WoW Classic: Bots wehren sich gegen Reports – bannen einfach die echten Spieler weg

„Wenn du mich meldest, melde ich dich auch“ – eine alberne Drohung. Aber Bots in World of Warcraft Classic sitzen am längeren Hebel und ziehen das auch durch.

In World of Warcraft Classic gibt es vor allem ein Problem und das sind die Bots. Sie ruinieren nicht nur die Wirtschaft des Spiels und sorgen für absurd hohe Preise etwa bei „GDKP“-Runs, sondern auch für eine Verknappung der Ressourcen oder machen echten Spielern diese streitig.

Die einzige Chance gegen diese Bots ist es, diese immer wieder zu melden und zu hoffen, dass Blizzard eine Sperre ausspricht.

Was ist das Problem? Manche Spieler wollen sich sicher sein, dass sie auch wirklich einen Bot melden und schreiben die verdächtigen Charaktere zuvor an. Das erweist sich jedoch als Fehler – denn damit beginnt ein Kampf, den normale Spielerinnen und Spieler nur verlieren können.

Sobald man einen als Bot verdächtigen Spieler angeschrieben hat, drehen diese den Spieß einfach um. Sie melden mit ihren zahlreichen Bot-Accounts einfach den echten Spieler, der sich kurz darauf einer Sanktion gegenüber sieht. Das sind in der Regel temporäre Sperren.

Ein Beitrag im Subreddit von WoW Classic diskutiert das Thema, auch wenn der ursprüngliche Autor seinen Beitrag inzwischen gelöscht hat.

Gibt es automatisierte Banns? Auch wenn Blizzard immer wieder bestreitet, dass es automatisierte Sanktionen gibt, zeigt die Realität doch ein anderes Bild. Häufig gab es in der Vergangenheit schon Videos von Streamern oder großen Gilden, die quasi „auf Zuruf“ einen Spieler gebannt haben. Sobald eine bestimmte Menge an Spielern einen Charakter wegen eines Vergehens meldet, wird der Account automatisch für eine Weile gesperrt.

Was kann man dagegen tun? Die einzige Möglichkeit, die aktuell besteht, ist es, verdächtige Charaktere nicht vorher anzuschreiben, sondern sie einfach auf (begründeten) Verdacht hin zu melden. Wer die Bot-Accounts anschreibt, riskiert damit nur, dass man selbst zur Zielscheibe wird.

Wer Bots melden will, sollte diese also am besten einen Augenblick beobachten, dann anklicken und einfach per Rechtsklick melden. Ein Anflüstern könnte sich nachteilig auswirken.

Ähnliche Probleme gab es aber auch im modernen WoW: Dragonflight. Dort wurden Handwerker, die sich nicht einem gierigen Kartell beugten, ebenfalls einfach zum Schweigen gebracht.

Ein Spieler hat in WoW Classic kürzlich etwas ganz Besonderes geschafft: Er ist nackt und ohne Talente Stufe 60 geworden.

EA FC 24 TOTW 7: Die Predictions zum neuen Team der Woche – Mit Haaland und Kane

Für EA FC 24 steht am nächsten Mittwoch das TOTW 7 (Team of the Week) auf dem Programm. Bei MeinMMO erfahrt ihr, welche Spieler im neuen Team der Woche auftauchen könnten. Gute Chancen haben Kane, Bellingham und Haaland.

Das ist das Team of the Week: Mittwochs ist es in EA FC 24 Ultimate Team Zeit für ein neues TOTW. In dieses Team kommen Spieler und Spielerinnen, die in der vergangenen Fußball-Woche mit starken Leistungen überzeugt haben. Diese Kicker erhalten dann verbesserte Inform-Spezialkarten, die eine Woche lang in Packs verfügbar sind.

Das sind TOTW Predictions: Bei den TOTW Predictions handelt es sich um Vorhersagen aus der Community. Die versucht zu erahnen, welche Spieler im Team der Woche landen könnten. Sie verschaffen einen guten Überblick darüber, wer im TOTW stehen könnte.

Wichtig ist allerdings, dass es sich dabei um theoretische Vorhersagen und keine Garantien handelt. Das TOTW 7 am kommenden Mittwoch kann insgesamt anders aussehen, als die Predictions vermuten lassen.

Die Vorhersage zum Team of the Week 7 in EA FC 24 Ultimate Team

Die Predictions zum nächsten Team der Woche stammen von der FUT-Seite fifaultimateteam.

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Torhüter

  • TW: Baumann (TSG Hoffenheim)

Verteidiger

  • LAV: Cambiaso (Juventus Turin)
  • IV: Pinnock (Brentford)
  • IV: Medina (RC Lens)

Mittelfeldspieler

  • ZM: Szoboszlai (Liverpool FC)
  • ZM: Wijnaldum (Ettifaq FC)
  • ZOM: Bellingham (Real Madrid)

Stürmer

  • ST: Nketiah (Arsenal FC)
  • ST: Haaland (Manchester City)
  • ST: Kane (FC Bayern München)

TOTW 7 Ersatzbank:

  • TW: Muslera (Galatasaray Istanbul)
  • IV: Buongiorno (AS Rom)
  • RV: Hollingshead (Los Angeles FC)
  • IV: Veljkovic (Werder Bremen)
  • ZM: Brouwers (SC Heerenveen)
  • ZM: Zaire-Emery (PSG)
  • ZOM: Simons (RB Leipzig)
  • RF: Dreyer (RSC Anderlecht)
  • ZOM: Isco (Real Betis)
  • ST: Dzeko (Fenerbahce Istanbul)
  • ST: Pavoletti (Cagliari)
  • ST: Fornaroli (Melbourne Victory)

Starke Kandidaten für das TOTW 7 in EA Sports FC 24

  • Jude Bellingham spielte im El Clásico eine entscheidende Rolle und sorgte mit seinen beiden Toren dafür, dass Real Madrid das Duell gegen den FC Barcelona für sich entscheiden konnte. Der Endstand war dank Bellingham 2:1 und der Engländer kann sich große Hoffnungen auf einen Platz im TOTW 7 machen.
  • Erling Haaland zeigte eine herausragende Leistung beim Manchester Derby und könnte sich mit seinen zwei Toren eine Inform-Karte verdient haben. Wir bleiben gespannt.
  • Harry Kane konnte beim sensationellen 8:0 Sieg der Bayern gegen Darmstadt drei Tore erzielen und traf sogar mit einem Schuss aus der eigenen Hälfte. Eine TOTW-Karte dürfte dem Stürmer sicher sein.

Wenn ihr wissen wollt, wie ihr aus jeder Großchance auch ein Tor machen könnt, dann schaut doch mal hier rein:

Deutscher FIFA-Profi zeigt Trick, der Großchancen in Tore verwandelt – Nutzt fast jeder E-Sportler und Streamer

EA FC 24: So werden eure Spieler schneller, ein einfacher Trick macht’s möglich

In EA FC 24 ist es wichtig, viel Geschwindigkeit auf den Außenpositionen zu haben. Doch nicht nur der reine Tempo-Stat entscheidet über die Schnelligkeit eurer Spieler. Eine gewisse Playstylekombination verleiht euch einen zusätzlichen Sprint-Boost.

Welche Faktoren sind wichtig für die Geschwindigkeit eurer Spieler? Selbstverständlich hat der Tempo-Stat immer noch den größten Einfluss auf die Schnelligkeit. Die schnellsten Spieler haben aber nicht nur viel Geschwindigkeit, sondern müssen auch andere Attribute mitbringen, um den maximalen Speed zu erreichen.

So ist neben dem Beschleunigungstyp (explosiv, kontrolliert, oder anhaltend) auch der Playstyle ein entscheidender Faktor. Hat euer Spieler bestimmte Playstyles, kann er schneller rennen. Verfügt er sogar über eine bestimmte Kombination von Spielstilen, kann er nicht nur ohne den Ball schnell laufen, sondern entwickelt auch im Dribbling mit dem Spielgerät ein enormes Tempo.

Im YouTube-Short seht ihr, wie zwei der schnellsten Spieler in EA FC 24 im Sprintduell gegeneinander antreten. Unter dem Video verraten wir euch, welche Playstylekombination diesen Top-Speed ermöglicht.

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Spieler mit „Schneller Schritt“ und „Raserei“ haben mehr Tempo

Welche Playstyles sind wichtig für das Tempo? Im Video seht ihr ein Wettrennen zwischen Alphonso Davies und Rafael Leão. Beide besitzen neben einer ohnehin großen Grundschnelligkeit sowohl den Playstyle „Raserei“ aus der Kategorie Ballbehandlung als auch den Playstyle „Schneller Schritt“. Beide Spielstile wirken sich auf das Tempo der Spieler aus.

Schneller Schritt sorgt dafür, dass euer Spieler einen schnelleren Antritt bekommt. Raserei verschafft euch beim Dribbling ein höheres Tempo. Beide Playstyles kombiniert verschaffen euch somit auf den ersten Metern, aber auch auf die Distanz gegenüber euren Gegenspielern einen Geschwindigkeitsvorteil.

Im Idealfall verfügen Spieler nicht nur über beide Spielstile in Silber, sondern haben einen dieser beiden als Playstyle+ in Gold. Die Effekte eines goldenen Spielstils sind noch einmal höher als die eines silbernen.

Unten lest ihr, welche Spieler diese Kombination mit einem Playstyle+ besitzen und daher ihrem Sprint einen besonderen Tempo-Boost verleihen können.

Wo wir schon über Playstyles reden: An anderer Stelle haben wir euch die 5 besten Playstyles in EA FC 24 unter die Lupe genommen.

Spieler mit Raserei und Schneller Schritt für maximales Tempo

Welche Spieler sind aufgrund beider Playstyles besonders schnell? Im Folgenden haben wir für euch eine Liste an SpielerInnen zusammengestellt, die über die Top-Speed-Kombination verfügen. Zudem haben wir für euch den Verein, sowie die dazugehörigen Stufen der Playstyles (Silber/Gold) ergänzt.

  • Kylian Mbappé (Paris Saint-Germain): Raserei (Silber)/ Schneller Schritt (Gold)
  • Vinícius Júnior (Real Madrid): Raserei (Silber)/ Schneller Schritt (Gold)
  • Rafael Leão (AC Mailand): Raserei (Gold)/ Schneller Schritt (Silber)
  • Moussa Diaby (Aston Villa): Raserei (Silber)/ Schneller Schritt (Gold)
  • Federico Chiesa (Juventus Turin): Raserei (Gold)/ Schneller Schritt (Silber)
  • Lauren James (FC Chelsea): Raserei (Gold)/ Schneller Schritt (Silber)
  • Ousmane Dembélé (Paris Saint-Germain): Raserei (Gold)/ Schneller Schritt (Silber)
  • Trinity Rodman (Washington Spirit): Raserei (Silber)/ Schneller Schritt (Gold)
  • Alphonso Davies (FC Bayern München): Raserei (Silber)/ Schneller Schritt (Gold)
  • Karim Adeyemi (Borussia Dortmund): Raserei (Silber)/ Schneller Schritt (Gold)
  • Sirlord Conteh (SC Paderborn): Raserei (Silber)/ Schneller Schritt (Gold)

So habt ihr alle Super-Sprinter auf einen Blick. In unserer Auswahl haben wir Icons und Heroes nicht berücksichtigt. Uns ist auch bewusst, dass einige Spieler wie ein Mbappé oder Vinícius Júnior nicht zu jedem Geldbeutel passen.

Andere Spieler, wie ein Adeyemi oder ein Chiesa, sind teilweise für weniger als 10k erhältlich. Wenn ihr also noch einen flotten Flügelflitzer mit einem Extra an Tempo benötigt, empfehlen wir euch einen der günstigeren oben aufgeführten Optionen in euer Team aufzunehmen.

Damit ihr die schnellen Männer und Frauen auch optimal in Fahrt bekommt, empfehlen wir euch zum Abschluss unsere 5 Tipps für garantiert mehr Tore in EA FC 24.

Spieler baut Gaming-PC, macht wirklich schlimmen Anfängerfehler, zerstört in wenigen Augenblicken 320 Euro

Ein Nutzer baut einen neuen Gaming-PC und hat sich für Mainboard und Prozessor entschieden. Doch ihm fällt nicht auf, dass beide Produkte nicht zusammenpassen.

Wer schon einmal einen Gaming-PC zusammengebaut hat, der weiß, dass es viele Fallstricke geben kann. Ein Gamer hat jetzt einen ganz besonders ärgerlichen Fehler gemacht.

Das berichtet ein Support-Mitarbeiter, an welchen sich der Spieler gewendet hatte. Und den Fehler hätte man mit wenig Aufwand verhindern können.

AMD-Prozessor passt nicht auf neues Mainboard

Der Nutzer wendete sich an den Tech-Support. Der dortige Mitarbeiter postete einen Screenshot und den Gesprächsverlauf auf reddit. Hier erkennt man schnell, dass Prozessor und Mainboard nicht zusammenpassen und der Nutzer mit Gewalt einen Ryzen 9 5900X in ein AM5-Mainboard stecken wollte. Den Ryzen 9 5900X bekommt ihr im Handel für rund 320 Euro.

Was ist das Problem? Prozessoren setzt man in einen Sockel auf dem Mainboard an, damit die CPU funktionieren kann. Dabei passen bestimmte Prozessoren nur in bestimmte Sockel. Ein Prozessor wie der Ryzen 9 5900X muss etwa in das passende AM4-Mainboard. Sonst passt die CPU nicht und im schlimmsten Fall verbiegt man sich die CPU-Pins auf der Unterseite.

Auf dem Bild sieht man, dass der Nutzer einen Prozessor für den AM4-Sockel in ein AM5-Mainboard gepresst hat. Und das funktioniert technisch nicht.

Viele Nutzer aus der Community zeigen sich ziemlich schockiert, denn den Fehler hätte man völlig problemlos umgehen können. Viele wollen auch gar nicht wissen, wie der Prozessor auf der Unterseite aussieht. So meint jemand: “Ein einziges Video… Ein einziges gottverdammtes Video hätte das verhindern können. Warum recherchieren die Leute nicht, wie es funktioniert?”

Ein Blick ins Handbuch hätte ebenfalls gereicht. Da wäre ihm aufgefallen, dass die gekaufte Hardware nicht zusammenpasst.

AMD und Intel entwickeln regelmäßig neue Sockel für ihre Prozessoren

Warum gibt es unterschiedliche Sockel? Jeder Sockel bringt ein gewisses Feature-Set mit. Doch die Features ändern sich auch mit dem technischen Fortschritt. Bestimmte Funktionen lassen sich auch nicht einfach nachrüsten. Ein Beispiel hierfür ist etwa die Unterstützung von Arbeitsspeicher.

  • AM3+ bot etwa Unterstützung von DDR3-Arbeitsspeicher an.
  • Bei AM4 gab es dann die offizielle Unterstützung von DDR4.
  • Bei AM5 gibt es DDR5-Arbeitsspeicher.

Obendrein bietet der AM5-Sockel PCIe 5.0 und bietet im Vergleich zu AM4 schnellere Datenübertragungsraten und eine höhere Bandbreite an.

Außerdem haben die Sockel AM4 und AM5 unterschiedliche Lochmuster, was bedeutet, dass CPU-Kühler, die für einen Sockel entwickelt wurden, möglicherweise nicht mit dem anderen kompatibel sind. Viele Hersteller bieten jedoch Adapter oder Halterungssätze für die Kühler an. Auf diese Weise lassen sicha uch ältere Kühler auch mit dem neuen Mainboard nutzen.

Keine Abwärtskompatibilität: Das Problem ist jedoch, dass die Sockel nicht abwärtskompatibel sind. Beispielhaft seien hier AMD-CPUs genannt: Eine ältere CPU für einen Am3+-Sockel oder eine AM4-CPU könnt ihr nicht in ein AM5-Board platzieren, weil der Sockel ganz anders aufgebaut ist. Solltet ihr es dennoch versuchen, beschädigt ihr nur eure teure Hardware.

16-Jähriger fordert von seinem ahnungslosen Vater einen Gaming-PC für 3.000 Euro, will damit Fortnite zocken

EA FC 24: Alle Hero-Karten bis 87 – Lohnt sich die neue SBC?

In EA FC 24 gibt es jetzt wieder die SBC „Max.-87-Hero-Upgrade“, die euch eine garantierte Heldenkarte bringt. Welche Heroes kann man da ziehen? Die komplette Liste.

Was ist das für eine SBC? Die „Max.-87-Hero-Upgrade-Challenge“ ist gerade wieder in Ultimate Team gelandet und verlangt folgendes von euch:

  • Eine Mannschaft mit mindestens 86 Gesamtrating
  • 11 Karten müssen drin sein

Auf der Plattform „Futbin“ wird der aktuelle Gegenwert der SBC auf ca. 90.000 Münzen geschätzt, wenn man alle Karten dafür neu kaufen würde. Nutzt man bereits vorhandene Karten aus dem eigenen Verein, wird der Preis günstiger – je nachdem, wie viele Karten man zur Lösung noch hinzukaufen müsste.

Was ist die Belohnung? Ihr könnt eine Hero-Karte bekommen, also einen Fußball-Helden von früher. Allerdings gibt es zwei Einschränkungen der Belohnung:

  • Die Hero-Karte kann maximal ein Gesamtrating von 87 haben
  • Die Karte ist untauschbar

In der folgenden Liste zeigen wir euch alle Karten, die ihr aus der SBC bekommen könnt.

Video starten
EA FC 24: So funktioniert das starke R1-Dribbling

Alle Hero-Karten bis max. 87 Rating in EA FC 24

Was ist das für eine Liste? Hier findet ihr alle Hero-Karten bis 87 Gesamtrating, nach ihrem aktuellen Marktwert geordnet.

Das müsst ihr beachten: Die Belohnung ist untauschbar, das heißt, ihr könnt die Karte nicht auf dem Transfermarkt verkaufen. Ihr müsst die Hero-Karte also am besten in euer Team einbauen, Münzen bekommt ihr dafür nicht.

Wir führen den aktuellen Marktwert lediglich auf, damit ihr einschätzen könnt, wie stark die jeweilige Hero-Karte ist – denn je höher der Marktwert, desto nützlicher ist in der Regel auch die Hero-Karte.

Bedenkt außerdem, dass der Transfermarkt im ständigen Auf und Ab ist und die Preise somit variieren können. Versteht den Preis eher als ungefähre Richtung.

Derzeit sind 37 Karten in der SBC verfügbar:

HeroRatingPositionca. Marktwert in Münzen
Yaya Touré87ZDM, ZM, ZOM1.2 Mio.
Ramires86ZDM, RM980.000
Claudio Marchisio87ZM, ZDM, LM600.000
Saeed Al Owairan85RF, RM, ZOM, ST534.000
Iván Córdoba87IV399.000
Sidney Govou86ST, RM, MS393.000
Robbie Keane86ST, MS293.000
Joe Cole87RF, RM, ZOM, LF313.000
Harry Kewell87LF, LM, ZOM293.000
Wlodzimierz Smolarek86ST, MS, LF292.000
Ledley King86IV198.000
Tomas Brolin87ST, ZOM, MS, RF212.000
Ji Sung Park86LM, RM, LF156.000
Capdevila86LV, LAV179.000
Ludovic Giuly86RM, RF141.000
John Arne Riise86LV, LAV, LM113.000
Steve McManaman87RM, LM, ZOM, RF85.000
Hidetoshi Nakata87ZOM, ZM85.000
DaMarcus Beasley85LM, LV, LF62.500
Sonia Bompastor86LV, LAV, LM86.000
Landon Donovan86MS, RM, ZOM, ST48.000
Dirk Kuyt86ZOM, ZM48.000
Jorge Campos87TH85.500
Alex Scott85RV, RAV62.000
Tomás Rosický86ZOM, RM, ZM39.000
Rui Costa87ZOM40.000
Freddie Ljungberg86LM, RM, LF48.000
Dimitar Berbatov87ST, MS37.000
Jerzy Dudek86TH49.500
Sami Al-Jaber86ST, MS32.000
Ole Gunnar Solksjaer86ST, MS42.000
Aleksandr Mostovoi86ZOM, LM22.000
Peter Crouch85ST, MS22.000
Tim Cahill85ST, ZM, ZOM, MS21.000
Nwankwo Kanu86MS, ST14.750
Clint Dempsey85ZOM, LF14.750
Lars Ricken85ZOM, RM, MS14.250

Lohnt sich die Hero-SBC?

Das ist insgesamt schwierig einschätzen, da es letztlich um Glück geht: Zieht man Yaya Touré, hat man einen der besten Spieler im ganzen Spiel gezogen. Zieht man hingegen Clint Dempsey, hätte man die Karte auch günstig auf dem Transfermarkt kaufen können.

Dazwischen ist es dann recht breit gestreut. So gibt es einige Karten, die zu den absoluten Top-Optionen in FUT gehören, aber auch viel „Mittelmaß“, bei dem sich der Preis zwar lohnt, wo man sich dann allerdings fragen muss, ob man die Karte auf dem Markt überhaupt gekauft hätte.

Letztendlich liegen 13 der möglichen Optionen unter dem ungefähren Gegenwert der SBC. Insofern kann man die SBC gut versuchen, wenn man schon ein wenig SBC-Futter im Verein hat und sie günstig abschließen kann. Dennoch sollte man damit rechnen, im Zweifel eben keine Top-Karte, sondern eine der anderen Optionen zu ziehen.

Ansonsten steht aktuell eine neue Woche in EA FC 24 an – und damit ein neues Team of the Week. Predictions zum TOTW 5 in EA FC findet ihr hier.

WoW-Fans warten auf die BlizzCon – Aber eine Ankündigung bereitet große Sorgen

Die BlizzCon verzichtet dieses Jahr auf eine wichtige Sache – und das bereitet den Fans von World of Warcraft große Sorgen.

Die BlizzCon 2023 ist nur noch wenige Tage entfernt. Am kommenden Wochenende (3. und 4. November) findet die Hausmesse von Blizzard statt, auf der große Ankündigungen erwartet werden. Vor allem Fans von World of Warcraft können sich freuen, denn die nächste Erweiterung wird von Chris Metzen vorgestellt.

Doch eine Ankündigung im Vorfeld sorgt für große Sorge. Denn das so beliebte „Q&A“ zwischen Entwicklern und Spielerschaft fällt aus.

Warum macht Blizzard das? Der genaue Grund dafür ist nicht bekannt. Die Vermutung ist aber, dass Blizzard in diesem Jahr ganz genau kontrollieren will, welche Fragen zu World of Warcraft gestellt und vor allem auch beantwortet werden.

Ein Q&A findet zwar noch statt, allerdings nur nachträglich als Video, das veröffentlicht wird. Es gibt also keine Möglichkeit, die „Live“-Antworten der Entwickler zu erleben und die Fragen werden entsprechend nach Blizzards eigenen Wünschen gefiltert.

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Ohne Q&A fehlt einfach etwas – das sehen auch viele Fans so.

Warum ist das ein Problem? Das „Q&A“-Panel war immer eine der beliebtesten Veranstaltungen auf der BlizzCon. Hier konnten Besucher sich vor Ort anstellen und Fragen direkt an die Chef-Entwickler von World of Warcraft richten. Das ist nicht nur unterhaltsam, sondern hat auch ein paar der bekanntesten Augenblicke der BlizzCon-Geschichte geprägt. So entstand durch dieses Q&A die „Legende vom Red-Shirt-Guy“, der die Entwickler auf einen Fehler in der Lore hinwies und daraufhin im Spiel verewigt wurde.

Dass Blizzard sich dieses Mal nicht direkt den Fragen der Community stellt, sehen viele als negatives Zeichen an. Manch einer vermutet, dass die Vorstellung zu World of Warcraft in diesem Jahr eher eine Enttäuschung wird und Blizzard viele kritische Fragen während der Messe vermeiden möchte, indem man die Q&A-Session einfach ausfallen lässt.

Das wiederum nährt den Verdacht, dass die Entwickler selbst nicht von ihrem neuen Produkt überzeugt sind und sich deshalb nicht direkt den Fragen der Fans stellen wollen.

Gleichzeitig gibt es aber durchaus Argumente, die Q&A-Sessions nicht mehr abzuhalten. Denn in den vergangenen Jahre gab es immer wieder Vorfälle, die dann die gesamte BlizzCon überschatteten. So fragte ein Besucher bei der Vorstellung von Diablo Immortal, ob das ein „verspäteter Aprilscherz“ sei – was Entwickler wiederum zu der Antwort verleitete, im Gegenzug zu fragen: „Habt ihr denn keine Handys?“ Der ganze Vorfall ist inzwischen ein Paradebeispiel für gescheiterte Kommunikation.

Dass Blizzard derlei Reaktionen in diesem Jahr vermeiden will, ist zumindest aus der Sicht der Entwickler wohl verständlich.

Ob das letztlich auch ein Zeichen für eine „schlechte WoW-Erweiterung“ ist, bleibt abzuwarten – und das nur noch wenige Tage.

Grundsätzlich geht es WoW gerade gut – das liegt auch am Bösewicht Fyrakk, der viel besser geschrieben ist als der Kerkermeister.

Das neue Spiel im Universum von LoL ist wie ein spielbarer Pixar-Film und ideal für die Weihnachtszeit

Die neueste Singleplayer-Erfahrung aus dem League of Legends-Universum erscheint am 1. November. MeinMMO-Autor Nikolas Hernes konnte Song of Nunu: A League of Legends Story schon zocken und findet, das Spiel ist perfekt, wenn man einen Animationsfilm für die Weihnachtszeit sucht.

Das LoL-Universum hat neben TFT und Legends of Runterra mittlerweile auch mehrere Singeplayer-Games spendiert bekommen, die verschiedenen Champions ein Solo-Spotlight geben und die Welt abseits trockener Lore-Texte erweitern.

Dieses Jahr gab es schon CONVERGENCE und The Mageseeker. Song of Nunu ist aber das erste volle 3D-Spiel im LoL-Universum, und vor allem zur kommenden Weihnachtszeit lohnt sich das Spiel, auch wenn es spielerische Schwächen hat.

Einen Trailer zum Spiel findet ihr hier:

Video starten
Song of Nunu bringt einen Fan-Liebling aus League of Legends ins Spiel

Eine Geschichte wie bei Pixar

Was ist Song of Nunu für ein Spiel?

  • Man begleitet Nunu und den Yeti Willump, wie sie versuchen in Freljord die Mutter von Nunu zu finden
  • Fokus liegt hierbei auf dem Erkunden und dem Lösen kleinerer Rätsel
  • Ab und zu gibt es Kampfpassagen und kleine Geschicklichkeit-Etappen, die das Gameplay auflockern sollen
  • Man trifft natürlich auch auf allerlei bekannte LoL-Champions, die ich euch aber hier nicht verraten möchte

Die Präsentation des Spiels mit einem sehr ründlichen Art-Design passt perfekt zu den beiden Charakteren Nunu und Willump und gibt beim Spielen direkt das Gefühl, in einem Pixar-Film zu sein. Zu der aktuell kälter werdenden Jahreszeit passt dieses Gefühl perfekt. Die Animationen der Figuren sind passend dazu, immer sympathisch und heben die Persönlichkeit der jeweiligen Figur hervor. Nur Nunus Gesichtsanimation ist mir manchmal etwas zu steif.

Die Geschichte macht dabei nichts sonderlich Neues, und die Reise von Nunu und Willump wirkt wie ein bekanntes Thema. Als Fan des LoL-Universums macht es aber unglaublich viel Spaß, in Freljord unterwegs zu sein und zu sehen, wie die bekannte Lore erweitert wird. Die erzählte Mystik des Landes mit Gottheiten und vergangenen Schlachten fand ich immer spannend.

Und auch die Landschaften und die Architektur, die man erkundet, sind schön und lassen das kalte und eisige Freljord mit viel eigenem Charakter und Charme glänzen.

Die Freundschaft zwischen einem Kind und dem letzten Yeti

Das für mich größte Highlight am Spiel ist die Beziehung zwischen Nunu und Willump. Willump ist für Nunu kein Nutz- oder Haustier, sondern Partner und Freund. Beide machen Schneeballschlachten zusammen, ärgern sich, aber helfen sich auch und reden miteinander, wenn mal etwas nicht stimmt.

Dabei erinnert Willump dadurch, dass er nicht reden kann, aber jeder ihn versteht, an eine kindlichere Version von Chewbacca. So rennt Willump auch manchmal vor, baut selbstständig Schneemänner oder setzt sich einfach mal hin. Das sorgt dafür, dass sich Willump wie ein echter Charakter anfühlt und nicht einfach wie ein NPC, der einem stumpf hinterherrennt.

Die Dialoge und die Synchro, die ich auf Deutsch gespielt habe, tragen dazu bei und sorgen für herzerwärmende Momente, die die Beziehung der beiden hervorhebt.

Spielerisch gibt es ein paar Schwächen

Neben der Erkundung in Song of Nunu ist das Kern-Gameplay das Lösen verschiedener Rätsel, um weiterzukommen. Dazu macht man die manchmal mit Willump zusammen oder als Nunu einzeln in Koordination mit einem selbst handelnden Willump. Der wichtigste Gegenstand dafür ist die Flöte Svellsongur.

Wie mit der Ocarina in Zelda spielt man verschiedene Noten damit. Am Controller steht jede Schultertaste für eine Note. Man kann zwar immer spielen, wenn man will, einen Effekt haben die Noten aber nur in festen Rätseln. Sollte man in der freien Erkundung etwas spielen, tanzt Willump immerhin.

Man braucht aber keine komplexen Rätsel zu erwarten, die meisten davon sind ähnlich zu Schieberätseln. Sie sind nie obsolet, aber lange nachdenken braucht man dabei nicht. Für mich als Rätselmuffel war das super, für Leute, die komplexe Rätsel erwarten, könnte das ein enttäuschender Punkt sein.

Die größte Schwäche von Song of Nunu liegt aber im Kampfsystem. Es gibt einen leichten und starken Angriff, einen Fernkampfangriff, der einfrieren kann, und eine Ausweichrolle. Dies erinnert an die Xbox-360-Zeit, als auch Marken wie Spyro versucht haben, ein simples Action-Kampfsystem zu etablieren.

Hier funktioniert es leider nicht so gut. Die Combos fühlen sich hakelig an, und somit entsteht nie ein angenehmer Flow im Kampf. Die meiste Zeit über hab ich eine einzige Combo benutzt, die deutlich effektiver war als die anderen. Auch der Fernkampfangriff fügt sich nicht angenehm in die anderen Angriffe ein und wird eigentlich nur für bestimmte Gegner gebraucht.

Aber dazu muss man bedenken, dass es recht wenig Kämpfe im Spiel gibt und diese auch nicht lange dauern. Es entstand bei mir daher nie wirklich Frust, aber eben auch kein Spaß. Nur die Finisher, wenn man einen Gegner erledigt, sind charmant inszeniert und sorgen ab und zu für ein Schmunzeln.

Fazit: Trotz der kleinen spielerischen Mängel hatte ich großen Spaß mit Song of Nunu. Vor allem die Geschichte, die Animationen und die Freundschaft von Nunu und Willump hat für mich perfekt zur kalten Jahreszeit gepasst, und ich fühlte mich, als würde ich einen guten Pixar-Animationsfilm schauen. Zwar sind die Rätsel seicht und das Kampfsystem nicht perfekt. Durch die Kürze dieser Segmente und die Kürze des Spiels allgemein kann ich Song of Nunu Fans von herzerwärmenden Geschichten nur empfehlen.

Song of Nunu ist natürlich nicht das letzte Spiel im LoL-Universum. Nächstes Jahr erwartet uns ein Crafting-Abenteuer:

In neuem Crafting-Spiel auf Steam erlebt ihr als eines der putzigten Wesen im LoL-Universum lustige Abenteuer

Es gibt endlich Neuigkeiten zum „Reboot“ einer der besten Sci-Fi-Serien

Fans des Sci-Fi-Klassikers Battlestar Galactica können aufatmen: Endlich gibt es Neuigkeiten zur geplanten Serie. Die Arbeiten an der Neuauflage laufen und sie sei „in Topform“, wie Produzent Sam Esmail verriet.

Was ist das für eine Serie? Bei dem Projekt soll es sich um eine Serie im Universum von Battlestar Galactica beziehungsweise Kampfstern Galactica, wie das Original aus den 70ern in Deutschland hieß. Die Neuauflage von Robert Moore lief von 2004 bis 2009 und gilt als eine der besten Sci-Fi-Serien überhaupt.

Die neue Serie wurde im September 2019 für Peacock, einen amerikanischen Streaming-Anbieter, angekündigt (via Filmstarts).

Als Produzent wurde Sam Esmail verpflichtet, der unter anderem für die Thrillerserie Mr. Robot bekannt ist. Er sagte dem Hollywood Reporter im Oktober 2019, dass es ihm bei dem Begriff „Reboot“ für das Projekt geschaudert habe.

Schließlich habe Ronald D. Moore mit seiner Neuauflage einen Volltreffer gelandet. Statt eines einfachen Reboots plant Esmail daher, die „reichhaltige und interessante Mythology“ von Battlestar Galactica weiter zu erkunden. Seitdem gab es aber nur sporadisch Informationen zu dem Projekt – bis jetzt (via 3DJuegos).

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Deutscher Trailer zu Battlestar Galactica

Nach Autoren-Streik gibt es jetzt einen Drehbuch-Entwurf

Was sagt Esmail jetzt? In einem Interview mit Deadline sprach Sam Esmail am 25. Oktober über Rami Malek, den Star seiner Serie Mr. Robot, seinen kommenden Film Leave The World Behind – und die geplante Serie zu Battlestar Galactica.

Offenbar hatte der Doppelstreik von Schauspielern und Drehbuchautoren in Hollywood, der im Mai 2023 begann, die Arbeiten an der Serie ins Stocken gebracht. Mehr zum Streik könnt ihr bei den Kollegen von Moviepilot nachlesen.

Nun, ich kann nicht für den Film sprechen, aber, was die Fernsehserie anbelangt, wir arbeiten daran. Tatsächlich habe ich gerade einen großartigen Entwurf gelesen und der ist wirklich gut in Schuss. Da der Streik jetzt vorbei ist – zumindest der WGA-Streik ist vorbei – sind wir jetzt wieder in der Entwicklung.

Fans können an dieser Stelle also aufatmen, denn das Projekt soll offenbar immer noch stattfinden. Unklar ist, wie es mit dem geplanten Film aussieht, der sich seit 2010 im Entwicklungs-Limbo befindet. Dieser soll sich ein Universum mit dem Serien-Reboot teilen.

Mit Alien: Romulus befindet sich derzeit ein weiterer Reboot eines Kult-Klassikers in der Entwicklung. Das hatte die Film-Reihe auch bitter nötig, denn ein Titel kam so schlecht an, dass Regisseur James Cameron das Interesse daran verlor, einen weiteren Alien-Film zu drehen.

„Ihr werdet die Reihe ruinieren“ – James Cameron warnte vor einem Film, doch die SF-Saga musste den Preis zahlen

5 Horrorfilme, bei denen ihr euch fragt, was ihr da eigentlich gesehen habt

Die meisten Horrorfilme, die heutzutage erscheinen, setzen oft auf klassische Elemente wie Jump Scares. Deswegen sind auch Conjuring und Co. so erfolgreich. Doch auch im Horrorbereich gibt es skurrile Filme, bei denen man sich fragt, was man eigentlich geguckt hat.

Manche der Filme auf dieser Liste sind lustig, aber einige können auch sehr verstörend sein. Ist man anfällig für diverse Geschichten oder Horrorelemente, sollte man sich vor dem Schauen informieren, was dort passiert. Seiten wie doesthedogdie.com bieten eine gute Hilfestellung.

Wie ist die Liste entstanden? Die Liste ist ein Mix mehrerer Faktoren. Alle Filme sind aus den letzten Jahren und ein Mix aus mal mehr und mal weniger großen Geheimtipps. Auch die Themen und die Subgenre bieten Abwechslung. Ist euer Lieblings-Geheimtipp nicht dabei, dann schreibt ihn uns in die Kommentare.

Seit ihr richtig hartgesottene Horrorfans, dann ist diese Liste was für euch:

5 Horrorfilme ab 18, die nichts für schwache Nerven sind

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1. Barbarian

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Barbarian – Trailer zum Horrorfilm mit zwei Fremden im selben Airbnb

Durch eine versehentliche Doppelbuchung eines Airbnb taucht plötzlich der geheimnisvolle Keith in Tess’ Unterkunft auf. Trotz der ungewöhnlichen Situation bleibt sie in diesem Airbnb und beide bleiben in dem Haus über Nacht. Doch abseits der komischen Situation scheint noch was anderes in dem Haus zu lauern.

Der Film erhielt gute Wertungen der Kritiker und ist vor allem durch seine Unvorhersehbarkeit und die vielen Geheimnisse rund um das Haus einen Blick wert.

2. Bodies Bodies Bodies

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Bodies Bodies Bodies – Trailer zum Gen-Z-Horror

Comedian Pete Davidson spielt hier in einer skurrilen Horrorkomödie mit, die sich vor allem mit Gen Z und der Social-Media-Generation beschäftigt. Auf einer Party spielt eine Gruppe Jugendlicher das Spiel Bodies Bodies Bodies. Es entsteht ein Mörderspiel, in der die Partytruppe überleben und herausfinden muss, wer der Killer ist.

Der Film ist eine satirische Aufarbeitung aktuellen Generationen und erinnert ein wenig an eine moderne Version eines Scary Movies, die nie wirklich gruselig wird. Es ist aber trotzdem erfrischend, eine solche Horrorkomödie im modernen Stil zu schauen und ein Whodunit als Horrorkomödie macht auch Spaß.

5 gute Strategiespiele, die ihr im Multiplayer gegen eure Freunde spielen könnt

Das Genre der Strategiespiele ist seit vielen Jahren und Generationen bei vielen Spielern sehr beliebt. In dieser Liste findet ihr 5 dieser Spiele, die ihr im Multiplayer spielen könnt und die 2023 noch immer aktuell sind.

In dieser Liste findet ihre fünf Strategiespiele, die euch die Möglichkeit bieten im Multiplayer zu spielen.

Die Spiele der Liste sind so gewählt, dass sie Abwechslung in Szenarien und Konzept bieten.

Age of Empires

Entwickler: Ensemble Studios| Plattform: PC | Release-Datum: Oktober 1997 | Modell: Buy2Play

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Age of Emipres IV stellt im Trailer eine neue Erweiterung vor

Was ist das für ein Spiel? Age of Empires ist eine Reihe von Echtzeit-Strategiespielen und zählt vermutlich zu den bekanntesten des Genres. Die Spiele werfen euch in die verschiedenen Epochen der Geschichte und lässt euch mit eurem Volk gegen andere Völker kämpfen.

Euer Ziel dabei ist es, euer eigenes Volk voranzubringen und ein Königreich zu errichten.

Im Spiel platziert ihr Gebäude oder rekrutiert Arbeiter und Kämpfer, um diesen Befehle zu geben.

Gewonnen habt ihr dann, wenn entweder alle gegnerischen Völker ausgeschaltet sind oder ein Weltwunder erbaut wurde. Je nachdem kann eine Runde also auch einige Stunden dauern.

Was bietet der Multiplayer? Schon früher wurde das Spiel über eine LAN-Verbindung oft zusammen gespielt. Die neueren Teile könnt ihr heute auch online mit anderen Spielern spielen.

Aber auch Solo macht das Spiel eine Menge Spaß und stellt euch mit teilweise sehr schweren Computergegner auch mal vor eine Herausforderung.

Northgard

Entwickler: Shiro Games | Plattform: PC | Release-Datum: 7. März 2018 | Modell: Buy2Play

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Northgard stellt im neusten Trailer einen neuen Klan vor

Was ist das für ein Spiel? In Northgard seid ihr Herrscher eurer eigenen Wikinger-Klans und kämpft mit diesem nicht nur gegen Feinde, sondern auch gegen die Natur selbst.

Denn auf euch warten wilde Kreaturen, Drachen oder vernichtende Unwetter. Optisch erinnert das Spiel dabei an Titel wie Die Siedler.

Im Spiel errichtet ihr eigene Gebäude, erhöht so euren Vorrat an Ressourcen und kämpft mit eurem Klan in einer Story-Kampagne oder gegen den PC oder andere Spieler.

Was bietet der Multiplayer? Neben der Story-Kampagne könnt ihr auch Multiplayer-Gefechte austragen. Dafür stehen euch viele Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung:

  • Free-for-All
  • 3v3
  • 1v1
  • Verschiedene Karten
  • Verschiedene Siegesbedingungen

Außerdem habt ihr die Möglichkeit, in einem Map-Editor selbst kreativ zu werden.

Civilization VI

Entwickler: Firaxis Games| Plattform: PC, iOS, Nintendo Switch | Release-Datum: 21. Oktober 2016 | Modell: Buy2Play

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Civilization VI stellt im Trailer die Herrscher Englands vor

Was ist das für ein Spiel? In Civilization VI erbaut ihr eine eigene Zivilisation und könnt am Ende sogar zu einem Weltreich aufsteigen.

Ihr spielt Civilization VI rundenbasiert und nutzt unterschiedliche Wege, um das Spiel für euch zu entscheiden. Vor allem der Einsatz von Zeit und damit möglichen, stundenlangen Runden könnte ein Grund für die Beliebtheit von Civilization VI sein.

Auf einer fiktiven, aus vielen Hexagonalen bestehenden, Weltkarte tretet ihr mit eurem Volk gegen andere Völker an. Ihr führt dafür rundenbasierte Aktionen durch und bewegt eure Truppen über die Karte und fokussiert euch dabei auf die vielen diplomatischen und kulturellen Aspekte.

Als allgemeines Ziel lässt sich also die Eroberung der Welt festhalten.

Was bietet der Multiplayer? Im Multiplayer bietet das Spiel jede Menge Spaß, da Mitspieler und Gegner selbst mitdenken. Dadurch können Multiplayer-Runden aber auch mal sehr lange dauern.

Ihr könnt das Spiel aber auch im Solo-Modus gegen den Computer spielen, wenn ihr nicht ganz so viel Zeit habt und müsst dabei nicht auf den Spaß verzichten.

Hearthstone

Entwickler: Blizzard | Plattform: PC, Android, iOS | Release-Datum: 11. März 2014| Modell: Free2Play

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Hearthstone Season 5 Trailer

Was ist das für ein Spiel? Hearthstone ist ein Online-Sammelkartenspiel und spielt im Warcraft-Universum. Dabei macht sich das Spiel gerne mal auf charmante Weise ein wenig über die Warcraft-Lore lustig.

Ihr spielt gegen einen anderen Spieler und zieht zu Beginn jeder Runde Karten, welche dann ausgespielt werden können.

Diese Karten kosten euch in der Regel jedoch Mana und von denen besitzt ihr pro Runde nur eine gewisse Anzahl.

Ziel ist es jedoch, die 30 Lebenspunkte eurer Gegner auf 0 zu bringen, um zu gewinnen. Dazu greift ihr sie mit Zaubern oder Monstern direkt an.

Was bietet der Multiplayer? Hearthstone war schon ursprünglich ein Multiplayer-Spiel in welchem ihr gegeneinander spielt.

Erst einige Erweiterungen brachten auch Solo-Herausforderungen.

Steel Division 2

Entwickler: Eugen Systems| Plattform: PC | Release-Datum: 20. Juni 2019 | Modell: Buy2Play

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Steel Division 2 startete vor 4 Jahren

Was ist das für ein Spiel? Steel Division 2 ist ein Echtzeit-Strategiespiel, welches in der Zeit des Zweiten Weltkriegs spielt. Euer Ziel ist es Gefecht mit Panzern, Infanterie und anderen Einheiten zu gewinnen.

Dafür stellt ihr zu Beginn ein Deck aus verschiedenen Einheiten zusammen, welche im Laufe einer Schlacht eingesetzt werden können.

Ziel ist es, eure Gegner durch strategische Platzierungen eurer Truppen auszuschalten.

Was bietet der Multiplayer? Neben der Einzelspieler-Kampagne, sowie historischen Schlachten, die ebenfalls im Koop gegen den Computer gespielt werden können, bietet das Spiel Multiplayer-Szenarien.

In diesen können sich Spieler untereinander messen.

Der beste deutschsprachige Roman 2023 dreht sich um ein Kult-Game auf Steam

Baldur’s Gate 3: Spieler listet die schlimmsten Dinge auf, die ihr jedem Begleiter antun könnt

Ihr könnt Baldur’s Gate 3 fast vollständig so spielen, wie ihr wollt und habt sogar die Möglichkeit, bitterböse zu sein. Ein Spieler will es auf die Spitze treiben und zeigt, wie ihr die meiste Bosheit aus nur einem Durchgang holt. Einigen reicht das aber noch nicht …

Spoiler-Warnung: Wir gehen hier auf die Geschichten und Schicksale aller Begleiter in Baldur’s Gate 3 ein. Wenn ihr die persönlichen Storys noch nicht kennt, werdet ihr hier gespoilert.

Was sind das für Dinge? Der Nutzer lalo___cura hat auf Reddit eine Liste an Dingen zusammengetragen, die das schlimmste Schicksal für Schattenherz, Lae’zel und Co. besiegeln. Wichtig dabei: ihr müsst als böse Dark Urge spielen und könnt alles in einem Durchgang erledigen.

Die Idee ist, den Begleitern maximal die Seele zu verletzen, ähnlich wie beim ultimativen Verrat an Schattenherz – nur eben für alle Begleiter. Eine kleine Warnung: ein paar dieser Schicksale sind wirklich, wirklich übel:

Lae’zel

Korrumpiert sie mit jeder einzelnen Larve, bis sie zum Teil-Illithiden wird in der Hoffnung, die Githyanki zu befreien. Dann lasst sie dabei zusehen, wie der Imperator Orpheus’ Hirn schlürft.

Schattenherz

Helft ihr dabei, Viconia zu töten und befreit ihre Eltern, ehe ihr sie an die Shar-Anbeter verkauft. Alternativ: tötet ihre Eltern.

Astarion

Übergebt ihn den Gur, damit sie ihn zu Cazador bringen können. Dort wird er lebendig gehäutet und geopfert.

Gale

Tötet ihn und nutzt seinen Körper als Waffe. Gale ist eine wandelnde, magische Bombe. Belebt ihn ab und an wieder, damit er nicht die ganze Welt sprengt.

Wyll

Geht eine Romanze mit ihm ein und lasst ihn glauben, ihr wärt für immer zusammen. Überzeugt ihn, seine Seele an Mizora zu verkaufen, um seinen Vater zu retten. Schlaft dann mit Mizora und tötet seinen Vater.

Karlach

Lasst sie zum Gedankenschinder werden, um ihre Seele zu vernichten – oder tötet sie einfach, das gibt immerhin eine schicke Robe als Belohnung.

Halsin

Lasst Minthara den Hain überfallen, ohne dabei zu helfen – sonst verlassen euch Wyll und Karlach. Tötet dann Art Cullaugh, aber lasst Halsin am Leben, sodass er alleine in der Welt ist und den Schattenfluch niemals besiegen kann.

Minthara

Lasst die Absolutisten in Akt 2 ihren Geist brechen.

Jaheira

Vernichtet das Gasthaus und lasst sie denken, es wäre ein Unfall. Überzeugt sie davon, dass ihr dem Dunklen Verlangen widerstehen könnt, nehmt sie mit zum Mörder-Tribunal und opfert sie.

Minsc

Nehmt ihn mit und lasst ihn zusehen, wie Jaheira stirbt. Dann tötet seinen Hamster, anschließend ihn selbst.

Als Bonus könnt ihr den Hirn-Begleiter „Uns“ verstümmeln, das Eulenbären-Junge der Tortur der Goblins überlassen und Kratzer dem fiesen Ausbilder in Baldur’s Tor überlassen. Alternativ könnt ihr Kratzer sterben lassen, das löst besondere Dialoge bei den Begleitern aus.

Zur Auflockerung ein wenig Bären-Sex, um die Stimmung zu heben:

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Macher von Baldur’s Gate 3 zeigen intime Liebes-Szene mit einem Bären und werden direkt gebannt

„Das ist ja noch unendlich schlimmer“

In den Kommentaren zum Thread finden einige Nutzer noch weitere, weitaus schlimmere Ideen, um die Begleiter zu quälen. Einige davon lassen sich aber nicht im gleichen Durchgang erledigen. Dazu gehören etwa:

  • Lasst Karlach zum Gedankenschinder werden, um ihr dann im entscheidenden Moment ein Messer in den Rücken (und ins Gesicht) zu rammen.
  • Ihr könnt Minsc dazu bringen, selbst Jaheira zu töten – eine Frau, die er seit Jahrzehnten begleitet. Tötet ihr Minsc dann selbst, taucht sein Hamster Boo auf, um zu trauern. Den könnt ihr ebenfalls töten.
  • Jaheira hat zudem Kinder, die … nun, sterblich sind. Ihr wisst, was zu tun ist.
  • Wenn ihr Minthara in euer Bett lockt, könnt ihr sie direkt nach dem Sex selbst töten, nachdem sie sich das erste Mal nach Dekaden jemandem geöffnet hat.

Vermutlich gibt es noch weitere, wirklich böse Möglichkeiten, eure Begleiter zu verletzen (und mehr). Für einige von ihnen wäre der Tod sogar angenehmer als was ihr mit ihnen tun könnt.

Warum sollte ich überhaupt böse sein? Ein böser Walkthrough durch Baldur’s Gate 3 passiert selten, weil der Spieler selbst abgrundtief böse ist, sondern mehr aus Neugier heraus. Die Leute wollen sehen, was so alles möglich ist.

Baldur’s Gate 3 gilt als Meisterwerk, in dem Larian wirklich alles bedacht hat. Da die schauspielerische Leistung der Synchronsprecher von fast allen gefeiert wird, wollen die Spieler einfach wissen, welche Szenen sie so verpassen, wenn sie „nur gut“ sind.

Dennoch fällt es vielen schwer, wirklich böse zu sein. Verständlich, trotzdem kann es sich lohnen:

Baldur’s Gate 3: Spieler erklären, warum es so gut ist, böse zu sein

Twitch bannte einen Streamer für einen Witz – Freund spricht mit Mitarbeitern, um ein gutes Wort für ihn einzulegen

Der Twitch-Streamer Skumnut meisterte eine besondere Herausforderung in God of War. Doch für einen unbedachten Spruch wurde er von der Streaming-Plattform gesperrt. Jetzt darf er zurück, weil sich ein Freund für ihn einsetzte.

Was steckte hinter dem Bann? Skumnut ist ein Content Creator, der hauptsächlich für Souls-Spiele und Soulslikes bekannt ist. Allein Elden Ring streamte er für 364 Stunden (via TwitchTracker). Für seinen ersten Playthrough in God of War Ragnarök wollte sich der Streamer 2022 besonders herausfordern:

Er versuchte sich an einem „Kick Only“-Run, bezwang also alle Gegner ausschließlich mit Tritten. Laut eigenen Angaben ist er der erste Spieler, der einen solchen Run erfolgreich abgeschlossen hat. Dafür habe er eine Woche lang fast 10 Stunden täglich gestreamt.

Seinen Erfolg wollte er offenbar mit dem befreundeten Streamer Mega teilen. Während dieser auf Sendung war, schrieb Skumnut in seinen Chat: „Ich werde dich zu Tode treten.“ Das war wohl als Witz gemeint und auch Mega reagierte lachend auf die Nachricht und erklärte seinem Chat, dass das wohl eine Anspielung auf den „Kick Only“-Run von Skumnut sei.

Twitch verstand jedoch wenig Spaß und sperrte Skumnut auf unbestimmte Zeit. Trotz der Bemühungen des Streamers, die Situation zu erklären, wurde die Sperre jedoch nicht aufgehoben. Es schien, als sei Skumnut für einen im Grunde harmlosen Witz permanent gebannt worden.

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Die 5 größten Twitch-Banns, die für viel Aufsehen gesorgt haben

„Ich komme immer zurück“

Was ist die aktuelle Entwicklung? Am 24. Oktober 2023 wurde Skumnut nach 11 Monaten und 6 Tagen überraschend entsperrt. Das wurde über den automatisieren Account StreamerBans auf X, ehemals Twitter, bekannt.

Der Streamer reagierte auf den Post, indem er ein Foto von sich mit erhobenem Mittelfinger teilte. Dazu schrieb er: „Ich komme immer zurück.“

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Warum wurde der Bann aufgehoben? Wie Skumnut in einem Kommentar schreibt, sei der Streamer Matthew „MattApocalypse“ zur TwitchCon nach Las Vegas gereist und habe vor Ort mit Mitarbeitern über den Fall gesprochen.

Skumnut bedankte sich zwar bei seinem Freund, nutzte die neugewonnene Freiheit jedoch bislang nicht für einen Comeback-Stream auf Twitch. Stattdessen ist er weiterhin auf YouTube aktiv, wo er mehr als 230.000 Abonnenten hat.

Die Entsperrung von Skumnut erfolgt nur wenige Wochen, nachdem der vermeintliche Perma-Bann des Skandal-Streamers IShowsSpeed aufgehoben worden war. Twitch-Chef Dan Clancy hatte bereits im September die Möglichkeit eingeräumt, dauerhaft gebannten Streamern eine zweite Chance zu geben. Offenbar hält man sich daran.

Da stellt sich die Frage, ob es auch für DrDisrespect noch Hoffnung gibt. Der Shooter-Streamer war 2020 permanent gesperrt worden, die Gründe dafür wurden nie öffentlich gemacht. Ein Satz vom Boss gibt jetzt einen Hinweis darauf, warum er für immer von Twitch gebannt wurde

Quelle(n):
  1. Dexerto

Ihr könnt in Diablo 4 die besten Items jetzt gezielt farmen – Spieler rechnen aus, wie lange das dauert

Uber Uniques sind die besten Items in Diablo 4, galten aber die längste Zeit seit Release als nutzlos – weil so gut wie niemand sie bekommen konnte. Jetzt, in Season 2, sind die Waffen und Rüstungen deutlich zugänglicher. Trotzdem müsst ihr viel Zeit investieren, wie Spieler zeigen.

Das sind die Items:

Wie lange brauche ich zum Farmen? In einem Thread auf Reddit rechnet ein Nutzer aus, wie viel Zeit er benötigt, um sein gewünschtes Uber Unique zu finden. Die Grundlage: Duriel könnt ihr nur beschwören, indem ihr Lebenden Stahl einsetzt.

Dieses Material bekommt ihr nur in Höllenfluten und dazu auch noch spärlich. Die Spieler rechnen mit 5–6 Drops pro Flut. In der Rechnung zeigt der Spieler, wie viele Höllenfluten er braucht, um genügend Stahl zu bekommen, damit er Duriel so oft beschwören kann, dass statistisch ein Uber Unique droppt.

In einem Kommentar zeigt jedoch jemand mit offenbar größerem mathematischen Verständnis, dass diese Rechnung falsch ist und korrigiert mit komplizierter Mathematik:

Zauberer, Jäger und Druiden brauchen demnach:

  • 173 Kills auf Duriel für eine Chance von 50 %
  • 346 Kills für eine Chance von 75 %
  • 1.149 Kills für eine Chance von 99 %

Barbaren und Totenbeschwörer bräuchten:

  • 208 Kills auf Duriel für eine Chance von 50 %
  • 415 Kills für eine Chance von 75 %
  • 1.379 Kills für eine Chance von 99 %

Zauberer, Jäger und Druiden haben einen kleineren Pool an spezifischen Items, weswegen sie es leichter haben. Anmerkung: wir sind keine Mathematik-Seite. Wenn jemand Fehler in der Rechnung findet, gerne kommentieren.

Im schlechtesten Fall entspricht das rund 2.300 Höllenfluten, wenn ihr dort 6 Lebenden Stahl bekommt. Die Zahlen klingen hoch, gelten aber für ein spezifisches Uber Unique. Wollt ihr nur ein beliebiges haben, liegen die Werte zwischen 34 und 228 Kills (entspricht bis zu 38 Fluten).

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Diablo 4 stellt neue Season 2 vor, kommt noch im Herbst – Blut & Vampire

„Der Anspruch der Leute nervt“

Im gleichen Thread und auch schon früher diskutieren die Spieler darüber, dass die niedrigen Drop-Raten und der benötigte Farm gar nicht so schlimm seien. Zum einen sei es gut, dass man nicht einfach alles hinterher geschmissen bekomme.

So habe man etwas zu tun und schon in Diablo 2 sei es quasi unmöglich gewesen, die besten Runen selbst zu finden. Zum anderen bräuchte man aber auch gar keine Uber Uniques. Die seien zwar für viele der besten Builds in Diablo 4 der „Best in Slot“, aber keineswegs Build-definierend.

Der Unterschied zu Diablo 2 sei, dass man hier nicht einfach tauschen könnte, weil der Handel mit Uber Uniqes beschränkt ist. Trotzdem seien diese Items ein absolutes Luxus-Problem. Um einen guten Build zu spielen und Spaß zu haben, brauche man sie nicht.

Umso mehr könne man sich freuen, wenn man doch einmal ein Uber Unique finde. Das wäre dann ein toller Moment. Generell macht die Season 2 aber wohl im Moment vieles richtig, finden die Spieler:

Diablo 4: „Dafür könnte ich bleiben“ Spieler feiern, wie OP sie in Season 2 sind – Wollen, dass das so bleibt

Neuer Free2Play-Shooter hat jetzt schon 230.000 Spieler auf Steam, ist noch nicht mal erschienen

The Finals ist ein neuer FPS, der euch nach Herzenslust alles plattmachen lässt. Auf Steam erklimmt die Open Beta die Charts, doch für die Server scheint der Ansturm zu viel zu sein.

Was ist das für ein Spiel? The Finals ist ein neuer Ego-Shooter, der als Free2Play-Titel auf PC, PS5 und Xbox Series X/S erscheinen soll. Der besondere Clou ist, dass die Umgebung in The Finals nahezu komplett zerstörbar ist, sodass ihr ganze Gebäude plattmachen könnt.

Dank besonderer Technik wird die Zerstörung serverseitig berechnet und verbleibt für alle Spieler im Spiel. Das macht die Trümmerhaufen taktisch relevant. MeinMMO war bereits im März bei der Closed Beta am Start, während der The Finals das Potenzial zeigte, einer der besten PvP-Shooter zu werden.

Am 26. Oktober 2023 startete nun die Open Beta auf PC und Konsole mit einem neuen Spiel-Modus und katapultierte The Finals in die Top-5 der meistgespielten Spiele auf Steam. Zum Start der Open Beta gab es auch einen neuen Trailer, den ihr euch hier anschauen könnt:

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In The Finals könnt ihr eure Zerstörungs-Wut ausleben – Trailer zur Open Beta

Ansturm ist zu viel für die Server

So gut kommt The Finals an: Bereits in den ersten 24 Stunden nach Start der Open Beta erreichte The Finals einen Peak von 143.000 gleichzeitigen Spielern. Zum Wochenende schafft es der FPS sogar auf fast 230.000 gleichzeitige Spieler.

Aktuell steht The Finals auf Platz 5 der meistgespielten Games auf Steam und spielt damit in einer Liga mit etablierten Genre-Vertretern wie Counter-Strike 2, PUBG: Battlegrounds und Apex Legends (via Steamcharts, Stand: 29. Oktober 2023).

Auch die ersten Stimmen sind positiv. So loben Kommentare unter dem Trailer das Spielgefühl, das Sound-Design und die Offenheit der Entwickler für Feedback (via YouTube).

  • Hazardous: Habe gerade [die Open Beta] gespielt und bin begeistert davon, wie flüssig sich das Spiel anfühlt. Großes Lob auch an das Sound-Design-Team […]
  • ethansparks8825: Man kann jetzt den Kran zerstören! Außerdem wurden Scopes hinzugefügt. Die Entwickler hören wirklich auf die Community. Kann es nicht erwarten, wieder zu spielen.

Auf X, ehemals Twitter, gibt es unter dem Hashtag #REACHTHEFINALS erste Eindrücke sowie Gameplay zu entdecken. Auch hier scheinen die Spieler eine Menge Spaß zu haben. Probleme sollen lediglich die Server bereiten, denn die scheinen mit dem Andrang kaum mithalten zu können.

Entwickler Embark Studios führten eine vorübergehende Login-Queue ein, während sie daran arbeiten, ihre Kapazitäten zu erweitern (via twitter.com). Es kann zu Wartezeiten und Abstürzen kommen. Da die Open Beta aber immer als Belastungsprobe für die Systeme gedacht war, ist auch das wohl hilfreiches Feedback.

Noch bis zum 5. November könnt ihr an der Open Beta teilnehmen und euch einen eigenen Eindruck verschaffe. Registrieren könnt ihr euch über Steam, den PlayStation-Store sowie den Xbox-Store.

Seid ihr noch nicht überzeugt, findet ihr hier einen ausführlichen ersten Eindruck aus der Closed Beta inklusive Gameplay aus 2 kompletten Matches. Bedenkt allerdings, dass sich seit März nochmal einiges getan haben dürfte, weshalb eventuell nicht alle Informationen auf dem aktuellen Stand sind.

Wie spielt sich ein Shooter, in dem man alles zerstören kann? Fantastisch!

Quelle(n):
  1. PC Gamer

Ein Spieler darf bestimmen, ob das MMORPG Final Fantasy XIV noch schwerer wird

In dieser Woche gab es einige News rund um Final Fantasy XIV und WoW. Bei den Indie-Titeln ging es hingegen etwas ruhiger zu. Wir von MeinMMO fassen alles Wichtige aus der MMORPG-Welt zusammen.

Die Highlights der Woche:

Die Woche im Podcast: In ihrem eigenen Podcast MMO News sprechen die beiden MeinMMO-Redakteure Alexander Leitsch und Mark Sellner diese Woche wieder über die wichtigsten News rund um MMORPGs. Themen waren unter anderem der kommende Patch in Guild Wars 2, die Infos vom Fanfest bei Final Fantasy XIV und kleine News zu insgesamt 10 Indie-Titeln.

Den Podcast könnt ihr auf AppleYouTube oder hier auf Spotify anhören:

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WoW ist gut, aber auch nicht; Pantheon bekommt ein Standalone-Game

Das passierte bei den großen MMORPGs:

Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

  • Book of Travels, ein sehr besonderes Tiny Online RPG, hat den “bisher größten Content-Patch” angekündigt. Damit sollen neue Locations, Events, Erfolge und eine Überarbeitung des Death-Systems gebracht werden (via Pressemeldung).
  • Das alte MMORPG Legend of Edda, das 2014 eingestellt wurde, ist nun unter dem Beinamen Pegasus unter neuer Leitung erschienen (via MassivelyOP).
  • Tarisland, das an ein WoW aus China erinnert, hat große Anpassungen im PvE angekündigt. Neben einem neuen, leichteren Spielmodus für die Raids sind auch große Balance-Anpassungen geplant (via Tarisland). Die nächste Beta soll im November starten.
  • Eternal Tombs, das neue MMORPG, das von Game Mastern kontrolliert und verändert wird, hat sein erstes Raid Test Gameplay veröffentlicht. Wir haben das Video hier für euch eingebunden:
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Eternal Tombs – Erstes Gameplay zu den Raid-Tests

Das passierte bei den MMORPGs in Entwicklung:

Das sind die MMORPG-News der Woche im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr in dieser Woche sonst etwas Interessantes erlebt, was ihr erzählen möchtet? Oder haben wir womöglich etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

Wer ein neues MMORPG sucht, wird hier fündig:

Die 10 besten MMORPGs 2023 – Welches passt zu mir?

LoL: Top-Team verliert vernichtend 2-Mal in Folge – Das 1. Mal in 9 Jahren, dass kein EU-Team im Viertelfinale landet

Gerade laufen die LoL Worlds, die Weltmeisterschaften in League of Legends und die Teams kämpfen noch bis zum 29. Oktober um einen Platz im Viertelfinale. Das beste EU-Team, G2 Esports, musste aber kurz vorm Ziel eine herbe Niederlage einstecken. Selbst die letzte Runde lief nicht gut: seit 2014 ist das erste Mal kein EU-Team in den Finalrunden.

Hinweis: Dieser Artikel erschien ursprünglich, während das Match gegen Bilibili lief und wurde gegen 12:30 aktualisiert.

Das waren die Matches: Am 28. Oktober spielten das NA-Team NRG Esports und das EU-Team G2 Esports um einen Platz im Viertelfinale der Worlds. G2 galt dabei als klarer Favorit, vor allem, da das Team kurz zuvor einen höchst unwahrscheinlichen Sieg geholt hat.

Das Match wurde in der vorletzten Stufe der Schweizer Phase ausgetragen. Das heißt: Der Sieger zieht ins Viertelfinale ein, der Verlierer muss noch eine Runde spielen für eine Chance auf den Finalplatz.

Obwohl sich G2 als bestes Team in Europa früh stark gezeigt hat, konnten die Spieler rund um Mid-Laner Caps nicht so wirklich Fuß fassen. Schon vor Minute 20 in der ersten Runde lag G2 enorm weit hinten und unterlag schließlich mit einem krachenden 0:2.

Auch das nachfolgende Match gegen BLG lief mit 1:2 nicht gut für G2 Esports. Mit zwei Niederlagen in Folge ist das letzte EU-Team nun aus den Worlds ausgeschieden – etwas, das Fans seit 9 Jahren nicht mehr gesehen haben. Die Kommentatoren meinen: es fehlte an der G2-Magie.

Hier könnt ihr euch die Hymne zur aktuellen Weltmeisterschaft anhören:

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LoL: „GODS“ ft. NewJeans (Offizielles Musikvideo) | WM-Hymne 2023

NRG zermürbt G2 mit aggressivem Gameplay, Europa findet keine Antwort

Das war das Problem von G2: Schon früh im Spiel geht NRG immer wieder in Führung, holt sich Picks auf der Bot-Lane, wichtige Drachen und führt schließlich um wenige tausend Gold. Nach etwa 15 Minuten dreht NRG-Jungler Contractz (Titelbild) schließlich alles.

Die starken Ganks seiner Vi bringen dem Team gleich zwei Türme. Von hier an findet G2 schlicht keine Reaktion mehr auf die aggressive Spielweise der Amerikaner. Immer wieder wird das europäische Team an schlechten Positionen erwischt.

NRG nutzt derweil das Momentum und baut auf jedem kleinen Fehler auf, nutzt ihn aus und pusht Stück für Stück alle Lanes. Die Entscheidung fällt dann schließlich direkt in der Basis von G2, noch während die meisten Türme dort stehen.

Das US-Team führt bereits mit 18 zu 3 Kills und über 10.000 Gold bei Minute 29. Mit koordinierten Angriffen zieht NRG den Zusammenhalt von G2 auseinander, pflückt sich nach und nach einzelne Champs und endet schließlich ohne weiteren Toten über die Top-Lane.

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G2 wirk eingeschüchtert, findet keinen Hebel für ein Comeback

So ging’s aus: Die zweite Runde verläuft fast identisch wie die erste. Nachdem es kurz so aussieht, als hätte sich G2 wieder gefangen, kommt NRG erneut mit ihrer super-aggressiven Spielweise und zerpflückt die Europäer immer wieder.

Nach nicht einmal 28 Minuten und 30 Sekunden ist das Spiel zu Ende, der letzte Kampf auf der Top-Lane gibt G2 schließlich den Rest und schenkt NRG den Sieg. Mit nur einem eigenen Toten ebnet das NA-Team alle Tower oben und schließlich den Nexus ein.

G2 musste im Anschluss gegen Bilibili Gaming (BLG) antreten, einem Team aus China. Nach einer Niederlage im ersten von drei Spielen konnte sich das EU-Team noch auf ein 1:1 zurückkämpfen. Im dritten Game sah es dann aber ähnlich aus wie gegen NRG.

Die aggressiven Ganks und die Koordination von Bilibili brachen bei G2 schließlich den Zusammenhalt. Selbst, wenn es zu einem Ausgleich kam, konnte BLG einen weiteren Pick irgendwo auf der Map holen.

G2 war schließlich sichtlich eingeschüchtert. Statt wenigstens zu versuchen, den Gegnern wichtige Fähigkeiten zu entlocken, wurden sie häufiger schlicht angestarrt. Mit dem 2:1 flog G2 Esports dann endgültig raus.

Damit ist das erste Mal seit 2014 kein europäisches Team im Finale der LoL Worlds. Viele Fans können sich an so etwas gar nicht erinnern. Damals flogen Allaince, FNatic und SK Gaming allesamt schon in der Gruppenphase aus dem Turnier.

Ein ähnliches Problem hatte dieses Jahr der US-Favorit Team Liquid. Hier haben Fans aber schnell die Schuld bei einer Person gesucht:

LoL: US-Team fliegt peinlich bei den Worlds raus – Fans geben teuer eingekauftem Star die Schuld

Spieler will Fallout 4 durchspielen, ohne getroffen zu werden – Versucht es über 400 Mal in 2.000 Stunden

Ein Spieler wollte Fallout 4 durchspielen, ohne einen einzigen Treffer zu kassieren – nach über 2.000 Stunden hat er es geschafft.

Das 2015 veröffentlichte Fallout 4 ist bei Rollenspiels-Fans sehr beliebt. Manche Spieler kehren regelmäßig in die postapokalyptische Welt zurück, auch wenn sie das Spiel schon vor Jahren abgeschlossen haben.

Andere Spieler erweitern sich das Spielerlebnis von Fallout 4 mit Mods oder legen sich selbst besondere Herausforderungen auf, um bei einem erneuten Durchlauf einen speziellen Nervenkitzel zu erleben.

Zu letzten Spielern gehört auch ein Twitch-Streamer namens „Vrexia“, der Bethesdas Rollenspiel durchspielen wollte, ohne einen einzigen Treffer zu kassieren – doch einige Zusatzfaktoren sollten die Challenge noch schwieriger machen.

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Trailer zu Fallout 4, dem postapokalyptischen Abenteuer von Bethesda

No-Hit-Run, aber selbst ein fallendes Mikroskop ist tödlich

Was genau war das für eine Challenge? Vrexia wollte Fallout 4 durchspielen, ohne je getroffen zu werden, doch das war ihm zu leicht. Laut PC Gamer nutzte er deshalb eine Mod, die jeden noch so kleinen Schaden zu einem tödlichen Treffer werden ließ.

So sei er in einem Durchgang gestorben, weil ein Mikroskop vom Tisch gefallen ist und ihn getroffen habe. Da es obendrein ein Permadeath-Run ist, musste er auch durch das Mikroskop von vorne beginnen. Das galt ebenso für Bugs, die ihn in die Luft schleuderten oder einen Scorpion, der in der Luft gespawnt sei und ihm auf den Kopf fiel.

Um dem ganzen noch Schippe obendrauf zu setzen, war es Vrexias Ziel, das Spiel wirklich auf 100 % zu bringen – also die Story und alle Nebenquests inklusive der DLCs abschließen, alle Sammelgegenstände sammeln und alle Siedlungen freischalten.

Für zusätzliche Schwierigkeit sorgte zudem das Verbot von zahlreichen Items, darunter beispielsweise VATS, Armor, legendäre Gegenstände sowie Perks, die Schaden vermeiden.

Wie lange brauchte er, um die Challenge zu bewältigen? Insgesamt soll Vrexia gut 2.000 Stunden gebraucht haben, um den besonderen Durchlauf zu beenden. Das habe ihn neben 2 Jahren und 7 Monaten auch ganze 415 Versuche gekostet, bis er endlich erfolgreich war.

Vrexia ist übrigens nicht der einzige, der sich an besonderen Challenges in Spielen versucht. Ein Streamer namens Dinossindgeil hat FromSoftwares-Titel Demon’s Souls, Dark Souls 1, 2 und 3, Bloodborne, Sekiro und Elden Ring am Stück gespielt, ohne einmal getroffen zu werden.

Twitch-Streamer schafft perfekten Run in Dark Souls, Elden Ring und drei weiteren Games – Weint am Ende vor Freude

Quelle(n):
  1. PC Gamer

Ich hab nach unzähligen Monaten endlich den Shooter gefunden, den ich hoffentlich die nächsten Jahre spielen werde

MeinMMO-Autor Dariusz Müller ist als großer Shooter-Fan mit der aktuellen Auswahl an PvP-Titeln unzufrieden. Jetzt hat er überraschend wieder Spaß an einem 3 Jahre alten Taktikshooter gefunden und hofft, dass ihn dieser bis zum nächsten großen Release unterhalten kann.

Der Shooter-Markt bietet bereits seit Monaten wenige berauschende Neuerungen und so bin ich mit der aktuellen Auswahl an Shootern schon länger unzufrieden.

Zudem kommt es mir vor, als sei jeder neue Shooter ein Battle Royal oder EFT-Like – und ich bin kein Fan der beiden Subgenres. Ich bin wahrscheinlich nicht der einzige Shooter-Fan, der auf den Markt schaut und nicht weiß, was er spielen soll.

Dazu brachten die großen Franchises nur eine Enttäuschung nach der anderen:

  • Battlefield 2042 versucht weiterhin den misslungenen Release zu retten, ist aber noch nicht da, wo es sein sollte.
  • die CoDs der letzten Jahre haben ebenfalls viele Fans enttäuscht, die immer noch über das SBMM meckern
  • Halo Infinite hat nach einer langen Content-Dürre einen Großteil der Spieler eingebüßt
  • Ubisofts XDefiant, von dem ich mir viel erhoffe, hat mal wieder den Release verschoben
  • Counter-Strike 2 lässt haufenweise Inhalte vermissen und kam mit vielen technischen Problemen auf den Markt
  • Overwatch 2 macht mir gelegentlich Spaß, aber die 2 hat der Titel eigentlich nicht verdient, nachdem sogar die PvE-Kampagne gestrichen wurde.

Mein „Fels in der Brandung“ war lange Zeit Rainbow Six Siege. Immer wieder kehrte ich zu dem Taktikshooter zurück, doch derzeit habe ich komplett den Spaß am Spiel verloren. Das liegt teilweise an Änderungen, die mir persönlich nicht zusagen und teilweise am weiterhin großen Cheater-Problem.

3 Jahre alter Shooter packt meinen Ehrgeiz, macht plötzlich Spaß

Nachdem ich im Verlauf des Jahres von Shooter zu Shooter gesprungen bin, kehrte ich nach einer längeren Pause zu Valorant zurück. Den Titel von Riot Games habe ich 2021 schon mal für ein paar Stunden gespielt, doch bereits vor Level 30 wieder das Interesse verloren.

Ich hatte weder Lust, die verschiedenen Agenten freizuspielen noch die Zeit zu investieren, um ihre Fähigkeiten zu lernen. Was ich 2021 stattdessen zocken wollte, waren Movement-Shooter. Ich wollte Springen, Sliden und Dropshotten und nicht beim Schießen stehenbleiben, damit meine Waffen überhaupt was treffen.

Doch 2023 hat mich mein Ehrgeiz gepackt und ich habe großen Spaß daran, mich in Valorant zu verbessern. Ich verbringe mehrere Stunden pro Woche damit, mein Aim zu trainieren und überlege, wie ich meine Gadgets am effektivsten einsetze.

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Riot Games zeigt den neuen Agent von Valorant im animierten Trailer

Der Wille, besser zu werden, macht Valorant interessant

In Valorant gilt das bekannte Prinzip: „Easy to learn, hard to master (leicht zu lernen, schwierig zu meistern).“ Es ist wirklich nicht kompliziert, die einzelnen Fähigkeiten der Agenten zu verstehen und einzusetzen. Aber es macht einen riesigen Unterschied, wie gut die Fähigkeiten eingesetzt werden. Teilweise sind es kleine Unterschiede, die große Auswirkungen haben.

Wenn ich beispielsweise mein Geschütz mit der Agentin „Killjoy“ platziere, gibt es wahrscheinlich hunderte Profis und High-Elo-Spieler, die mit den Augen rollen und eine Träne vergießen, weil die Position einfach nicht optimal gewählt ist. Aber genau von diesen Spielern, kann ich etwas lernen.

Wenn ich keine Zeit oder Lust habe selbst zu spielen, sind es YouTube-Videos und Streams, die ich mir interessiert anschaue, weil ich spielerisch davon profitiere. Kurz gesagt: Valorant macht mir gerade so viel Spaß, weil es meinen Ehrgeiz entfacht und mich dazu bewegt, besser werden zu wollen.

Selbst wenn ich von Smurfern vermöbelt werde und kurzzeitig salzig bin, kann ich letztendlich etwas Positives aus der gespielten Zeit ziehen, weil ich mir deren Tricks abgucken kann. Generell entfachen Matches gegen bessere Spieler meinen Ehrgeiz und ich spiele meine besten Runden, wenn ich eigentlich unterlegen bin.

Geniales Grundgerüst trifft auf vereinzelte Probleme

Ich will natürlich ehrlich mit euch sein. Sowas wie das perfekte Spiel gibt es nicht. Auch Valorant hat Probleme. Die teilweise extrem toxische Spielerschaft ist wohl eines der größten und besonders für Frauen kann es in dem Shooter echt unangenehm werden.

Ebenfalls sehr kritisch ist das Smurf-Problem. Also speziell in den unteren bis mittleren Rängen hat man regelmäßig Smurfer im Match – sowohl im Gegnerteam als auch unter den zufälligen Mitspielern im eigenen Team. Es bleibt zu hoffen, dass der eigene Smurfer besser ist.

Beides kann wirklich frustrierend sein, weshalb ich es absolut verstehe, wenn jemand keine Lust auf den Shooter hat. Dennoch ist Valorant für mich gerade technisch einer der besten kompetitiven Shooter – wenn nicht der beste.

Die Server sind unheimlich stabil, die Hitbox arbeitet extrem souverän und der Peekers-Advantage1 ist bei weitem nicht so schlimm wie in anderen Shootern. Ich spiele den Shooter jetzt seit Monaten mehrere Stunden pro Tag und habe nie FPS-Einbrüche oder Spielabstürze. Valorant läuft verdammt souverän und hat eine starke Performance – selbst vergleichsweise leistungsschwache PCs ausreichende FPS haben.

Auch Cheater trifft man in Valorant so gut wie gar nicht, weil Vanguard, das Anti-Cheat-System, wirklich hervorragende Arbeit leistet. Ich kann mich beim Zocken vollends darauf fokussieren, was mir bei einem Shooter Spaß macht: konzentriertes, kompetitives Gameplay mit dem Grundgedanken besser zu werden.

Ich habe endlich wieder Spaß daran, einen Shooter zu lernen und zu meistern und deshalb hoffe ich, dass mir Valorant auch die nächsten Monate oder Jahre noch so viel Spaß macht wie aktuell.

Wenn ihr weitere Shooter entdecken wollt:

Die 14 besten Multiplayer-Shooter 2023 für PC, Switch, PS4, PS5 und Xbox

  1. Peekers-Advantage bedeutet, dass der Spieler im Vorteil ist, der aus einer Deckung heraus in den Schusswechsel geht, während der Spieler, der einen Winkel hält, im Nachteil ist. ↩︎

5 RPGs, die ihr spielen solltet, wenn ihr Tiere streicheln wollt

Viele RPGs sind heute mit vielen kleinen und großen Interaktionsmöglichkeiten angereichert. MeinMMO-Redakteurin Sophia ist großer Tierfan und hat für euch ihre fünf Lieblings-RPGs zusammen getragen, in denen ihr euren fluffigen Companions das Fell durchwühlen könnt.

Mein Hund Loki, oben auf dem Titelbild zu sehen, ist ein absoluter Kuschelfan. Wenn er gerade nicht spielen oder essen möchte, ist er für Streicheleinheiten jederzeit bereit – wie auch der Rest der MeinMMO-Redaktion schon feststellen durfte. Manchmal hat er aber einfach keine Lust.

Daher ist es mir immer wieder eine große Freude, wenn es mir mein aktuelles Fokus-Game erlaubt, mit den dargestellten Tieren zu interagieren. Sei es, dass ich meinen Charakter die Federn eines Eulenbärjunges durcheinander bringen lasse oder meinem Glurak die Schuppen schrubbe.

Für alle mit einem ähnlichen Kuschelbedürfnis oder auch für alle, die zwischen Missionen einfach etwas herzerwärmenden Game-Content suchen, hier also meine fünf persönlichen Empfehlungen für RPGs mit Tierkuschelfunktion.

Meine 5 RPG-Empfehlungen, fürs Tiere streicheln

Baldur’s Gate 3

Der Ritualzauber “Mit Tieren sprechen” lässt euch mit der Vielzahl an liebenswerten Kreaturen in Baldur’s Gate 3 sprechen: Unverschämte Eichhörnchen, seltsame Ochsen oder auch militärische Tauben. Zwei Tiere sind aber besonders: Kratzer, der weiße Posthund, und das Eulenbärbaby.

Beide könnt ihr zu euch ins Lager bringen und dort nach aller Kunst kuscheln. Kratzer erwärmt sich auch im Lauf der Geschichte für euch, was dazu führt, dass er euch immer wieder kleine Geschenke bringt. Das Eulenbärjunge hingegen ist vor allem zu Beginn sehr verängstigt.

Beide Tiere begrüßen euch mit warmen Worten und genießen die gemeinsamen Kuscheleinheiten. Wer könnte es den beiden auch verübeln?

Solltet ihr Kratzer irgendwann aus einem Grund verlieren, haben eure Begleiter dafür sogar eigene, traurige Voice-Lines. In Akt 3 ist es tatsächlich auch möglich, dass er zu seinem ursprünglichen Besitzern des Kurierdienstes in Rivington zurückkehrt. Mein persönlicher Tipp für ein Bug-freies Behalten von Kratzer: Habt ihn bei dieser Interaktion nicht dabei und erwähnt ihn nicht. Oder greift zu den drastischeren Mitteln.

Final Fantasy XVI (und Final Fantasy XIV)

Im neuesten Ableger der J-RPG-Reihe Final Fantasy steht euch der wolfsartige Torgal zur Seite. Im Prolog, den ihr auch in der Preview auf PS5 spielen könnt, trägt die junge Jill ihn noch die meiste Zeit in ihren Armen. Im Laufe der Geschichte trefft ihr ihn als ausgewachsenen Hund wieder und er wird zu einem treuen Verbündeten.

Zum einen steht er Hauptcharakter Clive Rosfield stets im Kampf zur Seite, zum anderen könnt ihr ihn nach bestem Wissen und Gewissen durchkuscheln. Torgal ist ein absoluter Good Boy, der für Clive und dessen Verbündete fast alles machen würde.

Final Fantasy XVI ist aktuell noch PS5-exklusiv, wurde aber mittlerweile für den PC angekündigt. Ein konkretes Release-Datum steht aktuell noch aus, vermutlich dürfen PC-Gamer kommendes Jahr Torgals Mähne verwuscheln.

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Final Fantasy XVI Launch Trailer

Spieler des MMORPGs Final Fantasy XIV dürfen sich übrigens auch bald über Torgal freuen: Im Rahmen des Fan Festivals in London wurde ein Crossover zwischen den beiden Spielen angekündigt. Clives treuer Freund kann dabei als Reittier, aber auch in Welpenform als Begleiter freigeschaltet werden.

Im MMORPG könnt ihr mit dem Emote /streicheln auch alle anvisierbaren Objekte streicheln. Weil das aber neben süßen Begleitern wie Torgal oder eurem Chocobo auch eure Mitspieler, NPCs oder Möbel sein können, hier nur eine Erwähnung am Rand.

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The Legend of Zelda: Breath of the Wild und Tears of the Kingdom

Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich diese beiden Spiele erwähne: Tears of the Kingdom ist die direkte Fortsetzung von Breath of the Wild. Allerdings ist an diesen beiden Nintendo-Switch-Spielen eine halbe Reiterhofsimulation verloren gegangen.

Link, der Held der Games und euer zu steuernder Charakter, braucht ein Reittier, um schneller von A nach B zu kommen. Dafür könnt ihr die frei in der Welt lebenden Wildpferde einfangen und zähmen. Zwischen fünf und sechs könnt ihr bei den Ställen in Hyrule registrieren und benennen.

Alle eure Pferde könnt ihr mit verschiedenen Sätteln und Zaumzeug ausstatten sowie Mähne und Schweif stylen lassen. Wenn ihr den Pferdegott im jeweiligen Spiel findet, könnt ihr ihre Stats auch verbessern. Und natürlich könnt ihr euch vollumfänglich um eure Pferde kümmern: Sie fressen euch Äpfel aus der Hand und ihr könnt sie mit sanftem Klopfen auf den Hals beim Reiten beruhigen.

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Trailer zu The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom zeigt, was euch im Spiel erwartet

Aber: Das Spieler-Feedback zu Breath of the Wild beinhaltete den starken Wunsch, auch die Hunde streicheln zu können. Einige von Hyrules Ställen haben Border Collies, die ihr mit Fleisch bestechen könnt. Nach genug Leckereien zeigen sie euch in der Nähe vergrabene Schätze.

Leider verzichtete Nintendo auch für den Nachfolger Tears of the Kingdom darauf, eine Animation für das Streicheln der Hunde einzubauen. Sehr schade, aus meiner Sicht.

Hogwarts Legacy

Hogwarts Legacy hat für mich zwei absolut geniale Funktionen: Ich kann mit einem Besen durch die Fantasy-Version der schottischen Hochlande fliegen und ich kann süße, gruselige oder einfach seltsame magische Wesen großziehen.

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Hogwarts Legacy: Offizieller Launch-Trailer

Der Spielercharakter streichelt zwar selten mit der Hand, zaubert aber für jedes Wesen einen eigenen Striegel hervor. Wenn man bedenkt, dass viele der magischen Tiere spezielle Bedürfnisse haben und vielleicht gar nicht angefasst werden sollten, ist das auch sinnvoll.

Besonders süß reagieren die Mondkälber und Niffler auf die Kuscheleinheiten. Kniesel schnurren, wenn ihr sie durchbürstet. Ich frage mich allerdings, was genau wir bei den scheinbar nackten Thestralen bürsten. Gut, am Ende ist das egal: Auch ein Thestral verdient Liebe.

Wer die Augen offen hält, trifft auch überall in der Welt verstreut Katzen. Die freuen sich natürlich auch über intensive Streicheleinheiten.

Pokémon

Ob man Pokémon als Tiere zählt, ist eine alte Diskussion. Lasst uns gerne in den Kommentaren wissen, wie ihr persönlich dazu steht. Ich wollte aber nicht darauf verzichten, sie hier in der Liste zu haben.

Auf meiner Nintendo Switch zocke ich noch ab und an Let’s Go Evoli. Das Spiel ist ein Remake der ersten Pokémon-Games. In der Partnerversion habt ihr ein Pikachu an der Seite, während in Let’s Go Evoli das titelgebende Evoli dessen Platz einnimmt. Evoli ist aber nicht einfach nur euer erstes Pokémon, sondern ihr könnt es auch streicheln, mit Beeren füttern und in süße Kostüme stecken.

Wenn ich unterwegs Kuschelbedürfnisse habe, kann ich mich jederzeit darauf verlassen, dass mein Pokémon-Go-Roster für Streicheleinheiten zu haben ist. Das Glurak in der Ubahn genießt ein gutes Kratzen hinter dem Horn genauso wie ein Flamara ein gutes Brustkraulen.

Es gibt noch so viele Spiele, in denen ihr euer Bedürfnis nach Streicheleinheiten stillen könnt. Zum Beispiel im zuletzt erschienenen Lies of Pi oder auch Diablo 4. Für alle, die noch mehr Tier-Content suchen, empfehlen wir den X-Account (ehem. Twitter) @CanYouPetTheDog. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob ihr im Spiel einen Hund (oder ein anderes Tier) streicheln könnt, findet ihr hier zumeist die Antwort.

Und ich bewege mich jetzt vom Schreibtisch auf die Couch. Mein Hund klopft schon ungeduldig mit seinem Schwanz. Real-Life-Kuscheleinheiten sind dann eben doch die Besten.

WoW ist gerade so gut wie seit Jahren nicht mehr, aber trotzdem will ich nicht spielen

WoW: Dragonflight hatte nach einem guten Start mit einigen Problemen zu kämpfen. Trotzdem ist die Erweiterung besonders nach Shadowlands und spätestens mit Patch 10.1.5 ein Fan-Liebling. MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus stimmt zu und meint: so gut war WoW seit mindestens Legion nicht mehr. Trotzdem investiert er gerade so gut wie keine Zeit ins Spiel.

Seit mittlerweile knapp 17 Jahren spiele ich WoW, seit ein paar Wochen vor dem Release von Burning Crusade. Und schon immer war ich Raider, lange Zeit sogar im Progress, eine Weile sogar unter den Top 500 der Welt.

Jetzt zocke ich seit Monaten nur noch WoW, wenn meine Gilde eine Aushilfe braucht. Ich kann mich nicht mehr dazu aufraffen, das MMORPG zu starten. Und das, obwohl World of Warcraft gerade an einem absoluten Hochpunkt ist.

Selten bin ich mit Cortyn bei WoW so einer Meinung, aber unser Dämon schreibt: „World of Warcraft hat sich seit Jahren nicht so gut angefühlt.“. Es stimmt, seit Legion fällt mir keine Zeit an, zu der WoW besser gewesen wäre.

Damals beim Test war ich von Dragonflight überzeugt und kurz nach Release hat mich das Spiel völlig gepackt. Seltsam also, dass ich nun eigentlich gar keine Lust mehr verspüre, zu spielen. Oder?

Der Trailer zu Dragonflight sorgte damals für Gänsehaut, auch bei mir:

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WoW: Episches Cinematic zu Dragonflight reißt die Spieler mit – Fans rufen: „Gänsehaut”

Alles ist besser geworden, es gibt immer was zu tun

Dragonflight hat so gut wie alles an WoW verbessert. Berufe sind (wieder) sinnvoll, oder zumindest sinnvoller als zuvor. Die Story, die mit Shadowlands völlig gegen die Wand gefahren wurde, ist wieder etwas bodenständiger und zugleich mitreißender.

Vor allem die Rückkehr der Talente hat vieles ausgemacht. Jederzeit und überall einfach neu skillen können, mehr als nur eine Auswahl aus drei Talenten alle paar Level zu haben und sich mehr mit seiner Klasse auseinandersetzen zu müssen, bringt das RPG zurück ins MMORPG.

Der gesamte Spielfluss ist jetzt in Dragonflight einfach besser. Wenn ich daran denke, wie Raids in Shadowlands waren und wie oft man dazu gezwungen war, dem Boss bei seinen Monologen zuzusehen oder abzuwarten, bis eine Mechanik gespielt werden kann … grauenhaft.

PvE macht in Dragonflight mehr Spaß. Beide Raids bisher hatten die interessanteren Bosse und das hübschere Design, selbst die mythischen Schlüsselsteindungeons machen mehr Spaß als zuvor. Vor allem mit der Idee, jede Saison den Pool mit alten Dungeons rotieren zu lassen.

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Rufer sind genau das, was das Spiel gebraucht hat

Die größte Stärke an Dragonflight ist meiner Meinung nach aber der Rufer. Seit Legion gab es keine neue Klasse und Rufer haben mich nach 12 Jahren zum ersten Mal wieder einen Caster spielen lassen.

Die Idee, eine „Mid-Range“-Klasse zu haben, fand ich so abgefahren, dass ich mich direkt verliebt habe. Jetzt, mit der neuen Verstärkungs-Spezialisierung der Rufer, die eigentlich nur Buffs verteilt, fühle ich mich richtig wohl.

Kaum eine Klasse hat sich für mich jemals so richtig angefühlt. Warum fällt es mir also so schwer, auf den „Spielen“-Button zu drücken?

Rufer sind genau meine Klasse, die habe ich in der Beta allein damals stundenlang getestet:

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3 Minuten Gameplay zu Rufer, der neuen Klasse in WoW Dragonflight

Raids fühlen sich an wie Arbeit

Das für mich größte Problem ist das Knabbern an den Bossen. Das liegt weniger am Progress an sich, das bin ich ja gewohnt. Eher macht es Schwierigkeiten, dass es sich oft so anfühlt, als renne man mit dem Kopf gegen eine Wand.

Raids wurden seit es World of Warcraft gibt, immer schwerer. Mitunter deswegen, weil Addons das Spiel selbst immer leichter gemacht haben. Damit nicht alles trivial ist, mussten also härtere Bosse her.

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Was ich in den letzten Jahren deswegen beobachtet habe ist, dass sich gute Spieler immer stärker an der Spitze der Welt sammeln. Wer dort keinen Platz hat, hört auf – denn unter seinem Niveau will er auch nicht mehr raiden.

Das heißt, dass die Schere zwischen den besten Gilden und „allen anderen“ immer weiter auseinander geht. Überspitzt gesagt: Es gibt nur noch Profis oder Nolifer und den Casual-Rest. Und ich befinde mich genau dazwischen, weil ich weder Zeit noch Muße habe, mich an die Spitze zu kämpfen. WoW soll nicht meine zweite Arbeit werden, das hatte ich zu Shadowlands schon mal.

Andere Spiele sind belohnender

Mounts, Transmog und Battle Pets haben mich nie interessiert. Ich suche etwas, das mir gefällt, farme das gezielt und trage es dann. Aber einfach sammeln will ich nicht. Mir fehlt da das Gefühl, etwas erreicht zu haben.

In der Zeit, in der ich WoW spiele, könnte ich etwas anderes machen. Etwas, das mehr Dopamin ausschüttet, etwa Diablo oder sogar einfach ein aufregendes Aufbau-Spiel mit gefährlicher Komponente.

Kurz: andere Spiele belohnen mich in der Zeit, die ich zum Raiden aufwende, besser. Leveln und einen Charakter ausrüsten macht immer noch Spaß in WoW, es fühlt sich nach Fortschritt an. Sobald die Verbesserungen aber nur noch um 0,X-%-Bereich sind, wird’s zäh.

Den neuen Raid werde ich wieder spielen, aber mal sehen, wie lang. Der Endboss von Dragonflight sieht auf jeden Fall cool aus:

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Das einzige, was ich noch ausprobieren könnte, wäre PvP. Aber im Moment will ich meine Gilde nicht hängen lassen und helfe lieber dort aus, solange ich mich noch dazu aufraffen kann.

Es ist schwer, zu sagen, ob meine Lustlosigkeit wirklich an den genannten Gründen liegt. Die beste Erklärung ist vermutlich: nach 17 Jahren ohne Pause brauche ich vielleicht etwas Abstand. Denn WoW ist immer noch eines meiner Lieblingsspiele und ich hoffe, bald mehr Motivation zu finden. Vielleicht ja mit der nächsten Erweiterung:

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