Diablo Immortal hat nach dem Launch starke Kritik kassiert und wurde mit miesen Reviews bombardiert. Dennoch geht es dem Spiel finanziell sehr gut und mit dem verspäteten Launch in China hat es seine Spielerschaft um ein Drittel vergrößert.
Das ist der Stand von Diablo Immortal: Seit dem Launch am 2. Juni hat das neue Spiel von Blizzard mit einer Welle negativer Reaktionen und Review-Bombing seitens der Fans kämpfen müssen.
Kritisiert wurde vor allem der Cash-Shop und die Monetarisierung von Diablo Immortal, die vor allem im Endgame stark Pay2Win ist und auf psychologische Tricks zurückgreift, um den Spielern das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Die Negativität änderte allerdings nichts daran, dass das A-RPG sehr erfolgreich wurde. Schon eine Woche nach dem Launch vermeldete man einen Umsatz von 10 Millionen Dollar und die Zahl stieg immer weiter.
Am 28. Juli meldete die Analyse-Seite SensorTower, dass Diablo Immortal den Umsatz von 100 Millionen Dollar überschritten hat, die über Google Play Store und den App Store eingenommen wurden. Das bedeutet, dass die Ziffer wahrscheinlich viel höher liegt, da die PC-Einnahmen nicht mitgezählt wurden.
Mehr zu Diablo Immortal auf MeinMMO findet ihr hier:
Erst drohende Sperre, dann explodierende Spielerzahlen
Ein großes Problem gab es für Blizzard mit Diablo Immortal allerdings doch. Der Launch in China, einem der größten Mobile-Märkte der Welt, hätte eigentlich schon Mitte Juni stattfinden sollen, stand lange auf der Kippe.
Deswegen gab es Probleme mit China: Der Grund für eine mögliche Sperre von Diablo Immortal war ein Statement, das angeblich von einem der Blizzard-Angestellten aus dem Marketing-Team kam. Es forderte indirekt, dass der Staatschef von China, Xi Jinping, zurücktreten solle.
Entsprechend sah es einige Zeit so aus, als würde Blizzard die Lizenz zum Release von Diablo Immortal vom Staat entzogen werden. Doch auch das ging für das Spiel positiv aus.
Diablo Immortal feierte am 25. Juli den offiziellen Launch in China, wodurch die Spielerzahlen in die Höhe schossen. Nur 2 Tage vor dem Release feierte der offizielle Twitter-Account des Spiels, dass die Zahl der aktiven Spieler 20 Millionen überschritt.
Weniger als eine Woche später folgte der nächste Tweet, denn diese Zahl wurde um satte 50 % auf 30 Millionen erhöht. Als kleines “Dankeschön” können die Spieler deswegen ein zusätzliches legendäres Emblem erhalten sowie 6 seltene Kisten.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Blizzard darf sich also bald wohl auf einen neuen Umsatz-Meilenstein freuen, denn die Mobile-Kundschaft in China ist dafür bekannt, dass sie wenig Probleme mit Pay2Win-Mechaniken und starker Monetarisierung haben.
Ein westlicher Spieler testete hingegen, wie viel Loot ein Free2Play-Spieler in Diablo Immortal erhalten würde:
Embers Adrift soll noch 2022 erscheinen, das haben die Entwickler in einem neuen Video betont. Grund genug, sich das neue MMORPG genauer anzusehen. Genau das hat MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch getan und teilt mit euch seine ersten Erfahrungen, aber auch seine Bedenken.
Embers Adrift ist kein klassisches MMORPG wie World of Warcraft oder Guild Wars 2. Das merke ich schon in den ersten Spielminuten der geschlossenen Beta, die derzeit läuft. Doch als jemand, der Interesse an allen MMORPGs hat, war es so etwas wie eine Pflicht, ein Paket zu kaufen und mir einen ersten eigenen Eindruck zu verschaffen.
Und der ist zwiegespalten.
Denn schon die ersten Quests und Kämpfe signalisieren mir, dass ich Zeit brauchen werde, um Fortschritt in dem MMORPG zu machen. Das ganze Spiel schreit nach Abenteuer und Erkundung, aber auch nach Gruppensuche und harter Arbeit. Das ist nicht unbedingt das, wonach ich suche, aber es spricht damit eine eigene Nische von Gamern an.
Und genau für diese Nische könnte es super interessant sein.
Video starten
Kein Spiel für Fans von leichten Einstiegen, actionreichen Kämpfen und guter Grafik
Embers Adrift ist ein PvE-Sandbox-MMORPG. Schon die Philosophie der Entwickler besagt, dass ich keiner klaren Story und keinen klaren Aufgaben folge, sondern stattdessen ein Abenteuer auf meine ganz eigene Weise erlebe. Dabei sollen auf Beziehungen zu anderen Spielern zwingend aufgebaut werden müssen, denn viele Inhalte richten sich an Gruppenspieler.
Nach gut sieben Spielstunden und einigen geschauten Videos kann ich bestätigen, dass das MMORPG vieles anders macht – und nicht alles ist sofort besser.
Ungewohnt sind etwa die Quest-Texte. Denn diese muss ich wirklich lesen, um die Aufgabe verstehen und abschließen zu können. Markierungen im Spiel sind Fehlanzeige, nicht mal für den nächsten NPC, mit dem ich sprechen soll. Und auch auf die allseits beliebte Minimap wird verzichtet.
Ebenfalls überraschend sind die ersten Gegner, auf die ich treffe. Denn jeder Feind hat eine Markierung, die anzeigt, ob ich sie alleine, zu zweit oder nur in einer Gruppe besiegen kann. Und ja, Gruppen-Feinde stehen schon im Startgebiet des MMORPGs und sollten tunlichst nicht attackiert werden. Hier droht schnell das erste Ableben.
Zudem wirkt gerade der Einstieg unfertig und ich selbst fühle mich irgendwie fehl am Platz. Es gibt keine wirkliche Einführung, sondern ich werde einfach so in die Welt geschmissen und mit ersten Aufgaben betreut.
Der Charaktereditor von Embers Adrift.
Bevor es aber überhaupt in die Spielwelt geht, wähle ich bei der Charakterstellung aus drei Spezialisierungen: Defender sind sowas wie Tanks, Supporter sind Heiler und Striker verursachen Schaden. Später, auf Level 6, wähle ich dann eine zweite Spezialisierung aus den gleichen drei Optionen. Aus den 9 möglichen Kombinationen entsteht dann meine finale Klasse.
Doch obwohl Level 6 recht nah klingt, kostet mich der Weg dahin einige Stunden. Das liegt jedoch nicht zwingend an den benötigten Erfahrungspunkten, sondern an den teils langen Laufwegen und den sehr langsamen Kämpfen. Aktionen werden erst nach zwei Sekunden ausgeführt und es gibt globale Cooldowns, die das Ganze noch zäher machen. Fans von actionreichen Kämpfen könnten sich schnell langweiligen.
Im Laufe des Spiels entwickelt das Kampfsystem jedoch seinen Reiz. Ich muss gezielt Gegner pullen, weil ich sonst überrannt werde, und kann nicht wild in alles reinspringen, wie es bei vielen modernen Titeln der Fall ist. Anspruchsvolle Kämpfe kommen oft erst im Endgame. Und auch in Gruppen machen die Kämpfe mehr Spaß, weil insgesamt mehr Taktik gebraucht wird und um mich herum zumindest etwas passiert… seien es nur Angriffe meiner Mitspieler.
Was die Geschwindigkeit des Levelns angeht, gibt es derzeit übrigens eine große Kontroverse in der Community. Denn schon der Weg bis Level 20 soll etliche Stunden kosten. Ab Level 20 steigt die Kurve jedoch nochmal an, was es gerade für Solo-Spieler fast unmöglich machen soll, Level 30 in absehbarer Zeit zu erreichen.
Die Quest-Texte in Embers Adrift sind wuchtig und optisch nicht ideal, aber wichtig für den Fortschritt.
Embers Adrift ist ein Indie-MMORPG. Nirgendwo sieht man das besser als bei der Grafik. Die Angriffe sind sehr statisch, die Texturen nicht sonderlich hochauflösend und auch sonst wirkt es wie ein Spiel aus den späten 2000ern. Wer auf einen total detaillierten Charakter-Editor hofft, wird ebenfalls enttäuscht.
Allerdings begeistern mich einige Ideen und Features des Spiels. So ist etwa von Anfang an der Weg das Ziel. Ich kann schwere Bosse in der offenen Welt schon früh bekämpfen oder mit anderen Spielern Dungeons besuchen. Das ist ein richtig guter Ansatz, denn oft sind gerade die Level-Phasen etwas, das ich in modernen Spielen schnell überspringen möchte, um zu den Kerninhalten zu kommen.
Wer in Embers Adrift stirbt, kann zudem wieder aufgehoben werden, ähnlich wie in New World oder Guild Wars 2. Diese Mechanik habe ich in den letzten Jahren in besonderem Maße zu schätzen gelernt und sie passen perfekt in das soziale Gefüge des neuen MMORPGs.
Ebenfalls positiv sehe ich das tiefgehende Crafting-System, mit dem man immer relevante Items für seinen Fortschritt herstellen können soll. Hier muss ich gestehen, dass ich nicht sonderlich tief eingestiegen bin. Doch relevantes Crafting ist immer etwas, das ich als sehr positiv und wichtig empfinde.
Allerdings greift hier ein altes Prinzip: Ihr könnt nur zwei Berufe gleichzeitig beherrschen. Wechselt ihr einen Beruf, dann verliert ihr im alten euren Fortschritt komplett.
Auf dem Papier lockt Embers Adrift viele damit, dass es ein reines PvE-Spiel ist. Auf PvP wird komplett verzichtet. Das macht die Open World sicherer und regt die Zusammenarbeit zwischen den Spielern an.
Verrückt ist, dass die Nächte echt verdammt dunkel sind. Das ist zwar atmosphärisch total cool, sorgt aber auch dafür, dass ich bei tiefster Nacht kaum spielen konnte und zeitweise sogar die Monitor-Helligkeit stark erhöhen musste, um überhaupt etwas erkennen zu können. Zwar gibt es auf der Taste F1 eine Fackel, aber die hilft nur bedingt weiter.
Die Cooldowns fallen schon zum Start recht lang aus. Selbst der Auto-Angriff lädt 4 Sekunden auf.
Embers Adrift ist perfekt für Spieler mit viel Zeit, Geduld und Freunden
Insgesamt spielt sich Embers Adrift jedoch sehr zäh, vor allem, wenn man moderne Spiele wie ESO oder Guild Wars 2 als Vergleich sieht. Doch genau hier greift dann wieder die Philosophie der Entwickler.
Im Grunde braucht ihr für alle Inhalte Mitspieler und am besten eine aktive Gilde, die jeden Abend zusammenspielt. Dann sind die Gegner schneller besiegt, die Quests einfacher zu lösen und die Laufwege vertreibt man sich mit Quatsch im Voice-Chat.
Wer die Zeit aufbringen kann, sich ständig mit anderen zu verabreden und gemeinsam Abenteuer zu erleben, für den ist Embers Adrift möglicherweise das perfekte Spiel.
Allerdings liegt hier die Gefahr, dass, bei zu wenigen Spielern oder wenn Freunde das Spiel verlassen, viele Kernaspekte des MMORPGs verloren gehen. Dieses Gefühl hatte ich bereits in der Beta, denn es war gar nicht so leicht, überhaupt Mitspieler zu finden. Dank des Abo-Modells wird es Embers Adrift zudem schwer haben, neue Spieler anzulocken, damit diese überhaupt ihre ersten Schritte in dem Spiel machen können.
Dem Gegenüber steht dafür ein Spiel, das komplett auf einen Shop verzichtet. Das sorgt dafür, dass besondere Skins auch wirklich verdient werden müssen. Vieles bei Embers Adrift hat also ein starkes Für und Wider.
Wer Embers Adrift genießen möchte, braucht auf jeden Fall Zeit.
Wer übrigens jetzt Embers Adrift spielen möchte, muss sich ein Founder’s Pack für 50 Dollar kaufen. Darin enthalten sind der Beta-Zugang, ein besonderer Titel und ein Monat kostenlose Spielzeit nach dem Release. Mit dem Release wird das MMORPG dann zu einem Abo-Spiel. Allerdings findet die Beta derzeit nur zu bestimmten Zeiten statt.
Der vollständige Release vom Embers Adrift soll jedoch noch 2022 stattfinden. Für die Zeit danach planen die Entwickler regelmäßige Updates mit neuen Quests, Zonen und Dungeons.
Embers Adrift hat einen besonderen Reiz, aber es ist nicht mein Spiel
Pro
Ein Spiel für Abenteurer und Erkunder
Ein gutes Klassensystem mit klassischer Holy Trinity
Der Weg ist schon das Ziel und früh trifft man auf Herausforderungen
Es ist perfekt für Gruppenspieler und feste Gilden
Es verzichtet komplett auf einen Echtgeld-Shop
Ein Spiel für echte PvE-Fans, weil es kein PvP gibt
Contra
Der Einstieg wirkt unfertig
Insgesamt ist das Spiel sehr zäh, dank langer Laufwege und langsamer Kämpfe
Das Spiel erfordert viel Zeit
Abo-Modell kann neue Spieler abschrecken
Der Spielspaß hängt stark an den Mitspielern und der Spielerzahl
Embers Adrift ist das genaue Gegenteil der MMORPGs, die ich gerne spiele. Wer meine Artikel regelmäßig liest, wird wissen, dass ich in vielen Spielen gleichzeitig unterwegs bin und dort auf klare Ziele hinarbeite. Als Vater ist das auch der effektivste Weg, um mich darauf vorzubereiten, am Wochenende mal eine größere Herausforderung zu meistern.
In Embers Adrift jedoch brauche ich eine feste Gruppe, muss mir eigene Herausforderungen suchen und muss für alles Zeit einplanen. Das wird nicht die große Masse von Spielern ansprechen, aber eine Nische, die schon lange nicht mehr angesprochen wurde – gerade mit dem Fokus auf das PvE.
Generell setzt das MMORPG auf viele “Old School”-Aspekte, wie etwa das Lesen der Quest-Texte, der Verzicht von Markierungen auf Karten oder eben das Abo-Modell, das kaum noch neue MMORPGs nutzen.
Wer mit seiner kompletten Gilde ein neues Spiel sucht oder offen dafür ist, sich einer neuen Gilde anzuschließen, kann Abenteuer erleben, die wirklich Spaß machen. Das ist der große Reiz von Embers Adrift – das Entdecken, das Meistern von Herausforderungen und die Erlebnisse, die man gemeinsam mit anderen teilt.
Alexander Leitsch
MMORPG-Experte auf MeinMMO
Spricht euch die Idee von Embers Adrift an? Oder schrecken euch Aspekte wie der hohe Zeitaufwand oder die schwache Grafik eher ab? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare.
Embers Adrift ist nicht das einzige MMORPG, das noch dieses Jahr erscheinen soll. Hier haben wir alles für euch zusammengefasst:
Das Survival-Spiel Last Oasis hat Probleme, seine Spieler zu halten. Selbst die Entwickler geben zu, “Unser Spiel macht keinen Spaß”. Das soll sich mit dem Start der Season 5 nächste Woche drastisch ändern.
Das ist Last Oasis: Das Survival-Spiel Last Oasis wurde 2020 angekündigt und befindet sich auf Steam aktuell im Early Access. Ihr taucht ein in eine postapokalyptische Welt, in der die Erde aufgehört hat, sich zu drehen.
Fokus liegt auf dem Überleben, weswegen Last Oasis die klassischen Survival-Mechaniken wie Hunger, Durst, Crafting und offenes PvP bietet.
Das Konzept zog zum Start des Early Access viele interessierte Spieler an, was zu einem All-Time Peak von über 33.000 Spielern auf Steam führte. Die Zahlen sanken allerdings sehr schnell und liegen aktuell laut der Statistik-Seite Steamcharts.com bei etwa 200 gleichzeitig aktiven Spielern.
In einem News-Post vom 5. Juli sprach Florain „chadz“ Hofreither, einer der Entwickler, darüber, dass ihr Spiel “objektiv keinen Spaß” macht. Doch das Team gab nicht auf und kündigte eine Komplettüberarbeitung an, die das ändern soll.
Solo-Gameplay und kleine Gruppen im Vordergrund
Nach der Feststellung, dass das Survival-Game keinen Spaß macht, hat das Team sich drangemacht, die Ursachen für dieses Problem zu finden. Das Resultat davon wird in der kommenden Woche online gehen. Das genaue Datum und Uhrzeit werden am 1. August angekündigt.
Das ist das neue Update: Das Update wird mit dem Start der Season 5 von Last Oasis online gehen und trägt den Namen “LOverhaul”, einer Kombination aus den beiden Initialien des Spiels (LO) und dem englischen Wort “Overhaul” (Überarbeitung).
Der Fokus soll dabei laut dem neuen Blogpost von chadz auf Solo-Spielern und kleineren Gruppen liegen. Das Spiel wurde basierend auf dem Feedback der Season-5-Tester balanciert, die alle hauptsächlich allein oder in kleinen Teams unterwegs waren.
Die “Walker”, komplexe Fortbewegungsmittel in Last Oasis, sollen nach dem Update noch wichtiger werden.
Mit dem LOverhaul-Update soll die Welt von Last Oasis um einiges gefährlicher werden, und zwar nicht durch das offene PvP, sondern durch das PvE. Ursprünglich lieferte die Welt selbst keinerlei “eigene” Gefahr, sondern war “höchstens eine Unbequemlichkeit”. Die Gefahr kam ausschließlich von anderen Spielern durch das PvP. Das wird sich mit dem Update ändern.
Die Spieler müssen vorsichtiger sein und gut überlegen, welche Risiken sie eingehen wollen. Leute, die ohne Vorbereitung und Strategie reinrennen, werden Probleme haben und sterben. Sie werden keinen Spaß haben, so chadz.
Auf diese Weise soll auch das PvP strategischer werden, denn Spieler müssten überlegen und abschätzen, wann sich ein Überfall auf andere lohnt.
Mehr zu Survival-Spielen auf MeinMMO findest du hier:
Muss man diese Version spielen? In dem Blogpost erklärt chadz, dass die neue Richtung von Last Oasis nicht jedem gefallen wird. Dessen ist das Team sich bewusst und gibt den Fans der alten Version eine Alternative.
Spieler, die das Survival-Game lieber in dem ursprünglichen Zustand spielen möchten, können das auf Privat-Servern tun. Diese werden auf dem Status der Season 4 bleiben.
Seid ihr aktive Last-Oasis-Spieler oder habt ihr mal kurz reingeschaut? Werdet ihr das neue Update ausprobieren? Schreibt es uns in die Kommentare.
Waren MMORPGs früher wirklich besser? Ja, findet MeinMMO-Dämon Cortyn, denn damals war jeder im Spiel gleich – und heute nicht mehr.
Immer mal wieder hört man die Diskussion, dass MMORPGs ja früher besser waren. Die Spiele von damals haben mehr Spaß gemacht, hatten mehr zu bieten, waren irgendwie sozialer, nicht so „casualisiert“ und die Entwickler waren noch mit Herzblut bei der Sache.
Heute ist das natürlich ganz anders. Es macht keinen Spaß, es gibt nichts zu tun, alle benehmen sich wie die Axt im Walde, alles ist superleicht und die Entwickler sind alles gierige Profit-Monster, denen nur noch ihr Götter namens „Aktionäre“ wichtig sind.
Ihr kennt dieses Gelaber. Darauf gebe ich nicht sonderlich viel, weil es sich nicht mit meiner Wahrnehmung deckt und oft einfach viel Bitterkeit der Auslöser ist.
Aber trotzdem gibt es für mich einen Aspekt, der damals sehr bedeutend für Spiele wie World of Warcraft war und heute verloren gegangen ist. Etwas Essenzielles, das neue Spiele im Grunde gar nicht mehr haben. Und das hat mit Mikro-Transaktionen und jeder Menge realem Geld zu tun.
Ich weiß, ich weiß. Das könnte jetzt ganz leicht in ein „Früher war alles besser“ abdriften, wo ich mit dem Krückstock wütend den Kids mit ihren Pre-Order-Season-Pass-Premium-Deluxe-Mount hinterherrenne. Aber das will ich gar nicht.
Ich habe mir einfach mal ein bisschen Zeit genommen und nachgedacht, warum ich heute spiele und warum ich es damals getan habe.
Mein Hauptbeispiel ist hier World of Warcraft, weil mich das seit fast 2 Jahrzehnten begleitet, aber was mir aufgefallen ist, betrifft auch die meisten anderen Spiele.
13 € machten damals alle in WoW gleich
Als ich damals auf dem Realm „Die Ewige Wacht“ in meine erste Raidgruppe kam, war es auch das erste Mal, dass ich mit so vielen unterschiedlichen, fremden Leuten im TeamSpeak war. Eine bunte Truppe von über 40 Leuten, durch alle sozialen Schichten hinweg, aus allen möglichen Lebenslagen und aus allen Altersklassen.
Und doch waren wir alle gleich.
Diese Gleichheit kostete etwas – genau 13 Euro im Monat für ein Abonnement.
13 Euro machten aus einem gestressten Familienvater unseren zuverlässigen Nachtelfen-Tank.
13 Euro machten aus aus fleißigen Informatik-Studenten unseren etwas zu energischen Feuer-Magier.
13 Euro machten aus dem extrovertieren Arbeitslosengeld-Empfänger den freundlichen Druiden-Heiler, der alle Fähigkeiten mit RP-Makros belegt hat.
13 Euro machten aus dem Abteilungsleiter den etwas verpeilten Zwergen-Priester, der nie den Furcht-Schutz richtig setzt.
13 Euro machten aus dem leicht bekifften Millionärssohn einen (noch immer leicht bekifften) Gnom-Schurken, der immer aus Versehen pullen musste.
Für 13 Euro im Monat waren wir ein Team. Für 13 Euro konnte jeder sein reales Leben zurücklassen und in die Spielwelt fliehen, um für ein paar Stunden pro Abend exakt gleichbedeutend mit allen anderen zu sein.
Eine bunte, irre Truppe. Und alle waren gleich – zumindest im Spiel.
Egal wie erfolgreich wir im Beruf waren – im Spiel waren wir gleich
Mir ist vollkommen bewusst, dass es natürlich keine reale Gleichheit im Spiel gab – immerhin hatten verschiedene Menschen unterschiedlich viel Zeit, die sie in das Spiel investieren konnten. Aber jeder war exakt das, was er oder sie sich im Spiel verdient hatte. Es war ein eigener, abgeschiedener Kosmos.
Und das war ein wunderbarer Ort. Wir waren Spieler:innen aus allen Schichten der Gesellschaft. Es war egal, was wir im „echten Leben“ waren und wie erfolgreich wir dort waren, welchen Beruf wir hatten oder welche Kleidung wir uns leisten konnten. Denn im Spiel zählte nur das, was es im Spiel zu tun gab. Es war losgelöst von der realen Welt.
In einer realen Welt, in der die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander klafft, ist das natürlich ein schwacher Trost und behebt keine realen Probleme – das ist mir vollkommen klar. Aber alleine die Existenz eines Rückzugsortes, einem Ort der (gefühlten) Gleichheit, wo jeder die gleichen Chancen hatte … das war so unglaublich viel wert.
Wenn ich heute in die Nachrichten schaue, werde ich unzufrieden. Pandemie, Krieg, Inflation, zunehmender Rassismus, soziale Ungerechtigkeit, Klimawandel. Es ist erdrückend und es sind alles wichtige Themen, mit denen man sich früher oder später auseinandersetzen muss. Doch das geht nicht immerzu, das nimmt nur noch mit.
Da sehne ich mich mehr als je zuvor zurück nach einem Spiel, das uns alle „gleich“ gemacht hat in den Startvoraussetzungen. Ein Spiel, das Realitätsflucht anbietet, für Tausende Stunden begeistert und dabei nicht irgendwo noch zusätzlich zur Kasse bittet, sodass man der ganzen Welt mit funkelndem Sternenpony zeigen kann, dass man „im echten Leben“ mehr Geld auf dem Konto hat.
Mehr Kolumnen und Meinungen von Cortyn rund um Gaming gibt’s hier auf MeinMMO:
Ich hasse die Idee: Statt Gold im Spiel zu farmen, kann ich auch einfach arbeiten gehen und mir Gold kaufen
Ich bin – und das meine ich vollkommen ernst – nach wie vor der Meinung, dass World of Warcraft in seinem aktuellen Zustand nicht Pay2Win ist. Auch wenn man Echtgeld zu Gold und Gold wiederum zu Ausrüstung oder Boosting-Runs umtauschen kann, gehört noch immer eine Menge Können dazu, ein guter WoW-Spieler oder eine gute WoW-Spielerin zu sein.
Vielleicht bist du mit gekauftem Equipment der King of LFR, aber in Mythisch+15 oder heroischen Raids hilft dir dann doch nur Spielerfahrung und fleißiges Lernen der Mechaniken. Zumal der wirkliche “Win” in World of Warcraft es auch ist, eine freundliche Gruppe zu haben, mit der man Spaß hat und nicht den dicksten Balken auf dem Damage-Meter (auch, wenn der manchmal gut tun kann)!
Dennoch verfluche ich, dass es diese Möglichkeit in World of Warcraft gibt, sich Gold für echtes Geld zu kaufen.
Selbst wenn ich mit einem zweistelligen Millionenbetrag so viel Gold besitze, dass ich wohl für die nächsten Erweiterungen ausgesorgt habe, hasse ich es.
Ich hasse es, dass es diesen Gedanken in meinem Kopf gibt: „Anstatt Gold im Spiel farmen zu gehen, kannst du auch einfach einen Artikel für MeinMMO schreiben und dir davon das Gold kaufen. Das geht viel schneller.“
Ich kauf mir kein Gold für echtes Geld, weil ich nicht muss und nicht will. Aber für Leute ohne Gold, ist dieser Gedanke verlockend. Und exakt das führt mich wieder zu dem ursprünglichen Problem zurück:
Das reale Geld hat eine Auswirkung auf das Spiel.
Diese Verbindung, selbst wenn ich sie nicht nutze, bricht für mich einen Teil der Immersion. Es führt ganz unweigerlich zu einer Verbindung, dass dein Kontostand im realen Leben Auswirkungen auf das haben wird, was du im Spiel bist.
Spiele sollen in sich abgeschlossen sein – Es darf nichts von außen eindringen
Wenn ich ein Spiel spiele, dann will ich, dass das ein abgeschlossener Kosmos für sich ist. Ich will, dass nur Taten im Spiel Auswirkungen auf das Spiel haben. Ich will nicht, dass Bernd der Bankberater „mehr“ im Spiel sein kann, weil er Geld auf den Tisch knallt. Ich will nicht, dass Diablo-Dieter durch den Besitz eines ganz anderen Spiels wegen einer Cross-Promotion ein Pet bekommt, das es auf andere Weise nicht gibt. Und ich will nicht, dass PvP-Peter einen besonderen Titel hat, weil er auf YouTube ein Turnier verfolgt.
Ich will im Spiel nichts an Inhalten haben, die mich an jeder Ecke daran erinnern, dass es eine Welt außerhalb des Spiels gibt, in der ich Dinge tun und machen könnte, die mir dann im Spiel Vorteile oder Besonderheiten verschaffen.
Man stelle sich das mal bei Brettspielen vor.
Da gibt’s bei „Dämon ärgere dich nicht“ dann nicht mehr nur die roten, gelben, grünen und schwarzen Figuren, sondern für die reiche Spielerin auch noch die Premium-Funkel-Glitzer-Deluxe-Figuren, die jede gewürfelte 6 bejubeln und blinken, wenn sie aufs Zielfeld treten.
Da gibt’s bei Monopoly (Auto ist die beste Figur, nur so am Rande) dann nicht mehr die den finanziellen Ruin bringende Schlossallee, sondern ein Spieler hat die Regenbogen-Disco-Schlossallee, die zwar spielerisch den gleichen Effekt hat, aber eine holografische Karte mit Laser-Projektion an die Decke ist, die immer am Himmel anzeigt, wie viel der arme Tropf bezahlen muss, der mit seinen vergilbten Papp-Karten von der Badstraße und dem Wasserwerk spielt.
Nichts davon macht das Spiel an sich unfairer und doch würde es das Gefühl von Ungleichheit verstärken.
Wenn ich also für mich zurückdenke, warum MMORPGs „früher besser waren“, dann ganz eindeutig, weil sie mir für einige Stunden eine vollkommene Flucht vor der Realität verschafft haben und dabei gleichzeitig soziale Kontakte boten, wenn man die denn wollte.
Noch heute kann ich für Stunden in solche Welten fliehen, aber der Zauber ist deutlich schwächer geworden, weil mir die Spielwelten an jeder Ecke sagen: Schau, die Magierin da vorne hat 60 € mehr bezahlt, und der Priester dahinten hat 40 € im Cash-Shop gelassen.
Ich will diese Welt zurück, in der allein die Abo-Gebühren uns alle gleich gemacht haben und eine perfekte Realitätsflucht ermöglichten. Und dass das niemals wieder kommen wird, ist vermutlich auch der Grund, warum mich das Thema traurig macht.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Das neue Update 1.19.1 von Minecraft hat in der Community für hitzige Diskussionen gesorgt. Ein Teil der Spieler hält ihn für nötig, während ein anderer ihn mit Zensur gleichsetzt, wie im berühmten Buch 1984 von George Orwell.
Was ist das für ein Update? Bei 1.19.1 handelt sich um ein kleines Update der Java Edition von Minecraft, das am 27. Juli online ging. Neben kleineren Bug-Fixes hat es vor allem das neue Feature des Chat-Reports ins Spiel gebracht.
Es ist nun also möglich, Spieler zu melden, die Nachrichten mit verbotenen Inhalten beinhalten, wie etwa Kindesmissbrauch, Hate Speech, sexuelle Belästigungen, etc. Spieler können für die Meldung mehrere Nachrichten markieren, die als Beweise dienen sollen.
Diese Systemnachricht wird erscheinen, wenn man für falsches Verhalten gemeldet und gesperrt wurde.
Nach der Überprüfung können die gemeldeten Spieler aus dem Online-Modus gesperrt werden, sowohl temporär als auch dauerhaft.
Zwar gab es in Minecraft schon vorher ein Meldesystem, doch dieses wurde von den jeweiligen Besitzern der Server geregelt. Das neue System ist nun zentralisiert. Das sorgte innerhalb der Community für hitzige Diskussionen.
“Absurd, aufdringlich und unnötig”
Das sagen die Gegner des Updates: Das neue Feature kam bei Weitem nicht bei allen Spielern gut an. Der Hashtag #saveminecraft wurde ins Leben gerufen, um Mojang dazu zu bewegen, das Update rückgängig zu machen.
Dieser Teil der Spieler argumentiert, dass das neue Meldesystem ein fruchtbarer Boden für Missbrauch ist. Es sei einfach, die Chatlogs zu manipulieren oder aus dem Kontext zu reißen und dafür zu sorgen, dass Spieler dadurch Zugang zum Online-Modus verlieren.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
“Ah ja, 1.19.1, auch bekannt als ‘nicht updaten'” – Sandrosian
“Wir hatten fast 11 Jahre lang keine Probleme mit eigener Moderation. Warum wird das hinzugefügt?” – therealduckie
“Wenn ich einen Server erstelle, dann gelten dort meine Regeln. Ich will nicht, dass Mojang und Microsoft mir erzählen, was ich darf und nicht darf. […]” – luffy1479
“Ich warte nur darauf, dass irgendein Griefer oder Hacker eine Mod erstellt, um Leute in Massen zu melden […]” – MakeLord95
Das Update wurde von diesem Teil der Community zu “1.19.84” umbenannt – eine Anspielung an das Buch 1984 von George Orwell, in dem es um dystopische totalitäre Zukunft geht (via Wikipedia). Einige rufen dazu auf, das System absichtlich zu missbrauchen, um Mojang dazu zu bewegen, es wieder zu entfernen. Andere drohen dem Entwickler mit Boykott ihres beliebten Spiels.
Community Manager MojangMeesh hat auf reddit kommentiert, dass das Update nicht rückgängig gemacht wird. Sein Post erhielt dafür fast 2.000 Downvotes und wütende Antworten.
Das sagen die Befürworter: Ein anderer Teil der Community befürwortet die Änderung und ist erstaunt über die Vergleiche mit dem Buch über ein totalitäres Regime und Massenüberwachung. Die Vergleiche seien völlig übertrieben und die, die sie machen, hätten 1984 anscheinend gar nicht erst gelesen.
Die Befürworter weisen außerdem darauf hin, dass die Selbstmoderation der Server nicht die optimale Lösung für alle Probleme sei, wie die Gegner des Updates es darstellen.
Ein immer weiter wachsendes Problem von Minecraft und anderen Online-Spielen ist der Kindesmissbrauch. Spiele wie Minecraft und Roblox, die sich hauptsächlich an Kinder richten, müssen ständig gegen Pädophile ankämpfen, die diese Games für Cyber-Grooming missbrauchen. MeinMMO-Autor Andreas Bertits hat damit eigene Erfahrungen gemacht.
Als “Grooming” bezeichnet man in der Pädokriminalität die gezielte Kontaktaufnahme Erwachsener mit Kindern, um stufenweise Vertrauen zu gewinnen. Die Kinder werden somit “zurechtgemacht” und etwa auf Treffen mit Missbrauchsabsicht vorbereitet. Bei Grooming, das im Internet passiert, spricht man auch von “Cyber-Grooming”. Mehr dazu in unserem Podcast mit einem Cyber-Kriminologen.
Stuart Duncan, der Besitzer des großen Minecraft-Servers für autistische Kinder, hat selbst schon Erfahrungen damit gemacht und kennt selbst 4 Fälle, in denen Erwachsene versucht hatten, das Vertrauen von Kindern zu gewinnen.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
“Es gibt ganze Netzwerke von Pädophilen, die Spiele wie Minecraft und Roblox als ‘Werkzeuge’ nutzen, um das Vertrauen der Kinder zu bekommen und sie auszunutzen.”
Die Server-eigene Moderation ist laut Duncan in solchen Fällen nicht wirksam, da die Besitzer der besagten Server die Meldungen nicht ernst nehmen oder sogar selbst Täter sein können. Es steht daher nicht in ihrem Interesse, solche Meldungen zu behandeln.
Was haltet ihr von dem Update? Findet ihr ein zentralisiertes Meldesystem sinnvoll und richtig oder ist es problematisch? Erzählt es uns in den Kommentaren.
Wie ihr euch vor kriminellen Verhalten online schützen könnt, erfahrt ihr in einem unserer vergangenen Talks:
Die 31-jährige Rebecca Ford fing 2011 in Kanada als Praktikantin beim ziemlich glücklosen MMO-Studio Digital Extremes an. Damals war das Studio in so großer Finanz-Not, dass sie die KI „Lotus“ im MMO Warframe selbst einsprechen musste. Jetzt übernimmt Ford die Rolle des „Creative Directors“ beim SF-MMO.
Was ist so spannend an Rebbeca Ford? Ford fing im Januar 2011 als Praktikantin beim Studio „Digital Extremes“ an. Vorher hatte sie 4 Monate ein Sommer-Praktikum beim Pharmakonzern AstraZeneca absolviert. In ihrem neuen Job sollte sie sich um Facebook und Twitter kümmern, ein paar interne Präsentationen abliefern und helfen, wo sie gebraucht wird. Praktikanten-Job eben.
Das Studio Digital Extremes war damals in keinem guten Zustand: Im Wesentlichen machte man Ports oder Multiplayer-Teile von Spielen und musste sich mit Auftragsarbeiten irgendwie durchgeschlagen.
Ein Tiefpunkt war erreicht, als man 2013 das Action-Adventure „Stark Trek“ veröffentlichte: Das erhielt von der Fachpresse miese Wertungen um die 45 %.
Das „eigene“ Baby, ein Free2Play SF-MMO namens Warframe, war zwar seit 2000 in Entwicklung, als es dann aber im Jahr 2013 auf Steam kam, lief’s für einen Free2Play-Titel nur so mittelmäßig: etwa 10.000 Spieler erreichte Warframe im Schnitt. Das ist zum Leben zu wenig, und zum Sterben zu viel.
Dem Studio ging es damals so schlecht, dass die Praktikantin Rebecca Ford als Stimme der KI im Spiel, „Lotus“, eingesetzt wurde. Wie Ford in einem Interview Jahre später erklärte (via gamesindustry-biz):
“Als wir mit dem Spiel angefangen haben, mussten wir so viel improvisieren und mit Klebeband arbeiten, dass sie echt mich gefragt haben, ob ich eine Synchronstimme im Spiel sprechen kann – und den Charakter nennt man jetzt Space-Mom. Sie ist eine Art Cortana-Figur, wo sich rausstellt, dass sie dich gerettet hat […]
Video starten
Praktikantin wird zur Community-Managerin und Weltraum-Mama
Wie ging’s weiter? Im April 2012 reichte es aber für die Festanstellung von Ford bei Digital Extrem.
In den nächsten Jahren verdiente sich die Kanadierin den Spitznamen „Space-Mama“, denn so wie sie als Stimme der KI in Warframe die Spieler betreute, arbeitete sie ab April 2012 als Community-Managerin und PR-Assistentin, sprach viel mit den Spielern, der Presse und wurde zur Stimme des Spiels.
Ford konnte auch gar nicht genug davon schwärmen, wie viel Spaß ihr Warframe selbst machte und wie gerne sie mit den Spielern sprach, zu denen sie bis heute nur als “Tennos” spricht.
Plötzlich waren die Spieler da – Aufschwung im Jahr 2016
Wann kam der Aufschwung? Der Aufstieg von Rebecca Ford in der Firma geht mit dem Aufschwung von Warframe einher.
Denn im November 2016, drei Jahre nach Release, schaffte Warframe endlich den Durchbruch auf Steam: Plötzlich waren die Spieler da. 2014 und 2015 waren die Spielerzahlen auf Steam kontinuierlich nach oben geklettert: Warframe hatte immer mal wieder so 40.000 oder 50.000 gleichzeitig Spieler.
Im November 2016 schaffte Warframe mit der Erweiterung „The War Within – Der Innere Krieg“ den Sprung in die Top 3 auf Steam mit fast 70.000 gleichzeitigen Spielern. Auf Xbox One und PlayStation 4 war das Spiel auch schon immer wieder ein Gesprächs-Thema, gerade als Alternative zu Destiny, das da schon in die Kritik geraten war – und das PC-Spieler ohnehin nicht spielen konnten.
Die KI Lotus führt Spieler, die “Tennos”, durch Warframe.
Plötzlich galt Warframe als „Vorzeige-MMO“. Man erkannte, dass gute Sachen passieren, wenn man ein Spiel weiterentwickelt und auf das Feedback der Spieler hört.
Ford war 2016 von der Community-Managerin und der PR-Assistentin zur Chefin der „Live Operations und Community Producerin“ befördert worden. Im Dezember 2017 machte man sie zur Chefin der Live Operations und der Kommunikation.
Welche zentrale Rolle Ford in der Entwicklung von Warframe einnahm, konnte man daran sehen, dass das Magazin Forbes sie 2020 zu einer der „30 unter 30“ bei Videospielen krönte: Hier rechnete man ihr hoch an, dass sie die TennCon aus der Taufe hob, die Messe zum Spiel. Außerdem notierte man, dass die 50 Millionen Mitglieder der Warframe-Community sie liebevoll „Weltall-Mama“ getauft hatten.
Das neue Fantasy-MMO Soulframe brachte für Ford einen Karrieresprung:
Video starten
Das ist jetzt der nächste Schritt: Nicht nur Warframe ist immer weiter gewachsen, sondern auch Digital Extremes. Als die Firma jetzt ein neues Fantasy-MMO ankündigte und der bisherige Creative Director, Steve Sinclair, von Warframe zu dem neuen Spiel wechselte, fiel die Wahl auf Rebecca Ford, um Warframe als „Creative Director“ weiterzuführen.
Ein beträchtlicher Sprung von der Praktikantin und Aushilfs-Synchron-Stimme über die „Stimme des Spiels“ hin zur Chefin, der Ford in 10 Jahren gelungen ist.
Das sagt sie:
In einem Interview mit Venture Beat sagt Ford, dass sie Respekt vor der neuen Rolle hat, die so viel mehr Druck mit sich bringt. Aber sie glaubt, sie kann jetzt die Ideen der Community in Updates und Änderungen übersetzen, die sehr viel Einfluss auf die Zukunft von Warframe haben werden.
Ford hofft darauf, dass die Fans ihr eine Menge Verständnis und Respekt entgegenbringen, während sie sich in der neuen Rolle zurechtfindet.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Ford hat bereits angekündigt, die zusätzliche Last, zwei große MMOs zu betreuen, will Digital Extremes dadurch stemmen, dass man neue Leute einstellt. Jetzt hat man eine Science-Fiction und eine Fantasy-Branche.
Vielleicht ist unter den neuen Leuten, die Ford einstellt, ja wieder eine talentierte Praktikantin dabei.
Der Barbar von Diablo Immortal ist eine Klasse, die aggressiv Gegner im Nahkampf zerfleischt. MeinMMO zeigt euch einen starken Build mit allen wichtigen Bausteinen: Fähigkeiten, Attribute und Ausrüstung.
Bei Diablo Immortal geht es vor allem um die Optimierung eures Builds mit besserer Ausrüstung. Um sich aber beweisen zu können, benötigt ihr nicht nur starke Ausrüstungen, sondern auch die richtigen Fähigkeiten in eurem Loadout.
Wir zeigen euch folgende Dinge, damit ihr euren Barbar bestens vorbereiten könnt:
Attribute
Fähigkeiten & Rotation
Legendäre Ausrüstung
Bestes Set
Edelsteine
Habt ihr übrigens mal genug von eurer Klasse, dann könnt ihr sie auch wechseln. Infos dazu im Video:
Video starten
Diablo Immortal: Barbar-Build
Was ist das für eine Klasse? Die Barbaren-Klasse ist bekannt für brutale Nahkämpfe. Sie kämpft hauptsächlich mit zwei Äxten und zerstückelt so unzählige Gegner in blinder Raserei.
Der Barbar ist oft da, wo die Action beginnt und stürzt sich deshalb immer in das Kampfgemenge. Durch den Kampfstil seid ihr also größtenteils im Nahkampf. Doch die Stärken liegen nicht nur im Kampf.
Diese wilde Kampfmaschine besitzt mit den richtigen Legendarys nützliche Buffs, die euch und euren Teammates zugutekommen. Deshalb darf in einem Trupp der Barbar nie fehlen.
Hier findet ihr die wichtigsten Attribute für eure Ausrüstungen im Ranking:
Stärke – Erhöht den Schaden
Beharrlichkeit – Erhöht Rüstungsdurchdringung und Rüstung
Vitalität – Bringt euch mehr Leben
Willenskraft – Erhöht Potenzial und Widerstand
Intelligenz – Bringt dem Barbar keine Boni
Bei Waffe und Nebenhand solltet ihr den maximalen Schaden wählen und erst dann auf die Attribute achten.
Barbar-Build: Fähigkeiten und Rotation
Die folgenden 4 Fähigkeiten bringen euch den meisten Schaden mit dem Build. Bedenkt jedoch, dass die meisten Fähigkeiten zusätzlich noch durch Legendäre Ausrüstung verändert werden:
Zorn des Berserkers
Sprung
Unsterbliche Wut
Wirbelwind
Raserei (Primär-Angriff)
Rotation: Dieser Build ist darauf ausgelegt, durch viele Gegner hindurch zu schnetzeln und dabei euer Leben zu regenerieren. Ihr nutzt zuerst Zorn des Berserkers und bufft so eure Angriffs- und Bewegungsgeschwindigkeit.
Visiert eine Gegner-Gruppe an und springt gegebenenfalls zu ihnen. Nutzt nun unsterbliche Wut und Wirbelwind und wirbelt euch so in eine Horde voll Monster. Damit bewirkt ihr kontinuierlich Schaden und regeneriert nebenbei eure Gesundheit.
Für die 6 Slots mit Legendärer Ausrüstung bringen euch folgenden Items große Boni für den Build:
Waffe: Gieriger Mahlstrom
Radius von Wirbelwind vergrößert, aber Bewegungsgeschwindigkeit von Wirbelwind verringert.
Energiekonsum von Wirbelwind um 10 % verlangsamt. (Erweckt)
Bei-Waffe: Gebrochene Seele
Zorn des Berserkers erhöht jetzt die kritische Trefferchance statt der Angriffsgeschwindigkeit.
Abklingzeit von Zorn des Berserkers um 10 % verringert. (Erweckt)
Kopf: Andauernder Hass
Dauer von Zorn des Berserkers um 30 % erhöht.
Abklingzeit von Zorn des Berserkers um 10 % verringert. (Erweckt)
Rüstung: Die Versammlung
Wirbelwind zieht alle getroffenen Gegner hinein.
Energiekonsum von Wirbelwind um 10 % verlangsamt. (Erweckt)
Schulter: Der kommende Sturm
Abklingzeit von Zorn des Berserkers um 15 % verringert.
Abklingzeit von Zorn des Berserkers um 10 % verringert. (Erweckt)
Hose: Kars Trotz
Sprung gewährt Euch zusätzlich einen Schild, der 932 Schaden absorbiert.
Abklingzeit von Sprung um 10 % verringert. (Erweckt)
Barbar-Build: Das beste Set mit Fundort
Für den Barbaren gibt es ein Set, welches euch von Nutzen ist:
Set-Boni: Anmut des Flagellanten
2er-Set: Jeglicher kontinuierlicher, kanalisierter und durchgängiger Flächenschaden ist um 15 % erhöht.
4er-Set: Immer wenn Ihr einem einzelnen Gegner 5 Mal Schaden zugefügt habt, fügt Ihr diesem Gegner zusätzlich 630 Schaden zu.
6er-Set: Jedes Mal, wenn Ihr Schaden erleidet, habt Ihr eine Chance von 4 %, einen Blitzschlag zu entfesseln, der allen Gegnern in der Nähe Schaden in Höhe von 3780 zufügt und sie 2 Sek. lang betäubt. Dieser Effekt kann nur einmal alle 40 Sek. auftreten.
Die Set-Teile haben jeweils ein eigenes Dungeon, in dem ihr sie grinden könnt:
Hals: Kehlendurchschneider
Quelle: Tempel von Namari / Hölle II+
Finger I: Abgetrennter Daumen
Quelle: Das Ende der Zerstörung / Hölle IV+
Finger II: Gebrochene Hand
Quelle: Kikurasschnellen / Hölle IV+
Hände: Blutige Hand
Quelle: Höhle des Echos / Hölle II+
Hüfte: Offener Bauch
Quelle: Grube der Qual / Hölle I+
Füße: Gerissene Sohle
Quelle: Bresche des wahnsinnigen Königs / Hölle I+
Dieser Build ist für aggressive Spieler, die es lieben, sich ins Getümmel zu schmeißen und Lust haben, Action zu erleben. Wenn ihr also ständig an der Front sein wollt und viel einstecken möchtet, ist das genau das richtige Build für euch.
Falls ihr selbst Build-Tipps für den Barbaren habt oder Verbesserungspotenzial seht, dann lasst uns gern einen Kommentar zum Thema da.
Publisher und Entwickler der ganzen Welt wollen Teil der Opening Night Live (ONL) der gamescom im August 2022 sein. Eine Webseite verrät nun, wie viel das die Beteiligten kostet.
Die Opening Night Live der gamescom ist Jahr für Jahr ein wichtiges Ereignis in der Welt des Gamings. Zahlreiche Entwicklerstudios und Publisher nutzen die prestigeträchtige Chance, um ihre neusten Projekte vorzustellen und sehenswerte Trailer zu kommenden Spielen zu zeigen.
Neben zahlreichen Inhalten, die redaktionell und dementsprechend kostenfrei für die Show ausgewählt werden, besteht ein Teil des Events auf der Basis von Werbebuchungen. Für das Jahr 2022 verriet die gamescom jetzt, wie viel es kostet, ein Teil der Show zu sein, wenn das eigene Projekt nicht gezielt ausgewählt wurde.
Wie viel kostet es? Wie die gamescom auf einer eigenen Webseite verrät, hängt der Preis einer Vorführung bei der Opening Night Live davon ab, wie lang die Präsentation ist (via gamescom.global).
Es gibt Angaben für Vorführungen, die von 30 bis hin zu 120 Sekunden gehen.
Dauer
Preis
30 Sekunden
85.000 Euro
60 Sekunden
125.000 Euro
90 Sekunden
165.000 Euro
120 Sekunden
210.000 Euro
Trailer & Gameplay-Reveals
Was darf gezeigt werden? Die erneut von Geoff Keigley gehostete Opening Night Live soll neben neuen Spiel-Ankündigungen und Trailer- sowie Gameplay-Reveals auch erste Blicke auf die Events der gamescom 2022 liefern.
Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden? Neben den Kosten, die Entwickler oder Publisher für einen Spot bei der ONL bezahlen müssen, gibt es eine weitere Voraussetzung für die Werbebuchung: Die begehrten Spots werden nur an Publisher/ Entwickler vergeben, die vor Ort Teil der Veranstaltung sind, da die Anzahl der Plätze sehr limitiert ist.
Unter welchen Voraussetzungen die redaktionell bestimmten Inhalte der ONL ausgewählt werden, ist nicht bekannt.
Wann ist die Opening Night Live der gamescom 2022? Die Opening Night Live der gamescom 2022 ist am 23. August von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr deutscher Zeit live.
Freut ihr euch schon auf die gamescom 2022 und werdet euch die Trailer ansehen, für den Ausstrahlung die Entwickler und Publisher mindestens 85.000 Euro bezahlten? Schreibt es uns gerne hier auf MeinMMO in die Kommentare!
Disclaimer: Webedia Gaming (GameStar, GamePro und MeinMMO) begleitet die Spielmesse 2022 als offizieller Medienpartner der gamescom.
Wenn ihr euch die gamescom vom vergangenen Jahr noch mal ins Gedächtnis holen wollt, hört euch gerne die Folge des MeinMMO-Podcasts an, in der Leya Jankowski und Schuhmann das Event nochmals beleuchteten.
Lost Ark hat feierlich verraten, wie es in den nächsten zwei Monaten in dem MMORPG weitergeht. Mit dabei ist eine neue Klasse, ein neuer Legion Raid und viele andere Features. Wir von MeinMMO fassen die Highlights zusammen.
Was ist das für eine Roadmap? In Lost Ark gibt es für gewöhnlich keine Roadmaps, die einen langen Zeitraum abdecken. Ähnlich ist es auch diesmal. Der aktuelle Fahrplan der Entwickler zeigt uns aber grob, was im August und September in dem MMORPG passiert.
Wichtig zu erwähnen ist aber, dass diese Roadmap nur die Eckpunkte der Neuerungen aufzeigt. Üblicherweise kommen die genauen Details der Updates erst in den Patch-Notes, kurz vor den neuen Inhalten.
Spannend ist auch, dass Amazon scheinbar von den großen, monatlichen Updates Abstand nehmen möchte. So wird es ein großes August-Update geben, wie wir das gewohnt sind, im September sollen es dann zwei Updates sein. Die nächste Klasse, das Highlight der Roadmap, erwartet euch aber erst Ende September.
Was sind die Highlights? Folgende Dinge kommen im August und September nach Arkesia:
August:
Die Begleiter-Ranch – Ein Ort in eurer Festung, dem ihr eure Begleiter sammeln und verbessern könnt
Mahakara-Festival – Blühende Mokokos – Ein neues Festival, bei dem ihr Reittiere und Skins gewinnen könnt. Das Thema wird eher sommerlich.
September:
Ein Server-übergreifender, globaler Chatraum
Mehr Interaktion zwischen Spielern auf verschiedenen Servern möglich, als Beispiel wird die Freundesliste genannt
2 neue Frisuren für jede Klasse
Verbessertes Trainingsgebiet in Trixion
Ein PvP-Balance-Patch und bessere PvP-Einstellungen
Die ganze Roadmap könnt ihr jederzeit auf playlostark.com nachlesen, wir haben hier nur die Highlights für euch zusammengefasst.
Als letzte neue Klasse kam die Arkanistin ins Spiel:
Video starten
Der Maschinist macht euch zu Iron Man
Was ist das für eine Klasse? Der Maschinist wird als vorletzte Klasse im Jahr 2022 in unsere Version von Arkesia kommen. Er ist ein bis an die Zähne bewaffneter Fernkämpfer, der auf Hightech und Laser setzt. Dabei ist er die fünfte fortgeschrittene Klasse der Kanonier-Grundklasse und ist, wie seine Kollegen auch, nur in männlich verfügbar.
Als Hauptwaffe verwendet der Maschinist eine Maschinenpistole und ist damit auf mittlere Distanz am effektivsten. Unterstützt wird er dabei von einer Kampfdrohne, die ebenfalls immer mit am Start ist. Ihr könnt dann immer Skills entweder selbst, oder durch eure Drohne starten.
Diese Drohne ist in vielen Situationen nützlich, da sie keinen eigenen Lebensbalken hat und folglich tatsächlich nicht sterben kann. Das eignet sich perfekt, um Gegner zu töten, ohne selbst wirklich ranklotzen zu müssen.
In diesem Video könnt ihr den Maschinist in Aktion sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=GLAol7xAPDE
Was ist seine Identitätsfähigkeit? Wenn die MP und eure Drohne den Feind noch nicht zu Boden schicken, könnt ihr eure Identitätsfähigkeit aktivieren und dabei zu einer Art Iron Man werden. Ihr schwebt in einem roboterähnlichen Kampfanzug über dem Boden und feuert aus allen Rohren Raketen und Laser ab.
Dabei ändert sich auch das gesamte User-Interface des Maschinisten und gibt euch ein richtiges Gefühl von Macht und Hightech.
Aufladen könnt ihr diese mächtige Fähigkeit, in dem ihr Schaden auf Gegner macht. Dabei ladet ihr die sogenannten Energiekerne. In eurer ultimativen Form verbraucht ihr diese dann mit jedem Skill, bis ihr euch wieder zurückverwandelt.
Einen ersten Blick gabs auch auf die kommenden Skins
Der neue Legion Raid ist ein gruseliger Clown – Und kommt mit Noob-Modus
Was für ein Legion Raid kommt im September? Mit dem zweiten Update im September erscheint auch der 3. Legion Raid in Lost Ark. Nach Valtan und Vykas hält der Clown Kokul-Saydon Einzug. Dabei nimmt er euch mit in seinen “Mitternachtszirkus” und stellt euer Können auf die Probe.
Der Clown Kokul-Saydon gilt als einer der schwersten Bosse in Lost Ark und bringt wieder ganz eigene Mechaniken mit in das MMORPG. Anders als bei den bisherigen Legion Raids kämpft ihr außerdem nur zu 4. gegen den Kommandeur der Verwüstenden Legion, eure achtköpfige Truppe für die anderen Raids wird sich also aufteilen müssen.
Ab wann kann man den Raid spielen? Kokul-Saydon bringt einen Noob-Modus mit, in dem ihr den fiesen Raid-Boss lernen könnt, bevor ihr euch mit dem echten, fiesen Clown anlegt. Dieser Modus trägt den Namen Mitternachtszirkus: Probe und ist euch ab Gegenstandsstufe 1.385 geöffnet.
Den wirklichen Raid gibt es dann ab Gearscore 1.475 für den normalen Modus. Einen schweren oder gar einen höllischen Modus wird es direkt nach dem Update aber noch nicht geben.
Zu den anderen Neuerungen gibt es bisher leider kaum handfeste Informationen. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden, sobald es mehr gibt.
Was haltet ihr von der Roadmap? Freut ihr euch auf den Maschinisten, oder hättet ihr euch eher eine andere Klasse gewünscht? Was haltet ihr von dem neuen Legion Raid schon in zwei Monaten? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO.
Auch in Destiny 2 beginnt das Wochenende und jeder weiß, was das bedeutet: Xur-Time. So werden die Hüter erneut das Tentakelgesicht erblicken und aus seinem schwarzen Mantel wundersame Waren zu Gesicht bekommen. Wir zeigen euch, was euch dieses Mal erwartet.
Bungie gibt unterdessen Einsicht über Änderungen des Skill-Based-Matchmaking kurz SBMM. Mit seiner Einführung im Modus „Kontrolle“ sollen die Matches wieder ausgeglichener werden und dafür sorgen, dass auch Anfänger eine Chance auf den Sieg bekommen. Alles Wichtige zu den Änderungen findet ihr hier.
Zusätzlich kündigte Bungie den Day-One-Startzeitpunkt eines bekannten Vermächtnis-Raids aus Destiny 1 an. Wir haben deshalb eine Umfrage zusammengebastelt und fragen euch, welchen Raid ihr gerne frisch aufpoliert sehen wollt. Hier geht es zur Umfrage.
Alle Infos zu Xur am 29. Juli 2022 – PS4, PS5, PC, Xbox One, Xbox Series X|S, Google Stadia
Wann kommt Xur? Der bekannteste Händler aus Destiny 2 startet derzeit seinen Verkauf jeden Freitag pünktlich um 19:00 Uhr. Jeder der ihm ein paar Legendäre Bruchstücke und andere Materialien zum Tauschen mitbringt, darf sich gerne bei ihm etwas aussuchen.
Wo befindet sich Xur? Das ist sein Lager fürs Wochenende
Die Position von Xur: Xur befindet sich diese Woche auf dem Turm im Hangar.
Xurs aktuelle Position im Turm
Xurs Inventar vom 29.07. – 02.08. – Alle Exotics auf einem Blick
Was hat Xur im Angebot? Für alle Hüter, die Xur noch nicht kennen: Er ist ein Exotic-Händler der „Neun“, eine ominöse Gruppe in Destiny 2, und liefert in ihrem Auftrag wöchentlich neue Waffen und Rüstungen an die Spieler. Alle Charaktere, also Warlocks, Jäger und Titanen, können bei ihm einkaufen.
Waffe: Die Kolonie – Granatenwerfer für 29 Legendäre Bruchstücke
Titan: ACD/0 Rückkopplungs-Hindernis – Panzerhandschuhe für 23 Legendäre Bruchstücke
Mobilität: +10
Belastbarkeit: +8
Erholung: +14
Disziplin: +12
Intellekt: +10
Stärke: +6
Gesamt: 60
Jäger: St4mp-F3R – Beinschutz für 23 Legendäre Bruchstücke
Mobilität: +4
Belastbarkeit: +22
Erholung: +10
Disziplin: +9
Intellekt: +17
Stärke: +2
Gesamt: 64
Warlock: Karnstein-Armbinden – Panzerhandschuhe für 23 Legendäre Bruchstücke
Mobilität: +19
Belastbarkeit: +10
Erholung: +3
Disziplin: +14
Intellekt: +7
Stärke: +10
Gesamt: 63
Xur verkauft zudem Legendäre Items und bietet in jeder Woche einzigartige Rolls für Exotics aus nicht mehr verfügbaren exotischen Missionen vergangener DLCs an.
So sieht das Inventar von Xur diese Woche aus
Derzeit hat er diese zwei Waffen im Angebot:
Die exotische Handfeuerwaffe „Falkenmond“ mit dem Perk „Messsucher“
Das exotische Scoutgewehr „Erzählung eines Toten“ mit dem Perk „Vorpalwaffe“
Das kosten die Waffen: Für diese beiden Exotics betragen die Kosten 1 Aszendenten-Bruchstück, 1 Exotischer Code, 125.000 Glimmer und 200 Legendäre Bruchstücke.
Das hat Xur immer mit: Ein Exotisches Engramm für 97 Legendäre Bruchstücke bekommt ihr immer bei Xur, sowie die wöchentliche Quest, um einen exotischen Code zu erhalten.
Solltet ihr ein genaueres Video zu Xurs Inventar oder dem Reiseweg benötigen, findet ihr hier noch ein Video von Nexxoss.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Prüfungen von Osiris am 29.07. – 02.08. – Map, Waffen und Infos
Welche Map ist diese Woche dran? Jedes Wochenende spielt ihr nur auf einer festgelegten Map. Da die Community diese Woche die neue Map für Trials-Rotation selbst auswählen durfte, könnt ihr sie auch gleich testen. Die Mehrheit hat sich hierbei für die Map „Ewigkeit“ entschieden.
Auf dieser Map werden die Hüter sich die Köpfe einschlagen
Falls ihr daran interessiert seid, die Prüfungen im Team zu spielen, empfiehlt euch MeinMMO die Callout-Maps über Warmind. So könnt ihr eurem Einsatztrupp gut beschreiben, wo sich die Gegner auf der Map gerade befinden, was nützliche Informationen für das gesamte Team sind.
So bekommt ihr euren Loot: Die Prüfungen von Osiris verfügen über ein Rufrangsystem. Eure Spitzenloot-Belohnung aus den PvP-Matches gibt es derzeit für:
Sieben Siege
50 Runden
sowie den berüchtigten makellosen Run, der euch zum Leuchtturm führt
Das ist die Belohnung für einen makellosen Run: Jede Woche erwartet euch auch eine ganz spezielle Waffe auf dem Leuchtturm, die ihr für euren makellosen Lauf, also 7 Siege, als Meister-Version bekommt. Diesmal ist die neue Stasis-Pistole „Vergebung“ dran. Wir ergänzen euch diese Info jedoch, sobald sie bekannt ist. Die Waffe könnt ihr bis zum kommenden Dienstag, 19:00 Uhr, erspielen.
Alle Prüfungs-Waffen haben einen Trials-Ursprungsperk: „Eilfertigkeit“ – Verbessert Nachladen, Stabilität, Zielhilfe und Reichweite, wenn du das letzte noch lebende Mitglied deines Einsatztrupps bist oder allein kämpfst.
Wenn ihr eure Wunsch-Waffe erhalten habt, könnt ihr eure Prüfungs-Engramme beim 14. Heiligen gezielt auf eure Wunsch-Waffe fokussieren. Obendrauf gibt es Verbesserungsprismen und Aszendenten-Bruchstücke. Denkt daran, dass sich eure Belohnung noch weiter erhöht, sobald ihr einen vollständigen Pass habt – selbst wenn ihr ein oder zwei Spiele verloren habt.
Wann starten die Trials? Die Trials (Prüfungen von Osiris) starten diesen Freitag zum Daily-Reset um 19:00 Uhr.
Was werdet ihr dieses Wochenende angehen? Werdet ihr die Prüfungen von Osiris durchlaufen und die Spitzenreiter-Dämmerung farmen? Oder habt ihr bei Destiny 2 eher Lust, das Sonnenwenden-Event zu grinden, um eure Rüstung zum Leuchten zu bringen? Lasst es wissen!
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Endlich gibt es neue Hinweise auf den Steam-Release von Guild Wars 2. Dieser soll vor allem neue Spieler in das MMORPG locken, denn bereits vorhandene dürfen auf Steam nicht mitspielen. Wir von MeinMMO schauen uns an, ob das funktionieren kann.
Wann kommt GW2 auf Steam? Einen offiziellen Termin für den Steam-Launch des MMORPGs gibt es aktuell noch nicht, aber einige sehr gute Hinweise auf den Release verdeutlichen sich gerade. Denn am Morgen des 29. Julis gab es auf der Steampage von Guild Wars 2 erhebliche Änderungen (via Steam).
Diese nahm sich ein reddit-User genauer unter die Lupe und entdeckte in der API der Website SteamDB tatsächlich ein Releasedatum. Der 23. August 2022 wird dort angegeben. Das allein ist aber noch kein Grund, ein festes Datum zu nennen und könnte auch nur ein Platzhalter sein (via reddit).
Was deutet noch darauf hin? Allerdings wäre der 23. August auch der genau 10. Geburtstag von Guild Wars 2. Das MMORPG erschien am selben Tag im Jahre 2012. Außerdem ist der 23. August auf der offiziellen Roadmap von GW2 als wichtiger Tag markiert, gemeinsam mit den Worten “Gamescom Happy Hour”.
Nun ist weder Entwickler ArenaNet noch Publisher NCSoft auf der offiziellen Ausstellerliste der gamescom, wohl aber Steambetreiber Valve selbst (via gameswirtschaft). Das alles könnte aktuell für eine Enthüllung des Steam-Releases auf der gamescom stehen und macht den 23. August als Steam-Launch sehr wahrscheinlich.
Auch ohne Steam gehörte Guild Wars 2 schon zu den größten 5 MMORPGs in Deutschland 2021:
Video starten
Guild Wars 2 wird attraktiver für neue Spieler
Wem bringt der Steam-Release was? Das MMORPG möchte damit in erster Linie für ganz neue Spieler relevanter werden und auffallen. Dazu bringen die Entwickler auch momentan die erste Staffel der lebendigen Welt zurück. Das ist besonders, denn den praktischen Anfang der Geschichte konnte man bis dato gar nicht spielen.
Was bringt es nicht? Spannend ist dabei auch, dass sich der Steam-Launch scheinbar wirklich nur an ganz neue Spieler richtet. Habt ihr bereits einen Guild Wars 2-Account, könnt ihr diesen nämlich nicht mit der Steam-Version des Games spielen. Einen entsprechenden Hinweis findet man auf der Steampage von GW2.
Im Spiel können am Ende zwar trotzdem alle gemeinsam spielen, doch eine Verlinkung von GW2-Account und Steam-Account ist wohl nicht möglich.
Dennoch freuen sich die aktiven Spieler ebenfalls auf den Launch in Steam. Neue Spieler würden dem 10 Jahre alten MMORPG guttun. Auch die damit einhergehenden Neuerungen wie der neue Anfang und die Rückkehr der lebendigen Welt Staffel 1 kommen gut bei den Fans an.
Einschätzung der Lage: Steam ist eine enorm populäre Plattform unter Gaming- und MMORPG-Fans. Dass die Portierung bereits laufender Titel auf Steam ebenfalls große Erfolge bringen kann, haben andere Genrevertreter wie Final Fantasy XIV, Black Desert und Elder Scrolls Online bereits bewiesen.
Das liegt vor allem daran, dass die Einstiegshürde für neue Spieler geringer wird. Gleichzeitig steigt die Sichtbarkeit eines Titels dank Steam.
Allerdings ist Guild Wars 2 mittlerweile gut in die Jahre gekommen. Man sieht dem MMORPG seine 10 Jahre an vielen Stellen an und selbst einige Gameplayelemente sind nach so vielen Jahren einfach nicht mehr aktuell und gut.
Dass der Steam-Launch die große Wiedergeburt von Guild Wars 2 wird, ist unwahrscheinlich. Trotzdem kann man davon ausgehen, dass es dem MMORPG langfristig besser gehen wird, dank des Release und den neuen Spielern auf Steam.
Was haltet ihr davon? Glaubt ihr, dass der Steam-Launch eine große Chance für Guild Wars 2 ist, oder geht ihr eher davon aus, dass das MMORPG auf der Plattform untergeht? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO.
Den MeinMMO Gaming-PC Legendary mit Ryzen™ 5900X und Radeon™ 6900 XT bekommt ihr ab sofort noch günstiger als bisher.
Ihr wollt Spiele ohne Kompromisse spielen? Dann haben wir genau den richtigen Gaming-PC für euch. Sichert euch unseren MeinMMO PC in der Legendary-Edition. Gemeinsam mit unserem Partner BoostBoxx haben wir einen Gaming-PC konzipiert, der 4K-Gaming mit 60 FPS und WQHD-Gaming mit hohen FPS über 100 möglich macht. Das alles zu einem sehr guten Preis. Genießt eure Spiele in bester Qualität und seid anderen zugleich einen Schritt voraus.
Gratis-Spiele zum Gaming-PC: Wenn ihr den MeinMMO PC Legendary kauft, erhaltet ihr einen Download-Code für Sniper Elite 5, Saints Row und Evil Genius 2 kostenlos dazu.
So viel kostet der MeinMMO PC Legendary: Der Preis für den Highend-Gaming-PC liegt bei 2.279€ statt 2.599€. Ihr spart also satte 320€ im Vergleich zum bisherigen Preis für den PC. Für den Zusammenbau und den Versand fallen keine zusätzlichen Kosten an.
Allein die Grafikkarte und der Prozessor liegen im Bestpreis-Vergleich zusammen bereits bei rund 1.400 Euro. Entsprechend bekommt ihr den Gaming-PC inklusive Zusammenbau in dieser Zusammenstellung bei BoostBoxx besonders günstig. Sichert euch jetzt euren MeinMMO PC Legendary und erhaltet ihn einsatzbereit innerhalb von drei bis fünf Werktagen.
Gehäuse: BoostBoxx Argo, RGB Beleuchtung mit Steuerung
Netzteile: 850 Watt BoostBoxx Power Boost, Full-Modular, 80 Plus Gold zertifiziert
Auf den Kauf des MeinMMO PC Legendary erhaltet ihr zudem drei Jahre Herstellergarantie inklusive deutschlandweitem Abholservice.
Was kann der MeinMMO Legendary Gaming-PC leisten? Sowohl beim Prozessor, als auch bei der Grafikkarte bekommt ihr Highend-Hardware mit diesem Gaming-PC. Entsprechend könnt ihr euch über eine sehr starke Gaming-Leistung freuen. Der PC ermöglicht es Spiele in nativem 4K mit maximalen Details zu spielen und dabei in den Bereich von 60 FPS zu kommen. Je nach Spiel sind auch mehr möglich.
Des Weiteren erreicht ihr mit dieser Leistung in WQHD-Auflösung deutlich über 100 FPS und nähert euch je nach Spiel den 200 FPS und mehr an. Entsprechend eignet sich der MeinMMO PC Legendary für schnelle Spiele wie Battlefield 2042, Call of Duty: Vanguard und League of Legends.
Darüber hinaus erwarten euch 32 GB Arbeitsspeicher, die auch das Arbeiten mit aufwendigen Anwendungen wie Adobe Premiere Pro, Cinema 4D und andere. Multitasking ist für den MeinMMO PC Legendary natürlich keine Herausforderung.
Individuell weiter aufrüsten: Wer noch mehr investieren will, kann den MeinMMO PC Legendary mit anderer Hardware gleich aufrüsten lassen. Bei BoostBoxx könnt ihr zum Beispiel eine größere SSD, ein noch stärkeres Mainboard, mehr Arbeitsspeicher und vieles mehr konfigurieren. Außerdem könnt ihr Windows 11 als Betriebssystem dazu kaufen und erhaltet zudem noch 30 Tage Xbox Game Pass Ultimate.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Im ersten Videomaterial zu FIFA 23 staunten die Fans nicht schlecht, als sie Messi und Benzema gesehen haben. Was die Fans so stört, erfahrt hier.
Nachdem die ersten beiden Trailer zu FIFA 23 haufenweise Neuerungen und Anpassungen des neuen Serienablegers vorgestellt haben, fiel den Fans eine Sache auf, die nichts mit dem Gameplay zu tun hat.
In ein paar Szenen waren die Superstars Lionel Messi und Karim Benzema zu sehen und zum Unmut der Fans haben sie scheinbar erneut kein Gameface-Update erhalten und sehen immer noch so aus, wie in den Jahren zuvor.
Optisch hat sich bei den beiden Superstars absolut nichts verändert und das obwohl die realen Versionen der Star-Stürmer seit Jahren ganz anders aussehen.
Video starten
Was genau ist das Problem? Top-Stars wie Cover-Star Mbappé, Haaland, Vinicius Jr., Grealish und viele weitere sehen ihren realen Vorbildern im Trailer-Material zum Verwechseln ähnlich. Doch Benzema und Messi, die in FIFA 23 vermutlich wieder zu den besten Stürmern zählen werden, tragen seit Jahren das gleiche Gesicht und scheinen einfach nicht zu altern.
Das ist besonders auffällig bei der Gesichtsbehaarung der Stürmer. Messi hat seit circa 2 Jahren keinen Bart mehr und Benzema trägt seit längerer Zeit einen markanten Vollbart, ohne den man sich den Franzosen heutzutage kaum noch vorstellen kann.
In FIFA 23 ist das anders, wie man hier deutlich erkennen kann:
Im Reveal-Trailer von FIFA 23 sieht Benzema viel jünger aus.
Die Community ist fassungslos über die alten Gamefaces von Benzema und Messi
Das sagt die Community: Reddit-user Daroku64 (via reddit) hat einen Beitrag veröffentlicht, in dem er seinen Frust über die veralteten Face-Scans der beiden Top-Spieler rauslässt. Er kriegt viel Zuspruch weiterer FIFA-Fans, die es nicht fassen können, dass Messi und Benzema sich einfach nicht ändern.
Die Vorbereitungen für die zweite Staffel des Survival-Hits 7 vs. Wild auf YouTube laufen derzeit auf Hochtouren. Auf MeinMMO zeigen wir euch alle Informationen zur Sendung.
Was ist das für eine Show?
7 vs. Wild ist eine Webshow des deutschen Abenteurers Fritz Meinecke
Die erste Staffel wurde von November bis Dezember 2021 auf YouTube ausgestrahlt, wo durchschnittlich mehr als 4 Millionen Menschen zusahen
In der Show werden 7 Teilnehmer mit bis zu 7 selbstgewählten Gegenständen in der Wildnis ausgesetzt und müssen dort 7 Tage lang zurechtkommen
Es gibt ein Punktesystem: Punkte lassen sich in täglichen Challenges verdienen, Abzug gibt es für das Benutzen des Erste-Hilfe-Sets
Zum Sieger gekrönt wird, wer es am längsten in der Wildnis aushält; bei Gleichstand wird der Gewinner nach Punkten bestimmt
Am 13. Juni kündigte Meinecke die 2. Staffel an. Diese soll mit neuen Teilnehmern, einem geänderten Regelwerk und einer ganz anderen Location aufwarten.
Wir zeigen euch in der Übersicht, wann ihr mit der Staffel rechnen könnt, was gleich bleibt und was sich voraussichtlich ändern wird.
7 vs. Wild: Staffel 2 – Es geht in die Tropen
Wann startet die zweite Staffel 7 vs. Wild? Die Dreharbeiten sollen von August bis September 2022 laufen. Die Ausstrahlung soll dann wie im Vorjahr im November und Dezember 2022 erfolgen.
Wo kann ich mir das anschauen? Die zweite Staffel wird ebenso wie die erste auf Fritz Meineckes YouTube-Kanal ausgestrahlt.
Welche Teilnehmer haben zugesagt? Neben dem Organisator Fritz Meinecke sind 5 weitere größere YouTuber oder Twitch-Streamer dabei. Platz Nummer 7 geht über eine Wildcard an einen Zuschauer:
Schöpfer und Vorjahressieger Fritz Meinecke ist als einziger noch mal dabei
Twitch-Streamerin Antonia „starletnova“ kann von ihrer Pfadfinder-Erfahrung profitieren
YouTuberin Sabrina „Sabrina Outdoor“ Camlott hält sich ohnehin am liebsten draußen auf
Sascha Huber ist vor allem mit den Themen Fitness und Ernährung auf YouTube unterwegs
Otto „Bulletproofentrepreneur“ Karasch, der bereits gemeinsame Projekte mit Meinecke gemacht hat
Der Wildcard-Gewinner Joris konnte mit seinem Bewerbungsvideo und seiner Dschungel-Erfahrung überzeugen, ist jedoch eher ein Neuling in Sachen Survival.
Was ändert sich bei den Regeln? Für Staffel 2 ließ sich Meinecke ein Balancing-System einfallen: Die Teilnehmer wurden gebeten, eine Selbsteinschätzung ihrer Survival-Skills abzugeben. Anhand dieser Einschätzungen erstellten Meinecke und sein Team dann eine Tier-Liste. Je höher die Position, desto weniger Gegenstände sind erlaubt.
Als„Laie“ darf Knossi als einziger die vollständigen 7 Gegenstände mitnehmen. Bei den anderen wird die Anzahl entsprechend ihrer Survival-Erfahrung reduziert. Meinecke selbst sowie Otto Karasch werden sogar mit nur einem einzigen Gegenstand auskommen müssen.
Meinecke begründet die Entscheidung damit, dass die Show sonst aufgrund der unterschiedlichen Survival-Erfahrung der Teilnehmer sonst unfair wäre. In Staffel 1 sei das noch anders gewesen.
Außerdem würden durch das neue Setting einige erschwerende Bedingungen wegfallen. So muss man sich beispielsweise kaum Gedanken darum machen, warm zu bleiben. Zudem ließen sich am Strand viele Gegenstände finden, die dort als Müll angeschwemmt werden.
Wo spielt die 2. Staffel 7 vs. Wild? Während die erste Staffel in der schwedischen Wildnis stattfand, dürfen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sich dieses Mal auf eine tropische Insel freuen.
Damals war die Kälte eine der größten Herausforderungen, diesmal könnten einige Teilnehmer an Trinkwasser-Mangel oder gefährlichen Tieren scheitern.
Wo genau die Insel liegt, wird vorab aus Sicherheitsgründen nicht bekannt gegeben. Meinecke hielt sich allerdings kürzlich noch auf so einer tropischen Insel auf und stellte sich dort auch Fragen der Fans. Diese sei aber im Vergleich zur richtigen Location das reinste Paradies.
Das ist das Konzept: Sieben Teilnehmer werden in der Wildnis ausgesetzt und sollen dort völlig auf sich gestellt zurechtkommen. Dabei stehen ihnen lediglich bis zu sieben Gegenstände zur Verfügung, die sie aus verschiedenen Kategorien im Vorfeld aussuchen konnten.
Außerdem sind bestimmte Kleidungsgegenstände erlaubt. Alle Teilnehmenden erhalten zusätzlich ein Notfall-Handy, dessen Benutzung jedoch zum sofortigen Ausscheiden aus der Sendung führt. Einmal täglich sollen sie über einen Totmannschalter signalisieren, dass alles in Ordnung ist.
Die Teilnehmenden können sich beliebig weit ins Landesinnere vorkämpfen. Es gewinnt, wer am längsten durchhält. Sollten am Ende der Sendung mehrere Survivors übrig sein, geht es nach Punkten.
Diese lassen sich in täglichen Challenges verdienen. Das Benutzen des verplombten Erste-Hilfe-Sets führt hingegen zu Punktabzug. Der Gewinner oder die Gewinnerin kann sich über ein Preisgeld von 10.000 freuen, das an eine wohltätige Organisation gespendet wird.
Blizzard hat sich in einem Overwatch-Turnier einen dicken Patzer erlaubt. Die Spieler streikten daraufhin – und wurden mit Disqualifikation bedroht.
Die Geschichte rund um den eSport von Overwatch kann man wohl allgemein als recht schwierig beschreiben. Neben zahlreichen Fehlern in der Planung, kam es jetzt zu einem dicken Patzer während der Overwatch Contenders EU.
Bei dem “Overwatch Contenders EU”-Turnier kam zu es zum Spiel zwischen dem Team 01 Esports und Munich Esports. Nachdem Munich Esport mit 3:0 deutlich in Führung ging, begann die vierte Runde. 01 Esports konnte leicht aufholen, entschied das 4. und 5. Match für sich, dass es 3:2 stand. Es wurde gerade Match 6 ausgetragen, als Blizzard einen Fehler begang.
Blizzard ändert Regeln mittendrin: Es geschah das, was alle Spieler und Fans verwunderte. Mit einem Endstand von 3:2 wurde das Match beendet und Munich eSports als Sieger erklärt – obwohl gerade die 6. Runde anlief. Sehr zur Verwunderung der Spieler, denn bis zu diesem Zeitpunkt gingen alle davon aus, dass es sich um ein „Best of 7“ (FT4) gehandelt habe, also eine Seite mindestens 4 Siege erringen musste.
Zwar stand in den Turnier-Regeln, dass es sich bei den Spielen um ein „Best of 5“ (FT 3) handeln würde, aber den Spielern wurde zuvor von den Admins mitgeteilt, dass man auf ein „Best of 7“ umgestiegen war.
Die Spieler hatten im Vorfeld extra um Klärung geboten und können anhand von Screenshots sogar belegen, dass ihnen von offizieller Seite mitgeteilt wurde, es handele sich nun um ein „Best of 7“.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Imgur, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Spieler streiken, werden bedroht: Wenig verwunderlich, dass viele Spieler das als ziemlich schlecht für ein faires Turnier ansehen. Das Ergebnis war, dass andere Teams sich solidarisierten und ihre eigenen Spiele bestreikten. Das Team Ex Oblivione, die gegen 01 Esports als Verlierer antreten mussten, einigten sich mit ihren Kontrahenten darauf, das Match einfach nicht auszutragen. Sie tauchten zwar zu den Spielen auf, doch schon nach wenigen Sekunden wurde während des laufenden Spiels klar, dass man nur herumalberte – beide Teams gaben sich überhaupt keine Mühe.
Die Veranstalter versuchten daraufhin die Situation und vor allem die Übertragung zu retten und erklärten den Teams im Chat:
Wenn beide Teams sich dazu entscheiden, nicht zu spielen, dann müssen wir beide Teams disqualifizieren.
Können wir nun bestätigen, dass beide Teams bereit sind, anzufangen und nach ihrem besten Können spielen werden, um auf einen Ausgang des Spiels hinzuarbeiten?
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Die Spieler erklärten dazu nur: „Wir lehnen es ab zu spielen, wenn ihr nicht die kompetitive Integrität behebt“.
Das hatte man zuvor auch in einem Statement auf Twitter klargemacht. Man sehe die Integrität der ganzen Veranstaltung in Gefahr, wenn Kommunikation mit solchen falschen Informationen ablaufen.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Blizzard rudert zurück, versucht es zu retten: Nachdem der Aufschrei zu groß wurde, gab es dann auch ein Statement von Blizzard, bei dem man versucht, die Situation noch irgendwie zu retten:
Nachdem wir die Umstände überprüft hatten, sind wir davon überzeugt, konsistent in der Kommunikation gegenüber den Teams zu sein, in dem wir sagten, dass es eine FT4-Serie [„Best of 7“] sein würde und dass das der fairste Weg ist.
Das Ergebnis ist nun, dass keines der Teams disqualifizirt wird und 01 Esports noch einmal gegen Munich Esports antreten wird, um auch noch die 6. Runde und eine womöglich 7. Runde auszutragen.
Dungeons & Dragons Online (PC) ist ein MMORPG, welches klassischer nicht sein könnte. Doch nun kriegt das Spiel eine Mechanik, die vergleichsweise neu ist: Perma-Death-Server. Dort verliert ihr euren Charakter, wenn ihr nur ein einziges Mal sterben solltet.
Welche Mechanik ist neu? Seit dem 27. Juli dürfen Spieler von Dungeons & Dragons Online, einem klassischen MMORPG der Entwickler von HdRO, die sechste Saison der Hardcore-Liga spielen. Diese dauert bis zum 24. Oktober an und bringt eine spannende Mechanik mit: den dauerhaften Tod.
Denn stirbt euer Charakter auch nur ein einziges Mal auf dem Hardcore-Server, hat er seine Chance vertan und kehrt nie mehr wieder. Ihr verliert also den gesamten Fortschritt des Charakters und könnt ihn nur noch sehr eingeschränkt nutzen.
Es ist euch auch nach dem Tod weiterhin möglich, euch einzuloggen und beispielsweise zu chatten oder eure Gilde zu administrieren. Viel mehr könnt ihr mit dem gestorbenen Helden dann jedoch nicht mehr anfangen.
Warum solltet ihr das tun? Um mitzuspielen, müsst ihr auf einem neuen Server von vorne beginnen. Ihr riskiert also nichts, was ihr jetzt schon verdient habt. Solltet ihr außerdem besonders lange überleben oder außerordentlich viele Quests lösen, erwarten euch viele accountweite Belohnungen.
Außerdem dürft ihr euren Charakter am Ende der Saison kostenlos auf einen anderen Server übertragen und dort normal mit ihm weiterspielen, auch, wenn er gestorben ist.
Um wirklich gute Belohnungen zu bekommen, müsst ihr aber in einer der beiden Bestenlisten (Lange überleben und viele Quests lösen) mindestens in die Top 100 kommen. Außerdem müsst ihr am Leben sein. Sterbt ihr, verliert ihr auch euren Platz in der Bestenliste.
Wenn ihr in MMORPGs eher auf Grafik achtet, solltet ihr euch eines dieser Spiele ansehen:
Video starten
Auch schlechtes Internet kann euch töten – Und das ist dann euer Problem
Welche Feinheiten gibt es noch? Die Entwickler erwähnen explizit, dass es bei der Mechanik völlig egal ist, wodurch ihr sterbt. Ist euer Charakter tot, ist er weg. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr im Kampf fallt, oder von einer Klippe. Auch wenn das Internet daran schuld ist oder euch „The Shroud“ in der dazugehörigen Quest tötet.
Bei Letzterem empfehlen die Entwickler sogar, die Quest einfach gar nicht erst zu versuchen, wenn euch euer Charakter am Herzen liegt. Eine Art Sicherheitsnetz gibt es im Hardcore-Modus aber dennoch für euch.
Was ändert sich bei Hardcore? Ihr könnt euch keine Vorteile mehr erkaufen und auch Leute, die den optionalen VIP-Pass monatlich bezahlen, haben hier keine Boni. Jeder Charakter startet auf Stufe 1 und muss sich hochkämpfen, egal, wo er herkommt.
Eine Restriktion kommt aber ebenfalls ins Spiel, die euch beschützen soll. Ihr könnt keine Quests annehmen, die mehr als zwei Level über eurer aktuellen Stufe sind. Das schützt euch davor, zu doll auf die Nase zu bekommen. Gleichzeitig verbietet es Profis allerdings, früh und schnell EP zu grinden.
Als kleine Extrahürde gibt es Höllenhunde, die zufällig erscheinen und euch das Leben besonders schwer machen. Es wäre sonst ja auch zu einfach.
Was haltet ihr von einem solchen Server? Wäre das etwas, was ihr euch auch für euer Lieblings-MMORPG vorstellen könntet? Spielt ihr selbst vielleicht Dungeons & Dragons Online? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO, wir freuen uns auf eure Meinungen!
Gestern Nacht hat der tschechische Streamer „SipOfCola“ auf Twitch angekündigt, dass er sich ersten einen Perma-Bann von Twitch holen und sich danach etwas antun möchte. Das versetzte die Community von League of Legends sofort in Alarm: Viele taten alles, um den beliebten Streamer vor sich selbst zu retten. Glücklicherweise konnten sie die tschechische Behörden alarmieren.
Wer ist der Streamer?
Der Streamer nannte sich früher „Zlatorz“ – mittlerweile ist er als „SipOfCola“ aktiv: Er ist für seine Streams zu League of Legends bekannt und gilt dort als starker Spieler.
Besonders beeindruckt die Leute aber, dass er so nett, freundlich und friedlich ist – eine Seltenheit in LoL, in der sonst eher aggressive Twitch-Streamer erfolgreich sind. Manche haben ihn schon als „Real Life Gragas“ bezeichnet.
Berühmt wurde Zlatorz mit einem Clip, bei dem er in seinem Zimmer sitzt und ankündigt, er werde jetzt ein „Schlückchen Cola nehmen“, bevor er genüsslich an einer McDonalds-Cola schlürft. Irgendwie ist der Clip viral gegangen und wird von tausenden als „legendär“ angesehen, weil Zlatorz in dem Moment so zufrieden und unschuldig ausschaut (via YouTube).
Der Clip „Sip of Cola“ ging so viral, dass es T-Shirts (via redbubble), Ipad-Hülllen und LoL-Mods mit dem Meme gibt.
Der Streamer machte seinen Fans jetzt mit einer Ankündigung aber gewaltig Angst.
Streamer provoziert absichtlich Perma-Bann auf Twitch
Das beunruhigte die Leute extrem: Gestern Abend, gegen 20:00 Uhr, twitterte SipOfCola, dass er jetzt einen permanenten Bann von Twitch provozieren werde und sich dann etwas antun werde.
Die Leute sollten das ruhig melden – ihn interessiere das alles nicht mehr. Er werde das nicht lesen oder irgendwas mitbekommen. Wenn die Leute ihn in der Vergangenheit mit Geld unterstützt hätten, tue ihm das leid. Er hoffe, niemand bereue seine Spenden.
Laut Berichten soll der Streamer dann in einem kurzen Twitch-Stream für einen permanenten Bann gesorgt haben, indem er sich bewusst anstößig verhielt. Wie Statistiken zeigen, dauerte der Stream tatsächlich nur wenige Minuten. Der Streamer ist seitdem gebannt.
Community verständigt in weniger als einer Stunde die Polizei
So toll reagiert die Community: Die Nachricht löste auf Twitter sofort gewaltige Reaktionen aus. Hunderte von Nutzern sprachen dem Streamer Mut zu, sagten, wie wichtig er für sie sei, wie viele tolle Sachen er im Internet gemacht habe und dass er nicht alleine sei.
Neben den Leuten, die ihm Trost spenden wollten, gab es viele, die sofort zur Tat stritten. So verständigen einige Nutzer umgehend die tschechischen Behörden, um sicherzustellen, dass die Polizei nach dem Streamer schaut (via twitter).
Ein Journalist versuchte Riot zu erreichen, um dort über den Ingame-Namen rauszufinden, wo sich SipOfCola aufhält (via Twitter).
Weniger als 90 Minuten nach dem Tweet, wurden Bilder veröffentlicht, die zeigten, dass die Polizei und ein Krankenwagen beim Haus des Streamers waren.
Etwa zwei Stunden nach dem Tweet kam die Entwarnung: Dem Streamer gehe es gut, er sei auf dem Weg ins Krankenhaus und suche sich dort Hilfe.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Diese Discord-Nachricht beruhigte aufgebrachte Nutzer dann etwas.
Ein Nutzer schrieb:
Danke für die Hilfe, aber hört jetzt auf, die Polizei anzurufen, die tschechische Polizei/Notärzte sind da. Jemand sagte uns, er sei aufgestanden und wir hoffen, dass es wahr ist. Vielen Dank nochmal für eure Hilfe. Ich denke, es macht wirklich einen Unterschied, wenn Gott das so will.
Wen dunkle Gedanken plagen, der kann sich unter den Telefonnummern 0800/111 0 111 und 0800/11 0 22 an die Telefonseelsorge wenden – das ist bundesweit und kostenfrei.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Dimitri „Greekgodx“ Antonatos ist einer der Urgesteine auf Twitch und streamt seit 2011. Immer wieder geriet er in Kontroversen und wurde auch jetzt erneut gebannt, weil er plötzlichGeräusche machte, die die Community als rassistisch empfand.
Wer ist der Streamer?
Greekgodx gehört zu den großen Streamern auf Twitch. Er hat im Durchschnitt 5.628 Zuschauer und konnte bisher über 1,6 Millionen Follower auf seinem Kanal generieren.
Hauptsächlich bewegt sich Antonatos im Bereich von Just Chatting, aber streamt auch zwischendurch Spiele wie Apex Legends, CoD: Warzone oder Fortnite.
Zusätzliche Bekanntheit konnte er sich aufbauen, da er eine Zeit lang ein guter Kumpel vom lauten Tyler1 war und immer witzige Sprüche parat hatte.
Jetzt wurde Greekgodx zum 2. Mal innerhalb von 30 Tagen von Twitch gesperrt.
Mehr Banns auf Twitch seht ihr bei uns im Video:
Video starten
Greekgodx macht rassistische Geräusche
Was tat der Streamer? In einem Clip läuft Antonatos an einer Familie vorbei, die gerade miteinander spricht. Daraufhin machte er plötzlich Geräusche, die einige so deuteten, dass er sich über sie lustig machte.
Zuerst ging auf Twitter herum, dass die Familie asiatischer Abstammung sei und die Community meinte, dass Greekgodxs Geräusche so klangen, als würde er sie auf herabwürdigende Weise nachahmen wollen.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Hinterher stellte sich allerdings heraus, dass es eine griechische Familie war, die auch auf ihrer Sprache kommunizierte. Trotzdem sahen viele Greekgodxs Verhalten als Rassismus an und meinten, dass er damit Leute mit asiatischer Abstammung albern imitieren wollte.
„Warum sollte ich zu Menschen rassistisch sein, die mich aufzogen?“
Was sagte Greekgodx? Der war fassungslos über die Anschuldigungen und äußerte, dass er die Geräusche nur zum Spaß und ganz plötzlich machte. Dahinter sei kein tieferer Sinn gewesen und er fragte, was falsch mit der Welt sei, wenn so etwas als rassistisch gelte (via Twitter).
Weiterhin sagte er, dass es rassistisch sei, anhand seiner Geräusche zu mutmaßen, dass die Familie von asiatischer Abstammung seien. „Meine Familienmitglieder sind Asiaten, warum sollte ich zu Menschen rassistisch sein, die mich aufzogen“, fügte er hinzu (via Twitter).
Greekgodx lebt zwar in England, jedoch besitzt er griechische Wurzeln.
Was tat Twitch? Die fackelten nicht lange und verpassten dem Streamer einen Bann. Wie lange dieser anhalten soll, hat weder die Plattform noch Greekgodx selbst verraten.
In Lost Ark hielt im Juli die Arkanistin Einzug. Dabei handelt es sich um eine Magier-Klasse, die den Zufall als zentrale Gameplaymechanik mitbringt. Daher gilt sie als einer der komplexesten und schwersten Charaktere, die man in dem MMORPG spielen kann. So schwer, dass Fans ein eigenes Spiel gebaut haben, um sie besser zu verstehen.
Was ist das für ein Spiel?Die Arkanistin ist zwar die aktuell neuste und auch eine der schwierigsten Klassen in Lost Ark, um sie zu üben, kann man aber ein eigenes Spiel starten. Genau das hat sich nämlich ein User auf reddit zur Aufgabe gemacht und kurzerhand selbst ein browserbasiertes Minispiel gebaut, das euch dabei helfen kann, eure Arkanistin besser zu spielen.
Die schnelle Kartenmagierin setzt nämlich auf den Zufall als zentrale Spielmechanik. Ihr wisst nie, welche Karten ihr als Nächstes zieht und müsst dann entsprechend reagieren. Damit ihr auf jedes Szenario optimal vorbereitet seid, könnt ihr in dem Browsergame trainieren.
Dort wählt ihr eine Karte aus und müsst anschließend eure Kombo eingeben. Ob die eingegebene Kombination von Skills für diese Karte richtig war, seht ihr erst, wenn ihr sie komplett eingetippt habt. Dabei könnt ihr eure Tastenbelegung sowohl im Browser als auch Mobile ändern, damit sich die Skills auch in euer motorisches Gedächtnis richtig einklinken.
Woher weiß das Spiel, was richtig ist? Im Hintergrund greift die Webanwendung auf eine ganze Sammlung an Guides für die Arkanistin zu. Diese Guides sind entsprechend verlinkt und ihr könnt sie euch jederzeit durchlesen, wenn ihr Hilfe benötigt oder euch vorbereiten wollt.
Auf der Grundlage dieser Guides bietet euch das Spiel dann auch direkt Möglichkeiten zur Optimierung an und hilft euch somit, die Arkanistin besser zu lernen.
Rot ist falsch, grün ist richtig, gelb bietet Optimierungsmöglichkeiten
Die Arkanistin ist eine der schwersten Klassen in Lost Ark
Warum braucht man so ein Tool? Die Arkanistin gilt als eine der schwersten und komplexesten Klassen, die Lost Ark zu bieten hat. Ihrer ganzen Klassenmechanik liegt ein Zufallsprinzip zu Grunde, das man verstehen und darauf reagieren muss.
Dabei greift sie auf einen Pool von insgesamt 13 verschiedenen Karten zurück, die allesamt unterschiedliche Effekte mit sich bringen und somit eure nächsten Schritte beeinflussen und ein Stück weit bestimmen. Ihr könnt vorher nicht oder nur bedingt sehen, welche Karte die nächste sein wird. Ihr müsst also stets bereit sein, euch anzupassen.
Klingt schwer, ist aber noch schwerer: Nun wirft euch eure Klasse selbst schon so eine schwere Mechanik vor die Füße, doch damit ist es ja noch nicht getan. Von einer Arkanistin wird erwartet, dass sie viel Schaden austeilt und dazu die jeweiligen Bosse stets im Auge habt.
Im wirklichen Kampf habt ihr also gar keine Gelegenheit mehr dazu, euch eure Skills anzuschauen und zu überlegen, was ihr als Nächstes tun könntet. Hier muss jede Kombo der 13 möglichen Karten sitzen und genau dabei hilft euch das Tool.
Wie reagiert die Community? Der Ersteller des Tools hat sein Browsergame auf reddit geteilt und bekam dafür schnell viel Aufmerksamkeit. So konnte das Posting in wenigen Stunden 300 Upvotes und über 40 Kommentare erreichen.
Dort bekommt der Entwickler, neben einigen Bug-Reports, auch viel positives Feedback. Die Leute freuen sich darüber, dass sie jetzt auch außerhalb von Lost Ark üben können und finden es einfach cool, dass sich ein Fan so viel Arbeit macht.
Die Reaktionen auf das Tool und die Arbeit des Users sind durchweg positiv und spornen den Ersteller dazu an, noch mehr solcher Tools zu bauen oder an einem echten Spiel zu arbeiten.
Was sagen die Fans? An dieser Stelle möchten wir euch einige Kommentare mit auf den Weg geben, damit ihr euch selbst ein Bild der Stimmung machen könnt. Sie stammen alle aus dem reddit-Thread, in dem der Erfinder sein Tool vorstellt.
Shadourow schreibt: „Du, lieber Herr, bist wahnsinnig. Die ganze Website ist der Wahnsinn. Du verdienst so viel Gutes dafür!“
Xardas sagt: „Das Tool ist einfach unglaublich“
SireDinosaurus schreibt: „Das ist so verflucht cool“
WustTheShaman schreibt: „Danke, dass du das gemacht hast. Das ist wirklich richtig cool“
Was haltet ihr von dem Minispiel? Habt ihr eine Arkanistin und nutzt das Tool in Zukunft auch, um zu lernen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO.
Bei Destiny 2 dauert es nicht mehr lange, dann versorgt euch die anstehende Season 18 mit frischem Content. Zusätzlich können die Spieler darin erneut einen Vermächtnis-Raid erleben. Bungie hat jedoch leider noch nichts verraten, welcher es sein wird. Deswegen fragen wir heute unsere Community, welchen sie sich zurückwünscht.
Was ist ein Vermächtnis-Raid? Für mehr Abwechslung bringt Bungie den Hütern seit Witch Queen jede Season entweder einen Raid oder einen neuen Dungeon ins Spiel. Speziell bei den Raids kommen so pro DLC genau zwei Stück ins Spiel. Einer ist immer brandneu und noch unbekannt. Beim Zweiten handelt es sich um einen nostalgischen Raid, den manche Spieler bereits aus Destiny 1 kennen.
Nachdem also „Die Gläserne Kammer“ ihre Rückkehr 2021 bereits hatte, gibt es nur noch drei andere Kandidaten, die am 26. August 2022 um 10:00 Uhr noch an den Start gehen können.
Crotas Ende, der Raid aus der Erweiterung „Dunkelheit lauert“ von 2014.
Inhalt: Obwohl Crotas Seele verbannt wurde, ist er weiterhin eine Bedrohung. Die Hüter müssen in die tiefste Grube des Höllenschlunds hinabsteigen, um diese Bedrohung zu beenden. Obwohl Crota unbesiegbar erscheint, kann man die seelensaugende Kraft eines Aszendenten-Schwerts nutzen, um ihn zu Fall zu bringen.
Der anspruchsvolle Königsfall-Raid, aus der Erweiterung „König der Besessenen“ von 2015
Inhalt: Der Raid führt die Hüter in die tiefsten Tiefen des Grabschiffs und bildet den Abschluss der Erweiterung „König der Bessessenen“. Dieser Raid war bereits damals besonders. Er braucht viel Absprache und Koordination des Raid-Teams und war im heroischen Modus eine Nummer für sich.
Und Zorn der Maschine, aus der Erweiterung „Das Erwachen der Eisernen Lords“ von 2016
Inhalt: Das Thema des Raids dreht sich um einen Hütertrupp, der die SIVA Infektion endgültig beenden muss, indem er Aksis, den Anführer der Teufel-Spleisser tötet.
Wir haben bereits 2021 einen der Kandidaten als heißesten Raid-Favorit für Season 18 gesehen:
Und auch zu “Crotas Ende” gibt es eine Vorhersage. Auf die Bitte des Spielers CaptainKaiburr, ob man diesen Raid nicht zu einem Dungeon machen könnte, antwortete Bungies Community-Manage Cozmo wie folgt:
Wir können dem Team Feedback geben und fragen, ob sie in Betracht ziehen könnten, Crota’s End irgendwann in der Zukunft als Dungeon-Erlebnis aus dem DCV herauszunehmen. Es scheint, dass die Brücke dafür etwas überarbeitet werden müsste, aber es ist eine coole Idee, die man in Betracht ziehen sollte.
Doch MeinMMO will wissen, welchen nostalgischen Raid ihr euch zurückwünscht.
Glaubt ihr, Crota darf noch einmal sein Ende finden? Oder hat „Zorn der Maschine“ mehr Potenzial? Vielleicht mögt ihr jedoch anspruchsvoll und wünscht euch deswegen den Königsfall-Raid zurück, der die drei Schar-Geschwister indirekt wieder vereint? Macht gerne mit bei unserer Umfrage.
Hier könnt ihr abstimmen: Euren Wunsch-Raid könnt ihr in dem Umfrage-Tool unter diesem Absatz auswählen. Bedenkt aber – ihr habt nur eine Stimme, die ihr vergeben könnt und eure Auswahl kann nicht mehr rückgängig gemacht werden.
Diese Umfrage ist geschlossen.
Bei dieser Umfrage könnt ihr bis zum 12. August 2022 um 10:00 Uhr mitmachen.
Im großen “Lightfall”-Showcase am 23. August will Bungie dann auch offiziell bekannt geben, welcher Raid in Season 18 zu Destiny 2 zurückkehren wird.
Wir sind jedenfalls schon gespannt, ob ihr mit eurer Antwort richtig liegt. Wir freuen uns auch über eine Begründung eures Raid-Wunschs in den Kommentaren.