Gaming-Turnier bannt 2 Leute lebenslang wegen Coronavirus-Streich

Im Moment findet in den USA ein Event zu Fighting-Games wie Super Smash. Bros in Orlando statt: die CEO Dreamlands 2020. Dort wurden jetzt zwei Teilnehmer lebenslang ausgeschlossen. Sie hatten Angst vor dem Corona-Virus verbreitet – offenbar fanden sie das lustig, sagt der Betreiber.

Um dieses Event geht es: Das Event „CEO Dreamland“ findet in Orlando, Florida, statt. Es begann am 13. März und soll heute enden. Die Veranstaltung steht im Zeichen von Nintendo. Es finden verschiedene Turniere zu den Spielen der „Super Smash Bros.“-Serie statt, dazu gibt‘s noch ein bisschen Mario Kart und Mario Party 2. Mit Brawlhalla wird einem weiteren Fighting-Game gefrönt.

Das Turnier sollte eigentlich Teil der „Smash World Tour 2020“ sein, einer eSports-Reihe, wurde aber kurzfristig dort rausgenommen – wegen Bedenken um den Coronavirus. Trotzdem findet das Event jetzt am Wochenende statt.

CEO-Dreamland
Das Event war schon länger angekündigt und geplant. Die Veranstalter wollten es nicht mehr absagen.

Diesen Ärger gab es: Auf Social Media tauchte das Gerücht auf, einer der Teilnehmer am „Super Smash. Bros“-Turnier würde Anzeichen zeigen, am Coronavirus erkrankt zu sein, und trotzdem am Turnier teilnehmen.

Das sorgte für Unruhe, immerhin wurden links und rechts neben dem Event in Orlando reihenweise Veranstaltungen abgesagt. Die Ligen in LoL pausieren etwa. In den Köpfen der Teilnehmer ging die Gefahr um, sich vielleicht doch zu infizieren.

Wie man aus Tweets von Teilnehmern sehen kann, ist das Event gut besucht und die Leute sitzen und stehen dicht gedrängt beisammen:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

“Ich hab Corona-Virus und spiel trotzdem” als Streich

Das war die Reaktion: Leute aus der Community wie der Profispieler Jon „Sol“ Lackey sind diesen Gerüchten selbst nachgegangen, um herauszufinden, ob was an den Infektionen dran ist.

https://twitter.com/Solreth/status/1238964106637586437
Der Profi-Spieler warnte: Einer hätte getrollt, der andere nicht.

Der Chef-Organisator des Turnier, Alex Jebailey, hat nun ein Statement veröffentlicht. Laut ihm seien die Gerüchte, dass zwei Teilnehmer der Dreamland am Coronavirus erkrankt seien, ein Fake. Das habe er ermittelt, nachdem er mit ihnen und den Zuständigen im Hotel gesprochen habe. Laut Jebailey:

  • sei einer der beiden ursprünglichen Poster des Gerüchts nicht mal für das Event registriert. Der hätte sich seine angebliche Erkrankung als „Streich“ ausgedacht.
  • hätte man mit dem anderen Poster ebenfalls gesprochen und ihm klar gemacht, dass der Coronavirus nichts ist, über das man Scherze macht. Der zweite Poster sei asymptomatisch und nicht getestet worden.
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Das ist jetzt das Resultat: Die CEO Dreamland 2020 soll wie geplant weitergehen.

Die beiden, die über ihre „Corona“-Erkrankung gepostet haben, sind nicht länger auf Events von CEO willkommen und damit lebenslänglich gesperrt.

Für die Veranstalter scheint es ein enormer Stress zu sein, das Turnier in Zeiten des Virus durchzuziehen. Das ist nicht nur organisatorischer Stress, sondern auch finanzieller. So haben die Organisatoren eine Spendenmöglichkeit eingereicht und gesagt: Dass das Turnier vorher schon geplant und bezahlt war, bevor Rückerstattungen wegen Covid-19 reinkamen. Daher ist man wohl finanziell stark beansprucht.

Super-Smash-Bros-Isabelle-Snake

Das Titelbild ist vom Twitter-Account von CEO Gaming.org.

Quelle(n):
  1. dotesports

Wie Resident Evil als MMO: Dead Frontier 2 bietet jetzt eine Open World

Resident Evil als MMO gibt es zwar nicht, aber das Free2Play Horror-Survival-Game Dead Frontier 2 bietet mit seiner neuen Open World eine Alternative.

Am 9. März bekam das Free2Play Horror MMO Dead Frontier 2 eins von der Community lang ersehntes Feature spendiert: Eine Open World. Damit bietet es auch Resident-Evil-Fans, die schon immer mal ein Zombie-MMO ausprobieren wollten, eine coole Alternative.

Was ist Dead Frontier 2?

Dead Frontier 2 ist ein Free2Play-Survival-Horror-MMO vom Indie Entwicklerteam Creaky Corpse. Im September 2018 als Early-Access-Titel auf Steam gestartet, hat es am 15. Juli 2019 seinen Release gefeiert und erfreut sich auf Steam einer Bewertung von 70%. Für das Survival-Genre eine gute Wertung.

Das sind die Kern-Features des Spiels:

  • Old-School-Survival-Horror in einer düsteren, von Zombies verseuchten Open-World
  • Jedes Gebäude lässt sich betreten, sucht dort nach knappen Ressourcen, Ausrüstung und Munition
  • Verstreute NPCs bieten Missionen an
  • Ihr könnt einen eigenen Charakter erstellen und ihn individuell mit Skills anpassen
  • Große PVP-Zonen sorgen für Nervenkitzel
  • Zockt alleine oder mit Freunden
  • Free2Play mit einem Ingame-Shop für kosmetische Items
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Riskiert einen Blick in die neue Open World

Mit dem Update vom 9. März 2020 haben die Entwickler eine Open-World hinzugefügt. Anstatt in engen Gassen unterwegs zu sein, gibt es jetzt eine finstere Stadt zum Erkunden.

Dead-Frontier-2-Open-World-Map

Das bietet die Open World:

  • Weitläufige Stadt mit engen Gassen, Friedhöfen und kleinen Parks
  • Alle Gebäude können betreten werden
  • Sichere Außenposten auf der Karte verstreut, die alle 3 Stunden attackiert werden
  • Große PVP Zone in der Mitte

Darum erinnert es an Resident Evil:

  • Das Grafik-Design ähnelt dem von Resident Evil 4 und ein Gefühl von Nostalgie erfüllt das Spiel
  • Die große, von Zombies überrannte Stadt wirkt wie Racoon City, nur mit weiteren Überlebenden in ihr
  • Die langsamen Zombies sind wie im Resident Evil 2 Remake härter zu besiegen, stellen alleine aber keine Gefahr dar
  • Die wenigen Ressourcen müssen wie in einem Old-School-Survival-Horror wohlüberlegt eingesetzt werden

Die Community feiert die Open World, Dead Frontier 2 hat aber noch Probleme

Das sagt die Community: Die Community von Dead Frontier 2 feiert die neue Open World des Horror MMOs. So schreibt reddit-User Pavl___: “Super Job mit der Open World. Ein guter Start für das, was ich mir von einer Open World erhoffe.” reddit-User AloranSama drückt seine Freude ebenfalls lautstark aus: “Erste 30 Minuten des Spiels: Erstaunlich! Hervorragend!!”

Dead-Frontier-2-mmo-zombie

Das wird kritisiert: Auch wenn der Großteil der Spieler glücklich ist, gibt es Kritik am Spiel und dem Update. So sollen etwa die Missionen nur zufällig von den NPCs angeboten werden, und das Aufleveln des Charakters ist sehr langwierig und mit viel Grind verbunden. Dead Frontier 2 soll dabei vor allem schnell eintönig werden.

Die Entwickler arbeiten weiterhin am Spiel und bringen regelmäßig kleine Patches online. Das Team besteht nur aus einer Handvoll Leuten und große Content-Updates brauchen Zeit. Das spiegelt sich auch in den Spielerzahlen wider. So wurde der Peak von über 10.000 Spielern zum Early-Access-Start nie wieder erreicht und aktuell tummeln sich bis zu 1.000 Spieler auf den Servern herum.

Habt ihr bereits Dead Frontier 2 gezockt oder habt da Lust drauf?

Dank Coronavirus sollen wir Pokémon GO zu Hause spielen – Doch woher die Bälle?

Das Coronavirus ist in Pokémon GO ein großes Thema. Entwickler Niantic lässt die Trainer besser von zu Hause aus spielen, doch dabei entsteht ein großes Problem: Wo kriege ich die ganzen Bälle her?

Das sind die Corona-Maßnahmen: Niantic hat viel gemacht, damit man Pokémon GO leichter aus dem eigenen Haus heraus spielen kann. Es gibt unter anderem mehr Spawns und das Item Rauch bringt mehr Pokémon und hält länger an.

Das klingt alles gut und lässt sicherlich zahlreiche Spieler effektiver von zu Hause aus spielen. Doch wirklich lange ist das nicht möglich, denn irgendwann sind die Pokébälle aus.

Corona-Krise führt zu Pokéball-Problem

Hier liegt das Problem: Pokémon gibt es zuhauf zu fangen, doch wer keinen PokéStop vor der Tür hat, der wird schnell keine Bälle mehr haben.

Die Folge: Man muss wieder rausgehen und PokéStops drehen. Immerhin möchte man ja genug Bälle haben, um zumindest den kostenlosen Rauch zu verbrauchen.

Pokebälle Bisasam
Die Pokébälle werden immer knapper

Wie könnte man das Problem handhaben? Dafür gibt es einige Möglichkeiten. Wir geben einige Vorschläge:

  • Man kann mehr als 20 Geschenke aufmachen und dadurch mehr Pokébälle erhalten
  • Die Bälle aus den Geschenken werden erhöht – Tränke werden reduziert
  • PokéStops bringen mehr Pokébälle, sodass man zum Auffüllen zumindest nicht haufenweise Stops drehen muss
  • Die Kosten für Pokébälle werden im Shop reduziert

Das sind natürlich alles Maßnahmen, die von Niantic selbst getroffen werden müssen. Vor allem durch Geschenke könnte man den Ballmangel schnell reduzieren.

Pokémon GO Geschenkbox Titel2
Geschenke sind ein guter Lieferant für Bälle

Was kann man bisher gegen den Ballmangel tun? Die leichteste Variante ist das Kaufen von Bällen im Shop. Diese sind aber ganz schön teuer und auf Dauer sicherlich keine Lösung.

Ansonsten kann man auch schon jetzt durch das Öffnen von Geschenken an Bälle kommen. Denkt also daran, dass ihr täglich euer Maximum an Geschenken öffnet.

Wenn ihr noch Freunde braucht, um mehr Geschenke zu erhalten, könnt ihr in unserer Facebook-Gruppe vorbeischauen und dort neue Freunde hinzufügen.

Was wird sonst noch gegen das Coronavirus unternommen? Niantic hat einige Vorkehrungen genommen, um das Virus einzudämmen:

Analyst hat 2 schlechte Nachrichten zu PS5, Xbox Series X wegen Coronavirus

Ein neuer Experten-Bericht prophezeit, welche Auswirkungen der Coronavirus auf die Produktion und Auslieferung der neuen Konsolen-Generation PlayStation 5 und Xbox Series X haben könnte. Dabei geht es dieses Mal nicht nur um die Verschiebung des Datums.

Was wird prophezeit? Eine Analyse von DFC Intelligence glaubt, dass durch das Coronavirus der geplante Release von PlayStation 5 und Xbox Series X vermutlich verschoben wird:

Die Wirtschaft ist gerade in einem Status der Ungewissheit wie nie zuvor. Selbst, wenn sich die Situation in ein paar Wochen klärt, wurde die Möglichkeit, ein neues High-End-Gaming-System zu veröffentlichen, schon stark beeinflusst.

via Forbes

Ein Release zum Feiertags-Geschäft Ende 2020 von PS5 und der neuen Xbox wäre damit höchst unwahrscheinlich. Bereits zuvor haben andere Quellen die Verschiebung von PS5 und Xbox Series X vermutet.

Woher kommt die Analyse? Die Analyse-Firma DFC Intelligence beschäftigt sich bereits seit 1994 mit Videospielen und Unterhaltungselektronik. Sie ist Partner von diversen Daten-Diensten, die sie mit den Grundlagen versorgen, um solche Analysen treffen zu können.

PS5 und Xbox Series X vielleicht noch 2020 – Aber …

Welche weiteren Folgen könnte es geben? DFC Intelligence malt für den Release 2020 allerdings nicht nur schwarz. Die Analysten geben zu bedenken, dass beide Konsolen tatsächlich noch 2020 erscheinen könnten.

Dann allerdings würden sie nur in geringerer Stückzahl und deutlich teurer erscheinen, als ursprünglich geplant. Laut einem Leak sollte die Xbox Series X eigentlich richtig günstig werden.

Mehr zum Thema
PlayStation 5 Preis: Wie viel würdet ihr maximal für eine PS5 ausgeben?
von Irina Moritz

Wann bekomme ich eine Konsole? Die Analyse prophezeit weiter, dass nach dem Release der Andrang auf die Konsolen immens sein wird, unabhängig davon, wann sie erscheinen.

Die Nachfrage werde „größer als je zuvor“. Die Nachfrage nach neuen Konsole werde das Angebot weit übersteigen.

Das bedeutet, dass sowohl PS5 als auch Xbox Series X zu Release und wohl auch einige Male später ausverkauft sein werden. Die Herausforderung für Sony und Microsoft sei dabei, den Erwartungen der Spieler gerecht zu werden.

Fortnite-Maske-scaled-e1584111160335-1140x445

Welche Auswirkungen hat das Coronavirus noch? Der Ausbruch des Coronavirus hat einen größeren Einfluss auf die Spiele-Industrie, aber nicht nur negativen.

Seitdem viele Menschen immer häufiger dazu verpflichtet sind, zu Hause und in Quarantäne zu bleiben, ist der Konsum von Videospielen in die Höhe geschossen:

Destiny 2: Spieler erreichen Leuchtturm, heiligen Ort des PvP – Das erwartete sie dort

Bei Destiny 2 sind die Trials of Osiris wieder aktiv. Wer einen makellosen Run hinlegt, kann zum Leuchtturm gelangen, dem Lighthouse. Das ist das Ziel der Träume für PvP-Spieler. Wie sieht es da aus und was ist die Belohnung für so viel Skill?

Was ist der Leuchtturm? In Destiny 1 war „der Leuchtturm“ ein Ort auf dem Merkur, zu dem Spieler gelangten, die makellos spielten. Die mussten am Ende 7 Siege und 0 Niederlagen auf ihrem Zettel stehen haben, dann konnten sie zu diesem Ort fliegen. Der Leuchtturm diente in Destiny als eine Art exklusiver Privat-Club für die besten PvP-Spieler.

Der Leuchtturm war ein fast mythischer Ort in Destiny: Normalsterbliche Spieler träumten davon, ihn zu erreichen. Eine Gruppe von Freunden ermöglichte es, ihrem sterbenden Kumpel einmal den Leuchtturm zu sehen und erfüllten ihm damit seinen letzten Wunsch.

destiny-trials-merkur

In Destiny 2 starteten am Freitag erneut die Trials of Osiris und es dauerte nicht lange, bis die ersten Spieler ihren Fuß auf den heiligen PvP-Boden setzten.

Wer war zuerst dort? Bungie hat bislang niemanden dafür ausgerufen, der erste in Destiny 2 zu sein, der es ins Lighthouse geschafft hat. Aber der Twitch-Streamer Grenadier Jake war zumindest früh dran. Fans beanspruchen den Titel für ihn und seine Crew. Der Streamer schaffte einen makellosen Run und besuchte dann den Leuchtturm.

So sieht es auf dem Leuchtturm in Destiny 2 aus: Es ist eine imposante Kulisse auf dem Merkur mit einer Truhe am Ende, an der Saint-14 lässig herumlungert.

Die Kulisse wird als „Beeindruckend“ gelobt. In einem Twitch-Clip weiter unten kann man die Location bewundern.

Wie sieht es mit Belohnungen aus? Als Grenadier Jake die Truhe öffnete, regnen ihm einige Materialien (Ascendant Shards) und Embleme entgegen. Es gibt auch einen besonderen Sparrow und ein Stück von der „Pinnacle Trial Armor“, der besonderen Rüstung.

Dazu lässt die Truhe ein Emblem springen, das die Rüstung zum Leuchten bringen soll.

Loot wird kritisch diskutiert – nicht exklusiv genug

So wird der Loot diskutiert: Mittlerweile gibt es bereits Diskussionen um den Loot der Trials. Der Loot wird eher negativ gesehen. Makellose Runs bräuchten auch „makellosen Loot“, heißt es in einem Thread auf reddit – den sieht man offenbar nicht gegeben.

Das Highlight ist für viele die Rüstung, die es dort gibt. Die soll man aber, laut Bungie, auch anders erhalten können: Die Belohnungen der Trials würden wöchentlich rotieren. Man müsse nicht „makellos“ schaffen, um die Rüstung zu erhalten, sagte Community-Manager Cozmo auf reddit.

Trials-loot

Kritisiert wird, dass besondere Waffen fehlen. In früheren Ausgaben der Trials gab es, legendäre Waffen mit Elementar-Schaden: die Adept-Waffen. Die winken diesmal nicht als besondere Belohnung. Ohne die scheint den PvP-Cracks was zu fehlen.

Eine andere Nicht-Besonderheit des Leuchtturms ist es nun, dass man ihn nur besuchen kann, bis man die Truhe geöffnet hat. Man kann das Lighthouse nicht wiederholt besuchen, wenn man es einmal verlassen hat, sondern muss dann bis zur nächsten Woche und zum nächsten makellosen Run warten.

Auch das wird kritisiert: Der Leuchtturm sollte ein Social-Space für die PvP-Elite sein, so eine Art VIP-Lounge und ihnen die ganze Woche zur Verfügung stehen. Offenbar fühlt sich die PvP-Elite von Destiny 2 im Moment nicht genug belohnt.

Fortnite: Ihr könnt entscheiden, wie sich die Story von Season 2 entwickelt

In Fortnite könnt ihr eure Agenten den Teams Ghost oder Shadow zuteilen. Damit schaltet ihr aber nicht nur verschiedene Skin-Varianten frei, sondern beeinflusst wohl unbewusst die Story von Season 2.

Was ist gerade los in Fortnite? Mit dem Start von Season 2 wurde das Agenten-Thema eingeführt. Mit dem Battle-Pass schaltet ihr euch 5 Agenten frei.

Alle 2 Wochen könnt ihr eure Agenten den Teams Ghost oder Shadow zuteilen. Damit schaltet ihr euch verschiedene Stil-Varianten für eure Battle-Pass-Skins und ihre Cosmetics frei.

In unserem Guide findet ihr alle Informationen zu der Auswahl von Ghost oder Shadow.

Doch diese Wahl zwischen den beiden Fraktionen scheint die Story der Season 2 zu beeinflussen.

Eure Wahl könnte die Agenten-Story beeinflussen

Was passiert in Fortnite, wenn man wählt? Es scheint als würden die Entscheidungen, die Spieler zu Ghost oder Shadow treffen, einen Einfluss auf die Story, Map und den Loot haben.

Bisher dachte man, durch Wahl würde man nur eine Stil-Variante für den jeweiligen Skin freischalten.

Map ändert sich nach der Wahl

Was hat sich auf der Map verändert? Wir haben zum Start von Season 2 neue Orte auf der Karte bekommen. Diese werden von den Mini-Bossen und ihren Handlangern bewacht.

Bisher waren diese Orte entweder neutral oder von Team-Ghost eingenommen. Dafür fand man aber Handlanger-Unterschlüpfe, die von Shadow bewacht wurden.

Doch Spieler konnten schon auswählen, welchem Team sie Agent Brutus zuteilen wollen. Danach gab es mit dem Update 12.10 ein paar kleine Map-Änderungen.

Brutus-Shadow-Ghost-Fortnite

Der neue Ort “The Grotto”, bei dem sich der Mini-Boss Brutus befindet, wurde jetzt von Team Shadow übernommen.

Bei Brutus findet ihr auch die starke, mythische Mini-Gun.

Man trifft Brutus jetzt mit seinem schwarzen Anzug und seiner Totenkopf-Maske. Seine Handlanger tragen ebenfalls alle schwarze Anzüge und Masken.

Der Ort selbst hat sich ebenfalls verändert. Der Hügel, an der vorderen Seite von “The Grotto”, hat nun ein Totenkopf-Gesicht.

Fortnite-grotto-shadow

Die Waffen-Auswahl ändert sich

Eine weitere Änderung, die wohl durch die Wahl beeinflusst wird, ist, welche Waffen man an den jeweiligen Orten vorfindet.

Team Ghost scheint lieber auf schallgedämpfte Waffen zu setzen, während Team Shadow eher starke Waffen bevorzugt.

So findet man die Heavy Sniper nur bei Shadow-Unterschlüpfen.

Mehr zum Thema
Fortnite: So findet ihr die versteckten Waffen SMG und Heavy Sniper
von Eilyn Rapp

Wenn also nun unsere Entscheidungen dafür sorgen, dass die Agenten-Orte von einem Team eingenommen werden, bestimmen wir gleich dazu, welche Waffen sich dort finden lassen.

Für Spieler, die sich wünschen, dass die Heavy Sniper entfernt wird, lohnt es sich nicht Team Shadow zu wählen. Diese Wahl könnte die Häufigkeit der Waffe deutlich erhöhen.

Bei den neuen Agenten-Orten findet ihr aber trotzdem immer die gleichen 5 mythischen Waffen.

Eigentlich schien Team Ghost zu führen

Warum hat sich Team Shadow durchgesetzt? Epic hatte auf Twitter eine Umfrage erstellt und fragte die Spieler, welchem Team sie Brutus zuteilen werden.

Eigentlich wählten dort mehr Leute Team Ghost:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Entweder haben sich schlussendlich doch mehr Spieler für Team Shadow entschieden und konnten deshalb den Ort Grotto übernehmen oder es übernimmt immer das Team, welches weniger Stimmen erhalten hat.

Da man nun auch TNTina einer Fraktion zuteilen kann, wird sich “The Rig” wohl auch bald verändern und von einem Team eingenommen werden.

Das könnte dann mehr Hinweise liefern, wie dieses Wahl-System genau funktioniert.

Fortnite-Rig-map
The Rig wird sich wohl als Nächstes verändern

Wenn wir also wirklich die Story von Season 2 beeinflussen können, sollten wir mehr acht auf unsere Entscheidungen geben.

Denkt daran, welche Dinge ihr mit eurer Wahl beeinflussen könntet und ob ihr wirklich hinter eurem gewählten Team steht.

Braucht ihr noch Tipps, wie ihr euren Battle-Pass schneller aufstufen könnt, um Level 100 zu erreichen? Dann schaut bei unserem Level-Guide vorbei:

Mehr zum Thema
Fortnite: Battle-Pass schnell leveln – Fix auf Level 100 in Kapitel 2
von Eilyn Rapp

ARK Survival Evolved: Die 5 besten Mods 2020 und warum sie so gut sind

Die Community vom Dino-Hit ARK: Survival Evolved ist sehr aktiv und regelmäßig wird neuer Content kreiert. Wir zeigen euch die 5 besten Mods, die ihr euch 2020 unbedingt anschauen solltet.

Die Mod-Community in ARK gehört zu den aktivsten im Survival-Genre. Über 6.600 Mods könnt ihr bereits im Steam Workshop downloaden. Wir zeigen euch heute 5 Mods, die 2020 echt nützlich sind.

1. Structures Plus

ARK-Structures-Plus

Die Structure Plus Mod gehört mit über 2,5 Millionen Abonnenten zu den beliebtesten Mods in ARK. Sie fügt dem Spiel etliche Items hinzu, die nicht nur nützlich sind, sondern sich auch perfekt zum Bauen eignen.

Zu den Highlights dieser Mod zählen:

  • Kein Höhenlimit beim Bauen
  • Lagerboxen mit viel Stauraum
  • Automatisch öffnende Türen
  • Laute Strukturen wie der Fabrikator sind leiser
  • NPC-Strukturen, wodurch diverse Vorgänge wie das Füttern der Dinobabys automatisiert werden
  • Über 50 einzigartige neue Items
  • Vorhandene Strukturen werden überarbeitet

Darum ist die Mod so gut: Wenn ihr viel am Bauen seid, kommt ihr an dieser Mod nicht herum. Sie bietet mit den neuen Items und den überarbeiteten Strukturen eine Vielzahl an Bau-Möglichkeiten und verbessern das allgemeine Spielgefühl beim Kreieren von Häusern.

Hier gehts zur Mod: Structures Plus via Steam Workshop

2. Death Helper und Pet Finder

ARK-Pet-Finder

Death Helper und Pet Finder sind zwei verschiedene Mods vom selben Creator. Zusammen kommen sie auf etwa 1,9 Millionen Abonnenten und machen genau das, was die Titel sagen.

Zu den Highlights dieser Mods zählen:

  • Eure Leiche wird deutlich gekennzeichnet
  • Die Position eurer Dinos wird deutlich gekennzeichnet
  • Ihr erhaltet einen Selbstmordtrank, falls ihr Mal feststecken solltet

Darum ist die Mod so gut: Wer schon einmal in ARK gestorben ist oder ein Dino in den dichten Wäldern verloren hat, wird diese Mods lieben. Auch wenn es im Spiel selbst eine Markierung für die eigene Leiche gibt, so sind die Marker der Death Helper Mod deutlicher zu erkennen. Und der Pet Finder ist einfach Gold wert, denn eine offizielle Lösung für das Finden verlorener Dinos gibt es nicht. Mal abgesehen vom GPS Marker, den ihr erst im späten Spielverlauf freischalten könnt.

Hier gehts zu den Mods: Death Helper via Steam Workshop | Pet Finder via Steam Workshop

3. Ultra Stacks

ARK-Ultra-Stacks

Ultra Stacks macht ebenfalls das, was der Name sagt. Alle Items werden in sehr großen Mengen gestapelt. Von 200er Stapel Holz oder Stein geht es mit dieser Mod auf 10.000 hoch. Knapp 1,2 Millionen Abonnenten hat die Mod bisher.

Zu den Highlights dieser Mod zählen:

  • Stapelt Items in extremen Mengen
  • Verringert das Gewicht
  • Verlängert die Haltbarkeit
Achtung: Da die Devkits zum Genesis-Addon noch nicht verfügbar sind, funktioniert die Mod nicht auf der Genesis-Map bzw. mit den Genesis-Spezifischen Items. Die Mod wird jedoch regelmäßig aktualisiert.

Darum ist die Mod so gut: Sammelt ihr gerne Ressourcen und seid ständig vollgepackt mit Items? Dann ist diese Mod genau das Richtige für euch. Sie stapelt alle Items übersichtlich zu großen Haufen zusammen und reduziert dabei das Gewicht. Es wird also nicht nur übersichtlicher, ihr könnt auch noch mehr tragen und somit eure Effizienz steigern.

Hier gehts zur Mod: Ultra Stacks via Steam Workshop

4. Upgrade Station

ARK-Upgrade-Stations

Upgrade Stations fügt eine neue Station zum craften hinzu, die es euch ermöglicht, jegliche Rüstung und Items manuell aufzuwerten. So könnt ihr eure Standarditems zu Ascended Items weiter entwickeln. Über 900.000 Abonnenten zocken die Mod.

Zu den Highlights dieser Mod zählen:

  • Bessert alle Items auf
  • Auch Mod-Items sind kompatibel

Darum ist die Mod so gut: Bisher konnten Items nur zufällig in Airdrops oder nach Bossfights mit einer höheren Qualität gefunden werden. Meistens als Bauplan zur eigenen Herstellung. Mit dieser Mod könnt ihr aber jedes beliebige Item auf die höchste Qualitätsstufe bringen, die richtigen Ressourcen vorausgesetzt.

Hier gehts zur Mod: Upgrade Station via Steam Workshops

5. MarniiMods: Wildlife

ARK-MarniiMods-Wildlife

MarniiMods: Wildlife fügt ganz simpel in ARK: Survival Evolved weitere Tiere hinzu, die aus der aktuellen Zeit kommen. Mit unter 25.000 Abonnenten gehört die Mod nicht zu den besten aller Zeiten, aber 2020 ist sie sehr beliebt.

Zu den Highlights dieser Mod zählen:

  • Löwen
  • Kühe
  • Schneeleoparden
  • Hühner
  • Exotische Vögel
  • Katzen
  • Hasen
  • Geckos
  • Eulen
  • Pumas
  • Mit allen Maps kompatibel

Darum ist die Mod so gut: Wer es satthat, sich nur Dinos oder andere seltsame Kreaturen zu halten, wird mit dieser Mod glücklich. Die realen Tiere bringen frischen Wind in den Dino-Alltag und vor allem Katzen-Fans dürften sich nicht beschweren.

Hier gehts zur Mod: MarniiMods: Wildlife via Steam Workshop

Bonus: Dead Survival Alpha

ARK-Dead-Survival-Alpha

Dead Survival Alpha hat zwar nur etwas mehr als 4.800 Abonnenten, aber sie verändert das Spielgefühl in ARK komplett. Dabei handelt es sich nicht um eine Full-Conversion-Mod, die das Spiel grundlegend verändern würde.

Die Mod fügt lediglich Zombies hinzu. Ihr könnt sie nicht zähmen, sie sind feindlich gesinnt und jagen euch in Massen. Das Spawnen der Dinos solltet ihr auf eurem Server für das beste Erlebnis abschalten.

Zu den Highlights dieser Mod zählen:

  • Zombies bevölkern die Map
  • Sie werden von Geräuschen angezogen
  • Zombie-Angriffe verursachen eine Seuche, die nur durch ein bestimmtes Heilmittel beseitigt werden kann
  • Sie können Strukturen zerstören und beschädigen
  • Jede Nacht kann eine Zombiehorde in der Nähe eines Spielers spawnen
  • Alle 10 Minuten wirft ein Flugzeug eine Vorratskiste ab

Die Mod wird regelmäßig aktualisiert und erhält stetig neue Features und Content. So gibt es bereits 3 verschiedene Zombie-Arten und 3 Weitere sind geplant. Wenn ihr auf Zombies steht, schaut euch die Mod mal an.

Darum ist die Mod so gut: Die Mod verändert die Erfahrung, die ihr mit ARK normalerweise habt und bietet eine gute Abwechslung zu den Dinos. Ohne Pets wird das Überleben auch deutlich schwerer und vor allem die Nächte sind zum Fürchten. Wer 7Days2Die mag, wird die Mod ebenfalls mögen.

Hier gehts zur Mod: Dead Survival Alpha via Steam Workshop

Welche Mods gehören zu euren Favoriten? Schreibt es uns in die Kommentare.

Einige herausragende Mods wurden von Studio Wildcard übrigens offiziell ins Spiel aufgenommen:

Quelle(n):
  1. Steam Workshop

Spieler verliert 5.000$ in EVE Online, weil er ins Visier von gelangweilten Piraten geriet

Ein Spieler in EVE Online hat wertvolle Fracht im Wert von umgerechnet 5.000 $ durch das All geflogen. Dabei wurde er jedoch überfallen und seine Besitztümer wurden zerstört. Wie sich jetzt herausstellt, lauerten ihm die Angreifer wohl bewusst und mit akribischem Plan auf. Sie hatten ihn vorher sogar laufen lassen.

Was ist passiert? Der Spieler Lactose Intolerant spielt seit 16 Jahren EVE Online und hat in dieser Zeit sehr viele Blaupausen gesammelt, die in dem MMO sehr wertvoll sind.

Einen großen Teil seiner Besitztümer wollte er von einem Ort zu einem größeren Handelsplatz fliegen, um sie dort gegen Währung einzutauschen. Dabei wurde er attackiert und verlor sein Schiff, mit samt Blaupausen im Wert von mehr als 5.000 $. Die Blaupausen waren besonders wertvoll, weil die meisten der 800 Blaupausen bereits voll erforscht waren. Das steigert den Wert nochmal.

Die Autoren der englischen Seite PCGamer haben mit dem Spieler und mit den vermeintlichen Angreifern gesprochen. Laut diesem Gespräch sieht es so aus, als sei der Überfall akribisch geplant gewesen.

Schlachten in EVE Online
Schlachten in EVE Online können brutal sein

Allianz lauert fies dem Spieler auf

Was erzählen die Angreifer? Einer der Angreifer, der jedoch anonym bleiben möchte, berichtet, dass sie Lactose Intolerant bereits mehrfach beobachtet hätten, wie er unvorsichtig geflogen sein soll:

Lactose Intolerant war störrisch und kümmerte sich nicht darum. Bei mindestens zwei anderen Gelegenheiten haben wir ihn im Spiel gestoppt und hätten ihn mit extrem hochwertiger Beute vernichtet.

Aber in der Regel lasse ich oft jemanden gehen, um zu sehen, ob er weiterhin und sogar noch höhere Mengen transportiert.

Aggressively Average, die Allianz hinter dem Angriff, entschloss sich an diesem Montagabend dazu, Lactose Intolerant nicht nochmal vorbeifliegen zu lassen.

Solche Ganks auf bekannte Handelsrouten sind in EVE Online jedoch schwierig, weil schnell eine NPC-Polizei auftaucht, die die Angreifer attackiert. Planung und das Nutzen von Simulatoren im Vorfeld waren also besonders wichtig.

Der Plan für solche Überfälle sieht so aus: Eine Gruppe vernichtet den Gegner, wird dann selbst von der NPC-Polizei ausgeschaltet, aber eine zweite Gruppe von Piraten ist schon zu der Stelle, um die Beute einzusammeln.

EVE Online Orca Tranporter
Orcas sind große, aber nicht unbedingt schnelle Schiffe

Wovon profitierten die Angreifer? Die Angreifer profitierten von der Schiffswahl des EVE-Spielers. Er nutzte ein Orca-Schiff, das groß ist und viel Ladung transportieren kann. Im Kampf jedoch hat es wenig Chancen.

Deswegen greifen Spieler für solche Transoprt-Aktionen auf Schiffe zurück, die sich durch Mods so stark verbessern lassen, dass sie extrem schnell fliehen und sich schlecht anvisieren lassen.

Zwar soll Lactose Intolerant sein Schiff gut ausgerüstet haben, aber die Angreifer waren auch dank der Überzahl von 17 zu 1 und der Planung deutlich überlegen. Sie sagen:

Es gibt keine Masse an Panzerung, die man auf ein Schiff setzen kann, sodass es unverwundbar wird. Gruppen wie wir werden immer mehr Leute finden. Wir werden nur länger brauchen.

Entgegen ersten Vermutungen flog Lactose Intolerant nicht mit einem Autopiloten, doch die Wahl des Schiffes war definitiv ein Fehler.

Der Verlust könnte ein Grund sein, warum er weitermacht

Was sagt der Geschädigte? Lactose Intolerant gibt gegenüber PCGamer zu, dass er einen Fehler gemacht hat. Er wollte eigentlich nur die Blaupausen verkaufen und die Einnahmen an seine Corporation weitergeben.

Er war von EVE ausgebrannt und wollte sich einem neuen Spiel zuwenden. Die gesamte Situation nimmt er auch mit Humor:

Ich hätte es vorgezogen, die BPOs auf eine andere Art und Weise zu liquidieren, aber schau dir all die ISK [Ingame-Währung] an, die ich bei den Transaktionsgebühren eingespart habe.

Eve Online Explosion
Das Verlieren von Schiffen und Fracht in EVE ist sehr bestrafend

Wie geht es für ihn weiter? Während EVE Online eine Trauerbewältigung für Anfänger bietet, wird diese Lactose Intolerant wohl nicht zuteil. Denn der Spieler ist ein erfahrener Händler, dem vor allem sein Ruf im Spiel wichtig ist. Und dieser Ruf hat jetzt gelitten, denn das Opfer des Angriff wurde in den letzten Tagen hart verspottet.

Der Spieler wollte eigentlich mit dem MMO aufhören, doch möchte seinen Angreifern keine Genugtuung bieten:

Ich muss zugeben, dass ich in den nächsten beiden Nächten [nach dem Angriff] nur schwer schlafen konnte. Ich will weiterspielen und meinem Angreifer nicht die Genugtuung geben, mich zu verjagen.

Es ist nur so, dass die Reaktionen, die ich bekommen habe, schwer zu ertragen sind, und ich hoffe, dass sie bald nachlassen.

Mit den Reaktionen spielt er auf Spott und Häme im Forum und reddit an. So äußern sich viele andere Spieler herablassend über Lactose Intolerant.

Doch für gewöhnlich hält so eine Geschichte nicht lange an, weil in EVE bald wieder eine neue Nachricht für Unruhe sorgt:

Das sagt uns Pokémon GO zu den Bugs in der PvP-Liga

Die PvP-Liga von Pokémon GO ist offiziell in die erste Season gestartet. Zahlreiche Bugs haben bisher vielen Trainern aber den Spaß verdorben. In einem Interview hat uns Niantic verraten, wie sie dagegen vorgehen.

Das war das Interview: Wir von MeinMMO durften vor dem Start der PvP-Liga mit Matt Slemon sprechen. Er ist der Lead Product Manager von Niantic und gab uns zahlreiche Einblicke in die Entwicklung des Features.

Ein Teil unserer Fragen bezog sich auch auf die Bugs, die in der Demo der Liga aufgetreten sind. So verriet er uns, dass sie daran durchaus arbeiten und bereits große Schritte gegangen sind.

Bugs sind bekannt – Update hat schon viel behoben

Das sagt er zu den Problemen: Slemon spricht die aktuelle Qualität der Liga an. So sagt er: “Wir wissen von Spielern, die aus allen Ecken der Welt kommen und allesamt unterschiedliche Netzverbindungen haben. Wir wissen aber auch, dass die Qualität in der PvP-Liga gut ist, ansonsten hätten wir nicht die erste Season gestartet.”

Gemeint damit ist oftmals die schlechte Verbindung in den Kämpfen. Slemon und Niantic sieht hier drin aber kein riesiges Problem. Wäre es tatsächlich so groß, dann hätten sie die Test-Phase noch ausgeweitet.

PvP Altaria
Laut Slemon war die Superliga rund um Panzaeron und Altaria die beliebteste Liga.

Slemon redet aber auch über die Probleme, die es weiterhin gibt:

Aber wir haben auch festgestellt, dass einige Spieler weiterhin über Probleme klagen und genau das schauen wir uns auch genauer an. (…) Wir haben ein neues Update, was vor einigen Tagen erschienen ist, das einige dieser Probleme behoben hat. Wir wissen aber, dass das nicht die Problemlösung für jedermann ist und wir schauen weiter darauf.

Matt Slemon

Sind die Bugs also schon Geschichte? Hier gibt es noch viel zu tun für Niantic. Matt Slemon hat in unserem Interview diese Arbeit unterstrichen. Dennoch wurde mit dem vergangenen Update tatsächlich schon einige Verbesserungen durchgeführt.

Es bleibt allerdings abzuwarten, ob Niantic hier noch mehr dran arbeitet und welche Systeme sie vielleicht nochmal grundlegend verbessern.

Mehr zum Thema
Ich möchte die PvP-Liga in Pokémon GO lieben, doch die Bugs versauen es
von Noah Struthoff

Hier soll es Hilfe für Spieler geben: Slemon spricht ebenfalls über Tools, die in Zukunft in Pokémon GO eingeführt werden sollen. Diese sollen dem Trainer bei der Wahl der Pokémon helfen, damit man weiß, welche Monster gut oder schlecht sind.

So meint Slemon, dass sie sich Möglichkeiten anschauen, wie man den Trainern mehr Übersicht geben kann. Man soll verstehen, weshalb man möglicherweise verloren hat. Slemon nannte dies die “Lose and Learn”-Strategie.

Wie geht es generell mit der PvP-Liga weiter? Die PvP-Liga ist frisch gestartet. In unserem Interview sprach Slemon ebenfalls über die Zukunft der Liga. Damit ihr den Kampf übersteht, verlinken wir euch hier noch einige nützliche Guides:

Diablo 3: Diese coole Fledermaus ist der Grund, warum ich Season 20 durchziehe

An Motivation für Season 20 in Diablo 3 fehlt es unserem Autor Patrick Freese nicht. Der hat das klare Ziel, dieses Fledermaus-Pet einzustecken

Was ist los bei Diablo 3? Am Freitag, den 13. März, startete Diablo 3 in seine neue Season 20. Für die, die daran teilnehmen, geht es ganz frisch und ohne Hilfsmittel auf Level 1 los. Das ist das Programm, das D3 jetzt seit Jahren bietet. Neue Addons erwartet da niemand mehr. Alle paar Monate startet eine neue Season, dazu gibt es ein paar Balance-Änderungen und das wars. Der letzte große, neue Inhalt war der Totenbeschwörer-DLC im Jahr 2017.

Fehlende neue Inhalte waren bei mir schon oft der Grund, warum die Motivation in den Seasons bei mir flöten ging. Da bin ich der typische Spieler, der eine neue Season eine Woche intensiv zockt, in der zweiten Woche nochmal ab und an einen Abend in großen Nephalemportalen verbringt und danach so langsam wieder aus dem Spiel tröpfelt.

Doch manchmal packt mich die Lust aufs Monstertöten – und jetzt in Season 20 ist eine Fledermaus daran Schuld.

Was ist das für eine Fledermaus?

So sieht sie aus: Ein Totenkopf-Gürtel mit Hauern, ein Fetzen Leinentuch über den Kopf gezogen und riesige Flügel. Das ist nicht die Beschreibung meines tödlichen Barbaren, sondern die des neuen Fledermaus-Begleiters.

Dieses coole Pet und ein Porträtrahmen sind die großen Ziele von Season 20 in Diablo 3.

Diablo 3 Fledermaus Season 20

Wer die gesamte Saisonreise in Season 20 erfolgreich beendet, der kann sich diesen coolen Begleiter einheimsen. Und zu diesen Spielern werde ich auch gehören!

Denn sind wir mal ehrlich: Einige der Begleiter in Diablo 3 sind echt lahm. Die beiden Pferde, Unihorn und Piers Traum sehen sich besonders ähnlich, genau wie die zwei schwebenden Totenschädel. Das Kronkalb muss man sich zwar freispielen, doch so richtig cool sieht das auch nicht aus.

Diablo 3 Begleiter ähnlich
Eine kleine Auswahl der Begleiter in Diablo 3 – Wurde Zeit für was Neues

Da kommt mir so ein neues Pet wie die Fledermaus gerade richtig. Optisch sagt mir das coole Bat-Pet absolut zu.

Das ist mein Plan

In den nächsten Tagen und Wochen werde ich mich darauf konzentrieren, die Saisonreise zu komplettieren. Endlich habe ich mal wieder ein Ziel bei Diablo 3 vor Augen, das mich während einer Season bei Laune hält. In S19 wars noch das coole Saisonthema, das mich in die höchsten Greater Rifts pushen ließ.

Dieses Mal ist es eben ein cooles Pet.

Schließt ihr euch mir an? Dann seid ihr mit unseren Guides bestens vorbereitet.

FIFA 20: Die neue Karte von Boateng ist ein Muss für FUT-Spieler – So holt ihr sie

Es gibt aktuell eine neue Spezialkarte von Jerome Boateng in FIFA 20, die es wirklich in sich hat. Solltet ihr ein Bundesliga-Team spielen, dann müsst ihr euch diese Karte unbedingt holen.

Nachdem es monatelang einen großen Mangel an starken Innenverteidigern für die Bundesliga gegeben hatte, erscheint aktuell fast wöchentlich eine neue, starke IV-Karte in FUT 20. Doch die neue Boateng-Karte ist besonders stark.

Um welche Karte geht es? Es geht um die neue Flashback-Karte von Jérôme Boateng. Diese ist wirklich extrem stark und dürfte jedes Bundesliga- oder Hybrid-Team mit seinen herausragenden Werten verstärken.

Die Karte ist seit ein paar Tagen im Spiel verfügbar und kann via Squad Building Challenge freigeschaltet werden.

So stark ist die neue Boateng-Karte

Das kann die Karte: So eine starke Innenverteidiger-Karte gab es in FUT 20 für die Bundesliga bisher noch nicht. Sie hat richtig gute Werte und kann besonders mit starken Stats in den Bereichen Geschwindigkeit (83), Defensive (91) und Physis (92) punkten. Zudem ist Boateng mit 1.92 m riesig, was ebenfalls ein großer Vorteil ist.

Vergleicht man die neue Karte mit seiner Standard-Gold-Karte dann werden die Sprünge besonders gut sichtbar. Vor allem in diesen Bereichen:

  • Geschwindigkeit: 66 ⇾ 83
  • Dribbling: 66 ⇾ 85
  • Defensive: 84 ⇾ 91
  • Physis: 82 ⇾ 92

So wird die Karte noch besser: Wenn ihr den Chemie-Stil “Shadow” benutzt dann verbessert sich die Flashback-Karte nochmal erheblich. Ihr boostet damit vor allem seine Geschwindigkeit auf 94 und seine Defensive auf fast maximale 98. Damit habt ihr einen Verteidiger auf Endgame-Niveau, der viele Tore verhindern sollte.

Hier könnt ihr die verbesserten Stats mit Shadow detailliert sehen:

Darum solltet ihr die Karte holen: Selbst wenn ihr schon gute Bundesliga-Verteidiger habt, dann solltet ihr euch eine Anschaffung der neuen Boateng-Karte gut überlegen. Denn diese ist beispielsweise deutlich besser, als der zuletzt erschienene Shapeshifter-Zakaria (87) oder Shapeshifter Alaba (88). Auch Flashback-Hummels (91) schlägt er deutlich bei der Schnelligkeit sowie den defensiven Werten.

Außerdem kann Flashback-Boateng sogar mit absoluten Top-Verteidigern in FUT 20 mithalten. So überbietet Boateng die starke Inform-Karte von Van Dijk (ca. 600.000 Münzen) sogar in einigen Bereichen:

So holt ihr euch die Karte

Das müsst ihr tun: Um die Flashback-Karte in euer Team aufnehmen zu können, müsst ihr zwei SBC-Aufgaben abschließen. Das Besondere bei dieser SBC: Ihr habt so viel Zeit, wie ihr wollt. Die Challenge hat kein Ablaufdatum.

Doch ganz günstig ist die Karte trotzdem nicht. Auf der PS4 braucht ihr aktuell ca. 330.000 Münzen. Solltet ihr allerdings starke untauschbare Karten im Verein haben, dann könnt ihr die SBC dadurch etwas günstiger machen.

Hier sind Lösungsvorschläge, die ohne Loyalität und Positionswechsel durchführbar sind: 

Aufgabe 1 – Bayern München

Diese Anforderungen müssen erfüllt sein:

  • Nur seltene Gold-Spieler
  • Spieler von Bayern München: Mindestens 1
  • Inform-Karte: 1
  • Team-Rating: Mindestens 86
  • Team-Chemie: Mindestens 75
  • Anzahl Spieler: 11

So könnte die Lösung aussehen:

Die Lösung kostet euch ca. 140.000 Münzen

Aufgabe 2 – Bundesliga

Diese Anforderungen müssen erfüllt sein:

  • Nur seltene Gold-Spieler 
  • Spieler aus der Bundesliga: Mindestens 1 
  • Inform-Karte: 1
  • Team-Rating: Mindestens 87
  • Team-Chemie: Mindestens 70
  • Anzahl Spieler: 11 

So könnte die Lösung aussehen:

Die Lösung kostet euch ca. 200.000 Münzen
Mehr zum Thema
FIFA 20: Icon Swaps 3 sind jetzt live – Diese Icons sind dabei
von Julian Schröder

Quelle(n):
  1. futbin

Destiny 2: Was macht die Trials so besonders? Wir sprachen mit Bungie

Pünktlich zur Rückkehr der Trials of Osiris bei Destiny 2 plauderten wir mit Bungie im Interview ein wenig über den beliebtesten PvP-Modus der Reihe. Hat man den Erfolg des Modus in Teil 1 bereits vorher geahnt? Was ist für die Entwickler das ikonischste Feature der Trials? Werden die Trials sich entwickeln oder ein fixes Format bleiben?

Darauf hatten viele gewartet: Am 13. März 2020, war es endlich so weit. Nach langer Abstinenz hat mit der Season 10 nun auch das PvP in Destiny 2 eine richtige Spitzenaktivität – die Trials of Osiris (Prüfungen von Osiris) sind zurück.

Für viele PvP-Fans handelt es sich dabei um den beliebtesten Schmelztiegel-Modus von ganz Destiny. Was für die PvE-Elite die Raids sind, verkörpern für PvP-Cracks im Prinzip die Trials.

Wie dieser Modus genau funktioniert und wie seine überarbeitete Form nun aussieht, erfahrt ihr hier: Destiny 2: Trials of Osiris erklärt – Alles Wichtige zum Start der Prüfungen

Was hat es mit dem Interview auf sich? Kurz vor dem Start der Trials bekamen wir die Gelegenheit, uns mit Entwicklern von Bungie in einem Interview über die Entwicklung und die Geschichte der Trials zu unterhalten.

Als Interview-Partner boten sich dabei Lars Bakken, der Creative Lead der Season 10, und Rob Adams, Associate Art Director bei Bungie, an, mit denen wir dann über das Mythos Trials sprachen. Die interessantesten Fragen und Antworten haben wir nachfolgend für euch zusammengefasst.

Übrigens, bevor ihr fragt, warum wir nichts zu X gefragt haben, oder weshalb Thema Y komplett außen vor blieb: Bedenkt, dass im Rahmen des Interviews nur Fragen zu bestimmten Themenbereichen zugelassen waren.

Bungie im Interview zum Mythos “Prüfungen von Osiris”

Zwar gab es bei dieser gemütlichen Plauderstunde weder geheime Details zu dem beliebten Modus, noch Tipps zur Meta oder ähnliches, doch dafür erhielten wir einige interessante Einblicke in die Sichtweise der Entwickler.

Frage: Als Trials in Destiny 1 ihr Debüt feierten – habt ihr da bereits gedacht, dass ein reiner Wochenend-Modus des PvP sich im Prinzip zu einer der beliebtesten Aktivitäten des Spiels entwickeln würde?

Antwort: Hier übernahm Lars Bakken die Antwort. Und wie er erklärte, hielt man die Trials bei Bungie schon damals intern für richtig cool und fesselnd. Doch richtig vorhersagen lasse sich sowas natürlich nie.

Um so angenehmer war dann die Überraschung, als man merkte, dass Spieler diesen Modus liebten und, dass dieser zu ihrer Wochenend-Aktivität, im Prinzip zu einer Art Ritual wurde. Dass man sowas mit den Trials geschaffen hatte, war ein cooles Gefühl, so der Creative Lead.

Titel Season würdig Trials Destiny 2

Frage: Die Prüfungen der Neun aus Destiny 2 erreichten nie die Beliebtheit der Trials aus Destiny 1. Was glaubt ihr, war das Wichtigste, was den Trials of the Nine gefehlt hat?

Antwort: Hier antwortete zunächst Rob Adams. So würden die Entwickler mit jedem neuen Release versuchen, das Spiel zu verbessern. Man wollte damals entsprechend viel Neues mit Destiny 2 ausprobieren.

Bei den Arbeiten an den neuen, den aktuellen Trials, hat man sich jedoch darauf besonnen, was die Spieler an den Trials am liebsten mochten – und zwar über ihre ganze Lebensspanne gesehen. Darauf hat man sich nun bei der Überarbeitung der Trials in Destiny 2 fokussiert.

Dann ergriff Lars Bakken nochmal das Wort und betonte, dass die neuen Trials für Bungie eine gute Gelegenheit waren, nochmal in sich zu gehen und wirklich zu verstehen, was die Spieler in Destiny 1 so an den Trials fesselte. Das hat man dann bestmöglich als Grundlage übernommen und mit einige Änderungen versehen, die im Prinzip für mehr “Quality of Life” beim bewährten Format sorgen sollen.

Trials of Osiris Season 10 Destiny

Frage: Wie kam es aus Lore-Sicht dazu, dass die Prüfungen der Neun nun zu Prüfungen von Osiris wurden? Gibt es da eine Verbindung?

Antwort: Hier fuhr Lars Bakken gleich fort. So bekommt man vieles bereits erklärt, wenn man sich in der Season 10 erstmals einloggt und dann mit Saint-14 im Turm spricht.

Dort wird dann deutlich, warum es wichtig ist, die Osiris-Regeln zurückzubringen und warum die Hüter für den bevorstehenden Krieg trainieren und sich darauf vorbereiten müssen.

Osiris wird dabei die Waffen und Rüstungen stellen und Saint-14 wird dann im Prinzip das Trainings-Regiment übernehmen. Dieser findet es nämlich beachtlich, was Osiris mit seinen Prüfungen auf die Beine gestellt hat, in der Zeit, in der Saint nicht da war.

Frage: Was ist das ikonischste Feature oder der ikonischste Aspekt bei den zurückgekehrten Trials of Osiris?

Antwort: Auch hier fuhr Lars Bakken direkt fort. Für ihn sei das Ikonischste an den Trials das Ticket, also der Prüfungen-Pass. Vieles würde sich um dieses Ticket drehen.

Es ist zunächst wichtig zu verstehen, was für Ticket man sich holt, für welches der speziellen Features man sich entscheidet. Dann ist da die Spannung, wie weit man im Ticket kommt, eine Art Achterbahnfahrt der Gefühle.

Ich hab hier mein Team – wie weit kann ich kommen? Schaffe ich es ganz bis zum Ende? Bis in den Leuchtturm? Bekomme ich 7 Siege ohne Niederlagen auf dem Ticker zusammen? Die Begeisterung bei einem Sieg die Höllenqualen nach einer Niederlage – und das bei jedem Ticket. Das sei ziemlich cool und genau das mache für ihn die Trials zu Trials.

Rob Adams konnte hier nur nickend beipflichten. Er könne der Ausführung Bakkens nicht wirklich etwas hinzufügen.

´titel-trials-osiris-destiny-2

Frage: Werden die zurückgekehrten Trials ein fixes Format bleiben – wie in Destiny 1? Oder werden sie sich mit der Zeit weiterentwickeln, um sich besser in die sich verändernde Welt von Destiny 2 einzugliedern? Wird es abseits von Eliminierung neue Modi geben? Wird es weitere Formate geben? Beispielsweise 2vs2?

Antwort: Lars Bakken meint, im Moment sei es noch zu früh, zu beurteilen, wie oder warum die Trials sich ändern könnten. Aktuell sei es nur wichtig, dass sie erstmal zurückkommen – und zwar in einer Art und Weise, wie Spieler es in der Vergangenheit geliebt haben mit einigen “Quality of Life”-Verbesserungen. Und dann werde man weiterschauen.

Er denke, Bungie habe bereits mit Destiny 2 bewiesen, dass man durchaus bereit ist, Dinge zu ändern, zu aktualisieren und herumzuexperimentieren. “Wenn Trials es mal nötig hat, einen neuen Weg einzuschlagen, werden wir es uns anschauen. Das wird dann eine gemeinsame Reise von uns mit unserer Player-Base.”

Anschließend fügte Rob Adams hinzu, dass es bei der Rückkehr der Trials für Bungie wichtig war, den Modus nicht nur zurückzubringen, sondern auch auf lange Sicht zu unterstützen. Man sei also entschlossen, auch weiterhin an den Trials zu arbeiten und auf Spieler-Feedback zu reagieren. Man bringe den Modus nicht zurück und belasse es dabei, sondern werde diesen auch in Zukunft unterstützen.

Trials-rüstung

Frage: Lars, im ViDoc sagtest Du im Prinzip, Trials wären die Raids des PvP. Könntest Du das etwas weiter ausführen?

Antwort: In Bakkens Augen lassen sich die Trials ziemlich gut mit dem Raid vergleichen. So gibt es im Spiel sogenannte rituelle Kern-Aktivitäten, wie Schmelztiegel, Strikes, Gambit, Open World. Und dann gibt es im PvE die High-End-Aktivitäten wie Dämmerung: Die Feuerprobe und eben die Raids.

Im PvP spuckt zwar das Eisenbanner Spitzenbelohnungen aus, aber es gibt keine richtige Herausforderung, die Spielern wirklich alles abverlangt, für die sie in jedem Bereich von Destiny 2 gut sein müssen (beispielsweise Jagd nach höherer Power, tiefes Verständnis für das aktuelle Meta) und die für sie aber letztendlich in einer “Spieler gegen Spieler”-Erfahrung kulminiert. Und das bieten nun die Trials.

“Wir sehen die Trials also auf der gleichen Ebene wie Raids. Es sind Dinge für Leute, die wirklich tief in Destiny 2 eintauchen – nicht nur für PvP-Spieler. Es ist für Spieler, die Destiny 2 als Ganzes verstehen und dabei ein Endgame-Ziel auch im Schmelztiegel wollen.”

Rob Adams fügte noch hinzu, dass, wenn man die Aktivitäten als eine Art Pyramide betrachtet, man bei Bungie die Raids im Prinzip als Spitze der PvE-Aktivitäten-Pyramide sieht und die Trials entsprechend als Spitze der PvP-Pyramide.

Trials-loot

Frage: Habt ihr zum Abschluss noch irgendeine Community-Story oder Insider-Story zu den Trials? Irgendwas aus der Entwicklung der Prüfungen, was für euch bis heute besonders heraussticht, was ihr nie vergessen werdet? Etwas, an das ihr euch auch heute noch gerne erinnert?

Antwort: Nach einigen Witzen, Lachern und Hin-und-Her-Geschiebe der Frage übernahm Rob Adams hier zunächst das Wort und erinnerte sich an eine Sache rund um die “neuen” Trials. Dabei schnitt er die drei klassischen PvP-Karten aus Destiny 1 an, die nun im Zuge der Season 10 auch mit und für die Trials of Osiris zurückkehrten – Exodus Blue, Cauldron und Anomaly.

So hatten die Entwickler lange überlegt, welche Fan-Lieblinge man zurückbringen sollte. Schließlich standen eine Menge Karten zur Auswahl. Man schaute also, was die besten kompetitiven Karten sind, die man bei Destiny entworfen hat. Man hatte schon eine entsprechende Liste vorbereitet.

Anschließend schaute man nicht nur auf Daten und Spieler-Feedback, sondern machte auch eine interne Umfrage im Studio. Dort spielten nämlich eine Menge Entwickler und Mitarbeiter selber aktiv Trials.

Das Coole dabei: Als diese interne Umfrage dann ausgewertet wurde, deckte sie sich im Prinzip mit den Maps auf der Liste und den Karten, die bei der Community am besten ankamen. So sah man sich in der Wahl der Karten also nochmals kräftig bestätigt.

Destiny-2-Ehre

Dann ergriff Lars Bakken nochmal abschließend das Wort und sprach über seinen denkwürdigsten Moment als Entwickler in Bezug auf die Trials. Für ihn war es der Moment, als er den ersten Teams in Destiny 1 dabei zusah, wie sie zum ersten Mal den Leuchtturm erreichten. Die Reaktionen der Spieler, die am ersten Trials-Tag dort landeten, erstmals das Intro sahen, wo ihr Hüter den flammenden Merkur erblickte – das war für ihn ein ganz besonderer Moment.

Was ihm auch im Gedächtnis bleibt, ist die Tatsache, wie die Community im Rahmen der Trials zusammenrückte. So verhalfen viele Content-Creators auf Twitch und anderen Plattformen zahlreichen Hütern auf den Leuchtturm, die ihn sonst niemals aus eigener Kraft betreten hätten – und zwar Woche für Woche. Diese Hilfsbereitschaft war in Bakkens Augen echt cool und hat ihn sehr inspiriert.

Was macht für euch die Trials besonders? Was war euer denkwürdigster Moment rund um die Prüfungen? Und was haltet ihr bislang von den zurückgekehrten Trials?

Übrigens, wie es unserem Destiny-Autor Philipp nach jahrelanger Trials-Abstinenz am ersten Wochenende der zurückgekehrten Prüfungen erging, erfahrt ihr hier: Destiny 2: Ich habe die Trials gespielt – Bungie, gib mir mehr davon!

Forscher erklären, wie ihnen eine Seuche in WoW hilft, nun Corona zu verstehen

Forscher haben vor 13 Jahren eine virtuelle Seuche im MMORPG World of Warcraft untersucht. Sie sagen, die Erkenntnisse von damals helfen ihnen nun dabei, den aktuellen Corona-Virus besser zu verstehen. Epidemien hätten eine soziale Seite.

Was war das für eine Seuche in WoW? 2005 gab es im WoW-Raid Zul’Gurub einen besonderen Endboss: Hakkar. Der konnte Spieler mit einer Blutseuche belegen, die sich auf andere Spieler ausbreitete und sie dahinraffte. Das war eine Boss-Mechanik, die eigentlich nur dort im Raid funktionieren sollte: so eine Art „Countdown.“

WoW-Hakkar
Der damalige Endboss, Hakkar.

Aber Spieler konnten diese Seuche aus dem Raid in die freie Welt schleppen. Dort infizierten sie andere mit der Seuche, die Neu-Infizierten verbreiteten die Blutseuche wiederum weiter und die Charaktere starben daran. Vor allem in den Hauptstädten wie Orgrimmar waren zehntausende Spieler von der Seuche betroffen.

Forscher schreiben schon 2007 eine Arbeit über WoW-Seuche

Diese Parallelen wurden schon 2007 gesehen: Diese virtuelle Epidemie in World of Warcraft wurde in den Jahren danach zu einem Forschungsgegenstand. 2007 verfassten die Forscher, Nina Fefferman und Eric Lofgren, einen Artikel darüber, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse man aus der WoW-Seuche ziehen kann.

Die Forscher beobachteten damals, dass sich die Seuche rasch in die dicht bevölkerten Metropolen ausbreitete und hohe Sterblichkeit hervorrief. Aber vor allem das „soziale Chaos“ sei bedeutsam gewesen.

2007 sah man im Verlauf der WoW-Seuche schon eine Parallele zu „Pandemien in der echten Welt“:

  • Das Virus begann in einem kleinen Gebiet von nur relativ geringem Interesse
  • Es wurde dann zu einer unkontrollierten Seuche, die Millionen von Amerikanern, Asiaten und Europäern zu Hause beeinflusste
WoW Corrupted Blood Hakkar incident
So ähnlich sah es damals in WoW aus, als die Seuche wütete.

Die Forscher untersuchten, wie sich Spieler verhielten:

  • So gab es „Helfer“, die Seuchenopfer heilen wollten, sich dabei mit der Blutseuche infizierten und den Virus weitergaben
  •  „Griefer“ hätten sich absichtlich infiziert, um andere bewusst anzustecken  

Die Forscher sagten damals, das Ereignis war “unvorhergesehen”, ein “Schwarzer Schwan.”

Lofgren verglich den Virus damals mit einer Influenza und sagte, auf vielen Servern waren die Infektionen so stark, dass die Hauptstädte aufgegeben werden mussten. Der Handel kam zum erliegen. Ganze Städte waren im Prinzip unbewohnbar.

Es gibt auch Griefer in der echten Welt

Das sagen die Forscher heute: PC Gamer hat die beiden Autoren der Arbeit von damals, Dr. Nina Fefferman und Dr. Eric Lofgren, befragt, welche Parallelen sie zum jetzigen Virus Covid-19, dem Corona-Virus, sehen.

Lofgren sagt, der WoW-Virus habe ihm geholfen, zu verstehen, wie sich Menschen in einer medizinischen Krise verhalten. Es sei wichtig, wie Menschen miteinander umgehen. Ob sie sich an Vorschriften der Regierung halten oder nicht halten. All diese Dinge seien chaotisch. Man könne nicht davon ausgehen, dass einfach jeder akzeptiert, jetzt unter Quarantäne zu stehen.

Damals sei kritisiert worden: Der Vergleich der Seuche in WoW zu einem normalen Virus hinke, weil es in der echten Welt keine „Griefer“ gebe, die sich den Virus absichtlich einfangen. Aber Leute, die unvorsichtig handeln und sich nicht schützen, seien ziemlich nah an Griefern dran, sagt Lofgren.

Man fängt an Leute zu sehen, die sagen:” Och, für mich ist das keine große Sache. Ich werde mein Verhalten nicht ändern. Ich werde aufs Konzert gehen und meine alte Großmutter trotzdem besuchen.”

Macht das vielleicht nicht. Das ist die große Erkenntnis. Epidemien sind ein soziales System. Die Ernsthaftigkeit von etwas runterzuspielen, ist eine Form von Real-World Griefing.”

Dr. Eric Lofgren
WoW Hakkar the Soulflayer Artwork

Auch Dr. Nina Feffermann, die Mitautorin der Studie zu Corrupted Blood, sagt, die Arbeit damals helfe ihr jetzt die soziale Seite einer Epidemie zu verstehen. Sie habe seit damals viel daran gearbeitet, Modelle zu entwickeln, die Risiko-Wahrnehmung darstellen. Hierbei habe ihr die Arbeit an der Seuche in WoW geholfen.

Fefferman glaubt, ihre Arbeit fällt ihr nun leichter, weil sie damals Zeit darin investiert hat, den Diskussionen von WoW-Spielern über die Blutseuche zu folgen und zu untersuchen, wie die in Echtzeit auf diese Diskussionen reagierten.

Die Art, wie sich Spieler damals über die Seuche in WoW unterhielten, spiegele sich jetzt weder: Auf die gleiche Art werde heute in den Sozialen Medien über Covid-19 gesprochen.

Lost Ark könnte problemlos mit Diablo 4 mithalten, macht aber einen großen Fehler

Unser Kollege Maurice Weber von der GameStar glaubt, dass Lost Ark echt großes Potenzial hat. Es macht aber einen großen Fehler.

Worum geht’s? Maurice Weber, unser geschätzter Kollege von der GameStar, hat das isometrische MMORPG Lost Ark auf den russischen Servern angetestet und seine Erfahrung mit dem Spiel in einem ausführlichen Video zusammengefasst.

Er findet, dass Lost Ark vom Gameplay her spaßig ist und problemlos mit großen Action-RPGs wie Diablo mithalten kann. Er glaubt allerdings auch, dass der Entwickler Smilegate mit dem Cash-Shop und den Boost-Items, die darin angeboten werden, einen großen Fehler begeht.

Was genau Maurice an dem Shop stört, könnt ihr in dem Video anschauen:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Seid ihr auch der Meinung, dass Lost Ark bei einem Release im Westen Probleme bekommen könnte? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Wie es im Video schon erwähnt wird, habe ich Lost Ark ebenfalls gespielt. Hier sind meine ersten Eindrücke zu dem MMORPG:

Wolcen nach dem Steam-Hype: So will das Hack’n Slay einen 2. Aufstieg schaffen

Das beliebte Action-RPG Wolcen: Lords of Mayhem hat mit vielen Probleme zu kämpfen. Die Entwickler veröffentlichen nun einen Post auf Steam mit einer Liste von Verbesserungen.

Was ist das Problem? Entwickelt von einem kleinen Indie-Studio hat Wolcen auf Steam im Februar 2020 einen riesigen Launch hingelegt. Die Server wurden überrannt und das Spiel erreichte sogar höhere Spielerzahlen als das etablierte Action-RPG Path of Exile.

Doch der Hype um Wolcen wurde von vielen Bugs und Balancing-Problemen überschattet. Die Steam-Wertung rutschte von 93% auf 56%.

In den Wochen seit dem Launch des Spiels wurden schon viele gravierende Bugs und Exploits gefixt sowie Updates mit Balance-Änderungen gebracht. Dazu gehören zum Beispiel:

Im offiziellen Bug-Report-Forum (Link führt zu den Wolcen-Foren) von Wolcen gehen weiterhin regelmäßig neue Meldungen rein. Das soll sich laut dem Entwickler Wolcen Studio in den nächsten Wochen und Monaten ändern.

Mehr zum Thema
Neues Update macht Wolcen deutlich besser – Aber diese Fehler nerven
von Sascha Asendorf

Verbesserungen des Gameplays als Fokus-Ziel

In einem Post auf Steam haben sich die Entwickler Wort gemeldet und eine Liste von Maßnahmen aufgeführt, die in Zukunft zur Verbesserung der Spielerfahrung von Wolcen führen sollen.

Dabei betonten sie, dass ursprünglich die Top-Priorität auf der Veröffentlichung neuer Inhalte lag, wie etwa die erste Liga und des nächsten Kapitels des Action-RPGs.

Das hat sich nun geändert. Aufgrund der vielen Fehler und Balance-Probleme will man erst das Spielerlebnis der Community verbessern, bevor der neue Content erscheint.

Das soll das Update “Operation: Second Dawn” bewerkstelligen, mit dem die Entwickler einen zweiten Aufstieg von Wolcen schaffen wollen.

Operation Second Dawn soll Qualität von Wolcen erhöhen

Was ist “Operation: Second Dawn”? Drunter sind eine Reihe an Maßnahmen zusammengefasst, die verschiedene Bereiche von Wolcen verbessern sollen. Dazu gehören:

  • Verbessertes Testing: Um das Testen der neuen Patches effektiver zu gestalten, hat der Entwickler ein externes QA-Team zur Hilfe gezogen. Dadurch sollen Probleme schneller gesichtet und gefixt werden, bevor sie mit Patches online gehen.
  • Balancing: Der Fokus der Balance-Patches werden die Fähigkeiten sein, die aktuell weniger genutzt werden. Es soll daher nur wenige Nerfs geben. Das Team wird aber weiterhin sofort eingreifen, wenn es zu schweren Balance-Problemen kommt.
  • Server-Probleme: Das Team sucht aktuell nach weiteren Wegen die Kapazität und die Effizient der Server zu verbessern. Es ist eine der Top-Prioritäten sowohl für den Singleplayer- als auch für den Multiplayer-Modus.
  • Verbesserungen der Story: Kapitel 3 von Wolcen soll einige Überarbeitungen erfahren. Dazu gehören zum Beispiel neue Gegner und Gegner-Typen, um mehr Vielfalt in das Kapitel zu bringen
  • “Quality of Life”-Verbesserungen: Dazu gehört eine ganze Reihe an verschiedenen Gameplay-Elementen, die im Spiel nicht angenehm zu bedienen sind. Als Beispiele wurden aufgeführt: die Tastenbelegung für den linken Mausklick, Benachrichtigungsfenster, die mitten im Bildschirm auftauchen und viele weitere.

Ein genaues Datum für die Verbesserungen hat der Entwickler nicht genannt. Sie sollen allerdings “innerhalb der nächsten 4 Monate” rausrollen. Der erste Patch 1.0.10 erscheint bereits nächste Woche und setzt einige Punkte aus der Liste um.

Das soll sich am Support ändern: Das Team entschuldigte sich außerdem für die mangelnde Kommunikation mit den Spielern. Man erklärte, dass die Kommunikation während der Alpha- und Beta-Phasen von einer Person gehandhabt wurde.

Da die Community von Wolcen in den letzten Wochen massiv gewachsen ist, wird nun auch das Support-Team aufgestockt. Das Team versicherte außerdem, dass sie das Feedback weiterhin lesen und, wenn möglich, darauf eingehen werden.

wolcen kapitel 3 story
Kapitel 3 von Wolcen wurde für mangelnde Vielfalt der Gegner kritisiert

Die Zeit nach “Operation: Second Dawn”

Am Ende des Statements hat das Team noch mal betont, dass Wolcen über Jahre hinweg neuen kostenlosen Content erhalten wird. Der nächste Patch, der neue Inhalte bringen soll, wird 1.1.0 sein und die erste Liga von Wolcen vorstellen.

Sie wird Gameplay-Mechaniken enthalten, die für solche Ligen typisch sind:

  • Die Spieler werden für die Liga einen neuen Charakter erstellen müssen
  • Dieser Charakter wird von den Charakteren, die vor dem Patch 1.1.0 erstellt wurden, getrennt
  • Mit dem Release des Patches 1.2.0 und somit der nächsten Liga, wird der 1.1.0-Charakter dann der “Standard-Version” des Spiels hinzugefügt. Und so weiter.

Es sind außerdem weitere Kapitel geplant. Allerdings warnt der Entwickler, dass die Kapitel viel zeitaufwändiger sind, als der restliche Content. Sie werden daher später kommen als die Ligen.

Wie findet ihr die Pläne von Wolcen? Ist es gut, dass das Team sich auf Bug-Fixing konzentriert oder sollten sie lieber neuen Content pumpen? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Während ihr auf die Updates und Verbesserungen wartet, könnt ihr einen Blick auf unsere Wolcen-Guides werfen:

Quelle(n):
  1. Quelle: Steam

Die besten Landezonen in CoD: Warzone und was ihr dort findet

Im neuen Battle Royale von Call of Duty: Modern Warfare, „Warzone“, müsst ihr alles dafür geben, um am Ende als letzter zu überleben. Helfen kann es dabei, wenn ihr an der richtigen Stelle landet für einen stärkeren Start. Wir verraten euch die besten Spots.

Warum ist es wichtig, wo ich lande? Ihr startet in Warzone mit nichts außer einer Pistole und müsst den restlichen Loot entweder finden oder kaufen. Gute Waffen und Ausrüstung findet ihr aber nicht an jeder Stelle.

Deswegen ist es wichtig, abzuschätzen, wo sich eine Landung lohnt und wo ihr vermutlich eher Zeit verschwendet.

Wir zeigen euch fünf Landing Spots, bei denen ihr garantiert etwas findet oder einen starken Einstieg habt, um anderen gegenüber einen Vorteil zu haben. Zur Übersicht haben wir hier alle Spots auf der Battle-Royale-Karte Verdansk im Überblick eingezeichnet:

Call fo Duty Modern Warfare Warzone Map

Für jeden Spot geben wir für euch in kurzen Punkten an, wo genau er sich befindet, wie gefährlich eine Landung dort ist, was ihr dort findet, wofür er sich eignet und welche Nachteile er hat.

1. Train Station

Call fo Duty Modern Warfare Warzone Train Station

Wo ist der Spot? Ein Stück südwestlich des Zentrums.

Schwierigkeit: Mittel. Hier werden wahrscheinlich mehrere Dreier-Teams landen und versuchen, sich den guten Loot abzugreifen.

Was finde ich dort? Bei der Train Station gibt es viele große Gebäude. In den Gebäuden findet ihr häufig gute Ausrüstung und Kisten mit noch besserem Loot. Außerdem sind ganz in der Nähe zwei Shops, um Killstreaks oder Loadouts zu kaufen sowie etliche Aufträge, die ihr annehmen könnt.

Tipps: Wegen der vielen Gebäude und Winkel findet hier wahrscheinlich ein Häuserkampf statt, wenn es zum Kampf kommt. Wir empfehlen deswegen:

  • Maschinenpistolen
  • Schrotflinten
  • gegebenenfalls Sturmgewehre
Pro
  • zentral gelegen
  • hohe Wahrscheinlichkeit, im Ring zu sein
  • viele Häuser, dadurch gute Deckung und Chance auf Loot
Contra
  • wenig Fahrzeuge, schlechte Anbindung
  • relativ weitläufig, sodass schon beim Sprung geplant werden muss

2. Downtown und Stadion

Call fo Duty Modern Warfare Warzone Downtown

Wo ist der Spot? Etwas südöstlich des Zentrums.

Schwierigkeit: Hart. Relativ viele Spieler werden vermutlich hier landen.

Was finde ich dort? Ähnlich wie bei der Train Station gibt es haufenweise Gebäude, in denen ihr Loot und Kisten findet. Diese sind allerdings etwas kompakter zentriert und in mehrere Gruppen aufgeteilt, sodass ihr euch mit etwas Glück schneller und vor allem ungestörter ausrüsten könnt als die Gegner. Ihr findet ebenfalls in unmittelbarer Nähe Shops und Aufträge.

Tipps: Ihr habt von Downtown direkte Anbindung zu anderen Spots wie etwa Stadium (wo es noch mehr Shops gibt) sowie einer weitläufigen Umgebung. Das führt dazu, dass ihr mehr starke Optionen für Waffen habt. Wir empfehlen:

  • Maschinenpistolen für den Häuserkampf
  • Sturmgewehre, DMRs oder Scharfschützengewehre für außerhalb
Pro
  • genau im Zentrum
  • kompakte Verteilung von Gebäuden und Loot
  • äußerst viele Verträge
Contra
  • extrem beliebt, vermutlich viele Spieler dort
  • unübersichtlich

3. Prison

Call fo Duty Modern Warfare Warzone Prison

Wo ist der Spot? Ganz im Südosten der Karte.

Schwierigkeit: Leicht bis Mittel. Prison ist recht abgelegen und bietet zu wenig Loot für mehrere Teams, sodass es zu einem frühen, harten Kampf kommen kann, wenn mehrere Teams dort landen.

Was finde ich dort? Das Gefängnis im Südosten ist ein weitläufiger Bereich, in dem es kaum Gebäude zum Looten gibt. Die Beute liegt stattdessen lose verteilt, ist jedoch eher rar. Dafür gibt es massenhaft Fahrzeuge, mit denen ihr schneller vorankommt. Fahrzeuge können teilweise wichtiger sein als die richtigen Waffen.

Tipps: Solltet ihr alleine hier landen, habt ihr die Möglichkeit, euch ungestört auszurüsten und habt dann freie Wahl für das nächste Gebiet durch die Fahrzeuge. Prison eignet sich besonders gut für Solo- und Duo-Spieler. Dadurch, dass es wenig Deckung gibt, empfehlen wir bei einem Kampf hier

  • Scharfschützengewehre und DMRs
  • Sturmgewehre
Pro
  • viele Fahrzeuge, dadurch hohe Mobilität
  • nicht sehr beliebt, hohe Chance auf Loot fürs Team
  • viel Übersicht, dadurch stark für Sniper
Contra
  • abgelegen
  • generell weniger Loot
  • wenig Deckung

4. Military Base

Call fo Duty Modern Warfare Military Base

Wo ist der Spot? Zentral im Norden.

Schwierigkeit: Leicht bis Mittel. Der Punkt ist etwas abgelegen, aber hat viele wichtige Zonen und zusätzliche Gebiete, die es sich zu besuchen lohnt. Er ist recht beliebt.

Was finde ich dort? In der Military Base findet ihr viele kleinere und auch einige größere Gebäude, in denen es teilweise richtig starken Loot geben kann. Zudem ist dort garantiert ein Heli zu finden, mit dem ihr auch als Team schnell weiterkommt oder fliehen könnt.

Tipps: Direkt in der Militärbasis gibt es viel Deckung, von außerhalb lässt es sich aber gut snipern. Passt deswegen auf, wo ihr euch befindet und habt ein Auge offen. Alle Waffengattungen haben hier ihren eigenen Vorteil, was das Looten zu Beginn leichter macht.

Mehr zum Thema
7 Tipps, um als Sniper in CoD Modern Warfare richtig abzuräumen
von Maik Schneider
Pro
  • garantierter Heli, damit sehr mobil
  • gute Balance aus Shops, Aufträgen und Loot
  • geeignet für alle Waffengattungen
Contra
  • abgelegen
  • leicht von Scharfschützen angreifbar

5. Airport

Call fo Duty Modern Warfare Warzone Airport

Wo ist der Spot? Westlich vom Zentrum.

Schwierigkeit: Mittel bis hart. Sehr zentral, aber weitläufig genug, um sich zu verteilen. Sehr beliebt.

Was finde ich dort? Der Airport ist ein Potpourri aus allem, was Warzone so zu bieten hat. Ihr findet große und kleine Gebäude mit Loot, enge Stellen und weite Flächen, Fahrzeuge, Shops und Aufträge en masse.

Tipps: Der Airport ist vermutlich einer der beliebtesten oder sogar der beliebteste Spot in Warzone. Wenn ihr dort als Anfänger landet, erwartet nicht, dass ihr lange überlebt. Es hilft aber, sich dort einmal umzusehen und sich mit dem Modus vertrauter zu machen.

Als Veteran solltet ihr gutes Vertrauen in eure eigene Leistung und die des Teams haben, wenn ihr hier landet. Je nachdem, welche Waffen ihr findet, solltet ihr eure Strategien dementsprechend anpassen.

Pro
  • viele Häuser, viel Loot
  • zentral gelegen
  • äußerst viele Aufträge, Shops und Fahrzeuge
Contra
  • sehr hart für den Einstieg
  • hohe Wahrscheinlichkeit, von mehreren Teams bedrängt zu werden

Mit diesen Spots solltet ihr anderen Spielern gegenüber immer im Vorteil sein. Dennoch verhilft die richtige Landung alleine noch nicht zum Sieg. Mit unseren Tipps zu Warzone stellt ihr sicher, dass ihr siegreich seid.

Quelle(n):
  1. Dexerto

New World berichtet von der Alpha, will, dass sich PvE- und PvP-Spieler ergänzen

New World, das neue MMO von Amazon, hat sich in den letzten Monaten stark verändert. Darum hat sich Game Director zur aktuellen Situation und zur Vision des Spiels geäußert. Dabei sollen PvE- und PvP-Spieler nicht nebeneinander spielen, sondern sich gegenseitig unterstützen.

Was hat der Game Director erzählt? Scot Lane, der Game Director von New World, der MeinMMO in einem Interview bereits viele Details zum Spiel verraten hat, hat einen Brief an die Community verfasst.

Darin berichtet er über die ersten Spieler, die in der Alpha das maximale Level 60 erreicht haben, und über Neuerungen, die während des einmonatigen Tests eingeführt wurden.

Er spricht aber auch die allgemeine Philosophie des MMOs an. Viele Spieler sind sich aktuell nicht sicher, wo der Fokus von New World liegt und wie am Ende alles zusammenpasst. Dabei beschreibt Lane die Vision des Spiels so:

Unsere Vision ist es, eine Welt zu schaffen, in der die Spielstile von PvP- und PvE-Spielern nicht nur koexistieren, sondern sich gegenseitig ergänzen.

Wir wissen, dass dies ein schwieriges Gleichgewicht sein kann, aber wir werden unser Spieldesign so lange überarbeiten, bis wir es erreicht haben.

New-World-Kampf-1140x445
Kämpfe um Festungen stehen im Fokus. Es gibt einen PvP-Modus, aber auch eine PvE-Version

Was ist New World für ein MMO? Ursprünglich sollte New World ein PvP-Spiel werden, mit Survival-Elementen und Full-Loot. Das hat sich inzwischen geändert.

So soll das MMO inzwischen einen größeren Fokus auf das PvE als das PvP legen und zudem wurden alle PvP-Inhalte optional. Ein Themepark-MMO soll New World jedoch nicht werden, wie Lane erzählt:

Wir wollen, dass die Spieler Quests als Möglichkeit haben, um zu leveln und zu erforschen, aber sie sollen nicht dazu verpflichtet werden, sie zu erledigen.

Wir versuchen nicht, ein Themepark-MMO zu bauen.

Doch wie sehen die Elemente des Spiels aus? Und wie sollen PvE- und PvP-Spieler zusammenarbeiten?

PvE-Missionen unterstützen PvP-Spieler und umgekehrt

Wie profitieren die Spieler-Typen voneinander? In dem Brief an die Community erzählt der Game Director, dass das oberste Ziel ist, dass beide Spieler-Typen, PvE wie PvP, voneinander profitieren. Das soll über verschiedene Wege funktionieren:

  • Durch den Krieg der drei verschiedenen Fraktionen soll eine Bindung zur eigenen verstärkt werden.
  • Durch das Siedlungs-System können PvE-Spieler helfen, Festungen zu verstärken, indem sie Missionen erledigen. Sie profitieren umgekehrt von der sicheren und besser ausgebauten Siedlung.
  • Von Systemen wie Crafting profitieren beide Spieler-Typen gleichermaßen.
  • Durch zusätzliche Belohnungen, während das Opt-In-PvP aktiv ist, und durch die NPC-Schlachten um die Festungen sollen PvE-Spieler behutsam an das PvP herangeführt werden.
New World Haus von außen 2
New World setzt mit den Siedlungen darauf, dass PvE-Spieler ihre Fraktion unterstützten

Fazit zur aktuellen Alpha zu New World

Was hat sich bereits in der Alpha von New World getan? Scot Lane berichtet, dass die aktuelle Alpha seit etwas mehr als einem Monat läuft und bereits erste Neuerungen für PvPler eingeführt wurden:

  • Influence-Race – Dabei geht es darum, dass Fraktionen erst Einfluss auf ein feindliches Territorium ausüben müssen, bevor ein Krieg erklärt werden kann. Dafür gibt es neue PvE und PvP-Missionen.
  • Coin-Rewards für aktives PvP.
  • Verbesserungen in der Skalierung im PvP, wobei ein weiteres Update in der Richtung geplant ist.

Zudem wurden viele Exploits behoben, darunter das Erobern von Zonen, die gar nicht erobert werden sollten, und ein endloser Gold-Exploit.

Wie schlagen sich die Spieler? Die ersten Spieler in New World haben bereits das maximale Level 60 erreicht und das auf verschiedenen Wegen:

  • Der erste Spieler “Gilden” hat Level 60 erreicht und nur 38 Missionen abgeschlossen.
  • Der zweite Level 60er, “Nuko Miko”, hat hingegen über 700 Missionen abgeschlossen.

Damit zeigt sich, dass es unterschiedliche Wege in New World geben soll, um Spaß zu haben und seine Ziele zu erreichen. Und davon gibt es in New World verschiedene:

Quelle(n):
  1. New World

Destiny 2: Ich habe die Trials gespielt – Bungie, gib mir mehr davon!

Die Trials of Osiris sind endlich wieder zurück in Destiny 2. Unser Autor Philipp Hansen hat sich auf den Weg in Richtung Leuchtturm gemacht. Auf seiner PvP-Reise hat er gelacht, geweint und geflucht.

Die Trials und ich: Ich vertreibe mir die Zeit seit Destiny 1 ganz gerne im Schmelztiegel. Ein besonderes PvP-Ereignis waren dabei stets die Prüfungen des Osiris, von allen nur Trials genannt. In diesen gnadenlosen Duellen herrscht eine ganz eigene Dynamik.

Denn hier gilt: Ein Tod und du bist raus. Zwar können deine beiden Teamkollegen dich beleben, aber das versucht das gegnerische Team unter allen Umständen zu verhindern. Man spürt vor jedem Kampf den Nervenkitzel, das Herz rast und nach einem gewonnenen Duell belohnt man sich selbst mit einer ordentlichen Dosis Glückshormonen.

Auch wenn ich mittlerweile ziemlich eingerostet bin, habe ich Bock auf die Rückkehr der Trials. Gestern Abend, am 13. März, war es dann so weit.

Mehr zum Thema
Destiny 2: Trials of Osiris erklärt – Alles Wichtige zum Start der Prüfungen
von Sven Galitzki

Einen Abend lang in den Trials of Osiris

So starte die Reise: In die Trials kann man nicht alleine, es ist 3 vs. 3 angesagt. Also schnell zwei Freunde anschreiben: “Trials, den ganzen Abend Trials?” und zum Glück haben die Hüter Zeit für mich. Aber auch wenn man keine Freunde zur Hand hat, lässt sich dank offizieller Unterstützung schnell ein Team finden.

Ein kurzer Besuch bei Saint-14 steht noch auf dem Programm. Der sympathische Titan ist jetzt der “Veranstalter” der Trials of Osiris und deckt uns mit Beutezügen und Prüfungs-Tickets ein.

Jedes Ticket gewährt einen anderen Vorteil und möchte mit sieben Siegen gefüllt werden. Bis zu drei Niederlagen darf ich mir leisten, dann muss ein neues Ticket her. Ich entscheide mich für das Ticket “Pass der Gnade”, denn so wird die erste Niederlage nicht gewertet. Da bin ich ganz ehrlich mit mir: für die ersten Runden brauche ich jede zweite Chance, die ich kriegen kann.

Selfie Hüter Turm Destiny 2
Guter Dinge, aber auch gut vorbereitet?

So läuft das erste Match: Für den ersten Lacher sorgt schon vor dem Start der Runde Saint-14. Er ‘verspricht’ sich und grölt kehlig “Willkommen bei den Prüfungen des 14. Heiligen … ähh Osiris”. Der Titan mit der Süßholz-Stimme macht seinen Job als Ansager hervorragend und könnte Lord Shaxx den Rang ablaufen.

Wir sind gespannt auf welcher PvP-Map dieses Wochenende die Wettkämpfe ausgetragen werden. Gespielt wird auf der Karte “Burnout”. Damit hat Bungie die einzig richtige Wahl getroffen:

  • Bei Burnout handelt es sich um DIE Trials-Map. Mein Veteranenherz schlägt sofort höher. Unter dem Namen “Brennender Schrein” war diese Map die allererste, auf der damals die Trials überhaupt stattfanden.
  • Auch ohne Nostalgie-Faktor ist die Karte ideal für den PvP-Modus. Es gibt enge Gänge für Schrotflinten-Rutscher, lange Sichtlinien für Scharfschützen und die Map ändert ihr Layout im Laufe des Matches, um die Spieler auf Trab zu halten.
Destiny-2-map_the_burnout
Der Klassiker Burnout wird nie Langweilig

Wider erwartend gewinnen wir unser erstes Match sogar. Der erste Gegner bekommt zielsicher einen Sniper-Schuss in den Helm. Dann brechen wir wie ein koordinierter Sturm auf die hilflosen Hüter los. Es läuft genau wie im Lehrbuch.

Gefühlt kann uns nichts stoppen, ist der Leuchtturm tatsächlich zum Greifen nah? Euphorisiert blicken wir der Zukunft und dem zweiten Match entgegen.

Auch verlieren will gelernt sein: Habe ich den Eindruck erweckt, dass wir schon so gut wie beim Leuchtturm angekommen wären? Noch lange nicht und leider bekommt unsere Hoffnung ein paar jähe Dämpfer.

Im Verlaufe des Abends muss ich eine Lektion lernen und die heißt: einstecken können.

  • Mal werde ich mit meinem mickrigen Powerlevel von 980 von den vermutlich stärksten Hüter diesseits der Träumenden Stadt überrollt.
  • Hier und da trifft man auf bekannte Streamer-Prominenz, die einem schnell zeigt, wo der Hammer hängt.
  • So mancher Gegner landet gefühlt auch aus einem Pirouetten-Sprung mit verschlossenen Augen seinen Headshot.

Aber wir rufen uns die erste Lektion der Trials in den Kopf und behalten unsere gute Laune bei – okay, wir versuchen es. Zwischendurch schieben wir die Schuld voreilig dem bösen “Cheater” oder “Lagger” zu. Aber hier kann ich glücklicherweise berichten, dass die Verbindungsqualität durchgehend sehr gut ist und das den ganzen Abend lang.

Habe ich Spaß? Ja! Die Zeit vergeht wie im Fluge, entweder hat jemand die Uhr vorgestellt oder es ist wirklich schon Mitternacht. Immer heißt es: “Los, noch ein Ticket”. Das neue System ist dabei sehr zuvorkommend. Einfach im Quest-Tab die Passage neu starten ohne den Turm ansteuern zu müssen spart Zeit. Zeit die man in den Trials verbringen kann.

Am Ende reicht es nicht für den Leuchtturm. Als ich mich endlich von Destiny 2 löse, zeigt mein Ticket stolze fünf hart erkämpfte Siege. Und da ist es, die Karotte vor der Nase, die Triebfeder, das Gefühl mehr davon zu wollen.

Die Siege zählen einfach viel mehr, wenn einen die Niederlagen fast zerschmettern. Man möchte sich aufrappeln und zurückkämpfen. Wenn Bungie die Trials stets frisch und belohnend hält, kehre ich gerne Wochenende für Wochenende wieder. Versuche besser zu werden und möchte meinen Warlock irgendwann mit dem Anubis-Helm schmücken.

´titel-trials-osiris-destiny-2
Eines Tages gehört das Osiris-Gear mir

Das war ein Auszug aus meinen Erfahrungen. Habt ihr euch auch schon in die Trials of Osiris gewagt? Was habt ihr alles erlebt?

Wir haben auch mit Bungie über dir Trials gesprochen. Lest, was wir im Interview erfahren haben.

Erfreulicherweise funktioniert die neue Security. Destiny 2 macht die Server für die Trials sicherer – Sagt Cheatern den Kampf an.

Pokémon GO führt 2 weitere Maßnahmen ein, um Coronavirus einzudämmen

In Pokémon GO gibt es weitere Maßnahmen, um gegen das Coronavirus anzukämpfen. Nachdem man bereits das Spielen von Zuhause erleichtert hat, gibt es nun weniger Anreize, nach draußen zu gehen.

Welche Maßnahmen wurden ergriffen? Zwei Neuerungen betreffen jetzt die Trainer von Pokémon GO. So wurden zukünftige EX-Raids verboten. Man bekommt also keine Einladungen mehr zu solchen Events.

Außerdem muss man nun keine Kilometer mehr laufen, um Kämpfe in der neuen PvP-Liga durchzuführen.

Weniger Anreize, um raus zu gehen

Warum das Verbot von EX-Raids? Diese besonderen Raids sind ein großer Treffpunkt für die Communitys. Nur logisch, dass man solche Treffen vermeiden möchte.

Dennoch sind normale Raids weiterhin verfügbar. Dort können auch bis zu 20 Spielern gleichzeitig zusammen kämpfen. Es bleibt abzuwarten, ob Niantic die Raid-Stunde am kommenden Mittwoch absagt. Immerhin treffen sich dort oftmals viele Trainer auf einmal.

EX Raid Regigigas
EX-Raids finden in Pokémon GO erstmal nicht mehr statt

Hier könnte es zu Problemen kommen: Pokémon GO hat bereits Genesect als neuen EX-Raid-Boss angekündigt. Dieser soll ab April verfügbar und vorher durch eine Spezialforschung erhältlich sein. Es bleibt abzuwarten, ob Niantic diesen Zeitplan einhalten kann. Immerhin scheint es so, dass das Virus auch Anfang April noch ein großes Thema sein wird, denn diverse Bundesländer haben teilweise bis Ostern große Veranstaltungen abgesagt.

Lohnt sich die PvP-Liga jetzt mehr? Bislang musste man zumindest für einen Teil seiner PvP-Kämpfe nach draußen gehen und Kilometer sammeln. Das ist jetzt nicht mehr der Fall. Bis zu 35 Kämpfe kann man nun bestreiten, ohne auch nur einen Kilometer gelaufen zu sein.

Aus der PvP-Liga ist aktuell noch Giratina zu erhalten. Zudem ist gestern Abend die erste Season gestartet und hat eure Statistiken wieder auf null gesetzt. Wenn man nun sowieso zu Hause ist, dann kann man auch gleich daran wieder arbeiten und mit Glück sogar auf ein Shiny Giratina treffen.

Wie lange gilt diese Änderung? Die PvP-Liga ist jetzt für die kommenden 30 Tage ohne benötigte Kilometer zugänglich. Wie es danach aussieht, wird sich dann zeigen.

Wenn ihr keine Lust auf das Online-Kämpfen hat, kann auch weiterhin gegen seine Freunde kämpfen. Schaut dafür auch in unserer Facebook-Gruppe vorbei, denn dort findet ihr haufenweise neue Freunde.

Was gibt es sonst noch für Maßnahmen? Bereits zuvor hatte Niantic weltweit das Spielen von Zuhause deutlich erleichtert. So hält das Item Rauch jetzt eine Stunde an und ihr bekommt 30 Stück davon für gerade mal eine PokéMünze.

Alle weiteren Maßnahmen von Niantic im Kampf gegen das Coronavirus findet ihr in diesem Artikel.

Fortnite Maske
In anderen Spielen hat das Cornavirus ebenfalls Auswirkungen

Wie steht es um die Gamingwelt in der Corona-Krise? Nicht nur Pokémon GO reagiert auf das Coronavirus. Weltweit gibt es News rund um diverse Spiele, die plötzlich besonders erfolgreich sind oder sogar verschenkt werden:

Quelle(n):
  1. reddit
  2. reddit

Borderlands 3: Sprache ändern auf Steam und auf Englisch spielen

Auf Steam könnt ihr die Sprache von Borderlands 3 ändern und auf Englisch stellen. Wir zeigen euch, wie das geht.

Um was geht es? Seit Freitag, dem 13. März, könnt ihr Borderlands 3 nun auch auf Steam spielen und dort kaufen. Nach einer langen Exklusivität für den Epic Games Store macht sich der Shooter jetzt auch Freunde auf Valves Plattform.

Doch einige Spieler wollen gern die Sprache des Shooters ändern. Sie melden sich auf Reddit und anderen sozialen Plattformen und bitten um Rat. Das Problem ist oft, dass die angezeigte Sprache in den Eigenschaften bei Steam zwar auf “Englisch” steht, das Spiel aber nicht auf Englisch läuft.

In diesem Guide zeigen wir euch, wie ihr die Sprache von Borderlands 3 auf Steam ändern könnt.

Borderlands 3 bei Steam auf Englisch spielen – Sprache ändern

Wir zeigen euch hier die gängigste Methode, die Sprache von BL 3 in Steam zu ändern. Das kommt dann zum Vorteil, wenn ihr eine andere Sprache, als die von Steam vorgegebene, nutzen wollt. Deutsche Spieler bekommen meist Deutsch als Default vorgegeben, können aber mit dieser Änderung auch auf Englisch, Französisch, Russisch und weiteren Sprachen spielen.

So geht’s:

  • Öffnet eure Steam-Bibliothek
  • Macht einen Rechtsklick auf Borderlands 3
  • Wählt “Eigenschaften”
  • Wählt jetzt “Startoptionen festlegen”
  • Sucht euch eine Sprache aus der Tabelle aus, die ihr nutzen wollt
  • Tragt das “-cuture=XX” in das Fenster ein [ersetzt XX durch die entsprechenden Buchstaben, die ihr in der Tabelle findet. Keine Leerzeichen]
  • Bestätigt jetzt mit “Ok”
SpracheStartoption
Englisch-culture=en
Traditionelles Chinesisch-culture=zh-Hant-TW
Französisch -culture=fr
Deutsch -culture=de
Italienisch -culture=it
Japanisch -culture=jp
Koreanisch -culture=ko
Portugiesisch (Brasilien) -culture=pt-BR
Russisch -culture=ru
Spanisch -culture=es

Danke für den Tipp, guideoui.com.

Variante 2 – Borderlands 3 auf Englisch spielen

Sollte die oben gezeigte Methode für euch nicht funktionieren, probiert folgendes:

  • Geht wie oben beschrieben zu den Startoptionen von Borderlands 3 in der Steam-Bibliothek
  • Tragt dort ein: -language=“en” [Ohne Leerzeichen]
Borderlands 3 Tipps

Jetzt seid ihr zumindest sprachlich für eure Abenteuer in Borderlands 3 gewappnet. Mit unseren Guides läuft auch der Rest des Spiels optimal: