Destiny 2: Bungie erklärt, warum sie kaum noch mit den Fans reden – Haben leider sehr gute Gründe

Destiny 2: Bungie erklärt, warum sie kaum noch mit den Fans reden – Haben leider sehr gute Gründe

Bei Destiny 2 hat der Entwickler Bungie die Kommunikation mit den Fans drastisch eingeschränkt. Auf reddit und Twitter melden sich Entwickler nur noch selten zu Wort. Der Community-Manager Dylan „dmg04“ Gafner erklärt jetzt auf reddit, warum man weniger spricht: Es gab Morddrohungen gegen das Team, die man sehr ernst nimmt. Auch Gafner selbst und seine Familien wurden bedroht, seitdem nimmt er Anti-Depressiva und gönnt sich eine längere Auszeit.

So war es früher:

Auch wenn es immer viel Kritik an Destiny und Bungie gab – die Kommunikation war eine Stärke des Teams. Der langjährige Community Manager DeeJ wurde zwar oft dafür kritisiert, dass er wenig Konkretes zu sagen hatte und viel schwafelte, aber die eigentlichen „Macher“ des Spiels wandten sich immer wieder über Twitter oder reddit an die Spieler und teilten ihre Gedanken zu ganz spezifischen, kleinteiligen Aspekten des riesigen Shooters mit:

Dazu gab es von der Firma selbst regelmäßige lange Beiträge, Videos, Blogpotss und Live-Streams, in denen sich die Entwicklung in die Karte schauen ließen.

Mastermind Luke Smith gab lange Interviews: Manchmal redete er sich um Kopf und Kragen („Geld gegen den Monitor werfen“), manchmal gab er interessante Einblicke, wie Destiny entstand.

Luke Smith – Wie der Retter von Destiny zum Schurken in Destiny 2 wurde

Bungie reduziert Kommunikation auf das Allernötigste

Wie ist es jetzt? In letzter Zeit gibt es kaum noch interessante „Nebenbei-Infos“ zu Destiny. Es ist auf das Allernötigste reduziert. Die Kommunikation ist deutlich eingeschränkt.

Was ist vorgefallen? Die Beziehung zwischen Community und dem Team von Destiny war schon immer mit Spannung aufgeladen. Man frotzelte Entwickler gerne und das Hobby jeden Destiny-Spielers war es, über Destiny zu meckern: Es kommt zu wenig neuer Content, es wird zu viel Altes recyclet, die Entwickler können nix und haben keine Ahnung. So ist es seit Release.

Destiny hat mittlerweile 8 Jahre Geschichte hinter sich – und 8 Jahre Ärger mit den Fans:

Alles, was ihr zu Destiny 2 wissen müsst – in 2 Minuten

Aber in den letzten Monaten kam es zu einigen ernsten Vorfällen bei Destiny:

Community Manager erklärt, warum man wenig mit den Fans spricht

Das sagt Bungie jetzt: Der Community-Manager von Bungie, Dylan „dmg04“ Garfner, ist eigentlich seit dem 20. Juni in einem längeren Reha-Urlaub, sucht sich Hilfe bei einem Arzt und einen neuen Therapeuten. Er hat begonnen, Anti-Depressiva zu nehmen, wie er den Fans über Twitter mitteilte.

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Einem Nutzer auf reddit fiel jetzt auf, dass viel weniger Bungie-Mitarbeiter kommentieren und auf Fragen der Spieler antworten als früher.

Dmg04 erklärt aus dem Urlaub, das sei ganz bewusst so:

Es ist so: Die Belästigung, über die wir gesprochen haben, da geht’s nicht um ruppige Antworten auf Twitter oder vage Kommentare. Es gab echte Bedrohungen gegen unsere Leute und das Studio. Wir nehmen die Drohungen ernst, das hat zu weniger Kommunikation geführt, während wir als Team daran arbeiten, Sicherheits- und Schutzmaßnahmen einzuführen, um sowas zu verhindern.

Ich möchte klar sagen, dass ich es zu schätzen weiß, wie sehr das Studio mir persönlich geholfen hat, nachdem heftige Belästigungen gegen mich und meine Familie kamen. Ich nehme mir gerade deshalb Zeit, um damit klar zu kommen. Nur weil ihr die ernsten Belästigungen nicht in einem Tweet seht, heißt das nicht, dass es sie nicht gibt.

Dmg04 sagt, wenn die neuen Kommunikations-Wege stehen, werde man auch wieder mehr mit den Fans reden. Viele Entwickler würden weiterhin die Kommentare lesen und intern über das Feedback sprechen.

Aber offenbar hat man die Kommunikation mit den Fans deutlich reduziert.

Von was für Belästigungen ist da die Rede? In einer Klage berichtete Bungie über direkte Drohungen gegen dmg04 und seine Familie. So habe ein Mensch ihm geschrieben, er würde nah zu ihm ziehen, er sei nun „nicht mehr sicher.“

Viele Destiny-2-Spieler auf reddit und auch auf MeinMMO haben sich von diesen hasserfüllten Nachrichten an Bungie distanziert.

Auf MeinMMO heißt es etwa:

  • „Lächerlich. Da will man als Entwickler nah bei seinen Spielern sein und bekommt zu spüren, warum das andere nicht tun.“
  • „Jeder, der einem Entwickler wegen sowas eine Morddrohung schreibt, braucht dringend ein Update zwischen den Ohren.“

Die Kommentare zeigen, dass Leute, die Entwicklern Hassbotschaften schicken, nur eine Minderheit der Spielerschaft darstellt. Aber sie richtet offenbar viel Schaden an und stört das Verhältnis zwischen den Entwicklern und den Spielern nachhaltig.

Zu den interessantesten Infos, die mal so nebenbei zu Destiny kamen, gehört dieses kleine Juwel:

Destiny-Chef verrät: Ursprünglich war Gläserne Kammer nicht der 1. Raid

Quelle(n): reddit, forbes
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Leya Jankowski

Liebe Community,

gerade habe ich in den Kommentaren hier etwas aufgeräumt. Wir lassen hier keine Kommentare stehen, die zu Gewalt aufrufen oder respektlos sind.

Ich finde es außerdem sehr schade, hier einige Kommentare lesen zu müssen, die in die Richtung gehen, dass sich die betroffenen Opfer aus dem Bungie-Team „nicht so anstellen sollen“.

Kritik äußern ist schön und gut, aber niemand hat das Recht, die Personen zu bedrohen, sie über Social Media zu belästigen und auch noch ihre Familien in das Ganze mit reinzuziehen. Das ist eine extrem hohe psychische Belastung.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass einige vergessen, dass hinter einem Bildschirm immer ein Mensch sitzt und dass sich einige in Grund und Boden schämen würden, wenn sie von Angesicht zu Angesicht sehen würden, was sie mit anderen Menschen digital machen.

Bitte holt einmal kurz und Luft und denkt darüber nach, bevor ihr einen Kommentar absetzt, der so ein Verhalten unterstützt.

Zuletzt bearbeitet vor 15 Tagen von Leya Jankowski
Frau Holle2

völlig korrekt gehandelt.
auch hier ist man durch Anonymität geschützt,was manchen dann doch zu „mutigeren“ Aussagen kommen lässt

Shirou Amakusa Tokisada

Ich habe bei manchen eigentlich das Gefühl das sie vergessen das man bei Bungie Mitarbeitern sehr schnell und einfach sehr viel privates rausfinden kann weswegen halt solche Drohungen immer ernst genommen werden müssen leider. Ich finde es da schade was aus der Destiny Community die ja eigentlich das Spiel sollte kommt

Kell of Titanium

Einfach echt tragisch welches Ausmass das ganze annimmt. Klar kann man es nicht allen zu 100% recht machen, aber anstatt seinen Frust in solche dämlichen Drohungen ausarten zu lassen kann man ja effektiv mal subjektiv seine Meinung kundtun mit Vorschlägen was verbessert werden müsste…aber naja in der Anonymität des Internet wachsen halt vielen iCojones. Schlussendlich finde ich es vorbildlich wie Bungie die Mitarbeiter schützen will – allenfalls wäre es vielleicht echt interessant Community-Meldungen über den offiziellen Account und nicht mehr über die Privat-Accounts der Community-Manager zu veröffentlichen.

Gernot Hassknecht

Tja so wie ich gute Gründe habe, von Bungie nichts mehr zu kaufen auch wenn ich manchmal, noch so sehr möchte. Denn am Ende werd ich 100% enttäuscht, wenn sich nach dem Kauf einfach nichts geändert hat.

Also ich wurde seit dem Release von D2 nur einmal stark enttäuscht finde ich und das war bei Jokers Wildcard ansonsten hab ich ja nie hohe Ansprüche außer es soll mir Spaß machen und da enttäuscht mich Bungie ehrlich gesagt nie

Marek

Vielleicht ist die Lösung, nur noch über den offiziellen Account auf Social Media zu kommunizieren. Die Community-Leute, die das Ganze betreuen, bleiben anonym. So können Drohungen und ähnlicher Nonsens nicht an einzelne Personen adressiert werden; das nimmt den psychischen Druck von den Mitarbeitern. Interviews geben nur einige wenige Chefs, die bei dem üblichen Awesome-Gerede bleiben. Notfalls bekommen die Chefs Personenschutz. Negative Dinge (z.B. Exo kommt niemals nich) gehen dann nur über den Firmen-Account raus. Oder man lässt so etwas ganz weg.

Was ich merkwürdig finde, ist, dass Bungiemitarbeiter über ihre privaten Social-Media-Accounts über Firmeninterna reden. Auch wenn es stimmt, Bungie nichts dagegen hat und es im Hinblick auf die Nähe zur Community löblich ist, bringt es ja offensichtlich Ärger (zu 99,99% haben die anonymen Schwachmaten nur ´ne große Fresse; „jetzt habe ich´s dem Promi aber ordentlich gegeben“) bis hin zu psychischem Stress bei den Betroffenen.
In den Firmen, wo ich bisher war, war es untersagt, über Firmeninterna auf seinen privaten Social-Media-Kanälen zu plaudern. Die Kommunikation erfolgte ausschließlich über den Firmen-Account. So ist es professionell.
Als Spieleentwickler verkauft man natürlich auch Emotionen mit. Kuschelige Fannähe entsteht dann durch direkte Kommunikation mit einzelnen Mitarbeitern. Wäre alles toll, wenn es diese Blödmannsgehilfen nicht geben würde, egal ob deren Anfeindungen ernstzunehmen oder nur Großmäuligkeit sind.

Nur noch Firmen-Account, vereinzelt Personenschutz und Anonymität. Scheint leider nicht anders zu gehen.

Alitsch

Schade das die Justiz dabei meistens hilflos ist.
Ein Person oder deren Familie zu bedrohen geht definit zu weit.
Es wird mit der zeit immer schwieriger für Leute digitales und reales Leben von einander zu trennen.

  • Ich sehe da leichte Parallelen zur anderen sucht Krankheiten und damit auch immer mehr steigende Risiko
Mark

Leute die so etwas machen wegen etwas das Sie an einem Spiel stört…..ganz ehrlich…. Ich finde das man derartige Dinge hart verfolgen und noch härter bestrafen sollte.

EsmaraldV

Die Welt wird immer digitaler und die Gesetzeslage bleibt analog. Ein sehr gutes Beispiel, dass mit der Digitalisierung zeitgleich mit den Chancen auch die Risiken steigen – es ist überfällig, dass diesbezüglich die Gesetzeslage angepasst wird, nicht nur bei morddrohungen sondern auch bei sexueller Gewalt. Erst vor 2 Tagen habe ich den Artikel gelesen, wo ein 12-jähriger eine streamerin sexuell belästigt und das auch noch feiert und damit angibt.
Ich hoffe die Reaktion der Plattform bleibt auf einem Niveau, dass solch ein Verhalten einfach nicht geduldet wird…

Chriz Zle

Warum es da immer so extrem hochkochen muss, verstehe ich nicht.
Die machen Ihren Job, steck mal 100 Leute zusammen und sag denen die sollen ein Quadrat zeichnen. Da kommen unterschiedlichste Interprätationen raus…..eben weil jeder eine andere Vorstellung hat.

Ich bin leidenschaftlicher Destiny Spieler, aber auch mir wird es mal zu langweilig oder uninspiriert……tjoar dann nehme ich mir ein paar Wochen/Monate Auszeit und gehe dann wieder so leidenschaftlich wie eh und jeh ans Spiel.

Aber jemandem Gewalt androhen, weil mir die Waffe X zu wenig Blümchen verschießt?!

Das Internet ist schon wirklich voll von Leuten die mal lieber raus gehen sollten an die Frische Luft.

Don77

In Onlinespielen wird man als Spieler ständig beleidigt oder den Tod gewünscht vorralem im PvP ist das Hardcore, man muss sich halt dickes Fell zulegen und wer damit nicht klar kommt im Internet, sollte was anderes machen. Nach der ersten Beleidigung kann man die Leute blockieren und wenn es sein muss nochmal und nochmal, das können auch Entwickler machen im Internet. Und solang keine Ausweiß Klarnamen Pflicht für alles im Internet besteht, wird sich daran nichts ändern, das ist einfach Fakt.

Und zu den Morddrohungen, das ist doch ganz ehrlich heute auch normal geworden, da muss man gar nicht mehr entsetzt oder fassungslos sein, ist einfach das Internet und das sollte man überhaupt nicht ernst nehmen. Grad wenn es von so Nerds kommen, die sich im Internet mächtig fühlen, einfach blockieren und nicht drauf reagieren von ein Ohr ins andere und wenn was mit der Post im Briefkasten kommen sollte, anzeigen.

Ich hatte YouTube 2018-2019 gemacht, hatte nur 130 Abos und habe oft in wow PvP gemacht, Open World PvP und auch oft lowis gegankt und halt Videos von gemacht und was habe ich nicht alles für Beleidigungen und Morddrohungen bekommen, das ist einfach völlig normal, man sollte sowas nie an einen ranlassen. Und bin selber stark depressiv, aber wegen andere Gründe, aber ich kann trennen zwischen ernsthaften Bedrohungen oder nur Internet Hass von sich stark fühlenden anonymen Menschen im Internet und das sollten Entwickler auch können.

Ist es in den letzten Jahren schon einmal oder mehrmals vorgekommen, das ein Entwickler ermordet wurde von ein Fan, der nicht zufrieden mit der Entwicklung des Spiels war ? Weil ich habe jetzt Mal eben gegoogelt und nichts dergleichen gefunden. Und klar nur weil es sowas noch nie gab, kann es trotzdem passieren, aber ich denke das ist wirklich nur Internet gerede nichts weiter.

Zuletzt bearbeitet vor 15 Tagen von Don77
misi-

Der Unterschied ist hier wohl eher dass es wohl die wenigsten persönlich besonders juckt, wenn irgend ein 12-jähriger (oder geistig 12-jähriger) ne Hate Message im PSN schickt. Der weiß ja nicht wer ich bin, was ich mache und wo ich wohne. Ganz anders verhält sich das, wenn ich zB auf meinen offiziellen Twitter Account (wobei der echte Name bekannt ist) oder meine private oder berufliche Mailadresse Drohungen bekomme. Belastend wird es für die Menschen dann, wenn nur die beleidigende Seite anonym ist und dir selbst klar wird: ich weiß nicht wer das ist, aber der weiß alles über mich. Und noch viel belastender, wenn Familie (zB die Kinder) mitbedroht werden. V.a. welcher Psycho schickt den Morddrohungen wegs nem blöden Videospiel? Bin selber großer Destiny Fan seit Stunde 0, aber es ist einfach nur ein Spiel…. bei solchen Irren wäre ich auch vorsichtig, vor allem in den USA wo jeder Trottel ne Waffe bekommt.

Antiope

Das ist eine sehr naive und gefährliche (oder fahrlässige) Sichtweise. Gerade wenn die anonyme Gegenseite weiß wo du wohnst, wie du aussiehst, wie du heißt, wo du arbeitest, wer deine Kollegen sind etc. dann ist so eine Drohung nicht einfach so wegschüttelbar. Klar sind die meisten Drohungen nur heiße Luft, meist Teenager oder Mannkinder. Aber den einen Psycho gibt es immer und wenn der dann noch den Zugang zu Waffen hat.. das Risiko würdest du auch nicht eingehen wollen einen morddrohenden Irren einfach so auf die leichte Schulter zu nehmen.

Shirou Amakusa Tokisada

Naja im Spiel als ein Spieler ist was anderes als ein Entwickler zu sein wo mein dein Gesicht, deinen vollen Namen und deine Adresse kennt da kann man net sagen „hab ein dickes Fell“ weil du weißt einfach nie ob da jemand dabei ist der sowas ernst meint und dann macht

Scorpion._.Ace

Also das sind keine Fans mehr. der die Entwickler droht nur weil einen was nicht passt ist doch krank

Antiope

Oder es sind Fans im extremen Sinne. Fanatiker sozusagen.

Bacon

Was muss man sich eigentlich noch alles von diesen Idioten gefallen lassen? Ich bin entsetzt.

Todesklinge

Abgesehen von den Drohungen, Beleidigungen usw.

Man kann es allen nicht recht machen, also wird es immer Spieler geben die gegen Änderung/Entscheidung XYZ sind!

Habe schon viele Spiele gesehen die schlechte Entscheidungen getroffen haben, weil diese auf die falschen Leute gehört haben… und da sind wir wieder bei dem Punkt darüber 🤪.

Zum verrückt werden ist das.

no12playwith2k3

Das sind keine Fans. Das sind Psychopathen!

Frau Holle2

genau so ist es. Meiner Meinung nach sind das keine Fans. Die würden auch Fehler akzeptieren.

Schöne Internetwelt….. schön einen raushauen, anonym andere bedrohen….dann wieder in die Schule und wieder wird ihm das Pausenbrot weggenommen……..

Antiope

…oder er nimmt das Pausenbrot weg, da er glaubt sich alles erlauben zu können. Glaube nicht, dass alle diese Leute Opfer waren, manche waren schon immer eher Täter und vllt. einfach gestört.

Walez

Man hat soviele Möglichkeiten seine Kritik Ausdruck zu verleihen, könnte dem Spiel den Rücken zu kehren, allgemein weniger Zeit dafür aufbringen oder sein Monatsgehalt nicht im Everversum reinbuttern und doch entscheidet man sich für die denkbar schlechteste, dümmste, für Morddrohungen. Klingt reichlich kaputt…

BuschieUschi

Wer lieber schweigt, stimmt zu.

Zuletzt bearbeitet vor 16 Tagen von BuschieUschi
EsmaraldV

Vor dem Spiel ist nach dem spiel

Marek

Morgenstund´ hat Gold im Mund.

Antiope

Reden ist aber Silber und Schweigen Gold.

Shirou Amakusa Tokisada

In diesem Fall eher das komplette Gegenteil

BaioTek

Will die Tragweite dieser Drohungen und Reaktionen/Maßnahmen darauf jetzt nicht verharmlosen, aber hat ja fast was von Putin mit seiner Turbine 😀

„Wir würden ja gerne mit euch reden, aber die 2-3 Drohungen auf 100k Spieler halten uns davon ab. Also reden wir jetzt noch weniger“

Mich persönlich stört es nicht, ich verfolge die Kommunikation eh nicht aktiv, sondern krieg die Fetzen mit, die hier landen, von daher Wurscht.

Nikushimi

2 bis 3 Menschen mit mehreren Drohungen an nur einem Menschen reichen um einen psychisch und somit sein Leben zu ruinieren.

Aber das verstehe manche Menschen wohl erst, wenn Fremde mit einer Axt vor der Tür stehen und dein Leben terrorisieren

P3CO

Gegen die Leute mit oben genannten Drohungen soll Bungie vorgehen, fertig.
Ist ein Ding was nicht sein darf ganz klar.

Und deswegen jetzt weniger Kommunikation mit Allen, ok.
Was soll das Bringen ? Den Hass haben sie sich nicht aufgrund von
zuviel Kommunikation bekommen , sondern wohl eher aufgrund leerer
Versprechen, übertriebenenem PR-Gelaber, Mangelnden Contents etc etc die Liste geht ewig weiter.

Ja, und jetzt machen sie weiter wie immer, nur kommunnizieren weniger – ich Denke – damit ist das Problem bestimmt gelöst, daß solche Irren keine Drohungen mehr posten auf irgendwelchen Kanälen… Mal ganz ehrlich, das soll klappen. Na gut…

Trotzdem – solche Leute die Drohungen aussprechen sollen hart bestraft werden von Gerichten wenn halt wirklich diese Straftatbestände vorliegen, ist meine Meinung dazu….

Zuletzt bearbeitet vor 16 Tagen von P3CO
Shirou Amakusa Tokisada

Naja ich würde sagen es nicht nur zu viel PR sondern wie auch oben beschrieben das manche das Hobby in destiny haben IMMER das negative zu suchen oder das man teils zu hohe Ansprüche oder Erwartungen hat. Wenn man sich auf was normales oder eher kleines einstellt ist man schnell sehr zufrieden und glücklich mit dem was man bekommt aber wenn man zum Beispiel denkt das jede kleine Season die Größe von Witch Queen oder Forsaken hat sollte man sich nicht wundern 🤷

Der_Frek

Tja, man beißt halt nicht die Hand die einen füttert..

fand es immer schon krass, was die sich so alles „freiwillig“ geben und dass Leute wie Dylan immer zu jeder Zeit mit ihrem privaten Twitter Account Fragen beantworten. Irgendwann musste das ja mal zurückschlagen. Und wenn’s nachher an die Psyche geht, ist es allerspätestens da nicht mehr lustig.

Man muss auch mal klar festhalten, dass die Destiny Com ganz schön verwöhnt ist, was die Kommunikation seitens des Entwicklers angeht. Selbst wenn die das jetzt auf ein Minimum herunterfahren, ist das immer noch mehr als bei anderen.

Lionel der Boss

Naja sich einfach einzuigeln und nichts zu tun ist nicht gerade die beste Option, nur weil ein paar Idioten Morddrohungen aussprechen. Über Twitter kann man keine Leute physisch verletzen. Wenn man weiter schweigt, verliert man nur mehr Leute als vorher schon

AdellValliere

Nimm mir meinen Kommentar nicht übel, doch du hast wirklich KEINE Ahnung wovon du da sprichst. Du schreibst selber Zitat: „… nur weil ein paar Idioten Morddrohungen aussprechen.“ Schön das es „nur“ Morddrohungen sind, oder? Gibt schlimmeres, oder? Sei froh, dass dein Gesicht, deine Person und dein Name in der Öffentlichkeit nicht bekannt sind. Manchmal kann ein einfacher Tweet, ein einfacher Satz, eine einfache Aussage im Internet vieles kaputt machen. Du scheinst noch jung zu sein, denk einfach mal darüber in Ruhe nach. LG

Nun zu deinem Text:

Es igelt sich niemand ein, aber man schützt sich und sein Umfeld, da gezielte Drohungen ausgesprochen wurde. Es gibt immer Menschen, die nicht verstehen, was solche Drohungen in jemanden auslösen können. Man kann vielleicht übers Internet niemanden physisch verletzten, aber dafür psychisch. Da sind Menschen, die dir schreiben, dass es für dich nicht mehr sicher ist, weil etwas in ihrem Spiel nicht so läuft, wie man es gerne hätte. Solche Drohungen darf und soll man nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Antiope

Ja und wenn so ein Psycho mal wirklich austickt und Ernst macht dann nicht nur psychisch. Also solche Drohungen IMMER zur Anzeige bringen. Alles andere wäre fahrlässig.

Shirou Amakusa Tokisada

Naja Twitter kann in gewisser Art schon physischen Schaden anrichten vorallem wenn man durch die Morddrohungen eine Depression bekommt. Sowas darf man nie auf die leichter Schulter nehmen vorallem in solchen Fällen. Und ich glaube Bungie ist sich bewusst das es Leuten nicht passen wird jetzt aber es ist nunmal aktuell das beste was die da machen können

Antiope

Elon wirds schon richten. Jetzt wird die Zensur abgeschafft. /S
Auweia.

Nikushimi

Physisch nicht, psychisch aber schon.

Chris

Weniger auf Feedback einzugehen als Konsequenz durch Fehlverhalten Einzelner… naja.
Einige Statements der letzten Zeit waren nicht grade das Gelbe vom Ei.
Damit zieht man schon autonom feindseelige bzw. negative Kommentare an. Aber grade die Leute, die mit Morddrohungen usw. kommen, die hören doch nicht damit auf, nur weil man mit der Allgemeinheit nicht mehr so stark in kontakt tritt. Ich erhalte als unbekannter Spieler ebenfalls regelmäßig Morddrohungen etc. . Also wenn mich wildfremde aus ner schlechten Laune heraus anschreiben, dann machen die das auch bei nem Entwickler. 🤷‍♂️

Kommt eher bei mir so an als wenn man einfach nicht mit dem negativen Feedback zurecht kommt, das man halt für schlechte Entscheidungen erntet. Grade auf die größten Kritikpunkte in den Foren wird sich schon seit Monaten Tot geachwiegen bei Bungie. Damit steigt halt erst recht das toxische Niveau in der Com und lässt die Gerüchteküche brodeln. Mehr Transparenz und funktionierende Lösungen für die großen Probleme der Com wäre hier eigentlich viel wichtiger.

TheWhiteDeath

Keiner hat gesagt, dass man weniger auf Feedback eingeht. Das eine hat mit dem anderen garnix zu tun. Es geht darum, dass seltener Updates oder Änderungen vom Entwickler aus angesprochen werden

Chris

Auszug aus dem Artikel: „…aber die eigentlichen „Macher“ des Spiels wandten sich immer wieder über Twitter oder reddit an die Spieler und teilten ihre Gedanken zu ganz spezifischen, kleinteiligen Aspekten des riesigen Shooters mit: …“

Es haben sich oft z.B. bei diversen Reddit-Beiträgen auch Entwickler zu Wort gemeldet und sind auf einiges an Feedback eingegangen. Auch der Twitter Beitrag von Kevin Yanes letztens bzgl. Dämmerbruch Garnision war eine Reaktion auf Userfragen. Also für mich ist das die Definition von „weniger auf Feedback eingehen“ wenn das teils wegfällt. Ist halt einfach ne schlechte Lösung mit solch einem Problem umzugehen. Dadurch bekommen solch gehässige Menschen nur das Gefühl mit ihren Drohungen etwas zu bewirken. Will das damit aber sicher nicht verharmlosen. So ein Verhalten muss absolut nicht sein.

Antiope

Oder sie gehen dann eher über die offiziellen Kanäle rein die durch die PR durchlaufen (TWAB z.B.)

Die Texte sind sicherlich vorher glattgebügelt um nicht ausversehen irgendjemanden zu verärgern.

lIIIllIIlllIIlII

Einer meiner ersten Lektionen, die ich als Produktmanage gelernt hatte war: Höre weniger auf Kunden.

Am Anfang, da hatte ich noch die Einstellung: Kundenfeedback – Goldwert! Höre auf die Kunden, die wissen was sie wollen!

Das hat sich schnell erledigt. Mit der Zeit lernt man, dass Kunden in der Regel selber nicht wissen was sie wollen, bis sie es haben. Schlimmer noch: sie denken, dass sie wüssten was sie wollen, bis sie es haben. Und selbst wenn sie es doch mal wissen, dann können sie es nicht artikulieren.

Frage keinen Kunden nach seiner Meinung – das führt zu nichts. Gib ihm etwas und beobachte was er damit macht. Das funktioniert.

Abgesehen davon, dass es den Kunden sowieso nicht gibt und sich „der“ Kunde ständig widerspricht.

Ein Großteil der Kundenkommunikation findet statt wegen des Bauchpinselns – nicht wegen der „wertvollen“ Einsichten die man erhält.

Versteh mich nicht falsch – manchmal gibts echt gute Sachen und einige Kunden sind echt auf zack. Aber um die zu finden, muss man sich durch eine Menge Scheiße wühlen. Und da stellt sich einfach die Frage: lohnt sich das Klärbeckentauchen um dann mal einen Diamanten zu finden? Die Antwort muss jedes Unternehmen / Produktteam für sich selbst finden

lIIIllIIlllIIlII

Ja, das klingt sehr vernünftig.

Firefix

Ist doch überall so. Wenn ich die Menschheit in seiner Gesamtheit so ansehe, so würde ich am liebsten gut 50% das Internet entziehen. Die besitzen einfach nicht die geistige Reife um mit der Schattenseite des Internets klar zu kommen. Damit meine ich Spam, Fake News, Propaganda oder wie einfach es ist gewisse Gruppen aufzubauen.

Frau Holle2

ja…. die Doofen unterwandern uns…. sie können nicht mal was dafür……ist sooo schön einfach…..

Firefix

Der Film Idiocracy. Als Satire gedacht. Wohl bald eine Dokumentation.

Antiope

Oder auch nur ein Mindestmaß an Anstand.

Antiope

Nein. Aber wenn du schon Morddrohungen bekommst und dann weiter öffentlich Fragen beantwortest, dann ist die Gefahr hoch, dass die gleiche Person sich erneut provoziert fühlt. Es ist ja nicht so als hätte man es da mit rationalen Leuten zu tun. Die sind emotional nicht rational. Wären sie nur im entferntesten rational unterwegs, würden sie erst gar nicht mit Morddrohungen kommen. Kommunikationskanäle dichtmachen ist die einzige sichere Methode da nicht noch Öl ins Feuer zu gießen, ob ausversehen oder absichtlich. Eventuell verliert die Person dann auch das Interesse. Wäre ich an der Stelle der Personen die Morddrohungen bekamen, dann würde ich auch alle persönliche Kommunikation einstellen um erst mal Wind aus den Segeln zu nehmen.

Zuletzt bearbeitet vor 15 Tagen von Antiope
Chris

Du nimmst solchen Menschen aber nicht den Wind aus den Segeln. Wie du selber schon sagst: Mit Rationalität hat das nicht mehr viel zu tun. Ich sprech aus Eigenerfahrung. Was solche Menschen für eine abartige Ausdauer haben, selbst nach Monaten oder Jahren in denen sie komplett ignoriert werden…
Mich hat einer mit seinen weiß Gott wie vielen 2. Accounts auf 4 verschiedenen Plattformen verfolgt, bedroht und beleidigt. Das Ganze ging weit über ein halbes Jahr. Dabei bin ich nie auf diese Person eingegangen.
Das gleiche mit nem Stalker einer Bekannten von mir. Der hat sie ne halbe Ewigkeit verfolgt und bedroht.
Solche Menschen leben gefühlt davon ihre Psycho-Rolle auszuleben, die brauchen das einfach.
Wenn man zu Situation X keinen Grund findet, dann schaffen sich solche Menschen einen. Wenn Bungie dann die Kommunikationswege reduziert und das auch noch öffentlich zur Ansprache bringt, sehen sich solche Menschen in ihrem Handeln maximal bestätigt, tun sie in der Regel immer egal welche Reaktion ihr Handeln hervorruft. Jeden einzelnen davon Blockieren und Melden, 0 drauf eingehen. Im Notfall zur Anzeige bringen, wenn es anders nicht geht. Indem man aber derart auf solches Verhalten reagiert, wird man nur erst recht das Ganze provozieren.

Antiope

Vielleicht ist da was dran, aber es geht ja nicht um die offizielle Kommunikation Bungies, sondern darum dass Einzelpersonen, Entwickler, eben ihre privaten Kommunikationskanäle zumachen. Von daher weiß ich nicht wie sehr das vergleichbar ist. So in etwa wie beim Teamsport wenn sich der Trainer oder Manager schützend vors Team stellt.

Chris

Ich finde es immer schwierig Privat Accounts in Firmeninteresse zu nutzen. Wir leben nun mal in Zeiten, in denen durch die vermeintliche Anonymität im Netz viele glauben ihre tiefsten Abgründe zu offenbaren und auszuleben. Da sollte man anonymere Accounts mit Decknamen verwenden, wo auch nicht klar sein darf wer hinter dem jeweiligen Nickname wirklich sitzt.
Gibt da noch mehr Möglichkeiten die Mitarbeiter besser zu schützen. Finde es einfach riskant so damit umzugehen wie es das nunmal wurde, da sowas den Druck auf das Team noch verschärfen kann. Will hier aber auch nochmal sagen: Wen das bereits psychisch ernsthaft belastet hat, wie im Fall von Dmg, bei denen ist dann natürlich auch absolut verständlich, dass diese sich zurück ziehen. Mal schauen. Ist ja noch recht frisch das Thema. Vielleicht tut sich da noch mehr und die ziehen da doch mehr Konsequenzen draus als sich nur einfach zurück zu ziehen.

Antiope

Da kommen wir definitiv auf einen Nenner. Dennoch schade, aber nicht verwunderlich aufgrund der Anonymität.

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