In Baldur’s Gate 3 ist fast egal, welches Volk ihr spielt und das kann ein Problem sein

Bald erscheint mit Baldur’s Gate 3 ein neues Rollenspiel, in dem ihr euch euren eigenen Charakter erstellen und gestalten könnt. Entwickler Larian lässt euch dabei viel Freiheit, nutzt aber eine Regel, die Fans von Dungeons & Dragons problematisch finden.

Warum ist die Volks-Wahl „fast“ egal?

  • Euch stehen in Baldur’s Gate 3 neben den 12 Klassen auch 11 Völker aus Dungeons & Dragons zur Verfügung.
  • Früher hatten alle Völker in D&D besondere Fähigkeiten und zusätzlich bestimmte Boni auf Attribute, teilweise sogar einen Malus.
  • Mit einer offiziellen Zusatzregel fallen diese Boni weg. Stattdessen wählt ihr sie selbst.

Warum kann das ein Problem werden? Durch die volksspezifischen Eigenschaften haben sich früher klassische Archetypen ergeben. Zwergen waren dedizierte Paladine oder Kleriker, Elfen oft Magier oder Druiden.

Entsprechende Boni auf Intelligenz, Charisma oder Willenskraft zusammen mit besonderen Fähigkeiten wie Rettungswürfe gegen Effekte, Dunkelsicht oder sogar vom Volk verliehene Zauber, sorgten für eine gewisse Harmonie zwischen Klasse und Volk.

Jetzt könnt ihr aber in Baldur’s Gate 3 frei entscheiden, auf welches Attribut ihr einen Bonus bekommt, wie ein Screenshot verrät (via PCGamesN). Ihr erhaltet dabei +2 auf ein Attribut, +1 auf ein weiteres. Dadurch werden Klassen wie Halblings-Barbaren oder Halbork-Schurken plötzlich ohne Nachteile „spielbar.“

Insbesondere der Volks-Bonus Glück der Halblinge, durch den ihr kaum kritische Fehlschläge haben könnt, ist für Klassen wie Barbaren enorm stark. Vorher sorgten die Attributs-Boni und Mali dafür, dass Halblings-Barbaren nicht wirklich nützlich waren.

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Baldur’s Gate 3: Der Release Teaser zum neuen Rollenspiel für PS5 und Steam

Völker-Regel aus einem Zusatz-Band sorgte schon früher für Ärger

Das Problem dabei ist, dass die Boni bestimmter Völker so gewählt sind, dass gewisse Klassen für sie unattraktiv werden, weil sie sonst zu stark wären. Man müsste auf Stärke verzichten, zugunsten anderer Talente. Das ist jetzt nicht mehr der Fall.

Wie der YouTuber Old Man McLoyf an einem Beispiel erklärt, gibt es ein Schildkröten-Volk, das eine absurd hohe natürliche Panzerung hat (via YouTube). Das wäre spannend für Magier, die keine Rüstung tragen. Das Volk hat aber inhärent einen Bonus auf Stärke und Konstitution – beides brauchen Magier nur bedingt.

Jetzt könnte das Volk leicht mit Intelligenz und Weisheit gespielt werden, wird zum perfekten Magier und ihr habt so einen „broken build.“ Etwas, zu dem euch Baldur’s Gate 3 ohnehin schon etliche Mittel an die Hand gibt.

Die Regel ist eigentlich optional und stammt aus dem Zusatz-Band „Tashas Kessel mit Allem.“ Mittlerweile wurde die Regel aber offiziell übernommen, auch von Larian, um maximale Freiheit zu gewähren.

Dass dies das Ziel ist, zeigten die Entwickler schon mit den frei anpassbaren Genitalien und den vielen Romanzen-Optionen. Hier hat die Entscheidung aber durchaus einen Einfluss auf das Spielgeschehen, da ihr euch viele Situationen deutlich leichter machen könnt.

Unter D&D-Fans war die optionale Regel damals schon umstritten, allein, weil sie die Fantasie und Vorstellung, die man als Spieler von den Völkern hat, brechen kann. Für euch heißt das zumindest: wenn ihr nun einen Gnom-Krieger oder einen Elfen-Hexenmeister spielen wollt, steht euch nichts im Weg, außer vielleicht das begrenzte Level:

Warum ihr in Baldur’s Gate 3 nur bis Level 12 spielen dürft und warum das gut ist

Diablo 4 hat kein Endgame? Spieler erklären, was viele falsch machen: „Behandle es wie Diablo 2“

Diablo 4 muss immer wieder mit der Kritik kämpfen, dass Spielern im Endgame zu langweilig wird. Nun erklären einige Fans früherer Teile, dass das an der Erwartung liegen könnte: wer einen Fortschritt wie bei Diablo 3 erwartet, der beiße sich an der falschen Stelle fest.

Das ist die Kritik am Endgame:

  • Obwohl Diablo 4 mehrere Endgame-Aktivitäten bietet, langweilen sich vor allem Vielspieler grob ab Stufe 80.
  • Sie kritisieren, dass es nicht genügend Abwechslung gebe: wer wirklich vorankommen will, müsse Alptraum-Dungeons erledigen.
  • Zugleich sei es aber schon etwa ab Level 70 fast unmöglich, noch Verbesserungen zu kriegen. Die höchsten Item-Stufen können hier schon erlangt werden.

Das sagen Spieler: Auf Reddit und anderen Plattformen macht das Thema immer wieder die Runde. Dort treffen allerdings häufig verhärtete Fronten aufeinander, selten gibt es einigermaßen sachliche Erklärungen, wie das Endgame auch Vielspielern noch Spaß macht.

In mehreren Threads ist nun ein weiterer Hinweis aufgekommen von Fans, die Diablo offenbar schon deutlich länger spielen. Dort raten die Spieler: rast nicht bis Stufe 100. Da ist das Spiel zu Ende, das Endgame fängt schon viel früher an:

Zu viele Leute erwarten ein Diablo 3, wo du schnell auf die Maximalstufe kommst und das Endgame bis dahin nicht wirklich beginnt. Das ist das komplette Gegenteil von dem, was sie jetzt in Diablo 4 machen. Dein Charakter ist nahezu fertig mit 75 und vollständig fertig mit 100.

Man solle Diablo 4 eher wie Diablo 2 behandeln. Dort sei 99 das Maximal-Level gewesen, weiter sei es einfach nicht gegangen. Dann sei der Charakter fertig und man könne entweder seinen Build noch aufpolieren, oder mache etwas anderes.

Mit Season 1 sollte der Spielspaß zurückkehren, aber es gibt immer noch Kritiker:

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Diablo 4: Der offizielle Ankündigungs-Trailer zu Season 1

„Ab einem gewissen Punkt ist dein Charakter fertig“

Selbst Kritiker stimmen häufig zu, dass Diablo 4 bis Stufe 75 durchaus Spaß mache und erst ab da zäh werde. Das sei aber genau der Punkt, wie einige nun erklären: sie hätten selbst in Diablo 2 nie bis zum Ende gespielt und werden das auch in Diablo 4 nicht tun.

Das eigentliche Endgame starte schon ab Level 50. Ab hier eröffnen sich etliche neue Möglichkeiten, die dazu beitragen, den Charakter „vollständig“ werden zu lassen:

Einige Nutzer meinen sogar, dass hier schlicht eine unglückliche Wahl der Bezeichnungen passiert sei. Wäre Level 50 die Maximalstufe gewesen mit 200 Paragon obendrauf, hätte das die meisten Beschwerden direkt erstickt – obwohl es jetzt nicht wirklich anders sei.

Andere Nutzer meinen, dass dieses System so für sie gar kein Problem sei. Wenn sie fertig sind mit einem Charakter, nehmen sie sich den nächsten vor oder probieren sich an den verschiedenen Builds aus.

Blizzard selbst schraubt am Endgame immer wieder herum. Die Alptraum-Dungeons wurden schon vollständig überholt und mit Patch 1.1.1 sollen weitere Mechaniken angepasst werden. Der Patch erscheint am 8. August.

Dazu kommen die Seasons alle 3 Monate, in denen Spieler mit frischen Charakteren neue Storys und Mechaniken erkunden können. Allein zu Season 1 wurden in der ersten Woche über 7 Millionen neue Charaktere erstellt.

Die zuletzt angekündigten Änderungen kamen zumindest außerhalb von Reddit bereits gut an:

Über 47.000 Fans schauen zu, wie Blizzard Diablo 4 besser macht, loben die Änderungen direkt live

Quelle(n):
  1. Diablo auf Twitter

Warum ihr in Baldur’s Gate 3 nur bis Level 12 spielen dürft und warum das gut ist

Bald erscheint mit Baldur’s Gate 3 eines der am meisten erwarteten Spiele auf Steam, das großen Erwartungen gerecht werden muss. Nur eine Sache verwundert einige Fans: das Level-Cap liegt bei 12. MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus ist begeisterter Dungeons-&-Dragons-Spieler und erklärt, warum das so sein muss.

Das ist die Maximalstufe in Baldur’s Gate 3:

  • Ihr könnt in Baldur’s Gate 3 bis zu Stufe 12 erreichen. Ursprünglich war sogar nur Level 10 geplant.
  • Das Level ist an den Charakter gebunden, also unabhängig davon, welche oder wie viele der 12 verfügbaren Klassen ihr spielt.
  • Im Vergleich zu anderen Rollenspielen ist das wenig. Sogar die Vorlage D&D und die Pathfinder-Spiele bieten 20 Level oder mehr.

Warum wurde genau Stufe 12 gewählt? In Dungeons & Dragons bekommt ihr auf verschiedenen Stufen neue Boni. An einigen „Breaking Points“ passiert dabei mehr als an anderen. Level 12 ist einer davon.

Hier erhaltet ihr zum dritten Mal die Möglichkeit, eure Attributswerte zu erhöhen oder ein Talent auszuwählen. Dadurch wird euer Charakter signifikant stärker, je nachdem, wie gut ihr zuvor geplant habt.

Ein weiterer und für die meisten Klassen wichtigerer Breaking Point liegt bei Stufe 13:

  • der Übungs-Bonus erhöht sich von 4 auf 5
  • die meisten Zauber-Klassen erlernen den ersten Zauber auf Rang 7
  • Schurken erhalten einen weiteren Würfel für ihre hinterhältigen Angriffe
  • einige Archetypen/Subklassen erhalten neue Fähigkeiten

Entwickler Larian hat sich zwar offiziell nicht dazu geäußert, aber als D&D-Spieler weiß ich: ab Stufe 13 geht es nur noch darum, so richtig stark zu werden. Und auch, wenn es etwas enttäuschend sein mag: für das Spiel ist die Grenze bei 12 vermutlich sinnvoll.

Für die interessantesten Szenen im Spiel braucht ihr gar keine hohe Stufe:

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Macher von Baldur’s Gate 3 zeigen intime Liebes-Szene mit einem Bären und werden direkt gebannt

Ihr seid nur Helden, keine Götter

Der vermutlich wichtigste Grund für das Level-Cap sind die verfügbaren Zauber. Larian hält sich recht streng an die Vorgaben aus dem Regelwerk und bereits Rang-7-Zauber können absurd stark sein.

Barden etwa erhalten hier den „Traum des Blauen Schleiers“, durch den die ganze Gruppe in eine andere Realitätsebene wechseln kann, insofern eine Verbindung dorthin besteht. Ohne zu spoilern: wer das Intro kennt, weiß, dass das ein großes Problem für die Story wäre. Noch übler wären Zauber auf Rang 9, die ab Level 17 verfügbar sind. Hier gibt es Dinge wie:

  • Machtwort Tod: Tötet ein Ziel mit weniger als 100 Lebenspunkten, ohne eine echte Möglichkeit, dass dieses sich wehren kann.
  • Wunsch: Tut ziemlich genau das, was der Name sagt, nämlich einen Wunsch erfüllen. Der mächtigste Zauber im Spiel.
  • Mächtige Festung (eigentlich Stufe 8): Erschafft eine Burg mit Mauern, Geschützen, einem Herrenhaus, Räumen für die Gruppe, Dienern und genügend Essen für ein Neun-Gänge-Bankett für 100 Leute täglich. Klingt nicht „mächtig“, wäre aber im Spiel absurd.
  • über 400 Zauber sind sogar noch unbekannt

Dazu kommt, dass ihr euch in Baldur’s Gate 3 quasi eigene Klassen zusammenbauen könnt, indem ihr mehrere Klassen verbindet. Das ist schon in D&D eine beliebte Strategie, die aber vor allem bei Experten zu viel zu starken Charakteren führen kann. Kurz gesagt: ab Stufe 12 seid ihr keine legendären Helden mehr, sondern werdet zu Halbgöttern.

Wer es richtig anstellt, findet Kombinationen, die schlicht unfair sind. Das gab es schon im Pen and Paper, wo es allerdings nur langsam „rausgepatcht“ werden konnte. Damit es hier nicht zu „game breaking“-Bugs kommt, hätte Larian vermutlich noch mehrere Jahre lang weiterentwickeln müssen. Möglich ist aber, dass DLCs das Level noch erhöhen.

Selbst, wenn ich persönlich sehr gerne gesehen hätte, wie „Wunsch“ regelgetreu in einem Videospiel funktioniert, klappen solche Dinge eben nur dann richtig, wenn man sie mit dem Meister besprechen kann und nicht mit einem festen Code. Und Level 12 reicht sicherlich auch so für genügend Spielstunden:

17.000 alternative Enden: Neues Rollenspiel-Epos auf Steam möchte offenbar „Wiederspielbarkeit“ neu definieren

23-Jährige kämpft sich mit 7-Tage-Stream in die Twitch-Charts – Ist so kaputt, dass sie von verbotenen Dingen träumt

Antonia „Reved“ Staab (23) streamt aktuell 7 Tage am Stück auf Twitch – auch im Schlaf. Sie berichtet von ihrem Traum, wo sie Koks gezogen hat und aus ihrem Haus herausgeworfen worden ist.

Wer ist das? Reved, oder auch bekannt als Toni, ist eine deutsche Streamerin und Content Creatorin, die sich in den letzten Jahren in der Gaming-Community einen Namen gemacht hat. Mit ihrem charmanten Auftreten und ihrer Begeisterung für Videospiele hat sie eine große Fangemeinde um sich versammelt.

Auf Plattformen wie Twitch, YouTube und TikTok teilt sie ihre Streaming-Erlebnisse und unterhält ihre Zuschauer mit lustigen und spannenden Inhalten. Von Gaming, Reactions und IRL-Streams bis hin zu Quiz-Shows und Musik-Streams – es ist für jeden etwas dabei und genau das ist eines ihrer Erfolgsgeheimnisse.

Mehr über die Streamerin Reved könnt ihr in diesem Video erfahren:

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Ob auf Madeira oder am Mischpult – Das sind 5 der größten deutschen Twitch-Streamerinnen

Mehrere tausend Menschen schauten ihr beim Schlafen zu

Was hat es mit dem 7-Tage-Stream auf sich? 2021 streamte Reved 341 Stunden am Stück, sprich 14 Tage lang. Damit brach sie ihre eigenen Rekorde – 75.000 Menschen sahen ihr dabei zu. Durch diesen Erfolg war sie noch mehr angespornt und nahm sich vor, jedes Jahr einmal 7 Tage am Stück zu streamen.

Im Jahr 2022 hielt sie dann ihren ersten offiziellen 7 Tage Stream ab. Dort baute sie Lego-Modelle auf, moderierte Quiz-Shows, reactete auf andere Videos und Creator, kochte, hat sich ein Tattoo stechen lassen, machte Sport, spielte Videospiele – und schlief vor der Kamera.

Auch dieses Jahr findet wieder ein 7-Tage-Stream statt. Gestartet ist dieser am 28.07.2023. Was dort alles schon passiert ist und noch passieren wird, findet ihr auf einer extra erstellten Homepage von ihr: Zeitplan 7-Tage-Stream von Reved

Was passierte in dem aktuellen 7-Tage-Stream? Der Clou dieses besonderen Livestreams besteht darin, dass die Streamerin sogar ihren Schlaf öffentlich zur Schau stellt. In einem extra eingerichteten Schlafbereich, der Teil ihres Streaming-Raums ist, legte sie eine Matratze auf und ließ die Kameras laufen, während sie die Nacht durchschlief.

Am 30.07.2023 gegen 7 Uhr morgens, offenbarte Reved in einem Halbschlafzustand eine kuriose Äußerung. Sie erzählte ihren Zuschauern, dass sie im Traum Kokain konsumiert hätte – eine Erfahrung, die sie in der Realität noch nie gemacht hat. Dieses kuriose Statement sorgte für Aufsehen und wurde bei vielen auf die Startseite von TikTok gespült.

Ich musste gerade im Schlaf Koks ziehen. Ich habe noch nie Koks gezogen. Ich habe mit beiden Nasenlöchern Koks gezogen. Voll kacke! Und dann musste ich zu Penny einkaufen gehen. Und dann war da ein Aufstand … und alle Leute wollten mich aus meinem alten Haus rauswerfen.

Den vollständigen Clip könnt ihr hier sehen:

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Was bedeutet das für Reveds Zuschauerzahlen? Trotz dieser skurrilen Situation erfreut sich Reved weiterhin wachsender Beliebtheit. Mit ihrem außergewöhnlichen 7-Tage-Stream hat sie nicht nur ihre treuen Fans begeistert, sondern auch neue Zuschauer angezogen.

Ihre Zuschauerzahlen stiegen rasant an, und es gelang ihr, auf Platz 3 der deutschen Twitch-Charts zu springen. Damit überholt sie aktuell sogar bekannte Größen wie MontanaBlack88 und Gronkh (via Sullygnome).

Reveds unkonventioneller Ansatz, ihren Schlaf öffentlich zu streamen, mag zwar polarisieren, doch ihre aufrichtige Art und ihre Begeisterung für Gaming machen sie zu einer faszinierenden und vielseitigen Persönlichkeit. Sie zeigt damit, dass die Gaming-Community auch Platz für unkonventionelle Ideen hat.

Einen weiteren Artikel über einen Streamer, der mehrere Tage streamt, findet ihr hier: Fans überreden kleinen Twitch-Streamer zu irrem Projekt, um ihn zu unterstützen – Ist jetzt seit 26 Tagen live

Quelle(n):
  1. Reved auf Twitch

CS:GO – In Köln steht das Top-Team vor der Blamage, da rastet ein Profi aus und brüllt eine Beleidigung

In Köln findet gerade das E-Sport-Turnier IEM Cologne 2023 in Counter-Strike: Global Offensive (CS:GO) statt. Das nominell stärkste Team, Heroic, hatte eigentlich ein leichtes Match gegen ein Team aus der Mongolei. Aber das drohte den Favoriten zu entgleisen, daher kam es zu „psychologischer Kriegsführung“.

Das war die Situation:

  • Das norwegische Team Heroic spielt mit 5 Dänen und ist eine gut geölte Maschine. Der Kern des Teams ist seit 2020 zusammen, sie stehen seit 36 Tagen auf Platz 1 der Weltrangliste.
  • Sie traten in Köln am 28. Juli in einem Best-of-Three gegen “TheMongolZ” an, ein Team, das in Ulanbaatar sitzt, der Hauptstadt der Mongolei. In der Weltrangliste stehen sie auf Platz 41
  • Was eigentlich wie ein ganz klares Ding für Heroic aussah, wackelte kräftig, nachdem die Außenseiter die erste Map 16-11 gewonnen hatten.

Counterstrike ist im Aufschwung, seit CS2 angekündigt wurde:

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Counter-Strike 2 läutet eine neue Ära ein – Die wichtigsten Änderungen im Video

Profi brüllt Gegner an und beledigt sie als „Fucking Noobs“

Was war der Ausraster? Als Heroic auf der 2. Map mit 4-1 vorne lag, brüllte der Kapitän des CS:GO-Teams, Casper „cadiaN“ Møller aus vollem Hals: „Wohoo! Ihr Scheiß-Noobs. Ihr Scheiß-Noobs.“

Der Ausraster scheint unproviziert erfolgt zu sein, da gingen wohl die Pferde mit dem 28-jährigen Dänen durch, der in seiner Karriere schon fast 600.000 $ mit CS:GO gewonnen hat.

Der Mann hat Puls:

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Das ist die Diskussion dazu: Wie die Webseite Dotesports ausführt ,sorgt der Ausraster für eine Diskussion in der Szene, weil es eben wie ein einseitiger Trash-Talk wirkte. Zudem haben die Spieler aus der Mongolei nichts getan, um das zu rechtfertigen, außer das sie es wagten, eine Map gegen die Favoriten zu gewinnen.

Spielers sagen: Es ist okay, wenn beide Seiten Trashtalk machen, aber das sei jetzt von cadiaN ein bisschen drüber gewesen.

Viele nehmen den Dänen aber in Schutz und sagen, die Kritik sei übertrieben. Er werde überhaupt nur kritisiert, weil der Spieler als „Schurke“ in der Szene gelte und daher oft im Fadenkreuz stünde.

Ein Nutzer sagt sogar: Die Leute, die das kritisieren, seien Weicheier. Die sollten doch zu E-Sports von Riot Games gehen. Ein anderer sagt: Sowas sei „psychologische Kriegsführung und gehöre zum E-Sport dazu.“

Wie ging das aus? Die “psychologische Kriegsführung hatte Erfolg”:

  • Heroic gewann das Match noch mit 2-1. Das Team hat auch das nächste Spiel gewonnen und steht im Upper Bracket Final der Gruppe A. Sie sind ein Favorit, das Turnier und die Siegprämie von 400.000 $ zu gewinnen.
  • The MongolZ verloren das Match, verloren im Anschluss aus ein 2. Match gegen “GamerLegion” im Lower Bracket und sind mittlerweile ausgeschieden. Sie fliegen mit 10.000 $ Preisgeld wieder nach Hause.

Das sagt der Spieler: cadiaN entschuldigt sich sarkastisch auf Twitter: Ihm tue der Trash-Talk sehr leid. Er weiß ja, dass er der einzige Spieler ist, der immer noch seine Gegner anschreit.

Er werde versuchen, sich zu bessern.

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Das steckt dahinter: Auch wenn sich E-Sport in einigen Aspekten dem traditionellen Sport anpasst, wollen die Fans doch ihre “Eigenheiten” behalten. Man steht zwar schon auf Fairplay und verachtet Cheater. Aber Trashtalk ist für viele etwas, das zum E-Sport dazugehören sollte.

Was man hier außerdem sehen kann und was für Twitch-Zuschauer ungewöhnlich ist: CS:GO kann man tatsächlich auch spielen. Viele Twitch-Streamer betrieben es bisher ausschließlich als “Lootbox-Simulation”:

Twitch: MontanaBlack zeigt, wie viel Geld er in 5 Monaten für CS:GO ausgegeben hat und kann selbst nicht hinsehen

Quelle(n):
  1. Dotesports

Twitch: Mama tadelt den Millionen schweren Weltmeister in Fortnite für schlimme Sprache – Er kontert perfekt

Der Online-Shooter Fortnite richtete im Sommer 2019 eine große Weltmeisterschaft aus: Die gewann der damals 16-jährige Kyle „Bugha“ Giersdorf: Er strich 3 Millionen US-Dollar für den Titel ein. Mittlerweile ist er 20 Jahre alt, streamt auf Twitch und hat Ärger mit Mami.

Wer ist Bugha?

  • Bugha tauchte 2019 im Licht der Öffentlichkeit auf, als er sich bei der Fortnite-WM gegen 99 andere Top-Spieler durchsetzte und den WM-Titel gewann. Vorher kannte kaum jemand den heute 20-jährigen US-Amerikaner. Er gewann den Titel, weil er den perfekten Mittelweg fand: Bugha schaltete aggressiv Spieler aus und hielt sich gleichzeitig aus riskanten Situationen raus.
  • Im Gegensatz zu den eher wilden und rauen Jungs, die normalerweise Twitch dominieren, wie Tfue oder Clix ist Bugha ein ruhiger, zurückhaltender Typ. Epic Games hat 2019 eine Homestory über ihn erstellt und da wirkte es so, als sei Bugha in der perfekten amerikanischen Familie aufgewachsen.
  • Aber einmal tadelte die Mutter den Goldjungen doch für ein Verhalten in Fortnite.

So sind Fortnite-Streamer normalerweise, Bugha ist da der Gegenentwurf:

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18-jähriger Fortnite-Streamer kauft sich einen Lamborghini für 193.000 € – Als er damit angeben will, geht alles schief

Mutter fragt: Hab ich je vor dir so geflucht?

Das ist die Szene: Auf Twitter geht der kurze Clip um. Offenbar hatte sich Bugha, bevor der Clip einsetzt, gerade im Twitch-Stream aufgeregt und schlimme Wörter verwendet.

Seine Mutter Darcy scheint das gehört zu haben und macht sich Gedanken, woher der Junge nur so schlimme Wörter kennt. Sie fragt ihn tadelnd: „Habe ich vor dir jemals so etwas gesagt?“

Aber die Antwort von Bugha kommt wie aus der Pumpgun geschossen: „Ja, okay. Aber saßt du jemals im Lowground fest, während 3 Kids von erhöhter Postion auf dich runtergeballert haben?“

Die Antwort trifft genau ins Schwarze:

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Das ist dann schon trocken.

Der Tweet mit dem Text „Ich kann immer noch nicht fassen, dass Bugha so mit seiner Mutter spricht“ hat mittlerweile 1,6 Millionen Aufrufe.

An sich ist der Clip schon älter und kam jetzt im Juli 2023 noch mal erneut auf, wo er sofort viral ging. Die frühesten Hinweise auf die Szene von Bugha stammen von Anfang 2022.

Warum kommt der Tweet so gut an? Es ist eine alltägliche Situation, mit der sich viele identifizieren können: Die Mutter hört, wie der Sohn im Gaming so spricht und tadelt ihn dafür. Von ihr könne er das unmöglich haben. Sie reiße sich doch immer vor ihm zusammen.

Die Situation wirkt deshalb so absurd, weil da nicht irgendwer getadelt wird, sondern ein Multimillionär und Weltmeister – und der antwortet zwar respektvoll, aber total in seiner eigenen Begriffswelt und weist auf seine besonders tückische Situation hin, die doch sicher extrem genug ist, dass er sich mal im Ton vergreifen könne.

Die Mutter mag sich zusammenreißen, aber sicher hatte sie es nie mit 3 Kids zu tun, die auf sie vom High Ground „runtersprayen.“

Wie es Bugha nach dem Tag seines Leben ergangen ist, schauen wir uns auf MeinMMO in diesem Artikel an:

Was wurde aus dem 16-Jährigen, der plötzlich 3 Millionen $ bei der WM in Fortnite gewann?

Ubisoft lässt euch für 1 € all seine besten Games zocken, aber nur für kurze Zeit

Neben dem Gamepass von Xbox und PS-Plus-Extra und Premium gibt es auch Abo-Dienste der einzelnen Publisher. Ubisoft+ gehört auch dazu und bietet euch eine große Auswahl an Spielen von französischen Publishers. Für 1 € erhaltet ihr momentan das Abo und könnt es testen.

Was bietet der Ubisoft+? Der Dienst bietet neben den bekannten Reihen wie Far Cry und Assassins Creed auch viele kleinere Spiele. Auch die Historie des Unternehmens wird nicht vernachlässigt. Ihr könnt alte Klassiker aus der Siedler-Reihe oder von Splinter Cell nachholen.

Mit über 150 Titeln braucht sich der Service auch nicht zu verstecken und bietet für jeden etwas. Ubisoft+ bietet viele diverse Genres, egal ob Plattformer, Strategie oder Action.

Auch Far Cry 5 ist mit allen DLCs im Dienst enthalten:

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Far Cry 5 Story Trailer zum Open-World-Shooter im ländlichen Amerika

Bis zum 9. August könnt ihr es noch vergünstigt abonnieren

Wie teuer ist der Dienst? Bis zum 9. August 17:00 Uhr könnt ihr 1 Monat für 1 € abonnieren. Den Dienst gibt es dann auf dem PC und neuerdings auch auf der Xbox. Wenn ihr es aber nur testen wollt, dann müsst ihr den Dienst rechtzeitig kündigen. Regulär kostet der Dienst dann 14,99 € pro Monat. (via Ubisoft Store)

Sollte euch der Dienst darüber hinaus noch gefallen, dann gibt es auch zukünftige Releases direkt im Abo. Dazu gehören kommende Spiele wie Assassins Creed Mirage, Avatar Frontiers of Pandora oder auch Skull and Bones, wenn es denn wirklich mal erscheinen sollte.

Welche Spiele lohnen sich bei Ubisoft+? Neben all den bekannten Spielen aus dem Katalog, können wir euch auch einige unbekanntere Titel empfehlen.

Einen Blick wert ist das Survival-Game Zombi, was ursprünglich nur auf der Wii U herauskam. Wenn ihr Jump’n’Runs mögt, dann schaut euch Rayman Jungle Run und Fiesta Run an. Beides kleine, kompakte Spiele, die aber genauso Spaß machen wie Rayman Legends.

Für South Park-Fans sind die beiden Cartoon-RPGs der Reihe interessant und wer mal eine einzigartige Far Cry-Erfahrung haben möchte, der schaut in Far Cry 2 rein. Im Vergleich zu heutigen Teilen der Reihe hat der 2. Teil interessante Mechaniken und mit Afrika auch ein unverbrauchtes Setting.

Habt ihr den Ubisoft+ schon? Welche Spiele aus dem Katalog könnt ihr uns empfehlen? Schreibt es in die Kommentare.

Intern läuft es für Ubisoft aber schon lange nicht mehr optimal:

Ubisoft beendete in den letzten 6 Monaten die Arbeit an 7 neuen Spielen – Nun erklärt der Boss, was dahinter steckt

Diablo 4: Den besten Loot gibt’s jetzt beim neuen Boss, lässt sich ganz leicht farmen

Spieler haben eine Methode gefunden, um in Diablo 4 jetzt leicht an die besten Items zu kommen. Der neue „Endboss“ von Season 1 liefert demnach immer Items mit mindestens Stufe 800. Das sticht so gut wie alles andere aus.

Wo bekomme ich den Loot?

Darauf müsst ihr achten: Um an die Items mit Stufe 800 zu kommen, müsst ihr Varshan auf Weltstufe 4 erledigen. Der Boss hat dort Stufe 80 und benötigt einen schon recht guten Build, damit ihr ihn zuverlässig besiegen könnt.

Vor allem, da der Boss mehrmals im Kampf immun wird und ordentlich austeilt, braucht ihr eine gute Defensive oder Selbstheilung. Ein Kampf in der Gruppe ist ratsam, damit ihr euch gegenseitig wiederbeleben könnt.

Zum Abschluss lässt Varshan laut Informationen von Spielern stets 800er-Items fallen (via Reddit). Hier kann es aber passieren, dass diese nicht „vermacht“ sind, sondern nur „heilig.“ Wenn ihr die besten Items wollt, müssen diese „vermacht“ sein, „heilige“ Items könnt ihr wie gewohnt verkaufen oder verwerten.

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Wann sollte ich in Diablo 4 Items verwerten oder verkaufen?

Loot farmen in Season 1 – So verbessert ihr euren Build

Die 800er-Items sind selten, also „gelb.“ Allerdings seid ihr im Endgame von Diablo 4 ohnehin eher auf der Suche nach „gelben“ Items. Diese könnt ihr dann beim Okkultisten in Legendarys verwandeln, mit dem entsprechenden Aspekt.

Dazu benötigt ihr diese Aspekte aber erst, entweder aus dem Kodex der Macht, oder indem ihr das entsprechende Legendary findet. Wie ihr am besten an Legendarys kommt, verraten wir in unserem Farm-Guide für Diablo 4.

Mehr zum Thema
Das eigentlich beste Feature von Diablo 4 wird immer mehr zum Alptraum
von Benedict Grothaus

In Season 1 gibt es außerdem neue Items, die Boshaften Herzen. Hier braucht ihr für den idealen Build ebenfalls die Herzen, die zu euren Skills passen. Ein Experte verriet, wie ihr alle 2 Minuten ein Herz farmen könnt.

Bei den Items von Varshan geht es dann vor allem darum, den „God Roll“ zu finden. Ihr solltet vor allem auf eure wichtigsten Werte achten. Für die meisten Klassen und Builds dürften das kritische Treffer- und Schadenswerte sowie Verwundbarkeit sein. Diese Attribute zählen aktuell noch zu den stärksten. Die besten Builds findet ihr in unserer Tier List:

Diablo 4: Tier List für Season 1 – Beste Klassen und Builds in der Übersicht

WoW: Blizzard behebt gerade heimlich einen der größten Story-Fehler

Eine der bekanntesten Feinde in World of Warcraft kehrt zurück – zumindest deutet alles darauf hin, denn Blizzard macht einen Story-Fehler ungeschehen.

Die ganze Story von World of Warcraft ist ziemlich kompliziert und an manchen Stellen schlicht überladen. Einige Entscheidungen der Entwickler schienen mehr aus einem Affekt geboren zu sein und stellten selbst die größten WoW-Story-Fans vor schwierige Probleme.

Was war der große Story-Fehler? Der Raid „Höllenfeuerzitadelle“ aus Warlords of Draenor war etwas sonderbar. Nicht nur nahm der Raid einen ganz anderen Story-Verlauf, als ursprünglich versprochen wurde, sondern man kämpfte auch plötzlich gegen Archimonde, den General der Brennenden Legion. Wie fast alles in WoD hatte das aber den sonderbaren Beigeschmack, dass man ja nicht gegen den „echten“ Archimonde kämpft, sondern nur gegen Archimonde einer anderen Zeitlinie.

Blizzard wollte im Nachgang hier wohl die Bedeutsamkeit des Kampfes erhöhen und erklärte damals in einem Interview: Die Legion ist in allen Zeitlinien dieselbe Einheit. Der wirbelnde Nether durchflutet und verbindet alle Zeitlinien, daher gibt es immer nur einen Archimonde und der ist in allen Zeitlinien exakt derselbe Charakter.

Der YouTuber Bellular hat dazu auch ein spannendes Video, in dem er erläutert, warum diese Idee schlicht ein Fehler war:

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Warum ist das ein Problem? Auch wenn es auf den ersten Blick nach einem coolen Konzept klingt, einen Widersacher wie die Brennende Legion in allem Zeitlinien identisch sein zu lassen, hat das seine Probleme. Je länger man über diesen Umstand nachdenkt, desto mehr Lücken und Paradoxa ergeben sich.

Denn wenn die Legion in allen Zeitlinien die gleiche Legion ist, dann hätte sie in manchen Zeitlinien sicher Erfolg gehabt.

Auch Ideen wie der ganze Planet Argus brechen dann auseinander. Denn nachdem die Eredar sich Sargeras angeschlossen hatten, wurden sie zu einem Teil der brennenden Legion. Also gab es die ganze Zeit nur einen Kil’Jaeden, der die fliehenden Draenei aber gleichzeitig in allen Zeitlinien verfolgt hat.

Gleichzeitig ist es ein unlösbares Problem zu sagen, dass die Brennende Legion in allen Zeitlinien dieselbe Organisation ist. Denn was passiert mit Kultisten, die sich der Brennenden Legion in verschiedenen Zeitlinien anschließen? Gibt es im Nether unendlich oft den Dämon „Rakeesh“, also Veelens Sohn, der sich der Legion angeschlossen hat? Oder verschmelzen die „Rakeesh“ aller Zeitlinien zu einem einzelnen Wesen, sobald sie zur Legion gehören?

Je länger man das Konzept überdenkt, desto anfälliger ist es für Fehler und desto weniger Sinn ergibt es.

Archimonde könnte zurückkehren – denn er ist in unserer Welt gar nicht richtig tot.

Wie ändert WoW das gerade? Zum Glück gibt es die Behauptung, dass die Legion über alle Zeitlinien dieselbe ist, nur in der Form von Entwickleraussagen, damals zu Zeiten von Warlords of Draenor. Gerade in Patch 10.1.5 Risse in der Zeit gibt es aber klare Hinweise darauf, dass man diesen Gedanken verworfen hat.

Besonders die Existenz von „Azerwrath“, einem der möglichen Zeitrisse, wird hier aufgeführt. Denn in Azerwrath hat die Legion den Krieg der Ahnen gewonnen und herrscht bereits seit über 10.000 Jahren über Azeroth.

Wenn die Legion allerdings in allen Zeitlinien die gleiche wäre, dann würde das schlicht keinen Sinn ergeben. Denn die Legion hätte damit ihr großes Ziel, Azeroth zu vernichten, bereits erfüllt.

Was bedeutet das für die Zukunft? Wenn Blizzard die nun gestreuten Hinweise richtig einsetzt, können sie die Brennende Legion als Widersacher „wiederbeleben“. Vermutlich nicht als kosmische Bedrohung, wie das vor Sargeras’ Inhaftierung der Fall war.

Allerdings gibt es noch immer unzählige Dämonen, die vermutlich gerade kleinere Machtstrukturen aufbauen.

Am wichtigsten ist aber wohl, dass mit dieser Änderung der Tod von Archimonde nicht final war. Denn Archimonde, der Boss in der Höllenfeuerzitadelle, wäre dann nur der „Alternative Zeitlinie“-Archimonde gewesen und der Archimonde „unserer“ Zeitlinie existiert noch, auch wenn Seele und Körper gerade im Nether regenerieren (nach seiner Vernichtung am Hyjal in Warcraft III).

Damit hat Blizzard einen mächtigen Dämonen in der Hinterhand, der nicht nur ein paar klassische Warcraft-Vibes zurückbringen kann, sondern auch ein weiterer Mitspieler im kosmischen Kampf der Mächte ist, der sich ganz langsam am Addon-Horizont abzeichnet.

Der Gaming-PC eines Nutzers startet nicht, weil er einen wichtigen und unterschätzten Punkt beim Upgrade vergisst

Ein Gamer wollte sein System aufrüsten, doch nach dem Upgrade startet sein System nicht mehr. Verzweifelt ruft er um Hilfe, dabei macht er einen ganz simplen Fehler.

Ein Spieler wollte sein Gaming-System mit einer neuen Wasserkühlung ausrüsten. Doch nach dem Upgrade passierte nichts und sein Rechner startete nicht mehr. Dabei ist die Lösung ganz simpel, wie ihm ein anderer Nutzer auf reddit erklärt.

Ein Blick ins Handbuch löst das Problem

Wie löst sich das Problem? Wie ihm ein Nutzer erklärt, hat er wohl die Teile seiner neuen Pumpe falsch verbaut. Vermutlich hat der Spieler nicht ins Handbuch geschaut und einfach die Komponenten montiert. Hätte er ins Handbuch seines Mainboards geschaut, wäre ihm der Fehler früher oder später sicher aufgefallen:

Dies ist das Handbuch für Dein Mainboard. Die Pumpenleiste befindet sich im falschen Steckplatz. Verwende den rechten oberen Lüfteranschluss für die Pumpe und die Lüfter für den Steckplatz, in dem sich der Anschluss befindet. Dann sollte es booten.

Darum solltet ihr einen Blick ins Handbuch werfen: In solchen Fällen fällt die Lösung daher ganz simpel aus. Solltet ihr einen PC zusammenbauen und ihr nutzt neue Komponenten, dann schaut auf jeden Fall ins Handbuch.

Denn jedes Mainboard und einzelne Bauteile sehen anders aus und mit dem Handbuch lassen sich besonders simple Fehler schnell und einfach vermeiden. Viele unterschätzen, dass im Handbuch durchaus auch wichtige Punkte stehen:

  • Die Zahl der Anschlüsse kann zwischen jedem Mainboard, Hersteller oder Chipsatz variieren.
  • Einige Hersteller labeln ihre Anschlüsse anders oder setzen auf proprietäre Anschlüsse, um Zusatzkarten anbringen zu können.
  • Für einige Kühler und Lüfter braucht ihr zusätzliche Adapter oder Module, wofür ihr euer Mainboard anpassen müsst, indem ihr etwa die Platte auf der Rückseite der CPU gegen eine andere tauschen müsst.

Spätestens dann, wenn ihr etliche Kabel bereits angeschlossen und den Prozessor schon montiert habt, wird das Mainboard schnell unübersichtlich und einige Anschlüsse sind nicht mehr zu sehen. Und Fehler mit der Verkabelung können auch Profis passieren, die PCs regelmäßig zerlegen oder aufrüsten.

Wo befindet sich das Handbuch? Im Normalfall liegt das Handbuch in gedruckter Form eurer Hardware bei, in einigen Fällen werden Mainboards auch mit seltsamen USB-Sticks ausgeliefert, die dann für Verwirrung sorgen.

Viele Hersteller bieten Handbücher mittlerweile auch digital zum Download an. Die könnt ihr natürlich auch ausdrucken, wenn ihr eure Sachen lieber in Papierform haben möchtet.

Nehmt euch Zeit, wenn ihr einen PC zusammenbaut

Wieso Hektik keine gute Idee ist: Solltet ihr euren PC aufrüsten oder ein Upgrade installieren wollen, dann nehmt euch vor allem Zeit. Denn in Eile passieren die meisten Fehler. Habt ihr in 2 Stunden ein wichtiges Match mit Freunden zu spielen, dann verschiebt lieber das Upgrade auf einen späteren Zeitpunkt.

Denn sollte doch etwas schiefgehen, dann steht ihr plötzlich unter Zeitdruck, den ihr nicht haben wolltet:

  • Zuerst müsst ihr erst einmal den Fehler finden, was Zeit beanspruchen kann. Je nachdem müsst ihr dafür noch einmal euer ganzes System zerlegen.
  • In einem nächsten Schritt müsst dann das fehlerhafte Teil entweder austauschen oder den Fehler beseitigen.
  • Im ärgerlichsten Fall ist ein Bauteil defekt, sodass ihr euren PC wieder in den ursprünglichen Zustand zurücksetzen müsst. All das kostet euch Zeit und das solltet ihr einkalkulieren.

Bei einem Upgrade eines Gaming-PCs wird dann Zeitdruck schnell zum größten Gegner.

Ein paar weitere Tipps, die ihr beim Zusammenbau eines PCs beachten solltet, findet ihr in folgendem Artikel auf MeinMMO

7 Tipps, die ihr vor dem Zusammenbau eines PCs wissen solltet

Remnant 2: Echo der leuchtenden Essenz finden und die Quest lösen

In Remnant 2 müsst ihr ein Echo der leuchtenden Essenz finden, doch was hat es mit dem Item auf sich? Wo findet man das Item und was müsst ihr dann damit tun? Diese Fragen beantworten wir euch in unserem Guide.

Was ist das Echo der leuchtenden Essenz? In Remnant 2 werdet ihr auf einen wichtigen NPC in Nerud stoßen. Der Hüter, so sein Name, wünscht sich, dass ihr das Echo der leuchtenden Essenz findet und es zu ihm bringt für seine Zwecke.

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Remnant 2: Gameplay zur Armbrust der Trauer und geheimer Loot in Yaesha

So findet ihr das Echo der leuchtenden Essenz

Das müsst ihr beachten: In Remnant 2 ist alles zufallsgeneriert. Nicht nur die Gegner, sondern auch Positionen von Bossen und NPCs. Wir können euch also keine genaue Wegbeschreibung liefern, wo ihr welchen Boss oder NPC finden könnt.

Der Bewahrer sollte sich jedoch immer in der Nähe der riesigen Statue befinden, die eine leuchtende Kugel in den Himmel trägt.

Wo findet man das Echo der leuchtenden Essenz? Um das Echo der leuchtenden Essenz zu finden, müsst ihr das Wesen Tal’Ratha suchen. Dieser korpulente Geselle befindet sich eingesperrt in einem Gefängnis.

Remnant-2-Tal'Ratha

Ihr müsst mit ihm sprechen und könnt dann entscheiden, ob ihr von ihm verspeist werden wollt oder ihr euch weigert.

Beide Optionen laufen auf einen Kampf gegen ihn hinaus. Wir raten euch für euren ersten Durchgang lieber sein Angebot abzulehnen, sonst werdet ihr eine frustrierende Zeit mit ihm haben. Habt ihr euch für ein Angebot entschieden, müsst ihr ihn nur noch besiegen.

Hat Tal’Ratha Schwachstellen? Im Kampf solltet ihr vorwiegend auf seinen Mund zielen. Dieser ist sehr anfällig für Schaden. Achtet zudem noch auf einen großen Abstand zu ihm, damit ihr leichter ausweichen könnt. Das Wesen ist sehr mobil unterwegs und kann euch leicht treffen.

Was muss ich mit der Essenz machen? Habt ihr Tal’Ratha besiegt, erhaltet ihr neben Items auch die gesuchte Essenz. Mit diesem Item habt ihr nun die Wahl zwischen zwei Optionen:

  • Ihr geht zum Bewahrer und überlasst ihm das Echo
    • Belohnung: Ihr erhaltet das Siphon-Herzrelikt
      • Funktion: Gewährt bei Verwendung 10 Sekunden lang 10 % des verursachten Grundschadens als Lebensraub.
  • Ihr geht zum Replikator der Drzyz und überlasst ihm das Echo
    • Belohnung: Ihr erhaltet den Götzen der Leere (ein Amulett)
      • Funktion: Erhöht Nachladegeschwindigkeit um 20 %. Nachladen erfordert nur 50 % der Magazinkapazität aus den Reserven, um voll aufgeladen zu werden.

Der Replikator befindet sich auch in der Nähe des Bewahrer-NPCs der euch die Quest für das Echo spendiert. Schaut euch in der Umgebung um, den dort gibt es ein Loch auf dem Boden, bei dem ihr herunterfallen könnt. In diesem Raum befindet sich der Händler.

Für welche Belohnung habt ihr euch entschieden? Lasst uns eure Meinung dazu gerne in den Kommentaren erfahren!

Für eine geheime Klasse in Steam-Hit Remnant 2 mussten Spieler etwas tun, für das euch andere Entwickler bannen

Destiny 2 behebt nach 2 Jahren den praktischsten Fehler im Spiel

Seit zwei Jahren haben Spieler in Destiny 2 einen cleveren Trick genutzt, der ihnen unbegrenzt Munition bescherte. Doch was als gewolltes Feature erschien, ist eigentlich ein Bug und nun hat Bungie dafür in Season 22 eine Korrektur angekündigt.

Um welchen Fehler geht es? Seit der Einführung der unbegrenzten Primärmunition in Destiny 2 in Season 15 ermöglichte ein praktischer Bug den Hütern, Munition aus dem Nichts zu generieren, wenn sie eine doppelte Spezialwaffenkombination verwendeten.

Wer beispielsweise einen Wellenform-Granatwerfer mit einem Fusionsgewehr kombiniert, kann sich aktuell noch darauf verlassen, dass ihm in Destiny 2 niemals die Munition ausgeht.

  • Speziell beim Ausrüsten von Doppel-Spezialmunitionswaffen wird mehr schwere Munition fallengelassen gelassen als beabsichtigt.
  • Dazu kommt, sobald man sich leergeschossen hatte, steckt einem Destiny 2 aus dem Nichts eine variable Anzahl Special- und Schwerer-Munition ins Magazin.
  • Dieser praktische „Trick“ wurde vor allem im PvE gerne genutzt und war dort schon fast die Standard-Vorgehensweise.

Doch damit ist wohl bald Schluss. Bungie kündigte am Wochenende im Massive Breakdown Podcast an, dass dies “nicht das ist, was wir als bevorzugte Spielweise erwarten”.

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Destiny 2: „Saison der Tiefe“ lässt Hüter ins Wasser tauchen

“Nicht das, was wir als bevorzugte Spielweise erwarten”

Das hat Bungie zur Anpassung gesagt: Im Podcast äußerte sich „Mercules“, der Associate Weapons Designer von Bungie, zur besonderen PvE-Special-Meta in Destiny 2 und ob diese beabsichtigt ist.

Es ist nicht beabsichtigt. […] Die Vorstellung, dass Spieler beispielsweise einen Wellenform-Granatwerfer und ein Fusionsgewehr verwenden und nie Munitionsmangel haben, ist nicht wirklich das, was Bungie als bevorzugte Spielweise im Endgame PvE sehen will.

erklärte der Associate Weapons Designer von Bungie im Podcast

Er bestätigt, dass der Fehler auftrat, als Primärwaffen in Season 15 unbegrenzte Munition erhielten, was dazu führte, dass im PvE mehr schwere Munition abfällt, wenn man zwei Spezialwaffen verwendet. Dieser Fehler wird in Season 22 aber nun angegangen.

Zudem will man beobachten, wie sich die Änderungen auf das PvE auswirken.

Wir werden beobachten, wie sich die Änderungen bei der schweren Munition auf die Spielweise in Saison 22 auswirken. Wir glauben, dass es nicht viel Einfluss haben wird, aber wir behalten mögliche zusätzliche zukünftige Änderungen im Auge.

Darum könnte die Änderung trotzdem richtig weh tun: Die Anpassung könnte für viele Hüter, die die bisherigen Vorteile genossen und eifrig genutzt haben,große Auswirkungen auf ihre Spielweise haben. Denn ab Season 22 wird man sich wohl darauf einstellen müssen, wieder viel taktischer und bewusster mit seiner Munition umzugehen.

So erklärt Bungie im Podcast, dass Spezialwaffen in der aktuellen Sandbox von Destiny 2 eher für „Burst-Damage-Phasen“ gegen Endbosse oder Champions gedacht sind, die in Kombination mit ergänzenden Primär- und schweren Waffen eingesetzt werden sollten.

Was sagt die Community zu den Änderungen? Im Reddit diskutierten Spieler bereits über diese Ankündigung.

IronsideZer0 meint:

Also haben wir Bosse mit viel zu viel Gesundheit, Munitionsfinder-Mods, die absolut nutzlos sind, und jetzt funktioniert das Doppel-Spezialwaffen-Setup nicht mehr? Bungies offensichtlicher Feldzug gegen den Spaß setzt sich ungebremst fort.

kommentiert IronsideZer0 via Reddit

AnthonyMiqo hingegen stört die Anpassungen nicht, wenn Bungie dazu auch etwas anderes anpasst: „Ich habe nichts gegen die Änderung. Meiner Meinung nach ist es wirklich nicht so wichtig. Aber, eine leichte Erhöhung der Häufigkeit von schwerer Munition, die fällt, oder eine leichte Erhöhung der Menge an schwerer Munition, die man beim Aufheben von Munitionspäckchen (über einen Munitionsfinder) erhält, würde nicht schaden.“

Was sagt ihr zu Bungies Entscheidung, den “Doppel-Special-Munitions“-Bug in Season 22 zu korrigieren? Haben die Anpassungen Auswirkungen auf euer PvE-Gameplay? Dann kommentiert und teilt dazu gerne eure Ansicht dazu in den Kommentaren mit.

Neben dieser Anpassung wird Season 22 noch weitere Änderungen mit sich bringen. Darunter auch Anpassungen der Wirtschaft:

Destiny 2: Spieler freuen sich über langersehnten Inventar-Buff, doch der ist in Wirklichkeit ein Nerf

Für eine geheime Klasse im Steam-Hit Remnant 2 mussten Spieler etwas tun, für das euch andere Entwickler bannen

Im dem neuen Shooter Remnant 2 gibt es knifflige Rätsel und geheime Klassen, die ihr erst im Verlauf des Spiels freischaltet. Für eine besondere Klasse war es sogar nötig, dass die Community die Spieldateien analysiert, um herauszufinden, wie man den Archtypen freischaltet.

Um welche Klasse geht es? Der „Archon“ ist ähnlich wie der geheime Archtyp Alchemist eine unterstützende Klasse und darauf ausgelegt, euren Freunden im Kampf unter die Arme zu greifen. Dazu verstärkt er die Waffen-Mods sowie die Mod-Power-Generierung eurer Verbündeten.

Was mussten Spieler tun, wofür sie von anderen Entwicklern gebannt werden? Der Archon wurde nicht offiziell vorgestellt oder seitens der Entwickler angekündigt. Er war versteckt und besitzt verschiedene Anforderungen zur Freischaltung, die es unmöglich machten, dass ein Spieler ihn zufällig freischaltet.

Um überhaupt von der Existenz der Klasse zu erfahren, musste die Community im ersten Schritt Datamining betreiben – also die Spieldateien nach interessanten Informationen durchsuchen und dort auf den Archtypen stoßen.

Der zweite Schritt zu Freischaltung war es dann, mittels Datamining herauszufinden, was Spieler im Spiel selbst erledigen müssen, um den Archon letztlich erhalten und spielen zu können.

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Remnant 2 – Koop Gameplay Trailer

Wie Ben Cureton, ein Entwickler von Remnant 2 am 28. Juli auf Twitter verriet, habe das Team hinter dem Shooter gewusst, dass sie Datamining nicht verhindern können. Demnach haben sie sich entschlossen, eine Klasse zu erschaffen, die durch Datamining entdeckt werden muss:

Wir wussten, dass wir Datamining nicht stoppen konnten, also stürzten wir uns darauf und schufen einen ganzen Archetyp, der mit der Gemeinschaft geteilt werden konnte, sobald er von denjenigen mit der Fähigkeit, zwischen den Welten zu sehen, entdeckt wurde.

Ben Cureton via Twitter

Dataminer plaudern versteckte Infos aus

Wieso bannen andere Entwickler dafür? Datamining wird bei einigen Spieleentwicklern nicht gerne gesehen. Es ermöglicht Spielern, an Informationen zu kommen, für die sie normalerweise das Spiel spielen müssen – aber ohne tatsächlich zu spielen.

Statt beispielsweise ein Rätsel auf dem dafür vorgesehenen Weg zu lösen, kann die Lösung per Datamining herausgefunden werden, ohne selbst überlegen zu müssen. Gleiches gilt für Geheimnisse, die normalerweise zufällig im Spiel von den Spielern entdeckt werden sollen.

Insgesamt verschaffen sich Dataminer häufig Zugriff auf Informationen, die Entwickler noch nicht herausgegeben haben. In GTA Online gibt es dann zum Beispiel lange Listen mit neuen Fahrzeugen oder Missionen, ehe diese von Rockstar Games vorgestellt wurden. Die Inhalte sind dann zwar schon im Spiel enthalten, aber noch nicht für die Spieler erhältlich.

Battlestate Games hat vorgehabt, Dataminer zu bannen. Die Entwickler des Extraction-Shooters Escape from Tarkov wollten damit vermeiden, dass präzise Werte, die das Balancing betreffen, an die Spieler weitergegeben werden.

Remnant 2: Archon freischalten – So gehts

Wie schaltet ihr den Archon frei? Da ihr die beiden Dataming-Schritte getrost überspringen könnt, das hat die Community ja bereits erledigt, gehen wir zu dem über, was ihr im Spiel selbst machen müsst.

Zuerst müsst ihr insgesamt 12 verschiedene Items und Skills ausrüsten:

  • Die „Pirscher“-Klasse auf Level 05 mit dem „Worm Hole“-Skill aktiviert
  • Die „Entdecker“-Klasse auf Level 10 mit dem „Fortune Hunter“-Skill aktiviert
  • Amulett: Leto’s Amulet
  • Ring 1: Amber Moonstone Ring
  • Ring 2: Anastasija’s Inspiration Ring
  • Ring 3: Zania’s Malice Ring
  • Ring 4: Black Cat Band Ring
  • Rüstung: Realmwalker Armor
  • Langwaffe: Ford’s Scattergun
  • Handfeuerwaffe: The Cube Gun
  • Nahkampfwaffe: Labyrinth Staff
  • Relikt: Void Heart Relic

Dann müsst ihr mit den 12 ausgerüsteten Items und Skills zum Labyrinth und könnt dort nun die korrumpierte Tür öffnen. In den Hinterzimmern findet ihr dann ein Item namens „Strange Box“.

Die „Strange Box“ müsst ihr dann zum Mystiker Wallace in Ward 13 bringen, der euch dann das Engramm „Hexahedron“ gibt, mit dem ihr dann den Archetypen „Archon“ ausrüsten könnt.

Eine weitere geheime Klasse in Remnant 2 ist der Ingenieur. Wie ihr ihn freischaltet, erfahrt ihr auf MeinMMO:

Remnant 2: Ingenieur freischalten – So schaltet ihr den geheimen Archetypen frei

Quelle(n):
  1. Forbes
  2. YouTube

MMORPG-Hit bekommt großes Grafik-Update, aber Spieler schimpfen: „Ich schaffe jetzt gerade so die Mindestanforderungen“

Das MMORPG Final Fantasy XIV bekommt nicht nur eine neue Erweiterung, sondern auch ein Grafik-Update. Auf dem Fan-Fest in Las Vegas hat das Entwicklerteam von Square Enix erste Vergleichsbilder zwischen und neuer Optik gezeigt. Allerdings benötigt das Grafik-Update einen höheren Hardware-Standard auf dem PC.

Was ist daran das Problem? Viele Spieler konnten jahrelang mit ihrer bisherigen PC-Konstellation spielen, ohne irgendwelche Umbauten am PC vorzunehmen. Doch für die verbesserte Grafik ist nun auch mehr Leistung erforderlich, weshalb die Anforderungen an den eigenen Computer nun steigen.

Einigen Fans gefällt das gar nicht, denn sie müssen ihren PC inzwischen extra für Final Fantasy XIV aufrüsten. Ein Spieler schreibt beispielsweise, dass er mit seinem bisherigen Computer (RX 580 und Ryzen 5 1600) gerade so die Minimalanforderungen packen würde. (via reddit.com)

Wie Final Fantasy XIV nach dem Grafik-Update aussehen wird, könnt ihr im folgenden Video bestaunen:

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Final Fantasy XIV Dawntrail – Trailer zur neuen Erweiterung

Durch das Herabsetzen einiger Einstellungen könnte es vielen Spielern bereits möglich sein, die neue Grafik mit einigen Einbußen zu genießen. Ein Fan überlegt im gleichen Thread alternativ, ob das Steam Deck eine mögliche Alternative wäre.

Andere Spieler sitzen hingegen auf dem Trockenen, denn sie spielen über einen Laptop, der die Anforderungen jetzt nicht mehr erreicht und den sie nicht einfach so upgraden können. Manche sind deshalb froh, dass sie sowieso auf der PS5 spielen und sich deshalb keine Gedanken machen müssen.

Was sagen die Entwickler dazu? Produzent Naoki Yoshida weiß, dass viele Spieler ihren PC aufrüsten müssen. Doch er gibt sich positiv und erklärt während der Ankündigung, dass das Upgrade einen entscheidenden Vorteil hätte:

Wir wollen niemanden zwingen, sich einen Super-High-Spec-PC zuzulegen, aber wir denken, dass ein Upgrade auf dieses Niveau auch beim Spielen anderer Spiele hilfreich ist. Diejenigen unter euch, die es nötig haben, sollten also darüber nachdenken, ihr System bis zum nächsten Sommer aufzurüsten, das wäre fantastisch.

Yoshida empfiehlt das Aufrüsten nicht nur für Final Fantasy XIV, sondern auch für andere Spiele. Dass der Produzent selbst begeistert von anderen Titeln ist, hat er bereits mit The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom in einem Live-Stream bewiesen.

Die neuen Systemanforderungen in der Übersicht

Was sind die neuen Anforderungen? Die empfohlene Systemanforderung vor dem Grafik-Update wird nach dem Update zur Mindestanforderung. Spieler brauchen dann mindestens einen i7-6700-Prozessor und eine “GTX 970”- oder eine “RX 480”-Grafikkarte.

Mindestanforderungen:

  • CPU: Intel Core i7-6700 oder mehr
  • Memory: 8 GB
  • Speicherplatz: 140 GB oder mehr auf HDD
  • Grafikkarte:
    • NVIDIA GeForce GTX 970 oder höher
    • AMD RADEON RX 480 oder höher
  • Bildschirmauflösung: 1280 x 720

Empfohlenen Einstellungen:

  • CPU: Intel Core i7-9700 oder mehr
  • Memory: 16 GB
  • Speicherplatz: 140 GB oder mehr auf SDD
  • Grafikkarte:
    • NVIDIA GeForce RTX 2060 oder höher
    • AMD RADEON RX 5600 XT oder höher
  • Bildschirmauflösung: 1920 x 1080

Wann kommt das Update? Das Grafik-Update wird zusammen mit der Dawntrail-Erweiterung im Sommer 2024 erscheinen. Es bringt verbesserte Charaktermodelle, Schatten, Beleuchtung, Wettereffekte, Objektdichte und vieles mehr.

Alles zur Ankündigung von Dawntrail lest ihr auf MeinMMO: Final Fantasy XIV: Dawntrail – Neue Erweiterung des MMORPG will die Krieger des Lichts in den Urlaub schicken

Spieler verzweifeln an Pokémon GO, suchen nach Zygarde-Zellen: „Als würde ich dafür bestraft, eine Hauptfunktion zu nutzen“

In Pokémon GO könnt ihr seit einigen Tagen die neuen Zygarde-Zellen suchen. Doch die lassen die Trainer im Moment verzweifeln. Wir von MeinMMO zeigen euch, was das Problem mit den Zellen ist und welche Änderung Spieler nun von den Entwicklern fordern.

Um welche Spiel-Inhalte geht es? In Pokémon GO könnt ihr seit etwas mehr als einer Woche ein neues Feature nutzen: Routen. Bei diesem können Spieler besondere Strecken erstellen, die andere Trainer wiederum ablaufen können. Absolviert ihr diese Routen, dann erhaltet ihr verschiedene Belohnungen, wie Erfahrungspunkte, Herzen mit eurem Kumpel oder auch spezielle Orden.

Doch das ist noch nicht alles. Auf den Routen könnt ihr auch sogenannten Zygarde-Zellen sammeln. Diese benötigt ihr, um das gleichnamige Pokémon Zygarde, dass ihr aus der Spezialforschung Von A bis Zygarde erhaltet, zu verbessern.

Allerdings haben Spieler mit den Zellen so ihre Schwierigkeiten und fordern nun eine wichtige Änderung. Wir zeigen euch, welche das ist.

Trainer verliert Zygarde-Zelle durch Routen-Ende

Was ist das Problem mit den Zygarde-Zellen? Wer die Spezialforschung zu Zygarde lösen möchte, der muss dafür die entsprechenden Zygarde-Zellen sammeln. Diese findet ihr auf den neuen Routen im Spiel. Soweit zumindest die Theorie, denn sie zu bekommen ist gar nicht so einfach.

Wie zahlreiche Trainer in den sozialen Netzwerken berichten, tauchen die Zellen eher unregelmäßig auf. Während manche Spieler Glück haben und gleich eine ganze Reihe des neuen Gegenstandes sammeln konnten, gehen andere wiederum leer aus. Und auch das schnelle Verschwinden sorgt bei Spielern für Frust.

So erklärt der Reddit-User ROFLcoptr501 in seinem Beitrag, dass er die Erfahrung gemacht hat, dass die neuen Zellen eher gegen Ende einer Route spawnen. Doch das hat auch seine Tücken, denn wenn man zu nah an den End-PokéStop herankommt, dann wird die Route beendet und die Zelle ist weg. So schreibt er:

Basierend auf Beobachtungen und den Erfahrungen anderer, scheint es so, als ob man eine Zygarde-Zelle am besten bekommt, wenn man am Ende einer Route langsamer wird und nicht nahe genug an den End-PokéStop herankommt, bis man die Zygarde-Zelle einsammelt. Ich habe mit dieser Strategie viel Glück gehabt, denn manchmal werde ich in der Nähe des Endes der Route langsamer und laufe fast eine ganze Minute lang in der Nähe des End-PokéStops herum, und wenn ich mich dem End-PokéStop immer weiter nähere, kann es sein, dass das grüne Glitzern auftaucht. Aber heute hatte ich einen Fall, in dem das grüne Glitzern buchstäblich für eine halbe Sekunde auftauchte, dann war die Route beendet und es verschwand. Das ist ehrlich gesagt eine so schreckliche Spielerfahrung, dass ich mich frage, wie diese Funktion getestet wurde, wenn überhaupt.

ROFLcoptr501 via reddit.com

Trainer fordert Änderung: Nach dieser Erfahrung wünscht sich ROFLcoptr501 durch die Entwickler eine wichtige Änderung bei den Zygarde-Zellen. Aus seiner Sicht sollten diese zukünftig eher eine Belohnung für die absolvierte Route sein. So schreibt er (via reddit.com): Niantic, bitte sorge entweder dafür, dass man am Ende der Route als Belohnung die Zygarde-Zelle erhält, ODER sorge dafür, dass die Zelle nicht sofort nach dem Ende der Route verpufft.

Mehr zum Thema
Pokémon GO: Zygarde-Zellen finden, Würfel nutzen und Form ändern – So geht’s
von Patrick Freese

Trainer finden Vorgehen gefährlich

Weitere Kritik an den Zygarde-Zellen: Auch andere Spieler mussten diese Erfahrung bereits machen, die ROFLcoptr501 in seinem Beitrag beschreibt. Nachdem sie häufig erst gegen Ende der Route die Chance auf eine der Zygarde-Zellen hatten, verschwand diese sofort mit dem automatischen Beenden der Route.

Und auch generell finden es einige Trainer lästig, das Smartphone immer im Blick haben zu müssen oder durch das Fangen von Monstern das Gefühl zu haben, eine der Zygarde-Zellen zu verpassen. Diese können nämlich mit etwas Glück auch bereits am Anfang oder in der Mitte der Route spawnen, wie einzelne Spieler bestätigen.

Dabei empfinden einige dieses Vorgehen auch gefährlich, denn nicht alle Routen führen durch Parks oder Wälder, weshalb Spieler durch das permanente Starren auf ihr Gerät ihre reale Umgebung nicht mehr richtig wahrnehmen. Aus diesem Grund würden viele hierbei eine Änderung begrüßen. So kann man in den Kommentaren folgendes lesen (via reddit.com):

  • ucdxelvis: Genau das ist mir heute passiert. Und ich hasse es wirklich, die ganze Zeit auf mein Telefon zu starren. Ich wäre bereit, mich mit einem zusätzlichen Highlight zu begnügen (wie schillernde, winzige, riesige Animationen), aber bitte, bitte, bitte, belohnt uns am Ende der Route automatisch mit den Zellen.
  • RabidRathian: Ich hatte angenommen, dass es so funktioniert, dass ich sie automatisch am Ende der Route erhalte, aber nachdem ich gestern eine Route abgeschlossen hatte, überprüfte ich die Quest und die Aufgabe, eine Zelle zu sammeln, war nicht abgeschlossen. Keine Ahnung, wann oder ob überhaupt eine Zelle aufgetaucht ist, da ich eigentlich versucht habe, Pokemon für den Community Day zu fangen. Es ist also so, als wäre ich dafür bestraft worden, dass ich versucht habe, eine der Hauptfunktionen des Spiels zu nutzen, anstatt einfach nur zu laufen und auf mein Gerät zu starren, ohne damit zu interagieren.
  • MarinaBlu: Ich hatte eine Zelle, die nach 2/3 der Strecke auftauchte, aber sie befand sich an einem belebten Fußgängerweg und ich ging zügig. Als ich versuchte, auf die Zelle zu klicken, tauchte sie nicht mehr auf, und auch als ich zurückging, tauchte sie nicht wieder auf. Im Moment verlangt das Spiel von uns, dass wir den ganzen Weg über auf den Bildschirm starren, sonst riskieren wir, die Zelle nicht rechtzeitig aufzusammeln. Die meisten Routen in meiner Stadt führen nicht durch einen Park, so dass es sehr gefährlich ist, sich nur auf den Bildschirm zu konzentrieren, da wir anderen Fußgängern ausweichen und die Straße überqueren müssen (normalerweise bei starkem Verkehr). Hoffentlich passt Niantic an, wie man die Zellen bekommt, denn es ist nicht sicher, den meisten dieser Routen zu folgen, während man nur auf den Bildschirm starrt.
  • Posaune: Die Zelle sollte nur als Belohnung für die Strecke gegeben werden.

Ob Niantic das Sammeln der neuen Zygarde-Zellen nochmal ändert, bleibt aber für den Moment abzuwarten. Sollte es hierzu neue Informationen geben, dann erfahrt ihr es bei uns auf MeinMMO.

Wie ist eure Erfahrung mit den Zygarde-Zellen? Konntet ihr euch bereits welche sichern? Wann sind sie auf der Route aufgetaucht? Oder hattet ihr bisher eher weniger Glück? Schreibt es uns gern hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.

Die Probleme rund um die Zygarde-Zellen sind aber nicht die einzigen Probleme, mit denen die Trainer beim neuen Feature zu kämpfen haben. Auch die Routen-Funktion selbst hat gleich mehrere Fehler, über die die Community schimpft.

„Was zum Teufel mache ich hier?“ – CoD-Fans kaufen sich eine Xbox, weil die alten Spiele wieder laufen

Die Xbox Series S/X lockt dieses weniger mit exklusiven Spielen, die viele Konsolen verkaufen können. Doch plötzlich kaufen sich aber viele Spieler eine neue Xbox und das gar nicht, um neue Spiele zu zocken, sondern die alten CoDs.

Was hat Microsoft gemacht? Wenn es um die Beliebtheit der Konsolen geht, dann hat die PS5, was verkaufte Einheiten angeht, der Xbox viel voraus. Mehr Leute kauften Sonys neuste Konsole. (via Statista) Vor ein paar Wochen fingen viele Spieler aber plötzlich wieder an, alte CoD-Teile auf der Xbox zu spielen. Auch in den Topsellern der Xbox-Charts tauchten Spiele wie MW3 oder Black Ops 2 wieder auf.

Microsoft hat die Server dieser Spiele wiedereröffnet, wodurch sie alle wieder spielbar sind und viele die neue Chance nutzen, die alten Klassiker wieder anzuwerfen. Noch im März klagten viele Spieler nach der Schließung von Fan-Servern über den schlechten Status der offiziellen Server.

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CoD MW2 & Warzone: Season 5 – Trailer zeigt die Rückkehr der Shadow Company

Was zum Teufel mache ich hier?

Das macht Xbox sogar besser als die PS5. Viele Spieler kaufen sich jetzt die neuen Xbox-Konsolen für die alten CoDs, denn die Server-Verbesserungen betreffen nur die Xbox-Konsolen. Auch die spanische CoD-Ikone TheGrefg ist davon angetan und twittert dazu: Was zum Teufel mache ich hier, wenn ich 2023 die Xbox kaufe, um die alten CoDs zu spielen … (via Twitter)

Beide Konsolen haben zwar eine Abwärtskompatibilität, aber die PS5 kann nur PS4-Spiele und ein paar neuveröffentlichte Klassiker im Store abspielen. Auf der Xbox Series X|S könnt ihr einige Spiele von der Xbox 360 oder sogar originalen Xbox spielen. Dies mit verbesserter Auflösung und einem FPS-Boost.

Auch der günstige Preis der Xbox Series S überzeugt viele, die nur die alten CoDs wieder zocken wollen, wahrscheinlich auch. Die Server wieder zu überarbeiten, ist auch aus Gründen der Spielbarkeit alter Multiplayer-Spiele auch eine positive Entwicklung.

Seid ihr auch vielleicht wieder in die alten Shooter-Klassiker eingestiegen? Schreibt es uns in die Kommentare.

Bezüglich CoD und Activision erklärte Microsoft kürzlich auch einen Fehler, den die Reihe beging:

Microsoft erklärt, dass Activision Blizzard einen großen Fehler bei Call of Duty beging

Entwickler des neuen Warhammer erklärt die MMORPG-Krise: „Viele versuchten WoW zu klonen, scheiterten und gaben auf“

Jack Emmert (City of Heroes, Neverwinter) arbeitet seit 2003 an MMORPGs und hat zuletzt sein nächstes Spiel angekündigt. In einem Interview betont er, wie sehr die Spieler ein neues MMO suchen und erklärt, warum wir so lange keinen guten, westlichen Titel bekommen haben.

Was sagt der Entwickler? Emmert hat vor Kurzem sein neues MMORPG angekündigt. Es wird ein Warhammer-Titel, der wohl seinen Fokus auf PvE legt und für PC und Konsolen erscheint.

In einem Interview wollte der Fragesteller von Wargamer wissen, wie es um die MMORPGs 2023 steht. Der Entwickler erklärt, dass nach dem Erfolg von World of Warcraft viele versucht haben, das Konzept zu kopieren:

Das bedeutete, viel Geld zu investieren, was wiederum viel Gewinn erforderte. Es brauchte einen großen Erfolg, größer als Warcraft.

Und als sie das nicht schafften – denn natürlich schafften sie das nicht, World of Warcraft war einzigartig – gaben die meisten großen Studios MMOs auf. Bis zum heutigen Tag leben wir in einer Welt, in der es im Westen nur sehr wenige MMOs gibt.

Doch Emmert glaubt daran, dass die Nachfrage nach solchen Spielen immer noch sehr groß ist und nimmt als Beispiel New World:

Als New World herauskam, wurden Trillionen von Exemplaren verkauft – weit über 10 Millionen, was erstaunlich ist. Das sagt mir, dass es Leute gibt, die ein MMO spielen wollen, aber es gibt niemanden, der sie kreiert.

Er selbst möchte nun genau diese Person sein, die ein MMORPG für die Masse macht. Seine Philosophie ist, dass ein gutes MMO von Geschichten und den Mitspielern lebt. Emmert möchte mit seinem Spiel eine immersive Welt schaffen, in der er selbst als Warhammer-Fan gerne versinkt.

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5 MMORPGs, die WoW-Killer sein sollten, aber gescheitert sind

WoW-Killer hätten beinahe die MMOs gekillt, doch es gibt einige Hoffnungen

Steht Emmert mit dieser Meinung allein da? Nein, denn die Generation von WoW-Killern ist auch aus der Sicht von anderen Entwicklern problematisch gewesen.

Wir von MeinMMO haben 2020 mit den MMORPG-Legenden Raph Koster – Lead Designer von Ultima Online und Chef von Star Wars Galaxies – sowie Gordon Walton (SWTOR und Crowfall) gesprochen.

Damals hatten beide einen ähnlichen Erklärungsansatz. Walton sagte, dass die WoW-Killer dafür gesorgt hätten, dass das Genre über Jahre kaum Innovationen erlebt habe. Koster ergänzte die Aussage mit einer Anekdote zum Thema Finanzierung:

Das ist einer der Gründe, warum ich so lange keine MMOs gemacht habe. Denn wenn du ein MMO machen wolltest, gab dir niemand Geld, wenn du nicht mit WoW konkurrierst. Und um mit WoW zu konkurrieren, musst du es [finanziell] übertreffen. Das ist eine lächerliche Menge an Geld, die nahezu niemand in der Branche aufbringen kann.

Ist das MMORPG-Genre verloren? Nein, denn gerade New World und Lost Ark haben gezeigt, dass viele Spieler Bock auf ein neues MMORPG haben. Und das führt derzeit zu einer kleinen Trendwende.

Denn die letzten großen westlichen Spiele waren WildStar und ESO, die 2014 herauskamen. Zwischen 2014 und 2021 waren Black Desert und WoW Classic die einzigen Highlights und es gab über lange Zeit auch keine wirklichen Hoffnungsträger am Horizont.

Doch das hat sich gewandelt:

Und selbst das sind längst nicht alle MMORPGs in Entwicklung. Mit Throne and Liberty und Blue Protocol stehen zwei neue Spiele in den Startlöchern, die Amazon zu uns in den Westen bringt. Auch ArcheAge 2. Perfect New World oder das hier angesprochene Warhammer-MMORPG könnten Überraschungs-Hits werden.

Was sagt ihr zum Stand des Genres? Waren WoW und vor allem die WoW-Killer ein großes Problem? Und seid ihr eher optimistisch oder skeptisch für die Zukunft.

Mehr zu allen neuen MMORPGs in Entwicklung findet ihr hier: Alle 59 MMORPGs, die derzeit für den PC in Entwicklung sind.

Wer im neuen WoW-Modus feige ist, kann seinen Charakter für 72 Stunden vergessen

Das neuste Modus in World of Warcraft ist nichts für Feiglinge. Denn die können ihren Charakter dann für 72 Stunden quasi nicht verwenden.

Auch wenn die Community von WoW Classic sich derweil mit fliegenden Bots und GDKP-Systemen herumschlägt, gibt es bald ein Highlight, auf das sich viele Spielerinnen und Spieler freuen: den Hardcore-Modus. Hier haben Charaktere nur ein einziges Leben und wer auf dem Weg zu Stufe 60 stirbt, kann fortan nur noch aus Geist weiterspielen.

Doch wer sich als feige herausstellen sollte, der bekommt ebenfalls eine ziemlich harsche Strafe.

Was ist das für ein Debuff? Der „Feigling!“-Debuff bleibt für satte 3 Tage bestehen – also 72 Stunden. Er bringt eine ganze Menge an negativen Effekten mit sich:

  • Alle Attribute sind um 20 % reduziert.
  • Sämtlicher verursachter Schaden ist um 20 % reduziert.
  • Die Rüstung ist um 20 % reduziert.
  • Alle Zauber-Widerstände sind um 20 % reduziert.

Effektiv bedeutet das, dass euer Charakter in diesen 3 Tagen nicht nur von allen anderen Spielern geächtet wird, sondern ihr ihn auch quasi nicht spielen könnt. Eine Reduktion von 20 % macht in WoW Classic aus einem sicheren Kampf oft schon einen, den man nur knapp übersteht.

Wie bekommt man diesen Debuff? In der Hardcore-Variante von WoW Classic wird es die Möglichkeit geben, andere Spieler zum „Mak’gora“ herauszufordern – also einem Duell bis zum Tod. Dieses Duell endet wirklich nicht bei 1 HP, sondern geht bis zum Tod eines der beiden Charaktere.

Und ja, das bedeutet auch, dass dieser Charakter dann vollkommen hinüber ist und WoW Classic Hardcore nicht weiter spielen kann.

Wer jedoch in einem Duell bemerkt, dass er unterliegt, der könnte auf den Gedanken kommen, einfach zu fliehen. Das ist möglich, selbst wenn Blizzard den Radius des Duells deutlich angehoben hat. Wer flieht, wird zur Strafe mit dem „Feigling!“-Debuff belegt.

Ihr könnt den Debuff übrigens nicht erhalten, während ihr euch unter einem Kontrolleffekt befindet. Also kann zum Beispiel ein Priester euch nicht in Gedankenkontrolle nehmen, um euch dann aus dem Gebiet des Duells zu tragen.

Im aktuellen WoW schlagen sich Leute mit dem Mega-Dungeon rum:

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WoW-Cinematic: Nozdormu sieht den Aufstieg der Ewigen in einer Vision

Warum sollte man an Duellen teilnehmen? Natürlich ist es ungeheuer riskant, im Hardcore-Modus ein Duell auf Leben und Tod anzunehmen. Das ist also ohnehin nur etwas, für sehr erfahrene PvP-Fans und alle, die einen noch extremeren Nervenkitzel suchen.

„Belohnt“ wird diese Leistung allerdings mit einer besonderen Ohren-Kette, die man als Buff am eigenen Charakter zu sehen bekommt. Jeder andere Held, den ihr im Duell getötet habt, fügt einen Stapel dieses permanenten Buffs hinzu. So sieht jeder mit einem Klick auf euren Charakter, wie vielen anderen ihr schon das Leben genommen habt – und ob man es sich euch besser nicht verscherzen sollte.

Was haltet ihr von der Idee dieses Debuffs?

Diablo 4: Spieler legt seine Frau rein, erheitert damit die Community, die sonst nur meckert

Mit der Ankündigung über den Patch 1.1.1 haben sich die Entwickler von Diablo 4 Lob eingefahren. Nur auf Reddit wurde fast ausschließlich gemeckert. Ein Spieler konnte die sonst so negative Community jetzt mit seinem Beitrag erheitern.

Ein Spieler postete am 28. Juli 2023 einen Beitrag auf Reddit und schaffte es, die Community zu erheitern. Er legte seine Frau in Diablo 4 rein und konnte dadurch die Stimmung in dem sonst so negativen Subreddit erhellen.

Auch der Gameplay-Trailer zu Season 1 in Diablo 4 bekam von der Community sein Fett weg:

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Diablo 4 zeigt Gameplay-Trailer zur Season 1 und einige Spieler machen sich darüber lustig

„Ich habe gesagt, dass sie sich anstellen muss. Und sie hat es gemacht.“

So erheiterte der Spieler die Reddit-Community: In seinem Beitrag schreibt der Nutzer 87CoCo, dass er seiner Frau gesagt habe, sie müsse sich in die Schlange stellen, wenn sie den Schmied in Diablo 4 ansprechen wolle.

„Ich habe meiner Frau, die neu im Gaming ist, gesagt, dass sie sich in die Schlange stellen muss, um den Schmied zu benutzen. Und sie hat es gemacht“, schreibt 87CoCo in der Überschrift des Beitrags. „Sie stand gute 30 Sekunden dort, bis ich anfing zu lachen“, ergänzt er im zugehörigen Text.

Seine Frau sei neu im Gaming-Bereich. Zwar habe sie den Schmied schon einmal angesprochen, aber es habe dieses Mal nicht geklappt, was anscheinend an einem doofen Zufall lag (via Reddit). Der Post im Subreddit verzeichnet aktuell 3.200 Upvotes, über 430 Kommentare und mehrere Auszeichnungen.

Hier seht ihr, wie ihr Spielcharakter neben anderen Spielern beim Schmied steht:

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„Sag ihr, sie ist bezaubernd“

Wie reagiert die Community? 87CoCo erhält zahlreiche Kommentare dazu. Einige Nutzer berichten von eigenen Situationen, in denen sie ihre Partner und Freunde getrollt haben. Andere fragen scherzhaft, ob die Frau noch single sei und ob eine Gaming-Ehefrau auch RGB-Beleuchtung habe.

Ein Kommentar mit über 400 Upvotes kommt von Hamilton-Beckett:

Das erinnert mich daran, als einer meiner Freunde […] nach mir mit Diablo 4 anfing. […] Ich kam auf dem Pferd angeritten und sagte: „Steig auf, geht schneller!“ Er sagte: „Cool!“, und kam näher. Stand da eine Weile, lief ein paar Mal um das Pferd herum, und sagte: „Was soll ich hier machen, es funktioniert nicht, verdammt BLIZZARD?!“ Dann musste ich lachen. Er sagte: „Ich kann gar nicht auf dem Pferd reiten, richtig?“

via Reddit

Pixelhouse18 hat eine ähnliche Story auf Lager. Seine Freunde seien seinem WoW-Spiel beigetreten und haben gefragt, ob sie auf den Pferden reiten können. Er habe geantwortet: „Geht hinter das Pferd und drückt Alt+F4, um aufzusteigen.“ Als sich das Spiel schloss, seien sie in Gelächter ausgebrochen.

Brolex-7 kommentiert den Beitrag mit „Sag [deiner Frau], sie ist bezaubernd.“ Rivallss schreibt: „Du bist das wahre Böse in Diablo. Lilith ist im Vergleich zu dir gut.“

87CoCo kommentiert seinen Post abends mit: „Hey Leute. […] Es begeistert mich, dass es euch zum Lachen gebracht hat. Meine Frau hat es mit Humor genommen! Danke für die Auszeichnungen. So etwas habe ich noch nie bekommen. Wie kann ich die jetzt einlösen und reich werden?“

Akmeister lobt 87CoCo für seinen Beitrag: „Dies ist der beste Beitrag, den dieses Subreddit je gesehen hat.“

Zumindest konnte der Beitrag die Stimmung erhellen. Wenn man durch das Subreddit von Diablo 4 scrollt, stößt man auf viele negative Beiträge. Beim Campfire Chat haben die Entwickler den neuen Patch vorgestellt und viel Lob bekommen. Nur auf Reddit wurde daraufhin überwiegend gemeckert:

Über 47.000 Fans schauen zu, wie Blizzard Diablo 4 besser macht, loben die Änderungen direkt live

Pokémon GO: Forschungsdurchbruch im August bringt 6 Pokémon – Alle Optionen

In Pokémon GO ist jetzt der neue Forschungsdurchbruch verfügbar. Welche Monster ihr ab August 2023 vorfindet, zeigen wir euch hier.

Was ist der Forschungsdurchbruch? Den Forschungsdurchbruch könnt ihr in Pokémon GO erreichen, indem ihr 7 Feldforschungsstempel sammelt.

Einen solchen Stempel könnt ihr einmal pro Tag bekommen – immer dann, wenn ihr die erste Feldforschungsaufgabe des Tages gelöst habt. Somit lassen sich innerhalb einer Woche maximal 7 Stempel und damit ein Forschungsdurchbruch sammeln.

Als Belohnung winkt euch die Begegnung mit einem Monster pro Forschungsdurchbruch. Während es früher immer nur ein Monster pro Monat gab, gibt es mittlerweile mehrere Optionen. Das gilt auch in der neuen Season “Verborgene Edelsteine”.

Den Trailer zur neuen Jahreszeit findet ihr hier:

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Pokémon GO zeigt die neue Season „Verborgene Edelsteine“ im Trailer

Das steckt im Forschungsdurchbruch im August 2023 bei Pokémon GO

Wann läuft der Forschungsdurchbruch? Der Forschungsdurchbruch ist seit dem Season-Start am 01. Juni 2023 um 10:00 Uhr verfügbar. Er wird die komplette Season lang bleiben, also bis zum 01. September um 22:00 Uhr deutscher Zeit.

Insgesamt gibt es 6 Monster, die ihr aus dem Durchbruch bekommen könnt. Allerdings bestimmt der Zufall, welches davon ihr im Durchbruch erhaltet.

Die aktuellen Möglichkeiten stellen wir euch hier vor. Im Vergleich zum letzten Forschungsdurchbruch im Mai haben sich 4 Monster geändert, 2 bleiben hingegen weiterhin Optionen im Durchbruch.

Zobiris: Zobiris ist vor allem für Spieler etwas, die gerne PvP in der Superliga spielen. Dort ist es ein beliebtes und nützliches Monster. In Raids spielt es derweil keine Rolle, seine Mega-Entwicklung ist auch noch nicht im Spiel. Mit Glück kann man aber auf das Shiny treffen. Der Fang bringt außerdem zusätzlichen Sternenstaub.

Pokemon-GO-Zobiris

Tanhel: Tanhel wird zu einem der besten Angreifer in Pokémon GO überhaupt: Metagross. Damit ist es immer ein guter Fang, vor allem, wenn man eines mit guten Werten erwischt. Auch bei Tanhel habt ihr die Chance, auf ein Shiny zu treffen.

Pokémon GO Shiny Tanhel
Tanhel und seine Entwicklungen

Ohrdoch: Ohrdoch ist ein Pokémon vom Typ normal, spielt aber weder in Raids, noch im PvP aktuell eine Rolle. Es hat eine Mega-Entwicklung, die bislang aber noch nicht im Spiel ist. Auch hier gibt es allerdings einen Sternenstaub-Bonus beim Fang. Zudem ist die Shiny-Variante verfügbar.

Pokémon-GO-Ohrdoch-Shiny

eF-eM: Das Fledermaus-Monster kann sich zu UHaFnir entwickeln und hatte lange Seltenheitswert. Wer es bislang noch nicht fangen konnte, kann sich über den Fang freuen – zumal man für die Entwicklung 400 Bonbons braucht. Auch die Shiny-Variante ist verfügbar.

ef em uhafnir

Coiffwaff: Das Hunde-Pokémon war auch zuletzt schon im Forschungsdurchbruch zu bekommen und hat in erster Linie Sammlerwert. Das Besondere an Coiffwaff sind seine vielen unterschiedlichen Formen, die man abändern kann. Auch seine Shiny-Version ist fangbar.

Pokémon-GO-Coiffwaff-Shiny

Viscora: Ist ebenso wie Coiffwaff schon Teil des Forschungsdurchbruchs gewesen. Hier könnt ihr kein Shiny fangen, doch Viscora an sich ist aktuell recht selten und in der Regel sonst nur über 10-km-Eier zu bekommen.

Pokemon GO Viscora
Viscora und seine Entwicklungen

Es ist davon auszugehen, dass diese Monster ebenso wie die vergangenen Forschungsdurchbrüche erstmal für 3 Monate die Belohnung für eure Forschungsstempel bleiben. Die Season startete am 01. Juni, nun erwarten euch zahlreiche unterschiedliche Monster in der Wildnis, Raid-Bosse, Events und mehr.

Damit ihr den Überblick behaltet, findet ihr hier die Übersicht aller Events im August 2023 von Pokémon GO.