WoW: Ja, in Dragonflight hat unser Lieblingsheld Sex mit einer Drachenfrau

WoW: Ja, in Dragonflight hat unser Lieblingsheld Sex mit einer Drachenfrau

In Dragonflight geht es heiß her und sexuelle Anspielungen kommen zurück in die World of Warcraft. Das ist nichts für zarte Gemüter.

In der World of Warcraft gibt es eine ganze Reihe von wiederkehrenden Heldinnen und Helden. Einer davon dürfte nur all jenen bekannt sein, die sich entweder mit der Inschriftenkunde auseinandersetzen oder sich für die kleinen, scheinbar so uninteressanten Items im Spiel interessieren.

Die Rede ist von dem Helden „Marcus“, der in den Ingame-Büchern „Schlüpfriger Romantikschmöker“ immer wieder auftaucht. Der gute Mann hat auch in Dragonflight wieder auf und erlebt neue, heiße Abenteuer.

Wer ist Marcus? Marcus ist der Protagonist der „schlüpfrigen Romantikschmöker“. Das sind Ingame-Bücher in World of Warcraft, die ursprünglich vor allem von Schurken durch Taschendiebstahl gestohlen werden konnten.

In Legion konnte man sogar den Autor der Bücher, Noah Schriebsen (Noah Scribeson) treffen, da er Teil der Berufsquests für Inschriftenkundler war.

Die Bücher sind voller eindeutiger Zweideutigkeiten und bringen selbst die absurdesten Paarungen ins Spiel. Da hat Marcus gerne mal ein Techtelmechtel mit einer Naga, angelt sich eine untote Liebhaberin oder peppt das Liebesleben von zwei Hochbergtauren auf.

In Dragonflight ist der Ruhm von Schriebsen offenbar noch gewachsen, denn er hat in der Hauptstadt der Drachen eine eigene kleine Ecke, in der ganz viele „literarisch Interessierte“ Leute herumstehen und einer Vorlesung aus seinem neusten Buch lauschen.

Manche sind von „all der Leidenschaft in dem Werk“ sogar so überwältigt, dass sie einfach in Ohnmacht fallen, wie etwa diese beiden hier:

WoW Literary Enthusiasts
Da hat es einen Orc und eine Nachtelfe vor lauter Leidenschaft mal kurz bewusstlos geschlagen.

Die neue „Romantikschmöker“-Geschichte in Dragonflight

Weil wir wissen, dass auch ihr euch natürlich für die neusten literarischen Ergüsse von Schriebsen interessiert (und spätestens jetzt ohnehin weiterlest), haben wir die Geschichte der „Lusty Draconian Mage“ für euch übersetzt – denn eine offizielle Übersetzung gibt es zumindest bisher noch nicht. Viel Spaß:

Die lüsterne drakonische Magierin

Auf allen Seiten von gefräßigen Kultisten umzingelt, findet unser mutiger Held Marcus sich inmitten einer Situation wieder, die er selbst mit seinen überragenden Fähigkeiten und seinen prallen Muskeln nicht bewältigen kann.

Als die Horde zum finalen Schlag ansetzt, dabei spürend, dass selbst seine legendäre Ausdauer sich dem Ende zuneigte, bereitete er sich darauf vor, so viele von ihnen mitzunehmen, wie nur eben möglich.

„Kommt nur her“, spöttelte er, während er mannhaft unbeeindruckt seinem sicheren Untergang entgegensah. „Lasst mich nicht warten.“

Gerade als ihr Angriff einschlagen sollte, ergoss sich die Welt in sengende Hitze und gleißendes Licht. Als die Flammen sich zurückzogen und der Feuersturm vorüber war, fand Marcus sich alleine stehend wieder, blinzelnd, in einem Feld aus Asche.

Das Knacken frischer Kohle und das tiefe, weibliche Glucksen enthüllte die Anwesenheit seiner Retterin. Sich umwendend, fand er sich in der Nähe einer Vision wieder, die so schön war, wie seine vorherige Situation schrecklich.

Gehüllt in eine waghalsig geschnittene Robe, die sich eng um ihren drallen Körper zog und viel ihrer makellosen, ungewöhnlich rot gefärbten Haut zeigte, bahnte sich die Gestalt ihren Weg über den versengten Boden, während ihre Finger langsam über den Schaft auf und ab glitten, der zweifellos ein Magierstab war.

„Danke schön, meine Lady“, sprach Marcus, als er sich verbeugte und seine Augen über ihre wohlgeformten Beine, über ihre weiten Hüften und die straffe Körpermitte wanderten und eine Weile auf der voluminösen Brust verweilten, als er sich langsam wieder begradigte und das Gesicht erreichte, das so lieblich wie unbesorgt über die Zerstörung war, die sie gerade entfesselt hatte.

Ein Paar geschwungener Hörner krönten ihre Gestalt, erweiterten nur die aufregende Mischung aus Pracht und Gefahr.

„Es schien mir eine Verschwendung zu sein, ein so wunderbares, heroisches Exemplar wie Euch an diesen Pöbel zu verlieren“, erwiderte sie, während ihr Blick so schamlos wanderte wie der seinige. „Ihr habt so beeindruckendes Können und … Ausdauer während des Kampfes bewiesen, dass ich gar nicht anders konnte, als einzugreifen“, sagte sie, während ihre Haut einen noch reichhaltigeren Rotton annahm, als sie ihre Inspektion fortführte.

„Wenn es irgendwas gibt, das ich oder Drachenstoß hier …“, erklärte er, beiläufig seine von Jahren der Abenteuer gestählten Muskeln anspannend, als er seine lange Klinge mit einem einzigen Stoß verstaute, „ … für Euch tun können, wir stehen in Eurer Schuld.“

„Alles?“, erwiderte sie mit heiserer Stimme, während ihre umfangreiche Brust sich gegen die enge Einschränkung ihrer Robe presste, als es beim Namen des Schwerts in ihren gelben Augen schelmisch aufblitzte.

„Alles“, bestätigte er. „Ich lasse eine Schuld nie … unbefriedigt“, fuhr er fort, und hob dabei seine raue Hand, um sanft die großzügigen Kurven ihres imposanten Vorbaus zu umschmeicheln, während er die Härte ihrer Hörner über seine Haut reiben spürte.

Unter seiner Berührung leicht erschaudernd, leckte sie sich die vollen Lippen und kräuselte sie dann verführerisch für einen langen Moment, bevor sie einen Schwall purpurnen Feuers über unseren Helden hauchte.

Schockiert fühlte Marcus nicht den sengenden Schmerz, den er erwartet hatte, sondern eine sanfte, belebende Wärme, als die Flammen über seinen wie gemeißelten Körper züngelten und dabei nur seine Lederkleidung verbrannten, die gebräunte Haut darunter lediglich liebkosten.

„Viel besser“, schnurrte sie, ihn dabei langsam von oben bis unten musternd. „Der Hauch einer roten Drachendame kann das Leben genauso einfach bringen, wie es auch beenden. Ich gehe davon aus, dass meine Flamme Euch nicht verletzt hat?“

„Ganz im Gegenteil“, erwiderte Marcus, während ihr heißer Atem reizend über seine Haut tänzelte. „Ich fühle mich eindeutig vom Leben erfüllt.“

Mit einem Schritt vorwärts drückte sie ihren wankenden Körper gegen den Ritter, griff sein neu enthülltes Schwert zufrieden am Schaft. „Dann lasst uns zusehen, dass Eure Waffe auch ihrem Namen gerecht wird, Held.“

<Das Buch entledigt sich dann schnell der fadenscheinigen Ausrede einer Handlung, die es bis zu diesem Zeitpunkt aufrechterhalten hatte.>

Warum ist das unerwartet? In den letzten Monaten hatte Blizzard für viel Unmut bei den Fans gesorgt, denn so manch ein anzüglicher Witz oder eine Zweideutigkeit wurde aus dem Spiel entfernt – man empfand sie einfach heutzutage als unangebracht. Das Ganze geschah vor allem auch im Schatten des großen Sexismus-Skandals, den es bei Blizzard gab.

Die Sorge der Community war groß, dass WoW diese Art von Humor künftig gar nicht mehr haben würde, denn für viele Fans gehörte das schon immer zum Spiel dazu. Dass Noah Schriebsen mit seinen anzüglichen Büchern aber auch in Dragonflight vertreten ist, macht zumindest deutlich, dass diese Späße noch immer Platz in Azeroth haben.

Und es wäre ja auch schade, wenn wir nicht alle erfahren würden, welche „Heldentaten“ Marcus in den kommenden Jahren noch bewältigen muss …

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3 Kommentare
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Misterpanda

Der Text oben hat mich mehr unterhalten als BfA und Shadowlands zusammen. 😂😂👍

Koronus

Ich bin überrascht, dass sie das überhaupt noch machen. Dachte die haben das vor lauter Verklemmtheit schon still sterben lassen.

Todesklinge

Auch wenn manches eingetrocknet sein mag, mit etwas Feuchtigkeit und dem richtigen Samen… das sind Gärtner Tipps, wer denkt da schon wieder an versaute Dinge!
😁👍

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