Pokémon GO: Spieler sind sauer, weil Niantic sie angeblich zu Unrecht sperrt

In Pokémon GO kommt es derzeit vermehrt zu Beschwerden über Sperrungen. Viele davon sollen zu Unrecht vorgenommen worden sein. Nun wird darüber diskutiert, wie man Niantic auf das Problem aufmerksam machen kann, da der Support nicht reagiert.

Was ist das Problem? Im Sub-reddit TheSilphRoad wird derzeit verstärkt über Sperrungen in Pokémon GO gesprochen, die angeblich zu Unrecht durchgeführt wurden.

Grund für die Sperrungen soll der Einsatz von Drittanbietersoftware sein. Die Spieler behaupten jedoch, eine solche Software nicht genutzt zu haben.

Nutzer wie newbaroque fürchten nun um ihre Accounts und wollen Niantic darauf aufmerksam machen, dass es zu falschen Sperrungen kommt.

Spieler wollen Aufmerksamkeit von Niantic

Wie ist die Situation? Der Nutzer TheBigBouska beschreibt in einem Thread sein Problem genauer. Anscheinend wurde er bereits mehrfach für 7 Tage gesperrt. Support-Tickets an Niantic sollen zu keinem Erfolg geführt haben:

In letzter Zeit erhalten viele Spieler, die keine gefälschten oder 3rd-Party-Anwendungen verwendet haben, eine 7-tägige Sperre. Ich persönlich bekomme sie seit vielen Monaten immer wieder.

Leider weigert sich der Niantic-Support zu glauben, dass es falsche Treffer im Erkennungsalgorithmus geben könnte, und es ist fast unmöglich, etwas anderes als eine automatische Bot-Antwort zu erhalten.

Er versucht nun die Aufmerksamkeit von Niantic zu wecken und hofft dabei auf die Unterstützung von anderen Spielern, aber auch der Presse.

Ein Hilferuf von Spielern aus Salamina, einer Insel in Griechenland, auf der es keine Spawns mehr gab, hat auch dank Artikeln auf großen Webseiten viel Aufmerksamkeit bekommen. Letztendlich wurde der Fehler von Niantic behoben.

Wie schlimm ist die Situation? Das ist schwierig einzuschätzen, da sich Niantic nicht dazu äußert und es keine Garantie gibt, dass die Sperren nicht doch berechtigt sind. Unschuldig gesperrte Trainer gab es jedoch immer wieder.

Im reddit ist der Aufschrei derzeit jedoch groß. In den letzten Tagen gab es mehr als 10 Threads zu dem Thema. Nutzer mit unterschiedlichsten Smartphones und Account-Leveln sind anscheinend betroffen.

Die Spieler kritisieren vor allem, dass der Support von Niantic nicht auf die Anfragen reagiert, wie im Thread von thicketcosplay.

Pokémon GO
Pokémon GO möchte Cheater aus dem Verkehr ziehen. Doch trifft es immer die richtigen?

Warum sind falsche Sperrungen so schlimm? Bans führen dazu, dass der gesperrte Spieler Pokémon GO vorübergehend nicht mehr spielen kann.

Doch zu viele Bans können auch zur kompletten Schließung des Accounts führen. Niantic verfolgt dabei eigentlich einen 3-Verstöße-Plan:

  • 1. Verstoß: Warnung – 7 Tage Sperre
  • 2 Verstoß: Tempoäre Sperrung – 30 Tage Sperre
  • 3. Verstoß: Permanente Sperrung

Allerdings behaupten viele Nutzer, dass sie bereits mehrfach eine Warnung und den 7-Tage-Ban innerhalb der letzten Monate bekommen haben.

Doch nicht nur das Thema Sperrungen beschäftigt die Spieler. Denn erwiesene Schummler haben einen Exploit in der GO Kampfliga ausgenutzt. Diese ist nun erstmal deaktiviert.

Warum Guild Wars 1 auch 15 Jahre nach Release noch interessant ist

Im April 2005 erschien das Online-RPG Guild Wars Prophecies. Damals stand vor allem das PvP im Fokus. 15 Jahre später überzeugt der Titel vor allem wegen seiner PvE-Inhalte und dem einzigartigen Helden-System. Doch lohnt es sich noch 2020 einzusteigen?

Guild Wars 1 ist der erste Titel der Firma ArenaNet und orientiert sich von der Grundidee her an MMORPGs. Ihr erstellt einen Charakter, levelt diesen, sammelt Ausrüstungen und bezwingt zusammen mit anderen Spielern schwere Bosse oder tobt euch im PvP aus.

Jedoch gibt es anstelle einer offenen Spielwelt nur Städte (Hubs), in denen ihr auf andere Spieler treffen könnt. In den Gebieten wiederum seid ihr auf euch und eure Gruppe angewiesen. Diese kann je nach Zone aus 4 bis 16 Spielern oder NPCs bestehen, die euch im Kampf unterstützen.

Und genau dieses NPC-System und die große Zahl in Inhalten machen das Spiel 2020 noch immer interessant, sogar für Neueinsteiger.

Schnell auf Max-Level, aber trotzdem viel zu tun

Was bietet Guild Wars 1? Das Online-RPG gibt es in drei Kampagnen, die alle eigenständig funktionieren. Ihr müsst nur eine davon kaufen und könnt direkt loslegen. Wer jedoch alle Klassen, Geschichten und Gebiete erkunden möchte, muss sich alle Kapitel zulegen.

Jede Kampagne hat ein eigenes Thema und eigene Inhalte:

  • Prophecies war der erste Teil der Reihe und spielt in den Zonen, die ihr aus Guild Wars 2 kennt. Der Einstieg ist etwas zäh und ihr müsst auf vorgefertigte NPCs zurückgreifen, wenn ihr eure Gruppe auffüllen möchtet. Zudem habt ihr nur Zugriff auf die 6 Grundklassen. Dafür ist die Story hier am interessantesten.
  • Factions spielt auf einem eigenen Kontinent, der sich an der asiatischen Welt orientiert. In dieser Kampagne levelt ihr am schnellsten und könnt am frühsten die anderen Kontinente bereisen. Neben den Grundklassen bekommt ihr exklusiven Zugriff auf die Klassen Assassine und Ritualist.
  • Nightfall spielt in einer afrikanisch angehauchten Welt und ist die neuste Kampagne. Hier erhaltet ihr Helden, also NPCs, die ihr selbstständig skillen und ausrüsten könnt. Zudem bekommt ihr Zugriff auf die Klassen Derwisch und Paragon. Diese Kampagne empfiehlt sich am besten für Neueinsteiger.

Neben den 3 Kampagnen gibt es die Erweiterung Eye of the North. Sie setzt jedoch einer der Spiel-Versionen voraus und brachte keine neuen Klassen mit. Im Gegenzug lag der Fokus der stark auf der Story und auf Dungeons, die stellenweise sehr lang und herausfordernd sind.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt
Trailer mit Gameplay zur Erweiterung Eye of the North.

Was sind die Besonderheiten? In Guild Wars 1 habt Zugriff auf über 250 Fertigkeiten pro Klasse. Zudem gibt es ein System, bei dem jeder Charakter Zugriff auf eine zweite Klasse hat. Da diese sogar gegen Gebühr gewechselt werden kann, stehen euch auf jedem Charakter über 2.500 Fertigkeiten zur Auswahl.

Doch in ein Gebiet könnt ihr lediglich 8 Fertigkeiten mitnehmen. Diese wählt ihr, ebenso wie der Verteilung der Attribute und die Zusammenstellung der Gruppe, in den Städten aus.

Zudem liegt das Max-Level im Spiel bei 20. Das ist in der Regel nach wenigen Spielstunden erreicht. Auch die maximale Ausrüstung lässt sich als Veteran bereits in kurzer Zeit erfarmen. Im Gegenzug lohnt es sich, mehrere Rüstungssets mit verschiedenen Attributen anzulegen.

Was macht den Reiz von GW1 aus? Durch das einzigartige System von Guild Wars 1 liegt der Reiz vor allem darin, eigene Builds und Gruppenzusammenstellungen zu kreieren.

Dafür müsst ihr euch jedoch einige Fertigkeiten freikaufen oder Elite-Fertigkeiten von besonderen Bossen mithilfe eines Siegel “erbeuten”. Damit seid ihr erstmal eine ganze Weile beschäftigt.

Die erstellen Builds nutzt ihr dann, um euch schweren Herausforderungen zu stellen. Und davon gibt es einige:

  • Jedes Gebiet und jede Mission im Spiel gibt es im normalen und im schweren Modus. So werden sogar Starter-Zonen noch zu Herausforderungen. Für den schweren Modus müsst ihr die jeweilige Kampagne jedoch einmal durchgespielt haben.
  • In jeder Kampagne gibt es zudem Elite-Gebiete wie das Tor der Pein oder Urgoz Bau, in dem laut MeinMMO-Lesern einer der schwersten Bosse überhaupt haust.
  • In Eye of the North gibt es 18 Dungeons mit meist mehreren Ebenen.
Alle Helden in Guild Wars 1
Diese Helden-NPCs stehen euch in Guild Wars 1 zur Seite (via GuildWiki)

Was ist mit PvP? Viele Inhalte von Guild Wars 1 sind auf das PvP ausgerichtet. So könnt ihr euch direkt einen PvP-Charakter erstellen, der das Max-Level erreicht hat und Zugriff auf alle bereits freigespielten Fertigkeiten hat.

Zudem gibt es mit automatisierten Turnieren im GvG und verschiedenen Modi wie Bündniskampf, Zufallsarena und Aufstieg der Helden jede Menge Inhalte für PvP-Fans.

Doch während das PvE 2020 noch immer gut besucht ist und dank NPCs allein erlebt werden kann, ist das PvP nur noch etwas für hart gesottene Fans und Mitglieder größerer Gilden. Den nur selten kommen dafür Matches zustande.

Wo steht Guild Wars 1 im Jahr 2020?

Wie steht es um Updates? Guild Wars 1 wird seit dem Release von Guild Wars 2 nicht mehr aktiv erweitert. Es finden aber noch immer regelmäßig Bonus-Wochen und verschiedene Festivals wie der Geburtstag, das chinesische Neujahr oder Weihnachten statt.

Doch echte neue Inhalte gab seit 2013 nur einmal, nämlich passend zum 15. Geburtstag im April 2020. Dort wurden für jede Klasse eine Fertigkeit und ein paar neue Waffen-Skins eingeführt (via Guildnews).

Ansonsten jedoch gibt es nur unregelmäßig kleinere “Quality of Life”-Verbesserungen bei Grafik-Slidern oder Anpassungen an Inventargrößen.

Das alte Ascalon in Guild Wars 1 – Ein ikonischer und wunderschöner Ort.

Lohnt sich trotzdem ein Neueinstieg? Guild Wars 1 bietet mit allen 3 Kampagnen und der Erweiterung viel Inhalt für wenig Geld (die Complete Collection kostet im offiziellen Shop rund 40 Euro):

  • Allein mit den Story-Quests und -Missionen könnt ihr euch über 100 Spielstunden beschäftigen. Diesen folgen etliche Nebenquests und kleinere Geschichten.
  • Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, eure Charaktere optisch und spielerisch aufzuwerten.
  • Einige Bosse und Missionen sind echt knackig und machen richtig Spaß.
  • Das Spiel bietet euch mit seinem Titel-System jede Menge aufwendige Achievements, darunter das Erkunden aller Karten auf 100% oder das Besiegen aller Gegner auf allen Karten im schweren Modus.

Eine Besonderheit liegt zudem darin, dass ihr erspielte Erfolge in Guild Wars 1 Dank der Halle der Monumente in Skins und Erfolgspunkte im Nachfolger Guild Wars 2 umwandeln könnt.

Stärken und Schwächen von Guild Wars 1

Pro
  • Umfangreiche Inhalte und viele Aufgaben im Spiel
  • Interessante Story
  • Dank NPCs könnt ihr alle Inhalte im Zweifel allein erleben
  • Es gibt noch heute knackige Kämpfe und Herausforderungen
  • Ihr könnt euch Vorteile für Guild Wars 2 erspielen
Contra
  • Es gibt keine Content-Updates mehr
  • Das PvP ist nahezu tot
  • Ein eher statisches Kampfsystem

Potential: Auch ohne neue Updates solide

Guild Wars 1 befindet sich seit 2006 auf meiner Festplatte und wird wohl bis zur Abschaltung der Server nicht von dieser verschwinden. Nach über 10.000 Spielstunden habe ich noch immer Spaß an dem Online-RPG, obwohl es inzwischen etwas in die Jahre gekommen und seit längerer Zeit nicht mehr erweitert worden ist.

Mit seinem einzigartigen Skill- und Build-System sowie der Lore fasziniert es mich jedoch noch heute. Obwohl es am Ende im Highend-PvE und -PvP immer eine recht feste Meta gab, habe ich es genossen, zu experimentieren. Dank des schweren Modus in jedem Gebiet muss man stellenweise kreativ werden, da manche Zonen und Kreaturen darin noch immer herausfordernd sind.

Wer derzeit nach einem neuen Online-RPG sucht und Guild Wars 1 bisher nicht ausprobiert hat, dem kann ich das Spiel empfehlen, auch wenn es nicht mehr weiterentwickelt wird.

Alexander Leitsch

Redakteur und MMORPG-Experte bei Mein-MMO

WoW: Diese Gilde überspringt einfach die letzte Phase bei N’Zoth

Der Raidboss N’Zoth in WoW hat auf mythischer Schwierigkeit eine besondere Phase. Doch diese chinesische Gilde ist so gut, sie überspringt die Phase einfach!

Auch wenn das Ende von N’Zoth umstritten ist und das Cinematic eher enttäuschte, gilt er doch als einer der härteren Bosse von World of Warcraft. Besonders auf mythischer Schwierigkeit ist er ein echter Brocken, der viel Koordination und gute Ausrüstung benötigt, um bezwungen zu werden. Dabei hat er auf dieser Schwierigkeit sogar noch eine zusätzliche Phase – die man überspringen kann. Das hat die chinesische Gilde „Scary Maze“ nun vollbracht.

So sieht das aus: Im folgenden Video seht ihr den knapp 10-Minuten-Kampf gegen N’Zoth. Die meiste Zeit passiert nicht viel Ungewöhnliches, die Phasen werden wie gewohnt gespielt. Bei der 25%-Grenze von N’Zoth wählen die Chinesen jedoch eine andere Taktik. Anstatt die „Bonus-Phase“ zu spielen, feuern sie einfach weiter gnadenlos auf N’Zoth und bezwingen ihn im Bruchteil einer Sekunde, bevor sie alle gestorben wären.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Wie ist das möglich? Die Gilde „Scary Maze“ nutzt dafür eine Mechanik des Kampfes mit maximaler Effektivität aus. Wenn die Spieler nämlich dem Wahnsinn anheimfallen, dann sind sie für 20 Sekunden deutlich stärker und werden erst dann von N’Zoth kontrolliert. Genau das macht sich die Gilde zu Nutze, um im Verlauf dieser 20 Sekunden den Boss direkt niederzuknüppeln.

Die Aktion war übrigens ziemlich knapp – nur eine Sekunde länger und N’Zoth hätte sämtliche Spieler getötet.

Ein weiterer Faktor ist allerdings, dass sich die Ausrüstung der Spieler in den vergangenen Wochen und Monaten stark verbessert hat, sonst wäre das gar nicht möglich. Damals beim „World First Rennen“ zwischen Limit und Method wäre eine solche Strategie nicht möglich gewesen, dafür hätte es schlicht an Schaden und Ausrüstung gemangelt.

Was haltet ihr von dieser Leistung? Ziemlich beeindruckend oder „cheesy“, eine ganze Phase einfach zu überspringen?

Quelle(n):
  1. wowhead.com

Ihr könnt in ESO schon Fake-Tank spielen, aber dann nervt ihr halt

Das MMORPG The Elder Scrolls Online (ESO) lässt euch Tanks, Heiler oder Damage-Dealer spielen. Leider trefft ihr dabei häufig auf Fake-Tanks und das kann ziemlich nervig sein. Das findet auch MeinMMO-Autorin Larissa Then.

Die meisten Spieler freuen sich in The Elder Scrolls Online momentan über das neue Kapitel-Addon Greymoor. Obwohl ich da auch dazu gehöre, ärgere ich mich immer noch über ein altes Thema – die Fake-Tanks.

Was ist ein Fake-Tank? Wie der Name schon sagt sind hier falscher Tanks gemeint. Sie melden sich als Fels in der Brandung beim Gruppen-Finder an, obwohl sie eigentlich DPS-Spieler sind. Damit sparen sie sich Zeit in der Gruppensuche und sind schneller im Dungeon. Viele Spieler treffen in einem von vier Verliesen auf Fake-Tanks.

Und das nervt mich. Und nicht nur mich, auch in der Community, im reddit oder im Forum sind die Fake-Tanks immer wieder Thema. Momentan geht es so weit, dass ich den Gruppen-Finder meide. Ich frage lieber in meiner Gilde, ob eine Dungeon-Gruppe zustande kommt, ansonsten lasse ich es bleiben.

Dabei nerven mich nicht die Spieler, die vielleicht noch nicht so weit sind. Die noch in der Level-Phase sind oder einfach die Erfahrung noch nicht haben. Manche meinen es bestimmt nur gut. Mich stören die Fake-Tanks, die das aus Bequemlichkeit absichtlich tun.

ESO Titel Argonier jubelt Waldelfe verzweifelt
Während die einen über ihre Zeitersparnis jubeln, bekomme ich Kopfschmerzen

Ein immer wiederkehrendes Problem

Wie ist das mit den Rollen in ESO? Bei MMOs mit der “Holy Trinity”, also den drei Rollen Tank, Damage-Dealer und Heiler, gibt es oft dasselbe Problem: Zu viele DDs. Vielleicht wollen die Spieler nicht die Verantwortung der ganzen Gruppe übernehmen oder sie spielen einfach gern auf Schaden.

In ESO gibt es einen Überschuss an Schadensausteilern, jedoch oft Mangel an Tanks. Dadurch haben DDs lange Wartezeiten, um einem Dungeon beitreten zu können.

In anderen Spielen wie World of Warcraft ist das Anmelden für eine Rolle durch eure Ausrichtung beschränkt. In ESO können jedoch alle Klassen jede Rolle übernehmen. Wenn ihr die Klasse für euren Charakter optimieren wollt, haben wir von MeinMMO in unserem Guide die beste Klasse für jede Spielweise aufgeführt.

eso rassen übersicht
In ESO gibt es 6 verschiedene Klassen und 10 verschiedene Rassen

Was ist das Problem bei Fake-Tanks? Dadurch, dass in ESO beinahe jede Kombination gut spielbar ist, können sich auch DPS-Spieler als Tank anmelden und so schnell in eine Gruppe rutschen. Die haben aber weder die Fähigkeiten noch die Werte oder Ausrüstung von Tanks.

Dann habt ihr einen Schadensausteiler, der sich als Tank anmeldet. Und das passiert immer wieder. Der Charakter kann natürlich keine Aggro halten, weil er die Gegner nicht spotten oder aushalten kann. Dann rennen die Monster in der Gruppe herum und töten lustig alle anderen Spieler.

Der Heiler, meistens ich, hat kein schönes Leben, weil er sich um alle gleichzeitig kümmern muss. Im schlimmsten Fall stirbt eure Gruppe und jeder ist genervt. Vor allem bei den Bossen kann das problematisch sein. So könnt ihr den Dungeon nicht abschließen und auch der Fake-Tank hat nichts von seiner kurzen Warteschlange.

Viele Dungeons, gerade die aus dem Grundspiel, brauchen nicht zwingend einen Tank. Aber sich aus Bequemlichkeit für diese Rolle anzumelden, ist den ehrlichen Spielern gegenüber nicht fair und einfach nur nervig.

ESO Nord
Ein Tank stürzt sich immer als erster ins Getümmel und macht sich dadurch in schwerer Rüstung gut

Was sind eigentlich die Aufgaben des Tanks? Ich habe die Tanks vorhin schon als Fels in der Brandung bezeichnet, und genau das ist ihre Aufgabe. Ein Tank steht an vorderster Front und ist dazu da, den Schaden einzustecken.

Ihr solltet die Gegner möglichst auf der gleichen Position halten, damit eure DDs maximalen Schaden machen können. Dafür müsst ihr sie mit einem Spott an euch binden und die Aufmerksamkeit auch behalten.

Außerdem solltet ihr gut was aushalten, damit ihr es eurem Heiler leichter macht. Ebenfalls leichter macht ihr die Heiler-Aufgabe, wenn ihr die Aggro der Gegner nie verliert, sodass die anderen Gruppenmitglieder nicht angegriffen werden.

Habt ihr nun aber weder die Ausrüstung, noch die Fähigkeiten zum Tanken, funktioniert das alles nicht und das Gruppenspiel bricht zusammen. Davon hat dann niemand etwas.

Keine Lösung in Sicht?

Was könnte man dagegen machen? Über die Jahre wurden in der Community einige Möglichkeiten diskutiert, wie man dieses Problem aus der Welt schaffen könnte:

  • Die Skills beachten: Welche hat euer Charakter weiter entwickelt? Geht er dabei in die Tank-Rolle? Der einfache Weg, bei ESO seine Skillpunkte neu zu verteilen, macht das aber schwierig.
  • Anmeldung als Tank durch das Leben beschränken: Beispielsweise müsste euer Charakter 30.000 Lebenspunkte haben, sonst könnt ihr die Tank-Rolle nicht annehmen. Das würde jedoch wiederum die Spieler strafen, die auch mit wenig Leben gute Tanks sind.
  • Die Ignore-Liste: Es gibt immerhin eine Lösung für euch selbst. Packt die Spieler auf die Ingore-Liste bevor ihr sie aus der Gruppe kicken lasst. Das dezimiert die Anzahl an Fake-Tanks für euren persönlichen Spielspaß.

Das Problem der Fake-Tanks zu beheben ist ein schwieriges Unterfangen, vor allem in ESO. In einem Spiel, das so viele verschiedene Möglichkeiten zur Skillung bietet, kann kaum etwas getan werden.

Wenn ihr komplett genervt seid und gar keine Lust mehr auf andere Spieler habt, versucht euch doch mal solo an einem Dungeon. Ich werde weiterhin mit meiner Heilerin hoffen, vernünftige Gruppen zu finden.

Habt ihr Erfahrungen mit Fake-Tanks gemacht? Findet ihr das Problem 2020 immer noch so gravierend?

LoL baut einen neuen Item-Shop – Das bringt die große Überarbeitung

Die große Shop-Überarbeitung in League of Legends (LoL) steht an. Bald wird sich das Einkaufen von Items für euch verändern. Schon jetzt ist klar, wie der neue Shop funktionieren soll.

Woher kommen die Infos? Riot Games sprach jetzt schon mit den Spielern in einem Blog-Post über die Vorsaison 2021 und welche Änderungen damit ins Spiel kommen. Gameplay-technisch wird sich die Vorsaison 2021 um die vollständige Aufwertung des Shop-Interfaces und des Gegenstands-Systems von LoL drehen.

Dazu teilte man schon einige Pläne, die den Shop optisch und technisch verbessern sollen.

Wie sieht der neue LoL-Shop aus?

Das erklärt Riot: Im Blog-Post RiotScruffy, der leitende Gameplay-Designer:

Es gibt im Großen und Ganzen zwei Arten von Shop-Besuchern. Aus diesem Grund wollen wir unterschiedliche Versionen des Interfaces erstellen, um den Spielern das zu geben, was sie haben wollen.

Empfohlene Gegenstände

Mit einem der Spielertypen spricht Riot die Nutzer an, die sich gern vom Shop bei der Auswahl der Items unterstützen lassen. Sie kaufen über den Reiter “Empfohlene Gegenstände”. Mit dem neuen Interface dafür wollen die Entwickler dem Spieler die besten Entscheidungsmöglichkeiten aufzeigen, ihn aber mit der Auswahl nicht überwältigen.

LoL Shop Neu Empfohlen
So werden euch die empfohlenen Items angezeigt

Diese Auswahl soll außerdem dynamisch bleiben und sich damit selbst aktuell halten. So sollen sich die Empfehlungen zu verschiedenen Zeitpunkten im Spiel ändern und damit zu den Spielsituationen passen.

Bessere Empfehlungen: Wir wollen unsere aktuellen handgefertigten Seiten mit den empfohlenen Gegenständen (die sehr schnell ihre Relevanz verlieren können) durch ein System ersetzen, in das unsere Daten direkt integriert werden, damit die Empfehlungen immer auf dem neusten Stand sind.

Ausgewählte Entscheidungsmöglichkeiten: Nicht jeder Gegenstand ist zu jedem Zeitpunkt des Spiels gleich gut und der Shop macht es den Spielern durch die unzähligen Optionen schwer, eine Entscheidung zu treffen. Wir wollen dafür sorgen, dass die empfohlenen Gegenstände den Spielern dynamisch die besten Optionen für den jeweiligen Zeitpunkt im Spiel anzeigen.

Der strategische Aspekt darf nicht verloren gehen: Obwohl es sich hierbei um eine Art beaufsichtigte Erfahrung handelt, sollen die Spieler auch weiterhin Entscheidungsmöglichkeiten haben und keinen linearen Herstellungspfad vorgeschrieben bekommen. Die Spieler sollen auch in Zukunft darüber entscheiden müssen, ob sie Dornenpanzer oder Randuins Omen bauen wollen.

Kontextbezogene Analyse: Eines unserer wichtigsten Ziele besteht darin, weniger erfahrenen Spielern reaktive Gegenstandsentscheidungen beizubringen. Aus diesem Grund implementieren wir einige neue Systeme, die die Verbündeten und Gegner in jedem Spiel analysieren und anschließend anzeigen, welche Gegenstände gute Konter oder Ergänzungen gewesen wären.

RiotScruffy über die Änderung des “Empfohlene Gegenstände”-Tabs

Alle Gegenstände

Spieler, die sich schon bestens mit den Items und dem Shop auskennen, finden wie gewohnt ihren Tab für “Alle Gegenstände”. Doch auch dieser wird überarbeitet.

LoL Shop Neu Alle Gegenstände
Die Anordnung für alle Gegenstände im Shop soll noch intuitiver werden

Das große Ziel der Überarbeitung ist, dass Spieler sich schnell und einfach entscheiden können. So wenig Klicks wie möglich sollen zum Kauf des gewünschten Items führen.

Alle wichtigen Gegenstände auf einer Anzeige: Hierbei handelt es sich (im wahrsten Sinne des Wortes) um den einen Shop, in dem erfahrene Spieler Gegenstände mit so wenigen Klicks wie möglich finden und kaufen können.

Gleichbleibende Anordnung: Da dieser Shop auf erfahrene Spieler ausgerichtet ist, sollen die Gegenstände logisch angeordnet sein, und diese Anordnung soll sich kaum bis gar nicht verändern. So können die Spieler ihr motorisches Gedächtnis trainieren und im Laufe der Zeit lernen, welcher Gegenstand sich wo im Shop befindet.

Verbesserte Daten: Wir wollen unsere neuen Möglichkeiten, Daten zu sammeln, in das Interface des „Alle Gegenstände“-Shops integrieren, damit alle nützlichen Gegenstände für den jeweiligen Champion hervorgehoben werden. Gegenstände zu finden und schnell zu kaufen wird so einfach sein wie nie zuvor.

RiotScruffy über die Änderung des “Alle Gegenstände”-Tabs

Was will Riot damit erreichen?

Für die Vorsaison 2021 haben sich die LoL-Entwickler wichtige Ziele gesetzt, die sie mit den Änderungen erfüllen wollen.

Das sind die Ziele: Riot erklärt, dass jeder Spieler seine Gegenstände schnell und intuitiv kaufen können muss.

Außerdem soll die Auswahl eines Gegenstands auch als strategische Entscheidung dienen.

Durch die Kombinationen der Gegenstände sollen spannende Möglichkeiten erschaffen werden, die Champions zu meistern. Dabei sollen sich Gegenstände weiterhin sehr mächtig anfühlen.

Muss man dann alles neu lernen? Nein. Riot erklärt, dass etwa 34 % des Shops gleich bleibt. 33 % des Shops will man verbessern und die restlichen knapp 33 % sollen dann “neu” werden. Aber keine Angst, ikonische Gegenstände werden beibehalten. Ihr sollt im Shop nicht alles von vorne erlernen müssen.

Quelle(n):
  1. RiotGames

Escape from Tarkov kündigt neue, riesige Map an – Das macht sie so besonders

Der Online-Shooter Escape from Tarkov soll eine neue riesige Karte bekommen. Diese soll einige Besonderheiten haben, wie Nikita Buyanov, Head of PR bei Battlestate, im Rahmen der PC Gaming Show erklärt hat.

Was ist das für eine Karte? Die neue Map “Streets of Tarkov” befindet sich in einer Stadt, die sich jedoch in einem wirklich miserablen Zustand befindet. Häuser und Autos wurden zerstört, überall liegt Müll und alles wirkt verlassen.

Was ist besonders? Auffällig ist, dass sehr detailreich gearbeitet wurde, was auch Nikita Buyanov in der PC Gaming Show verriet. Die Karte soll eine realistische und moderne Stadt simulieren, hieß es in dem Gespräch.

Neben der Optik soll der Sound eine wichtige Rolle spielen. Bereits im Trailer kann man das knacken und die Geräusche von Gegenständen in der Umgebung wahrnehmen.

Zu guter Letzt ist der Umfang der Karte beeindruckend. Die “Streets of Tarkov” sollen die bisher größte Map im Shooter werden.

Wann erscheint die Karte? Das ist bisher nicht bekannt. Anscheinend ist sie jedoch nicht für das kommende Update 12.7, sondern erst für ein späteres geplant.

In einer ursprünglichen Version des Artikels hieß es, dass die “Streets of Tarkov” bereits im nächsten Update dabei wären. Das war ein Fehler, den wir korrigiert haben.
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Ausblick auf den kommenden Patch 12.7

Was bringt Patch 12.7? Offiziell soll Patch 12.7 eher ein technischer Patch sein und entsprechende Anpassungen vornehmen. Im Fokus steht dabei die komplette Überarbeitung des Skills-Systems.

Zudem sind zwei inhaltliche Neuerungen geplant:

  • Die Karte “Customs” soll um 30 bis 40% erweitert werden.
  • Der neue Boss “The Senator”, der sich und seine Verbündeten heilen kann, soll ins Spiel kommen.

Genaue Details zu diesen Neuerungen und dem Skill-Update gibt es jedoch noch nicht.

Wann erscheint Patch 12.7? Ein genaues Datum für den Release von Patch 12.7 gibt es derzeit noch nicht. Patch 12.6 mit dem Wipe und auch Patch 12.5 erschienen beide im Mai. Das nächste Update sollte also nicht zu weit entfernt sein.

Tarkov erfreut sich wieder großer Beliebtheit

Wie geht es dem Shooter? Ende 2019 war Escape from Tarkov ein überraschender Hit auf Twitch. Der Shooter schaffte es sogar sich vor Fortnite und League of Legends zu platzieren.

Der Hype flachte zwar wieder etwas ab, doch im Juni 2020 schaffte es der Shooter erneut auf Platz 1 der Spiele-Charts. Grund dafür sind neue Twitch Drops.

Doch auch abseits von Twitch geht es dem Shooter derzeit gut. So fand im Mai ein Wipe statt, der Charaktere wieder auf den Stand von neu erstellten Accounts zurückgesetzt hat. Doch statt sich darüber aufzuregen, freuen sich die Spieler und verhelfen dem Shooter sogar zu den meisten gleichzeitigen Spielern aller Zeiten.

Quelle(n):
  1. PC Gamer

Die besten Loadouts für Trio-Teams in CoD Warzone – Waffen, Ausrüstung, Taktik

In Call of Duty: Warzone habt ihr die Wahl, mit welcher Teamgröße ihr in das Battle Royale startet. Hier stellt euch MeinMMO die besten Ausrüstungen für Trio-Teams vor und sagt euch, was ihr in eure Loadouts packen solltet, um auf alle Situationen vorbereitet zu sein.

Was bringen abgestimmte Loadouts in der Warzone? Sprecht ihr euch mit eurem Team ab, wer welche Ausrüstungen und Waffen mitnimmt, könnt ihr euch einen starken Vorteil gegenüber Teams sichern, die ihre Loadouts nach Tagesform auswählen.

Wenn ihr nicht grade mit einem starken Solo-Loadout durch die Call of Duty: Warzone streift, dann solltet ihr euer Loadout mit euren Team-Kameraden immer abgleichen.

MeinMMO gibt euch hier eine starke Vorlage für euer Trio-Team und stellt 3 Loadouts vor, die alle wichtigen Ausrüstungen und Hilfsmittel gegen die Gefahren des BR mitbringen.

Warzone Trio Loadouts und Taktik – Bereit für den Kampf im BR-3er

In der Warzone müsst ihr auf einiges achten, um erfolgreich zu sein. Camper, Fahrzeuge, Datenschutz-verachtende Thermal-Visiere und noch so manches mehr. Doch viele Gadgets und Ausrüstungen könnt ihr kontern oder euch gut darauf vorbereiten. Dazu verteilt ihr am besten Rollen innerhalb eures Teams:

  • Frontkämpfer – Geht in CQCs (Nahkampf-Gefechte) und klärt unbekannte Bereiche
  • Supporter – Erledigt Fahrzeuge und schützt das Team
  • Sniper – Scoutet den geplanten Weg und setzt Headshots

Mit dieser Aufteilung kann alles auf euch zukommen und trotzdem habt ihr immer das richtige Equipment oder die passende Gegenmaßnahme für das feindliche Vorgehen parat. Hier nun die Rollen im Detail:

Trio Loadout 1 – Frontkämpfer mit AUG Setup, um Gegner zu schmelzen

  • Aufsätze der AUG
    • Mündung: Schalldämpfer (Monolith)
    • Lauf: 407 mm Leichtgewicht
    • Schaft: FORGE TAC Nahkampf-Keil
    • Unterlauf: Kommando Vordergriff
    • Munition: 5.56 NATO 60 Schuss Trommel / 5.56-NATO 30 Schuss Magazin
  • Perks
    • Blau: Kaltblütig / KRD
    • Rot: Geist
    • Gelb: Kundschafter / Fährtenleser
  • Ausrüstung
    • Zweitwaffe: Waffe mit Reichweite looten
    • Primär: C4
    • Taktik: Herzschlagsensor
    • Passende Feldaufrüstung: Totenstille / Trophy System
cod warzone trio loadouts AUG setup

Was bringt dieses Loadout? Der Frontkämpfer bildet die Speerspitze eures Teams und sorgt für den Vorstoß. Er geht immer als Erstes durch unsichere Türen, pusht gegnerische Teams und supportet seine Teammitglieder im Nahkampf, wenn sie Hilfe brauchen.

Als Haupt-Waffe eigenen sich dafür starke MPs mit einer Portion Reichweite. Die AUG mit dem 5.56-Konversions-Kit hat Top-DPS-Werte (Schaden pro Sekunde) und erledigt Gegner schnell und zuverlässig auf kurze und mittlere Entfernung.

Um euer Team auch auf größeren Distanzen zu unterstützen, lootet in Verdansk eine Waffe mit viel Reichweite. Ein Sniper-Gewehr oder das Einzelschuss-Sturmgewehr FAL geben euch den Extra-Kick Flexibilität. Da die AUG trotz 5.56-Aufsatz weiter die MP-Munition verbraucht, könnt ihr die FAL ohne Probleme nutzen.

“Kaltblütig” und “Geist” gehören zu den stärksten Perks der Warzone. Damit kontert ihr Herzschlagsensoren, Drohnen und Thermal-Visiere. Als “Kundschafter” seht ihr zudem feindliche Ausrüstungen in Häusern und könnt so, zusammen mit dem Herzschlagsensor, feindliche Stellungen auskundschaften. Wenn ihr “Totenstille” findet, könnt ihr diese Stellungen dann möglichst unbemerkt attackieren.

Mit dem C4 schützt ihr euch vor aufdringlichen Fahrzeugen, die euch zu nahe kommen wollen. Dieser Sprengstoff eignet sich hervorragend, um Fahrzeuge in der Warzone zu zerstören. Ebenfalls sehr nützlich, um Camper in Dachgeschossen vorsorglich die Rüstung abzunehmen und anzukündigen, dass es gleich ungemütlich wird. Auf den Konsolen aktiviert ihr ein einzeln geworfenes C4 übrigens, indem ihr zweimal “Nachladen” schnell hintereinander drückt.

cod warzone trio loadouts AUG setup frontkämpfer

Was könnte ich hier noch anpassen? Ist euch die AUG mit diesem Setup zu träge, tauscht die 60er-Trommel gegen das kleinere 5.56-Magazin. So seid ihr schneller im Visier, habt etwas mehr Kontroller, aber auch nur die Hälfte der Kugeln. Die MP5 steht der AUG in Sachen DPS in nichts nach und bringt euch hier ebenfalls voran.

Statt des Thermal-Schutzes “Kaltblütig” bietet sich “KDR” an. Der Perk hilft bei gegnerischen Explosiv-Angriffen durch Raketenwerfer oder ähnliches. Eine unschätzbare Hilfe gegen den gern genutzten RPG, der nach einem Rework der Raketenwerfer noch stärker wurde. Allerdings habt ihr dann einen Nachteil gegen Thermal-Sniper, da ihr in deren Visier so hell leuchtet, wie die neue LED-Beleuchtung auf einer Hauptstraße.

Statt “Kundschafter” geht hier auch der gelbe Perk “Fährtenleser”. So könnt ihr die Schritte der Gegner für eine Weile lang sehen, was sehr hilfreich bei der Verfolgung oder dem Aufspüren Gegnern sein kann.

Habt ihr euren Feldausrüstungs-Platz frei, steckt ein Trophy-System ein. Mit diesem Gerät schützt ihr eure Fahrzeuge vor Raketen oder haltet euch feindliche Ausrüstungen im Gefecht vom Leib. Eine genauere Analyse des Trophy-Systems gibts hier:

Mehr zum Thema
CoD MW & Warzone: Trophy System richtig einsetzen und starke Vorteile nutzen
von Maik Schneider

Trio Loadout 2 – Supporter mit starkem Grau Setup für Fahrzeuge und Unterstützung

  • Aufsätze der Grau 5.56
    • Mündung: Schalldämpfer (Monolith)
    • Lauf: Tempus 26,4″ Archangel
    • Unterlauf: Kommando Vordergriff
    • Munition: 50-Schuss-Magazin / 60-Schuss-Magazin
    • Griff: XRK Void II / Schaft: Ohne Schaft
  • Perks
    • Blau: Kaltblütig
    • Rot: Geist
    • Gelb: Aufdrehen
  • Ausrüstung
    • Zweitwaffe: PILA Raketenwerfer
    • Primär: Semtex / Splittergranate / C4
    • Taktik: Rauch
    • Passende Feldaufrüstung: Mobile Deckung / Spezialmunition
cod warzone trio loadouts grau 5.56 setup

Was bringt dieses Loadout? Der Supporter hat grundsätzlich 3 Aufgaben im Team:

  • Frontkämpfer mit Flankenangriffen unterstützen
  • Das Team am Leben halten
  • Feindliche Fahrzeuge zerschießen

Mit dem Grau-Setup verliert der Supporter etwas an Effektivität im Nahkampf, trifft aber beinahe alles, auch auf großen Entfernungen. Der Support sollte aus der zweiten Reihe hinter dem Frontkämpfer agieren und mögliche Flanken-Positionen finden und ausnutzen. Semtex oder Splittergranaten unterstützen euren gemeinsamen Vorstoß.

Auch hier bringen “Geist” und “Kaltblütig” starke Vorteile, da die Chance, frühzeitig entdeckt zu werden, geringer ist.

Um dem Team beim Überleben zu helfen, achtet der Support immer darauf, viel in der Deckung zu bleiben und möglichst selten K.O. zu gehen oder schneller mal den Rückzug anzutreten. Mit “Aufdrehen” belebt ihr eure Team-Mitglieder 25 % schneller wieder. Die Rauch-Granate hilft, Kameraden in umkämpften Gebieten oder einen Rückzug zu sichern.

Auch sonst bietet die Rauch-Granate viele Anwendungs-Möglichkeiten. Ein starkes Tool, wenn die Team-Mitglieder bereits Herzschlagsensoren dabei haben. Ein weiteres Hilfsmittel findet der Support mit der mobilen Deckung. Damit erreicht ihr manche Stellen in Verdansk, an die ihr ohne nicht kommen könnt oder auf eine Mauer, die sonst etwas zu hoch wäre.

Obendrauf gibts den PILA-Raketenwerfer, damit euer Team gegen Fahrzeuge gerüstet ist. Das ganze Team sollte Raketen-Munition für den Supporter sammeln. Dadurch hat die PILA immer reichlich Munition und jedem Fahrzeug, das in Reichweite der Zielerfassung gerät, sollte eine Rakete hinterhergeschickt werden. Hier gibts mehr Infos zu den Raketenwerfern in CoD MW & Warzone.

cod warzone trio loadouts grau setup supporter

Was könnte ich hier noch anpassen? Die volle Power gegen Fahrzeuge gibts mit C4 im Primär-Ausrüstungs-Slot. Ein Schuss mit der PILA und eine platzierte Ladung C4 sprengt sogar Trucks in die Luft. Ein Spieler bewies einmal eindrucksvoll, wie wirksam C4 gegen gleich 2 Trucks sein kann.

Ist euch die Grau 5.56 schon stabil genug, nehmt statt des Void-Griffes den Schaft ab. “Ohne Schaft” kriegt ihr mehr Mobilität und tauscht sie gegen etwas Kontrolle. Die Nachteile des 60-Schuss-Magazins spürt ihr “Ohne Schaft” kaum noch und ist damit ebenfalls eine Überlegung wert. Spielt ihr Free-to-Play und habt die Grau nicht freigeschaltet, versucht das Laser-Setup der M13. Dieses Sturmgewehr frisst jedoch viel mehr Kugeln.

Findet ihr Spezial-Munition, stopft sie direkt in eure Grau. Die stabile Waffe teilt dadurch etwas mehr Schaden aus, gegen nur minimale Handling-Nachteile. Die maximal 30 Schuss aus dem Paket kommen zudem nicht aus eurer Reserve und bieten damit ein paar Extra-Schuss.

Trio Loadout 3 – Sniper mit HDR Setup für starke Hits bei feindlichen Teams

  • Aufsätze der HDR
    • Mündung: Schalldämpfer (Monolith)
    • Lauf: 26,9″ HDR Pro
    • Laser: Taktischer Laser
    • Visier: Thermal-Dual Power-Zielfernrohr
    • Schaft: FTAC Champion
  • Perks
    • Blau: Kaltblütig
    • Rot: Geist / Overkill
    • Gelb: Eifrig
  • Ausrüstung
    • Zweitwaffe: Waffe mit hoher Mobilität looten
    • Primär: Claymore / Näherungs-Mine
    • Taktik: Herzschlagsensor
    • Passende Feldaufrüstung: Munitionskiste / Panzerungskiste / Trophy System
cod warzone trio loadouts HDR setup

Was bringt dieses Loadout? Der Sniper im Team klärt Bereiche auf, setzt Feinde unter Druck und verteilt schmerzhafte Treffer auf feindliche Teams, die euch im Weg stehen. Immer auf dem Weg zum nächsten Dach bildet er den Rückhalt des Teams, entfernt sich dabei aber nie zu weit von seinen Kollegen.

Das HDR-Setup gehört zu unseren 3 besten Loadouts für Sniper in der Warzone und bringt euch fast perfekte Zielstabilität. Durch das Thermal-Visier könnt ihr Feinde ohne “Kaltblütig” auf große Entfernungen gut erkennen und das starke Handling der Waffe erlaubt zielgenaue Treffer.

Die Ninja-Perks “Kaltblütig” und “Geist” sollten auch die Sniper einpacken. Wenn ihr eher ein bisschen zurückgezogen und entfernt von eurem Team spielt, sind hier aber auch andere Perks möglich.

Um im Nahkampf nicht komplett auf eure Quick-Scope-Fähigkeiten angewiesen zu sein, sucht euch eine schnelle Zweitwaffe in der Warzone. Es gibt einige starke Baupläne von MPs oder mobilen Sturmgewehren, die eure hohe Reichweite hervorragend ergänzen.

Damit ihr den Rücken eures Teams optimal decken könnt, packt einen Herzschlagsensor und Annäherungs-Minen ein. Checkt immer mal wieder mit dem Sensor den Bereich hinter euch, ob sich Teams ohne “Geist” nähern und legt Minen an den Zugängen zu euren Spots. Verlasst ihr eure Stellung, kann man die Minen auch wieder aufheben.

Bei den Feldaufrüstungen ist der Sniper sowas wie der Packesel. Findet euer Team eine Munitions- oder Panzerungskiste ist aber schon gut bedient, drückt die Gadgets dem Sniper in Hand. Auch Trophy Systeme oder andere hilfreiche Maschinen, wie die kleine Aufklärungs-Drohne, passen ins Inventar, wenn ihr noch keine Reserve-Kiste in der Tasche habt.

cod warzone trio loadouts HDR setups sniper

Was könnte ich hier noch anpassen? Wann ihr euch nicht darauf verlassen wollt, in der Warzone eine mobile Waffe zu finden, dann nehmt “Overkill” als roten Perk. So kriegt ihr eine komplett ausgestattet zweite Waffe aufs Schlachtfeld. Setzt als Zweitwaffe ebenfalls auf die stabile Grau 5.56 oder eine der starken Warzone-MPs, wie die AUG, MP5 oder MP7.

Wenn ihr dann aber kompakt als Team gemeinsam unterwegs seid, sehen euch Feinde auf ihren Herzschlagsensor, was einen großen Nachteil bedeuten kann. Gehts ins Endgame, versucht eine der kostenlosen Vorratskisten abzustauben, um euch doch noch “Geist” zu organisieren.

Trio Taktik für starkes Teamwork

Welche Vorteile bringt diese Aufteilung hier? Durch die Staffelung in 3 Reihen minimiert ihr eure Chance, dass ihr komplett als Team down geht. Dazu deckt ihr einen größeren Sichtbereich ab, da jedes Team-Mitglied seine eigene Aufgabe hat:

  • Frontkämpfer sichern den Bereich nach vorn und suchen die besten Wege für den Vorstoß
  • Supporter decken die Flanken des Frontkämpfers und unterstützen bei Feuergefechten
  • Sniper decken den Rücken des Teams und schießen auf alles, was sich bewegt

Zusammen mit euren abgestimmten Ausrüstungen habt ihr für beinahe jedes Problem die passende Lösung parat. Jetzt braucht ihr nur noch die richtige Match-Taktik. Dazu haben wir hier auf MeinMMO die Taktik des erfolgreichsten Warzone-Spielers vorgestellt.

CoD MW, Warzone: Patch Notes von Samstag – Das 3. neue Update in 3 Tagen

Bei Call of Duty: Modern Warfare und Warzone ist die Season 4 auf PC, PS4 und Xbox One live. Doch die brachte einige Probleme mit sich. Noch am Samstagabend, dem 13.6., erschien ein neues Update, um drei Probleme im laufenden Betrieb zu lösen. Es ist der dritte Patch in nur drei Tagen.

Das macht das neue Update: Gestern Abend gegen 17 Uhr unserer Zeit meldete Infinity-Ward, dass ein neues Update für Call of Duty: Modern Warfare und Warzone ausgerollt wird.

Der Patch behebt 2 Probleme und dreht an der Balance bei den neuen umstrittenen Events, die mitten in Matches von Call off Duty: Warzone auftreten. Wir schauen auf die Patch Notes.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Patch Notes vom Samstag, dem 13.6.

Auf der Map Scrapyard, die mit Season 4 wieder zu Call of Duty: Modern Warfare kam, trat ein Glitch auf, durch den Spieler außerhalb der Karte spawnen konnten. Dieser Glitch wurde jetzt behoben. Die Spawns auf Scrapyard sollten wieder normal funktionieren.

Der zweite Bug drehte sich um den Battle Pass der Season 4. Da litten einige Spieler unter Schwierigkeiten, wenn sie versuchten Items zu nutzen, die sie durch den Pass erhielten. Auch dieses Problem scheint Infinity Ward gelöst zu haben.

Zudem wurde im Patch vom 13. Juni die Häufigkeit verändert, in der die neuen Events wie „Jailbreak, Fire Sale oder Supply Choppers“ in Call of Duty: Warzone auftreten. Gerade die Hubschrauber sind umstritten.

So kommt der Patch an: Auf Twitter ist die Reaktion ziemlich eindeutig: Viele wollen im Moment den Modus „Plunder“ zurück, den Infinity Ward am Freitagabend aus dem Spiel genommen hat. Das will man den Entwicklern möglichst laut und klar mitteilen.

Mehr zum Thema
Cutscene in CoD Warzone zeigt Hinweis für Map in Urzikstan
von Patrick Freese

Das waren die 3 Patches in 3 Tagen

Das war jetzt die Patch-Folge: Der zeitliche Ablauf bei Call of Duty: Modern Warfare und Warzone ist gerade ziemlich durcheinander. Durch die „Black Lives Matter“-Bewegung hat sich der Zeitplan verschoben:

MeinMMO Modern Warfare Season 4 FYNG Titel
Call of Duty hat seine Roadmap für Season 4 vorgestellt.

Die Season 4 in Call of Duty hat gerade erst begonnen. Für die nächsten Wochen und Monate ist noch einiges geplant.

Was Infinity Ward für Season 4 in Call of Duty Modern Warfare und Warzone noch so am köcheln hat, schauen wir uns im großen Artikel zur Roadmap an.

Quelle(n):
  1. gamerant

Destiny 2: Altes Exotic gehört jetzt plötzlich zu den Super-Waffen der Season 11

Bei Destiny 2 tritt das Waffen-Exotic Dreifaltigkeitsghoul aus dem Schatten und wird dank des neuen Katalysators zum Überraschungshit der Season 11. MeinMMO verrät euch, woher ihr das neue Wunderitem bekommt und was der Bogen jetzt auf dem Kasten hat.

Diese Exo-Waffe ist jetzt der Hammer: Der exotische Kampfbogen mit dem sperrigen Namen Dreifaltigkeitsghoul ist jetzt gute 2 Jahre in Destiny 2. Trotz seiner Fähigkeit drei Pfeile auf einmal zu verschießen und Blitze regnen zu lassen, kam die Waffe nie in den Olymp der Top-Exotics, bis jetzt.

Denn in Season 11 hat der Bogen seinen Meisterwerk-Kataysator bekommen. Dieser hat es faustdick hinter den Ohren und die Experten hören mit ihrer Schwärmerei nicht mehr auf. MeinMMO schaut, was es mit der verbesserten Blitzschleuder und ihrem Upgrade auf sich hat.

Das kann der Bogen als Meisterwerk: Die Stärke von Dreifaltigkeitsghoul liegt in den Arkus-Blitzen. Genau diese werden durch den exotischen Meisterwerk-Katalysator deutlich verbessert. Jetzt werden eure Pfeile bei jedem Abschuss mit Arkus-Fähigkeiten überladen.

Dreifaltigkeitsghoul (eng. Trinity Ghoul) verschießt gleich drei Blitzpfeile

Der Effekt aktiviert sich bei Fähigkeiten-Kills mit beispielsweise Arkus-Granaten oder Nahkampf-Treffern, aber auch bei Blitz-Schaden vom Bogen selbst. Im Klartext heißt das: Jeder der drei geladenen Pfeile verkettet Arkus-Schaden in einem großen Bereich und lädt somit die nächste Fuhre Pfeile auf. Wie Donnergott Zeus lasst ihr Blitze zucken, die zwischen den Feinden hin und her zappen – wieder und wieder, bis jeder Feind vernichtet wurde.

Weiterhin verbessern sich diese Statuswerte passiv durch den Katalysator:

  • Ladezeit + 30
  • Abspannzeit +30

Diese Boni sind ein Segen für den Kampfbogen, gehört die Waffe ursprünglich doch zu den langsameren Vertretern seiner Art.

So holt ihr euch den Katalysator: Um von den neuen Fähigkeiten des Katalysators zu profitieren, müsst ihr ihn erst finden und leveln. Das Finden dürfte kein Problem sein: Das Item droppt mit sehr hoher Chance aus quasi allen Kern-Aktivitäten.

Schon aus meinem ersten Strike in Season 11 haben ich und ein weiteres Teammitglied den Katalysator erhalten. Viele Hüter berichten auch, dass er nach ihrem ersten PvP-Match droppte (via reddit).

Um den Katalysator zu leveln, werden einfach 400 Kills mit Dreifalitgkeitsghoul benötigt. Wer es damit eilig hat, sucht unsere Farm-Spots auf:

Mehr zum Thema
Das sind die besten 5 Farm-Spots in Destiny 2 für schnelle Kills im PvE
von Philipp Hansen

Die Season 11 begünstigt Bogen: Mit dem Start der Saison der Ankunft wurden Bogen im PvE etwas verbessert. Feinde mit rotem Lebensbalken erhalten nun 10 % Extra-Schaden.

Zudem stecken im saisonalen Artfakt ein paar Boni für Bogen im Allgemeinen:

  • Verbesserter Bogenlader erhöht die Spanngeschwindigkeit deutlich
  • Mit der Überladungs-Pfeilspitzen-Mod seid ihr gegen Champions gewappnet (nur für legendäre Waffen)

Das letzte Mal, dass ein Bogen so richtig populär war lag das einem Bug. Denn der Wunschender knallte eine Zeit lang ungewollt stark rein, was die Hüter liebten – entsprechend traurig war man über den Fix. Aber jetzt haben die Hüter ja den verbesserten Dreifaltigkeitsghoul.

Dreifaltigkeitsghoul haut jetzt richtig rein

So stark ist der Bogen im PvE: Durch den Katalysator wurde der Bogen quasi über Nacht zu einem der besten Primär-Exotics befördert. Durch die Blitz-Verkettung sind selbst Gruppen von Feinden im Nu Geschichte.

Ergänzt dazu ein Schwert im Power-Slot. Die Klingenwaffen gehören zu den besten Optionen gegen einzelne, starke Ziele. Die Kombination aus Pfeil und Bogen mit einem Schwert, sieht nicht nur stylish aus, sondern haut voll rein.

Schaut euch hier an, wie der verbesserte Bogen abgeht:

https://twitter.com/Chrizmo_/status/1270887670542143489

So stark ist der Bogen im PvP: Im Schmelztiegel von Season 11 macht Dreifaltigkeitsghoul eine gute Figur. Habt ihr es geschafft einen Arkus-Kill zu laden, habt ihr leichtes Spiel. Denn um den Flächenschaden unter den Hütern zu verketten, reicht es einfach in ihre Nähe ein Pfeil zu platzieren.

Ihr könnt dafür ruhig aus der Hüfte schießen und so die drei Pfeile weiter fächern – die Blitze finden ihren Weg.

So sieht es aus, wenn der Donnergott entfesselt wurde:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Hattet ihr Dreifaltigkeitsghoul als eines der Top-Exotics auf dem Schirm oder hat euch der mächtige Katalysator völlig überrascht? Habt ihr sogar schon die eine oder andere Runde mit dem verbesserten Bogen gedreht?

Anderes Waffen-Exotic aus Season 11 sorgt für reichlich Gesprächsstoff bei den Spielern. Der neue Granatwerfer trivialisiert sogar Kämpfe gegen die mächtigsten Feinde: Hüter nutzen neues Exotic in Destiny 2, um Raid-Bosse lachend zu zerstören

WoW Classic: Dieser Paladin farmt solo in Zul’Gurub – und das nackt!

Paladine in WoW Classic haben es leicht. Sie können 200 Gold die Stunde farmen und das fast vollkommen nackt – wenn sie es denn drauf haben.

In World of Warcraft Classic gibt es viele Wege, Gold zu verdienen. Das ist auch notwendig, etwa für epische Reittiere oder die hohen Kosten für die Reparatur, Tränke, Fläschchen und viele andere kleine Annehmlichkeiten wie Schwarzen Lotus. Doch wie farmt man am besten? Braucht man dafür gute Ausrüstung? Ein Paladin hat nun gezeigt: Nein, braucht man nicht. Wenn man es drauf hat, kann man nackt farmen und dabei mehrere Hundert Gold pro Stunde verdienen.

Was ist zu sehen? Der YouTuber tedj zeigt in seinem neusten Video, wie „einfach“ man als Paladin in WoW Classic Gold farmen kann, nämlich in der Instanz Zul’Gurub. Das ist eigentlich ein Raid für 20 Spieler, doch er geht alleine los und das sogar fast nackt. Lediglich Raketentstiefel und Schmuckstücke trägt er noch.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Er pullt viele der schwächeren Mobgruppen – vor allem Krokilisken und Tiger, um sie durch den halben Raid zu ziehen. Auf einer Brücke „bekämpft“ er die Gegner dann und schafft es im Verlauf von knapp 10 Minuten, sie zu töten.

Wie macht er das? Tedj nutzt dabei die Wegfindung der Mobs in World of Warcraft aus. Je nachdem, ob er auf der Brücke oder dem Geländer steht, wählen die Feinde einen anderen Pfad, um ihn zu erreichen. Durch Springen sorgt er dafür, dass die Mobs ihren Pfad immer wieder wechseln. Er platziert nun regelmäßig den Zauber Weihe (und einige Bomben), um so Schaden zu verursachen, bis die Feinde alle besiegt sind.

Mehr zum Thema
WoW Classic: Chinese erklärt, warum Farmer und Bots gerade Überhand nehmen
von Cortyn

Ist das einfach? Nein. Die Sprünge auf der Brücke müssen extrem präzise sein und benötigen viel Übung. Ein falscher Schritt kann dazu führen, dass man von der Brücke fällt oder den Sprung nicht genau schafft. Dann erreichen die Mobs den Charakter und dürften für ein sehr schnelles Ableben sorgen. Es benötigt eine Menge Übung, um das Ganze so fehlerfrei abliefern zu können, wie tedj.

Wie viel Gold verdient er damit? Die Beute, die er aus den Tigern und Krokolisken bekommt, addiert sich im Verlauf einer Stunde auf einen Wert von ungefähr 200 Goldstücke. Das ist für WoW Classic eine große Menge, für die man auf normalem Wege oft mehrere Tage benötigt.

Habt ihr auch so eine coole Farm-Methode, die sogar nackt funktioniert? Wie verdient ihr eure Brötchen in WoW Classic?

Quelle(n):
  1. wowhead.com

Pokémon GO: So leicht könnt ihr am Community Day viel Sternenstaub verdienen

Der Community Day mit Hornliu bringt in Pokémon GO unheimlich viel Sternenstaub. Wir sagen euch, wie viel Staub ihr problemlos verdienen könnt.

Das ist der Community Day: Am kommenden Samstag, den 20. Juni, startet der Community Day mit Hornliu. Bei dem Event gibt es gleich dreifachen Sternenstaub und das über ganze 6 Stunden.

Wir zeigen euch hier, wie viel Sternenstaub in der Zeit für euch möglich ist und wie ihr am leichtesten viel Staub sammeln könnt.

Sternenstaub sammeln am Community Day

Das sind die Rechnungen: Auf reddit hat ein Trainer ein paar Hochrechnungen angestellt, wenn man den Community Day nur von Zuhause aus spielt.

So wurde das Item Rauch in die Berechnung einbezogen, welches während des Community Days in der Regel 90 Pokémon pro Stunde anlockt. Fängt man nur diese Monster, gibt es schon eine Menge Sternenstaub:

  • Fängt man 3 Stunden lang jedes Pokémon aus dem Rauch, gibt es 81.000 Sternenstaub (mit 6 Sternenstücken sogar 121.500 Sternenstaub)
  • Fängt man 6 Stunden lang jedes Pokémon aus dem Rauch, gibt es 162.000 Sternenstaub (mit 12 Sternenstücken sogar 243.000 Sternenstaub)

Ihr könnt also knapp 250.000 Sternenstaub verdienen, ohne auch nur das Haus zu verlassen. Dort sind auch nur die Pokémon aus dem Rauch einberechnet. Habt ihr Zuhause selbst noch einige Spawns, dann erhöht sich diese Summe natürlich noch.

Pokémon GO Sternenstaub-Event Titel Guide

So viel Staub gibt es von unterwegs: Hier muss man natürlich differenzieren, wo man spielt und wie viele Pokémon von unterwegs fangen kann. Pro Stunde sollten allerdings 150 Pokémon, wenn man Rauch laufen lässt, kein Problem sein.

Spielt man an einem Ort mit vielen Spawns und nutzt dafür noch den Fangtrick, dann sind 200 Pokémon pro Stunde ebenfalls kein großes Problem:

  • 150 Pokémon pro Stunde und das über die ganzen 6 Stunden bringen insgesamt 270.000 Sternenstaub (mit 12 Sternenstücken sind das sogar 405.000 Sternenstaub)
  • 200 Pokémon pro Stunde und das über die ganzen 6 Stunden bringen insgesamt 360.000 Sternenstaub (mit 12 Sternenstücken sind das sogar 540.000 Sternenstaub)

Was bedeutet das für euch? Am Community Day könnt ihr problemlos über eine halbe Million Sternenstaub verdienen. Solche Chancen bekommt man nicht oft in Pokémon GO, weshalb ihr sie durchaus ausnutzen solltet.

Die Sternenstücke lohnen sich bei solchen Events am meisten. Spart daher das Item bis zum Community Day und nutzt es erst dann.

Wie kann man viel Sternenstaub sammeln? Der einfachste Weg, um an viel Sternenstaub zu kommen, ist Pokémon zu fangen. Der Tipp klingt simpel und das ist er auch. Jedes Pokémon am Community Day bringt mindestens 300 Sternenstaub. Fangt daher jedes Monster, was euch auf den Bildschirm kommt.

Am besten nutzt ihr dafür den Fangtrick, denn dadurch kann man deutlich schneller Pokémon fangen und kann unter dem Strich mehr Monster eintüten.

Besucht Orte, wo viele Pokémon spawnen und spielt am besten nicht auf eurem Dorf, wo es wenig gibt. Nutzt dazu noch immer Rauch, denn dieser ist am Community Day besonders stark. Allein dadurch gibt es pro Stunde 90 Pokémon – egal ob auf dem Dorf oder in der Stadt.

Sucht ihr noch weitere Tipps für mehr Sternenstaub, könnt ihr in unserem Guide dazu vorbeischauen. Dort geben wir euch mehrere Tipps, wie ihr schnell an viel Sternenstaub kommt.

New World: Start-Datum der Beta ist endlich bekannt – So macht ihr mit

Im Juli startet endlich die Beta zum neuen MMO New World. Wir von MeinMMO verraten euch, wie ihr euch für die Beta anmelden könnt, was darin passiert und wie es nach dem Release mit dem Spiel weitergeht. Das Start-Datum der Beta, das ihr euch merken müsst, ist der 23. Juli.

Update 24. August: Inzwischen hat New World nicht nur den Start der Beta, sondern auch den Release des MMOs auf 2021 verschoben. Trotzdem findet am 25. August ein Preview-Event statt, als kleiner Ersatz für die Beta.

Ursprünglicher Artikel vom 13. Juni:

Wann beginnt die Beta zu New World?

Während der PC Gaming Show hat Amazon bekanntgegeben, dass die Closed Beta zu New World am Donnerstag, dem 23. Juli, beginnen wird. Ursprünglich sollte der Beta-Test im April 2020 starten, wurde jedoch zusammen mit dem Release des MMOs nach hinten verschoben.

Wie komme ich an einen Beta-Key?

Auf der offiziellen Webseite von New World könnt ihr euch derzeit für die Beta registrieren. Ob ihr dabei seid, erfahrt ihr voraussichtlich wie bei der Alpha über eine Mail. Vorbesteller von New World hingegen nehmen automatisch und garantiert an der Closed Beta teil.

Wie lange geht die Beta?

Die Beta von New World läuft voraussichtlich bis zum Release des Spiels am 25. August.

Darf die Beta auf Twitch gestreamt werden?

In der Ankündigung zur Überarbeitung von New World im Dezember 2019 wurde bekannt gegeben, dass die NDA von New World mit dem Start der Beta fallen wird.

Damit steht einem Stream auf Twitch, YouTube oder einer anderen Plattform nichts im Wege.

New World Kampf
In New World dreht sich vieles um die Festungen, die im PvP erobert und im PvE verteidigt werden können.

Beta zu New World ist für Tests und Polishing – Start am 23. Juli

Was erwartet die Spieler in der Beta? Die Beta von New World soll ab dem 23. Juli bereits alle großen Features enthalten, die das MMO auch zu Release bieten wird.

Die Beta wiederum konzentriert sich darauf, dass die vorhandenen Inhalte getestet und poliert werden, wie David Verfaillie, Head of Player Experience, MeinMMO in einem Interview verriet:

Wir bringen jeden Monat einen Content-Patch und führen in quasi jedem von ihnen neuen Content ein. Wenn wir uns in Richtung der Beta bewegen, werden wir uns immer mehr darauf konzentrieren, die Inhalte des Spiels zu polieren und zu verfeinern, um sie auf den Release vorzubereiten.

Es werden also nicht so viele große Features kommen, sondern wir werden den Fokus auf die finale Politur und Anpassungen legen. Und auch auf die Optimierung des Spiels, damit es auf den PCs glattläuft und für die große Menge der Spieler bereit ist, die ins Spiel einsteigen werden.

Wir arbeiten also auch an dem Umfang und der Stabilität des Spiels.

David Verfaillie im Interview mit MeinMMO
New World Boss Sumpfriese
Eine der Kreaturen, die euch im PvE von New World über den Weg laufen werden – Der Sumpfriese.

Wie geht es nach der Beta weiter? Im Anschluss an die Closed Beta wird New World nach aktuellem Stand veröffentlicht. Danach soll eine Roadmap folgen und das MMO ständig erweitert werden, wie Verfaillie uns verriet:

Die eine Sache, die wir gesagt haben und an die wir zu 100% glauben, ist, dass MMOs lebendige Spiele sind. Wir werden das Spiel weiterhin unterstützen und neuen Content hinzufügen.  

Wenn du die Alpha gespielt hast, dann hast du einige ziemlich große Content-Updates in den letzten Monaten mitbekommen. Es gab Monate mit großen und mit kleineren Updates, aber wir werden das Spiel weiterhin unterstützen.

Und hoffentlich werden wir mehr Details zu der Roadmap haben, wenn wir uns näher am Launch am 25. August befinden. 

David Verfaillie im Interview mit MeinMMO
New World Schmied Titel
Die beste Ausrüstung in New World bekommt ihr über das Handwerk.

Eine Neuerung nach Release könnten klassische Dungeons und Raids sein. Diese Inhalte wird es so nicht zum Start geben, könnten aber folgen, wenn die Spieler entsprechendes Feedback geben. Das sagten die Entwickler bereits in einem Dev-Blog.

Außerdem verrieten sie in dieser Woche, welche Besonderheiten das Crafting in New World hat und warum es so eine wichtige Rolle spielt.

Lest MeinMMOs Interview zum Beta-Announcement

MeinMMO führte anlässlich der Ankündigung des Beta-Starts ein Interview mit David Verfaillie, dem Head of Player Experience von New World. In dem Interview erfahrt ihr, wie Amazon die Alpha-Phase von New World erlebte, was sich zum Release ändert und weshalb das Balancing für das MMO schwierig wird. Hier geht’s zum Artikel:

Zum Interview: Was New World in der Alpha für den Release gelernt hat

New World verriet uns großen Wunsch der Alpha-Spieler – Das ändert sich zum Release

Amzon Game Studios enthüllte während der PC Gaming Show, dass New World seinen Beta-Start am 23. Juli haben wird. Zu dem Anlass führte MeinMMO-Redakteurin Leya Jankowsi ein Interview mit David Verfaillie, Head of Player Experience. Sie sprachen darüber, was das Team während der Alpha lernte und was noch vor ihnen liegt.

Das Interview enthält Infos über:

  • Was das Team während der Alpha lernte
  • Wieso mehr Lore und Quests zu New World kamen
  • Warum PvE-Arenen in der Schwierigkeit angepasst wurden
  • Details, wie Spieler für einen PvP-Krieg gewählt werden
  • Wieso New World so schwierig im Balancing wird
  • Den Start der Beta und wie ihr mitmacht
Das ist New World: Das neue Open-World-MMO von Amazon spielt auf der fiktiven Insel „Aeternum“, die mitten im Atlantik liegt. Ein Mineral im Inneren soll Unsterblichkeit verleihen. Die Siedler bekriegen sich um Gebiet und das Mineral auf der Insel. Es gibt 3 Fraktionen, denen sich Spieler anschließen können und die sich gegenseitig bekämpfen. Das Herzstück sind Festungen, die in Massenschlachten erobert, ausgebaut und verteidigt werden. Das geht sowohl im PvP, als auch im PvE gegen KI. Ein ausgebreitetes Charakter-Fortschritt-System bietet RPG-Inhalte. Hier ist hervorzuheben, dass es keine Klassen im MMO gibt, die Ausrüstung macht die Klasse aus. Herausstechen soll außerdem das Spieler-Housing mit Dekorationen, die sogar Buffs verleihen.

In der Alpha lernte das Team, dass Spieler mehr Quests wollen

Über New World muss man wissen, dass das Spiel ursprünglich ein Survival-Sandbox-Game hätte werden sollen. Geplant war ein hartes Zwangs-PvP mit Full-Loot und ohne Gnade. Direkt in den ersten Alpha-Tests merkten die Entwickler jedoch, dass erfahrene Spieler sich mit neuen Spielern leichte Opfer suchten. Sie machten sich einen Spaß daraus diese zu töten und den anderen den Spaß zu vermiesen. Amazon änderte darauf New World vom Sandbox-Survival-Game zum Open-World-MMO mit zusätzlichen PvE-Inhalten.

Natürlich war ich erst mal neugierig was denn nun alles in der Alpha passierte.

MeinMMO: Was hat sich seit der Alpha verändert, was habt ihr für Feedback bekommen, welche Daten habt ihr gesammelt und was passiert noch bis zum Start der Beta?

David Verfaillie: „Dass wir die Alpha hatten, war extrem nützlich. MMOs sind riesige Spiele mit einer Menge von sich überkreuzenden Systemen. Daher ist es sehr schwer vorherzusehen, wie das alles am Ende zusammenspielt. Du kannst nicht alles testen, du musst die Spieler ranlassen. Ein paar von den dicken Dingern, die wir herausgefunden haben, waren größere Exploits, die wir nie alleine entdeckt hätten. Spieler sind extrem clever und finden Sachen, die wir Entwickler nie vorhergesehen hätten. Zum Beispiel, wie man schneller als vorgesehen levelt oder Gold bekommt. […]

Ein anderer großer Aspekt ist das Balancing. Etwas, was wir wirklich toll finden an unserem Spiel ist das klassenlose Fortschrittsystem. Du kannst, indem du deine Waffen und Rüstungen auswählst, quasi deine eigene Klasse erstellen. Mit dem System zur Waffenmeisterschaft kannst du dich sogar noch mehr spezialisieren. Bei so vielen Optionen ist es natürlich sehr schwer, das Spiel auszubalancieren. Hierzu war die Alpha ein kritischer Faktor. 

Und das Dritte, was wir erfahren haben, ist, was die Spieler an unserem Spiel gefällt, was sie nicht mögen und von was sie gerne mehr hätten. So haben wir herausgefunden, dass Spieler gerne Quests mögen und haben daher zum Start der Alpha mehr und mehr davon geliefert. Wir sind immer noch ein Open-World-MMO mit […] den entsprechenden Open-World-Systemen wie Territoriums-Kontrolle, von Spielern betriebene Wirtschaft und Housing. Aber wir wollten auch direkten Content wie Quests. Darum haben wir eine Story-Quest-Line, welche euch in die Geschichte der Welt einführt. Auch die verschiedenen Territorien der Welt haben solche Quests. Das haben wir erst von den Spielern erfahren und haben es dann so gemacht.“

Bereits im Februar, noch vor den weltweiten Pandemie-Lockdowns, besuchte ich die Amazon Game Studios in den USA. Hier durfte ich einen Ersteindruck von New World gewinnen und mir fielen direkt die drögen “Fetch-Quests” auf, in denen ich vor allem viel hin und her lief. Der Entwickler führte aus, wie sie die Quests noch während der Alpha anpassten.

David Verfaillie: „Wir haben zwei Sachen [mit den Quests] gemacht:

  • Eine ist, dass wir die Quests mit mehr Story versehen haben. Die Quests erzählen jetzt mehr über die Insel, warum da Leute sind, was die Geschichte der Insel ist. Da haben wir einiges an Zeit in das Storytelling gesteckt. Das ist eine große Sache. 
  • Die zweite große Neuerung ist, dass wir Quests mit langen Ereignisketten machen. Da gibt es etwa eine Stab-Quest. Diesen Stab braucht ihr, um mit den Corrupted Breaches zu interagieren und sie zu schließen. Um den Stab zu bekommen, müsst ihr nun durch eine lange Quest-Kette. Wir haben auch lange, mehrteilige Quests, um bestimmte legendäre Items zu finden. 

Das alles waren die großen Änderungen, die wir bei den Quests vorgenommen haben.“

David erklärte mir, dass es noch Lore-Bücher in der Welt gäbe, die beim Einsammeln Erfahrungspunkte geben. Das soll ein Anreiz sein, die Schriftstücke verteilt in der Open World zu entdecken.

Ein mysteriöses Mineral korrumpiert die Welt, wodurch Brüche in der Welt entstehen, die Natur, Mensch und Tier verändern.

Amazon musste Schwierigkeit erhöhen, da Spieler schnell lernen

Mir schwirrten noch ein paar offene Fragen zu bereits vorgestellten Systemen im Kopf. Diese Fragen las ich auch öfter bei uns auf MeinMMO oder in anderen Foren, die sich mit New World beschäftigen.

MeinMMO: Vor einiger Zeit habt ihr was zum Spriggan veröffentlicht, die kommen in der Arena vor. Da fragen sich nun einige Leute, ob das Spriggan die einzige Monsterart in der Arena ist oder ob da noch mehr kommen? 

David Verfaillie: „Zum Launch wird das Spriggan unser einziger Arena-Boss sein. Wir haben aber noch ein paar Open-World-Bosse, wie den verdorbenen Kommandanten oder den Priester. Es gibt also mehr Bosse, aber der einzige Arena-Boss zum Launch wird das Spriggan sein. Das ist ein cooler Bossfight mit mehreren Phasen. Der kann sich heilen und seine Glieder strecken, um euch zu erreichen. Das ist erstmal der einzige Boss da, aber wir werden das auf jeden Fall weiter ausbauen.“ 

Dafür gibt es Arenen in New World: Spieler können durch Arenen an einer Art Mini-Raid teilnehmen. In diesen Arenen wartet ein großes Boss-Monster, das eine besondere Herausforderung darstellt. Dafür gibt es ziemlich gute Belohnungen vom Monster. Bisher wurde nur der Spriggan vorgestellt, der übernatürliche Kräfte besitzt.

„Die Spieler da draußen sind so viel besser als wir in diesem Spiel“

MeinMMO: Es klingt schon recht cool, einen Weltboss zu haben, bei dem man einfach in einen Kampf springen kann, ohne das Drumherum.

David Verfaillie: „Ja, ich denke, dass die Arena sehr spaßig ist. Sie gibt dir das Gefühl, fast wie ein Gladiator mitten in diesem epischen Kampf zu sein. Wir hatten viel Spaß beim Kampf gegen Spriggan und es ist cool, den Spielern dabei zuzusehen, wie sie den Kampf lernen.  

Du hast gefragt, was wir während der Alpha gelernt haben. Eins der Dinge, die ich gelernt habe ist, dass, verdammt, die Spieler da draußen sind so viel besser als wir in diesem Spiel. Wir haben den Spriggan so angepasst, dass er für uns sehr schwer erschien. Und dann gab es vor kurzem einen Forum-Post dazu, wie eine Gruppe von 5 Spielern auf maximalem Level ihn innerhalb von 1:30 Minuten besiegt hat.  

Die Spieler lernen neue Tricks, finden die beste Ausrüstung und machen ziemlich unglaubliche Dinge. Also lernen wir von ihnen und werden den Spriggan sogar noch schwerer machen, um die Herausforderung aufrecht zu erhalten.“  

New World Arena Spriggan Boss
Der Spriggan bleibt zum Launch erst Mal der einzige Arena-Boss

Mich interessierte, ab wann Spieler denn auf schwierige Boss-Gegner wie den Spriggan treffen. David erklärte, dass dies bereits ab Level 20 der Fall wäre. Es geht also relativ flott, dass man in Elite-Gebiete vordringen kann. So gäbe es bereits früh im Spiel einen Grizzly-Bären, der zu den schwierigen Monstern zählt. Um ihn bezwingen zu können, bedarf es bereits einer Gruppe und Cleverness. Der Bär gehört zu einer der vier Gegner-Familien in New World.

Wer in den Krieg will, ist vom Wohlwollen des Gouverneurs abhängig

Einige Funktionen des Kriegs, also der Massenschlachten, sind immer noch etwas nebulös für mich. Gerade die Auswahl der Leute für den Krieg hatte für mich noch ein paar Fragezeichen und ich weiß, dass ich hier nicht alleine bin.

MeinMMO: Wir wissen, dass der Krieg so funktioniert: Es gibt einen Gouverneur und er wählt 50 Spieler für die PvP-Schlacht aus. Und einige Leute haben sich gefragt, wie das genau im Detail funktioniert. Wird der Gouverneur immer nur seine Freunde auswählen oder kann man als Solo-Spieler auch ohne Einladung teilnehmen? Oder wie funktioniert das?  

David Verfaillie: „Also die Art, wie das funktioniert, ist, dass wenn Krieg erklärt wurde, dann erscheint eine Kriegsstation in der Stadt. Und jeder, der der entsprechenden angreifenden oder verteidigenden Fraktion hinzugehört, kann sich anmelden, um entweder ein Angreifer oder ein Verteidiger zu sein. Es kann sich also jeder anmelden, der zur passenden Fraktion gehört. 

Dann erhält der Gouverneur die Liste aller angemeldeten Spieler und kann auswählen, wer ihm beim Verteidigen helfen soll. Ich denke, dass die Gouverneure daran interessiert sind, die Kontrolle zu behalten. Ich denke daher, dass es in ihrem Interesse ist, Spieler zu wählen, die ihrer Meinung nach bei der Verteidigung oder beim Angriff am besten helfen können. Sie werden daher häufig Leute wählen, die sie kennen, oder Spieler mit hohem Level.  

Spieler, die mitmachen wollen, aber nicht ein Teil davon sind, können selbst eine Company aufstellen und Krieg erklären. Das kann jeder tun. Und dann haben sie die Kontrolle darüber, wer die Wahl hat und wer in den Krieg zieht.“  

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt
Während der PC Gaming Show zeigte Amazon einen neuen Trailer zu New World, der einen tieferen Eindruck vom Combat verschafft.

Bei PvE-Kriegen entscheidet der Zufall mit, wer in die Schlacht zieht

MeinMMO: Jetzt muss ich mir den Spieler vorstellen, der nie ausgewählt wird und dann sagt: “Ich werde jetzt meine eigene Company starten und dann werde ich euch angreifen!”  

David Verfaillie: „Das ist in etwa, was wir erhoffen. In New World, in einem Open-World-MMO, wollen wir diese Art von Gameplay haben und anstatt viele verschiedene Rollen zu erschaffen, geben wir den Spielern das Werkzeug, ihr eigenes Schicksal zu bestimmen. Erklärt also euren eigenen Krieg und wählt euer eigenes Team.  

Die andere Sache, die ich erwähnen möchte, sind die Invasionen. Ich denke, du hast sie im Spiel gesehen. Es ist die PvE-Version des Krieges, bei denen die Corrupted ihre Armee gegen die Spieler schicken. 

Das ist eine Chance für alle, mitzuspielen. Der verteidigende Gouverneur kann 10 Leute für die Armee auswählen, aber die restlichen 40 Spieler werden zufällig aus allen ausgewählt, die sich anmelden. Es ist eine gute Möglichkeit für die Spieler in den Krieg einzusteigen. Es ist etwas weniger stressig, da es gegen die KI gespielt wird. Es ist also eine Chance für jeden reinzukommen, mit den Belagerungswaffen zu spielen und zu schauen, wie es ist eine Burg zu verteidigen.” 

MeinMMO: Nehmen wir an, da ist eine Gruppe von Leuten, die nun ihre eigene Company gestartet hat. Sie sind noch auf einem niedrigen Level. Nun kann jeder Krieg erklären. Was passiert, wenn es eine Company gibt, die schon groß ist und gute Spieler hat, einer kleinen Company Krieg erklärt, die noch nicht sehr fortgeschritten ist. Wie funktioniert es aus der Balance-Sicht? Ist das überhaupt möglich? 

David Verfaillie: „Aktuell gibt es keine Einschränkungen, was das angeht. Also jeder kann jedem Krieg erklären. Was wir aber eingebaut haben, ist, dass wenn du ein Gebiet beherrschst, dann musst du ein Zeitfenster, also einen Kriegszeitraum, festlegen. Das ist der Zeitraum, in dem dich anderen Companys angreifen können.

Der Grund dafür ist, dass wir kein Offline-Raiding haben wollen, die es in anderen Spielen gibt, und wir wollten, dass es ein fairer Kampf wird. Man legt also eine Zeit fest und dabei bleibt’s. Wenn man als verteidigende Company mehrere Gebiete beherrscht, darf man nur ein Zeitfenster setzen

Das bedeutet, dass je weiter man sich ausdehnt, desto weniger Leute aus dem eigenen Freundes- und Bekanntenkreis kann man für jeden Krieg einsetzen, wenn man an mehreren Stellen gleichzeitig angegriffen wird. Wir wollten damit die richtigen Kriege nachahmen, in denen es gilt: Je mehr du dich ausbreitest, desto mehr Grenzen musst du verteidigen und desto gefährlicher wird es für dich.  

Und wie wir es in der Geschichte schon erlebt haben, wenn man versucht zu schnell zu groß zu werden, dann fällt man normalerweise wieder auseinander.”  

Zum Launch die perfekte Balance erreichen, wird nicht passieren

  • PvE-Kriege, PvP-Massenschlachten, Boss-Arenen.
  • Wirtschaft und Städte bauen. Land Gewinnen.
  • Ein ausgebreitetes Fortschrittsystem mit Waffen als Klassen, Attributen, Verbrauchsgegenstände die Buffs verleihen.
  • Open World mit versteckter Lore und “Points of Interest”

In New World steckt mittlerweile eine Menge. Ich begann mich zu fragen, wie Spieler das alles lernen sollten. Es stellte sich heraus, dass der Fortschritt des eigenen Charakters wirklich viel mit der Gestaltung der Ausrüstung zu tun hat.

MeinMMO: Wir haben uns über den Fortschritt unterhalten und ich erinnere mich, dass ihr die Spieler langsam an neue Features heranführen wolltet. Wie sieht das eigentlich aus? 

David Verfaillie: „Es startet sehr früh im Spiel. Der Gearing- und Progression-Part der MMOs ist ein so essenzieller Teil der Spiele. Es ist eins der Dinge, das Spieler so sehr daran mögen. Sie sehen den stetigen Fortschritt ihrer Charaktere. Daher startet unser Gear-Fortschritt sehr früh und enthält viele verschiedene Elemente.  

Eins der wichtigeren Elemente ist, was wir als “Perks” bezeichnen. Es sind zufällige Eigenschaften, die für die Ausrüstung ausgelost werden können und man kann davon bis zu 3 Stück haben. Die Rüstung auf niedrigem Level wird keine Perks oder nur einen Perk haben, während man später im Spiel die Möglichkeit bekommt, mehr und stärkere Perks zu erhalten. Aber wir stellen das System den Spielern schon früh vor. Die Perks sind eine Möglichkeit, sein Gear zu spezialisieren und es zu verstärken.   

Ein anderes System, das wir nutzen und das recht neu ist, ist das Sockeln der Edelsteine in Waffen und Rüstungen. Wenn man Ausrüstung mit Sockeln hat, dann kann man sie hinausziehen und Edelsteine abbauen. Und es gibt einen Crafting-Baum für Edelsteine mit Skills, die es euch erlauben, die Steine zu verfeinern und sie in die Ausrüstung zu packen.  

Und das erlaubt euch die Waffen und Rüstungen noch stärker zu machen, in dem man verschiedene Attribut-Boni hinzufügt. Das beginnt schon recht früh im Spiel. Man kann außerdem Edelsteine auf niedrigem Level herstellen und sie werden dann aufleveln, genau wie es die Waffen auch tun.” 

New World Waffenfertigkeiten
Der Fortschritt in New World wurde mit der Zeit immer komplexer und es kamen mehr Mechaniken hinzu.

MeinMMO: Das klingt nach einem Paradies für Leute, die gerne mit ihren Builds experemtieren, aber auch wie eine Balancing-Hölle, wenn man die ganzen verschiedenen Mechaniken und Elemente des Spiels bedenkt. Mit den unterschiedlichen Waffen, mit den Edelsteinen, mit den Bonis durch Verbrauchsgegenstände und so weiter. Wie könnt ihr da die Balance halten?  

David Verfaillie: „Es ist extrem schwer, dieses Spiel richtig im Gleichgewicht zu halten. Wie du schon sagst, es gibt Tonnen an flexiblen Komponenten im System. Wir haben die Rüstung, wir haben das Meistern der Waffen, wir haben die ganzen Verbrauchsgegenstände mit Essen und Tränken und es ist ein System ohne Klassen. Das heißt, die Spieler können ihre eigene Kombinationen auswählen und die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos. Es ist also sehr schwer im Spiel die Balance zu halten.  

Was wir daher gemacht haben ist, dass wir die Alpha nun schon seit etwa 18 Wochen laufen lassen. Wir bekommen jede Woche neue Daten und passen es immer weiter an die gewünschte Balance an. Ich wünschte, ich könnte versprechen, dass wir zum Launch die perfekte Balance erreichen werden, aber das wird nicht passieren. Es wird gut und das Spielen wird Spaß machen, aber ich denke, dass wir für immer verpflichtet sind, es immer weiter anzupassen.”  

MeinMMO: Zum Schluss noch eine Frage, die vielleicht zum Schmunzeln anregt. Erinnerst du dich an einen Exploit aus der Alpha, der wirklich überraschend und lustig war?

David Verfaillie: „Ok, das ist jetzt vielleicht nicht super-witzig, aber es ist eins dieser Dinge, die niemand erwartet hätte. In unserem Spiel kann man Geld an andere Spieler verschicken. Wenn du also einen Freund hast, der gerade erst angefangen hat, und du willst ihm ein wenig Gold geben, dann kannst du es tun. Einer der Spieler fand ein Exploit. Wenn man jemandem eine negative Menge an Gold schickte, dann lief die Zahl über und sie bekamen 800 Milliarden oder so. 

Zum Glück haben wir sofort die Alarmglocken geschlagen, als das passierte, aber es gab während der Alpha für eine Weile dennoch einige Leute, die sehr reich waren.” 

MeinMMO: Das wäre der Wahnsinn für die Wirtschaft gewesen. Vielen Dank für das Interview und deine Zeit. Wir sehen uns dann spätestens in der Beta.  

David Verfaillie: „Hat mich gefreut, mit dir zu reden, Leya.”

Anmerkung: Das Interview wurde etwas gekürzt. Teile aus dem Gespräch sind in einer MeinMMO-News zum Beta-Start ausgelagert. Dort erfahrt ihr auch etwas darüber, was die Ziele der Beta von New World sind. Zum Beitrag gelangt ihr hier:

New World: Start-Datum der Beta ist bekannt – So macht ihr mit

Start-Datum der Beta ist bekannt

Auf der PC Gaming Show wurde der Termin für die geschlossene Beta bekannt gegeben. Zu dem Anlass führte MeinMMO das Interview mit David Verfaillie.

Wann startet die Beta? Am Donnerstag, den 23. Juli.

Wer kann mitmachen? Auf der offiziellen Webseite von New World könnt ihr euch für die Beta registrieren. Vorbesteller von New World hingegen nehmen automatisch an der Closed Beta teil.

Der Start wird holprig, aber New World hat großes Potential

New World ist seit langer Zeit ein neues Open-World-MMO, das aus dem Westen kommt. Es ist mit einem großen Ansturm auf das Spiel zu rechnen. Erfahrene MMO-Spieler wissen, dass hier auch technische Probleme liegen. Die Server-Kapazitäten stoßen oft auf ihre Grenzen.
Bei New World kommt noch hinzu, dass das MMO gewaltig in seinen Systemen wird. PvE und PvP unter einen Hut bekommen, die vielen zufälligen Möglichkeiten in der Ausrüstung, die nahezu unendlichen Möglichkeiten seine Waffen als Klasse auszubauen – das wird zu Beginn noch unausgeglichen sein.

Genau hier liegt jedoch das große Potential von New World. Gerade Spieler, die es lieben sich mit ihrem Build auseinander zu setzen und ihre perfekte Ausrüstung zu basteln, werden hier große Freude haben. Denn das MMO läd hier zum experimentieren ein – genauso auch zum entdecken der Open World. Auf kein Spiel bin ich 2020 so gespannt, wie auf New World.

fragt meinmmo leya

Leya Jankowski
Brand Managerin | Teil der Chefredaktion

DayZ-Erfinder kündigt neues Spiel Icarus an – Das macht es so interessant

In der PC Gaming Show kündigte Dean Hall, der Erfinder von DayZ, ein neues Survival-Spiel an. Icarus spielt in einem Weltraum-Setting und findet in kurzen Sessions statt.

Was ist Icarus? In Icarus reißt ihr von einer Raumstation auf Planeten, um dort Missionen zu erledigen. Das Besondere dabei ist, dass diese Missionen in einem bestimmten Zeitraum erledigt werden müssen.

Diese Sessions können nur 10 Minuten, aber auch bis zu 48-Stunden tatsächliche Spielzeit andauern. Ihr könnt sie alleine oder mit Freunden erledigen. Hall verglich das System der Gruppenbildung dabei mit GTA Online vor einem Heist.

Neben dem Zeitdruck spielen die üblichen Survival-Elemente wie Sauerstoff, Nahrung und die feindliche Umwelt eine Rolle. Anders als bei DayZ könnt ihr jedoch von anderen Spielern belebt werden, wenn ihr an Sauerstoffmangel oder durch Kämpfe sterben solltet.

Nur wenn die Zeit abläuft, ist eure Session definitiv verloren.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt
Ein erster Teaser zum neuen Survival-Spiel Icarus

Wie läuft das Spiel genau ab? PC Gamer vergleicht Icarus mit Escape from Tarkov: Ihr geht rein, tut, was ihr tun sollt und geht dann wieder (via PC Gamer).

Mit den gesammelten Ressourcen könnt ihr euer Raumschiff, das Landungsschiff und Bodenfahrzeuge verbessern, neue Technologien erforschen und futuristische Waffen bauen.

Laut Hall soll das Spiel vor allem durch den Zeitdruck spannend werden. Solltet ihr es nicht rechtzeitig zurück zum Abwurfschiff schaffen, ist euer Charakter besiegt und alle Fortschritte mit der Figur sind verloren.

Icarus Holzhacken
Während ihr in einer Mission seid, könnt ihr eine provisorische Basis errichten. Doch bald müsst ihr den Planeten wieder verlassen.

Wann erscheint Icarus? Der Release des Spiels ist derzeit für 2021 angesetzt. Einen genauen Termin gibt es noch nicht.

Wer jetzt Lust schon Lust bekommen hat, findet in unserer Liste 23 gute Survival-Games für PC, PS4 und Xbox One.

Remnant schickt euch im neuen Riesen-DLC auf den Planet der Ratten

Der Koop-Shooter Remnant: From the Ashes war der große Überraschungserfolg im Sommer 2019. Nachdem der erste DLC schon gut angekommen war, wollen die Entwickler mit dem 2. DLC „Subject 2923“ den Erfolg im Jahre 2020 wiederholen. Dazu haben sie eine komplette Mini-Kampagne samt neuem Planeten und anderen Feinden entwickelt.

Remnant: From the Ashes war der Überraschungshit im Sommer 2019 bei Steam. Dort holte sich das Spiel aus dem Stand fast 50.000 Spieler als Peak. In den kommenden Monaten flachte die Spielerzahl wieder ab, aber mit dem neuen DLC „Swamps of Corsus“ im April stiegen die Spielerzahlen wieder ordentlich an.

Gerade der neue rogue-like Survival-Modus kam dort gut an und begeisterte schon vorab MeinMMO-Autor Benedict Grothaus – und das, obwohl der rogue-like Games gar nicht mag!

Bei Steam liegt Remnant daher völlig zurecht bei 84% positiven Bewertungen.

Doch die Entwickler wollen sich damit nicht zufriedengeben. Vielmehr planen sie mit dem 2. DLC für 2020 eine Wiederholung ihres Erfolgs. Doch was steckt in dem neuen DLC und was haben die Entwickler zu den bisherigen Erfolgen des Spiels zu sagen?

Remnant From the Ashes neu Aufmacher
Harte Koop-Kämpfe gegen eklige Monster – das ist Remnant!

Remnant: From the Ashes – Das steckt alles im Spiel und den Update-DLCs

Was bietet Remnant? Remnant ist ein Koop-Shooter, in dem ihr in zufallsgenerierten Levels gegen abscheuliche Pflanzenmonster antretet. Diese „Saat“ (englisch “Root”) hat die Erde übernommen. Die letzten Menschen leben versteckt und wagen sich nur für gefährliche Vorstöße aus ihren Zufluchten.

Im Laufe des Spiels ballert und metzelt ihr euch zusammen mit bis zu zwei Mitspielern durch diverse Monster und wirklich harte Bossgegner. Die sind echt schwer zu erledigen und daher wird Remnant auch gerne mit Hardcore-Spielen wie Dark Souls verglichen.

Wer in Remnant: From the Ashes etwas reißen will, muss Geschick und Frusttoleranz mitbringen.

So entwickelte sich Remnant weiter: Nach dem Release im August 2019 kam bald darauf im September mit einem großen Patch der heiß begehrte „Adventure Mode“. Darin konntet ihr dann die bereits bekannten Schauplätze erneut besuchen und in zufallsgenerierten Level die Sau rauslassen.

Im Oktober gab es dann erneut ein größeres Update, der den den eh schon deftigen Schwierigkeitsgrad weiter anhob. Denn mit dem „Hardcore-Mode“ wurde zusätzlich noch Permadeath ins Spiel gebracht. Wer in diesem Modus stirbt, verliert alles!

Das kam im ersten großen DLC 2020: Nochmals einen drauf legen die Entwickler dann im April 2020, als den großen DLC „Swamps of Corsus“ erscheint. Es enthält diese Features:

  • Neue Ausrüstung und Fähigkeiten
  • Ein neuer Planet voller Sümpfe und die darin lebenden „Elfen“, die auf bizarre Art mit Insekten verschmolzen sind und eine neue Bedrohung darstellen.
  • Ein neuer Spielmodus namens Survival
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt
Das erwartet euch im aktuellen DLC zu Remnant.

Gerade der letzte Modus kommt bei den Spielern gut an und das überrascht sogar die Entwickler. In einem Interview mit MeinMMO verriet uns Design Director John Pearl, dass man gar nicht mit der großen Beliebtheit des neuen Modus gerechnet habe:

Um ehrlich zu sein, [unsere größte Überraschung] war, dass die Leute den Survival-Mode so begeistert aufgenommen haben. Die gingen da richtig drauf ein. Ich meine, wir wussten, dass das ein spaßiger neuer Modus wird. Aber wenn du ein Spiel rausbringst und dann 8 Monate später bringst du einen komplett neuen Modus raus, dann weißt du nicht, wie die Spieler reagieren werden.

Da kann es sein, dass die Leute sagen: „Ich hab das Spiel schon durch, das spiele ich jetzt nicht mehr.“ Aber die Leute haben da echt angebissen, das war großartig!

Das lief noch nicht so gut: Allerdings gab es auch Probleme mit dem jüngsten DLC. Denn die neue Story mit den Sumpfelfen war für viele Spieler wohl nicht klar ausgeschrieben und eher versteckt. Ihr müsst nämlich den Adventure-Modus dazu starten und könnt es nicht als reguläre Kampagne spielen.

Das wollen die Entwickler daher im kommenden DLC „Subject 2923“ besser machen.

Subject 2923 – So will Remnant auch 2020 den großen Erfolg wiederholen

Wann kommt der 2. DLC? Subject 2923 wird der zweite große DLC für Remnant. Er erscheint trotz aller Widrigkeiten am 20. August 2020. Laut unserem Interviewpartner John Pearl sollte dieser Termin nach wie vor klappen, da die Entwicklerfirma Gunfire Games ein kleines Studio sei und man daher effektiv und schnell auf Home-Office umstellen konnte. Eine starke Internet-Infrasturktur in der Region habe ebenfalls eine große Rolle gespielt.

remnant - subject 2923 - 01
Dicke Ratten sind hier an der Tagesordnung.

Was hat es mit dem Namen auf sich? Als im Interview der Name „Subject 2923“ fällt, frage ich, Jürgen Horn von MeinMMO, verwundert, was das denn zu bedeuten habe. Daraufhin lacht John Pearl nur und gibt eine kryptische Antwort:

Ja, das ist eigentlich eine Anspielung auf etwas, was schon im Spiel ist. Unsere Lore-Fans aus der Community werden sicher schon anfangen, die Puzzleteile zusammenzusetzen. Wir wollten ein Mysterium erzeugen und wenn Spieler es spielen, werden sie es hoffentlich verstehen und es wird Sinn ergeben. Das war sogar schon im Prequel, Chronos, vorhanden.

Wie gesagt, Lore-Fans werden das sofort aufschnappen und ich freue mich schon auf die Spekulationen, was es jetzt genau bedeuten soll.

Killer-Ratten und Killer-Kürbisse – Das steckt im neuen DLC zu Remnant

Um was geht es im neuen DLC? In Subject 2923 geht es vornehmlich darum, die Story von Remnant zu Ende zu bringen. Die Handlung des DLC setzt gut ein Jahr nach dem Ende der Hauptkampagne ein. Die „Saat“ ist ordentlich geschwächt, aber noch nicht ganz verschwunden. Es bleibt ein letzter Anker, der die Monsterpflanzen an die Erde bindet. Daher suchen die Spieler in entlegenen, ländlichen Gebieten nach Antworten.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt
Hier seht ihr die Ratten und neuen Settings im Video.

In einem Vorabvideo kann ich dort einen gruseligen Bauernhof sehen und überall streunen schauerliche, neue Saat-Kreaturen herum. Die erinnern stark an die zu Halloween beliebten Kürbis-Monster. Doch laut Entwickler John Pearl war das reiner Zufall, man hatte einfach einen gruseligen Horror-Look schaffen wollen.

Später geht es dann in eine unterirdische Militäranlage, wo noch mehr schauerliche Saat-Monster herumrannten. Das sei das zweite Szenario des DLCs, die Basis, in der die Saat wohl noch ein letztes, grausiges Geheimnis hütet.

So sehen die Ratten aus: Doch das letzte mir gezeigte Video präsentiert eine komplett andere Szenerie. Anstatt den vertrauten Gebieten der Erde und den Saat-Kreaturen sehe ich eine eisige Schneelandschaft voller wackeliger Bretterbuden. Dazwischen huschen humanoide Ratten herum, die mit Armbrüsten und Speeren hantieren.

Es scheint fast, als würde ich plötzlich eine postapokalyptische Version des Warhammer-Fantasy-Spiels Vermintide sehen. In diesem Spiel sind nämlich die rattenhaften Skaven die großen Gegner. Die Ratten hier im Video sehen fast genau so aus.

remnant - subject 2923 - 02
Auch fliegende Rattenviecher sind dabei.

Dieser harte Bruch – erst gruselige Pflanzenmonster und alte Militär-Anlagen, dann plötzlich ein Ausflug ins Winter-Ratten-Land – erscheint mir seltsam und ich frage sogleich John Pearl, was es damit auf sich habe:

Die sind eine Rasse von großen, humanoiden Ratten. Es sind die Urikki. Und da geht ihr im neuen DLC hin, der Planet Reisum. Da wohnen diese Riesen-Ratten. Die sind so ein bisschen wikingerhaft, wie sie kämpfen und in welcher Art von Gebäuden sie leben. Die werden sicher eine gute Ergänzung zu der Remnant-Welt werden.

Die Ratten und ihre Welt stehen also irgendwie in Verbindung zu der Saat und ihrer Präsenz auf der Erde. Doch warum kommen die Entwickler ausgerechnet auf Rattenwesen als neue Antagonisten? Auch dazu hat John Pearl eine nette Anekdote:

Humanoide Riesenratten haben was. Du hast vorhin die Skaven von Warhammer genannt. Die waren zumindest unterbewusst unsere Inspiration. Und dann gab es da tatsächlich ein altes Artwork aus der frühen Entwicklungszeit. Das war ein humanoider Riese, der eine Straße runterlief. Und um ihn herum waren menschengroße Ratten. Das war irgendwie ikonisch für das Spiel, wir mussten das einfach wieder aufgreifen.

remnant - subject 2923 - 03
Manche der Ratten werden echt groß.

Die weiteren Inhalte von Subject 2923

Was gibt es noch alles Neues? Der neue DLC bietet also drei neue Szenarien, wobei eines, der große Rattenplanet Reisum, ein komplett neues Biom darstellt. Laut den Entwicklern ist das DLC also nicht nur ein Update, sondern eine komplette Mini-Kampagne.

Daher steckt auch massig weiterer Inhalt in dem DLC. Darunter sind:

  • Neue Gegner
  • Neue Bosse
  • Neue Traits
  • Neue Items und Ausrüstungsteile
  • Neue Waffen und Rüstungen

Wer also Spaß an Remnant hat, der sollte mit dem neuen DLC noch mehr Gründe bekommen, das Spiel weiterzuzocken. Die Entwickler setzen hier klar auf mehr von dem, was das Spiel 2019 schon groß gemacht hat: abgedrehte, gruselige Settings, packende Kämpfe und hammerharte Bossfights.

Wie kommt man in die neue Story? Laut den Entwicklern müsst ihr nicht erst die alte Kampagne durchspielen, wenn ihr die neue Story aus dem DLC spielen wollt. Ihr könnt als Käufer des DLCs auch gleich in Subject 2923 einsteigen. Das ist bequem und nützlich für Neueinsteiger, auch wenn es laut John Pearl aus Story-Sicht freilich keinen Sinn ergibt.

remnant - subject 2923 - 04
Auch magische Ratten sind dabei.

Gibt es neue Modi im DLC? Neue Modi, wie einen PVP-Mode, wird es auf absehbare Zeit nicht geben. Survival bleibt vorerst der einzige neue Modus. Vor allem beim Thema PvP ist man sich beim Entwickler im Klaren, dass das zu viel Balancing-Aufwand wäre und Remnant einfach als Koop-Spiel ausgelegt ist.

Allerdings könnt ihr die neuen Gebiete, wie Rattenplanet-Reisum, die Militärbasis und das gruselige Umland, im Adventure-Modus beliebig oft bespielen. Sogar im populären Survival-Mode wird das neue Zeug vorkommen. Wer also lieber Ratten statt Pflanzen und Sumpfelfen kloppen will, der hat dazu bald die Gelegenheit.

Lohnt es sich, auch 2020 (wieder) bei Remnant einzusteigen?

Remnant: From the Ashes punktete vor allem mit dem launigen Koop-Modus, dem spaßigen Gunplay und den Rollenspiel-Elementen mit den Klassen und Traits. Die harten Bossfights und die Jagd nach immer besserer Ausrüstung motivierte damals viele Tausend Spieler und wurde im Survival- und Hardcore-Modus noch intensiver.

Genau an dieser Stelle setzt der neue DLC Subject 2923 an. Es bringt keine fundamentalen Neuerungen wie einen weiteren Spielmodus. Aber es ergänzt den bereits sehr starken Mix um eine komplette „Mini-Kampagne“ mit neuen Welten, Gegnern und massig neuem Zeug zum Sammeln.

Wer also einen herausfordernden Koop-Shooter sucht, der mit einzigartiger Atmosphäre und abgedrehten Gegnern glänzt, der kann hier getrost zuschlagen. Das Gleiche gilt auch für Spieler, die Remnant bereits durchgespielt haben und seitdem nicht mehr aktiv waren. Auch für euch lohnt sich die Rückkehr, allein schon, weil endlich die Story ihr Ende findet und ihr die Saat wohl endgültig vertreiben könnt.

Stärken und Schwächen von Remnant: From the Ashes

Pro
  • Gruselige Atmosphäre
  • Launiges Gunplay
  • Bizarre Monster, von Pflanzen zu Sumpfelfen bis zu Killer-Ratten
  • Knallharte Bossfights
  • Macht viel Spaß im Koop mit zwei Kumpels
  • Alternative Hardcore- und Survival-Modi
Contra
  • Für Casual-Gamer womöglich zu hart
  • Solo deutlich langweiliger als im Team
  • Viel Grind und Wiederholung – nicht jedermanns Geschmack

Hit-Potential (Vielversprechende Erweiterung)

Der Koop-Shooter Remnant: From The Ashes beeindruckte mich schon in einer frühen Beta auf der GamesCom 2018. Die knallharten Bossfights und das Geballer gegen die bizarren Monster sind klare Alleinstellungsmerkmale des Shooters und werden zu Recht von äußerst positiven Steam-Reviews gewürdigt.

Daher passt es einfach sehr gut, dass Remnant sich nicht versucht, neu zu erfinden, sondern den Kernelementen seines Erfolgs treu bleibt. Daher bekommen wir nun mehr von dem, was ohnehin jeder schon gut findet. Vor allem die neue Welt mit den Ratten finde ich vielversprechend. Denn die wird es nicht nur in der irgendwann mal durchgespielten Kampagne geben, sondern auch als Dauerbeschäftigung im Adventure- oder Hardcore-Modus.

fragt meinmmo jürgen

Jürgen Horn
Redakteur Mein-MMO

Almighty: Kill Your Gods will alle Knöpfe der Action-RPG-Formel drücken

Almighty: Kill Your Gods hat alles: Schnelle Kämpfe, Charakteranpassung und viel Loot. An anderen Stellen bricht das Action-RPG bewusst mit den Genre-Konventionen. In der Preview der GameStar wird geklärt, für wen sich ein Blick lohnen könnte.

Action-RPG Torchlight 3 ist da – Startet heute im Early Access auf Steam

In der PC Gaming Show gaben die Entwickler von Torchlight 3 bekannt, dass ihr Spiel von jetzt an im Early Access auf Steam gespielt werden kann. Das Action-RPG muss dafür nur einmalig gekauft werden.

Ab wann kann Torchlight 3 gespielt werden? Das Action-RPG kann seit heute, dem 13. Juni, über Steam gespielt werden.

Das Spiel ist als Buy2Play im Early Access erschienen und kostet einmalig 29,99 Euro. Hier geht’s zur Steam-Seite von Torchlight 3.

Passend dazu wurde ein neuer Trailer veröffentlicht, der euch das Spiel vorstellt:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt
Trailer zum Early Access Release von Torchlight 3.

Eine Alternative für Spieler, die auf Diablo 4 warten?

Was ist Torchlight 3? Torchlight 3 ist ein Action-RPG und erinnert von der Spielweise an Diablo, auch wenn die Grafik sehr comichaft ist:

  • Ihr wählt einen Helden
  • erkundet mit ihm die Spielwelt
  • folgt der Story in verschiedenen Akten
  • und lootet und levelt was das Zeug hält.

Ursprünglich sollte es als Torchlight Frontiers erscheinen und mehr MMO-Elemente besitzen. Anfang 2020 wurde jedoch angekündigt, dass das Spiel zu seinen Wurzeln zurückkehrt.

Die MMO-Elemente traten in den Hintergrund, wobei Mitspieler für Missionen in Städten rekrutiert werden können. Außerdem wurde der Charakter-Fortschritt angepasst, der nun wie in den Vorgängern Torchlight und Torchlight 2 wieder linear verläuft.

Torchlight 3 Fort 1
Forts sollen in Torchlight 3 eine wichtige Rolle spielen.

Was ist besonders an dem Spiel? Ein Highlight von Torchlight 3, das auch in der PC Gaming Show erwähnt wurde, sind die Forts, die ihr selbst gestalten und gegenseitig besuchen könnt.

Auch die verrückten Klassen wie der Lokomotivführer sind ein Alleinstellungsmerkmal.

Streamerin sieht sich von Twitch zu Unrecht gebannt, kritisiert neue Nackt-Regel

Die Streamerin Forkgirl hat vor einer Woche ihren Kanal auf Twitch verloren. Erst dachte sie, eine Urheberrechts-Verletzung hätte dazu geführt, nun weiß sie aber, dass sie einen Bann wegen Nacktheit erhielt. Das will sie nicht akzeptieren. Sie kritisiert eine neue Nackt-Regel für Bodypainting. Die Klausel sei viel zu vage.

Das macht die Streamerin auf Twitch: Die Streamerin Forkgirl ist eine Bodypainterin. Sie macht sich obenrum frei, trägt eine Grundierung auf, die ihre Brust bedeckt, schaltet die Kamera an und bemalt ihren Oberkörper, um wie eine bekannte Figur aus der Popkultur auszusehen, etwa wie eine Heldin aus dem Action-MOBA Smite oder eine Figur aus dem Shooter Valorant.

Bei ihren Streams, die schon mal 10 oder 12 Stunden gehen, schauen ihr im Schnitt etwa 100 bis 150 Leute zu.

Twitch Forkgirl Viper Valorant
Das ist Forkgirl als Figur aus Valorant.

Das ist ihre Vorgeschichte mit Banns: Als Bodypainterin geriet die Streamerin schon häufiger mit den Regeln auf Twitch in Konflikt:

Smite-Forkgirl
Für dieses Outfit aus dem Spiel Smite war Forkgirl im Februar 2020 gebannt worden.

Darum wurde die Streamerin gebannt: Letzte Woche beklagte sich Forkgirl noch, Twitch hätte ihren Kanal ohne Kommentar einfach so gelöscht. Zwischenzeitlich dachte Forkgirl, sie wäre Opfer der Urheberrechts-Strikes gewesen, die Twitch in der letzten Woche rausgeschickt hatte, weil in alten Twitch-Clips Musik zu hören war, die urheberrechtlich geschützt ist.

Mittlerweile hat sie aber Gewissheit: Twitch hat sie tatsächlich wegen ihres Bodypaintings gebannt.

Die Streamerin regt das furchtbar auf.

Sie sagt, dieser Bann sei zu Unrecht erfolgt. Twitch habe zwar die Regeln für Body-Paintin aktualisiert, dann aber im Nachhinein eine völlig unscharfe Klausel hineingeworfen, um letztlich doch jeden Body-Painter zu bannen, den sie bannen wollen (via twitter).

Mehr zum Thema
Twitch bannt Body-Painterin: „Ich fürchte mich. Das ist mein Vollzeit-Job.“
von Schuhmann

Wenn Bodypainter aufhören zu malen, können sie gebannt werden

Um diese Klausel geht es: Twitch hat tatsächlich eine Klausel ergänzt bei „Body-Art.“ Mittlerweile heißt es, die Ausnahme-Regeln für Body-Art gelten nur so lange, wie der Künstler die Body-Art aktiv ausführt (via twitch)

Dem Künstler seien nur „kurzzeitige Unterbrechungen“ gestattet und auch nur während aktive Mal-Einheiten stattfinden oder um das finale Ergebnis zu modellieren.

Das heißt: Sobald Twitch denkt, eine Body-Painterin mache viele Dinge neben dem Malen, gelten die normalen Nacktheits-Regeln und Twitch kann die Bodypainterin bannen, wenn etwa der untere Teil der Brust zu sehen ist.

Streamerin wirft Twitch Willkür und Ungerechtigkeit vor

Die Streamerin sagt: Sie haben sich immer an die Regeln gehalten. Sie habe lediglich aufgehört, zu malen, um normale Streamer-Dinge zu tun:

  • Sie hat Gäste begrüßt
  • Ihre früheren Arbeiten gezeigt
  • Giveaways veranstaltet
  • mal in einen Bagle gebissen oder ein paar Trauben gegessen
  • ähnliche Dinge getan, die man eben während eines 12-stündigen Streams eben so macht

Laut der Streamerin nutze Twitch die neue Klausel, um „falsche und inkonsistente Sperren“ auszusprechen. Man habe als Bodypainter um klare Regeln ohne Grauzonen geben, Twitch habe die geliefert, dann aber „diese Sache“ eingefügt, damit sie Bodypainter jederzeit bannen können.

Die Streamerin sagt, der Bann sei vernichtend für sie. Ihr Kanal wäre ihr ungerecht Weise weggenommen worden. Schon wieder.

Sie sei so traurig und enttäuscht und versteht nicht, warum ihr das immer passiert.

Twitch Swebliss Bann Outfit
Auch diese Streamerin hatte Ärger mit den Nacktheits-Regeln.

Nicht nur Bodypainterinnen haben Ärger mit den Kleidungs-Regeln auf Twitch. Auch die Streamerin Emma “Swebliss” Bliss geriet mit Twitch wegen der Regel aneinander.

Sie sagte, sie werde aufgrund ihrer großen Brüste dafür gebannt, Outfits zu tragen, die ganz normal seien und mit denen andere Frauen völlig ungestraft auftreten können.

Quelle(n):
  1. dexerto

Destiny 2 macht Xur endlich wieder relevant – Das hat sich geändert

In Destiny 2 wurde Xur zum Start der Season 11 überarbeitet. Er verkauft nun Exotics mit zufälligen Werten. Damit wird der NPC-Händler endlich wieder interessant.

Was hat sich geändert? Am 9. Juni erschien die Season 11 in Destiny 2. Sie brachte neue Story, neue PvE-Aktivitäten, ein Dungeon und neue Waffen und Rüstungen.

Außerdem enthielt das Update eine Änderung an Xur, durch die der Händler nun Exotics mit einer zufälligen Verteilung von Statuswerten und Affinitäten verkauft.

Zuvor hatte er nur Rüstungen der Sammlungen, die immer feste Werte-Verteilungen hatten. Viele Veteranen sind zudem längst im Besitz dieser Items.

Außerdem ist es nun möglich ein zweites exotischen Engramm zu erwerben, voraussetzt ihr bringt Xur das neue Item “Exotischer Kode”, das ihr beispielsweise im Season Pass findet.

Destiny Xur Titel
Auf MeinMMO verraten wir euch jede Woche, wo sich Xur aufhält und was der Händler im Angebot hat.

Wieso ist das interessant? Xur war zu Destiny 1 ein beliebter Händler, da er viele spannende Gegenstände im Angebot hatte. Er verlor jedoch mit der Zeit und vor allem in Destiny 2 an Relevanz.

Das neuste Update nun könnte den Händler endlich wieder spannend machen, sodass sich das Suchen und Finden von Xur wieder lohnt.

Schon an Tag 1 ein interessantes Angebot

Was bietet Xur an? Von 12. bis zum 16. Juni erhaltet ihr bei Xur derzeit Synthozeps, Panzerhandschuhe für den Titanen mit insgesamt 62 Stats.

Das Besondere an dem Gegenstand sind die 20 Erholung. Zwar sind die restlichen Werte für die Nahkampf-Rüstung nur mittelmäßig, aber insgesamt ist das Exotic interessanter als die bisherigen Gegenstände von Xur.

Das komplette Angebot von Xur findet ihr in unserer aktuellen Übersicht.

Synthozeps Xur Destiny 2
Dieses Exotic hat Xur derzeit für euch im Angebot (via Forbes).

Wie geht es mit Destiny 2 weiter? In einer Roadmap wurden die Pläne für den Verlauf der Season 11 vorgestellt. Diese läuft bis zum Herbst 2020. Ihr dürft euch unter anderem auf neue exotische Quests, die Triumphmomente und die Sonnenwende der Helden freuen.

Im Herbst erscheint dann die neue Erweiterung “Jenseits des Lichts”. In der Ankündigung dazu hat Bungie zudem über die Entwicklung von Destiny 2 bis 2022 gesprochen.