Bald erscheint Diablo Immortal für Android, iOS und den PC. Kurz vor Release haben etliche Journalisten mit den Entwicklern sprechen können. Einige der wichtigsten Themen: Mikrotransaktionen und der Shop. Denn da gab es einiges an Kritik.
Update: Mittlerweile gibt es neue Informationen zum Release von Diablo Immortal. Blizzard veröffentlichte am 26. Mai eine neue Roadmap, jedoch ohne weitere Infos zum Shop.
Was wird überhaupt diskutiert?
- Bereits vor Release konnte Diablo Immortal in mehreren Alpha- und Beta-Tests gespielt werden. Spieler waren durchaus positiv überrascht, nachdem viele dem Mobile-Game kritisch gegenüber standen.
- Diablo Immortal wird Free2Play mit einem Ingame-Shop. Hier gab es größere Diskussionen in der Community. Einige behauptete, wenn man nicht zahlt, müsste man 40 Jahre für das beste Gear grinden. Es gab Items zum Kauf, die das beschleunigen können.
- Auch Influencer sprangen auf und erklärten teilweise, „wie krass Pay2Win“ Immortal werden wird. Die Entwickler reagierten auf die Kritik und versprachen, Änderungen am Shop vorzunehmen.
Das sagen die Chefs: Joe Grubb ist der Principal Game Designer von Diablo Immortal und sprach bereits früher mit uns über die Veränderungen seit der Beta. Im Interview mit der Gaming-Website PCGamesN kam nun auch das Thema Shop zur Sprache.
Grubb verspricht dort, dass Mikrotransaktionen „niemals das Gameplay umgehen werden.“ Er sagt:
Optionale Käufe werden immer ein Bonus sein […] Eine unserer Säulen ist: „Der beste Weg, um in Diablo Immortal mächtiger zu werden, ist das Spiel zu spielen.“
MeinMMO hatte ebenfalls die Möglichkeit, mit Chefs und Entwicklern zu sprechen. Wir trafen uns zum Gespräch mit Wyatt Cheng (Game Director) und Peiwen Yao (Executive Producer). Cheng versprach uns etwas Ähnliches.
„Wir werden niemals Ausrüstung verkaufen“
Wie funktioniert der Shop nun? Im Interview schnitten wir das Thema Mikrotransaktionen nur kurz an. Cheng versprach uns dort jedoch: in Diablo Immortal wird es niemals Ausrüstung für echtes Geld zu kaufen geben, die euch besser macht.
Wenn ihr besser werden wollt, müsst ihr gut sein. Um die Klassen richtig spielen zu können, braucht ihr Skill und Fortschritt gibt es, indem ihr spielt – nicht, indem ihr Geld ausgebt. Hier sind sich Cheng und Grubb einig. Was allerdings genau im Shop sein wird und was das alles kostet, erfahren auch wir erst zu Release.
In unserem Interview lag der Schwerpunkt vor allem auf dem Gameplay von Diablo Immortal und der Zukunft. Wenn euch interessiert, wie es nach Release mit dem MMO weitergeht, schaut auf MeinMMO vorbei. Das vollständige Interview wird bald veröffentlicht. Ein kleiner Teaser: wir sprachen recht ausgiebig über den Battle Pass und zukünftige Inhalts-Updates.
Hier findet ihr alles, was ihr zu Diablo Immortal wissen müsst in 2 Minuten:
Wann kann ich Diablo Immortal spielen? Am 2. Juni erscheint Diablo Immortal für Mobilgeräte und den PC, wenn auch dort mit einem Nachteil. Ihr könnt euch dann selbst ein Bild vom Free2Play-Spiel und dem Shop machen, der aktuell so in der Kritik steht.
Die Entwickler verrieten uns bereits, dass Diablo Immortal als lebendiges Service-Spiel immer weiterentwickelt wird. Sollte es also zu Release noch immer Probleme mit dem Shop geben, ist nicht ausgeschlossen, dass sich das noch einmal ändert.
Wenn es euch in den Fingern juckt, gibt es bereits jetzt einige Alternativen zu Diablo Immortal, um die Wartezeit zu überbrücken:
5 Spiele wie Diablo Immortal, die ihr jetzt schon auf eurem Handy spielen könnt
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