LoL: Streamer provoziert Perma-Bann auf Twitch und sagt, er will sich was antun – Community reagiert sofort

LoL: Streamer provoziert Perma-Bann auf Twitch und sagt, er will sich was antun – Community reagiert sofort

Gestern Nacht hat der tschechische Streamer „SipOfCola“ auf Twitch angekündigt, dass er sich ersten einen Perma-Bann von Twitch holen und sich danach etwas antun möchte. Das versetzte die Community von League of Legends sofort in Alarm: Viele taten alles, um den beliebten Streamer vor sich selbst zu retten. Glücklicherweise konnten sie die tschechische Behörden alarmieren.

Wer ist der Streamer?

  • Der Streamer nannte sich früher „Zlatorz“ – mittlerweile ist er als „SipOfCola“ aktiv: Er ist für seine Streams zu League of Legends bekannt und gilt dort als starker Spieler.
  • Besonders beeindruckt die Leute aber, dass er so nett, freundlich und friedlich ist – eine Seltenheit in LoL, in der sonst eher aggressive Twitch-Streamer erfolgreich sind. Manche haben ihn schon als „Real Life Gragas“ bezeichnet.
  • Berühmt wurde Zlatorz mit einem Clip, bei dem er in seinem Zimmer sitzt und ankündigt, er werde jetzt ein „Schlückchen Cola nehmen“, bevor er genüsslich an einer McDonalds-Cola schlürft. Irgendwie ist der Clip viral gegangen und wird von tausenden als „legendär“ angesehen, weil Zlatorz in dem Moment so zufrieden und unschuldig ausschaut (via YouTube).
  • Der Clip „Sip of Cola“ ging so viral, dass es T-Shirts (via redbubble), Ipad-Hülllen und LoL-Mods mit dem Meme gibt.

Der Streamer machte seinen Fans jetzt mit einer Ankündigung aber gewaltig Angst.

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Streamer provoziert absichtlich Perma-Bann auf Twitch

Das beunruhigte die Leute extrem: Gestern Abend, gegen 20:00 Uhr, twitterte SipOfCola, dass er jetzt einen permanenten Bann von Twitch provozieren werde und sich dann etwas antun werde.

Die Leute sollten das ruhig melden – ihn interessiere das alles nicht mehr. Er werde das nicht lesen oder irgendwas mitbekommen. Wenn die Leute ihn in der Vergangenheit mit Geld unterstützt hätten, tue ihm das leid. Er hoffe, niemand bereue seine Spenden.

Laut Berichten soll der Streamer dann in einem kurzen Twitch-Stream für einen permanenten Bann gesorgt haben, indem er sich bewusst anstößig verhielt. Wie Statistiken zeigen, dauerte der Stream tatsächlich nur wenige Minuten. Der Streamer ist seitdem gebannt.

Community verständigt in weniger als einer Stunde die Polizei

So toll reagiert die Community: Die Nachricht löste auf Twitter sofort gewaltige Reaktionen aus. Hunderte von Nutzern sprachen dem Streamer Mut zu, sagten, wie wichtig er für sie sei, wie viele tolle Sachen er im Internet gemacht habe und dass er nicht alleine sei.

Neben den Leuten, die ihm Trost spenden wollten, gab es viele, die sofort zur Tat stritten. So verständigen einige Nutzer umgehend die tschechischen Behörden, um sicherzustellen, dass die Polizei nach dem Streamer schaut (via twitter).

Ein Journalist versuchte Riot zu erreichen, um dort über den Ingame-Namen rauszufinden, wo sich SipOfCola aufhält (via Twitter).

Weniger als 90 Minuten nach dem Tweet, wurden Bilder veröffentlicht, die zeigten, dass die Polizei und ein Krankenwagen beim Haus des Streamers waren.

Etwa zwei Stunden nach dem Tweet kam die Entwarnung: Dem Streamer gehe es gut, er sei auf dem Weg ins Krankenhaus und suche sich dort Hilfe.

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Diese Discord-Nachricht beruhigte aufgebrachte Nutzer dann etwas.

Ein Nutzer schrieb:

Danke für die Hilfe, aber hört jetzt auf, die Polizei anzurufen, die tschechische Polizei/Notärzte sind da. Jemand sagte uns, er sei aufgestanden und wir hoffen, dass es wahr ist. Vielen Dank nochmal für eure Hilfe. Ich denke, es macht wirklich einen Unterschied, wenn Gott das so will.

Wen dunkle Gedanken plagen, der kann sich unter den Telefonnummern 0800/111 0 111 und 0800/11 0 22 an die Telefonseelsorge wenden – das ist bundesweit und kostenfrei.

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