Destiny-Entwickler Bungie schützt Marke „Matter“ – Was könnte es sein?

Bungie, das Entwickler-Studio hinter Destiny 2, hat sich den Markennamen „Matter“ schützen lassen. Handelt es sich dabei um das nächste große Projekt der Destiny-Macher?

Wie nun bekannt wurde, hat Bungie am 28. September 2018 überraschend einen Antrag zur Sicherung des Marken-Namens „Matter“ bei der europäischen Behörde für geistiges Eigentum eingereicht. Was könnte dieses „Matter“ sein?

Matter – Das ist bisher bekannt

Noch ist kaum etwas zu der neuen Marke bekannt. Von Bungie selbst liegt aktuell keine Stellungnahme vor.

Details des Antrags lassen jedoch darauf schließen, dass es sich um eine Spiele-Marke handelt. Denn der Antrag wurde unter den Kategorien 9 und 41 gelistet – also Computerspiel-Software (computer game software) und Online-Unterhaltungsdienste (online entertainment services).

Bungie Matter KategorienLogo und Name verraten keine Details: Auch das dazugehörige Logo liefert wenig Aufschluss über das neue Projekt. Dieses zeigt den Schriftzug Matter mit bunten Farbsprühern im Hintergrund.

Der Name selbst – also Materie oder Masse – könnten in Anbetracht Bungies bisheriger Titel zumindest vage auf ein SciFi-Setting deuten.

Matter – eine alte, neue Marke?

Während es also keinerlei offizielle Details zu Matter gibt, wird bereits kräftig darüber spekuliert, was es mit Matter auf sich haben könnte.

War schon mal angemeldet: Wie die Seite PCGamesN weiß, wurde die Marke „Matter“ bereits einmal von Microsoft in 2012 geschützt. Diesen Schutz gab Microsoft aber 2013 auf.

Manche vermuten nun, Bungie könnte schon 2012 überlegt haben, Matter umzusetzen – damals allerdings noch mit Microsoft, bevor man sich dann gegen diese Idee entschied.

Ist Matter das nächste große Projekt von Bungie?

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Neue IP mit NetEase? Dass es sich hierbei um eine neue Erweiterung für Destiny 2 handeln könnte, ist eher unwahrscheinlich. Zahlreiche Fans und Vertreter der Gaming-Presse gehen davon aus, dass es sich dabei um eine komplett neue IP handelt, die im Rahmen der Kooperation mit dem chinesischen Konzern NetEase entwickelt werden soll – möglicherweise als Free-to-Play-Titel und als Game as a Service.

Denn im Juni 2018 gab das Studio Bungie überraschend bekannt, dass man sich in einer neuen Partnerschaft mit dem chinesischen Konzern NetEase zusammenschließt. Man will ein neues Spiele-Franchise und neue Online-Welten entwickeln, die nichts mit Destiny zu tun haben. Bungie hat in diesem Zuge ein Investment von 100 Millionen Dollar von NetEase erhalten, um die Pläne umzusetzen.

Bei Matter könnte es sich also um einen Projekt-Namen oder einen vorläufigen Arbeitstitel für den nächsten großen Titel aus dem Hause Bungie handeln. Zum aktuellen Zeitpunkt sind das alles jedoch lediglich Spekulationen.Destiny-Koenig-Concept

Besonders spannend: NetEase ist im Februar 2018 ebenfalls mit der Firma hinter der SpatialOS-Technologie eine Partnerschaft eingegangen. Bei SpatialOS handelt es sich um eine Art „Wundertechnik“, mit der Entwickler riesige lebendige Online-Welten erschaffen können, in denen Tausende von Spielern und NPCs miteinander interagieren.

Der Erfinder dieser Technik träumt davon, lebendige Online-Welten zu erschaffen. Er hat explizit gesagt, dass es sein größter Traum sei, Destiny zu einem riesigen, lebendigen Universum zu machen.

Da NetEase offenbar große Ambitionen im Bereich „lebendige Welt“ und „Online-Spiel“ hat, wäre es also durchaus denkbar, dass diese neue Technologie unter Umständen bereits bei Matter eingesetzt werden könnte.

Was denkt Ihr? Was wird das neue „Matter“? Ein neuer MMO-Shooter mit einer riesigen lebendigen Welt? Oder vielleicht ein Mobile Game für den chinesischen Markt? 

Autor(in)
Quelle(n): GamingBoltEurogamerpcgamesn
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