Diablo Immortal geht’s trotz heftiger Kritik blendend – Launch in China lässt die Spielerzahlen explodieren

Diablo Immortal geht’s trotz heftiger Kritik blendend – Launch in China lässt die Spielerzahlen explodieren

Diablo Immortal hat nach dem Launch starke Kritik kassiert und wurde mit miesen Reviews bombardiert. Dennoch geht es dem Spiel finanziell sehr gut und mit dem verspäteten Launch in China hat es seine Spielerschaft um ein Drittel vergrößert.

Das ist der Stand von Diablo Immortal: Seit dem Launch am 2. Juni hat das neue Spiel von Blizzard mit einer Welle negativer Reaktionen und Review-Bombing seitens der Fans kämpfen müssen.

Kritisiert wurde vor allem der Cash-Shop und die Monetarisierung von Diablo Immortal, die vor allem im Endgame stark Pay2Win ist und auf psychologische Tricks zurückgreift, um den Spielern das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Die Negativität änderte allerdings nichts daran, dass das A-RPG sehr erfolgreich wurde. Schon eine Woche nach dem Launch vermeldete man einen Umsatz von 10 Millionen Dollar und die Zahl stieg immer weiter.

Am 28. Juli meldete die Analyse-Seite SensorTower, dass Diablo Immortal den Umsatz von 100 Millionen Dollar überschritten hat, die über Google Play Store und den App Store eingenommen wurden. Das bedeutet, dass die Ziffer wahrscheinlich viel höher liegt, da die PC-Einnahmen nicht mitgezählt wurden.

Erst drohende Sperre, dann explodierende Spielerzahlen

Ein großes Problem gab es für Blizzard mit Diablo Immortal allerdings doch. Der Launch in China, einem der größten Mobile-Märkte der Welt, hätte eigentlich schon Mitte Juni stattfinden sollen, stand lange auf der Kippe.

Deswegen gab es Probleme mit China: Der Grund für eine mögliche Sperre von Diablo Immortal war ein Statement, das angeblich von einem der Blizzard-Angestellten aus dem Marketing-Team kam. Es forderte indirekt, dass der Staatschef von China, Xi Jinping, zurücktreten solle.

Entsprechend sah es einige Zeit so aus, als würde Blizzard die Lizenz zum Release von Diablo Immortal vom Staat entzogen werden. Doch auch das ging für das Spiel positiv aus.

Diablo Immortal feierte am 25. Juli den offiziellen Launch in China, wodurch die Spielerzahlen in die Höhe schossen. Nur 2 Tage vor dem Release feierte der offizielle Twitter-Account des Spiels, dass die Zahl der aktiven Spieler 20 Millionen überschritt.

Weniger als eine Woche später folgte der nächste Tweet, denn diese Zahl wurde um satte 50 % auf 30 Millionen erhöht. Als kleines „Dankeschön“ können die Spieler deswegen ein zusätzliches legendäres Emblem erhalten sowie 6 seltene Kisten.

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Blizzard darf sich also bald wohl auf einen neuen Umsatz-Meilenstein freuen, denn die Mobile-Kundschaft in China ist dafür bekannt, dass sie wenig Probleme mit Pay2Win-Mechaniken und starker Monetarisierung haben.

Ein westlicher Spieler testete hingegen, wie viel Loot ein Free2Play-Spieler in Diablo Immortal erhalten würde:

Spieler rennt durch 1.000 Rifts in Diablo Immortal, ohne zu zahlen – Zeigt, wie viele Legendarys drin stecken

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Bergkamp10

13x westliche U30 Zocker: „mimimimi, heul im Forum,…“
5mill asiatische U15 Zocker: „shut up and take my money“
heutige Spielhersteller/Publisher: „hehehehehe“

Fazit: akzeptieren oder aufhören, es gibt auch noch andere schöne Hobbies

Solo

Bli-Tse-Art heißen sie dann wenn sie merken wo man des Geld verdienen kann. 😛

Osiris80

Ich denke auch das Blizzard mit der asiatischen kitschcasher Szene gut harmoniert und dort auch ihre finale Bestimmung finden wird.

ShadowStrike1387

Und das Prinzip setzen sie natürlich auch dann bei uns um Westen voraus… Der Trend geht spürbar in Richtung Monetarisierung , ob es der Community gefällt oder nicht. Dagegen können wir dann zwar aufschreien und protestieren, aber nutzen wird uns das aktuell nicht viel.

Ein Paradebeispiel dafür ist Blizzards Umfrage an Skins für Overwatch 2… „Was würdest du zu einem legendären Skin sagen, der pro Stück 24,99 US Dollar kostet?“… „Was würdest du zu einem mythischen Skin sagen, der 49,99 US-Dollar kostet?“
Das können sie jetzt ernst meinen und die Umfrage starten, um herauszufinden, was die Community davon hält, vielleicht ist es aber auch nur ein Bait, um herauszufinden, wieviel die Spieler dafür tatsächlich bezahlen würden. In jedem Fall scheinen Skins in Overwatch 2 bald auch nicht mehr kostenlos zu erspielen sein – klingt für mich nach nem VALORANT oder Apex Legends Konzept…

Und wenn es Blizzard gelingt, mit Diablo Immortal – und vermutlich auch Overwatch 2 dann – mit diesem Konzept genug Geld einzufahren, dann werden andere Unternehmen ganz sicher folgen. Langfristig werden die F2P Konzepte in den Hintergrund geraten oder gänzlich aufhören, aber wie langsam oder wie schnell das passiert, das kann halt keiner sagen.

Keupi

Doch kann man was machen: nicht kaufen, bzw. spielen.

ShadowStrike1387

Ich werde es jedenfalls aus erster Hand miterleben… Die Overwatch 2 Watchpoint Edition hab ich ja schon und „nicht kaufen“ geht auch nicht, weil Overwatch 2 komplett über Overwatch 1 drübergepatcht wird… Mein MMO hat darüber ja schon berichtet… Und nach fast 6 Jahren, die ich Overwatch 1 jetzt schon besitze, werde ich es mir nicht nehmen lassen, auch den Nachfolger zu zocken. Und wie gesagt, ob sich diese Annahmen bewahrheiten, sieht man erst, wenn das Spiel dann wirklich seinen Launch hat.

Zuletzt bearbeitet vor 9 Tagen von ShadowStrike1387
Saigun

OW2 gibts doch als gratis update, oder täusche ich mich da?

ShadowStrike1387

Gratis Update schon, aber es überpatcht Overwatch 1 unwiderruflich. Alle Overwatch 1 Spieler werden zwangsläufig Overwatch 2 mit all seinen Ecken und Kanten aufs Auge gedrückt bekommen.

Ja, die Grundversion ist kostenlos, aber man wird ja nicht alles freischalten können, es sei denn man hat sich nen Battlepass geholt…
Ich weiß ja nicht wieviel 2000 Overwatch 2 Credits in Echtgeld wert sind (ein Battlepass meine ich kostet 1000 Credits), aber mit der Watchpoint Edition ist der Pass schon inbegriffen.

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