Capcom ist 2026 ziemlich fleißig. Schon 3 Spiele haben sie veröffentlicht, und im September folgt mit Onimusha: Way of the Sword ein weiterer Action-Titel des japanischen Entwicklers. MeinMMO-Redakteur Nikolas Hernes hat sich die neue Demo direkt angeschaut und erklärt euch, wie gut sie ist.
Was ist Onimusha: Way of the Sword überhaupt für ein Spiel? Onimusha startete 2001 auf der PS2 mit Onimusha: Warlords und war quasi Resident Evil mit Samurai. Als Samurai stellte man sich Dämonen-Zombies von Oda Nobunaga. Wie für klassische Resident-Evil-Spiele üblich, gab es dabei feste Kameraperspektiven, aber dieses Mal mit einem Fokus auf Nahkampf.
2006 erschien mit Onimusha: Dawn of Dreams der letzte Hauptteil der Reihe. 20 Jahre später holt Capcom die Reihe zurück und im Zuge der neuesten State of Play veröffentlichte man auch eine kostenlose Demo. Die habe ich mir direkt angeschaut und bin begeistert, vor allem, weil es einen nervigen Genre-Trend nicht mitgeht.
Starke Animationen und einige Optionen im Kampf
Die Demo habe ich in circa 30 Minuten abgeschlossen. Das klingt zwar recht kurz, reicht aber perfekt, um das Spiel gut darzustellen. Auf den ersten Blick sieht Onimusha: Way of the Sword wie ein Soulslike aus, aber zum Glück ist das nicht so, denn das Genre hat Action-Spiele kaputt gemacht.
Onimusha: Way of the Sword ist, zumindest in der Demo, ein Action-Spiel mit linearem Level. Ich habe 2 Angriffsknöpfe, einen Block, einen Ausweichschritt und dann noch eine Spezialattacke. Damit klopp ich dann auf die Dämonen ein, deren Designs mir bisher gut gefallen haben.
Anders als bei den vielen Soulslikes, die seit dem Release von Elden Ring aus dem Boden sprießen, kämpfe ich in der Demo bereits gegen viele Gegner gleichzeitig. Mit nur wenigen Angriffen töte ich normale Gegner und kann schnell einen Finisher auslösen. Sowohl die Kampfbewegungen als auch die Finisher sind schön animiert und verleihen dem Kampf in der Demo einen cineastischen Anstrich.
Im Kampf konnte ich mich gut ausleben. Setze ich den Block mit passendem Timing ein, pariere ich Angriffe. Weiche ich im richtigen Moment aus, kann ich dem Gegner schnell ohne Probleme Schläge versetzen. Im Kampf kann es auch zu Schwertwechseln kommen, bei denen ich mit einer der beiden Angriffstasten dem Gegner starken Schaden zufüge.
Die Kämpfe sind deutlich schneller als in klassischen Soulslikes und mit all den Möglichkeiten, entsteht schnell ein Flow. Dabei konnte ich stets ein paar Schläge einstecken, ohne direkt getötet zu werden. Trotzdem war die Demo auf dem normalen Schwierigkeitsgrad nicht zu leicht, wodurch vor allem der Boss profitierte.




Ein optimaler Bosskampf für eine Demo
Am Ende der Demo stellte sich mir ein anderer Samurai entgegen, der ähnliche Fähigkeiten hat, wie ich selbst. Für mich war genau dieser Kampf das Highlight, weil ich alles, was ich in der Demo gelernt hatte, einsetzen konnte. Dabei konnte ich zwar durch 4-5 Gegentreffer sterben, aber den Bosskampf durch das Gelernte auch dominieren.
Nutzt man das Parieren und das Ausweichen richtig, kann man schnell viel Schaden verursachen. Der Kampf schafft dabei eine schöne Balance: Angriffe unterbrechen nicht ständig die eigenen Aktionen, wodurch der Flow bleibt. Gleichzeitig werden starke Angriffe des Bosskampfs so signalisiert, dass man gut reagieren kann. Man wird also in kurzer Zeit dafür belohnt, in der Demo die Möglichkeiten auszuschöpfen.
Wie in sehr guten Action-Games entsteht eine Art Tanz, die perfekt zum Samurai-Setting passt.
Aber nicht alles ist optimal. Vor allem die Umgebung gefiel mir im kurzen Demo-Abschnitt noch nicht. Da hoffe ich, dass man das Dämonen- und Samurai-Setting noch kreativer nutzt. Insgesamt ist es aber eine starke Demo, da man ohne viel Text und nervige Tutorials einen guten Eindruck vom Spiel bekommt – und genau so sollte es sein.
Im Zuge der State of Play hat man auch endlich das Release-Datum für Onimusha: Way of the Sword bestätigt. Am 25. September kann man sich dann durch Dämonen schnetzeln. Das große Finale der neuen State of Play war ein neues God of War: Eine Sache im neuen God of War Laufey lieben Spieler schon jetzt, doch für Gesprächsstoff sorgt ein sprechender Würfel
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Bitte lies unsere Kommentarregeln, bevor du kommentierst.