Alle hatten Angst vorm neuen Champ in LoL – Doch Akshan ist ein Loser, braucht Hilfs-Patch

Bei League of Legends ist der neue Champion Akshan mit dem Patch 11.5 live. Im Vorfeld dachten die Spieler von LoL: Das wird ein neuer Super-Held, doch er erweist sich als zu schwach und verliert zu oft. Seine Win-Rate liegt unter 40 %. Nun muss er in einem zweiten Not-Patch stärker gemacht werden.

Warum hatten die Spieler so viel Angst vor Akshan? Als der neue Champion Akshan in LoL vorgestellt wurden, fanden ihn die Spieler geradezu lächerlich stark. Das war etwa vor 4 Wochen, am 7. Juli 2021.

Das lag vor allem an einer „Passiven Wiederbelebungs“-Mechanik bei seinem “W – Going Rogue”. Wenn Akshan einen Gegner tötet, der zuvor einen Mitspieler umgebracht hat, dann kann er den gefallenen Kameraden wiederbeleben. Diese Mechanik funktioniert sogar dann, wenn Akshan eigentlich tot ist.

Die Spieler malten sich aus, dass Akshan im Alleingang das eigene Team wiederbeleben könnte. Es sei eine Frechheit, wie stark die Skills des Helden sein, las man damals.

Die LoL-Entwickler gaben damals zu bedenken: Akshan habe auch Schwächen. So sei sein Wave-Clear nicht so stark und er sei auch nicht gut darin, konstanten Schaden auszuteilen.

Aber davon ließen sich die LoL-Spieler nicht beirren: Man warf Riot Games vor, die hätten wohl völlig den Verstand verloren, einen derart starken Champions ins Spiel zu bringen.

https://www.youtube.com/watch?v=ZrvIl8yIEO4
In solchen Videos sah Akshan brutal aus.

Champ sah auf dem Papier total stark aus, ist im Spiel aber viel zu schwach

So war es jetzt in der Wirklichkeit: Seit Akshan auf den Live-Servern ist und er von vielen gespielt wird, erweist sich Akshan aber als Loser.

Bei Riot Games heißt es nun (via twitter):

„Wir waren sehr Vorsichtig, wie sich seine Wiederbelebungs-Mechanik auf die Balance zum Release auswirken würde. Jetzt wo das gesagt ist: Er hat immer noch eine sehr niedrige Win-Rate, also waren wir wahrscheinlich zu vorsichtig.“

Akshan kriegt schon 2 Micro-Patches, um ihn zu buffen

Das unternimmt Riot Games nun: In einem Micro-Update verstärken die Devs ihn nun erneut:

  • So bekommt Akshan einen höheren Zuwachs bei der Angriffs-Geschwindigkeit beim Leveln – die steigt von 2,5 % auf 4 %
  • Und sein Q macht an Dienern statt 40-70 % nun 40-90 %

Bereits in einem ersten Patch am 23. Juli, einen Tag nach Akshans Release, waren seine Lebenspunkte, sein Grund-Schaden und sein Q-Cooldown angepasst worden. Aber offenbar reichte diese Hilfe nicht.

Wie schlecht ist der Champ denn? Laut den Zahlen von Champion.gg liegt Akshan im Platinbereich bei 39,2 % Sieges-Rate.

Die Win-Rat bei neuen Helden ist oft niedrig, weil alle den neuen Champ spielen wollen, auch Leute, die null Plan von ihm haben. Aber 39,2 % ist dann wohl doch viel zu niedrig.

Vielleicht fängt sich Akshan ja noch, eine weitere neue Heldin sieht spannend aus:

League of Legends enthüllt neuen Champion Vex – Das wissen wir über die düstere Magierin

Quelle(n):
  1. dotesports

Vorbesteller schummeln bei Pionier-Paketen in Lost Ark – Amazon greift nun durch

Das heiß erwartete MMORPG Lost Ark hat in einem Blog-Post die Inhalte für Vorbesteller genauer vorgestellt. Unter anderem spricht Amazon auch die Preisänderungen der Pakete an. Spieler faken scheinbar ihren Wohnort um die Wirtschaft im Spiel bereits jetzt anzukratzen. Was steckt dahinter?

Was sind Pionier-Pakete? Lost Ark ist zwar eigentlich ein Free2Play-Spiel, man kann aber dennoch bestimmte Pionier-Pakete vorbestellen um einen sicheren Zugang zur geschlossenen Beta, früheren Zugang zum Spiel und mehr zu erhalten.

Die Pakete gibt es in verschiedenen Preisstufen:

  • Bronze für 14,99 €
  • Silber für 24,99 €
  • Gold für 49,99 €
  • Platin für 99,99 €

Bis auf das neu eingeführte Bronze Paket erhalten alle Stufen die Echtgeld-Währung des Spiels „königliche Kristalle“. Außerdem waren die Pakete lange auf einem angepassten Preisniveau weltweit.

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von Mark Sellner

Was bedeutet das? Ein angepasstes Preisniveau bedeutet, dass die Pakete in jedem verfügbaren Land den gleichen Preis kosten, in der jeweiligen Währung. Das Platin-Paket kostet also nicht nur bei uns 99,99 €, sondern auch in Amerika 99,99 $. Da das aber nicht dem gleichen Wert entspricht, weil Währungen unterschiedlich viel wert sind, kostete das Paket eben nicht gleich viel weltweit.

Spieler machten sich das zunutze und täuschten einen falschen Standort vor um die Pakete mit dem Preis von anderen Regionen billiger zu kaufen. Da diese Pakete wie Echtgeld-Währung enthalten hat das einen direkten Einfluss auf die Wirtschaft im Spiel, ohne dass es überhaupt erschienen ist.

Wie reagiert Amazon? Um dem entgegenzuwirken, globalisiert Amazon jetzt die Preise der Pionier-Pakete. Das bedeutet, dass die Silber, Gold und Platin Pakete jetzt überall auch tatsächlich einen gleichen Wert haben, und daher nicht mehr identische Preise. Das beugt der Problematik der Ingame-Wirtschaft vor.

Dem Publisher ist aber bewusst, dass das vor allem für ärmere Länder ein Problem ist. Daher führt er nun das Bronze-Paket ein, welches keine Ingame-Währung enthält, aber trotzdem viele Vorteile. Der Preis der Bronze-Pakete bleibt angepasst und kostet somit weltweit 14,99 der jeweiligen Währung, um den Zugang weiter möglichst vielen Leuten zur Verfügung zu stellen.

Ein neuer Einblick in die Vorbesteller Boni

Was gibt es sonst neues? Neben den bereits bekannten Inhalten der Pakete gibt es auch neue Einblicke in die kosmetischen Boni der Pakete. Amazon zeigt wie das Begleiter-Tierchen aussieht, gibt uns einen ersten Einblick auf die neuen Skins und auf das exklusive Reittier der Bundles.

Was ist in allen Paketen drin? Alle möglichen Pionier-Pakete teilen sich folgende Inhalte, die ihr bekommt egal, ob ihr 14,99 oder 99,99 ausgebt:

  • Sicherer Zugang zur geschlossenen Beta
  • 3 Tage früher Spielen zum Launch
  • Das exklusive Begleiter-Tier
  • 30 Tage Kristallaura
  • Pioniertitel

Welche Inhalte wurden nun genauer vorgestellt? Gezeigt wurde unter anderem endlich das exklusive Begleiter-Tier, welches in drei Variationen daher kommt und im Kampf als auch beim Sammeln von Beute hilft.

Die süße Begleiter-Katze ist in jedem Paket enthalten und kommt in drei Variationen

Der „Gesetzgeber des Nordens“-Avatar, den man als eine Art Kleidungsset oder Skin verstehen kann. Er sieht für jede Klasse anders aus und wird verfügbar, sobald ihr einen Charakter auf Stufe 10 gelevelt habt. Bindet ihr das Outfit dann an eine Klasse, könnt ihr es nicht mehr für eine andere auswählen. Das Design ist noch nicht vollendet, aber eine Konzeptzeichnung durften wir sehen. Der Avatar ist exklusiv in den Gold- und Platin-Paketen.

Die Konzeptzeichnungen zum “Gesetzgeber des Nordens”-Avatar

Der Platin-Avatar, bei dem es sich ebenfalls um einen Skin handelt. Auch ihn könnt ihr auswählen, sobald ein Charakter Stufe 10 erreicht. Der Platin-Avatar bindet sich dann ebenfalls an einen Charakter. Es ist also möglich, beide Avatare unterschiedlichen Charakteren zu geben. Der Avatar der Seelenfaust-Klasse ist noch nicht fertig, alle anderen sind aber da, und sehen echt gut aus. Der Platin-Avater ist exklusiv im Platin-Pionierpaket.

Die Platin-Avatare der verschiedenen Klassen. Der fliegende Kung-Fu Kämpfer ist der Platzhalter für die noch fehlende Seelenfaust

Dreiköpfiges Reittier, gibt es ebenfalls exklusiv im Platin-Pionierpaket. Der dreiköpfige Hund wird euch schneller von A nach B befördern und scheinbar lässt sich auch sein Aussehen anpassen. Wann und wie man ihn im Spiel bekommt, ist noch nicht bekannt. 

Außerdem exklusiv im Platin-Pionierpaket ist eine Eisenbahn für eure Insel und ein schöner Anmeldehintergrund für eure Charaktere.

Was haltet ihr von den Änderungen und Inhalten? Freut ihr euch auf Lost Ark und wenn ja, habt ihr ein Paket vorbestellt oder sogar selbst den Währungs-Trick benutzt? Schreibt es uns in die Kommentare.

Zuletzt gab euch Lost Ark einen neuen Einblick in die bei euch beliebteste Klasse: Die Magierin

Quelle(n):
  1. playlostark.com

Pokémon GO: Neues Social Feature will Zugriff auf Kontakte im Handy – Das sagen die Trainer

Einige Trainer in Pokémon GO berichten von einer Meldung zu einem neuen Social Feature im Spiel, welches auf die Kontakte zugreifen will. Wir haben uns angesehen, um was es bei dieser Benachrichtigung geht und was die Trainer dazu sagen.

Was ist passiert? In der Community auf reddit häufen sich die Meldungen von Trainern, die beim Zugriff auf ihre Freundesliste im Spiel eine Benachrichtigung von Pokémon GO erhalten haben. Wie ihr auf dem nachfolgenden Bild sehen könnt, wird darin ein neues Social Feature unter dem Namen “Niantic Social” angekündigt.

Benachrichtigung zum neuen Social Feature

Hierbei wird deutlich, dass Niantic zukünftig Zugriff auf die Kontakte der Trainer haben möchte. Das verunsichert einige Spieler, wie sie auf reddit mitteilen. So schreibt Bennguyen2: “Ich gebe ihnen keine Informationen zu meiner Kontaktliste. Gut, dass ich die Kontaktberechtigungen in den App-Einstellungen verweigert habe.” (via reddit.com).

Das steckt hinter der Meldung

Wie in der Mitteilung von Niantic zu sehen ist, sollen die Kontakte genutzt werden, damit Trainer andere Spieler aus ihrer Kontaktliste finden können, um diese in Pokémon GO als Freund einzuladen. Eine ähnliche Funktion gibt es im Spiel bereits für die Freundesliste von Facebook. Wer in Pokémon GO mit Facebook verbunden ist, hat die Möglichkeit nach anderen Trainern in seiner Kontaktliste zu suchen.

Aufgrund des “Weiter”-Buttons in der Benachrichtigung sind einige Trainer nun verunsichert, da sie die Freigabe ihrer Kontakte nicht wünschen. Es handelt sich bei dieser Benachrichtigung aber lediglich um eine Information, was auch der reddit-User Duarjo in seinem Beitrag deutlich macht.

So schreibt er: “Für diejenigen, die besorgt sind, weil es nur “Weiter” heißt, es bedeutet Weiter zum Hinweis … Um die Funktion zu aktivieren, wird eine separate Option erscheinen, und ihr müsst der App die Erlaubnis von eurem Handy aus geben, es ist nicht etwas, das Niantic ohne eure Erlaubnis macht.” (via reddit.com)

Das sagt die Community zu der angekündigten Funktion

Die Trainer auf reddit sind von diesem neuen Feature nicht begeistert. Einige äußern Bedenken im Bereich des Datenschutzes. So schreibt der User inksquid256: “Niantic will deine Kontaktliste farmen. Es soll dir “helfen”, mehr Freunde aus deinen Kontakten zu finden” (via reddit.com).

Auch der Trainer EnterNameRightHere fragt in seinem Beitrag: “Meine Frage ist, ob ich bei denjenigen, die den Zugriff auf ihre Kontakte zulassen, auftauche, weil ich in ihrer Kontaktliste bin? Auch wenn es eine Funktion ist, die ich NICHT will?” (via reddit.com)

NordKettle vermutet dahinter eine Aktualisierung, um besser mit Freunden kommunizieren zu können. Er hofft außerdem in diesem Zusammenhang auf die Einführung eines Ingame-Chats sowie einer Möglichkeit die Tauschdistanz zu erhöhen (via reddit.com).

Bereits im Juni hatte Niantic gegenüber der Website Bloomberg neue soziale Funktionen in ihren Spielen angekündigt. Durch diese sollen Trainer zukünftig ihre Treffen besser koordinieren können. Viele Trainer hofften dadurch auf die langersehnte Einführung eines Ingame-Chats.

Bislang ist zur konkreten Umsetzung dieser neuen Funktion noch nichts Näheres bekannt. Sollte es dazu neue Informationen geben, dann könnt ihr es hier, auf MeinMMO, lesen.

Was denkt ihr über das neue Social Feature? Werdet ihr eure Kontaktdaten vom Handy für das Spiel freigeben? Und was erhofft ihr euch durch diese Funktion noch für Neuerungen im Spiel? Schreibt uns eure Meinung dazu gern hier auf MeinMMO in die Kommentare.

In wenigen Tagen enden in Pokémon GO die Corona-Boni. Wir haben uns angesehen, wann es soweit ist und was euch danach im Spiel erwartet.

Der Chef des neuen MMORPGs zu LoL steckt bis zum Hals im WoW-Skandal

Der Entwickler Greg Street arbeitet für Riot Games an deren neuen MMORPG zu League of Legends (LoL), er ist der MMO Lead dort. Doch nun holt ihn seine Vergangenheit ein. Greg Street, der von 2008 bis 2013 als Ghostcrwaler ein wichtiger Mann bei WoW war, steckt nun mitten im Sexismus-Skandal um Activision Blizzard.

Das ist Greg Street:

  • Der Entwickler arbeitete von 2008 bis 2013 für Blizzard. Er war unter dem Namen „Ghostcrawler“ bekannt und verwendete eine Spektral-Krabbe als Profilbild. Street war in der Zeit das Aushänge-Schild von WoW, er wirkte als „Lead System Designer“ und diskutierte regelmäßig mit den Fans, teilte ihnen mit, wie er WoW sieht.
  • Seit 2013 arbeitet er für den LoL-Entwickler Riot Games und hat bei Riot im Laufe der Jahre eine steile Karriere hingelegt. Mittweile ist er Kreativ-Chef, Vizepräsident in der Firma und der Chef der Entwicklung des „LoL MMORPGs“, auf das viele gespannt schauen.
  • Doch jetzt steckt Street mitten im Sexismus-Skandal von Blizzard. Sein Name taucht in einem Chatverlauf aus dem Jahr 2013 auf, in dem sich niemand wiederfinden möchte. Er versucht sein Verhalten von damals zu erklären.

Das war die erste Reaktion von Street: Vor einigen Tagen ging ein Video rum, das ein WoW-Panel auf einer BlizzCon zeigte. Eine Spielerin fragte die versammelten WoW-Granden, ob es denn sein müsse, dass Sylvanas so aussieht, als sei sie grade einem Katalog für Damenunterwäsche entsprungen.

Die Menge buhte die Frau aus, die WoW-Macher lachten im Video und machten ihre Scherze.

2021 wirkte das Video nun als Bestätigung dafür, dass bei Blizzard schon immer eine frauenfeindliche Kultur geherrscht hatte.

Street, der ebenfalls in dem Video zu sehen war, sagte, dass sei eine beschissene Antwort gewesen und die sei noch schlimmer gealtert. Er schäme sich dafür, wie das gelaufen sei. Jetzt wo er das Gesicht der Fragestellerin gesehen habe, fühle er sich richtig mies. Er entschuldigte sich für sein Verhalten.

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Street sagte aber: Er mache Fehler, lerne aus den Fehlern, entschuldige sich für sie und mache weiter. Männer in Führungspositionen hätten die Aufgabe, sich für Frauen und Angehörige von marginalisierten Gruppen stark zu machen. Daran glaube er.

Deshalb hat er jetzt richtig Ärger: Bei seinem Auftritt auf dem Panel blieb es aber nicht. Wie die US-Seite Kotaku nun aufdeckte, war Street ein Teil einer Chat-Gruppe bei Blizzard, während der BlizzCon 2013. In dem Chat hatten sich Blizzard-Manager verabredet, Frauen in eine Hotelsuite zu bringen. Die Männer machten ihre Scherze, es ging um „heiße Frauen“ und Sex.

Street taucht in dem Chatlog am Rande auf. Er sagt zwar nichts Verfängliches, aber es wird deutlich, dass er an dieser Sache beteiligt war.

Chat-Verlauf-BlizzCon
Dieser Chat-Verlauf aus 2013 wird gerade heftig diskutiert. Quelle: Kotaku

Street entschuldigt sich bei Mitarbeitern von Riot Games für „Ablenkung“

Das sagt Street jetzt: Street hat sich in einer Nachricht an die Mitarbeiter von Riot Games gewandt und sich bei denen entschuldigt, dass sein Verhalten vor Jahren jetzt so einen Trubel auslöst.

Er sagt: Dieser Raum („Die Cosby-Suite“) war ein Pausenraum während der BlizzCon – jeder habe damals gewusst, dass dort getrunken wird. Aber er habe nie erlebt, dass in diesem sexuelle Belästigung stattgefunden hätte, wie in den Anschuldigen beschrieben. Hätte er das gesehen, wäre er auf jeden Fall eingeschritten.

Im Rückblick wäre es ihm peinlich, welchen Spitznamen der Raum hatte, nach dem, was man jetzt weiß. Aber 2013 war die Referenz an Bill Cosby für ihn nur eine Anspielung auf ein altes Flohmarkt-Porträt. Er haben nichts über die Anschuldigungen gegen Cosby gewusst.

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„Kokain auf der Toilette, Sex in der Lounge“ – Skandal um WoW-Entwickler Blizzard eskaliert
von Schuhmann

Street sagt:

„Jetzt, wo das gesagt ist. Ich verstehe, dass die Story alle in eine schwierige Situation bringt und das tut mir leid. Ich hoffe mein Ruf hier bei Riot und eure individuelle Erfahrung mit mir gibt euch ein klares Bild davon, was für ein Mensch ich bin und welche Werte ich hochhalte.“

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Chat war nicht für die Öffentlichkeit bestimmt – aber eklig

Was sagt er zum Chat? Auf Nachfragen kritischer Fans sagt er: Im Chat hätten die Leute Witze gemacht, das sei klar nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

Die „Hot Chicks“, über die gesprochen wird, seien die Frau von Kosak und eine Freundin gewesen. Aber Street gibt zu: Der Chat sei eklig und er verstehe völlig, wie das wirke.

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Eine ehemalige Mitarbeiterin von WoW sagt auf Twitter: Street habe sie damals in diese Cosby-Suite eingeladen. Ihm habe sie vertraut, ihn habe sie respektiert. Für sie war das eine “unschuldige Party mit Schnaps auf ihrer ersten BlizzCon”.

Die ehemalige Mitarbeiterin sagt: Im Hotelzimmer wurde sie dann aber von Alex Afrasiabi begrapscht. Der wurde 2020 von Activision Blizzard wegen seines Fehlverhaltens im Jahr 2013 gefeuert.

Street habe sich im Nachhinein dafür entschuldigt. Er habe nicht gewusst, dass dort solche Sachen passierten.

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Das macht das so heikel: Riot Games war vor 3 Jahren in einen Sexismus-Skandal verwickelt. Damals kursierten gegen Mitarbeiter von Riot Games ähnliche Vorwürfe wie nun gegen Mitarbeiter von Activision Blizzard.

Riot Games hat damals Besserung gelobt und Maßnahmen ergriffen, sich von diesem Verhalten zu lösen.

Es scheint nun möglich, dass sich Riot Games, um ein Zeichen zu setzen, von Street distanziert und ihn entlässt.

Dabei scheint sich Greg Street nicht selbst an sexueller Belästigung beteiligt zu haben. Aber es wirkt nun so, als hatte er Kenntnis davon und habe sie danach nicht gemeldet. Das könnte negative Konsequenzen für ihn haben. Der Ton auf Twitter gegenüber Street ist in jedem Fall skeptisch bis feindselig.

Riot Games hat große Anstrengungen unternommen, um das eigene Fehlverhalten aufzuklären und abzustellen:

LoL: Riot zahlt 10 Mio $ an 1000 Frauen, die dort gearbeitet haben

Neues Digimon-Spiel wird ein düsteres Survival-Game, will euch mit taktischen Kämpfen überzeugen

Das neue Digimon-Game Digimon Survive ist ein Survival-Taktik-Spiel im Digimon-Universum. Es wird insgesamt einen eher düsteren und erwachsenen Ton anschlagen und wohl erst 2022 erscheinen.

Was ist Digimon Survive? Digimon Survive wird nach Spielen wie Digimon Super Rumble ein weiteres Spiel im Digimon-Universum. Das Spiel wird aber einen eher düsteren Ton ansprechenden eher für erwachsene Fans des Franchise gedacht sein. Schon der Trailer im Anime-Stil zeigt gruselige Szenen, in denen rotäugige Viecher im Wald lauern.

Das Spiel selbst sieht ein wenig wie die Taktik-RPG-Spiele Fire Emblem und Final Fantasy Tactics aus. Ihr kämpft also mit euren aufwertbaren Digimon-Biestern in rundenbasierten Taktik-Kämpfen gegen andere Viecher.

Zumindest diesen Punkt hat es also mit Digimon Super Rumble und dessen rundenbasierten Kampfsystem gemeinsam.

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Die Story dreht sich um eine Gruppe von Teenagern, die sich in einer anderen Welt voller seltsamer Wesen verirren und wieder rausfinden müssen. Es wird mehrere Optionen und Enden geben, darunter „schlechte Enden“, die man sieht, wenn man falsche Entscheidungen getroffen hat und dann liebgewonnene Charaktere sterben müssen (via Wikipedia).

Release wohl erst 2022

Wann kommt das Spiel? In einem Quartalsbericht der zuständigen Firma Toei Animation wurde jüngst verkündet, dass Digimon Survive ins 3. Quartal 2022 verschoben wurde. Das wäre dann in diesem Fall irgendwann zwischen dem 1. Juli und 30. September des Jahres 2022. Ihr müsst also noch gut ein Jahr auf das Spiel warten.

Das ist aber immer noch besser als die bisherigen Gerüchte um eine Einstellung des Spiels (via Dualshockers). Kurioserweise wird auf der Homepage des Spiels immer noch von einem Release 2021 gesprochen.

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Für welche Plattformen erscheint es? Sollte Digimon Survive tatsächlich irgendwann erscheinen, dann ist der Release für den PC, die PlayStation. Xbox und Nintendo Switch vorgesehen.

Wer übrigens ein anderes, noch abgedrehteres Spiel sucht, in denen niedliche Tiere, die wie Pokémon aussehen in einem ziemlich finsteren Setting vorkommen, der sollte sich Palworld mal ansehen. Auch, wenn dessen Entwickler jeden Bezug zu Pokémon dementieren.

Quelle(n):
  1. GamerBraves

Bald könnt ihr endlich die SSD eurer PS5 erweitern – Sony erklärt, wie

Rund 9 Monate nach Release ist es endlich soweit, denn ihr könnt bald die SSD eurer PS5 erweitern. Sony hat jetzt erklärt, wie das genau funktioniert und wer bereits seinen PS5 Speicher erweitern kann. Denn einige User müssen sich noch gedulden.

Bereits Anfang des Jahres hatte ein Insider vermutet, dass ihr euren PS5-Speicher ab Sommer erweitern könnt. Und jetzt sieht es tatsächlich so aus, als ob das Update in greifbarer Nähe ist.

Denn bisher war der Speicherplatz der PS5 begrenzt und Gamern standen rund 600 GB zur Verfügung, um Spiele installieren zu können. Doch vielen ist das zu wenig, denn bereits Spiele wie CoD: Warzone benötigen über 100 GB auf der Festplatte. Und nicht jeder Gamer hat große Lust, andere Spiele für ein Update von der Festplatte zu schmeißen.

Das ist jetzt passiert: Nun soll die Erweiterung des SSD-Speichers der PS5 mit einem Update bereits für Beta-Tester freigeschaltet werden. Das hatte Sony in einem offiziellen Post vorgestellt (via playstation.com). MeinMMO erklärt euch, was ihr beachten müsst und wann ihr euren Speicherplatz erweitern könnt.

SSD der PS5 erweitern – Das müsst ihr beachten

Welche Voraussetzung gibt es? Die Verwendung einer M.2 SSD mit der PS5 erfordert eine effektive Wärmeableitung mit einer Kühlstruktur. Entweder kauft ihr eine M2-SSD, die bereits ein Kühlmodul (sogenannte Heatsink) verbaut hat oder ihr kauft ein entsprechendes Kühlmodul. Hier gibt es aber Einschränkungen in der Höhe.

Wie viel Speicher darf die SSD maximal haben? Die SSD darf maximal 4 TB groß sein. Ist die SSD größer, wird der Speicher nicht erkannt.

Welche Maße darf die SSD haben? Die SSD darf nicht größer als 22 mm sein. Hier müsst ihr aufpassen, keine SSD zu kaufen, die größer ist. Die SSD darf außerdem nicht länger als 110 mm sein.

Welche SSDs werden unterstützt? Die PS5 unterstützt M.2-SSDS mit den Größen 2230, 2242, 2260, 2280 und 22110. Diese Nummern beschreiben den Formfaktor der SSD. Diese Nummern findet ihr normalerweise auf jeder Verpackung einer SSD.

Die ersten beiden Nummern (22) steht für die Breite und die restlichen Ziffern für die Länge der SSD in Milimetern. Ihr könnt also maximal eine SSD mit 110 mm Länge einbauen.

Es können noch nicht sofort alle Spieler ihren PS5-Speicher erweitern

Kann ich meine SSD sofort upgraden? Nein, denn bisher gilt das Update nur für Beta-User. Solltet ihr keine Beta-Updates installieren, kommt ihr auch noch nicht in die Möglichkeit des Upgrades.

Wann erscheint das Update? Für gewöhnlich erscheinen die offiziellen Updates 4 – 6 Wochen nach dem Beta-Update – je nachdem wie gut das Feedback der Tester ist. Im besten Fall könnt ihr also bereits Ende August oder im September eure PS5-SSD erweitern.

Mit der möglichen Speichererweiterung geht damit ein großer Wunsch der Gamer in Erfüllung. So hatte etwa MeinMMO-Autor Sven Galitzki sich die Möglichkeit dringend gewünscht:

Sony, bring doch bitte endlich die verdammte Speichererweiterung für die PS5

Wie denkt ihr darüber? Wünscht auch ihr euch sehnlichst eine Erweiterungsmöglichkeit für den schnellen Speicher der PS5? Oder kommt ihr bestens mit dem zur Verfügung stehenden Speicher zurecht.

Solltet ihr bisher noch keine PS5 haben, wollt aber unbedingt eine kaufen, dann schaut doch in unseren PS5-Ticker auf MeinMMO: PS5 kaufen im Juni 2021 – Passt ab sofort auf diese Händler auf

Quelle(n):
  1. dualshockers.com

Im neuen MMO New World tut eine Spielerin so, als gehöre sie zu Amazon und ätzt richtig ab

Das neue MMORPG New World ist gerade noch in einer geschlossenen Beta, doch geht bereits jetzt durch die Decke. Bei all den Spielern ist es verwunderlich, dass Namen wie „AmazonOfficial“ noch frei waren. Einer Spielerin fiel aber genau das auf, und trollte Amazon damit heftig.

Wie wurde Amazon getrollt? Der Spielerin luulubuu (auf Twitter) ist aufgefallen, dass in Amazons neustem MMORPG New World einige Namen noch zu haben sind, die es eigentlich nicht sein sollten. Neben den Namen TwitterOfficial, TwitchSupport und AmazonSupport war auch der Name AmazonOfficial noch frei.

Da New World aus dem Hause Amazon Games Studio kommt, war das ein gefundenes Fressen für die Spielerin, die sich just auf jedem Server AmazonOfficial nennt. Fortan nutzt sie den Namen um „Fakten“ über Amazons Produkte oder die Arbeitsbedingungen bei Amazon zu verbreiten.

Die verbreiteten „Fakten“ basieren dabei meistens auf einer realen Aussage und werden von der Spielerin ausgeschmückt. Völlig frei erfunden sind sie also nicht. Die gesamte Aktion sollte ein wenig mehr Aufmerksamkeit auf die Probleme bei Amazon lenken.

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von Alexander Leitsch

Welche Aussagen wurden verbreitet? Die Spielerin mit dem kuriosen Namen verbreitet im globalen Chat einige mehr oder weniger reale Fakten. So schreibt sie unter anderem:

  • “Wusstet ihr, dass Alexa euch permanent zuhört und eure Daten sammelt, um sie an andere Firmen zu verkaufen? Für Amazon seid ihr das Produkt!”
  • “Hey Leute, ich bin der offizielle Account von Amazon. Wusstet ihr, dass wir unseren Mitarbeitern nicht erlauben zur Toilette zu gehen? Sie müssen in Flaschen pinkeln. Wir nennen das “Zaubertränke”.”
  • “Arbeitet für Amazon und bringt Flaschen mit, damit Jeffrey ins Weltall kann”
  • “Hey Leute, ich bin der offizielle Account von Amazon, spielt lieber Final Fantasy XIV”

Ganz aus dem Nichts kommen die Aussagen jedoch nicht. Sprachassistent Alexa hört tatsächlich vieles mit (via t-online). Ebenfalls steht Amazon bereits in der Kritik dafür, dass man einen Warenhausmitarbeiter nicht auf Toilette ließ (via Stern).

Hier die Screenshots der Aussagen auf Twitter:

https://twitter.com/luulubuu/status/1420426553968709633

Wie reagiert Amazon? Nun bisher schlichtweg überhaupt nicht. Die Spielerin ist noch nicht gebannt, und selbst wenn, wäre es ihr egal, wie sie im Interview mit Kotaku berichtet. Sie sagt auch, dass sie das Spiel vielleicht zu zynisch sieht, aber sie weiter macht, bis sie gebannt wird, oder Amazon endlich bestätigt, dass das Spiel keine Grafikkarten zerstört.

Eine offizielle Meldung von Amazon gibt es zu der Angelegenheit nichtig. Die Community feiert die satirisch-bissigen Kommentare aber sehr.

Was sagt die Community? Die Spieler und vor allem ihre Twitter-Follower nehmen das ganze mit Humor.

  • Der User H3lixPlays schreibt (via Twitter): „als ein Mitarbeiter von Amazon muss ich sagen: Ich liebe das. Bitte mach damit weiter!“
  • Der Nutzer MossyGreen3 schreibt (via Twitter): „das ist absolut genial. Nichts macht mich glücklicher als zu sehen wie Firmen verbal auseinandergenommen werden, in so lustiger und satirischer Manier“

Wie seht ihr das Ganze? Findet ihr es okay, wenn Spieler sich solche Namen nehmen und damit Unfug treiben? Feiert ihr die Kommentare genauso? Schreibt es uns in die Kommentare.

Das ist nicht das erste Mal, dass es kuriose Neuigkeiten um New World gibt. Erst kürzlich bannte New World eine Streamerin für das Melken einer Kuh. Sie bittet nun die Kuh um Verzeihung.

Pokémon GO: Corona-Boni laufen bald ab – Wie geht es weiter?

Aufgrund der Corona-Pandemie hatte Pokémon GO für die Trainer 2020 bestimmte Boni eingeführt, damit diese auch von zu Hause spielen konnten. Diese werden nun bald auslaufen. Wir haben uns angesehen, wie es dann im Spiel weitergeht und was die Community zu den Änderungen sagt.

Worum geht es? Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie und der damit verbundenen Kontaktbeschränkungen sowie Ausgangssperren konnten einige Trainer von Pokémon GO nicht mehr wie gewohnt im Freien spielen. Um diesen Trainern dennoch das Spielen zu ermöglichen, führte Niantic 2020 einige Corona-Boni ein.

Dadurch erhielten Trainer unter anderem mehr Geschenke durch ihren Kumpel oder einen effektiveren, länger anhaltenden Rauch. Nun möchte Niantic aber gern wieder mehr zum Ursprung des Spiels zurückkehren und will die Corona-Boni auslaufen lassen.

Wann soll es soweit sein? Bereits im Juni hatte Pokémon GO offiziell bekannt gegeben, dass die Corona-Boni ab Ende Juli 2021 Stück für Stück auslaufen sollen. Begonnen wird dabei in Neuseeland und den USA. Laut der Heute-Ansicht im Spiel ist es in Deutschland am 01. August 2021 soweit.

Das erwartet euch nach dem Ablauf der Corona-Boni

Niantic möchte zwar grundsätzlich zum alten Spiele-Konzept zurückkehren und die Trainer wieder mehr nach draußen schicken, hat aber ebenfalls mitgeteilt, dass sie nicht alle Boni auslaufen lassen (via pokemongolive.com). Manche werden euch also erhalten bleiben. Außerdem sollen neue Boni dazukommen. Wir zeigen euch welche das sind.

Diese Boni bleiben euch erhalten:

  • 3-facher Sternenstaub und EP beim ersten Fang des Tages
  • Rauch-Dauer von 60 Minuten
  • keine gelaufenen Kilometer in der GO Kampfliga
  • Anforderungen bei Kämpfen gegen andere Trainer bleiben bestehen
  • Aufbewahrung von bis zu 20 Geschenken im Item-Beutel
  • Öffnen von bis zu 30 Geschenken am Tag

Diese Erkundungs-Boni kommen dazu:

  • garantierte Geschenke beim Drehen von PokéStops
  • bis zu 2 Raid-Pässe am Tag beim Drehen an Arenen
  • Boni bei Teilnahme an Raids vor Ort
  • 10-fache EP beim erstmaligen Drehen eines PokéStops
  • höhere Rauch-Wirksamkeit, wenn ihr euch bewegt
  • Boni für gelaufene Schritte

Laut Niantic soll es noch weitere Boni geben, die sie so explizit nicht genannt haben. Außerdem sollen die EX-Raids zurückkommen. Die Erkundungs-Boni werden ebenfalls zunächst in Neuseeland und den USA getestet. Ein Teil dieser Boni soll dann mit dem Wechsel der Jahreszeit zum 01. September aber wieder enden.

Das ist die Reaktion der Community

Wie man in den sozialen Netzwerken lesen kann, sind die Trainer von den bevorstehenden Änderungen nicht begeistert. Das liegt in erster Linie an den in vielen Ländern steigenden Corona-Zahlen. Aber auch die mangelnde Kommunikation seitens Niantic wird durch die Spieler stark kritisiert.

So schreibt dabomerest auf reddit verärgert: “An einigen Orten in den USA gibt es mehr Covid-Fälle als je zuvor, aber Niantic hat kein Wort darüber verloren und auch nicht über die Petitionen, den Interaktionsradius von PokéStops erhöht zu halten.” (via reddit.com).

Andere Spieler erzählen, dass sie gerade wegen der vielen Möglichkeiten, um von zu Hause spielen zu können, mit Pokémon GO begonnen haben. Der User PM_ME_UR_BIKINI berichtet in diesem Zusammenhang von seiner Freundin, die wegen einer Behinderung nicht so mobil ist und durch die Corona-Boni begonnen hat zu spielen (via reddit.com). Für sie wird es nach dem Wegfall einiger Boni schwerer am Spiel teilzunehmen.

Einige Trainer haben hingegen Bedenken, dass es durch den Wegfall einiger Boni auch bald keine Möglichkeit für Fern-Raids geben wird. So schreibt W1nd0wPane auf reddit, dass er das Spiel verlässt, wenn Niantic die Fern-Raid-Pässe wieder abschafft (via reddit.com).

Ob sich Niantic die Kritik der Trainer zu Herzen nimmt und mit der Abschaffung einiger Boni noch etwas wartet, ist bislang nicht bekannt. Sollte es durch Pokémon GO eine offizielle Mitteilung dazu geben, dann lest ihr es hier, auf MeinMMO.

Was sagt ihr zu den Änderungen der Corona-Boni? Findet ihr es doof, dass Niantic einige davon abschaffen möchte, oder freut ihr euch viel mehr auf die neuen Erkundungs-Boni? Schreibt uns eure Meinung dazu in die Kommentare und tauscht euch gern mit anderen Spielern darüber aus.

Übrigens: Im August findet in Pokémon GO ein zweitägiger Community-Day statt, weshalb Trainer ein Reset des Namenstricks bei Evoli fordern. Wir haben uns angesehen, worum es dabei geht und erklären es euch.

Twitch-Streamer Preach wendet sich von WoW ab: „Alle Leidenschaft ist weg“

Der große WoW-Streamer Preach wendet sich von World of Warcraft ab. Er nennt viele Gründe und der Blizzard-Skandal ist nur einer davon.

Rund um Blizzard und World of Warcraft gibt es gerade viele Probleme. Auch wenn der aktuelle Sexismus- und Diskriminierungsskandal alles andere überschattet, gibt es auch in der Community einige Entwicklungen. Erst vor einigen Wochen wechselte der größte WoW-Streamer Asmongold zu Final Fantasy XIV. Jetzt hat ein weiterer, langjähriger Content-Creator sich abgewandt: Preach will keine Inhalte mehr zu World of Warcraft veröffentlichen.

Wer ist Preach? Preach ist seit vielen Jahren ein Content-Creator auf Twitch und YouTube, der sich umfangreich mit World of Warcraft beschäftigt. Dabei gibt es Guides zu aktuellen Bossen, große Diskussionen mit der Community zu einzelnen Inhalten, lustige Unternehmungen oder sogar Interviews mit den Entwicklern.

Preach galt dabei immer als leidenschaftlich, aber kritisch – wenn ihm etwas in World of Warcraft nicht passte, stellte er das klar heraus und nannte Möglichkeiten, wie man es besser machen könnte. Er suchte dabei stets die Kommunikation mit den Entwicklern.

In der Community ist Preach sehr beliebt, seine Videos erreichen oft hunderttausende Views und seine Ansichten sind zumeist gut begründet und detailreich erklärt.

Was ist nun passiert? In seinem neusten Video auf YouTube erklärt Preach, dass er einen Schlussstrich unter World of Warcraft ziehen wird. Von ihm wird es künftig keine Berichterstattung mehr zu Blizzards MMORPG geben und er wird sein Abo auslaufen lassen. Die Zeit, in denen er World of Warcraft so groß begleitet hat, ist vorbei.

Streamer sagt: Blizzard gibt sich bei WoW keine Mühe mehr

Welche Gründe hat er? Preach nennt eine ganze Reihe von Gründen, warum er sich von World of Warcraft abwendet. Der aktuelle Skandal bei Blizzard ist dabei nur einer von vielen. Darauf geht er nur kurz ein. Das habe zwar zu der Entscheidung beigetragen, sei aber nur einer von vielen Punkten gewesen, die sich über Jahre bereits angestaut haben.

Seit knapp 2 1/2 Jahren fühlt es sich für Preach so an, als würde Blizzard versuchen, Spieler wie ihn aktiv aus dem Spiel zu vertreiben und das entfernen, was ihm an World of Warcraft gefalle.

Seit Battle for Azeroth haben es, laut Preach, immer mehr schlechte und langweilige Mechaniken ins Spiel geschafft. Vor allem Kriegsfronten störten Preach, da man sich in diesen überhaupt nicht anstrengen musste – sie waren langweilig und man konnte gar nicht verlieren. Auch die Azerit-Rüstung wird von ihm stark kritisiert, die mehrere Abwandlungen durchlief und erst gegen Ende der Erweiterung halbwegs akzeptabel war.

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Besonders ärgert Preach, dass Blizzard ein Versprechen gebrochen hat, dass ihm besonders wichtig war. Die Ansage zu Beginn von Shadowlands war, dass Blizzard alle großen Systeme zum Start bringt und diese dann verfeinert. Neue Systeme sollte es nicht geben, stattdessen die vorhandenen Systeme verfeinert werden. Mit den Herrschafts-Splittern (neuen Sockeln auf Raid-Beute) hatte Blizzard dieses Versprechen gleich wieder einkassiert.

Preach nennt die Herrschafts-Splitter „ideenlos, langweilig und komplett entgegengesetzt zu dem, was Spieler wie er sich wünschen“. Besonders ärgert ihn dabei, dass einige Blizzard-Mitarbeiter ihm wohl gesagt hätten, dass man die Splitter „wie Tier-Sets“ ansieht und gar nicht versteht, warum die bei ihm und anderen nicht so gut ankommen.

Ich sehe einfach nicht, wie ich die nächsten 6 Monate dieses Spiel spielen werde und dabei nur genervt stöhne. Es interessiert Euch [Blizzard] sowieso nicht. Wenn ich diese Änderungen sehe – ihr gebt euch keine Mühe, es kümmert Euch nicht. Warum sollte es mich dann interessieren?

Wenn ihr es nicht schafft, Legendaries, Herrschaftssplitter oder Seelenbindungen zu balancen, bevor ein Patch rauskommt – und die sind komplett abgedreht – warum sollte es mich noch interessieren? Und ich tue es nicht mehr. Es hat mich einfach verlassen. Ihr habt meine Leidenschaft dafür ermordet.

Preach hat allerdings vor, ein paar seiner Videoreihen in Bezug auf WoW noch zu beenden – vor allem solche, die eher die Spieler und deren Erlebnisse, aber nicht das Spiel an sich feiern. Sobald die letzten Videos veröffentlicht wurden, will er WoW gänzlich den Rücken kehren und nur wiederkommen, wenn sich in der Design-Philosophie von Blizzard drastisch etwas ändert.

So reagieren die Zuschauer: Das Video wird von den Zuschauern mit viel Zustimmung und Verständnis aufgenommen. Viele zeigen sich aber auch mitfühlend und sind der Ansicht, dass Preach in dem Video einfach „gebrochen“ aussieht, als ginge ihm diese Entscheidung sehr nahe. So schreiben einige in den Kommentaren auf YouTube:

  • „Die Niedergeschlagenheit in der Stimme von Preach ist einfach so traurig.“
  • „Alles was du sagst, stimmt zu 100 %. Ich glaube, dieses Video trifft den Nagel auf den Kopf in Bezug auf alles, was mir an Shadowlands nicht gefällt.“
  • „Danke, dass du diese Position beziehst und damit eine Stimme für uns bist, die wir so ähnlich denken wie du.“

Was haltet ihr vom Weggang von Preach in Bezug auf World of Warcraft? Könnt ihr seinen Schritt nachvollziehen? Oder findet ihr das überzogen?

Twitch-Streamer wird in Final Fantasy XIV herausgefordert, setzt 50.000 $ aufs Spiel

Der Streamer Asmongold wurde in Final Fantasy XIV zu einer Wette herausgefordert, bei der er den schwersten Content des MMORPGs bis Ende November meistern muss. Asmongold setzte aber einen drauf und versprach im Fall einer Niederlage, ein Geschenk von 10.000 Twitch-Subs zu machen. Das entspricht etwa 50.000 $.

Seit fast einem Monat schnetzelt sich der WoW-Streamer Amongold durch Final Fantasy XIV. In der Zeit hat er sich mit der YouTuberin Zepla angefreundet, die ihrerseits FFXIV-Content produziert. Nun stellt sie ihn vor eine Herausforderung, die Asmongold sofort akzeptierte.

Das war die Herausforderung: In einem Video verkündete Zepla (via reddit), dass sie vollkommn davon überzeugt ist, dass Asmongold es nicht schafft, den schweren Raid Alexander Ultimate abzuschließen, bis das neue Addon Endwalker am 23. November online geht.

Alexander Ultimate gilt als einer der schwersten Raids in FFXIV, den auch 2,5 Jahre nach dem Release nur ein kleiner Prozentsatz der Spieler gemeistert hat. Falls Asmongold die Wette gewinnen sollte, versprach Zepla hoch und heilig, dass sie ihr Ingame-Aussehen für eine ganze Woche zu einem Lalafell verändern würde.

Das sagt Asmongold: Als der Streamer die Herausforderung von Zepla in seinem subreddit sah, beschloss er die Wette nicht nur anzunehmen, sondern auch noch einen draufzusetzen.

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Wenn ich zum Release von Endwalker keinen einzigen Ultimate Raid gelegt habe, dann werde ich 10.000 Subs verschenken.

Asmoingold

Ein Geschenk von 10.000 Twitch-Subs verrechnet sich zu einer saftigen Summe. Selbst, wenn es sich dabei “nur” um Level-1-Subs handelt, wird es den Streamer etwa 50.000 $ kosten.

Kann Asmongold bis Endwalker Ultimates legen? Es ist möglich für den Streamer, bis zum 23. November zumindest einen der ultimativen Raids von FFXIV abzuschließen. Zwar sind die Ultimate-Raids vor allem für Neulinge wie Asmongold wirklich schwer, doch bis jetzt war er im Spiel fast immer in Begleitung von “Legends” unterwegs.

So bezeichnet man Spieler, die mindestens einen ultimativen Raid gemeistert haben, weil sie dann einen der drei Titel tragen: Legend, Ultimate Legend oder Perfect Legend. Das bedeutet, dass er Inhalte wie den Raid “Verschlungene Schatten von Bahamut” oder schwere Prüfungskämpfe mit hoch erfahrenen Spielern durchspielt, die ihm unter die Arme greifen. Wenn 7 Spieler in einer Gruppe einen ultimativen Raid schon gelegt haben, dann steigert es die Siegeschancen und beschleunigt den Fortschritt im Kampf um einiges.

Ein größeres Problem sollte für Asmongold allerdings die Zeit sein. Zwar verbleiben bis zum Release von Endwalker ganze 4 Monate, doch er kommt in FFXIV aktuell eher langsam voran. Nach etwa einem Monat hat er das Basisspiel durchgespielt und den Patch 2.1. Um einen ultimativen Raid machen zu können, muss er aber mindestens Level 70 erreicht und das Addon Stormblood (Patch 4.0) abgeschlossen haben.

Das sind viele Stunden an Content, an denen er vorbeikommen muss. Bis jetzt hat Asmongold auch brav die Story des MMORPGs mitverfolgt und Neben-Content wie das Kasino Gold Saucer sowie Raids und Extrem-Prüfungen erledigt. FFXIV ist außerdem nicht sein einziges MMORPG. So spielt er nebenbei auch New World und Ashes of Creation.

Es könnte für Asmongold daher rein zeitlich eng werden, außer er beeilt sich oder kauft sogar ein Level- und Story-Skip, der ihn direkt nach Stormblood trägt.

Mehr über die Abenteuer von Asmongold in FFXIV gibt’s hier:

Was Final Fantasy XIV aus bis dahin völlig normalen und gesunden WoW-Spielern macht

Neues Fantasy-MMORPG kommt auf Steam, iOS und Android – Großer Hit im Heimatland

Mir4 ist ein kommendes Open-World-MMORPG aus Südkorea. Das Spiel war dort ein großer Erfolg und kommt demnächst auch hierzulande als Closed-Beta für Mobile-Geräte unter iOS und Android sowie dem PC unter Steam. Erfahrt hier, was wir bereits zum Spiel wissen.

Was ist das für ein Spiel? Mir4 ist ein neues MMORPG. Das Spiel erschien in Südkorea schon im November 2020 und war dort das am meisten heruntergeladene Spiel in den App-Stores. Mir4 hat eine beeindruckende Grafik und bietet noch weitere interessante Features, darunter:

  • Actionreiches Kampfsystem
  • Offene Welt
  • 4unterschiedliche Klassen: Krieger, Zauberer, Taoist und Lanzenreiter
  • PvP-Kämpfe, unter anderem um Loot nach Boss-Fights und Belagerungen
  • Dynamisches Movement wie in Kung-Fu-Filmen, ihr könnt also gleiten und an Wänden entlang laufen
  • Clans und große soziale Gruppen können gegründet werden
  • Ihr könnt Items mittels Blockchain-Technologie an andere Spieler legal verkaufen

All diese Features könnt ihr bald in der Closed Beta ausprobieren.

Closed-Beta und Voranmeldung für Mir4

Wann startet die Beta? Die Closed-Beta von Mir4 startet hierzulande am 5. August 2021 um 11:00 Uhr. Das Ende der Testphase ist am 8. August 2021 um 23:59 Uhr der Fall. Als Belohnungen für die Beta-Teilnahme winken euch diverse nützliche Ingame-Items, wie ein seltenes Armband, Buff-Food und Booster.

Welche Plattformen werden unterstützt? Der Test findet auf den Mobile-Betriebssystemen iOS und Android statt. Außerdem könnt ihr auf dem PC unter Steam das Spiel beziehen und zocken.

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Wo kann man sich anmelden? Um am Beta-Test von Mir4 teilzunehmen, könnt ihr euch auf der offiziellen Seite im Vorfeld registrieren (via mir4global.com).

Bis zum Start der Closed Beta von Mir4 auf Android, iOS und Steam könnt ihr noch weitere coole Mobile-MMORPGs ausprobieren. Hier auf MeinMMO.de haben wir eine Reihe von vielversprechenden Titeln aus diesem Genre für euch zusammengefasst. Schaut doch einfach hinein in unseren großen Artikel zu den 9 besten MMORPGs auf iOS und Android.

Quelle(n):
  1. Inven-Global

Mit Crimson Desert verschiebt eines der aussichtsreichsten MMOs 2021 seinen Release

Entwickler Pearl Abyss hat verkündet, dass sich der Release von Crimson Desert auf unbestimmte Zeit verschiebt. Damit erscheint eines der aussichtsreichsten MMOs nicht mehr 2021, sondern später. Mehr Infos sollen folgen. Was sagen die Entwickler jetzt?

Was ist das für ein MMO? Crimson Desert ist der inoffizielle Nachfolger des MMORPGs Black Desert, welche ebenfalls von Pearl Abyss stammt. Der Fokus liegt hier jedoch vor allem auf Story und Kampagne und Crimson Desert ist düsterer als sein „Vorgänger“

Ihr spielt in Crimson Desert den Helden Macduff und führt eine Söldnerbande an, ähnlich wie in einem AAA-Singleplayer-RPG. Optisch orientiert sich das Spiel stark an Game of Thrones und will offenbar auch mit hübscher Grafik punkten, wie schon Black Desert.

In der Story spielt ihr alleine, im Multiplayer-Modus „Another Journey“ schließlich endlos und zusammen mit Freunden und anderen Spielern. Die beiden Modi sind jedoch miteinander verknüpft.

Im Multiplayer könnt ihr auch euren eigenen Charakter erstellen. Crimson Desert soll für PC, PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One und Xbox Series X|S erscheinen.

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Der Gameplay-Trailer zu Crimson Desert.

Wann erscheint Crimson Desert? Die Entwickler haben nun angekündigt, dass der geplante Release von 2021 verschoben wird (via Twitter.com). Man brauche mehr Zeit für die Entwicklung und wolle die Entwickler dabei nicht zu sehr belasten. Genauere Infos zum Release sollen zu einem späteren Zeitpunkt kommen.

Hier auf MeinMMO zählte Crimson Desert bisher zu den aussichtsreichsten MMOs und MMORPGs 2021. Nach der Verschiebung wissen wir jedoch noch nicht genau, wann der Release schließlich stattfindet.

Kein MMORPG, sondern ein „eigenes Genre“

Seit der Ankündigung gibt es immer wieder Verwirrung darüber, was für ein Spiel genau Crimson Desert eigentlich sein will. Ursprünglich als MMORPG angedacht, hat sich nach einiger Zeit gezeigt, dass es sich eher um ein Singleplayer-RPG mit Multiplayer handelt.

Die Entwickler selbst bezeichnen Crimson Desert nicht mehr als MMORPG, sondern als „eigenes Genre.“ Single- und Multiplayer-Modi seien „organisch verbunden“ und es gibt sogar PvP, wobei noch nicht ganz klar ist, wie genau das funktionieren soll.

Crimson Desert wird also kein reines MMO aber auch kein reines RPG, sondern etwas dazwischen. Es fehlen jedoch zu viele Informationen zum Gameplay und den Features, um genau sagen zu können, was oder wie gut Crimson Desert werden wird.

Auch, wenn Crimson Desert verschoben wurde, könnt ihr euch 2021 noch auf etliche neue Releases freuen:

Neue Spiele 2021: Releases von MMOs und Multiplayer-Games – Stand 26. Juli 2021

Twitch bannt seinen größten Streamer – Aber die Sperre ist ganz seltsam

Der Streamer Félix „xQc“ Lengyel hat am Mittwoch, dem 28.7. 2021, mal wieder einen Twitch-Bann kassiert. Die Auszeit von Twitch dauerte aber nur 5 Stunden: xQc hatte die olympischen Spiele illegal auf seinem Twitch-Kanal übertragen. Doch die Clips zum Bann sind weiter auf seinem Kanal.

Wer ist der Streamer?

  • xQc ist ein ehemaliger Overwatch-Profi, der wegen mangelnder Impuls-Kontrolle seine Karriere im Shooter früh beenden musste. Nach mehreren Suspendierungen der Overwatch League wegen Wutanfällen und Beleidigungen schmiss ihn sein Team im März 2018 raus. Danach wurde der Kanadier zum Vollzeit-Streamer.
  • Die mangelnde Impuls-Kontrolle scheint seine Twitch-Zuschauer nicht zu stören, sie mögen es eher, wenn sich ihr Streamer so richtig aufregt. xQc hat sich in den letzten Jahren zum meistgesehenen Streamer auf Twitch entwickelt. Das liegt auch daran, dass er unheimlich viel streamt. Seine Streams dauern häufig bis zu 16 Stunden. Außerdem ist xQc ein begnadeter Entertainer, der gerade bei jungen Zuschauern hervorragend und authentisch ankommt.
  • Dabei wirkt xQc regelmäßig aufgedreht und fahrig. Immer wieder handelt er unüberlegt und fängt sich damit temporäre Sperren auf Twitch ein. So hat er einmal ein virtuelles Schulmädchen im „3 gewinnt“ besiegt und ihr Angebot angenommen, sich nackt auszuziehen. Ein anderes Mal wurde er gebannt, weil er sich paarende Affen in einem Clip zeigte.

xQc kommentiert die olympischen Spiele

Wofür ist er diesmal gebannt worden? xQc hat sich am Mittwoch auf seinem Stream mehrere Clips der olympischen Spiele angesehen. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) ist dafür bekannt, dass sie sowas nicht schätzen. Sie wenden sich mit Urheberrechtsbeschwerden (DMCA-Claims) an Twitch und zwingen die Streaming-Plattform zum Handeln.

xQc beim Versuch, die Abseits-Regel im Fußball zu verstehen: “Abseits ist, wenn der Ball oben auf dem Netz landet”

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Twitch hat in letzter Zeit einige Probleme mit Urheber-Recht und reagiert daher sensibel auf solche Beschwerden.

xQc scheint nicht der einzige Twitch-Streamer zu sein, der Ärger wegen Olympia bekam: Eine englische Seite meldet, einige Streamer hätten DMCA-Sperren erhalten. Sie werfen dem IOK sogar vor, die Urheberrechts-Regeln auf Twitch zu missbrauchen (via twitter).

Twitch-Streamer verspricht “besser und smarter” zu sein

Das sagt xQc: Der twittert wie gewohnt völlig entspannt in „All-Caps“: xQc glaubt, er habe eine “Live-Urheberrechtssperre” kassiert. Er dachte, er hätte die „notwendigen Schritte“ unternommen und sei auf der sicheren Seite. Er habe den Bann nicht erwartet, hätte dem aber locker entgehen können, schreibt er auf Twitter.

Er entschuldigt sich bei seinen Zuschauern und verspricht „besser/smarter“ zu sein und das nächste Mal den Regeln enger zu folgen.

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Was macht den Bann so seltsam? Es sind zwei Sachen seltsam:

  • Die Sperre dauerte nur 4 Stunden und 55 Minuten – das ist eine unübliche Länge, sogar die kürzesten Banns dauern mindestens 24 Stunden
  • die Video-Clips, in denen xQc die olympischen Spiele zeigt, sind weiter auf seinem Kanal zu sehen – eigentlich müssten die entfernt sein

Weil Twitch sich nie zu Banns äußert, ist rätselhaft, was dort passiert ist. Vielleicht hat Twitch den Bann aufgehoben, vielleicht hat das IOK die Beschwerde zurückgezogen. Man weiß es nicht – auch xQc selbst, scheint das nicht zu wissen.

Auf reddit diskutiert man die Möglichkeit, dass xQc als größter Streamer der Welt irgendeine Sonderbehandlung bekäme. Allgemein glaubt man, es sei klar, dass man die olympischen Spiele nicht einfach so auf Twitch übertragen könne. Die Rechtmäßigkeit des Banns wird also nicht bezweifelt.

Das steckt dahinter: Die Urheberrechts-Rechte für solche Streaming-Events scheinen manchmal so komplex zu sein, dass keiner mehr durchblickt, weder Twitch, noch xQc, noch das IOK.

xQc scheint bewusst das Risiko eingegangen zu sein, die olympischen Spiele weltweit zu übertragen und eine Sperre zu kassieren. Er dachte wohl, es reiche, die Aufzeichnung des Streams später zu löschen, um keinen Strike zu kassieren.

Experte für „Bann wegen Nacktheit“ glaubt: Twitch muss Mikrofon-Leckerin permanent sperren

Gabe Newell erklärt, warum Steam Deck besser als die PS5 und Xbox sein soll

Gabe Newell erklärt, welche Vorteile das Steam Deck bietet. Vor allem gegenüber den Konsolen habe man einen starken Vorteil. Das soll vor allem an der Offenheit der Steam-Plattform liegen.

Wer ist Gabe Newell? Gabe Newell ist der Chef von Valve, zu dem auch die Plattform Steam gehört. Bereits zum Preis des Steam Deck hatte Newell sich geäußert und den Preis als “schmerzhaft” bezeichnet.

Was sagt der Chef? In einem Video-Interview mit IGN sprach er über Valves neue Konsole “Steam Deck”. Dabei kam er unter anderem darauf zu sprechen, welche Vorteile da “Steam Deck” überhaupt bieten könne und welche Rolle die Konsole in der Zukunft spielen solle (via IGN.com). So erklärt Newell:

Ich will nicht hören, dass jemand ein trojanisches Pferd hat, das versucht, mich auszusperren. Ich will hören, was ich tun kann. Wenn es Hardware gibt, möchte ich sie anschließen. Wenn es Software gibt, möchte ich sie installieren.

Wie ist das zu verstehen? Newell meint damit, dass man beispielsweise auf herkömmlichen Konsole wenig Einfluss darauf hat, was man dort installieren und verwenden könne. Denn die Konsolen setzen auf ein eingeschränktes, eher abgeschottetes System und verhindern etwa die Einflussnahme des allgemeinen Gamers.

Im Gegensatz dazu sei der PC ein deutlich offeneres System. So erklärt Newell im gleichen Interview:

Wir sind der Meinung, dass die Offenheit des PC-Ökosystems die Supermacht ist, von der wir alle gemeinsam profitieren.

Und eben diese Offenheit sei der große Vorteil der neuen Steam-Konsole.

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Der große Vorteil vom Steam Deck soll die Offenheit sein

Das soll der Vorteil gegenüber PS5 und Xbox sein: So bietet das Steam Deck als offene Plattform grundsätzlich die Möglichkeit, dass man alles installieren könne, was einen interessiert. Und das sei ein großer Vorteil gegenüber der Konsolen:

  • PS5 und Xbox setzen auf ein eigenes, proprietäres Betriebssystem, zu welchem nur die Entwickler Zugang haben.
  • Bestimmte Geräte sind an den Konsolen ebenfalls limitiert. So unterstützt etwa die PS4 und die PS5 keine Bluetooth-Headsets von Drittanbietern ohne Dongle.
  • Auf der PS5 und Xbox kann man nur Software installieren, die dafür vorgesehen ist. So kann man zum Beispiel kein Discord auf der PlayStation installieren.

Auf dem Steam Deck ist zwar SteamOS installiert, aber ihr könnt laut Valve auch andere Betriebssysteme oder Programme darauf installieren.

Newell vergleicht das Steam Deck daher deutlich mit dem Gaming-PC. Denn am PC seid ihr nicht so stark eingeschränkt, denn hier könnt ihr den PC aufschrauben, Hardware tauschen oder neue Hardware einsetzen oder jederzeit ein neues Betriebssystem installieren, falls euch das aktuelle System nicht mehr gefallen sollte. Konsolen böten diese Vorteile nicht:

Ich meine, es gibt schon seit langem Versuche, mobile Spieleplattformen anzubieten. Und für mich als jemand, der an High-End-Desktop-PCs und Konsolenspiele gewöhnt ist, fühlte sich das immer wie ein Kompromiss an.”

Ob jeder Interessierte zum Release ein Steam Deck bekommt, bleibt fraglich

Eine Frage bleibt aber weiterhin unbeantwortet: Schafft es Valve, die hohe Nachfrage nach dem Steam Deck wirklich zu erfüllen? Denn wie groß die Nachfrage ist, zeigt sich etwa auf eBay und anderen Handelsplattformen.

Denn hier versuchen bereits Scalper die Vorbestellungen vom Steam Deck teuer zu verkaufen. Denn diese hoffen nach ihren Erfolgen bei Grafikkarten und Next-Gen-Konsolen jetzt auf ein neues, lukratives Geschäft mit den Konsolen von Valve.

Mittlerweile gibt es zumindest ein wenig Entspannung auf dem Hardware-Markt. Grafikkarten sind zwar immer noch sehr teuer und je nach Karte kaum verfügbar, doch immerhin sinken die Preise für Grafikkarten aktuell wieder. Viele hoffen jetzt darauf, dass die Preise im Laufe von 2021 und 2022 wieder auf ein erträgliches Niveau sinken werden.

Quelle(n):
  1. IGN.com

WoW könnte gerade seinen Platz auf dem MMORPG-Thron verlieren

New World befindet sich gerade in der Beta und lockt bereits zehntausende Spieler an. Das neue MMO von Amazon macht Spaß, ist aber nicht vergleichbar mit etablierten MMORPGs – findet zumindest MeinMMO-Autor Benedict Grothaus. Trotzdem ist er sich sicher: Wenn ein Spiel den Platzhirsch World of Warcraft „töten“ kann, dann ist es New World und auch nur jetzt gerade.

Seit mittlerweile über 16 Jahren spiele ich World of Warcraft ohne längere Pausen. Zu Ende Vanilla habe ich angefangen, mit The Burning Crusade fing mein WoW-Leben richtig an und bis heute bin ich begeisterter Progress-Raider.

Tatsächlich sind Raids das einzige, was mich noch dauerhaft an WoW hält und aus meiner Sicht der beste Inhalte, der das MMORPG von allen anderen unterscheidet und der Grund, warum WoW noch immer lebt. Nun gibt es aber einen neuen Herausforderer: New World von Amazon.

New World befindet sich aktuell noch in der Beta, um dann am 31. August 2021 zu erscheinen. Nach aktuellem Stand kommt das MMO ziemlich gut an:

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Der Trailer zur Closed Beta von New World.

Die Zahlen sind zwar hübsch, reichen aber noch lange nicht an die Millionen von World of Warcraft heran. „Warum behauptest du dann, New World könnte WoW killen?!“ – Hervorragende Frage und eine, auf welche die Antwort etwas länger ausfallen wird.

Vorab: New World und World of Warcraft sind grundverschieden. So sehr, dass ich nach meinen knapp 30 Stunden in der Beta behaupten würde, dass New World streng genommen nicht einmal ein MMORPG ist. Darum eine kleine Erklärung.

New World und WoW sind eigentlich zwei grundverschiedene Spiele

Das neue MMO hatte nie die Ambitionen, einer der berühmten „WoW-Killer“ zu werden. New World ist kein klassisches MMORPG, sondern mischt viele klassische Charakteristika von RPGs, MMOs und Survival-Games, um sie mit PvP- und PvE-Inhalten zu erweitern.

Dementsprechend gibt es auch kaum Gemeinsamkeiten im Gameplay. New World hat keine Klassen, wenig Story und keine verschiedenen Völker. WoW hat riesige Raids und basiert auf einer gigantischen Welt, die schon in dutzenden Büchern und anderen literarischen Werken ausgearbeitet wurde.

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Trotzdem gibt es gewisse Gemeinsamkeiten, die auf den ersten Blick nicht gerade auffallen. Genau die sind aber wichtig, wenn man überlegt, warum und wie New World doch ein WoW-Killer sein könnte.

New World ist mehr wie WoW Classic

New World spricht mit seinen Inhalten ziemlich genau das an, was Spieler damals in Classic und später auch in Burning Crusade noch erfahren haben. Amazons MMO ist einfach langsamer, dauert länger und ist zugleich etwas einfacher gehalten:

  • Quests sind eher flach, umfassen meist nur: „Geh dort hin, töte X und sammle Y“ – und das immer wieder
  • Crafting hat einen enorm hohen Stellenwert, so sehr, dass einige der besten Gegenstände nur durch Crafting und Grind zustande kommen
  • Die Wege sind lang und man läuft ewig von A nach B
  • Klassen oder deren Ersatz sind eher einfach gehalten, nutzen zwar nicht allzu viele Fähigkeiten aber unterscheiden sich im Gameplay deutlich voneinander

Alle Punkte treffen auf beide Spiele zu. Dass es viele Spieler gibt, die auf das „WoW von damals“ stehen, zeigt allein der Erfolg von WoW Classic. Und schließlich wurde selbst die erste Erweiterung „The Burning Crusade“ neu aufgelegt.

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Burning Crusade zeigt: klassisches WoW-Gameplay begeistert noch immer tausende Spieler. Sogar ich hatte mehr Spaß als ich sollte.

New World kann also durchaus den „Kern“ von WoW bedienen und Spieler begeistern, welche zumindest seit einigen Jahren dabei sind. Auch langjährige WoW-Spieler wie der Streamer shroud sind der Meinung, dass New World Erfolg haben wird, wo WoW scheiterte.

Wichtiger ist jedoch vermutlich, dass New World genau jetzt erscheint.

Der ideale Zeitpunkt, um WoW vom Thron zu stoßen

MMORPG-Spieler warten schon seit Jahren auf neuen Nachschub. Zwar gab es immer wieder Neuerscheinungen aus Asien, jedoch haben westliche Entwickler lange nichts von sich hören lassen oder Spiele verschoben.

Jetzt, 2021, gibt es erstmals wieder ordentlich Nachschub. Erst erschien mit Crowfall ein neues PvP-MMORPG, jetzt kommt mit New World ein neues MMO, welches zumindest auch MMORPG-Spieler anspricht.

Insgesamt sind schon 4 neue MMORPGs 2021 erschienen, welche WoW potentiell Spieler streitig machen könnten.

MMO-Dürre macht WoW angreifbar

In der langen Zeit zuvor gab es keine große Auswahl an MMORPGs mit vielen Spielern, zumindest nicht im Westen. Wir hatten hauptsächlich:

  • WoW als riesigen Platzhirsch
  • Final Fantasy XIV als „westliches“ Asia-MMO und Konkurrenz
  • ESO und Guild Wars 2 mit deutlich weniger Spielern
  • kleinere Konkurrenten und Liebhaberspiele wie Neverwinter und Herr der Ringe Online

Zwar haben die großen Titel immer wieder Erweiterungen, Updates und Inhalte bekommen, aber sie blieben eben immer noch die gleichen Spiele. Es fehlte an frischen Ideen und MMOs, die Spieler lange fesseln konnten.

New World erfüllt genau dieses Bedürfnis nun.

Kurz nach dem Start der Beta kam dann noch etwas dazu, mit dem vermutlich niemand gerechnet hat, das aber New World unerwartet stärken könnte: ein riesiger Skandal.

Blizzard schadet sich selbst und es wird nicht besser

Im Moment schlägt sich Blizzard mit Vorwürfen von sexueller Belästigung und toxischem Geschäftsklima herum. Angestoßen wurde das alles durch eine Klage des Staates Kalifornien gegen den Konzern.

Innerhalb weniger Tage wuchs dieser Streit und nahm immer größere Ausmaße an:

Die WoW-Spieler reagieren ebenfalls auf die Entwicklung und die Informationen, welche sie aufschnappen können. Viele sind verärgert, einige starten sogar Demonstrationen, in denen sie bestimmte NPCs abschlachten, um Zeichen zu setzen.

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Alex Afrasiabi hat sich zum Antagonisten entwickelt. Seine NPCs in WoW wurden zum Ziel der Spielerproteste.

Die Stimmung ist stellenweise sehr aufgeheizt und ein großes Problem dürfte sein, dass sie das schon zuvor war. Immer wieder gab es Beschwerden über das neue Addon Shadowlands und den aktuellen Patch 9.1, die Systeme und Features oder den technischen Zustand.

Das ging soweit, dass einige tausend Spieler sich anderweitig umsahen – und fündig wurden.

Kein MMO kann WoW alleine töten, aber New World hat Hilfe

Traditionell hat es noch nie ein MMO geschafft, WoW zu „töten“. Einer der vermutlich berühmtesten „WoW-Killer“ war WildStar, welches selbst nicht lange überlebte. Das Problem dieser Spiele war stets, dass sie WoW mit den eigenen Waffen schlagen wollten: PvE-Inhalte und Gameplay.

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von Alexander Leitsch

Hier hat Blizzard aber schon so viele Jahre Erfahrung, dass das kaum möglich ist. Die Grundlage, auf der neue Inhalte für WoW entwickelt werden, ist schon auf einem so hohen Niveau, dass neue Spiele es hier gar nicht probieren müssen.

Tatsächlich ist dieses „Nacheifern“ einer der Gründe, warum WoW-Killer beinahe das ganze Genre gekillt hätten, wie schon MMO-Guru Gordon Walton sagte.

New World versucht aber genau das nicht, sondern verfolgt einen eigenen Ansatz. Der alleine ist nicht genug, um die riesige Spielerschaft von WoW abzugraben, aber Amazon hat Hilfe.

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Final Fantasy startet einen unbeabsichtigten Angriff auf WoW.

FFXIV fängt enttäuschte Spieler auf

Die Unzufriedenheit treibt seit einigen Wochen viele tausend Spieler zu Final Fantasy XIV. Den Anfang machten große Streamer wie Asmongold, deren Communitys und immer mehr Spieler folgten.

Final Fantasy wurde zu einer Zuflucht für enttäuschte WoW-Spieler, wuchs immer weiter und brach dabei sogar einige Rekorde. Die Gespräche in beiden Community wurden einige Zeit von Gesprächen über die Spiele dominiert.

Daraus entbrannten immer wieder Streits von Fans beider Spiele, welche die Communitys auf beiden Seiten beherrschten. Aber auch, wenn sich die Spieler nicht einig werden konnten, welches MMORPG nun besser ist, steht fest: FFXIV hat viele neue Spieler erhalten – so viele, dass der Chef sich sogar für den Erfolg entschuldigt.

Final Fantasy selbst könnte genau wie New World auch WoW alleine niemals töten. Die Spiele unterschieden sich zu sehr und auf kurz oder lang kehren die meisten WoW-Spieler zurück. Zumindest für den Moment sind sie aber weg und das könnte genug sein für den „Anfang vom Ende.“

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WoW-Ikonen wie Asmongiold spielen plötzlich Final Fantasy.

Wenn WoW stirbt, dann wird das ein paar Jahre dauern

Sowohl New World als auch Final Fantasy und der Sexismus knabbern gerade gemeinsam an World of Warcraft. Jedes von ihnen alleine könnte WoW nicht zu Fall bringen, sie alle zusammen aber sehr wohl.

Allerdings wird Blizzards Flaggschiff nicht von heute auf morgen abgeschaltet. Wenn WoW stirbt, dann wird dieser Prozess lange dauern, mit Sicherheit einige Jahre. Jetzt gerade wird aber ziemlich sicher der Grundstein dafür gelegt.

Viele Core-Gamer sind zu Final Fantasy abgewandert, werden aber wiederkehren, wenn sie merken, dass sie dort nicht den gleichen Kick finden. Wenn sie aber zurückkommen wollen, kann es gut sein, dass die World of Warcraft von einst nicht mehr existiert.

New World wird mit Sicherheit einige der alten Spieler als auch Casuals abgraben können, sodass die Communitys in WoW weiter schrumpfen. Im schlimmsten Fall haben sich die Gilden aufgelöst und die FFXIV-Wiederkehrer sind dann plötzlich heimatlos.

Dazu hat Blizzard bereits jetzt eine Image-Schädigung durch den Skandal abbekommen, von dem die Erholung viel Zeit und noch mehr Arbeit in Anspruch nehmen wird.

Möglicherweise ist das sogar der Weckruf, den Blizzard braucht, um WoW umzulenken und doch noch zu „retten“. Wenn es aber ein Spiel schafft, WoW zu stürzen, dann ist es New World und auch nur genau jetzt – selbst wenn einige Spieler der Meinung sind, dass es noch lange nicht dazu bereit sei:

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Das uneheliche Kind von Diablo 3 und Cyberpunk 2077 kommt heute – Holt euch den Geheimtipp jetzt im Game Pass

The Ascent ist ein Geheimtipp für Fans von Action-Rollenspielen. Es mischt gekonnt Cyberpunk mit Diablo und ist ab dem 29.07.2021 im Xbox Game Pass enthalten!

In jüngster Zeit erlebt das Cyberpunk-Genre einen neuen Aufschwung. In Sachen Koop sah es bisher jedoch eher mau aus. Das Action-Rollenspiel The Ascent für PC und Xbox Series X / S will das ändern und kombiniert das dystopische Zukunfts-Setting mit einem Koop-Modus.

Die von Megakonzernen regierte Welt in dem Spiel ist allerdings nicht das übliche Cyberpunk allerlei. Denn statt euch die klassische Version dieses Settings zu präsentieren, geht es hier in die Endzeit. Statt auf dem Machthöhepunkt der Konzerne erlebt ihr die Zeit nach deren Fall.

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Ab wann kann man The Ascent im Game Pass spielen? Um 19 Uhr deutscher Zeit bekommt ihr Zugang zum Spiel. ABER: Ihr könnt das Spiel bereits jetzt vorab herunterladen und installieren!

Was macht The Ascent so besonders?

Worum geht es? Euer einstiger Auftraggeber und Besitzer der Metropole, in der The Ascent spielt, schließt seine Pfoten. In dem daraus resultierenden Machtvakuum bricht blankes Chaos aus und die verschiedensten Parteien kämpfen nun um die Vorherrschaft. Als Ex-Angestellter der Ascent Group müsst ihr nicht nur in der Veles genannten Welt überleben, ihr müsst auch herausfinden, was hinter der spontan Schließung eures Brötchengebers steckt. Dafür legt ihr euch natürlich mit allerlei Gesindel an, werdet aber auch unerwartete Freunde finden.

Die Story ist keine Pflicht: Wie sehr ihr euch in diese Geschichte einarbeitet, entscheidet ihr jedoch selbst. Denn zwar könnt ihr sehr viele Hinweise auf die Hintergrundgeschichte entdecken, aber ihr könnt all das auch vollständig ignorieren und euch nur auf das Gameplay stürzen. Denn alles, was mit der Story zu tun hat, könnt ihr bei Bedarf überspringen. Spieler die einfach nur flotte Action suchen können sich ebenso an The Ascent wagen wie jene, die sich richtig in der Cyberpunk-Welt vertiefen wollen.

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Diablo trifft Cyberpunk

Und das ist stark auf Action ausgelegt. Immerhin kann The Ascent kaum verheimlichen, dass Diablo eines der großen Vorbilder des Spiels ist. In Action-RPG-Manier legt ihr euch hier mit haufenweise Gegner in Form von Cyborg-Gangs, Mutanten und Gangster an. Gleichzeitig bringt das Spiel noch eine ganze Menge eigene Ideen mit.

Denn der Titel zeichnet sich durch eine beeindruckende Tiefe aus. Mit unüberlegter Ballerei werdet ihr hier selten Erfolge feiern. Gegen Monster kommt ihr mit bloßen draufhalten vielleicht noch durch, doch wenn ihr auf menschliche Gegner trefft, müsst ihr taktisch vorgehen.

Dann heißt es nämlich die Deckung in den Leveln geschickt ausnutzen und eure Cyberware-Fähigkeiten einsetzen, um gegen die Übermacht eurer Feinde die Oberhand zu behalten. Euren Spielstil könnt ihr dank einem umfangreichen Charakter-Editor selbst wählen. Denn die zahlreichen Skills lassen verschiedene Vorgehensweisen zu.

Für wen ist The Ascent interessant?

Diablo-Fans: The Ascent orientiert sich stark am Gameplay von Diablo. Nicht nur findet ihr immer neue Ausrüstung, ihr könnt mithilfe von Implantaten und co. auch zahlreiche unterschiedliche Builds erstellen. Dazu kommt das sehr actionlastige Gameplay und die typische isometrische Perspektive. Wer all damit was anfangen kann, ist hier an der richtigen Adresse.

Cyberpunk- und Endzeitliebhaber: Das Spiel hebt sich auch mit seinem einzigartigen Setting hervor. Hier müsst ihr euch nicht für Cyberpunk oder Endzeit entscheiden. Ihr bekommt beides. Die Megakonzerne sind nicht auf dem Höhepunkt ihrer Macht. Ganz im Gegenteil. Der wichtigste ist untergegangen und ihr müsst euch in dem Machtvakuum zurechtfinden.

Koop-Freunde: Fans von Koop kommen voll uns ganz auf ihre Kosten. Die gesamte Kampagne könnt ihr mit bis zu vier Spielern beenden. Entsprechend könnt ihr euch absprechen, damit die einzelnen Mitglieder perfekt synergieren. Das erlaubt besonders interessante Taktiken.

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Path of Exile begeistert immer weniger Spieler auf Steam: „Von 30 Leuten in meiner Gilde ist niemand mehr da“

In Path of Exile gab es jüngst mit dem Update 3.15 „Expedition“ viele Änderungen. Vor allem am Balancing wurde geschraubt und viele Builds büßten an Schaden ein. Die Spieler scheinen davon nicht begeistert zu sein – aber was ist da eigentlich los?

Das ist mit dem neuen Update anders als früher: Mit neuen, großen Updates kann das beliebte Hack’n’Slay Path of Exile normalerweise immer sehr viele Spieler in seinen Bann ziehen, doch dieses Mal hat das nicht so gut funktioniert, wie man an den Zahlen sieht.

  • Das aktuelle Update 3.15 „Expedition“ erreichte etwa 23 % weniger Spieler zum Launch als vorige Erweiterungen.
  • Doch nicht nur der Launch lief schlecht, auch in den Tagen nach dem Update gingen immer mehr Spieler.
  • Bereits wenige Tage nach dem Erscheinen wurden so geringe Spielerzahlen gemessen, wie sie andere Erweiterungen erst nach Wochen erreichten.
  • So hat „Expedition“ bereits nach wenigen Tagen rund 24 % seiner Release-Date-Spieler verloren. Zum Vergleich: Das vorige Update „Ultimatum“ hat im selben Zeitraum nur 3,4 % der Spieler eingebüßt (via mmorpg.org.pl und steamcharts.com).
  • Die Zahlen beziehen sich nur auf die Steam-Version. Path of Exile hat noch einen Standalone-Launcher, der hier nicht berücksichtigt wird. Das Update ist am 23. Juli erschienen (auf Konsolen am 28. Juli).

Warum verliert Path of Exile Spieler? Unter anderem Schuld daran dürften die zahlreichen Nerfs des neuen Updates sein. Man spricht von einem Nerf, wenn ein Gegenstand, Charakter oder Ähnliches in einem Update abgeschwächt wird. Außerdem soll das Spiel mit dem Update viel schwerer geworden sein.

Die Entwickler sprechen davon „zurück zu den Wurzeln“ zu gehen und das Spiel wieder schwerer zu machen. Bereits in der Ankündigung war das ein polarisierendes Thema. Als das umstrittene Update nun erschien, wirken die Spieler enttäuscht.

Die Steam-Spielerzahlen des letzten Jahres. Auch hier könnt ihr die Launches der letzten zwei Erweiterungen am Ausschlag erkennen. via steamcharts.com

Wirkt sich das auf die Bewertungen aus? Vor allem viele Langzeitspieler sind nicht von dem Update begeistert. Die Steam-Bewertungen von Path of Exile sind derzeit zwar noch gut, also von „sehr positiv“ auf „größtenteils positiv“ gefallen – jedoch gab es noch nie so viele negative Bewertungen für das Spiel wie momentan.

Dabei fällt vor allem auf, dass ausgerechnet die Langzeitspieler die schlechten Bewertungen schreiben. Auf der ersten Seite der Rezensionen sind nur zwei von Spielern mit weniger als 1.000 Spielstunden.

Die Bewertungen auf Steam via steampowered.com

Wie schlimm ist das? Schaut man sich einmal die Gesamtspielerzahlen von Path of Exile über das letzte Jahr an, ist der Stand der aktiven Spieler immer noch höher, als es vor dem Update der Fall war. Im Durchschnitt der letzten 30-Tage konnte man sich sogar verbessern.

Allerdings wird das in den 30-Tagen nach dem Update vermutlich eher anders aussehen, doch das bleibt abzuwarten. Viele Spieler schauen derzeit rein, um sich ein Bild davon zu machen, wie schlimm die Nerfs tatsächlich sind. Das merkt man vor allem an den rasant wieder sinkenden Spielerzahlen nach dem Hoch des Updates.

Die Entwickler bleiben davon aber vorerst unbeeindruckt. Man schreibt in einem Newsletter, dass man verstehe, dass sich viele Spieler über die Änderungen ärgern und man damit gerechnet hätte, nicht so viele Spieler anzuziehen wie es bei anderen großen Erweiterungen der Fall gewesen sei.

Die Community ist enttäuscht

Das sagen die Spieler: Es finden sich zahllose Kommentare auf reddit, Steam und in den Kommentarspalten die nicht mit den Änderungen einverstanden sind. Gerade Spieler die schon lange Zeit im Spiel verbracht haben, sind sauer:

  • So schreibt der User Rei auf Steam nach 1.765 Stunden: „Das Update ist Müll. Die Entwickler gehen in die völlig falsche Richtung. Spielt das nicht. Ich kann es derzeit nicht empfehlen.“
  • Der User Kerillion hat bereits 7.021 Stunden gespielt und schließt sich an: „Die Vision der Entwickler trennt sich leider an diesem Punkt von meinen Wünschen und das Spiel entwickelt sich für mich persönlich in eine ungewünschte Richtung. Zudem habe ich nach einigen Jahren nun endgültig das Gefühl, dass GGG [die Entwickler] definitiv nicht wissen, was sie tun.“
  • Der User Nice-_-Joke schreibt (via reddit): „Es fühlt sich an als würde man standardmäßig mit gebrochenen Beinen spielen. Ich hoffe, ich kann noch irgendwo Krücken finden.“
  • Der user MugzyWhompus nimmt es mit Humor: „Sie haben endlich die Server-Stabilität verbessert. Es ist ein Buff!“

Auch wenn wir euch gerne noch eine Gegendarstellung zeigen würden, tun wir uns äußerst schwer damit, positive Kommentare zu dem Update zu finden. Habt ihr es gespielt? Wie steht ihr zu den Änderungen? Lasst uns gerne ein Kommentar da!

Bereits vor dem Update sorgte Path of Exile mit einem teuren Mauszeiger-Pack für Verärgerung.

Blizzard gesteht: Sie haben wichtigen WoW-Mann tatsächlich wegen Belästigung gefeuert

Activision Blizzard hat jetzt eingestanden, den Creative Director des MMPORPGS World of Warcraft, Alex Afrasiabi, im Jahr 2020 tatsächlich entlassen zu haben. Der wurde in der Klage gegen Activision Blizzard namentlich erwähnt. Er soll Frauen sexuell belästigt haben. Es geht offenbar vor allem um die BlizzCon 2013.

Das ist die Situation:

  • Alex Afrasiabi war der Chef-Kreative bei World of Warcraft und galt als Story-Chef und Nachfolger von Chris Metzen in dieser Position. Er war seit 2004 bei Blizzard, war der Creative Director für Legion und Battle for Azeroth. 2020 verließ er Blizzard und das WoW-Team ohne viel Aufsehen. Es gab kein Statement zu seiner Entlassung.
  • In der Klageschrift gegen Activision Blizzard ist Afrasiabi einer von nur 2 Personen, die namentlich genannt werden: Ihm wird schweres sexuelles Fehlverhalten vorgeworfen. Es heißt, sein Zimmer bei der BlizzCon sei als „Cosby Suite“ bekannt gewesen, benannt nach Bill Cosby, der als Vergewaltiger angeklagt wurde.
  • Jetzt gesteht Activision Blizzard ein: Alex Afrasiabi hat 2020 die Firma nicht freiwillig verlassen, sondern er wurde nach einer internen Ermittlung gefeuert.

Das waren die Vorwürfe in der Klage gegen Afrasiabi:

In der Klageschrift hieß es: Activision Blizzard habe es Afrasiabi erlaubt, „krasse sexuelle Belästigung“ auszuüben. Er habe dafür nur „leichte oder gar keine Konsequenzen“ erleben müssen.

Während der BlizzCon habe Afrasiabi:

  • sich an weibliche Angestellte rangemacht
  • den Frauen gesagt, er würde sie heiraten
  • versucht, sie zu küssen
  • versucht, seine Arme um sie zu legen.
  • die Frauen in seinem Hotelzimmer belästigt, das als Cosby-Suite bekannt war.
  • den Frauen auf Firmenveranstaltungen „herabwürdigende Bezeichnungen“ gegeben.

Wie später bekannt wurde, drehen sich die Vorfälle offenbar um die BlizzCon 2013.

Es heißt in der Klageschrift: Blizzard hätte von seinem Verhalten gewusst. Der Chef von Blizzard, J. Allen Brack, hatte mehrere Gespräche mit ihm über sein Trinkverhalten und dass er „zu freundlich“ zu weiblichen Angestellten bei Events war, doch Brack habe ihm nur einen Klaps auf die Hand gegeben, also eine mündliche Ermahnung.

Daher habe Afrasiabi damit weitergemacht, sich Frauen zu nähern, ohne dass die das wollten. Dazu gehört es, dass er eine Frau an der Hand hielt und auf sein Hotelzimmer einlud oder dass er eine andere Frau begrabschte, sagt die Klageschrift.

“Ich sammel die HOT CHIXX für die COZ”

Diese neuen Details sind jetzt ans Licht gekommen: Die US-Seite Kotaku (via Kotaku) hat einen Bericht über das Hotelzimmer von Afrasiabi, über die „Cosby-Suite“, veröffentlicht. Es sind Bilder zu sehen mit einer Menge Alkohol; auf einem weiteren Bild posieren männlichen Mitarbeiter mit einem großen Bild von Bill Cosby.

Das Pikante sind Chat-Nachrichten, in denen WoW-Entwickler darüber reden, wie sie „Heiße Chicks“ in die „Coz“ bringen, also in die Cosby-Suite.

Chat-Verlauf-BlizzCon
Dieser Chat-Verlauf aus 2013 wird gerade heftig diskutiert. Quelle: Kotaku

Afrasiabi wird dann zitiert mit „Bringt sie!“ – als er daraufhin gewiesen wird, dass er aber nicht alle heiraten kann, sagt er: „Kann ich doch! Ich bin aus dem Mittleren Osten.“ Ein anderer Entwickler weist dann daraufhin, er habe sicher nicht „heiraten“ gemeint, sondern „ficken“.

Heikel ist zudem, dass jemand wie “Greg Street” im Chat auftaucht, der sich vorher noch von dieser Kultur bei Blizzard öffentlich distanziert hatte.

Das sagt Activision Blizzard: In einem Statement an Kotaku sagt Activision Blizzard jetzt:

„Ein Angestellter hat uns die Vorfälle vom Event 2013 im Juni 2020 zur Kenntnis gebracht. Wir haben sofort eine eigene Untersuchung eingeleitet und korrektive Maßnahmen durchgeführt. Zur Zeit des Berichts hatten wir bereits die separate Ermittlung zu Alex Afrasiabi abgeschlossen und ihn entlassen, weil er sich gegenüber anderen Angestellten falsch verhalten hat.“

Dieser Punkt der Klage scheint also valide zu sein. Vielleicht stünde Blizzard jetzt besser da, wenn sie das in ihrem ersten Statement zur Klage gleich eingestanden hätten. Doch im ersten Statement hieß es, die Klage enthielte eine “verdrehte, in vielen Fällen falsche Darstellung der Vergangenheit von Blizzard”:

Die Reaktion von Activision Blizzard zur Sexismus-Klage war furchtbar falsch

Programmierer zeigt, wie leicht Cheats für CoD Warzone auf PS5 und Xbox gemacht werden können

In CoD Warzone sind Cheats ein großes Problem. Konsolen wie die PS4, PS5 oder Xbox waren bisher wenig betroffen, doch das könnte sich bald ändern. Ein Programmierer hat zu Demonstrationszwecken gezeigt, wie schnell sich Cheats für Konsolen entwickeln lassen.

Was für ein Cheat wurde entwickelt? Twitter-User und Programmierer Sjas0a32 hat sich mit dem Thema Cheats in CoD Warzone beschäftigt und wollte zeigen, wie gefährdet Konsolen mittlerweile sind. Denn auf der PS5 oder Xbox Series X war man bisher relativ sicher vor den Massen von Betrügern, die auf dem PC oft das Spiel zu Qual werden lassen.

Doch der Programmierer zeigte, dass man in nur 5 Stunden eine AI zuschalten kann, die dann mittels Machine-Learning zu einem Aim-Bot wird. Die dem Controller zwischengeschaltete AI erkennt dann gegnerische Spieler und übernimmt das Zielen.

Eine erste Vorstellung dieser Cheat-Technologie für Konsolen haben wir auf MeinMMO bereits in einem anderen Artikel präsentiert.

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Konsolen-Cheats werden ein Problem

Wie schlimm ist die Lage bei Konsolen-Cheats? Sjas0a32 gab außerdem zu Protokoll, dass er gar kein Experte für AI-Programmierung sei und ein echter Profi wahrscheinlich noch deftigere Cheats in kürzerer Zeit hinbekommen würde. Außerdem sei der Cheat rein zu Demonstrationszwecken erstellt worden. Sjas0a32 will ihn nicht verbreiten und zeigt auch nicht, wie der Cheat erstellt wurde.

Zu der Sache äußerte sich bald darauf der Twitter-Account der selbst ernannten „Anti-Cheat-Police“. Laut ihnen ist Cheatern auf Konsolen nach wie vor ein hartes Stück Arbeit. Man brauche nämlich zusätzlich eine Capture-Card sowie einen PC mit Top-Grafik-Chip und geringer Latenz.

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Außerdem sei es möglich, das Sony und Microsoft direkt in der Hardware Sperren einbauen, um solchen fremden Input zu unterbrechen. Doch das wäre eine Sache für die nächste Generation von Konsolen-Hardware.

Und auch wenn Cheats auf Konsolen sicherlich nicht in dem Ausmaß auftreten, wie am PC, ist es vor allem wichtig, dass man bei Turnieren mit hohen Preisgeldern sich vor Augen hält, dass es solche Cheats eben doch gibt.

Auf dem PC wurden übrigens schon Turniere von Hackern zerstört.

Quelle(n):
  1. Dexerto

Anima ist wieder nützlich – WoW lässt euch legendäre Materialien kaufen

In World of Warcraft hat Anima nun wieder einen Nutzen. Ihr könnt es gegen Handwerksmaterialien tauschen.

Die Anima-Dürre in World of Warcraft ist seit einigen Wochen beendet, doch die Spieler hatten Probleme, sinnvolle Dinge mit Anima zu kaufen. Durch einen Hotfix hat Blizzard nun eine Option dafür geschaffen. Ab sofort könnt ihr Anima ausgeben, um damit wichtige Handwerksmaterialien, wie Korthitkristalle, zu kaufen!

Was war das Problem? Über viele Monate haben sich die Spieler in World of Warcraft beschwert, dass es zu wenig Anima gibt. Mit Patch 9.1 hatte sich das dann geändert und aus der Anima-Dürre wurde rasch ein Überfluss. Schon bald wussten die Spieler nicht mehr, wohin sie mit der Anima sollten, da sie sämtliche interessanten Belohnungen freigeschaltet hatten. Manch einer erreichte so das Cap an Anima und fragte genervt: Wo soll ich mit dem ganzen Zeug nun hin?

Was wurde jetzt getan? Mittels Hotfix könnt ihr bei einem Händler nun überschüssige Anima in Handwerksmaterialien umtauschen. Die Preise dafür wirken recht hoch, doch lässt sich aktuell pro Tag recht einfach 5.000 bis 6.000 Anima verdienen, sodass man schnell einen hohen Überschuss hat, wenn man regelmäßig spielt.

WoW Tukol Offering Anima Purchases Oribos
Bei Tu’kol werdet ihr überschüssige Anima los – und könnt damit Materialien kaufen.

Wo kann man die Items kaufen? Das geht in Oribos. Besucht einfach die Halle im Nordosten, wo sich auch die Große Schatzkammer mit der wöchentlichen Belohnung befindet. Dort könnt ihr den NPC „Tu’kol“ entdecken, der zusammen mit einigen anderen Mittlern Tauschangebote parat hat. Er nimmt Anima entgegen und gibt euch dafür die gewünschten Ressourcen.

Was verkauft der NPC? Aktuell hat Tu’kol vier verschiedene Angebote. Das sind:

  • 5 Korthitkristalle kosten 25.000 Anima
  • 10 Schwerer Hornbalg kosten 7.500 Anima
  • 20 Elethiumerze kosten 7.500 Anima
  • 20 Lichtlose Seide kosten 7.500 Anima

Er deckt also für die meisten Berufe die teuersten Grund-Ressourcen ab, sodass man sich mit zusätzlicher Anima dort eindecken kann. Vor allem die Korthitkristalle sind nützlich, denn die werden benötigt, um legendäre Gegenstände auf Rang 5 und 6 aufzuwerten. Aber auch der Kauf von Leder kann nützlich sein, da dieses im Auktionshaus häufig recht teuer verkauft wird.

Was haltet ihr von dieser Möglichkeit, um Anima loszuwerden? Eine gute Alternative, wenn man zu viel Anima hat? Oder ist das nur ein neuer Zwang, sodass jeder jetzt Anima farmen muss?

Mehr Tipps und Tricks rund um das Farmen von Anima gibt’s hier im großen Guide