„Ich kann mir nicht vorstellen, dass es 1990 schon Autos gab“ Twitch-Streamer macht Interviewer mit einer Aussage fertig

Der Twitch-Steamer LetsHugo (20) war zu Gast im Podcast „Henke’s Corner“ und plauderte dort über seine Karriere, seine Gesundheit und Kritik an seinen Inhalten. Zwischendurch offenbarte er, welche Vorstellung er vom 20. Jahrhundert hat.

Was war das für ein Interview? Das Gespräch fand im Rahmen des Podcasts „Henke’s Corner“ statt. Der Moderator lädt Gäste aus der Twitch- und YouTube-Szene ein, in seinen Camping-Stühlen Platz zu nehmen und mit ihm „auf Augenhöhe“ zu plaudern (via funk).

Seit neuestem gehört das Format zu funk, dem Content-Netzwerk von ARD und ZDF. Für den Auftakt dieser neuen Ära seines Podcasts hat sich Henke keinen Geringeren ausgesucht, als den Luxemburger Twitch-Streamer „LetsHugo“.

Seine Fans lieben den 20-Jährigen für seine verpeilte Art. Mit einer Aussage brachte er den sonst so coolen Moderator aber völlig aus der Fassung.

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Er hat die Schule abgebrochen, weil ihm das Streamen wichtiger war – Der Erfolg von LetsHugo

Ein Ritter des 20. Jahrhunderts

Was war das für eine Aussage? Das Gespräch verläuft größtenteils recht normal: Henke und LetsHugo plaudern über die Anfänge auf YouTube und Trends auf Twitch. Dabei wird zusammen ein bisschen gescherzt, während Henke lässig mit seiner Sonnenbrille auf dem Camping-Stuhl abhing.

Damit war es jedoch vorbei, als die beiden Content Creator auf ihren Altersunterschied zu sprechen kamen. Henke ist 27, für den 7 Jahre jüngeren Twitch-Streamer stammt er damit aus einer anderen Zeit.

Als er LetsHugo erklärt, dass er 2004 8 Jahre alt war, ist dieser schockiert: „Du bist ja Neunzehnhundert geboren!“ Für ihn sei jeder, dessen Geburtsjahr mit einer 19 anfängt, quasi ein Ritter, so der 20-Jährige. Der „Switch“, fährt LetsHugo fort, mit Farbfernsehen und Internet, sei für ihn erst im Jahr 2000 eingetreten.

Hier muss Henke bereits seine Sonnenbrille abnehmen, um sich ein paar Lachtränen aus den Augen zu wischen. Mit seiner nächsten Aussage setzt LetsHugo aber nochmal einen drauf: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass es 1990 schon Autos gab.“

Die Ritterzeit, die sei für den 20-Jährigen „so Neunzehnhundert“ gewesen. Tatsächlich endete die Hochzeit der Ritter bereits im Laufe des 14. und 15. Jahrhunderts.

Henke, der vor Lachen fast vom Stuhl zu kippen scheint, muss sich erstmal sammeln und einen ordentlichen Schluck Wasser trinken, ehe er das Interview fortführen kann. Den ganzen Podcast könnt ihr euch hier anschauen, ab 38:32 könnt ihr euch so richtig alt fühlen:

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Was wurde sonst noch besprochen? Abseits von dem emotionalen Schaden, den alle jenseits der 23 davon getragen haben dürften, gab es noch einige interessante Themen zu besprechen. So erklärte LetsHugo, dass er bereits im Alter von 11 Jahren mit YouTube angefangen habe (das war dann 2014) – das sei in der Minecraft-Szene aber völlig normal.

Der Twitch-Streamer geht zudem auf die Kritik an seinen Reaction-Inhalten ein und erklärt, dass er keine Lust mehr auf Subathons habe. Diese Marathon-Streams hatten ihn einst bekannt gemacht, aktuell mache das aber einfach jeder.

Außerdem spricht LetsHugo kurz über seinen Twitch-Bann, der zur Aufzeichnung des Podcasts gerade ganz frisch war. Da er sich zu diesem Zeitpunkt gerade für ein Minecraft-Event in Köln befand, hatten einige Zuschauer spekuliert, er habe vielleicht geschummelt. Tatsächlich steckte jedoch etwas anderes dahinter:

20-Jähriger will dreist Twitch austricksen, kassiert prompt einen Bann

Destiny 2 beseitigt nach 6 Jahren sein Farbenchaos: Bringt „endlich das, was in der Vorschau angezeigt wird“

Bei Destiny 2 gibt es ein Problem, das viele Hüter seit sechs Jahren plagt – die Shader-Vorschau. Diese ist oft unzuverlässig und kann nicht genau darstellen, wie die Farbgebung auf Ausrüstungsgegenständen und Waffen am Ende tatsächlich aussieht. Doch dieses Problem wird, nach der neuesten Ankündigung von Bungie, wohl schon bald der Vergangenheit angehören.

So wurde die Änderung enthüllt: Bungie hat erst kürzlich versprochen, wieder mehr mit der Community zu interagieren, und dieses Versprechen wird nun immer öfter eingelöst.

So konnte die Destiny 2-Community am 25. Oktober ein Multi-Streaming-Event auf Twitch und YouTube erleben, bei dem Destiny-Streamer Datto einige bekannte Gesichter von Bungie zu Gast hatte.

  • Zunächst war der ehemalige Community-Manager von Destiny 2, dmg04 alias Dylan Gaffner mit seinem Hüter im Stream und räumte gemeinsam mit Datto seinen Tresor auf.
  • Danach kam, neben anderen, Game Director Joe Blackburn in den Stream und nahm an Dattos unterhaltsamen „Shader-Game“ teil.

Bei diesem lockeren Spiel enthüllte Joe Blackburn dann auch die aufregende Änderung für alle modebewussten Hüter, die es den Spielern bald ermöglichen wird, ihre Ausrüstung und Waffen genau nach ihren Vorstellungen anzupassen, ohne ewig herumprobieren und raten zu müssen.

Im kommenden Jahr wird das neue DLC von Destiny 2 Die Finale Form veröffentlicht:

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Destiny 2: Die Finale Form- Das letzte DLC der ersten Saga

Shader-Verbesserung soll endlich für Farbklarheit sorgen

Seit 6 Jahren ein Problem: Die Unzuverlässigkeit der Shader-Vorschau in Destiny 2 war jahrelang eines der frustrierensten Probleme. Vor allem für modebewusste Hüter, denen aktuell 414 Shader in Destiny 2 zur Verfügung stehen.

  • Die Spieler hatten oftmals Schwierigkeiten, die richtigen Farben für ihre Rüstung auszuwählen.
  • Dazu kommt die Tatsache, dass Shader in Destiny 2 auch oft kuriose Farbeinschläge haben, die in der Vorschau überhaupt nicht zu sehen sind.
  • Von insgesamt sechs möglichen Farben werden aktuell nur vier in der Shader-Vorschau angezeigt.

Wer also nur auf die kleine Vorschau des Shaders blickt, ahnte oft nicht, dass diese lügt. Das führte öfters zu Enttäuschungen und endlosen Experimenten, um den gewünschten Look zu erzielen. Doch dank der kleinen Enthüllung von Joe Blackburn könnte das schon bald der Vergangenheit angehören.

Destiny 2 hat aktuell 414 Shader, die zum Anpassen von Charakter, Waffen und anderem dienen.

So erklärte Joe Blackburn den Zuschauern im Stream:

Das ist nur eine sehr kleine Enthüllung […] aber wir haben die Icons der Shader für „Die Finale Form“ überarbeitet. Es gibt dann eine völlig neue Sektion in jedem Shader-Icon, die die schattierten Farbbereiche besser beschreibt. Alle sechs Farben sind vertreten. Die Farben sind in den neuen Icons anders angeordnet. Man muss immer noch wissen, wie Rüstungen aussehen, um es wirklich beurteilen zu können, aber die markanten Bereiche nehmen einen größeren Teil des Shaders ein, und alle versteckten Farben sind auf dem Shader-Icon dargestellt.

Verriet Joe Blackburn der Community im Live-Stream von Datto

Diese Änderungen könnten also nicht nur eine einfache Fehlerbehebung sein, sondern nach sechs Jahren auch endlich mehr Transparenz in das Shadersystem von Destiny 2 bringen, indem Farben bald genauer und damit benutzerfreundlicher dargestellt werden.

Außerdem sind die Spieler froh, dass nach dem Rückzug von Bungie wegen Beleidigungen und Hassbotschaften gegen Mitarbeiter überhaupt wieder ein so ungezwungener und informeller Austausch mit Bungie über den Game Director möglich ist.

So schreibt der Spieler HellChicken949 im Reddit zum Stream: „Joe, der tatsächlich mit der Community interagiert, ist wahrscheinlich das Beste, was er hätte tun können, und ich hoffe inständig, dass er nicht belästigt wird, weil diese Gelegenheit, tatsächlich mit dem Game Director zu kommunizieren, wirklich etwas Gutes ist.

Wann soll die Änderung ins Spiel kommen? Die Spieler müssen sich noch etwas gedulden. Denn das nächste DLC, mit dem diese Änderung live gehen soll, wird erst am 27. Februar 2024 veröffentlicht.


Was sind eure Gedanken zu den lang erwarteten Shader-Verbesserungen in Destiny 2? Und wie seht ihr die Bedeutung der direkten Kommunikation des Game Directors mit der Community? Findet ihr diese Möglichkeit gut oder glaubt ihr, das wird nicht lange halten? Sagt uns gerne eure Meinung dazu in den Kommentaren.

Wenn ihr mit Shadern so gar nichts am Hut habt, dann ist dieser verrückte Waffen-Trick vielleicht etwas für euch: Destiny 2: Spieler nutzen wieder alten Trick, der Bosse innerhalb weniger Sekunden besiegt

Spieler investiert 45.000 € in EA FC 24: Baut sich ein sündhaft teures Team für 48 Mio. Münzen

Nur einen Monat nach dem offiziellen Release von EA FC 24 hat ein Spieler bereits das ultimative Team zusammengestellt. Für sein Full Icon Squad im Wert von fast 50 Millionen Münzen investierte der Spieler 45.000 €.

Wie sieht das Team aus? Das Team des Münzmillionärs besteht nur aus den besten und teuersten Karten im Spiel. In seiner Startaufstellung befinden sich ausschließlich Spieler mit einem Gesamtrating von mindestens 90. Starke Spieler wie Messi oder Mbappé, sowie andere teure Icons sitzen dabei nur auf der Bank.

Werfen wir einen Blick auf das Traum-Team, das einem erfolgreichen spanischen Streamer zur Verfügung gestellt wurde.

So sieht das teuerste Ultimate-Team-Squad in EA FC 24 aus

Welche Spieler genau befinden sich im Team? Die 18 Spieler in der Startelf und auf der Reservebank kosten insgesamt rund 48 Millionen Münzen.

Die Mannschaft ist in einer 4-2-4-Formation angeordnet und stellt sich wie folgt auf:

  • TW: Lev Yashin
  • LV: Roberto Carlos
  • IV: Paolo Maldini
  • IV: Carlos Alberto
  • RV: Cafu
  • ZM: Ruud Gullit
  • ZM: Zinédine Zidane
  • LF: Ronaldinho
  • ST: Ronaldo
  • ST: Pelé
  • RF: Mia Hamm

Auswechselbank: Messi, Son (POTM), Bellingham (Trailblazers), Dembélé (RTTK), Mbappé (Trailblazers), Cruyff, Ribéry

Die Startaufstellung hat einen Wert von 34,5 Millionen. Die Auswechselbank kommt mit einem stolzen Preis von 13 Millionen daher.

Welcher ist der teuerste Spieler? Der wertvollste Spieler ist mit Abstand die Icon-Karte des brasilianischen Stürmers Ronaldo. „El Fenomeno“ kostet mehr als 8,5 Mio. Münzen auf dem Transfermarkt. Generell wird das teuerste Team in EA FC 24 von vielen Brasilianern dominiert. Gleich 6 stehen in der Startelf.

Auf der Ersatzbank sitzt übrigens mit der Trailblazers-Karte von Kylian Mbappé ein Spieler, der knapp 5 Mio. Münzen kostet.

Ein Spieler hatte das große Glück, die beiden Star-Stürmer der Vergangenheit und Gegenwart in einem Pack zu ziehen. Unter dem Link findet ihr auch die Reaktionen auf das ungewöhnliche Packluck.

Welcher ist der billigste Spieler? Die billigste Karte ist der russischen Legenden-Torhüter Lev Yashin. Er kostet rund 525.000 Münzen auf dem Transfermarkt. Einige Karten wie die Road-to-the-Knockouts-Karte von Ousmane Dembélé, der ebenfalls zu den billigeren Spielern gehört, liegen knapp unter einer Million Münzen.

Die dynamische Karte des Franzosen kann aber auch noch auf ein Gesamtrating von 91 kommen und dadurch im Preis nochmal zulegen. Verfolgt unseren RTKK-Tracker, um keine Upgrades zu verpassen.

Interessant: Eine Frau hat es auch ins Team geschafft. Die amerikanische Icon Mia Hamm ist Teil des stärksten Teams in EA FC 24.

Weiter unten lest ihr, wem dieses Team gehört und wie sich ein solches Legenden-Team spielen lässt.

Spieler investiert 45.000 Euro in FC Points, Streamer profitiert

Wem gehört das Team? Ein Abonnent des erfolgreichen spanischen FIFA-Streamers DjMaRiiO hat die absurde Summe von 45.000 € in FC Points investiert, um dieses Team bauen zu können. Der Youtuber kam in den Genuss, dieses sündhaft teure Ultimate-Team-Squad spielen zu dürfen.

Er spielte zwei Spiele in der Weekend League, wobei er das erste Spiel klar gewann, im zweiten Spiel aber deutlich größere Probleme hatte, seinen Gegner zu besiegen. Die Highlights seht ihr in diesem YoutTube-Video.

DjMaRiiO merkte in diesem Zusammenhang an, dass es natürlich einfacher sei, mit einer solchen Mannschaft zu gewinnen. Allerdings verwies er darauf, dass das Spiel teilweise unberechenbar sei und auch die gegnerischen Teams im Laufe der Zeit immer stärker werden würden.

Wir möchten an dieser Stellen erwähnen, dass ein solches Team die absolute Ausnahme und sehr unrealistisch zu erreichen ist. Ihr könnt auch durch die Investition von bloßer Spielzeit zu sehr starken Karten kommen und müsst nicht Echtgeld in EA FC 24 investieren.

Damit ihr auch ohne 48-Millionen-Team gut durch Rivals und Weekend League kommt, empfehlen wir euch zum Abschluss unsere 5 Tipps für garantiert mehr Tore in EA FC 24.

„Das würde die Community zerstören“ – Chef von Final Fantasy XIV spricht über coole, neue Ideen für sein MMORPG

Naoki Yoshida, der Director und Producer von Final Fantasy XIV, ist nicht nur Entwickler, sondern auch von ganzem Herzen Videospielenthusiast. Im Rahmen des europäischen Fan-Festivals in London sprach er über seine Pläne für das MMORPG.

Was ist passiert? Am Wochenende des 21. und 22. Oktober 2023 veranstaltete Square Enix das „Final Fantasy XIV Fan Festival“ in London. Dort gab Naoki Yoshida, der Director und Producer des Games, neue Informationen rund um die kommende Erweiterung Dawntrail bekannt.

Zudem nahm der Chef-Entwickler an verschiedenen Panels rund um das Game teil und interagierte fleißig mit den Spielern vor Ort. Ein besonderes Highlight waren jedoch die gemeinsamen Interviews und Spiel-Sessions mit dem Final-Fantasy-Ur-Vater Hironobu Sakaguchi.

Wir waren für euch übrigens vor Ort und haben ein paar Eindrücke mitgebracht:

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Final Fantasy XIV Fan Festival London 2023

„Das würde die Community zerstören“ – Naoki Yoshida im Interview

Am Fan-Festival-Samstagabend stellte sich Naoki Yoshida speziell den Fragen der Pressevertreter vor Ort. Dabei sprach er unter anderem über Dawntrail, aber auch weitere Pläne für die Weiterentwicklung von Final Fantasy XIV.

„Was ist ein Feature oder eine Mechanik, die Sie gerne für Final Fantasy XIV adaptieren würden?“

Naoki Yoshida feierte dieses Jahr seinen 50. Geburtstag und ist bekanntermaßen seit langen Jahren begeisterter Videospieler. In einen Livestream zu Final Fantasy XIV kam er zum Beispiel vor ein paar Monaten mit seiner Nintendo Switch, auf der er The Legend of Zelda Tears of the Kingdom zockte. Zudem ist er großer Activision-Blizzard-Fan und hat bereits die Entwickler in Anaheim Kalifornien besucht.

2019 machte Blizzard dem Final-Fantasy-XIV-Team sogar ein Geschenk:

Seine Erfahrung mit anderen Videospielen beeinflusst auch seine Arbeit am MMORPG stark. So zogen er und sein Team das bis heute erfolgreiche MMORPG World of Warcraft als Inspiration für den Relaunch von Final Fantasy XIV mit A Realm Reborn heran.

Auf die Frage hin, welche MMORPG-Inhalte er spannend findet, er aber nie in Final Fantasy XIV implementieren würde, sprach er über Ultima Online. Zum Start des Games 1997 sei ihm alles sehr chaotisch vorgekommen. In dem Chaos fand er aber auch viel Freiheit. Eine für Yoshida spannende Mischung.

Allerdings hat er starke Bedenken:

Ich denke, wenn ich etwas erschaffen würde, das diesem Gefühl nahe kommt und ich es in Final Fantasy XIV implementieren würde, dann würde es wahrscheinlich die Community zerstören. Wenn wir diese Art von MMO jetzt entwickeln würden, würde es sich wahrscheinlich auch nicht verkaufen.

Naoki Yoshida, London, 21.10.2023

Wie lief der Start in Ultima Online? Ultima Online erschien im September 1997. Es war das erste Spiel, dass sich als „Massively Multiplayer Online Roleplaying Game“ bezeichnete. Ihr könnt es auch 2023 noch spielen, mittlerweile sogar kostenlos.

Einer der Gründe, warum es als chaotisch galt, ist, dass das Spiel immer weiter lief. Man konnte also während seiner Offline-Zeit tatsächlich einfach Inhalte verpassen. Aufgrund der limitierenden Pixelgrafik und der rein durch Texte erzählten Story hatten die Spieler zudem viel Interpretationsfreiraum.

On top kamen die vielen Kombinationsmöglichkeiten von Rüstung, Waffen und Skills: Kampfmagier in voller Plattenrüstung mit Schwert waren nicht unüblich. Gleichzeitig war es möglich, sich aufs Craften und nicht aufs Kämpfen zu spezialisieren.

Die gleiche Freiheit fand sich auch in den Interaktionen sowie den Rollenspielmöglichkeiten wieder.

In Kürze: In Ultima Online waren die Spieler spielerisch sehr frei, was aber für das von Yoshida angesprochene Chaos sorgte.

Ultima Online Screenshot
Ein Screenshot aus der japanischen Version von Ultima Online.

Würden Inhalte wie in Ultima Online in Final Fantasy XIV funktionieren? Naoki Yoshida selbst hat dazu eine sehr klare Meinung – Nein. Auch, wenn er persönlich großen Spaß daran hätte.

Der grundsätzliche Aufbau von Final Fantasy XIV ist mit den vielen Freiheiten in Ultima Online grundsätzlich nicht kompatibel: Yoshidas Game hat eine sehr starre Klassenverteilung, die nicht aufgebrochen werden kann – das gilt fürs Skillen, aber auch für die Rüstungs- und Waffenwahl.

Die Main-Story-Quest gibt in Final Fantasy XIV zudem sehr stark vor, wann ihr welche Inhalte vorgesetzt bekommt. Außerdem spielt ihr sie, bis auf die Kampfinhalte, alleine bzw. parallel mit euren Mitspielern. Open-World-PvP wird wie in einem World of Warcraft auch nicht unterstützt.

Während des Fan-Festivals wurde der erste neue Job für die Erweiterung Dawntrail angekündigt:

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Final Fantasy XIV: Dawntrail – Gameplay zum neuen Job Viper

Zudem sind fast alle Inhalte aus Final Fantasy XIV dauerhaft spielbar. Zu den Ausnahmen zählen saisonale Events und Content-Kooperationen wie zu Final Fantasy XV oder Monster Hunter. Zu diesen kündigte Yoshi-P jedoch an, dass sie auf Wunsch auch wiederholt werden können.

Was sagt ihr dazu? Hättet ihr auch mal wieder richtig Bock auf ein oldschool MMORPG im Stil von Ultima Online? Oder seid ihr eigentlich ganz happy damit, wie die Games heute funktionieren? Eure Meinung bitte einmal in die Kommentare.

Im Rahmen des gleichen Interviews sprach Naoki Yoshida übrigens auch über Achievements und deren Schwierigkeitsgrad:
Spieler zockt Final Fantasy 14 komplett durch – Darf nun bestimmen, ob’s noch härter wird: „Es hängt von diesem Spieler ab“

Spieler ignorieren einige der wichtigsten Inhalte in Diablo 4, sagen: ist viel besser so

Season 2 bekommt von den Spielern in Diablo 4 großes Lob. Ein großer Pluspunkt für viele Fans: Dungeons sind nicht mehr der einzige Inhalt, der einen weiter bringt. Mehr noch, sie sind sogar mittlerweile so austauschbar, dass die Leute sie ignorieren.

Um diese Inhalte geht’s:

  • Stützpunkte („Strongholds“) und Dungeons galten laut Blizzard zur Ankündigung von Diablo 4 als einige der wichtigsten Features im Spiel. Es wurden sogar über 130 Dungeons designt.
  • Durch Stützpunkte spielt ihr euch neue Teile der Welt frei. Dungeons dienen als Quelle für Loot und vor allem Glyphen, wenn ihr sie in der Alptraum-Version spielt.
  • Bis jetzt galten vor allem Dungeons als Nonplusultra, was das zuverlässige Farmen angeht. Seit Season 2 ist das aber offenbar anders.

Warum werden die Inhalte ignoriert? Die Spieler haben herausgefunden, dass sie eigentlich weder Dungeons noch Stützpunkte machen müssen, um in Season 2 zu leveln oder zu farmen. Der beste Farm-Spot sind die dauerhaft zugänglichen Bluternten, die massenhaft Loot und EP geben.

Damit leveln Spieler so schnell und effizient, dass sie gar nichts anderes mehr brauchen. Auf Reddit heißt es etwa: „Ich bin jetzt Level 70 und habe vielleicht 3 Dungeons gemacht. Das ist das Diablo, auf das ich gehofft habe, als ich es gekauft habe.“

Tatsächlich zeigen sich tausende Fans begeistert von den Loot-Explosionen, die sich in den Bluternten holen lassen. Besonders im Vergleich zum mageren Loot-Fenster am Ende eines Alptraum-Dungeons sieht das deutlich beeindruckender aus.

Stützpunkte seien nach dem ersten oder zweiten Mal machen schlicht nicht mehr spannend. Die Dungeons und Teleport-Punkte, die sich dahinter verstecken, überspringe man einfach. Es gebe genug anderes zu tun – und genau so sollte das Spiel sein.

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Diablo 4 stellt neue Season 2 vor, kommt noch im Herbst – Blut & Vampire

Fehlende Upgrades: „Das ist ein gutes Problem“

Was den Nutzern allerdings auffällt ist, dass durch den Verzicht auf Dungeons die Glyphen nicht gelevelt werden können. Diese Möglichkeit gibt es nur in Alptraum-Dungeons und Glyphen sind wichtig für die Stärke der meisten Builds.

Aber sogar ohne starke Glyphen sei es möglich, die härtesten Bosse im Spiel zu besiegen. Es sei nur ein wenig anstrengender. Ein Spieler, der sich den neuen OP-Build der Zauberin angesehen hat, meint:

Ich hatte ein paar Probleme mit dem Kugelblitz-Build gegen Uber Lilith, weil ich keine gelevelt Glyphen hatte. Ich habe Level 100 erreicht und die Hälfte meiner Glyphen war auf Stufe 4, aber das ist ein gutes Problem. Es gibt genug Zeug im Spiel zu tun, das Leveln läuft so flüssig, dass ich mir aussuchen kann, was ich tun will, statt dass mir vorgeschrieben wird, was ich für bedeutenden Fortschritt machen muss.

Damit hat Season 2 offenbar ein Problem behoben, das Spieler früher hatten: dass sie schon mit Level 70 eigentlich fertig waren mit ihrem Charakter. Ab da gab es kaum noch wirklichen Wachstum in Sachen Ausrüstung und Charakter-Stärke. Die Helden waren „fertig.“

Jetzt erreiche man schnell Level 100, die Maximalstufe, und könne von da aus anfangen, den Build zu perfektionieren. Lediglich eine Sache stört die Spieler noch, weil eine Änderung jetzt einen neuen Grind erfordert:

Diablo 4 macht mit Season 2 vieles richtig, aber eine Sache nervt die Spieler: „Das einzige L, aber ein großes“

Quelle(n):
  1. Reddit
  2. Reddit

„Ihr werdet die Reihe ruinieren“ – James Cameron warnte vor einem Film, doch die SF-Saga musste den Preis zahlen

Mit Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt erschuf Ridley Scott einen Meilenstein in der Science-Fiction-Welt. Der Film und die darauf aufbauende Reihe kamen beim Publikum äußerst gut an. Doch ein bestimmter Film hat verhindert, dass es mit der Alien-Reihe weiterging.

Was ist die Alien-Filmreihe?

  • Der erste Teil der Reihe erschien 1979 und kam beim Publikum äußerst gut an (via Rotten Tomatoes)
  • Drei weitere Teile der Hauptreihe erschienen 1986, 1992 und 1997
  • Mittlerweile gibt es zwei weitere Filme zur Vorgeschichte: Prometheus – Dunkle Zeichen und Alien: Covenant
  • Aktuell befindet sich Alien: Romulus in der Entwicklung und soll als eine Art Reboot angesehen werden

Die Alien-Reihe spielt in einer fernen Zukunft. Dort trifft die Menschheit auf eine Alienart. Sie pflanzt sich nach dem Schlüpfen weiter fort, indem sie ihre Embryos in Menschen ausbrütet. Ellen Ripley ist die Protagonistin der Hauptreihe und hat auch in den Videospielen eine wichtige Rolle.

Im Trailer könnt ihr sehen, was die Faszination an Alien ausmacht:

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„Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ – Trailer mit Sigourney Weaver

Alien vs. Predator zerstörte eines der beiden Franchises

Wieso wurde das Alien-Franchise nicht fortgesetzt? In einem Q&A im reddit-Forum schrieb Regisseur James Cameron, dass er die Zerstörung der Alien-Reihe vorausgesehen habe. Eigentlich hatten er und Alien-Erfinder Ridley Scott vor, einen fünften Teil der Hauptreihe zu drehen.

Beim Mittagessen besprachen sie die Details: James Cameron sollte Drehbuch führen und Ridley Scott hätte der Regisseur sein sollen. Doch dann kam 20th Century Fox auf die Idee eines Crossovers, das den beiden so gar nicht schmeckte.

Paul Anderson arbeitete nämlich an Alien vs. Predator. Cameron konnte dem Crossover nichts abgewinnen und wetterte, dass der Film das Franchise zerstören würde:

Was passierte, war, dass Fox mit Aliens vs. Predator weitermachte, und ich sagte: „Ich empfehle das wirklich nicht, ihr werdet das Franchise ruinieren, das ist wie Universal mit Dracula vs. Werwolf“, und dann verlor ich das Interesse an einem Alien-Film.

Und er sollte Recht behalten: Der Film kam beim Publikum nicht gut an, auf Rotten Tomatoes kann er nur eine Bewertung von 22 % erreichen. Der Nachfolger Alien vs. Predator 2 kommt sogar nur auf 12 % und war ein ebenso großer Flop.

Daraufhin verlor er das Interesse daran, die Alien-Reihe gemeinsam fortzuführen. James Cameron gibt an, dass er sich mehr auf die Avatar-Reihe konzentrieren wolle, statt an den Prometheus-Sequels mitzuarbeiten (via reddit.com).

Auch Ridley Scott fand, dass Alien vs. Predator eine dumme Idee war (via hollywoodreporter.com):

Ich denke, Alien vs. Predator war eine dumme Idee. Und ich bin mir nicht sicher, ob er gut gelaufen ist oder nicht, ich weiß es nicht. Aber irgendwie hat er das Biest zu Fall gebracht. Und ich sagte zu ihnen: „Hört zu, ihr könnt das wiederbeleben, aber wir müssen wieder bei Null anfangen und ein Prequel machen, wenn ihr wollt.“

Ridley Scott, Interview mit The Hollywood Reporter

Doch bei ihm sieht es anders aus. Er stieg nach den beiden katastrophalen Crossovern wieder ein und erfand mit Prometheus – Dunkle Zeichen eine Vorgeschichte zur Alien-Reihe. Auch bei Alien: Covenant und beim noch erscheinenden Alien: Romulus wird er mitarbeiten.

Der Predator hatte im Nachhinein noch einige Auftritte, beispielsweise im folgenden Videospiel: Der Predator kommt: „Schlechtestes Spiel für PS4“ oder nächster PC-Hit für Twitch?

Quelle(n):
  1. Jeux Video

Baldur’s Gate 3: Spieler begehen den ultimativen Verrat, brechen Schattenherz die Seele

In Baldur’s Gate 3 könnt ihr böse sein – extrem böse. Einige Spieler kennen keine Gnade und hintergehen die geliebte Schattenherz auf finsterste Art und Weise.

In Baldur’s Gate 3 haben die Spielerinnen und Spieler so viel Freiheit, wie sie nur selten in einem Spiel vorhanden ist. Unzählige Möglichkeiten erzeugen eine ganz persönliche Geschichte. Doch viel Freiheit bedeutet zugleich auch die Option, besonders grausam zu sein – und einige von euch haben offenbar Freude daran, den NPC Schattenherz auf möglichst grausame Weise zu hintergehen. Zumindest wird das im Subreddit von Baldur’s Gate 3 diskutiert.

Spoilerwarnung: Hier gibt es einige empfindliche Spoiler zur Story von Schattenherz aus Baldur’s Gate 3. Weiterlesen auf eigene Gefahr.

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Baldur’s Gate 3 kommt auf PS5 – Trailer stimmt auf Konsolen-Release ein

Wer ist Schattenherz? Schattenherz (im englischen „Shadowheart“) ist eine Klerikerin, die sich der Göttin Shar verschrieben hat. In Baldur’s Gate 3 ist sie zu Beginn die Trägerin eines mysteriösen Artefakts. Wie für Anhänger der Shar üblich, hat sie einen großen Teil ihrer Erinnerungen verloren. Ihre Story besteht daraus, diese Erinnerungen Stück für Stück zurückzugewinnen und sich entweder von Shar zu lösen oder den Glauben in ihre Göttin zu festigen – das liegt ganz in der Hand der Entscheidungen der Spieler.

Was machen Spieler mit Schattenherz? Rogen80 erklärt, wie er Shadowheart verraten hat. So beschreibt er:

Es gibt eine Option, die Eltern von Schattenherz im Lager zu töten, nachdem man sie gerettet hat … das geht nicht gut aus. Schattenherz wird nicht einfach nur wütend – sie wird regelrecht rasend. Sie verlässt die Gruppe dauerhaft, wird feindlich und greift dich an. (…)

Sie hat sogar spezielle Sätze davor wie: „Ich kam hierher, um sie zu retten und du hast sie ermordet! Ich kannte sie vielleicht nicht, wie eine Tochter es sollte, aber ich werde sie dennoch rächen!“

Außerdem, wenn man den Kampf mit ihr beginnt, schreit sie noch: „Monster! Sie waren meine Eltern!“

Auch andere Kommentare in dem Beitrag haben einige grausame Ideen, was sie mit Schattenherz so alles angestellt haben. So beschreibt „Shadowheart’s Tav“:

Ich habe es zwar nie gemacht und werde es nicht tun, aber ich glaube, das Schlimmste, was du Schattenherz antun kannst, ist:

Date sie, sorge dafür, dass sie Shar entsagt und versprich ihr, den Rest des Lebens mit ihr zu verbringen, sodass du zur einzigen Person wirst, der sie wirklich vertraut – und dann gib sie in die Hände von Viconia. Es gibt sogar die Möglichkeit, am nächsten Tag zu ihr zurückzugehen und mit ihr zu sprechen, nachdem ihr Verstand wieder gelöscht wurde. Der abgrundtiefe Verrat.

Grundsätzlich sind die meisten aber begeistert davon, wie gravierend die Entscheidungen sein können und wie vielfältig die Optionen ausfallen. Dass Larian an so viele unterschiedliche Möglichkeiten gedacht hat, um geliebten Charakteren in den Rücken zu fallen, zeigt für die meisten, wie viel Liebe in das Spiel geflossen ist.

Habt ihr auch einen Charakter in Baldur’s Gate 3 aufs Schlimmste hintergangen?


Die Story anderer Charaktere ist gar nicht ganz fertig – eine geschnittene Szene verrät, wer eigentlich Karlachs Partner sein sollte.

Jetzt zu haben: Das große GameStar-Sonderheft zu Cities: Skylines 2

Eine der besten Städtebau-Simulationen veröffentlicht einen zweiten Teil. Wir unterstützen euch mit unserem Sonderheft von der Grundsteinlegung bis zur wuseligen Metropole.

Update 27.10.: Ab sofort könnt ihr unser Sonderheft am Kiosk um die Ecke finden. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann aber vorher bei Mykiosk.com nachsehen, ob unser Sonderheft dort auch wirklich in der Auslage liegt.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und Bauen!

Update 24.10.: Alle Vorbesteller können ihr Sonderheft-Epaper ab herunterladen. Ihr findet es wie gewohnt in eurem Account im GameStar Shop.

Greift ihr erst jetzt zu, dürft ihr das Sonderheft-Epaper natürlich ebenfalls direkt nach Eingang eurer Bestellung herunterladen. Das gedruckte Heft erscheint diesen Freitag, den 27. Oktober. Ab dann findet ihr es auch am Kiosk in eurer Nähe.

Habt bitte ein wenig Geduld, wenn ihr euch erst jetzt dazu entschließt, das Bundle aus Heft und Epaper, oder nur das Heft zu bestellen. Betriebsbedingt kann es sein, dass euch euer Exemplar erst ein paar Tage erreicht.

Update 28.09.: Cities Skylines ist einfach zu groß, um es auf nur 148 Seiten unterzubringen. Darum machen wir unser Sonderheft noch dicker und vergrößern den Umfang auf 164 Seiten!

Redakteur eines Spielemagazins befindet sich auf der Liste der wichtigsten Berufe vermutlich nicht mal unter den Top 100. Wir lieben unseren Job selbstverständlich und nehmen ihn äußerst ernst, aber das Wohlbefinden oder gar das Leben von Menschen hängt in der Regel nicht davon ab.

Bei Ärzten und Architekten liegt der Fall da schon anders und auch die Stadtplaner gehören dazu! Denn wir alle müssen ja schließlich irgendwo leben. Wie heikel und kompliziert moderner Städtebau ist, kennen wir Computerspieler schon aus verschiedenen Simulationen zum Thema, von Sim City bis hin zum acht Jahre alten Cities: Skylines.

Dessen Nachfolger Cities: Skylines 2 legt aber noch eine ganze Baggerschaufel Komplexität obendrauf. Glücklicherweise arbeiten wir aber an unserem dicken Sonderheft zum heiß erwarteten Aufbauspiel, das euch zum fähigsten Bürgermeister aller Zeiten macht.

Boom statt Baustopp

Unser Baumeister-Team aus erfahrenen Autoren hilft euch von den ersten Gebäuden und Straßen bis hin zur quirligen Großstadt. Wir ersparen euch mit unseren Tipps typische Anfängerfehler und zeigen euch, wie ihr vorausschauend Gleise und Straßen verlegt, ein funktionierendes Nahverkehrsnetz organisiert und für effiziente Transportwege für eure Wirtschaft sorgt.

Mit dem Sonderheft neben der Tastatur plant ihr wichtige Einrichtungen, wie Krankenhäuser, Kraftwerke, Polizeistationen und Feuerwehrwachen. Mit uns optimiert ihr Stromversorgung, Abwasserkanäle und die Müllentsorgung mit Leichtigkeit. Für das nötige Kleingeld dafür sorgt ein umfangreicher Geld-Guide, damit ihr nicht plötzlich mittellos dasteht.

In Cities: Skylines 2 geht es natürlich nicht einzig darum, schöne Städte für euch selbst zu bauen. Eure Bewohner wollen selbstverständlich zufriedengestellt werden. Vielleicht fühlen die sich auch in eurer Heimatstadt wohl, die ihr mit unserem Schönbau-Guide nachbauen könnt. Oder ihr entwerft mit unseren Tipps einfach eine besonders heimelige Stadt, in der ihr euch selbst wohlfühlen würdet.

Das große XXL-Doppelposter vereint Augenschmaus mit purem Nutzwert – im Grunde, wie der hübsch anzusehende Eiffelturm mit seinen enormen Fahrstuhlpreisen.

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Stadt eurer Träume

Bei MyKiosk.com könnt ihr nachsehen, wo ihr das Sonderheft in eurer Nähe bekommen könnt.

Mit dem dicken Sonderheft zu Cities: Skylines 2 habt ihr den perfekten Begleiter für jedes Bauvorhaben auf eurem Schreibtisch. Mit unserem großen Ratgeber bekommt ihr:

  • 164 Seiten zur komplexen, motivierenden Städtebau-Simulation
  • Was ist neu in Cities: Skylines 2?
  • Guides zu Verkehr, Infrastruktur und Produktionsketten
  • Glückliche Bürger – so geht’s!
  • Geld-Guide zu Finanzen und Steuern: Nie wieder leere Kassen!
  • Heimatstadt nachbauen + Schönbau-Anleitung
  • XXL-Doppelposter

Das Heft gibt es ab sofort wie üblich am Kiosk eures Vertrauens oder ihr bestellt es im GameStar Shop – dort auch als Epaper oder als besonders attraktives Bundle aus Heft und Epaper. Letzteres könnt ihr direkt im Anschluss an eure Bestellung lesen.

Viel Spaß beim Lesen und Bauen!

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Die katastrophale Produktion von Blade Trinity sorgte für einen der schlechtesten Marvel Filme aller Zeiten

Noch vor dem MCU gab es schon einige Filme aus dem Marvel-Universum. Dazu gehört auch der Vampirjäger Blade, der eine ganze Trilogie gespendet bekommen hat. Doch der dritte Teil der Reihe gilt als einer der schlechtesten Marvel-Filme aller Zeiten und schon die Produktion war eine Katastrophe.

Ende der 90er war Wesley Snipes ein großer Name im Action-Kino. Seine strenge Art und sein emotionsloser, aber bedrohlicher Blick passten perfekt zur Rolle von Marvel’s Vampirjäger. 1998 erschien der erste Teil der Reihe und 2005 sollte das Finale der Trilogie erscheinen.

In Blade Trinity führte David S. Goyer Regie, der als Autor später an Batman vs Superman und Man of Steel im Superheldenbereich gearbeitet hat. Er schrieb auch das Drehbuch der ganzen Blade-Trilogie. Doch die Produktion lief nicht so angenehm, wie man es eigentlich will und dies lag vor allem an einem Disput zwischen Goyer und Snipes.

Es gibt in der Filmgeschichte einige Flops. Viele sogar mit wirklich hohem Budget:

Fantasy-Film hat üppiges Millionen-Budget, modernste Technik und hochkarätige Schauspieler – Doch kaum einer erinnert sich an ihn

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Blade Trinity – Trailer zum Finale des Vampirheldens

Probleme zwischen Goyer und Snipes

Das größte Problem war wohl die Beziehung zwischen Goyer und Snipes. Goyer kannte die Reihe zwar als Drehbuchautor, doch hatte kaum Erfahrung als Regisseur. Diesmal war neben der Regie, die Snipes wohl als schlecht empfand, auch das Drehbuch und die Ausrichtung des Finales ein Problem vom Blade-Darsteller.

In Blade Trinity gab es zwei neue Figuren, die viel Fokus bekommen haben. Abigail, gespielt von Jessica Biel und Hannibal King, gespielt von Ryan Reynolds. Das Finale der Saga sollte auch Möglichkeiten für Spin-Offs eröffnen, und dadurch rückte Blade selbst in den Hintergrund. Und das gefiel Snipes gar nicht.

In einem Interview verriet der Schauspieler Patton Oswalt, dass sich die Situation so weit zugespitzt hat, dass Snipes nicht mehr mit Goyer sprechen wollte und versucht haben solle, ihn zu erdrosseln. Dies dementierte Snipes aber in einem anderen Interview mit The Guardian.

Dies war zur damaligen Zeit, aber ein großes Thema, und Snipes hatte den Ruf einer schwierigen Persönlichkeit. Zusätzlich zu solchen Ausschreitungen, tauchte Snipes auch zu bestimmten Dreharbeiten nicht auf, die dann eben ohne ihn gemacht werden mussten.

Es entstand nicht nur eine unangenehme Atmosphäre zwischen Goyer und Snipes, sondern eben zwischen dem gesamten Team und Snipes. Es kamen Drohungen und Goyer musste sich sogar um seine Sicherheit am Set kümmern.

Vor dem Release des Films verklagte Snipes die Produktionsfirma New Line Cinema, weil ihm angeblich nicht das volle Gehalt gezahlt wurde. Außerdem solle er beim Regisseur als Produzent kein Mitspracherecht gehabt haben. Dies war die Spitze der Feindseligkeit und der katastrophalen Produktion.

Die schlechte Produktion wurde auch im Film deutlich, und die Kritiker straften den Film ab. Auf Rotten Tomatoes hat der Film einen katastrophalen Kritiker-Score von 24 %. Finanziell war der Film aber kein Flop und konnte immerhin einiges über seinem Budget einspielen.

Ein paar Jahre nach Blade nahm auch das MCU mit dem ersten Iron Man seine Anfänge und die Blade-Trilogie, sowie die alte Spider-Man-Trilogie haben einen großen Einfluss gehabt.

Eine andere Schauspielerin hatte dieses Jahr auch eine unbeliebte Vampir-Rolle:

Megan Fox spielt eine tödliche Vampir-Lady in Mortal Kombat 1, Fans kritisieren: „Klingt wie ein Roboter“

In einem Spiel auf Steam verkloppe ich meine Freunde mit Godzilla

MeinMMO-Autor Nikolas Hernes liebt Kaijus und Riesenroboter in Filmen und Serien. Da kam das Spiel GigaBash auf Steam daher und bot ihm genau das perfekte Partyspiel, um seine Freunde mit Monstern zu vermöbeln.

Mit den aktuellen Godzilla-Filmen sind Kaijus, also Riesenmonster, in der Filmwelt präsent. In Videospielen gibt es aber eher weniger Vertreter des Monster-Genres. Aber ein Spiel will nicht nur die Kaijus prominent vertreten, sondern auch ein eigentlich ausgestorbenes Genre wiederbeleben, und das gelingt dem Spiel fantastisch.

Was ist GigaBash?

  • Mit bis zu 4 Spielern kämpft man in verschiedenen Arenen gegeneinander
  • Jedes spielbare Monster hat eigene Gimmicks und Fähigkeiten
  • Auf den Stages gibt es Tools und Gegenstände, die man im Kampf benutzen kann
  • Neben dem klassischen Kampf gibt es auch ein Party-Mode mit kleinen Minispielen

Klingt erstmal nach banalem 3D-Kämpfen, aber für Fans von Riesenechsen und Robotern ist das Spiel eine wahre Freude. Im Trailer zum Spiel könnt ihr euch einen ersten Eindruck verschaffen:

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GigaBash – Trailer zum Partyspiel mit Godzilla und Co.

Eine wahre Kaiju-Fantasie

GigaBash will direkt die wahre Kaiju-Fantasie bieten. Die Städte sind fast vollends zerstörbar, und man kann Häuser, Panzer und Straßenschilder aufheben und damit kämpfen oder seine Gegner bewerfen. Das ist immer schön wuchtig, und wenn man seine Freunde mit einem Hochhaus verhaut und er wegfliegt, dann ist das ein spaßiges Gefühl.

Allgemein fühlt sich das Kämpfen gut an. Die Attacken passen zu den verschiedenen Monstern, und vor allem die großen Special-Moves, die eine ganze Stadt plätten, sind schön anzusehen. In den Animationen steckt dabei viel Liebe, und jedes Monster transportiert eine eigene Persönlichkeit.

Das Kampfsystem ist dabei nicht so komplex wie in einem Street Fighter, sondern orientiert sich an 3D-Brawler-Klassikern wie Power Stone. Man kann das am ehesten als 3D-Arena-Smash-Brothers beschreiben, und das simple, aber spaßige Kampfsystem ist perfekt, um es ab und zu mit Freunden anzuwerfen, ohne Vorwissen zu benötigen.

Neben einem kleinen Story-Modus gibt es einen klassischen Arena-Modus, einen Team-Modus, in welchem man gegen Gegner-Wellen kämpft und einen Party-Modus. Letzterer ist für mich das große Highlight, denn die paar Minispiele lockern das Kampfsystem auf und erfordern verschiedene Taktiken abseits vom reinen Kämpfen. Für einen entspannten Spieleabend mit Freunden ist dieser Modus fantastisch.

In dieser Woche stellen wir bei MeinMMO vor, was Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Seite aktuell auf Steam spielen.
Gestern erschien der Artikel von Lydia zu einem Fischer-Spiel:
Auf Steam kämpfe ich gerade gegen riesige Monster und mache Sushi aus ihnen – Ich liebe alles daran

Die geliebte Riesenechse spielt mit

Ich hatte mein Leben lang mit Godzilla zu tun, denn mein Vater hat ständig Filme der ikonischen Echse geguckt. Dementsprechend war ich begeistert zu sehen, dass man mit einem DLC 4 Godzilla-Monster als spielbare Charaktere hinzufügen kann.

Man merkt, dass die Entwickler die Filme lieben und welche Details in den Figuren stecken. Die zerstörerische Kraft von Mecha-Godzilla, Destoroyah und Gigan wird visuell schön dargestellt, und wenn Godzilla selbst mit seinem fliegenden Tritt durch die Map rast, dann muss man einfach schmunzeln.

Vor allem hat es mich sehr gefreut, dass eben die japanischen Monster verwertet wurden und nicht unbedingt die Monster aus den aktuellen Filmen. Wer noch mehr Lust auf japanische Kult-Figuren hat, der kann sich in GigaBash bald auch mit Ultraman-Charakteren kloppen.

MeinMMO-Autor Benedict Grothaus empfiehlt ein Spiel für Fans von Roguelite- und Aufbau-Spielen:

In meinem Geheimtipp auf Steam muss ich ständig ein Dorf neu aufbauen, weil ein Sturm es zerstört

GigaBash ist kein Spiel, was man stundenlang am Stück spielen kann, und auch der Ansatz als 3D-Arena-Brawler passt nicht zu modernen Spiele, die immer eine kompetitive Note haben müssen. GigaBash ist auch nicht durch-gebalanced und bis ins kleinste Detail angepasst.

Doch genau wegen dieser Sachen liebe dich das Spiel. Es erinnert mich nicht nur an die alten Godzilla-Filme, die ich als Kind geschaut habt, es erinnert mich auch an eine Gaming-Zeit, in der man einfach Schwachsinn mit Freunden gemacht hat.

Und da bin ich nicht allein. Auf Steam hat das Spiel zwar nicht unglaublich viele Reviews, doch bei 777 Reviews kommt das Spiel mit 92 % gut an. Auf Steam könnt ihr es auch in einer Demo ausprobieren.

Wer riesige Monster und Roboter sowieso liebt und mal Lust hat, in weniger komplexen Kämpfen seine Freunde mit Häusern zu bewerfen, der wird mit GigaBash unglaublich spaßige Abende verbringen können.

Wenn ihr wissen wollt, was MeinMMO-Autor Schuhmann spielt, dann schaut hier rein:

In einem neuen Strategiespiel auf Steam erobere ich umweltschonend die Galaxie

Quelle(n):
  1. Steam

Service-Mitarbeiter sieht völlig verkohlten Gaming-PC eines Kunden, doch ein Bauteil hat überlebt

Bei einem Wohnungsbrand blieb ein Gamer unverletzt. Sein Gaming-PC allerdings überlebte das Feuer nicht. Eine bestimmte Komponente blieb dennoch unbeschadet.

Brände in der Natur und Häusern sind immer problematisch und gefährlich für Mensch und Tier. Ein Feuer macht in dieser Situation vor nichts Halt. Vieles fällt dabei den Flammen zum Opfer und wird für immer zerstört. Wenn in solch einem Fall die Versicherung den Schaden nicht übernimmt, muss man auf die Kulanz des PC-Herstellers hoffen.

Doch scheinbar gibt es auch Hardware-Komponenten, die den hohen Temperaturen trotzen können und so gut wie keine Beschädigungen aufweisen. Von solch einem Fall mit einem völlig verkohlten Gaming-PC durch einen Brand berichtet nun ein User auf Reddit.

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Hersteller zeigt schickes Gehäuse, Gamer sind begeistert: “Tolles Design! Kommt direkt auf meine Wunschliste”

„Es hat Feuer, Wasser und Trümmern standgehalten.“ – Kabel in Gaming-PC ist überraschend feuerbeständig

Worum geht es? Auf Reddit berichtet ein Service-Mitarbeiter eines Hardware-Herstellers vom Fall eines Kunden. Dieser schickte ihm angeblich ein Foto vom Innenleben seines Gaming-PC. Der Computer und die verbaute Hardware auf dem Bild sehen stark mitgenommen aus. Das Gehäuse ist voller Asche und wirkt völlig verkohlt.

Netzteil, Grafikkarte, Arbeitsspeicher und Teile der All-In-One-Wasserkühlung der CPU sind noch erkennbar. Die Lüfter und andere Komponenten aus Plastik sind geschmolzen und stark verformt. Einzig das lilafarbene Stromkabel der Grafikkarte sieht nahezu unbeschädigt aus.

Dieses stellte sich scheinbar als schwer entflammbar und feuerfest heraus. Aus diesem Grund soll der Gamer beschlossen haben, sich mit seiner Geschichte an das Geschäft zu wenden, das ihm damals das Kabel verkauft hat.

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Wie kam es zu dieser Zerstörung? Der Kunde berichtete dem Mitarbeiter von einem Feuer in seinem Wohnhaus. Als mögliche Brandursache wird ein Problem mit Stromkabeln in den Wänden des Gebäudes genannt. Nach Angaben des Mannes wurde das Bauwerk dabei vollständig zerstört.

Der Angestellte hat gesagt, dass er im ersten Moment von einer Produkt-Beschwerde im Zusammenhang mit dem Zustand des Gaming-PCs ausgegangen ist. Denn manchmal kann man beim Bau eines Gaming-PCs Fehler machen, die ebenfalls zu einem Brand führen können.

Was sagt der betroffene Gamer dazu? Der Kunde hätte ihn dann entsprechend aufgeklärt und ihm alles erzählt. Er soll gesagt haben:

Nein! Das Feuer hat die Wände meines Hauses verbrannt, aber die Kabel, die ich gekauft habe, haben dem Feuer, dem Wasser und den schweren Trümmern standgehalten.

Sie funktionieren immer noch einwandfrei, selbst, nachdem sie durch das Feuer gegangen sind.

Einen eindeutigen Beweis gibt es dafür jedoch nicht. Glücklicherweise soll bei dem Brand kein Mensch zu Schaden gekommen sein.

Alles vom Feuer zerstört, aber das Kabel funktioniert noch

Was passiert bei einem Feuer? Bei einem Hausbrand entstehen innerhalb weniger Minuten hohe Temperaturen von mehreren Hundert Grad. Es gibt aber einige Unterschiede in der Art, Klassifizierung und Größe von Bränden.

Man kann zwischen drei verschiedene Arten von Bränden unterscheiden. Entscheidend ist unter anderem die Höhe der Reaktionstemperatur oder der Lichterscheinung des damit verbundenen Feuers. Daraus ergeben sich folgende Brandarten:

  • Schwelbrand, ca. 150 bis 500 °C
  • Glimm-/Flammbrand, ca. 500 – 1000 °C
  • Offener Brand, 100 °C

Eine Klassifizierung in Brandklassen von Bränden erfolgt nach dem Material, das in einem Feuer brennt. Dadurch soll es Feuerwehrleuten erleichtert werden, ein passendes Löschmittel für ein Feuer zu wählen. Insgesamt gibt es laut europäischer Norm 5 verschiedene Brandklassen, die je eine bestimmte Stoffeigenschaft und ein dafür geeignetes Löschmittel bezeichnen. Details dazu auf www.rauchmeldertest.net.

Die Brandgröße gibt vor, welche grundlegenden Gegenmaßnahmen ergriffen werden sollen. Die Einteilung in Kleinbrand a / b, Mittelbrand und Großbrand sollen helfen, eine Situation mit Feuer besser einordnen zu können. So wird etwa darüber entschieden, ob die Feuerwehr ausrückt oder nicht.

Ist bekannt, was für einen Brand der Gamer miterleben musste? Nein, da keine genauen Details zu dem Hausbrand vorliegen, lässt sich nur mutmaßen, in welchem Ausmaß das Feuer gewütet hat. Die erreichten Höchsttemperaturen sind ebenfalls nicht bekannt. All das sind aber Faktoren, die einen riesigen Unterschied bei den Folgen eines Brandes ausmachen können.

Dennoch ist es überraschend, dass zumindest das Kabel der Grafikkarte den Anschein erweckt, nicht beschädigt zu sein. Ob für das Kabel schwer entflammbares Material verwendet wurde, dass gleichzeitig hitzebeständig ist, erklärt der Service-Mitarbeiter nicht.

Es mag aber bezweifelt werden, dass das Kabel noch voll funktionsfähig ist. Auch wenn dies vom Kunden behauptet wird. Hitze und Rauch können bei der Komponente auch zu inneren Beschädigungen des Materials geführt haben.

Der Besitzer einer PS5 hatte Glück im Unglück, da seine Konsole nach einem Hausbrand noch funktioniert hat.

Quelle(n):
  1. 3djuegos.com
  2. reddit

Warum ich nach 8 Jahren überlege, mein Netflix-Abo zu kündigen

Netflix ändert in den letzten Monaten vieles an ihrer Preispolitik, und augenscheinlich trifft das auf sehr viel Gegenwind. Auch MeinMMO-Autor Nikolas Hernes sieht in der aktuellen Entwicklung von Netflix Probleme, die ihm immer weniger Spaß am Streaming-Dienst bereiten.

In den letzten Monaten sehe ich Netflix hauptsächlich negativ in den Schlagzeilen. Account-Sharing und mögliche Preiserhöhungen (via GameStar) sorgen bei vielen Nutzern für Stirnrunzeln.

Ich hab schon lange Netflix und verstehe grundsätzlich, dass in aktuellen Zeiten mit Inflation und Co. natürlich nicht alles vom Preis gleich bleiben kann. Netflix gibt als Gründe für die Erhöhung an (via abc7chicago):

  • Höhere Produktionskosten
  • Die Nachfrage nach Streaming-Services sinkt nach der Pandemie
  • Nach den aktuellen Streiks in Hollywood werden die Kosten noch höher

Doch ich sehe in Netflix selbst und seinem Angebot ein viel größeres Problem. Das hinterlässt bei der neuen Preispolitik einen faden Beigeschmack.

Netflix und die Eigenproduktionen

Netflix hat über die Jahre viele popkulturell relevante Hits produziert. Stranger Things, Squid Game und Wednesday waren Riesen-Hits und erhalten neue Fortsetzungen. Doch viele der laut Netflix erfolgreichsten Produktionen sind einfach nicht meine Art der Unterhaltung.

Mit einem Actionfilm wie Red Notice feierte Netflix seinen bis dato größten Filmerfolg, wie die Kollegen von Filmstarts berichten. Und auch Filme wie Bird Box oder 6 Underground scheinen richtig gelungen zu sein. Manchmal braucht man auch einen Film, bei dem man den Kopf abschalten und den Feierabend genießen kann.

Zusätzlich dazu scheint Netflix Gefallen an Reality-TV-Formaten gefunden zu haben. Geht man auf die Startseite und sieht Titel wie Liebe Macht Blind oder Too Hot To Handle, dann fragt man sich, ob man nicht doch bei RTL 2 gelandet ist.

Öffnet man Netflix, sieht man oft solche Shows

Aber diese Formate und Filme sind eben erfolgreich. Es ist ein persönliches Problem, was ich mit diesem Content habe.

Laut einem Bloomberg-Bericht rechnet Netflix seine Shows über einen Efficiency Score. Kostet ein Format 10 Millionen Dollar und erreicht 10 Millionen Nutzer, dann ist der Score bei 1x. Je höher der Efficiency Score, desto besser für eine Show. Aber auch die Watch Time ist wichtig, wie Netflix in einem eigenen Blogpost beschreibt.

Vor ein paar Wochen noch berichtete Variety, dass Netflix im Animationsbereich umstrukturiert und Leute auch ihre Jobs verlieren. Das macht mich wirklich traurig, denn Filme wie Die Mitchells gegen die Maschinen oder Nimona sind unglaublich gute Eigenproduktionen.

Netflix macht eben die Produktionen, die viele Leute sehen wollen, und wenn meine Shows und Filme eben keine erfolgreichen Hits sind, dann muss ich sie woanders suchen.

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Eine unglaublich gute Eigenproduktion: Nimona

Die Preiserhöhungen und die Kunden

Das Blocken des Accountsharings sorgte auf Social Media für einen großen Aufschrei. Leute schrieben, dass sie Netflix kündigen würden. Und auch die Preiserhöhung und das neue Abo mit Werbung ernteten negative Kommentare.

In einer Umfrage auf MeinMMO, Gamestar und Gamepro fragten wir bezüglich der neuen Preiserhöhungen, wie der Stand der Leser aktuell im Netflix-Abo ist. Die Frage war, Sollte Netflix auch in Deutschland wieder die Preise erhöhen, werde ich…. Mit 54 % antwortete mehr als die Hälfte der 20.084 abgegebenen Stimmen mit mein Abo kündigen. 27 % haben kein Netflix-Abo, 14 % würden es weiterlaufen lassen und 5 % würden den Tarif wechseln.

Netflix Umfrage Auswertung
Eine Umfrage auf MeinMMO zeigt ein deutliches Ergebnis.

Ich glaube, das liegt auch am Angebot.

Klar, zu großen Events wie eben Wednesday werden viele Leute wieder abonnieren. Ob sie dann lange bleiben, ist bei der aktuellen Entwicklung schwer zu sagen.

Aber das sind nur Stimmen aus der Community, denn Zahlen von Netflix belegen, dass es dem Unternehmen aktuell gut geht.

Wie die New York Times berichtete, konnte Netflix im dritten Quartal 2023 9 Millionen Nutzer gewinnen. Von der Empörung vieler Nutzer ist anscheinend noch nichts zu spüren. Und die Formate, Serien und Filme, die sie machen, scheinen noch viele Nutzer anzulocken.

Natürlich ist nicht alles schlecht

Jeder Geschmack ist natürlich anders, und auch dieses Jahr hat Netflix wieder viele Sachen herausgebracht, die ich wirklich gut fand. Beef war eine fantastische Serie über unterdrückte Wut und Jähzorn, und mit dem herrlich ehrlichen Muscle Mayhem hatte ich unglaublich viel Spaß. Auch die neuen Kurzfilme von Wes Anderson sind fantastisch.

Wenn der Trend mit Paramount Plus und immer mehr Streaming-Diensten so weitergeht, wird Netflix in den nächsten Jahren viele Klassiker verlieren. Der Anbieter muss dann noch stärker mit Eigenproduktionen gefallen. Ich hoffe, Netflix setzt mehr auf Qualität als Quantität, denn sonst lohnt sich der Dienst für mich nicht mehr.

Die Frage, ob sich Netflix verbessert, beschäftigt sich eher mit mir selber.

Wenn der Content den Netflix produziert, mir weiterhin nicht das gibt, was ich will, dann werde ich wohl kündigen. Bezogen aufs Unternehmen selber und den aktuellen Erfolg muss Netflix aber wahrscheinlich nichts ändern.

Was haltet ihr von der aktuellen Preispolitik von Netflix – Habt ihr es vielleicht sogar schon gekündigt? Schreibt es in die Kommentare.

Falls ihr den Streaming-Dienst noch nutzt und wegen der Jahreszeit in Halloween-Stimmung seid, dann habt ihr hier ein paar Serien-Tipps:

10 Serien auf Netflix, die perfekt für die Halloween-Zeit sind

WoW: Heißer Leak zeigt das neue Addon, bestätigt die „Avaloren“-Theorie

Ein neuer Leak zur nächsten Erweiterung von World of Warcraft sorgt für Furore. Die „Avaloren“-Theorie scheint bestätigt – und zeigt, wohin die Reise bald gehen wird.

In diesem Jahr gab es vergleichsweise wenige Leaks zur nächsten Erweiterung von World of Warcraft – doch das hat sich jetzt geändert. Ein neuer Leak sieht vielversprechend aus. Nicht nur scheint das Material „legit“ zu sein, auch die erwähnten Features und Orte entsprechen dem, was schon vor Monaten vermutet wurde.

Woher stammt der Leak? Aktuell macht der Leak im Subreddit von World of Warcraft die Runde. Der genaue Ursprung der Bilder lässt sich aktuell nicht feststellen. Es ist aber anzunehmen, dass der Leak seinen Ursprung bei einem Blizzard-Mitarbeiter hat – das würde zumindest erklären, woher die Bilder stammen.

Was ist das für ein Leak? Der erste Leak ist eine Zusammenstellung aus 4 Bildern, die offenbar aus dem typischen „Feature-Trailer“ einer Erweiterung stammen. Hier werden in der Regel alle Highlights der Erweiterung präsentiert.

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Der Leak zeigt 4 Einzelbilder:

  • Das erste Bild zeigt eine nebelige Waldlandschaft mit dem Schriftzug: „Neuer Kontinent: Avaloren“.
  • Das zweite Bild zeigt eine frostige Region mit einer neuen Art Zwerge.
  • Das dritte Bild zeigt eine Steppe mit Harpyen und vielen Felsen, optisch gibt es Ähnlichkeit zu Vol’dun.
  • Das vierte Bild zeigt eine Dschungel-Landschaft und Dinosaurier, die offenbar Elementar-Kreaturen zu sein scheinen.

Zwei besonders wichtige Details sind hier die beiden Säule auf dem letzten Bild am rechten und linken Rand. Denn diese Säulen sind nahezu identisch mit denen, die Blizzard bereits selbst gepostet hat. Denn vor wenigen Tagen hat Blizzard einige Requisiten gezeigt, die man in Vorbereitung für die BlizzCon gerade herstellt.

WoW BlizzCon 2023 Props
Man beachte die Säulen im Hintergrund.

Genau diese Säulen sieht man nun auch auf einem der Bilder – was dem Leak Glaubwürdigkeit verleiht.

Was ist Avaloren? Avaloren ist ein bisher noch weitgehend unbekannter Kontinent auf der anderen Seite von Azeroth. Die Titanen haben den Ort vor den sterblichen Völkern geheim gehalten. Bisher ist es auch noch kaum jemandem gelungen, die andere Seite von Azeroth zu erkunden – wer dorthin aufgebrochen ist, der kam niemals wieder.

Es ist davon auszugehen, dass sich auf Avaloren eine ganz eigene Zivilisation entwickelt hat, die nicht sonderlich viel von den Titanen hält. Gleichzeitig ist es wahrscheinlich, dass der noch fehlende Alte Gott in Avaloren beheimatet ist.

In Dragonflight wurde Avaloren und auch Khaz Algar bereits erwähnt. Der Nachtelfen-Pirat „Nightsquall“ soll der erste und einzige sein, der Avaloren bisher erreicht hat.

Wie wahrscheinlich ist das? Nach aktuellem Stand sieht der Leak ziemlich überzeugend aus – wenn er ein Fake ist, dann hat sich jemand sehr viel Mühe gegeben. Avaloren wurde schon lange als Ziel der nächsten Erweiterung spekuliert und die vermeintlich geleakten Bilder passen mit dem zusammen, was Blizzard bereits selbst verraten hat.

Die endgültige Wahrheit erfahren wir allerdings erst in der nächsten Woche, wenn die BlizzCon 2023 am 3. November stattfindet:

BlizzCon 2023 – Was ihr erwarten solltet und wie ihr kostenlos zuschauen könnt

Ein Hersteller verkauft gerade eine 5 Jahre alte Nvidia-Grafikkarte für 16.000 Euro – Was kann das Modell überhaupt?

Grafikkarten sind richtig teuer, doch eine GPU toppt beim Preis alle anderen Modelle. Was ist das für eine Grafikkarte, die so viel wie ein Kleinwagen kostet?

Grafikkarten sind teuer geworden und einige Gamer befürchten, dass PC-Gaming bald ein teures Luxusgut werden könnte. Immerhin zahlt man für die RTX 4090 mittlerweile über 1.800 Euro.

Doch eine Grafikkarte, die gerade Dell in seinem britischen Shop anbietet, toppt den Preis einer RTX 4090. Denn die kostet immerhin 13.800 britischen Pfund, das sind umgerechnet etwa 16.000 Euro.

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Seht euch die geniale Collector’s Edition der NVIDIA TITAN Xp im Star-Wars-Look im Video an

Grafikkarte wird heute noch in Supercomputern eingesetzt

Was ist das für eine Grafikkarte? Bei dieser teuren Grafikkarte handelt es sich um eine Quadro QV100 von Nvidia. In ihr steckt ein Volta-GV100-Grafikprozessor und 32 GB HBM2-VRAM mit einem 4096-Bit breiten Speicherbus. Nvidia brachte die GPU im März 2018 auf den Markt.

Mit den Quaddro-Grafikkarten richtete sich Nvidia vor allem an professionelle Anwender, die große Daten verarbeiten mussten. Auch heute werden diese Quaddro-Karten noch in großen Supercomputern eingesetzt.

Lohnt sich die Karte, wenn sie günstiger wäre? Nein, für einen modernen Gamer würde sich diese Grafikkarte nicht lohnen. Das liegt etwa daran, weil die Grafikkarte auf einen Volta-Grafikchip setzt und diese werden nicht mehr von Nvidias DLSS unterstützt. DLSS galt lange als Wundermittel, um die FPS deutlich zu erhöhen. Doch viele Spieler glauben mittlerweile, dass Entwickler Spieler wegen DLSS nicht mehr optimieren.

In der Praxis wäre sie immer noch schneller als die damalige Oberklasse von Nvidia, die GTX 1080 Ti, könnte aber mit den modernen Grafikkarten der 3. oder 4. RTX-Generation nicht mehr mithalten.

Die Kollegen von PCGamer erklären ohnehin, dass der Preis von 13.800 britischen Pfund ohnehin deutlich über der unverbindlichen Preisempfehlung liegen würde. Denn zum Release verlangte Nvidia immerhin „nur“ 9.000 US-Dollar für die Grafikkarte. Und das liegt immer noch über den Preisen der damaligen Gaming-Modelle:

  • Die GeForce GTX 1080 Ti kostete zum Release im März 2018 819 Euro.
  • Für die normale GTX 1080 zahlte man „nur“ 635 Euro, nachdem Nvidia den Preis nach dem Releae der Ti-Version gesenkt hatte.
  • Für das Geld bekommt ihr heute mit viel Glück eine RTX 4070 oder eine RX 6900 XT von AMD.

Doch alte Grafikkarten müssen nicht immer deutlich teurer werden. Ein Gamer hatte kürzlich großes Glück und bekam die Grafikkarte seiner Träume für nur 300 Euro, obwohl sie damals mehr als 1.200 Euro kostete.

Es geht noch teurer: Eine deutsche Firma hat jetzt einen Gaming-PC vorgestellt, der immerhin 28.999 Euro kostet. Dafür bekommt ihr schon ein kleines Auto oder könnt einen luxuriösen Urlaub kaufen. Was genau alles in diesem Gaming-PC der Luxusklasse steckt, lest ihr direkt auf MeinMMO:

Deutsche Firma stellt Gaming-PC mit Nvidias RTX 4090 vor: Er wiegt 14 kg und kostet so viel wie ein Auto

LoL: Experte sagt, den Profis stehen harte Zeiten bevor, weil Teams gerade explodieren

In League of Legends sollen die Gehälter der Profi-Spieler in den USA stark schrumpfen, sagt der E-Sport-Experte Christopher „MonteCristo“ Mykles voraus. Aktuell stünden alle Teams in der USA-Liga von LoL, LCS, vor einer Explosion.

Das glaubt der Experte: MonteCristo sagte in dem Podcast PowerSpike am 25.10.:

  • Aktuell müssten alle Teams der LCS Kosten sparen und setzten bei den Spielergehältern an. Man werde Spielern sagen: Entweder ihr unterschreibt einen neuen Vertrag mit deutlich weniger Geld oder wir entlassen euch und ihr seid dann Free Agents
  • 2024 werde „wild“ – ein Haufen Spieler würden zu Free Agents werden, doch es kämen keine teuren Import-Spieler mehr in die USA. Teams würden versuchen, günstige Amateure aus Nordamerika oder kostengünstige Spieler aus anderen Regionen zu verpflichten.
  • Das würde mittelfristig dazu führen, dass die USA keine starken Teams mehr stellt und unter die Vertreter von kleineren Regionen in LoL zurückfällt – so wie Team Liquid, die bei den Worlds nun gegen ein Team aus Vietnam ausgeschieden sind. Das könne das neue „Normal“ werden.

Die deutsche Hoffnung für den E-Sport in LoL:

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Alles, was ihr zu dem LoL-Team Eintracht Spandau wissen müsst – in 4 Minuten

Gibt es Anzeichen dafür, dass es so kommt? Es scheint tatsächlich so zu sein, dass sich die US-Liga LCS von LoL nicht mehr für die Teams rentiert. Mit TSM und CLG haben sich schon 2 große Teams aus der LCS zurückgezogen.

Vorm Start der Liga war es sogar zu einer Art Spielerstreik gekommen, bei dem die Spieler aber rasch einlenkten, als Riot Games deutlich machte, dass man die Liga ausfallen lassen werde, wenn es weiter Probleme gäbe.

Das, was MonteCristo prophezeit, ist genauso den Spielern des Valorant-Teams von Evil Geniuses widerfahren. Die wurden zwar Meister, aber ihnen wurde gesagt: Wenn ihr bleiben wollt, dann nur für deutlich weniger Geld, sonst müsst ihr gehen.

Gehälter sind in den letzten Jahren explodiert, aber Einnahmen geschrumpft

Woran liegt das? Die Gehälter von Spielern in der LCS sind in den letzten Jahren rapide gestiegen, gerade für Legionäre wie Huni oder Perkz wurde viel Geld gezahlt. Das könnte eine allgemeine Preisspirale in Gang gesetzt haben, wodurch auch Veteranen wie Bjergsen oder Jensen extrem viel Geld forderten und von ihren Teams bekamen.

Dabei schien eher die „Zugkraft“ der Spieler im Vordergrund zu stehen, als ihre tatsächliche Leistungsstärke in League of Legends. Das hatte etwa der 2019er-Weltmeister Doinb scharf kritisiert: In den USA spielten “zu viele” altgediente Profis, nur weil sie Tickets verkauften.

Gleichzeitig sind durch den sogenannten E-Sport-Winter aber die Einnahmemöglichkeiten der Teams zusammengebrochen: Es wird für E-Sport-Organisationen schwierig, Werbepartner zu finden, gerade für Teams aus der zweiten Reihe.

Mit dem E-Sport scheint sich immer weniger Geld verdienen zu lassen, während die Ausgaben der Teams mit den Gehältern der Profis deutlich steigen.

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Fans zeigen wenig Mitleid

Wie wird das diskutiert? Auf reddit hat man wenig Mitleid für die US-Profis. Wer 400.000 $ im Jahr bekomme, um ein Videospiel zu spielen, sei überbezahlt, heißt es. 100.000 $ müssten genügen.

Man gibt zu bedenken: Auch das Minimum von etwa 70.000 $ sei noch viel Geld, wenn Spieler gleichzeitig Verpflegung und Unterkunft erhalten.

Vor allem, wenn die Leistungen so schwach seien und das Geld falsch investiert werde: US-Teams hätten das Sponsor-Geld lieber in den Kauf von „abehalfterten“ Europäern und Südkoreanern gesteckt, als eigene Talente aufzubauen.

Man spricht dort vom E-Sport als eine Blase, die geplatzt ist.

Auch auf Twitter spürt man wenig Mitleid mit den Spielern. Hier spricht man von einem gesunden „Reset“ der bei den Gehältern notwendig geworden sei.

Der E-Sport-Winter hält an und wird immer kälter:

LoL: In den USA stirbt gerade der E-Sport – 2-facher Meister verkauft angeblich Team und entlässt alle

Diablo 4: „Das ist die Definition von Spaß!“ Spieler feiern Season 2, freuen sich jetzt schon auf Season 3

Mit Season 2 scheinen die Entwickler in Diablo 4 vieles richtigzumachen. Auf Reddit sammeln Spieler aktuell ihre Eindrücke dazu und stellen fest: Sie haben tatsächlich eine tolle Zeit mit der „Season of Blood“. Aber einzelne meckern weiter – auf hohem Niveau.

Auch jetzt sammeln sich vermehrt positive Beiträge auf Reddit. Dort berichten Spielerinnen und Spieler von ihren Eindrücken zur „Season of Blood“ in Diablo 4. So teilt einer von ihnen am 26. Oktober einen Moment aus dem Spiel, in dem er mit Loot überschüttet wurde.

Es gibt zwar dennoch ein wenig Kritik, die hält sich jedoch in Grenzen. Vor allem im Vergleich zur eher unbeliebten Season 1 scheint Blizzard jetzt mit den neuen Updates viele Dinge richtig gemacht zu haben.

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Diablo 4 stellt neue Season 2 vor, kommt noch im Herbst – Blut & Vampire

Tonnenweise Loot, Chaos & viel Spaß

Warum wurde er mit Loot überschüttet? In dem Beitrag vom 26. Oktober in dem Subreddit von Diablo 4 zeigt der Nutzer „Rodnex“ einen Screenshot aus dem Spiel. Ihr seht einen Haufen von Ausrüstungsgegenständen, unter anderem zahlreiche „vermachte“ Legendarys, Gold und Blutköder.

Die Spielfigur steht dabei mitten in der Bluternte zwischen den Blutköder-Podesten. Dies ist eine Aktivität in der neuen Season, bei der ihr vampirische Gegner beschwören könnt. Es spawnen zunehmend härtere Gegner und der Abschluss der Aktivität belohnt euch mit viel Loot und XP.

Hier seht ihr den Screenshot von „Rodnex“:

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Das sagen andere Spieler dazu: Einige Nutzer schließen sich „Rodnex“ an und sagen, dass die Aktivität total Spaß mache. Der Nutzer „bradgoodyear“ schreibt: „Ich habe letzte Nacht drei davon hintereinander mit zwei anderen zufälligen Spielern gemacht. Es war absolut chaotisch und hat so viel Spaß gemacht! Es gab tonnenweise fast wertlose Beute, aber es war eine großartige Zeit.“

Der Nutzer „edax“ kommentiert: „Kann ich bestätigen. Ich habe gestern meinem Kind beim Spielen zugeschaut, und er […] hat etwa 10–12 legendäre Gegenstände bekommen, hatte eine Menge Spaß und war total begeistert. Das macht das Spiel für einen Teil der Spieler-Basis unterhaltsam.“

In einem anderen Beitrag auf Reddit schreibt der Nutzer „Selected-Rep“, dass Season 2 viel besser sei und er sich schon darauf freue „was das Team für Season 3 geplant hat.“ Es müssten seiner Meinung nach noch ein paar Dinge überarbeitet werden, aber das Vampir-Thema sei sehr unterhaltsam und er probiert alles aus – was „fantastisch“ sei.

„Ihr werdet immer etwas zum Meckern finden“

Warum meckern Spieler auf hohem Niveau? Unter dem Screenshot der Bluternte-Aktivität schreiben einzelne Spieler, dass es zwar viel Loot ist, dieser aber überwiegend nutzlos sei. Ein Nutzer meint, das macht so lange Spaß, „bis du merkst, dass du mehr Zeit damit verbringst, dein Inventar zu verwalten, anstatt im Kampf zu sein.“

Andere Spieler wünschen sich einen Loot-Filter, um das stundenlange Aussortieren zu vermeiden. Einzelne Nutzer schreiben, dass es auf niedrigen Leveln doch gar nicht notwendig sei, sich so viel mit dem Loot zu beschäftigen.

Der Nutzer „TheBlackVictorNewman“ schreibt im Kommentar: „Jesus, ihr Leute werdet immer etwas zum Meckern finden.“

Nützliche Items zu finden ist das eine, Items zu verzaubern, damit sie noch nützlicher sind, das andere, denn: Eine der großen Änderungen der Season betrifft das Upgrade-System von Ausrüstungsgegenständen.

Es ist oftmals notwendig, einzelne Werte beim Okkultisten neu auszuwürfeln, um gute Items perfekt zu machen. Zwar benötigt ihr dafür nicht mehr so viel Gold, wie davor, aber dafür spezielle Materialien, die ihr nur zu bestimmten Zeiten bekommt:

Diablo 4 macht mit Season 2 vieles richtig, aber eine Sache nervt die Spieler: „Das einzige L, aber ein großes“

LoL: Mittelmäßiger Tank kriegt Buffs, ist plötzlich super stark, lässt Profi lauthals schreien

Am Mittwoch, den 25. Oktober, erschien Patch 13.21 und hat einige Änderungen zu League of Legends gebracht, darunter für den Tank-Hybriden K’Sante. Der wurde auf ganzer Linie stärker, wie ein Profi offenbar unvorbereitet feststellen musste.

Was ist das für ein Tank?

So stark ist K’Sante jetzt: Im neusten Patch 13.21 erhielt K’Sante Buffs auf all seine Fähigkeiten. Er teilt nun mehr Schaden aus und kann seine Skills zuverlässiger einsetzen. Ihr findet die Patch Notes im Detail auf der offiziellen Website von LoL.

Auf seine Siegesrate hat der Buff große Auswirkungen. Von rund 50 % steigt K’Sante jetzt auf bis zu fast 60 % gewonnener Spiele im oberen Bereich und ist laut OP.GG im Bereich Platin und höher der absolut stärkste Champ auf der Top-Lane.

Je höher der Rang, desto stärker wird K’Sante dabei sogar. Wo er in Platin+ noch bei 51,23 % liegt, kommt er im Grandmaster-Tier bereits auf 55,83 % und bei den Challengers sogar auf 57,41 %. Nicht einmal Jax ist im Moment so stark.

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K’Sante Champion Spotlight – League of Legends

Jankos spielt gegen den „neuen“ K’Sante, rastet komplett aus

Bereits in der LEC hat sich K’Sante als starke Wahl herausgestellt. G2 Esports verdankt seinen Sieg sowohl K’Sante auf der Top-Lane als auch Rell um Jungle, womit kaum jemand gerechnet hat.

K’Sante wird aktuell in den LoL Worlds ebenfalls häufig gespielt. Laut der Analyse-Seite Games of Legends ist K’Sante mit 15 Picks der am häufigsten gespielte Champ auf der Top-Lane – sehr zum Unmut einiger Profis.

Marcin „Jankos“ Jankowski, der Jungler der Heretics, stieß in einem Match auf den starken Tank-Hybriden. Seine Reaktion: nachdem er nach einem viel zu lange andauernden 4-gegen-1 selbst draufgeht, schreit er seinen Rechner lauthals mit Beleidigungen an (Vorsicht, laut!):

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Auf Twitter gab es einige Zyniker, die behaupten, K’Sante habe nun Buffs bekommen, um die neue LoL-Boyband Heartsteel zu pushen. K’Sante gehört zu dieser neuen Truppe. Der Entwickler David „Phreak“ Turley streitet das aber ab und sagt: Er habe vor dem Patch nicht einmal gewusst, dass K’Sante hier einen neuen Skin bekommen habe.

Da der Patch gerade erst erschienen ist, werden sich die Zahlen vermutlich noch etwas einpendeln. Trotzdem ist abzusehen, dass sich K’Sante nun deutlich höher einfinden wird als noch zuvor. Einigen Profis wird das aber nicht mehr helfen:

LoL: Der größte Spieler Europas bekommt eigenes „Super“-Team, scheitert total – Geht jetzt wohl

Eines der besten Koop-Spiele auf Steam gibt’s gerade für unter 6 €, bringt ein Halloween-Event mit

Wer sich gerne zusammen mit Freunden durch Fluten von Rattenmenschen und Chaos-Anhängern schnetzelt, sollte jetzt ein Auge auf den neusten Sale auf Steam haben. Warhammer: Vermintide 2 gibt es für kurze Zeit um 80 % reduziert.

Was ist das für ein Spiel?

  • Ihr spielt in Warhammer: Vermintide 2 als einer von 5 Helden mit einzigartigen Fähigkeiten und eigenen Klassen zusammen mit 3 weiteren Spielern (oder NPCs) einzelne Missionen.
  • Die Level haben meist einen festen Ablauf, ihr müsst ans Ende gelangen und stellt euch dabei den rattenartigen Skaven oder verderbten Menschen und Tiermenschen entgegen.
  • Warhammer: Vermintide 2 spielt sich ähnlich wie Left 4 Dead, nur im Fantasy-Universum von Warhammer. Mit neuem Loot und neuen Leveln könnt ihr eure Helden anpassen.

In den kürzlichen Reviews hat Vermintide 2 auf Steam eine Bewertung von 80 % und ist damit „sehr positiv“ (Stand: 26. Oktober). Bereits der letzte Sale im November brachte über 100.000 Spieler zusammen.

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Das ist das Angebot: Ihr bekommt Vermintide 2 im Moment um 80 % reduziert, für 5,59 € statt 27,99 €. Das Angebot gilt aber nur für kurze Zeit und endet bereits am 2. November wieder.

Zugleich findet im Spiel gerade das Halloween-Event „Geheimnisnacht“ statt. Dort müsst ihr besondere Rituale unterbrechen und bekommt dafür exklusive kosmetische Belohnungen. Das Event läuft noch bis zum 5. November und bringt zusätzlich doppelte EP für die Dauer.

Außerdem erschien kürzlich die neuste Klasse, der Nekromant als Spezialisierung für die Magierin Sienna Fuegonasus, ein kostenpflichtiger DLC. Als Nekromant schickt ihr die Lebenden Toten gegen eure Feinde ins Feld. Viele DLCs und Erweiterungen sind gerade ebenfalls reduziert.

Hier seht ihr den Nekromanten in Aktion:

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Warhammer: Vermintide 2 – Der Trailer zur neuen Nekromanten-Klasse

Ratten schnetzeln im Fantasy-Setting – Für wen lohnt sich Vermintide 2?

Vermintide 2 macht am meisten Spaß, wenn ihr es zusammen mit Freunden spielen könnt. Ideal ist dabei, wenn ihr alle in etwa den gleichen Wissensstand habt, damit niemand über- oder unterfordert wird und ihr gemeinsam lernt. Sich „schlechter“ zu machen ist in Vermintide 2 fast unmöglich.

Das Spiel richtet sich allerdings vor allem an Spieler mit hoher Frust-Toleranz. Ein einzelner Fehler kann dafür sorgen, dass eure ganze Gruppe plötzlich ausgelöscht wird, sogar auf niedrigen Schwierigkeitsgraden.

Dafür ist der Adrenalinrausch beim Schlachten durch die Horden von Rattenmenschen ähnlich wie in Diablo-artigen ARPGs, nur in etwas hübscherer Grafik. Einen detailreicheren Check findet ihr hier: Für wen lohnt sich eigentlich Vermintide 2?.

Falls ihr nicht so sehr aufs Fantasy-Setting steht, könnt ihr auch den Nachfolger Warhammer 40.000: Darktide zocken. Dort spielt ihr in der düsteren Zukunft und könnt sogar einen eigenen Charakter in einer von vier Klassen erstellen.

Nach anfänglichen Problemen hat Darktide eine große Überarbeitung der Klassen und Talente bekommen und sorgt nun für kurzweiligen Spielspaß. Das Spiel bekommt ihr außerdem im Game Pass für PC und Xbox ohne zusätzliche Kosten. Weitere Tipps findet ihr hier:

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Ehemaliger Entwickler denkt, Starfield ist zu groß, meint: Mit weniger Planeten wär’s besser

In Starfield gibt es viele Planeten zu erkunden, von denen jedoch nicht alle besiedelt sind und daher eher leer wirken. Ein ehemaliger Entwickler von Bethesda glaubt, dass das Spiel besser wäre, wenn es weniger Planeten gäbe.

Nicht jeder Planet soll „Disney World sein“, sagt Managing Director Ashley Cheng. So sei es sogar Absicht, dass viele der Planeten leer sind. Dass man auf manchen davon gar nicht erst landen kann, halten viele Fans immerhin für sinnvoll.

Der ehemalige Bethesda-Entwickler Bruce Nesmith spricht in einem Interview mit Ben Hanson von MinnMax, das am 23. Oktober 2023 auf YouTube erschienen ist, über die Entwicklung von Starfield und dessen Umfang. In dem Entwicklerstudio habe es viele Diskussionen über die Größe des Spiels und insbesondere über die Anzahl der Planeten gegeben.

Zur Erkundung braucht ihr natürlich ein Raumschiff. In dem Video erfahrt ihr, wo ihr eines der besten bekommen könnt:

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Starfield: So bekommt ihr früh eines der besten Raumschiffe!

Die Zahl 100 war „praktisch aus der Luft gegriffen“

Das war die Diskussion: Es habe in dem Entwicklerstudio viele Diskussionen über den Umfang von Starfield gegeben. In dem Interview mit Ben Hanson erinnert sich der ehemalige Bethesda-Entwickler Bruce Nesmith daran zurück:

Irgendwann habe ich gesagt: „Ich wette, dieses Spiel wäre viel besser, wenn wir uns auf etwa zwei Dutzend Sonnensysteme beschränken und uns auf diese konzentrieren würden.“ Nun, du musst wissen, wie man einen Planeten baut, damit die Leute darauf herumlaufen können.

Todd [Howard] hat die Zahl 100 für die Anzahl der Sternensysteme praktisch aus der Luft gegriffen. Aber je mehr wir vorankamen, desto mehr wurde klar, dass also alle Kernaktivitäten in diesen zwei Dutzend besiedelten Systemen stattfinden, und der Rest ist offener Raum. Aber die Leute lieben unsere großen Spiele, sie lieben diese offenen Gebiete zum Erkunden.

Und dann kam es darauf an, wie wir die Erkundung sinnvoll gestalten. Und noch einmal, du musst auf einem Planeten erfolgreich sein. Sobald du diese Formel hast, hast du die Formel für alle Planeten.

Bruce Nesmith via YouTube

Game Director und Executive Producer Todd Howard hat Ende September erklärt, Starfield sei bewusst so gebaut worden, dass es langfristig mit Content gefüllt und über Jahre gespielt werden kann.

Als es darum ging, wie das Studio die Erkundung in Starfield sinnvoll gestalten kann, habe man schwere Entscheidungen treffen müssen. Dazu sagt Nesmith im Interview:

Ich denke, dass einige der Erkundungselemente nicht so gut herausgekommen sind, wie sie könnten, weil sie sich dafür entschieden haben, andere Optionen zu verfolgen.

In jedem Spielestudio auf diesem Planeten wissen die Leute, welche Entscheidungen sie treffen. Sie wissen, was nicht drin sein wird, und sie wissen, worüber die Spieler meckern werden. Aber man muss harte Entscheidungen treffen.

Bruce Nesmith via YouTube

Dass sich die Spieler in Starfield zu der „Option des eigenen Schiffbaus hingezogen“ fühlen, mache Nesmith persönlich sehr glücklich, weil er „sehr hart daran gearbeitet habe.“

So hat Bruce Nesmith an Starfield mitgearbeitet: Bruce Nesmith habe die astrophysikalischen Daten für die Planeten erstellt, Recherchen durchgeführt und Systeme ausgewählt. Er war für das Design der Raumschiffe verantwortlich, was sowohl den Kampf als auch den Bau betrifft.

Zuvor hat Bruce Nesmith an zahlreichen anderen Spielen aus dem Hause Bethesda mitgearbeitet, unter anderem Fallout 3, Fallout 4 und The Elder Scrolls: Skyrim.

Kürzlich hat darüber hinaus eines der bekanntesten Gesichter Bethesda verlassen. Viele kennen ihn als PR-Chef des Entwicklerstudios: Einer der wichtigsten Köpfe von Bethesda hört auf: „Nach Starfield fühlt es sich an, als sei die Zeit reif“

Quelle(n):
  1. PCGamesN

Destiny 2: Spieler nutzen wieder alten Trick, der Bosse innerhalb weniger Sekunden besiegt

In Destiny 2 sucht die Community ständig nach neuen Wegen, die Herausforderungen des Spiels optimal und vor allem superschnell zu meistern. Ein aktuelles Beispiel für die Kreativität und Entschlossenheit der Spieler, sich Aktivitäten zu vereinfachen, ist die Wiederbelebung des legendären Doppel-Schrotflinten-DPS-Gitches, welchen Bungie eigentlich schon abgeschwächt hatte.

Welcher Glitch ist jetzt zurück? Der Doppel-Schrotflinte-DPS-Glitch war vor 2 Jahren die dominierende Methode in Destiny 2, um Raidbosse mit außergewöhnlicher Geschwindigkeit zu besiegen.

Die Idee dahinter ist einfach:

  • Spieler rüsten zwei Schrotflinten aus.
  • Danach feuert man diese im schnellen Wechsel ab, wodurch man in der Lage ist, Bosse, besonders Raid-Bosse, im Handumdrehen zu schmelzen.

Dies war lange Zeit in Bungies Loot-Shooter der Schlüssel zum effizienten Besiegen von Raidbossen, bis der Entwickler diese Methode abschwächte.

Allerdings haben viele Hüter diese Methode noch nicht vergessen und immer wieder versucht, sie zurückzubringen. In Season 22 ist es der Community jetzt gelungen, den Glitch wieder zum Leben zu erwecken. MeinMMO sagt euch, wie sie das angestellt haben.

Das ist Season 22 in Destiny 2:

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Destiny 2: Lightfall Season 22 – „Saison der Hexe“

Einer der größten DPS-Fehler in der Destiny 2-Geschichte

So wurde der Glitch wiederbelebt: Die Rückkehr dieses Waffen-Glitches hat die Destiny 2-Community begeistert. Auch, weil sich viele Spieler noch an die glorreichen „Hotswap“-Tage erinnern, als sie mit ihren Shotguns gemeinsam Raid-Bosse in Rekordzeit besiegen konnten.

Nun habt ihr erneut die Möglichkeit, diese glorreiche Ära wieder aufleben zu lassen oder vielleicht sogar erstmals zu erleben. Sofern ihr euch die Finger dabei nicht verknotet.

Um euch daran optimal zu versuchen, solltet ihr Strang, die neueste Fähigkeit aus dem DLC „Lightfall“ nutzen.

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Erst durch Strang konnte der alte DPS-Glitch mit Doppel-Slug in Destiny 2 wiederbelebt werden.

Die Nutzung der DPS-Option erfordert entweder die geschickte Verwendung oder um es einfacher zu machen die Nutzung de Strang-Greifhakens sowie eine Animation-Abbruch-Technik, um den schnellen Waffentausch zu ermöglichen.

  • Man hält den aufgeladenen Nahkampf gedrückt und wechselt dann nacheinander zwischen der Hangel-Granate- und der Superfähigkeit.
  • Die Granate wird dadurch nicht verbraucht, wenn man es richtig timed, sodass man den Wechsel mit jeder Klasse im Grunde ewig ausführen kann.
  • Der Swap-Fehler scheint zudem mit jedem Waffentyp im Spiel zu funktionieren. Allerdings sind Slug-Schrotflinten am besten dafür geeignet.
    • Im Gegensatz zu Granatwerfern verfügen Slug-Schrotflinten im Spiel über gute Munitionsreserven und Magazine.
    • Anders als Fusionsgewehre feuern sie sofort und zielen auch schnell, was beispielsweise ein Scharfschützengewehr nicht bieten kann.
    • Und dank ihres Präzisionsschadensmodifikators verursachen sie zusätzlich auch besseren Schaden als normale Schrotflinten. Vorrangig gegen alles, was eine Schwachstelle hat – also im Grunde jeder Raid-Boss in Destiny 2.

Das Ergebnis ist eine beeindruckend schnelle DPS-Methode, die es den Spielern erlaubt, Bosse im Spiel mühelos zu bezwingen. Wie schnell dieser Wechsel dann vonstattengeht, seht ihr in diesem Video von Saltagreppo:

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So verrückt schnell lassen sich Bosse jetzt wieder mit Schrotflinten schmelzen

Nicht jeder kann den Glitch nutzen: Allerdings gibt es auch Kritiker, die den Schrotflinten-Glitch für zu mächtig und schwer zugänglich halten als dass er das Spiel brechen könnte.

  • Der Spieler BawX! Kommentierte unter dem Video von Saltagreppo: „Meine armen Hände werden weinen, aber ich möchte es versuchen.
  • Ashes schreibt belustigt: „Nur die Leute, die wollen, dass es abgeschwächt wird, sind Leute, die es nicht können. Also 99,999999 % der Spielerbasis.
  • TrueVoltz sagt dazu: „Ich liebe es, solche Dinge zu meistern, aber das ist mit der Menge an Eingaben, die auf einem Controller erforderlich sind, einfach nicht machbar, es sei denn, man reboundt alles.

Was sagt Bungie zur Reaktivierung des Glitchs? Einige Spieler haben Bungie bereits unter dem Video markiert, wie xHolidays der fordert: „Es ist Zeit, das zu schwächen. Viel zu stark. Nehmt das aus dem Spiel, das Salz macht Spaß.

Manche Spieler fragen sich, ob Bungie versuchen wird, den Glitch erneut zu stoppen oder ob sie dieses Mal die kreative Herangehensweise der Spieler tolerieren werden? Dabei wird jedoch sicherlich entscheidend sein, inwieweit dieser Glitch das Balancing des Spiels beeinflusst.

Doch noch schweigt sich das Destiny-Team und der BungieHelp Support dazu. Sollte sich das ändern, werden wir natürlich ein Update in diesem Artikel veröffentlichen.


Was denkt ihr über die Wiederbelebung des “Doppel-Schrotflinten”-DPS-Glitches in Destiny 2? Haben ihr damit bereits selbst Erfahrungen gemacht? Und wie praktikabel findet ihr die neue Methode? Kommentiert gerne eure Meinung und Erfahrungen dazu in den Kommentaren.

Andere Dinge in Destiny 2 sind derzeit einfach beleidigend gut:

In Destiny 2 ist das Beste am Halloween-Event 2023, dass man permanent beleidigt wird