Bungie bestätigt Projekte mit PlayStation-Hersteller Sony – Doch eine Sache könnte euch nicht gefallen

Nachdem Destiny 2 im Jahr 2022 in einem legendären Deal von PlayStation-Hersteller Sony übernommen wurde, hofften viele, dass damit auch neue Projekte entstehen würden. Und ja, dies wurde nun von einem Entwickler bestätigt. MeinMMO sagt euch, was derzeit alles dazu bekannt ist und auch was euch wahrscheinlich nicht gefallen wird.

Um was für einen Deal handelt es sich? 2022 wurde Bungie, der Entwickler und Erfinder von Destiny 2, von PlayStation-Hersteller Sony für 3,6 Milliarden US-Dollar gekauft. Seine Unabhängigkeit und kreative Freiheit hat Bungie sich bei diesem Deal bewusst bewahrt.

Wie Sony damals mitteilte, wird der neue Weg von Bungie als unabhängige Unter-Firma zu einem „Multi-Plattform-Studio“ führen, das die Option hat, Spiele selbst herauszubringen.

In den Köpfen der Spieler entstand durch den Zusammenschluss jedoch gleich die Hoffnung auf ein großes Destiny-Universum, in dem es neben Destiny 2 noch weitere Multiplayer-Games von Bungie für alle Plattformen sowie endlich eine Destiny-Serie oder einen Film gibt.

Doch das war bislang alles nur Spekulation, da nie bestätigt wurde, dass neben der Fortführung von Destiny 2 in den DLCs „Lightfall“ und „The Final Shape“ tatsächlich noch weitere Projekte geplant sind. Das hat sich nun geändert.

Apropos “Lightfall”: Bei den Game Awards 2022 hat Bungie einen neuen Gameplay-Trailer zur neuen Dunkelheits-Fähigkeit „Strang“ vorgestellt:

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Destiny 2: Trailer zu Lightfall zeigt neue Rasse – Hüter kriegen cooles Lasso, schwingen wie Spider-Man

Entwickler bestätigt gleich mehrere Projekte: Bis vor Kurzem gab es nur ein paar Stellenbeschreibungen von Bungie, die vermuten ließen, dass es im Hintergrund wohl bereits Pläne für neue Projekte gibt.

Doch nun hat der Creative Lead im Season-Team von Bungie Tom Farnsworth dies auf Twitter auch offiziell bestätigt, indem er mitteilte, dass man „mit der Unterstützung von Sony an einer Reihe von unangekündigten Projekten arbeite“.

https://twitter.com/tomfromtheweb/status/1610666290406121473
Bungie setzt gleich mehrere unangekündigte Projekte um.

Könnte komödiantisch, skurril bis visuell inspiriert sein

Das ist aktuell bekannt: Man weiß definitiv, dass Bungie über das Destiny-Franchise hinaus expandieren will, um seine Position auf dem Weltmarkt zu festigen. Die Rede ist hier immer öfter von einem „Destiny-Universum“, das man auch mithilfe von PlayStation-Hersteller Sony begründen will.

Das AAA-Studio will das Portfolio seiner Spiele-Titel erweitern, um der Community in Zukunft neue Geschichten und Erfahrungen bieten zu können (Aussage via bungie.com). Man wolle beispielsweise “ein kleineres Spiel in einem größeren Studio” machen. Wobei man jedoch stets betonte, dass man deswegen nicht plant, Destiny in absehbarer Zeit hierfür zu vernachlässigen.

Das ist bis jetzt alles durchgesickert:

  • Partnerschaft mit NetEase
    • Es gibt eine 100 Millionen US-Dollar Partnerschaft mit NetEase, dem Entwickler von “Revelation Online”. Damals hieß es, man wolle ein „Unterhaltungsunternehmen werden, dass viele Welten gleichzeitig unterstützt“. NetEase ist ein Experte für MMOs sowie Mobile-Games.
  • Matter-Patent
    • Eine Patentanmeldung für Computerspiel-Software und Online-Unterhaltungsdienste ließ sich Bungie im Jahr 2018 unter dem Namen „Matter“ patentieren.
  • Komödiantisches Spiel?
    • Mehrere Stellenausschreibungen offenbarten, dass der Entwickler zudem Game Leader, beziehungsweise einen „Incubation Gameplay Lead“, für ein Spiel mit „komödiantisch, unbeschwerten und skurrilen Charakteren“ sucht (via pcgamesn.com).
  • Extraction-Shooter wie Escape from Tarkov
    • Im Oktober 2022 ließen dann die Brancheninsider Tom Henderson und Jeff Grubb durchsickern, Bungie würde wohl seine alte Marathon-IP als Extraktion-basiertes FPS-Spiel mit PvPvE-Erlebnis neu starten. Konkrete Beweise dafür lieferte jedoch keiner der beiden.
  • Weiteres Free2Play-Spiel mit Live-Service
    • Weitere Stellenausschreibungen besagten dann, dass das Unternehmen wohl an einem Spiel arbeite, das erneut Live-Service und Free2Play verbindet. Dies scheint zumindest mit den Marathon-Gerüchten übereinzustimmen.
  • Third-Person-Action
    • Statt First-Person, wie in Destiny 2, wurde zuletzt ein Third-Person-Spiel in einem neuen Genre erwähnt. So heißt es in einer der Ausschreibungen: „Freust du dich, beim Aufbau eines brandneuen Third-Person-Actionspiels mitzuhelfen und Bungies erstklassiges Gameplay in ein neues Genre zu erweitern?“.
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Lightfall ist der Anfang vom Ende für die “Licht und Dunkelheits”-Saga

Neues Spiel auf alter Engine

Das könnte Destiny-Fans nicht gefallen: Eine Sache könnte die Vorfreude langjähriger Destiny-Fans und Spieler auf die neuen Projekte von Bungie jedoch trüben. Aus den Stellenausschreibungen wurde nämlich auch ersichtlich, dass die proprietäre Tiger-Engine von Destiny 2 weiterhin die Basis für zukünftige Titel sein könnte.

Was ist die “Tiger-Engine” von Bungie? Die Tiger Engine ist der Name der Spiel-Engine für die Destiny-Reihe. Es wurde von Bungie erstellt, nachdem sie von Microsoft unabhängig wurden und ist eine überarbeitete Version der „Blam!-Enginge“, die für die Halo -Serie verwendet wurde.

Sie erlaubt Multithreading und Cross-Plattform und bietet eine Unterteilung der Codebasis in Schichten, um die Engine-Funktionalität von der Spiellogik zu entkoppeln. Nach eigener Aussage unterstützt die Engine auch alle fortschrittlichen Technologien, die Bungie jemals entwickeln möchte. So also auch die zukünftig geplanten Projekte des AAA-Studios.

Diese Informationen zur Tiger-Engine stammen von TheGamePost, wo man vor Kurzem eine Ausschreibung mittels Screenshot dokumentieren konnte, in der für das „Erstellen und Pflegen von vernetzten Gameplay-Systemen, Arbeitsabläufen und Tools in Bungies Tiger-Engine“ geworben wird.

Weiter heißt es, die „Fähigkeit, auf Senior-Engineer-Ebene, Aktivitäten, Gameplay, Fehler und Arbeitsabläufe in Bungies Tiger-Engine zu lenken” oder “Wir suchen jemanden, der uns hilft, unsere interne AAA-Engine (Tiger) auf Mobilgeräte zu portieren”, (via bungie.net)

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Einige Spieler machen die vermeintlich “alte” Engine von Destiny für skurrile Bugs verantwortlich

Aktuell sind viele Spieler mit der Engine jedoch alles andere als zufrieden. Man macht das System für viele Altlasten, Bugs und Probleme im Spiel verantwortlich. Und auch Bungie hat in der Vergangenheit bereits zugegeben, dass die alternde Tiger-Engine an manchen Stellen die Entwicklung des Spiels blockiert hat und zu Problemen führte, deren Lösungen dann länger dauern.

Eine neue Engine macht jedoch wenig Sinn: Doch eine Umstellung auf eine komplett neue Engine ist nicht so ohne Weiteres machbar. Der Grund dafür ist simpel: Über die Jahre haben Bungies Entwickler enormes Fachwissen auf dieser Entwicklungsplattform erlangt.

Anstatt also alle beteiligten Entwickler umzuschulen, wie man in einer neuen Engine arbeitet, investiert man stattdessen in eine verbesserte Version des bekannten Systems.

Genau das hat Bungie in den letzten Monaten schon umgesetzt. Wie man vor der Veröffentlichung des Witch-Queen-DLCs mitgeteilt hat, wurde das System unter der Motorhaube stetig aktualisiert, damit es mit den neuen Funktionen sowie Systemen mithalten kann.

  • Man habe versucht, viel des alten „Spaghetti-Codes“ zu entsorgen.
  • Die Update-Zeiten wurden deutlich kürzer, oft nur 15 Minuten. Außerdem müssen die Server inzwischen nicht immer für eine Aktualisierung offline gehen.

Zu Witch-Queen wurde auch die Optik besser: Als das „Die Hexenkönigin“-DLC live ging, konnte man auch optisch erkennen, dass sich in Destiny 2 einiges verändert hat. Dass da im Hintergrund ordentlich geschraubt wurde, war also auch sichtbar.

So veränderten sich etwa die Feuereffekte beim Hohn in realistischere „Lava-Kleckse“, Umgebungen bekamen schärfere, bessere Details und an vielen Orten wurden wesentlich schönere Lichteffekte integriert.

Wann könnte eines der Projekte online gehen? Bungie-CEO Pete Parsons hat 2019 in einem Interview mit IGN die Aussage getroffen, dass das Unternehmen plane, bis 2025 ein neues Nicht-Destiny-Spiel zu veröffentlichen. Und nicht nur das. Man plane auch „bis 2025 eines der weltbesten Unterhaltungsunternehmen zu werden“ wie Parson damals betonte.

Auch Partner Sony hat schon auf die Pauke gehauen. Man wolle bis 2026 10 Service-Spiele veröffentlichen und Bungie soll dabei helfen.

Seid ihr gespannt, ob Bungie in der Lage ist, ihre ambitionierten Pläne in die Tat umzusetzen? Und was würde euch mehr interessieren? Die Zukunft von Destiny 2 oder ein komplett neues MMO aus dem Hause Bungie? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

Destiny-Fans können übrigens seit gestern den ersten Teil der Fan-Made-Mini-Serie “Ace” anschauen:

YouTuber sammelt über 56.000 Euro, um von Fans erstellte Destiny 2 TV-Serie „Ace“ rauszubringen – Kommt am 04. Januar 2023

Valorant: Spieler mit viel Sinn für Fairness beenden gerade einfach ihre Ranked-Matches und ruinieren sie so

Schon seit mehreren Monaten nutzen Betrüger die Streams von Profis im Shooter Valorant, um Wetten mit Krypto-Währungen zu manipulieren. Manche Profis sind mittlerweile an einem Punkt, an dem sie Spiele absichtlich verlieren, um dem Trend entgegenzuwirken.

Wetten gehören für viele Sportfans zum Wettbewerb dazu. Während es vor ein paar Jahrzehnten nur darum ging, wer gewinnt, verliert oder Unentschieden spielt, kann man mittlerweile auf beinahe alles setzen – Beispiel Fußball:

  • Kassiert der aggressive Mittelfeld-Spieler vor der 30. Minute eine gelbe Karte?
  • Wie viele Lattentreffer wird es im Match geben?
  • Geht der nächste Eckball auf den langer oder kurzen Pfosten?
  • Wird es einen Flitzer im Spiel geben?

Es gibt fast für jede denkbare Situation eine Quote, nur Fantasie und Brieftasche setzen die Grenzen.

Das ist ein riesiger Markt, es geht um eine Menge Geld. Entsprechend werden die großen Wettbewerbe und Sportarten stark überwacht – Schummeleien wie Doping, Schiedsrichter-Bestechung oder absichtliches Verlieren sind verboten, stehen unter Strafe.

Doch was ist, wenn es nicht um solche große Ereignisse mit viel Aufmerksamkeit geht? Was, wenn man nur auf Ranked-Matches von Valorant-Profis wettet, die im Solo-Matchmaking ihren Skill trainieren und dazu streamen?

Dann sind dem Betrug Tür und Tor geöffnet und genau das passiert aktuell im Shooter Valorant von Entwickler Riot Games.

Valorant hat eine kompetitive Ausrichtung, wie das Riot-Spiel League of Legends. Der Shooter versucht sich auch mit Musik-Videos:

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Valorant feiert mit Hymne das wichtigste Turnier des Shooters u0026#8211; Fans loben das irre Musikvideo

Auf eigene Matches wetten oder anderen anstiften

Was ist da los? In den letzten Monaten tauchten immer mehr Berichte von Profis auf, deren Matches von Wettbetrügern beeinflusst werden.

Es gibt Internet-Seiten, die sich darauf spezialisiert haben, Wetten auf Ranked-Matches in Valorant anzunehmen. Die wollen eigentlich nur in der Solo-Queue ein paar Runden drehen, doch selbst auf diese Matches kann man wetten:

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Gehandelt wird dabei mit Krypto-Währungen. Die können dabei helfen, die Zahlungsströme zu verschleiern.

Solange da alles sauber abläuft, sollte das grundsätzlich kein Problem sein. Doch weil viele Profis ihre Matches streamen, ist ein Betrug nur einen Klick auf Twitch entfernt.

Die wettenden Spieler versuchen, in die Matches der Profis zu kommen und das Ergebnis zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Es reicht auch, wenn man einen der Spieler im Match beeinflussen kann – man selbst muss gar nicht in dem Match sein.

Diese Spieler verlieren das Match dann absichtlich. Auf dem Ranked-Niveau, auf dem die Profis unterwegs sind, reicht oft schon ein Spieler, der nur in der Ecke steht und das Match geht mit ziemlicher Sicherheit verloren.

Hat man also irgendwie jemanden in das Match eingeschleust, kann man richtig Kohle scheffeln.

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„Ranked-Modus wird langsam lächerlich“

Was sagen die Profis dazu? Für einige Profis hat das Problem ein Niveau erreicht, das sie beim Training im Ranked-Modus von Valorant beeinträchtigt. Je bekannter man ist, desto härter dürfte der Wett-Effekt werden.

TenZ, ein Spieler des US-Teams Sentinels, schrieb auf Twitter:

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Tweet-Übersetzung: „Diese ‚absichtlich verlieren‘-Situation im Ranked-Modus wird langsam lächerlich“.

Manch ein Profi ist da schon weiter. FNS vom Team NRG fordert mittlerweile, dass man selbst dafür sorgen sollte, die Matches zu verlieren, wenn man merkt, dass es „Krypto-Wetter“ im Team gibt:

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Tweet-Übersetzung: „Wenn da ein Krypto-Wetter im anderen Team ist, können wir uns darauf einigen, das Match absichtlich zu verlieren? Ich möchte, dass sie jeden Cent verlieren und mich auf der Straße um ein Sandwich anbetteln. Danke“.

Für Fans der Riot-Spiele ist das kein neues Phänomen. Auch das MOBA League of Legends kämpft schon länger mit ähnlichen Problemen. Riot Korea ging schon vor über 2 Jahren gegen solche Methoden vor (via dotesports.com), doch die Profis wünschen sich eine stärkere Unterstützung vom Entwickler.

Aktuell gibt es leider kaum Möglichkeiten für die Spieler, dagegen vorzugehen – außer das Streaming zu beenden, was wieder andere Nachteile mit sich bringt.

Was denkt ihr darüber, wie würdet ihr dagegen vorgehen? Lasst einen Kommentar zum Thema da.

Möchtet ihr lieber über mögliche Krypto-Betrüger lesen, dann schaut hier vorbei: YouTuber erklärt Logan Paul zum Krypto-Betrüger – Der sieht sich selbst als Opfer und droht mit Klage

2 Brüder entwickeln 20 Jahre lang ein Spiel, geraten in Geldnot – Bringen es auf Steam und werden zu Millionären

Dwarf Fortress erlebt einen erfolgreichen ersten Monat auf Steam und übertrumpft mit starken Verkaufszahlen sogar die Erwartungen des Publishers.

Um welches Spiel geht es? Die zwei Brüder Tarn und Zach Adams haben seit 2002 das kostenlose Simulationsspiel Dwarf Fortress entwickelt, das am 06. Dezember 2022 auf Steam für rund 30,- € erschienen ist.

Der Titel versetzt euch in eine Fantasy-Welt in Pixeloptik, in der ihr eine Gruppe Zwergen steuert. Euer Ziel ist es, zu überleben. Dabei baut ihr eine eigene Siedlung auf und interagiert mit euren Nachbarn.

Bekannt ist Dwarf Fortess vor allem für die Komplexität des Spiels – selbst verschüttetes Bier wird simuliert und kann Katzen umbringen.

Für den Release auf Steam bekam die Zwergen-Simulation zudem eine neue Grafik spendiert, wobei die Optik des Spiels doch eher zweckmäßig bleibt. Hier ein Trailer:

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Dwarf Fortress on Steam Announcement Teaser

Angst vor nicht ausreichender Krankenversicherung

Wieso brauchten sie Geld? In einem Interview erzählten die Brüder vor dem Steam-Release von Dwarf Fortress, dass bei Zach Adams Hautkrebs festgestellt wurde.

Die Kosten der Behandlung, etwa 10.000 $, seien zwar zu weiten Teilen von der Versicherung seiner Frau abgedeckt worden, dennoch brachte der Vorfall die Brüder zum Nachdenken: „Es ist einfach nicht haltbar, nicht in unserem Alter“, sagte Tarn Adams. Er führte aus: „Du kannst nicht ewig GoFundMes halten, bis du es nicht mehr kannst und dann stirbst du mit 50. Das ist nicht cool.“

Infolge der Erkenntnis, was es bedeutet, in den USA nicht ausreichend krankenversichert zu sein, schlossen sich die Brüder mit dem kanadischen Publisher Kitfox Games zusammen, um Dwarf Fortess auf Steam zu veröffentlichen und doch noch etwas Geld verdienen.

Halbe Million Verkäufe in einem Monat

Wie erfolgreich ist das Spiel? Der Release von Dwarf Fortess auf Steam hat die Erwartungen der Brüder und des Publishers übertroffen.

So habe ein Analyst für Kitfox Games die Schätzung geäußert, die Zwergen-Simulation könnte in den ersten zwei Monaten 160.000 Mal auf Steam verkauft werden (via kitfoxgames.medium.com).

Wie Kitfox-Mitgründerin Tanya X. Short auf Twitter verriet, sei diese Schätzung bereits in den ersten 24 Stunden erreicht worden – zu dem Zeitpunkt beeindruckte Dwarf Fortress mit 97 % positiven Reviews auf Steam.

Bereits nach nur einer Woche wurde das Spiel 300.000 Mal verkauft und machte die Brüder zu Millionären. Ebenso gab Bay 12 Games, das Studio von Tarn und Zach Adams, in der Folge des erfolgreichen Steam-Releases am 22. Dezember bekannt, dass das Team hinter Dwarf Fortress erstmals wächst. Ein historischer Moment für die Brüder, die somit das erste Mal Verstärkung durch einen dritten Entwickler bei der Programmierung erhalten.

In einem Forumspost vom 01. Januar 2023 schreibt Tarn Adams unter dem Nickname „Toady One“ obendrein, dass Dwarf Fortress im Dezember 2022 eine halbe Million Mal verkauft wurde.

Allerdings könne er bis voraussichtlich Mitte Februar noch keine genauen Zahlen nennen, bis alle Prozesse mit Valve und Kitfox Games abgeschlossen sind.

Außerdem bedankt Tarn Adams sich für die Unterstützung und fügt an: „Das war’s! Wir haben gewonnen … und es ist eure Schuld!“ – eine Anspielung darauf, dass es in Dwarf Fortress eigentlich darum geht, die feststehende Niederlage zu genießen.

Quelle(n):
  1. PCGamer

Pokémon GO: Igastarnish Konter im Raid-Guide – 20 stärkste Angreifer

Die besten Konter gegen Igastarnish in Pokémon GO im Guide. Wir zeigen euch die besten Angreifer und Movesets. Damit könnt ihr den Boss in 4er-Raids besiegen.

Was ist Igastarnish für ein Pokémon? Igastarnish stammt aus der sechsten Spielgeneration und hat den Typ Pflanze. Es ist die Weiterentwicklung von Igamaro und kann sich zu Brigaron entwickeln.

Wann kommt Igastarnish? Den Boss findet ihr am 7. Januar von 17:00 Uhr bis 22:00 Uhr. Er erscheint im Anschluss an den Community Day mit Igamaro. Wir zeigen euch hier die besten Konter gegen Igastarnish und gegen welche Typen es schwach ist (Typ-Effektivität).

Igastarnish besiegen im Raid – Mit diesen Kontern

  1. Mega-Lohgock mit Feuerwirbel und Lohekanonade
  2. Schabelle mit Käferbiss und Käfergebrumm
  3. Mega-Glurak Y mit Feuerwirbel und Lohekanonade
  4. Mega-Gengar mit Dunkelklaue und Matschbombe
  5. Mega-Glurak X mit Feuerwirbel und Lohekanonade
  6. Mega-Bibor mit Gifthieb und Matschbombe
  7. Mega-Tauboss mit Windstoß und Sturzflug
  8. Mega-Hundemon mit Feuerzahn und Flammenwurf
  9. Reshiram mit Feuerzahn und Kreuzflamme
  10. Crypto-Lavados mit Feuerwirbel und Himmelsfeger
  11. Crypto-Staraptor mit Windstoß und Sturzflug
  12. Crypto-Kramshef mit Pikser und Sturzflug
  13. Crypto Ho-Oh mit Kraftreserve und Läuterfeuer+
  14. Crypto-Glurak mit Feuerwirbel und Lohekanonade
  15. Crypto-Tornupto mit Glut und Hitzekoller
  16. Crypto-Entei mit Feuerwirbel und Hitzekoller
  17. Crypto-Mamutel mit Pulverschnee und Lawine
  18. Ho-Oh mit Einäschern und Läuterfeuer++
  19. Skelabra mit Bürde und Hitzekoller
  20. Crypto-Magbrant mit Feuerwirbel und Feuerschlag

Schwächen von Igastarnish: Das Pokémon gehört zum Typ Pflanze und ist damit anfällig gegen Käfer, Feuer, Eis, Flug und Gift. Setzt in Raids also vor allem auf Angriffe und Pokémon dieser Typen, um Igastarnish zu besiegen.

Gibt es Shiny Igastarnish? Ja, aber ihr könnt es nicht direkt nach dem Raid fangen. Durch den Community Day mit Igamaro habt ihr die Chance, viele Shiny Igamaro zu fangen. Entwickelt ihr diese, dann sind die Weiterentwicklungen Igastarnish und Brigaron auch Shinys.

Die Pokémon-Familie um Igamaro als Shiny-Vergleich – Unten die Shinys

Wie viele Trainer benötigt man? Mit den besten Kontern auf hohem Level kann man den Boss zu zweit oder zu dritt besiegen. Mit niedrigeren Leveln, aber starken Kontern, solltet ihr auf mehr Trainer setzen. Um die Raids schnell zu schaffen, bieten sich Gruppen mit mindestens 3-5 Teilnehmern an.

Typ stiehlt angeblich 280.000 Euro wie in einem Film aus den 90ern – Verzockt alles mit GameStop-Aktien

Berichten zufolge soll ein Softwareentwickler aus Kalifornien, USA, seinen Arbeitgeber um fast 300.000 Euro betrogen haben. Die Vorwürfe erinnern dabei stark an eine Komödie aus den später 90er-Jahren. Das Geld soll bereits weg sein – es ist wohl alles für GameStop-Aktien draufgegangen.

Wenn der Kuchen groß genug ist, fällt es doch nicht auf, wenn ein paar Krümel fehlen – oder? Das hat sich wohl ein Softwareentwickler aus den USA gedacht und angeblich mehr als 300.000 US-Dollar von seinem Arbeitgeber abgezweigt (ca. 285.000 €).

Wie die US-Seite Kotaku berichtet, haben sie Einsicht in einige Dokumente des Kings County Superior Court in Kalifornien und sollten die Anschuldigungen stimmen, hat der Entwickler beinahe den Plot der Komödie „Alles Routine“ (eng. Office Space) nachgespielt (via kotaku.com).

Als er nach seiner Verhaftung gefragt wurde, wo das ganze Geld denn jetzt sei, meinte der Entwickler, das Geld ist weg, er habe alles in Aktien-Optionen von GameStop angelegt.

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Entwickler trickst die Software aus, klaut wohl 300.000 $

Wie soll der Entwickler das Geld gestohlen haben? Der Softwareentwickler arbeitete bei Zulily, einem US-Onlinehändler. Dort hatte er Zugriff auf empfindliche Systeme, wie die Einstellung von Preisen und Lieferkosten. Selbst Geldflüsse konnte er offenbar umleiten.

Den größten Brocken, 261.885 Dollar, hat er demnach über das Abschöpfen von Lieferkosten gestohlen. Statt zu seinem Arbeitgeber gingen die Gebühren wohl direkt auf sein eigenes Bankkonto.

Zudem soll sich der Entwickler selbst Produkte nach Hause geschickt haben. Allerdings hat er bei seinen Bestellungen die Preise manipuliert – er setzte die Preise auf Cent-Beträge und soll so Waren in Wert von weiteren 40.842 Dollar erbeutet haben.

Über mehrere Monate sollen so insgesamt 302.278,52 Dollar erbeutet worden sein.

„OfficeSpace Project“ – Eine Story wie aus einem Film

Wie sind sie ihm auf die Schliche gekommen? Zulily erkannte die Unregelmäßigkeiten im System und setzte ein paar Mitarbeiter darauf an. Darunter auch der beschuldigte Softwareentwickler. Um seine Aktionen zu verschleiern, habe er die fehlenden Beträge auf Kundenkonten gebucht.

Allerdings ging irgendwann ein skeptischer Kollege zu seinem Haus, um Nachforschungen anzustellen. Vor dem Haus und in der Einfahrt sollen sich viele Zulily-Kartons gestapelt haben. Danach kam es zur Verhaftung.

Nachdem er gefeuert wurde, gab der Entwickler seinen Arbeitslaptop zurück, der danach durchsucht wurde. Hier fand man eine Datei mit dem Namen „OfficeSpace Project“ – benannt nach der Filmkomödie aus den 90ern.

Die Staatsanwaltschaft habe hier den kompletten Ablauf seiner Betrügereien nachvollziehen können. Es wurde sogar dokumentiert, mit welchen Mitteln der Entwickler seine Aktionen vor dem Management geheim halten wollte.

Danach kam es noch zu einer Wohnungsdurchsuchung, bei der unter anderem auch ein Klappsofa von Zulily gefunden wurde – alles noch in Originalverpackung.

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Das Geld ging in Aktien, das Zeug zu einer Frau

Was sagt der Beschuldigte? Es gab noch keine Anklage, weil die Ermittlungen noch laufen. Doch der Entwickler habe offenbar bereits ein Teil-Geständnis abgelegt. So sei das Geld weg – er hat alles in GameStop-Aktienoptionen investiert.

Warum die GameStop-Aktie? Die Aktie gilt als sogenannter „Meme Stock“. Dabei handelt es sich um Aktien, die immer mal wieder von organisierten Internet-Anlegern gepusht werden, die sich über reddit oder anderen Plattformen organisieren.

Die GameStop-Aktie hatte 2021 dadurch einen riesigen Boom, weil es eine Art Herden-Bewegung gab. Zusätzlich zu den „Meme Stock“-Anlegern haben auch viele unerfahrene Anleger in die Aktie investiert. Die Aktie explodiert auf mehr als 480 Dollar – zum Zeitpunkt des Artikels lag sie bei 15,77 Dollar.

Die Produkte beim Entwickler zu Hause habe er erst als „Testbestellungen“ beschrieben. Er habe nur vergessen, sie wieder zurückzuschicken.

Später gab er zu, dass er die Produkte auch für eine Frau bestellt hat, die er über die Dating-App Tinder kennt. Er habe damit angeben und sie beeindrucken wollen.

Wie ging das im Film aus? Der Film „Alles Routine“ bekam ein Happy End. Die Entwickler schnappten sich rund 300.000 Dollar, doch sahen ihren Fehler ein, waren geläutert und wollten alles wieder klarstellen.

Am Ende brannte das Büro, die beteiligten Entwickler hatten das Geld nicht mehr und fanden einen neuen Job. Doch niemand wurde verhaftet.

Ob es für den ehemaligen Softwareentwickler von Zulily ähnlich glimpflich ausgeht, werden wir wohl nie erfahren. Denn obwohl er mit vielen Beweisen und Anklagen konfrontiert ist, fanden die Ermittler noch einen kleinen Auszug in seinem „OfficeSpace Project“-Dokument: „Bereite einen Backup-Plan vor“.

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Twitch: MontanaBlack nimmt den schwierigsten Trend von TikTok mit, verdient richtig Geld damit – Sagt, er weiß von nichts

Bei TikTok gibt es ein Feature, das in der Community umstritten ist: „die Live Battles.“ Dabei interagieren Streamer miteinander und sammeln gleichzeitig eine Menge Geld der Zuschauer ein. Der Twitch-Streamer MontanaBlack ist überrascht, wie viel dabei für ihn herausspringt. Sagt aber, er kenne sich damit gar nicht aus.

Was ist das mit TikTok und Streamen?

  • Die meisten nutzen TikTok ähnlich wie YouTube: Sie schauen sich dort kurze Clips an, also „Videos on Demand“, die auf Abruf gesehen werden, kommentieren sie, geben Likes oder teilen sie. Manche geben sich da im Bett, vorm Einschlafen, ihre Dosis an Clips.
  • TikTok verfügt aber auch über eine „Streaming-Funktion“ wie Twitch: Man kann also „live gehen“ und streamen.
  • Viele Twitch-Streamer und YouTuber entdecken mittlerweile TikTok als „Zusatz-Plattform“, um vor allem junge Zuschauer zu erreichen und für ihren Haupt-Kanal zu begeistern, der auf diese Art wächst und mehr Geld bringt. TikTok hat etwa das Wachstum des kontroversen YouTubers IShowspeed enorm beschleunigt. Es gibt aber auch eigene TikTok-Streamer.
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„Live-Battles“ als PvP-Event gedacht, als „Gelddruck-Maschine“ genutzt

Was ist das für ein schwieriger Trend? Wenn man auf TikTok streamt, gibt es die Möglichkeit eines „Live Battles”; in China, dem Heimatland von TikTok, heißt das Feature „Player Knockout“:

Die Idee war wohl ursprünglich mal, dass Streamer parallel im Splitscreen ein Spiel zocken und die Fans dann durch Spenden entscheiden, wer „besser“ ist und das Battle gewinnt.

Mittlerweile wird das Feature aber kritisch gesehen, denn letztlich nutzen es TikToker dazu, um extrem viel Geld zu verdienen: sie ziehen es als Beliebtheitswettbewerb auf, bei dem die Zuschauer Spenden in Form von Münzen oder Geschenken heraushauen, damit „ihr Liebling“ gewinnt.

TikTok profitiert enorm von diesem Feature – an sie geht ein erheblicher Teil der Einnahmen.

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Karriere und Leben von MontanaBlack in 2 Minuten: Was macht ihn aus?

Nach Bann ist MontanaBlack zurück auf TikTok

Wie hat das jetzt MontanaBlack genutzt? Der Twitch-Streamer MontanaBlack war im Dezember von TikTok gebannt worden, nachdem er sexuell anzügliche Gesten aus Spott für ein anderes Video vollführt hatte, kehrte jetzt aber im Januar 2023 für einen Livestream zurück.

Dort war er rasch in ein Live Battle mit dem Streamer AbuGoku verwickelt, der sich auf TikTok offenbar deutlich besser auskennt als MontanaBlack.

Der in Deutschland extrem beliebte MontanaBlack bekam in diesem Live-Battle Geschenke und Geld ohne Ende von seinen Fans zugesteckt. MontanaBlack verstand das aber offenbar gar nicht, jedenfalls zeigte er keinerlei Anzeichen, dass er sich über den Geldregen freut.

An einer Stelle erklärt ihm AbuGoku, MontanaBlack habe gerade „Universum“ bekommen, das Krasseste, was man auf TikTok bekommen kann. Er habe ohnehin schon 4.000 € verdient (via tiktok).

MontanaBlack kann das aber gar nicht fassen. Denkt, sein Kollege veralbere ihn. Er kenne sich ja gar nicht mit TikTok aus. Auf die Ansage, er habe etwa 4.000 € verdient, sagt MontanaBlack:

„Ach, du laberst Scheiße, Mann.“

Nein, das sei schon sein Ernst, sagt AbuGoku,

MontanaBlack schwenkt sofort um:

“Willkommen auf TikTok, Alter. Die neue Lieblingsplattform. – Ab jetzt: Jeden Tag auf TikTok! Nein.”

MontanaBlack wirkt bei den Summen überrascht: Das letzte Mal habe er lediglich 160 US-Dollars gemacht oder so. Da habe er aber auch Live Battles und so nicht verstanden, war lediglich im Stream und habe was gegessen.

Auftritt wird kritisch gesehen: MontanaBlack normalisiere den €€€-Trend

Was ist das Problem? Auch AbuGoku erklärt MontanaBlack, dass diese LiveBattles, die er gerade nutzt, auf TikTok kritisch gesehen werden. Er selbst “feiere das auch nicht so.” Denn manche Leute würden dann diese Funktion missbrauchen, gar nicht mit dem anderen Streamer interagieren, ihn sogar stummschalten und nur mit den eigenen Zuschauern sprechen.

Auch in der Community von TikTok ist das Feature hochumstritten. Manche ärgern sich schon, dass MontanaBlack hier so reingestolpert sei. Das normalisiere dieses reine „Geldmach“-Feature auf TikTok und wer es jetzt nutze, könne ja immer sagen: „Wieso? MontanaBlack nutzt das auch.“

Das „Battle“-Feature wird von Kritikern zuweilen als „Bettel“-Feature bezeichnet, weil die Streamer in diesem Modus um Spenden betteln würden.

Kritiker wie der YouTuber Rutkay sagen zudem: Man solle MontanaBlack die Naivität nicht so ohne weiteres abnehmen. Der sei seit Ewigkeiten auf TikTok, beschäftige sich auch in seinen Twitch-Streams mit der Plattform. Der wisse genau, was da läuft.

MontanaBlack wurde in den letzten Monaten immer wieder dafür kritisiert, jeden Trend mitzunehmen, der ihm Einnahmen beschert:

Größter deutscher Twitch-Streamer verlost NFT mit Hakenkreuz: „Gehört zur Historie dazu“

Quelle(n):
  1. youtube

Pokémon GO: Ein mysteriöses Monster wurde entdeckt – Ist es ein neuer Boss für die Elite-Raids?

In Pokémon GO gibt es seit geraumer Zeit besondere Elite-Raids, in denen ihr euch Hoopa sichern konntet. Nun wurde ein neues mysteriöses Monster im Spiel entdeckt, was Trainer auf einen neuen Raid-Boss hoffen lässt. Wir von MeinMMO zeigen euch, um welches Pokémon es sich handelt.

Um welche Raids geht es? Seit Oktober 2022 veranstaltet Niantic in regelmäßigen Abständen besondere Elite-Raids (zu deutsch Top-Raids). Diese können nur vor Ort gespielt werden und sind schwerer als alle anderen Raids im Spiel.

Dafür werdet ihr jedoch auch mit einem mysteriösen Pokémon belohnt. So konntet ihr in den letzten Monaten auf das Schabernack-Pokémon Hoopa (Entfesselt) treffen. Einige Trainer hoffen jedoch schon seit einer Weile auf einen Wechsel des Raid-Bosses.

Mit etwas Glück könnte es auch bald so weit sein, denn die PokeMiners haben im Spiel-Code neue Monster gefunden. Auf welche Pokémon ihr euch womöglich bald im Spiel freuen könnt, haben wir euch nachfolgend zusammengefasst.

Wer sind die PokeMiners?
Bei den PokeMiners handelt es sich um eine Gruppe von Dataminern, die in regelmäßigen Abständen den Spielcode von Pokémon GO durchsuchen, um neue Informationen über das Spiel herauszufinden. So konnten sie in der Vergangenheit sehr zuverlässig neue Pokémon und Features voraussagen.

Da es sich bei den Daten allerdings nicht um offizielle Informationen handelt, kann Niantic diese auch noch jederzeit verändern oder sich gegen die Veröffentlichung entscheiden.

Diese 4 neuen Pokémon wurden gefunden

Was wurde entdeckt? Wie die PokeMiners auf ihrem Twitter-Channel mitteilen, sind sie bei ihrer letzten Suche im Spielcode von Pokémon GO auf die Grafiken von vier neuen Monstern und ihren Shinys gestoßen. Eine von ihnen zeigt die Mega-Entwicklung von Brutalanda (unten links), die im Rahmen des Events “Funkelnde Fantasie” sein Debüt im Spiel feiern wird.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

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In den anderen Grafiken sind das Käfer- und Fee-Pokémon Wommel und seine Weiterentwicklung Bandelby zu sehen (oben), sowie das mysteriöse Pokémon Volcanion (unten rechts), was zu den Typen Feuer und Wasser gehört.

Trainern äußern Vermutungen zum Release

Das sind die Reaktionen zu Volcanion: In der Community sind die Trainer von den Funden begeistert. Vor allem Volcanion gibt einigen Spielern die Hoffnung, dass es bald in die Elite-Raids kommen könnte und sie so eine neue Herausforderung bekommen. Aber auch ein Release im Rahmen einer Forschung wäre für viele denkbar. So kann man auf reddit folgendes lesen:

  • Belt_Pretend: “Volcanion ist mein liebstes mysteriöses Pokémon! Ich bin ganz heiß auf seine Veröffentlichung!”
  • YutoMaikeru: “Volcanion in Elite-Raids?”
  • sijam24: “Das wird hinter einem 19,99 Ticket verschlossen sein”
  • KuriboShoeMario: “Elite-Raids sind die Art und Weise, wie sie Dinge wieder einführen, für die sie zuerst ein Ticket verkaufen (Hoopa ist eine Ausnahme in dieser Theorie). Ich wette, in der nächsten Saison wird sich der Elite-Raid ändern und Zarude heißen. Dasselbe könnten sie auch für Keldeo tun. Volcanion wird wahrscheinlich über ein Ticket kommen, es sei denn, es ist der Fokus der nächsten Saison, und dann werden wir es wahrscheinlich in Elite-Raids im Laufe der Zeit sehen.”

Übrigens: Die neuen Raids stehen auch immer wieder in der Kritik der Spieler. Welche Gründe es dafür gibt, lest ihr im nachfolgenden Artikel:

Mehr zum Thema
Pokémon GO: Die neuen Top-Raids sind toll, aber Trainer fordern: „Niantic sollte sie entfernen“
von Franzi Korittke

Das sind die Reaktionen zu Wommel: Und auch Wommel hat unter den Trainer einige Fans, die bereits Ideen äußern, wann ein möglicher Release anstehen könnte. Dabei vermuten einige ein Debüt im Rahmen eines Community Days, ähnlich wie es im vergangenen Jahr bei Velursi der Fall war (via reddit.com):

  • feelthefebreze: “Wommel-Community Day? Das wäre ähnlich wie das, was sie letztes Jahr für Velursi gemacht haben.”
  • maninthewoodsdude: “Ich will einen Wommel Community Day!!!”
  • pyrospartan5: “Wommel für den Community Day ist möglich, aber ich denke, es könnte für den Valentinstag sein.”

Aber auch eine Veröffentlichung zum Valentinstag ist für den einen oder anderen denkbar. Dafür würde jedenfalls Wommels Typ sprechen, denn Niantic greift anlässlich des Valentinstags gern auf Spawns von Fee-Pokémon zurück. Ob und wann die gefundenen Monster aber tatsächlich ins Spiel kommen, bleibt vorerst noch abzuwarten.

Wie gefallen euch die Funde der PokeMiners? Hofft ihr bei Volcanion auch auf einen neuen Raid-Boss für die Elite-Raids? Oder glaubt ihr, Niantic bringt das mysteriöse Pokémon zunächst in einer kostenpflichtigen Spezialforschung raus? Und wann wäre ein Release von Wommel für euch denkbar? Lasst es uns gern hier auf MeinMMO in den Kommentaren wissen.

In den kommenden Wochen steht in Pokémon GO noch einiges an. Wir zeigen euch alle Events im Januar und welche sich besonders lohnen.

Kostenloses MMORPG auf Steam mischt Tabletop mit Strategie – „Das ist ein wirklich furchtbares Spiel und ich liebe es“

Das kostenlose MMORPG Therian Saga setzt auf eine Mischung aus Strategie und Tabletop und spaltet auf Steam die Meinungen der Spieler.

Was ist das für ein Spiel? Therian Saga ist ein MMORPG aus dem Jahr 2012, das von dem Indie-Studio Virtys entwickelt wurde. Es ist seit 2013 kostenlos auf Steam verfügbar und besitzt laut Entwickler Elemente von MUD-Games, Strategie- und Tabletop-Spielen (via Steam).

Falls ihr einen Blick in das Gameplay von Therian Saga werfen wollt, binden wir euch hier einen Gameplay-Trailer aus dem Jahr 2016 ein.

Video starten
Therian Saga Gameplay-Trailer

Welche Features bietet das Spiel? Die Steam-Seite von Therian Saga listet einige Aspekte auf, die ihr in dem MMORPG erwarten könnt.

  • Skill basiert: Therian Saga verwendet ein System, das auf euren Helden, eurem Werkzeug, eurem Begleiter, eurem Standort und etwas Magie basiert, um eure Fähigkeiten zu berechnen oder eine Aktion auszuführen.
  • Sandbox: Den Sandbox-Aspekt beschreiben die Entwickler mit den Worten, dass es an euch liege zu verstehen, wie ihr in dem Spiel vorankommt.
  • Das Storytelling: Therian Saga erzählt seine Geschichte ganz oldschool mithilfe von Text als Hauptmedium.
  • Crafting: Das Crafting-System des MMORPGs wird als komplex beschrieben. Es nutzt eine Mechanik zur Verteilung der Fähigkeiten und des Materials, welches ihr für das Endprodukt braucht.
  • Langzeitmotivation: Das Spiel verspricht eine Fülle an Content, da es bereits seit 2012 verfügbar ist.
  • Automatisches Spielen: Therian Saga wirbt damit, dass ihr euren Helden programmieren könnt, wie ihr es wollt. Das heißt, dass euer Charakter Aktionen ausführt, die ihr im auferlegt – unabhängig davon, was ihr gerade macht. Euer Held wird eure Aufgabe auch erfüllen, während ihr schlaft oder arbeitet, egal ob ihr im Spiel seid oder nicht.

„Es hat den gleichen Reiz wie die Pflege einer Pflanze“

Wie sind die Bewertungen? Das MMORPG verfügt auf Steam über insgesamt 477 Spieler-Rezensionen. Diese sind mit 70 % größtenteils positiv.

Was sagen die Spieler? Die Spieler sind geteilter Meinung, was sie von dem MMORPG halten sollen. Die einen finden das Spiel spaßig, die anderen finden weniger Gefallen daran.

  • „Das Spiel ist auf seine eigene Art und Weise speziell und muss nicht für jeden etwas sein. Aber ich finde, es ist ein verstecktes Juwel. […] Probiert es aus (via Steam).“
  • „Eigentlich sieht das Spiel nett aus und es könnte wirklich jede Menge Spaß machen, wenn es da nicht den Timer für jede Tätigkeit gebe. […] Das ist so eine Sache, mit der ich irgendwie nicht warm werden kann. Es gibt Menschen, die sowas mögen, ich mag es nicht (via Steam).“
  • „Bis jetzt gefällt mir das Spiel. Es ist definitiv ein Spiel für zwischendurch (via Steam).“
  • „Es wird als MMORPG angepriesen, obwohl es eher ein Clicker mit Zeitmanagement und leichten RPG-Elementen in einer Online-Welt ist. Das bedeutet, dass das Warten den größten Teil des Spiels einnimmt, was an sich in Ordnung wäre, wenn die Zeitvorgaben nicht so verdammt lang wären (via Steam).“

Die generelle Meinung zu dem Spiel fasst Steam-Nutzer DustKitten ziemlich treffend in einer Rezension zusammen und beschreibt, wie frustrierend und gleichzeitig belohnend das Spielprinzip ist:

Das ist ein wirklich schreckliches Spiel und ich liebe es. Es hat den gleichen Reiz wie die Pflege einer Pflanze. Es ist etwas, zu dem ich hin und wieder zurückkehre, um es zu pflegen und zu beobachten und mich hin und wieder für ein paar Minuten damit zu beschäftigen. Im Gegenzug kann ich zusehen, wie es zu etwas Interessantem und Schönem heranwächst. Alles im Spiel ist frustrierend langsam und es dauert Stunden, bis man überhaupt Fortschritt macht. Das macht den Reiz des Spiels aus.

DustKitten via Steam

Generell lässt sich zu Therian Saga sagen, dass es sicherlich kein Spiel für jeden ist und ihr für euch selbst entscheiden solltet, ob ihr das MMORPG interessant findet oder nicht. Manche Spieler mögen es, manche nicht. Im Endeffekt ist es kostenlos erhältlich und wenn ihr überlegt es zu testen, könnt ihr das ohne jegliches Risiko tun.

Ähnlich sieht es bei diesen 12 MMORPGs aus, die allesamt Free-to-play sind und verschiedene Vor- und Nachteile bieten.

Die 12 besten Free-to-play-MMORPGs im Vergleich

Twitch-Streamer Asmongold reagiert auf Werbung zu WoW: „Es kann nicht schlimmer werden“

Twitch-Streamer Asmongold reagiert auf eine Werbung von World of Warcraft, die einen beliebten Taktikshooter parodiert.

Um wen geht es?

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Karriere und Leben von Asmongold in 3 Minuten – Was macht ihn aus?

WoW parodiert beliebten Shooter

Was ist das für eine Werbung? In seinem Stream reagiert Asmongold auf ein reddit-Video, das eine offizielle Werbung von World of Warcraft auf TikTok zeigt.

In dieser Werbung sehen wir einen Orc, der wild umherhüpfend ein Messer schwingt. Am Ende der Werbung hören wir zudem den eingespielten Ruf „Throwing Flashbang“ (deutsch: „Werfe Blendgranate“).

Die Werbung ist offenbar eine Parodie auf den beliebten Taktikshooter Counter-Strike: Global Offensive, wie das Schwingen des Messers sowie das „bunnyhoppen“ genannte Springen verdeutlicht.

Was sagt Asmongold zu der Werbung? Asmongold reagiert eher skeptisch auf die CS:GO-Parodie von World of Warcraft.

Nachdem er das kurze Video gesehen hat, sagt er: „Jeder, der im Blizzard-Media-Team arbeitet, kann sich dazu Folgendes denken: Es kann wahrscheinlich nie schlimmer werden, als es dieses [Video] war.“

Den Clip, in dem Amsongold auf die WoW-Werbung reagiert, binden wir euch hier ein. In dem 34-sekündigen Video seht ihr auch die besagte Werbung:

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Asmongold reagiert auf TikTok-Werbung von WoW

„Funktionierte perfekt, weil ich ein großer CS:GO-Fan bin“

Gibt es noch andere Reaktionen? Unter dem reddit-Post, in dem die WoW-Werbung geteilt wurde, gibt es auch positive Kommentare. Einige Nutzer finden den humorvollen Ansatz lustig oder fühlen sich von der Werbung angesprochen, weil sie sowohl WoW als auch CS:GO spielen.

  • „Das war auch in meinen Vorschlägen. Funktionierte perfekt, weil ich ein großer CS:GO-Fan bin und eine anständige Menge WoW spielte (via reddit).“
  • „Kein Witz, der WoW-TikTok-Kanal ist ziemlich gut. Sie haben einen guten Sinn für Humor (via reddit).“
  • „Wer auch immer für den WoW-TikTok-Kanal verantwortlich ist, hat in den letzten Monaten großartige Arbeit geleistet (via reddit).“
  • „Es ist auf TikTok, und wenn man Trends versteht und weiß, wie TikTok funktioniert, ist es wirklich witzig. Es muss nicht alles eine langgezogene, ausgefallene Werbung sein (via reddit).“

Auch auf TikTok selbst hat die Werbung einige positive Kommentare. Nutzer schreiben dort unter anderem „OMG, wie geil“ und „Liebs“. Insgesamt sammelte das Video über 79.000 „Gefällt mir“-Angaben (Stand: 05. Januar 2023).

In WoW selbst diskutieren die Spieler gerade über die nächste Erweiterung, weil ein Gebiet in WoW Dragonfliegt aussieht wie ein „Alter Gott“.

Ein Gebiet in WoW Dragonflight sieht aus wie ein Alter Gott, löst Diskussion um die nächste Erweiterung aus

FIFA 23: FUT Centurions startet heute – Alle Leaks und Infos zum neuen Event

EA Sports hat mit FUT Centurions ein brandneues Event für FIFA 23 Ultimate Team angekündigt. Es startet bereits heute, am 06. Januar, und wir schauen auf die bekannten Infos und Leaks.

Wann startet FUT Centurions? Ein neuer Ladebildschirm in FIFA 23 hat das Startdatum des neuen Events verraten. Es startet am 6. Januar 2023, um 19:00 Uhr.

Worum geht es bei dem neuen Event? Offiziell ist, bis auf dem Titel und das neue Kartendesign, noch nichts zum neuen FUT Centurions Event bekannt. Es sieht jedoch so aus, als ob die Zahl 100 eine wichtige Rolle spielen könnte.

Man entdeckt sie auf den neuen Karten und zudem handelte es sich bei einem “Centurion” oder “Zenturio” um einen römischen Offizier, der über eine Einheit von 100 Soldaten befugte.

Gut vorstellbar also, dass sich das Event um gestandene Profis handelt, die Rekorde im hunderter Bereich geknackt haben. Wir bleiben jedenfalls gespannt, und aktualisieren diesen Beitrag, sobald wir mehr wissen.

Alle Leaks und Infos zu “FUT Centurions”

Welche Inhalte bietet das neue Event? Aktuell (Stand 5. Januar) sind weder Spezialkarten noch das genaue Konzept von FUT Centurions bekannt. Es sind jedoch ein paar Leaks aufgetaucht.

Mit diesem Ladescreen wurde das Event offiziell angekündigt.

Diese Leaks gibt es aktuell: Der Twitter-Kanal von DonkTrading spricht ebenfalls von einem Konzept, bei dem die 100 ein wichtiger Faktor ist. So behauptet der FUT-Leaker, dass Spieler eine Centurions-Spezialkarte erhalten können, wenn sie eine der folgenden Bedingen erfüllen:

  • 100+ Spiele in der Nationalmannschaft
  • 100+ Tore geschossen
  • 100+ Vorlagen geliefert
  • 100+ Spiele ohne Gegentor
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Zudem hält der wohl bekannteste FUT-Leaker FUTSherriff noch einen Leak parat. So behauptet er, dass im Zuge der FUT Centurions Promo eine SBC (Squad Building Challenge) für die 94er Version von Zinedine Zidane erscheinen wird.

Was sagt ihr zu der Promo? Was erwartet ihr für Inhalte? Verratet es uns doch gerne in den Kommentaren!

Ihr sucht günstige Alternativen für euer Team? Hier findet ihr einige Spieler unter 50.000 Münzen, die eure Mannschaft verbessern können.

WoW nerft noch einen neuen Dungeon ziemlich hart, obwohl der es gar nicht nötig hat

Nach Anpassungen für die kaum schaffbaren Dungeons in WoW Dragonflight kommt Blizzard mit noch einem dicken Nerf um die Ecke. Diesmal geht es dem Hof der Sterne aus Legion an den Kragen – obwohl das schon der Dungeon ist, der am zweithäufigsten beendet wird.

Was ist das für ein Dungeon? Der Hof der Sterne ist einer der 8 Dungeons aus Season 1 von Dragonflight und stammt eigentlich aus der Erweiterung Legion. Mit Dragonflight nimmt Blizzard aber alte Dungeons mit in die Rotation, um vergangenen Content wieder aufleben zu lassen.

Ihr kämpft im Hof der Sterne gegen Dämonen und ihre nachtgeborenen Anhänger. Das Besondere am Dungeon ist, dass einige Berufe und Klassen bestimmte Interaktionen mit Gegenständen haben, die den Durchlauf deutlich vereinfachen können.

Die größte Gefahr am Dungeon, abgesehen von einigen fiesen Mobs zu Beginn, ist der Endboss Berater Melandrus. Der kann unachtsame Gruppen schnell aus dem Leben treten. Genau hier setzt Blizzard mit einem Nerf an.

Das ist der Nerf: Nachdem Blizzard schon 5 der 8 Dungeons von Season 1 generft hat, ist nun auch der Hof der Sterne dran. Der gefährlichste Angriff von Melandrus, Schneidender Mahlstrom, erhält gleich mehrere Abschwächungen:

  • der unvermeidbare Schaden wird um 20 % verringert
  • der zusätzliche Schaden, den Spieler innerhalb von 7 Metern erleiden, wird um 30 % verringert
  • Spiegelbilder haben mit Schneidender Mahlstrom zu viel Schaden verursacht, das wird behoben

Mit einem Hotfix vom 4. Januar sollen die Anpassungen auf US-Servern live gegangen sein. In Deutschland müssten sie entsprechend seit dem 5. Januar aktiv sein.

Überraschenderweise ist ausgerechnet der Hof der Sterne als eine der leichtesten Instanzen die unbeliebteste in eurem Ranking:

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WoW Dragonflight: Alle Dungeons von Season 1 im Ranking 

Über 80 % der Gruppen schaffen den Hof der Sterne jetzt schon

Wo die anderen 5 Dungeons teilweise gar nicht oder nur schwer machbar waren, gilt der Hof der Sterne eigentlich als eine von den beiden leichtesten Instanzen in der aktuellen Rotation. Nur die Schattenmondgrabstätte ist noch leichter.

Laut der Statistik-Seite bestkeystone.com haben allein in dieser Woche über 80 % der Gruppen den Hof der Sterne erfolgreich abgeschlossen. In den vergangenen Wochen war der schlechteste Wert hier 74 %, aber das war die erste Woche überhaupt. Seitdem hat sich der Wert stetig gesteigert.

Seitdem ist der Hof der Sterne die Instanz, die am zweithäufigsten erfolgreich beendet wird. Mit dem Nerf ist es möglich, dass der Dungeon sogar die Grabstätte noch überholt. Ohnehin dürften sich die Statistiken in allen Instanzen von jetzt an stetig verbessern.

Denn durch bessere Ausrüstung und schlicht Übung fällt es vielen Spielern immer leichter, die Dungeons auch auf höheren Stufen abzuschließen.

Welche Instanzen in der kommenden Season in die Rotation kommen, wissen wir noch nicht. Dafür ist schon ein wenig was zur Story bekannt:

WoW: Wir kennen schon das Ziel von Patch 10.1 – So geht’s in Dragonflight weiter

Quelle(n):
  1. World of Warcraft

LoL: Twitch-Streamer Tyler1 erklärt, warum es so schlecht ist, dass ein übermächtiger Champ lange im Dschungel wütet

Der Twitch-Streamer Tyler1 hat den Entwickler von League of Legends, Riot Games, für seine Patch-Politik kritisiert. Laut Tyler1 sei der Champion Udyr im Dschungel von LoL so stark, dass auch talentfreie Spieler mit ihm hoch ins ELO emporsteigen. Wenn der Champ dann endlich generft werde, würden diese Spieler gnadenlos nach unten fallen und alle Spiele auf ihrem Weg nach unten ruinieren.

Welcher Champion stört Tyler1? Der Twitch-Streamer stört sich am Jungler „Udyr“:

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Wie der schlimmste Troll von Twitch zum Gesicht von League of Legends wurde

Warum ist das, laut Tyler1, schlecht? Tyler1 stört sich vor allem daran, dass Udyr jetzt schon so lange eine so starke Rolle in LoL einnimmt und noch nicht generft wurde.

Auch im neuen Patch-Preview geht es vielen Helden an den Kragen. Gleich 8 Champs sollen generft werden, Udyr aber nicht.

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Udyr katapultiert “talentlose Spieler” nach oben

Tyler1 sagt: Dadurch, dass Udyr jetzt schon so lange so stark ist, hätten es „talentlose Typen, die nichts können“ in hohe ELO-Ratings geschafft, indem sie ausschließlich den „giga-broken Champ“ Udyr spielen:

Was machen diese widerlichen Spieler mit ihrem inflationär aufgeblasenen ELO-Ranking eigentlich, wenn Riot diesen giga-broken Champion nerft?

Leute, die Udyr nutzten, um so hoch aufzusteigen, hätten „kein Talent“ und seien „kein bisschen gut im Spiel“: Sie würden nur diesen Charakter einloggen und der würde sie dann bei 50 %-Winrate im ELO-Ranking halten.

Als Beispiel nennt Tyler1 jemanden, der Udyr noch nie gespielt habe, dann in der Pre-Season damit begann und sich eine Win-Rate von 70 % erspielt habe.

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Wenn Riot Games den Helden dann aber – Monate zu spät – endlich nerft, würden sie aus ihrem unverdient hohen ELO-Ranking erbarmungslos abstürzen und auf dem Weg nach unten alle Spiele ruinieren, weil sie auf einem ELO-Wert spielen, wo sie nicht hingehören.

Tyler1 verwendet in seinem Rant immer wieder zwei Begriffe: „nasty“ (hässlich) und „disgustig“ (eklig) für diese Situation.

Balancing in LoL ist häufig in der Kritik. Bei einem Champ ist aber alles okay:

Ein Champion in LoL ist so perfekt, dass er nie geändert wurde – Und wohl auch nie geändert wird

Quelle(n):
  1. dotesports

Politiker (58) ruft bei wichtiger Abstimmung einen Namen wie „Leeroy Jenkins“ aus WoW

Ein Kongress-Abgeordneter in den USA war bei einer Abstimmung am Mittwoch hörbar genervt. Als er an der Reihe war, seine Stimme zum Wahl des „Speaker of the house“ abzugeben, rief er „Hakeeeeem Jeffries“, zu Ehren des Memes „Leeroy Jenkis“ aus World of Warcraft.

Das war die Szene:

  • Es ging um die Abstimmung zum „Speaker of the house“ in den USA: Das ist der Sprecher des Repräsentantenhauses, ein hohes politisches Amt. Nach der Vizepräsidentin Kamala Harris wäre die dann gewählte Person als Nächstes dran, das Land zu regieren, wenn Präsidenten Biden etwas zustößt.
  • Der Abgeordnete der Demokraten aus dem Staat Kalifornien, Jared Huffmann (58), stimmte für den Kandidaten der Demokraten, Hakeem Jeffries, und rief dazu enthusiastisch: „Hakeeeeeem Jeffries.“
  • Im Saal gab es danach vereinzeltes Gelächter, Getuschel und Rufe der Zustimmung.
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Das sagt er dazu: Der 58-jährige Huffmann erklärte auf Twitter: „Yup, ich hab das gesagt, was ich gesagt habe. Wenn die Republikaner und durch wiederholte Selbst-Geißelung jagen, können wir es wenigstens erinnerungswürdig gestalten.“

Zerrissenheit einer Partei führt zu Endlos-Abstimmungen

Was meint er mit „Selbst-Geißelung?“ Die Abstimmung um den „House of Speaker“ zieht sich in den USA. Die Republikaner haben zwar eigentlich eine numerische Mehrheit, aber die Partei ist so gespalten, dass sie es nicht schaffen, ihren bevorzugten Kandidaten McCarthy mit den Stimmen der eigenen Partei durchzubringen, weil nicht alle Abgeordneten für ihn stimmen. Einige Anhänger von Trump sind gegen ihn.

Daher fehlen den Republikaner ungefähr ein Dutzend Stimmen für ihren Kandidaten, sie lassen ihn aber trotzdem immer wieder antreten, in der Hoffnung, dass er schon durchkommt, indem er Stimmen von den Demokraten erhält. Die denken aber gar nicht dran, ihn zu wählen.

Dieses Prozedere scheint Huffmann mit der Zeit doch zu nerven, wenn er von „Selb-Geißelung“ spricht.

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WoW zeigt die wichtigsten Features von Dragonflight im Gameplay-Trailer, Fans loben: „Endlich wieder Hype“

Leeroy Jenkins begründet eines der bekanntesten WoW-Memes

Was ist das mit Leeroy Jenkins? Das ist ein legendäres Meme aus der Anfangszeit von WoW. Mittlerweile weiß man, dass die Situation damals schon ironisch gemeint war und einen Gegensatz verkörpern sollte zwischen „übervorsichtigen Kopf-Spielern“ und „reinen Gefühlsspieler, die zum puren Spaß zocken“:

  • Eine Gruppe von Raidern übertreibt es mit der Planung total, will schon vor einem Pull alle Eventualitäten durchsprechen und legt sich einen komplizierten Schlachtplan, in dem jeder eine feste Aufgabe hat.
  • Leeroy Jenkins hingegen hat die ganze Besprechung offenbar verschlafen, stürzt sich mit dem Kriegsschrei seines eigenen Namens in die Masse der Gegner und sorgt für einen Wipe der Gruppe

Wer mehr wissen will:

WoW: Was wurde eigentlich aus Leeroy Jenkins?

Star Citizen hat 2023 viel Zeit, viel Geld und kein Release-Datum – Scheint zufrieden damit

Das Mammutprojekt Star Citizen hat kein Release-Datum, aber irre viel Geld eingenommen und Zeit, so viel Zeit, um was Besonderes zu entwickeln. Das geht aus dem Brief von Chris Roberts an die Spieler und Unterstützer zum Jahreswechsel auf 2023 hervor. Nur gute Nachrichten, wohin man schaut. Na ja, außer eben der Zeitplan.

Was sind häufige Vorwürfe gegen Star Citizen? Es gibt zwei große Vorwürfe gegen Star Citizen:

  • Feature Creep – Man habe den Spielern, um Spenden zu erhalten, ein immer größeres Spiel mit immer mehr Features versprochen. Die Vision eines “voll spielbaren MMO-SF-Universums” wurde mit den Jahren so gewaltig, dass sie jetzt technisch kaum zu bewältigen ist. Es gebe daher keinerlei Release-Pläne oder feste Zusagen, es sei ein „Luftschloss“
  • Release lohnt sich nicht – Das Spiel verdient über den Verkauf von Schiffen so viel Geld, dass ein Release nicht drängt, denn die Firma verdiene auch so genug
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Space-MMO Star Citizen zeigt Event, das mehr nach Halo und Battlefield aussieht u0026#8211; Das ist Siege of Orison

Mehr Spieler, mehr Geld, mehr Mitarbeiter als je zuvor bei Star Citizen

Das ist jetzt der Stand: Vor allem den 2. Vorwurf „Der Release lohnt sich nicht“ scheint Chris Roberts in einem Brief an die Spieler indirekt zu bestätigen. Denn die Botschaft aus dem Brief ist: „Es läuft alles fantastisch.“

Roberts führt aus:

  • dass jetzt mehr Leute Star Citizen spielen als je zuvor:
  • 240.000 Leute loggen im Monat ein – das sind 33 % mehr als jedes Jahr
  • Täglich habe man 50 % mehr Nutzer als 2021 und doppelt so viele wie 2019

Auch das Geld fließt wie nie zuvor:

  • Star Citizen hat schon im November die Marke von 100 Millionen $ Einnahmen im Jahr 2022 überschritten
  • 2022 hat man sogar noch mehr eingenommen als in den Vorjahren, wo durch Covid schon mehr Geld einfloss, 30 % mehr als 2021 habe man verdient
  • Ein großer Teil des Geldes komme von neuen Spielern, mehr als 800.000 Accounts seien erstellt worden. 70 % von ihnen seien zu „zahlenden Spielern“ geworden, die sich den Starter Pack gekauft haben, frohlockt Roberts

Und Mitarbeiter hat man auch ohne Ende: 861 Mitarbeiter arbeiten mittlerweile am Mammut-Spiel.

Mehr zum Thema
„500 Millionen €“-Projekt Star Citizen geht wichtigen, internen Schritt, um ein „richtiges MMO“ zu werden – Aber von außen kommt Spott
von Schuhmann

Das große Feature 2022 ging dann doch nicht mehr 2022 live

Und wie sieht’s mit dem Fortkommen des Spiels aus? An einer Stelle gibt es sowas wie eine „negative Bemerkung“ im Jubel von Roberts.

Beim Rückblick aufs letzte Jahr heißt es in einem Nebensatz: Das große Feature, das man für 2022 geplant hatte, das persistente Universum, habe man 2022 doch nicht live bekommen, aber man habe es auf den Test-Server gekriegt. Immerhin etwas.

Roberts betont dann, wie toll und aufwändig ein persistentes Universum für ein „MMO mit Millionen von Spielern“ ist. Ihm sei kein anderes „Large-Scale-MMO“ bekannt, dass sowas auch nur versuche.

Star Citizen Chris Roberts neu
Der Visionär Chris Roberts.

Projekt ist was ganz besonderes – Wäre mit typischem Publisher unmöglich

Dauert es ihm denn nicht selbst zu lange? Roberts macht aus der Not eine Tugend. Er spielt einmal mehr die Narrative, dass das Projekt „Star Citizen“ zwar extrem lange dauert, aber dadurch auch was ganz Besonderes ist.

Denn nur mit der Unterstützung der Spieler sei sowas möglich. Ein normaler Publisher, vor allem ein börsennotierter, würde dem Entwickler-Team niemals die Zeit geben, sowas Tolles zu entwickeln:

„Es gibt keinen anderen Weg, wie man Star Citizen bauen könne, ohne das Community-getriebene Modell. Das Investment an Zeit und Geld ist zu teuer für einen normalen Gaming-Publisher.“

Das steckt dahinter: In dem Brief beweist Roberts einmal mehr, dass er ein Meister darin ist, den Spielern zu erklären, dass sie ein Teil von etwas Einzigartigem sind. Man kann ihm da auch nicht widersprechen

Diese Narrative, dass “normale Spiele” durch den Profit-Wahn des Publishers so stark eingeschränkt sind, und es das Crowdfunding braucht, um was Einzigartiges zu entwickeln, vertreten Anhänger von Star Citizen schon lange:

  • Es scheint auch eine sich selbst erfüllende Prophezeiung zu sein, denn alleine der enorme finanzielle Erfolg der Crowdfunding-Kampagne hat Star Citizen zu einem Unikat gemacht.
  • Dass das Projekt jetzt schon seit 2011 produziert wird und nicht einmal die Singleplayer-Kampagne “Squadron 42” wirklich ein Release-Datum hat, macht es für Außenstehende schwer, die Begeisterung von Roberts voll zu teilen

Zum Schluss sagte Chris Roberts einmal mehr, dass das nächste Jahr groß für Star Citizen wird. Wahrscheinlich das größte Jahr bislang.

Mehr zum Spiel:

Nach 12 Jahren und 504 Millionen $ erklärt Star Citizen sein Skill-System

Quelle(n):
  1. Star Citizen

Riesiger Steam-Hit will auf Mobile kommen, findet keinen fairen Partner – Macht’s nun einfach selbst

Vampire Survivors war einer der Überraschungshits 2022 auf Steam und machte direkt mit einem Mobile-Port weiter. Doch die Entwickler wollten das offenbar in der Form gar nicht.

Um welches Spiel geht es? Vampire Survivors bezeichnet sich als Gothic-Horror-Spiel mit Roguelite-Elementen. Das Spiel wirft euch in einen Überlebenskampf auf offener Fläche und kommt in einer Pixel-Grafik daher – die tut den Bewertungen aber offenbar keinen Abbruch.

Vampire Survivors wurde erst im Early Access, dann ab dem 20. Oktober 2022 als Vollversion bei Steam veröffentlicht, brachte auch noch einen DLC und erfreut sich positiver Reviews.

Aktuell steht es bei 97 % positiven Reviews in den letzten 30 Tagen, bei sämtlichen Reviews sind es sogar 98 % – und das bei immerhin über 167.000 Bewertungen. In den letzten 30 Tagen spielten es ca. 14.900 Spieler im Schnitt, der Peak lag zuletzt bei etwa 27.900.

Seine größte Spielerzahl erreichte es im Februar 2022, damals noch im Early Access, mit 77.061 gleichzeitigen Spielern in der Spitze. Schon da war das Spiel extrem gut bewertet und mauserte sich zum Hit auf Steam. Auch auf dem Steam Deck machte sich das Spiel sehr beliebt, gehörte dort zu den meistgespielten Games überhaupt (via Twitter).

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Vampire Survivors Launch-Trailer

Nun meldeten sich die Entwickler auf Steam mit einem Update zum neuen Jahr – und gaben einen interessanten Einblick ins Thema “Mobile”.

Entwickler wollte faire Monetarisierung – War wohl ein Problem

Das sagen die Entwickler zu Mobile: In einem Post auf Steam erklärt Entwickler “poncle”, dass man bald nach dem anfänglichen Erfolg von Vampire Survivors nach Geschäftspartnern suchte, die eine Mobile-Version umsetzen sollten.

Doch es gab Probleme: “Leider war niemand, mit dem ich sprach, mit der Monetarisierung einverstanden, die mir für die Plattform vorschwebte: nicht räuberisch”, so die Entwickler.

Dann kamen auch noch Nachahmer hinzu: “Die Monate vergingen, und überall tauchten zahlreiche Klone auf – keine ‘Spiele wie Vampire Survivors’, sondern tatsächliche 1:1-Kopien mit gestohlenem Code, Assets, Daten und Fortschritten.”

Dem wollte man selbst nun offenbar wieder zuvorkommen und entwickelte die Mobile-Version dann doch selbst: “Das zwang uns dazu, das Mobile-Game so schnell wie möglich zu veröffentlichen, und setzte das Entwicklerteam, das sich eigentlich gar nicht um das Handyspiel kümmern sollte, unter großen Stress.”

Nun würden noch Features fehlen, wie etwa Cloud Saves oder Save Transfers – doch es fehlt derzeit noch am nötigen Personal, das umzusetzen. Aber der Entwickler arbeitet weiter an dem Spiel und macht nun selbst, wofür sich keine Partner finden wollten.

Das wollten die Entwickler: Am liebsten hätte Entwickler poncle das Spiel einfach für ein “paar Dollar” angeboten, damit Spieler es kaufen könnten: “Aber der Handymarkt funktioniert nicht so und wenn ich VS zu einer kostenpflichtigen App gemacht hätte, hätte ich viele neue Spieler davon abgehalten, das Spiel überhaupt auszuprobieren.”

Deshalb habe man einen “Free-for-real”-Ansatz gewählt – mit optionaler Monetarisierung, die das Spiel nicht unterbrechen soll, und einigen “Watch Ads”-Buttons, würde aber auf “die echten Geldfresser” verzichten, “um die herum mobile Cashgrabs normalerweise entwickelt werden”, so poncle.

Nach aktuellem Stand hat das Spiel auch im Android- und App-Store gute Bewertungen von 4.8 Sternen durchschnittlich.

Was haltet ihr von den Aussagen der Entwickler? Und was haltet ihr generell von Mobile-Games? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Ihr sucht ein neues Spiel für euer Handy? Dann schaut bei den besten Mobile-MMORPGs 2ß23 für iOS und Android vorbei.

Profi (20) gibt zu, Valorant-Matches manipuliert zu haben – Jetzt drohen bis zu 5 Jahre Knast

2020 sollen zwei junge Profis in Valorant eingefädelt haben, dass ein Match absichtlich verloren wird, um eine Wettbelohnung abzugreifen. Nun plädiert einer von ihnen auf den Schuldspruch. In Singapur, wo die Verhandlung stattfindet, stehen darauf bis zu 5 Jahre Gefängnis.

Das ist der Fall:

  • 2020 soll der Profi Malcolm „Germ“ Chung (25) absichtlich ein Match im „Epulze Royal SEA Cup“ verloren haben. Anstifter dazu sei sein Freund Ryan „dReamy“ Tan (20) gewesen.
  • Die beiden wetten beim Match gegen ihr eigenes Team. Riot untersucht den Fall und bannt gleich das ganze Team, weil die Kollegen den Betrug nicht sofort gemeldet haben.
  • Jetzt bekennt sich Tan schuldig (via straitstimes.com). Die Strafe steht noch aus.

Wer sind die Profis? Germ und Dreamy sind semi-professionelle E-Sportler aus Singapur, die sich über Counter-Strike: Global Offensive kennengelernt haben. Germ spielte später beim Team Resurgence in Turnieren um Preisgelder.

dReamy, der Wettschulden bei Germ gehabt haben soll, habe seinem Freund angeboten, ein Match absichtlich zu verlieren. Er habe Geld von seinem Bruder bekommen und als Wetteinsatz setzen können.

Das soll auch funktioniert und Gewinn abgeworfen haben. Der Betrug wurde jedoch bemerkt und Valorant-Macher Riot alarmiert, die 2021 selbst Nachforschungen anstellten.

Das Ergebnis waren jeweils 3 Jahre Sperren für dReamy und Germ sowie zwischen 6 und 12 Monate Sperre für die anderen Mitglieder des Teams, die vom Betrug gewusst, aber nichts gesagt haben sollen.

Valorant ist ein beliebter Shooter und kann seit seinem Release sogar Fans von CS:GO anlocken. Die eigene Hymne zum wichtigsten Turnier kommt ausgesprochen gut an:

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Valorant feiert mit Hymne das wichtigste Turnier des Shooters – Fans loben das irre Musikvideo

Profi gibt Betrug zu – Bis zu 5 Jahre Haft für „Korruption“

Der Fall landete schließlich vor Gericht in Singapur, wo eine Strafe für die beiden Ex-Profis wegen Glücksspiel und Korruption. Am 5. Januar 2022 bekannte sich Tan der Anklage schuldig.

In Singapur stehen laut The Straits Times auf diese Vergehen Strafen von bis zu 5 Jahren Haft, 100.000 $ Strafzahlung oder beides. Der zuständige Richter soll aber angeblich prüfen, ob sich eine Strafe auf Bewährung ermöglichen lässt, da ein Korruptions-Fall mit so jungen Beteiligten äußerst selten sei.

Das Urteil steht aktuell noch aus. Die Strafen gegen die restlichen Team-Mitglieder seitens Riot sind mittlerweile ausgelaufen und einige der Spieler versuchen sich in anderen Teams als Profi.

Riot selbst hat derweil einen eigenen Rechtsstreit mit dem chinesischen Unternehmen NetEase. Der China-Gigant soll Valorant dreist kopiert haben:

Mobile-Shooter sieht exakt so aus wie Valorant, wird jetzt verklagt

Quelle(n):
  1. DualShockers

Spiel mit Gänsen ist grad auf Platz 3 der Steam-Charts, knackt über 500.000 Spieler – Überholt Lost Ark & PUBG

Das Spiel “Goose Goose Duck” entwickelt sich immer mehr zum Phänomen auf Steam. Nachdem es in den letzten Monaten an Fahrt aufnahm, erreichte es jetzt einen neuen Meilenstein.

Was ist das für ein Spiel? Goose Goose Duck erschien bereits 2021 und erinnert vom Prinzip her deutlich an den Überraschungs-Hit Among Us, ist aber kostenlos. Mitten im All treibt ihr euch auf einer Raumstation herum und wollt eure Mission erfolgreich absolvieren – nur, dass ihr in diesem Fall eine Crew von Gänsen seid.

Allerdings verstecken sich in euren Reihen auch Enten, die es zu enttarnen gilt, bevor es euren Gänsen an den Kragen geht. Hierzu ist eine gute Absprache untereinander nötig.

Das Spiel bietet dabei mehrere Maps, die auch Umgebungen abseits eines Raumschiffs bieten – etwa die “Ancient Sands”-Map in der Wüste. Zudem gibt es Features wie einen optionalen Proximity-Chat, verschiedene Spiel-Modi und Klassen von Vögeln.

So sieht das aus:

Video starten
Goose Goose Duck: Gameplay Trailer

Zahlen von Goose Goose Duck schießen nach oben

Das sagen die Zahlen: Zwar erschien Goose Goose Duck bereits 2021, so richtig Aufmerksamkeit zieht es aber seit Dezember 2022 auf sich. Da stiegen die Spielerzahlen plötzlich rapide an, die Bewertungen gestalten sich ebenfalls positiv.

Schon der November war mit ca. Spielern im Durchschnitt und ca. 52.000 im Peak ein Sprung gegenüber dem Oktober (1.613 im Durchschnitt / 6.069 im Peak), danach ging es weiter nach oben.

Im Dezember kam das Spiel auf 61.446 Spieler im Durchschnitt und schaffte es auf ganze 414.978 Spieler in der Spitze (via SteamCharts.com). Es landete auch in der Übersicht der “meistgespielten Spiele” 2022 von Steam.

Am Donnerstag, den 5. Januar erreichte das Spiel dann seinen bisherigen Höhepunkt: 563.293 gleichzeitige Spieler im Peak versuchten rauszufinden, wer Gans und wer Ente ist. Aktuell (5. Januar 2023, 19:00 Uhr) zählt Steam-Charts 343.543 aktive Spieler in Goose Goose Duck.

Damit schiebt es sich vor beliebte Spiele wie das MMORPG Lost Ark, das gerade erst Geschenke verteilte, oder das Battle Royale PUBG: Battlegrounds. Vor ihm stehen derzeit nur noch Dota 2 und CS:GO.

Was ist da los? Das Spiel macht gerade eine ähnliche Entwicklung wie Among Us durch, das ebenfalls schon lange erschienen war, bevor es quasi über Nacht zum Hit wurde. Der Peak von Among Us lag allerdings bei 438.524 Spielern – eine Zahl, die das Gänse-Spiel schon geknackt hat.

Der Analyst Daniel Ahmad verweist auf den asiatischen Markt:

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Korea und China stellen sich gerade als zentrale Märkte für das Spiel heraus, und vor allem der Spielerzuwachs in China war offenbar immens. So sorgte der Andrang chinesischer Spieler für Ausfälle der Server, was auch in Entwickler-Kommentaren auf Steam aufgegriffen wird (via Steam).

Sie wenden sich dort ebenfalls in chinesischer Sprache an die Spieler, entschuldige sich und stellen klar, dass man zwar mit Wachstum gerechnet habe, aber nicht in einem dermaßen großen Umfang. Nun suche man auch nach Partnern in China.

Was haltet ihr von dem Spiel? Habt ihr schonmal reingeschaut, oder ist das nichts für euch? Erzählt es uns in den Kommentaren.

Wusstet ihr, dass ihr auf Steam Sammelkarten bekommen könnt? Was dahinter steckt, erfahrt ihr hier.

Quelle(n):
  1. SteamCharts

Steam Sammelkarten bekommen und verkaufen – So geht’s

Vielleicht ist euch schon aufgefallen, dass ihr von manchen Spielen Sammelkarten auf Steam bekommen habt. Hier findet ihr einen Guide, worum es sich bei den Items überhaupt handelt und wie ihr sie „farmen“ oder verkaufen könnt.

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Wofür brauche ich Steam-Sammelkarten überhaupt? Dir Karten sind virtuelle Objekte, welche ihr in eurem Account ansammeln könnt, bis ihr ein Set vollständig habt. Jedoch könnt ihr mehr mit ihnen machen, als sie nur anzusehen.

Mit euren Sammelkarten-Sets könnt ihr sogenannte Abzeichen herstellen, welche euch wiederum weitere Belohnungen verschaffen. Denn durch die Abzeichen bekommt ihr XP, was euer Account-Level steigert, wodurch ihr wieder neue Sachen freischalten könnt.

Wo finde ich meine Steam-Sammelkarten?

Wenn ich nachsehen möchtet, welche Sammelkarten ihr mit eurem Account bereits erspielt habt, geht auf euren Profilnamen oben in der Leiste und dann auf „ABZEICHEN“.

Steam_Screenshot_Abzeichen
So findet ihr im Browser eure Steam Sammelkarten

Über den Steam Client funktioniert das ebenfalls über euren Spielernamen in der Leiste oben.

Ihr könnt alternativ auch über den Menüpunkt Inventar gehen und dort eure Gegenstände einsehen; darunter befinden sich auch die Sammelkarten. Klickt ihr auf ein Objekt, bekommt ihr wichtige Informationen zu eurer Karte angezeigt.

So sieht die Sammelkarten-Anzeige auf Steam aus

So könnt ihr Sammelkarten „farmen“

Wie bekomme ich bei Steam Sammelkarten? Um die virtuellen Bildchen zu bekommen, müsst ihr Spiele auf der Plattform zocken, die an der Sammelkarten-Aktion teilnehmen. Hin und wieder bekommt ihr im Spielverlauf Karten, welche in eurem Steam-Inventar auftauchen.

Es gibt jedoch auch Karten, die ihr nicht erspielen könnt, sondern die ihr über Booster-Packs oder den Communitymarkt holen müsst.

Die Anzahl an Karten, die ihr insgesamt pro Spiel bekommen könnt, variiert je nach Game.

Bei Naraka: Bladepoint gibt es zum Beispiel insgesamt 6 Karten, die ihr sammeln könnt

Woher weiß ich, welche Karten ich erspielen kann? Wenn ihr im Abzeichen-Menü auf Wie erhalte ich Karten? klickt, bekommt ihr eine Übersicht mit der Anzahl der:

  • Erhaltenen Kartenfunde durch Kauf
  • Gefundenen Karten

Dadurch könnt ihr sehen, wie viele Karten ihr euch noch in dem ausgewählten Game kostenlos erspielen könnt und wie viele ihr euch durch Handel holen müsst. Häufig beträgt die Anzahl der erzielbaren Karten die Hälfte der insgesamt verfügbaren Karten in einem Spiel.

So könnt ihr zum Beispiel in Naraka: Bladepoint 3 der insgesamt 6 verfügbaren Karten durch das Spielen des Games bekommen.

Was bedeutet „erhaltene Kartenfunde durch Kauf“? Das heißt nicht, dass ihr die entsprechenden Karten bereits besitzt, sondern nur, dass ihr mit dem Erwerb des Games nun die Möglichkeit habt, euch diese Karten zu erspielen.

In dem Fall sind das die 3 der insgesamt 6 Karten, die ihr euch in Naraka: Bladepoint kostenlos erspielt.

Welche Steam Spiele haben Sammelkarten? Steam hat hier eine Liste aller Spiele zusammengestellt, über die ihr Sammelkarten erhaltet. Über diesen Link kommt ihr direkt zur Auflistung.

Sammelkarten verkaufen oder in Edelsteine umwandeln

Wie kann ich Steam Sammelkarten verkaufen? Geht ihr über euer Inventar auf die Sammelkarten-Ansicht, findet ihr unten rechts die Option, eure Sammelkarte zu verkaufen. Ihr seht einen Graphen, der euch dabei helfen kann, einen geeigneten Preis zu finden.

Steam_Sammelkartenverkauf_Screenshot
Hier könnt ihr eintragen, wieviel ihr für eure Sammelkarte haben möchtet

Tragt euren Wunschbetrag ein, den ihr erhalten möchtet oder den Kaufpreis. Der entsprechend andere Betrag wird automatisch an eure Angaben angepasst. Nachdem ihr den Bedingungen des Steam-Nutzungsvertrags zugestimmt habt, könnt ihr eure Sammelkarte zum Kauf anbieten.

Was kann ich sonst mit den Steam Sammelkarten machen? Wenn ihr eine Sammelkarte nicht länger haben möchtet, könnt ihr diese auch in Edelsteine umwandeln. Edelsteine stellen eine virtuelle Währung auf der Spieleplattform dar und können erneut weiter verkauft oder eingetauscht werden.

Was kann ich mit Steam Edelsteinen machen? Ihr könnt die Edelsteine unter anderem für Booster-Packs ausgeben, mit denen ihr wiederum eurer Kontingent an Sammelkarten erweitern könnt. Pro Booster-Pack erhaltet ihr 3 zufällige Sammelkarten zu einem ausgewählten Spiel.

Dazu geht ihr im Abzeichen-Menü oben rechts auf Booster-Pack-Herstellung. Dort findet ihr eine Übersicht darüber, wie viele Edelsteine es kostet, ein Booster-Pack zu einem bestimmten Spiel zu erhalten.

Hier findet ihr noch einen Guide, mit dem ihr auf Steam sehen könnt, wie lange ihr schon befreundet seid.

Twitch: Deutscher Casino-Streamer will dazugehören – Holt sich Absage und Spott der Kollegen ab

Am 2. Januar starteten einige deutsche Twitch-Streamer, unter anderem im Umfeld von League of Legends, ein Projekt: Sie wollten befreundeten Streamers aushelfen und Streams übernehmen, um dem Burnout vorzubeugen. Man witzelte und scherzte auf Twitter. Da wollte der Casino-Streamer Kevin „Orangemorange“ Bongers nicht fehlen, aber das fand dann keiner mehr so richtig witzig.

Was war das für eine Aktion? Die Twitch-Streamerin Freiraumreh schlug am 2. Januar vor, eine „Stream-Vertretung“ einzuführen. 2022 hätten viele deutsche Twitch-Streamer öffentlich über Burnout und Depression gesprochen.

Sie und der LoL-Streamer JustJohnny boten an, mal eine Vertretung für die Streamer zu übernehmen, mit denen man beidseitig über Twitter befreundet ist.

Man würde dann auf dem Kanal von Streamern spielen, damit die sich ausruhen können, aber trotzdem ihre zahlenden Abonnenten, die Subs, behalten.

Denn das ist die Zwickmühle auf Twitch: Es besteht die Angst, dass, sobald man sich Urlaub gönnt, die Subs verschwinden und damit die Existenzgrundlage einbricht. Das führt dazu, dass sich Streamer eben keinen Urlaub gönnen, selbst streamen, wenn sie krank sind. Auch am Wochenende und an Feiertagen streamen und dabei extrem viele Stunden abreißen.

Diese “Selbstausbeutung” von Twitch-Streamern bis in den Burnout ist schon seit vielen Jahren ein Problem auf Twitch. Große US-Streamer nehmen es daher gerne an, wenn sie YouTube mit viel Geld von Twitch weglockt, denn dort gibt es die Hatz nach den Abos nicht.

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Deutsche Streamer scherzen miteinander auf Twitch

Wie lief das dann? Man witzelt: Der LoL-Streamer und E-Sportler Daniel “Broeki” Broekmann reichte die Idee ein: Das wäre super. Wenn er mal eine Woche frei mache, könnten die anderen ja locker eine Woche lang durchstreamen und einen Subathon veranstalten. So 10.000 mehr Subs (also etwa 25.000 €) wären für ihn da sicher drin. Zum Dank würde er auch zum Abendessen einladen.

Der Strategie-Nerd Maurice Weber schlug vor, JustJohnny könne ja mal Total War spielen und er werde dafür die LoL-Community damit foltern, wie er LoL und Teamfight Tactics auf niedrigstem Niveau zeige.  

Maurice Weber Twitch als König Titel
Zeigt vor allem Strategie auf Twitch: Maurice Weber.

Wer bekam dann eine Abfuhr? Der Casino-Streamer Orangemorange, berühmt für seinen gamescom-Becherwurf, wollte bei der Diskussion mitmachen und auch einen coolen Spruch reißen.

Er fragte die Streamer, ob die nicht mal für ihn 2 bis 3 Stunden am Glücksspiel-Automaten zocken möchten.

Von der Streamerin Freiraumreh gab es sofort eine Abfuhr. „Der Tag, an dem wir Mutuals werden, ist der Tag, an dem sich Greta einen Privatjet kauft”, sagte sie ihm freundlich. Sie macht damit deutlich, dass das Angebot, Twitch-Streams zu übernehmen, nicht für jeden gilt, sondern nur für ausgewählte Streamer, die zur eigenen Bubble gehören.

https://twitter.com/freiraumreh/status/1610667486554345472

Der LoL-Streamer JustJohnny machte Orangemorange zumindest einen Gegenvorschlag: „Ich nehm mir gern zwei Stunden Zeit, um über Glücksspielsucht, Vorbildfunktion und Gier aufzuklären. Wahrscheinlich bleibt sogar noch Zeit für einen Exkurs über den Glücksspielstaatsvertrag und über den Existenzverlust durch Spielschulden. Schickste Streamkey?“

Da war orangemorange dann doch wieder raus.

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Das steckt dahinter: Das zeigt jetzt auf amüsantes Art ein durchaus ernstes Thema: Glücksspiel-Streamer werden nicht nur von der Industrie kritisch gesehen und gelten als „nicht brand-safe“, auch andere Twitch-Streamer hinterfragen sie kritisch.

Genau das hat in Deutschland zu der Prügelei auf der gamescom und in den USA zum Verbot des Online-Casinos „Stake“ auf Twitch geführt: Stake wurde erst von Twitch verboten, nachdem einige der größten Streamer auf Twitch wie Mizkif und Pokimane damit gedroht hatten, zu streiken.

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Gerade der Verweis von JustJohnny auf den Staatsvertrag macht zudem deutlich, dass sich Glücksspiel rechtlich in einer schwierigen Zone abspielt.

So geben die Casino-Streamer „Malta“ als Wohnort an, obwohl sie für ein deutsches Publikum streamen.

Es gab bereits Konflikte, dass sie gar nicht in Malta wohnen, sondern sich ins Steuerparadies Madeira aufgemacht hätten. Aber die Diskussion unterband einer der Casino-Streamer mit der Androhung einer Klage:

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WoW-Spieler entdecken eine geheime Insel und finden einen versteckten Boss

Die Dracheninseln in WoW: Dragonflight stecken voller Geheimnisse. Ein Spieler hat nahe der Küste des Azurblauen Gebirges eine geheime Insel entdeckt, die nur an manchen Tagen sichtbar ist. Dort findet ihr jede Menge Krabben und es gibt sogar einen geheimen Boss.

Was ist passiert? Es nun schon etwas Zeit vergangen, seitdem die Spieler zum ersten Mal in Richtung Dracheninseln aufgebrochen sind. Mittlerweile haben die Helden der Allianz und der Horde den Aspekten dabei geholfen, ihre alte Heimat zurückzuerobern und die mächtigsten von ihnen haben Raszageth bezwungen.

Der perfekte Zeitpunkt also, um zu schauen, welche Geheimnisse die Dracheninseln sonst noch so zu bieten haben. Einige Spieler haben weit ab der Landmasse der Dracheninseln nun eine kleine Insel entdeckt, die nur bei gutem Wetter sichtbar ist.

Während man in früheren Erweiterungen solche abgelegenen Orte nur mit viel Mühe, oder einem Griff in die Trickkiste erreichen konnte, geht es in Dragonflight ganz einfach: Dem Drachenreiten sei Dank!

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Was findet man auf der Insel? Die kleine Insel mit dem englischen Namen “Lev’al Rock Isle” ist nicht viel mehr als eine Ansammlung von kargen Felsen im weiten Ozean. Dort gibt es auf den ersten Blick nicht viel zu entdecken, wenn man von den Krabben einmal absieht.

Die Insel wirkt nicht grade einladend, denn sie ist mit Drachenknochen übersät und wirkt auch sonst eher unwirtlich. Beim genauen Hinsehen findet ihr die Gebeine anderer Abenteurer, sowie die letzten Mahlzeiten der Inselbewohner.

Apropos Inselbewohner: Die Krabben haben von Blizzard übrigens ein einzigartiges Modell spendiert bekommen. Ähnlich wie Einsiedlerkrebse in der echten Welt haben es sich die Bewohner der “Lev’al Rock Isle” nämlich in den Gebeinen der verstorbenen Drachen gemütlich gemacht.

Wir haben euch gefragt, welche M+ Dungeons euch in Season 1 von Dragonflight am besten gefallen. Das Ergebnis der Umfrage seht ihr hier im Video:

Video starten
WoW Dragonflight: Alle Dungeons von Season 1 im Ranking 

Kleine Geheimnisse und versteckte Orte machen die Welt lebendig

Ist die Insel Teil eines Achievements? Nein, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine Verbindung zwischen der neu entdeckten Insel und einem Achievement aus Dragonflight. Die Community konnte auch keine Anhaltspunkte dafür finden, dass die Insel und ihre Bewohner Teil eines größeren Geheimnisses sind.

Zwar haben die Bewohner der Insel mit der Krabbe “Crustoteo” einen klaren Anführer, doch selbst dieser “Boss” lässt kaum nennenswerte Gegenstände fallen. Neben “grauen” Items, über die sich nur die Händler freuen, kann er immerhin auch Items von “grüner” Qualität fallen lassen.

Trotzdem freut sich die Community über die Entdeckung. Kleine Geheimnisse und Easter Eggs wie dieses machen die große MMORPG-Welt überhaupt erst lebendig.

Es ist aber auch nicht ausgeschlossen, dass Blizzard die Insel und ihre Bewohner in Zukunft noch für etwas Größeres verwenden wird.

https://www.youtube.com/watch?v=7lTo9sQj9hs

Wo findet man die Insel? Ihr wollt die Insel selbst einmal erkunden? Kein Problem! Begebt euch ins Azurblaue Gebirge. Bei den Koordinaten 24.4, 70.8 findet ihr eine Siedlung der Tuskarr.

Schwingt euch hier mit eurem Drachen in die Lüfte und fliegt weiter in Richtung Süd-Westen. Nach kurzer Zeit solltet ihr “Lev’al Rock Isle” am Horizont erkennen können.

Jetzt ist eure Meinung gefragt! Was haltet ihr von diesen kleinen Geheimnissen? Sind sie überflüssig und nur einen Besuch wert, wenn es auch eine Belohnung gibt? Oder haben sie auch abseits von handfesten Belohnungen einen Mehrwert? Habt ihr vielleicht einen geheimen Lieblingsort? Verratet es uns in den Kommentaren!

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