CoD Modern Warfare: Fieser Bug raubt euch EXP – Das sagen die Entwickler

In Call of Duty: Modern Warfare tritt momentan ein fieser Bug auf. Der sorgt dafür, dass die Spieler 0 Erfahrungspunkte erhalten. Jetzt haben sich die Entwickler von Infinity Ward zu dem XP-Bug geäußert.

Um welchen Bug geht es? Seit 25. Dezember tritt in Call of Duty: Modern Warfare ein Bug auf. Dieser sorgt dafür, dass einige Spieler keinen Fortschritt mehr erhalten. Betroffen sind vor allem die Erfahrungspunkte, von denen die Spieler nach der Runde exakt 0 erhalten.

Das beeinflusst auch die Waffen-Camos und das Battle-Pass-Level von Season 1.

cod modern warfare snowfight

Wieso ist der Bug doppelt ärgerlich? Als wenn das nicht schon genug wäre, läuft gerade zusätzlich ein Event bei CoD. Dieses sollte den Spielern mit dem neuen Patch doppelte Erfahrungspunkte einbringen. Das Doppelte von 0 bleibt allerdings 0. Der Boost läuft nur noch bis heute Abend um 19 Uhr und eine Lösung des Problems ist nicht in Sicht.

Das macht den Bug schwierig: Dabei sind die Berichte über den Bug aber nicht einheitlich. Der Bug tritt offenbar sporadisch auf und lässt sich nicht klar replizieren: Einige sagen, das sei ein Anzeige-Fehler, der sich später gelöst hat – die Spieler bekamen die Erfahrung dann doch noch zugeschrieben.

Manche bleiben vom Bug völlig verschont, andere sucht er ständig heim.

Die Entwickler melden sich zu Wort

Nun ist das Team von Call of Duty auf den Bug aufmerksam geworden. Gestern hat sich Ashton Williams, Senior Communications Manager, über Reddit geäußert. Sie fragt Spieler nach mehr Informationen:

Das Team “stochert herum”, um den Fehler zu finden.

Infinity Ward scheint also keinen Ansatz zu haben, wieso dieser Bug auftritt. Deshalb bittet Williams die Spieler um ihre Unterstützung.

Sie sollen ihren Gamertag oder ihre Playstation-ID posten, falls sie betroffen sind.

cod modern warfare cranked

Das sagt die Community: Einige Spieler sind wegen des Bugs verärgert:

So geht es mir auch. Spielen macht keinen Sinn, wenn man keine Erfahrung oder Waffen-Camos bekommt.

Turtleybun über Reddit

Der Bug scheint jedoch nicht bei jedem konstant zu sein. Einige Spieler berichten, dass er plötzlich nicht mehr aufgetreten ist und alles wie gewohnt läuft:

Ja, es passiert von Zeit zu Zeit. Beim nächsten Spiel läuft es für Gewöhnlich wieder.

MrBoogeyman420 über Reddit

Bis der Fehler behoben ist, müssen die Spieler also hoffen, nicht von dem Bug betroffen zu sein. Eine weitere Reaktion der Entwickler bleibt abzuwarten. Jetzt in der Zeit “zwischen den Jahren” ist damit zu rechnen, dass die Kommunikation zwischen Spielern und Entwicklern nur sporadisch stattfindet.

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Quelle(n):
  1. Dexerto
  2. Reddit
  3. Reddit

Corepunk sieht aus wie ein neues LoL-MMORPG, ist aber was ganz anders

Corepunk ist ein neues MMORPG, das vom Aussehen her an League of Legends erinnert. Es will Inhalte für PvP- und PvE-Spieler bieten. Jetzt gibt es zwei Minuten-Gameplay.

Was ist Corepunk? Bei dem Spiel handelt es sich um ein neues MMORPG für PC, das die Topdown-Perspektive nutzt. Es spielt in einem post-apokalyptischen Setting, dass die Entwickler selbst als “eine Mischung aus Cyberpunk und Dark Fantasy” beschreiben.

Das Spiel erinnert durch seine bunte Comic-Grafik und Kern-Features wie Helden-Klassen und Fog of War an League of Legends, verfügt aber über weitaus mehr Inhalte, zu denen auch PvE-Dungeons und Raids gehören.

Den Announcement-Trailer mit Gameplay-Material könnt ihr euch hier anschauen:

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Was gibt’s Neues zu Corepunk? In einem neuen Video haben die Entwickler des MMORPGs über die Lauf- und Angriffsgeschwindigkeit im Spiel gesprochen.

So demonstriert der Produzent von Corepunk, Eugene Kiver, wie sich das Ausrüsten von Artefakten auf die Geschwindigkeit im Spiel auswirkt. Artefakte sind enorm wichtig und haben eine Auswirkung auf eure Statuswerte.

Obwohl die Basis-Laufgeschwindigkeit in Corepunk ziemlich langsam sein mag, bleibt es nicht immer so. In dem Video legt Kiver seinem Charater neue Artefakte an, die +20% Laufgeschwindigkeit und +25% Angriffsgeschwindigkeit verleihen. Dadurch ändert sich das Spielgefühl, auch wenn es dem Produzenten nicht dabei hilft die Horde von Gegnern zu überrennen.

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Weitere PvE- und PvP-Features von Corepunk

Welche Features wird Corepunk haben? In dem Ankündigungs-Trailer wirbt das MMORPG mit mehreren Features, durch die es sich von anderen Spielen abheben will.

In erster Linie gehört dazu eine nahtlose offene Welt, die aber von dem Nebel des Krieges bedeckt wird, den die meisten von euch aus MOBAs wie League of Legends kennen werden. Er schränkt eure Sichtweite auf der Karte ein.

Dadurch wird dem Open-World-PvP von Corepunk mehr strategische Tiefe verliehen. Ihr könnt den Nebel zum Beispiel dafür nutzen, um euch unbemerkt an die gegnerischen Spieler heranzuschleichen.

Das MMORPG wird vorerst 12 verschieden Helden bieten, die ihre eigenen Fähigkeiten und Spezialisierungen haben. Für diese Helden könnt ihr dann auf den Skill-Bäumen der verfügbaren Klassen verschiedene Talente aussuchen und an euren Spielstil anpassen. Zu den Klassen gehören zum Beispiel:

  • Warrior
  • Mage
  • Assassin
  • Hunter
  • Support
  • Medic
corepunk bomber girl

Die Ausrüstung von Corepunk hat keine Statuswerte und wird euch im Kampf keine Vorteile bringen. Sie ist rein kosmetisch. Dafür gibt es aber Artefakte. Sie kommen in die speziellen Slots auf eurem Interface und haben neben üblichen Status-Boosts wie mehr HP und mehr Stärke, wie es in dem Trailer weiter oben demonstriert wurde.

Dazu gehören auch eigene Fähigkeiten wie zum Beispiel das Absorbieren eines Teils vom erlittenen Schaden. Weitere Features sind:

  • PvE-Inhalte wie Raids und Dungeons
  • Sammeln von Ressourcen in der offenen Welt
  • Handeln mit anderen Spielern
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Wie funktioniert das PvP in Corepunk? Das PvP in der offenen Welt von Corepunk wird nicht uneingeschränkt sein. Die Spieler werden es auf Wunsch ein- und wieder ausmachen können.

Wer sich aber für offenes PvP entscheidet, kann sich über Honor- und Karma-Systeme freuen. Wenn ihr einen gegnerischen Spieler umgelegt habt, erhaltet ihr Honor Points. Diese können später gegen stärkere Artefakte ausgegeben werden.

Ihr erhaltet außerdem auch Karma-Punkte. Sie basieren auf dem Level- und Rüstungsunterschied zwischen euch und dem Spieler, den ihr umgelegt habt. Zu viele Karma-Punkte führen dazu, dass ihr zu einem Player Killer werdet und von da an als “Krimineller” geltet.

corepunk pvp

Kriminelle dürfen keine Städte betreten und verlieren als Strafe nach dem Tod einen der Artefakte aus ihrer Ausrüstung. Dieses System soll das “Ganken” verhindern, also ungestraftes Töten von Spielern mit niedrigem Level.

Sogar geringer Level-Unterschied kann dazu führen, dass man als Krimineller markiert wird.

Welches Business-Model wird Corepunk haben? Es gibt noch keine Infos darüber, wie sich Corepunk finanzieren wird. Auf der offiziellen Seite steht, dass eine Ankündigung bald folgen wird.

Die Entwickler teilten auf der offiziellen Webseite mit, dass sie “prinzipiell gegen Pay-2-Win” sind. Ein Cosmetics-Shop wäre daher zum Beispiel naheliegend.

corepunk ausrüstung

Wann erscheint Corepunk? Ein Release-Datum für das MMORPG steht natürlich noch nicht fest. Ein Open-Beta-Test ist für das Ende des Jahres 2020 geplant. Davor wird mindestens eine Closed Beta laufen.

Man kann sich dafür auch anmelden und zwar auf der offiziellen Corepunk-Webseite. Ein Datum dafür gibt es aber ebenfalls noch nicht.

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Fortnite: Ninja erklärt, warum Controller am PC so stark sind – Sagt Nerf voraus

Der Profi-Spieler Tyler “Ninja” Blevins erklärt, warum Controller auf PC in Fortnite so stark sind und warum er vermutet, dass Epic bald schon einen Nerf für das Aim-Assist bringt.

Um was geht es? Ein großes Thema in der Fortnite-Community ist die Debatte zwischen Controller und Tastatur/Maus am PC. Viele denken der Aim-Assist auf Controller sei zu stark und Controller-Spieler hätten dadurch einen Vorteil: Sie fordern, wer Fortnite mit Controller spielen möchte soll doch PS4 oder Xbox One spielen und nicht auf dem PC.

PC-Profi-Spieler scheinen nun auf Controller umzusteigen, da es so stark sein soll. So hat sich der Profi TSM Myth mit einer epischen Ansprache der “Controller”-Armee formell angeschlossen.

Ninja erklärt, warum Controller auf PC so stark sind

Der Profi-Spieler Tyler “Ninja” Blevins wurde in einem Stream gefragt, wann er auf Controller umsteigen würde. Auf diese Frage antwortete er mit einem klaren: “Nie! Ich kann sie nicht mehr richtig halten.”

Ninja hat Erfahrungen mit Controllern gesammelt. Immerhin fing er beim eSport mit Halo an, einem Spiel das man nur auf Xbox spielen konnte.

Danach erzählte er, er hätte den Twitch-Streamer Myth beobachtet, als er mit einem Controller auf PC gespielt hatte. Ninja fand den Aim-Assist viel zu stark. Er meinte: “Es ist viel einfacher mit dem Daumen zu zielen.”

Fortnite Myth bauen Titel

PC-Spieler mit Controller haben einen klaren Vorteil

Warum meint Ninja, Controller-Spieler hätten einen Vorteil? Ninja meint, das Problem seien die FPS, die auf dem PC stark erhöht sind.

Durch die Verbindung der hohen FPS von einem PC, mit dem Aim-Assist, den ein Controller liefert, sei der Vorteil in Fortnite zu stark:

“Wenn man auf Xbox oder Playstation spielt, ist man bei 60 FPS gefangen. Controller ist absolut schrecklich zu spielen auf Xbox und Playstation verglichen mit PC. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.”

Ninja – In seinem Stream

Das Video zeigt, Spieler, die auf den Controller gewechselt sind, und sich dann über den Aim-Assist amüsieren. Ninja erklärt im Video, was das Problem mit Controllern an PC ist:

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Ninja vermutet einen Nerf für Controller am PC

Ninja vermutet nun einen Nerf, da so viele PC-Spieler auf Controller wechseln. Das würde auf die Größe des Problems deuten, wenn so viele wechseln.

“Es wird vermutlich so weit kommen, dass Epic die Controller auf PC nerfen muss. Wenn alle zu Controllern wechseln, ist das ein klares Anzeichen dafür, dass Controller ein wenig zu stark sind. Ich denke es wird einen Nerf geben, vermutlich in den nächsten 1-2 Monaten.”

Statement von Ninja in seinem Stream

Wie seht Ihr das? Sind Controller auf dem PC ein Problem?

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Quelle(n):
  1. Dexerto

Wo steht Destiny 2 kurz vorm Jahr 2020?

Für Destiny 2 war 2019 ein seltsames, drittes Jahr, ein Übergangsjahr. Der Online-Shooter schien nur mit halber Kraft entwickelt zu werden. Wie lief 2019 für Bungie und wohin geht die Reise 2020? Können Spieler sogar mit der Ankündigung von Destiny 3 rechnen?

Das war die entscheidende Änderung 2019: Das letzte Jahr begann für Destiny-Fans mit einem Paukenschlag: Im Januar 2019 gaben Bungie und Activision bekannt, dass sie sich voneinander trennen. Ab sofort würde Bungie die Marke Destiny und das Spiele Destiny 2 alleine weiterentwickeln:

  • Bungie hatte ab sofort volle Kontrolle über die Marke Destiny
  • Verlor aber auch die Unterstützung von Activision beim Publishing und die beiden „Hilfs-Studios“, die für den PC-Port zuständig waren und für Teile der hochgelobten Kampagne von Forsaken
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Luke Smith (links) und Mark Noseworthy (rechts). Das war das Bild der “neuen Ära” Destiny 2

Im Juni 2019 rief Bungie „die neue Ära Destiny“ aus

Diese Entscheidung bekamen die Spieler erst fünf Monate später wirklich zu spüren. Als Destiny 2 Shadowkeep vorgestellt wurde, im Juni 2019, gaben die beiden Frontmänner von Destiny, Luke Smith und Mark Noseworthy bekannt, dass eine neue Ära für Destiny 2 startet:

  • Destiny 2 war ab sofort ein „MMO“ und würde als solches betrachtet werden – Mechaniken wie „Armor 2.0“ oder Artefakte sollten zu mehr Spieltiefe führen
Destiny 2 Armor 2.0
Das waren damals erste Blicke auf “Armor 2.0”
  • Das Grundspiel Destiny 2 wurde Free2Play – in Zukunft sollten sich Spieler aussuchen können, welchen Content sie kaufen und welche nicht
  • Destiny 2 kam zudem auf Google Stadia und beim PC auf Steam

Im Vorfeld dieser neuen Ära fiel auf, dass einige langjährige Entwickler das Studio verließen. Es verließen gerade Leute das Studio, die über Jahre für die Balance von Destiny 2 zuständig waren.

Einige von denen sind jetzt bei “Probably Monsters” gelandet, der Firma von Harold Ryan, dem ehemaligen Chef von Bungie. Der hat offenbar einige Veteranen wie Weisnewski und Hamrick von Destiny 2 zu sich geholt.

Josh-Hamrick-Destiny
Josh Hamrick (links), immer mit Mütze – die neue Ära von Bungie beginnt ohne ihn.

Seasons statt DLCs prägen das Gesicht von Destiny

Wie hat sich das auf das Spiel ausgewirkt? In den letzten 6 Monaten waren die Auswirkungen dieser angeblich richtungsweisenden Entscheidung noch wenig zu spüren. Eine ältere Entscheidung aus Jahr 2 dominiert nach wie vor das Spielgefühl: Bungie ist bei Destiny 2 von zwei kostenpflichtigen 15€-Erweiterungen pro Jahr auf 3 Seasons á 10 € umgestiegen:

  • Die Erweiterungen kommen nicht mehr an einem Tag und schalten dann alle neue Inhalte auf einmal frei
  • Sondern die Inhalte kommen über Monate nach und nach ins Spiel. Events und kleinere Aktionen sind wichtiger als früher. Inhalte sind „time-locked“, werden zu einem bestimmten Zeitpunkt freigeschaltet
Die Roadmap von Season 8 zeigt, wie zersplittert die Inhalte über Wochen verteilt ins Spiel kommen.

Die Änderung in der Philosophie hin zu einem „MMO“ hat zu einem erheblichen Anstieg des „Grind-Anteils“ in Destiny 2 geführt. Viele der wichtigeren Aufgaben erfordern, dass Spieler einiges an Zeit aufwenden.

Das ist die Kritik an der neuen Ära von Destiny 2: Die Kritik ist konsequent, dass sich Spieler mehr „echte neue Inhalte“ wünschen. Vieles, was neu zu Destiny 2 kommt, besteht letztlich aus wiederverwerteten Teilen und grindlastigen Spiel-Mechaniken:

  • Der Inhalt wird als „gestreckt“ wahrgenommen
  • es wird kritisiert, dass Season-Aktivitäten wieder verschwinden oder irrelevant werden
  • Dieselben Muster etwa bei Gruppenaktivitäten wiederholen sich von Season zu Season.
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Die Menagerie galt als Highlight in Destiny 2 – doch ähnliche Aktivitäten nutzen sich ab.

Es gab 2019 durchaus Highlights: Die Erweiterung „Shadowkeep“ wurde von Fans als „okay bis gut“ angesehen, ohne an die Große und Bedeutung der 2018er Erweiterung „Forsaken“ heranzureichen: Die Mehrzahl der MeinMMO-Leser gab Shadowkeep eine gute Wertung im Bereich von 8 von 10 Punkten.

Die neue Season 9 um den verlorenen Hüter, Saint-14, kommt ebenfalls gut an.

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Wo steht Destiny 2 gerade? 2019 war ein Übergangsjahr, in dem hinter den Kulissen von Destiny 2 sicher mehr passiert ist als vor den Kulissen:

  • So muss Bungie  jetzt eine neue Publishing-Struktur aufbauen, weil Activision wegfällt. Es wurde etwa ein neuer Community-Manager für Deutschland gefunden
  • Zudem ging Bungie neue Allianzen mit Steam und Google ein – wobei gerade der Deal mit Google Stadia wohl viel Zeit gekostet hat, sich aber in einem ersten Schritt nicht auszuzahlen scheint
  • Man kann davon ausgehen, dass viel der eigentlichen Entwicklungsarbeit von Bungie  dieses Jahr nicht zu sehen war, sondern bestenfalls in Teile von Destiny geflossen ist, die erst 2020 mit einem vermeintlichen Destiny 3 zu sehen sind – einige Fans fürchten aber, die Arbeit könnte in „Nicht-Destiny“-Titel gewandert sein

Destiny bemüht sich um neue Spieler, aber wird älter

Darum ist die Lage schwierig: Destiny ist als Franchise jetzt 5 Jahre alt. Damit kommt eine gewisse Müdigkeit: Es wird für neue Spieler unattraktiver in ein gewachsenes Universum einzusteigen.

Google Stadia Titelbild mit Devices und Destiny

Das Zwischenjahr 2019 hat wenig dazu beigetragen, den Ruf der Franchise aufzumöbeln oder Destiny für neue Spieler attraktiver zu machen.

Im Moment bemüht sich Bungie zwar, über New Light oder Stadia neue Spieler zu erreichen – generiert aber weniger Schlagzeilen und Aufmerksamkeit durch neue Inhalte als früher.

Destiny 2 war 2019 noch gut in den Medien präsent, aber es gibt viel mehr Konkurrenz als früher: Titel wie Fortnite, Apex Legends, CoD Modern Warfare oder Borderlands 3 waren 2019 alle stärker präsent als Destiny 2.

Während Destiny in früheren Jahren die Medienberichterstattung in einigen Monaten dominierte, ist das heute nicht mehr der Fall: Destiny 2 ist ein Spiel unter vielen Titeln, die um die Aufmerksamkeit der Gamer buhlen.

Most-Covered-Games-2019
2019 war Destiny, laut ICO Partners, das am 7. meist gecoverte Game. Quelle: Gamesindustry

Destiny wird zwar „einsteiger-freundlicher“, erscheint aber gleichzeitig für Einsteiger weniger attraktiv, je älter es wird.

2019 hat Bungie offenbar durch den Wegfall von Activision viel Energie investieren müssen, um den bisherigen Status zu halten und sich für die Zukunft besser aufzustellen. Dadurch ist das Tagesgeschäft in Mitleidenschaft geraten: Von dem Schwung aus der Ankündigung der neuen Ära ist wenig geblieben. Der letzte Stream zu Season 9 wirkten wie früher zu Activision-Zeiten.

Destiny 2 ist durch die neue MMO-Ausrichtung besser in der Lage, die bestehenden Spieler mit geringem Aufwand zu beschäftigen als früher, grenzt so aber seine Wirkung nach außen ein.

Es braucht spielerische Highlights und echten neuen Content, um das Feuer am Lodern zu halten.

Destiny-Duo

Unter den aktuellen Umständen hat Bungie 2019 einen guten Job abgeliefert, die Marke Destiny weiterzuentwickeln – allerdings war es auch ein verlorenes Jahr, was die Weiterentwicklung des Spiels auf eine nächste Stufe angeht.

Die Entscheidung, auf ein Season-Pass-Modell zu setzen, wirkt 2019 aus der Zeit gefallen – das macht sonst kaum noch ein Spiel.

Die bestehende Ausrichtung ist verfeinert worden: Das hilft aber nur aktive Spieler zu halten und nützt nichts dabei, neue Spieler zu gewinnen oder alte zurückzubringen. Das funktioniert eher Highlight-Content, wie ein neues Spiel oder große Erweiterungen – mit Detailverbesserungen und Tröpfchen-Content über Seasons wird das nicht funktionieren.

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Was ist mit Destiny 3?

Im Moment kann oder will Bungie offenbar noch nicht vorstellen, wie es 2020 konkret weitergeht:

Das Problem ist: Sobald Bungie ein Destiny 3 ankündigt, werden einige Spieler kein Geld mehr in ein Design 2 investieren wollen, unter anderem wegen der katastrophalen Entscheidung, dass Spieler nichts Gekauftes aus Destiny 1 mit zu Destiny 2 nehmen durften.

Diese seltsame Situation scheint es Bungie noch mindestens ein halbes Jahr zu verbieten, genau zu sagen, wann der nächste größere „Happen“ kommt.

Diese Unsicherheit lässt Destiny 2 vor 2020 wie ein Spiel wirken, das mit reduziertem Tempo und halber Kraft entwickelt wird – wie schon 2019. Es geht voran, aber nicht mit der Kraft und Energie, wie sich das die Fans von einem so großen Studio wünschen.

Durch die Methode, Spieler mit einer Season häppchenweise zu füttern, bleiben Spieler zwar bei der Stange, richtig satt werden sie so aber nicht.

Destiny 2 Season 9 roadmap Deutsch
Die Roadmap für die Season 9 reicht bis in den Februar 2020.

So geht es 2020 weiter: Bis Mitte 2020 werden wir kaum Überraschungen von Destiny 2 erleben. Die jetzige Season 9 geht bis in den Februar.

Die Season 10 wird dann wohl bis in den Juni gehen und einen stärkeren PvP-Fokus bringen – vielleicht kehren sogar die Trials zurück.

So im Mai oder Juni 2020 werden wir wohl erfahren, was die nächsten, wirklichen Schritte für Destiny 2 im dann 6. Jahr der Franchise sind. Dann wird sich entscheiden, ob es Bungie gelingt nach einigen Jahren in halbem Tempo wieder an Fahrt zu gewinnen.

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FIFA 20: Ist der neue, tolle Volta-Modus schon wieder am Ende?

Der Volta-Modus wurde als das wichtigste neue Feature für FIFA 20 vorgestellt. Ein Großteil des Marketings zeigte den Street-Modus und präsentierte ihn als das nächste große Ding. Aber wie gut hat das Experiment funktioniert?

Das ist Volta: Volta bringt den Fußball zurück auf die Straße – so lässt sich die Intention des Modus am besten zusammenfassen. In kleinen Teams könnt ihr eine Runde Straßenfußball oder Futsal zocken. Der Clou: Das ganze läuft trickreicher ab, als ein normales FIFA-Spiel. Die Skills stehen im Vordergrund – ein wenig, wie in den früheren FIFA-Street-Teilen.

FIFA 20 Volta
In Volta geht es auf die Straße

Allerdings zeigte sich Volta ein bisschen geerdeter, als es die alten Street-Teile taten. Das Gameplay ist realistischer und fühlt sich ein bisschen an, wie FIFA 20 auf Kleinfeld – mit ein bisschen mehr Tricks. Die Frage, die sich allerdings stellt, ist: Wollten die Fans des Spiels so einen Modus überhaupt?

Wie geht es Volta 3 Monate nach Release?

Das hatten sich die Spieler gewünscht: Als erstes sollte man festhalten, dass ein Street-Modus lange auf der Wunschliste der FIFA-Spieler stand. Die ursprüngliche Street-Reihe war beliebt und viele hofften, dass sich das alte Spielprinzip in einem FIFA-Hauptteil wiederfinden würde. Insofern bedient Volta durchaus einen Wunsch, den Spieler hatten.

Als das erste Material zu Volta auftauchte, war die Aufregung dann auch groß. Der neue Modus sah schick aus – und es schien, als gäbe es auch noch ein ausgeklügeltes Online-System. Die Hoffnung kam auf, dass Volta Pro-Clubs-artig gespielt werden könnte. Das bedeutet: Viele Spieler wünschten sich, einen Club mit Freunden aufzumachen und sich dann die Volta-Rangliste hochzuspielen. Doch dieses Feature liefert Volta eben nicht – und wird vielleicht gerade deswegen nur stiefmütterlich von den Spielern behandelt.

Volta FIFA 20
Zusammenspielen ist in Volta kein großer Faktor

Das fehlt Volta: Denn nicht nur die erhoffte Pro-Clubs-Komponente und damit eine Art Koop-Modus fehlt. Auch gegen Freunde kann man online nicht spielen. Im Liga-Online-Modus geht es lediglich gegen Fremde, ansonsten bietet Volta nur Offline-Modi. Eine verpasste Chance – anstatt gemeinsam mit Freunden über das Netz spaßige Volta-Matches zu spielen, ist man auf sich allein gestellt.

So kommt Volta an: Es scheint, als sei Volta bisher kein wichtiger Faktor in FIFA 20. Bei reddit wird das Thema eher negativ behandelt. Schon im November kam ein Post auf, der sagte: „Ich bin hier um euch zu sagen, dass Volta nach zwei Monaten offiziell tot ist“ – er stammt vom User Pimbroo, der online keine Gegner mehr fand. Neben einigen Witzen finden sich in den Kommentare eben jene kritische Punkte, die das Fehlen der Multiplayer-Komponente bemängeln. 

FIFA 20 Volta

Und auch der Story-Modus konnte Volta offenbar nicht wirklich interessant machen. Das kann man an den PlayStation-Trophäen erkennen: In FIFA 20 gibt es eine Trophäe namens „Ende des Weges“, die man für den Abschluss der Volta-Story erhält. Die haben lediglich 4,3% der Spieler bisher erreicht.

Dazu gibt es die „Sammler“-Trophäe, die man bekommt, wenn man 5 Legenden in Volta sammelt. Die haben sogar nur 2,6 % der Spieler freigeschaltet. Ob Volta damit wirklich offiziell tot ist, ist schwer einzuschätzen. Eins ist aber sicher: Eine wichtige Rolle spielt der Modus beim Großteil der Spielerschaft nicht.

FIFA 20 Volta

Wo kann Volta glänzen? Wer die Release-Phase von FIFA 20 beobachtet hat, hat bemerkt, dass die Vorfreude auf Volta groß war. Deswegen wirkt es wie viel verschenktes Potenzial, dass die Multiplayer-Komponente fehlt.

Wer schon mal mit Freunden eine Runde auf dem Sofa Volta gemeinsam gespielt hat – denn das wiederum ist möglich – wird festgestellt haben: Zusammen macht der Modus Spaß. Wenn FIFA 20 es schaffen würde, eben dieses spaßige Gefühl auch in den Online-Modus zu übertragen, könnte Volta vielleicht nochmal eine Chance haben.

Neben Volta gibt es auch noch ein paar andere Features, die FIFA 20 im nächsten Jahr verbessern könnte:

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Warum für viele New World jetzt die große, neue MMO-Hoffnung 2020 ist

Die Stimmung um das neue MMO New World hat sich in den letzten Wochen erheblich geändert. Während es vorher ein Nischen-Spiel war, das nur wenig Beachtung genoss, ist es jetzt eine der großen MMO-Hoffnungen für 2020. Woran liegt das?

So war es bislang: New World tauchte im Herbst 2016 das erste Mal auf: Da war es eins von drei neuen Online-Spielen, mit denen Amazon ins Gaming einsteigen wollte.

New World Conquistador
Das war das erste Bild, das man von New World kannte.

Von Beginn machte Amazon ein Geheimnis darum, was sie mit New World vorhatten:

New-World-2
Das war das Bild, das man lange von New World hatte: Crafting als wichtiger Teil eines Survival-MMOs.

Von dem wenigen, was man von 2016 bis 2019 erfuhr und aus den Alphas so hörte, schien es so, dass New World ein „Survival-MMO“ mit Fokus auf PvP sein würde, das in einer alternativen Version von Nordamerika im 17. Jahrhundert spielt. Es sollte in einer Welt spielen, in der Sagen und Legenden der Realität entsprachen: Man dachte an ein Kolonial-Setting mit Horror-Einschlag.

Als großes Alleinstellungsmerkmal wurde die Größe der Welt und der Schlachten herausgestellt: Durch die Server-Technik von Amazon sollte es möglich sein, eine riesige, wachsende Welt zu schaffen, in der tausende Spieler aufeinander treffen.

Über Quests oder PvE-Elemente hörte man kaum etwas: New World sollte ein Sandbox-Spiel sein, bei dem alle Bewegung von Spielern ausgeht.

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New Word drückt auf den Reset-Knopf

Das ist jetzt anders: Im September 2019 deutete sich an, dass Amazon plant, das MMO umzustellen. Damals löschte man alle Videos von YouTube. Das älteste Video dort ist nun vom 12.12. 2019 – Amazon hat also die PR-Kampagne quasi “resettet” und alles, was vor dem 12.12. kam, konsequent gestrichen.

Im Dezember 2019 stellte Amazon dann das neue New World vor:

Korrumoierter Mensch in New World
New World präsentiert sich mystisch und düster – das zieht viele an

Das ist das Resultat: Das Interesse an New World ist durch diese Neuausrichtung deutlich gestiegen. Wer sich vorher vom PvP-Fokus abgestoßen fühlte, schaut sich jetzt New World interessiert an.

Einige der bisherigen Spieler von New World, die in der Alpha waren, scheinen im Moment die einzigen zu sein, die dem PvP-Fokus nachtrauern und sich über diese Wende wundern.

5 Gründe, warum New World jetzt so eine Hoffnung ist

Warum ist New World jetzt so eine MMO-Hoffnung? Im Moment kommt bei New World einiges zusammen:

  • Ausgetrockneter Markt – die MMO-Fans sind gerade im Westen seit Jahren hungrig nach neuen Spielen mit einem PvE-Fokus (und obendrein soll es in New World ein interessantes Housing-System geben)
  • Neues Szenario und starke Grafik: Das, was man bislang von New World in Trailern zu sehen bekam, spricht viele Spieler an. Die Grafik sieht gut aus. Durch das neue Setting sieht man mal neue Motive abseits der Fantasy-Kulissen, die MMO-Fans kennen
New-World-Wald-Gebiet-corrupted
Die Tierwelt soll ein Highlight von New World sein
  • Hohe Erwartungen an Amazon – Man traut dem Riesen Amazon zu, mit hohem Budget wirklich was Relevantes und Neues im MMO-Genre zu schaffen
  • Naher Release – zwar ist über das Spiel noch wenig bekannt, aber es gibt ein klares Release-Datum im Mai 2020
  • Wenig Konkretes – was ironischerweise für New World spricht: Bislang gibt es fast nur Positives über das Spiel, weil Amazon nur fantastisch klingenden große Striche vorgestellt hat, nicht aber die vielen, kleinen Details, an denen sich Spieler oft abarbeiten und dann Fehler finden
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Der Ankündiguns-Trailer, der vor allem das Szenario im Blick hatte

Das wird jetzt spannend: Im Moment ist New World eine weiße Fläche, auf die Spieler ihre Wünschen projizieren können, um sich ihr “perfektes MMO” vorzustellen. In den nächsten Wochen und Monaten wird New World den Spielern viele Details liefern, um das Bild von dem Game konkreter zu machen, bis Spieler dann im April in einer Closed Beta das erste Mal selbst ran dürfen.

Es wird spannend sein, ob das „Mehr an Informationen“ in den nächsten Wochen noch genug Platz für die Spieler lässt, um an New World als MMO-Hoffnung zu glauben.

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Schneestürme toben in Fortnite – Was steckt wohl dahinter?

In Fortnite ist der Winter angekommen. Wir haben nicht nur eine schneebedeckte Map, sondern es gibt jetzt auch noch Schneestürme. Was könnte hinter diesen Blizzards stecken?

So hat sich die Map in Fortnite verändert: Das Winterfest-Event in Fortnite ist gestartet. Die ganze Map wurde eingeschneit. Doch nun tauchen immer wieder alle paar Minuten Schneestürme auf.

Während der Stürme kann man kaum etwas sehen und man hört den Wind pfeifen. Die Blizzards dauern ungefähr 3 Minuten an und verschwinden dann wieder komplett. Was könnten diese bedeuten?

Fortnite-schneesturm

Was könnten diese Schnee-Stürme bedeuten?

Solche Schnee-Stürme gab es schon letztes Jahr. Aus diesen entstand dann das Eiskönig-Event. Der Eiskönig brach aus seiner Eiskugel und beschwor einen riesigen Schneesturm, der die ganze Map verschneite.

Auf der Map gab es danach Scheusale, die man bekämpfen musste; sogar Challenges konnten die spieler erledigen. Nun fragen sich viele Fortnite-Spieler, was 2019 auf sie zukommen könnte.

Geht die Fortnite-Story endlich weiter?

Gehören die Schneestürme womöglich zur Story von Fortnite? Diese Schneestürme sind nicht nur spielverändernd, da man währenddessen fast nichts sieht und Gegner nur schlecht erkennt, sie könnten auch auf die Story von Fortnite Battle Royale deuten.

Man fand Hinweise auf die Storyline in einem Ladebildschirm dieser Season. Darauf zu sehen ist der Chaos-Agent, der vermutlich der Chef einer kriminellen, geheimen Organisation ist. Er beobachtet mehrere Monitore und auf einem ist eine Wetterfront zu sehen.

Bei dem Monitor, der sich auf der Höhe des Kopfes von dem Chaos-Agenten befindet, sieht man ein Bild mit einer Wetter-Ankündigung. Ist das womöglich die Schneesturm-Ankündigung, die nun im Spiel stattfindet?

Gibt es wieder ein Schneesturm-Event?

Könnten wir wieder ein Live-Event erleben? Letztes Jahr fand das Schneesturm-Event am 19.01.2018 statt. Es könnte also möglich sein, dass wir nach dem Winterfest-Event ein Live-Event erleben könnten.

Offiziell bestätigt ist dies aber nicht. Es bleibt also offen, ob es sich so abspielen wird oder alles nur zur Vorbereitung für das große End-Event der Season 1 Kapitel 2 ist.

Was meint ihr? Was könnten diese Schneestürme bedeuten?

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Quelle(n):
  1. FortniteInsider

Ein MMORPG ist unter den besten Topsellern auf Steam im Jahr 2019

Steam hat die Topseller des Jahres 2019 veröffentlicht und es ist sogar ein MMORPG darunter.

Was hat Steam bekannt gegeben? Zum Ende des Jahres veröffentlichte Valve die Spiele, die sich 2019 am besten verkauft haben. Wir zeigen euch, welche davon die Platin-Trophäe für besonders gute Verkäufe erhalten haben.

Steam Topseller 2019

Was sind die Top 12? Einen Platin-Award haben diese zwölf Spiele bekommen.

  • Warframe – Release 2013
  • Destiny 2 – 2019
  • CS:GO – Release 2012
  • Civilization 6 – Release 2016
  • Sekiro: Shadows Die Twice – Release 2019
  • DotA 2 – Release 2013
  • Grand Theft Auto 5 – Release 2015
  • Monster Hunter World – Release 2018
  • Tom Clancy’s Rainbow Six Siege – Release 2015
  • Total War: Three Kingdoms – Release 2019
  • Playerunknown’s Battlegrounds – Release 2017
  • The Elder Scrolls Online – Release 2014

Was ist das Besondere an der Liste? Acht der zwölf Spiele sind Multiplayer-Titel – im Grunde sogar neun, wenn man GTA 5 wegen GTA Online dazu rechnet. Bemerkenswert ist auch, dass sich Destiny 2 auf Platz 2 der Topseller auf Steam befindet, wenn man bedenkt, dass der Loot-Shooter erst im Oktober 2019 über Valves Plattform erschienen ist.

Zudem sind nicht nur neuere Titel mit dabei. CS:GO aus dem Jahr 2012 und auch Warframe, sowie DotA 2 von 2013 laufen nach wie vor sehr stark.

Falls ihr euch wundert, was in den Umsätzen der „Topseller“ einbezogen wurde, hier ist die Erklärung von Steam:

Bei der Messung des Umsatzes berücksichtigen wir Verkäufe des Spiels selbst, Verkäufe im Spiel und Verkäufe von Zusatzinhalten, die mit dem betreffenden Spiel im Zusammenhang stehen. 

Steam Blog
ESO Elsweyr

Das ist The Elder Scrolls Online – Das einzige MMORPG in der Topseller-Liste

Die wichtigsten Infos zu The Elder Scrolls Online:

Das ist The Elder Scrolls Online: Das MMORPG versetzt euch in die Fantasywelt Tamriel, in welcher auch die Single-Player-Rollenspiele der The-Elder-Scrolls-Reihe spielen. Ihr erlebt jede Menge spannender Abenteuer gemeinsam mit Freunden, erledigt Quests, kämpft gegen Monster und erkundet riesige Spielgebiete.

Für wen eignet sich ESO? Das MMORPG ist für all diejenigen interessant, die gemeinsam mit Freunden spannende Geschichten erleben und mehr über die Spielwelt erfahren möchten.

Ihr könnt ESO aber nicht nur auf PC, sondern außerdem auf PS4 und Xbox One spielen.

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Darum hat es The Elder Scrolls Online in die Top 12 geschafft: ESO ist das einzige MMORPG, das in diesem Jahr einen Platin-Award erhalten hat. Dies liegt daran, wie sich das Onlinespiel im Jahr 2019 entwickelt hat. Das sieht man auch gut an den Bewertungen des Spiels auf Steam, die gestiegen sind.

  • Die Saison des Drachen kam bei den Spielern sehr gut an.
  • Es ist nicht nur ein großes Addon erschienen, sondern zudem drei DLCs. Alles zusammen erzählt eine epische Story.
  • Die Story des Jahres 2019 zählt zu den besten für das MMORPG.
  • Es kamen erste Performance-Verbesserungen ins Spiel, welche sich die Community schon sehr lange wünscht.
  • Es sind weitere Komfort-Funktionen integriert worden, wie der neue Gruppenfinder.

The Elder Scrolls Online blickt einer sehr spannenden Zukunft entgegen, denn 2020 geht es in das nördliche Gebiet Skyrim, wo es sehr düster wird.

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Hier steht das MMORPG ESO vor dem Jahr 2020 und so geht es weiter
von Andreas Bertits
Quelle(n):
  1. Steam

WoW in 2019 – das beste und schlechteste Jahr des MMORPGS?

Das Jahr 2019 für WoW kann man wohl nur als „Wild“ bezeichnen. Eine verrückte Reise zwischen Tief- und Höhepunkt des Spiels.

Das Jahr 2019 nähert sich seinem Ende zu und da wird es Zeit für ein paar kleine Rückblicke. Besonders Blizzards MMORPG World of Warcraft hat in 2019 eine Menge auf und ab erlebt. Wir lassen das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren und schauen uns an, was aus World of Warcraft geworden ist – und wie es in Zukunft weitergehen wird.

Das Jahr 2019 für WoW – Viele Turbulenzen und nur wenig Schönes

Zumindest für „Retail“-WoW, also Battle for Azeroth, war das Jahr 2019 kein besonders gutes Jahr. Der erste Hype um die neuste Erweiterung war bereits in den ersten Monaten des Jahres verklungen und die Kritik an den bestehenden Systemen wurde immer lauter. Das Azerit-System war unbeliebt und die Unzufriedenheit an den vielen RNG-Mechaniken erreichte ihren Höhepunkt. Vor allem das Titanforging ist vielen Spielern ein Dorn im Auge gewesen.

Doch noch mehr lag im Argen. Die Kritik an Battle for Azeroth wurde deutlicher und immer mehr Missstände wurden aufgezeigt. Viele neue Systeme, wie etwa die Kriegsfronten oder Insel-Expeditionen wirkten halbherzig in das Spiel implementiert und passten kaum oder gar nicht in das Gesamtkonzept der Erweiterung.

Sie waren unausgereift und vor allem Insel-Expeditionen waren bei vielen Spielern so unbeliebt, dass Blizzard sie massiv überarbeiten musste, um sie in einen halbwegs annehmbaren Zustand zu versetzen.

Kleiner Content-Happen mit Patch 8.1.5: Mit dem Patch 8.1.5 brachte World of Warcraft im März den „Tiegel der Stürme“, der quasi das Verbindungsglied zwischen der Story vom Konflikt zwischen Horde und Allianz und dem Kampf gegen den Alten Gott N’Zoth und Azshara mit sich brachte. Schattenpriester freuten sich über ein Wiedersehen mit der Waffe Xal’atath, die sogar eine wichtige Rolle in der Story einnahm.

Abgesehen davon gab es allerdings wenig zu tun in Patch 8.1.5, sodass der Unmut der Spieler immer größer wurde. Überall häuften sich die Berichte, dass viele Spieler WoW an den Nagel gehängt hätten. Die Städte wurden leerer und leerer. In den sozialen Medien und den offiziellen Foren zeigten Spieler ihre Freundesliste und beklagten sich, dass die meisten Freunde WoW bereits wieder den Rücken gekehrt hätten

Patch 8.2 sorgte für kurzen Aufwind: Als im Juli dann Patch 8.2 veröffentlicht wurde, verschafft das Battle for Azeroth einen neuen Aufwind. Blizzard hatte vieles angepasst und etwa die Voraussetzungen auf Azerit-Rüstung reduziert. Es war nicht mehr notwendig, ein hohes Level des Herz von Azeroth zu farmen, nur um Rüstung tragen zu können. Gleichzeitig bot der Patch mit „Ewiger Palast“ einen umfangreichen Raid und mit den beiden Gebieten Mechagon und Nazjatar viele Inhalte und langfristige Ziele.

Vor allem das Rennen um den “World First Kill” von Königin Azshara konnte viele Zuschauer erreichen.

Patch 8.2 brachte auch das System der Essenzen ins Spiel. Diese verbesserten das Herz von Azeroth noch weiter und bescherten den Spielern neue und passive Fähigkeiten. Die besten Fähigkeiten zu bekommen benötigte Zeit, Ausdauer oder Können.

Doch genau dieses System wurde schnell von den Spielern kritisiert. Es war quasi unmöglich, Zweitcharaktere auf einem soliden Niveau zu spielen. Wer das tun wollte, musste den Grind für die Essenzen nämlich für jeden Charakter wiederholen. Ein Problem, das noch bis heute besteht.

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Der Release von WoW Classic: Das große Highlight des Jahres war danach definitiv der Release von World of Warcraft Classic im August. Seit Jahren wurde es von Fans herbeigesehnt und alle stürmten zum Release auf die Server. Egal ob lang verlorene Spieler oder die aktuelle Retail-Community. So ziemlich jeder wollte einen Blick auf die Classic-Realms werden und hat zumindest in den ersten Wochen mitgespielt.

Das katapultierte WoW-Classic schon vor Release für eine ganze Zeit auf Platz 1 bei Twitch und sorgte sogar für den größten Anstieg an Abonnenten, den WoW jemals in seiner Laufbahn verzeichnen konnte. Ein voller Erfolg.

Doch auch dieser Glanz währte nicht ewig. Bereits im Oktober, nachdem ein großer Teil der Spieler auf Stufe 60 angelangt war, wurden unzufriedene Stimmen laut. Die Mentalität der Community habe sich gewandelt. Inzwischen seien viele nicht mehr auf Spielspaß, sondern auf bestmögliche Optimierung aus.

BlizzCon 2019 stimmte optimistisch: Zumindest für die „Retail“-Variante von World of Warcraft bot die BlizzCon im November viele neue Informationen. Hier wurde nämlich die nächste Erweiterung „Shadowlands“ angekündigt, die Spieler in das Reich der Toten führt. Neben den „üblichen Verdächtigen“, wie etwa neuen Gebieten, Weltquests und Fraktionen wird Shadowlands aber einige Konzepte verwerfen und Neuerungen bringen. Darunter fallen etwa:

  • Kein Grind von Artefaktmacht mehr
  • Level-Squish auf Stufe 60
  • Wiederholbare Endgame-Inhalte wie den Turm von Torghast
  • Viele neue Anpassungsoptionen
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Man ging auf die Kritik der Fans ein und zumindest der erste Eindruck scheint zu sein, dass Shadowlands viel von dem besser machen will, was Battle for Azeroth vergeigt hat.

Fazit – 2019 war ein wildes Jahr für WoW

Zusammengefasst war 2019 ein ziemlich turbulentes Jahr für WoW mit vielen Tiefpunkten aber auch einem sehr markanten Höhepunkt. Man darf also hoffnungsvoll optimistisch in die Zukunft blicken. Wenn Blizzard aus den Tiefschlägen lernt, könnte WoW – in beiden Versionen – auf einem guten Weg sein.

Und was kommt 2020 für World of Warcraft?

Zum Glück ist mit World of Warcraft noch lange nicht Schluss. Auch in 2020 wird es viele neue Inhalte geben, vor allem aber eine frische Erweiterung und noch ausstehende Inhalte für WoW Classic.

Neuer Patch direkt zum Jahresstart: Im neuen Jahr wird recht früh im Januar bereits der Patch 8.3 Visionen von N’Zoth veröffentlicht, nachdem er nun viele Monate auf dem PTR war. Er erweitert das Spiel um einen neuen Raid und kleinere Spielmodi, wie die Schrecklichen Visionen.

Aber auch neue Mechaniken, wie das Verderbnis-System oder der legendäre Umhang kommen ins Spiel. Allerdings hemmen einige Altlasten aus Patch 8.2 die Stimmung.

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Erweiterung noch in 2020: Auch die nächste Erweiterung „Shadowlands“ soll noch in 2020 starten. Einen Release-Termin gibt es zwar noch nicht, aber der Herbst scheint ein passendes Datum zu sein (also Quartal 4). Hier wird ein neues Kapitel von World of Warcraft beginnen, das hoffentlich mehr Anklang bei den Spielern findet als die Erweiterung „Battle for Azeroth“. Denn noch so eine lange Durststrecke könnte WoW das Genick brechen.

Zuvor wird es in jedem Fall aber wohl eine geschlossene Beta geben, die vermutlich im späten Frühjahr oder Sommer beginnen wird. Dann dürfte es frische Infos regnen.

WoW-Shadowlands-jailer titel

Und was ist mit Classic? Für WoW Classic stehen noch die Veröffentlichungen der verschiedenen Phasen aus. So kommen noch Inhalte wie Ahn’Qiraj oder Naxxramas mit den Geißelinvasionen starten. Was nach der Implementierung der ursprünglichen Inhalte geschieht, das steht noch in den Sternen. Bis der Zustand erreicht ist, dürfte aber mindestens noch ein halbes Jahr vergehen.

Wie fandet ihr die Performance von WoW im Jahr 2019? Worauf freut ihr euch in 2020?

Ihr wollt mehr zum Spiel? Tolle Specials, heiße News und interessante Infos zu World of Warcraft findet ihr auch auf unserer WoW-Seite auf Facebook.

Lost Ark: Ich habe es echt vermisst, ein Noob in einem MMORPG zu sein

Unsere Autorin Irie hat im MMORPG Lost Ark für sich wiederentdeckt, dass es richtig Spaß machen kann, ein Noob zu sein. Man muss sich darauf nur einlassen.

Viele von euch werden es kennen: Wenn man ein neues Multiplayer-Game anfängt, das schon länger auf dem Markt ist, sucht man sich erst Mal eine Handvoll von Einsteiger-Guides. Es gibt dafür viele verschiedene Gründe.  

MMORPGs, die schon lange laufen, haben immer eine große Menge an Features und Dingen, die man beachten muss. Häufig laufen die Neulinge Gefahr wichtige Infos zu verpassen oder ihre Währung sinnlos aus dem Fenster zu schmeißen. Um sich diesen Frust zu ersparen, schaut man als Anfänger vorher lieber kurz in einen Guide rein.  

lost ark irie charakter

Oder man will einfach schnell ins Endgame kommen, weil da oft der eigentliche Spaß beginnt und alle anderen Spieler eh schon dort sind. Auch ich habe es mir angewöhnt alten Content aus Spielen, in die ich neu einsteige, zunächst Mal nachzuschauen.

Bei mir ist es eine gewisse Rücksicht gegenüber den armen Schweinen, die mit mir, dem Noob, in einer Gruppe landen. Vor allem beim alten Content, den die Leute schon tausendfach gelaufen sind, will ich es vermeiden, dass mich der Rest der Gruppe auf ihrem Buckel durchschleppen muss. Ein wenig Stolz spielt da auch mit rein.  

Das Resultat davon ist aber unweigerlich, dass man sich gewissen Überraschungen und das Gefühl des Entdeckens spoilert, darüber hat unser Autor Alexander Leitsch geschrieben.

Deshalb hat sich für mich das MMORPG Lost Ark wie eine Brise frischer Luft angefühlt und es mir nochmal vor Augen geführt, wie viel Spaß es eigentlich machen kann, ein totaler Noob zu sein. 

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Die Sonderstellung von Lost Ark macht es möglich

Was ist bei Lost Ark anders? Lost Ark hat es erfolgreich unterbunden, dass ich nach Guides suche. Dadurch, dass es bis jetzt nur in Korea und Russland erschienen ist, gibt es dazu keine offizielle englische Übersetzung.

Guides in englischer Sprache sind rar und oft auch nicht so ausführlich, wie ich sie gerne hätte. Nun gäbe es für mich die Option mich auf russischen Seiten umzuschauen. Doch bis man auf einer nicht-russischen Tastatur die richtigen Buchstaben gefunden und in Google ein Wort eingetippt hat, will man sich eigenhändig die Wirbelsäule rausreißen … Hab ich gehört.

lost ark geheimnisse
Zum Beispiel: Es war cool zu entdecken, dass die Grenzen der Maps manchmal nicht so endgültig sind, wie es scheint. Solche versteckten Orte gibt’s in Lost Ark häufig.

Aber ich hatte mich ohnehin früh dagegen entschieden, nach Guides zu suchen. Das lag daran, dass Lost Ark mich dazu ermutigt hat, lieber selbst auf Entdeckungsreise zu gehen. Es fördert gezielt das positive Entdeckergefühl. 

Das liegt unter anderem daran, dass jede Art von Erforschung irgendwie belohnt wird. MMORPGs mit schönen Maps gibt’s an sich wie Sand am Meer. Sie geben aber häufig keinen Ansporn, sich auf diesen Karten längere Zeit umzuschauen. 

lost ark atlas des suchers
So sieht das Atlas aus: Das Fenster oben links zeigt euch euren Fortschritt beim Sammeln und die Belohnungen, die ihr alle 10% erhalten werdet.

Das Feature “Atlas des Suchers” in Lost Ark ist eine Art Sammelsurium für alle möglichen Sammelgegenstände:  

  • Fürs Besuchen von Aussichtspunkten auf den Maps
  • Fürs Sammeln bestimmter Lore-Gegenstände von Monstern
  • Fürs Töten seltener Monster, die überall verstreut sind
  • Fürs Sammeln von versteckten Story-Fetzen
  • Fürs Kochen bestimmter Rezepte

Das Wichtigste daran ist aber, dass diese kleinen Aufgaben euch Items als Belohnung geben, die tatsächlich nützlich sind. Besonders nützlich sind Tränk, die dauerhaft zusätzliche Punkte in den Haupt-Statuswerten verleihen oder Bonus-Punkte für euren Skill-Baum geben. Es ist ein cleveres kleines System. 

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Freie Wahl beim Gruppenspiel

Lost Ark lässt euch außerdem bis ins maximale Level hinein die Wahl, ob ihr alleine oder in einer Gruppe spielen wollt. Wenn es zwischendurch Dungeons gab, die ich für Story machen musste, habe ich sie erst lieber alleine betreten. 

Durch diese Option hatte ich genug Zeit, mich ausgiebig in dem Dungeon umzuschauen und ins jedes Loch zu kriechen, um nach Sammelgegenständen oder versteckten Items zu suchen.

lost ark dungeon boss kampf
Die Schwierigkeit der Dungeons wird an die Menge der Spieler in der Gruppe angepasst. Man kann sie also problemlos auch alleine erledigen.

Danach ging es aber direkt mit einer zufälligen Gruppe in den Heroic Mode, um Rüstung zu farmen. Zwar war ich dann trotzdem der Noob, aber die Leute mussten nicht warten, bis ich alle Cutscenes zu Ende geschaut habe. Wir haben zusammen flotte und effiziente Farming-Runs hingelegt und nebenbei auch mal gequatscht, wenn jemand aus der Gruppe englischsprachig war.  

Fast wie früher, als es noch “kein Internet” gab

Ich weiß, es ist meine eigene Schuld. Ich habe mich selbst in die Situation gebracht, in der neue MMORPGs aufgehört haben sich wie ein Abenteuer anzufühlen. Umso erfrischender war es daher, als in Lost Ark mehrere Faktoren zusammen kamen, die es für mich besonders leicht machen Spaß an meiner eigenen Noobigkeit zu haben. 

Ich habe zwischendurch sogar angefangen, ein Log zu führen, in dem ich mir die Fundorte bestimmter Items aufgeschrieben habe oder Stellen, an denen irgendwas Besonderes war, das ich aber noch nicht nutzen konnte. Das hat sich teilweise so angefühlt, wie früher bei den alten PS1-Games, die weder Guides noch Lösungsbücher hatten.

Was ich in den letzten Monaten bei Lost Ark erlebt habe, ist kein Gefühl, das es exklusiv bei Lost Ark gibt. Nahezu jedes solide Multiplayer-Game kann euch dieses Gefühl vermitteln. Man muss sich nur darauf einlassen und versuchen, ein MMORPG selbst zu entdecken.

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PvE-MMORPG Pantheon zeigt 2 Stunden Gameplay und Pläne für 2020

Auf das PvE-MMORPG Pantheon: Rise of the Fallen warten Spieler, die gerne eine klassische MMO-Erfahrung im Stil von Everquest haben möchten. Nun erklärten die Entwickler ihre Pläne für Anfang 2020.

Was ist Pantheon: Rise of the Fallen? Das MMORPG möchte eine klassische Spielerfahrung erschaffen, wie man sie von den Anfangstagen des Genres und im Speziellen von Everquest 1 her kennt. Das bedeutet, PvE und Gruppeninhalte stehen im Mittelpunkt.

Dies soll aber etwas modernisiert werden, durch eine hübsche Grafik und eine an moderne Standards angepasste Steuerung.

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Das sieht schon gut aus

Wie sieht das MMORPG momentan aus? Visionary Realms, die Entwickler hinter Pantheon, haben gleich zwei Videos veröffentlicht. Beide zeigen neue Inhalte. Das eine Video konzentriert sich dabei auf das Klettern-Feature und die Kampf-Skills des Kriegers.

Im anderen Video bekommen wir zwei Stunden lang eine Spielsession aus einer aktuellen Version des MMORPGs zu sehen. Dieses Video zeigt, wie sich Pantheon aktuell spielt und gibt einen sehr guten Einblick in das Gameplay.

Was haben die Entwickler über die Zukunft des Spiels verraten? In einem Entwicklertagebuch sprach das Team nun über die Pläne für die nähere Zukunft. Momentan befindet sich das MMORPG noch in der Pre-Alpha 4. Doch Anfang 2020 soll die Pre-Alpha 5 starten. Anschließend ist die Alpha 1 geplant, auch bekannt als „Project Faerthale“.

Was bietet Pre-Alpha 5? Die nächste Pre-Alpha ist im Grunde der letzte große Schritt hin zu einer Version von Pantheon, welche einen „echten“ Einblick in das gesamte Spiel bieten soll. Allerdings natürlich in einer sehr frühen Form.

Die Pre-Alpha 5 bietet jede Menge Inhalte:

  • Ein Chat-System
  • Eine erste Versionen des Klettern-Systems
  • Klima und Anpassungen ans Klima
  • Das Perception-System, über das ihr Quests findet
  • Verschiedene Reise-Möglichkeiten wie Binding und Gating
  • Alle Klassen sind spielbar
  • Persistenz der Welt und der Charaktere
  • Ein erstes Pet-System
  • Rohstoffe sammeln und Crafting
  • NPCs mit einzigartigem Verhalten
  • Ein überarbeitetes UI
  • Das Fraktionssystem
  • Verbesserte Kämpfe
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Es geht gut voran

Wann kommt die Pre-Alpha 5? Das Team hat noch keinen Releasetermin bekannt gegeben. Es soll aber nicht mehr allzu lange dauern. Fast alle geplanten Systeme sind soweit fertig und es finden derzeit noch einige Optimierungen statt.

Der sogenannte „Living Codex“, über das Zauber- und Fähigkeiten-System verwaltet wird, ist momentan noch die größte Baustelle und es fehlt noch an Content, damit die Tester auch genug zu tun haben.

Was kommt nach der Pre-Alpha 5? Nach der nächsten Testphase steht dann die Alpha an. Diese soll dann einen wirklich guten Einblick in das gesamte Projekt bieten. Es steht noch nicht fest, wann die Alpha startet. Dies hängt davon ab, wann die Pre-Alpha 5 beginnt und wie lange diese Phase andauert.

Was ist mit der Beta? Darüber wurde noch nicht weiter gesprochen. Das Team konzentriert sich erst mal auf die Alpha. Die Chancen auf eine Beta im Jahr 2020 stehen aber nicht schlecht.

Warum ist Pantheon so spannend? Pantheon spricht diejenigen an, die sich ein MMORPG wünschen, das den Fokus auf PvE und Gruppeninhalte legt. PvP spielt nur eine untergeordnete Rolle. In Pantheon geht es darum, gemeinsam in der Gruppe die Welt zu erkunden, Quests zu erledigen, Dungeons zu meistern und Monster zu bekämpfen.

Das MMORPG will viel Herausforderungen bieten und die Spieler nicht zu sehr an die Hand nehmen. Wer nach einer neuen Spielerfahrung sucht, in der man gemeinsam mit Freunden viele Abenteuer erleben kann, der sollte Pantheon im Blick behalten.

Darum wird 2020 interessant: Nach einem etwas zähen Jahr 2019, in dem auch der Tod des Studio-Gründers Brad McQuaid die Produktion von Pantheon überschattete, befindet sich das MMORPG nun auf einem guten Kurs. 2020 wird ein sehr spannendes Jahr, denn wir bekommen dann zum ersten Mal einen „ echten“ Einblick in das Spiel und sehen, wie sich Pantheon: Rise of the Fallen als gesamtes MMORPG spielen wird.

Freut ihr euch schon auf das MMORPG Pantheon? Werdet ihr bei der Pre-Alpha 5 mit dabei sein?

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von Andreas Bertits

Fortnite: Spieler steht kurz vor ultra-seltener Trophäe – Scheitert in letzter Sekunde

Trophäen von mythischen goldenen Fisch gehören wohl zu den seltensten Errungenschaften in Fortnite. Ein Spieler stand jetzt kurz vor einer solchen Trophäe, doch wurde in letzter Sekunde eliminiert.

Was sind das für Trophäen? Diese Errungenschaften bekommt ihr nur, wenn ihr den mythischen goldenen Fisch habt. Diesen könnt ihr angeln, doch er ist verdammt selten.

Wenn ihr den Fisch dann habt, dann gibt es 3 Trophäen:

  • Angelt den mythischen goldenen Fisch
  • Eliminiert einen Gegner mit dem Fisch
  • Lasst euch mit dem Fisch eliminieren

So knapp stand ein Spieler vor der Trophäe

So selten ist der goldene Fisch: Wenn ihr den Fisch angelt, dann ist er genauso ein Item, wie alle anderen Waffen. Es ist nur verdammt schwer an den Fisch zu kommen.

Laut dexerto hat der Fisch eine Fangrate von 0.000136%. Ihr müsst also eine Menge Glück haben, um den goldenen Fisch aus dem Wasser zu ziehen.

Fortnite-Angeln
Angelt den goldenen Fisch aus dem Wasser.

Das ist so besonders an den Trophäen: Wenn man schon mal das Glück hatte und den Fisch angelt, dann will man natürlich auch die Trophäen voll machen. Man sucht sich dann also einen Gegner zum eliminieren und kann dann den Fisch noch droppen, um von einem anderen Spieler eliminiert zu werden.

Die Trophäen dürften wohl, aufgrund der Seltenheit des Fisches, zu den seltensten Errungenschaften in Fortnite gehören. Alle Errungenschaften in Fortnite findet ihr hier.

Denkbar knapp gescheitert: Ein Spieler auf reddit zeigt jetzt, wie knapp man die Challenge auch vergeigen kann. Er war gerade dabei sich die Eliminierung zu sichern und hatte bereits einen Gegner ausgeschaltet. Er war im Team-Modus unterwegs, sodass er seinen Gegner dann also noch endgültig ausschalten musste. Dafür wollte er dann den Goldfisch nehmen.

I caught a mythic goldfish…all I needed was a kill with it for one of the rarest achievements… from r/FortNiteBR

Er feuerte schon ein paar Schüsse auf sein wehrloses Opfer ab und schien gerade zum Fisch zu wechseln, da wurde er in letzter Sekunde von hinten eliminiert. Das Team von seinem Gegner kam zur Hilfe und war gnadenlos.

Hätte der Spieler noch eine Sekunde mehr Zeit gehabt, dann hätte er vermutlich die Trophäe erhalten, doch nun muss er erneut hoffen, dass er den seltenen Goldfisch aus dem Wasser zieht.

Euch ist langweilig in Season 11? Dann probiert doch diese Dinge aus:

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von Eilyn Rapp

Pokémon GO bekommt neues PokéStop-Feature – Darum ist es wichtig für euch

Pokémon GO hat ein neues Feature bei den PokéStops bekommen. Ihr könnt bestehende Stops verschieben und anderweitig verändern. Das Feature könnte für euch richtig wichtig werden.

Was genau macht das Feature? Wenn ein PokéStop bei euch in der Stadt an einer Stelle steht, wo er eigentlich nicht liegen kann wie zum Beispiel das Brandenburger Tor in Köln, dann könnt ihr ihn jetzt verschieben. Dafür müsst ihr natürlich gute Gründe liefern und Spieler bei Niantic Wayfarer müssen dem Ganzen zustimmen.

Doch das System scheint noch nicht ganz zu funktionieren, denn bereits nach wenigen Stunden entfernte Niantic das Feature aus dem Spiel.

Das bringt das neue Feature für euch

Ihr könnt damit quasi alles am PokéStop ändern. Bild, Standort oder Beschreibung können durch eure Einreichungen ausgetauscht werden. Ist das Bild beispielsweise unscharf oder der Text falsch, dann könnt ihr das jetzt verbessern.

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Das ist besonders interessant: Vor allem aber das Verschieben des Standortes ist interessant. Fast jede Stadt wird einen oder mehr PokéStops haben, die an einer Stelle stehen, wo sie nicht hingehören. Diese könnt ihr jetzt allesamt korrigieren.

Daraus könnte resultieren, dass ihr bessere Orte zum Spielen bekommt. Verschiebt ihr beispielsweise einen Stop an einen Ort mit vielen weiteren Stops, dann könnt ihr dort noch besser Lockmodule zünden.

Das könnte ein Problem werden: Das Feature gibt es bereits in Ingress und dort haben Spieler gezeigt, was damit möglich ist. In der spanischen Stadt Saragossa haben Spieler beispielsweise haufenweise Stops direkt nebeneinander verschoben. So könnt ihr dort auf einer Stelle auf über 15 PokéStops treffen. Diese stehen natürlich nicht alle dort, sondern wurden nur durch dieses Feature dorthin verschoben.

Stops
So sieht es in Saragossa an mehreren Stellen aus.

Überprüft wird das Ganze nämlich nur durch Niantic Wayfarer. Ein Spieler in einer ganz anderen Stadt kann natürlich nicht wissen, ob an einer Stelle eine Plakette oder eine schöne Häuserwand steht. Dieser bestätigt es dann und das Spiel wird dadurch maßgeblich verzerrt.

Wie ist das System zugänglich? Bislang dürfen nur Spieler auf Level 40 die Veränderungen vorschlagen. Es sind also die gleichen Voraussetzungen wie beim Einreichen von PokéStops und bei Niantic Wayfarer.

Doch aktuell hat kein Trainer Zugriff auf das Feature. Nur wenige Stunden nach Release hat Niantic das neue System wieder gestoppt. Es scheint noch ein paar Probleme zu geben. Wenn diese behoben sind, dann dürfte das Feature auch wieder live gehen.

Habt ihr schon von den neuen Rocket-Bossen gehört?

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von Noah Struthoff
Quelle(n):
  1. reddit

Wo bleiben die PS4-Spiele für PS Plus im Januar 2020? Ihr müsst euch gedulden

Die PS4-Spiele für Playstation Plus für Januar 2020 „verspäten“ sich: Erst am 1. Januar 2020 werden die 2 kostenlose Spiele bekanntgegeben. Durch die Verschiebung der Tage kommt es zu einem ungewöhnlichen Ablauf der begehrten Gratis-Games.

Die Gratis PS4-Spiele, die es monatlich gibt, werden normalerweise am letzten Mittwoch im Monat bekanntgegeben und in der Woche darauf am Dienstag veröffentlicht. Doch im Gegensatz zum letzten Jahr liegt der nächste Dienstag auf dem 31. und befindet sich noch im Dezember. Die Spiele würden so zu früh erscheinen.

Der nächstmögliche Mittwoch für die Bekanntgabe ist erst der 1. Januar 2020. Durch diese Verschiebung im Ablauf sind aktuell einige Spieler etwas verwirrt und fragen: Wann gibt Sony bekannt, was die neuen Gratis-Spiele werden?

Wann werden die PS-Plus-Spiele bekannt gegeben?

  • Die PS Plus Spiele werden gegen 17:30 Uhr deutscher Zeit am 1. Januar 2020 bekanntgegeben.
  • Eine Woche später, am 7. Januar 2020, können sie dann auf PS4 heruntergeladen werden.

Update 1.1. 12:30 Uhr: Die kostenlosen PS4-Spiele für Januar 2020 sind mittlerweile bekannt.

PS Plus Battlefront 2 Titel

Dadurch haben zumindest Unentschlossene oder jene, die es bisher verdrängten und wegschoben, noch mehr Zeit für den kostenlosen Download der PS Plus-Spiele aus dem Dezember. Wer es bis zum 7. Januar allerdings immer noch nicht getan hat, bekommt dann keine Chance mehr.

Was sind die PS Plus-Spiele im Dezember? Es gibt aktuell noch den gefeierten Shooter Titanfall 2 und das spaßige Motorrad-Spiel Monster Energy Supercross kostenlos.

Wir können sagen, dass sich der Download bei Titanfall 2 definitiv lohnt. Die „Promotion“ über PS Plus sorgt gerade auch dafür, dass die Spielerzahlen beim gut bewerteten Shooter steigen:

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Was ist Playstation Plus? Ein Playstation Plus-Abo benötigt man, wenn man die Online-Features der Playstation nutzen und in Genuss einiger Vorteile kommen möchte:

PlayStation Plus-Abonnenten erhalten:

  • Online-Multiplayer in vollem Umfang
  • Monatliche Spiele
  • Automatischer Download von Spiel-Patches im Ruhemodus
  • Exklusiver Vorabzugriff auf komplette Testversionen, Demos und öffentliche Betas.
  • 100 GB Online-Speicher für Spielstände
  • Exklusive Inhalte und Rabatte im PlayStation Store

Die besten kostenlosen Spiele für die PS4, einige davon brauchen nicht mal PS Plus, haben wir euch übrigens hier aufgeführt:

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Quelle(n):
  1. Express.co.uk

Glitch lässt Twitch-Streamer ausrasten – Könnte zum Problem in CoD MW werden

In Multiplayer-Shootern wie Call of Duty: Modern Warfare treiben leider auch regelmäßig Cheater ihr Unwesen. Ein neuer Glitch könnte nun zu echten Problem für MW werden: Spieler schummeln sich neben die Map. Ein Twitch-Streamer, der Opfer eines Spielers unter der Map wird, eskaliert.

Was ist das für ein Glitch? Offenbar gibt es Spieler, die herausgefunden haben, wie man den üblichen Map-Bereich verlassen kann, um sich unter oder neben der Map aufzuhalten.

Dazu können die Cheater dann auch noch auf andere Spieler schießen und Schaden machen. Häufig könnt ihr dann nicht einmal sehen, woher der Beschuss kam.

cod modern warfare cheater out of map
Ein Cheater wartet in einer Wand auf sein nächstes Opfer.

Cheater werden langsam zum Problem

Wieso könnte das zum Problem für Modern Warfare werden? Wenn die Vorgehensweise allgemein bekannt wird, sind Matches mit solchen Cheatern kaum spielbar.

Bisher weiß kaum jemand, wie der Glitch funktioniert. Solange das so bleibt, werden nur wenig Spieler tatsächlich betroffen sein.

Je mehr unfaire, kleine Cheater also mitbekommen, wie der Trick läuft, desto größer wird der Einfluss auf das Spiel und damit das Problem für die Entwickler.

Wie sieht sowas aus? Der Twitch-Streamer “aimbotcalvin” wurde während einer Runde Ground-War auf der Map “Port of Verdansk” von einem solchen Cheater erledigt.

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Schon als er erwischt wurde, konnte er es kaum fassen und wunderte sich, wo der Gegner gewesen sein soll. Als er dann seine Kill-Cam sah, konnte er sich vor Wut kaum halten.

Der Gegner war unter der Map und “aimbotcalvin” war leichte Beute für den Cheater. Der Streamer hatte absolut keine Chance zu reagieren und kriegt sich dann kaum ein.

Out-of-Map-Kills sorgen für Frust in CoD Modern warfare

Gab es noch mehr Sichtungen? Langsam aber sicher tauchen bei reddit immer mehr Posts mit “out of map”-Glitches auf. Insbesondere auf der kleinen, neuen Map Shipment gibt es einige Videos, in denen die Cheater unter oder neben der Map rumturnen.

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Manchmal sitzen die fiesen Glitcher aber auch einfach hinter einer Wand und warten nur auf ihre ahnungslosen Opfer. Modern Warfare ist zwar eines der Spiele, die uns 2019 positiv überrascht haben, solche Dinge sollten allerdings schnell wieder aus dem Shooter verschwinden.

Entwickler werden reagieren, nur wann?

Machen die Entwickler da etwas? Es ist zu erwarten, dass Infinity Ward hier reagiert, insbesondere wenn sich das Problem ausweitet und immer mehr Spieler von den miesen Machenschaften betroffen sind.

Bisher war aber keine Stellungnahme zu dem Thema zu finden, auch nicht zu dem tödlichen Busch, der grade reihenweise Killstreaks im Battle Ground-Modus sammelt.

Es bleibt also abzuwarten, wie die Entwickler vorgehen werden. Bis dahin könnt ihr euch ja von den gefährlichen Modi fernhalten und eine kleine Schneeball-Schlacht veranstalten.

Was sagt ihr zu dem gemeinen Glitch? Hat euch eure Kill-Cam auch schon mal diese neue Perspektive geliefert?

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Quelle(n):
  1. gamerant

Die bisher besten Spezialkarten in FIFA 20, die kein Vermögen kosten

Seit dem Release von FIFA 20 gab es in Ultimate Team schon einige Promos mit zahlreichen Spezialkarten. Wir zeigen euch die besten Spieler, die kein Vermögen kosten und trotzdem richtig stark sind.

Welche Spezialkarten gibt es? Bisher gab es in FUT 20 folgende Events mit den dazugehörigen Spezialkarten:

Darunter sind auch richtige Perlen zu finden, für die ihr nicht unbedingt euer komplettes Team verkaufen müsst. Zudem bietet auch das Team der Woche oft richtig gute Karten.

Wir haben uns alle bisherigen Spezialkarten angeschaut und verraten euch, welche sich für die meisten Teams lohnen.

Auf die absoluten Top-Spieler, die ein Vermögen an FIFA-Coins kosten, verzichten wir jedoch, genauso wie auf SBC-Spieler, die aktuell nicht mehr verfügbar sind.

Die besten bezahlbaren Spezialkarten bisher in FUT 20

Diese Karten lohnen sich: Durch die verschiedenen Promo-Aktionen gibt es viele Spezialkarten, die deutlich besser sind, als ihre Standard-Versionen. So kommen auch Spieler in den Fokus, die normalerweise keine große Beachtung erhalten.

Guerreiro – Ultimate Scream

Das macht die Karte stark: Die Karte ist mit einem Gesamtrating von 85 ganze 4 Punkte besser als die normale Gold-Karte. Das macht ihn zu einer gefährlichen Waffe auf dem linken Flügel für Bundesliga-Teams. Und was die Karte zusätzlich besonders interessant macht, ist das 14-Punkte-Upgrade bei der Geschwindigkeit.

Dazu noch der passende Chemistry-Style und Scream-Guerreiro ist kaum einzuholen,

Guerreiro - Ultimate Scream

Das kostet die Karte: 31.000 Münzen (PS4)

Bernard – Ultimate Scream

Das macht die Karte stark: Bei dieser Halloween-Karte verhält es sich sehr ähnlich zu Scream-Guerreiro, denn auch diese erhält ein 4 Punkte-Upgrade gegenüber der normalen Gold-Karte. Allerdings gibt es hier einen riesigen Boost beim Schießen sowie der Physis.

Damit ist Bernard eine attraktive Option für den linken Flügel, sofern ein Premier League Team gespielt wird.

Bernard - Ultimate Scream

Das kostet die Karte: 110.000 Münzen (PS4)

De Jong – Ones to Watch

Das macht die Karte stark: De Jong ist ein wahrer Allrounder im Mittelfeld, dessen einzige Schwäche der Abschluss ist. Das ist aber nicht weiter tragisch, denn ansonsten fehlt es der Karte an kaum etwas. Sie ist schnell, dribbelstark und passsicher. Zudem hat sie gute Defensiv- und Physis-Werte.

Das größte Argument für diese Karte ist jedoch, dass sie immer stärker wird, wenn De Jong es in das Team der Woche schafft. Und bei seiner aktuellen Form wird dies vermutlich noch das ein oder andere mal passieren.

Trotzdem ist diese Karte nicht gerade supergünstig. Doch, wenn man das Verbesserungspotential bedenkt, ist diese OTW-Karte eine Investition durchaus wert.

De Jong - Ones to Watch

Das kostet die Karte: 160.000 Münzen (PS4)

Delaney – Team of the Week

Das macht die Karte stark: Die Bundesliga hat viele gute Karten für das Mittelfeld zu bieten. Doch die erste Inform-Karte von Delaney aus dem ersten TOTW in FUT 20 ist richtig stark. Sie hat überragende Defensiv- und Physis-Werte und eine ordentliche Geschwindigkeit.

Wenn Ihr ihn spielt, merkt ihr schnell, dass er überall auf dem Platz zu finden ist und Bälle für eich gewinnt.

Delaney - Team of the Week

Das kostet die Karte: 39.000 Münzen (PS4)

Werner – Team of the Week

Das macht die Karte stark: Spielt ihr ein Bundesliga-Squad, dann kommt ihr für die Stürmerposition kaum an Timo Werner vorbei. Zwar ist seine Gold-Karte (83) schon sehr stark, doch wenn ihr das Budget habt, dann solltet ihr seine Inform-Karte in Betracht ziehen.

Sie ist nochmal ein gutes Stück besser beim Schießen, Passen sowie beim Dribbling. Aktuell gibt es kaum eine bessere Karte für den Bundesliga-Sturm.

Werner - Team of the Week

Das kostet die Karte: 90.000 Münzen (PS4)

Martinez – Team of the Group Stage

Das macht die Karte stark: Eine echte Sturm-Perle kriegt ihr mit Martinez für euer Serie A Team. Der Stürmer von Inter Mailand hat normalerweise eine 81er Gold-Karte, die nicht der Rede wert ist. Doch seine Team-of-the-Group-Stage-Karte ist richtig stark und kostet noch nicht mal viel.

Sie hat ein überragendes Tempo, gute Schuss-Werte und starkes Dribbling. Zudem kann Martinez mit 4-Sterne-Skill-Moves und 4 Sternen beim schwachen Fuß punkten.

Martinez - Team of the Group Stage

Das kostet die Karte: 28.000 Münzen (PS4)

Müller – Ultimate Scream

Das macht die Karte stark: Die Halloween-Karte von Thomas Müller ist eine echte Top-Karte. Ihr könnt sie hervorragend als ZOM sowie als Stürmer spielen. Dabei glänzt Müller mit einer herausragenden Geschwindigkeit und Abschlussstärke. Viele Tore sind also garantiert!

Müller - Ultimate Scream

Das kostet die Karte: 150.000 Münzen (PS4)

Ter Stegen – Team of the Year Nominee

Das macht die Karte stark: Für Teams mit Karten aus der spanischen Liga sowie Mannschaften mit deutschen Verteidigern gibt es kaum einen besseren Torhüter als Ter Stegen. Der Nationaltorhüter hat grandiose Werte und bietet alles, was ein Torhüter in FIFA braucht.

Super günstig ist die Karte zwar nicht, doch sie ist die Münzen definitiv wert.

Ter Stegen - Team of the Year Nominee

Das kostet die Karte: 110.000 Münzen (PS4)

Sancho – Road to the Final

Das macht die Karte stark: Richtig viele Möglichkeiten auf dem rechten Flügel gibt es momentan nicht für Bundesliga-Teams. Und solltet ihr die Gnabry-POTM-SBC verpasst haben, dann ist UCL-Live-Sancho auch eine sehr gute Wahl.

Der Offensiv-Spieler von Dortmund hat sehr viel Pace, gutes Dribbling und 5-Sterne-Skill-Moves zu bieten. Die einzige Schwäche sind seine Fernschüsse.

Und wer weiß, vielleicht schafft es Dortmund noch ein paar Runden weiter in der Champions League. Dann wird diese Karte nur noch stärker.

Sancho - Road to the Final

Das kostet die Karte: 140.000 Münzen (PS4)

Welche Spezialkarte finde ihr am besten? Erzählt es uns doch in unserer Facebook Gruppe.

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Sandbox- oder Themepark-MMORPG – Welches Genre eignet sich für wen?

Sandbox oder Themepark entspricht in etwa der Frage Story oder nicht. Doch wie genau unterscheiden sich die beiden MMORPG-Genres voneinander und wer sollte welches spielen?

Als MMORPGs Mitte der 1990 Jahre aufkamen, spielten vorgegebene Geschichten kaum eine Rolle. Quests waren rudimentär und es ging im Grunde hauptsächlich darum, in der Gruppe mit Freunden die Welt zu erkunden, deren Hintergrundgeschichte zu er erfahren und gemeinsam Herausforderungen zu meistern – etwa Dungeons zu erkunden, Monster zu besiegen und mächtige Helden zu werden.

Ultima Online - einer der Vorreiter bei den Sandbiox-MMOs
Ultima Online ist für viele die Sandbox schlechthin.

Viele Freiheiten in der Sandbox

Als eines der ersten „echten“ Sandbox-MMORPGs kam 1997 Ultima Online auf den Markt. Sandbox, weil es sich im Grunde um einen großen Sandkasten handelte, in dem Quests und Story keine Rolle spielten. Jeder konnte das tun, was er wollte. Egal, ob er in Dungeons Monster jagen oder einfach eine Bäckerei betreiben und die anderen mit Nahrung versorgen wollte.

Eine Sandbox bietet den Spieler möglichst viele Freiheiten in der Onlinewelt. Es soll so wenig wie möglich vorgegebenen werden. Spieler können sich selbst Häuser und ganze Städte erschaffen, sie kümmern sich selbst um die Wirtschaft, stellen Gegenstände her, die andere brauchen, bieten sich gegenseitig Schutz, führen Gildenkriege… Eine Sandbox möchte eine Art zweite Heimat für möglichst viele Spieler sein.

Die Merkmale eines Sandbox-MMOs sind also:

  • Wenig bis gar kein Fokus auf Quests und Story
  • Spieler genießen viele Freiheiten
  • Crafting und Housing sind sehr wichtig
  • Spieler können es auch als Handwerker zu was bringen
  • Die Community erschafft ihre eigenen Geschichten
World of Warcraft - Warlords of Draenor 2
World of Warcraft ist der Innbegriff des Themepark-MMORPGs.

Themepark-MMORPGs überzeugen mit Geschichten

Als 2004 World of Warcraft erschien, definierte es den Begriff der Themepark-MMORPGs. Der Begriff leitet sich von Freizeitparks ab, bei denen man eine Attraktion nach der anderen erlebt. In MMORPGs sind dies Quests und Story. Die Spieler werden anhand von Aufträgen durch die Geschichte geführt. Meist handelt es sich um lineare Erfahrungen. Nach den erledigten Herausforderungen geht es zur nächsten Quests und man erlebt die nächste kleine Geschichte.

In einem Themepark-MMORPG steht genau diese Spielerfahrung im Mittelpunkt. Es geht nicht darum, Städte zu errichten oder sich um die Wirtschaft der Welt zu kümmern – auch, wenn das trotzdem noch möglich ist. Es geht darum, sich auf die Story und die Quests einzulassen, welche dabei helfen, den Helden zu entwickeln. Themepark-MMORPGs nutzen viele Elemente von Single-Player-Rollenspielen, verpacken diese aber in eine Multiplayer-Erfahrung.

Die Merkmale eines Themepark-MMORPGs sind:

  • Fokus liegt auf Quests
  • Die Spiele legen großen Wert auf das Erzählen von Geschichten
  • Spieler sind im Grunde meist Abenteurer und Helden
  • Das Erkunden der Spielwelt ist wichtig
  • PvE ist oft wichtiger als PvP
Black-Desert-Ambiente
Black Desert Online vermischt gekonnt Sandbox- und Themepark-Elemente.

Es geht auch beides

Mittlerweile gibt es sogar Hybriden. Hierzu zählt etwa Black Desert Online. In diesen Spielen gibt es Quests und eine Story, die aber nicht im Fokus stehen. Es ist weiterhin möglich, sich an der Wirtschaft der Spielwelt zu beteiligen, ein Imperium aufzubauen, Gildenkriege auszufechten und alles, was Story angeht, zu ignorieren.

MMORPGs sind sehr vielseitige Spiele. Sie möchten den Spielern möglichst viele Optionen bieten, um auf die Weise Spaß zu haben, die einem die meiste Freude bereitet. Sei es durch das Erleben einer Geschichte oder, wenn man sich eine Art zweites Leben in einer virtuellen Welt aufbauen möchte.

Wer sollte was spielen?

Es kann durchaus so sein, dass diejenigen, die Themepark-MMORPGs gerne spielen, wenig mit Sandbox-Titeln anfangen können – und umgekehrt. Wer eine spannende Story erleben möchte, der findet das in einem Themepark-Spiel wie beispielsweise The Elder Scrolls Online (ESO). Wer dagegen viele Freiheiten genießen und seine eigene Geschichte anhand seiner Taten und nicht anhand von vorgegebenen Quests schreiben will, der greift zu Sandbox-Spielen wie beispielsweise EVE Online.

Eve Online Upwell 3
EVE Online ist eine Sandbox im Weltraum.

Für wen eigenen sich Sandbox-Spiele? Eine Sandbox spricht vor allem die Spieler an, die sich wenig aus einer vorgegebenen Geschichte machen und sich lieber etwas aufbauen möchten. Wer also gerne ein Meisterhandwerker sein will, sich am Aufbau einer Stadt beteiligen will oder es zu einem mächtigen Helden bringen möchte, der die Welt bereist und die grausamsten Feinde erledigen will, der kann dies in einer Sandbox tun. Ihr könnt es zum Leiter einer Gilde oder sogar zum Herrscher eines eigenen Königreichs bringen.

Für wen eignen sich Themepark-MMORPGs? Seid ihr eher an spannenden Geschichten interessiert und folgt gerne Quests, lernt interessante NPCs kennen und möchtet einer Story folgen, in der ihr zum Held werdet, dann solltet ihr euch Themepark-MMORPGs ansehen. Hier steht die Geschichte im Mittelpunkt, die ihr gemeinsam mit Freunden erlebt.

ESO Elsweyr SunspireTrial
The Elder Scrolls Online setzt auf Quests und Story und zählt damit zu den Themepark-MMORPGs.

Hier findet ihr eine kleine Liste mit guten Sandbox-MMORPGs:

  • EVE Online
  • ArcheAge
  • Ultima Online
  • Albion Online

Diese Themepark-MMOs könnt ihr euch ansehen:

  • World of Warcraft
  • The Elder Scrolls Online
  • Final Fantasy XIV
  • Guild Wars 2

Wollt ihr das „beste aus beiden Welten“, dann ist Black Desert Online einen Blick wert.

Welches Genre bevorzugt ihr? Sandbox oder Themepark? Oder mögt ihr es, wenn beide Elemente gemischt werden?

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Overwatch: Kaplan blinzelt eine versteckte Botschaft beim Yule Log

Jeff Kaplan von Overwatch saß auch 2019 wieder vor dem Kamin. Die Fans grübeln über eine Botschaft im Overwatch Yule Log 2019. Was steckt dahinter?

Was ist der Yule Log 2019? Seit 2017 sitzt Jeff Kaplan, der Chef von Overwatch, jedes Jahr am 24. Dezember vor einem Kamin. Auch dieses Jahr saß er wieder auf dem Sessel und schaute in die Kamera. Der Stream ging die letzten Jahre immer rund acht bis zehn Stunden.

Seit Kaplan das zum ersten Mal gemacht hat, ist um den Stream eine Art Kult entstanden: Spieler warten darauf, dass Kaplan “irgendwas über Overwatch 2”, irgendeinen versteckten Hinweis gibt.

Kann ich mir den Stream noch ansehen? Den gesamten Stream könnt ihr euch im offiziellen Twitch-Channel von Overwatch ansehen.

Overwatch Retribution vergeltung Genji Cinematic
Genji soll eine wichtige Rolle spielen.

Was ist die geheime Botschaft, über die alle sprechen?

Wer sich den Stream von Overwatch ansieht, der hat an einer Stelle das Gefühl, Kaplan verhält sich äußert unnatürlich, sitzt plötzlich aufrecht und blinzelt ungewöhnlich häufig.

Im folgenden Twitch-Clip kann man das genau beobachten:

Einige User auf Twitch und auf Reddit entdeckten das seltsame Verhalten von Kaplan und erkannten in dem Blinzen einen Morsecode aus “kurz und lang”.

Und tatsächlich sendete Kaplan den Spielern ein Signal.

Das bedeutet die geheimnisvolle Botschaft: Der Twitch-User southstanly übersetzt den Morsecode.

Der Morsecode bedeutet „I need Healing“, was auf deutsch „Ich brauche Heilung bedeutet“. Der legendäre “Overwatch”-Satz, der immer Genji zugeschrieben wird.

Der Morsecode ist ein cleverer Gag von Kaplan auf die Fans einzugehen, die seit Jahren nach Geheimnissen in dem “Yule Log”-Stream suchen.

Kaplan gibt Fans Futter für Spekulationen

Was war sonst noch im Twitch-Stream? In einer Passage geht Kaplan noch auf die “Junker Queen” ein, das ist eine Figur, die seit 2017 durch die Lore von Overwatch spukt. Hier fragt er sich, wie die Queen wohl wäre, wenn sie ins Spiel kommen würde.

Auch hier hat Kaplan offenbar Spaß mit den Erwartungen der Overwatch-Zocker zu spielen. Kaplan weiß mittlerweile, wie akribisch die Spieler diesen Weihnachts-Stream nach verborgenen Hinweisen abklopfen.

Was denkt ihr über den Yule Log 2019 von Overwatch?

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Star Citizen überrascht Ende 2019 mit einer wichtigen Botschaft an die Fans

Das engagierte Weltraum-MMO Star Citizen veröffentlicht überraschend einen Visual-Teaser zu seiner geplanten Kampagne “Squadron 42” und gibt den Fans ein wichtiges Signal: Es geht voran!

Star Citizen befindet sich schon seit Jahren in der Entwicklung: Ein Release ist noch nicht in Sicht. Doch die Spieler sind heiß auf das Weltraum-MMO und können kaum genug davon kriegen.

Das wissen auch die Entwickler, die jetzt mit der Veröffentlichung eines Videos zum Singleplayer-Modul “Squadron 42” über die Feiertage den Fans eine wichtige Botschaft senden.

Welche Botschaft war das? Die Entwickler zeigen mit dem Video, dass es mit der Kampagne vorangeht und auch in 2019 viel an Squadron 42 gearbeitet wurde. Die Entwickler von ClG bezeichnen diesen visuellen Teaser, der erneut Begierden weckt und einige Highlights aufzeigen soll, als Weihnachtsgeschenk:

Es ist schon eine Weile her, dass wir einen bedeutenden Blick auf Squadron 42 geworfen haben, auch wenn unsere globalen Teams hinter dem Spoilervorhang fleißig arbeiten. Um euch allen ein besonderes Weihnachtsgeschenk zu machen, haben wir dieses visuelle Update zusammengestellt, das einige der Arbeiten, die wir im Laufe des Jahres 2019 durchgeführt haben, hervorhebt. (…)

Teil des Statements auf der offiziellen Website von Star Citizen
star citizen schiff teaser
Squadron 42 geht voran!

Entwickler arbeiten weiter fleißig an Squadron 42

Wieso war das so wichtig? Obwohl erst vor kurzem ein Update auf die Alpha-Server des Weltraum-MMOs aufgespielt wurde, war es um die Kampagne ziemlich still geworden.

Es gibt große Roadmaps zu Squadron 42. Für viele wirkte die Kampagne aber noch weit weg, zumal es in diesem Jahr etwas ruhiger darum wurde. Der neue Teaser soll dieses Gefühl etwas lindern und offenbar scheint das den Entwicklern auch gelungen zu sein.

Wie kommt das Video an? Die Ausschnitte aus der Kampagne “Squadron 42” werden gern gesehen und selbst hier in Deutschland hat es der Teaser in die allgemeinen YouTube-Trends geschafft und belegte eine Zeit lang Platz 20.

Das Video konnte schon mehr als 12.000 Likes sammeln und ist mit knapp 260.000 Aufrufe das erfolgreichste Video dieses Jahr, auf dem offiziellen Star Citizen-Channel. Und das nicht einmal 24 Stunden nach der Veröffentlichung. (Aufruf: 26.12. gegen 15:00 Uhr)

Wie sieht der Teaser aus? Das veröffentlichte Video ist ein Visual-Teaser und zeigt euch einige Orte und Elemente der Kampagne, die 2019 von Entwicklern geschaffen wurden.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

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Visual Teaser zeigt die Arbeit von 2019

Was gibt es zu sehen? Der Teaser gibt unkommentierte Einblicke mit neuen Szenen von verschiedenen Handlungsorten der Kampagne. Es gibt aber auch technische Details zu sehen, wie die Ansicht eines neuen Triebwerks.

Das zeigt euch der Trailer:

  • Neue Orte
    • Am Boden und im Weltall
  • neue Schiffe und Reworks
    • auch Modifikationen von Vanduul-Schiffen
  • Eine bevölkerte Station
    • kleiner Einblick in die soziale und wirtschaftliche Struktur
    • Es gibt sogar Obdachlose auf der Station
  • Riesiger Vanduul-Träger
    • Ein gigantisches Schiff, das offenbar zu den Vanduul gehört und Teil der Story ist

Für Fans sind viele dieser Einblicke wertvoll. Meist sind es kleine Details oder die unscheinbaren Bilder, die etwas mehr über den Hintergrund verraten und genau analysiert werden.

star citizen schiffe vanduul modifikation
Die modifizierten Vanduul-Schiffe kommen besonders gut an.

Star Citizen-Fans freuen sich über Festtags-Geschenk

Wie kommt das bei den Fans an? Die Kommentare unter dem Video sind größtenteils positiv und die Spieler freuen sich über diese Festtags-Überraschung.

  • Brett Frazier: „Mein Verstand explodierte geradezu… danke CIG.“
  • Xavier Matews: „Das ist ein hervorragendes Weihnachts-Geschenk!!! :D„
  • Opreax Qweyzar: „Das war unerwartet und absolut großartig.“

Viele Comments beschreiben das Video als “großartig” oder “wunderschön”. Die gute Stimmung ist fast greifbar und die Leute freuen sich, während der Feiertage etwas Neues über die Kampagne zu hören.

star citizen teaser station
Auf der Station wimmelt es von Bewohnern.

Gibt es auch kritische Stimmen? Doch nicht alle sind vollkommen zufrieden mit dem gezeigtem Material, auch wenn es nur verhältnismäßig wenige betrifft.

Es sieht großartig aus. Aber der Fakt, dass sie einen Visual-Teaser veröffentlichen statt eines tatsächlichen Trailers zeigt mir, dass die Designer das meiste von S42 erledigt haben und jetzt nur noch ca. 1 Millarde Gameplay-Blocker übrig sind. Ich hoffe, das große Roadmap-Update nach Januar zeigt, dass ich nicht recht hatte.

SageWaterDragon auf reddit (übersetzt)

SageWaterDragon befürchtet, dass die Entwickler erst jetzt anfangen, die ganzen Gameplay-Elemente einzubauen, nachdem die Designer die Kampagne mehr oder weniger fertig gebaut haben.

So mancher Spieler hatte sich neue Gameplay-Aufnahmen gewünscht und wurde nun enttäuscht. Vor ziemlich genau zwei Jahren gab es ja sogar schon eine einstündige Gameplay-Demo.

star citizen squadron 42 bodenstation teaser
Der Teaser endet mit einem Blick auf dieses riesige Konstrukt.

Kein Gameplay von Squadron 42, dafür Update 3.8 kurz vor Weihnachten

Was geht sonst bei Star Citizen? Das Spieler-finanzierte Mega-Projekt erreichte erst vor kurzem einen neuen Meilenstein und kann nun insgesamt über 250.000.000 Dollar eingenommene Mittel vorweisen, auch durch neue Schiffe mit teilweise irren Preisen.

Vor wenigen Tagen ging der Alpha-Build 3.8 bei Star Citizen an den Start und brachte den Spielern eine Menge grafischer Überarbeitungen und grundlegende Neuerungen. Doch die Entwickler arbeiten an noch mehr und haben sogar einen Battlefield-ähnlichen Multiplayer-Modus geplant.

Wie findet ihr den neuen Teaser? Was erwartet ihr von der Kampagne Squadron 42?

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Quelle(n):
  1. YouTube
  2. reddit

Nur wahre Destiny-Experten erkennen diese 12 Waffen

Wie es sich für einen Loot-Shooter gehört, bietet Destiny 2 einen Haufen cooler Waffen. Aber wie gut kennt ihr die Schießeisen wirklich? In unserem Quiz müsst ihr nur anhand des Umrisses die versteckten Exemplare erraten.

Das Destiny-Franchise ist für sein hervorragendes Gameplay bekannt. Es fühlt sich einfach toll an fiesen Aliens ins Gesicht zu ballern. Einen großen Anteil daran tragen die vielen einzigartigen Waffen.

Manche Schießeisen könnten direkt auf einem Western stammen, andere wirken wie von Fantasy-Epen inspiriert. Aber auch abgedrehte Sci-Fi-Knarren stehen den Hütern zur Verfügung.

In der aktuellen Season 9 gibt es alleine 65 einzigartige exotische Waffen in Destiny 2. Laut Datenbank sind mittlerweile 692 unterschiedliche Schießeisen verfügbar. Auch in der Aktuellen Season gibt es wieder neue und einzigartige Waffen zu ergattern:

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Banshee-44 bastelt ohne Unterlass an Knarren rum

Könnt ihr Waffenmeister Banshee-44 das Wasser reichen?

Wie funktioniert das Quiz? Ihr seht zunächst nur den Schatten der Waffe. Es ist jetzt an euch dem Umriss einen Namen zuzuordnen. Klickt ihr einmal auf das Schatten-Bild, erscheint die Auflösung samt Namen.

Wir haben uns für 12 berühmte Waffen entschieden. Einige der Schießeisen feierten ihr Debüt schon in Destiny 1. Da die berühmtesten Waffen nun mal die Exotics sind, werdet ihr es auch hauptsächlich mit Exo-Wummen zu tun haben. Die ein oder andere legendäre Waffe hat sich aber trotzdem in das Quiz geschlichen.

Seid ehrlich zu euch selbst und viel Spaß beim Rätseln!

Dieses Quiz ist geschlossen.

Ihr wollt weiter tüfteln und Kopf rauchen sehen? In den vergangenen Jahren hatten wir auch Destiny-Rätsel für euch:

Na, wie habt ihr bei dem Quiz abgeschnitten? Fandet ihr die Aufgabe kinderleicht und habt jede Waffe sofort am Umriss erkannt? Oder haben wir es euch doch schwer gemacht? Sagt es uns in den Kommentaren.

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