Destiny 2 bringt kurz vor Witch Queen einen besonderen Trailer, aber ihr müsst euch die Infos selbst suchen

In Destiny 2 steht die neue Erweiterung Witch Queen kurz bevor. Zum Aufwärmen hat Bungie knapp 2 Wochen vor Release einen neuen, besonderen Trailer voller Story-Happen veröffentlicht.

Das ist die Lage:

  • Am 22. Februar 2022 steht die neue Erweiterung Die Hexenkönigin („The Witch Queen“) für Destiny 2 an.
  • Bereits am 8. Februar gab es eine rätselhafte Video-Dokumentation zur Erweiterung mit neuen Infos zum Addon.
  • Jetzt hat Bungie einen weiteren Trailer veröffentlicht, in dem sich Hintergründe zur Story, seltsame Wurm-Götter und sogar Hinweise auf eine neue Fähigkeit verstecken.
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von Sven Galitzki

Was ist das für ein Trailer? In dem neuen Trailer wird euch erklärt, woher die Hexenkönigin Savathûn und ihre Schar eigentlich kommen und was euer Auftrag in Witch Queen sein wird. Das Besondere am Trailer ist, dass ihr mit ihm interagieren könnt.

Immer wieder ploppen kleine Engramm-Symbole auf, die ihr klicken könnt. Dann wird der Trailer kurz unterbrochen und ihr bekommt Hintergund-Infos zu etwas von dem, was ihr gerade im Bewegtbild sehen könnt.

Ihr findet den Trailer auf der offiziellen Website. Da er interaktiv ist, können wir ihn leider nicht ohne Weiteres hier einbetten.

Einerseits könnt ihr durch die Interaktivität noch mehr Informationen aus dem Trailer ziehen. Andererseits müsst ihr ständig unterbrechen und verliert so möglicherweise den Faden. Zudem ist vieles vom Gezeigten für Leute, die nicht tief in der Lore sind, vermutlich eher schwer verständlich. Zur Auffrischung findet ihr auf MeinMMO die gesamte Story von Destiny bis Witch Queen zusammengefasst.

Eine Info sticht jedoch hervor und wird betont: in Witch Queen spielt eine neue, bisher unbekannte Fähigkeit offenbar eine große Rolle.

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Neuer Trailer von Destiny 2 zeigt, wie gut die neue Thronwelt der Hexenkönigin aussieht

Die Story von Savathûn und eine neue, geheime Fähigkeit

Die „Deepsight“ ist eine Fähigkeit, die sich direkt aus der Dunkelheit ableitet. Durch diese soll der Nutzer durch die Trugbilder in der Thronwelt von Savathûn blicken können. In der Beschreibung heißt es: „Obwohl die Nutzung notwendig ist, haben einige Hüter Angst davor.“

Beim Öffnen der Tür zur Dunkelheit in Europa soll eine andere, dunkle Macht eingeladen worden sein. Und es sei fraglich, ob die Hüter diese Tür jemals wieder vollständig schließen können.

Destiny 2 Deepsight

Wie genau die Deepsight in Witch Queen funktionieren wird, können wir noch nicht sagen. Es klingt aber wahrscheinlich, dass etwa neue Spieler sie in einer Questreihe erlangen müssen, um die Erweiterung spielen zu können.

Was haltet ihr vom Trailer? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

Die neue Fähigkeit ist übrigens nicht die einzige Neuigkeit, an der Fans von Destiny 2 aktuell rätseln:

Destiny 2 baut im Geheimen eine riesige Brücke und keiner weiß, wofür sie da ist

Quelle(n):
  1. Bungie

Microsoft sagt genau das, was PS5-Spieler nach dem Activision-Deal hören wollen

Der riesige Deal zwischen Microsoft und dem Publisher Activision Blizzard sorgte für eine Menge Aufmerksamkeit, aber auch Bedenken. PlayStation-Spieler fürchteten sich vor Exclusives. Ein Statement von Microsofts Brad Smith dürfte Erleichterung bringen.

Wer spricht da? Brad Smith ist einer der Bosse von Microsoft und füllt dort die Position des “President and Vice Chair” aus. Er meldete sich nun in einem Blog-Post auf der Microsoft-Homepage zu Wort.

Dort ging es in erster Linie um Prinzipien hinsichtlich App Stores und Windows – doch auch über Gaming wurde gesprochen. Genauer: Über den Effekt des Activision-Kaufs durch Microsoft.

Nachdem der Deal bekannt gegeben wurde, äußerten viele PlayStation-Fans Sorgen, dass spannende Spiele des Publishers vielleicht nicht mehr auf ihrer Konsole landen könnten, sondern Xbox-Exklusiv werden. Dabei ging es um Spiele wie die Call-of-Duty-Reihe oder auch Overwatch- und Diablo-Fortsetzungen.

Nun äußerte sich Smith deutlich zu dem Thema.

Neue Titel “über die bestehende Vereinbarung hinaus”

Das sagt Brad Smith zum Thema: In dem Post erklärt Smith, dass es grundsätzlich die Vision von Microsoft sei, dass Spieler plattformübergreifend spielen können.

Konkret im Bezug auf Call of Duty sagt Smith, man habe die Frage nach Call of Duty und einer möglichen Exklusivität gehört: “Die offensichtliche Befürchtung ist, dass Microsoft diesen Titel ausschließlich auf der Xbox-Konsole verfügbar machen könnte, wodurch die Möglichkeiten für Sony PlayStation-Nutzer untergraben würden”, so Smith.

Um das klarzustellen: Microsoft wird Call of Duty und andere beliebte Titel von Activision Blizzard auch weiterhin für die PlayStation verfügbar machen, solange die bestehende Vereinbarung mit Activision läuft. Und wir haben Sony gegenüber zugesagt, dass wir diese Titel auch über die bestehende Vereinbarung hinaus und in der Zukunft auf PlayStation zur Verfügung stellen werden, damit Sony-Fans auch weiterhin die Spiele genießen können, die sie lieben.

Brad Smith (via Microsoft-Blog).

Sieht also ganz danach aus, als müssten sich PlayStation-Spieler keinen Kopf um mögliche Exklusiv-Titel machen. Bereits im Januar hatte sich auch Sony zu den Bedenken gemeldet und zumindest erklärt, dass im Rahmen bestehender Vereinbarungen kein Grund zur Sorge bestehe – wie es danach aussehen würde, war bis jetzt aber unklar.

Tatsächlich spricht Smith aber nicht nur von der PlayStation: “Wir sind auch daran interessiert, ähnliche Schritte zu unternehmen, um Nintendos erfolgreiche Plattform zu unterstützen. Wir glauben, dass dies das Richtige für die Branche, für die Spieler und für unser Unternehmen ist.”

Möglich also, dass auch die Switch verstärkt mit Spielen versorgt werden soll – ein Call of Duty hat die Nintendo-Hybrid-Konsole etwa noch nicht.

Das ist allerdings noch Zukunftsmusik. Wenn ihr übrigens nach Call-of-Duty-Alternativen sucht: Hier findet ihr die besten Multiplayer-Shooter 2022 für PC, Switch, PS4, PS5 und Xbox

Lost Ark: So funktioniert das Housing und darum sollte es jeder nutzen

In Lost Ark gibt es die sogenannte Festung. Dabei handelt es sich um das Housing-System des Spiels. Allerdings beschränkt sich das nicht nur auf ein Gebäude. Stattdessen könnt ihr eine ganze Insel nach euren Wünschen anpassen. Wir von MeinMMO verraten, was da alles auf euch wartet.

Was kann man im Housing von Lost Ark machen? Die eigene Insel bietet verschiedenste Inhalte:

  • Ihr könnt passive Boni freischalten
  • Es gibt eine Crafting-Station und ein accountweites Lager
  • In der Expeditionsstation könnt ihr NPCs auf eine Reise schicken, die euch dann Belohnungen mitbringen
  • Über den Übungsplatz und den Wissenstransfer könnt ihr weitere Charaktere passiv leveln
  • Es gibt NPC-Händler, bei denen ihr Materialien und Währungen eintauschen könnt
  • Ihr könnt eure Insel nach euren Wünschen gestalten

Eure Festung funktioniert dabei serverweit. Wenn ihr sie also mit eurem Hauptcharakter aufgebaut habt, kann sie jeder weitere Charakter nach dem Erreichen des Story-Meilensteins ebenfalls besuchen.

Ab wann wird das Housing freigeschaltet? Die eigene Insel bekommt ihr etwa auf Level 26. Um sie freizuschalten müsst ihr lediglich der Haupt-Geschichte folgen. In der Quest “Lied von Heim und Herd” besucht ihr dann die eigene Insel das erste Mal.

Die Freischaltung der eigenen Festung kostet nichts.

Wie funktioniert das mit der Aktionsenergie? Das Housing von Lost Ark setzt auf Aktionsenergie. Davon habt ihr zum Start 15.000. Die Energie wird verbraucht, wenn ihr Charaktere auf Missionen schickt, Rezepte erforscht oder Crafting betreibt.

Durch Upgrades wird die Menge der Energie und die Aufladerate mit der Zeit verbessert.

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Die wichtigsten Features der Insel genauer erklärt

Zum Start eurer eigenen Insel stehen euch bereits die wichtigsten Gebäude und Features zur Verfügung. Wir verraten, was es genau mit diesen auf sich hat.

Das Anwesen

Das Anwesen bringt euch einen passiven Bonus auf der Insel, etwa schnelleres Crafting oder eine höhere Chance auf perfekte Belohnungen beim Crafting. Hier solltet ihr den Bonus auswählen, der am besten zu eurem Spielstil passt.

Außerdem könnt ihr dort ein Outfit auswählen, das ihr auch der Insel tragt und das ebenfalls einen Bonus gibt.

Lost Ark Housing Anwesen
Zu Anfang habt ihr nur einen Buff, später werden es deutlich mehr.

Das Labor

Eines der wichtigsten Gebäude zum Start ist das Labor. Dort könnt ihr Forschungen in Auftrag geben, um so neue Teile der Insel oder neue Rezepte freizuschalten. Auch die Aufwertung von bereits vorhandenen Inhalten läuft über dieses Labor.

Eine Forschung in Auftrag zu geben kostet Materialien wie Erz oder Holz, die ihr vorher sammeln müsst, und auch Währungen wie Silber oder Gold. Außerdem kostet jeder Auftrag Arbeitspunkte und einiges an Zeit, bis er komplett erforscht wurde. Die Zeit hängt dabei vom zu erforschenden Inhalt ab. Kleinere Rezepte kosten weniger als eine Stunde, große Neuerungen auch gerne mal über 8 Stunden.

Wichtig dabei ist, dass ihr nicht alle vorhandenen Rezepte und Inhalte erforschen müsst, um eure Insel zu leveln. Manche Dinge könnt ihr problemlos ignorieren, wenn sie für euch nicht relevant sind.

Lost Ark Housing Labor
Ihr könnt hunderte von Dingen erforschen.

Die Werkstatt

In der Werkstatt findet das Crafting statt. Allerdings könnt ihr euch dort keine Rüstungen und Waffen, sondern vor allem nützliche Gadgets, Buff-Food und Möbel herstellen.

Um die Inhalte der Werkstatt nutzen zu können, benötigt ihr Gegenstände aus den Sammelberufen, wie Holzfäller, Bergbau, Jagd, Angeln und Ausgrabungen. Diese könnt ihr dann in der Werkstatt weiterentwickeln. Dafür müsst ihr teilweise auch Rezepte lernen, die ihr über das Labor bekommt.

Die Werkstatt eignet sich vor allem für die Tränke, die ihr nur in Dungeons und Raids nutzen könnt. Auch Gadgets wie eine Vogelscheuche, die den Boss tauntet, oder Granaten, mit denen ihr Feinde verlangsamen oder sogar an einem Ort festhalten könnt.

Lost Ark Housing Werkstatt
Die Werkstatt ist der Ort fürs Crafting.

Die navalen Expeditionen

In der Station könnt ihr NPCs auf verschiedene Missionen schicken. Diese Missionen könnt ihr Interface auswählen. Sie kosten Energie und Zeit, bringen jedoch Festungsexpeditions-Erfahrung sowie Piratenmünzen und Siegel, die ihr als Währung einsetzen könnt.

Diese Missionen solltet ihr jeden Tag nutzen, um so Fortschritt für eure Festung zu generieren. Die Belohnungen der Missionen müsst ihr jedoch händisch abholen. Zu Beginn könnt ihr nur ein Schiff losschicken, mit der Zeit könnt ihr jedoch mehrere Schiffe losschicken. Dafür müsst ihr die Expeditionsstation leveln. Weitere Crewmitglieder könnt ihr übrigens mit den Siegeln anheuern.

Jede Mission hat dabei eine Chance auf einen Fehlschlag. Eine fehlgeschlagene Mission bringt jedoch nur weniger Belohnungen. Es passiert nicht, dass eine Mission komplett fehlschlägt und ihr gar nichts bekommt. Darum lohnt es sich auch Missionen mit einer hohen Chance auf Fehlschlag auszuwählen.

Wichtig ist jedoch, dass ihr die Spezialmissionen eher ignorieren solltet. Zwar werden eure NPC dann in Wächter-Raids und Cube-Dungeons geschickt, doch die sind nicht sehr profitabel, wenn es um den Verbrauch von Energie im Vergleich zu den gewonnenen Belohnungen geht.

Lost Ark Housing Station
Hier schickt ihr eure Crew los, um Abenteuer für euch zu erleben.

Trainingsgelände und Wissenstransfer

Auf dem Trainingsgelände könnt ihr Charaktere aus eurem Account leveln, die sich auf dem gleichen Server befinden. Qualifiziert sind alle Charaktere, die mindestens Level 50 sind und sich mindestens zwei Stufen unter dem Charakter mit dem höchsten Level befinden.

  • Habt ihr also einen Charakter auf Stufe 60, könnt passiv euren anderen Charaktere von 50 bis auf Stufe 58 bringen.
  • Dafür müsst ihr den Charakter nur zum Training schicken. Es fallen keine Kosten an.
  • Charaktere können maximal 7 Tage am Stück trainieren und sammeln dabei eine gewisse Zahl von X EP pro Stunde.
  • In einem Beispiel, das wir im Video gesehen haben, hat der Charakter in 7 Tagen etwa 40 Million XP gesammelt, was knapp einem Level nach Stufe 50 entspricht.

Wichtig dabei ist, dass ihr den Charakter trotzdem spielen könnt, auch wenn er sich gerade beim Training befindet.

Auf der Insel findet zudem der Wissenstransfer statt. Darüber könnt ihr Charaktere von 0 auf 50 und auch darüber hinaus leveln. Allerdings fallen dafür Kosten an. Mehr dazu hier: Lost Ark lässt euch automatisch Charaktere leveln und ihr müsst nicht mal echtes Geld bezahlen.

NPC-Händler auf der Insel

Auf eurer Insel befinden sich in einer bestimmten Ecke verschiedene NPCs, mit denen ihr Handel treiben könnt. Ein paar von ihnen stehen fest auf der Insel und handeln etwa mit den Piratenmarken, die ihr euch über die navalen Missionen verdienen könnt.

Andere Händler tauchen nur für kurze Zeit auf.

Dekoration nach euren Wünschen

Wie steht es um Dekorationen? Ein weiteres Highlight an der Insel ist das Dekorieren. Dabei könnt ihr sowohl Gebäude und Möbel aufstellen als auch NPCs auf eure Insel holen.

  • Die Möbel und Gebäude platziert ihr über den Menüpunkt “Platzierung”. Den öffnet ihr mit STRG+2.
  • Die NPCs wiederum holt ihr über das Flirt-System auf die Insel. Passend dazu gibt es auch ein Garderoben-System, mit dem ihr die NPCs optisch verändern könnt.
  • Ihr könnt zudem jeden Charakter, den ihr auf dem Server besitzt, ebenfalls auf der Insel aufstellen.
Lost Ark Housing Deko
Möbel verschiedenster Art lassen sich auf der Insel platzieren.

Housing und der Echtgeld-Shop: Das Housing von Lost Ark ist indirekt mit dem Echtgeld-Shop verbunden. So könnt ihr verschiedene Möbel und Gebäude für eure Insel dort kaufen. Zudem könnt ihr einige Zeiten, bei der Erforschung etwa, durch die blauen Kristalle verkürzen. Die gibt es für Gold (Ingame) oder Königliche Kristalle (Echtgeld).

Was denkt ihr über das Housing-System von Lost Ark? Sprechen euch die Inhalte an? Wo hattet ihr Schwierigkeiten mit dem Verständnis?

Alle Guides zu Lost Ark auf MeinMMO findet ihr hier:

Lost Ark Guides: Alle Tipps, Tricks und Builds in der Übersicht

WoW: Das Warten hat ein Ende – Patch 9.2 hat ein Release-Datum

Das Warten auf Patch 9.2 in World of Warcraft hat ein Ende. Das Update kommt schon in wenigen Wochen.

Die aktuelle Content-Dürre in World of Warcraft ist für viele Spielerinnen und Spieler nur schwer erträglich. Korthia ist auch auf dem zehnten Twink ausgelutscht, Sylvanas dutzende Male bezwungen und alle Pakte durchgespielt. Neue Inhalte lassen lange auf sich warten – doch jetzt hat die Warterei ein Ende. Blizzard hat das Release-Datum für Patch 9.2 Ende der Ewigkeit veröffentlicht.

Wann erscheint Patch 9.2? Patch 9.2 Ende der Ewigkeit erscheint offiziell am 23. Februar 2022 bei uns. Auf den amerikanischen Realms ist es, wie üblich, bereits einen Tag früher der Fall, also am 22. Februar.

Das heißt: In weniger als 2 Wochen werden die neuen Inhalte freigeschaltet.

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Was steckt alles im neuen Update? Patch 9.2 zeigt sich eher traditionell und erweitert World of Warcraft: Shadowlands so, wie man es von einem Patch erwartet. Es gibt:

  • Ein neues Gebiet: Zereth Mortis, das die Ursprünge der Schattenlande erklärt
  • Ein neuer Raid: Mausoleum der Ersten, in dem man gegen Anduin und den Kerkermeister kämpft
  • Neue Kampagnen-Quests, die Shadowlands auf die Zielgeraden führen
  • Jede Menge neue kosmetische Belohnungen
  • Eine neue Saison in PvE und PvP
  • Die Rückkehr der Tier-Sets mit entsprechenden Set-Boni und einem klassenspezifischen Aussehen

Sämtliche Inhalte von Patch 9.2 haben wir euch in diesem Artikel genauer vorgestellt.

Wie geht es danach weiter? Patch 9.2 ist der letzte „große“ Patch von Shadowlands. Danach folgt lediglich noch das Update 9.2.5, das eine Reihe von kleineren Features und ein Highlight bringen wird – das Cross-Faction-Play, bei dem Horde und Allianz gemeinsam Dungeons, Raids und PvP-Schlachten bestreiten können.

Kurz darauf sollte es erste Informationen zu Patch 10.0 geben, also der nächsten Erweiterung, die Spieler hoffentlich wieder nach Azeroth führt – zumindest wünschen sich das viele. Ein erster Leak lässt bereits vermuten, dass es sich dabei um eine Drachen-Erweiterung handelt:

WoW: Neues Addon „The Dragon Isles“ – Leak oder Lüge?

Quelle(n):
  1. wowhead.com

Wie gut ist ein Gaming-Headset für 40 Euro, das 5.000 Leute auf Amazon lieben?

Ein Gaming-Headset auf Amazon bekommt viele Spitzenbewertungen. MeinMMO hat sich das EKSA 900 Pro für euch angesehen und verrät euch, wie sich das Gerät im direkten Vergleich mit der Konkurrenz schlägt.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Das EKSA 900 Pro ist ein kabelgebundenes Gaming-Headset, welches ihr sowohl über USB als auch über Klinke anschließen könnt. Das Mikrofon ist abnehmbar.
  • Der Preis für das Gerät liegt bei 39,99 Euro und orientiert sich damit am Einsteigerbereich.
  • Im USB-Modus bietet euch das Headset zusätzlich virtuellen Surround-Sound (7.1). Das liefert im Test sowohl Vor- als auch Nachteile.
  • Im Test bietet das Gerät vor allem eine hervorragende Ergonomie. Doch nicht nur hier kann das Headset überzeugen.

Was ist das für ein Gaming-Headset? Bei dem hier vorgestellten Gerät handelt sich um das EKSA 900 Pro. Auf Amazon bekommt das Gerät bei mehr als 7.000 Bewertungen rund 5.000 5-Sterne-Bewertungen (Stand: 10. Februar 2022). Das Gaming-Headset kommt also bei den Usern richtig gut an.

Wir von MeinMMO haben uns deswegen das Gerät einmal angesehen, denn wir wollten wissen, wie gut das Gerät wirklich ist. In unserem Test haben wir da Gerät auch mit ähnlich günstigen Geräten verglichen.

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.
Wie haben wir getestet? Insgesamt war das Headset rund 4 Wochen im Einsatz. Wir haben hauptsächlich damit gezockt und das Gerät am Computer verwendet. An der PS4 haben wir es ebenfalls ausprobiert.

Das EKSA 900 Pro wurde uns vom Hersteller als Test-Exemplar kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Features und technische Details:
DesignOver-Ear/Geschlossen
VerbindungsartKabelgebunden (USB-A oder 3,5-mm-Klinke)
Frequenzen20 Hz bis 20.000 Hz
KompatibilitätPC, PS4, PS5, Switch, Xbox
Gewicht250 Gramm
LieferumfangHeadset, abnehmbares Mikrofon, 3,5-mm-Klinkekabel, 3,5-mm-Y-Kabel, USB-A-Kabel, Anleitung, Tragebeutel

EKSA E900 Pro im Detail

In diesem Abschnitt besprechen wir die allgemeinen Dinge rund um das Headset. Dabei gehen wir etwa auf den Aufbau des Geräts und auf die Verarbeitung ein. Außerdem werfen wir einen kurzen Blick auf die Software.

Design und Aufbau

Wie sieht das Headset aus? Das Headset setzt auf ein schwarzes Design mit roten Akzenten. Wird das Gerät über USB verwendet, gibt es sogar RGB-Beleuchtung auf den Außenseiten der Ohrmuscheln.

Wie liegt das Gerät an? Beim EKSA 900 Pro handelt es sich um ein geschlossenes Gaming-Headset. Die Polster des Headsets umgeben die Ohren vollständig und liegen nicht nur auf. Das Mikrofon ist abnehmbar.

Verarbeitung

Das gefällt uns: Das Gaming-Headset ist ordentlich verarbeitet. Es gibt keine scharfen Kanten oder Stellen. Der Memory-Foam ist gut vernäht, es gibt keine Lücken oder unsauberen Stellen zwischen Bügel und Ohrmuscheln. Das Headset selbst macht beim Strecken oder Dehnen keine Geräusche, wenn man das Gerät auf den Kopf setzt.

Das gefällt uns nicht: Das Gaming-Headset bietet kein gesleevtes oder stoffummanteltes Kabel. Das sorgt normalerweise dafür, dass das Kabel langsamer abnutzt oder sich nicht verheddert. Das Headset besteht vollständig aus Kunststoff, eine metallische Verstärkung etwa im Kopfbügel ist nicht vorhanden. Alle Bedienelemente sind ebenfalls aus Kunststoff, der Mute-Button fürs Mikrofon klappert leicht, wenn er nicht eingedrückt ist.

Software

Die Software ist sehr übersichtlich und bietet außer den grundlegenden Dingen keine zusätzlichen Features. Die Lautstärke kann erhöht werden und das Mikrofon kann ebenfalls leicht angepasst werden, mehr Funktionen bietet euch die Software nicht. Es ist nicht einmal möglich, die RGB-Beleuchtung des Headsets abzuschalten.

Die Software wirkt etwas aus der Zeit gefallen und erinnern an das Layout und Design von Windows Vista und Windows 7. Das wirkt alles andere als modern, erfüllt aber seinen Zweck.

Auf der nächsten Seite stellen wir euch vor, wie sich das EKSA 900 Pro im Praxis-Test schlägt. Dabei gehen wir auf den Komfort, die Klangqualität und auf das Mikrofon ein und vergleichen das Gerät auch mit der direkten Konkurrenz.

Abschließend könnt ihr in unserem Fazit nachlesen, wie gut das Gerät ist und für wen sich das EKSA 900 Pro lohnen könnte.

Pokémon GO: Raid-Belohnungen – Diese Faktoren bestimmen Eure Beute

Wovon hängt es ab, wie viele Beleber, Beeren und TMs Ihr als Belohnungen in Pokémon GO-Raids bekommt? Wir zeigen Euch die wichtigsten Faktoren. Denn diese haben die Profis von TheSilphRoad nun genauer beleuchtet.

Wir Pokémon-Trainer haben uns vermutlich alle schon mal nach einem Raid die Frage gestellt, wie die Belohnungen eigentlich ausgewählt werden. Warum bekomme ich eine gewisse Anzahl Beleber für den einen Raid, für einen anderen aber andere Belohnungen?

Mit der Auswertung von knapp 3000 Raids kann TheSilphRoad nun Licht ins Dunkel bringen und erklären, wie die geheimen Faktoren hinter den Raid-Belohnungen funktionieren.

Raid-Beute in Pokémon GO

Das Team von TheSilphRoad besteht aus vielen Trainer auf der ganzen Welt, die zusammen den Geheimnissen von Pokémon GO auf die Spur gehen. Eins der Geheimnisse wurde jetzt aufgedeckt. Nachdem 2973 Raids ausgewertet wurden, stehen nun drei Faktoren fest, die für die Berechnung der Raid-Belohnungen genutzt werden:

  • Das Raid-Level
  • Wie viele Premier-Bälle Ihr bekommt
  • Ein bisschen Glück

Diese Studie wurde einen Tag vor Veröffentlichung der neuen Tränke-Belohnungen in Pokémon GO abgeschlossen. Diese sind also noch nicht im Ergebnis enthalten, werden aber später aktualisiert. Die Mechaniken zur Berechnung der Belohnungen sollen trotzdem gleich bleiben.

1. Multiplikator – Belohnungspakete

Euch ist vermutlich schon aufgefallen, dass Raid-Belohnungen aus mehrmals den gleichen Gegenständen bestehen. Die Belohnungen sind in Gegenstandsgruppen zugewiesen, die “Belohnungspakete” genannt werden. Beispielsweise werden in Level-5-Raids Beleber in einem Fünfer-Belohnungspaket verteilt. Veranschaulicht wird das in der Tabelle.

TMs für schnelle und Lade-Attacken werden immer individuell in Einser-Belohnungspakten verteilt. Allerdings werden Beleber, Goldene Himmih-Beeren, Sonderbonbons und nun auch Tränke in höherer Zahl in Belohnungspaketen verteilt. Die Zahl, wie viele Items es gibt, hängt vom Raid-Level ab, und kann in der folgenden Tabelle nachgesehen werden:

Pokémon GO Raid Belohnungspakete Inhalte
Quelle: TheSilphRoad

Einige von Euch werden sich die Tabelle ansehen und sagen “Also ich hab aber auch schon mal 20 Beleber bekommen. Das kann ja dann nicht stimmen.” Doch, das stimmt. Und damit kommen wir gleich zum zweiten Faktor.

Multiplikator 2 – Die Anzahl der Belohnungspakete

Bei diesem Faktor haben die Jungs von TheSilphRoad eine interessante Entdeckung gemacht. Wie viele Belohnungspakete Ihr bekommt, hängt ganz vom Raid-Level und der Anzahl der erhaltenen Premier-Bälle ab.

Wer einen Raid erfolgreich abschließt und damit die Mindestanzahl von 6 Premier-Bällen erhält, bekommt die Belohnungspakete entsprechend des Raid-Levels (6 Premier-Bälle und Raid-Level 1 = 1 Belohnungspaket. 6 Premier-Bälle und Raid-Level 3 = 3 Belohnungspakete und so weiter).

Durch das Kontrollieren der Arena, selbstverteilten Schaden und Team-Schaden erhaltet Ihr bis zu 14 Premier-Bälle. Das erhöht dann auch die Anzahl der Belohnungspakete. In der folgenden Tabelle wird übersichtlich dargestellt, wie die Anzahl der Belohnungspakete von Raid-Level und Premier-Bällen abhängig ist. Ein “Bundle” ist in diesem Fall ein Belohnungspaket.

Schaut also, wie viele Bälle es gab und geht dann in dieser Zeile in die richtige Spalte der Raid-Level. Bei 10 Bällen und Schwierigkeitsstufe 4 gäbe es also 6 Pakete.

Pokémon GO Raid Belohnungspakete Anzahl2
Quelle: TheSilphRoad

Seit dem 16. August 2017 gibt es auch Tränke als Belohnungen in Raids. Das Team von TheSilphRoad vermutet, dass Level-5-Raids an diesem Tag abgeschwächt wurden und jetzt die Belohnungskategorie von Level 4 spiegeln.

Anmerkung: Ein zusätzlicher Premier-Ball ist seit dem 8. August Teil der Belohnungen, um einen Bug mit dem letzten Premier-Ball auszubügeln. Durch diesen zusätzlichen Ball hat sich an den Ergebnissen nichts verändert. Für die Übersicht wurde dieser Extra-Ball der Anzeige auf der Tabelle hinzugefügt.

3. Faktor – Glück und Wahrscheinlichkeit

Es ist nun also deutlich, dass die Zahl der Items in einem Belohnungspaket vom Raid-Level abhängt. Wie viele Pakete Ihr bekommt, wird dann durch die erhaltenen Premier-Bälle und das Raid-Level entschieden.

Faktor Drei hängt mit Wahrscheinlichkeit zusammen. Wir wissen jetzt zwar, wie viele Pakete wir bekommen, aber nicht, was drin ist.

Jedes Belohnungspaket wird einer Gegenstandsgruppe zugeordnet. Diese sind laut TheSilphRoad nur vom Raid-Level abhängig. Dabei fällt auf, dass die Verteilung von Belebern (Revive), Goldener Himmih-Beere (Golden Razz) und Sonderbonbons (Rare Candy) etwa gleich ausfällt.

Die Chance auf TMs für schnelle Attacken (Fast TM) und Lade-Attacken (Charged TM) steigt mit den höheren Raid-Leveln an. Es ist außerdem erwähnenswert, dass in Raids der Stufe 1-4 deutlich mehr Fast TMs verteilt wurden als Charged TMs. Raids der Stufe 5 belohnten die Trainer wiederum mit ähnlich vielen oder teilweise sogar mehr Charged-TMs als Fast TMs.

Pokémon GO Raid Bundle Item Wahrscheinlichkeit

Bei der Analyse wurden auch weitere Daten einbezogen und deren Einfluss auf die verteilten Gegenstände kontrolliert. Dabei stellte man fest, dass Trainer-Level, Arena Abzeichen-Level, die Anzahl der Belohnungspakete und das Jubiläumsevent keinen Einfluss auf die Gegenstände in den Paketen haben.

Diese drei gezeigten Faktoren Raid-Level, Premier-Bälle und Wahrscheinlichkeit sind also ausschlaggebend dafür, welche Belohnungen Ihr aus Pokémon-GO-Raids erhaltet.

Am Update wird schon gearbeitet

Wie bereits erklärt, arbeitet TheSilphRoad bereits daran, die Tränke diesen Belohnungstabellen zuzuordnen. Das wird noch eine gewisse Zeit dauern. Sobald neue Informationen zur Verfügung stehen, werden wir diesen Artikel für Euch aktualisieren.

Die Arbeit von TheSilphRoad zeigt, mit wie viel Hingabe sie Pokémon GO spielen und untersuchen. Großes Lob für die fleißigen Trainer!

Seid Ihr schon bereit für den Kampf gegen Mewtu? Das sind seine Konter

Quelle(n):
  1. TheSilphRoad

Lost Ark: So funktionieren die Gravuren, über die ihr euren Charakter stärker macht

Lost Ark hat viele verschiedene Systeme, um Fortschritt eines Charakters darzustellen. Eine Möglichkeit zur Verbesserung sind die Gravuren (Engravings), die erstmal sehr kompliziert wirken. Wir von MeinMMO erklären das System.

Was sind Gravuren? Mit den Gravuren könnt ihr bestimmte Aspekte eures Charakters verbessern, habt aber auch immer die Gefahr, dass ihr wieder andere verschlechtert. Grundsätzlich dienen sie als Upgrade für euer Set, können euren Charakter aber sogar komplett über den Haufen werfen:

  • So gibt es für den Todesschützen beispielsweise eine Gravur, die den Waffenwechsel komplett deaktiviert und dafür den Schaden der beiden Pistolen unheimlich erhöht.
  • Die Zauberin wiederum kann ihre Identitätsfähigkeit entweder verbessern oder ganz abschalten.

Das erste Mal stoßt ihr auf das System, wenn ihr Burg Luterra seid und euch die erste, größere Stadt endlich offen steht. Eine lila Quest führt euch dann langsam an das System heran, lässt aber viele Fragen offen.

Gravuren bekommen und verbessern

Wie funktionieren die Gravuren? Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Kampf-Gravuren und Klassen-Gravuren. Während die Kampf-Gravuren alle identisch sind und auf allen Klassen verwendet werden können, stehen die zwei Klassen-Gravuren nur auf der jeweiligen Subklasse zur Verfügung.

Wie bekommt ihr die Gravuren? Innerhalb einer Tutorial-Quest in Luterra – etwa bei Level 26 bis 28 – bekommt ihr erstmals 5 Stone of Birth geschenkt. Diese könnt ihr dann benutzen, um eure ersten Gravuren zu verbessern und zu aktivieren. 

Diese Steine haben immer zwei positive und einen negativen Effekt. Jeder von ihnen hat 5 mögliche Punkte und ihr müsst insgesamt 15 Mal rollen, um jeden Slot entweder zu füllen oder zu zerstören.

Dabei werden die Chancen auf Erfolg und Fehlschlag nach jedem Versuch neu berechnet. Optimalerweise wollt ihr bei den positiven, blauen Aspekten möglichst viele Erfolge verbuchen, während ihr bei den roten, negativen Punkten darauf hofft, dass sie nicht funktionieren.

Habt ihr den Stein dann insgesamt 15 Mal verändert, könnt ihr ihn ausrüsten und schaltet die eigentlichen Gravuren frei.

Wie funktionieren Gravuren? Habt ihr den Stein ausgerüstet, den ihr haben wollt, könnt ihr in einem neuen Fenster sehen, welche Gravuren ihr dadurch freigeschaltet habt. Ab 5 Punkten ist eine Gravur oder eine Gravurstufe aktiv, alles darunter, ist irrelevant.

Ihr wollt also darauf achten, dass ihr möglichst viele blaue Aktivierungen habt und bei den roten, soweit es geht, unter 4 bleibt, damit der negative Aspekt der Gravur nicht aktiviert wird.

Neben zahllosen positiv Effekten sind die Möglichkeiten der negativen Effekte beschränkt. Sie mindern entweder euren Schaden, eure Bewegungsgeschwindigkeit, eure Angriffsgeschwindigkeit oder eure Resistenzen.

Sind alle 15 Steine aktiv, habt ihr dann Mali zwischen 6 und 15 % auf den jeweiligen Wert. Passt also auf, dass eure negativen Effekte nie zu hoch sind. Verzichtet lieber auf einen positiven, als einen üblen negativen in Kauf zu nehmen.

Wie verbessert man Gravuren? Neben dem Glücksfaktor trägt auch der Sammelaspekt dazu bei, wie gut ihr dann tatsächlich seid. Ihr könnt für bestimmte Gravuren nämlich auch Bücher finden, um diese gezielt zu upgraden.

Wenn ihr 20 Bücher der gleichen Gravur finden könnt, schaltet ihr eine neue Stufe der Gravur frei. Das gibt euch dann zwischen +3 bis +12 Punkte auf ebendiese.

Wenn ihr jetzt also einen Stein ausgerüstet habt, der euch +3 auf die Gravur Drops of Ether bringt, könnt ihr 20 Bücher dieser Gravur sammeln und habt dann insgesamt +6 Drops of Ethe. Damit ist diese Gravur aktiviert, ohne sie tatsächlich auf dem Stein freigeschaltet zu haben.

Diese Bücher erhaltet ihr aus folgende Quellen:

  • Durch Kaufe mit einer Währung, welche man aus Chaos-Dungeons erhält
  • Von anderen Spielern abkaufen
  • Nebenquests
  • Chaosdungeons
Drops of Ether und Master Brawler sind hier aktiv, die anderen noch nicht

Wie geht es weiter? Ihr solltet euch im besten Fall darüber informieren, welche Gravuren für eure Klasse stark sind. Die Gravuren in Lost Ark sind selten und verlangen ein gutes Stück an Investitionen. Ihr ärgert euch also, wenn ihr hier Silber und Bücher an Gravuren verschenkt, die ihr gar nicht benötigt.

Nach dem Freischalten der Gravuren bekommt ihr dann auch öfter Gravuren-Bücher als Questbelohnungen. Zu schauen, welche Belohnungen eine Nebenquest bringt, lohnt sich nun also noch mehr als vorher schon.

Habt ihr schon Erfahrung mit den Gravuren gemacht oder habt ihr die Mechanik bisher ignoriert? Habt ihr vielleicht noch Tipps und Tricks, die diesen Guide ergänzen können? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO, sodass alle Leser auch von eurem Wissen weiter profitieren können.

Alle Währungen in Lost Ark und wie ihr sie bekommt

Elden Ring mischt das Beste aus Dark Souls, Bloodborne und Sekiro – So spielt es sich als Souls-Veteran

In rund 2 Wochen erscheint mit Elden Ring das neueste Spiel von Entwickler FromSoftware. Unser Autor Tarek konnte sich das Action-RPG von den Dark-Souls-Machern anschauen und verrät euch als Veteran der Soulsborne-Spiele, wie es sich spielt.

Nur noch 15 Mal schlafen, dann kommt Elden Ring. Diese Rechnung, wie viele Tage es noch dauert, gehört mittlerweile zu meinen ersten Gedanken, wenn ich morgens aufstehe. Gut, ganz so schlimm ist es noch nicht. Doch nach all der langen Wartezeit steht Elden Ring endlich vor der Tür. Am 25. Februar erscheint das Open-World-RPG von FromSoftware endlich.

Dann kam die Gelegenheit, Elden Ring bereits vorab auszuprobieren. Den geschlossenen Netzwerktest konnte ich selbst leider nicht spielen, da der nur auf Konsolen stattfand und den PC außen vorließ.

Damals konnte aber MeinMMO-Autor Max Handwerk als absoluter Souls-Neuling selbst ran. Solltet ihr ebenfalls neu sein, empfehle ich euch, seinen Anspielbericht durchzulesen.

Hier werdet ihr eher die Perspektive eines langjährigen Dark-Souls-, Bloodborne- und Sekiro-Spielers zu lesen bekommen. Vorab ein Hinweis: Leider dürfen wir euch kein eigenes Gameplay aus der Preview zeigen. Wir haben lediglich neue Screenshots zur Verfügung.

Wer schreibt hier? Tarek ist seit über 10 Jahren glühender Fan der Soulsborne-Spiele. Seit dem hat er jedes Spiel von Dark Souls bis Sekiro mehrfach durchgespielt und Hunderte Stunden versenkt. Er liebt das herausfordernde Gameplay, die geheimnisvollen Welten und die Geschichten, die man selbst ergründen muss. Besonders interessant an Elden Ring findet er, dass das Spiel den Sprung zu einer komplett offenen Spielwelt wagt.

Die ersten 6 Stunden in Elden Ring

Was genau konnte ich spielen? Im Gegensatz zum Netzwerktest handelte es sich bei unserem Preview-Build um eine frühe Fassung des Spiels, die man unbegrenzt spielen konnte.

Ich hatte allerdings nur 6 Stunden Zeit, um Elden Ring selbst auszuprobieren. Somit bin ich nicht über das Anfangsgebiet Limgrave hinausgekommen. Die eigentliche Spielwelt fällt deutlich größer aus. Wer sich bereits ausführlich mit den Inhalten des Netzwerktests befasst hat, sollte keine großartigen Enthüllungen erwarten.

Auch zur Technik und Performance kann ich hier nur einen begrenzten Eindruck vermitteln, da ich über Remote Play gespielt habe, also quasi nur eine gestreamte Version zocken konnte.

Deswegen lege ich mein Augenmerk auf Gameplay-Elemente wie das Kampfsystem. Da die Zeit so knapp bemessen war, habe ich gar nicht erst versucht, so schnell wie möglich voranzukommen, sondern wollte mich eher mit den Mechaniken befassen.

Dennoch konnte ich in diesen 6 Stunden das Tutorial abschließen, das erste Gebiet zu einem recht großen Teil erkunden und auch einen Zwischenboss umhauen.

Ich fange mit dem Kampfsystem an, denn damit steht und fällt das Gameplay und auch die Motivation. Was taugt es?

Kampfsystem mischt die besten Dinge aus Dark Souls, Sekiro und Bloodborne

Zunächst einmal kann man sagen: An den grundlegenden Mechaniken, die man aus Dark Souls oder Bloodborne kennt, hat sich nicht viel geändert.

In Elden Ring gibt es leichte und starke Angriffe, ihr weicht aus und könnt Angriffe mit Waffen und Schilden unterschiedlich gut blocken. Dazu kommen Konterangriffe.

Vom ersten Moment fühlt man sich also wie Zuhause. Doch es gibt subtile und auch größere Änderungen, die dem Kampfsystem in meinen Augen noch einmal mehr Tiefe verleiht.

Zunächst einmal zu der für mich größten Änderung: Elden Ring macht schwere Angriffe endlich nützlich.

Was war das Problem? Schwere Angriffe (mit R2/RT) waren in Dark Souls und Bloodborne meistens eher selten genutzte Angriffe. Der Grund: Die Animationen sind deutlich langsamer, als bei leichten Angriffen, weswegen man ein höheres Risiko eingeht, unterbrochen zu werden.

Hinzu kommt, dass das erhöhte Risiko kaum mit höherem Schaden belohnt wird. Schwere Angriffe richten zwar mehr Schaden an, doch nicht genug, um die Nachteile zu rechtfertigen. Das machte sie eher zu stark situationsabhängigen Optionen, die oft auch einfach nur zum Style genutzt wurden.

Elden Ring ändert das endlich.

  • Schwere Angriffe richten nicht nur deutlich mehr Schaden an, sie können auch die Haltung eines Gegners durchbrechen.
  • Diese Mechanik wurde mit Sekiro eingeführt und ist auch in Elden Ring zum Teil vorhanden.
  • Habt ihr die Haltung eines Gegners durchbrochen, könnt ihr zu einem kritischen Angriff ansetzen, der massiven Schaden verursacht.
  • Oft lässt sich die Haltung eines Gegners, gerade bei Bossen, nicht mit normalen Angriffen durchbrechen.
  • Ihr seid also auf die richtige Nutzung der schweren Angriffe angewiesen, wenn ihr deutlich mehr Schaden austeilen wollt.

Das Risiko bei diesen Attacken bleibt zwar bestehen, wird in Elden Ring aber ungleich mehr belohnt. Das bringt dem Kampfsystem mehr Tiefe und erlaubt weitere Herangehensweisen. Dank der neuen Sprungmechanik könnt ihr nun sogar jederzeit schwere Sprung-Attacken starten.

Elden Ring bietet also das grundlegende Kampfsystem von Dark Souls und mischt die Haltungs- und Sprung-Mechaniken hinzu.

Letztlich fühlt es sich wie eine natürliche Entwicklung an, die mit Demon’s Souls anfing, über Dark Souls und Bloodborne ausgebaut wurde, mit Sekiro nochmal neue Facetten dazu bekam und nun in Elden Ring alles Gute zusammenklatscht.

Deutlich mehr Freiheiten bei Waffen-Skills

Ein Element aus Elden Ring, das mich an Bloodborne erinnert hat, ist die Handhabung von Waffenskills. Waren die in Dark Souls noch häufig eher nett als wirklich nützlich, bietet Elden Ring eine deutlich größere Anzahl an Fähigkeiten, die obendrein noch nützlich sind.

Hinzu kommt, dass sich Waffenskills finden und sogar kaufen lassen. Dann könnt ihr sie bei bestimmten Waffen der richtigen Kategorie einfach anbringen und so eure Angriffsmuster mitbestimmen.

Das erinnerte mich beim Spielen immer wieder an die Trick-Waffen aus Bloodborne, bei der jede Waffe zwei unterschiedliche Modi mit unterschiedlichen Angriffsmustern hatte.

Einige der Waffenskills aus Elden Ring haben ähnliche Effekte, so wird ein Langschwert beispielsweise plötzlich zur Fernkampfwaffe.

Wie genau funktioniert das?

  • Habt ihr eine Waffenfähigkeit gefunden, wird die in euer Repertoir aufgenommen.
  • Nun könnt ihr sie an einem Checkpoint auf einer passenden Waffe ausrüsten.
  • Ihr könnt das jederzeit rückgängig machen und eure Skills nach Belieben verteilen und ausprobieren.
  • Manche Waffen kommen bereits mit eigenen Fähigkeiten.

In Elden Ring kämpft ihr auch auf dem Rücken eines Geister-Pferdes

Das hat es damit auf sich: Eine der größten Neuerungen ist euer Geister-Pferd “Torrent”. Das bekommt ihr kurz nach dem Beginn der Story und dient euch im Spiel nicht nur als Transportmittel, sondern ist auch im Kampf sehr nützlich.

Denn abgesehen vom hohen Tempo, mit dem ihr unterwegs seid, könnt ihr auch Angriffe von Torrents Rücken starten. Das ist gerade bei großen und schweren Gegnern nützlich, die euch kaum treffen können, wenn ihr schnell genug seid.

Aber auch gegen Gegnergruppen könnt ihr vom Rücken eures Pferdes einiges ausrichten. Achtet nur darauf, dass ihr nicht zu viel Schaden nehmt. Sonst fallt ihr von Torrents Rücken und seid eine Weile offen für Angriffe.

Tatsächlich hat mich meine unbedachte Herangehensweise zu Pferde wohl mit am häufigsten während der Preview das Leben gekostet. Nach ein wenig Eingewöhnung geht es aber schnell in Fleisch und Blut über und ich weiß nicht, ob ich in Dark Souls 3 zukünftig auf ein Pferd verzichten würde.

Wie schwer ist Elden Ring noch?

Manche Veteranen dürften sich darum sorgen, wie schwer das Spiel eigentlich wird. Denn die Entwickler betonten immer wieder, dass sie alles dafür tun, um das Spiel zugänglicher zu machen.

Nach der Preview kann ich aber ganz klar sagen: Zugänglicher heißt nicht gleich einfacher. Zwar wird in Elden Ring mehr erklärt und teilweise auch mehr an die Hand genommen, als zuvor.

Das ist aber eher der neu hinzugekommenen, riesigen Open World geschuldet. Der eigentliche Schwierigkeitsgrad war für mich genau richtig. Ich bin einige Male gestorben, aus üblicher Dummheit oder weil ich mich mit Feinden angelegt habe, die noch zu stark waren oder die schlicht in der Überzahl waren.

Mir kam es beim Spielen außerdem so vor, als wäre die Gegner-KI deutlich klüger, als das in früheren Spielen der Fall war. Gerade in Gruppen verhalten sie sich deutlich intelligenter und gehen teilweise sogar taktisch vor.

Große Gruppen sollte man also möglichst vermeiden, wenn man nicht überrannt werden will. Es bleibt abzuwarten, wie es sich im Koop spielt, doch auf den ersten Eindruck wird Elden Ring wieder eine Herausforderung.

Zugänglicher wird Elden Ring eher an anderen Stellen. So könnt ihr beispielsweise mit leicht zu findenden Materialien nützliche Gegenstände herstellen könnt, die euch im Kampf weiterhelfen.

Den Multiplayer habe ich übrigens gar nicht ausprobiert. Wenn ihr dennoch wissen wollt, wie Koop und PvP in Elden Ring funktioniert, findet ihr bei uns eine Übersicht zu dem Thema.

Die Spielwelt von Elden Ring ist jetzt schon ein Traum

Was bringt die Spielwelt von Elden Ring? Der wohl spaßigste Teil an der Preview war das Erkunden des Zwischenlands. Das erste Gebiet heißt Limgrave und ist vielen möglicherweise bereits aus dem Netzwerktest bekannt.

Obwohl ich vorab schon viel Material dazu gesehen habe, hatte ich bei meiner Erkundungstour richtig viel Spaß. Das liegt zum einen daran, dass ihr nicht mit Questmarkern und POIs zugeballert werdet, sondern euren Weg alleine finden müsst. Nur ein kleiner, goldener Schleier in der Luft verrät euch, wo ihr ungefähr hinmüsst, wenn ihr die Story fortsetzen wollt.

Abgesehen davon gibt es aber so viel zu entdecken, dass ich teilweise baff war. Obwohl das erste Gebiet bereits weitläufig ist, gibt es an nahezu jeder Ecke irgendetwas zu tun oder zu entdecken. Wer also schon immer von einem richtigen Open-World-Dark-Souls geträumt hat: Hier habt ihr es.

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19 Minuten Gameplay von Elden Ring – Mit Koop

Glücklicherweise hat hier FromSoftware nur geringfügig Inspiration von anderen Spielen einfließen lassen und eher sein bekanntes Level-Design auf die offene Welt übertragen. Limgrave fühlte sich dadurch wie ein Dark-Souls-Level an, nur eben mit deutlich größeren Dimensionen.

Überall warten verstecke Schätze, Skills, aber auch gemeine Boss-Gegner und andere Bedrohungen auf euch. Ich bin bei meiner Tour auch an den bisher seltsamsten Gegnern vorbeigekommen, die man bisher aus Elden Ring kennt.

Dazu kommt der wieder einmal grandiose Art Style des FromSoftware-Spiels. Das Zwischenland versprüht Flair vom Anime Berserk und hebt sich schon jetzt aus den vielen ähnlichen Spielwelten hervor.

Für mich geht die Rechnung und der Wechsel voll auf und ich kann es kaum erwarten, diese Spielwelt weiterzuerkunden. Dabei hatte ich zuvor ja noch ein paar Bedenken zur Open World geäußert.

Fazit nach der Preview: Auch jetzt bin ich voll im Hype um Elden Ring. Wenn nicht sogar gerade, weil mir die Preview so gut gefallen hat. War ich davor schon optimistisch, haben mich die 6 Stunden mit dem Spiel letztlich völlig überzeugt.

Elden Ring erweitert einige Mechaniken aus den früheren FromSoftware-Spielen, mischt Elemente und fügt sie zu etwas Neuem zusammen. Wenn man sich die Geschichte ihrer Spiele anschaut und wie sie sich entwickelt haben, dürfte Elden Ring das Produkt all dieser bisherigen Erfolge sein.

Ich bin gespannt, wie das restliche Spiel aussieht, wie der Multiplayer funktioniert, welche Gebiete wir später erkunden können, welche coolen Waffen und Rüstungen zu holen sind und welche großen Monster ich später noch verkloppen darf. Bis ich den Eldenring ins Feuer des Schicksalsberges … ah nee, stop, das war was anderes.

Aber Spaß beiseite: Elden Ring dürfte mein Spiel des Jahres werden und ich bin ziemlich sicher, dass jeder Veteran der früheren Spiele ebenfalls begeistert sein wird, sofern er oder sie diese denn mochte.

Wer sich große Neuerungen gewünscht hat, bekommt diese auch beispielsweise mit dem Geister-Pferd und dem Crafting-Sytsem. Bei allem anderen handelt es sich eher um eine Weiterentwicklung der Stärken der früheren Spiele.

Ich bin aber gespannt, was das Spiel noch alles bereithält. Denn bisher kennen wir ja nur einen Bruchteil der Spielwelt und möglicherweise erwarten uns ja noch einige Überraschungen und Neuerungen.

Tarek

Tarek Zehrer

Freier Autor bei MeinMMO

Bleibt zu hoffen, dass bis zum Release die Probleme rund um den Dark-Souls-Multiplayer behoben werden und dass diese keine Auswirkungen auf Elden Ring haben.

Zuletzt gab es nämlich einige Probleme rund um die Server. So haben Hacker einen massiven Exploit entdeckt, der Nutzern sogar die Kontrolle über PCs von anderen Spielern geben konnte.

Seit Ende Januar sind die Server von Dark Souls 1-3 nämlich offline und Spieler sorgen sich darüber, dass das Problem auch in Elden Ring vorhanden sein könnte.

Gegner in ESO schmeißt Spieler aus dem Dungeon, der strandet für Stunden in seltsamer Welt

In dem MMORPG The Elder Scrolls Online gibt’s einen witzigen, aber genauso tödlichen Bug, der Spieler durch eine Dungeon-Tür schubst und ihm so ganz neue Seiten der Welt von ESO offenbart. Allerdings bleibt dieser Bug nicht folgenlos. Wir von MeinMMO erzählen euch alles über den merkwürdigen Spielfehler in ESO.

Was genau macht der Bug? In einem Beitrag auf reddit zeigt der User drdoom ein Video, in welchem er eigentlich nur ein Gewölbe verlassen und die offene Welt von Ostmarsch betreten möchte. Allerdings wird er von einem feindlichen NPC davon abgehalten, der ihn angreift. Der Spieler dreht sich um und bekommt zu seiner Überraschung einen schweren Schlag aus knapper Distanz.

Aber als wäre das nicht genug böse Überraschung, schafft es dieser NPC tatsächlich ihn durch die Tür des Gewölbes zu schubsen, die man eigentlich nur durch Anwahl und nach einem kurzen Ladebildschirm durchtreten kann. Als sich sein Charakter nach dem schweren Schag aufrichtet und wieder nach vorne dreht, steht er plötzlich an eineinem Abgrund.

Die Umgebung, abgesehen von dem Boden um ihn herum, ist verschwunden. In der Ferne sieht er noch den NPC, der ihn in diese Lage befördert hat, wegrennen, als wäre nichts geschehen. Seine Gefährtin Mirri folgt ihm aber treu. Auch als er sich dem Abgrund nähert und schließlich in den Tod stürzt, folgt sie auf Schritt und Tritt.

Ihr könnt euch das merkwürdige Ereignis auch selbst anschauen:

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Spieler bleibt für lange Zeit in der gruseligen Welt gefangen

Aber was in dem Video zu sehen ist, ist nicht alles. In den Kommentaren erwähnt der User, dass er aus dieser merkwürdigen Welt nur knapp entfliehen konnte. Er hat versucht aufzustehen, ist weiter herumgewandert und anschließend 3 Stunden lang vom Rand der Karte gefallen.

Mit dem Befehl /stuck kann man seinen Charakter normalerweise aus so einer misslichen Lage befreien, aber unser User spielt ESO nicht auf dem PC, sondern auf der Konsole. Nachdem er selbst ein paar Dinge ausprobiert hat sich zu befreien, hat er die Community um Hilfe gebeten und konnte diese schaurige Welt schlussendlich doch noch verlassen.

Wie hat sich der Spieler befreit? Solltet ihr euch selber mal in dieser Lage befinden und einen Ort nicht mehr verlassen können, dann probiert es mit diesem Trick: Tretet über den Allianzkrieg einer Kampagne für Cyrodiil oder der Kaiserstadt bei und hofft, dass ihr schnell dran kommt. So hat es zumindest der User drdoom wieder aus der Lage befreit.

Andere User scheinen genauso überrascht zu sein, in welchem Teil der Welt der Spieler in dem Video gelandet ist. Unter dem Video kann man zahlreiche Kommentare zu dem merkwürdigen Ereignis finden:

  • UnclassyEarthMuffin: “That dude slapped you out of the game” – “Der Typ hat dich aus dem Spiel geschlagen.
  • PR0T0TYPER0ZE: “This is the craziest I’ve seen a glitch happen” – “Das ist der verrückteste Glitch, den ich je gesehen habe.”
  • Wild234: “You have entered the void beyond!” – “Du hast die Leere im Jenseits betreten!”
  • Mr-Reanimator: “What fucking plane of Oblivion did that punch send you to?? xD” – “In welche verdammte Ebene des Vergessens hat dich dieser Schlag befördert?”

Wenn man mit einem Lachen darüber nachdenkt, liegt der User Mr-Reanimator vielleicht gar nicht so falsch. Denn Elder Scrolls Fans ist die Ebene des Reichs des Vergessens nicht unbekannt. Es ist das Reich des Bösewichts Molag Bals.

ESO - Molag Bal
Molag Bal ist ein angsteinflößender Gegner in ESO.

Über drei Stunden in einem ewigen Sturz in den Tod festzuhängen, klingt beinahe nach einer von Molag Bals grausamen Ideen Mensch und Mer zu peinigen.

Molag Bal ist der Endgegner der Mainquest im ESO Grundspiel. Außerdem könnt ihr ihn noch in der Mitte der Kanalisation unter der Kaiserstadt antreffen. Doch wappnet euch oder nehmt euch Verstärkung mit, wenn ihr ihm gegenübertreten wollt.

In ESO gibt es immer wieder Bugs, die die Fans erschrecken oder aber auch sogar begeistern. Ein lustigen Bug haben mein Kollege Jürgen Horn und ich im letzten Jahr untersucht. Dieser Bug lässt euch auf Lootboxen durch die Gegend fahren.

Pokémon GO im Winter-Tief? Wir haben euch gefragt, wie häufig ihr noch spielt

In der Community von Pokémon GO spürt man gerade so etwas wie ein Winter-Tief. Wir haben euch gefragt, wie häufig ihr überhaupt noch spielt und über 1.400 Leute haben abgestimmt. Seht hier die Ergebnisse und Gründe.

Was ist gerade los in Pokémon GO? Im Winter spielen erwartungsgemäß weniger Leute Pokémon GO als im Sommer. Die Temperaturen locken Trainer nur noch dann nach draußen, wenn es sich wirklich lohnt: Das ist eine Beobachtung, die wir von MeinMMO im direkten Spieler-Umfeld machen und die von der Community bestätigt wird.

In unserer Facebook-Gruppe zu Pokémon GO haben wir euch gefragt, wie oft ihr das Spiel eigentlich zurzeit noch spielt. Ihr habt fleißig abgestimmt und uns auch Gründe genannt, warum ihr gerade weniger spielt oder was euch stört. Die Ergebnisse zeigen wir euch hier.

Über 700 von euch spielen gerade weniger als sonst

Das sind die Ergebnisse: Wir starteten die Umfrage in der Facebook-Gruppe am 9. Februar um 18:30 Uhr. Bis zum 10. Februar um 14:23 Uhr haben 1.435 Leute daran teilgenommen. Folgendermaßen wurde abgestimmt:

Frage: Wie viel Pokémon GO spielst du gerade?

  • 729 Stimmen für “Weniger als sonst”
  • 297 Stimmen für “Normal”
  • 215 Stimmen für “Gar nicht mehr”
  • 113 Stimmen für “Täglich”
  • 39 Stimmen für “Sehr selten”
  • 28 Stimmen für “Mehr als sonst”
  • 14 Stimmen für “Zu viel”

Ein sehr großer Teil der Abstimmenden spielt weniger als sonst, sehr selten oder sogar gar nicht mehr Pokémon GO.

Facebook-Umfrage-Pokémon-GO
Screenshot der Facebook-Umfrage vom 10. Februar um 14:23 Uhr – Unserer Facebook-Gruppe könnt ihr hier beitreten

Wieso spielen weniger Leute? Pokémon GO ist ein Spiel, das euch dafür belohnt, wenn ihr draußen unterwegs seid. Beim Laufen findet ihr mehr Pokémon, könnt an PokéStops und Arenen Items erhalten und in Raids gegen legendäre Pokémon kämpfen. Bei den niedrigeren Temperaturen hatte das Spiel aber schon immer das Problem, die Trainer zu motivieren, herauszugehen.

Im Sommer, wenn die Leute eh unterwegs sind und ihr Handy dabeihaben, spielen Trainer häufiger Pokémon GO. Das ist das typische Bild für die Community. Doch in euren Antworten zu der Umfrage kommen noch weitere Gründe ans Licht:

  • Florian F. schreibt: “Im Sommer kommt wieder mehr Lust, Pokémon GO zu spielen”
  • Günni P. schreibt: “Ich mache seit langem nur noch das Nötigste für den täglichen Stempel, aber die wöchentliche Belohnung ist seit langem leider sehr dürftig”
  • Kevin W. schreibt: “Weniger als sonst. Ich bekomme ja jedes Event-Pokémon von Zuhause aus, innerhalb von Minuten.”
  • Michael W. schreibt: “Viel weniger als früher. Spiele jetzt von Anfang an und es ist langweilig geworden. Früher: Ein ganzer Schwung Pokémon ist aufgetaucht von denen einige etwas einfacher zu finden waren, nach anderen musste man richtig suchen. Heute: Ein neues Pokémon taucht im Spiel auf und nach fünf Minuten hat man es 20x gefangen. Früher: Es kamen fast immer wieder neue Raidbosse und Ex-Raids. Heute: Die Raidbosse sind ständig die Gleichen, man hat sie schon X-mal. Events sind innerhalb kürzester Zeit gelöst oder die Geschichte läuft, wie aktuell, außerhalb des Spiels. Es tauchen immer die gleichen Pokémon auf, die man schon fast nicht mehr sehen kann. Mir ist bewusst, dass neue Spieler diese teilweise noch nicht haben. Aber die Spieler, die schon länger spielen, bleiben auf der Strecke. Viele Spieler aus meinem Umfeld haben unter anderem deswegen aufgehört. Vielleicht sollte sich Niantic eine zweigleisige Strategie einfallen lassen oder weniger Rücksicht auf evtl. neue Spieler nehmen”

Häufig liest man auch davon, dass eine gewisse Müdigkeit gegenüber den Events herrscht. Spielern wird es langsam zu viel und sie wünschen sich, dass Pokémon GO weniger Events startet. Geht es euch dabei ähnlich? Schreibt uns doch hier auf MeinMMO in die Kommentare, wie eure aktuelle Stimmung zum Spiel ist.

Frevelhafter Streamer glaubt: Für MMORPGs wie Lost Ark braucht’s keinen Skill

Der Streamer DrDisrespect ist für seinen hohen Unterhaltungswert, seinen mächtigen Schnauzer und seine Shooter-Skills in Spielen wie PUBG oder CoD: Warzone bekannt. Mit MMORPGs wie Lost Ark kann der YouTube-Star aber gar nichts anfangen, wie er jetzt zum Entsetzen seines Freundes TimTheTatman deutlich macht.

Das ist DrDisrespect:

  • Der Zwei-Meter-Mann war über Jahre das selbsternannte „Gesicht von Twitch“. Vor allem mit seinen Eskapaden in PUBG machte er sich einen Namen und sicherte sich einen hochdotierten Exklusiv-Vertrag mit Twitch.
  • 2020 wurde „der Doctor“ aber unter mysteriösen Umständen von Twitch gebannt und fristet seitdem sein Streamer-Dasein im Exil auf YouTube.
  • In einem früheren Leben arbeitete der Streamer als Map-Designer für Call of Duty und auch in seinem Streaming-Leben hat er sich den Shootern verschrieben. Mit MMOs kann er gar nichts anfangen. Das wird jetzt wieder deutlich, als er sich zum Hype um Lost Ark äußert.
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Die 5 größten Twitch-Banns, die für viel Aufsehen gesorgt haben

„Aber wo ist der Skill?“

Das sagt er zu MMOs wie Lost Ark: DrDisrespect spricht mit seinem Kumpel TimTheTatman, der ebenfalls erfolgreicher Streamer auf YouTube ist. TimTheTaman erklärt, was er an MMOs wie Lost Ark mag: Man kann seinen Charakter leveln, seltenen Loot finden, gegen andere Spieler antreten.

Doch DrDisrespect fragt lediglich:

„Wo ist da der Skill? Also Skill, den man auch erkennen kann. Wie unterscheiden sich Spieler voneinander? Wenn ich shroud zuschaue und mir dich anschaue – bei MMOs kann ich keinen verfluchten Unterschied sehen, wer der bessere Spieler ist.“

Bei anderen Spielen oder auch Tätigkeiten könne man schon an den Bewegungen sehen, wer was draufhat. Bei MMOs sei das nicht der Fall.

Der Teil, in dem DrDisrespect seine Meinung zu Lost Ark äußert beginnt bei 2:44:25.

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Was ist mit dem Mann nur los? Für eingefleischte MMO-Fans scheint die Ansicht von DrDisrespect fragwürdig zu sein. Denn MMO-Spieler wissen, dass es gerade bei anspruchsvollen Tätigkeiten wie PvP oder Raids auf jede Milli-Sekunde Reaktionszeit ankommt und es einen großen Unterschied zwischen Flaschy McFlasche, der in jedem Feuer steht und seine Rotation immer wieder vermasselt, und Dupy McSupertoll gibt der jeden Bosskampf meistert und im DPS-Meter immer weit oben steht.

Aber DrDisrespect scheint mit MMOs einfach nichts anfangen zu können. Er hat sich schon 2019 über WoW Classic lustig gemacht. Er fand es einfach lächerlich, dass man dort „30.000 Drachen-Pelze und Äffchen-Klauen“ sammeln müsse.

DrDisrespect ätzte sogar, wenn ganz Twitch jetzt diesen Mist streame, könne das am Ende alle Streamer arbeitslos machen, weil ihnen ja unmöglich wer dabei zuschauen würde.

TimTheTatman scheint an der Ignoranz von DrDisrespect zu verzweifeln. Er weigert sich, DrDisrespect zu erklären, was an Lost Ark so toll ist. Der möge einfach keine MMOs und seine Meinung sei daher nicht relevant, sagt er.

Der Graben zwischen Shooter-Fans und MMORPG-Spielern läuft tief. So mancher Gamer ist fest mit einem Genre verbunden und kann mit dem jeweils anderen gar nichts anfangen, ist nicht mal bereit, sich damit wirklich auseinanderzusetzen. Dass Lost Ark dennoch viele Fans im Westen findet, ist aber offensichtlich:

Der Top-Seller auf Steam ist gerade ein kostenloses MMORPG für 100 €

Quelle(n):
  1. dexerto

Die ersten große Spiele 2022 sind raus – Halten Dying Light 2 und Lost Ark dem Hype stand?

Die ersten beiden großen Releases im Februar sind da: Dying Light 2 und Lost Ark. Beide Spiele wurden von vielen heiß erwartet. Wie kamen sie bis jetzt an? Darüber reden wir in der aktuellen Folge des MeinMMO-Podcasts.

Das ist das Thema: Der Monat Februar ist vollgestopft mit großen Releases und dicken Games und zwei davon sind bereits erschienen.

Mit Dying Light 2 kam ein Survival-Horror-Game, das aus der Ego-Perspektive gespielt wird. Ihr seid in einer von Zombies verseuchten, postapokalyptischen Open World unterwegs, in der ihr Konflikte zwischen den überlebenden Menschen lösen und Entscheidungen treffen müsst, die eine Auswirkung auf das Ending haben.

Lost Ark hingegen ist ein MMORPG, das bei uns im Westen schon seit vielen Jahren erwartet wird. Das koreanische Free2Play-Game spielt sich in der Iso-Perspektive, die an Action-RPGs wie Diablo erinnert. Es verfügt aber über alle Features eines richtigen MMORPGs wie Raids, Life Skills, Housing und sogar Romanzen mit NPCs.

In der aktuellen Folge des Podcasts sprechen Alexander Leitsch, Gerd Schuhmann und Benedict Grothaus darüber, wie der Launch dieser Spiele verlief.

Hier könnt ihr hören:

An dieser Stelle ein kleiner Disclaimer: Hierbei handelt es sich um unsere wöchentliche Folge des Podcasts. Sie erscheint aufgrund von Release-Terminen früher als sonst. Das bedeutet, dass es am Sonntag keine weitere Folge geben wird.

Hier könnt ihr den Podcast auch hören:

Interessiert ihr euch auch für andere Games, die in der nächsten Zeit veröffentlicht werden? Hier bei uns auf MeinMMO zeigen wir euch die besten Multiplayer-Releases im Februar 2022.

Anregungen oder Kritik?

So könnt ihr mitgestalten: Ihr könnt übrigens aktiv an der Verbesserung des Podcasts teilhaben. Wenn ihr Feedback wie Anregungen oder Kritik habt oder einfach einen coolen Themenvorschlag einreichen wollt, der dringend mal diskutiert werden sollte, dann schaut doch auf unserem Discord-Server vorbei.

Alternativ könnt ihr auch direkt eine Mail an [email protected] schreiben und uns so an eurem Gedanken teilhaben lassen. Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

Ich möchte Lost Ark lieben, aber 5 Dinge stören mich einfach zu sehr

Lost Ark ist endlich im Westen erschienen und MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch ist bereits fleißig am Zocken. Seit dem Release vor knapp 40 Stunden hat er bereits 12 Stunden im Spiel verbracht. Doch so richtig glücklich ist er mit dem MMORPG nicht.

Lost Ark ist da und für mich läuft der Release exakt so, wie ich ihn erwartet habe. Kleinere Probleme, lange Warteschlangen und die gleichen Gebiete, durch die ich mich bereits in der Beta mehrfach geschnetzelt hatte.

Überrascht hat mich jedoch eins: das positive Presse-Echo. Kurz vor dem Release fiel die NDA von einem Presse-Event, zu dem auch wir von MeinMMO eingeladen waren. Unser Autor Mark Sellner hat sich dabei den Tower genauer angesehen und ein ausführliches Fazit geschrieben.

Einige Gaming-Seiten vergaben auf Basis ihrer Erfahrung während des Presse-Events Zahlen jenseits der 90, sogar der Bestwert 100 wurde gezogen. Auch unsere deutschen Kollegen von der GameStar haben in der vorläufigen Wertung eine 78-88 verteilt (via GameStar).

Auf der einen Seite freut es mein MMO-Herz. Lange gab es nicht mehr so viele Tests und so viel positives Feedback für ein MMORPG. Auf der anderen Seite jedoch bin ich überrascht, dass dies ausgerechnet bei Lost Ark der Fall ist. Denn ich habe einige Probleme mit dem Spiel.

Meine Probleme mit Lost Ark

Im Grunde gibt es fünf Dinge, die mich an Lost Ark stark stören:

  • Der Einstieg
  • Die Gebiete
  • Das Kampfsystem
  • Die Tastenbelegung
  • Arbeitspunkte und Crafting

Manche dieser Probleme lassen sich relativ leicht lösen. Andere sind jedoch so fundamental, dass ich mit Lost Ark auf Dauer wohl nicht warm werde. Doch der Reihe nach.

Ein unsinniger Anfang

Ein Problem, über das ich in den letzten 40 Stunden mehrfach gestolpert bin, ist der Einstieg in das Spiel. Der ist unheimlich anstrengend. Das erste Problem liegt schon in der Klassenwahl, denn ich muss zu Beginn aus einer der Grundklassen wählen. Zwei Dialoge später entscheide ich mich dann für eine Spezialisierung. Ein unnötiger Schritt.

Mir ist bewusst, dass der Anfang ein Überbleibsel der alten Klassentutorials ist. Doch dann hätte man das System auch ganz streichen können.

Mir ist es sogar passiert, dass ich die falsche Grundklasse gewählt habe und meinen Charakter löschen musste. Ein Stolperstein ist die Tatsache, dass sie die Grundklassen Kanonier und Kanonierin getrennt haben. So brauchte ich gleich zwei Anläufe, um mir eine Kunstschützin zu erstellen, mein neuer Main im Spiel.

Und ja, es gibt in der Charakterauswahl einen Hinweis auf die Spezialisierungen, aber wer keine Ahnung vom Spiel hat, wird mit dem Button “Vorschau (fortschgeschr. Kl.)” auch nicht direkt was anfangen können.

Lost Ark Charaktererstellung
Warum kann ich nicht direkt meine Spezialisierung wählen?

Täglich grüßt das Schlauchlevel

Was ich an MMORPGs immer geschätzt habe, das ist das freie Erkunden, die Wahl meines Start- und Level-Gebiets. Nahezu perfekt hat dies Guild Wars 2 umgesetzt, wo jedes Volk zwar ein eigenes Gebiet hat, ich aber auch jederzeit und direkt vom Start weg in die Gebiete der anderen Völker reisen kann. So kann ich mit Freunden zusammen zocken, aber auch unterschiedliche Gebiete entdecken, ohne das Volk wechseln zu müssen.

Lost Ark ist da das krasse Gegenteil. Der Level-Prozess bis 50 ist nahezu linear. Jedes Gebiet ist verhältnismäßig klein und man wird ganz trocken von Quest-Hub zu Quest-Hub geschickt. Zwar gibt es Dinge zum Entdecken, wie etwa die Mokoko-Samen, aber richtiges Entdecker-Feeling kam bei mir nicht auf.

Stattdessen laufe ich in jedem Gebiet von links unten nach rechts oben, folge der Story und mache ein paar Nebenquests. Mein höchster Charakter ist zwar nur Level 30 und der Weg dahin war nicht mal lang, aber vom Gefühl her zog sich jedes Level-Up wie Kaugummi.

Das liegt für mich auch ein Stück weit an der fehlenden Seele im Spiel, etwas, dass mich auch bei Spielen wie Elyon zuletzt sehr beschäftigt hat.

Lost Ark Maps
Drei der ersten Maps unterscheiden sich kaum vom Aufbau und sieht auch optisch sehr ähnlich.

Die Quests sehe ich ebenfalls zwiegespalten. Immer wieder gibt es kleine Lichtblicke, etwa dann, wenn ich Emotes nutzen oder ein Lager ausspionieren muss. Aber diese Highlights sind zu rar gesät, um die Quests wirklich hervorzuheben. Zwar sind die Entwickler schon dabei viele dieser Quests nachträglich zu löschen, doch sehr viele sind noch immer da.

Im Grunde kritisiere ich an Lost Ark das gleiche, wie schon bei Swords of Legends – Leveln macht keinen Spaß. Aber zumindest hat sich der Entwickler Smilegate etwas überlegt:

Das erspart mir zwar den nervigen Prozess, aber es ist schade, dass es diesen Prozess überhaupt gibt.

Actionreiche Kämpfe ja, aber mit zu wenig Abwechslung

Das Kampfsystem. Hier überschlagen sich die Tester mit Lob. Vom “besten Kampfsystem des Genres” ist die Rede. Ich persönlich werde nicht warm damit. Objektiv kann ich sagen, dass die Attacken wuchtig sind und die Animationen teils echt schön umgesetzt wurden.

Doch ich habe vier Kritikpunkte, ganz unabhängig von der Iso-Perspektive:

  • Die Animationen sind mir oftmals zu lang und zwingen mich an einem Ort zu stehen, gerade auf dem Paladin. Das zerstört bei mir jedes Gefühl von Action.
  • Das Ausweichen unterbricht viele, aber nicht alle Aktionen. Deswegen bin ich manchmal wie ein Idiot im AoE des Bosses stehen geblieben.
  • Es sieht einfach bescheuert aus, wenn ich unten durch eine Treppe schieße und die Feinde am oberen Ende Schaden bekommen.
  • Zumindest in den ersten Leveln gibt es viele Klassen, die sich sehr ähnlich spielen. Es gibt spürbare Unterschiede zwischen Nahkampf, Fernkampf und den Assassinen. Aber innerhalb dieser Spezies ist mir vieles zu nah beieinander.

Das mag meckern auf hohem Niveau sein, doch nahezu überall bekommt das Kampfsystem die volle Punktzahl. Da habe ich mir – und vielleicht auch einige Leser der Tests – dann vielleicht etwas mehr erhofft.

Abgesehen von diesem Aspekt habe ich persönlich unheimlich Probleme mit der Perspektive und der Steuerung. Ich bin und war nie ein Fan von Hack’n’Slay und vermisse tatsächlich meine Third-Person-Ansicht. Ich verliere ein gewisses Maß an Immersion für meinen Charakter und die Welt drumherum.

Vielleicht fühlten sich auch deshalb viele Gebiete einfach komplett gleich an.

Video starten
Lost Ark liefert geballte Action mit 15 Klassen – Seht hier im Video, wie sie aussehen

Warum zur Hölle legt man die Interaktion auf “G”?

Ich muss mit “G” interagieren. Für mich fühlt sich das falsch an. In manchen Spielen interagiere ich mit “F”, in anderen mit “E”. Ganz verrückt wird es, wenn ich dafür Enter oder Leertaste drücken muss. Doch die Taste “G” hat zuvor noch kein MMORPG angeboten.

Immer wieder ertappe ich mich dabei, eine andere Taste zu verwenden. Oder ich möchte “G” nutzen, um das Gildenfenster zu öffnen.

Das nervige ist jedoch, dass man die Taste für die Interaktion nicht ändern kann. Mit fast jeder anderen Taste geht es, mit der Interaktion jedoch nicht.

Achja, ich hätte zudem gerne die Option mit WASD anstelle der Maus zu laufen. Danke!

Arbeitspunkte beim Crafting

In diesem Abschnitt sammeln sich zwei Kritikpunkte, die jedoch teilweise zusammenhängen. Denn in Lost Ark gibt es Arbeitspunkte, die für verschiedene Aktivitäten verbraucht werden, etwa beim Sammeln und Crafting. Insgesamt kann man 10.500 Arbeitspunkte haben, wobei sich diese auf den gesamten Account beziehen.

Allerdings regeneriert man nur 4.320 Punkte pro 24 Stunden. Wer also aktiv spielt, wird nach dem Start nicht so leicht zurück auf 10.500 Punkte kommen.

Beim Crafting kann ich zudem nur “Nebenobjekte” herstellen, etwa Tränke, Bomben, Dinge für mein Housing oder neue Sammelwerkzeuge. Ausrüstung oder Waffen sind kein Teil des Craftings. Und da ich gerade das an New World gemocht habe, fehlt mir der Aspekt bei Lost Ark sofort.

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Viele Kleinigkeiten, über die ich hinwegsehen kann

Neben den fünf genannten Problemen gibt es etliche Kleinigkeiten, die man kritisieren kann. Darunter unpassende Animationen bei Charakteren, teils schwache Dialoge, Blumen, die sich in Gasthäusern bewegen, als gäbe es Wind, Soundprobleme und eine deutsche Synchronisation, die ich persönlich nicht so gelungen finde.

Aber über die Kleinigkeiten kann ich problemlos hinweg sehen, auch wenn ich verstehe, dass man sich daran stören kann.

Kein Problem für mich, aber Lost Ark hat viele Asia-Elemente

Lost Ark ist ein Asia-MMO. In meinen kurzen Check vor Release wurde in den Kommentaren sogar gespottet, als ich behauptete, dass Lost Ark Asia-Elemente habe.

Doch für mich beginnt das schon beim Interface. Denn Lost Ark hat unglaublich viele Menü-Optionen und Inhalte, die mir zum Start um die Ohren geworfen werden. Allerdings macht es das dezenter als Mobile-MMORPGs wie Lineage 2M, aber einen großen Unterschied zu klassischen Asia-MMORPGs bemerke ich kaum.

Lost Ark Menü
Das Menü mit seinen vielen Optionen und einem Charakter mit besonderer Perspektive.

Ein weiterer klassischer Asia-Aspekt ist für mich der Austausch der Ausrüstung. Im Inventar befindet sich ein kleiner blauer Pfeil, der anzeigt, wann eine Ausrüstung besser ist als die vorherige. Na ja, das stimmt zumindest so halb, denn dieser Pfeil nimmt natürlich keine Rücksicht auf die Art der Stats, sondern konzentriert sich nur auf das Item-Level.

Dieses schnelle Austauschen der Ausrüstung, ohne sich wirklich auf den Gegenstand zu fokussieren, ist für mich ein Element, dass ich zuerst mit Asia-MMOs kennengerlernt habe.

Weiter geht es für mich bei der Oberweite der Frauen, die oftmals sehr prominent in Szene gesetzt wird, wie etwa in meinem Screenshot oben zum Menü. Dort wird zwar der Name Sputzeline angezeigt, doch das Porträt sieht meinem Charakter überhaupt nicht ähnlich. Und die gezeigte Perspektive bringt jetzt auch keinen Mehrwert.

Schaue ich etwas über den Tellerrand hinaus, etwa auf kommende Skins und Outfits, sehe ich dort ebenfalls leicht bekleidete Charaktere, Netzstrumpfhosen, Flügel und überdimensionale Schwerter. Die Krönung ist dann die kommende Painter-Klasse, die einen sehr kindlichen Look hat. Achja, Gender Lock gibt es bei den meisten Klassen auch noch.

Auch die teils überdimensionalen Animationen und die eher “glatte Grafik” kann man durchaus als “typisch Asia” abstempeln.

Ein mögliches Outfit im späteren Spiel (via YouTube).

Auch der Shop ist ein Thema, der in einigen Reviews zu kurz kam. Den würde ich aus meiner Perspektive nicht als Pay2Win bezeichnen, doch es gibt Dinge, an denen man sich stören kann, darunter:

  • Das Kaufen von Materialien über Maris Geheimladen für Echtgeld
  • Daily Quests, die mit Echtgeld einfach abgeschlossen werden können
  • Man sein Echtgeld in Ingame-Währung tauschen. Das geht zwar auch in Guild Wars 2, doch da spielt das Item-Level keine große Rolle. Lost Ark hingegen ist ein Grinder, ein Spiel, wo Ausrüstung hart erfarmt werden muss.

Das sind alles Kritikpunkte, die man nennen kann und muss. Wer sich genauer für den Shop interessiert, erfährt hier mehr dazu:

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Ist Lost Ark Pay2Win? Das steckt im Shop der westlichen Version
von Alexander Leitsch

Mich persönlich stört der Asia-Teil übrigens überhaupt nicht. Ich spiele gerne Blade & Soul oder Swords of Legends, da sind die Ausmaße vergleichbar. Nur TERA ist mir mit den Kostümen einfach zu drüber. Deswegen zählt dieser Aspekt auch nicht zu meinen Kritikpunkten. Aber ich kenne Spiele, die für weit weniger Asia-Elemente schon weit stärker kritisiert wurden.

Vorfreude aufs Endgame, auch wenn ich skeptisch bin

Ist Lost Ark ein schlechtes MMORPG? Definitiv nein.

Halten mich meine Kritikpunkte jetzt davon ab, Lost Ark zu spielen? Ebenfalls Nein. Es ist nur nicht mein Traumspiel.

Denn es kam bei keinem MMORPG-Release bisher vor, dass ich zwischenzeitlich Daily-Quests in Guild Wars 2 und ESO abgeschlossen und sogar eine Runde TFT gespielt habe, während ich eigentlich Lost Ark hätte zocken können. Ich brauchte einfach Abwechslung.

Denn insgesamt fühlt sich Lost Ark für mich in vielen Aspekten einfach “zu gleich” an. Das erste Mal zocken in der Beta bis Level 30 war okay. Das zweite Mal jetzt zu Release war mit dem Paladin eine Qual, weil er einfach unglaublich langsam ist. Darum hab ich jetzt auch zur Kunstschützin gewechselt, meinem Beta-Char. Und ich erlebe die gleichen Level-Inhalte ein drittes Mal.

Trotzdem habe ich Vorfreude. Vorfreude auf die ersten Dungeons und Raids, auf meine eigene Insel und das Segeln. Hier glaube ich, dass Lost Ark wirklich potenzial hat. Auch meine Gilde mit meinem Kollegen Mark Sellner und seinen verrückten Freunden motiviert mich, denn die haben alle so richtig Bock auf das Spiel.

Doch heimlich zocke ich nebenbei andere MMORPGs, weil ich nicht glaube, dass Lost Ark lange mein Hauptspiel bleiben wird. Dafür zieht es mich zu stark in andere MMORPGs.

Wie seht ihr Lost Ark? Seid ihr so begeistert, wie die meisten hier auf MeinMMO oder seht ihr das Spiel eher kritisch, so wie ich? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Übrigens ist mein Kollege Mark Sellner da ganz anderer Meinung. Er liebt Lost Ark und würde sogar gerne noch mehr Geld in das Spiel investieren:

Lost Ark ist so gut, dass ich 250 Euro ausgegeben habe und gerne mehr ausgeben würde

Mario Kart 8 bekommt 48 neue Strecken und dennoch muss ich mich darüber ärgern

Endlich mehr Mario Kart! Das war die erste Reaktion von MeinMMO-Autor Max Handwerk, als der neue DLC für Mario Kart 8 Deluxe auf der Switch angekündigt wurde. Doch nicht alles an der Ankündigung ist großartig.

Gutgelaunte Musik, farbenfrohe Strecken und brummende Motorengeräusche – als diese Kombination über den Screen der Nintendo Direct raste, war ich sofort wie gebannt. Schließlich warte ich, genau wie viele andere, schon seit Ewigkeiten auf ein neues Mario Kart.

Diesmal war auch schnell klar: Es ging weder um Mobile wie bei Mario Tour, noch um einen Spielzeug-AR-Hybriden wie Mario Kart Live: Home Circuit. Nein, diesmal stand ein ganz normales Mario Kart für die Nintendo Switch im Mittelpunkt.

Doch es war nicht Mario Kart 9. Sondern wieder nur Mario Kart 8 Deluxe.

Das Tolle an der neuen Ankündigung zum Mario Kart 8 DLC

Ich möchte mich wirklich gar nicht zu sehr beschweren. Denn was Nintendo da gezeigt hat, sieht aus wie jede Menge Sprit in den Tank dahinkriechender Mario-Kart-Fans wie mich, die alle Strecken auf dem aktuellen Spiel unzählige Male abgefahren haben.

Im neuen “Booster-Streckenpass” steckt schließlich eine derart große Menge an Content, die quasi für ein komplettes neues Mario Kart gereicht hätte.

Ganze 48 Strecken aus bereits bekannten Mario-Kart-Spielen werden für die Switch neu aufgelegt. In der ersten Welle gibt es beispielsweise eine meiner Lieblingspisten, die Kokos-Promenade von der Wii, aber auch Klassiker wie den Schokosumpf aus Mario Kart 64, den man nun in hübscher Mario-Kart-8-Optik genießen kann.

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Für Nostalgiker hat der Pass also auf jeden Fall was im Kofferraum. Zudem sind Strecken aus dem Mobile-Spiel “Mario Kart Tour” oder “Mario Kart 7” dabei, das für den Nintendo 3DS erschien. Eine Plattform, die ich niemals hatte, weswegen ich etwa die Siebener-Strecken noch gar nicht kenne.

Das Ganze soll es

  • für 24,99 Euro geben
  • oder als Extra im Rahmen einer Nintendo-Online-Mitgliedschaft mit Erweiterungspaket.

Das wirkt auf mich recht fair angesichts der Menge an Strecken, die einem da neu ins Haus stehen.

Außerdem: Das Gameplay in Mario Kart 8 Deluxe macht immer noch verdammt viel Spaß. Dass dies nun einfach auf noch mehr Strecken ausgedehnt wird – das klingt gar nicht übel.

Auf der anderen Seite bringt diese spannende Ankündigung aber auch eine bittere Pille mit sich.

Zweiter Gang statt Vollgas mit Mario Kart 9

Während ich mich definitiv darauf freue, auf den neuen, alten Strecken herumzudüsen, bleiben sie letztlich das: “Alte Strecken”. Ja, ich liebe die Kokos-Promenade. Aber auch die hab ich mittlerweile unzählige Male absolviert, genau wie viele andere Pisten.

Deshalb warte ich schon seit Langem auf ein neues Spiel der Reihe – Mario Kart 9 eben. Denn man muss sich das mal vor Augen führen:

  • Mario Kart 8 erschien ursprünglich im Mai 2014 für die WiiU – also vor mittlerweile nahezu 8 Jahren.
  • Im April 2017 erschien dann Mario Kart 8 Deluxe für die Nintendo Switch mit zusätzlichen Strecken, Fahrern und weiteren Inhalten.
  • Was jetzt mit dem DLC entsteht, ist im Grunde “Mario Kart 8 Deluxe Deluxe”.

Besonders auffällig ist, dass die 48 Strecken nicht auf einen Schlag erscheinen, sondern in sechs Wellen gestaffelt. Die erste kommt am 18. März 2022 und bringt 8 Strecken. Die übrigen fünf Pakete sollen bis Ende 2023 veröffentlicht werden.

Ende 2023!

Mario Kart 8
Mario Kart 8 bleibt wohl noch etwas länger

Das bedeutet vermutlich nicht nur wieder viel Warterei auf die zusätzlichen Inhalte für Mario Kart 8: Es wirkt extrem unwahrscheinlich, dass ein mögliches Mario Kart 9 erscheint, bevor dieser Zyklus beendet ist. Und damit rücken auch zusätzliche Fahrer, frische Gameplay-Elemente, eine neue Optik oder neue Mechaniken in noch weitere Ferne.

Geht man nun davon aus, dass Mario Kart 9 dann nach Ablauf dieses Boosterpasses erscheint – was reine Spekulation ist – sprechen wir schon von 2024. Ganze 10 Jahre nach dem ursprünglichen Erscheinen von Mario Kart 8.

Das sind GTA- und Elder-Scrolls-Level des Wartens. Und selbst GTA hat mittlerweile Andeutungen auf den Nachfolger gemacht, nachdem der Chef letztes Jahr noch erklärte, warum es gut sei, Releases großer Spielereihen zu verzögern.

Andererseits ist das Vorgehen aber auch nachvollziehbar. Denn Mario Kart 8 Deluxe ist mit rund 43 Millionen Einheiten das bisher am meisten verkaufte Nintendo-Switch-Spiel überhaupt (via statista), vor Animal Crossing und Super Smash. Bros.

Dieses Ding verkauft sich eben immer noch wie geschnitten Brot. Kein Wunder, dass es da offenbar nicht allzu viel Eile in Sachen Nachfolger gibt.

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Dennoch: Insgesamt ist es schonmal eine tolle Sache, dass es überhaupt neues Futter für Mario-Kart-Fans gibt. Denn das bedeutet, dass wieder ein paar lustige Abende mit Freunden anstehen, die es hoffentlich ertragen können, wenn ein blauer Panzer kurz vor dem Ziel alle Träume vom Sieg zerplatzen lässt. Mario Kart 8 Deluxe gehört schließlich immer noch zu den besten Couch-Koop-Spielen auf der Switch überhaupt.

Das Warten auf Mario Kart 9 – da hat man sich mittlerweile ja sowieso dran gewöhnt.

Wie seht ihr den DLC? Freut ihr euch auf die neuen Strecken oder hättet ihr lieber gleich ein Mario Kart 9 gehabt? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Wenn ihr eure Jugend an Rollenspiele verschwendet habt, könntet ihr an einem neuen Blizzard-Spiel arbeiten

Blizzard sucht neue Mitarbeiter und hat dabei ein klares Beuteschema: Pen&Paper-Nerds. Was bedeutet das für das nächste Spiel?

In den letzten Tagen hat Blizzard eine ganze Reihe von kleineren und größeren Ankündigungen getätigt. Der Tabu-Bruch, dass in WoW Horde und Allianz bald gemeinsam spielen können, ein neues Survival-Spiel wurde angekündigt und jetzt scheint sogar der Launch der Beta von Overwatch 2 zum Greifen nah zu sein.

Doch noch ein weiteres Detail gibt Anlass zur Vorfreude: Blizzard sucht neue Mitarbeiter und mindestens einer davon sollte ein ziemlicher Pen&Paper-Nerd sein.

Worum geht’s? Um eine neue Stellenausschreibung von Blizzard. Denn offenbar arbeitet man nicht nur an einem neuen Survival-Spiel und einem kommenden Warcraft-Mobile, sondern auch noch an weiteren unangekündigten Projekten. Dafür sucht man gerade einen „Lead Content Designer“, der sich um die Story und das Missionsdesign eines neuen Spiels kümmern soll.

Was ist das Besondere? Einige der Anforderungen und „Bonuspunkte“ mögen doch ein wenig sonderbar anmuten. Besonders ins Auge fällt hier, dass Blizzard eine Person sucht, die „Erfahrungen im Erschaffen und Betreiben von Pen&Paper-RPG-Kampagnen und/oder Live-Action-RPGs hat“.

Oder anders gesagt: Wer seine Jugend auf LARP-Festivals oder mit ausschweifenden DnD-Kampagnen voller Charakterbögen und D20-Würfeln verbracht hat, fällt genau in das Muster, das hier gesucht wird.

Wer also schon immer eine Liebe zu Pen&Paper-Rollenspielen hatte und schon die eine oder andere Kampagne als Spielleiter gemeistert hat, sollte sein Glück versuchen. Zumindest dann, wenn auch die anderen „Kleinigkeiten“, wie Wissen in Programmiersprachen und jede Menge Vorerfahrungen im Spieldesign vorhanden sind.

Was für ein Spiel könnte das sein? Da der Lead-Content-Designer explizit Erfahrung im Gestalten von Quests und RPG-Mechaniken haben soll, scheint der Verdacht nahezuliegen, dass es sich eben um ein RPG mit Fokus auf Solo-Inhalte handelt. Da einige dieser Inhalte aber „Replayability“, also „Wiederspielbarkeit“ haben sollen und auch eine „Shared World“ im Fokus steht, wird das Spiel wohl auch über Koop-Komponenten verfügen – aber das ist im Grunde bei allen Blizzard-Titeln der Fall.

Wer das nächste große MMORPG von Blizzard erwartet, sollte die Erwartungen ein bisschen dämpfen. Denn das Entwickler-Team ist laut eigenen Aussagen recht klein – wohl in einem ähnlichen Rahmen, wie es das Hearthstone-Team damals war. Ob das so bleibt, ist natürlich ungewiss.

Unwahrscheinlich ist allerdings, dass es sich bei dem Projekt um einen weiteren Mobile-Titel handelt. Denn in aller Regel wird ein Fokus auf Mobile-Content in den Job-Beschreibungen von Blizzard zusätzlich erwähnt. Das war allerdings bei dieser Beschreibung nicht der Fall, weshalb die Vermutung naheliegt, dass es sich um einen PC- und Konsolen-Titel handelt.

Aber vielleicht ist das ganze auch nur ein geschickter Trick, damit die Blizzard-Mitarbeiter einen neuen Pen&Paper-Spielleiter bekommen. Denn immerhin ist hinlänglich bekannt, dass viele bei Blizzard gerne in der Freizeit diesem Hobby nachgehen.

Vermutlich wird es noch einige Jahre dauern, bis wir von diesem neuen Spiel umfangreicher hören – aber zumindest „klassische“ RPG-Fans scheinen im Fokus des Titels zu stehen.

Quelle(n):
  1. pcgamesn.com

GTA Online: Der Cayo Perico-Heist bringt jetzt leichter viel Geld, beeilt euch

In GTA Online ist eine neue Bonus-Woche gestartet, die den Heist “Cayo Perico” noch wertvoller macht. Euch erwarten Millionen GTA-Dollar. Wir zeigen euch, warum sich der Heist jetzt lohnt.

Was ist neu? Heute, am 10. Februar, startete eine neue Bonuswoche für GTA Online. Bis nächsten Donnerstag könnt ihr von Rabatten und verschiedenen Boni profitieren.

Wir zeigen euch hier, welche Inhalte ihr in dieser Woche unbedingt ausnutzen sollt und wo ihr gerade Geld sparen könnt.

Höhere Chance auf Diamant in Cayo Perico

Das macht den Heists nun besser: Passend zur Bonus-Woche rund um den Valentinstag, gibt es für euch eine höhere Chance, den Pinken Diamanten als Beute in Cayo Perico zu erhalten. Der Diamant ist eines der möglichen Hauptziele auf dem Anwesen von El Rubio und befindet sich im Keller unter seinem Büro.

Wenn ihr den Heist jetzt mit seiner Beute ausspäht, sollt ihr öfter den Pinken Diamanten finden. Wie hoch die Chance jetzt genau ist, ist unklar.

GTA-Online-Cayo-Perico-Plasmaschneider
Diesen Klunker gilt es zu stehlen – Dafür braucht ihr den Plasmaschneider

Wie viel Geld bringt das? Der Pinke Diamant ist die zweitwertvollste Beute im Heist. Er bringt 1,3 Millionen GTA-Dollar auf dem normalen Schwierigkeitsgrad und 1,43 Millionen GTA-Dollar, wenn ihr den Heist auf “schwer” spielt.

Wertvoller ist nur noch die Panther-Statue, die allerdings nur zu bestimmten Events in GTA Online aktiviert wird. Solange diese Events nicht laufen, ist der Pinke Diamant die wertvollste Beute. Alle Heists und wie viel Geld sie mit ihrem Loot bringen, zeigen wir euch auf MeinMMO.

Welche Angebote und Boni gibt es?

Die Boni: Ihr erhaltet dreifache GTA-Dollar und RP bei Casino-Story-Missionen, Casino-Arbeit und den Modi “Till Death Do Us Part” und “Shotgun Wedding”.

Die Angebote: In GTA Online werden jetzt Inhalte zum Thema Valentinstag verkauft. Wenn ihr euch einloggt, dann erhaltet ihr das “The Many Wifes Of Alfredo Smith”-Shirt kostenlos.

  • 20 % Rabatt
    • Casino Penthouse (30 % Rabatt auf dessen Einrichtung)
  • 30 % Rabatt
    • Drift Yosemite (kostet jetzt 686.700 $ bis 915.600 $)
    • JB 700 (kostet jetzt 245.000 $)
    • JB 700W (kostet jetzt 1.029.000 $)
    • Peyote (kostet jetzt 26.600 $)
    • Peyote Gasser (kostet jetzt 563.500 $)
    • Retinue Mk II (kostet jetzt 850.500 $ bis 1.134.000 $)
  • 40 % Rabatt
    • Roosevelt Valor (kostet jetzt 589.200 $)

Bei diesen Inhalten könnt ihr jetzt in den nächsten Tagen zuschlagen. Beeilt euch aber, denn nächsten Donnerstag wird es schon wieder andere Rabatte und Boni für euch geben.

Obwohl GTA 5 noch so gut läuft, kommt GTA 6. Der Chef erklärt, dass man sonst “irrelevant” wird.

Kompletter Noob demütigt Profi in CoD Warzone, ohne sich zu bewegen

In CoD Warzone freute sich Profi Swagg wohl schon, in einer Lobby voller Anfänger richtig aufzuräumen. Doch ein besonders schlechter Spieler, der sich vor Angst nicht Mal bewegt hat, versaute ihm die Runde auf demütigende Art und Weise. Lest die ganze Story hier auf MeinMMO.

So war die Situation: Der reddit-User und Warzone-Spieler Cjg799 war mit seinem Kumpel in der Warzone unterwegs, als sie auf den Profi Swagg trafen. Der Top-Spieler hatte wohl großes Glück, denn ab und zu wirft das nach mysteriösen, arkanen Mustern funktionierende Matchmaking von Warzone Top-Gamer wie Swagg in Lobbys, die weit unter seinen Fähigkeiten liegen.

Daher hatte Swagg schon fett Kills gemacht und 34 Leute auf dem Gewissen. Siegessicher stromerte Swagg über die Map und klatschte links und rechts Noobs.

Da flogen ihm plötzlich ganze Salven von Geschossen entgegen und fegten den verdutzten Profi einfach von den Füßen. „Oh, da versteckt sich einer in den Büschen!“ waren die verdutzten letzten Worte des Profis, als er von einer weiteren Salve aus dem Busch des Todes durchsiebt und endgültig aus dem Spiel gekickt wurde.

Ein demütigendes Ende einer Runde, die aller Wahrscheinlichkeit sonst zu einem Schützenfest für Swagg geworden wäre.

Wer ist eigentlich Swagg? Swagg heißt im RL Kris Lamberson. Er ist 25 Jahre alt und kommt aus den USA. Er spielt für den Pro-Clan FaZe und gehört klar zu den Top-Spielern von CoD Warzone. Taucht also solch ein Schwergewicht in einer so genannten „Bot-Lobby“ auf, sind hohe Kills und ein finaler Sieg eigentlich beschlossene Sache. Swagg kam zuletzt in die Schlagzeilen, weil er sich seinen Hintern mit dem Logo von Raven Software tätowieren ließ.

Vor Angst erstarrter Spieler killt Top-Profi

Das steckt dahinter: Swagg streamte seinen vermeintlichen Siegeszug live, als er erschossen wurde. Gleichzeitig hat der reddit User Cjg799 die Aktion aus der Sicht seines Kumpels, der Swagg erschossen hatte, aufgenommen und beide Szenen zusammengefügt und hochgeladen. Das Video haben wir hier für euch eingebettet.

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Laut Cjg799 sei sein Kumpel ein besonders schlechter Spieler. Seine K/D-Ratio soll lediglich 0.59 betragen. Er sei sogar vom Spiel derart überfordert, dass er vor lauter Angst, erschossen zu werden, das ganze Spiel in einem Busch gehockt habe.

Als dann Swagg direkt auf ihn zu rannte, ohne ihn zu sehen, musste aber selbst ein kompletter Ober-Noob nicht mehr machen, als einfach draufzuhalten. Das Ergebnis war dann ein Kill, von dem Cjg799s Kumpel wahrscheinlich noch seinen Urenkeln erzählen wird.

So reagierte die Community: Auf reddit ging der Thread mit Swaggs unrühmlichen Tod mit über 1.300 Upvotes und fast 200 Kommentaren (Stand 10.02.2022) steil. Hier ein paar Kommentare:

  • Jac_268: „Das zeigt einfach, dass jeder ein Warzone-Match gewinnen kann, wenn er sich gut positioniert.“
  • Guerito_Guerita: „Auch ein blindes Eichhörnchen findet ab und zu mal eine Nuss.“
  • Grenaidzo: „Busch oder kein Busch, das waren ein paar echt gute Schüsse. Sag deinem Kumpel, das war ein fairer Sieg.“

So viel zu dem unerwarteten Sieg eines wirklich schlechten Spielers über einen Shooter-Profi. Ist euch auch schonmal so etwas Ähnliches passiert? Dann lasst es uns doch in den Kommentaren hier wissen.

Ein anderer Profi, der sich gerade über Warzone beklagt, ist der berüchtigte Dr Disrespect. Der hat ein Problem mit der neuen Time-to-Kill von Cod Warzone: Dr Disrespect warnt: Umstrittene TTK-Änderung in Warzone ist riesiger Fehler.

Lost Ark ist so gut, dass ich 250 Euro ausgegeben habe und gerne mehr ausgeben würde

Das neue MMORPG Lost Ark ist endlich erschienen, zumindest für Vorbesteller. Seit dem Release am 8. Februar um 18:00 Uhr hat MeinMMO-Autor Mark Sellner bereits 27 Stunden gespielt und fast alle seine Erwartungen wurden übertroffen. Nur eine Sacht stört: Er kann nicht mehr Geld ausgeben, als er es schon getan hat.

Smilegate hat sein MMORPG Lost Ark endlich im Westen veröffentlicht. Dafür zuständig waren Amazon und nach New World, habe ich mit einem katastrophalen Start gerechnet. Erst Recht, weil mehr als doppelt so viele Fans online waren, als Smilegate hatte kommen sehen.

Dennoch hielten sich die Probleme sowie Warteschlangen in Grenzen und noch in derselben Nacht konnte Amazon neue Server dazuschalten, um die Wucht von Menschen abzufangen. Mich selbst störte das wenig, denn von Warteschlangen oder vollen Servern bekam ich nichts mit.

Seit ungefähr 18:30 Uhr am 8. Februar konnte ich ins Spiel und bin weder rausgeflogen, noch erlebte ich auch nur einen einzigen Lag. Für mich ganz persönlich lief der Launch also sauberer, als ich es selbst erwartete.

Doch das war nicht der einzige Punkt, in dem Lost Ark meine eigenen Erwartungen weit übertroffen hat. Und das, obwohl ich in der Beta als auch in einem Presse-Event bereits über 50 Stunden in Lost Ark verbracht hatte. 

Macht das MMORPG dabei alles gut und richtig? Ist eine 100-Punkte-Wertung, wie manche Kollegen sie tatsächlich vergeben, gerechtfertigt? Nein, sicher nicht. Auch Lost Ark hat seine Probleme, doch mich selbst stört kurioserweise am meisten, dass ich nicht noch mehr Geld ausgeben kann.

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Was begeistert mich am meisten?

Vor allem diese sechs Punkte sorgen dafür, dass ich mich gerne in Lost Ark aufhalte:

  • Das starke Kampfsystem
  • Klassenauswahl mit Sinn
  • Die offene Welt, die gar nicht offen ist
  • Bombastische Inszenierungen
  • Geschichten, die es wert sind erzählt zu werden
  • Charakterentwicklung in schier endlosen Ebenen

Doch auch ein paar negative Dinge muss ich erwähnen, denn ganz perfekt ist auch Lost Ark nicht, egal, wie lange ich mich bereits darauf gefreut habe.

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Das Kampfsystem

Was macht es so gut? Das Kampfsystem von Lost Ark wird in vielen Kreisen hoch gelobt und meiner Meinung nach zur recht. Dennoch ist es wohl das größte Streitthema der letzten Tage zwischen Kollege Alexander Leitsch und mir.

Ich kann jedoch nicht von meinem Standpunkt weichen, dass das Kampfsystem von Lost Ark zu dem Besten gehört, was das Genre bisher hervorgebracht hat. Die Animationen sind sauber und flüssig und selbst wenn man auf die Details achtet, sehen die Kämpfe einfach richtig gut aus.

Dafür sorgt vor allem das Gefühl von Schnelligkeit und Wucht. Während ich mit einer Todesklinge über die Schlachtfelder fege und schnelle, leichte Schläge nutze, um meine Gegner zu vernichten, kann ich als Zauberin ganze Meteoritenschauer vom Himmel regnen lassen, die einfach alles vernichten, was sie treffen.

Ebenfalls herausragend ist das Bossdesign im Spiel. Selbst simple Weltbosse sind oft knackig und fordern Kenntnisse über Taktiken und Movesets von mir. Dann muss ich meine Skills richtig timen und sterbe auch schnell, wenn ich das falsch mache.

Mehr Tiefe als man denkt: Doch nicht nur Animationen und Gefühl sind gelungen, gerade im PvP geht das System deutlich mehr in die Tiefe, als man das aus anderen MMORPGs kennt.

Dazu arbeitet Lost Ark mit einem ganzen Haufen verschiedener Statuseffekte. Zwischen Brennen, Kühle, Fluch und mehr gibt es dann noch die verschiedenen Stufen der Super-Armor und Stagger-Effekte, die dafür sorgen, dass ich meine Gegner noch stärker zurückwerfe oder eben genau dem widerstehen kann.

Ich muss mich mit allen Klassen im Spiel tiefgehend auseinandersetzen, wenn ich im PvP wirklich etwas reißen will. Ansonsten plane ich etwa eine Fähigkeit meines Kontrahenten zu unterbrechen, da meine dafür auserkorene Fähigkeit einen Level 2 Stagger-Effekt hat – Nur um dann von der Level 3 Super-Armor des Feindes überrascht zu werden. 

Solche Momente erlebt man in diesem Spiel immer wieder, was mich zu einer anderen Stärke von Lost Ark führt, die indirekt mit dem Kampfsystem zu tun hat.

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Lost Ark Tier List 2023: Die besten Klassen für PvE und PvP
von Alexander Leitsch

Klassenauswahl mit Sinn

15 Klassen mit richtig viel Abwechslung: Gut, zumindest 13 Klassen haben echt viel Abwechslung. Denn die Lockerung des Genderlockes finde ich persönlich eher unsinnig. Zumindest so, wie Lost Ark das derzeit gelöst hat.

So gibt es aktuell eine weibliche und eine männliche Version des Wardancers und des Deadeyes, die sich nur geringfügig unterscheiden. Die verbleibenden 13 Klassen haben aber sehr deutliche Unterschiede.

Dafür sorgt nicht nur ein Identitätsskill, der die Klasse weiter von anderen abhebt, sondern auch spielerisch bieten die Klassen viel Abwechslung. Auch, wenn man diese erst suchen muss.

Denn während die Unterschiede zwischen Magierin, Assassine und Krieger schnell klar werden, sind die Besonderheiten von zwei eher langsamen Krieger-Klassen nicht auf den ersten Blick erkennbar.

Je länger man sich aber mit ihnen auseinandersetzt, desto deutlicher werden sie und spätestens ab Level 50 entwickelt jede der Klassen ihren ganz eigenen Spielstil, der sich deutlich von anderen abheben kann. 

Mich stört nur, dass ich nicht mehr Geld ausgeben kann: Derzeit habe ich in Lost Ark ungefähr 250 Euro gesteckt und bereue keinen Cent davon. Was mich als absoluten Completionist aber nervt ist, dass ich Amazon und Smilegate nicht einfach noch mehr Geld geben kann.

Gut, das ist ein wenig überspitzt ausgedrückt. Dennoch ärgert es mich nicht nur, es macht mich gar fuchsteufelswild, dass ich nicht mehr als 12 Charakterplätze haben darf. Davon habe ich 6 von Haus aus und kann weitere 6 dazu kaufen.

Gerade weil sich die Klassen im Endgame aber so unterscheiden, hätte ich gerne irgendwann alle von ihnen auf meinem Account. Da es aber in Korea bereits 22 Klassen gibt und diese alle 2-3 Monate bei uns nachgereicht werden sollen, sieht das eher schlecht aus.

Und bereits bei den vorhandenen 15 Klassen musste ich Abstriche machen, welche 3 ich nicht spielen kann – und eigentlich möchte ich jede erleben. So blöd das auch klingen mag, das ist mitunter der Punkt, der mich momentan am meisten an Lost Ark stört.

Außerdem sehe ich in MMORPGs gerne so richtig cool aus. Dabei habe ich auch überhaupt kein Problem, wenn ich für ein gutes Kleidungsset ein wenig Geld bezahlen muss, doch zum Launch hat Lost Ark noch nicht einmal Skins für alle vorhandenen Klassen. Bitte Amazon, ich will doch nur mehr kaufen!

Video starten
Lost Ark liefert geballte Action mit 15 Klassen – Seht hier im Video, wie sie aussehen

Die offene Welt, die gar nicht offen ist

Was macht sie so gut? Zugegeben, ich hatte vor dem Start von Lost Ark richtig Angst davor, dass mir die Immersion fehlt, und ich mich nicht in die Welt einleben könnte. Schuld an diesen Sorgen war die Iso-Perspektive und die Welt, welche in kleinere Areale unterteilt ist.

Mit Freude kann ich aber verkünden, dass diese Sorge völlig umsonst war. Denn während ich mich anfangs noch an der Iso-Perspektive störte, ist das nun gar nicht mehr der Fall.

Vielmehr ist mir sogar aufgefallen, dass die Kamera von Lost Ark trotz Iso-Einstellung oft näher an meinem Spielcharakter dran ist, als ich das in 3rd-Person-MMOs wie Guild Wars 2 selbst wähle.

Aber nicht nur die Perspektive ist gut, auch die Detailverliebtheit der Entwickler ist ein Highlight von Lost Ark. Denn ja, die Karten sind klein und mehr oder weniger schlauchig. Doch gerade die Momente, in denen Lost Ark aus diesem Schema ausbricht, machen die Welt großartig.

Denn eine festgelegte Perspektive bringt auch den Vorteil mit sich, dass man Dinge besser inszenieren kann und vor allem auch besser verstecken. Oft nutzt Lost Ark genau das aus, um beispielsweise Sammelgegenstände hinter Steinen zu verstecken. Die wären kein Versteck, könnte ich meine Kamera selbst bewegen. Das mag am Anfang stören, doch macht tatsächlich richtig Spaß.

Und auch die abgetrennten Kartenabschnitte sind richtig gut gemacht. Sie gliedern sich in die Geschichte ein und machen meine Reise deutlich. Denn anders als in Guild Wars 2, wo ich nur durch ein Portal auf die nächste Map laufe, reise ich in Lost Ark in ein anderes Land, sobald ich die Karte wechsel.

Und diese Länder unterscheiden sich enorm. Bereits vor Level 30 habe ich tiefe Wälder, verschneite Gebirge, trockene Salzwüsten und windige Hochplateaus gesehen und habe sogar auf einer gigantischen Mauer um eine riesige Burg gekämpft. 

Die Welt ist für mich der größte Hingucker von Lost Ark und trotz aller Bedenken, die ich zum Start hatte, kann ich einfach keinen Punkt finden, den ich daran auszusetzen hätte.

Bombastische Inszenierungen

Manchmal muss man seine Kinnlade vom Boden aufsammeln: Abgesehen von den knallig bunten und wirklich übertriebenen Skilleffekten, die man lieben oder hassen kann, ist die gesamte Welt und Geschichte von Lost Ark richtig gut in Szene gesetzt.

Denn wenn wir gerade schon von der gigantischen Mauer reden, kommt man nicht daran vorbei zu erwähnen, wie großartig Lost Ark aussieht und wie gewaltig diese Szenarien auf unsere Bildschirme geprügelt werden.

Aber Achtung: kleine Story-Spoiler für den Abschluss von West Luterra.

Während sich das Spiel teils noch bedeckt hält und nur kleinere Highlights auf dem Weg bis Luterra Castle bereithält, gibt es dann aber ein Spektakel, wie ich es in einem Spiel in Iso-Perspektive selten erlebt habe. Auch ein MMORPG, was eine derartige Epik an den Tag legt, würde mir spontan nicht einfallen.

Mit einer schier endlosen Armee greife ich eine Burg an, die eigentlich uns gehört. Diese Festung ist verdammt riesig und von hunderten, wenn nicht sogar tausenden Gegnern verteidigt. Dieses Bollwerk soll ich nun für meinen König einnehmen – und das sieht so gut aus, dass es auch beim 10. Mal noch Spaß macht.

Es ist nur der Anfang: Mit einem Belagerungsturm, begleitet von tausenden Fußsoldaten und einem riesigen Rammbock, nähre ich mich der Mauer, während andere Türme vor mir in Flammen aufgehen und im Katapultfeuer zerbersten.

Ich erstürme die Mauer und erledige als erstes besagte Katapulte, um den Weg freizumachen für die Hauptstreitmacht, die das mächtige Tor angreifen will. Damit das auch gelingt, muss ich die Magier ausschalten, die das Tor magisch unterstützten.

Dazu surfe ich auf einer langen Kette in eine ganze Horde von Feinden, die ich dann im Alleingang plattmachen darf. Ist das Tor erst einmal offen, stürmt meine Armee in die Festung und eine riesige Schlacht nimmt ihren Lauf.

Und so eine großartige Quest bekomme ich schon auf Level 27 und sie stellt nur den Anfang einer ganzen Reihe von großartig und bombastisch inszenierten Schlachten und Situationen auf. Ihr dürft gespannt sein, es lohnt sich.

Das Video zeigt die beschriebene Szene:

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Geschichten, die es wert sind erzählt zu werden

Die Charaktere werden auch euch ans Herz wachsen. Witzigerweise hat das bei mir als Erstes der Antagonist Kharmine geschafft. Er bildet aber nur die Spitze des Eisbergs, welcher eine halbe Armee an sympathischen und gut geschriebenen Charakteren und Geschichten folgt.

Sei es König Thirain oder Priester Armel, die Figuren in Lost Ark haben Tiefe, eigene Motivationen und Hintergründe und sind eigentlich nie einfach nur gut oder einfach nur böse. Das bekannte grau zieht sich hier durch sämtliche erzählerischen Ebenen und wirklich sicher, was ein Charakter will, bin ich mir selten.

Doch auch abseits der Hauptcharaktere gibt es viele fabelhaft geschriebenen Mitbewohner Arkesias. Direkt zu Anfang treffe ich etwa Kneipenwirtin Neria, die mit ihrem furchtbaren Essen für Unruhe im halben Dorf sorgt.

Oder aber eine Dame in Luterra, die gerne Königin werden würde, aber leider keinen Knicks kann. Um ihr zu helfen, lernen wir in einem witzigen Dialog, wie das eigentlich funktioniert, nur um es ihr dann beizubringen. 

Sehr häufig sorgen diese Dialoge und Kommentare der Charaktere für ein Lächeln in meinem Gesicht. Ebenso tun das die Bemerkungen der unbeteiligten Dorfbewohner, die immer wieder jüngste Geschehnisse diskutieren. Auch hier lohnt sich zuhören für euch.

Die Story braucht lange, um in Fahrt zu kommen: Wenn man eine vernünftige Geschichte in Lost Ark erleben will, sollte man sich anfangs eigentlich nur auf sie konzentrieren. Durch einen Haufen Nebenquests und anderen Ablenkungen, benötigt die Hauptgeschichte des MMORPGs eine ganze Weile, um wirklich loszulegen.

Hier möchten wir nicht zu viel spoilern oder verraten, aber wenn ihr euch derzeit noch nicht an der Story erfreuen könnt, versucht es einfach ab Level 28 noch mal. Glaubt mir, das wird noch richtig gut!

Charakterentwicklung in schier endlosen Ebenen

Warum ist das gut? Wenn mich an MMORPGs in meiner Vergangenheit eine Sache richtig genervt hat, dann, dass ich oft nicht die Möglichkeiten hatten so zu spielen, wie ich das gerne würde. Und wenn doch, war das meistens einfach nicht gut.

In Guild Wars 2 wollte ich am liebsten immer nur meinen Krieger mit Großschwert spielen, doch allein dafür, das Ding in der Hand zu haben, wurde ich teilweise aus Gruppen gekickt. Es entspräche nicht der Meta. Auch das kürzlich erschiene New World gab mir kaum Optionen, mich wirklich zu entfalten.

Auf dem anderen extrem stehen Titel wie Path of Exile, welches mich mit einem Skilltree bombardiert und mich dann vollständig mit ihm alleine lässt. Skille ich hier einfach drauf los, wird mein Charakter am Ende ebenfalls nicht sonderlich gut sein.

Lost Ark hingegen führt seine Möglichkeiten zur Charakteroptimierung nacheinander und vergleichsweise gut erklärt ein. Nicht nur kann ich meinen Gearscore verbessern und neue Skills lernen, ich kann diese Zauber auch anschließend modifizieren und auf meine Bedürfnisse anpassen.

Außerdem lässt mich das MMORPG all meine Skillpunkte jederzeit vollkommen kostenlos zurücksetzen und neu verteilen, was zum Experimentieren einlädt. Und das Beste daran? Ich kann eigentlich gar nichts falsch machen. Die meisten Builds sind sinnvoll und gehen in ihrer eigenen Spielweise gut auf und hinken anderen nicht hinterher.

lost ark tripod
Ich kann meine Skills auf unterschiedliche Arten verbessern und so ihren Spielstil teils vollständig ändern

Viel Inhalt, aber nacheinander: Habe ich dann nach einigen Stunden die meisten Skills freigeschaltet und Ausrüstung sowie Zauber verstanden, bringt mir das Spiel die nächsten Möglichkeiten bei, meinen Charakter nach meinen Wünschen zu optimieren – die Engravings.

Dabei handelt es sich um Edelsteine, die sowohl positive als auch negative Effekte haben können. Mit kleinen Büchern können sie weiter optimiert werden. Außerdem kann ich meine Ausrüstung selbst verbessern und mich in verschiedenen Kartensets austoben, die ebenfalls Boni für meinen Charakter bringen.

Die Optimierung findet in Lost Ark also in verschiedenen Bereichen und mit unterschiedlichen Systemen statt. Diese lernt man alle einzeln und nacheinander. Das macht es leicht aufzugreifen und richtig komplex, ohne dabei kompliziert zu werden.

Ganz perfekt ist es dann aber doch nicht

Was stört mich? Obwohl ich von Lost Ark derzeit richtig begeistert bin und es definitiv eines meiner Highlights der letzten Jahre ist, ist auch dieses MMORPG nicht perfekt. Eine eher semioptimale deutsche Synchronisation sorgt dafür, dass ich den Titel quasi auf Englisch spielen muss, wenn ich es genießen will.

Außerdem gibt es viel zu viele verschiedene Menüs, die das Game selbst auch noch kaum erklärt. Das macht das Navigieren durch alle Möglichkeiten, die mir offenstehen, oft schwierig. 

Und wer hat sich eigentlich ausgedacht, dass ich die Tasten zum Bewegen und Interagieren nicht verändern kann? Und wieso interagiert man bitte mit dem Knopf “G”? Immer wieder öffne ich Menüs, in die ich gar nicht wollte oder welche, die ich überhaupt nicht kannte.

Das liegt größtenteils an einem Muscle-Memory, was sich über die letzten Jahre gebildet hat. Viele Spiele nutzen die gleichen Tasten für viele Dinge. Nur Lost Ark bricht hier komplett raus und das hört nicht bei G für Interagieren auf, sondern geht weiter über Alt+V für Reittiere, Alt+I für Engravings und mehr.

Was könnte andere stören? Dazu hat sich mein Kollege Alexander Leitsch bereits ausführlich geäußert: Ich möchte Lost Ark lieben, aber 5 Dinge stören mich einfach zu sehr. Und an einigen Stellen kann ich ihm zustimmen.

Man sieht dem Spiel etwa seine Herkunft aus Südkorea an einigen Stellen deutlich an. Die Menüführung, die gesamte Aufmachung des Spiels, schreit nach einem Asia-MMO. Mir persönlich gefällt es, wenn mein Krieger ein Schwert schwingt, welches größer ist als er selbst. Aber viele stören sich an solchen Aspekten.

In meinen Augen ist der Shop nicht Pay2Win – auf jeden Fall aber Pay2Progress. Damit habe ich selbst zwar nichts auszusetzen, doch auch dieser Punkt könnte einigen Leuten bitter aufstoßen. Es gibt sicher noch weitere Punkte, an denen sich verschiedene Spieler stören könnten. In meinen Augen sind das allerdings die größten.

Ich kann sicher behaupten, dass Lost Ark für einige Zeit mein Main-Game bleiben wird. Trotz seiner Fehler habe ich nämlich richtig viel Spaß mit dem Game.

Was sagt ihr dazu? Habt ihr selbst schon Lost Ark spielen können? Oder wartet ihr noch ab, bis ihr euch eine Meinung dazu gebildet habt? Schreibt mir ebendiese aber gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO.

Das Endgame von Lost Ark bietet viele Aktivitäten – Diese 3 lohnen sich besonders

Hüter in Destiny 2 fürchten, dass ein neues Exotic das PvP ruinieren wird

In Destiny 2 sind es bis zu Witch Queen weniger als zwei Wochen und doch fürchten sich einige Hüter im PvP vor einem Exotic, das noch nicht einmal erschienen ist. Wir zeigen euch, um welches Exo es geht.

Um welches Exo geht es? Der Name zum Exo ist noch nicht bekannt, jedoch wurde im neuen ViDoc zu Witch Queen dieser näher erläutert. Viele Hüter kennen die Rifts, die Warlocks setzten können, um Spieler zu heilen oder ihnen einen Damage-Bonus zu spendieren, wenn man drin steht.

Bungie hat gemerkt, dass das stärkende Rift kaum bis nie von der breiten Masse genutzt wurde. Dabei verzichtet man lieber auf Bonus-Schaden und setzte eher auf das heilende Rift. Damit hatte man auch im Endgame höhere Chancen, um zu überleben.

Nun hat Bungie im ViDoc die Revolution der Rifts in Form eines Exos präsentiert. Mit diesem Exotic könnt ihr stärkende Rifts erzeugen und, während ihr drin steht und Kills erzeugt, euch auch automatisch Heilen. Dieser Aspekt des Rüstungsteils lässt viele PvP-Spieler jetzt erzittern.

Um diese exotischen Schuhe geht es

Neuer Effekt wird Warlocks zu heilenden Campern machen

Wie ist es in Beyond Light? In Destiny 2 dominiert vor allem die Jägerklasse das PvP. Mit wendigem Playstyle und schnellen und effektiven Ausweichrollen konnte der Jäger schon immer überzeugen. Nun könnte der Thron vom Warlock besetzt werden.

In reddit wurde deshalb in Post eröffnet, indem gezeigt wird, dass PvP-Spieler, die einfach nur ihre Beutezüge erfüllen wollen, schlaflose Nächte bekommen werden.

Diese Schuhe spendieren euch den Heilungseffekt „Verschlingen“, wenn ihr in einem stärkenden Rift steht.

Nutzt ihr also einen Warlock mit maximaler Erholung, könnt ihr konstant euer Rift setzten und profitiert von einem Schadensbonus. Paart ihr das z. B. mit einer Waffe wie Erianas Schwur, könnt ihr Spieler mit einem Schuss niederstrecken und das aus sicherer Distanz.

Könnte das Exo eine Bedrohung darstellen? Vergleicht man in Beyond Light das Exo “Mantel der Kampfharmonie“, konnte dieser auch im PvP kein Chaos anrichten.

Viele Hüter fürchteten sich damals vor Warlocks, die sekundenschnell ihre Super durch Kills zurückbekommen. Der intrinsische Perk hat jedoch für eine lange Zeit im PvP nicht funktioniert und deshalb blieb ein Chaos den Hüter erspart.

Geht man also von einem erneuten Debakel aus, sollte man zuerst abwarten und gucken, ob Bungie nicht erneut das Exo für den Schmelztiegel „deaktiviert“ hat.

Was sagen die Hüter? In reddit wird wild diskutiert. Vor allem die Tatsache das Bungie sehr lange gebraucht hat bis überhaupt das Exo “Mantel der Kampfharmonie” freigeschaltet wurde, lässt Hüter nur übles erahnen. Dabei meint ein User folgendes:

Kühn von euch anzunehmen, dass sie im PvP funktionieren werden. Mantel der Kampfharmonie funktionierte 2 Saisons lang nicht, bevor Bungie es aktivierte.

Während ich denke, dass sie im PvP funktionieren werden, stelle ich mir vor, dass Bungie etwas hat, dass sie davon abhält, den Schmelztiegel zu ruinieren.

meint reddit-User CayossWasTaken

Falls also diese Exo im PvP sein Unwesen treiben wird, wird Bungie sich eventuell Zeit lassen bis diese generft oder aktiviert werden. Sollte das Exo also funktionieren, wird der Schmelztiegel bald einen neuen Anstrich verpasst bekommen und einiges auf den Kopf stellen.

Was haltet ihr von dem Exo? Habt ihr auch die Befürchtung, dass die Hüter bald einer neuen Meta gegenüberstehen werden oder glaubt ihr der Jäger wird dennoch die dominierende Klasse im PvP bleiben? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Ein neues PC-MMORPG zu The Walking Dead verkauft ein Stück Land für 615.000 €

Das neue MMORPG The Walking Dead: Empires hat einen Trailer veröffentlicht. Das PC-Spiel soll ein MMORPG mit Survival- und Strategie-Elementen werden, das auf die Blockchain-Technik setzt und ein „Pay-to-earn“-Game werden soll. Ein erster Trailer zu dem mit „Buzzwords“ gespickten Spiel ist erschienen. The Walking: Empires verkauft Land für Kryptowährung. Das teuerste Grundstück kostet etwa 615.000 €.

Was wissen wir über das Spiel?

  • Das Spiel soll ein Mix aus MMORPG, Strategie und Survival-Spiel werden, das in der Welt der erfolgreichen AMC-Serie „The Walking Dead“ spielt. AMC ist auch an der Entwicklung des Spiels beteiligt.
  • Das Spiel wird in der Iso-Perspektive erzählt, wie ein klassisches Hack’n Slay. Man soll sich aber eine Basis bauen und Waffen herstellen können. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Spielern wird betont.
  • Ein wichtiger Teil des Spiels soll offenbar der Kauf von Land werden. Das läuft über Mikro-Transaktionen, die unter anderem mit der Kryptowährung „Ethereum“ bezahlt werden sollen.
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von Schuhmann

Das zeigt ein erster Trailer: Ein Trailer zeigt nicht etwa die ISO-Perspektive, die man von Screenshots kennt, sondern eine klassische MMORPG-Ansicht. Die aus der Serie bekannte Heldin Michonne hackt in Straßenkleidung mit ihrem Samuraischwert eine Vielzahl von Zombies nieder.

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The Walking Dead: Empires verkauft Land in 6 Seltenheits-Stufen

Was wirkt jetzt schon etwas schräg? Bei der Vorstellung des Spiels fällt ein Fokus auf Mikrotransaktionen auf (via twdempires). Offenbar umfasst das zentrale Konzept von „The Walking Dead: Empires“ den Kauf und das Beanspruchen von Land. Dieses Land soll dann wiederum dem Spieler “echtes Geld” einbringen können.

Die Webseite suggeriert, wer jetzt ein Stück Land kauft, ist im Vorteil, denn er ist früh dran:

“Stellt euch jetzt schon an die Spiitze der Horden, indem ihr euch jetzt schon einen Dead Claim schnappt”

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Es gibt einen eigenen Shop, bei dem 6 verschiedene Arten von Land beansprucht werden können, dabei gibt es das Land in 6 Seltenheits-Stufen. Von Common (weiß) bis Ancient (golden) ist alles dabei.

Die Grundstücke sind mit Preisen in der Kryptowährung Etherum versehen:

  • Es heißt, wer sich das günstigte Stück Land kauft, kann Anspruch auf einen „kleinen Flecken Land in einer abgelegenen Gegend im Staat Georgia“ erheben, hier könnte man seine Base erstellen. Wenn die Basis einmal voll aufgelevelt ist, biete sie 4 Spielern Platz, 10 Strukturen und 30 „Land-Shares“
  • Das teuerste Stück Land wird als „Riesig“ bezeichnet, liege in der Nähe eines „Stadtzentrums von Georgia“, biete bis zu 50 Leuten und 100 Strukturen Platz. Die Land-Shares steigen auf 3600.
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216 Ethereum soll das Land kosten – das sind etwa 615.000 Euro.

Teuerstes Grundstück kostet etwa 615.000 €

Auch preislich unterschieden sich die Angebote:

  • Das günstige Land soll etwa 33.640 Gala kosten. – das sind etwa 10.764 Euro. In Ethereum kostet das 3,8 – etwa 8.500 €.
  • Das teuerste Land soll 1,92 Millionen Gala kosten. Zum jetzigen Stand sind das 615.114,88 €. In Ethereum zahlt man beim heutigen Kurs etwa 614.500€.

Offenbar steckt die Idee dahinter, dass man mit der anfänglichen Investition in das Land später Geld verdienen soll, daher der Begriff „Pay to earn“, ob das bei den gewaltigen Summen jemals der Fall sein wird, scheint aber erstmal fraglich.

Mit dem Konzept von “Pay-to-earn” haben wir uns in diesem Artikel beschäftigt:

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