WoW hat Shadowlands zurückgebracht und ihr habt es nicht gemerkt

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Wer genau aufpasst, kann die Rückkehr eines großen Feindes aus Shadowlands in World of Warcraft bereits erahnen. Es gibt große Hinweise.

Shadowlands gilt in der WoW-Community als die schlechteste Erweiterung von allen – und das mit großem Abstand. Viele Spielinhalte fühlten sich eher nach Arbeit an, der Verlauf der Story war wirr und bestehende Geschichten wurden deutlich entwertet. Dennoch gab es ein paar Aspekte, die in Shadowlands beliebt waren. Gerade die Geschichte der ursprünglichen Gebiete kam gut an. Vor allem der Ardenwald und Revendreth waren beliebt.

Wer in Midnight ganz genau aufpasst, dürfte bemerkt haben: Ein Teil aus Revendreth scheint zurückzukehren.

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Astalor Blutschwur hat wohl Connections in die Schattenlande

Das Beute-System scheint auf den ersten Blick gänzlich neue Mechaniken und Story-Elemente zu enthalten. Der Blutelfe Astalor Blutschwur lehrt uns, wie wir eine neue Ressource, die sogenannte Pein („Anguish“) wahrnehmen und sammeln können. Anschließend erzählt er uns von besonders mächtigen Feinden – Kreaturen der Leere, korrumpierten Leerenelfe oder abtrünnigen Waldläufern, aus denen wie diese Pein extrahieren sollen.

Mit dieser Pein experimentiert Astalor im Anschluss. Er ermächtigt Waffen, die „Seele und Fleisch gleichermaßen schneiden“ und bindet die Pein in Amulette und Ringe, die er an Blutelfen verteilt, um die genaue Wirkungsweise zu erforschen. Pein sorgt für einen belebenden Machtschub, scheint einige süchtig zu machen und in manchen Fällen auch zu Wutausbrüchen zu führen.

Astalor Blutschwur experimentiert mit “Pein” – und das erinnert an eine ganz andere Ressource …

Doch Astalor sieht darin ungeheures Potenzial. Er selbst spricht immer wieder davon, dass diese neue Machtquelle schon bald „den Sonnenbrunnen überflüssig mache“ – eine gewagte Aussage für ein Volk, das seit Jahrtausenden von den magischen Energien des Brunnens profitiert hat.

Die ganzen Experimente werfen eine Frage auf: Was ist „Pein“ eigentlich?

Pein scheint etwas zu sein, das wir in Azeroth bisher noch nicht wahrnehmen oder sammeln konnten. Astalor jedoch kann das. Nicht, weil er auf eine geniale Idee gekommen ist, sondern weil er Gefäße hat, die angeblich aus einem sonderbaren „kosmischen Material“ gefertigt sind. Woher dieses kosmische Material genau kommt, verrät er dabei nicht. Daher ist es naheliegend: Er bezieht es von anderen Personen. Personen, die offenbar an „kosmische Materialien“ kommen, als Materialien einer anderen Realitätssebene, wie zum Beispiel den Schattenlanden.

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Die roten Anime-Effekte der Venthyr sind exakt die gleichen wie bei der Pein. Zufall?

Aber was also ist Pein? Die naheliegende Antwort: Anima, wie wir es aus Revendreth kennen. Pein wird daraus gewonnen, dass man ein Opfer leiden lässt und diese Gewinnung ist ziemlich schmerzhaft – genau so, wie es mit dem Anima in Revendreth ist, das aus Büßern gewonnen wird.

Die Parallelen sind offensichtlich: Anima aus Revendreth und Pein werden beide durch Schmerz am Opfer gewonnen. Je mehr das Ziel leidet, desto mehr Pein gewinnt man aus ihm. Auch teilen sich Anima aus Revendreth und Pein die exakt gleiche, rote Farbgebung.

Konzentrierte Pein verleiht Kräfte, wirkt belebend und berauschend – genau wie es Anima bei den „vampirartigen“ Venthyr in Revendreth getan hat.

Das führt allerdings zu der nächsten Frage: Woher hat Astalor dieses Wissen?

Wer liefert das Wissen an Astalor? Grundsätzlich kommen hier zwei verschiedene Parteien in Betracht.

Eine Möglichkeit wäre Kael’thas Sonnenwanderer. Er ist als Büßer in Revendreth und wurde während Shadowlands weitestgehend geläutert. Er könnte versuchen, seinem Volk durch eine neue Machtquelle zu helfen – so, wie er es schon einmal getan hatte. Astalor und Kael’thas waren damals auch stark miteinander verbunden. Immerhin hat Astalor den Naaru, der von Kael’thas nach Silbermond gebracht wurde, fachmännisch ausgesaugt und so bei der Erschaffung der Blutritter geholfen.

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Denathrius, manchmal auch liebevoll “Daddy D” genannt, könnte bald zurückkommen.

Die zweite Möglichkeit sind die Schreckenslords. Diese stammen von Denathrius ab, dem ehemaligen Herrscher von Revendreth. Denathrius ist aktuell in seiner Klinge Remornia eingesperrt, wurde aber von den Schreckenslords gerettet und ist nun an einem unbekannten Ort. Es wäre gut möglich, dass die Schreckenslords einen Deal mit Astalor gemacht haben. Sie zeigen ihm, wie man Pein (also Anima) schon aus Lebenden gewinnt und speichert und bekommen dafür im Gegenzug später eine Menge Anima, etwa um ihren Meister aus dem Schwert zu befreien und ihn so aus den Schattenlanden in die sterbliche Welt zu holen.

Denathrius scheint hier die naheliegende Person zu sein, denn nach der großen Beliebtheit des Charakters, wurde dieser in der Story extra „gerettet“, um später wieder auftauchen zu können. Kael’thas wäre zwar auch eine Option, doch damit läuft Blizzard Gefahr, wieder das Vermächtnis eines Charakters zu ruinieren – etwas, um das sie seit Arthas in Shadowlands eigentlich einen Bogen machen.

Bisher ist das ganze natürlich nur eine Theorie. Doch wer sich die Farbgebung von Pein und Anima, die Hinweise auf Hilfe von außerhalb und die Art, wie Pein gewonnen wird, genau anschaut, muss zu dem Schluss kommen: Da sind schon eine Menge Parallelen zu dem Anima-Gewinn aus Revendreth.
Auch wenn es wohl noch eine Weile dauert, bis wir wirklich wissen, ob Denathrius hinter dem Beute-System steckt – falls ihr Tipps braucht, wie ihr besonders schnell eure Beute abschließt, haben wir das hier erklärt.

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