Beliebtes Kriegs-MMO auf Steam feiert nach 5 Jahren Release, erfüllt direkt den Wunsch einer mürrischen „Gewerkschaft”

„Foxhole” ist ein ungewöhnliches MMO, das gerade seinen Abschied aus dem Early Access vorbereitet. Der volle Release bringt neue Features mit – und eines davon hat eine ungewöhnliche Vorgeschichte.

Was ist das für ein Spiel? Foxhole ist ein Kriegs-MMO, das vor etwas mehr als fünf Jahren in den Early Access auf Steam startete. Nun kündigten die Entwickler an, dass diese Phase endet und der volle Release auf Steam am 28. September über die Bühne gehen soll.

Aber was macht man in dem Spiel? Ihr übernehmt die Rolle eines Soldaten, der sich einer von zwei riesigen Armeen anschließen muss.

Gesteuert wird aus der Iso-Perspektive, also von oben. Dadurch sieht Foxhole im Grunde ein wenig wie typische Strategie-Spiele mit Kriegssetting aus.

Foxhole MMO

Seit einem großen Update Ende 2021 können bis zu 3.000 Spieler auf einen Schlag an den Schlachten teilnehmen. Diese Spieler bewegen sich in einer persisten Welt – die bleibt also auch erhalten, selbst wenn ihr euch ausloggt.

Das Spannende: Taktik und Ressourcen sind wichtig, ebenso wie Team-Arbeit – man kann nicht wie irre einfach über das Schlachtfeld rennen. Das Loben auch Spieler auf Steam: Derzeit steht Foxhole bei den Bewertungen auf “Sehr positiv”, mit 83 % wohlwollenden Rezensionen (von 21.130, Stand 08. September 2022).

Die vielseitigen Schlachten geben Spielern auch die Möglichkeit, unterschiedliche Rollen zu übernehmen. In Foxhole kann man neben dem reinen Soldaten-Leben beispielsweise auch die Option wählen, sich als “Logistiker” zu betätigen, der Ressourcen und Truppen dorthin bringt, wo sie hin müssen.

Und genau diese Gruppe von Spielern ist es, die Anfang des Jahres für Schlagzeilen sorgte.

Logistiker sahen sich vernachlässigt, streikten, kriegen jetzt einen Zug

Anfang 2022 gründeten rund 1.800 Foxhole-Logistiker eine „Gewerkschaft” unter dem Namen „Logistics Organisation for General Improvement (LOGI)“ (via logiunion.com).

Die Logistiker sahen sich benachteiligt, was die Neuerungen im Spiel anging. Sie machten die Arbeit für die Logistiker auf dem Schlachtfeld zu stressig, dauernd bestand Bedarf an Ressourcen. Das fanden die Spieler offenbar nicht gut, riefen sogar zum “Streik” auf und sorgten teilweise dafür, dass es den “Soldaten” im Spiel dann eben an Ressourcen fehlte.

Das machen die Entwickler zum Steam-Release: Im Devstream sprachen die Entwickler über das kommende Update. Man hat sich die Kritik der Gewerkschaftler offenbar zu Herzen genommen. Denn sobald Foxhole 1.0 auf Steam endgültig Release feiert, landet auch ein neues Zug-System im Spiel.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Logistiker sollen große Bahn-Netzwerke mit Schienen basteln können, die dann wiederum genutzt werden, um Ressourcen schnell von A nach B zu bekommen. Das sollte helfen, den Stress zu reduzieren.

Bei einigen Spielern im Foxhole-Subreddit (via reddit) kommt die Ankündigung gut an:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt

Außerdem sollen größere industrielle Einrichtungen eingeführt werden, mit denen wiederum Ressourcen für den Kampf in Massen hergestellt werden können.

Aber auch Soldaten gehen nicht leer aus: Im “Inferno Update” kommen neue “Feuer”-Waffen, wie etwa Flammenwerfer, ins Spiel.

Foxhole ist nichts für euch, aber ihr sucht ein neues MMO? Dann schaut mal in der Liste der besten MMOs 2022 vorbei.

Pokémon GO: Neuer Promo-Code mit Amazon Prime schenkt euch jetzt 26 Items

Für Pokémon GO steht ein neuer Promo-Code mit Prime Gaming bereit. Der beschert euch wieder viele Items. Wir zeigen euch, wie ihr den Code einlöst und was drinsteckt.

Was ist das für ein Geschenk? Amazon Prime (Prime Gaming) hat seit einigen Monaten eine Kooperation mit Niantic und Pokémon GO. Dadurch erhaltet ihr in regelmäßigen Abständen Geschenke in Form von Promo-Codes, die euch Items im Spiel freischalten. Dazu müsst ihr Kunde von Amazon Prime sein.

Wir zeigen euch hier im Artikel, was im neuen Paket ab dem 8. September steckt und wie ihr die Inhalte freischaltet.

Prime-Paket #9 – Alle Inhalte

Das bekommt ihr: Löst ihr das Paket ein, dann erhaltet ihr im Spiel folgende Gegenstände:

  • 20 Hyperbälle
  • 1 Premium-Raid-Pass
  • 5 Top-Beleber

In Prime-Paket 8 gibt es für euch 30 Pokébälle, 5 Top-Beleber und eine Superbrutmaschine. Paket #8 ist seit dem 25. August verfügbar. Wer es noch nicht abgeholt hat, sollte sich also beeilen.

So erhaltet ihr den Promo-Code: Ihr braucht einen Amazon-Account mit Prime, um einen Code für die Geschenke generieren zu können. Habt ihr das, geht ihr so vor:

  • Öffnet die Prime-Gaming-Seite
  • Meldet euch an
  • Wählt „Pokémon GO“ aus den verschiedenen Spielen aus
  • Aktiviert das neue Bundle
    • Falls eure Konten noch nicht verknüpft sind, folgt einfach den Anweisungen auf der Webseite
  • Nun könnt ihr einen „Abholcode“ generieren
  • Anschließend könnt ihr die Rewards-Website von Niantic besuchen
  • Loggt euch dort ebenfalls ein
  • Fügt den Code ein. Dann bekommt ihr die Items im Spiel.
  • Ob es geklappt hat, könnt ihr auch im „Tagebuch“ sehen

Etwas einfacher mit Android: Nutzt ihr ein Android-Gerät, könnt ihr euch den Weg über die Rewards-Seite sparen. Dann könnt ihr den Code auch einfach im entsprechenden Feld im Spiel eintragen. Das Promo-Code-Feld findet ihr im Ingame-Shop, wenn ihr nach unten scrollt.

Wann kommen die nächsten Pakete? Niantic erklärte bereits, wann euch die nächsten Geschenke mit Prime Gaming für Pokémon GO erwarten. Um jeweils 19:00 Uhr an den folgenden Terminen gibt es für euch ein neues Paket:

  • 22. September
  • 6. Oktober
  • 20. Oktober

Am Wochenende startet in Pokémon GO das Piepi-Event – Wir zeigen euch alles, was es zu wissen gibt.

Mastermind hinter dem MMORPG Everquest macht ein neues Spiel für Amazon – Das sagt er

John Smedley, ein Veteran unter den Entwicklern im MMORPG-Genre, arbeitet aktuell an einem neuen Spiel für Amazon. Offiziell ist es noch nicht angekündigt, doch ein paar Infos haben wir schon.

Er ist der ehemalige CEO von Sony Online Entertainment und später Daybreak Games. Bekannt wurde Smedley durch das MMORPG Everquest von 1999, ein Urgestein des Genres, das den Grundstein für viele weitere Spiele legte.

Noch heute ist Everquest online und sogar via Steam spielbar. Es erhielt insgesamt 25 Erweiterungen. Eine Fortsetzung namens “Everquest Next” war geplant, wurde aber eingestellt.

Herr der Ringe MMORPG verworfen, jetzt arbeitet er an etwas Neuem

Eigentlich arbeitete Smedley an dem Herr der Ringe MMORPG von Amazon mit, das allerdings verworfen wurde. Die Entwickler konnten sich mit den Eigentümern der Rechte an Herr der Ringe nicht einigen. Die Verhandlungen zogen sich in die Länge, deshalb habe Amazon den Deal beendet. Somit wurde das MMORPG, von dem ihr 2 Jahre lang geträumt habt, gestrichen.

Seit 2017 gehört Smedley zu Amazon. Mittlerweile ist er der Kopf des Entwicklerteams in San Diego. Über sein neues Spiel verrät er nicht viel – Nur, dass es existiert.

“Ich kann nicht sagen, woran ich arbeite. Aber wenn ich morgen einen 500-Personen-Test machen will, kann ich den von meinem Schreibtisch aus starten”, sagt er zu GameSpot. Es könnte also jederzeit losgehen.

Was ist das für ein Spiel? Aus früheren Stellenausschreibungen wissen wir, dass es sich um ein Science-Fiction-MMO und möglicherweise sogar um ein MMORPG handelt. Ausgeschrieben wurde eine Stelle zum Senior Narrative Designer. Dadurch wissen wir ein paar Dinge über das Spiel:

  • Es soll in einer brandneuen SciFi-Welt spielen
  • Es wird ein Massively Multiplayer Game
  • Es werden Mitarbeiter gesucht, die viel Erfahrung in der Entwicklung von MMOs haben
  • Erfahrung rund um Storytelling in MMORPGs ist erwünscht.

Es soll außerdem ein langlebiges Spiel werden und eine Lebensspanne von mehr als 10 Jahren erreichen, verrät Smedley in einem Interview mit GameSpot.

Was sagt ihr zu dem Thema? Seid ihr traurig, dass das Herr der Ringe MMORPG von Amazon verworfen wurde? Freut ihr euch auf das neue Spiel von John Smedley? Glaubt ihr, es wird ein richtiges MMORPG? Oder zweifelt ihr nun ebenfalls an einem Release? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!

Vor Kurzem erschien das MMORPG Tower of Fantasy:

Tower of Fantasy: Die besten Builds – So baut ihr ein starkes Team mit euren verfügbaren Charakteren

Quelle(n):
  1. Gamespot

Genshin Impact: Spieler bezeichnen das Voice-Acting als rassistisch – Streit spaltet die Community

In der Community von Genshin Impact bricht ein Streit aus. Der englische Voice-Actor wird für die Aussprache eines arabischen Namens kritisiert. Manche nennen ihn einen Rassisten, andere nehmen ihn in Schutz.

Tighnari ist eine Figur, die ihr seit dem neusten Update in der Region Sumeru trefft. Die Zone ist vom mittleren Osten inspiriert. Gesprochen wird der Charakter vom englischen Voice-Actor Elliot Gindi, der den Namen nicht arabisch, sondern englisch ausspricht.

Einige Spieler bezeichnen die Aussprache als rassistisch. Auch bezüglich der Hautfarbe der Figuren hatten die Entwickler bereits Kritik einstecken müssen. Spieler fordern mehr Charaktere mit dunkler Haut.

Eine Person namens Oryx erstellte einen Kanal bei Youtube, auf dem nur ein einziges Video zu finden ist. Darin stellt er die Aussprache des Namens Tighnari richtig. “Es ist verdammt noch mal nicht “Tie-nari” steht auf einer Tafel. Hier seht ihr das Video:

https://www.youtube.com/watch?v=phTd4r41reA

In den Kommentaren erhält das Video viel Zuspruch:

  • Sola Silvestre schreibt: “Das englische Team, das für das Voice-Acting verantwortlich ist, sollte sich mit Muttersprachlern unterhalten und fragen, wie bestimmte Wörter ausgesprochen werden.”
  • IvyTruong schreibt: “Der Dude hat extra einen Channel erstellt, um MiHoYo zu korrigieren. Krasser Respekt.”
  • Aluin Kali schreibt: “Als Deutscher kann ich das verstehen. Jedes deutsche Wort in dem Spiel ist so übel zugerichtet, dass ich Untertitel brauche, um zu verstehen was sie sagen.”
  • Y Qisq schreibt: “Danke, wir brauchten das!”

Der Voice-Actor verteidigt sich

Elliot Gindi hält dagegen, statt die Kritik anzunehmen. Sein Kollege Zach Aguilar, Sprecher des Reisenden, unterstützt ihn. Beide verteidigen die Aussprache, die ingame verwendet wird.

“Tighnari ist kein Name, den man sonderlich oft hört”, sagt Aguilar in einem Stream zu Gindi, nachdem dieser fragte, wie er den Namen aussprechen würde. Er habe den Namen Tighnari noch nie gehört. Gindi stimmt ihm zu.

Aguilar sei selbst aus dem mittleren Osten und seine Großmutter hatte darauf bestanden, dass alle Kinder europäische Namen bekommen, um Rassismus aus dem Weg zu gehen.

Auch andere Namen und Wörter seien in Genshin Impact schlecht ausgesprochen worden. Deshalb ist es Gindi und Aguilar zufolge richtig, direkt eine englische Version zu etablieren und die User, die kein Arabisch sprechen, es gar nicht erst versuchen zu lassen.

Wütende Spieler reagieren mit den Worten, Gindi würde “Spieler verspotten, die wollen, dass Tighnaris Name richtig ausgesprochen wird”. Andere wiederum verteidigen ihn und sagen, er mache nur seinen Job.

Was sagt ihr zu dem Streit um die Aussprache von Tighnari? Würdet ihr die arabische oder die englische Version bevorzugen? Steht ihr auf der Seite der wütenden Fans, oder haltet ihr zum Voice-Actor? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!

Letztens gab es Probleme bei einem Genshin-Event:

Genshin Impact muss ein Event frühzeitig abbrechen, weil Fans Pizzaläden überrennen

Destiny 2: Mitarbeiterin von Bungie wollte mehr sein – Jetzt ist sie wohl deswegen ihren Job los

Bei Destiny 2 erhalten Spieler manchmal einen offiziellen Blick hinter die Kulissen von Bungie. Mitarbeiter teilen ihre Ergebnisse oder berichten über die Spiel-Entwicklung. Letzte Woche jedoch gab es einen Einblick der anderen Art, als eine Ex-Angestellte von Bungie auf Twitter ihrer Enttäuschung über die Entlassung öffentlich Luft machte.

Um welche Mitarbeiterin handelt es sich? Bei der ehemaligen Mitarbeiterin von Bungie handelt es sich um Elisabeth Pring. Sie war bei Bungie als „Test Associate“ angestellt und auch auf Twitter recht aktiv in der Destiny-Community.

Sie sorgte dafür, dass Bungie auf Twitter mit fast 9000 Likes trendete, als sie öffentlich über ihren Account gegen ihre Entlassung und ehemalige Mitarbeiter von Bungie protestierte.

Heute ist mein letzter Tag bei Bungie, ich bin entlassen worden. Offenbar habe ich ein feindliches Arbeitsumfeld geschaffen […] und weil ich Kollegen konfrontiert habe, weil sie mich mithilfe anonymer interner Tools gemeldet hatten.

schreibt Elisabeth Pring, eine ehemalige Mitarbeiterin von Bungie via Twitter

Diesem ersten Posting folgen noch weitere, in denen sie ihre Sicht der Dinge mitteilt und damit für Aufmerksamkeit sorgte.

Vor allem die Aussage „in dem Moment, in dem es Kritik gibt, wird man entlassen und es bricht mir das Herz“ triggerte ihre Follower und auch die Destiny-Community.

Den vollständigen Post auf Twitter könnt ihr euch hier ansehen:

https://twitter.com/710wonderdev/status/1565822095594262528

Warum wurde sie bei Bungie entlassen? Nach eigener Aussage war der Grund für ihre Entlassung, dass sie eigenmächtig den Jobtitel “Test-Associate”, für den Bungie sie offiziell eingestellt hatte, in ihren Social-Media-Profilen zu “Test-Engineer” änderte und sich auch weigerte, das wieder zurück zu ändern.

Dabei betont sie, dass sie und viele andere Mitarbeiter aus allen möglichen Teams sich angeblich einig waren, dass ihre „Arbeit weit über den einer Test-Associate-Rolle hinausgeht“.

Ich wurde als Test-Associate eingestellt, ja, aber eigentlich habe ich die ganze Zeit die Arbeit eines Test- Engineer“ gemacht …

betont die Ex-Mitarbeiterin mehrfach
Elisabeth sagt zu ihrer Entlassung : “Ich bin am Boden zerstört […] ein Wrack, […] verwirrt und wütend.

Außerdem drückte sie anscheinend auch ihre Frustration über das Parken in Seattle aus und erhielt dazu ebenfalls einige negative Reaktionen von aktuellen Bungie-Mitarbeitern.

Diese Ereignisse sollen am Ende ein paar ihrer Kollegen beim Destiny-2-Entwickler langfristig so verärgert haben, dass sie mit der Personalabteilung hinter ihrem Rücken über sie gesprochen haben. Das soll wohl dann letztlich zu ihrer Kündigung geführt haben, wie sie annimmt.

Elisabeth nennt auf Twitter keine konkreten Namen. Sie sagt nur: “Ihr wisst, wer ihr seid“, und ließ dieser Aussage nochmals mehrere Erklärungs-Tweets folgen, die am Ende zu einer Hetzjagd gegen verschiedene Bungie-Mitarbeiter durch die Destiny-Community führten.

Zudem postete sie auf Twitter auch anscheinend einen Auszug aus einem persönlichen Chat mit Pete Parsons, Bungies CEO.

Zu dem Screenshot schreibt sie, warum sie diesen Schritt in die Öffentlichkeit gegangen ist: „Ich habe öffentlich gesprochen, weil die Dinge intern nicht passierten, aber ich bin durch die richtigen Kanäle gegangen.“

Auch ihren Chatverlauf mit Pete Parsons, Bungies CEO, postet sie öffentlich.

Zusätzlich beschuldigte sie auch Bungies Senior Creative Lead Tom Farnsworth öffentlich sie zu stalken und hofft, dass er ihr Cannabis-Profilbanner mag.

In diesem Posting erwähnt sie Bungies Senior Creative Lead Tom Farnsworth.

Gibt es ein Statement von Bungie? Nein. Wir haben uns persönlich nochmal an unsere Ansprechpartner bei Bungie gewandt und um ein Statement gebeten. Bislang gab es jedoch noch keine offizielle Aussage zum Vorfall seitens des Entwicklers.

Zudem hat auch Elisabeth selbst inzwischen deutlich gemacht, dass sie damit eigentlich keine Hetzjagd gegen Bungie oder seine Mitarbeiter lostreten wollte.

So postete sie am 04. September auf Twitter einen Aufruf an die Destiny-Community:

Hey, ich möchte, dass die Community aufhört, sich an meine alten Mitarbeiter zu wenden. […] Ich bin in meinem Leben immer nur aufgestiegen und werde das auch weiterhin tun, weil ich es liebe zu lernen und die Gemeinschaft um mich herum zu verbessern. […] Ich werde mir von einem Unternehmen nicht vorschreiben lassen, wer ich bin, wenn ich immer wieder bewiesen habe, dass ich größer bin als die Box, in die sie mich stecken wollen.

fordert Elisabeth die Destiny-Community via Twitter auf

Was sagt die Community zur Entlassung?

Die Einblicke waren für Spieler zumindest überraschend und sehr offen. Normalerweise bedanken sich ehemalige Mitarbeiter meist nur öffentlich bei Bungie oder berichten von ihrer guten Zeit, bevor sie einen neuen Job beginnen.

Dank Elisabeth bekam man zwar einen sehr einseitigen Einblick, aber der war dafür offensichtlich umso interessanter. Trotzdem wissen nicht alle, was davon zu halten ist.

Auf Twitter drückten zunächst viele ihre Betroffenheit über die Vorkommnisse aus. Elisabeth hat sogar bereits neue Jobangebote bei anderen Entwicklern dort zugeschickt bekommen.

Nachdem der Destiny-2-Content-Creator LUCKYY10P jedoch das Drama um die Ex-Mitarbeiterin mehrfach auf YouTube aufgegriffen hatte, gab es auch kritische Stimmen.

Hier stand vor allem die Tatsache im Vordergrund, dass sie schließlich aus eigenem Ermessen eine Entscheidung getroffen hat, die ihr gar nicht zustand.

So schreibt Blake beispielsweise unter dem YouTube-Video:

Das Problem in dieser Situation ist, dass sie als „Mitarbeiterin“ eingestellt wurde, aber angeblich die Arbeit verrichtet, die von einem „Ingenieur“ erwartet wird. Die korrekte Vorgehensweise wäre, entweder eine tatsächliche Titeländerung innerhalb des Unternehmens zu verlangen, die der Arbeit entspricht, die sie verrichtet, oder sich einfach zu weigern, Arbeiten auszuführen, die nicht in die ihr offiziell zugewiesene Rolle fallen. Stattdessen ändert sie ihre Berufsbezeichnung in den sozialen Medien ohne die offizielle Unterstützung des Unternehmens, für das sie arbeitet, was natürlich sowohl die Leute mit der Position, die sie vorgibt zu haben, als auch die Leute, die tatsächlich in derselben Rolle wie sie arbeiten, verärgert.

schreib Blake in den YouTube-Kommentaren

Und Malcolm Fitzpatrick findet, dass Twitter für so etwas der schlechteste Ort ist, etwas abschließend zu klären.

Zunächst einmal hat sie sich öffentlich auf Twitter beschwert. Das ist einer der schlechtesten Orte für so etwas. Twitter ist nicht dein Freund. Vor allem, wenn dein Chef deinen Account kennt. Wenn du mehr tust, als du tun sollst, dann bitte um mehr. Sei nicht kleinlich, sondern gerissen.

ist die Meinung von Malcolm Fitzpatrick dazu via YouTube

Und der Spieler mounte45 merkt zudem an:

Wir haben natürlich noch nicht die ganze Geschichte gehört, aber nach ihren Antworten auf Twitter zu urteilen, würde ich sagen, dass sie wahrscheinlich eine Nervensäge war. […] In der Personalabteilung entlässt man in der Regel niemanden wegen einer einzigen Meinungsverschiedenheit oder eines einzigen Vorfalls, denn das kommt bei Menschen mit unterschiedlichen Standpunkten und Meinungen natürlich vor […]. Meine Vermutung ist, dass sie sich am Arbeitsplatz nicht professionell verhalten hat und eine Meinungsverschiedenheit mit ihrem Kollegen hatte. […]

erklärt der Spieler mounte45 via YouTube

Was denkt ihr über den Vorfall? Hättet ihr auch öffentlich eure Berufsangabe geändert, weil ihr eigentlich viel mehr macht? Glaubt ihr, es steckt noch mehr hinter der Kündigung oder ist das nur der enttäuschte Frust einer ehemaligen Mitarbeiterin, die sich falsch verhalten hat? Hinterlasst uns gerne eure persönliche Meinung in den Kommentaren.

Für alle die sich lieber auf das Spiel konzentrieren, empfehlen wir eine alte Waffe, die gerade ihr stärkstes Comeback in Destiny 2 feiert:

Broken Ranks gilt als Geheimtipp unter den MMORPGs – Stellt seine Pläne für 2023 vor

Das kostenlose MMORPG Broken Ranks erschien 2022 und ist ein echter Geheimtipp. Die Entwickler präsentieren nun die Roadmap fürs kommende Jahr und sorgen für einige Veränderungen.

Entwickler von Broken Ranks sind Whitemoon, ein Indie-Studio aus Polen. Auf der offiziellen Website des MMORPGs erklären sie in einem längeren Beitrag, welche Inhalte die Spieler zukünftig erwarten.

Für 2023 planen sie neuen Content und Aktivitäten für alle Spieler:

  • Weitere Instanzen, also Dungeons und Raids. Eine neue Instanz für Level 60 bis 80 sowie eine ab Level 120 ist geplant.
  • Die Hauptstory wird fortgesetzt.
  • Eine neue Zone namens Thalia kommt ins Spiel.
  • Neue epische Items

Außerdem bereiten sich Whitemoon darauf vor, Broken Ranks nächstes Jahr auch als Version für eure mobilen Endgeräte zu veröffentlichen. Bisher ist das MMORPG ausschließlich auf dem PC spielbar.

Im Video seht ihr den Trailer von Broken Ranks:

Video starten

Überarbeitung der bisherigen Roadmap

Den ersten Teil der Roadmap hatten die Entwickler im Februar veröffentlicht und bereits das erste große Update eingeführt. Für das letzte Quartal gibt es jetzt allerdings ein paar Veränderungen, die vor allem die Balance des Spiels betreffen.

Ein Update für Gilden war geplant, das unter Anderem Gildenkriege einführen sollte. Das haben sie jetzt auf unbestimmte Zeit verschoben und konzentrieren sich stattdessen auf eine Überarbeitung des bisherigen PvP-Systems. Sie wollen es spannender gestalten und für Veteranen sowie neue Spieler interessanter machen.

Im PvE wollen die Entwickler ebenfalls einiges verändern, da es Spielern zufolge unausgeglichen sei. Auch die Ausrüstung wollen sie updaten und balancen. Deshalb verschieben sie versprochene Items ins nächste Jahr, damit sie direkt kompatibel mit dem Rest des Equipments sind.

Broken Ranks erschien bereits Anfang 2022

Was ist das für ein Spiel? Broken Ranks ist ein Themepark-MMORPG von 2022, das im Mittelalter spielt und auf eine 2,5D-Grafik setzt. Optisch erinnert es an ein Gemälde und ist wunderschön, obwohl es nicht die aktuellste Grafik besitzt.

Wegen der besonderen Optik und des einzigartigen Kampfsystems bezeichnen Spieler von Broken Ranks das MMORPG als Geheimtipp.

Diese Inhalte bietet Broken Ranks:

Was sagt ihr zur Roadmap von Broken Ranks? Was haltet ihr von den Veränderungen der aktuellen Roadmap und den Ankündigungen für 2023? Freut ihr euch auf den neuen Content? Welches Level habt ihr bereits erreicht? Oder seid ihr neu und überlegt, euch das MMORPG mal anzuschauen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!

Das MMORPG New World spielt ebenfalls im Mittelalter:

New World: Das bisher größte Update für das MMORPG lockt neue Spieler an, doch ein Problem schreckt viele ab

Der heißeste Pandaren aus WoW kehrt in Dragonflight zurück

In Dragonflight kehrt der berüchtigtste Pandaren von World of Warcraft zurück. Und er wird wieder Dinge in Brand setzen …

Immer mehr Spielerinnen und Spieler können sich einen ersten Eindruck der Beta von World of Warcraft Dragonflight machen und dabei werden auch immer mehr Details entdeckt. Die Dracheninseln sind voll von alten Charakteren, die sich jetzt hier ein neues Leben aufbauen oder einfach ein Abenteuer erleben möchten. Dabei kommt auch ein Pandaren zurück, den ihr sicher alle schmerzlich vermisst habt:

Nomi ist zurück und er ist bereit, Dinge in Brand zu setzen.

Wer ist Nomi? Den neusten WoW-Spielern wird Nomi vermutlich kein Begriff sein, doch wer schon zur Zeit der Erweiterung Legion gespielt hat, dem dürfte alleine die Erwähnung dieses Namens bereits den Angstschweiß auf die Stirn treiben.

Nomi war nämlich in Legion der Kochkunst-Lehrer, wobei „Lehrer“ ein ziemlich dehnbarer Begriff ist. Denn in der Praxis hat man Nomi mit Koch-Materialien überschüttet, in der Hoffnung, dass er daraus ein neues Rezept entwickelt, das man im Anschluss selbst verwenden kann.

WoW Nomi Dalaran Stresstest
Ein „Stresstest“ in Dalaran sorgte damals mit vielen Nomis für Chaos.

Tatsächlich hat Nomi aber in (gefühlt) 99,99 % aller Fälle das Essen komplett verbrannt und man konnte nur verbrannte Überreste erhalten.

Nomi gilt seither als der schlechteste Koch in World of Warcraft, dessen Hauptzutat bei jedem Gericht ganz offenbar „Feuer“ ist. Nomi war sogar so berüchtigt, dass die Community ihm damals in einigen Memes den Brand von Teldrassil in die Schuhe schieben wollte.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt

In Dragonflight spielt er natürlich auch gleich wieder auf seine “Künste” an:

Hallo, Freund! Ich bin zu den Dracheninseln gereist, mit Hoffnung im Herzen, mein Handwerk weiter verfeinern zu können.

So wie ich das verstehe, haben viele Drachen eine gewisse Vorliebe für die Art des Kochens, für die ich eine gewisse Affinität habe.

Damit spielt Nomi natürlich auf den feurigen Atem von Drachen an, der Nahrung einfach kurzerhand entflammt und jede Menge verbrennt – etwas, in dem Nomi bereits jede Menge Erfahrung hat.

Dragonflight bringt viele Charaktere zurück: Grundsätzlich scheint Dragonflight ohnehin ein Addon zu sein, in dem viele alte Charaktere wieder auftauchen und zurück in den Fokus rücken. Neben den großen Drachenaspekten wie Alexstrasza, Kalecgos und Nozdormu gibt es auch ein Wiedersehen mit Khadgar oder auch Furorion, der mit einigen anderen Drachen in Konflikt gerät.

Wer die Lore von Warcraft über die letzten beiden Jahrzehnte verfolgt hat, dürfte eine ganze Menge Charaktere wiederfinden und erleben, wie deren Geschichte weitergesponnen wird.

Auch ein gewisser Autor Schriebsen ist wieder dabei und schreibt einen neuen, anzüglichen Romantikschmöcker über eine „heiße“ Liebesnacht zwischen seinem Protagonisten Markus und einer Drachendame

Quelle(n):
  1. reddit.com/r/wow/

Der größte Streamer auf Twitch sagt: Leute verkaufen sich viel zu billig an YouTube – Fordert irrwitzige Summe für einen Wechsel

Der ehemalige Overwatch-Profi Félix „xQc“ Lengyel ist einer der größten Streamer auf Twitch. In einem Stream reagiert er auf den Wechsel einiger seiner Kollegen zur Konkurrenz von YouTube Gaming und sagt: Die haben einen riesigen Fehler gemacht.

Um diese Wechsel geht es: YouTube wirbt seit einiger Zeit gezielt Streamer und Streamerinnen von Twitch ab und bietet ihnen lukrative Exklusiv-Verträge. Als eine der ersten wagte die beliebte Streamerin Valkyrae im Jahr 2020 den Wechsel.

Seitdem entschieden sich nach und nach immer mehr Content Creator, auch aus Valkyraes Umfeld, für die rote Plattform. Zuletzt schnappte sich YouTube die „100 Thieves“-Streamerin Leslie „Fuslie“ Fu, um deren Wechsel es zuvor ziemliche Verwirrung gab.

Mehr zum Thema
29-Jährige weint live auf Twitch, weil sie so ergriffen von allem ist – Sofort entstehen wüste Spekulationen
von Lydia

Jetzt schaltete sich xQc ein, der mit über 11 Millionen Followern zu den absoluten Giganten von Twitch gehört. Er sagt: Da sei noch viel mehr drin gewesen.

xQc urteilt: „Sie haben es ziemlich versaut.“

Steckt eine Strategie hinter den Wechseln? In einem Stream vom 7. September reagierte xQc auf das Video, mit dem Fuslie ihren Wechsel offiziell machte. In dem Video traten unter anderem die YouTube-Streamer Valkyrae, LilyPichu und Sykkuno auf – alle haben Twitch in den letzten 2 Jahren verlassen.

Diese Namen werden oft mit der Content-Gruppe OfflineTV (OTV) assoziiert, zu der auch Streamer wie Pokimane und Disguised Toast gehören. Es scheint, als würde YouTube sich gezielt ganze Gruppen von Twitch holen statt erfolgreicher Einzelpersonen.

Genau aus diesem Grund hätten die Streamer ihren Wechsel ganz anders angehen können.

Das hatte xQc dazu zu sagen: xQc ist der Meinung, OTV hätten mit dem Wechsel ziemlich Mist gebaut: „Gehen wir davon aus, dass jeder 1 bis 2 Millionen im Jahr bekommt, ok. Lasst uns schnell etwas Mathe machen“, kündigte der Streamer an und illustrierte seine Rechnung.

Die Rechenkünste von xQc könnt ihr in diesem Clip in englischer Sprache bewundern.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitch, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitch Inhalt

xQc geht davon aus, dass die Streamer insgesamt ungefähr 7 Millionen Dollar von YouTube bekommen hätten. Als Gruppe hätten sie aber deutlich mehr von der Plattform verlangen können:

Was wäre gewesen, wenn OTV sich zusammengeschlossen und gesagt hätten „Ihr kriegt keinen von uns zu YouTube, solange ihr uns kein Angebot als Gruppe macht – Ihr kauft OTV als Ganzes für 200 Millionen $.“ Ich meine es ernst.

xQc via Twitch

xQc hält so ein Angebot für realistisch. Schließlich kaufe man eine zusammenhängende Einheit, das sei viel Geld wert. Diese Methode, ganze Communitys aufzukaufen, sei die Zukunft der Industrie, so der Streamer.

xQc selbst würde aus diesem Grund auch nur für eine gewaltige Summe über einen Wechsel nachdenken.

xQc würde nur mit seinen Freunden wechseln – und das wäre richtig teuer

So teuer käme ein Wechsel von xQc: Damit xQc mitsamt seinen befreundeten Streamern Poke, Jesse, Adin und Kai Cenat zur roten Plattform überläuft, müsste YouTube bereit sein, 1 Milliarde $ hinzulegen – als Einmalzahlung. Sich das Geld langsam über Jahre auszahlen zu lassen, das würden sie nicht machen.

Ein baldiger Wechsel von xQc ist jedoch unwahrscheinlich, denn seine berühmt-berüchtigten Casino-Streams könnte er auf YouTube in dieser Form nicht fortführen.

Auch wenn Twitch einige wichtige Namen an die Konkurrenz von YouTube Gaming verloren hat, genießt die Plattform dennoch ein ziemliches Monopol im Bereich Streaming. Doch was steckt eigentlich hinter ihrem Erfolg?

Video starten

Es gibt einen Haken in der Rechnung von xQc

Diesen Fehler hat xQc in seiner Rechnung gemacht: xQc behauptete, OTV hätte geschlossen als Gruppe wechseln müssen. Von den genannten Streamern ist jedoch LilyPichu als einzige ein offizielles Mitglied von OfflineTV.

Die übrigen Streamer arbeiten zwar häufig mit der Gruppe zusammen und werden oft in einem Atemzug genannt, das ganze Gewicht der Marke OfflineTV haben sich jedoch nicht im Rücken.

Wie seht ihr das? Wird YouTube zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für Twitch oder lässt sich der Streaming-Gigant nicht mehr einholen? Sind 1 Milliarde $ zu viel für xQc und seine Freunde oder sollte sich YouTube dieses Schnäppchen auf keinen Fall entgehen lassen? Lasst uns gerne einen Kommentar mit eurer Meinung da.

Microsoft hatte 2020 einen ähnlichen Plan wie YouTube verfolgt, und versucht, eine Konkurrenz zu Twitch aufzubauen. Das Projekt Mixer scheiterte jedoch gnadenlos. Kann YouTube das besser?

YouTube beißt die besten Stücke aus Twitch – Macht 2022 all das richtig, was Microsoft 2020 falsch gemacht hat

Quelle(n):
  1. dexerto

Pokémon GO macht die Postkarten bald viel wertvoller und koppelt neues Pokémon an sie

In Pokémon GO erhaltet ihr beim Öffnen von Geschenken entsprechende Postkarten. Bald sollen diese aber nicht mehr nur für Sammler interessant sein. Wir von MeinMMO haben uns angesehen, was Niantic damit vor hat.

Um welche Postkarten geht es? Wer in Pokémon GO ein Geschenk von einem Freund bekommt, erhält nicht nur verschieden Items, Sternenstaub oder 7-km-Eier sondern auch ein Postkarte von dem jeweiligen Ort, aus dem das Geschenk kommt.

Um sich auch nach dem Öffnen an diesen Karten zu erfreuen, oder seine eigenen Karten vor dem Versand als Erinnerungen zu behalten, kann man diese seit einiger Zeit im sogenannten Postkartenbuch sichern.

Doch einen tieferen Sinn, als eine schöne Möglichkeit für Sammler, hatten die Postkarten bislang nicht. Das könnt sich bald ändern, denn die PokeMiners, eine Gruppe von Dataminern, haben im Spielcode von Pokémon GO Hinweise gefunden, die ein neues Feature zeigen, das euch sogar ein besonderes Pokémon bringen soll.

Wer sind die PokeMiners?
Bei den PokeMiners handelt es sich um eine Gruppe von Dataminern, die in regelmäßige Abständen im Spielcode nach neuen Informationen suchen. Diese stellen sie dann öffentlich allen anderen Spielern zur Verfügung.

In der Vergangenheit lagen sie mit ihren Vorhersagen zu neuen Pokémon und Features nahezu immer richtig. Allerdings handelt es sich dabei nicht um offizielle Informationen, weshalb Niantic sich jederzeit entscheiden kann, die Daten noch einmal zu ändern oder sich gegen einen Release zu entscheiden.

Sie entdeckten eine neue Funktion

Was wurde gefunden? Wie der User martycochrane in seinem aktuellen reddit-Beitrag mitteilt, sind die PokeMiners bei ihrer letzten Suche im Quellcode auf eine neue interessante Funktion gestoßen, die es offensichtlich bald im Spiel geben könnte.

Demnach sollen die Postkarten, die ihr aus Geschenken eurer Freunde bekommt, nicht mehr nur zum reinen Sammeln dienen, sondern euch, je nachdem woher das Paket kommt, auch ein neues Pokémon schenken.

Dazu müsst ihr eine gewisse Anzahl Postkarten aus einer bestimmten Region in eurem Postkartenbuch speichern und erhaltet dann eine Begegnung mit Vivillon.

Dass das Pokémon und seine Vorentwicklungen möglicherweise bald Teil von Pokémon GO sein könnten, vermuten Trainer bereits seit der Veröffentlichung des neuen Bildes anlässlich des 6. Geburtstags von Pokémon GO, was neue Pokémon zeigt. So konnte man beim genauen Hinschauen auch Vivillon entdecken.

Was ist Vivillon für ein Pokémon?

Bei Vivillon handelt es sich um ein Käfer- und Flug-Pokémon aus der 6. Spiele-Generation. Es besitzt die Vorentwicklungen Purmel und Puponcho.

So sieht es aus: Während Purmel an eine kleine, graue Raupe erinnert und Puponcho optisch einem plüschigen, weißen Kokon ähnelt, stellt Vivillon einen wunderschönen Schmetterling dar.

Dabei greift es auf zahlreiche Formen zurück, die sich anhand ihrer Farben und Musterungen von einander unterscheiden und in den verschiedensten Regionen der Erde zu finden sein werden. So sollen die jeweiligen Klimabedingungen des entsprechenden Habitats Einfluss auf das Aussehen des Pokémon nehmen.

Purmel, Puponcho und Vivillon in verschiednen Formen (via pokemon.com)

In welchen Regionen ist Vivillon zu finden? Wo welche Form von Vivillon zukünftig genau zu finden sein wird und ob seine Vorentwicklung Purmel auch über Postkarten zu bekommen ist, oder sogar in der Wildnis spawnt, ist offiziell noch nicht bekannt.

Einen ersten Hinweis zu den Regionen könnte die gefundene Karte der PokeMiners vom 04. August 2022 geben. In dieser Grafik ist eine Weltkarte zu sehen, in der verschiedene Teile in unterschiedlichen Farben markiert sind. Diese Einfärbungen könnten auf die jeweiligen Fundorte der einzelnen Formen von Vivillon hindeuten.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Wie stark wird Vivillon? Besonders stark wird der kleine Schmetterling sowie seine Vorentwicklungen aller Voraussicht nach nicht werden. Es wird vor allem ein Pokémon für Sammler sein. Wer hingegen auf der Suche nach einem starken Pokémon für die Raids ist, sollte sich lieber an den besten Angreifern in Pokémon GO orientieren.

Eine erste Übersicht zu den stärksten Pokémon seht ihr im nachfolgenden Video:

Video starten

Trainer meinen: “Das ist wirklich eine ihrer besten Ideen”

Der Fund zum neuen Pokémon im Zusammenhang mit den Postkartenbuch, kommt in der reddit-Community richtig gut an. In der Vergangenheit hatte Niantic nämlich Monster, die es nur in bestimmten Gebieten zu finden geben soll, auch im Spiel nur regional eingeführt.

Aus diesem Grund freuen sich die Trainer, dass sie mit einer solchen Funktion nun auch ohne große Reisen die Chance haben, ein regionales Monster zu ergattern. Darüber hinaus macht Niantic das Postkartenbuch mit dieser Funktion auch für weitere Spieler etwas interessanter. So kann man auf reddit folgende Kommentare lesen:

  • Teban54: “So fördern sie also die Nutzung der Postkartenfunktion…Zumindest ist es keine weitere Region. Und damit habe ich kein Problem.”
  • repo_sado: “Das ist wirklich eine ihrer besten Ideen. Jeden Tag die Geschenke durchzusehen, um diejenigen zu finden, die man noch braucht, ist großartig. Was ich mich frage, ist: wird lokal auch Purmel in der Wildnis spawnen? Denn das sind eine Menge Bonbons, wenn man alle Formen entwickeln will.”
  • bi-cycle: “Sehr cool! Wir können alle Formen bekommen, ohne dass wir überall hinfahren müssen!”
  • cedrickterrick: “Ein Blick auf die Vivillon-Karte genügt, um zu wissen, dass es immer noch verrückt sein wird!”
  • Tarcanus: “So sehr ich die Postkarten auch verabscheut habe, so ist dies doch eine sehr schöne Verwendung dafür.”

Damit euer Postkartenbuch nicht überquillt und an seine Grenzen gerät, soll es laut den PokeMiners dann außerdem die Möglichkeit geben, mehrere Postkarten mit einmal zu löschen. Einige Spieler hoffen darüber hinaus, dass es dann auch möglich ist, den Speicherplatz im Postkartenbuch zu erhöhen, denn sie geizen das Limit von 300 bereits jetzt aus.

Ob Ninatic sich dazu entscheidet und Vivillon bald tatsächlich über das Postkartenbuch zu bekommen ist, bleibt für den Moment nur abzuwarten. Sollte es weitere Informationen dazu geben, dann erfahrt ihr es selbstverständlich bei uns auf MeinMMO.

Wie gefällt euch die Idee, dass ihr die regionalen Formen von Vivillon über die Postkarten eurer Freunde verdienen könnt? Nutzt ihr das Postkartenbuch bereits jetzt aktiv? Oder hofft ihr eher, dass der kleine Schmetterling, genau wie andere regionale Pokémon, nur in bestimmten Gebieten zu finden sein sollte? Lasst es uns in den Kommentaren hier auf MeinMMO wissen.

Übrigens sind Postkarten nicht das einzige, was Trainer in Pokémon GO sammeln. Eine Reihe von reddit-Usern zeigt nämlich ihre irren Pikachu-Sammlungen.

Welcher Content in MMORPGs ist der langweiligste?

MMORPGs bieten häufig verschiedene Arten von Content für unterschiedliche Spielergruppen. Welcher Content spricht euch so überhaupt nicht an?

Große MMORPGs sind dafür bekannt, dass ihr Content oft sehr breit gefächert ist. Man möchte den Spielern ein vielfältiges Angebot an Inhalten vorlegen, um sie entsprechend möglichst lange im Spiel halten zu können.

Wir als Spieler machen uns dann auf, um die Art von Content zu finden, die uns am meisten zusagt. Die meisten von uns haben schon in anderen MMORPGs mehr als genug Erfahrungen gesammelt. Wir wissen, welche Inhalte uns interessieren und welche wir direkt völlig ignorieren werden, weil sie für uns normalerweise zu langweilig sind.

Das können zum Beispiel sein:

  • Das Leveln von zusätzlichen Charakteren und Klassen
  • Raids und Dungeons im Endgame, um an das beste Gear zu kommen
  • Crafting und Sammeln von Ressourcen
  • Minispiele wie Karten, Pet-Kämpfe oder Rennen
  • Die Ausstattung und Pflege vom Housing
  • Teilnahme an PvP-Arenen und Rankings etc.

Natürlich kann jeder Inhalt oder Beschäftigung langweilig sein, wenn sie von den Entwicklern nicht gut umgesetzt werden. Wir wollen aber wissen, welcher Content euch aufgrund seiner Art grundsätzlich nicht anspricht. Welcher interessiert euch überhaupt nicht, egal wie sehr er von anderen Spielern angepriesen wird?

Wo ist denn die Umfrage? Unser übliches Umfrage-Tool werden wir dieses Mal weglassen. Die Antworten auf die Frage sind für uns alle unterschiedlich und wir könnten alle möglichen Optionen in einer Umfrage gar nicht unterbringen.

Erzählt uns daher, welche Arten von Content in MMORPGs ihr am langweiligsten findet. Welche fasst ihr gar nicht an, weil ihr allein bei dem Gedanken daran gähnen müsst? Kann dieser Content für euch noch gerettet werden, wenn man etwas daran ändert? Was müsste in dem Fall geändert werden?

Schreibt es uns in die Kommentare!

Broken Ranks gilt als Geheimtipp unter den MMORPGs – Stellt jetzt Pläne für 2023 vor

Fans eines der ältesten F2P-Shooter bekommen von Bethesda offizielle Server, weil sie es sich verdient haben

Fans von Wolfenstein haben es sich zur Aufgabe gemacht, den F2P-Multiplayer-Shooter „Enemy Territory“ lange am Leben zu halten. Nun tritt Bethesda selbst zum Vorschein und bietet den treuen Spielern sogar offizielle Server für ihre Schlachten an.

Was ist das für ein Shooter? Wolfenstein: Enemy Territory ist ein online Multiplayer-Shooter, welcher am 29. Mai 2003 veröffentlicht wurde. In diesem Spiel treten zwei Teams gegeneinander an. Dabei ist es, abhängig vom Spielmodus, die Mission der jeweiligen Teams entweder Aufgaben zu erfüllen oder das Gegnerteam daran zu hindern und sie zu sabotieren.

Seit seinem Release erfreuten sich viele Shooter-Fans an diesem Spiel und das aus gutem Grund. Denn er wurde kostenlos zur Verfügung gestellt. Ihr musstet dafür also keinen Cent zahlen und konntet das Spiel ohne Probleme downloaden und sofort loslegen. Doch wie bei jedem Game werden die Server irgendwann vom Netz genommen.

Das war bei “Enemy Territory” nicht anders. Deshalb halfen sich Fans des Shooters gegenseitig und stellten eigene Server zur Verfügung. So konnte das Spiel erstmal weiter leben.

Nun, nach fast 20 Jahren seit dem Release meldete sich Bethesda selbst und verkündete, dass auch sie offizielle Server zur Verfügung stellen wollen.

Kostenlose Server mit originalen Regeln

Was sind das für Server? Bethesda stellt vier offizielle und nicht modifizierte Server zur Verfügung. Ihr könnt also den Shooter in seiner Vanilla-Variante zocken und das mit allen bekannten Maps, die es auch zum Release gab. Folgende Regionen sind abgedeckt:

  • US: Texas
  • EU: Niederlande
  • AU: Canberra
  • UK: London
Wolfenstein-Enemy-Territory-Kampf
Nostalgie pur und das sogar kostenlos!

Zusätzlich werdet ihr standardmäßig nur mit dem Modus „Kampagne“ zocken können, dabei treten zwei Teams mit jeweils acht Spieler gegeneinander an. Teambeschuss ist eingeschaltet, sorgt also dafür, dass eure Knarre nur auf die Gegner gerichtet ist. Darüber hinaus wird es eine Anti-Lag-Funktion geben und keine Waffeneinschränkungen.

Was hält die Community davon? Die Spieler feiern den Schritt von Bethesda. Sie erinnern sich an ihre Jugend zurück und wie viel Spaß der Shooter gemacht hat. Dabei meint der reddit-User Spodokom221745 : „Oh Mann, ich habe dieses Spiel damals absolut geliebt. Vielleicht muss ich es nach all den Jahren noch einmal testen!“.

Doch auch neue Spieler haben das Verlangen, das Spiel auszutesten: „Werde es wohl installieren und ausprobieren. Ich habe es nie gespielt, aber Dirty Bomb ist vielleicht mein absoluter Lieblings-FPS und ich bin gespannt, wie es im Vergleich abschneidet.“ meint User Linkfromsoulcalibur.

Wie kann ich dem Server beitreten? Dazu müsst ihr einfach nach dem Server “id Software Official Vanilla Server – (Region)” suchen. Es wird vier Stück in der Anzahl geben, die für die jeweiligen Regionen zuständig sind. Wählt nun eine davon aus und schon kann es losgehen.

Bethesda ist sich im Klaren, dass die Community viel Zeit und Mühe hineingesteckt hat, damit das Spiel weiter mit Mods und Servern am Leben bleibt. Die Entwickler empfehlen deshalb selbst, falls ihr Bock auf den Shooter habt, auch die Kreationen der Fans zu begutachten. Solltet ihr aber eher Lust auf eine nostalgische Runde Wolfenstein haben, dann könnt ihr ruhig auf die Server der Entwickler zugreifen.

Wie findet ihr es, dass Bethesda den Spielern noch weitere Möglichkeiten bietet, um mit Freunden oder neuen Fans zu zocken? Habt ihr vor, dem Shooter auch eine Chance zu geben und es auszuprobieren? Lasst es uns in den Kommentaren erfahren!

Quelle(n):
  1. reddit

The Witcher 4: Neue Saga besteht aus mehr als einem Spiel, erzählt riesige Geschichte

Nicht nur Witcher 4, sondern auch mindestens Witcher 5 und vielleicht auch Teil 6 – darauf können sich die Fans freuen, wie CD Projekt RED jetzt bestätigte.

Wenn man auf die großen Rollenspiel-Hits der letzten Jahre zurückschaut, dann ist „The Witcher 3: Wild Hunt“ sicher einer der ganz großen Erfolge. Wohl kaum jemand hat von dem RPG-Epos um Geralt und Ciri nicht zumindest gehört – die meisten dürften es in irgendeiner Variante auch für PC oder Konsole besitzen. Immerhin hat sich der 3. Teil der Saga mehr als 40 Millionen Mal verkauft.

Was wurde gesagt? Während eines „Earning’s Call“, also einer Investorenkonferenz, wurde über die Zukunft des Witcher-Franchise gesprochen. Dabei hat der CEO von CD Projekt RED, Adam Kicinski, offenbart, dass es gleich mehrere Witcher-Teile geben soll, die eine neue Saga erzählen.

Wir denken dabei an mehr als ein [Spiel]. Die erste Saga bestand aus 3 Spielen und jetzt denken wir über mehr als eines und wir sind in der Vorproduktion des ersten Spiels der zweiten Witcher-Saga.

Im Klartext heißt das, dass es mehrere Witcher-Spiele in den kommenden Jahren geben wird und dass die Spiele der neuen Saga wohl aufeinander aufbauen werden, um eine durchgehende Geschichte zu erzählen.

Ganz ähnlich war es schon bei den ersten 3 Witcher-Titeln, in denen die Entscheidungen Auswirkungen auf die Handlung der folgenden Teile hatte. So konntet ihr in Witcher 3 an vielen Stellen die Auswirkungen der Entscheidungen spüren, die ihr in Teil 2 getroffen hattet.

Worum geht es in der neuen Saga? Zur Story der neuen Witcher-Saga ist bisher ausgesprochen wenig bekannt. Klar ist nur, dass die Geschichte um Geralt und Ciri wohl auserzählt ist. Die Handlung wurde im Großen und Ganzen mit Witcher 3 abgeschlossen – Es sollte also wohl niemand damit rechnen, nochmal in die Rolle des einstigen Protagonisten zu schlüpfen.

Ein erster Teaser zeigte vor mehreren Monaten ein Luchs-Medaillon, das zu einer der großen Hexer-Schulen gehörte. Fans vermuteten dahinter einen Fokus auf Ciri, doch auch das ist noch nicht bestätigt.

Was ist sonst noch bekannt? Leider vergleichsweise wenig. Interessant ist, dass der neuste Witcher-Teil in Zusammenarbeit mit Epic Games entstehen soll, denn der erste Titel der neuen Saga wird die Unreal Engine 5 nutzen.

Das bedeutet allerdings nicht, dass der nächste Witcher-Titel nur im Epic Games Store erscheint. Man will das Spiel auf möglichst vielen Plattformen zugänglich sein, vor einem Exklusiv-Release auf der einen oder anderen Plattform braucht also niemand Angst zu haben.

Schon im März hatten wir die Ankündigung eines neuen Witcher-Teils im Podcast besprochen:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Spotify, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Spotify Inhalt

Mit einem baldigen Release sollte aber wohl auch noch niemand rechnen. Da sich der nächste Witcher-Teil noch immer in der „Vorproduktion“ befindet, scheint ein Release innerhalb der nächsten Jahre mehr als unwahrscheinlich. Vor 2025 braucht also wohl niemand mit einer neuen Reise in den Witcher-Kosmos rechnen.

Wer bisher noch gar nicht mit dem Hexer Geralt unterwegs war, sollte sich vielleicht noch ein wenig gedulden. Denn eine überarbeitete Version von Witcher 3 für die neuste Konsolen-Generation soll noch in diesem Jahr erscheinen und dürfte zumindest die Wartezeit für den nächsten großen Titel etwas überbrücken.

Rund um “Witcher” ist übrigens ein richtiger Kult entstanden – es gab sogar eine echte Witcher-Schule, die mehr als 3.000 Witcher ausgebildet hat.

Sony hat heimlich eine neue PS5-Version vorgestellt – Soll euch beim Gaming rund 10 % Strom sparen lassen

Sony hatte eine neue Version der PS5 veröffentlicht. Ein YouTuber hat sie jetzt untersucht und festgestellt, dass ihr mit der neuen PlayStation 5 Strom sparen könnt. MeinMMO stellt euch die Erkenntnisse vor.

Woran erkennt man die neue Version? Jede PS5-Konsole hat eine Versionsnummer, die auf die Baureihe hinweist. Bisher gehörten alle Konsolen zur Baureihe 1100. Etwa hinter der kryptischen Nummer CFI-1115A steht die Modellnummer der Konsole. Doch in Australien sind jetzt Geräte mit der Modellnummer 1200 aufgetaucht.

Bereits seit August 2022 ist bekannt, dass die neuen Konsolen deutlich leichter sein sollen als die bisherigen Modelle. Doch ein YouTuber hat weitere Verbesserungen festgestellt, die vor allem viele Gamer freuen dürfte. MeinMMO erklärt euch, was dahinter steckt.

Mehr zum Thema
Sony kündigt Preiserhöhung für die PS5 an – Das müsst ihr ab sofort zahlen
von Benedikt Schlotmann

YouTuber nimm PS5 auseinander und testet die Veränderungen

Wer hat hier getestet? Der YouTuber Austin Evans und sein Team gehören zu den bekanntesten Tech-YouTubern. Mit über 5 Millionen Abonnenten gehört er neben Linus Tech Tips zu den größten Kanälen.

Nun hat Evans in seinem aktuellen Video die neue PS5 in seine Bestandteile zerlegt und untersucht. Dabei hatten er und sein Team gleich mehrere Dinge festgestellt, die Sony im Inneren der PS5 verändert hatte. Das gesamte Video könnt ihr euch hier ansehen:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Was sind die Erkenntnisse? Sony hat das Innenleben stark verändert. Die Platine, die Kühlelemente und auch andere Bauteile sind kleiner geworden. Dadurch wird die Konsole wieder ein ganzes Stück leichter.

Die zweite Erkenntnis ist aber viel spannender, denn der Stromverbrauch der PS5 sinkt durch die Veränderungen ebenfalls. Evans hatte auf der neuen Version mehrere Spiele ausprobiert. Bei diesen Tests hatte er festgestellt, dass die Konsole zwischen 20 und 30 Watt weniger verbraucht. Das sind immerhin zwischen 10 und 20 % Strom, welchen die Konsole weniger benötigt.

Ob sich der verringerte Stromverbrauch auch auf den Ruhemodus oder Streaming auswirkt, können wir euch nicht sagen.

Die Next-Gen-Konsolen fressen viel Strom: Sowohl die PS5 als auch die Xbox Series X sind ziemliche Stromfresser und brauchen beim Gaming rund 200 Watt. Das ist auch ein Grund, warum ihr eure PS5 nicht für Netflix und Co nutzen solltet, denn auch hier bleibt der Verbrauch sehr hoch:

Mehr zum Thema
Darum ist es keine gute Idee, Netflix auf der PS5 zu nutzen
von Benedikt Schlotmann
Video starten

Neue “PlayStation 5”-Version braucht weniger Material, sind bald mehr Konsolen lieferbar?

Warum verändert Sony seine PS5? Hersteller sind dafür bekannt, ihr Produkt regelmäßig zu überarbeiten und “Finetuning” zu betreiben. Auch Sony nimmt neue Anpassungen an seiner Konsole vor. Bei einem letzten Update soll sich etwa die WLAN-Leistung der PS5 spürbar verbessert haben. Langfristig profitieren die Kunden daher von solchen Änderungen.

Hinzu kommt, dass die Konsolen weniger Material bei der Herstellung benötigen. Das weckt zumindest die Hoffnung, dass es in Zukunft mehr Konsolen zu kaufen geben könnte.

Weitere Updates zur PS5: Sony bringt regelmäßig neue Updates mit Features für die PS5-Konsole. Auch jetzt hat Sony wieder ein umfangreiches Update veröffentlicht. Mit dabei ist ein Feature, welches in unserer Redaktion bereits sehnlichst erwartet worden ist:

Sony bringt heute endlich das Feature auf die PS5, auf das ich seit 2 Jahren warte

Xbox garantiert der PS5 neue „Call of Duty“-Spiele nur für wenige Jahre – Sony ist sauer, macht Druck: „Reicht nicht“

Es gibt Ärger zwischen Sony und Xbox über die Spiele-Reihe „Call of Duty“. Durch den geplanten Kauf von Activision Blizzard durch Microsoft würde Xbox die Rechte an der wichtigen Shooter-Reihe erhalten. Sony fürchtet: Irgendwann könnte Call of Duty nicht mehr für die PlayStation 5 erscheinen. Der PlayStation-Chef Ryan fordert offenbar eine weitergehende Garantie.

Das ist die Situation:

  • Microsoft plant seit dem Januar 2022, Activision Blizzard zu kaufen. Dafür braucht man das Okay von einigen Aufsichtsbehörden weltweit.
  • Sony hat sich im August 2022 über den Kauf beschwert. Sie sagen: Call of Duty ist einzigartig und hat keine Konkurrenz. Das impliziert: Wenn Xbox die Rechte an der Reihe hat, könnte eine marktbeherrschende Stellung entstehen, wenn Xbox beschließt, Call of Duty nicht mehr auf die PS5 zu bringen.
  • Der Xbox-Chef Phil Spencer hat diesem Eindruck entgegengewirkt und garantiert: Call of Duty werde für „einige weitere Jahre“ über den aktuellen Deal hinaus auf die PlayStation kommen. Außerdem garantierte Spencer der Konkurrenz von PlayStation eine „Feature- und Content-Gleichheit.“

Sony will die Spiele-Reihe Call of Duty für PlayStation aber garantiert haben.

Video starten

Was ist das Problem? Wie wir in einem Artikel auf MeinMMO am 4. September erörtert haben, gab es 2 offene Fragen nach dem Statement von Phil Spencer:

  • Wie lange geht der bestehende Deal zwischen Sony und Activision Blizzard, der Call of Duty für die PS5 garantiert? Man munkelt, er geht noch bis 2023, aber sicher ist das nicht.
  • Wie lange geht die neue Garantie von Phil Spencer über den Deal hinaus?

“Reicht auf vielen Ebenen nicht”

Das ist jetzt der neue Konflikt: Der PlayStation-Chef Jim Ryan hat sich jetzt an die Öffentlichkeit gewandt (via gamesindustry.biz):

Ich hatte nicht vor, das zu kommentieren, was ich für eine private Geschäftsbesprechung hielt, aber ich fühle mich jetzt dazu genötigt, die Sache richtigzustellen, weil Phil Spencer die Diskussion öffentlich gemacht hat.

Microsoft hat lediglich angeboten, dass Call of Duty für 3 weitere Jahre auf der PlayStation bleiben kann über die jetzige Vereinbarung hinaus.

Nach fast 20 Jahren mit Call of Duty auf der PlayStation genügt dieser Vorschlag auf vielen Ebenen nicht und berücksichtigt nicht den Einfluss auf unsere Spieler. Wir möchten PlayStation-Spielern garantieren, dass sie die bestmögliche Call-of-Duty-Erfahrung genießen. Microsofts Vorschlag unterläuft diesen Grundsatz.

Jim Ryan, PlayStation CEO

Was heißt das? Nach diesen neuen Informationen wäre Call of Duty wohl bis 2026 oder vielleicht 2027 für die PlayStation 5 sicher – je nachdem, wie lange der aktuelle Deal andauert. Das reicht Sony offenbar nicht.

Man wünscht sich offenbar eine längere Garantie oder andere Zugeständnisse.

Mehr zum Thema
Xbox ätzt: Sony fürchtet, dass ein neues Call of Duty an Tag 1 kostenlos in den Game Pass kommt und die Dominanz der PS5 zerstört
von Schuhmann

Sony macht Druck, solange Microsoft nett sein muss

Das steckt dahinter: Sony macht öffentlichen Druck. Jetzt geht das noch. Denn Microsoft braucht die Zustimmung der Aufsichtsbehörden zum Kauf. Wenn der Deal erst mal abgeschlossen ist, dann muss Microsoft gar nichts mehr zugestehen.

Sony will offenbar eine längere Laufzeit der Garantie herausschlagen, solange Microsoft noch nett sein muss.

Man geht davon aus, dass Microsoft plant, das neue Call-of-Duty-Spiel in ihr „Flatrate-Gaming-Angebot“, in den Xbox Game Pass, zu bringen:

Der größte Alptraum von Sony wird wahr: Xbox-Chef will Call of Duty in den Game Pass packen

Mit einer neuen Funktion könnt ihr in Pokémon GO jetzt ordentlich Datenvolumen sparen – So geht’s

In Pokémon GO klagen die Trainer immer wieder über den hohen Datenverbrauch. Damit könnte nun aber endlich Schluss sein, denn mit einer neuen Funktion, könnt ihr im Spiel jetzt ordentlich Datenvolumen sparen. Wir von MeinMMO zeigen euch, wie das geht.

Welches Problem haben die Trainer? Wer regelmäßig Pokémon GO spielt und somit außerhalb seines WLANs unterwegs ist, dem wird sicher schon einmal aufgefallen sein, wie viel Datenvolumen das Spiel in kürzester Zeit zieht. Das ist besonders dann sehr ärgerlich, wenn man nur einen kleinen Daten-Vertrag hat.

Nun hat Niantic eine neue Funktion veröffentlicht, die es euch möglich macht, alle Spieldaten auf einmal zu downloaden und zwar genau dann, wenn es euch gerade passt. Was es mit der Funktion genau auf sich hat, welche Daten ihr damit herunterladen könnt und wie es funktioniert, haben wir euch nachfolgend zusammengefasst.

Das ist die neue Funktion zum Sparen von Datenvolumen

Welche Daten werden dabei geladen? Mit der neuen Funktion habt ihr die Möglichkeit, alle Spieldaten, wie die Informationen zu den Pokémon, auf einmal zu laden. Das war in der Vergangenheit nicht so. Ein Teil des verbrauchten Datenvolumens wurde nämlich dafür aufgewendet, diese Informationen unterwegs zu beschaffen, wenn ihr beispielsweise auf ein neues Monster getroffen seid.

So konnte es in der Vergangenheit vorkommen, dass euch anstatt eines Pokémon auf der Karte zunächst nur ein leuchtender, heller Ball gezeigt wurde. Das ist besonders bei den starken Galar-Vögeln aus dem Abenteuerrauch aufgefallen.

Grund dafür waren die zu diesem Zeitpunkt noch fehlenden Daten zu dem jeweiligen Pokémon, die das Spiel nun erst von den Niantic-Servern besorgen musste, um euch ein Fangen zu ermöglichen.

Welchen Vorteil hat die Funktion? Damit ihr unterwegs für diese Art von Downloads kein unnötiges Datenvolumen verbraucht, könnt ihr mithilfe der neuen Funktion nun die entsprechenden Daten im WLAN herunterladen und somit auch selbst den Zeitpunkt bestimmen.

Dabei werden dann gleich alle für das Spiel benötigten Informationen heruntergeladen, also auch von Pokémon, denen ihr möglicherweise noch gar nicht begegnet seid.

Trefft ihr diese dann zukünftig in der Wildnis, dann sind die Daten zu diesem Pokémon bereits vorhanden und müssen nicht erst geladen werden. Somit solltet ihr auch keinen leuchtenden Ball mehr angezeigt bekommen und verbraucht unterwegs nur noch Datenvolumen für das eigentliche Spielerlebnis.

So könnt ihr den Download durchführen

Der Download aller Spiel-Daten ist in Pokémon GO ganz einfach. Geht folgendermaßen vor:

  1. Öffnet Pokémon GO und meldet euch dort mit eurem Account an.
  2. Klickt nun auf das Pokéball-Symbol am unteren Bildschirmrand, um das Menü zu öffnen.
  3. Nun wechselt ihr in die Einstellungen, die ihr über das Zahnrad in der rechten oberen Ecke auswählen könnt.
  4. Scrollt nun bis nach unten zum Punkt “Erweiterte Einstellungen” und öffnet diesen.
  5. Wählt nun “Alle Inhalte herunterladen”.
  6. Jetzt erhaltet ihr eine Abfrage, ob ihr den Download wirklich starten wollt. Dabei wird darauf hingewiesen, dass ihr euch im Wi-Fi (also WLAN) befinden müsst und genügend Speicherplatz benötigt. Ist das der Fall, dann bestätigt den Download mit “Ja, Herunterladen”.

Nun wird der Download gestartet und euch wird euer entsprechender Fortschritt angezeigt. An dieser Stelle habt ihr auch die Möglichkeit, den Download zu unterbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen.

Hier könnt ihr den Download starten

Wie viel Speicherplatz benötigt man? Einem Blick in die Kommentare auf reddit nach zu urteilen, scheint das sehr verschieden zu sein. Dort werden nämlich Werte zwischen 100 MB und 825 MB genannt.

Auch ich habe die neue Funktion für euch getestet. Bei mir mussten 435 MB heruntergeladen werden. Allerdings solltet ihr etwas Zeit einplanen, denn der Download läuft derzeit verhältnismäßig langsam.

Ab wann ist das Feature verfügbar? Die neue Funktion ist bereits aktiv und kann von allen Trainern genutzt werden. Dabei ist es egal, ob ihr ein Android- oder iOS-Gerät nutzt.

Wie oft ist ein Download notwendig? Da Niantic immer wieder neue Inhalte ins Spiel bringt, solltet ihr von Zeit zu Zeit einen Download durchführen, um auch auf diese Daten direkt zurückgreifen zu können und weiterhin von einem geringeren Datenverbrauch zu profitieren.

Wie gefällt euch die neue Funktion? Werdet ihr euch die Daten nun regelmäßig im WLAN herunterladen, um unterwegs Datenvolumen zu sparen? Oder ist euch das zu viel Aufwand und ihr nehmt lieber einen etwas höheren Daten-Verbrauch in Kauf? Schreibt uns eure Meinung dazu gern hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainer darüber aus.

Die Trainer von Pokémon GO zeigen stolz ihrer irren Pikachu-Sammlungen. Wir zeigen euch, wie viele sie schon gesammelt haben.

Twitch streicht ein Feature, das gerade für kleine Streamer wichtig ist: „Will Twitch nicht, dass wir wachsen?“

Der Streaming-Gigant Twitch kündigt die Entfernung eines wichtigen Features an. Gerade kleinere Accounts konnten damit besser von potenziellen Zuschauern entdeckt werden. Jetzt beschweren sie sich über die Änderung.

Um dieses Feature geht es: Am 6. September gab Twitch bekannt, dass der beliebte Host-Modus schon ab dem 3. Oktober nicht mehr verfügbar sein soll.

Das Feature erlaubte es Kanälen, einen anderen Account zu hosten, während sie selbst offline sind. Dadurch konnten größere Kanäle ihre Reichweite teilen, kleinere hatten die Chance, leichter entdeckt zu werden.

Der Host-Modus wurde 2014 eingeführt, um es Streamern zu ermöglichen, ihren Zuschauern einen anderen Stream zu zeigen, wenn sie offline gehen.

Von der Entfernung des Host-Modus sind vor allem kleinere Streamer betroffen. Doch wer waren eigentlich die ersten, die mit dem Streamen richtig groß wurden?

Video starten

Twitch findet, Host-Modus passt nicht zur Plattform

Warum will Twitch den Host-Modus dann entfernen? Wie die Streaming-Plattform nun über die FAQ des Hosting-Features bekannt gab, passe das Erlebnis nicht zu den Erwartungen, mit denen Zuschauer zu Twitch kämen (via Twitch).

Denn anders als bei einem sogenannten Raid, werden die Zuschauer nicht zu dem gehosteten Kanal weitergeleitet, sie bleiben auf der Seite des Hosts und in dessen Chat. 

Zuschauer hätten aber den Wunsch, mit Streamern zu interagieren, genau das würde durch das Feature verhindert. Dadurch würde auch das Wachstum der Streamer eingeschränkt werden.

Wie geht es jetzt weiter? Mit der Abschaltung des Host-Modus am 3. Oktober sollen auch der „/host“-Befehl und der „Host Channel“-Stream-Manager nicht länger verfügbar sein.

Die Einstellung „Autohost“ wird durch „Vorgeschlagene Kanäle“ ersetzt. Twitch rät dazu, kleinere Accounts, mit denen man seine Reichweite teilen möchte, auf diese Liste vorgeschlagener Kanäle zu setzen. Außerdem könnten Streamer Kanälen, die sie unterstützen wollen, einen Shoutout geben, oder ihre Follower am Ende des eigenen Streams dorthin schicken.

Streamer machen sich Sorgen wegen Entdeckbarkeit

So fielen die Reaktionen aus: Auf Twitter kam die angekündigte Änderung gar nicht gut an. Die Reaktionen reichten von Trauer über Unverständnis bis hin zu Wut. Viele Streamer mit kleinerer Reichweite fürchten jetzt, nicht mehr so leicht gefunden werden zu können.

Einige sehen hier einen Widerspruch von Twitch. Schließlich hätte die Plattform selbst gesagt, der Modus helfe kleinen Streamern, mehr Reichweite zu bekommen (via Twitter). Bei manchen kommt daher die Frage auf, ob Twitch gar nicht am Wachstum kleiner Streamer interessiert sei.

https://twitter.com/carstairsbur/status/1567270976273907713?s=20&t=mt3maaqH7jU3K7GHju9eBQ

Viele Streamer berichteten, dass der Host-Modus ihnen geholfen habe, von neuen Zuschauern entdeckt zu werden – oder, dass sie selbst einige ihrer liebsten Kanäle durch das Feature gefunden hätten. Auch der deutsche YouTuber und Streamer Erik „Gronkh“ Range trug zu der Diskussion bei.

Gronkh forderte, den Streamern mehr Entscheidungsfreiheit zu lassen. Die Entscheidung könne er absolut nicht nachvollziehen, Raids seien zudem kein guter Ersatz, da nicht alle Zuschauer sie mitbekommen würden (via Twitter).

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Gibt es auch positive Reaktionen? Ja, die gibt es tatsächlich auch. Einige Nutzer der Streaming-Plattform sind froh über die Entfernung des Host-Modus. Der habe nur für Verwirrung gesorgt, da Zuschauer oft nicht den Streamer gesehen hätten, den sie erwartet hatten (via Twitter).

Außerdem könne die Entfernung Streamer dazu bringen, verstärkt die Raid-Funktion zu nutzen, welche ohnehin wertvoller sei (via Twitter).

Was haltet ihr von der Entfernung des Host-Modus? Habt ihr die Erfahrung gemacht, auf den Kanal eines Streamers zu gehen und unerwartet einen ganz anderen Streamer zu sehen? Oder hat es euch geholfen, einen neuen Liebling zu entdecken? Lasst uns gerne einen Kommentar mit eurer Meinung da.

Während die Entfernung des Host-Modus für Frust sorgt, machte Twitch kürzlich erst ein wichtiges Zugeständnis: Streamer haben jetzt mehr Freiheiten, auch auf anderen Plattformen zu streamen. Das kam aber mit Einschränkungen, was der ehemalige Goldjunge von Twitch sofort nutzte, um gegen die Plattform zu sticheln.

DrDisresepct findet neuen, innovativen Weg, sich über Twitch lustig zu machen

Quelle(n):
  1. dexerto

Overwatch 2 ändert die Art, wie ihr neue Helden bekommt – „Wenn ihr das macht, fasse ich OW2 nicht an“

Overwatch 2 veröffentlicht seinen PvP-Part mit einem Free2Play-Modell und möchte sich dabei auch über einen Battle Pass finanzieren. Jon Spector, Overwatch Commercial Leader, erklärte auf Twitter genauer, wie das funktioniert und kassiert ordentlich Gegenwind für die Ansage, dass neue Helden über den Battle Pass freigeschaltet werden.

Schon vor Monaten zeigten erste, geleakte Bilder von Overwatch 2, dass ein Battle Pass ins Spiel kommt. Mittlerweile ist klar: Der Battle Pass kommt zusammen mit einem Live-Season-System. Dafür fallen die Lootboxen komplett weg.

Zudem ist der PvP-Part von Overwatch 2 komplett Free2Play. Der PvE-Part könnte zumindest für Abonnenten des Xbox Game Pass keine weiteren Kosten verursachen.

Neu ist jetzt allerdings, dass ihr über den Battle Pass die neuen Helden freischaltet. Nachdem ein etwas unklarer Werbetext für Unmut in der Community gesorgt hatte, versuchte Jon Spector, Overwatch Commercial Leader die Wogen auf Twitter zu glätten.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Er erklärte, dass neue Helden immer über den kostenlosen Pfad freigeschaltet werden. Wie der Battle Pass funktionieren könnte und welche Reaktionen es dazu gab, zeigen wir euch auf MeinMMO.

Der neue Held von Overwatch in Season 1 heißt Kiriko. Davor kam Junker Queen in der Beta, die könnt ihr hier im Trailer begutachten:

Video starten

Battle Pass von Overwatch womöglich wie bei Call of Duty

Wie könnte der Battle Pass funktionieren? Es ist noch nicht alles über den Pass bekannt, aber wir wissen bereits:

  • Es wird Live-Seasons geben
  • Jede Live-Season kommt mit einem Battle Pass
  • Der Pass hat einen kostenlosen Pfad und einen Premium-Pfad, der Geld kostet
  • Helden werden über den kostenlosen Pfad freigespielt
  • Kauft ihr den Premium-Pass, schaltet ihr einen neuen Helden sofort frei

Unter dem Tweet Jon Spector wird klar, dass noch viele Fragen ungeklärt sind. Wie viel Zeit muss man ins Spiel stecken, um Helden freizuspielen? Wie schaltet man die Helden frei, wenn man sie in einem Battle Pass verpasst hat? Aktuell gibt es dazu keine konkreten Antworten.

Allerdings hat Activision Blizzard schon vor einiger Zeit erklärt, dass sie sich bei solchen Systemen an ihr erfolgreichstes Vorbild halten wollen: Call of Duty.

In Call of Duty schaltet ihr die neuen Waffen einer Season ebenfalls über den Battle Pass frei. Hier findet ihr zwei neue Waffen immer auf Stufe 15 und Stufe 31 von 100. Jede Stufe, „Tier“ genannt, dauert dabei 40 bis 60 Minuten. Das ist auch abhängig davon, wie gut ihr spielt.

Der Premium-Pass kostet 1.000 CoD-Points (ca. 10,- €). Für 150 CoD-Punkte (ca. 1,50 €), lassen sich einzelne Stufen überspringen. Zudem gibt es immer ein großes Battle-Pass-Bundle für 2.400 CoD-Points (ca. 24,- €), das euch Extra-Cosmetics ins Inventar schiebt und bereits 20 Stufen im Pass aufsteigen lässt.

Verpasst ihr eine Waffe, weil ihr die Stufen in einer Season nicht erreichen konntet, schaltet ihr die Waffen danach über Gameplay-Herausforderungen frei. „3 Nahkampf-Kills in 15 verschiedenen Matches“ wäre eine klassische Aufgabe für eine neue Waffe.

Wie das dann bei Overwatch 2 läuft, bleibt noch abzuwarten.

Wie sehen die Reaktionen auf die Ankündigung aus? Unter dem Tweet von Jon Spector gibt es kaum jemanden, der sich über die Änderungen freut. Es wird mit Boykott gedroht und versucht zu erklären, warum Helden im Battle Pass eine miese Idee für Overwatch 2 wäre:

  • @OWJaeger: „Ich habe gut über 3.000 Stunden in deinem Spiel […], aber wenn ihr das macht, fasse ich OW2 nicht an.“
  • @MirrorkatFeces: „Also, Helden werden nicht automatisch freigeschaltet? Das ist ein Fehler.“
  • @NotTheRealRin: „Das ist eine wirklich besorgniserregende Änderung und ich möchte, dass du weißt, dass sie gefährlich für das Spiel ist. Einer der besten Punkte von Overwatch ist, dass alle gleich sind. Jeder hat Zugriff auf die gleichen Charaktere.“

Vereinzelt gibt es jedoch auch andere Stimmen. @plantarctica schreibt etwa, dass er Overwatch seit 2020 spielt und noch nie erlebt hat, dass ein neuer Held ins Spiel kommt. Er meint, dass dieses neue System doch ganz normal sei und es viele Konkurrenten genauso machen. Für ihn keine tragische Änderung. Er fragt sich eher, warum die Leute so aufgeregt darüber seien.

Lasst uns auch eure Meinung zum Thema da und schreibt einen Kommentar. Wollt ihr lieber mehr über Overwatch 2 lesen, schaut hier vorbei: Beta zu Overwatch 2 endet mit rätselhafter Nachricht – Bringt Blizzard eine neue Fuchs-Heldin?

Quelle(n):
  1. Dexerto

WoW: Der Pre-Patch zu Dragonflight ist spielbar, ihr könnt schon jetzt vieles testen

Ihr könnt den Pre-Patch 10.0 von World of Warcraft Dragonflight spielen. Der Testrealm ist live – und jeder kann mitmachen.

Die größten Neuerungen von WoW: Dragonflight könnt ihr zum Teil schon jetzt ausprobieren – und das ganz ohne Beta-Zugang! Der Pre-Patch 10.0 wurde auf den PTR aufgespielt und kann ab sofort von allen getestet werden.

Was kann man auf dem PTR ausprobieren? Vor allem die großen Systemänderungen sind bereits im Pre-Patch spielbar, was vor allem das überarbeitete Talentsystem ist, das grundlegend überarbeitet wurde. Aber auch alle sonstigen Klassen-Änderungen lassen sich spielen und können ausprobiert werden.

Was passiert mit dem Talent-System? In Dragonflight bekommt jede Klasse mehrere Talentbäume, die denen aus der Vanilla-Zeit von World of Warcraft ähneln. Jede Spezialisierung hat dabei zwei Talentbäume, die jeweils mit eigenen Punkten versorgt werden.

  • Der 1. Talentbaum ist an die Klasse gebunden und bietet allgemeine Eigenschaften, die diese Klasse grundsätzlich mitbringt (Priester, Krieger, Magier etc.)
  • Der 2. Talentbaum ist an die jeweilige Spezialisierung gebunden, bringt Zauber und Fähigkeiten, die zu einer bestimmten Spezialisierung gehören (Feuer, Frost, Arkan etc.)

Im Spezialisierungs-Baum finden sich viele Fähigkeiten, die WoW-Spieler schon seit Jahren kennen. Fast alle Fähigkeiten, die zur absoluten Basis-Rotation einer Klasse gehören, müssen hier freigeschaltet werden.

Allerdings gibt es auch viele interessante Neuerungen und wiederkehrende Talente, die etwa aus vorangegangenen Erweiterungen stammen. Zahlreiche Pakt-Fähigkeiten aus Shadowlands sind dort zu finden, aber auch etwa alte Azerit-Kräfte oder Fähigkeiten der einstigen Artefaktwaffen aus Legion.

Video starten

Wie kann man das ausprobieren? Wenn ihr selbst schon einen Blick auf das neue Talentsystem und die sonstigen Änderungen des Pre-Patches in Dragonflight werfen wollt, dann müsst ihr den entsprechenden Client für den Testrealm herunterladen. Das geht ganz einfach in der Battle.net-App.

  • Ruft die Seite für World of Warcraft in der Anwendung auf
  • Klickt das Drop-Down-Menü unter „Spielversion und Account“ an
  • Wählt unter „In Entwicklung“ die Version „Öffentlicher Testrealm (PTR)“
  • Klickt auf „Installieren“ oder „Aktualisieren“ – je nachdem, ob ihr bereits eine PTR-Version besitzt

Nachdem die Installation abgeschlossen ist, könnt ihr das Spiel starten und euch selbst auf dem PTR einloggen und einen Charakter erstellen, um die Neuerungen auszuprobieren.

Beachtet allerdings, dass alles, was ihr auf dem PTR oder in der Beta von Dragonflight erspielt, nicht auf das Live-Spiel übertragen wird. Eure Charaktere werden am Ende der Testphase gelöscht und haben keinerlei Einfluss auf eure Live-Version.

Wann geht der Patch dann live? Ein konkretes Release-Datum für den Pre-Patch gibt es noch nicht. Allerdings lässt sich zumindest ein grobes Release-Datum abschätzen, da wir ein paar Eckdaten kennen:

  • Dragonflight soll noch im Jahr 2022 starten, also spätestens Ende Dezember, könnte aber auch noch im November erscheinen.
  • Der Pre-Patch läuft in der Regel für 4 bis 6 Wochen vor dem Release der Erweiterung.

Daraus ergibt sich, dass der Pre-Patch wohl frühestens Mitte Oktober, spätestens Ende November erscheint. Damit kann man zumindest grob planen.

Habt ihr den PTR schon ausprobiert? Wie gefallen euch die neuen Talente?

Mein liebstes Zubehör für die PS5 ist eine SSD und auch ihr solltet eine kaufen

Bereits seit der Markteinführung der PS5 im November 2020 gibt es eine Menge an mehr oder weniger nützlichen Gadgets für die begehrte Konsole. Hier könnt ihr nachlesen, warum das absolute must-have für MeinMMO-Redakteur Maximilian Dettenthaler eine Speichererweiterung für die PS5 ist – so unspektakulär das zunächst auch klingen mag.

Die Fülle an unterschiedlichsten Gadgets, Gaming Gears und Gimmicks für Sonys – nicht mehr allzu – neue Konsole ist riesig. Von offiziell lizenzierten Produkten wie der Ladestation für den DualSense, dem PULSE 3D-Headset oder farbigen Sideplates, über eine multifunktionale Ladestation, die noch dazu Konsolen-Ständer und Kühlung in einem ist, zu wirklich obskurem Zubehör, wie einem Shisha-Schlauchhalter für den DualSense-Controller – es gibt gefühlt kaum etwas, was es für die begehrte Konsole nicht gibt. 

Dennoch ist mein allerliebstes Zubehör ganz schlicht und ergreifend eine interne M.2-SSD. In diesem Artikel erkläre ich euch deshalb, warum das so ist.

Die Speichererweiterung mit einer SSD ist absolut notwendig

Wie groß ist der Hauptspeicher der PS5? Sowohl die Disc Version, als auch die Digital Edition der Konsole verfügen ab Werk über einen internen Speicher mit einer Kapazität von 825 GB. Zunächst mag das auch nach gar nicht so wenig klingen. Dennoch beträgt der tatsächliche Speicherplatz der Konsole allerdings nur in etwa 667,2 GB – also knapp 158 GB weniger als „versprochen“. Dieser Speicher wird für das Betriebssystem, die Firmware und gewisse Updates benötigt.  

Wenn man dann noch bedenkt, dass gerade die großen Triple A-Games immer mehr Speicherkapazität erfordern, wird einem schnell klar, dass der Standardspeicher der Konsole höchstwahrscheinlich nicht lange reichen wird. 

In unserem Guide könnt ihr nachlesen, welche PS5-Version sich für euch am meisten lohnt und wo die Unterschiede liegen:

Mehr zum Thema
PS5: Welche Konsole ist besser, mit oder ohne Laufwerk?
von Benedikt Schlotmann

Besonders schwer fällt der kleine Speicher bei der Digital Edition der PS5 ins Gewicht. Denn hier müsst ihr alle Spiele herunterladen und könnt nicht auf eine Disc zurückgreifen. 

Wie schnell ist der Speicher der PS5 randvoll? Ich selbst besitze das digitale Modell der Konsole und mit dem Download von Spielen wie

  • Final Fantasy 7 Remake (94,87 GB)
  • der PS5 Version von Ghost of Tsushima (61,43 GB)
  • Hitman 3 (67,08 GB)
  • oder Elden Ring (45,08 GB) 

kann ich förmlich dabei zusehen, wie der Konsolenspeicher immer mehr schrumpft. Allein mit diesen vier Spielen ist beinahe mein halbes Speicherkontingent aufgebraucht.

Noch absurder wird es aber, wenn man sich die Top 3 der größten Spiele ansieht. So schafft man es mit lediglich den drei Games 

  • Call of Duty: Black Ops Cold War (225,3  GB)
  • Marvel’s Avengers (184,1 GB)
  • Gran Turismo 7 (183,2 GB) 

den Speicher der Konsole nahezu randlos vollzumachen. Spätestens jetzt müsste ich mir daher überlegen, welche Spiele ich wieder von meinem internen Speicher schmeiße, wenn ich wieder neue installieren möchte. Und dann gibt es da ja auch noch PS Plus.

Video starten

PS Plus ist ein weiterer Grund, warum eine M.2-SSD für die PS5 notwendig ist

Da es, wenn man PS Plus-Mitglied ist, jeden Monat außerdem drei bis vier neue Spiele für umsonst und einen riesigen Katalog an weiteren verfügbaren Games gibt, wird man sehr schnell eine Menge an Zeit dafür verwenden, frustriert den Konsolenspeicher zu sortieren bzw. auszumisten. 

Deswegen: Holt euch unbedingt eine Speichererweiterung für eure Konsole.  

Alle wichtigen Infos rund um das neue „PS Plus“-Modell könnt ihr in folgendem Artikel nachlesen:

Mehr zum Thema
PS Plus Extra und Premium sind online – Alle 566 Spiele im neuen „Game Pass“ auf PS4 u0026 PS5
von Maik Schneider

M.2-SSDs sind nicht mehr so teuer wie früher und der Einbau ist einfach 

Welche M.2-SSD kann ich für die PS5 empfehlen? Am meisten kann ich euch hierfür die WD_Black SN850 mit integriertem Kühlkörper empfehlen.

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

Diese M.2-SSD gibt es mit verschiedenen Speicherkapazitäten (500 GB, 1 TB, 2 TB) und momentan sogar im unschlagbaren Angebotspreis von 132,99 € statt 234,99 € für das 1-TB-Modell bei Media Markt und Saturn

Und nicht nur ich bin Fan von dieser M.2-SSD: Auch der Chef-Architekt hinter der PS5 zeigt sich von der SSD begeistert.

Muss man was beim Kauf beachten? Grundsätzlich passen nur bestimmte M.2-SSDs in eure PS5 hinein. Sony hatte erklärt, welche Mindestanforderungen eine M.2-SSD für die PS5 erfüllen muss.

Solltet ihr lieber ein anderes Modell kaufen wollen, dann solltet ihr außerdem dringend beachten, dass die M.2-SSD bereits einen Kühlkörper hat. Ihr könnt so einen Kühlkörper zwar nachrüsten, das ist aber aufwändig. Obendrein spart ihr nur bedingt Geld.

Weitere empfehlenswerte Modelle für die PS5 findet ihr etwa in unserer Kaufberatung auf MeinMMO:

Mehr zum Thema
PS5: Welche M.2-SSD ist die Beste?
von Benedikt Schlotmann

Natürlich ist das immer noch eine Stange Geld, aber dennoch muss man sagen, dass es gute interne SSDs mit ausreichend Speicher mittlerweile schon sehr viel günstiger zu kaufen gibt, als es noch vor ein paar Jahren der Fall war.  

Und dann gibt es noch einen weiteren Punkt, welchen manche PS5-Nutzer wohl noch vor dem Kauf einer Speichererweiterung abgehalten hat: Als das ersehnte Update,  welches die Speichererweiterung für die PS5 endlich ermöglichte, im Sommer des letztens Jahres kam, konnte man in den sozialen Medien von einigen Usern lesen, die abgeschreckt waren, ihre Konsole für den Einbau der internen SSD erst einmal  „aufschrauben“ zu müssen.  

Wie kompliziert ist der Einbau einer M.2-SSD in die PS5? Sicherlich ist ein Slot-System wie bei der Xbox Series X praktischer und komfortabler. Aber dennoch kann ich euch versichern, dass der Einbau auch bei der PS5 nicht schwer ist. Sony hatte bereits selbst erklärt, was ihr beim Einbau einer M.2-SSD in eure PS5 beachten müsst.

Außerdem gibt es genügend gute YouTube-Videos, die den Einbau der Speichererweiterung langsam und gründlich erklären, sodass ihr wirklich keine Sorge haben braucht, dass ihr etwas an eurer teuren Konsole oder der SSD kaputt macht. 

Abschließend bleibt mir also nur noch einmal zu sagen: ja, der Kauf einer zusätzlichen SSD-Festplatte ist gewissermaßen mit ein wenig Aufwand verbunden und eine Investition; aber eine, die sich meiner Meinung nach definitiv lohnt und den Genuss des Komforts der schnellen Konsole somit erst wirklich ermöglicht.

Ihr könnt endlich euren PS5-Speicher erweitern – Das solltet ihr wissen

Mit einem Einkaufswagen markierte Links sind so genannte Affiliate-Links. Beim Kauf über diese Links erhalten wir je nach Anbieter eine kleine Provision – ohne Auswirkung auf den Preis. Mehr Infos.

Entwickler schummeln bei Event von CoD Warzone – Helden hätten sonst keine Chance gegen Bösewichte

In Call of Duty: Warzone läuft aktuell das Event „Das letzte Gefecht“ – Helden gegen Bösewichte, Gut gegen Böse. Spieler sammeln Punkte für eine Seite, um eine Katastrophe auf der Map Caldera zu verhindern. Doch auch die Entwickler haben offenbar etwas gegen die „Katastrophe“ und greifen den Helden unter die Arme.

Call of Duty: Warzone spielte lange auf einer sowjetisch angehauchten Map – Verdansk. Große Wohnblöcke prägten das Stadtbild, die Farben waren wenig gesättigt, eine übertriebene Funkanlage symbolisierte die Machtphantasien der Sowjets im Kalten Krieg.

Lange forderten Spieler eine neue Map und es kam das Insel-Paradies Caldera. Ein absolutes Kontrast-Programm.

Doch die Map ist bis heute umstritten, auch massive Änderungen auf Caldera konnten daran bisher nichts ändern. Also wollen viele Spieler die alte Map Verdansk zurück und sahen in der aktuellen Season 5 eine Möglichkeit, eine Chance, das über die Story irgendwie zu rechtfertigen.

Denn die Ansage zum Event war: Sollten die Bösewichte gewinnen, könnte das zu einer Katastrophe auf Caldera führen. Etwa die komplette Vernichtung der Insel. Die Bösewichte warfen im Story-Trailer der Season 5 bereits irgendetwas in den Vulkan, der seither fies brodelt:

Video starten

Ob es nun an der narrativen Aussicht auf die alte Map lag oder CoD-Spieler es einfach lieben, böse zu sein: Die Fieslinge rund um Raul Menendez konnten sehr viel mehr Punkte sammeln, waren schon wenige Tage nach Event-Start beinahe uneinholbar in Führung.

Doch die böse Seite der CoD-Community hat die Rechnung ohne die Entwickler von Raven Software gemacht. Man beschloss schon vor ein paar Tagen, dass die Token der guten Seite für 4 Tage doppelt so viele Punkte bringen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Und siehe da: Aktuell liegen die beiden Seiten wieder annähernd gleich auf. Die gute Seite liegt sogar 4 Milliarden Punkte vorn.

  • Event-Stand 07.09. – 12:30 Uhr
    • Gute Seite: 145.226.168.386
    • Böse Seite: 141.098.006.800
    • Differenz: 4.128.161.586

Beim Schreiben des Artikels habe ich die Zahlen etwas verfolgt und die böse Seite scheint tatsächlich wieder aufzuholen. Trotzdem diskutieren Spieler auf Reddit jetzt, ob der Event-Ausgang komplett vorherbestimmt ist und die Entwickler doch mehr schummeln, als sie zugeben wollen.

Was sagen Spieler dazu? Auf Reddit hat sich dazu ein größerer Thread gebildet. Mit gut 500 Upvotes in 12 Stunden gehört er aktuell zu den stärksten Themen im Warzone-Subreddit. Der Titel: „WTF Leute? Ich dachte, wir sind alle Bösewichte …“:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt

Im Thread gibt es keine positiven Aussagen zum Event. Tatsächlich wird eine Menge gemeckert und das Event generell kritisiert. Es sei lahm und würde nur dazu führen, dass zusätzliche Sound-Effekte das Gameplay beeinträchtigen. Im Vergleich werden sogar die Halloween-Events gelobt:

Mehr zum Thema
Halloween in CoD Warzone ist das beste Event, das mir je meine Matches zerstörte
von Maik Schneider

Außerdem sind viele Kommentatoren enttäuscht darüber, wie das Event von den Entwicklern offen manipuliert wurde. Manche gehen noch weiter und sagen, es ist sogar „vorbestimmt“, welche Fraktion am Ende gewinnen würde. Nämlich die Guten.

Der Kommentar mit den meisten Upvotes lautet entsprechend: „Jo, das ist alles vorbestimmt. Blödestes Event überhaupt“. Es gibt viele User, die das ähnlich sehen und schreiben „Manipulierte Wahl, 100 %“. User rhinsaur- schreibt: „Das ist fake. Keine Chance, dass es sich so gedreht hat.“

Es steht zudem die Vermutung im Raum, dass die Verantwortlichen einen Sieg der bösen Seite verhindern wollen, um die Aussicht auf eine Rückkehr von Verdansk zu verhindern.

Wie steht ihr zu dem Thema? Wird hier mehr geschummelt, als man zugeben will? Denkt ihr, es liegt an der alten Map Verdansk und einer möglichen Rückkehr? Lasst gerne einen Kommentar mit eurer Meinung da.

Möchtet ihr euch jedoch lieber über die aktuell angesagten Waffen im Spiel informieren, dann schaut hier vorbei: CoD Warzone: Die besten Waffen mit Setups – Ständig aktualisert.