Lohnt sich ein ergonomischer Schreibtisch auch fürs Gaming? Wir haben es ausprobiert

Ergonomische Tische sollen für Arbeit und Gaming viele Vorteile bieten. MeinMMO durfte einen solchen Tisch ausprobieren. MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotmann hat den Tisch aufgebaut und erzählt, ob sich sein Alltag verändert hat.

Wer im Büro oder mittlerweile im HomeOffice viel am Schreibtisch sitzen muss, der kennt das: Nach einem langen Arbeitstag hat man dann nervige Rücken- oder Nackenschmerzen oder der Körper bedankt sich auf andere Weise für die lange Sitzerei – zum Beispiel durch Müdigkeit oder Konzentrationsprobleme. Mittlerweile gibt es für Gamer auch Geräte, die sich etwa um die müden Hände kümmern sollen.

Ein neuer Trend sind jedoch schon länger sogenannte ergonomische Schreibtische. Diese Tische könnt ihr in der Höhe verstellen und dadurch im Stehen arbeiten oder den Schreibtisch besser an eure Sitzhöhe anpassen. Das soll verschiedene Vorteile bieten:

  • Ihr entlastet eure Rückenmuskulatur und Wirbelsäure, indem ihr zwischendurch auch stehen könnt
  • Wer am Schreibtisch steht, bewegt seinen Körper, indem er sich etwa von einem Bein aufs andere bewegt – und kurbelt dadurch seinen Stoffwechsel an
  • Wer an seinem ergonomischen Schreibtisch sitzt, kann die Höhe der Platte auf seine Arme anpassen. Auf diese Weise sitzt man im rechten Winkel und nicht gebückt oder gekrümmt am Tisch.

Was ist das für ein Gerät? MeinMMO hat von FlexiSpot mit dem E8 einen ergonomischen Schreibtisch als Leihgabe zum Ausprobieren bekommen. MeinMMO stellt euch den Tisch vor und erklärt außerdem, welche Vor- und Nachteile so ein ergonomischer Schreibtisch hat.

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Dieser Artikel ersetzt kein persönliches Gespräch mit einem Arzt. Habt ihr gesundheitliche Probleme vom Sitzen oder der Arbeit, dann wendet euch an euren Arzt des Vertrauens. Umfangreiche Gesundheitstipps findet ihr beim Bundesgesundheitsministerium (via bundesgesundheitsministerium.de), in einem Gespräch mit eurem persönlichen Hausarzt oder Orthopäden.

Wichtige Gesundheitstipps von Experten findet ihr auch im Plus-Report über Gesundheit bei der GameStar.

Simpler Aufbau und hochwertig verarbeitet

Wie sieht der Lieferumfang aus? Der Schreibtisch kommt in drei großen Paketen. Grundsätzlich lässt sich aber auf dem Schreibtisch jede beliebige Tischplatte montieren. Das hat Vorteile, wenn man etwa (wie ich) seine bisherige Tischplatte mittlerweile liebgewonnen hat. Im Lieferumfang ist alles enthalten, was man zum Aufbau benötigt, inklusive Inbusschlüssel.

Im normalen Lieferumfang nicht enthalten sind jedoch Rollen für den Tisch. Denn der aufgebaute Tisch ist dermaßen schwer, dass ich ihn allein kaum durch die Wohnung tragen konnte. FlexiSpot bietet auf der eigenen Webseite jedoch eine Menge Zubehör für den Tisch an. Dazu gehören etwa

  • zusätzliche Rollen für rund 30 Euro.
  • Kabelkanäle für die Unterseite für ebenfalls rund 30 Euro.
  • Und ein zusätzliches Kabelmanagement-System, womit ihr etwa die Kabel von Monitor und Co gebündelt nach unten transportieren könnt. Auch hier werden 30 Euro fällig.

Was bietet der Schreibtisch? Der E8 von FlexiSpot setzt auf 2 Motoren in den Säulen. Das bietet eine hohe Stabilität und gilt allgemein als Empfehlung, wenn ihr nach einem verstellbaren Schreibtisch sucht.

Die Memory-Steuerung ist ebenfalls ein sinnvolles Feature. Denn solltet ihr eure ideale Höhe gefunden haben, dann könnt ihr diese speichern und später wieder aktivieren.

Der Tisch bietet außerdem für eine Tischplatte mit den Maßen 120-200cm(B)×60-80cm(T) Platz. Solltet ihr etwa mehrere große Monitore auf eurem Schreibtisch haben wollen, dann könnten 80 cm schon knapp werden.

Technische Daten des E8 FlexiSpot:

offizielle Angaben
Motor2
Traglast120 kg
Höhenverstellung60-125 cm
Eigengewicht (ohne Tischplatte)32,1 kg
Maße für Tischplatte120-200 cm(B)×60-80 cm(T)
Memory-SteuerungJa
Anti-KollisionsystemJa

Wie lief der Aufbau? Der Aufbau ging überraschend flott. Ich habe rund 20 Minuten gebraucht, um die Füße und die Elektronik am Torso des Schreibtischs zu montieren. Anschließend habe ich die Tischplatte auf dem Gerüst befestigt.

Der Hersteller hat es mir jedoch auch einfach gemacht: Die Schrauben sind klar sortiert und in einzelne Beutel verschweißt und die Anleitung ist in klarem Deutsch verfasst. Beim Schreibtisch erwartet daher niemanden eine Anleitung im IKEA-Stil, wo gefühlt alle Schrauben gleich aussehen. Der Hersteller hat alles klar durchbuchstabiert, sodass man genau weiß, wo was hinkommt.

Die meisten Schrauben rutschen auch sofort in das passende Loch und sitzen dann fest. Einen zusätzlichen Schraubendreher brauchte ich nicht, es klappte alles mit dem beiliegenden Werkzeug.

Einen Nachteil musste ich beim Aufbau jedoch feststellen: Der Schreibtisch ist verdammt schwer. Immerhin sprechen wir hier von über 30 Kg und ich würde euch davon abraten, die schweren Kisten oder den Schreibtisch ohne Hilfe durch die Gegend zu tragen. Das macht absolut keinen Spaß.

Das hohe Gewicht macht den Schreibtisch natürlich auch wenig flexibel. Insbesondere deswegen, weil der Schreibtisch keine Rollen hat und fest auf seinen Füßen steht. Auf der anderen Seite wirkt der Schreibtisch durch das hohe Gewicht aber auch sehr robust und stabil.

Doch wie wirkt sich der Schreibtisch in der Praxis aus?

Die Montage fällt denkbar simpel aus. Alles ist klar markiert und es gibt keine zusätzlichen Mechanismen, die man beim Zusammenbau beachten müsste.

Der ergonomische Schreibtisch ist eine sinnvolle Ergänzung für meinen täglichen Spaziergang

Mir kommen die besten Ideen, wenn ich in Bewegung bin. Laufe ich Abends zu Fuß eben zum Supermarkt oder mache einen Spaziergang durchs Naturschutzgebiet hinter dem Haus, bringt das meine Gedanken in Schwung. Häufig habe ich dann was zum Schreiben dabei und schreibe mir plötzliche Ideen auf.

Beim Arbeiten stehen zu können, hat bei mir einen ähnlichen Effekt. Mein Kreislauf kommt durch das Stehen in Schwung und ich bin deutlich konzentrierter und notiere mir den ein oder anderen Gedankenblitz. Die frische Luft des Spaziergangs kann mir das Stehen natürlich nicht bieten, dafür ist meine Körperhaltung im Stehen deutlich besser als wenn ich acht Stunden am Stück sitze.

Hier kommt zum Schluss die Tischplatte drauf. schwarzen Gummis (oben links) verhindern, dass die Platte über das Metall schrammt und federn das Gewicht der Platte ab.

Ein weiterer Vorteil ist außerdem, dass ihr die Tischhöhe perfekt auf eure Körperhöhe im Sitzen anpassen könnt. Normale Tische kommen mit Standardmaßen und im ärgerlichsten Fall liegen eure Arme dann angewinkelt oder schräg auf der Platte. Mit dem ergonomischen Tisch könnt ihr die Höhe auf eure Bedürfnisse anpassen.

Der Schreibtisch hat eine Mindesthöhe von 60 cm und lässt sich bis auf eine Höhe von 120 Zentimetern verstellen. Hier habt ihr daher genug Möglichkeit, je nachdem wie groß ihr seid oder wie hoch ihr den Schreibtisch haben wollt.

Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Der Schreibtisch ist beim Stehen so hoch, dass die Katzen nicht mehr ohne weiteres die Tischplatte erreichen (und mich beim Arbeiten nerven).

Wie einfach ist die Umstellung bei mir gewesen? Zu Beginn möchte der Körper noch in seinen alltäglichen Trott zurück. Sitzen ist schließlich doch viel bequemer und auf dem Stuhl kann man etwa im Schneidersitz hocken.

In den ersten Tagen hatte ich keine Lust, den neuen „Vorteil“ auszuprobieren. Erst nach einem Gang in die Küche machte sich dann doch der Wunsch breit, einfach einmal stehenzubleiben. Und das macht sich tatsächlich bemerkbar.

Der FlexiSpot E8 fertig montiert. Jetzt fehlt nur noch die Tischplatte.

Gaming im Stehen – Wie gut klappt das?

Wie ist Zocken beim Stehen? Vor allem Spiele wie Apex Legend oder andere, flotte Shooter können durchaus hektisch werden. Doch genau hier ist es für mich von Vorteil, wenn ich auch mal stehen kann. Meine Körperhaltung ist besser und der Arm auf dem Schreibtisch verkrampft nicht.

Insbesondere dann, wenn ihr mal deutlich länger am Stück zocke, weil ich mich in der Planung meiner Stadt in Anno 1800 verlaufen habe, fühle ich mich ausdauernder und vor allem wacher, als wenn ich die ganze Zeit im gedämmten Raum sitze.

Stehen oder regelmäßige Bewegung ist wichtig

Was spricht für einen ergonomischen Schreibtisch? Grundsätzlich stellen viele Untersuchungen fest, dass dauerhaftes Sitzen schädlich sein kann. So ergab eine Studie des Pennington Biomedical Research Center in Louisianna, dass sich viel Sitzen negativ auf die Gesundheit auswirken könne (via pubmed.ncbi.nlm.nih.gov).

Die Ärztezeitung hatte außerdem berichtet, dass Personen, die im Stehen arbeiten, deutlich leistungsfähiger sein sollen (via aerztezeitung.de).

Auch sonst sprechen viele Punkte für das Arbeiten im Stehen

  • Arbeiten im Stehen hat Einfluss auf die Atmung, da der Oberkörper gestreckt wird
  • Arbeiten im Stehen bietet euch eine natürliche Haltung
  • Die Beine werden im Stehen nicht so stark belastet, da diese nicht ständig angewinkelt sind
  • Das Arbeiten im Stehen fördert die Kreativität, dank verbesserter Durchblutung    

Soll ich mir jetzt so einen Tisch kaufen? Grundsätzlich würde ich euch abraten, spontan Geld in Möbel zu investieren, die eurer Gesundheit helfen sollen. Sprecht mit eurem Arzt oder lasst euch von einem Möbelexperten beraten, wenn ihr einen ergonomischen Schreibtisch kaufen wollt.

Denn auch im Stehen kann man einiges falsch machen. Wer sich im Stehen etwa nach vorne beugt, verschiebt die Schmerzen nur, anstatt sie zu vermeiden. Sprecht daher mit den richtigen Experten, wenn ihr eure Situation verbessern wollt.

Der FlexiSpot E8 ist teuer, die Investition kann sich aber lohnen

Was hat mir der Tisch gebracht? So simpel das klingt, im Alltag am Schreibtisch bin ich deutlich beweglicher geworden. So ist es etwa zu einer Routine geworden, beim Denken auch einmal eine Runde durchs Wohnzimmer zu laufen, um mich anschließend wieder an den PC zu stellen.

Für mich selbst stellt ein ergonomischer Schreibtisch eine deutliche Verbesserung dar. Solltet ihr etwa einige Dinge wie Bürostühle, Sitzkissen oder ergonomische Mäuse ausprobiert haben, dann könnte so ein Schreibtisch euch ebenfalls gefallen.

Lohnt sich der E8 von FlexiSpot? Die Preise für den E8 von FlexiSpot beginnen bei 449 Euro nur für das Tischgestell, für die offizielle Tischplatte des Herstellers werden noch rund 100 Euro zusätzlich fällig. Weiteres Zubehör könnt ihr noch dazu kaufen.

449 Euro klingen erst einmal nach viel Geld, jedoch muss ich klar sagen, dass das Gerät wirklich hochwertig verarbeitet ist. Der Motor ist kaum zu hören, wenn ich den Tisch bewege und das Gerät wirkt durch sein hohes Gewicht robust, sodass auch zwei tobende Katzen den Tisch nicht umwerfen können. Mit Memory-Steuerung und dem automatischen Stopp-System sind auch zwei wichtige Funktionen im Tisch integriert, die ein ergonomischer Tisch haben sollte.

Hinzu kommt noch der denkbar simple Aufbau, der allen Usern gefallen dürfte, die bereits beim ersten Blick in eine IKEA-Anleitung frustriert sind. Die beiden Motoren sorgen außerdem für eine hohe Stabilität, wenn man den Tisch bewegt und runden das Gesamtbild ab. Das hohe Gesamtgewicht hat seine Vor- und Nachteile.

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Hinzu kommt, dass euch der Schreibtisch täglich im HomeOffice oder beim Gaming begleitet. Ihr solltet daher das Geld eher als langfristige Investition in eure Gesundheit betrachten.

Mehr zu Gaming-Möbeln: Ihr seid euch unschlüssig, ob ihr so ein ergonomischer  Tisch etwas für euch ist? Andere Hersteller wollen mit ihrem Gaming-Tisch gleich alle Problem auf einmal lösen, die ihr haben könntet:

Neuer Gaming-Tisch möchte all eure Probleme auf dem Schreibtisch gleichzeitig lösen

Der Hersteller hat MeinMMO das Modell als Leihgabe zur Verfügung gestellt.

Twitch-Streamer Trymacs gründet Fußballmannschaft mit Kollegen und Fans – So könnt ihr dabei sein

Maximilian „Trymacs” Stemmler ist einer der größten Streamer in Deutschland und erfreut sich seines Erfolges auch dank FIFA. Jetzt möchte der 27-Jährige ein eigenes echtes Fußballteam gründen und lädt dazu nicht nur Streamer-Kollegen, sondern auch Fans ein.

In diesem Jahr plant Streamer Trymacs gleich mehrere Projekte. Zum einen hat er mit 40 weiteren Streamern eine neue Runde Rust gestartet. Andererseits möchte er auch aus dem Gaming-Stuhl aufstehen und sich bewegen: Dafür gründet Stemmler jetzt eine eigene Fußballmannschaft, zu der er auch seine Fans einlädt. Starten soll das Vorhaben schon im Frühsommer 2022.

Trymacs gründet Fußballmannschaft – So soll es laufen

Was ist geplant? Im Sommer 2022 will der deutsche Twitch-Star Trymacs ein eigenes Fußballteam auf die Beine stellen. Das soll zum großen Teil aus Streamern bestehen, mit denen er sich privat gut versteht. Bereits jetzt ist geplant, gegen die Mannschaft von Streamer-Kollege Jens „Knossi” Knossalla anzutreten.

Trymacs möchte die kommenden Fußball-Heimspiele und Turniere zudem im Livestream übertragen. Zu einem Hamburger Kreisklassen-Spiel erwartet der Streamer aber auch Vor-Ort-Zuschauer. Die Highlights der Spiele möchte er zusätzlich auf YouTube veröffentlichen.

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Wer spielt mit? Bislang ist nur bekannt, dass Streamer-Kollege Rumathra und Gamerstime dabei sein werden. Verstärkung erhält die Mannschaft durch den Bruder von Trymacs und dessen Mitbewohner.

Zwei weitere Plätze vergibt Trymacs an Fans. In einer Wildcard-Verlosung könnt ihr euch über Instagram bewerben. Zu den Teilnahmebedingungen bei Instagram heißt es:

Ihr solltet aus Hamburg und Umgebung kommen, jedes Wochenende ein Spiel. Es ist schei* egal wie gut ihr seid. Ihr sollt irgendwie geil sein! Wir haben später ne Top-10 und die Community stimmt ab, wer mitmachen soll. […] Profil sollte öffentlich sein, muss nicht, hilft nur.

Wie bereits angeschnitten, geht es auf dem Rasen auch gegen Knossis Team. Der Entertainer hat Trymacs bereits herausgefordert. Dazu ist bisher jedoch nur bekannt, dass es zu diesem Match kommen soll.

Aber auch Twitchs FIFA-Größe EliasN97 kündigte Interesse am echten Fußball-Sport an. Elias Nerlich, ebenfalls einer der größten Streamer Deutschlands, hat erst vor Kurzem ein eigenes Team gegründet. Mit seinem Verein Delay Sports möchte er aber auch auf dem echten Grün abräumen.

Was denkt ihr? Findet ihr, dass Fußball in der Hand von Streamern sehenswert ist oder würdet ihr der ganzen Sache überhaupt keine Chance geben? Verratet uns außerdem, wie ihr die noch namenlose Fußballmannschaft von Trymacs benennen würdet!

Destiny 2 gibt erste Einblicke in die neue Kampagne – Es wird rätselhaft und herausfordernd

Der Destiny 2 Creative Director James Tsai hat in einem Interview erste Details zur legendären Kampagne in Witch Queen verraten. Er gewährt damit einen aufregenden Ausblick auf die kampagnenstärkste Season, die Destiny 2 bis jetzt hatte. MeinMMO hat sich angeschaut, was die Kampagne so besonders machen soll und welche Änderungen die Spieler erwarten dürfen.

Bereits im Oktober 2021 hatte Bungie die Vorstellung, Destiny 2 zu einem großen Abenteuer zu machen. Joe Blackburn, der Game Director von Bungie, sagte damals „Destiny 2 soll eine Kombination aus TV-Serie und Film werden.“

Das Ziel ist eine Live-Service-Erzählung, die im Adventure-Stil ihre Spieler begeistert und gleichzeitig die Herzen und Köpfe neuer Spieler damit erobert. Dazu gehört auch, dass Charaktere über mehrere Seasons hinweg aufgebaut werden, wie jetzt bei Savathûn.

Von dieser listigen Feindin darf man einiges erwarten: Savathûn ist seit Destiny 1 in alle wichtigen Handlungsstränge infiltriert und hat sich in die Ereignisse eingeschlichen, die die komplette Destiny-Geschichte prägen.

Bungie versteckte ihre Intrigen über Jahre hinweg stets geschickt und dennoch präsent. Ein schon lange geplanter Weg, der nun in der direkten Konfrontation mit der Hexenkönigin in ihrer Thronwelt am 22. Februar den ersten Höhepunkt finden wird.

Um das Feuer im Herzen der Hüter noch mehr zu schüren, verriet James Tsai, der Creative Director von Witch Queen, in einem Interview mit Gameinformer weitere aufregende Details. So sollen nicht nur langjährige Spieler, sondern auch zurückgekehrte Hüter und Neueinsteiger so einiges erwarten dürfen.

  • Die Kampagne soll ganz anders sein als alles, was Bungie in der Vergangenheit bei den jährlichen Kampagnen umgesetzt hat
  • Es wird neue Herausforderungen und Mechaniken geben, an die sich alle Hüter jedes Powerlevels gewöhnen müssen
  • Es wird einzigartige Begegnungen geben, die viel Nachdenken und Verständnis erfordern
  • Zudem bietet die Kampagne wesentlich mehr Mysterien, Rätsel und Puzzles
  • Die Inhalte und Feinde werden an die Anzahl der Hüter angepasst

Der Spielstil von Destiny 2 wird sich verändern

Wie James Tsai es ausdrückt, wird das alles „einen dramatischen Schritt in Richtung der Anpassung des Spielstils für Spieler“ sein. Es soll eine große, raffinierte Herausforderung werden, sich mit einem so gerissenen Feind zu messen.

Der Schurke Savathun, der gerissenste Scharfeind, den wir je hatten, steht im Mittelpunkt. Und es wäre keine Savathun-Geschichte, wenn es keine Tricks gäbe. Sie ist der Gott der List. […] Die Fantasie des Spielers besteht darin, dieses Mal wie ein hellseherischer Detektiv zu sein. Du begibst dich an dieses ungewisse Ziel, an diesen gruseligen, wunderschön grotesken, verdrehten Wunderland-Ort. Was ist hier das Geheimnis? Worauf kannst du vertrauen?

James Tsai, der Creative Director von Witch Queen

Alles spielt in einer aus Licht geschaffenen Welt: Der neue Zielort, Savathuns Thronwelt, soll für diese Geheimnisse der Kampagne ein weitläufiges Gebiet mitbringen, dass die Spieler erkunden können. Alles dort ist die Widerspiegelung von Savathuns Geist, die das gestohlene Licht dafür genutzt hat ein altes Scharreich neu zu erschaffen. Die neue Location wird dabei in mehrere Bereiche aufgeteilt sein.

  • Savathuns „Hoher Zirkel“, ein opulentes, riesiges Schloss mit Innenhöfen und Skulpturen
  • Eine weitläufige, gruselige und geheimnisvolle Unterwelt
  • Das effektvolle Bayou-Sumpfgebiet, welches durch die Kombi Hitze und Feuchtigkeit einzigartig in Destiny 2 sein wird

6-Spieler-Aktivität wird ein Sturm aufs Hexenschloss: In dieser Location wird dann auch die neue 6-Spieler-Aktivität stattfinden. Wie James Tsai im Interview verraten hat, trägt sie den Namen „Wellspring“ (engl.). Die Spieler werden darin das scheinbar unüberwindbare Schloss von Savathun stürmen. Die Aktivität wird zudem über Matchmaking verfügen.

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Die neue 6-Spieler-Aktivität

Die Kampagne hat Endgame-Feeling: Neben der besonderen Location, soll die Kampagne nicht nur gespielt werden, sondern auch ein Erlebnis bieten. Bungie hat für Witch Queen deswegen den Fokus stark auf die Kampagne gelegt. Spieler werden unvergessliche Begegnungen haben, die viel Nachdenken und Verständnis erfordern. Es ist also durchaus möglich, dass es in Savathuns Thronwelt neue Rätsel und Puzzles geben wird, die es zu entschlüsseln gilt.

Mehr Herausforderungen durch die legendäre Kampagne: Damit es interessant bleibt steht den Spielern in Witch Queen auch eine legendäre Kampagne zur Verfügung. Sie wird jedoch nicht einfach nur schwerer sein.

  • Erwartet darin mehr Feinde mit mehr Gesundheit
  • Modifikatoren, die den Schwierigkeitsgrad weiter erhöhen
  • Sowie sogenannte „Darkness-Zonen“, die sicherstellen werden, dass Spieler den Kampf nicht trivialisieren können
Ein Kampf mitten in der neuen Thronwelt von Savathun

Der Schwierigkeitsgrad skaliert mit: Darüber hinaus erwartet die Spieler in der legendären Kampagne auch ein ganz neuer Ansatz. Bungie wird zukünftig die Anzahl der Feinde in einer Aktivität an die Größe des Einsatztrupps anpassen.

James Tsai erklärte das auch noch genauer:

Unsere Absicht ist es sicherzustellen, dass es keine falsche Spielweise gibt. Du willst es allein spielen; du machst es. Du willst mit Freunden spielen? Sie werden die gleiche harte Erfahrung und die gleiche Leistung bekommen.

Die Belohnungen dafür sollen angemessen sein: Wer sich dieser Herausforderung stellt, darf in der „Witch Queen“-Kampagne auf angemessene Belohnungen in Form von Ausrüstungspaketen, exotischen Items und Modul-Verbesserungen hoffen. Wie gut diese Items dann letztendlich ausfallen werden, ist noch nicht bekannt.

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Nur mit Finisher können Spieler die Schar-Geister endgültig eliminieren

Die „Strahlende Brut“ wird eine konstante Bedrohung

Mit Witch Queen kommen auch neuartige Gegner ins Spiel mit dem Namen „Strahlende Brut“. Im Grunde sind das Savathuns Streitkräfte und sie werden sowohl im normalen als auch im legendären Schwierigkeitsgrad auf die Spieler warten.

„Wir wollen, dass es sich anfühlt, als würdest du gegen dich selbst kämpfen“, sagte Joe Blackburn einst dazu und wurde noch konkreter: „Wir möchten, dass es sich anfühlt, als würdest du gegen etwas kämpfen, das du verstehst.“

Während ihr also gegen die bekannte Schar kämpft, müsst ihr offensichtlich jederzeit mit diesen Gegnern rechnen. Sie werden ebenfalls vom Licht gestärkt, besitzen ihre eigenen Geister und können damit auch von diesen wiederbelebt werden und so den Spielern mit voller Gesundheit wieder in den Rücken fallen. Diese neue Art der Gegnerfähigkeit muss also zukünftig jederzeit berücksichtigen werden.

Wenn die Spieler sie besiegen wollen, müssen sie schnell sein und den feindlichen Geist vernichten. Hierfür wird es einen speziellen Finisher geben, mit dessen Hilfe die Hüter den Geist ergreifen und in der Hand zerquetschen können.

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Nicht nur die große Motte ist ein Problem …

„Bombige Motten“ sind mit Licht aufgeladen: Für Witch Queen scheint es auch empfehlenswert zu sein eine große Mückenklatsche einzupacken. Euch erwarten nämlich auch mit Licht aufgeladene Motten. Und die sind echt Bombe.

Sie sind in der Lage, jeden Gegner stärker zu machen. Ganz so wie Spieler dies von dem Mod „Mit Licht aufgeladen“ für ihre eigenen Fähigkeiten kennen, wie James Tsai erzählt.

Du könntest also gegen einen Akolythen kämpfen, der mit Licht aufgeladen ist, und wenn du diesen Akolythen besiegst, kommt die Motte herausgeflogen und versucht, ihre Kraft einem anderen der nahen Kämpfer zu verleihen, oder sie kommt hinter dir her und versucht zu explodieren

Bungie Creative Director James Tsai hat damit viele Einblicke in die neue Kampagne und den Spielstil gewährt, der Destiny-2-Spieler in Zukunft erwartet. Für die Kampagne klingen diese Ankündigungen jedoch spannend und könnten das Gameplay tatsächlich besser machen. Auch die bereits vorgestellten Waffen lassen auf einige coole Items hoffen. Wie gut, wird sich spätestens in ein paar Wochen zeigen, wenn die Spieler die neuen Aktivitäten selbst entdecken können.

Was sagt ihr zu den Informationen über die Kampagne? Habt ihr euch solche Änderungen erhofft? Und denkt ihr, der neue Fokus auf die Kampagne ist der richtige Weg für Destiny 2. Schreibt uns eure Meinung dazu in die Kommentare.

Quelle(n):
  1. GameInformer

Neues MMORPG möchte besonders realistisch sein – Müsst Kleidung passend zum Wetter wechseln

Die Firma Netmarble hat das neue MMORPG Arthdal Chronicles angekündigt, passend zur gleichnamigen Serie auf Netflix. Das Spiel möchte realistisch sein und verlangt von euch den Wechsel von Kleidung und die Aufnahme von den richtigen Nahrungsmitteln.

Was ist das für ein Spiel? Arthdal Chronicles ist ein neues MMORPG, das für PC und Mobile gleichzeitig erscheinen soll. Die Geschichte und die Spielwelt basieren auf der gleichnamigen Serie. Inhaltlich kämpfen verschiedene Stämme im mystischen Land Arth um die Herrschaft. Von einigen wird die Serie auch als ein koreanisches Game of Thornes bezeichnet.

Zum Aufbau des Spiels sind die folgenden Dinge bekannt:

  • Die Story soll zusammen mit den Schreibern der Serie umgesetzt werden. Dabei soll es im MMORPG neue Gebiete und Stämme geben, die in der Serie bisher noch nicht aufgetreten sind.
  • Die Spielwelt soll offen sein und ohne Ladebildschirm auskommen. Erkundung soll eine große Rolle spielen.
  • Es wird einen Tag/Nacht-Wechsel und ein dynamisches Wetter-System geben.
  • Man wird schwimmen können.
  • Die Erkundung der Welt soll mit einigen realen Hindernissen verbunden sein. Man muss Brücken bauen, um bestimmte Orte zu erreichen, die Kleidung an das jeweilige Gebiet anpassen und abwechslungsreiche Nahrung zu sich nehmen.
  • Kämpfe um Macht, Konflikte zwischen Fraktionen und auch das wirtschaftliche Gefüge sollen sich so anfühlen, als würden Spieler in einer realen Gesellschaft im MMORPG leben.

Einen Trailer mit ersten Gameplay-Szenen haben wir euch eingebunden. Dort werden auch erste Kämpfe gezeigt, die einen recht typischen Asia-Look haben und, den Animationen nach, eher wie Tab-Targeting aussehen.

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Wann findet der Release statt? Dazu gibt es derzeit keine konkrete Aussage. Das Spiel wird jedoch im Rahmen einer zweiten Staffel der Serie umgesetzt.

Arthdal Chronicles soll laut Netmarble dazu führen, dass die Serie global mehr Aufmerksamkeit bekommt. Wir können also mit einem globalen Release des MMORPGs rechnen.

Netmarble arbeitet an MMORPGs zu Game of Thrones und mit Kryptowährung

Wer entwickelt das MMORPG? Netmarble ist bei uns im Westen vor allem für Mobile-Games wie Lineage 2 Revolution oder A3: Still Alive bekannt.

Derzeit arbeitet die Firma an einigen neuen Spielen, darunter ein Mobile-MMORPG zu Game of Thrones. Bei dem Event “Netmarble Together with Press” wurde zudem ein neues MMORPG mit Kryptowährung angekündigt: TS Project.

Doch von all den neuen Spielen wirkt Arthdal Chronicles am vielversprechendsten. Immerhin basiert es auf eine Netflix-Serie, verzichtet komplett auf Kryptowährung und plant direkt zum Start eine PC-Version und einen globalen Release.

Wie findet ihr Arthdal Chronicles? Habt ihr die Serie gesehen? Freut ihr euch auf das MMORPG oder lässt es euch eher kalt?

Wir wissen jedoch, auf welche MMORPGs und neuen Erweiterungen ihr euch 2022 richtig freut, denn wir haben unsere Umfrage dazu ausgewertet:

Das sind eure meist erwarteten MMORPGs und Erweiterungen für 2022 – Ein Spiel dominiert

Quelle(n):
  1. MMOCulture

Pokémon GO passt Optik der PokéStops an – Das steckt dahinter

In Pokémon GO sehen die PokéStops und Arenen nach dem Update 0.229 jetzt etwas anders aus, als ihr es vielleicht gewohnt seid. Wir von MeinMMO haben uns angesehen, was hinter der optische Anpassung steckt und erklären es euch.

Was sind PokéStops und Arenen? Das Grundkonzept von Pokémon GO besteht darin, dass die Trainer nach draußen gehen und ihre Umgebung erkunden. Dazu werden sehenswerte Orte, die vorab von den Spielern eingereicht wurden, auf der Karte mit einem PokéStop oder einer Arena gekennzeichnet.

Wer einen solchen Ort besucht, kann an der Fotoscheibe des PokéStops oder der Arena drehen und erhält dadurch eine kleine Belohnung in Form von Items und Sternenstaub. Arenen dienen darüber hinaus dazu, dass ihr dort Münzen sammeln oder gegen (legendäre) Raid-Bosse antreten könnt.

Nun hat Niantic die Optik der PokéStops und Arenen geändert. Wir erklären euch, was der Grund dafür ist.

Was ist bei den PokéStops und Arenen neu?

Wer regelmäßig in Pokémon GO unterwegs ist, dem dürfte heute die eine oder andere optische Veränderung bei den PokéStops aufgefallen sein. So wirken die Stops aus der Entfernung nun größer und der Querbalken beginnt erst weiter oben am Stop.

Optische Darstellung PokéStop vorher (links) und jetzt (rechts)

Und auch der reddit-User kodipaws war beim Blick auf den einen oder anderen PokéStop verwundert. Wie er in einem Kommentar schreibt, sahen diese aus, als seien sie hochgelevelt, was sie aber gar nicht waren (via reddit.com). Was steckt also hinter den optischen Veränderungen?

Darum sehen PokéStops und Arenen nun anders aus

Wie Niantic mitgeteilt hat, gab es ein neues Update (Version 0.229), welches ein paar Veränderungen brachte (via niantic.helpshift.com). Neben der Behebung des einen oder anderen Bugs, wie im Postkartenbuch, wurden demnach auch optische Anpassungen im Spiel vorgenommen. Diese betreffen vorrangig die PokéStops und Arenen.

Entfernung zu Stops und Arenen: Die Drehscheiben der PokéStops und Arenen wird nun visuell verschieden dargestellt, je nachdem, ob man sich in 40 Metern, 80 Metern oder außerhalb der Reichweite zu diesem Punkt befindet.

Niantic hatte sich nach einem offenen Brief der Community im August 2021 entschieden, die Interaktions-Reichweite zu Stops und Arenen dauerhaft von 40 Meter auf 80 Meter zu erhöhen. Durch die Anpassung der Darstellung soll dieser Abstand nun noch deutlicher erkennbar sein.

Wie es zu dieser Entscheidung kam, die Reichweite anzupassen, lest ihr in unserem dazugehörigen Artikel:

Mehr zum Thema
Großer Sieg für Pokémon GO: Niantic macht kontroverse PokéStop-Änderung rückgängig
von Franzi Korittke

Power-Ups: Und auch eine weitere optische Unterscheidung wurde eingeführt. Seit Dezember können Trainer in Pokémon GO Power-Ups bei PokéStops und Arenen durchführen. Dadurch können sie sich ein paar Boni, wie Items, Bonus-Herzen beim Kumpel oder zusätzliche Spawns sichern.

Dieser Power-Up ist allerdings nicht bei jedem Punkt möglich, da das sehenswerte Objekt dazu um 360° gescannt werden muss. Das lässt sich bei Statuen oder auf Spielplätzen gut realisieren, aber bei einem Wandbild beispielsweise eher weniger.

Um diese PokéStops und Arenen nun auch optisch auf einen Blick erkennen zu können, hat Niantic auch hier eine Änderung vorgenommen. Somit sehen Orte, die hochgelevelt werden können nun anders aus, als Stops, bei denen ein Power-Up nicht möglich ist.

Wie findet ihr die neue optische Darstellung der Stops und Arenen? Habt ihr diese auch schon im Spiel entdeckt? Oder sind euch diese visuellen Details eher egal? Schreibt uns eure Meinung uns Erfahrung dazu gern hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.

In den letzten Monaten gab es viele Neuerungen in Pokémon GO, so auch das Debüt vom C-Day Classic. Wir möchten in unserer Umfrage von euch wissen, wie ihr den Community Day Classic fandet und wie häufig das Event zukünftig stattfinden soll.

Destiny 2: Ohne die neue Waffe habt ihr in Witch Queen kaum eine Chance, zu überleben

In Destiny 2 wird die neue Waffengattung „Glefe“ eine wichtigere Rolle spielen, als ihr denkt. Ohne sie werdet ihr kaum Chancen haben gegen die neue Scharbrut zu überleben. Einer der Entwickler von Bungie hat sich dazu in einem Interview geäußert.

Welche neue Waffengattung kommt? Seit Forsaken wurde keine neue Waffengattung in Destiny 2 hinzugefügt. Nun, da Witch Queen und eine viel mächtigere Bedrohung die Menschheit ins Aus schicken könnte, wird Bungie euch eine neue Waffenart schenken: Die Glefe.

Mit dieser neuen Waffe werdet ihr dazu in der Lage sein, gegen die neue Lichtbrut von Savathun zu bestehen. James Tsai, der Creative Director von Witch Queen, äußerte sich zu bekannten Details bezüglich der neuen Waffengattung und meint: „Um eure Überlebenschancen zu steigern werden die Hüter ihre eigenen neuen und kleinen Tricks besitzen.“ Damit ist die Glefe gemeint, die sehr vielseitig einsetzbar sein wird.

Die Glefe wird eure Überlebenschancen erhöhen

Im kürzlich veröffentlichten Waffen-Trailer zu Witch Queen, wurden einige neue Waffen unter die Lupe genommen. Darunter wurde auch die Glefe in verschiedenen Arten in Aktion gesehen, die für jede Klasse maßgeschneidert sein wird.

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Die neue Waffengattung Glefe

Vor allem auf die Einzigartigkeit der Waffe weist James Tsai hin und meint dazu:

Es ist unsere erste neue Waffengattung im Spiel seit den Bögen und die einzige Ego-Nahkampfwaffe, die wir haben.

Durch ihre vielseitige Einsetzbarkeit werden Hüter es leichter haben gegen die Schar-Hüter anzutreten.

Welche Varianten wird es geben? Die Waffe wird für jede Klasse nutzbar sein, jedoch unterscheiden sich die einzelnen Modelle voneinander. Dabei wird jede Klasse ihre eigene Glefe besitzen und das, mit ihren persönlichen Stärken.

Da die Glefe zwei Seltenheitsgrade besitzen wird, nämlich Legendär und Exotisch, könnte man davon ausgehen, dass nur die exotischen Klingen gewisse “Spezialkräfte” wie Druckwellengeschosse oder Wurfbubbles besitzen werden. Ähnlich wie die exotischen Schwerter in Destiny 1 nur als klassenspezifische Exos.

Dabei handelt es sich nur um eine Vermutung. Möglich wäre aber auch, dass die exotische Variante sich der Klasse anpasst, die sie führt.

Wie wird man sie umbauen können? Die neue Waffe wird in der angekündigten Schmiede nach Belieben formbar sein. Ihr könnt also eure Klinge mit euren Lieblingsperks versehen, um so best möglichst davon zu profitieren.

Ob die exotischen Glefen formbar sein werden, ist nicht bekannt, jedoch lässt sich das nicht ausschließen.

Was haltet ihr von einer neuen Gattung? Findet ihr es spannend und könnt es kaum erwarten, welche neuen Kampfmöglichkeiten euch Bungie hiermit bieten wird? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Quelle(n):
  1. Gameinformer

Final Fantasy XIV: Twitch-Streamerin sagt, sie will aus der Ukraine fliehen und dabei streamen

Die US-Amerikanerin Zepla ist eine der größten Streamerinnen auf Twitch zum MMORPG Final Fantasy XIV. Seit 2014 lebt sie in der Ukraine. Jetzt plant sie, das Land zu verlassen, sie fürchtet eine Invasion durch Russland. Auf ihrer Flucht will sie weiter streamen und in Kontakt mit ihren Fans bleiben.

Das ist Zepla:

  • Zepla ist eine der größten Streamerinnen zu Final Fantasy XIV: Sie hat 220.000 Follower. Wenn sie streamt, schauen ihr etwa 2000 Leute zu. Im letzten Jahr war sie 820 Stunden auf Sendung. Sie macht eher kurze Streams, dafür regelmäßige.
  • Zepla ist eine freundliche, nette Streamerin, die gerne Hasenohren trägt und Zuschauern Tipps zu Final Fantasy XIV gibt. Dabei schwärmt sie für die Viera, eine der spielbaren Rassen im MMORPG, die für ihre hasenartigen Schlappohren bekannt sind.
  • Jetzt aber wendete sie sich erstaunlich ernst an ihre Fans. Denn die Streamerin lebt in der Ukraine und fühlt sich dort nicht mehr sicher.
Mehr zum Thema
Spielt Final Fantasy XIV, wenn ihr euch was Gutes tun wollt
von Irina Moritz

Stimmung in der Ukraine ist wie vor einem Hurrikan

Wie landet eine US-Amerikanerin in die Ukraine? Ursprünglich kommt Zepla aus Louisiana in den USA. Vor 8 Jahren pflegte Zepla einen ungebundenen Lebensstil und unterrichtete Englisch in Taiwan, wo sie einige Ukrainer kennenlernte und sich mit ihnen anfreundete, wie sie in einem Interview mit VICE erzählt.

Die Ukraine klang für sie wie ein toller Ort zu leben, dort wollte sie unterrichten. Die Streamerin sagt, es habe sie 2014 in die Ukraine verschlagen – nach der Maidan Revolution war das Land in Aufruhr und im Aufbruch:

„Als ich in Kiev ankam, waren da immer noch Barrikaden und einige ausgebrannte Autos auf der Straße. Aber die Leute waren echt glücklich, dass Janukowytsch weg war – aus gutem Grund. Es war eine erschreckende Situation, aber ich hab mich nicht gefürchtet. Meine Familie, auf der anderen Seite, war echt nicht so begeistert, von meiner Entscheidung, nach Kiev zu gehen.“

So ist es heute: Die Streamerin sagt, in Kiev gäbe es heute ein ganz schräges Lebensgefühl, ähnlich wie in den Momenten, bevor ein Hurrikan einschlägt:

„Jeder bereitet sich darauf vor, du entscheidest, ob du es durchziehst oder nicht, ob du abhaust. Es ist aber schräger und schlimmer als das. Bei einem Hurrikan siehst du die dunklen Wolken, du weißt, dass etwas kommt. Es ist offensichtlich. Du kannst den Wind spüren, du kannst ihn in der Luft schmecken und siehst den Regen, der kommt. Du kannst den Blitz am Horizont sehen.

Aber hier gibt es immer noch wunderbare, sonnige Tage. Und jeder geht seinem üblichen Tagwerk nach. Während du in einem Restaurant sitzt, hörst du, dass Leute miteinander über ihre Pläne reden, zu bleiben und zu kämpfen. Es gibt irgendwie noch eine Normalität. Das ist das Bedrückendste daran.“

Warum haut sie nicht einfach ab? An sich könnte Zepla als US-Amerikanerin das Land jederzeit verlassen, aber sie hat sich ein Leben in Kiev aufgebaut, mit Hund, Haus und Katze.

Sie hängt vor allem an ihren Haustieren, wie sie erzählt. Die aus dem Land zu kriegen, erweist sich als schwierig. Sie will sie nicht in einem potenziellen Kriegsgebiet zurücklassen und einfach mit ihnen ausreisen funktioniert auch nicht – in den USA gelten Hunde aus der Ukraine etwa als „Hochrisiko-Träger für Tollwut“.

Zepla will sich Pässe für ihre Tiere besorgen und dann das Land verlassen.

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Auf Twitter schreibt Zepla von ihrem Leben zwischen “der Pest” und “dem Krieg” – was für eine seltsame Zeit.

Wie sieht sie den Konflikt? Die Streamerin sagt, sie liebt die Leute in Russland, es gäbe viele Verbindungen aus der Ukraine ins Nachbarland, das Problem sei für sie Russlands Staatschef Vladimir Putin, der in der Ukraine als “erblühende Demokratie” eine Bedrohung sehe, an der sich Russen ein Beispiel nehmen könnten, aber sie schränkt ein:

„Also schaut mal, ich will nicht so tun, als wäre ich eine geopolitische Analystin. Ich versuch mich auf dem Laufenden zu halten, aber ich mache mir keine Illusionen über meine Glaubwürdigkeit. Ich bin eine Final Fantasy XIV Twitch-Streamerin, die jeden Tag im Stream Hasenohren trägt.“

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Streamen als “willkommene Abwechslung” von der eigenen Lage

Warum streamt sie noch? Zepla erklärt, sie versuche weiter täglich 3 bis 4 Stunden auf Sendung zu sein, 5 Tage die Woche. Sie unterhält sich mit ihrer Community um Discord, schneidet YouTube-Videos zurecht und lernt Japanisch. All das, was die Twitch-Streamerin sonst auch macht:

„Das sind willkommene Ablenkungen. Wenn ich das mache, denke ich nicht über meine Lage nach. Sobald der Stream zu Ende ist, denke ich aber wieder an meine Situation.“

Zepla hat sich fest vorgenommen, auf der Flucht weiter mit ihren Fans in Kontakt zu bleiben und so viel wie möglich zu streamen. Sie sagt, sie werde an jedem Hotel und AirBnB halten und ganze Tage auf Twitch verbringen.

Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine ist immer wieder ein Thema, das die Welt der Videospiele streift:

Spieler wirft Battlefield 2042 vor, „russische Terroristen“ zu zeigen – EA reagiert

Sony will für PS5 jetzt 10 neue Spiele wie GTA Online und Destiny machen

Sony hat in seinem Earnings-Call verraten, wie die Zukunftspläne der Firma aussehen. Ein großer Fokus-Punkt werden Service-Games. Davon möchte die Firma gleich 10 Spiele auf den Markt bringen.

Was sind das für Spiele? Genaue Titel oder Namen wurden in der Konferenz nicht mit der Öffentlichkeit geteilt. Fest steht jedoch, dass diese 10 Spiele alle bis März 2026 auf dem Markt kommen und sogenannte Service-Games werden sollen (via Twitter).

Service-Games sind Spiele, die ständig weiterentwickelt werden und neue Inhalte bekommen. In der Regel haben diese auch einen Multiplayer, wie es etwa bei GTA Online oder Destiny der Fall ist. Selbst Genshin Impact, eines der erfolgreichsten Service-Games der letzten Jahre, setzt auf einen optionalen Koop-Modus.

Dieser Fokus auf Service-Games passt zur neuen Ausrichtung von Sony:

  • Der Chef Jim Ryan sagte, dass sich das Verhalten der Spieler verändert habe und die Spiele auf der PlayStation nun darauf reagieren müssten.
  • Die Firma kaufte in dieser Woche den Destiny-Entwickler Bungie für 3,2 Milliarden Euro.
  • Schon kurz darauf hieß es in einem Interview, dass es bei dem Kauf vor allem um neue Spiele und eben nicht um Destiny ginge. Das Spiel wird auch künftig auf mehreren Plattformen spielbar bleiben.

Über den Kauf von Bungie und die Bedeutung für Sony und den MMO-Markt haben wir auch im neusten Podcast gesprochen:

Sony könnte ihre großen Hits zu MMOs machen

Auf was für Games können die Spieler hoffen? Da diese 10 Titel bis März 2026 auf dem Markt sein sollen, ist es eher unwahrscheinlich, dass auch nur eines davon ein klassisches MMORPG wird. Die brauchen in der Regel viele Jahre Entwicklungszeit.

Der Aufbau der neuen Spiele dürfte eher in Richtung GTA Online oder Red Dead Online gehen und die Welt eines Singleplayers erweitern. Ein möglicher Aufbau wäre dann:

  • Ihr könnt die Kampagne allein oder im Koop spielen. So lernt ihr die Welt und die Geschichte des Spiels kennen wie im klassischen Singleplayer.
  • Nach dem Abschluss der Story könnt ihr weiterhin Aufgaben und Missionen in der Welt erledigen.
  • Regelmäßig kommen neue Missionen und möglicherweise auch Story-Inhalte ins Spiel.
  • Im Bestfall erwartet euch im Endgame eine Art offene Welt, die ihr mit Freunden oder auch zufälligen Spielern erkunden könnt. Dabei werden nicht hunderte Leute auf einer Karte unterwegs sein, sondern eher 8 bis 50 Spieler.
  • Auch PvP wäre eine Option wie in Destiny 2.

Es geht bei den Spielen also weniger um das “Massively” sondern mehr um das “Multiplayer Online” in den Spielen. Und genau dafür spielt Bungie eine wichtige Rolle.

Das erklärte auch Jim Ryan in einem Interview:

Sie [Bungie] machen massive, immersive Spiele, die kein Ende haben. Während die Stärken von PlayStation, wie Sie wissen, in Singleplayer-Games mit reichen Storys liegen. Unsere Studios machen diese Spiele und es sind einige der besten Spiele, die man überhaupt finden kann.

Der Chef von Sony sprach zudem von einer “aggressiven Roadmap mit Live-Spielen”. Nun wissen wir, dass gleich 10 Spiele für die nächsten vier Jahre geplant sind.

Welche Singleplayer-Spiele könnten zu MMOs werden? Eine konkrete Aussage gibt es nicht, doch es gibt viele Singleplayer-Titel auf der PlayStation, die eine solche Umsetzung verdient hätten. Eine Auswahl davon haben wir hier zusammengestellt:

Sony entwickelt mit Bungie mehr MMOs – 5 Games, die eine Umsetzung als MMO für PS5 verdienen

Dying Light 2 „bittet euch höflich, zu warten“ bis das Spiel erscheint und nicht schon vorher zu zocken

Das kommende Zombie-Survival-Game Dying Light 2 ist bei einigen von euch schon vor Release als Retail-Version erhältlich. Doch auch wenn ihr es jetzt shcon zocken könnt, bitten euch die Entwickler, es sein zu lassen. Dafür gibt es laut ihnen gute Gründe. Erfahrt hier alles dazu auf MeinMMO.

Warum kann man Dying Light 2 schon vor Relase zocken? Dying Light 2 erscheint am 4. Februar 2022. Doch einige Versionen des Spiels sind als physische Editionen schon im Vorfeld in den Einzelhandel gekommen oder wurden zu früh an Vorbesteller ausgeliefert. Wer solch ein Version ergattert hat, könnte das Spiel theoretisch jetzt schon zocken.

Auch der jüngst implementierte und kontrovers diskutierte Kopierschutz Denuvo dürfte hier keine Probleme machen.

Vielmehr bitten euch die Entwickler inständig, noch bis zum 4. Februar zu warten.

Entwickler wollen, dass ihr das Spiel so spielt, wie es geplant ist

Was sagen die Entwickler? Die Entwickler wollen euch das Spielen im vorab nicht verbieten. Aber sie bitten euch höflich, es doch bitte nicht zu tun und bis zum Release zu warten. In einem Tweet erklären sie auch, warum dem so ist:

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Laut Entwickler Techland kämen nämlich zum Release noch diverse Patches und Fixes ins Spiel, welche die Spielerfahrung bieten sollen, welche sich die Entwickler für das Spiel überlegt haben.

Mehr zum Thema
6 Dinge, die ihr vor dem Kauf von Dying Light 2 wissen müsst
von Tarek Zehrer

Wenn ihr Dying Light 2 also so erleben wollt, wie es die Entwickler geplant haben, dann solltet ihr noch bis zum Freitag warten und euch nicht das Spiel mit einer unfertigen Version verderben.

Was sagen die Spieler? Unter dem Tweet gab es rege Kommentare zu der Bitte der Entwickler an die Fans:

  • AP fragt sich, warum es überhaupt Fixes zum Release geben muss: „Ein Day-One-Patch sollte gar nicht nötig sein.“
  • Daniel fragt sich, was dann eigentlich die Reviewer zocken: „Was ist mit all den Reviewern? Haben die einen Day-One-Patch? Sonst „spielen sie das Spiel ja gar nicht so, wie es gedacht ist“?
  • Für User HL ist die Sache eh klar: „Ihr wisst, dass sie [die Spieler] nicht warten werden.“
  • Brandon Moore wiederum sagt: „Jetzt haut es schon raus, verdammt nochmal!“

Wer also zu den Glückspilzen gehört, die Dying Light 2 schon jetzt zocken könnten, dürfte wohl schon in der Zombie-Apokalypse herumstreunen und massig Waffen sammeln und Untote plätten.

Ein weiteres Thema zu Dying Light 2, welche die Gemüter erhitzt: Hat es etwa Mikrotransaktionen?

Quelle(n):
  1. PCGamer
  2. Eurogamer

Sony entwickelt mit Bungie mehr MMOs – 5 Games, die eine Umsetzung als MMO für PS5 verdienen

Der PlayStation-Erfinder Sony hat den Destiny-Entwickler Bungie geschluckt und möchte mit der neuen Expertise mehr MMOs entwickeln. MeinMMO-Autor Maik Schneider ist seit über 20 Jahren auf den PlayStation-Konsolen unterwegs und musste sofort an 5 Titel denken, die sich herrlich als MMO eignen würden.

Microsoft kauft Activision-Blizzard – was für eine Schlagzeile. Konkurrent Sony dürfte ebenfalls nicht schlecht geguckt haben.

Nun zogen die japanischen PlayStation-Macher nach und kauften ebenfalls ein Gaming-Unternehmen: Bungie – früher bekannt für den Shooter „Halo“, heute vor allem durch Destiny.

Offiziell war der Deal keine Reaktion auf den Microsoft-Zukauf. Sony meint, Gaming verändere sich und man müsse mit der Zeit gehen. Aktuell heißt das offenbar: mehr Live-Service-Spiele wie Destiny 2. Sony sagt sogar, sie haben „eine aggressive Roadmap mit Live-Service-Spielen“.

Gut möglich, dass sich unter diesen neuen Service-Spielen auch ein paar altbekannte Spiele-Franchises befinden. Bis März 2026 sollen immerhin 10 Service-Spiele erscheinen. Ich stelle euch 5 Titel vor, die ich gern als MMO sehen würde und zeige, wie sich die Spiele umsetzen lassen könnten.

Was sind Service-Spiele? Ist für Spiele ein Live-Service geplant, erscheinen nach dem Release weitere Inhalte, um Spieler bei Laune zu halten. Dabei geht es aber weniger angekündigte Story-DLCs für Einzelspieler-Titel.

Es geht im Spiele, die euch Season-Content anbieten, einen Battle Pass oder fortlaufende Updates. Oft endet der aktive Live-Service erst dann, wenn eine Fortsetzung erscheint oder das Spiel nicht mehr genügend Spieler versammelt.

Teil dieser Veröffentlichungs-Strategie sind umfangreiche Ingame-Käufe oder Abo-Gebühren.

Horizon – Sci-Fi-Loot im Mittelalter

Was ist das für ein Spiel? Horizon entführt den Spieler in eine faszinierende Zukunft, in der Menschen es verlernt haben, fortschrittliche Technologie zu nutzen. Trotzdem ist Technik allgegenwärtig, denn tierähnliche Maschinen trampeln durch die Welt.

Ihr erlebt die Geschichte der Stammes-Jägerin „Aloy“, die auf der Suche nach Antworten ein großes Geheimnis lüftet.

In einer großen Open-World sollt ihr lernen, euch gegen die metallischen Wesen zu wehren und sie zu eurem Vorteil zu nutzen. Dabei unterstützen euch hilfreiche RPG-Mechaniken, die euch mit jedem Stufenaufstieg neue Stärke verleihen.

Für einen Blick auf das Gameplay und die Welt von Horizon, schaut euch den Gameplay-Trailer vom neuen Horizon: Forbidden West an:

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Wie könnte ein MMO aussehen? Aloy sammelt auf ihren Reisen unterschiedlichste Waffen und Rüstungen. Sie findet immer neue Materialien und kämpft gegen fieses Roboter-Getier.

Das Spiel bietet dabei nicht nur auf den ersten Blick gewisse Ähnlichkeiten mit Monster Hunter World. Und eine Umsetzung mit großem Koop-Modus und langfristigen Zielen im Spiel dürfte auch in Horizon Spaß bringen.

Die großen Roboter-Viecher bieten eine wunderbare Plattform für umfangreiche Gegner-Ideen mit unterschiedlichen Taktiken, Waffen und entsprechenden Gegenmaßnahmen.

Jedes Robo-Monster muss auf seine eigene Art erledigt werden und steckt viel ein, bevor es seine wertvollen Teile rausrückt. Darunter finden sich Teile für herstellbare Waffen, Rüstungen und Material, das ihr zum Aufbau eures Stammes braucht.

Warum hat es ein MMO verdient? Horizon schafft eine Brücke zwischen Sci-Fi und Fantasy. Die Roboter in dieser primitiven Welt umherwandern zu sehen, ist eine ganz besondere Erfahrung.

Das stimmige Gameplay und die farbenfrohe sowie lebendige Open-World ließen Horizon schon nach den ersten Spielstunden zu einem Klassiker der PlayStation-Geschichte werden.

Ein echtes Singleplayer-Meisterwerk, das mit dem richtigen Koop-Modus ein weiteres Mal über sich hinaus wachsen könnte.

Resistance – Battle Royales Alienfest

Was ist das für ein Spiel? Resistance schreibt die Geschichte des Ersten und Zweiten Weltkriegs um und verwandelt die Welt in ein hungerndes Alien-Nest. Ein Asteroid stürzte über Russland ab und von hier aus verbreitete sich das Chimera-Virus auf der ganzen Welt.

Das Virus erzeugt dabei nicht nur Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Es lässt Menschen zu waschechten Aliens mutieren, die sich und ihre Technologie auf der ganzen Erde verteilen.

Als immuner Soldat kämpft ihr fast im Alleingang gegen unzählige Aliens in allen Größenordnungen und bedient euch dabei munter am menschlichen und außerirdischen Waffen-Arsenal.

Einen Gameplay-Trailer des neusten Ablegers „Resistance 3“ binden wir euch hier ein, aber Vorsicht: Das Spiel ist von 2008.

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Wie könnte ein MMO aussehen? Resistance bietet eine hervorragende Grundlage für ein Battle Royale. Als besondere Innovation könnten die Spieler in 2 Fraktionen antreten – Mensch gegen Alien.

Am Ende müssen sich die Teams zwar auch innerhalb der Fraktionen um den Sieg kämpfen, doch abhängig von der eigenen Rasse reagiert das Schlachtfeld unterschiedlich auf Spieler – so könnten sich manche Wege nur für Aliens öffnen, andere für Menschen.

Zudem erhalten die Spieler je eine aktive Fähigkeit von ihrer Rasse – Aliens konnten im PvP damals zum Beispiel kurz durch Wände schauen, verletzten sich dabei aber selbst.

Dazu kommt das innovative Waffen-Arsenal mit Schießeisen wie den Bohrer, der durch Wände schießen und Kraftfelder erstellen konnte. Oder das Bullseye, das eine Peilkugel an Feinden anheften konnte und alle weiteren Kugeln folgten dem Sender.

Warum hat es ein MMO verdient? Resistance war zu seiner Zeit eine Art PlayStation-„Call of Duty“. Die Kampagnen waren bombastisch inszeniert, mit viel Action, gescripteten Szenen und Explosionen an jeder Ecke.

Der PvP-Modus war großartig, wenn man sich auf die innovativen Systeme wie das Peilsender-Bullseye eingelassen hatte. Die Reihe erlaubte damals auf der PS3 Gefechte mit 64 Spielern. Außerhalb der Battlefield-Reihe war das eine kleine Sensation und hatte aufgrund der abgefahrenen Mechaniken eine ganz eigene, spaßige Dynamik.

Resistance fand nach dem 3. Teil ein jähes Ende, hatte aber vieles von dem, was heute gern in Shooter gespielt wird. Große Gefechte wie in Battlefield, schnelles Movement wie in Call of Duty und eine breite Auswahl unterschiedlichster Waffen wie in Halo.

Einen neuen Anlauf hätte die Reihe sicher verdient.

God of War – Themenpark-MMORPG der Götter

Was ist das für ein Spiel? Kaum eine Figur steht so für „PlayStation“ wie der Götter-Schlächter Kratos mit seinen Hack’n’Slay-Abenteuern der Reihe „God of War“.

Auf seinen Touren durch die griechische Mythologie tötet der wütende Geselle viele Götter auf brutale Weise, um sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

Dabei gibt euch das Spiel eine tödliche Palette scharfer oder stumpfer Waffen an die Hand und mixt das ganze mit RPG-Mechaniken, um aus euch im Laufe des Spiels einen professionalisierten Götter-Mörder zu züchten – der Sonnengötter gerne den Kopf verdreht.

Einen Trailer von God of War: Ragnarok binden wir euch hier ein. Kratos mischt im neusten Teil die Götter der nordischen Mythologie auf und wächst in seine Rolle als Vater:

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Wie könnte ein MMO aussehen? Kratos hat sich durch die Reihen der Götter geschnetzelt und nur noch wenige, gutmütige Überwesen sind übrig. Das Macht-Vakuum führt dazu, dass Dämonen versuchen, die angewärmten Plätze der alten Götter einzunehmen.

Kratos juckt das alles nicht mehr. Doch die verbliebenen Götter sehen in ihm den Heilsbringer der neuen Welt und versuchen, Krieger nach seinem Abbild zu schaffen.

Damit seid ihr gemeint: aufstrebende Halbgötter, die sich durch die göttlichen Regionen kämpfen, um Stärke und Weisheit zu erlangen – vom Olymp nach Walhalla und zurück.

Ähnlich wie in Elder Scrolls Online verbessert ihr auf dem Weg eure Fertigkeiten und Ausrüstungen, schließt gemeinsam Dungeons ab und bekämpft euch auf epischen Schlachtfeldern der Mythologie, um die Menschen davor zu schützen, auf ewig den Dämonen unterworfen zu sein.

Warum hat es ein MMO verdient? Seit mehr als 15 Jahren randaliert Kratos nun auf den höchsten Ebenen der Existenz und bleibt dabei ungewöhnlich einsam.

Die Reihe hat so unfassbar viele Fans – und viele würden sich sicherlich auch gern mal auf dem Schlachtfeld messen, als immer nur zu vergleichen, wer God of War III am häufigsten durchgespielt hat.

Die mythologische Hintergrundgeschichte bietet so viele Vorlagen, um riesige Welten zu erschaffen und fantastische Abenteuer zu kreieren. Ein MMORPG mit Action-Kampfsystem wäre da sicherlich eine aufregende Alternative.

Last of Us – Emotionales Survival-Abenteuer

Was ist das für ein Spiel? Ein weiteres Mal lässt Sony die Welt untergehen. In Last of Us kämpfen kümmerliche Reste unserer Zivilisation gegen sich selbst und einen fiesen Pilz, der ein Großteil der Menschen infiziert hat.

Der Pilz befällt das Gehirn und reduziert die Ambitionen seines Wirtes auf einen einzigen Instinkt: Verbreite den Pilz weiter.

In dieser Welt erlebt ihr die emotionalen Geschichten seiner Überlebenden und schleicht durch Pilz-verseuchte Gegenden. Schusswaffen und Munition sind dabei Mangelware – Geschick, Bogen und Feuer sind eure hilfreichsten Begleiter.

Einen kleinen Einblick in die Welt und den Kampf von Last of Us bekommt ihr in folgendem Gameplay-Video:

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Wie könnte ein MMO aussehen? Last of Us hat alles, um direkt in einer großen Open-World als Survival-Spiel erfolgreich zu sein – nur ein System zum Basenbau fehlt eigentlich.

Ähnlich wie in Rust oder dem Dino-Hit ARK kämpfen Spieler in einer PvP-Umgebung um die selten Ressourcen und müssen zusätzlich den Gefahren durch die Pilz-Monster entgehen.

Die Story könnte dabei ein Stück weiter in der Zukunft liegen – Schusswaffen und Munition sind noch seltener, Nahkampf, Schleichen und Bogen noch wichtiger.

Beim innovativen Element helfen die Pilz-Köpfe. Die Welt ist in überschaubare Regionen aufgeteilt und in jeder gibt es eine Art Keimzelle. Wird die Zelle nicht regelmäßig gesäubert, breiten sich die Pilz-Monster immer weiter in der Region aus und beginnen, die Spieler-Basen zu attackieren.

Spieler-Basen sind von anderen Spielern generell schwer zu zerstören, aber die Pilz-Monster haben das drauf. Darum ergibt es mehr Sinn, die Spieler einer Region davon abzuhalten, das Pilz-Nest unter Kontrolle zu halten.

Man muss sich also mit den Spielern seiner Region zusammentun, Gegner abwehren, Pilze ausräuchern und sich bei Feinden rächen. Und nebenbei kann man natürlich eine überdimensionierte Basis errichten.

Warum hat es ein MMO verdient? Last of Us ist ein emotionales Abenteuer, das Millionen Fans in seinen Bann gezogen hat. Ein spielbares Drama in einer verlorenen Welt mit wenig Hoffnung.

Oft steht dabei nicht nur der Kampf gegen das Virus im Vordergrund – erst die verbliebenen und verrohten Menschen machen aus der Apokalypse eine schlechte Welt.

Der Titel brachte vielen Spieler Mechaniken aus dem Survival-Genre näher, die sich vorher nie mit Schleichen oder Crafting auseinandergesetzt haben – und das auf dramatische und perfekt inszenierte Art und Weise.

Ein großes Survival-Spiel im Stile eines Rust hätte das Potenzial, den Schritt weiterzugehen und das Universum rund um den Gehirn-Pilz sinnig zu erweitern.

inFAMOUS – Destiny mit Superhelden

Was ist das für ein Spiel? inFAMOUS verfolgt die Geschichte eines ambivalenten Fahrradkuriers, der ungefragt zum Superhelden aufsteigt.

Ihr entscheidet, ob ihr die gewonnenen Kräfte als helfende Hand oder wütende Faust verwendet, um Ordnung in der Nachbarschaft wiederherzustellen.

Mit der Zeit erlangt ihr immer mehr Macht und spürt die Auswirkungen eurer Handlungen auf eure Mitmenschen und die Gesellschaft.

Welche Macht ihr in inFAMOUS entfesselt, könnt ihr im damaligen Launch-Trailer von 2011 begutachten:

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Wie könnte ein MMO aussehen? inFAMOUS ist die hauseigene Superhelden-Reihe von Sony und hat dadurch viel mehr Freiheiten als Titel in den Helden-Welten von Marvel oder DC.

Ein Superhelden-MMO im Stil von Destiny mit unterschiedlichen Klassen und den fantastischen Effekten des Weltraum-MMOs könnte eine Menge Spaß bringen.

Schon vor 10 Jahren erschufen die Fähigkeiten ein starkes Gefühl von Macht. Mit moderner Technik, instanziierten Gebieten und schwierigen PvE-Inhalten hätte die Reihe das Potenzial zu einem starken Koop-Erlebnis.

Der Twist mit dem Karma kommt erst im Endgame zum Zuge. Jede Klasse bietet eine böse und eine gute Richtung, für die ihr euch nach der Story entscheiden müsst. Treffen Spieler unterschiedlicher Fraktionen in den offenen Gebieten aufeinander, sind auch Kämpfe möglich.

Als Loot gibt es Rüstungen und Items, die eure normalen Fernkampf-Angriffe und die besonderen Helden-Fähigkeiten beeinflussen. Für eine höhere Komplexität spielen unterschiedliche Angriffs-Elemente und Status-Veränderungen eine Rolle.

Warum hat es ein MMO verdient? inFAMOUS startete den mutigen Versuch, Superhelden ohne die bekannten Gesichter der etablierten Comic-Helden auf die Konsole zu bringen und lieferte weitestgehend ab.

Viele der Fähigkeiten waren für die Spieler damals neu und man wollte das Spiel nicht nur wegen der Story durchspielen – auch die eigenen, wachsenden Kräfte waren ein großer Motivator. Dazu war von vornherein nicht klar, ob man sich zu einem Helden oder einem Bösewicht entwickelt.

Diese Freiheiten, die Spiele aus dem Hause Marvel oder DC nur sehr selten bieten, machen inFAMOUS zu einem einzigartigen Superhelden-Abenteuer, das gern in einem MMO weitererzählt werden darf.

PlayStation hat über die Jahre viele interessante Titel auf den Markt geworfen. Mittlerweile kommen die großen Singleplayer-Spiele sogar auf dem PC und erreichen damit eine neue Zielgruppe kaufkräftiger Gamer.

Mit Bungie möchte Sony nun die nächste Zielgruppe angehen und verstärkt auf MMOs setzen. Welche Spiele-Perlen die PlayStation-Entwickler dabei aus dem Hut zaubern, lässt sich bisher nicht sicher sagen. Dass der Fokus allerdings auf Multiplayer-Abenteuer liegt, dürfte viele von uns auf MeinMMO jedoch freuen.

Was der Deal zwischen Sony und Bungie bedeutet, haben wir übrigens direkt nach der Ankündigung in unserem MeinMMO-Podcast besprochen:

Gern lesen wir auch eure Gedanken zum Thema. Welche PlayStation-Spielreihe würdet ihr gern wiedersehen? Wie würdet ihr die Spiele als MMO umsetzen? Habt ihr vielleicht etwas gegen meine MMO-Visionen auszusetzen?

Diskutiert mit uns und der Community in den Kommentaren auf MeinMMO.

Dying Light 2 bringt kurz vor Release kontroverses „Feature“, löst riesige Diskussion aus

Das kommende Zombie-Spektakel Dying Light 2 kommt bald, doch plötzlich offenbaren die Entwickler, dass der kontroverse Kopierschutz Denuvo Teil des Spiels sein wird. Das hat die Fans auf die Palme gebracht und seitdem wird das „Feature“ heftig diskutiert.

Was hat es mit Denuvo in Dying Light 2 auf sich? Dying Light 2 erscheint am 4. Februar 2022. Dazu erschien plötzlich auf Steam eine kleine Ankündigung, dass ein „Third Party DRM“ installiert wurde. Und zwar Denuvo. Unter DRM (Digital Rights Management) versteht man umgangssprachlich einen Kopierschutz.

Die Software Denuvo soll also dafür sorgen, dass Dying Light 2 nicht wild raubkopiert werden kann. Und während die Entwickler diesen Schritt rechtfertigen, sind die Fans ganz anderer Meinung und debattieren erbost darüber auf reddit und Co. Doch was ist eigentlich das Problem?            

Kontroverser Kopierschutz Denuvo soll Systeme schwächen und Festplatten fressen

Was ist das Problem mit Denuvo? Denuvo steht schon seit Jahren in der Kritik von Gamern. So berichtete unter anderem die GameStar darüber, dass Denuvo durch zahlreiche Systemabfragen den PC ausbremst und riesige Datenmengen hin und her schieben würde. Das wiederum soll die Lebensdauer von SSD-Festplatten reduzieren.

Es gibt sogar schon Berichte über Probleme mit dem Kopierschutz. Durch die Funktionalität kann es offenbar dazu kommen, dass Denuvo euch einfach für 24 Stunden vom Spiel ausschließt.

Fans sind dementsprechend mies gelaunt. In einem riesigen Thread auf reddit (über 1.300 Upvotes und fast 800 Kommentare am 2.2.2022) geben zahlreiche User ihrem Ärger Luft:

  • Sanjay-Jurt: „Das erklärt das eisige Schweigen über einen GOG-Release“ [GOG verzichtet traditionell auf DRM-Maßnahmen]
  • Pr2thej: „Eine Strafe für zahlende Kunden!“
  • VandaGrey: „Ok, das is verdammt hinterlistig!”

Andere User sind etwas versöhnlicher:

  • Bza4207: „Ich habe kein Problem mit Denuvo an sich, aber dass sie es einfach so 2 Tage vor Release reingepackt haben.“
  • WeissFan43: „Na gut, Dying Light 1 wurde viel raubkopiert. So ziemlich jede Piratenseite hat es, plus alle DLCs.”
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Wie rechtfertigen die Entwickler das? Der letzte Satz im oberen Absatz betrifft auch die Meinung der Entwickler. Die wollen ihre harte Arbeit nicht von hämisch grinsenden Piraten ausgenutzt sehen. Das offizielle Statement der Devs auf Steam lautet daher:

Dying Light 2 Stay Human befand sich sieben Jahre lang in der Entwicklung. Während dieser Zeit haben über 1500 Leute ihre Zeit und ihr Talent in die Entwicklung des Spiels investiert. Um die Bemühungen des gesamten Teams vor Piraterie zu schützen, unter der wir bei der Veröffentlichung von Dying Light 1 gelitten haben, haben wir das Denuvo-System integriert, zumindest für die Startphase. Das ist eine Lösung, die heutzutage bei AAA-Spielen weit verbreitet ist.

Da wir selbst Gamer sind, verstehen wir eure Bedenken und wollen sicherstellen, dass euer Spielerlebnis nicht beeinträchtigt wird. Wir stecken weiterhin zusätzliche Ressourcen in die Tests des Spiels, und zum jetzigen Zeitpunkt können wir keine spürbaren Auswirkungen auf die Leistung feststellen. Wir werden das Feedback während des Launchs des Spiels aktiv prüfen. Zögert nicht, uns auch euer Feedback mitzuteilen.

Wie könnte das alles ausgehen? Wie die Entwickler schon andeutet und auch diverse User auf reddit meinen, könnte der Denuvo-Schutz nach dem Launch des Spiels wieder entfernt werden. Auf diese Art würden die Entwickler sicherstellen, dass es zum Start weniger stark raubkopiert werde. Solche Vorgehensweisen waren schien bei anderen Spielen, darunter Titanfall 2, zu beobachten.

Ein weiteres kontroverses Thema zu Dying Light 2: Hat es etwa Microtransaktionen?

Quelle(n):
  1. PCGamesN

In Pokémon GO gibt’s gerade richtig gute Chancen auf Glücks-Pokémon, beeilt euch

In Pokémon GO findet derzeit das Mondneujahr-Event statt, bei dem ihr eine höhere Chance auf einen Glückstausch habt. Die Trainer von The Silph Road und der reddit-Communiuty haben bereits fleißig getauscht und verraten nun ihre Chancen auf ein Glücks-Pokémon.

Um was geht es? Derzeit wird in Pokémon GO das Mondneujahr gefeiert, welches sich neben dem Fangen um das Thema Freundschaft dreht. Aus diesem Grund können sich die Trainer des Spiels unter anderem über eine erhöhte Glückstausch-Wahrscheinlichkeit freuen.

Doch wie hoch ist diese Quote denn nun? Das wollte die Community rund um The Silph Road genauer wissen und versucht daher die derzeitige Wahrscheinlichkeit zu ermitteln. Wir haben uns angesehen, was sie bereits herausgefunden haben und zeigen euch die Berichte weiterer Trainer.

Wie lange geht das Event? Das Mondneujahr-Event läuft in Pokémon GO vom 01. Februar 2022 um 10:00 Uhr Ortszeit bis zum 07. Februar 2022 um 20:00 Uhr Ortszeit.

Was ist The Silph Road?
Bei The Silph Road handelt es sich um eine globale Community, in der sich Trainer, Dataminer und Pokémon GO-Interessierte zusammengeschlossen haben, um das Spiel genauer zu analysieren. Dazu dokumentieren sie ihre Erfahrungen und stellen diese Ergebnisse anderen Trainern öffentlich zur Verfügung.

Das sind eure aktuellen Chancen auf einen Glückstausch

Wie die Community rund um The Silph Road in ihrem Beitrag auf ihrer Homepage mitteilen, konnten sie schon erste Daten zur aktuellen Glückstausch-Quote während des Mondneujahr-Events sammeln (via thesilphroad.com). So wurden mit Stand vom 02. Februar 2022 um 04:34 Uhr (MEZ) bereits 684 Tauschaktionen durchgeführt.

Davon erwiesen sich 68 als Glückstausch, was einer momentanen Quote von 9,94 % entspricht. Das bedeutet, dass etwa jeder 10. Tausch ein Glücks-Pokémon hervorbringt. Beachtet wurden bei der Ermittlung nur Aktionen bei denen zwei “neue” Monster getauscht wurden, also Pokémon die weniger als 1 Jahr alt sind, da sich die Chance aufgrund des Alters eines der Pokémon verändern kann.

Ist diese Quote gut? Ja, vergleicht man die regulären Wahrscheinlichkeiten auf einen Glückstausch mit denen, die anlässlich des Mondneujahr durch The Silph Road ermittelt wurden, stellt man fest, dass diese fast doppelt so hoch sind. Normalerweise liegt eure Chance auf ein Glücks-Pokémon bei knapp 5 %, was in etwas jedem 20. Tausch entspricht.

Übrigens: Habt ihr eigentlich schon unsere Umfrage zu den C-Day Classics entdeckt? Dort möchten wir von euch wissen, wie häufig die “Community Day Classic”-Events zukünftig stattfinden sollen. Also nehmt gern daran teil:

Mehr zum Thema
Pokémon GO: Wie fandet ihr den Community Day Classic und wie häufig soll er stattfinden?
von Franzi Korittke

Diese Erfahrungen haben Trainer beim Tauschen gemacht

Ähnliche Erfahrungen wie The Silph Road machen auch andere Trainer, die ihre Quoten auf reddit ebenfalls veröffentlichen. Diese stellten jedoch fest, dass vor allem zu Beginn des Tauschens die Chancen auf einen Glückstausch höher waren, als gegen Ende. So lassen sich dort folgende Kommentare finden (via reddit.com):

  • xudong76: “Bei mir waren es heut 10 %. 7 Glücks aus den ersten 30 [Tauschaktionen], dann 3 aus den letzten 70. LOL.”
  • hippie22222: “Bei mir ist es genauso. Die ersten paar Male hatte ich Glück, danach war es mies.”

Der reddit-User Own_Fortune_6940 erhofft sich durch die angepassten Glückstausch-Chancen sowie dem zweiten täglichen Spezialtausch die Gelegenheit auf ein Shlundo, also ein schillerndes Glücks-Pokémon mit einer IV von 100 %. Seine Annahme erklärt er in den Kommentaren wie folgt (via reddit.com):

“Wenn du während des gesamten Events zwei Shiny-Tausch pro Tag machst, sind das 16 Chancen, mit einer Wahrscheinlichkeit von 10 %, ein Glücks-Pokemon zu bekommen, und wenn man Glück hat, besteht eine Chance von 1/64, dass es ein Shlundo ist. Wenn ich richtig gerechnet habe, beträgt die Chance, während des Events ein Shlundo zu bekommen, etwa (16 x 1/10 x 1/64), also 1/40.”

Auch wenn die Chancen auf ein Shlundo immer noch relativ gering sind, lohnt es sich dennoch, die erhöhte Glückstausch-Wahrscheinlichkeit während des Mondneujahrs zu nutzen. Also beeilt euch, wenn ich euch das eine oder andere Glücks-Pokémon sichern wollt. Wann es das nächste Mal eine solche Gelegenheit geben wird, ist nämlich noch nicht bekannt.

Wie nehmt ihr die aktuellen Glückstausch-Chancen wahr? Konntet ihr auch direkt so viele Glück-Pokémon ergattern oder hofft ihr lieber auf ein Shlundo, wie es Own_Fortune_6940 tut? Schreibt uns eure Meinung dazu gern hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern aus.

Auch für mich spielt das Tauschen eine wichtige Rolle. Ich erkläre euch deshalb, warum ich 100 Pokémon am Tag tausche und weshalb sich das auch für euch lohnen kann.

EA äußert sich jetzt offiziell zu der Katastrophe, die Battlefield 2042 darstellt – Das sagen sie

In der neusten Konferenz zu den Quartalergebnissen sprach EA über den schwierigen Release des neuen Battlefield 2042. Offenbar bliebt diese bei Fans wie Publisher selbst hinter den Erwartungen zurück. Der CEO Andrew Wilson erklärt, woran das Spiel scheiterte.

Das sagt EA: nach den Gerüchten, dass Battlefield 2042 Free2Play werden soll, gibt es nun offizielle Aussagen zum Zustand des Spiels. Wilson sprach in der Konferenz davon, dass Battlefield 2042 „nicht den Erwartungen entsprach“.

Man habe gedacht, dass das Spiel fertig sei. Aber die Pandemie-Jahre, in welchen die Entwickler von zu Hause aus arbeiten mussten, seien „herausfordernd“ gewesen. Battlefield 2042 sei ein ambitioniertes Spiel, aber das hat anscheinend nicht gereicht. Wilson sagt:

Wir starteten mit einer starken Stabilität. Aber als mehr Spieler ins Spiel eintauchten, wurde klar, dass wir unerwartete Leistungs-Probleme hatten, die wir uns ansehen müssen. Einige der Design-Entscheidungen kamen nicht gut bei jedem in der Community an.

Bugs, Verbindungsabbrüche und ungeliebte neue Features

Was war das Problem mit Battlefield 2042? Die von Wilson angesprochenen Probleme sind seit Release im Spiel zu finden. Spieler haben etwa Probleme, überhaupt in Runden zu kommen oder finden schwere Bugs, die das Spielen unmöglich machen.

Dazu kamen etliche Fehler mit Gadgets, durch welche diese etwa unbrauchbar wurden oder lästiges „rubberbanding.“ Eure Spielfigur wurde teilweise wegen schlechter Verbindung quer durch die Welt gezogen, ohne, dass ihr das kontrollieren könntet.

Der technische Zustand war zuweilen so schlecht, dass selbst Cheat-Anbieter einen Rückzug gemacht haben. Ihre Cheats könnten so einfach nicht funktionieren. Wir haben bei MeinMMO den technischen Zustand bereits in unserem Test bemängelt:

Mehr zum Thema
Battlefield 2042 hat alles für ein richtig gutes Battlefield, ist aber technisch eine Katastrophe
von Tarek Zehrer

Bei den neuen Features entschied man sich etwa dazu, die gewohnten Klassen in Battlefield 2042 durch Operator mit besonderen Fähigkeiten zu ersetzen – was jedoch nicht gut ankam. Außerdem kritisierten Spieler etwa Entscheidungen wie die Entfernung von klassischen Scoreboards.

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Alles, was ihr zu dem neuen Battlefield 2042 wissen müsst – in 2 Minuten

Wie geht es nun weiter? Trotz des schwierigen Starts will EA weiter ins Franchise investieren. Wilson sagt dazu in der Konferenz: „Wir verpflichten uns dazu, das volle Potential dieses Spiel auszuschöpfen und wir verpflichten uns unseren Battlefield-Fans. Wir haben bereits eine Reihe von großen Updates ins Spiel gebracht und es gibt noch mehr zu tun.“

Es soll „bedeutungsschwere Updates“ in den kommenden Wochen geben. Wir wissen hier schon, dass Battlefield 2042 die erste Season bekommet. Diese verschiebt sich allerdings erst einmal:

Battlefield 2042 verschiebt 1. Season auf den Sommer, verrät Details zum nächsten Update

Lost Ark hieß in Korea zum Launch nur „Möwe Online“ – Und der Grund dafür könnte euch beunruhigen

Das neue MMORPG Lost Ark kam bereits 2018 in Korea auf den Markt. Zu seinem Launch dort trug es den Spitznamen Seagull Online und der Grund dafür, könnte auch europäische Spieler beunruhigen: Ewige Warteschlangen.

Woher der ulkige Name? Wenn ihr die Beta von Lost Ark gespielt habt, könnt ihr es euch vielleicht schon denken. Loggt ihr euch in das neue MMORPG ein, begrüßt euch ein Schiff auf dem Meer, welches vor einer Insel vor Anker geht.

Dieser Hintergrund ist atmosphärisch natürlich auch mit Geräuschen untermalt und was könnte besser zu einem Hafen passen, als eine Möwe? Das gefiederte Tier ist sogar auf dem Bild zu sehen, wenn man genau hinschaut.

Alle circa 30 Sekunden schreit die Möwe laut im Hintergrund, was den Klang der Wellen im Wasser untermalen soll. 

Die Warteschlangen von Lost Ark waren allerdings so lang und so häufig, dass die Fans stundenlang einer Möwe beim Schreien zuhören mussten, während sie darauf warteten, zu spielen.

Im Volksmund trug das Spiel daher lange den scherzhaften Titel „Seagull Online“, zu Deutsch also Möwe Online, da sich schon bald ein kleiner Kult um den gefiederten Schreihals bilden konnte. Man braucht schließlich eine Beschäftigung beim Warten.

Im Hintergrund könnt ihr die Möwen sogar sehen

Warum ist das relevant? Das Thema kam im Lost Ark-reddit auf, da viele Leute sich Sorgen darüber machen, ob der Launch im Westen ein ähnliches Debakel werden könnte, und die Scherze rund um Möwe Online zurückkehren.

Der Thread dazu hat in 13 Stunden immerhin 376 Upvotes generieren können und 111 Kommentare. Doch wie wahrscheinlich ist es denn eigentlich, dass auch uns eine Möwe ins Ohr schreit?

Lange Login-Wartezeiten gehören zu MMORPGs wie Dungeons oder Raids. Die meisten neuen Titel haben sie, es ist nur die Frage, wie extrem sie werden können. Amazon, die auch Lost Ark bei uns publishen, haben dazu erst jüngst harte Erfahrungen mit New World sammeln können.

Auch dort waren die Warteschlangen Stunden lang und wurden dadurch befeuert, dass sich Leute, die einmal eingeloggt waren, kaum noch ausloggten.

Wird unser Launch ähnlich? Das lässt sich zurzeit schwer sagen. Amazon hat bereits den Start der Beta von Lost Ark, bei dem etwa 88.000 User gleichzeitig online waren, genutzt, um die Auslastungen zu testen.

Auch hier kam es zu Warteschlangen, allerdings gab es auch nur einen einzigen Server. Außerdem waren diese mit 3 bis 15 Minuten noch relativ kurz. Später während der Beta lösten sich die Warteschlangen dann völlig auf, als neue Server dazugeschaltet wurden.

In einem Blogeintrag bestätigte Amazon obendrein bereits, dass sie mehr Server für den Launch in der Hinterhand haben, sollten die bisherigen nicht ausreichen (via playlostark.com).

Ebenfalls entlasten könnte sich der Ansturm durch den zweigeteilten Release. Da Vorbesteller bereits ab dem 8. Februar zocken dürfen und Free2Play-Fans erst ab dem 11. dazu kommen.

Amazon hat also bereits Vorkehrungen getroffen, dass der westliche Start nicht zu Möwe Online wird, doch bisher können wir nur hoffen.

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Alles, was ihr zu dem MMORPG Lost Ark wissen müsst – in 2 Minuten

Humor und Angst machen sich breit

Wie ist die Stimmung? Der Thread wird heiß diskutiert und bietet eine Menge verschiedener Gesichtspunkte. Viele Leute schwelgen in Erinnerungen an lange Warteschlangen in Spielen wie Blade and Soul oder World of Warcraft. Sie nehmen dieses Omen mit einem Grinsen.

Wieder sorgen andere Spieler sich, vor allem nach dem New-World-Launch, dass Lost Ark einen ähnlich problematischen Start haben wird und sind bereits jetzt genervt von einer Situation, die noch gar nicht eingetreten ist.

Andere Spieler nehmen das mit Humor und sehen kein Problem mit Warteschlangen zu Release. Für einige gehört es einfach dazu und außerdem gäbe es schlimmere Probleme, um die man sich sorgen sollte. Unter anderem die Namenspolitik von Lost Ark gerät hier ins Kreuzfeuer.

Was sagen die Fans? Einige der Kommentare im reddit möchten wir hier für euch wiedergeben.

  • Der User Kathygriffin schreibt: “Ich habe mich durch eine 75.000+ Warteschlange in WoW-Classic geschlafen, als der Server zum Launch zusammenbrach. Manchmal ist es einfach, wie es ist. Ich hoffe darauf, dass sie einen ordentlichen Launch hinbekommen.”
  • Auch InsertDisc11 schließt sich an: “Ich denke, dass der Launch am 8. sehr viel flüssiger laufen wird als der am 11. Aber wir werden sehen.”
  • RenRedd bekommt über 50 Upvotes für seinen Kommentar: “Nicht Möwe Online, sondern ‘DeinNameIstBereitsVergeben Online’, wenn sie ihre Namenspolitik zum Launch nicht ändern.”
  • Auch KingAmed macht sich mehr Sorgen um die Namen: “Oh man, ich hoffe die 100 € die ich ausgegeben habe machen, dass ich den Namen, den ich haben, will auch bekomme.”

Was haltet ihr von der Situation? Müsst ihr Schmunzeln über Möwe Online oder befürchtet ihr eher, dass es ein Omen für einen miesen Start in Europa wird? Macht ihr euch überhaupt Sorgen um Warteschlangen oder ist es auch die Namenspolitik, die euch stört? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO.

Das Endgame von Lost Ark bietet viele Aktivitäten – Diese 3 lohnen sich besonders

Kein „War“ mehr in World of Warcraft? Das sagt der Game Director

World of Warcraft verabschiedet sich vom Fraktionskrieg – und das langfristig. Doch was wird nun aus dem „War“ in Warcraft?

Fans von World of Warcraft schauen mit Erstaunen und manchmal auch etwas Sorge auf die Änderungen, die in den kommenden Monaten anstehen. Viel am Spiel scheint im Wandel zu sein und was fast zwei Jahrzehnte ein festes Gesetz war, wird nun aufgeweicht. Allianz und Horde spielen bald gemeinsam. Doch der WoW-Chef sagte dazu im Interview: Es war an der Zeit, das Spiel und seine Grundlagen zu entwurzeln.

Wer spricht da? Ion Hazzikostas, der Game Director von World of Warcraft. Er ist quasi der Chef, der die Entwicklung des Spiels leitet und Entscheidungen am Ende absegnen muss. In einem Interview mit dem Magazin IGN sprach er über die kommenden Änderungen und was sie für die Zukunft von WoW bedeuten.

Was ändert sich überhaupt? Es geht in dem Interview um eine neue Option, die mit Patch 9.2.5 später in diesem Jahr ins Spiel kommen wird. Horde und Allianz können zum ersten Mal in der Geschichte gemeinsam Gruppen bilden und dann Dungeons, Raids oder sogar PvP-Schlachten miteinander bestreiten.

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Was hat Hazzikostas gesagt? Im Gespräch stellt Hazzikostas gleich mehrere Sachen klar. So habe man in den vergangenen Jahren oft recht schnell auf Wünsche der Community mit einem abweisenden „Nein“ reagiert, weil der Wunsch an den Grundfesten von World of Warcraft gerüttelt hätte. Inzwischen hat aber ein Umdenken stattgefunden, sodass die Entwickler die Wünsche der Spieler umsetzen wollen, wenn es denn möglich ist. Dazu sagte er:

[Wir] bewerten diese Dinge gerade neu, die unsere Community immer wollte und zu denen wir „Nein“ gesagt haben. Und einer ihrer Wünsche war die Option zum Cross-Play in irgendeiner Form. Die Antwort darauf war immer: Nunja, es ist Warcraft, Orcs gegen Menschen. Es ist Horde gegen Allianz. Das definiert unsere ganze IP.

Doch genau das wäre schon lange nicht mehr wahr, mein Hazzikostas später. Warcraft ist eben viel mehr als nur Orcs gegen Menschen, das war es schon in Warcraft III. Immerhin spielte das letzte Kapitel am Hyjal, wo Horde und Allianz gemeinsam gegen einen Feind kämpfen mussten.

Das ist nicht die Welt, die wir erschaffen wollen aber auch nicht die Welt oder die Geschichte, die wir in den letzten 20 Jahren seit Warcraft III erzählt haben. Am Ende ging es immer darum, dass die Fraktionen zueinander finden um Archimonde zu bezwingen und die großen Bedrohungen der Welt aufzuhalten.

Später fügte er dazu noch an:

Es ist leicht auf kurze Sicht anzunehmen, dass die Kern-Idee aus ‘Horde gegen Allianz’ besteht. Und ich glaube, wenn du zu Warcraft I oder Warcraft II zurückgehst, dann ja, dann war das buchstäblich genau so, weil es einfach nur ein 2-Fraktionen-RTS-Spiel war, wo der Plot erschaffen wurde, um einen Grund für den Kampf der beiden Fraktionen zu haben.

Tatsächlich aber, von Warcraft III beginnend, glaube ich, dass die Ideale von World of Warcraft eher Abenteuer, Erforschung und der Fakt, dass wir grundsätzlich mehr gemein haben als uns trennt, waren. Dass Horde und Allianz beide ihre Heimat verteidigen wollen, eine Heimat finden wollen und kämpfen, für Familie, für Ehre, für Gerechtigkeit.

Ohne Krieg fehlt ein Kernpfeiler von WoW – oder?

Aus den Ausführungen des Game Directors folgt unweigerlich die Frage, ob World of Warcraft damit nicht einen seiner Markenkerne aufgibt. Immerhin war für viele Spieler der Konflikt zwischen Horde und Allianz eines der zentralen Themen des Spiels. In vielen Foren belächelt man die Änderung und bezeichnet das MMORPG schon als „World of Peacecraft“, wenn Allianz und Horde gemeinsam spielen können.

Und tatsächlich erklärt Hazzikostas, dass es bei diesen Änderungen nur „eine Richtung“ geben würde. Die Freiheiten, mit denen Spieler beider Gruppierungen ausgestattet werden, nehmen nur zu.

Das ist ein Prozess, der nur in eine Richtung geht. Wir werden die Regeln nicht lockern und erlauben, dass sich soziale Gruppen entwickeln, nur um dann nachträglich zu sagen: „Vergesst es, das war ein Fehler.“

Ebenfalls bestätigt wurde, dass der Fraktions-Krieg in Zukunft wohl keine große Rolle mehr spielen wird. Das grundsätzliche „Horde gegen Allianz“ wird wohl kein Fokus der Geschichte mehr werden. Trotzdem wird es weiterhin Spannungen geben, diese werden aber durch Charaktere und Gruppierungen erzählt, nicht durch die Fraktionen als Ganzes.

Hazzikostas erklärt, dass man sich künftig um mehrere Perspektiven bemühen würde, etwa die der Überlebenden vom Brand Teldrassils, von Genn Greymane oder Mitglieder der Verlassenen. Die Spieler sollen selbst entscheiden, wo sie in Bezug auf diese Vorfälle stehen.

World of Warcraft schraubt an seinen grundlegenden Prinzipien, wenn auch nur langsam. Aber das könnte genau die Veränderung sein, die das einstmals größte MMORPG braucht.

Wir haben nach der Größe eurer Fernseher gefragt – Hier sind die häufigsten

Wie groß sind die “Glotzen”, “Kisten” oder allgemein Fernsehgeräte, die bei euch zu Hause rumstehen? Ihr habt uns zahlreich geantwortet.

Darum ging’s: Fernseher gehören schon seit vielen Jahrzehnten fest zu unserem Leben dazu. Ob für Filme und Serien, Nachrichten, Dokus oder fürs Gaming, fast jeder von uns hat einen Fernseher bei sich in der Bude stehen.

Im Laufe der Jahre hat sich die Technik immer weiter entwickelt und die Kisten wurden immer weniger “kistenförmig” und immer flacher und breiter. Mittlerweile gibt es eine große Menge an Auflösungen, die einem interessierten Käufer zur Auswahl stehen. Daher wollten wir in einer Umfrage von euch wissen: Welche Auflösung hat euer Fernseher eigentlich?

So habt ihr abgestimmt: Insgesamt haben an der Umfrage 6.709 MeinMMO-Leser teilgenommen. Jeder von euch konnte genau eine Stimme vergeben und die Wahl konnte nicht mehr rückgängig gemacht werden.

Die Stimmenverteilung sieht folgendermaßen aus:

  • 65 Zoll: 27,88 % (1.871 Stimmen)
  • 55 Zoll: 27,56 % (1.849 Stimmen)
  • 75 Zoll oder mehr: 16,92 % (1.135 Stimmen)
  • 50 Zoll: 8,66 % (581 Stimmen)
  • 43 Zoll: 7,61 % (511 Stimmen)
  • 40 Zoll oder weniger: 4,59 % (308 Stimmen)
  • 58 Zoll: 1,88 % (126 Stimmen)
  • 70 Zoll: 1,85 / (124 Stimmen)
  • Ich habe keinen Fernseher: 1,63 % (110 Stimmen)
  • 60 Zoll: 1,4 % (94 Stimmen)

Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen 55 und 65 Zoll

Das waren eure Kommentare: In einem knappen Rennen zwischen zwei Größen kamen die Fernseher mit 65 Zoll mit nur 22 Stimmen Vorsprung als Sieger heraus. Allgemein sind die Größen 55 und 65 Zoll mit Abstand die gängigsten unter den MeinMMO-Lesern. Mehr als jeder zweiter Teilnehmer hat eine der beiden Auflösungen bei sich zu Hause stehen.

In den Kommentaren haben sich auch entsprechend viele Besitzer dieser Auflösungen gemeldet und uns mitgeteilt, dass sie mit ihrer Wahl zufrieden sind. Sie bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und sind für viele Leute erschwinglich.

Der Preis ist aber nicht der einzige Faktor, denn auch der Abstand zum Fernseher sollte stimmen. Bei einem viel zu großen Fernseher in einem kleinen Raum wird man der komplette Bildschirm gar nicht wahrnehmen können.

Bei aktuellster Technik zwar nicht mehr ganz so relevant, aber ein gewisser Abstand je nach Größe muss trotzdem sein. Sonst wird’s auch mit dem allerneuesten High-End-TV einfach nichts. […]

Laut derzeitigem Umfrageergebnis sollten die meisten hier aber mit 55″ richtig liegen. Gute 2 Meter Abstand sollte jeder hinbekommen, aber nicht vergessen, bei 4k. Bei HD-Signal sind’s auch dann schon 3 1/2 Meter und ein noch größerer TV macht deshalb sehr oft null Sinn.

MeinMMO-Leser BavEagle

Habe den LG G1 Evo 65″. Ich finde, 65″ sind ein super Kompromiss aus Größe und Bildqualität (Eingabequalität berücksichtigen). Mein erster OLED und der ist extrem gut! […]

Leider sitze ich mit ca. 3,5 m etwas zu weit weg, dafür ist die Auflösung besser. Vor allem beim Zocken sitze ich zu weit weg […]. Für Filme ideal nur halt zum Zocken nicht so ganz.

MeinMMO-Leser Todesklinge

Genutzt werden die Fernseher laut euren Kommentaren hauptsächlich zum Zocken auf Konsolen oder Schauen von Filmen und Serien. Wobei der eine oder andere von euch dafür auch gerne auf Beamer und Leinwände fürs Heimkino ausweicht. Manchmal werden die Fernseher auch als Bildschirme für eure PCs verwendet.

Aber nur wenige von euch verzichten gänzlich auf Fernseher, wie man es den 1,63 % der Stimmen entnehmen kann. Der MeinMMO-Leser NewClearPower schreibt zum Beispiel:

Habe weder Fernseher noch Konsole, das klassische Fernsehen finde ich heutzutage schrecklich […]. Wenn ich mal gemütlich einen Film anschauen will oder mit Freunden ein Fußballspiel, dann wird die 120″ Leinwand runtergefahren und das Bild kommt vom PC an den Beamer.

[…] Ja, preislich ist ein TV günstiger, aber eben auch kleiner. Ich habe, wenn ich mir einen guten Film anschauen möchte, eben auch gerne das Kino-Feeling mit dabei.

Andere wiederum gab in den Kommentaren an, dass sie über mehrere TV-Geräte verfügen, die sie im Wohnzimmer und im Schlafzimmer stehen haben. Die “Schlafzimmer-Fernseher” waren dabei in der Regel kleiner.

Habt ihr mit dem Ergebnis gerechnet oder hat euch ein bestimmter Part davon überrascht? Wenn ihr euch eine Wunschauflösung aussuchen könntet, welche wäre es? Schreibt es uns in die Kommentare.

Gaming-Monitore, um das Beste aus PS5 und Xbox Series X herauszuholen

Eines der besten Features vom neuen MMORPG Lost Ark haben viele gar nicht auf dem Schirm

Lost Ark ist bekannt für seine riesigen Monsterwellen, die anspruchsvollen Raids und herausragende Dungeons. Doch ein bestimmtes Feature macht das MMORPG ebenfalls richtig gut, und das haben viele nicht mal auf dem Schirm: das PvP.

Lost Ark glänzt an vielen Stellen. Egal, ob ihr im Housing eine ganze Insel dekorieren wollt oder lieber mit drei Freunden gigantisch komplexe Bosse bekämpft, das MMORPG hat das für euch parat. Selbst flirten könnt ihr in dem Game und zahllose NPCs dazu bringen, euch zu lieben.

Doch ein Feature von Lost Ark ist großartig, obwohl es von vielen nur als Anhängsel gesehen wird. Es ist das PvP des neuen MMORPGs, was den Hype in mir noch höher werden lässt. Doch da bin ich der einzige, wie es scheint. Und das, obwohl ich PvP in MMORPGs für gewöhnlich gar nicht leiden kann.

Wer schreibt hier? Mark Sellner ist MMORPG-Autor bei MeinMMO und so sehr in Lost Ark vertieft, dass er in der Redaktion bereits den Spitznamen Lost Mark hat. Er freut sich seit 7 Jahren auf das Spiel und saugt jede Information dazu wie ein MMORPG-Schwamm in sich auf.

Fangen wir einmal ganz vorne an – Was kann das PvP von Lost Ark überhaupt? Denn als großes Aushängeschild wird der Modus derzeit nicht benutzt. Viel mehr stehen zahlreiche PvE-Inhalte im Mittelpunkt der Kampagnen um Lost Ark herum. Selbst in meiner Gilde und in meinem Freundeskreis wollen sich die meisten auf PvE fokussieren.

Das PvP kommt in verschiedenen Modi zu euch und jeder von ihnen bietet einiges an Abwechselung. Eine detaillierte Liste aller Möglichkeiten zum PvP findet ihr in unserem PvP-Artikel zu Lost Ark.

Nur euer Skill zählt im PvP

Ich möchte mich an dieser Stelle ausschließlich auf das Arena-PvP und seine drei Modi beziehen und lasse daher absichtlich Duelle, GvG und Rowen außen vor. Denn ausgerechnet mich, den PvP-Muffel vor dem Herrn, holen die gewerteten Arena-Matches von Lost Ark total ab.

Denn ich habe das erste Mal das Gefühl, dass das PvP in einem MMORPG meine Zeit wirklich wertschätzt. Das hat diverse Gründe, aber anfangen möchte ich mit dem ersten – der enorm leichte Einstieg.

Das gewertete PvP in Lost Ark steht mir quasi sofort zur Verfügung. Ich muss einen Charakter erstellen, diesen auf Level 26 und damit in die erste größere Stadt bringen und kann sofort in die Arena-PvP-Matches reinspringen.

Dabei habe ich in Lost Ark keinen einzigen Nachteil gegenüber jemandem, der in seinen Charakter bereits hunderte oder tausende Stunden gesteckt hat, denn die Arena ist komplett normalisiert.

Alle Mitspieler haben den gleichen Gearscore, alle haben genau gleich viele Skill-Punkte, die sie ausgeben können. Alles, was hier zählt, sind die persönlichen Fähigkeiten des jeweiligen Spielers.

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Lost Ark liefert geballte Action mit 15 Klassen – Seht hier im Video, wie sie aussehen

Natürlich wird mich jemand, der bereits tausende Stunden zugange war und Erfahrung sammeln konnte, immernoch mit Leichtigkeit verprügeln – aber wenigstens nicht, weil er einfach bessere Ausrüstung hatte. 

Das fühlt sich, so doof es auch klingen mag, befriedigender an. Ich weiß dann, dass es mein Fehler war, wenn ich gestorben bin und dass der Gegner simpel besser gespielt hat. Es ist nachvollziehbarer und hilft mir dabei, mich selbst zu verbessern. 

Vor allem im Modus Team Elimination, in dem man in 1 gegen 1 Matches nacheinander antritt, kommt diese Mechanik für mich am ehesten zum Tragen. Dort hat man nämlich nicht einmal die Ausrede, dass der Feind in der Überzahl war, wie beispielsweise im Team Deathmatch.

Lost Ark wertschätzt meine Zeit als Spieler

Dazu kommen die enorm kurzen Match-Zeiten, was das PvP in Lost Ark perfekt für zwischendurch macht. Denn eine Runde PvP dauert nur, je nach Modus, zwischen 5 und 7 Minuten. Das ist eine perfekte Dauer, da die Gefechte dann stets spannend bleiben, aber auch nie meine Konzentrationsfähigkeit übersteigen.

In anderen PvP-Games, die ich spiele, seit es Hunt: Showdown, League of Legends oder die WvW-Partien in Guild Wars 2, geht eine einzelne Session mindestens doppelt, aber eher drei- oder viermal so lange.

Und ich kann deutlich merken, wie ich in einer LoL-Runde nach 30 Minuten anfange, dumme Fehler zu machen, die ich in der 7. Minute nicht gemacht hätte. Oder wie ich in Hunt: Showdown nach 20 Minuten unruhig werde und Feinde nicht mehr so gut treffe wie zum Start einer Runde.

Konzentration ist essenziell für PvP-Gefechte, in denen einzig die Fähigkeiten der Spieler eine Rolle spielen und es fühlt sich gut an, dass Lost Ark das verstanden hat. Man fühlt sich als Spieler dadurch gleichzeitig nicht so stark herausgefordert, auch wenn die Kämpfe selbst auf einem hohen Niveau stattfinden.

Das erleichtert es für mich, über einen längeren Zeitraum gut zu spielen und Pausen genau dann zu machen, wenn ich sie brauche. 

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PvP bringt mich weiter

Und noch ein gewaltiges Argument kann ich für das PvP in Lost Ark aus dem Ärmel zaubern, es bringt euch nämlich sogar im PvE und im normalen Spiel weiter. 

Natürlich könnt ihr das PvP auch einfach überhaupt nicht verlassen und euch um einen der begehrten Plätze auf der Bestenliste prügeln, aber solltet ihr wie ich sein und auch PvE erleben wollen, sind die Arenen für euch gleich doppelt interessant.

Ihr könnt im PvP in Lost Ark nämlich einiges an Loot gewinnen. Dazu zählen neben Mounts, Titeln und anderen kosmetischen Items auch Silber, Gold und sogar die Echtgeldwährung Kristalle.

Außerdem erhaltet ihr Materialien aus den Kämpfen, mit denen ihr eure Ausrüstung verbessern könnt. Somit ist das PvP ein weiterer Weg, um euren Gearscore zu verbessern. Selbst, wenn er in der Arena selbst gar keine Rolle spielt.

Was haltet ihr von dem PvP in Lost Ark? Werdet ihr dem Ganzen eine Chance geben oder seid ihr auch nur auf das PvE im Spiel aus? Denkt ihr, dass ein gutes PvP in ein modernes MMORPG dazu gehört oder seid ihr der Meinung, dass Lost Ark auch ohne ganz gut ausgekommen wäre? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

Was ebenfalls richtig Spaß macht in Lost Ark, ist das Segeln – So funktioniert euer Leben als Pirat.

Pokémon GO bringt neue Forschungen und Quests zum Mondneujahr – 2 solltet ihr euch sichern

In Pokémon GO ist am 01. Februar 2022 das Mondneujahr-Event gestartet, bei dem ihr auf neue Quests und befristete Forschungen treffen könnt. Wir von MeinMMO haben uns die Aufgaben angesehen und zeigen euch, auf welche Belohnungen ihr euch freuen könnt.

Um was für Aufgaben geht es? Wie ihr es von vergangenen Events gewohnt seid, wird es auch zum Mondneujahr-Event wieder 7 spezielle Feldforschungsaufgaben geben. Diese könnt ihr euch an den PokéStops erdrehen. Darüber hinaus erwarten euch zwei befristete Forschungen rund das Event.

Welche Aufgaben ihr dazu lösen müsst, welche Belohnungen es geben wird und ob sich diese lohnen, haben wir euch nachfolgend zusammengefasst.

Wann findet das Mondneujahr-Event statt? Das Event zum Mondneujahr startet am 01. Februar 2022 um 10:00 Uhr Ortszeit und läuft bis zum 07. Februar 2022 um 20:00 Uhr Ortszeit.

Wir haben diesen Artikel am 02. Februar 2022 für euch aktualisiert und die fehlenden Belohnungen bei der “Freundschafts-Challenge” ergänzt.

2 befristete Forschungen zum Mondneujahr-Event

Während des Mondneujahr-Events gibt es neben 7 neuen Event-Feldforschungen zwei befristete Forschungen, die ihr lösen könnt. Diese stehen jedem Spieler zur Verfügung und sind in der “Heute”-Ansicht zu finden. Die beiden Aufgaben unterteilen sich nach “Mondneujahr: Fang-Challenge” und “Mondneujahr: Freundschaft-Challenge”.

Im Gegensatz zu Feldforschungsaufgaben sind diese Quests allerdings zeitlich limitiert. Das bedeutet, ihr müsst diese bis zum Ende des Events bearbeitet und eingelöst haben, um euch die entsprechenden Belohnungen zu sichern. Verpasst ihr das, dann gehen euch diese verloren.

Mit Hilfe der Übersicht von LeekDuck, haben wir euch die Aufgaben der beiden befristeten Forschungen nachfolgend zusammengefasst (via leekduck.com). Alle Pokémon, die ihr auch als Shiny fangen könnt, haben wir mit einem (*) markiert.

Mondneujahr: Fang-Challenge

AufgabeBelohnung
Fange 10 Pokémon10 Pokébälle
Fange 25 Pokémon15 Superbälle
Fange 25 Pokémon
vom Typ Feuer
20 Hyperbälle
Fange 10 verschiedene
Arten von Pokémon
Begegnung mit Leufeo*

Stufenbelohnung: Habt ihr alle 4 Aufgaben gelöst, dann erhaltet ihr zusätzlich 1.000 Sternenstaub, 1.000 EP und eine Begegnung mit Psiau*.

Mondneujahr: Freundschafts-Challenge

AufgabeBelohnung
Sende 5 Geschenke
und nutze einen Sticker
Begegnung mit Flemmli*
Tausche 3 Pokémon
mit einem Freund
Begegnung mit Krebscorps*
Sende 15 Geschenke
an Freunde
Begegnung mit Flampion*
Sende Geschenke an
3 Tagen in Folge
Begegnung mit Leufeo*

Stufenbelohnung: Habt ihr alle 4 Aufgaben gelöst, dann erhaltet ihr zusätzlich 1.000 Sternenstaub, 1.000 EP und eine Begegnung mit Psiau*.

7 neue Feldforschungen zum Mondneujahr-Event

Während des gesamten Events rund um das Mondneujahr, könnt ihr an PokéStops spezielle Event-Aufgaben sammeln. Wie ihr es von den regulären Feldforschungen kennt, müsst ihr dazu nur die Fotoscheibe am PokéStop drehen. Angezeigt wird euch die Aufgabe dann in eurer “Feld”-Ansicht, in die ihr mit Klick auf das Fernglas gelangt. Zum Lösen dieser Aufgaben habt ihr unbegrenzt Zeit.

Mit Hilfe der Übersicht von Legends Lima haben wir euch nachfolgend alle Aufgaben und deren Belohnungen zusammengefasst (via reddit.com). Alle Monstern, denen ihr auch in ihrer schillernden Form begegnen könnt, haben wir mit einem (*) markiert.

AufgabeBelohnung
Fange 5 Pokémon25 Mega-Energie für
Mega-Garados
Fange 12 PokémonBegegnung mit Flampion*
Verschicke ein PokémonBegegnung mit Leufeo*
Gewinne einen RaidBegegnung mit Psiau*
Brüte ein EiBegegnung mit Alola-Mauzi*
oder Galar-Mauzi*
Versende 3 GeschenkeBegegnung mit Karpador*
Versende 3 Geschenke und
einen Sticker
Begegnung mit Leufeo*

Welche Aufgaben lohnen sich besonders?

Bei den (Feld-) Forschungen lohnen sich vor allem zwei Begegnungen: Psiau und Mauzi. Wir erklären euch, warum.

Psiau

Das Psycho-Pokémon Psiau gibt es ab dem 01. Februar 2022 erstmals in seiner schillernden Form im Spiel zu finden. Normalerweise ist dieses Monster eher selten und ihr bekommt es vor allem aus Eiern. Im Moment ist es außerdem in dem Feldforschungsdurchbruch für Februar sowie während des Mondneujahr-Events in Level-1-Raids zu finden.

Wer sich also ein schillerndes Exemplar sichern möchte, der hat durch die Event-Quest “Gewinne einen Raid” nun weitere Gelegenheiten, einem Shiny-Psiau zu begegnen. Diese Aufgabe wird vor allem Shiny-Jäger freuen.

Alola- und Galar-Mauzi

Eine weitere interessante Aufgabe ist die mit Alola- und Galar-Mauzi. Dabei liegt der Fokus allerdings vor allem auf der Galar-Version. Diese ist nämlich, ähnlich wie Psiau, im Spiel hauptsächlich durch das Ausbrüten von Eiern erhältlich. Gelegentlich, wie während des Mondneujahr-Events, auch in Level-1-Raids.

Da das Pokémon vom Typ Stahl ebenfalls in seiner schillernden Variante im Spiel zu fangen ist, können sich auch hierüber vor allem die Shiny-Jäger freuen. Bedenkt außerdem, dass sich Galar-Mauzi nicht zu Snobillikat, sondern Mauzinger entwickelt. Für alle, denen dieser Pokédex-Eintrag noch fehlt, ist das eine perfekte Chance diesen nachzuholen.

Alola-Mauzi ist hingegen schon etwas häufiger im Spiel zu finden gewesen und spawnt gelegentlich auch wild. Auch bei diesem Monster könnt ihr auf ein schillerndes Exemplar hoffen. Außerdem gehört Alola-Mauzi zu den 22 Monstern, bei denen ihr einen Sternenstaub-Bonus bekommt.

Weitere interessante Belohnungen

Da das Event im Zeichen von Leufeo steht, welches erstmals in seiner schillernden Form im Spiel zu finden ist, bieten euch die entsprechenden Aufgaben ebenfalls weitere Chancen eines zu erhalten. Leufeo spawnt allerdings auch während des gesamten Events wild, weshalb ihr auch dort gute Gelegenheiten auf ein Shiny haben werdet.

Wer regelmäßig auf Mega-Entwicklungen setzt, der sollte sich außerdem die Mega-Energie für Garados nicht entgehen lassen.

Wie findet ihr die neuen Feldforschungsaufgaben und befristeten Forschungen zum Mondneujahr-Event? Welche Belohnung wollt ihr euch auf jeden Fall sichern? Schreibt uns eure Meinung dazu gern hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.

In den kommenden Wochen steht noch einiges an. Wir haben uns angesehen, welche Events euch im Februar in Pokémon GO erwarten und welche sich besonders lohnen.

Tiny Tina’s Wonderlands: Gameplay-Video zeigt Feinde, Fantasy, Zauberei – Sieht chaotisch gut aus

Mit Tiny Tina’s Wonderlands kommt ein neuer Fantasy-Ableger der Borderlands-Reihe immer näher. In einem neuen Video gibt es nun einen kleinen Einblick in das Gameplay, das wir erwarten können.

Was ist das für ein Spiel? “Tiny Tina’s Wonderlands” wirft euch mitten in ein waschechtes Tabletop-RPG in Videospielform, das von der namensgebenden Tina geleitet wird.

Im Grunde wie der legendäre Borderlands-2-DLC mit ähnlicher Prämisse, den ihr übrigens gerade als PS-Plus-Spiel nachholen könnt – nur eben als vollwertiges, eigenständiges Spiel.

Wonderlands erscheint am 25. März 2022 und immer mehr Informationen zu dem Spiel werden bekannt.

Nachdem wir schon einige Klassen kennenlernen durften, wurde nun ein erster Einblick ins Gameplay von dem Gaming-Portal “IGN” veröffentlicht. Dort berichtet Seth Macy von seinen ersten Eindrücken aus einer Testversion des Spiels – und zeigt so gleichzeitig, was sich Spieler von den Wonderlands erwarten können.

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Wonderlands gießt Nahkampf, heftige Kanonen und Fantasy in denselben Topf

Was ist zu sehen? Unübersehbar in dem Video ist der Fantasy-Einschlag, den das Spiel gegenüber Borderlands hat. Anstatt karger Wüstenplaneten oder abgefahrener Space-Städte sehen wir ein idyllisches Schloss, das kurz danach von einer Skelett-Armee überrannt wird, oder eine Lagune voller Piratenschiffe.

Der bekannte, etwas bekloppte Borderlands-Humor gehört auch dazu. So kommt der Spieler etwa an eine Zugbrücke, die irgendwie abgesenkt werden muss. Anstatt auf Klettermanöver oder Angriffe zu setzen, versucht sich der Spieler aber an liebevollem Gesäusel, um die Tür vom Öffnen zu überzeugen – erfolgreich.

Dörfer und schiefe Türme gehören zum Weltbild dazu, genau wie Katapulte oder garstige Monster, die anstatt der gewohnten Psychos über den Bildschirm wetzen und nur darauf warten, erledigt zu werden.

Und um das zu tun, können Spieler auf verschiedenste Angriffsarten setzen. Das Haupt-Werkzeug der Vernichtung bleiben die abgefahrenen Waffen, die wir auch aus Borderlands kennen, nur eben mit Fantasy-Einschlag.

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Tina manövriert euch durch die Wonderlands

Dazu kommen aber auch Nahkampf-Manöver und -Waffen, die wichtige Boni für eure Builds liefern können, sowie waschechte Zauberei.

Letztere ersetzt weitestgehend die Granaten aus den Spielen und kommt in allen möglichen Formen und Farben daher. Im Video sind beispielsweise ein magischer Rabe, ein krachender Blitz und aus Portalen herabstürzende Kometen zu sehen. Noch während die Zauber ihre Opfer suchen, kann man gleichzeitig mit Nahkampf- und Schusswaffen weiter attackieren. Chaotisch, aber offenbar auch sehr abwechslungsreich.

Was fehlt im Video? Was in dem Gameplay-Video keine Rolle spielte, ist die ungewöhnliche offene Welt des Spiels. Die “Overworld” ist nämlich an ein Tabletop-RPG angelehnt und zeigt eure Charaktere in Form kleiner Spielfigürchen. Diese Welt hat ihre ganz eigenen Tücken und Features. Die Overworld stellen wir euch hier einmal gesondert vor.

Quelle(n):
  1. IGN

Gothic hat mir meine Jugend geraubt – Jetzt kommt es als MMO und das gibt mir den Rest

Das legendäre Rollenspiel Gothic ist jetzt ein echtes MMO – nur nicht offiziell. Fans haben die Welt und das Spiel um einen Multiplayer-Modus erweitert. Und MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus fürchtet deswegen nun um seine Freizeit.

Falls ihr Gothic nicht kennt: das Spiel vom deutschen Studio Piranha Bytes gilt als eines der beliebtesten Rollenspiele, zumindest in Deutschland. Als namenloser Held erledigt ihr Aufgaben, kämpft gegen Götter und Drachen. Die gesamte Story zusammenzufassen würde hier aber den Rahmen sprengen.

Beliebt wurde das Spiel vor allem für sein simples aber spannendes Kampf-System, die vielen Möglichkeiten und Story-Stränge sowie den Rollenspiel-Aspekt. Ihr könnt voll in der Rolle als Held aufgehen – oder einfach jedem die Lichter auspusten, der euch nervt.

Für mich ist Gothic ein Stück Kindheit und Jugend. Der erste Teil erschien 2001, der zweite bereits 2002. Ich war damals schon ein Nerd und bin voll in den Spielen aufgegangen – und erstmals konnte ich sogar mit Freunden über das Hobby sprechen. Wir haben alle Dutzende Stunden in die Games gesteckt.

Zusammen mit Ragnarok Online und wenig später World of Warcraft ab 2004 hat Gothic einen guten Teil meiner frühen Gaming-Zeit geprägt. Der Auftritt der Mittelalter-Band In Extremo im ersten Teil hat sogar maßgeblich zu meinem heutigen Musikgeschmack beigetragen. Gothic ist eines der wenigen Spiele, die ich mehrmals durchgespielt habe, allein um alle möglichen Entscheidungen zu sehen.

Jetzt hat eine Gruppe von Fans ein Projekt gestartet, um aus Gothic ein MMO zu machen. Gothic Online: Untold Chapters heißt die Umsetzung und hat sogar eine eigene Website. In einem neuen Trailer zeigt das Team, was genau es mit dem Projekt auf sich hat:

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Gothic als MMO – Und ich werde kein Leben mehr haben

Untold Chapters basiert auf der Erweiterung von Gothic 2: Die Nacht des Raben von 2003, bringt aber Inhalte sowohl aus Gothic 1 als auch Teil 2 mit ein. Die magische Barriere steht noch und die dort Gefangenen schürfen nach wie vor nach Erz.

Die MMO-Umsetzung der Fans setzt mehr aufs Rollenspiel als auf Looten und Leveln. Ähnlich wie auf den RP-Servern von GTA V Online spielt ihr eine Rolle und interagiert mit anderen Spielern. Jeder hat seine eigene Persönlichkeit und erfüllt seine Aufgabe in der Welt.

Wer jedoch „wichtiger“ werden will, etwa zum Magier oder Paladin aufsteigen, der soll wohl mehrere Monate ins Spiel investieren und sich alles erarbeiten müssen. Spielbar ist das alles schon, eine Anleitung für die Installation gibt es auf der offiziellen Website.

Ich selbst traue mich noch nicht ganz an das Projekt. Weniger, weil es nicht nach dem originalen Gothic klingt als eher aus dem Grund, dass ich wohl zu viel Zeit dort verbringen würde. Ich liebe Gothic und diese MMO-Idee klingt hervorragend.

Schon in anderen RP-Projekten habe ich jahrelang an meiner Rolle gearbeitet. Aber ob ich das noch einmal schaffe – keine Ahnung. Zumal 2022 auch ansonsten nicht mit guten Spielen geizt. Mal sehen, ob mich Untold Chapters fesseln kann – oder ob mich die ganzen Neuerscheinungen wie Nightingale zu sehr packen werden:

Neues Survival-Game in einzigartigem Setting kommt – Soll vor allem auf Koop, Teamwork und PvE setzen