Das PvE-MMORPG Pantheon lockt viele von Euch an, aber warum?

Das MMORPG Pantheon: Rise of the Fallen scheint das Interesse vieler MMO-Fans zu wecken – auch bei uns auf Mein MMO. Wir schauen uns mal an, warum das so ist.

Eigentlich jedes Mal, wenn ein Artikel zu Pantheon gepostet wird, registrieren wir auf Mein MMO ein relativ hohes Interesse am Indie-MMORPG. Und es finden längere Diskussionen zum Titel statt.

Pantheon scheint einen Nerv bei den Spielern zu treffen. Ist es das klassische Spielprinzip? Der Fokus auf PvE? Wir schauen uns das mal näher an.

pantheon spieler

Was ist Pantheon eigentlich?

Pantheon: Rise of the Fallen soll ein klassisches MMORPG werden, das den Spielern die Anfangszeiten des Genres zurückbringen möchte. Entwickelt wird es von Brad McQuaid, der auch maßgeblich am Design von Everquest beteiligt war und Vanguard: Saga of Heroes entwickelte.

Der Fokus in Pantheon liegt auf PvE-Abenteuern, die ihr gemeinsam in der Gruppe erlebt. Ihr erkundet eine große Welt, erledigt Quests und bekämpft Monster in der Wildnis oder in Dungeons. Der Fokus liegt auf Gruppeninhalten und darauf, die Stärken eurer Klasse im Team auszuspielen.

Pantheon soll sich wie ein klassisches MMORPG spielen, welches aber auch durch einige moderne Komfortfunktionen erweitert wird, um keinen „altbackenen“ Eindruck zu machen.

Was erhoffen sich Spieler von Pantheon?

MMORPGs haben sich mit der Zeit verändert. Es gibt beispielsweise viele Single-Player-Inhalte, die Story muss im Alleingang durchgespielt werden können. Oft finden PvP-Elemente ihren Weg in die Spielwelt. Doch viele wünschen sich eine Spielerfahrung, wie man sie zu den Anfangszeiten des Genres erleben konnte:

  • Gruppen-Abenteuer
  • Fokus auf PvE
  • Teamplay
  • Eine tiefgründige Lore
  • Spannende Abenteuer und Quests
  • Riesige Dungeons
  • Taktische und klassische Kämpfe gegen Monster
  • Wiederholbare Inhalte, die aber immer neue Herausforderungen bieten

pantheon amberfeat 2JPG

Was könnte aus Pantheon werden?

Best Case: Im besten Fall gelingt Brad McQuaid ein Geniestreich. Er trifft genau den Nerv der Spieler, die sich eine klassische Spielerfahrung wünschen und baut sich so eine Community aus Veteranen auf, welche das Spiel ernst nehmen. Das könnte zu einer sehr guten Community führen.

Worst Case: Da die Entwicklung von starken finanziellen Problemen geplagt war, wäre das Worst-Case-Szenario, das dem Entwicklerstudio das Geld ausgeht. Davon gehen wir mal nicht aus und denken daher, dass Pantheon im schlimmsten Fall nur eine kleine Nische an Hardcore-MMORPG-Fans bedienen kann, alle anderen sich vom klassischen Spielprinzip aber abgeschreckt fühlen könnten.

Pantheon Wetter

Die Grafik – ist das heute noch akzeptabel?

Pantheon nutzt die Unity-Engine und greift für die Assets häufig auf den Unity-Asset-Store zurück. Daher sieht das Spiel in manchen Screenshots und Videos dem kürzlich veröffentlichten Shroud of the Avatar ähnlich, das ebenfalls die Unity-Engine nutzt und sich auch gerne im Asset-Store an Modellen bedient.

Einer der häufigen Kritikpunkte an Pantheon ist denn auch die Grafik, die vielen nicht gut genug aussieht. Obwohl Pantheon nicht hässlich ist, sehen moderne MMORPGs grafisch doch deutlich besser aus. Dies könnte vor allem grafikverwöhnte Spieler abschrecken.

Unser Community-Mitglied Henk meint etwa: „Klingt ja sehr interessant aber sieht wieder mal ziemlich altbacken und lahm aus … Schade, glaub auch kaum, dass ich damit warm werde.“

nyso ergänzt: „Wow! Das Kampfsystem ermüdet mich jetzt schon und die Grafik ist jetzt noch ganz ok, aber in fünf Jahren schreit sie wieder „schlecht gealtert“. Ich prophezeie einen Flop.“

Dagegen hält etwa IchhassePvP: „Dann gehörst du ganz offensichtlich nicht zur Zielgruppe eines solchen bewusst sehr, sehr oldschool gehaltenen MMORPGs.“

Was meint die Mein-MMO-Community zu Pantheon?

Pantheon ist ein sehr heißes Thema und es gibt unterschiedliche Meinungen zum Spiel. Hier einige Beispiele:

Wumme: „PVE wie langweilig“

Ahmbor: „Das hört sich doch super an 🙂 Mal wieder ein lauschiges, ruhiges MMORPG :)“

Ectheltawar: „Wie schön wäre es, ein MMO zu bekommen, das die Visionen teilt, die damals Vanguard zu Grunde lagen. Was hier manch einer vergisst, ist, dass Pantheon vermutlich nicht dafür gemacht wird, ein Millionenpublikum anzusprechen. Es soll einen ganz bestimmten Schlag von Spielern ansprechen. Wem das nicht zusagt, darf stillschweigend weiter ziehen und sich damit abfinden, dass er eben nicht zur Zielgruppe gehört.“

Starthilfer: „Oldschool ist ja schön und gut, aber das sieht von den Bewegungsabläufen und Kampfsystem aus wie vor 20 Jahren. Bin ein absoluter Fan von Mehrspieler-Dungeons à la ESO oder WoW, aber damit kann ich mich beim besten Willen nicht anfreunden. Finde einfach, man darf auch etwas mit der Zeit gehen und die Kämpfe etwas actiongeladener darstellen. Fließende, harmonische Bewegungen sollten ebenfalls machbar sein.“

Bamux: „Everquest 1 mit moderner Grafik, wird gekauft 🙂 Ja, das Kampfsystem sieht altbacken aus und ist es wahrscheinlich auch, wenn das Spiel veröffentlicht wird. Aber mich spricht es trotzdem an, weil ich weiß, wie gut es in Everquest funktioniert hat.“

Kendrick Young: „Klassisches PVE“ – Oh Mann, wenn ich sowas lese…. Primitives Button-Smashing, in dem man sich im Kreis um den Gegner stellt – das macht auf Dauer sicherlich Spaß…. klingt wie ein Handyspiel.“

Pantheon PvE MMO

Wann erscheint Pantheon?

Pantheon wird mit an ziemlicher Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr 2018 starten. Das Team ist sehr klein und verfolgt große Ziele. Derzeit findet eine Alpha statt. Mit etwas Glück startet 2018 noch die Beta. Mit einem Release rechnen wir nicht vor 2019.

Mein-MMO meint: Pantheon scheint den Nerv einer bestimmten Zielgruppe zu treffen. Klar, nicht jeder kann etwas mit Oldschool anfangen, aber es gibt genug Spieler, die sich noch gerne an die Zeiten von Everquest und Vanguard: Saga of Heroes erinnern.

Diese Spieler möchten so ein MMO erneut erleben und Pantheon könnte ihnen genau diesen Wunsch erfüllen. Wenn noch einige moderne Features hinzu kommen, welche das klassische Spielgefühl aber nicht verwässern, dann wäre es denkbar, dass Pantheon auch „jüngere“ Spieler als Zielgruppe ansprechen könnte.

Man kann also sagen, dass Pantheon: Rise of the Fallen die MMORPG-Hoffnung für Fans klassischer PvE-Abenteuer werden könnte.

Deine Meinung? Diskutiere mit uns!
5
Gefällt mir!

48
Hinterlasse einen Kommentar

Bitte Anmelden um zu kommentieren
Aktivität der MeinMMO Community
MeinMMO Kommentar-Regeln
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.
  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
Banana-OG
Banana-OG
1 Jahr zuvor

Genau der gleiche Schrott wie Shroud of the Avatar. Aber wahrscheinlich etwas erfolgreicher. Das beste klassische Old School MMORPG wird wohl Amazons New World werden. Aber selbst das wird die Masse nicht spielen. Mittelalter Fantasy Gammel wird in Zeiten von Elektro Autos immer uninteressanter.

Bamux
Bamux
2 Jahre zuvor

Als langjähriger Spieler von Everquest 1 und Vanguard welche ja beide auch aus der Feder von Brad McQuaid stammen freue ich mich natürlich besonders auf Pantheon. Vor allem der überwiegende Verzicht auf instanzierte Dungeons und das forcieren des Zusammenspiels hat er in beiden Titeln gut hinbekommen. Dadurch das man in so einer Welt viel mehr auf seine Mitspieler angewiesen ist ergibt sich auch eine ganz andere Atmosphäre als man es von den meisten modernen MMORPGS gewohnt ist. Natürlich führt das auch zu Problemen weil nicht instanzierte Gebiete nur einen begrenzten Platz für Spieler bieten und das auch schnell zu Konflikten führen kann wie man in Everquest 1 gesehen hat, allerdings hat das auch wieder einen teil des Reizes ausgemacht wenn man sich nur wie ein egoistisches Arschloch benommen hat war der Ruf schnell ruiniert und das hatte dann auch Konsequenzen bei der zukünftigen Gruppensuche.

Henk
Henk
2 Jahre zuvor

Klar es ist auch das einzige neue westl. MMORPG was nicht auf PVP und Survival setzt.

Unter PVE versteh ich aber auch eine coole Story und Inszenierung der Welt und nicht nur ewiges Dungeongrinden, das wird auf Dauer auch schnell langweilig. Ob es die Erwartungen und Hoffnungen der klassischen MMORPG-Com. die in den letzten Jahren WoW, ESO, GW usw. gespielt hat erfüllen kann bleibt abzuwarten. Denn es sieht wirklich absolut nicht mehr zeitgemäß aus, wenn dann bis Release nochmal ca. 2 Jahre vergehen wirds schwierig und ich denke auch eher das wird ein Nischentitel mit einer recht überschaubaren Spielerschaft.

TestP
TestP
2 Jahre zuvor

Das Spiel ist derzeit in einem Pre-Alpha-Status. Das was man da an Grafik und Animationen und an Fähigkeiten sieht sind nahezu reine Alibi-Assets damit irgendwas da ist was man benutzen kann. Ich fange erst dann an zu meckern wenn die Grafik zur Beta nicht besser ist. Weil Beta ist dann ein fast fertiges Spiel bei dem man noch Bugs ausmerzt.

MfG

Ectheltawar
Ectheltawar
2 Jahre zuvor

Ich hoffe nach wie vor das Pantheon quasi ein Vanguard 2 wird, welches aber nicht die gleichen Entwicklungsprobleme durchlebt wie Vanguard seinerzeit. Grundsätzlich war das Projekt Vanguard seiner Zeit vermutlich ein Stück voraus und hatte daher unnötige technische Probleme. Beispiel wäre hier die gewaltige offene Welt, die aber gerne mal Probleme machte, wenn man quasi über eine der unsichtbaren Zonengrenzen ging. Das hin und her beim Publisher war sicherlich auch nicht hilfreich wie eben auch die Gamingpresse, die zum Teil sogar durch falsche Berichterstattung dem ganzen alles andere als gut tat.

Pantheon hat den gleichen Anspruch und ich bin gespannt wie es umgesetzt wird. Wenn es um „Dungeons“ geht, hoffe ich das diese wie in Vanguard gestaltet werden. Vermutlich werden die meisten hier unter einem Dungeon einen instanzierten Bereich verstehen der dann nur von einer Gruppe bespielt wird. In Vanguard waren Dungeons aber offene Spielbereiche, die man ohne Ladebalken betreten hat und die für Gruppen ausgelegt waren. Man konnte aber durchaus in einem Dungeon auch einer anderen Gruppe begegnen. Entweder half man sich dann gegenseitig, oder es wurde zu einem Wettrennen, beides führte zu unvergesslichen Erlebnissen. Hoffe das Pantheon auch daran festhält.

Was Grafik und Animationen angeht glaube ich das es zu früh ist das zu beurteilen. Wichtig ist das wir ein anständiges Grundgerüst bekommen, das technisch auch funktioniert. Wenn das erst mal steht, kann man immer noch an der Grafik und den Animationen arbeiten.

IchhassePvP
IchhassePvP
2 Jahre zuvor

Ähm das ist ja schon bestätigt dass es ausschließlich NICHT-instanzierte Dungeons und Raids geben wird in Pantheon.

Zindorah
Zindorah
2 Jahre zuvor

Mich wundert der Fokus auch. Wenn man die Videos sieht , sieht man das die kämpfe super einfach , lange und langweilig sind.

Die Grafik ist leider aus pre-WoW Zeit.

Naja Mal überraschen lassen. Glaub aber das wird nur ne mega kleine Fanbase haben.

Caldrus82
Caldrus82
2 Jahre zuvor

pre-WoW war die Grafik nochmal sehr viel schlechter und wir schauen hier eine pre-Alpha an.
Die Kämpfe sehen deshalb langweilig aus (für dich), weil hier einfach nur Standard trashmobs umgehauen werden ohne das man auch nur eine Bossmechanik sieht. Zudem sind die Effekte und Animationen weit weg von fertig. Trotzdem finde ich diese Art von Gameplay jetzt schon wesentlich interessanter als zB WoW heutzutage, weil da gilt nur noch Mobs zusammenziehen und stumpf weg-aen.

Zindorah
Zindorah
2 Jahre zuvor

Ich werde mir die Tage Mal ein eigenes Bild in der pre-Alpha machen. Eventuell unterschätze ich das einfach nur.

Ectheltawar
Ectheltawar
2 Jahre zuvor

Grafik und Animationen sind Dinge die man zum Ende hin noch mal polieren kann. Wenn aktuell etwas von Pantheon gezeigt wird, sollte man auf das Grundgerüst achten das hier aufgebaut wird. Wie ist die Welt gestaltet und solche Dinge. Grafik wird man sicherlich am Ende dann angehen, ist ja nicht ungewöhnlich das man während der Entwicklung noch viele Grafikeffekte gar nicht aktiviert hat. Selbiges gilt dann auch für Animationen, auch die werden dann erstellt.

IchhassePvP
IchhassePvP
2 Jahre zuvor

Was lockt mich denn an Pantheon an?

Also erstmal ein glasklarer Gruppen PvE Fokus, Stichwort Dungeons, richtig große, richtig lange mega hammer geile Dungeons in denen man am Besten leicht und locker 3, 4, 5 oder 6 Stunden „verlieren“ kann.

Weiter geht es mit dem klassischen Gameplay, Aggro und CC, vorsichtige Pulls etc., einfach nur der Ursprung des PvE!

4 fest definierte Rollen! 4? Ja 4! Tank, Heiler, DD und CC!

Ein eindeutig klassisches teils düsteres westliches Fantasy-Setting, kein Asia Einschlag und kein kunterbuntes Augenkrebsfiasko wie z.B. bei Wildstar.

Ein „Wettersystem“ mit benötigter Resi für jede einzelne der unterschiedlichen Klimazonen.

Ob da letztlich genug Content nachkommen wird oder nicht soll mir völlig egal sein, vielleicht ist das irgendwann mal nach 3, 4 oder 5 Max.-Level-Chars ein Thema, aber vorher ganz sicher nicht!
Denn der Wiederspielwert wird zumindest für mich enorm hoch sein, denn von riesigen Dungeon-Labyrinthen kann ich gar nicht genug bekommen, das geht einfach gar nicht dass ich dahingehend irgendwann mal befriedigt sein könnte.

Dass Pantheon letztlich ein Nischen-MMO sein wird ist denke ich 100%ig klar, das dürfte wohl auch den Entwicklern klar sein.
Und wenn da letztlich 100.000, 200.000 oder 300.000 verrückte Hardcore Gruppen PvE Fans wie meine Wenigkeit übrigbleiben sollten, dann ist das auch schon aller erste Sahne, denn massentauglich kann dieses MMO schon von vornherein nicht sein.

Für den 0815 Casual der mal eben seine 1-2 Stunden einloggen will wird dieses Spiel denke ich recht wenig zu bieten haben.

Tebo
Tebo
2 Jahre zuvor

Klasse Deine Ideen! Speziell das mit den Wetterzonen.

Ich denke aber auch, das das nicht den Zahn der Zeit trifft. Spiele sind einfach viel schnelllebiger geworden und auf kurze Runden mit schnellem Erfolg (Loot bzw Belohnung) ausgelegt.

Ich fands in WoW auch klasse, wo man sich für bestimmt Gegner bzw Dungeons oder Raids erstmal bestimmtes Resi Equip erfarmen musste, um überhaupt eine Chance zu haben, weiter zu kommen.
Aber genau wie in fast allen anderen MMORPs, wurde in WoW alles so stark casualisiert, das auf jeden Fall jeder alles machen kann.

Der Sprung vom einfachen WoW Einheitsbrei hin zum fordernden, zeitintensiven Spiel ist einfach zu stark.

IchhassePvP
IchhassePvP
2 Jahre zuvor

„Klasse Deine Ideen! Speziell das mit den Wetterzonen.“

Keine dieser „Ideen“ in Bezug auf das Gameplay stammt von mir, diese Dinge sind längst bestätigt und viele davon auch schon in Streams vorgestellt worden.
Das „Wettersystem“ z.B. funktioniert aktuell wohl über eine Art „Juwelen“, was im Grunde einfach nur Items sind die man sich in die verschiedenen dafür vorgesehenen Ausrüstungs-Slots reinpackt um eben eine ausreichend hohe Resi zu erreichen. Ohne Resi geht in der entsprechenden Klimazone rein gar nix. Klimazonen soll es verschiedene geben, Frost, Hitze und einige andere.

Die 4 fest definierten Rollen sind ebenso längst bestätigt.

Dass Aggro recht groß geschrieben wird sieht man in so ziemlich jedem Stream.
Ebenso sieht man in vielen Streams die vorsichtige Vorgehensweise bei den Pulls.
Die Notwendigkeit von CC sieht man ebenfalls in vielen Streams, kaum ist mehr als 1 Mob im Kampf kommt schon CC zum Einsatz.

„Ich denke aber auch, das das nicht den Zahn der Zeit trifft.“

Also weil du WoW ansprichst, ich gebe da nur mal zu bedenken dass die Onlinepetition für offizielle WoW Classic-Server von über 250.000 Leuten unterstützt wurde.
Also was ist denn exakt der Zahn der Zeit?

„Spiele sind einfach viel schnelllebiger geworden und auf kurze Runden mit schnellem Erfolg (Loot bzw Belohnung) ausgelegt.“

Ja der heutige „Casual-Müll“, den ich persönlich nicht mal mit der Kneifzange anfasse!
Dazu mal in etwa eine Aussage von Brad McQuaid letztes Jahr auf der TwitchCon:
„Viele MMORPGs sind heute sehr, sehr casual und das ist gut so, aber die Hardcore MMO-Spieler sagen hey was ist mit uns?“

Und ganz genau diesen „Aufschrei“ möchte Pantheon eben beantworten. Also die sind sich wohl im Klaren darüber dass sie keine milliardenschwere „Cashcow“ entwickeln die im Markt einschlägt wie ein Urknall.

Lange Rede kurzer Sinn, wer also mit den „kurzen Runden“ und den schnellen einfachen Belohnungen seinen Spaß hat, der wird wohl gut beraten sein da weiterzuspielen wo er/sie gerade spielt.

Wer hingegen was gänzlich anderes möchte, der wird in ca. 1,5-2 Jahren ebenso bedient werden. Vorher rechne ich persönlich nicht mit einem Pantheon Release.

Scaver
Scaver
2 Jahre zuvor

Ich mag zwar Old School MMORPGs, aber ich mag keine Old School Graikkarte. Wenn es „realistisch“ wirken will, dann richtig mit dem modernsten was es gibt oder ganz lassen und eher in Richtung Comic Grafik oder ähnliches.
Denn ob alte Grafik von vor 5 Jahren oder von vor 20 Jahren macht für mich keinen Unterschied… veraltet ist veraltet!

Sicher, Grafik ist nicht alles und es gibt wichtigeres, gerade in einem MMORPG. Daher mag ich auch die Grafik von WoW. Sie versucht erst gar nicht, realistisch zu sein (in der Gesamtheit).

Von der Grafik abgesehen, ist das Setting nichts für mich. Ala Mittelalter (Ritter und Co.) ist nicht so meins.

Andy Boultgen
Andy Boultgen
2 Jahre zuvor

Das Spiel soll erstmal erscheinen und ein paar Monaten später wird man sehen ob es überhaupt Zukunft hat oder nicht.Wildstar hat auch viel gutes für den PVE Bereich und trotzdem spielt es keiner.

Scaver
Scaver
2 Jahre zuvor

Der Fehler von WildStar war es, noch ein Abo System zu nutzen. Schon damals waren die meisten Spieler dazu nicht mehr bereit.
Und AION dann Free2Play wurde, da war an WildStar NICHTS mehr neu… alles was WildStar neu oder besser gemacht hatte, gab es nun auch schon in anderen MMORPGs, welche Free2Play waren.
Selbst für Buy2Play muss man echt etwas bieten und zwar von Tag 1 an. Denn Free2Play Titel gibt es da draußen wie Sand am Meer… also wieso für etwas zahlen, ggf. sogar mehrfach, wenn man das selbe oder ähnliches in anderen Games Free bekommt???

Fain McConner
Fain McConner
2 Jahre zuvor

Totgeglaubte leben länger. Bei Rift boomt gerade das Abo – System. Mittlerweile haben viele Leute es satt, sich mit irgendwelchen Tricks das Geld aus der Tasche leiern zu lassen. Und das muss nun mal ein ftP – Betreiber stehen. Immer irgendwo den Hut im Spiel aufhalten.

Ectheltawar
Ectheltawar
2 Jahre zuvor

Wildstar und Pantheon sind nicht vergleichbar. Beide wollten einen PvE-Fokus anbieten, jedoch war bei Wildstar das klassische WoW als Vorbild gedacht. Pantheon hingegen orientiert sich an Everquest und vor allem an Vanguard. Da liegen durchaus Welten zwischen.

Oliver Floßdorf
2 Jahre zuvor

Ich weiß nicht, ob das Spiel sich durchsetzen wird.
Gar nicht mal wegen der Grafik, es wird darauf ankommen,
wie flüssig sich das Spiel dnn spielen lässt.

Ist ja noch Alpha-Status.

Grund für das Interesse wird aber das PVE sein.
Was gibt es denn, was man schön mit, und nicht gegen, Freunde spielen kann?

Im Moment ist die Ära der Battle Royals.

Fast jedes MMO was raus kommt, hat den Fokus auf PvP.
Und wie viele halten sich davon?
Wow, Eso und GW2.

Alles andere verschwindet wieder.
Das sind aber nur meine Gedanken, muss nicht richtig sein wink

Scaver
Scaver
2 Jahre zuvor

Der Fokus von WoW lag noch nie auf PvP. PvP gibt es in WoW nur, weil es zu einem Konflikt zweier Fraktionen dazu gehört.
Normalerweise wollten die Entwickler nie PvP in WoW haben, aber es „musste sein“.

Oliver Floßdorf
2 Jahre zuvor

Sorry Leute, natürlich nicht, ich meinte das auch anders smile

War wohl in Gedanken schneller als meine Finger.

Ich meinte, welche MMOs haben länger überlebt. WoW, Eso, oder GW2 mit PVE Inhalt, oder eben PVP MMOs.

Gott, da habe ich beim schreiben irgendwie an Brainf.ck gelitten smile

Wartekzz Gaming
Wartekzz Gaming
2 Jahre zuvor

WoW und Fokus auf PvP? Never! =D
Der Fokus liegt hier auf dem PvE und „damals“ zu Classic Zeiten als es noch kein Flugmount und Teleport gab hat nur gutes Open PvP existiert weil die Com. etwas darauß gemacht hat……. Und das wird so auch nicht mehr kommen. Nicht einmal die neue Serverstruktur und dynamischen Events werden daran was ändern. Ich sehe es kommen auf den Warmode-Server wird nichts los sein.

Namma
Namma
2 Jahre zuvor

Fokus auf Pve , das Setting die rassen und Klassen der Umfang die Umwelt Einflüsse usw. klingt halt wirklich gut und das alles könnte man auch schon sehen.
Gepaart mit einem für mich für mmorpgs unverzixhtlicheb tab Target kampfsystem.
Im Prinzip wie aus meinen Träumen grin und es dauert noch bis dahin ist bfa wieder öde ^^

Einzige was mich abschreckt bei mmorpgs ist wenn sie nicht auf deutsch sind.

Fain McConner
Fain McConner
2 Jahre zuvor

Ja, leider. Früher waren deutschsprachige Server eine Selbstverständlichkeit, heute die Ausnahme.

Corhak
Corhak
2 Jahre zuvor

Freunde von mir und ich haben schon gesagt, dass wir jedes andere MMORPG dafür erstmal aufs Eis legen werden. Die sind mächtig gehyped!

ParaDox
ParaDox
2 Jahre zuvor

Der gute Herr McQuaid reitet da richtig hemmungslos auf der Retro-, Oldschool- und Nostalgiewelle mit seinem neuesten Projekt und die durchwegs positive Publicity scheint ihm auch zu signalisieren, dass er da auf einem guten Weg ist.
Irgendwas muss der gute richtig machen da es bei Pantheon keinen juckt dass die auch 10.000$ Pakete verkaufen auf ihrer Webseite, wofür andere Spiele wie Star Citizen, Crowfall,… von den Leuten regelrecht in der Luft zerrissen worden sind.
Ich hoffe wirklich das der genug Leute abholt die das Projekt auch mit dem einen oder anderen € bzw. $ unterstützen, wogleich ich persönlich meine Zweifel habe ob die Nische die der gute Herr McQuaid ausfüllen will, groß genug ist um gut davon zu leben und auch regelmäßige neue Inhalte zu entwickeln, in einem absehbaren Zeitrahmen.
Die Wiederentdeckung der Gemütlichkeit wünschen sich sicher viele, da der Trend derzeit schnell, hart und eSportig lautet. Ob hier nicht schon ein Großteil der Leute bereits mit der Retro RPG Welle, die 2017 losgetreten wurde, abgeholt worden sind, zeigt dann die Zeit.
Das einzige was mir, vor allem in den Kommentaren ein wenig sauer aufstößt ist das Zielgruppen Argument. Für mich klingt das nach einem Totschlagargument für Kritikinvalide a la „wenn’s dir nicht passt das hör doch auf“.

Fain McConner
Fain McConner
2 Jahre zuvor

Manchmal glaube ich, dass auf hohem Niveau gejammert wird, und seit WoW jeder MMO-Ersteller einfach überzogene Erwartungen an den möglichen Gewinn hat. EQ2 lief mit Abo ca. 8 Jahre und brachte jedes Jahr eine Erweiterung. Es gab gerade mal 2 deutsche Server und eine recht kleine, aber sehr treue Community.

ParaDox
ParaDox
2 Jahre zuvor

Das kommt immer darauf an, wenn du jetzt NCSoft mit Wildstar hernimmst geb ich dir uneingeschränkt recht.
Ich kann mich da dunkel an eine Marktanalyse für Wildstar erinnern, die so dermaßen übertrieben optimistisch war, dass die schon einen hohen Unterhaltungswert hatte. Gut die haben sich auch vom Hype ein wenig anstecken lassen, der dann auch noch zusätzlich vom Beta Code Schwarzmarkt so richtig durch die Decke gegangen ist. Schlussendlich ist es dann auch unter anderem an dieser Erwartungshaltung gescheitert.

Auch Blizzard mit Starcraft 2 ist beim Jammern ganz vorne mit dabei.
Die haben ca. 8 Mio. Kopien davon verkauft, was für einen so totes Genre wie der RTS schon überwältigend ist. Erwartet haben die sich schon um einiges mehr.

In der Indieszene denke ich eher dass das nicht der Fall ist. Die haben auch nicht große Portfolios wo die Produkte quersubventionieren können, wenn’s mal nicht so läuft wie man das gerne hätte.
Das hat alles gute Gründe warum ein Großteil wirklich finanziell sehr knapp aufgestellt ist.
Die jammern zwar auch doch eher über die Big Player die denen, mit millionenschweren Marketingbudgets, das Geschäft kaputt machen.

Fenrir
Fenrir
2 Jahre zuvor

Ein klassisches MMORPG wie herrlich! Klassische Rollen, klassische Gruppen und klassische Raids!
Wenn das Setting wirklich das taugt was es verspricht wäre es Spitze!

Plague1992
Plague1992
2 Jahre zuvor

Ich zweifle ob die Entwickler ein themepark MMO stämmen können, denen geht doch sofort der Content aus. Von 1-2 neuen Dungeons im Jahr wird die Community nicht satt und wenn sie vor haben was größeres zu entwickeln dann sind Contentdürren woanders quasi vorgeschrieben. Wenn selbst die größten Vertreter des Genres damit immer mal wieder Probleme haben, wie soll das ein neues, kleines, nischiges MMO schaffen welches jetzt schon Finanzierungsprobleme hatte …

Nyo
Nyo
2 Jahre zuvor

Guter Einwand. Wenn es wirklich ein „kleines“ Studio ist könnte das Problematisch werden.

Klaphood
Klaphood
2 Jahre zuvor

Vielleicht wäre ja eine mögliche Lösung der „Oldschool harte“ Content, der für alles wieder Gruppen benötigt und es somit eventuell nicht nur länger dauert bis man durch ist, sondern die Erlebnisse auch reichhaltiger machen könnte um über Contentdürren hinwegzuschauen (da man sich nicht im Heuschreckenschwarm-Stil wieder durch alles Neue sofort durchfrisst).

Aber ob das 2019 *wirklich* noch jemand will und machen wird, wird sich zeigen…

Skyzi
Skyzi
2 Jahre zuvor

hmm evtl wäre prozentual generierte Dungeons die bessere wahl.

Fain McConner
Fain McConner
2 Jahre zuvor

In den Oldschool – MMO’s gab es aus einem Grund viel weniger Probleme mit Content-Nachschub: Der Content war einfach nicht alleine mit verbundenen Augen zu spielen. Du warst in 3 Monaten auf Max-Level, nicht in 3 Tagen. Raids waren mit Random-Gruppen nicht machbar. In EQ2 waren sie so schwierig, dass auch mal der Jahresendboss gar nicht gelegt wurde.
Die ständige Trivialisierung des Contents war es meiner Meinung nach auch, die das Tab-Target-System als langweilig in Verruf gebracht hat.
Die Frage ist da eher, ob die heutige Spielerschaft schwierigeren Content in der Form akzeptiert. Wenn du überall solo durchrennen kannst und dich wirklich blöd anstellen musst um zu scheitern, ist der Contentnachschub nicht machbar.
Wenn dann noch Itemshops dazu kommen in denen das verkauft wird, was du dir vorher erspielen musstest, oder / und Goldseller und Bots – klar dann funktioniert es nicht.
Ich bin kein 24/7 – Spieler, und für mich hat EQ2 funktioniert. Hatte in den 6 Jahren immer genügend zu tun.

Beldin 2
Beldin 2
2 Jahre zuvor

Abgesehen davon hat EQ2 trotz der kleineren Playerbase wesentlich mehr neuen content rausgebracht wie WoW. Wir hatten ja bereits die dritte Erweiterung als WoW gerade mal die erste bekommen hat.

PBraun
PBraun
2 Jahre zuvor

Meine Kohle wollen die ja gar nicht – ich spiel nur auf (oder mit oder an) Konsolen.

Fain McConner
Fain McConner
2 Jahre zuvor

Sowas beruhigt mich. Denn ein anspruchsvolles Tab-Target-System ist meiner Meinung nach mit Controler nicht umsetzbar.

Stefan Schwarz
2 Jahre zuvor

Für mich war sein damaliges Spiel Vanguard schon das beste und genialste PVE Spiel überhaupt. Das war nur leider in einem sehr unfertigen Zusnatnd auf den Markt gekommen, wo es dann gut spielbar war, war die Kundschaft leider schon weg und nur noch der harte Kern übrig. Hab es trotzdem sehr lange gespielt und innerhalb der Gilde haben auch kaum welche aufgehört, da es im Grunde einfach genial war. Am Ende war halt dann kein Geld für Content da und somit ist es leise gestorben. Auf der einen Seite freu Ich mich darauf und auf der anderen Seite fange Ich glaub jetzt mit Familie sowas nicht mehr an. Wir waren in Vanguard teilweise mal eben die halbe Nacht in Dungeon unterwegs + noch mal rein um von jemanden die Leiche zu holen usw. Das war schon hardcore PVE. Aber seit dem hat mich kein MMORPG mehr so fasziniert wie Vanguard. Sei es Crafting, die Welt Erkunden, Gruppencontent usw. Das gabs danach nicht mehr, aber war auch mit sinkender Spielerzahl ein Problem, da man eine Gruppe für die meisten Quests einfach brauchte. Auch die Welt war toll gemacht. Ich mache mir da keine Gedanken das er was geniales fabriziert, wenn Ihm nicht wie bei Vanguard vorher das Geld ausgeht.

Nookiezilla
Nookiezilla
2 Jahre zuvor

Ich fand Vanguard auch richtig spitze, leider waren wir einfach brutal in der Unterzahl????

Ectheltawar
Ectheltawar
2 Jahre zuvor

Genau mein Ansatz, ich wünsche mir ein funktionierendes Vanguard 2.0. Letzteres war in meinen Augen perfekt, aber der durchwachsene Entwicklungsprozess mit wechselnden Publishern, usw hat es am Ende einfach kaputt gemacht. Und als wenn das noch nicht gereicht hätte, gab es dann noch den Todesstoss durch falsche Presse. Erinnere mich bis heute schmerzlich an einen großen Artikel einer bekannten Gamingzeitung, der von Beginn bis Ende falsch war, weil der entsprechende Autor sich nie die Mühe gemacht hat, sich wirklich zu informieren.

Ich hoffe bei Pantheon haben alle dazu gelernt und ich würde mich noch mehr freuen, in diesem dann alle alten Vanguard-Spieler wieder anzutreffen.

Tristo72
Tristo72
2 Jahre zuvor

Mit Vanguard verbinde ich viele schöne Stunden PVE. War mein Game vor AoC. Gerne wieder in die Richtung. Und spielen kann man sowas wie Pantheon auch, wenn man Familie hat – nur nicht mehr Hardcore. Als Familie ist das Leben oft Hardcore genug… wink

SprousaTM
SprousaTM
2 Jahre zuvor

Vanguard war wirklich schön, leider viel zu kurz auf dem Markt. Neudeutsch würde ich sagen, dass ich pantheon jetzt schon feier. Sieht alles so schön retro aus und ich hab die Art von Spielen früher echt geliebt. Kann aber überhaupt nicht einschätzen, ob es beim tatsächlichen Spielen nicht komplett anders ist. Die ganzen Bequemlichkeitsfeatures eines WoWs und seiner Clone/Kopien sind auch nicht an uns vorbeigegangen. Viele haben das verteufelt, profitiert aber indirekt trotzdem. Das Warten auf eine Gruppe, social interacting usw ist heutzutage nicht mehr Mittel zum Zweck wie in einem DAoC früher. Heute ist Zeit auch in einem Game irgendwie Geld, kein will warten und sich auf sozialer Basis mit seinen Mitspielern beschäftigen. Hauptsache Anonymität.
Hach was das großartig, wenn man sich früher auf einem Server sich einen guten oder auch schlechten Ruf erarbeitet hatte. Gefürchtet, geliebt… egal. Der Ruf eilte voraus. Heute wird einfach der „Server change“ Knopf gedrückt oder ein neuer Name auf den Avatar geklebt, fertig.

CoolhandX
CoolhandX
2 Jahre zuvor

+1

Bodicore
Bodicore
2 Jahre zuvor

Warum ? PvE halt

Marjan
Marjan
2 Jahre zuvor

Was halte ich von deiner extrem tiefgründigen Aussage? Wahrscheinlich PvP´ler – ignorieren.

Bodicore
Bodicore
2 Jahre zuvor

Das ist gegen niemand gerichtet… Es ist halt derzeit so dass PvE Spieler etwas auf der Strecke bleiben in der aktuellen MMO Entwicklung. Wir müssen nehmen was wir kriegen smile desshalb lockt Pantheon auch mehr Spieler an als erwartet(Mein Einwurf war auf den Titel des Thread bezogen)

ParaDox
ParaDox
2 Jahre zuvor

Ich sehe das ein wenig anders.
Wenn man sich die MMORPG Landschaft ansieht dann sind die 2 ganz großen MMORPG‘s, World of Warcraft und Final Fantasy 14, ganz klar für PvE Spieler ausgelegt. Auch dahinter gibt es genug Alternativen für PvE Spieler wie TESO, Rift, Wildstar, The Secret World, Tera,…
Im PvP Bereich gibt’s da ein Guild Wars 2, Aion, ev. noch Blade and Soul und die Sandbox PvP Spiele wie Black Desert und ArchAge.
Auf der Strecke bleiben muss hier niemand. Das Angebot ist wirklich sehr groß und nahezu alle Geschmäcker und Vorlieben werden bedient.
Wenn jemandem das gesamte Angebot nicht zusagt dann jedoch hat man richtig gelitten. Immer neue Produkte auf den Markt zu werfen, die immer nischiger und spezieller werden, ist auch nicht die Lösung obwohl das viele Jahre recht gut funktioniert hat. Früher wenn wenn die Leute etwas an einem MMORPG gestört hat sind die gleich zum nächsten gelaufen was neu am Start war. Befeuert würde das auch durch die Publisher, die auch gerne ein Stück vom WoW Kuchen haben wollten. Das ging auch so weiter bis mit Wildstar eine westliche AAA Marke total abgestürzt ist.
Das hat auch damit zu tun das die Erwartungshaltung vieler Spieler ins unermessliche gestiegen ist, welche niemals nur ansatzweise erfüllt werden konnte und auch weil der Trend Richtung schnell, hart und eSportig langsam fahrt aufnahm. Auch bekommt man die Spieler nicht aus den Spielen raus. Wer eine Zeit lang WoW oder FF14 gespielt hat der bleibt dabei bzw. lässt sich nur mit einem gigantischen Marketingaufwand, für maximal 3 Monate locken. Bei einigen ist das Genre sicher auch überkonsumiert, nur können oder wollen viele einfach nicht loslassen.
Im Indiebereich müssen die Leute bei den Produktionswerten oft große Abstriche machen und entwickeln für eine Klientel die dafür bekannt ist null Kompromisse einzugehen und jeden Fehler und Unzulänglichkeiten hart zu bestrafen.
Es muss wirklich niemand auf der Strecke bleiben, wenn man keine Kompromisse eingehen will hat man mittlerweile Pech gehabt, viel Neues wird da nicht mehr kommen, daran jedoch ist die Spielerschaft zu einem großen Teil selbst schuld.

Fain McConner
Fain McConner
2 Jahre zuvor

Wenn du es schaffst, dich in jemanden hinein zu versetzen, der an PvP absolut kein Interesse hat, und dir die gängigen MMO’s mal anschaust, wirst du feststellen, dass PvP – Inhalte recht nervig sein können. Es fängt schon damit an, dass dir durch Zwangsfraktionen gleich mal die Hälfte an potentiellen Mitspielern genommen wird, und die Entwickler meistens recht viel Ehrgeiz an den Tag legen, PvE’ler irgendwie ins PvP zu kriegen. Sehr gerne werden lange Questreihen mit PvE-Belohnungen gebaut, die dann plötzlich doch in PvP-Gebiete führen. Wird sehr gerne z.B. in SWTOR gemacht.

Passwort vergessen

Bitte gib Deinen Benutzernamen oder Deine Email-Adresse ein. Du erhälst einen Link, um ein neues Passwort per Email zu erstellen.