladyteruki meint: “Helle Farben, musikalische Emotes, neue Chibis (Astrocetus) … Mann, das ist die Art von Event, die das ganze Jahr über gehen könnte.”
  • User TheBlueBlaze007 freut sich ebenfalls: “Klingt nach einem guten Event. Ich freu mich darauf!”

Das Event startet am 25. Juni und Studio Wildcard wird zum Release mit Sicherheit weitere Informationen und einen ansprechenden Trailer veröffentlichen. Mit dem Event und den Boni werden vor allem die Spieler glücklich, die durch die – mittlerweile beendete – kostenlose Aktion im Epic-Store neu in ARK sind.

Quelle(n):
  1. Survivetheark

Bungie wird mit einem der größten Twitch-Streamer zu Destiny 2 nie mehr arbeiten

Der Twitch-Streamer „SayNoToRage“ ist von Bungie jetzt zu einer Person erklärt worden, mit der man nicht mehr arbeiten will. Dabei ist der einer der größten Streamer zum Shooter Destiny 2. Aber es sind einige Anschuldigungen von Frauen gegen ihn aufgekommen: Der Streamer hat sie bei Gaming-Events sexuell bedrängt.

Das ist der Twitch-Kanal von SayNoToRage: Der Streamer hat 184.153 Follower auf Twitch. Er ist vor allem ein Streamer von Destiny 2. Dort hat er im letzten Jahr knapp 2000 Stunden gestreamt. Im Schnitt schauen ihm 1178 Zuschauer zu.

Weil er so konstant streamt, ist SayNoToRage aktuell der drittgrößte Streamer für Destiny 2. Nur der PvP-Spezialist GernaderJake und der PvE-Experte Gladd haben in den letzten 90 Tagen mehr gesehene Stunden erzielt als er.

Der Streamer ist verheiratet und hat eine Tochter und einen Sohn.

Destiny-2-Top-Twitch-Streamers
Die 5 größten Streamer zu Destiny 2 in den letzten 90 Tagen.

Streamerin spielt The Last of Us 2 : Es kommen Erinnerungen hoch

Das sind die Anschuldigungen: In den letzten Tagen haben mehrere Frauen auf Twitter gesagt, der Streamer habe sie sexuell belästigt oder andere unangenehme Erfahrungen mit ihm geschildert.

Ausgelöst wurde das von einem Statement der Streamerin, JewelsVerne.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Bei der hat das Spielen von „The Last of Us 2“ offenbar eine Erinnerung nach oben gespült. Sie berichtete auf Twitch über eine sexuelle Belästigung durch SayNoToRage. Das hat andere Frauen dazu veranlasst, ebenfalls über ihre Begegnungen zu erzählen:

  • Die Destiny-Streamerin Jewels Verne sagt, sie habe mal ein ganzes Kartenspiel gespielt, mit einer Hand aauf dem Bein und wurde danach um Sex gebeten – das sei Lono gewesen. Der Vorfall habe sich 2017 ereignet
  • Eine andere Destiny-Streamerin, Sarah Daniels, sagt, sie wurde von ihm bedrängt und habe sich unwohl gefühlt (via twitter)
  • Die Destiny-Streamerin SheSnaps schreibt, er hätte sie angeschrieben, nachdem sie für seinen Twitch-Kanal gespendet hat. Er habe ihr unterstellt, sie arbeite in der Sex-Industrie und wolle gerne in einer Szene mitmachen. Zudem habe er ihr bei einem Essen die Haare angefasst und sei ihr auf Events wie der GuardianCon zu nahe gekommen und sie regelrecht verfolgt (via medium)

Viele der Ereignisse scheinen sich auf Gaming-Events abgespielt zu haben, wie “Summits” oder der GamingCon. Bungie lädt zu solchen Events Influencer ein. Die drei Frauen, deren Aussagen wir anführen, sind selbst Twitch-Streamerinnen mit einem Schwerpunkt auf Destiny 2.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt
Cozmo erklärt, dass man nie wieder mit SayNoToRage arbeiten wird.

Bungie sagt, sie werden nie wieder mit ihm zusammenarbeiten

So reagiert Bungie: Der Community-Manager von Bungie, Cozmo, hat erklärt, dass er stolz auf die Frauen der Destiny-Community sei. Bungie hätte schon lange nicht mehr mit Lono gearbeitet und werde das niemals wieder tun.

Auch der Kommunikations-Chef von Bungie, DeeJ, meldet sich zu Wort und sagt, man bestehe darauf, ein gutes Umfeld zu schaffen. Wer diesen Idealen nicht entspricht, werde von der Gästeliste gestrichen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt
DeeJ rammt Eckpfeiler ein.

Streamer bittet um Entschuldigung

So reagiert der Streamer: Der Streamer hatte zuerst ein Video veröffentlicht, das ihn neben seiner Frau zeigt. Da entschuldigte er sich für sein Verhalten, erklärte, dass er in Therapie war, um tiefsitzende Probleme zu lösen und erklärte auch, woher diese Probleme resultierten: Seine Freundin habe ihn vergewaltigt, als er 16 Jahre alt war (via dexerto).

Das Video löschte er aber später. Er sagt, er sei in Panik geraten und habe sich als Opfer dargestellt. Das sei keine gute Antwort gewesen.

In einem neuen, längeren Video gesteht SayNoToRage seine Schuld ein (via youtube). Er sagt, ihm sei vor 2 Jahren klar geworden, was für einen Schaden er anrichtet und welch furchtbares Leben er lebt. Danach habe er sich in Therapie begeben. Seine Handlungen aus der damaligen Zeit seien unentschuldbar.

Der Streamer erklärt dann im Video ausführlich, wie er die einzelnen Vorwürfe sieht. Er sagt, in seiner Erinnerung hat er keinen ungewollten, körperlichen Kontakt initiiert, aber er habe sich „viel zu gemütlich“ in der Nähe von anderen verhalten. Auch das Greifen nach den Haaren gesteht er ein. Das sei alles falsch gewesen.

Destiny-DeeJ-1140x445
Das ist David “DeeJ” Dague. Er ist für die Kommunikation bei Destiny zuständig.

Aus den Erzählungen wird deutlich, dass diese Vorfälle offenbar nicht “privat” waren, sondern auf Gaming-Events wie der GuardianCon stattgefunden haben.

Das sind eigentlich positive Events, bei denen Bungie Spenden sammelt. Man feiert das Spiel und die Community. Bei der letzten GuardianCon nahm man hunderttausende Dollar ein:

Destiny 2 Fans spenden richtig viel Geld, damit dieser Mann lustige Geräusche macht

Welches MMORPG würdet ihr totalen MMO-Anfängern empfehlen?

MMORPG-Spiele sind oft gewaltig groß und können auf neue Spieler einschüchternd wirken. Welche MMORPGs würdet ihr absoluten Neulingen des Genres als Einstieg empfehlen?

Erinnert ihr euch daran, wie ihr in euer aller erstes MMORPG eingestiegen seid? Nicht an die coolen Momente, die sicherlich zuhauf vorhanden waren, sondern an die Schwierigkeiten und Frust.

MMORPGs sind von Haus aus gewaltig große Spiele, in denen man oft mit unzähligen anderen Menschen in der gleichen Online-Welt unterwegs ist. Das kann neue Spieler, die noch nie was mit MMORPGs oder gar Multiplayer-Spielen am Hut hatten, einschüchtern und gar vom Spielen abhalten.

Den abgehärteten MMO-Spielern fällt diese Schwierigkeit nach den ganzen Jahren des Spielens aber gar nicht mehr so richtig auf. Cortyn von MeinMMO hat zum Beispiel überrascht festgestellt, dass WoW für Neueinsteiger gar nicht so simpel ist, wie man es als erfahrener Spieler meinen würde.

Bless Online - Blau gegen Rot
In MMORPG-Welten seid ihr nie alleine, sondern müsst sie mit anderen Spielern teilen. In Dungeons, PvP oder aber auch im Auktionshaus.

Dabei muss das Spiel nicht mal aktiv hart sein, wie es früher häufig der Fall war. Die reine Menge an Informationen, mit der man in einem MMORPG von Anfang an konfrontiert wird, ist sehr hoch. Da kann man sich schon leicht verzetteln.

Daher wollen wir von euch wissen: Mit welchem der aktuell angesagten MMORPGs sollte ein totaler Genre-Neuling einsteigen? Welches Spiel ist benutzerfreundlich und bietet genügend Hilfe, mit der ein unerfahrener Spieler sich zurechtfinden kann? Oder hat ein MMORPG eine besonders freundliche Community, die Neulingen hilft? Erzählt es uns in den Kommentaren.

Wie kann ich abstimmen? In dem Umfrage-Tool unten könnt ihr für die MMORPGs abstimmen, die ihr für einsteigerfreundlich haltet. Jeder Leser hat dabei 3 Stimmen, die er frei vergeben kann.

Wenn ihr in der Liste unten ein MMORPG vermisst, das ihr für sehr einsteigerfreundlich haltet, dann schreibt es uns in die Kommentare.

Viel Spaß!

Diese Umfrage ist geschlossen.

Wenn ihr als MMO-Neulinge nach Spielen sucht, die euch vom Setting oder Gameplay her zusagen würden, dann schaut in unsere Liste mit den 15 besten MMOs- und MMORPGs in 2020 rein.

Destiny 2 gibt Vorgeschmack auf Waffen-Ruhestand – Und es nervt mich jetzt schon

Destiny 2 will Waffen nach einer Zeit in den Ruhestand schicken. Was das genau heißt, kann man nun bereits in einigen Fällen sehen. Und es nervt jetzt schon, meint der MeinMMO-Shooter-Experte Sven Galtizki.

Was hat es mit dem Waffen-Ruhestand auf sich? Im Zuge seiner Zukunftspläne hat Bungie bereits vor einiger Zeit mitgeteilt, dass Destiny 2 seine Waffen künftig in den Ruhestand (Sunsetting) schicken wird – zumindest die legendären.

Das heißt: Waffen (und Rüstungen) haben eine Art Verfallsdatum. Sie können nur bis zu einem bestimmten Powerlevel infundiert werden. Darüber hinaus wird man sie nicht weiter aufstufen können – sprich, ab einem bestimmten Zeitpunkt werden sie nicht mehr für das Endgame von Destiny 2 zu gebrauchen sein, weil sie ein zu geringes Powerlevel aufweisen.

Es sollen zwar neue Waffen kommen, doch Bungie behält sich vor, Waffen aus dem Ruhestand wieder zurückzubringen und sie wieder relevant zu machen.

Legendäre Waffen haben eine Art Verfallsdatum

Sunsetting erntet Kritik: So manch ein Hüter hat mit diesem Konzept kein Problem. Dadurch würde man auf lange Sicht immer wieder neue beziehungsweise andere Waffen spielen. Die “Rentner” können zudem noch außerhalb des Endgames effektiv verwendet werden, wo das Powerlevel nicht ganz so kritisch ist oder keine Rolle spielt.

Doch es gab auch eine Menge Kritik. So wäre das ein Schlag ins Gesicht all derer, die sich Waffen teils über mehrere Seasons in harter Arbeit erkämpft haben – gerade, weil Bungie immer wieder betont, man würde die investierte Zeit der Spieler respektieren.

Zum anderen wird befürchtet, dass zu wenig neue Waffen kommen werden und dass Bungie sich einfach nur alter Ressourcen bedienen wird, um Spieler dann bereits bekannte Waffen erneut erspielen zu lassen – bloß mit einem neuen Powerlevel oder mit leicht veränderter Optik.

Genau dieser Punkt machte auch mich sehr skeptisch. Und für das Zutreffen genau dieser Befürchtung gibt es nun in der Season 11 bereits erste Anzeichen.

Das saisonale Arsenal aus Season 8

Waffen-Ruhestand bei Destiny 2 – Hier gibt’s einen Vorgeschmack auf die Folgen

Mit der neuen Season ist nämlich stellenweise deutlich zu sehen, wie Destiny 2 mit Waffen umgeht und wie das “Zurückbringen” von Waffen aussieht.

Meine Lieblings-Waffen sind zurück, aber so richtig freut’s mich nicht: Zum einen bedient man sich alter Ressourcen und bringt Waffen (und Ausrüstung) zurück, die sehr beliebt waren, die es aber immer noch nicht auf den neuen Standard mit Random Rolls sowie einem Slot für aktuelle Waffen-Mods geschafft haben.

Dazu zählen auch meine absoluten Favoriten unter den legendären Waffen – die IKELOS-Schießeisen aus dem Eskalationsprotokoll. Die entsprechende Sniper, MP, Handfeuerwaffe und Schrotflinte gab es bis zur Saison der Ankunft auch im dritten Jahr von Destiny 2 immer noch auf Stand von Jahr 1. Zwar konnte man das Powerlevel weiter steigern, doch die Rolls waren fest und es wurden nur Mods aus dem ersten Jahr unterstützt. Kurzum: die Waffen waren optisch immer noch cool, aber aus Gameplay-Sicht im Prinzip nutzlos.

Die IKELOS Handfeuerwaffe als “neue” Version

Nun sind sie in Season 11 zurück – und zwar die gesamte Palette. Man bekommt sie nur nicht mehr aus dem Eskalationsprotokoll, sondern aus dem neuen Dungeon “Prophezeiung” und aus dem neuen Kontakt-Event. Die gleichen Waffen, die gleiche Optik – nur jetzt mit Random Rolls und Support für aktuelle Mods. Auch einige anderen Waffen und Ausrüstungsteile aus Jahr 1 wie beispielsweise das ursprüngliche “Trials of the Nine”-Gear sind auf diesem Wege nun erhältlich.

Und so sehr ich diese Waffen auch liebe, so sehr bin ich davon auch genervt. Jetzt kann ich meine bisherigen 4 Meisterwerk-Exemplare zerlegen und darf mir das Ganze nochmal komplett neu zusammenfarmen. Eine Möglichkeit, die bereits erspielten Waffen auf den aktuellen Stand zu bringen, gibt es nicht.

Auch das ist zwar bereits in meinen Augen extrem nervig und alles andere als respektvoll gegenüber der von mir investierten Zeit, aber hier kann ich noch irgendwie noch ein Auge zudrücken. Schließlich kommen die Knarren jetzt zumindest generell auf den aktuellsten Standard und sind nicht komplett nutzlos. Das habe ich mir schon lange gewünscht.

Die IKELOS-Waffen

Doch bei einem anderen Beispiel werden die Folgen des Sunsettings noch deutlicher und dort kann ich auch nicht mehr drüber hinwegsehen. Denn das, was dort passiert, macht mir Sorgen.

Grind nach Waffen, die man im Prinzip schon eins zu eins hat: Bungie lässt Spieler in Season 11 neu nach einigen Waffen grinden, die sie im Prinzip bereits eins zu eins so im Inventar haben.

Das einzige, was die Schießeisen voneinander unterscheidet, sind das maximal mögliche Powerlevel und ein Symbol links oben in der Ecke des Waffen-Icons. Alles andere – sowohl die möglichen Rolls als auch die Optik oder die Bezeichnung der Waffen sind komplett identisch.

Eine dieser Waffen ist zum Beispiel das legendäre Automatikgewehr Magenknurren. Dieses wurde in der Season 11 “neu eingeführt”, trägt nun das saisonale Emblem der Saison der Ankunft und kann bis Powerlevel 1360 hochgezüchtet werden. Doch nur, wenn ihr es jetzt findet.

Magenknurren aus Season 11

Habt ihr die Waffe bereits zuvor mit einem guten Roll bekommen und sie vielleicht sogar zum Meisterwerk gemacht, habt ihr Pech. Denn diese verbleibt auf dem “alten Stand” – sprich, sie hat ein altes Icon und kann nur bis Powerlevel 1060 infundiert werden. Wollt ihr sie auch noch im Sommer nächsten Jahres nutzen, dann dürft ihr euch dieses Automatikgewehr nun wieder neu erspielen.

Bitte, Bungie – überdenkt das: Ich persönlich habe mich sehr über Bungies Ankündigung für ihre Pläne bis 2022 für Destiny 2 gefreut. Generell schlägt das Spiel nun einen Weg ein, den ich mir in dieser Form bereits seit der Ankündigung von Destiny 2 gewünscht habe – nämlich ein großes Destiny-MMO, das auf Jahre fortgeführt und mit Content versorgt wird.

Auch dem Waffen-Ruhestand stehe ich nicht kategorisch ablehnend gegenüber. Doch sollte Bungie tatsächlich verstärkt darauf setzen, alte Ruheständler einfach eins zu eins mit einem neuen Powerlevel zurückzubringen, so wie in den geschilderten Fällen bereits geschehen, dann wäre das ein ziemlich herber Dämpfer für meine Vorfreude. Denn etwas aus dem Spiel rausnehmen und es dann Monate oder Jahre später wieder neu erspielen lassen – das ist in meinen Augen ein absolutes No-Go und fast schon faul (wenn auch nicht wirklich neu). Gerade, wenn die Anzahl wirklich neuer Waffen sich in Grenzen hält.

Die Seraph-Waffen

Auch in der Community gab es dafür ziemlich viel Kritik. Bungie kann durchaus auf Spieler-Feedback hören und ich hoffe, dass sie sich bei diesem Aspekt nochmals umorientieren. Wenn man Spielern, die diese Waffen bereits besitzen, zumindest die Möglichkeit geben würde, sie wirklich auf den aktuellsten Powerlevel-Stand zu infundieren, wäre das schon mal ein Anfang. Ansonsten bin ich mir ziemlich sicher, dass Bungie hier einen Fehler begeht, bei dem sie in einiger Zeit sowieso wieder zurückrudern müssen und vermutlich auch werden. Und das nervt mich extrem. Denn das wird wieder auf dem Rücken der Spieler ausgetragen.

Übrigens, auch Inhalte wie Schauplätze und Aktivitäten werden ab Herbst 2020 werden in den Ruhestand geschickt und kommen dann wieder zurück: Destiny 2 lässt Inhalte bald rotieren – Bringt coole Momente aus Teil 1 zurück

Quelle(n):
  1. Reddit
  2. Kotaku

Pokémon GO: Willow kann euch eins der seltensten Pokémon bescheren

Kaumalat gehört zu den seltensten Pokémon in Pokémon GO. Ein Spieler zeigt jetzt, wie man es mit etwas Glück direkt vor der Nase finden kann.

Welches Pokémon ist das? Seit etwas über einem Jahr könnt ihr Kaumalat in Pokémon GO begegnen. Es gehört zur vierten Generation und ist vom Typ Drache und Boden.

Zu seinen Weiterentwicklungen gehören Knarksel und Knackrack. Knackrack gehört mit seinem hohen Angriffswert zu den besten Drachen-Angreifern im Spiel. Entsprechend beliebt ist es bei den Trainern.

Problematisch ist, dass es nur schwer zu fangen ist, da es sich selten im Spiel zeigt. Eine Analyse eines Trainers vom Mai 2020 macht das deutlich. Er hatte über 35.000 verschiedene Pokémon gefangen und mehr als 600 Eier ausgebrütet und genau ein einziges Mal Kaumalat erhalten.

Kaumalat finden – Professor Willow hilft jetzt, wenn ihr Glück habt

Das hilft jetzt: In der Community von TheSilphRoad zeigte Trainer 21WaterGuy, dass der Pokémon-Professor Willow euch bei der Suche nach Kaumalat helfen kann.

Der Trainer erklärt, dass man Kaumalat bei der garantierten, täglichen Begegnung in Pokémon GO erhalten kann. Auf dem Bild seht ihr einmal Kaumalat als Kumpel-Pokémon auf der Map und einmal, mit weißem Kreis drumherum, als “Geschenk” von Professor Willow.

Wie kann man das bekommen? Seit ein paar Tagen verteilt Pokémon GO kleine Geschenke an Trainer, aber nicht an jeden. Wer dabei Glück hat, wird von Professor Willow angesprochen. Der berichtet von einer neuen Art “Rauch”, die er ausprobiert. Anschließend erscheint für euch ein offenbar zufälliges Pokémon auf der Map, das ihr fangen könnt.

Wie der Screenshot von 21WaterGuy zeigt, können dabei auch seltene Pokémon wie Kaumalat herausspringen. Doch da gehört auch eine Menge Glück dazu, denn welches Pokémon da spawnt, könnt ihr nicht beeinflussen.

Auf reddit berichten Trainer unter dem Beitrag:

  • “Ich bekam ein verdammtes Flurmel”
  • “Ich hatte Rattfratz und Hornliu. Genau vor dem Community Day mit Hornliu
  • “Rattfratz und Griffel bei mir”
  • “Und hier bin ich mit Toxiped und Rattfratz”

Da dieses Feature noch nicht alle Trainer haben, ist die Chance auf Kaumalat weiterhin gering. Jetzt zeigt sich aber eine weitere Möglichkeit, dieses Pokémon zu erhalten.

Kaumalat könnte bald nochmal interessanter werden. Denn Knakrack hat eine Mega-Entwicklung und diese Entwicklungen kommen bald zu Pokémon GO.

Fortnite: Mein Hai-Erlebnis war nicht so cool, wie mir der Trailer versprach

In Fortnite ist Season 3 endlich gestartet und hat einige neue Features gebracht. Darunter gibt es jetzt auch Haie, die als Fortbewegungsmittel dienen sollen. MeinMMO-Autorin Eilyn Rapp hatte nicht so coole Begegnungen mit Haien, wie es im Trailer gezeigt wurde.

Was sind Haie in Fortnite? Nach einem Sturm und einem Tsunami wurde die Map von Fortnite größtenteils überflutet. Nun befinden sich an verschiedenen Orten ein paar Haifische.

Diese Haie sollen in erster Linie als Fortbewegungsmittel dienen, da man sie mit einer Angel ködern kann und sie einen dann übers Wasser ziehen. Wenn die Haie eliminiert werden, lassen sie sogar Waffen und Munition fallen.

Mehr zum Thema
5 Sachen, die ihr zu den neuen Haien in Fortnite wissen müsst
von Eilyn Rapp

Die neuen Haifische wurden im Trailer zur Season 3 kurz vorgestellt und es sah extrem cool aus, wie man sich von Haien übers Wasser ziehen lassen kann.

Immerhin konnte der Kater Meowscles ohne Probleme durch die Map fahren und sah dabei total cool aus.

fortnite season 3 trailer
Das neue Fortbewegungsmittel in Fortnite: Haie

Die können springen?!

So sah meine erste Begegnung mit einem Hai aus: Ich loggte mich in Fortnite ein, startete eine Runde und landete bei “The Authority”. Die Agentur hatte sich ziemlich verändert.

Im Wasser entdeckte ich dann zum ersten Mal einen Haifisch und fragte mich, was wohl passiert, wenn ich auf ihn schieße. Dass es keine gute Idee war, merkte ich schnell. Der Hai drehte sich in meine Richtung, sprang aus dem Wasser direkt auf mich zu und wollte mich schnappen.

Das kam so unerwartet, dass ich nicht mal ausgewichen bin und sogar Schaden erlitten habe. Danach verfolgte mich der Koloss auf dem Gebäude, bis ich den Kampf gewonnen hatte. Meine Belohnung: Ein mickriges Sturmgewehr und Munition.

Sollte ich eigentlich nicht mit dem Hai durch die Fortnite-Map ziehen, so wie es im Trailer gezeigt wurde, anstatt einen riesigen Schock zu bekommen?

Fortnite haie
So erschreckend hatte ich mir meine erste Begegnung mit einem Fortnite-Hai nicht vorgestellt

So lief das zweite Aufeinandertreffen ab: Bei der zweiten Begegnung musste ich herausfinden, dass man nicht mal in Häusern vor den Biestern sicher ist. Da robbte sich plötzlich ein riesiger Hai durch das Haupthaus von Frenzy Farm, während ich nur verwirrt zuschauen konnte.

Schlussendlich blieb er dann in einer Wand stecken und ich konnte mich für den vorherigen Schock rächen, in dem ich ihn mit einer Spitzhacke verprügelte. Ja, nicht mein glorreichster Moment, aber es musste sein.

Die Begegnungen hatte ich mir nach dem Trailer definitiv anders vorgestellt, aber hoffentlich kommt noch der coole Moment, bei dem auch ich einen Hai “reiten” kann.

Vielleicht muss ich erst zum Herr (oder hier Frau) der Meere werden, damit ich diese Fähigkeit freischalten kann? Den Aquaman-Skin gibt es jetzt nämlich zusammen mit dem Battle-Pass der Season 3 und mit Challenges kann man ihn freischalten.

Destiny 2: Chef erklärt neuen Trailer und will, dass ihr euch eine Frage stellt

Bei Destiny 2 steht die neue Erweiterung „Beyond Light“ an. Der Boss des Spiels, Luke Smith, hat vor dem Release eine Frage ausgeworfen: Was ist das schwebende Ding an der Seite der Exo-Stranger aus dem Reveal-Trailer? Offenbar plant Bungie, Fäden wieder aufzunehmen, die 6 Jahre alt sind.

Das ist die Szene, um die es geht: Im letzten Live-Stream zu Destiny 2 wurde der Reveal Trailer zu „Beyond Light“ (Jenseits des Lichts), der neuen Destiny-Erweiterung, gezeigt.

Wir haben kaum mehr als den Trailer, um darüber zu spekulieren, was uns in “Jenseits des Lichts” erwartet.

Wir wissen bereits, dass eine „neue Macht“ ins Universum von Destiny eindringt. Die Pyramiden-Schiffe der Dunkelheit sind auf dem gefrorenen Jupiter-Mond Europa gelandet.

Die Hüter werde gegen „Eramis“ antreten. Die wurde in Destiny „Haus der Wölfe“ erstmals erwähnt. Sie war eine der Gefangenen im Gefängnis der Alten.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Im Trailer sieht man 3 Helden aus der Vergangenheit von Destiny 2:

  • Eris Morn – eine ehemalige Jägerin, die bei einem Einsatz gegen die Schar ein bisschen „seltsam“ geworden ist
  • Der Vagabund – ein zwielichtiger Typ, der sich seine Zeit damit vertreibt, das zweifelhafte Turnier „Gambit“ abzuhalten und der offenbar seit einer Ewigkeit sein Spiel treibt.
  • die Exo-Stranger – eine legendäre Figur aus Destiny, die nie genug Zeit hatte, um zu erklären, warum sie keine Zeit hatte, was zu erklären

Das sind 3 ziemlich mysteriöse Figuren aus Destiny 2. Im Trailer wird klar, dass die Exo Stranger die anderen zwei nach Europa gerufen hat, um die Pyramiden-Schiffe zu begutachten.

Mehr zum Thema
Destiny 2: Bungie liebt offenbar den Drifter und will, dass Ihr das auch tut
von Schuhmann

Reveal-Trailer spielt auf ursprüngliches Destiny-Intro an

Das sagt der Chef zum Trailer: In einem Stream im Anschluss an das Reveal sprach der Chef von Destiny 2, Luke Smith, mit dem Streamer DrLupo über den Reveal-Trailer.

Er sagt: Der Trailer schließt direkt an das Ende von Destiny 2 an, das letzte große Ereignis im Spiel.

Damals merkten Spieler, dass der Reisende nicht tot war, sondern absichtlich schlief, weil jede Aktion des Reisenden unvermeidbar zu dem führte, was wir jetzt sehen: der Ankunft der Pyramidenschiffe.

Für Smith war es wichtig, mit Shadowkeep wieder an diese Geschichte anzuschließen.

Dinge wie die „Exo Stranger“ oder „Europa“ seien tief in Destiny verwurzelt. Man wollte für „Beyond Light“ in die Vergangenheit von Destiny greifen und einige Fäden zusammenbringen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt
Auf dieses Intro von Destiny 1 spielt der Trailer.

Die Dunkelheit im Trailer

Das sind die spannenden Details: Viele Szenen im Trailer von „Beyond Light“ spiegeln das „Mars-Video“ von Destiny 1 wider. Das war damals das Intro zum Start des Spiels. Jede Parallele im neuen Trailer zum alten Video sei gewollt, auch der Regisseur sei derselbe wie damals.

Smith weist darauf hin, dass Eris Morn ein Charakter, der bislang „Anti-Darkness“ war, im Trailer nun Anzeichen dafür zeigt, Zugriff auf „andere Fähigkeiten“ zu haben – das könnte die neue Macht Statis sein.

Das ist kein Geist – Was ist es dann?

Das ist die Frage, die Smith aufwirft: Besonders viel Aufmerksamkeit erhält das „fischähnliche“ Ding, das um die Exo-Stranger schwebt. Smith deutet an, dass das Ding „aus der Exo-Stranger heraustritt“:

Dieses Objekt – ich weiß, es werden viele Fragen kommen und ich werde nicht zu spezifisch darüber sprechen, aber die Fremde ist nicht im Licht geschmiedet. Die Fremde hat keinen Geist. […] Das ist kein Geist. Das ist etwas anderes. Und dabei belassen wir es jetzt, aber das ist ganz sicher kein Geist.

Luke Smith

Es ist nicht klar, was dieses Fischwesen genau sein könnte, aber aus dem Zusammenhang scheint es gut möglich, dass wir bereits im Trailer Anzeichen dafür sehen, welche Fertigkeiten Charaktere erhalten, die sich in irgendeiner Form auf die “Dunkelheit” einlassen, also wortwörtlich sich “jenseits des Lichts” begeben.

Mit “Jenseits des Lichts” wird das neue 4. Element “Stasis” ins Spiel kommen. Sollte diese Macht nicht vom Reisenden sein, könnte das heißen, dass Hüter sich vom Licht abwenden, damit auch den Zugang zu ihrem Geist verlieren und vielleicht ein ähnliches Wesen wie die Reisende erhalten, das die Funktionen übernimmt, die jetzt der Geist erledigt.

Destiny will alte Fehler beheben

Das steckt dahinter: Man weiß, dass die Story von Destiny 1 damals spät im Entwicklungsprozess umgeworfen wurde, als der Autor John Staten die Firma Bungie verließ.

Luke Smith musste dann aus dem Material, das da war, irgendwie eine zusammenhängende Geschichte bauen: Das war ein Story-Reboot, wie Insider später berichteten.

Die Fremde war eigentlich als Assistentin von Osiris vorgesehen. Da der aber aus der fertigen Geschichte rausgeworfen wurde, wurde sie dann von Smith zweckentfremdet und in einer merkwürdigen Cutscene eingesetzt, um den Plot voranzubringen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Die Fremde war aber eigentlich gar nicht in der Story verankert und wirkte bei ihrem Auftritt wie ein Fremdkörper.

Im fertigen Destiny 1 tauchte die Fremde nur auf, um zu erklären, dass sie keine Zeit hat, Dinge zu erklären. Dann ging der Plot auch schon weiter.

Die Fremde wurde zum Symbol dafür, dass Destiny eigentlich keine vernünftige Geschichte erzählt, sondern nur irgendwas vortäuscht. Jetzt will Smith aber offenbar 6 Jahre später aus der damaligen Not eine neue Tugend machen. Die Fremde ist in Erinnerung geblieben, eben weil sie so mysteriös war. Nun will Bungie offenbar ihre Geschichte erzählen.

Destiny-2-Luke-Smith
Er ist der Mastermind von Destiny, Luke Smith.

Bei Destiny gab es intern einen Bruch im Jahr 2016. Der eigentlich für Destiny 2 vorgesehene Chef, CJ Cowan, ging. Danach übernahm Luke Smith das Ruder. Der wollte eigentlich die offenen Fäden aus der Story aufgeben, die man jahrelang mitschleppte. Damals hatte er offenbar keine Ahnung, was er mit den alten Konzepten wie “der Dunkelheit” anfangen sollte.

Doch mittlerweile hat sich das offenbar wieder geändert. 2017 sagte Smith noch:

„Keine Ahnung, was die Dunkelheit ist“

Experte glaubt, dass CoD MW gerade von den falschen Pros beherrscht wird

Mittlerweile haben sich etliche Spieler in Call of Duty: Modern Warfare und Warzone einen Namen als starke Spieler und Profis gemacht. Ein ehemaliger Profi sieht jedoch ein Problem darin, warum diese Spieler so stark sind.

Wer ist der Experte? Der ehemalige Profi Damon „Karma“ Barlow hat sich in einem Gespräch mit dem CoD-Streamer NAMELESS während des „Codcasts“ über die Profi-Szene von Modern Warfare unterhalten (via Twitch).

Karma hat bereits drei Mal die Weltmeisterschaft in Call of Duty gewonnen und zählt zu den besten Spielern der Welt. Am vierten Juni hat er seinen Rücktritt vom E-Sports bekanntgegeben.

Das sagt Karma: Während des Gesprächs fragt NAMELESS Karma, gegen welche Spieler er es hasst, anzutreten. Karma muss lange überlegen und findet erst keine konkreten Beispiele, bis er schließlich sagt:

„In diesem Spiel [Modern Warfare]: Shotzzyy, Huke oder jeden, der schlittert. […] Da gibt es so viele. Jeden, der gut ist, weil er verdammt nochmal schlittert. ‘Click, Click, X.’“

Damit spielt er auf eine Methode an, die Spieler etwa nutzen, um sich in Warzone schneller zu bewegen aber auch, um einige Mechaniken auszunutzen. Das „Schlittern“ führt dazu, dass Spieler beim Aufstehen einen kurzen Moment des taktischen Sprints haben und zugleich ein kleineres, schwerer zu treffendes Ziel darstellen.

Direkt nach dem Schlittern kommt ihr zudem schneller ins Visier. Dadurch zielt ihr genauer – ein Vorteil, für den etliche starke Spieler sogar auf bestimmte Aufsätze verzichten.

“Dieses Spiel macht falsche Hoffnungen”

Was stört Karma so daran? Karma geht nicht direkt darauf ein, was ihn an der Mechanik so sehr stört. Aus seinen Worten lässt sich allerdings heraushören, dass er es offenbar nicht gut findet, dass ein solches Vorgehen nun entscheidet, wer gut ist und wer nicht.

Das Schlittern in dieser Form ist in Modern Warfare zum ersten Mal in einem solchen Ausmaß nützlich und stand zuvor noch nicht zur Debatte. Es wirkt, als sehe Karma das so an, als wäre richtiges Schlittern nun wichtiger als gutes Aiming, das sich mit Übungen trainieren lässt, oder Kenntnis von Waffen und Maps.

cod warzone waffen m13 laser setup
Wer seine Waffen und Aufsätze kennt, kann richtig krasse Builds bauen – etwa die M13 als “Laser”

Besonders Modern Warfare legt viel Wert auf Realismus und darauf, das perfekte Setup für seine Waffe zu finden. So gibt es etwa starke Aufsätze für besseres Zielen, die jedoch nur dann hilfreich sind, wenn die Waffe auch auf sie abgestimmt ist.

Warum könnte das in Zukunft ein Problem bleiben? Karma führt weiter aus, dass die aktuellen Profis vermutlich in Zukunft ihre Probleme haben werden – zumindest, wenn das Schlitter-System in Zukunft oder sogar im nächsten Call of Duty nicht so beibehalten wird.

Dieses Spiel macht falsche Hoffnungen. […] Einige der Leute, die gut in diesem Spiel sind … das ist einfach abscheulich. Die sollten besser beten, dass du nächstes Jahr noch schlittern und all diesen komischen Scheiß machen kannst. Es wird sicher anders werden.

Zumindest in der näheren Zukunft wird das Schlittern wohl noch Bestand haben. Bei einem Blick auf die Roadmap für Modern Warfare und Warzone haben wir bei MeinMMO bereits gezeigt, was Season 4 noch alles bringen wird. Wie es danach aussieht, darüber lässt sich aktuell aber nur spekulieren.

Quelle(n):
  1. Dexerto

7 Addons, ohne die ich mir ESO nicht mehr vorstellen kann

The Elder Scrolls Online (ESO) bietet auf dem PC viele Addons, die euch das Leben erleichtern. MeinMMO-Autorin Larissa Then verrät euch in einer Liste die für sie besten Addons für ESO in 2020, was sie können und wieso sie so praktisch sind.

Ach, MMORPGs auf dem PC und ihre Addons. Wollt ihr ein Spiel richtig gut zocken, braucht ihr sie wohl. Die kleinen zusätzlichen Mods, die einem das Leben im Game erleichtern sollen. Doch die Geister scheiden sich. Während die einen Addons für unverzichtbar halten, nutzen einige auch keine.

Ich selbst würde mich zwischen beiden Fraktionen sehen. Ich habe sehr gerne Addons, übertreibe es aber nicht. Ich mag es nicht, wenn zu viel vom Grundspiel im Interface verloren geht. Wenn ich zurückdenke, wie mein Bildschirm im WoW-Addon Wrath of the Lich King aussah, als ich noch Raidlead war – schlimm.

In ESO beschränkt sich der Addon-Wahnsinn auf die für mich nötigsten Sachen. Aber ohne diese kleinen Anpassungen könnte ich ESO nicht mehr spielen. Ich möchte euch in dieser Liste erzählen, welche Mods das sind, was sie können und wieso ich sie mag.

Neu: Die besten Addons für ESO im Jahr 2022 findet ihr hier.

[toc]

Minion für das Addon-Management

Was kann das Addon? An sich ist Minion kein Addon für das Spiel selbst, sondern ein Manager für eure Addons. Ihr installiert Minion und könnt dann über das Programm bequem nach Addons suchen und sie updaten.

Dabei erkennt Minion die Spiele auf eurem Computer. Ihr könnt es also auch für andere Games als ESO nutzen.

ESO Addon Minion
Der Addon-Manager Minion

Wieso mag ich es so sehr? Wenn mir ein Gildenmitglied ein neues Addon empfiehlt oder ich per Zufall über ein interessantes stoße, kann ich es bequem über Minion herunterladen. Ich spare mir den Weg der manuellen Installation. Zugegeben ist das nicht kompliziert, aber Zeit spare ich dennoch gerne.

Außerdem schaue ich fast täglich bei Minion rein und prüfe die Updates. Sollte eine neuere Version von einem Addon vorhanden sein, kann ich einfach auf Update klicken und es ist erledigt. Das dauert wenige Sekunden.

Bandits UI für das Interface

Was kann das Addon? Bandits UI ist ein Interface-Addon. Ihr könnt damit also euren gesamten Bildschirm und eure Anzeigen einstellen. Mit dabei sind Einstellungen für das Gruppenfenster und für das Leben und Co. eures Charakters. Das könnt ihr auch direkt am Fadenkreuz anzeigen lassen, also an der Stelle, die ihr im Kampf fokussiert.

Außerdem bekommt ihr eine Minimap, falls ihr das wollt und die Möglichkeit einen DPS-Meter anzuzeigen sowie ihn mit anderen Bandits-Usern zu vergleichen. Eigentlich ist Bandits ein Allrounder, mit dem ihr fast alles machen könnt.

ESO Addon Bandits
Die Einstellungen von Bandits UI

Wieso mag ich es so sehr? Ich liebe Bandits, weil ich zum einen einfach nicht ohne Minimap leben kann. Ich habe es am Anfang versucht, aber mir fehlt einfach etwas. Gut, eine Minimap könnte ich auch mit einem anderen Addon wie Voltan haben, aber Bandits liefert sie automatisch mit, das spart mir ein Addon.

Ich passe meinen Bildschirm zudem gern ein wenig an. Es sollte nicht zu überladen sein, aber meine Charakter-Stats und das Gruppenfenster müssen übersichtlich sein. Vor allem, weil ich als Heiler gerne den Überblick habe. Auch was die Buffs angeht.

Und das Beste ist: Ich kann es mit einem pinken Pony spielen, wenn ich will. Dadurch werden meine Leisten rosa und es hängt ein Pony mit dran. Das mag Roleplay-technisch nicht in Ordnung sein, aber irgendwo bin ich doch ein Mädchen.

SkyShards für die Himmelsscherben

Was kann das Addon? SkyShards zeigt euch, wie der Name bereits verrät, die Himmelsscherben auf der Map an. Ihr seht sie auch auf der Minimap und könnt direkt hin laufen. So spart ihr euch lästiges Googlen nach Guides und verpasst keine Scherben mehr.

Himmelsscherben geben euch einen Skillpunkt, wenn ihr drei davon eingesammelt habt. Sie mitzunehmen kann euren Charaker also ziemlich boosten.

ESO Addon SkyShards Karte
Die Anzeige der Himmelsscherben auf der Karte

Wieso mag ich es so gern? Ich könnte mir auch ein Komplettpaket holen, mit Map Pins beispielsweise. Das zeigt euch absolut alles nach euren Wünschen auf der Karte an. Aber ich bin bereits mit SkyShards zufrieden.

Ich bewundere die geduldigen Entdecker, die einfach in jede Ecke und auf jeden Balkon schauen und die Scherben selbst suchen. Was Himmelsscherben und LoreBooks angeht, gehöre ich da leider nicht dazu.

Ich queste unglaublich gern und habe auch schon meine Lieblingsquests mit euch geteilt. Im Nachhinein habe ich mich immer geärgert, wenn auf dem Weg eine Himmelsscherbe stehen geblieben ist. Das umgehe ich jetzt mit dem Addon. Außerdem zeigt es mir an, welche Scherben ich bereits auf dem Charakter gesammelt habe.

LoreBooks für die Büchersuche

Was kann das Addon? Bei LoreBooks ist es ähnlich wie mit SkyShards. Ihr bekommt damit Bücher auf der Karte angezeigt. Habt ihr sie bereits eingesammelt, verschwinden sie.

So habt ihr beim Leveln oder Questen immer einen Überblick, wo sich noch ungelesene Bücher befinden und lasst keines mehr liegen.

ESO Addon LoreBooks Karte Cyrodiil
Die Anzeige der Lore-Bücher in Cyrodiil

Wieso mag ich es so? An den Büchern würde ich wohl noch eher vorbei laufen als an den Himmelsscherben. Letztere leuchten wenigstens. Ich möchte aber viel über die Lore lernen und das beim Spielen, vor allem im Hinblick auf mein Interesse am Roleplay in ESO.

Master Merchant für den Handel

Was kann das Addon? Master Merchant ist ein Handels-Tool. Ihr könnt damit eure Verkäufe und die der ganzen Gilde einsehen. So könnt ihr euch stets einen Überblick über aktuelle Preise verschaffen oder ein gutes Schnäppchen schlagen, solche werden nämlich vom Addon markiert.

Wenn ihr selbst Sachen verkauft, merkt sich das Addon euren Preis. Das spart euch Arbeit beim nächsten Mal, solltet ihr das Gold nicht anpassen wollen. Außerdem könnt ihr über das Addon Dinge suchen oder die Gegenstände filtern.

ESO Addon Master Merchant
Die Anzeige von Master Merchant

Wieso mag ich es so? Die Erweiterung macht das Kaufen und Verkaufen von Items und Tränken richtig leicht. Es merkt sich auch, für wie viel ich die Gegenstände zuletzt rein gesetzt habe. Es spart Zeit und liefert Übersichtlichkeit.

Außerdem kann man dort sehen, wer der Top-Seller einer Gilde ist und wer eben nicht. Ich bin in keiner Gilde, die den Fokus aufs Handeln legt. Aber für solche speziellen Gilden ist das mit Sicherheit ein cooles Tool.

Dustman für den Plunder

Was kann das Addon? Mit dieser Erweiterung könnt ihr ungewollten Trödel aus eurem Inventar schnell los werden. Sobald ihr einen Händler anquatscht, wird euer Plunder verscherbelt.

Dabei könnt ihr mit Dustman selbst einstellen, was als Pluder gewertet wird und was nicht. Beispielsweise könnt ihr kleine Tränke oder Angel-Zubehör markieren, falls ihr es nicht haben wollt. So habt ihr die maximale Kontrolle über euer Inventar.

ESO Addon Dustman
Die Einstellungsmöglichkeiten von Dustman

Wieso mag ich es so? Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber mein Inventar in ESO ist chronisch voll. Daher bin ich ganz dankbar, dass ich alles als Plunder markieren kann, was ich ohnehin verkaufen würde.

So quatsche ich einfach einen Händler an und mein Inventar ist wieder erstaunlich leer und übersichtlich. Vielleicht sollte ich mir auch mal ein Addon fürs Inventar zulegen.

ESOTheater für Schabernack

Was kann das Addon? Mit ESOTheater könnt ihr einfach durch die Eingabe von /esotheater ein Fenster öffnen. Das ist recht klein und bietet 10 Emotionen im Schnellzugriff, die ihr individuell anpassen könnt.

Ihr könnt über ein extra Fenster zudem viele andere Emotes anwählen und nach Aktion filtern.

ESO Addon ESOTheater
Schneller Zugriff auf eure Emotes mit dem Fenster von ESOTheater

Wieso mag ich es so? Ich habe mir das Addon hauptsächlich für die Arbeit geholt. Ich mache viele Screenshots von Gesichtern und Posen für die Artikel bei MeinMMO. Aber auch im Spielealltag ist es einfach cool.

Teilweise stehen wir an den Harrowstorms, die laut meinem Kollegen Jürgen Horn cooler sind als Drachen. Dort warten wir bis sie spawnen und machen einfach nur Emotes. Lachen uns kaputt und haben ca. 1,5 Stunden in ESO verbracht und eigentlich nichts erreicht – wie üblich.

Ich finde die Auswahl der Emotes über das Menü zu umständlich. Ich spiele im Gamepad-Modus und es dauert ewig, ein Emote auszuführen. Alle Chatbefehle kann ich auch nicht auswendig. Daher ist ESOTheater ziemlich praktisch, um Schabernack zu treiben.

Wenn ihr noch mehr Infos über Addons haben wollt, haben wir von MeinMMO noch eine ausführlichere Liste parat. Dort findet ihr 18 coole Mods für euer ESO-Spielvergnügen.

Welche Addons nutzt ihr? Oder seid ihr von der Fraktion, die ganz darauf verzichtet? Schreibt es uns in die Kommentare!

GTA Online: Schnappt euch jetzt leicht 202.000 GTA$ in unter 5 Minuten

In GTA Online verdient ihr gerade ganz leicht 202.000 GTA-Dollar. Dafür sollt ihr nur zwei Zeitrennen absolvieren. Wir zeigen euch, wie das geht.

Wie verdient man das Geld? Regelmäßig rotieren die Zeitrennen bei GTA Online. In dieser Woche sind zwei leichte Rennen aktiv, die jeweils nur knapp eine Minute Zeit benötigen. Mit Fahrtweg braucht ihr weniger als 5 Minuten, um beide zu bestehen.

Nutzt unsere Guides, steckt euch schnell das Geld ein und sichert euch dann gleich noch die kostenlosen Fahrzeuge, die diese Woche warten.

So besteht ihr die aktuellen Zeitrennen

Welche Rennen sind das? Im Multiplayer von GTA 5 sind die Zeitrennen “Elektrizitätswerk” für normale Autos und “Little Seoul Park” für RC-Bandito-Autos aktiv. Diese Zeitrennen gehören zu den einfacheren. Mit unseren Guides erledigt ihr sie schnell und sackt die große Geldbelohnung dafür ein.

GTA-Online-Zeitrennen-aktiv
Die lila Stoppuhr und die lila Fernbedienung zeigen euch den Start der Rennen auf der Map

Zeitrennen beim Elektrizitätswerk: Hier stehen euch verschiedene Fahrzeug-Optionen offen. Im Test nutzten wir das Tron-Bike “Shotaro”. Nach dem Start kürzt ihr die Strecke auf dem Highway ab und brettert dann kurz vor dem Ziel über einen Berg. Habt ihr euch die Strecke einmal eingeprägt, ist das Rennen kinderleicht.

In unserem Guide zum Zeitrennen “Elektrizitätswerk” zeigen wir euch die Abkürzungen und erklären, wie ihr fahren sollt. Das Rennen hat eine Zeitvorgabe von 1 Minute und 26 Sekunden.

Zeitrennen Little Seoul Park: Die Rennen mit den kleinen, ferngesteuerten Autos können manchmal knifflig sein. Dieses hier im Park läuft aber vergleichsweise einfach. Die Kurven sind übersichtlich und die Strecke ist leicht verstanden.

In unserem Guide zu Little Seoul Park zeigen wir euch alles, was ihr für das kurze Rennen wissen müsst. Das Rennen hat eine Zeitvorgabe von 1 Minute und 10 Sekunden.

Schnappt euch kostenlose Motorräder

Was gibt es kostenlos? Aktuell könnt ihr euch coole “Motorräder” in GTA Online komplett kostenlos sichern. Das ist eine Aktion von Rockstar Games, die nur noch ein paar Tage hält. Beeilt euch also.

Bei den kostenlosen Fahrzeugen handelt es sich um:

  • Den BF Raptor
  • Das Bike Principe Nemesis
  • Die Shitzu Hakuchou
  • Und den Nagasaki Hot Rod Blazer

Das Glücksrad lohnt sich gerade auch für euch

Was sollt ihr tun? Wenn ihr schon online seid, die Rennen gewonnen und die kostenlosen Fahrzeuge gesichert habt, dann schaut doch noch beim Diamond Casino & Resort vorbei. Denn diese Woche gibts einen Formel-Wagen zu gewinnen.

GTA Online PR4 R88 Vergleich2
Die teuren Formel-Wagen in GTA Online – den R88 gibt es diese Woche mit ein bisschen Glück kostenlos für euch im Casino

Der Ocelot R88, um den es hier geht, steht auf der Liste der schnellsten Autos in GTA Online auf Platz 2. Mit einem Dreh am Glücksrad könnt ihr ihn kostenlos gewinnen. Nutzt dafür doch diese Dreh-Methode, auf die Spieler schwören.

Zudem gibt es gerade doppelte GTA-Dollar und RP bei Rennen der Open-Wheel-Serie. In diesen Rennen fahrt ihr mit den Formel-Autos und habt gleich die Chance, euer Können zu beweisen.

Fehlen euch dann noch ein paar Kröten zum Aufmotzen der Fahrzeuge oder andere Einkäufe, dann nutzt unsere 12 Wege, um 2020 viel Geld in GTA Online zu verdienen. Damit füllt ihr leicht das Konto bei der Maze Bank.

Exploit in LoL ist so lächerlich stark, dass einige Opfer gebannt wurden

In der League of Legends kursierte in den letzten Tagen ein Exploit auf der Heldin Poppy. Der Yordle-Champ konnte aus der Sicherheit ihrer eigenen Base die Gegner killen und das praktisch sofort. Einige Opfer beschweren sich, sie wären aus LoL gebannt worden, weil sie so schlechte Kill-Statistiken hatten, dass das System dachte, sie würden absichtlich mies spielen.

Das ist der Glitch: Die Hammer schwingende Heldin Poppy, ein Yordle, ist eigentlich ein süßer Fratz. Doch ein neuer Glitch verwandelte den Blauschlumpf in eine Killermaschine.

Poppy konnte ihre Fähigkeit Q, den Hammerschock, global auf der ganzen Karte einsetzen. Normalerweise ist die Fertigkeit räumlich eng begrenzt. Doch wenn Popy die durch eine Rune modifizierte Fähigkeit „Hexflash“ im genau richtigen Momente nutzte, um sich ein Stück voran zu blinzeln, wenn sich die Tore öffneten, dann konnte sie den Q über die ganze Karte hinweg einsetzen, ohne sich zu bewegen.

Ein Spieler mit Poppy konnte so in der eigenen Base hocken bleiben und beliebig oft Minions, gegnerische Champions oder alles Mögliche killen, ohne sich zu bewegen.

Wie Nutzer berichten, kann der grundlegende Glitch nicht nur mit Poppy verwendet werden, sondern auch mit einigen anderen Helden: Mit Poppys Hammer ist der Exploit aber wohl besonders böse.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt
Das Video zeigt ein Spiel mit über 500 Kills für Poppy.

So sah das im Extremfall aus: Der bekannte Exploit-Experte Vandiril hat ein Video veröffentlicht, in der eine Poppy in 15 Minuten über 500 Kills macht. Während das Gegnerteam gar nicht aus der Basis herauskommt, sammelt Poppy immer mehr Kills und Gold, wird dadurch stark und stärker.

Im Video sind Screenshots eingeblendet, wie Poppy auf diese Art zahlreiche Kills holt mit perfekter KDA – kein Wunder, sie bewegt sich ja auch nicht aus der Basis raus. Besonders fies ist es in dem Video, weil Poppy noch von Yuumi unterstützt wird, der parasitären Buff-Katze in LoL, die Europäer so lieben, Koreaner aber nicht.

Am Ende des extrem unfairen Videos steht Poppy bei 510-0-15.

LoL Poppy Killermaschine
An einem Tag kommen plötzlich heftige Kills mit Poppy.

Spieler beschweren sich, als Opfer gebannt zu werden

Das macht die Sache heikel: Einige Nutzer beschweren sich auf reddit, sie wären Opfer des Exploits geworden und dann in Folge gebannt worden, weil sei so absurd schlechte Zahlen hatten, obwohl sie nichts dafür konnten.

Es heißt dann, Riot schaue nur auf die Stats, sehe furchtbare Werte wie 33 Tode bei 0 Kills und banne Nutzer, weil die das Spiel offensichtlich aufgegeben haben.

Es gilt als Form von “Trollen”, wenn man derart schlecht spielt. Das nennt man “Inting” – von “intentional feeding”, mit Absicht den Gegnern füttern. Für das Inting wurde mal der Weltklasse-Spieler Uzi bestraft.

So reagiert Riot: Riot ist auf den Bug aufmerksam geworden. Sie haben einen Hotfix angekündigt. Für den Moment ist erstmal die Hexflash-Rune gesperrt. Der eigentliche Bug ist aber noch im Spiel.

Es heißt von einem Mitarbeiter des LoL-Teams, Riot werde den grundlegenden Bug wahrscheinlich im Patch 10.13 fixen (via reddit).

Zu den offenbar automatisierten Banns der Opfer hat sich Riot noch nicht geäußert.

Update 27.6.: Mit einer Woche Verspätung gibt es jetzt ein Statement von Riot Games zum Exploit und zu den gebannten Opfern: Endlich gibt’s Infos zum üblen Poppy-Exploit, der unschuldige Opfer bannte

LoL Disco Nunu
Nunu ist ein Spezialist darin, viel zu sterben.

515 Kills sind eine Menge Holz, doch sind sie völlig unrühmlich zustande gekommen. Noch höher ist die Rekordzahl eines Nunu-Spielers in LoL. Der schaffte es in einem Match 700-mal zu sterben. Auch das ist ein unrühmlicher und ziemlich hohler Rekord:

Spieler stirbt 700-mal in einem LoL-Match, bricht völlig hohlen Todes-Rekord

Quelle(n):
  1. dexerto
  2. reddit

Gartenarbeit lässt Path of Exile auf Steam in die Höhe schießen

Die neue Erweiterung Path of Exile: Harvest ist gestartet. Die Liga sorgte mit ihrem recht ungewöhnlichen Ansatz dabei für einen ordentlichen Sprung bei den Spielerzahlen auf Steam.

Das ist die neue Erweiterung: In der Nacht von Freitag auf Samstag startete die neue Path-of-Exile-Erweiterung “Harvest”. Der Name ist Programm, denn im Mittelpunkt der Liga steht der “Heilige Hain” – eine Art mysteriöser Garten.

Der wurde vom neuen NPC Oshabi entdeckt, die euch quasi um Hilfe bei der Gartenarbeit bittet. Genauer: Ihr sollt Samen sammeln, im Hain einpflanzen, mit Lebensenergie versorgen und dann ernten. Der Clou: Aus den Samen entstehen Gegner, die ihr im wahrsten Sinne des Wortes “farmen” müsst.

Garten Path of Exile
Legt euch einen eigenen Garten an!

So funktioniert das Farmen im Garten: Ihr könnt aus drei verschiedenen Samenarten wählen:

  • Vivid
  • Primal
  • Wild

Sie kommen in drei Tiers, die je nach Höhe schwerer zu bekommen und aufzuziehen sind. Natürlich gibt es für bessere Samen aber auch stärkere Belohnungen.

Damit alles blüht und gedeiht, nehmt ihr außerdem gewissermaßen Bauarbeiten am Garten vor. So könnt ihr etwa Rohre anlegen, um eure Pflanzen mit Nährstoffen zu versorgen.

Wer jetzt denkt, Path of Exile sei plötzlich ein Animal-Crossing-Klon geworden, braucht keine Angst haben. Ihr pflanzt hier schließlich keine Birnenbäume, sondern ausgewachsene Feinde an, die es zu besiegen gilt.

Path of Exile Monster
Wer Samen sät, wird garstige Monster ernten

Je nach Art, Menge und Standort der Samen erwachsen aus euren Samen nämlich unterschiedliche Monster – ihr könnt also ein Stück weit steuern, was euch in den Bosskämpfen erwartet. Mit den richtigen Kombinationen könnt ihr unter anderem die uralten Bestien Ersi, Janaar und Namharim züchten.

Am Ende der Kämpfe erwarten euch dann unterschiedliche Belohnungen. Außerdem brachte die neue Liga einige weitere Neuerungen mit sich. Wie die Aussehen, sehr ihr in unserer großen Übersicht zu Path of Exile: Harvest.

Ungewöhnlicher Ansatz lockt Spieler auf Steam an

Path of Exile mit deutlichem Sprung: Die ungewöhnliche Erweiterung Harvest hat offenbar ordentlich für Neugier in der Path-of-Exile-Community gesorgt. Das zeigte ein sprunghafter Anstieg der Spielerzahlen auf Steam:

Path of Exile Steam Charts
Harvest sorgte für einen ordentlichen Sprung auf Steam
(via Steam Charts)

In der vergangenen Woche pendelten die Spielerzahlen von Path of Exile auf Steam in der Regel zwischen 7.000 und 13.000 Spielern, im Durchschnitt erreichte PoE in den letzten 30 Tagen 15.537 Spieler. Mit dem Release von Harvest ging es dann aber rasant nach oben, im Peak waren 125.432 Spieler dabei. Das ist der zweithöchste Wert überhaupt.

Ob die neue Gärtnerei die Spieler nun bei der Stange hält? Ein solcher Sprung ist für Path of Exile jedenfalls nicht völlig neu. Regelmäßig im Drei-Monats-Rhythmus gehen die Spierzahlen nach oben – immer, wenn neue Erweiterungen anstehen. Die letzte, Delirium, stellte sogar den PoE-Steam-Rekord mit 132.508 Spielern im Peak auf, der bisher stärkste Wert. Danach ging es stetig bergab – bis zum Start von Harvest eben.

Etwas mehr als 7.000 Spieler fehlen für einen neuen Rekord. Dass der diese Season noch gebrochen wird, ist zwar unwahrscheinlich, aber auch nicht ausgeschlossen. Wenn Gärtnern und Monster-Schnetzeln in Path of Exile nichts für euch ist, ihr aber nach einem guten Spiel für zwei sucht, findet ihr hier die besten kostenlosen Online-Koop-Spiele, die man in 2020 spielen kann.

Quelle(n):
  1. Steam Charts

Fallout 76 will Zukunft bei riesigem Event zeigen – Zieht in letzter Minute zurück

Eigentlich wollte Fallout 76 einige neue Infos zu kommenden DLCs in einer Roadmap bei einem großen Gaming-Event zeigen. Kurz bevor es losgeht, zieht Bethesda jedoch zurück und der Auftritt verschwindet.

Was ist das für ein Event? Beim großen Summer of Gaming von IGN sollte am 18. Juni ein Panel stattfinden, bei dem Fallout 76 über die Zukunft spricht. Die Bezeichnung war schlicht: „DLC Roadmap.“

Der Twitter-Nutzer @CaptainShishou ist auf die kurzfristige Änderung aufmerksam geworden. Offenbar ist das Panel erst kurz vor dem Start des Events gestrichen worden, wie Bilder im Vergleich zeigen:

Fallout 76 ist an der Stelle ersatzlos gestrichen. Dafür sind nun Einblicke in das kommende Baldur’s Gate 3 gezeigt worden, welches bis dahin an dieser Stelle als unangekündigtes Spiel stand.

Einige Spieler und Gaming-Websites vermuten nun, dass Bethesda ein eigenes Event plant, um seine Spiele vorzustellen (via gamerant). Das könnte ähnlich ablaufen wie die EA Play 2020 am 18./19. Juni, bei der EA etwa das neue Star Wars Squadrons gezeigt hat.

Die Zukunft von Fallout 76

Was bringt die Zukunft sicher? Wir wissen bereits aus einer vorherigen Roadmap für 2020, was für dieses Jahr in Fallout 76 noch alles ansteht. Unter den sicheren kommenden Features sind:

Fallout 76 Roadmap 2020 deutsch
Die Roadmap für Fallout 76

Einige der Neuerungen, wie etwa die Seasons oder die öffentlichen Teams, erscheinen bereits mit dem Update 20. Das wird aktuell auf den Test-Servern von Spielern geprüft, die dabei helfen, es zu verbessern. Ein Datum für das Update gibt es noch nicht, aber da die Entwicklung bereits weit vorangeschritten zu sein scheint, dürfte es nur noch wenige Wochen dauern.

Was wäre gezeigt worden? Was genau die Entwickler bei dem Panel gezeigt hätten, können wir nicht genau sagen. Da es jedoch im „Gameplay“-Sektor angesiedelt war, ist es gut möglich, dass Bilder der Seasons, vom Herbst-Update oder sogar der Stählernen Bruderschaft gezeigt worden wären.

Nach dem großen Erfolg des Wastelanders-Updates, das Fallout 76 vollständig umgekrempelt und die lang ersehnten NPCs eingeführt hat, hat das Spiel wieder mehr Aufmerksamkeit erhalten. Fans warten nun wohl auf Ankündigungen für die Zukunft.

MeinMMO hat bei Bethesda um ein Statement zu der Entscheidung gebeten. Eine Antwort steht aktuell noch aus, wir werden sie aber nachtragen, sobald wir sie erhalten.

Quelle(n):
  1. gamerant

Hey Blizzard, bitte lass WoW Classic nicht so elendig sterben, danke

WoW Classic geht es gerade schlecht. Das liegt vor allem an Bots und Hackern. Wenn Blizzard nichts unternimmt, stirbt das zweite Warcraft-Spiel in 2020, glaubt Cortyn.

Blizzard, es wird Zeit, dass wir uns mal wieder ernst unterhalten. Ich habe mich ja damit abgefunden, dass du Warcraft III: Reforged einfach still und heimlich sterben lässt. Es gibt offenbar nicht genug Entwickler, um die großen Probleme des Spiels anzugehen. Aber wenn du jetzt auch noch WoW Classic ausbluten lässt, dann haben wir beide ein Problem. Denn zwei tote Spiele aus dem Warcraft-Franchise in einem Jahr, das ertrage ich einfach nicht.

Ich bin ehrlich, ich spiele WoW Classic nur noch sehr sporadisch. Ich logge vielleicht ein bis zwei Mal pro Woche ein, chatte ein wenig und wenn ich viel Zeit habe, mache ich aus Nostalgie einen Dungeon-Run mit. Das kann ich auch relativ problemlos tun, denn auf „meinem“ RP-Realm hält sich die aktuelle Problematik in Grenzen. Doch auf anderen Realms ist die Hölle los.

Ich rede von Bottern und Hackern.

Wow-Gold-Bank titel trauernde goblins
Botter und Hacker verdienen sich eine goldene Nase in Classic – Was tut Blizzard?

WoW Classic ist verseucht mit Bots

Seit Monaten nimmt die (offensichtliche) Anzahl der Betrüger zu. Während es in den ersten Wochen noch ein paar auffällige Charaktere waren, die automatisiert herumlaufen und Gegner niedermähten, ist das Ganze immer schlimmer geworden.

Inzwischen gibt es Hacker, die einfach durch die Luft fliegen, wie es ihnen gerade passt. Durch Exploits und Hacks farmen sie etwa in Zul Gurub. Sie teleportieren sich „unter die Karte“ und farmen so die Kräuter des Raids, bevor sie ihn wieder zurücksetzen. Sogar Streamer liefern den Beweis – wie ein Bot, der hier einfach am Friedhof abhebt:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitch, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitch Inhalt

Andere Bots sind inzwischen wohl so „klug“ entwickelt, dass sie sogar Dienste anbieten. So gibt es einige Magier, die „Boosts“ in Zul Gurub gegen Gold anbieten. Während eine Reihe dieser Anbieter sicher ehrliche Spieler sind, die einfach nur Gold verdienen wollen, sind es in zahlreichen Fällen doch Hacker.

Immer mehr Videos von Betrügern fallen auf, die durch die Luft fliegen oder automatisiert tagelang ein und denselben Dungeon farmen – ohne Schlafpause.

Mehr zum Thema
WoW Classic: Chinese erklärt, warum Farmer und Bots gerade Überhand nehmen
von Cortyn

Blizzards Reaktion hat wenig geholfen

Doch von dir, Blizzard, gibt es hier Funkstille. Es folgte kein Statement der Entwickler, keine Ankündigung, dass etwas unternommen wird. Stattdessen bringt ihr ein PTR mit den neuen Inhalten, wie einem Fix für das Alteractal. Das sind zwar auch schöne Sachen, aber das ist gerade nicht das Kernproblem.

Vor einigen Tagen sich das geändert. Im offiziellen Forum hatte der Community Manager Kaivax einen Post veröffentlicht. Doch der wirkt auf viele Spieler – auch auf mich – wie blanker Hohn.

Man bedankt sich bei den Spielern, dass sie so rege von der „Rechtsklick-Melden“-Funktion Gebrauch machen. Das würde Blizzard dabei helfen, „noch schneller“ gegen Bots vorzugehen.

Das las sich jedoch wie ein schlechter Witz. Immerhin kann man Bots, die sich in Instanzen befinden, nicht auf diese Weise melden. Zum anderen existieren Bots im Spiel, die bereits vor Monaten und seither täglich gemeldet wurden und einfach weiterhin durch die Welt fliegen oder 24/7 ihre Instanzen farmen und das Auktionshaus mit Ressourcen fluten.

Doch dann hat Blizzard noch mehr getan, was ich nur als “übertriebenen Aktionismus” bezeichnen kann. Sie haben nämlich eine Sperre für alle Spieler eingeführt. Pro Account und Realm kann ein Spieler nur noch 30 Dungeons an einem Tag besuchen, danach muss er warten, bis ein 24-Stunden-Zyklus vergangen ist.

Was in der Theorie wie ein guter Plan klingt, ist in der Ausführung aber Unsinn. Denn zur Folge hat diese Einschränkung nur, dass die Bots nach 30 Instanzen auf einem Server einfach auf den nächsten Server gehen. Denn im Gegensatz zu ehrlichen Spielern haben sie keine Bindung an den Server und ihnen ist egal, wo sie ihr Geld verdienen.

Die einzigen, die diese Regel trifft, sind also ehrliche Spieler.

WoW Human male cry child gamemaster no titel title 1920x1080

Bannwelle kam – aber hat sie geholfen?

Nachdem die Reaktion der Spieler auf das Instanz-Limit, das übrigens mal ein Aprilscherz war, eher negativ ausfiel, hat Blizzard noch etwas unternommen.

Im offiziellen Forum postete der Community-Manager, dass man innerhalb des letzten Monats insgesamt 74.000 Bots gesperrt habe und erklärte auch, dass das Aufdecken von Bots nicht immer so leicht ist, wie die Spieler sich das vorstellen.

Häufig sei es schwer, den Bots eindeutig falsches Verhalten nachzuweisen und Falschmeldungen der Community kämen auch regelmäßig vor.

Wirklich viele Bots scheint Blizzard mit dieser Bannwelle auch nicht erreicht zu haben, denn noch immer machen zahlreiche von ihnen die Dungeons unsicher.

Klar – 74.000 gesperrte Bots ist eine dicke Hausnummer und ein guter Schritt. Warum das aber jetzt fast 6 Monate gedauert hat, finde ich noch immer fragwürdig. Wenn weitere Bannwellen so lange dauern und die Anzahl der Bots auch weiterhin drastisch zunimmt, übersteht WoW Classic das schlicht nicht.

Da kann man schonmal wütend werden – oder?

WoW Classic blutet so aus. Sicher, die Realms sind voll und auf einigen landet man sogar in Warteschlangen, wenn man einloggen will – weil sich so viele Bots hier tummeln. Doch die richtigen Spieler verlieren so nach und nach das Interesse. Die Cheater haben schon jetzt die Ökonomie der Realms über den Haufen geworfen. Das ist ein Problem, welches sich mit jeder Woche verschlimmert.

Ehrlich gesagt erinnert mich das Szenario inzwischen ein bisschen an die Veröffentlichung von Warcraft III: Reforged. Auch dort wurde zum Launch gepredigt, dass man das Spiel weiterhin unterstützen will. Nach dem katastrophalen Launch beteuerte man, bald neue (und alte) Features nachliefern zu wollen. Bis heute ist davon quasi nichts zu sehen, von minimalen Bugfixes mal abgesehen.

Privat-Server waren besser geschützt

Der letzte Punkt nervt mich am stärksten. Ich bin grundsätzlich gegen Privatserver bei World of Warcraft gewesen. Ich finde nicht, dass jemand mit deinem Eigentum, Blizzard, Geld verdienen sollte. Als WoW: Classic an den Start ging, fiel die Diskussion auch endgültig weg. Mit „originalen“ Classic-Servern verloren Privatserver ihre Daseinsberechtigung.

Doch jetzt werden im Subreddit immer mehr Stimmen laut die sagen: Ein Botting und Hacking in diesem Ausmaß hätte es auf den Privatservern nicht gegeben und wenn doch, dann wäre der Server sehr schnell gestorben.

Klar, Privatserver waren einzelne Realms mit wenigen hunderten oder tausenden Spielern. Aber dahinter stand auch kein riesiges Unternehmen wie Activision Blizzard.

WoW Nostalrius Shutdown Suicidemarch
Wenn Privatserver einen besseren Schutz gegen Bots hatten, läuft etwas gehörig schief.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Spieler die Lust daran verlieren, auf Realms voller Bots und Cheater zu spielen. Wenn man den Stimmen in Forum glaubt, ist der Punkt für zahlreiche Spieler schon längst erreicht.

Also, Blizzard, ich bitte dich. Lass World of Warcraft Classic jetzt nicht so sterben. Denn nichts ist für Fans frustrierender, als ein erfüllter Wunsch, der dann wieder weggenommen wird.

Kümmere dich doch bitte um die Bots und Hacker – sonst hättest du WoW Classic gar nicht veröffentlichen brauchen.