Dark Souls startete einen Trend, der mir heute auf die Nerven geht

Dark Souls startete einen Trend, der mir heute auf die Nerven geht

Eines der einflussreichsten Spiele aller Zeiten ist wohl Dark Souls. Nach Demon’s Souls war Dark Souls nicht nur der Start einer erfolgreichen Reihe für From Software, sondern auch der Start eines neuen Sub-Genres. Heutzutage dominieren sie das Action-Genre, doch MeinMMO-Redakteur Nikolas Hernes geht das mittlerweile auf die Nerven.

Dark Souls hatte einen großen Einfluss auf die Spielebranche. Es war zwar nicht das erste Spiel dieser Art, immerhin kam von From Software 2009 sogar mit Demon’s Souls der geistige Vorgänger raus. Doch Dark Souls war anders. Mit seiner skrupellosen, aber schön designten Welt, seinem langsamen, wuchtigen Gameplay und der kryptischen Story schlug das Spiel im Gaming ein wie eine Bombe.

From Software selbst veröffentlichte 2 Fortsetzungen und mit Elden Ring und Bloodborne zwei Titel, die in eine ähnliche Kerbe schlagen.

Doch auch abseits von From Software merkte man den Einfluss des Spiels. Es entstand das Soulslike-Subgenre. Spiele wie The Surge, Mortal Shell, oder zuletzt The First Berzerker: Khazan setzen auf ein ähnliches Spielprinzip.

Fast wöchentlich erscheint ein neues Soulslike, und mir geht das mittlerweile auf die Nerven, denn ein anderes Action-Genre wurde damit in die zweite Reihe gedrängt.

Das verdrängte Action-Genre

Vor den Soulslikes gab es die sogenannten Character-Action-Games. Spiele wie die Devil May Cry-Reihe setzen vor allem auf 2 Aspekte: Style und Kombos. Mit mehreren Waffen, die man meistens schnell wechseln kann, schleudert man Gegner in die Luft und versucht so stylische Kombos wie möglich zu machen. Die besten Vertreter davon sind wahrscheinlich Bayonetta, das 2022 noch Teil 3 bekommen hat und eben Devil May Cry, das mit dem 5. Teil 2019 einen neuen Release hatte.

Ich wünsche mir mehr von diesen Titeln.

Zur PS2-Zeit wurde das Spielprinzip von Devil May Cry auch von anderen Studios benutzt. Allen voran vor allem God of War. Die griechische Saga von Kratos unterschied sich nicht nur im Charakter der Hauptfigur, sondern auch vom Gameplay. Es war weniger wuchtig, dafür schneller und deutlich mehr auf Kombos basiert.

Selbst Lizenzspiele setzten auf das Spielprinzip. Wer hätte gedacht, dass Nightmare Before Christmas ein gutes Character-Action-Game abgeben würde, aber 2004 wurde man mit Oogie’s Revenge überrascht.

Diese Spiele belohnten einen für lange und kreative Kombos.

Soulslikes leben von interessanten Waffen, aber die Kombinationen fehlen. Man spielt nicht, um die Waffen zu meistern, sondern die Bosse und Gegner. Das ist eine andere Faszination.

Wie man sich mit Kombos austoben kann, seht ihr in diesem Video von Devil May Cry 5:

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Dieses Genre verfolgte einen anderen Ansatz als die Soulslikes. Viele der Devil May Cry-Klone waren deutlich kürzer als die heutigen Soulslikes. Das lag vor allem daran, dass sie darauf basieren, öfter durchgespielt zu werden. Es gibt mehrere Schwierigkeitsgrade und unzählige Kombo-Möglichkeiten. Dabei erinnert es an die andere Capcom-Reihe: Resident Evil. Der Fokus liegt auf dem Gameplay und der Wiederspielbarkeit.

Die Soulslikes haben dieses Action-Genre aus dem Rampenlicht verdrängt. Ich mag Soulslikes sehr, Lies of P ist fantastisch und auch The First Berzerker: Khazan hat mein Interesse geweckt, nachdem es so gut ankommt.

Doch selbst Spiele, die eigentlich keine Soulslikes sind, setzen auf das langsamere Souls-Gameplay. Ich hätte gerne wieder ein verspielteres God of War und so sehr ich die Jedi-Spiele von Respawn mag, so sehr fehlt mir da der Wahnsinn.

Alles muss ein Soulslike sein und das ist wirklich schade. Ein Remake von 2025 zeigte mir zuletzt, wie viel Spaß man auch abseits davon haben kann.

Ninja Gaiden 2 Black hat mir gezeigt, dass es früher manchmal wirklich besser war

Mit Ninja Gaiden 2 Black erschien Anfang des Jahres ein Remake eines Action-Klassikers. Mit dem Ninja Ryu Hayabusa muss man sich durch lineare Level voller Dämonen schnetzeln. Und ganz ehrlich: Es ist lange her, dass ich so einen Spaß mit einem Action-Spiel hatte.

Es spielt sich schnell, aber nie unübersichtlich. Die Kombos funktionieren gut und als Spieler kann man mit den verschiedenen Gegnertypen experimentieren. Wer wollte nicht schon immer einen Gegner hochschleudern, um ihn dann zu greifen und mit dem Kopf auf dem Boden landen zu lassen.

Ähnlich wie Souls-Titel ist Ninja Gaiden 2 Black auch sehr knackig. Auf den höheren Schwierigkeitsgraden muss man die Kombos und das Handling der vielen Tools beherrschen, um eine Chance zu haben. Wenn man das aber schafft, gibt es wenig befriedigendere Spiele.

Ein anderer, sehr persönlicher Punkt ist die Story. Die ist in Ninja Gaiden 2 Black nämlich großer Quatsch und besser geht es nicht.

Viele Soulslikes wollen mysteriös und kryptisch sein, doch leider funktioniert das nicht immer

Devil May Cry, God of War oder auch Bayonetta hatten in der Vergangenheit oft eine alberne Story, die so edgy ist, dass man vor allem mein 14-jähriges Ich, das sich gerne Anime-AMVs mit Rockmusik auf YouTube angeschaut hat, damit anspricht. Das ist aber furchtbar unterhaltsam.

Es entstehen Zwischensequenzen, die so absurd sind, dass nicht mal die Fast-and-Furious-Reihe damit mithalten kann. Durch die Kürze der Spiele wurde das auch nie nervig.

Soulslikes orientieren sich oft an der Lore von Dark Souls. Eine kryptische Welt und Story, die man nur erleben kann, wenn man über den Tellerrand hinausschaut. In Dark Souls, Bloodborne oder Lies of P funktioniert das super, einige Spiele verheben sich dabei aber.

Das Problem an einer solchen Story-Struktur ist, dass die angedeuteten Inhalte zu öde sind. Oft versucht man eine gewisse Wichtigkeit innerhalb der Welt zu kreieren, die gerne mal nervt. Spiele wie Stellar Blade sind zwar vom Gameplay wirklich cool, doch die Story hat bei mir gar nicht funktioniert.

Das sorgt gerne mal dafür, dass man alles ignoriert, um sich nur dem Gameplay zu widmen.

Sollte es weniger Soulslikes geben? Ja und Nein. Es kann schon sein, dass der Markt damit übersättigt ist und viele Genre-Vertreter irgendwann in der Versenkung verschwinden. Ich meine, selbst From Software probierte sich mit Armored Core 6 und Sekiro mit anderen Ansätzen aus.

Die ständigen Soulslikes, die dem Genre aber keine Besonderheiten bringen, gehen mir aber nach 14 Jahren echt auf die Nerven.

Ich wünsche mir, dass man im Action-Bereich endlich wieder mehr Varianz hat. Leider spielt sich selbst Assassin’s Creed seit Assassins Creed Origins ähnlich. Mit Ninja Gaiden 4 kann man sich 2025 aber immerhin in dieser Reihe mit einem neuen Vertreter vergnügen.

Bleibt nur noch Capcom, die nach 6 Jahren endlich mal eine neues Devil May Cry ankündigen könnten. Bis dahin kann ich mich weiterhin auf ein neues Onimusha freuen: Ich dachte, Capcom hätte eine seiner besten Reihen vergessen – Jetzt bringen sie das „Resident Evil mit Samurais“ zurück

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prally

Geht mir grad anders rum. Hab zu ps2 Zeiten Action Adventure geliebt, unter anderem dmc und god of war aber kann heute nichts mehr damit anfangen. Zu viel davon gespielt. Dafür holen mich Souls Like um so mehr ab.

Egoblader

Kingdom Hearts 2 hatte für mich ein Klasse Kampfsystem. Das Kampfsystem und auch Skills etc. hätte etwas ausgebaut sicher auch klasse in ein MMO gepasst.
Leider hab ich aber nur wenige Spiele gesehen, die das Ähnlich umsetzen. Selbst innerhalb der eigenen Spielereihe finde ich kein KH, das mich beim Kampfsystem so fesselt.

Soulslike haben mich nie so richtig an sich gebunden. Bloodborne hab ich nach einigen Stunden und Bossen wieder beiseite gelegt.

Egoblader

Tatsächlich war, neben Terra, Demyx für mich der schwerste Kampf überhaupt.. 😂
Dieser 10 Sek. Timer hat viele meiner Lebensstunden im Alter von 12 gefordert und mich Monate vom Weiterkommen in der Story abgehalten.. 😀
Hab ewig nicht kapiert wie ich die Reaction-Kombos effektiv nutze..🥲
Sephiroth war da im Vergleich für mich echt human. 😂🤷‍♂️

Neowikinger

Viele Soulslikes sprechen mich nicht wirklich an, da das Kampfsystem sich oftmals nicht so ganz stimmig anfühlt. Fromsoftware macht hier meiner Meinung nach den besten Job. Wobei zumindest Lies of P schon nah herankam. Aber Spiele wie Mortal Shell oder auch die Nioh Spiele, waren ganz okay, aber leider nie mehr.

Ich finde übrigens, dass man ein GoW und ein DMC kaum in eine Kiste werfen kann. GoW ist meiner Meinung nach eher ein klassisches Action-Adventure gewesen.

prally

Dmc ist genauso ein klassisches Action Adventure. Die neueren GoW gehen eher in Richtung Action rpg. Finde ich zumindest.

diesdasverschiedenedinge

Es sollte einfach grundsätzlich mehr Qualitativ gute Spiele geben.

Und die Mystifizierung von Fromsoft Spielen sollte auch mal aufhören die haben schon genug verkorkst und so schwer sind die Spiele nun auch nicht.

ProViola

Was hat FromSoft in den letzten Jahren/Spiele verkorkst? Ich würde mir wünschen dass jeder seine Spiele fertig und mit den Umfang auf den Markt bringt

diesdasverschiedenedinge

Nehmen wir Elden Ring das neuste und vermutlich insgesamt beste Spiel von Fromsoft.
Lässt dich duzende Waffen finden erlaubt dir aber nicht sie auszuprobieren und upzugraden.
Das ist nicht nur verkorkst das ist Anti Fun Design.

Und nein Newsgame+ oder Bell Bearings die man ohne Guides evtl. gar nicht sieht sind keine Lösung.
Sondern einfach schlecht designed.

prally

Siehst, so unterschiedlich sind Meinungen. Des was du kritisierst find ich gerade geil und du kannst jede Waffe in einem Durchgang auf mind. +9 bzw. +24 bringen durch die Bells. Sorry, muss man halt mal 3-4 Minuten Google bemühen wenn man nicht weiß wo alle sind. Die Teile hat man in 30 minuten alle geholt wenn du am Ende des Spiels bist. Somit kannst du alle waffen ausprobieren. Davon ab müsstest du sowieso jedes Mal umskillen um sie „richtig“ benutzen zu können außer du bist halt sehr hoch vom lvl. Die movesets kannst du auch so ausprobieren ohne die waffen zu upgraden. Also kann hier nicht nachvollziehen wo das Problem ist.

diesdasverschiedenedinge

Offensichtlich kannst du es nach voll ziehen, denn wie du selber beschreibst findet man sie ohne Guides kaum und wenn man am Ende des Spiels ist hat man schon 80+ Stunden gespielt.

Und dann ist die einzige Mechanik die dein Spielerlebnis verändert auch egal weil man fertig mit dem Spiel ist.

prally

Hängt halt von deinem spielstil ab. In welchen openworld spiel braucht man denn keine guides um alles zu finden?

klar kann man es bemängeln aber ist in jedem anderen spiel auch.

hatte das Game in 65h auf Platin. Also nein hab keine 80h für einen playtrough gebraucht. Glaube für meinen ersten hab ich so 50h gebraucht.

diesdasverschiedenedinge

Das hat nichts miteinander zu tun.
Deine Argument ist andere Spiele machen es auch nicht besser.
Ist einfach kein Argument dagegen sondern ein Zugeständnis dafür das dieser Aspekt schlecht ist.

Um ein Spiel normal zu Spielen sollte man keine Guides brauchen.

Und wenn das einzige System in deinem Spiel Waffen und kämpfen ist, den Spielern den Zugang dazu zu blockieren ist das extrem schlechtes Design.

prally

Sehe ich anders. Nur weil einem das Spiel halt keinen Punkt auf die Karte setzt wo man es findet heißt es nicht schlechtes Game Design für mich.

du kannst das Spiel normal spielen ohne guides aber wenn du halt so viele Waffen ausprobieren willst dann brauchst halt die bells und entweder suchst du sie oder schaust kurz in Google rein.

davon ab ist es ja auch nicht normal alle oder sehr viele Waffen ausprobieren zu wollen. Den 5-10 Waffen pro run bekommst auch nur mit den gefundenen Steinen nach oben, wenn nicht sogar mehr.

kann aber deine Meinung zumindest verstehen.

diesdasverschiedenedinge

Nein du möchtest es gerne anders sehen wollen.

Aber du hast bisher nicht ein Argument anbringen können warum das System gut designed, Spass und Gameplay fördernd ist.

Allein die Tatsache daß Elden Ring fast ausschließlich von Exploration lebt und die Belohnung dafür fast nur Waffen sind und dann von den über 300 Stück nur 3-4 realistisch upgraden und somit benutzen kannst. Ist komplett absurd.

Und das betrifft ja nicht mal nur Waffen, 99% der items und “Belohnungen” die man findet sind effektiv nutzlos.

Als nächstes können wir darüber reden wie schlecht das Quest System ist 😂 und in der Open World überhaupt nicht funktioniert.

Zuletzt bearbeitet vor 10 Monaten von
prally

Nein, würde es nicht gerne anders sehen wollen denn dann hätte ich weniger Spaß mit dem Spiel 😉

Du hast dir doch die Antwort selbst gegeben. Es lebt für dich vom erkunden, also findest du auch die bells wenn du sowieso alles absuchst. Soo extrem gut versteckt sind die nicht außer vielleicht die letzten beiden. Wieso sollte es also keinen Spaß machen die Welt zu erkunden? Dafür ist die Open world da. Du scheinst eher ein Problem damit zu haben nicht komplett an der Hand geführt zu werden.

einfach raus in die Welt, erkunden und kämpfen das war für mich Elden Ring und hat auch kein Spiel vorher für mich besser gemacht.

würde dir doch die ganze spielerfahrung versauen wenn du alle Waffen maxen könntest ohne großen Aufwand. Es ist doch das coole endlich die Waffe wo dir gefällt auf maximalstufe zu bringen, dass ist Teil des gameplays und zumindest mir macht es Spass.

oder wie hätten sie es denn deiner Meinung nach machen sollen? Sprichst mit 2 Leuten und hast die bells?

davon ab kannst du mind. 10 Waffen und mit dem dlc wahrscheinlich an die 20 Waffen per playtrough maxen.

so wie du redest sind für dich einfach mal alle Open world rpgs nix. Gibt überall 100te von Waffen die du nicht alle benutzen kannst oder upgraden.

Ja, das quest System ist schwierig. Da kommst ohne guides wirklich nicht weiter. Das ist nicht so das gelbe vom Ei.

Zuletzt bearbeitet vor 10 Monaten von Tommy
diesdasverschiedenedinge

Nur weil das Spiel davon lebt heißt es nicht das man alles findet und jeder Lust drauf hat jeden Stein umzudrehen. Vor allem wenn die Belohnung für Exploration zu großen Teilen komplett nutzlos ist. Und Zeug einfach hinter Random Wänden versteckt ist.

Im Basegame gibt es 13 Ancient Dragon Smithing Stones.

Davon 3 hinter quests
1 bei Gurranq für 9 Deathroot
3 im Consecrated Snowfield
2 in Mequellas Haligtree

die 9 wird man ohne Hilfe zu 99% nicht finden können.

Bleiben 4 Stück die man realistisch finden könnte. Und ich vermute dass die meisten ohne Hilfe 1 oder 2 finden.

Von den 8 Somber Ancient Smithing Stones.

Sind 5 in Secret Areas Consecrated Snowfield und Haligtree

Die übrigen sind tatsächlich kaum verpassbar auf dem Weg und werden vermutlich von den meisten gefunden.

Somit sind 4-5 Waffen realistisch im ersten Run auf max Stufe zu bringen.

Und um das noch mal klarzustellen die wenigsten Leute Spielen NG+.

Ich mag Elden Ring, habe fast 500h gespielt und viel Spass gehabt allerdings ist halt auch vieles Scheisse und die Souls Community tut zumindest nach außen so als ob die Spiele alle Gold wären.

In Dark Souls ist einfach die komplette 2. hälfte vom Spiel nicht fertig. Und über die komplett beschissene Steuerung brauchen wir nicht sprechen.

Und trotzdem hab ich auch das gerne gespielt.

Ich brauche mir aber nicht vormachen das die Spiele irgendwelche krassen Meisterwerke wären die nur die tollsten schönsten und besten bezwingen.

Nur Bloodborne ist perfekt 🤣

Die meisten Openworld Rpgs sind wenn überhaupt Adventure Games.
Und generell sind die meisten OpenWorld Games auch nicht gut und haben keine Inhalte in der Welt.
Abgesehen von MMOs Simulationen und Sandboxen wie Minecraft vielleicht.

prally

Ok da geb ich dir recht, hatte ich tatsächlich gar nicht mehr daran gedacht, dass so viele im Main Game hinter quests sind.

im dlc gibt es aber auch einige wovon 3-4 Stück alleine nur für die ghostdragons gibt.

wobei aber auch kaum jemand in seinem ersten playtrough so viele Waffen ausprobiert…musst ja alleine schon schauen was für deine Stats interessant ist. Gibt natürlich trotzdem eine Menge Auswahl aber ich find auch irgendwie sich auf die Waffe festlegen die einem gefällt und das Spiel damit durchzocken gehört zum Erlebnis dazu. Weshalb ich es wahrscheinlich auch nicht so eng sehe.

es gibt kein perfektes Game und wird es auch nie geben.

bei der Steuerung geb ich dir zum Teil recht, wie zum Beispiel zwischen einhändig und zweihändig zu wechseln ist sehr fummelig und noch paar andere Kleinigkeiten. Beim Kampf per se hab ich aber wenig zu meckern. War aber auch mein erstes Souls und vielleicht auch deshalb weniger Probleme mit. 😅

bloodborne fand ich auch genial aber leider von den ruckelnden 30fps ständig Kopfschmerzen bekommen wenn ich bisschen länger gespielt hab. Da würde ich mir ein Remake oder 2er wünschen. War kurz vorm Ende aber ging einfach nicht mehr.

dark Souls 2 hab ich erst in der Scholar of the First Sin Edition gespielt und da fand ich es ganz gut. DS3 fand ich super und des 1er hab ich nicht gespielt. Demons Souls Remake fand ich auch geil.

mich stört des halt mit guides oder sowas nachschauen nicht. Mach ich sowieso 😂

weiß auch nicht, die drücken bei mir einfach die richtigen Knöpfe die Spiele. Finde halt auch Welt und Lore sehr geil.

wenn man sich aber Gedanken darum macht, stimmt es schon das es eher kein gutes gamedesign ist bei deinen Punkten. Hast es geschafft, geb es zu.

Zuletzt bearbeitet vor 10 Monaten von Tommy
Flammenglanz

Bin ich auch der Meinung. Und nichts dagegen das Fromsoftware solche Spiele macht. Wer Bock darauf hat gerne.
Aber eben wie im Artikel geschrieben, alles und jedes Setting usw. wird im Soulslike verwurstet. Geht mir genauso auf den Sack wie Survival-Crafting-sandbox (Einfach nur eine Ausrede von Entwicklern um zu sagen das sie dir eine leere uninspirierte Welt ohne Story und gutes Gameplay vorsetzen). Wobei Soulslike ja wenigstens versuchen meistens gutes Gameplay und eine Story zu bieten.

prally

Hast schon recht. Ist halt erfolgreich und jeder will was vom Kuchen abhaben aber was viele nicht kapieren. Es gibt auch unzählige Leute die mit Souls Likes nichts anfangen können. Wahrscheinlich mehr als es mögen. Dann hol ich mir halt die Leute ab indem ich ihnen ein normales Action Adventure gebe.

da könnte man viel mehr holen als mit allen anderen im selben Teich zu fischen. Kein Plan wieso da die Firmen nicht selbst drauf kommen.

davon ab sind Souls Like (from soft) absolute Atmosphäre Monster und die Story ist genial sie wird halt nur indirekt erzählt. Gilt aber alles nur für from soft Games. Die anderen bekommen die Atmosphäre und Story nicht annähernd so gut hin. Dafür kennst bei from soft halt die Technik 😅

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