Kontroverser Aim-Assist von Call of Duty ist so kaputt, dass schon 2 Spiele betroffen sind

Nachdem erst Vanguard das Problem hatte, klagen nun auch Controller-Spieler in CoD Warzone über kaputten Aim-Assist. Das ist sehr ärgerlich, aber zum Glück scheint schon bekannt zu sein, an was es liegt. Spieler hoffen jetzt auf einen schnellen Fix. Erfahrt hier auf MeinMMO alles zu der Sache mit dem Aim-Assist-Glicht in der Warzone.

Was ist das für ein Glitch? Der Glitch mit dem Aim-Assist trag erstmals in CoD Vanguard auf. Dort triggerte der Aim-Assist bei Controllern auch, wenn Gegner nicht voll sichtbar waren, beispielsweise, wenn sie hinter Wänden sich bewegten.

Das war zum einen übel, weil es quasi eine Art implementierter Wallhack war. Und dann kam hinzu, dass der Assist so teilweise von viel näheren Gegnern absprang, um gar nicht sichtbare Feinde zu verfolgen. Wer sich also auf den Assistenten verlassen hatte, um mit dem Controller Kills zu machen, hatte des Öfteren mit bizarren Abweichungen zu kämpfen.

Der Glicht beschränkt sich aber nicht auf Vanguard, wo er mittlerweile in Season 2 Reloaded behoben wurde, sondern taucht offenbar auch in der CoD Warzone auf.

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Ursache für Glicht bekannt, Entwickler hoffen auf schnelle Lösung

Woran liegt der Glitch? Laut den Entwicklern von Sledgehammer, die an Vanguard arbeiten, hängt der Glitch mit der so genannten „Visibility Line“ zusammen. Also der Linie, mit der das Spiel die Sichtbarkeit eines Spielobjekts festlegt.

Der Aim-Assist sollte nur triggern, wenn diese Linie klar und ununterbrochen ist. Offenbar ist dem aber nicht so und daher kommt es zu diesen nervige Glitches.

Wann ist mit einer Lösung zu rechnen? Laut einem Tweet der Entwickler von Raven Software – den Hütern der Warzone – werden die Erfahrungen von Sledgehammer genutzt, um das Problem mit den Aim-Assist-Glichtes auch in der Warzone zu lösen.

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Doch auch mit der Kenntnisse um die Ursachen des Glitches dürfte es noch etwas dauern, bis ein Fix da sei:

„In den kommenden Wochen werden wir einen Fix für dieses Problem veröffentlichen. Bleibt an unseren Kanälen dran, um ein präziseres Datum bald zu erfahren.“

Was sagen die User? Freilich kommt der Glitch und der noch nicht erfolgte Fix zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Immerhin gab es jüngst ein gut gelittenes Warzone-Update und die Spieler ärgert solch ein Glitch verständlicherweise:

  • „Repariert euer Spiel bitte. Das neue SMG hat kein Schussgeräusch bei Verwendung des Schalldämpfers und die Herausforderung “Mind Games” funktioniert nicht.“
  • „Leute! Wie ist es möglich, dass ein AAA-Spiel von einer Multi-Millionen-Dollar-Firma wie der euren permanent eine Baustelle ist, wo ihr Probleme ‘findet’ und behebt, die jeder Gelegenheitsspieler seit Monaten kennt?“
  • „Das habe ich schon oft gedacht. Erst gestern Abend konnte ich überhaupt nicht spielen, weil es ohne Aim-Assist unspielbar ist. Ich dachte, es läge nur an mir. Mindestens 2-mal pro Woche passiert das.“

Bleibt also zu hoffen, dass die Entwickler bald nachbessern und den Fehler beheben. Wie seht ihr das? Nutzt ihr den Aim-Assist und regt euch der Glitch auch so auf? Dan lasst es uns doch in den Kommentaren wissen!

Während die Serie um Call of Duty eher stagniert, beeindruckt Fortnites Wagemut unseren Autoren Maik Schneider: Als Warzone-Spieler kann ich nur neidisch gucken, was Fortnite sich schon wieder traut

Quelle(n):
  1. CharlieIntel

Ex-Profi-Spielerin sagt: WoW macht seine Raids härter, damit ihr länger zuschauen könnt

Der neuste WoW-Raid ist ziemlich hart. Doch laut einer Ex-Profi-Raiderin ist das Absicht von Blizzard. Ihr sollt länger was vom World-First-Rennen haben.

In World of Warcraft findet aktuell noch das „World First Race“ zum neusten Raid statt. Die besten Gilden der Welt versuchen als Erstes den Kerkermeister auf mythischer Schwierigkeit zu bezwingen. Doch dass das so lange dauert, ist reine Absicht von Blizzard – das behauptet zumindest Naguura. Die war lange selbst Raiderin auf „World First“-Niveau und ist jetzt als Content-Creator bei Team Liquid dabei.

In einem Interview mit Dexerto erklärte sie, dass Blizzard Bosse absichtlich so schwierig gestaltet, damit das Rennen um den ersten Kill auch etwas dauert:

Ich glaube, eine Sache, die nicht alle Zuschauer unbedingt verstehen, ist, dass diese Teams beim World First Race so gut geworden sind, dass Blizzard wirklich stark versucht, die Bosse schwieriger zu machen, sodass das Rennen ein bisschen länger andauert. […]

Denn ehrlich gesagt wäre es wohl ein bisschen enttäuschend für die Zuschauer, wenn der letzte Boss eines Raid-Tier „nur“ 150 Pulls überlebt, wenn Bosse in der Vergangenheit für Monate gelebt haben oder 500 oder 600 Wipes verursachten. Ich glaube, zum Teil liegt das daran, dass die Teams heutzutage einfach viel besser sind und dass es deswegen weniger Wipes gibt.

Auch für die Profi-Gilden dürfte sich ein etwas längeres Rennen lohnen, denn inzwischen haben die daraus ein eigenes Event gemacht, das auf Twitch Zehntausende Fans anlockt. Über Streams verdienen einige der Profis Geld und Sponsoren der Events sorgen für zusätzliche Einnahmen.

Auf der anderen Seite ist die Zeit, die sich Profi-Spieler als ihren Hauptberuf rausnehmen können, in vielen Fällen auch begrenzt. Würde so ein Rennen sich über mehrere Monate erstrecken, könnte das zu Problemen führen.

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von Benedict Grothaus

Blizzard selbst vermarktet das Rennen um den World First Kill nicht. Sie beobachten die Versuche zwar und spielen oft Hotfixes und Bugfixes im Minutentakt ein oder despawnen auch mal einen Boss, wenn etwas schiefläuft, machen daraus aber kein großes Event.

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Ragnaros hatte damals nur 2-3 wirkliche Mechaniken. Das reichte.

Wie hat sich World of Warcraft gewandelt? Tatsächlich kann man recht einfach überprüfen, wie stark der Wandel von Bossen und deren Mechaniken in World of Warcraft ist. Dazu muss man lediglich die aktuelleren Raid-Endbosse und deren Mechaniken mit den Raidbossen aus früheren Zeiten vergleichen. Wo Ragnaros vielleicht drei Mechaniken besaß, die Spieler auf Trab hielten, sind es bei Bosskämpfen wie Anduin, Sylvanas oder Denathrius ein Dutzend oder mehr Fähigkeiten, die von fast allen Spielern beachtet und korrekt gespielt werden müssen.

Auch die Toleranz für Fehler ist immer kleiner geworden. Mit der Ausnahme vom LFR (der simpelsten Schwierigkeit), haben viele Bosse gleich mehrere „garantierte Kill-Fähigkeiten“, die Spieler innerhalb weniger Sekunden töten oder gar die komplette Niederlage der Gruppe zur Folge haben.

Teufelskreis aus Addons und Bossmechaniken

Bei einigen Spielern oder Beobachtern herrscht auch die Meinung vor, dass Bosskämpfe in World of Warcraft ja nicht so schwierig seien, weil es eben Addons wie „Deadly Boss Mods“ gibt, die helfen – was auch zu den wichtigsten Addons für Shadowlands gehört. Und während solche Addons definitiv dabei helfen, die Übersicht und Koordination in den Bosskämpfen zu vereinfachen, spielen diese Addons nicht „von alleine“, wie fälschlicherweise oft angenommen wird. Die

Allerdings hat die breitflächige Verwendung solcher Addons dazu geführt, dass Blizzard bei den Bossmechaniken aufgerüstet hat. Oft ist die Reaktionszeit auf Fähigkeiten deutlich kürzer als noch vor einigen Jahren, Effekte treten häufiger auf und mehrere Mechaniken überlappen sich.

WoW Analyse 8 Anduin Transform
Bosse wie Anduin haben sehr viele Mechaniken – und jeder Spieler muss sie alle kennen und verstehen.

Blizzard führt mehr und mehr Mechaniken ein, während Addon-Entwickler versuchen, diese Mechaniken übersichtlicher aufzulisten und schnelle, klare Anweisungen an die Spieler zu kommunizieren.

Langsam aber sicher dürfte hier die Spitze des Eisbergs allerdings erreicht sein. Bosskämpfe in World of Warcraft sind inzwischen so komplex, dass im Grunde permanent irgendeine oder mehrere Mechaniken gleichzeitig zu beachten sind. Irgendwann ist einfach die Grenze dessen erreicht, was Spieler überhaupt mit ihrer Aufmerksamkeit zeitgleich verarbeiten können.

Was haltet ihr von der Entwicklung der Raids in World of Warcraft? Ist das gut, dass die Bosskämpfe immer komplexer werden? Oder ist das inzwischen viel zu anstrengend?

Quelle(n):
  1. dexerto.com

Destiny 2: Spieler rätseln über ein grünes Rift in Savathuns Thronwelt – Dabei ist es ganz einfach

Wer bei Destiny 2 in Savathuns Thronwelt, der neuen Location aus Witch Queen, unterwegs ist, kann eine Menge Geheimnisse entdecken. Dazu gehört auch das ominöse grüne Rift, über dessen Sinn und Zweck die Spieler seit einem Monat rätseln. Dabei ist des Rätsels Lösung ganz einfach und wir verraten sie euch.

Savathuns Thronwelt ist ein geheimnissvoller Ort, an dem es viel zu entdecken gibt. Durch die neue Fähigkeit der Spieler, die Tiefenblick-Resonanz, können Spieler versteckte Wege und Orte aufdecken.

Zugang dazu erhält man über verschiedene sogenannte Tiefenblick-Knoten, die man „Aufdecken“ kann. Gerade die versteckten Rätsel sind bei den Spielern sehr beliebt, denn sie machen neugierig und wollen sogleich erkundet werden.

  • Man kann einmal am Tag den grünen Spuren eines Hohn-Henkers folgen.
  • In der Thronwelt sind auch Dunkelheitsrifts versteckt, die man abschießen muss.
  • Es gibt süße, strahlende Motten, die eingesammelt werden können.
  • Ab und zu begegnet man weiß-leuchtenden Inquisitoren-Trupps der Strahlenden Brut.
  • Und dann ist da noch dieses grüne Rift, das derzeit viele Spieler stutzig macht.
Was ist der Tiefenblick? Die Tiefenblick-Resonanz-Fähigkeit kann bei Fynch, dem NPC-Händler der Thronwelt, bis Stufe 3 gelevelt werden.  Wer sie besitzt, kann damit, indem man die Dunkelheit nutzt, in die Vergangenheit sehen. So werden längst vergangene Objekte, wie Truhen oder Wege und Plattformen, aufgedeckt.
Immer wenn Spieler in Savathuns Thronwelt eine schwarze, rauchige Aura entdeckt, handelt es sich um einen Tiefenblick-Knoten. Verfügt man dann über die richtige Tiefenblick-Stufe kann man diese Knoten aktivieren. Auch in die Vergangenheit von Waffen kann man mit der Tiefenblick-Fähigkeite schauen und diese für das Waffen-Crafting extrahieren.
Es gibt in Savathuns Thronwelt viel zu entdecken.

Was hat es mit dem grünen Rift auf sich? Einer dieser „Erinnerungs-Knoten“ offenbart nach seiner Aktivierung jedoch nur ein grünes Rift, sodass die Spieler rätseln was dort genau zu tun ist. Es gibt keine Kiste nach der Aktivierung, es erscheinen keine Gegner und es gibt auch keinen Pfad, dem man folgen kann. Stattdessen erscheint manches Mal nur ein Schar-Schwert oder ihr steht in einem grünen Rift.

Das grüne Rift ist nicht so aufregend, wie ihr denkt

Diese speziellen Erinnerungsknoten in Savathuns Thronwelt beinhalten tatsächlich kein echtes Geheimnis. Vielmehr handelt es sich dabei um kleine Buff-Goodies, die ihr euch an den jeweiligen Knoten holen könnt. Sie helfen euch schnell wieder eure Fähigkeiten zu bekommen, Munition oder sogar eure Super aufzufüllen.

So sieht das grüne Rift nach dem Aufdecken aus.

Je nachdem was ihr aktiviert gibt es verschiedene Erinnerungs-Buffs, die ihr euch an diesen speziellen Tiefenblick-Knoten in Savathuns Thronwelt abholen könnt. Sie gewähren, je nach Buff, satte 85 % Plus an Fähigkeiten-Energie.

  • Erinnerung an die Katastrophe: Füllt eure Super wieder auf
  • Erinnerung an Wut: Damit bekommt ihr Nahkampf-Energie
  • Erinnerung an Ausbrüche: Ein Boost für eure Granate

Zudem könnt ihr weitere, nicht fähigkeitsbezogene Vorteile, aus den Knoten erhalten:

  • Erinnerung an Präzision: Eure Munition wird wieder aufgefüllt
  • Erinnerung an Freiheit: Eure Sprunghöhe verbessert sich
  • Manchmal bekommt ihr einfach nur ein Schar-Schwert spendiert

Nachteil: Leider ist die Nutzungsdauer der Buffs sehr kurz, sodass man nicht lange davon profitiert. Dennoch kann die Nutzung dieser speziellen Tiefenblick-Knoten in manchen Situationen hilfreich sein, sodass es wert ist zu wissen, wie euch die einzelnen Buffs unterstützen.

Wusstet ihr bereits, was es mit diesen Tiefenblick-Knoten auf sich hat und habt ihr diese bereits aktiv genutzt? Oder seid ihr erst jetzt schlauer? Was sagt ihr zu dieser Option? Ist so etwas hilfreich, ähnlich wie die verbesserte Fähigkeitenregenartion von Stasis auf Europa? Hinterlasst uns gerne eure Meinung und einen Kommentar.

Boss ist entzückt wegen toller Tests zum neuen Borderlands: „Ich weine nicht, du weinst!“

Der Borderlands-Ableger Tiny Tina’s Wonderlands erfreut nicht nur Kritiker und Spieler. Auch der Boss von Studio Gearbox ist ganz gerührt von dem guten Review-Echo, den sein neuestes Spiel heraufbeschwor.

Was ist das für ein Spiel? Tiny Tina’s Wonderlands hat am 25. März Release und ist ein Ableger der berühmten Borderlands-Reihe von Entwickler Gearbox. Hier geht es allerdings nicht um Kammerjäger, irre Psychos und skrupellose Mega-Konzerne.

Vielmehr spielt ihr die Protagonisten eines Pen&Paper-Rollenspiels, das von der legendären wie auch irren Figur Tiny Tina geleitet wird. Das Spiel heißt in Anlehnung an Dungeons & Dragons „Bunkers & Badasses“ und wer Borderlands 2 gespielt hat, wird das sicher kennen.

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von Max Handwerk

Denn mit „Tiny Tina’s Assault on Dragon Keep” gab es damals schonmal einen DLC, welches genau dieses irre Thema aufgriff. Damals war das abgedrehte Rollenspiel auch der Versuch von Tina, den Tod einer geliebten Person zu kompensieren.

Da der DLC damals extrem populär war, wurde die Idee eines nachgespielten Tisch-Rollenspiels hier zu einem eigenen Stand-Alone-Spin-Off.

Und auch wenn das Spiel im Grunde auch „nur ein weiteres Borderlands“ ist, zieht es Spieler und Kritiker in seinen Bann und kassiert Top-Bewertungen auf Metakritik. Das freut vor allem den kontroversen Boss des Studios, Randy Pitchford.

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So gut kommt das neue „Borderlands“ an

Wer ist Randy Pitchford? Randy Pitchford ist der CEO vom Studio Gearbox und insgesamt eine kontroverse Figur in der Gaming-Branche. Er war unter anderem in Skandale um Betrug, seine versehentlich verlorenen Porno-Sammlung und zuletzt einem mutmaßlichen Angriff auf einen Mitarbeiter.

Dem habe Pitchford im Zuge einer Auseinandersetzung einen feuchten Finger ins Ohr gesteckt. Dennoch ist Pitchford nach wie vor CEO von Gearbox.

Wie sind die Reaktionen? Pitchford ist auf Twitter hin und weg vom Erfolg „seines“ Spiels. Er reagierte erst auf die hervorragende Kritik der Seite Game Informer auf Twitter. Die bezeichneten es als „Das beste Spiel von Gearbox Software“ wozu Pitchford nur die markigen Worte „Heilige Scheiße!“ einfielen.

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Später legte er noch nach und kommentierte die gute Kritik weiter:

„Ich bin eigentlich nicht ein Typ, der sich an Wertungen aufhängt, aber 9,5/10 … Ich weine nicht, du weinst!“

Pitchford geht hier selbstironisch auf sein Image als harter Typ ein und gibt gleichzeitig zu, dass ihn solche positiven Bewertungen zu Tränen rühren.

Die Reaktionen unter Pitchfords Tweet sind ebenfalls größtenteils positiv:

  • „Das sind glückliche Tränen, die wir vergießen. Glückliche Tränen!“
  • „Glückwunsch an dich und das Team!“
  • „Hoffentlich öffnet es weitere Türen für Spin-Offs!“
  • „Ich weiß, ich habe nicht gespielt, aber von dem, was ich auf YouTube gesehen habe: 9.9/10. Allein die Anpassungsmöglichkeiten! Ich zähle jetzt schon alle Charaktere auf, die ich nachbauen und spielen möchte!”

Gerade der letzte Kommentar bewundert den grotesk-genialen Editor, mit dem ihr euch allerhand seltsame Figuren zusammenmurksen könnt. Ein Novum in der Borderlands-Reihe!

LoL: RP kostenlos bekommen – So holt ihr mit Microsoft „unendlich” viele Riot Points

In League of Legends kann man RP (Riot Points) sogar kostenlos bekommen. Mit dem Microsoft Rewards System könnt ihr euch gratis RP sichern. Wir zeigen, wie das geht.

Was ist neu? Für League of Legends könnt ihr jetzt “unendlich” viele Riot Points kostenlos erhalten. Das funktioniert mit “Microsoft Rewards”, einem Belohnungssystem für alle mit einem Microsoft-Account.

Normalerweise kauft man die Riot Points im Shop gegen Echtgeld oder kann sie auf Events, in Läden oder durch Streamer als Guthabenkarten erhalten. Mit Riot Points könnt ihr Skins, Wards, Icons und mehr kaufen. Durch das Belohnungssystem von Microsoft könnt ihr die Punkte verdienen, ohne Geld ausgeben zu müssen.

So erhaltet ihr gratis Riot Points

So funktioniert es: Zunächst benötigt ihr einen Microsoft-Account. Wenn ihr noch keinen habt, könnt ihr ihn auf der verlinkten Seite registrieren.

Besucht dann die Rewards-Webseite von Microsoft (via rewards.microsoft.com). Bei der Übersicht mit den Riot Points könnt ihr zwischen zwei Zielen wählen:

  • 100 Riot Points kosten euch 1.500 Punkte
  • 650 Riot Points kosten euch 6.500 Punkte

Setzt euch eins davon als Ziel. Anschließend geht ihr wieder zurück zur Übersichtsseite mit den Punkte-Systemen. Hier könnt ihr jetzt mit Quizzes und weiteren Aktivitäten Punkte verdienen. Die könnt ihr dann für Riot Points eintauschen. Die Aufgaben dauern in der Regel nur wenige Minuten und lassen sich ganz einfach lösen.

Wer dort ein bisschen Zeit verbringt und sein Punkte-Konto füllt, kann sich mit den verdienten Riot Points dann also Skins und weitere Inhalte für League of Legends kostenlos freischalten. 650 RP entsprechen einem Kaufpreis von 5 €. Damit könnt ihr also richtig sparen.

LoL RP kaufen
Das sind die Preise im Client von League of Legends, wenn ihr RP für Geld kaufen wollt

Auf Twitter bestätigte der Account von League of Legends, dass es dabei kein Limit gibt. Die Rede ist davon, unendlich viele RP zu erhalten.

Ist das wirklich “kostenlos”? Ihr bezahlt kein Geld dafür, damit ihr die Riot Punkte bei den Belohnungen abholen könnt. Allerdings sammelt Microsoft beim Lösen der Quizzes Daten über euch und euer Suchverhalten, wenn ihr beispielsweise für eine der Frage die Bing-Suchmaschine nutzt.

Ihr könnt euch außerdem Punkte verdienen, wenn ihr im Store einkauft oder verknüpfte Spiele zockt. Werdet ihr das System nutzen und euch damit Punkte freispielen oder holt ihr RP lieber auf dem normalen Weg und kauft sie?

Lost Ark nutzt Steam-Trick gegen Bots – Trifft auch Leute, die kein Geld ausgegeben haben

Am 24. März führt Lost Ark das große Update ein, dass endlich ein Hoffnungsschimmer gegen die Bots sein soll. Wie das genau funktioniert, erklären wir von MeinMMO euch hier.

Was ist das für ein Update? Bei dem Patch am 24. März handelt es sich um das ganz normale wöchentliche Update, welches aber besonders groß ausfällt. Denn neben dem Anti-Bot-System gibt es auch neue Skins, ein neues Event und die erste PvP-Saison.

Außerdem schenkt euch das Update haufenweise Materialien zum Verbessern eurer Ausrüstung. Damit kommt Amazon der Diskussion rund um die Dead-Zone beim Upgraden nach und versucht, diese zu entspannen. Ob das gelingt, wird sich zeigen.

Das Spannendste an dem neuen Update dürfte aber ohne Frage die neue technische Mechanik sein, die Lost Ark einsetzt, um Herr über die verzweifelte Botsituation zu werden. Sie greifen dabei nämlich auf einen alten Trick von Steam zurück, der nicht allen Spielern gefallen dürfte.

Wie funktioniert die Anti-Bot-Mechanik? Aktuell ist es für westliche Spieler nur dann möglich, Lost Ark zu spielen, wenn sie einen Steam-Account haben. Das ist so weit nichts Neues, aber dennoch wichtig, um zu verstehen, wie Amazon gegen die Bots kämpfen möchte.

Das ist auch nötig, denn solche Szenen sieht man derzeit alltäglich im MMORPG:

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Denn sie setzen dabei auf den “Trusted”-Status der Steam-Plattform selbst. Valve setzt auf Steam bereits seit Jahren auf diese Mechanik und scheint damit auch gut zu fahren, doch sie macht vor allem Spielern, die komplett Free2Play spielen möchten, Probleme.

Um in Steam den Status “Trusted” zu erlangen und damit selbstständig Freunde hinzufügen zu können, müsst ihr mindestens 5 € auf Steam ausgegeben haben. Das funktioniert auch nur, wenn ihr das Geld wirklich über Steam verwaltet, das Aktivieren eines Spiele-Keys ist dabei nicht möglich.

Erst danach schalten sich viele Funktionen von Steam für euch frei. Lost Ark adaptiert dieses System nun und bringt somit drastische Einschränkungen in Lost Ark selbst, wenn euer Steam-Account nicht über den “Trusted”-Status verfügt.

Mit anderen Worten bedeutet das, dass nicht nur Bots, sondern auch solche Spieler, die einen Steam-Account extra für Lost Ark erstellen, mit diesen Einschränkungen spielen müssen. Auch Zweit-Accounts sind entsprechend davon betroffen.

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Kein Handel mehr ohne Geld

Welche Einschränkungen gibt es? Wenn ihr auf eurem Steam-Account also noch nicht insgesamt mehr als 5 € umgesetzt habt, müsst ihr auf einige Dinge in Lost Ark verzichten. Während Amazon genaue Maßnahmen nennt, bleiben andere Schranken weniger exakt betitelt.

So sollen nicht vertrauenswürdige Spieler eine geringere Anzahl möglicher, täglicher Kaufe haben, als ihre “Trusted”-Mitspieler. Auf welches System sich das aber genau auswirkt, lässt Amazon bisher noch offen stehen.

Die konkreteren Maßnahmen sehen so aus:

  • Es ist nicht möglich, einen Handel zwischen Spielern zu initiieren. Anfragen von anderen Spielern annehmen ist weiterhin möglich.
  • Man kann keine Geschenke im Spiel versenden.
  • Der Währungsumtausch von Kristallen und Gold ist nicht möglich.
  • Eingeschränkte Spieler können keine Briefe mit Anhängen versenden.
  • Nur eingeschränkter Zugriff auf das Auktionshaus möglich.

Welche Maßnahmen wurden noch getroffen? Weiterhin schreibt Amazon in dem Blog-Eintrag zum letzten Update, dass Easy-Anti-Cheat ebenfalls eine neue Version erhält. Diese hätte man gemeinsam mit Smilegate RPG erarbeitet und speziell darauf ausgelegt, Bots und Cheater verlässlicher zu erwischen.

Ebenfalls weist Amazon darauf hin, dass das Verkaufen, aber auch das Kaufen von Gold gegen Echtgeld verboten ist und zu einem möglichen Bann führt. Es wirkt so, als möchte man hiermit erreichen, dass auch die Spieler selbst den Bots weniger Chancen geben, überhaupt sinnvoll im Spiel zu agieren.

Die Publisher schließen den Blogpost damit, dass sie wissen würden, dass das nicht alle Probleme löst und man weiterhin an neuen Lösungen arbeite. Man möchte weiter kämpfen, gegen die Bots und auch gegen Spieler, die in betrügerischen Käufen involviert sind. 

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In diesem Podcast redet die MeinMMO-Redaktion darüber, wie sich Lost Ark nach 30,60 und 120 Stunden anfühlt.

Auch normale Spieler sind betroffen

Inwiefern trifft es auch Nicht-Bots? Während viele Spieler bereits seit Jahren auf Steam in verschiedenen Multiplayer-Games unterwegs sind, gibt es dennoch Fans von Lost Ark, die komplett neu auf Valves Spieleplattform sind.

Diesen Spielern wird es nun verwehrt, Lost Ark als reines Free2Play-Game zu spielen, da sie ein Minimum an Geld ausgeben müssen, um alle Features des Spiels freizuschalten. Das ist zwar ärgerlich, sollte aber nur einen kleineren Teil der Zielgruppe von Lost Ark betreffen.

Auch aktive Spieler werden gestört: Viel ärgerlicher finden viele aktive Fans daher, dass die Einschränkungen für ihre sogenannten Twink-Accounts natürlich auch gelten. Das sind zusätzliche Accounts eines einzelnen Spielers, die meist dazu benutzt werden, den Hauptaccount im Spiel weiterzubringen.

Gerade im Endgame waren mehrere Accounts in Lost Ark schon immer eine Möglichkeit, mehr Gold zu verdienen und an zusätzliche Upgrade-Materialien zu kommen. Diese Twink-Accounts müssen jetzt aber ebenfalls 5 € ausgeben, um ihren Hauptaccount weiter füttern zu können. Das ärgert einige Spieler in den Foren.

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Die Community ist guter Dinge

Wie reagieren die Spieler? Das Update wird selbstverständlich auch ordentlich auf reddit und im Forum diskutiert. Viele Spieler sind überrascht davon, dass Amazon diesen Weg einschlägt, jedoch sind die Kommentare dazu kaum negativer Natur.

Zwar gibt es einige sarkastische und genervte Kommentare, die hauptsächlich von Spielern kommen, die um ihre Twink-Accounts sozusagen bestohlen wurden, doch ein Großteil der Kommentare ist positiv und gut gestimmt. Allgemein scheint man sich darüber zu freuen, dass Amazon die aktuellen Probleme von Lost Ark schnell angeht und innovative Lösungen liefert.

Ebenfalls wird die Kommunikation seitens Amazon mit den Spielern sehr positiv aufgenommen. Die Fans freuen sich darüber, dass der Publisher hier neue Mittel und Wege probiert und sich dennoch eingesteht, dass das nicht alles gewesen sein kann. Die allgemeine Stimmung rund um das Update ist eine gute.

Was sagen die Fans? Im reddit ist die Diskussion um das Update am stärksten. Wir möchten euch davon ein kurzes Bild machen:

  • wolfmourne schreibt: “Ich hätte nie daran gedacht, dass man dieses System nutzen könnte, um Bots zu bekämpfen. Das ist richtig groß.”
  • Weniger positiv nimmt es pathy_cleric auf: “Sich eine Mechanik von Steam zu klauen , um Bots zu bekämpfen, ist ziemlich cool. Nebeneffekte wie unschuldige Accounts, die im Kreuzfeuer sterben, sind ja sowieso kaum zu beachten.”
  • zendabbq schreibt dazu: “Es sind 5 Dollar, um irgendein Spiel auf Steam zu kaufen. Ich weiß ja nicht, aber wer sich darüber aufregt, hat größere Probleme als ein MMO. Ich finde die Änderungen wirklich gut.”
  • Für hovesp gehen die Änderungen nicht weit genug: “Sie sollten nicht vertrauenswürdigen Accounts auch den Area-Chat verbieten. Es ist eine Schande, dass sie das nicht getan haben.”

Wie seht ihr das? Was haltet ihr von dem Update gegen die Bots und denkt ihr, Amazon ist noch nicht weit genug gegangen? Oder fühlt ihr euch selbst von den Einschränkungen betroffen und seid daher der Meinung, dass der Publisher hier übertreibt? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

Ein armer Spieler in Lost Ark verliert massig Loot, weil er einen schweren Fehler macht.

Überraschend netter PvP-Besuch in Elden Ring endet mit einem Dankesbrief für den Angreifer

Der Multiplayer von Elden Ring ist sowohl im Koop als auch PvP immer wieder für überraschende Begegnungen gut. So auch im Fall eines Paares, das gemeinsam einen Dungeon abschließen wollte. Sie bekamen Besuch durch einen vermeintlichen PvP-Feind, doch das Treffen lief ganz anders ab, als üblich.

In Elden Ring können Spieler entweder gezielt, oder zufällig im Spiel gegen andere antreten. Man kann als Eindringling in die Spielwelt anderer Spieler einfallen und diese angreifen.

Das ist auch dem User TheCriticalGamer passiert. Er schildert allerdings eine Begegnung, die anders ausfällt, als man es erwarten würde.

Denn statt anzugreifen, verhielt sich der Eindringling ungewöhnlich friedlich. Das Treffen lief sogar so freundlich, dass der User auf reddit einen Dankesbrief schrieb.

Falls ihr wissen wollt, wie genau Koop und PvP funktionieren, könnt ihr das in unserem Guide zum Multiplayer von Elden Ring nachlesen.

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“Du wohnst jetzt mietfrei in meinem Kopf.”

Was genau ist da passiert? Nach Angaben von TheCriticalGamer war er gerade mit seiner Freundin im Koop dabei, einen Dungeon abzuschließen.

Schließlich erhielten sie Besuch durch den Eindringling. Doch schnell merkten sie, dass etwas komisch war. Statt wie sonst üblich anzugreifen, verhielt sich der PvP-Spieler verdächtig ruhig.

Zunächst lieferten sie sich 10 Minuten lang eine Art Anstarrwettbewerb:

Du hast mich und meine Freundin überfallen, während wir einen Dungeon unterwegs waren. Als wir versucht haben, dich in eine Falle zu locken, hast du 10 Minuten lang die lässige Begrüßungsgeste gemacht, bis ich schließlich nachgegeben habe und rausgekommen bin, um dir zu folgen.

Der erfahrene Souls-Spieler weiß: In 99 von 100 Fällen würde es sich hierbei um einen Troll-Versuch handeln. Doch nicht in dem Fall.

Laut dem Spieler hat der PvP-Spieler nicht nur keinen einzigen Angriff gestartet, sondern stattdessen dem Paar durch den Dungeon geholfen, bis zur Boss-Tür.

Der Spieler selbst war von der Aktion so überrascht, dass es ihm wohl nicht aus dem Kopf ging:

Du hast uns dann durch den gesamten Kerker geführt, alle Rätsel gelöst, uns zum Boss-Eingang gebracht und bist dann gegangen. Ich war so verblüfft, dass ich für den Rest des Tages an nichts anderes mehr denken konnte.

Weiterhin wünscht er dem Spieler alles Gute: “Wenn du da draußen bist, dann wünsche ich dir viel Glück, du glorreicher Bastard. Du wohnst jetzt mietfrei in meinem Kopf.”

Diese Begegnung scheint nach den Worten des Users einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen zu haben.

In den Kommentaren berichten die Spieler von ähnlichen Erfahrungen. Während 90 % der PvP-Eindringlinge feindselig sind und häufig auch fiese Taktiken verwenden, gibt es immer wieder Spieler, die aus der Menge herausstechen.

Hier kommt für viele auch das Beste am Multiplayer von Spielen wie Elden Ring hervor. Jede Begegnung ist einzigartig und es können Dinge passieren, mit denen man nicht rechnet.

In den Augen der Spieler ist das ein großes Alleinstellungsmerkmal gegenüber vielen anderen Multiplayer-Spielen, die immer nach dem Schema F ablaufen.

Aber wie seht ihr die Sache? Habt ihr auch schon so interessante Begegnungen im Multiplayer von Elden Ring gehabt? Oder meidet ihr den Online-Modus? Seid ihr vielleicht selbst einer dieser Invader, die sich gerne unberechenbar verhalten?

Auch interessant: Ein Twitch-Streamer findet in Elden Ring Hinweise auf ein mögliches DLC-Gebiet

Fortnite: Die 4 besten Landeplätze auf der Map von Season 2 Chapter 3

In Fortnite ist in Kapitel 3 die 2. Saison angebrochen. Spieler haben nicht nur neue Waffen und das Bauen deaktiviert bekommen, sondern es wurden auch neue Orte integriert, die sich auf der Map erkunden lassen. Damit ihr Vorteile im Kampf habt, zeigen wir euch die besten Landeplätze in Season 2.

Wie kamen wir zu dieser Einschätzung? Unsere Analyse der besten Landepunkte auf der Map in Fortnite Season 2, Kapitel 3 basiert auf unseren Erfahrungen im Spiel sowie einer Recherche in der Community auf reddit und YouTube.

Diese Landeplätze solltet ihr beim Spielstart aufsuchen

Wo sind die Landepunkte? Hier auf der Map von Season 2 seht ihr schonmal unsere Top-Landing-Spots. Was genau im Detail an ihnen so gut ist und was ihr dort beachten solltet, erfahrt ihr in den folgenden Absätzen.

Das ist die neue Map in Season 2

Tilted Towers

Wo ist der Ort? Dieses legendäre POI (Point of Interest) befindet sich südlich des größten Sees auf der neuen Map. Ihr erkennt den Ort an den großen Wohnblöcken, die alle Straßen überragen. Darüber hinaus befindet sich ein Uhrenturm in der Kleinstadt.

Fortnite-Season-2-Chapter-3-Tilted-Towers
Der legendäre Ort – Tilted Towers

Was ist daran so gut? In Tilted Towers geht es wild zu. Dabei erwarten euch nicht nur viele Kills, sondern auch viel Loot. Jeder Häuserblock beinhaltet eine Vielzahl von Items, Sofortgegenständen und Truhen. Sollte euch das Looten jedes Gebäudes an den Rand des Wahnsinns bringen, könnt ihr mit einem Panzer jedes Gebäude kaputtfahren.

Dadurch fallen die Wohnblöcke in sich zusammen und der Loot landet inmitten des Fundaments. Dann könnt ihr entspannt über alle Items drüberlaufen und euer Loadout bestimmen. Zusätzlich habt ihr viele Autos und einige Fluchtwege zur Verfügung, falls ihr gejagt werdet.

Möchtet ihr euch auf eine längere Reise wagen, könnt ihr in der Nähe eine Tankstelle besuchen. Tankt euer Fahrzeug voll und macht euch bereit für eine lange Runde.

Ihr habt aber auch die Möglichkeit, das Luftschiff über Tilted zu besuchen. Dort erwarten euch genügend Kisten und Kanonen, die ihr als Katapulte benutzen könnt. Damit schleudert ihr euch in die Luft und könnt weite Distanzen zurücklegen.

Pro
  • Viel Loot
  • Viele Materialien (Wenn das Bauen wieder aktiviert wird)
  • Unzählige Kisten
  • Luftschiff
  • Fischen ist möglich
  • Viele Fluchtmöglichkeiten
Contra
  • Großer Andrang an Spielern, die dort landen
  • Von IO besetzt – Computer kämpfen gegen euch

Was sollte man trotzdem beachten? Trotz des massigen Loots solltet ihr beachten, dass Titled Towers zu den beliebtesten Landezonen in Fortnite gehört. Dort landen die meisten Spieler und kämpfen dadurch um das Recht den Ort als erster looten zu dürfen. Ihr solltet deshalb vorsichtig und mit Bedacht vorgehen, da auch einige Schwitzer dort landen.

Probleme machen euch aber auch die Besatzer der IO-Truppe. Sie haben Tilted eingenommen und beschützen den Ort mit großer Feuerkraft wie Panzer und starken Waffen.

Shifty Shafts

Wo ist der Ort? Der Ort befindet sich im Norden des größten Sees von Fortnite. Dabei grenzt die Minenanlage an das verschneite Gebiet auf der Map an.

Fortnite-Season-2-Chapter-3-Shifty-Shafts
Die verwinkelten Minen in Shifty Shafts

Was ist daran so gut? In Shifty Shafts seid ihr nicht nur umgeben von Minen, sondern auch vergrabenen Schätzen. Ihr könnt in den Stollen viele Truhen ergattern und euch dadurch aufrüsten. Die Minen schützen euch vor feindlichem Beschuss und können gut zum Campen benutzt werden.

Zusätzlich liegt der Ort relativ zentral und ermöglicht es euch schnell an andere Orte zu gelangen. Der Fluss, der westlich an den Minen angrenzt, kann als Fluchtmöglichkeit benutzt werden. So könnt ihr euch mit guter Ausrüstung der verschwitzten Stadt “Tilted Towers” stellen.

Im Team sind Verluste in Shifty nicht dramatisch, da ein Neustartbus im Eingangsbereich auf euch wartet. Obendrauf befindet sich in der Nähe ein Automat, in dem ihr eure Goldbarren ausgeben könnt, um verschiedene Goodies zu kaufen.

Pro
  • Viele Kisten
  • Gute Versteckmöglichkeiten
  • Neustartbus
  • Liegt Zentral
  • Automat vorhanden
  • Viel Schutz in den Minen
Contra
  • Wenig Fluchtmöglichkeiten
  • Gegner können auch campen
  • Keine Fahrzeuge

Was sollte man trotzdem beachten? Nicht nur ihr, sondern auch andere Spieler könnten sich in den Minenschächten verstecken und auf euch lauern. Ihr müsst also auf der Hut sein und euch mit einer Nahkampfwaffe absichern.

Der Ort besitzt nicht gerade die besten Fluchtmöglichkeiten. Solltet ihr zu Fuß die Straßen nutzen, könnte eine Bande autofahrender Spieler euch überfahren und ausnehmen.

Große Tankstelle neben Sanctuary

Wo ist der Ort? Der Ort befindet sich westlich von Sactuary und sieht aus wie eine große Raststätte mit Diner. Zu erkennen sind viele Zapfsäulen, eine Werkstatt und ein großes Schild mit der Bezeichnung GAS.

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Die große Tankstelle

Was ist daran so gut? Vielleicht nicht ganz so viele Truhen, dafür aber auf Mobilität getrimmt könnt ihr dank Werkstatt, Autos und Zapfsäulen euer Fahrzeug aufpimpen. Mit ihm könnt ihr dann zu den verschiedenen POIs reisen, um jeden Spieler auszunehmen oder Orte zu plündert.

Da mit Season 2 die Spider-Man Netzschießer aus dem Spiel entfernt wurden, gehören die Autos wieder zu den besten Fortbewegungsmitteln. Ihr könnt also zwischen verschiedenen Autoklassen wählen und euch so mit der angebundenen Straße auf die Reise wagen.

Pro
  • Viele Autos
  • Tanksäulen
  • Gute Anbindung
  • Liegt fast Zentral
  • Optimal für Solo
Contra
  • Wenig Kisten
  • Schlecht für Teams, Trios oder Duos

Was sollte man trotzdem beachten? Zu beachten wären die wenig Kisten. Im Solo ist dieser Ort passend, da genügend Kisten für ein optimales Loadout existieren. Im Team oder anderen Modi, die mehr Spieler beinhalten, könnte der Loot möglicherweise nicht ausreichen.

Sollten euch Gegner angreifen, solltet ihr aufpassen nicht zu nah an den Zapfsäulen zu stehen. Die Explosion könnte euch mies zusetzten und alles in der Umgebung in Flammen aufgehen lassen.

Luftschiffe

Wo ist der Ort? Die Luftschiffe oder Zeppeline könnt ihr fast an jedem größeren POI finden, der von IO eingenommen wurde. Sie schweben über die Orte und sind mit Ziplines miteinander verbunden. So können die Spieler hoch gelangen. Folgende Orte beinhalten ein Luftschiff:

  • Condo Canyon
  • Rocky Reels
  • Tilted Towers
  • Command Cavern
  • Coney Crossroads
  • The Daily Bugle
Fortnite-Season-2-Chapter-3-Luftschiffe
Die Luftschiffe – Wild verteilt auf der neuen Map

Was ist daran so gut? Die Luftschiffe sind mobile Hauptquartiere der feindlichen IO-Fraktion. Sie beinhalten nicht nur große Loot-Kisten, sondern auch viele Items, um eurer Schild aufzuladen. Zusätzlich besitzt ihr eine höhere Position als die Spieler unter euch. Damit habt ihr einen besseren Überblick über das Kampfgeschehen und könnt so euren Gegnern in den Rücken fallen.

Die Lüfter, die das Luftschiff oben halten, können benutzt werden, um mit eurem Gleiter zu verschwinden. Ziplines dienen auch dazu an den Boden- und Luftraum zu gelangen und ihr könnt so schnell eure Umgebung wechseln.

Sollten euch Gegner jagen, stehen an den Antriebsrädern des Zeppelins Kanonen bereit. Mit ihnen könnt ihr auf Feinde in der Ferne ballern oder euch selbst verschießen. Ballert ihr euch selbst in die Lüfte, könnt ihr damit sehr weite Strecken zurücklegen und so brenzlichen Situationen aus dem Weg gehen.

Pro
  • Viel Loot
  • Guter Schutz in den Lüften
  • Viele Fluchtmöglichkeiten
  • High ground
Contra
  • IO-Soldaten können euch schwer zusetzten
  • Im Team können euch Gegner umzingeln

Was sollte man trotzdem beachten? Da die Luftschiffe der IO-Einheit gehört, patrouillieren darauf auch die Soldaten. Mit Schrotflinten und MPs können sie euch schwer zusetzten. Sollte sich auch ein Gegner in das Luftschiff wagen, habt viele Probleme am Hals.

Bei den horizontalen Ziplines kann es auch vorkommen, dass ihr beim Hochklettern nicht auf die Zeppelinplattform gelangt. Damit ist euch ein schmerzvoller und peinlicher Tod sicher.

So viel zu unseren Top-Landeplätzen in Fortnite: Habt ihr noch Ideen, wo man guten Loot abstauben kann oder anderweitig Vorteile vor den Gegnern im Spiel habt? Dann lasst es uns in den Kommentaren wissen.

Endlich feiern Spieler ein Update von CoD Warzone mal wieder – Man musste nur alles ändern

Call of Duty: Warzone brachte in der Mid-Season von Season 2 umfangreiche Änderungen ins Spiel. An allen Enden wurde geschraubt, fast alles im Spiel ist jetzt ein wenig anders. Und das kam endlich mal wieder gut bei den Spielern an.

  • Call of Duty: Warzone kämpft seit Monaten mit vielen Fehlern und konzentrierte sich in letzter Zeit eher auf Reparaturen, statt auf neuen Content oder Anpassungen
  • Mit der Mid-Season von Season 2 hat sich das offenbar geändert – es gab einen ordentlichen Schwung neuer Inhalte und eine wichtige Änderung bei den Lebenspunkten
  • Die Reaktionen darauf sind endlich mal wieder positiv – MeinMMO erstellt ein Stimmungsbild

Änderungen der Season 2 rütteln Warzone durch

Wieso ist jetzt alles ein wenig anders? Warzone teilt sich im Grunde auf 2 Maps auf, die ihre eigenen Modi mitbringen und in beiden gab es einschneidende Änderungen.

Da ist auf der einen Seite Rebirth Island. Die kleinere Map sammelt schon länger viele Fans und bekam mit der Mid-Season ein Facelift spendiert.

Es gibt 2 neue „Points of Interest“ und überall auf der Map kleinere Anpassungen, wie neue Leitern und mehr Möglichkeiten, höher gelegene Areale zu erreichen. Außerdem kamen neue Mechaniken wie die mobile Kaufstation.

cod warzone rebirth island facelift mid-season 2 übersicht
Das neue Rebirth Island.

Dazu gibt es nun eine überarbeitete Version der Solo-Erfahrung auf Rebirth Island, in der ihr den typischen „Wiederbelebungs-Countdown“ auch ohne Team-Mitglieder nutzen könnt.

Auf der großen Map Caldera hat sich das Spielgefühl grundlegend geändert. „Vanguard Royale“ diente in den letzten Monaten als Test-Modus und wurde nun komplett gestrichen.

Es gibt jetzt nur noch das normale Battle Royale, das nun einige Besonderheiten von Vanguard Royale übernommen hat. Ganz vorn dabei ist die Anpassung der Lebenspunkte auf 150.

Durch die erhöhte Anzahl an Lebenspunkte ändert sich das Kampfgefühl, die Time-to-Kill ist höher. Das rüttelt die Waffen-Meta durch und verändert die Art, wie Gefechte auf Caldera ablaufen.

Seht hier den Trailer der Mid-Season:

Video starten

Rebirth Island, Solo-Modus, Lebenspunkte – 3 Volltreffer

Das Mid-Season Update kommt insgesamt ungewohnt gut an. Der Warzone-News-Account „ModernWarzone“ startete auf Twitter eine Umfrage zur Mid-Season und erhielt eine deutliche Tendenz:

  • Gutes Update: 70,2 %
  • Mieses Update: 29,8 %

In den folgenden Absätzen gehen wir auf die 3 Highlights näher ein.

Wie kommen die Änderungen auf Rebirth Island an? Im Vorfeld gab es die Sorge, dass die beliebte kleine Map „verschlimmbessert“ wird. Denn viele Spieler mochten das alte Rebirth Island.

Doch die Anpassungen für eine bessere Zugänglichkeit von höheren Arealen und auch die neuen Gebiete machen einen soliden Eindruck und stellen für viele Spieler eine gute Erweiterung dar.

cod warzone rebirth island facelift mid-season 2 docksite
Das Containerschiff hat gerade erst angelegt

So schreibt „Adventurous_Ad6435“ auf reddit: „Grade durch für heute mit Zocken. Ich denke, sie haben einen tollen Job gemacht. Ein paar Features hinzugefügt wie die Redeploy Balloons und die explosiven Fässer. Außerdem haben sie ein paar Leitern eingebaut, um Feinde aus mehreren Richtungen angreifen zu können und Campen zu verhindern, was schon allein großartig ist.“

Aber kein Warzone-Update ohne Probleme: Mit dem Update gab es auch einige Änderungen an den Farben auf der Map und die kann nicht jeder gutheißen. Auch hier gibt es positive Stimmen, aber der neue „Flair“ kommt nicht bei jedem an.

Zudem empfinden einige das „Juggernaut-Event“ auf Rebirth Island stressig. Man hat keine Chance, wenn mehrere Panzer-Anzüge in den letzten Zügen des Spiels über die Insel marodieren.

Auch ein Problem mit den Kaufstationen stößt sauer auf. Viele Spieler erleben einen kurzen Lag, eine Verzögerung beim Aktivieren der Stationen. In stressigen Situationen kann man das nicht gebrauchen.

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Was ist mit dem Solo-Modus? Für viele positive Stimmen sorgte auch der neue Solo-Modus auf Rebirth Island. Nach dem Landen startet ein Countdown von 15 Sekunden – überlebt ihr in der Zeit, habt ihr einen freien Respawn.

@ModernWarzone schreibt dazu auf Twitter: „Rebirth Island Solo könnte die bisher beste Solo-Erfahrung von Warzone bisher sein. Gute Arbeit mit dem Mid-Season-Update!“.

Unter dem Tweet gibt es auch viele Gegenstimmen, weil das übliche Camper-Problem in den Solo-Modi weiter besteht. Aber durch den sicheren Respawn bis zu einem bestimmten Zeitpunkt im Match, fliegt man nicht gleich aus dem Spiel, wenn ein regungsloser Gegner auf den Abschuss wartet.

Wie kommen die Änderungen der Lebenspunkte an? Hier sind die Entwickler auf Nummer sicher gegangen. Die Anpassung wurde vorher schon in Vanguard Royale getestet und es gab sogar eine Community-Umfrage zum Thema:

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Mehr als 70 % der über 75.000 Teilnehmer haben sich für die Anpassung ausgesprochen. Jetzt ist sie im Spiel und erfüllt damit die Wünsche vieler Warzone-Soldaten.

Allerdings ging auch diese Umstellung nicht komplett ohne Probleme über die Bühne. Die Sniper-Waffen im normalen Battle Royale waren keine One-Shot-Killer mehr.

Man dachte erst, das war gewollt. Entwickler Raven stellte jedoch klar, dass das ein Fehler ist und behob das Problem in Rekordzeit:

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Insgesamt also endlich mal wieder ein starkes Update mit viel positivem Feedback. Warzone ist weiter auf dem richtigen Weg, wenn auch noch lange nicht „perfekt“.

Fällt euch mit Blick auf die Mid-Season noch ein Fehler oder ein Feature ein, der auf der Tagesordnung der Entwickler landen sollte? Teilt gern eure Gedanken zum Thema mit uns in den Kommentaren.

Eine Gaming-Firma ist größer als Sony, Nintendo, Microsoft – Und ihr Wappen ist ein verdammter Pinguin

Die größte Gaming-Firma der Welt ist Tencent. Der chinesische Konzern steckt hinter riesigen Spielen wie League of Legends, PUBG Mobile oder der Mobile-Reihe „Clash of Clans“. Mit beeindruckenden Geschäftszahlen für 2021 sticht man Sony, Microsoft und Nintendo einmal mehr aus. Dabei war 2021 ein „schwaches“ Jahr, denn die chinesische Partei macht Ärger.

Wer sind die größten Gaming-Firmen der Welt? Der Analyst Daniel Ahmad hat die Umsätze der größten Gaming-Firmen der Welt zusammengestellt (via twitter):

  • Nintendo mit 15,3 Milliarden US-Dollar
  • Microsoft mit 16,28 Milliarden US-Dollar
  • Sony mit 24,87 Milliarden US-Dollar
  • Tencent mit 32,3 Milliarden US-Dollar

Während wir in Deutschland genau mitbekommen, dass Microsoft mal eben Activision Blizzard kauft und dass sich Sony den Destiny-Entwickler Bungie genehmigt, haben wir selten auf dem Schirm, was Tencent eigentlich so macht.

Die haben mit ganz anderen Problemen zu kämpfen als die westlichen Studios. Denn der chinesische Tech-Riese hat ständig den strengen Blick der chinesischen kommunistischen Partei im Nacken und greift zu – aus unserer Sicht – absurden Maßnahmen, um die politische Elite zufrieden zu stellen.

Die Netflix-Serie Arcane war ein riesiger Hit für LoL – und damit auch für Tencent:

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Alles an Arcane ist fantastisch, außer das Ende – Review

Tencent steigert Umsatz um 9,9% – hat „schwaches Jahr“

Was ist so besonders an den Zahlen von Tencent? Tencent hat seinen Umsatz im Jahr 2021 um 9,9% im Vergleich zum Vorjahr erhöht.

Das ist für die Verhältnisse von Tencent allerdings ein Rückschlag: Es war das geringste Wachstum der Firma, seit man 2004 an die Börse ging.

In einem Statement an CNBC heißt es, um das “schwache Wachstum” zu erklären:

„2021 war ein herausforderndes Jahr, in dem wir Änderungen willkommen geheißen und verschiedene Maßnahmen ergriffen haben, um die langfristige Nachhaltigkeit der Firma zu verstärken, das hatte einen verlangsamenden Effekt auf das Wachstum unseres Umsatzes.“

„Gaming als geistiges Opium“ ließ die Alarmglocken schrillen

Was meinen sie damit? Was Tencent mit blumigen Wort eigentlich sagen will: 2021 hat die Kommunistische Partei Chinas alle Tech-Unternehmen im Visier, ganz besonders aber das Gaming. Deshalb war es schwer, so zu wachsen, wie sonst.

Die politische Elite Chinas sorgt sich angeblich um die Gesundheit der Kinder, die würden zu viel zocken und sich dabei ihre Augen kaputtmachen. Daher hatte man Konzernen wie Tencent ziemlich klar gemacht, dass sie Methoden finden müssen, um das Zocken von Jugendlichen einzuschränken, sonst würde man hart gegen sie vorgehen. Man nannte Gaming sogar „geistiges Opium“.

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Tencent entwickelte daraufhin eine Technik zur Gesichtskontrolle und schränkte die Spielzeit von Kindern und Jugendlichen stark ein.

Außerdem hatte China in den letzten Monaten einen „Crackdown bei Tech“ – hat die Zügel und Regularien kräftig angezogen. China erwartete von seinen Tech-Konzernen plötzlich, sich stärker am “Wohl des Volkes” zu beteiligen: Firmen wie Tencent und Alibaba machten plötzlich 6,5 und 13 Milliarden Euro an Spenden locker (via dw.com).

Tencent ist ein Riese bei Mobile-Games und Mikrotransaktionen

Wie macht Tencent so viel Geld? Tencent verdient sein Geld vor allem mit „Free2Play“-Spielen, bei denen man Mikrotransaktionen anbietet. Das Wachstum kam vor allem aus Titeln wie PUBG Mobile, Brawl Stars und Clash of Clans.

Man hebt aber auch seine „internationalen Investitionen“ hervor. Tencent ist bekannt dafür, sich in westliche Studios einzukaufen – auch in Deutschland. Mittlerweile kommt ein Viertel des Umsatzes aus „Übersee“ – die Zahl will man bis auf 50 % steigern.

Lobend erwähnt man daher League of Legends und die Netflix-Serie Arcane.

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Wenn man sieht, was für Spiele zu Tencent gehört, wird einem schwindlig.

Auch die Investitionen in neue Firmen im Westen sieht man positiv, das seien „aufstrebende Studios mit einer vielversprechenden Zukunft“

Gerade für 2022 und 2023 glaubt man sich glänzend aufgestellt, mit Spielen wie dem „LoL Fighting Game“, einer Marke um Path of Exile oder dem deutschen „Cycle Frontier“.

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Das Wappentier von Tencent ist der Pinguin

Tencent wächst immer weiter und wächst auch von China weg

Das steckt dahinter: Tencent balanciert in China auf einem schmalen Grat. Man ist wirtschaftlich enorm erfolgreich, aber muss darauf achten, nicht den Zorn der Partei zu erregen. Sobald die sich räuspert und in irgendeiner Form Gaming als „schädlich für die Zukunft des chinesischen Volkes“ ansieht, gehen bei Tencent alle Alarmglocken los.

Die Partei hat über Monate das Erscheinen neuer Spiele eingefroren. Die Situation ist hoch kritisch. Tencent reagiert darauf, indem man Systeme entwickelt, die für uns im Westen nach „Überwachungsstaat“ und „Big Brother“ klingen.

Spannend ist aber, dass Tencent die Unsummen an Geld, die man mit Mobile-Games in Asien verdient, offenbar gezielt nutzt, um sich in aufstrebende Firmen im Westen einzukaufen. So macht man sich ein Stück weit unabhängiger von China.

Tencent ist gerade mit Riot Games wirklich ein Vorreiter im Gaming: Im E-Sport und auch bei Kooperationen miti anderen Medien, wie mit Netflix, durch die Serie Arcane, ist das Studio hier führend.

Milliarden-Konzern bringt Technik, die allen Chinesen unter 18 verbietet, nachts Videospiele zu zocken

Quelle(n):
  1. dotesports

16-Jähriger wohnt bei Mama, hackt angeblich die größten Tech-Riesen der Welt

In den letzten Wochen wurden mehrere große Tech-Firmen, darunter Nvidia und Microsoft, von einer Hacker-Gruppe namens Lapsus$ heimgesucht. Nach gründlichen Ermittlungen will man nun den Drahtzieher hinter den Hackern gefunden haben: Einen 16-Jährigen, der noch bei seiner Mutter wohnt. Lest die ganze Story hier auf MeinMMO.

Was wurde gehackt? Die Hacker-Gruppe Lapsus$ steckt mutmaßlich hinter den Hacks auf große Tech-Firmen wie Nvidia, Microsoft und die Cloud-Account-Management-Firma Okta.

Die Hacker hatten offenbar höchst effektiv die Sicherheitsbarrieren der Firmen durchbrochen und sensible Daten erbeutet. Dabei sollen teilweise interne Mitarbeiter der Firmen beteiligt gewesen sein, welche von den Hackern kompromittiert wurden.

Die Hacker sollen dann die Firmen erpresst haben, die erbeuteten Daten zu veröffentlichen, wenn man ihnen nicht „Lösegeld“ zahle.

Dazu kamen noch freche Streiche, wie das plötzliche Auftauchen der Hacker in Zoom-Calls, bei denen der Hacker-Angriff in der Firma besprochen wurde. Die Hacker seien dort aufgetaucht, um die Firmen zu verspotten.

Laut Cybersecurity-Experten wären Geld und ein entsprechender, berüchtigter Ruf die Hauptmotivation der Hacker von Lapsus$.

Ermittler kommen Hackern auf die Schliche, weil sie unvorsichtig wurden

Wie wurden die Hacker gefunden? Verständlicherweise haben die betroffenen Firmen ein reges Interesse, diesen Hackern das Handwerk zu legen und es wurden umfangreiche Nachforschungen von Cybersecurity-Ermittlern eingeleitet.

Laut einer Operation vom Security-Team von Microsoft, welche die Gruppe unter dem Namen „DEV-0537“ führt, sollen die Hacker trotz ihrer beachtlichen Fähigkeiten recht sorglos vorgegangen sein. So berichtet die Firma:

Im Gegensatz zu den meisten solcher Hacker-Gruppen, die unter dem Radar bleiben, scheint DEV-0537 seine Spuren nicht zu verwischen. Sie gehen sogar so weit, ihre Angriffe in sozialen Medien anzukündigen oder ihre Absicht bekannt zugeben, Anmeldedaten von Mitarbeitern der Zielorganisationen zu kaufen.

Wer ist der Ober-Hacker? Durch das Nachverfolgen dieser Spuren wiederum konnte man offenbar mehrere Hacker mittlerweile ausfindig machen. Der mutmaßliche Kopf der Gruppe soll dabei ein Teenager von 16 Jahren sein. Er lebe noch bei seiner Mutter in England.

Der Junge sei bisher nicht weiter polizeilich aufgefallen. Seine Mutter wurde bereits von Journalisten aufgesucht und zeigte sich entsetzt über die mutmaßlichen Aktivitäten ihres Sohns. Inwieweit die örtliche Polizei gegen den Jungen vorgehen wird, ist noch nicht bekannt.

Er soll laut den Ermittlern übrigen so gut und schnell beim Hacken sein, dass man ihn erst für einen hochentwickelten Bot gehalten habe.

Neben dem Teenager in England soll laut Ermittlern übrigens noch mindestens ein weiterer Jugendlicher in Brasilien zu Lapsus$ gehören. Insgesamt will man 7 einzigartige Accounts identifiziert haben, die der Gruppe zugeordnet werden.

Auf ihrer Telegramm-Gruppe soll Lapsus$ übrigens verlauten haben lassen, dass sie erstmal Urlaub machen würden. Man käme aber bald mit neuen Leaks zurück.

Nicht immer sind Tech-Firmen Opfer von Hacks, auch Krypto-Miner kann es erwischen, wenn sie nicht aufpassen: Mit einem Trick wollen Miner mehr Geld verdienen, stattdessen bekommen sie fiese Schadsoftware

Quelle(n):
  1. Bloomberg

Lost Ark: So farmt ihr Lebensfragmente, um eure Ausrüstung zu verbessern

Lebensfragmente sind wichtig, um eure Ausrüstung im MMORPG Lost Ark zu verbessern. Wir von MeinMMO zeigen euch, wie ihr viele der Fragmente erhaltet, die ihr im Endgame braucht.

Ab Itemstufe 802 seid ihr offiziell im Tier 2 Bereich angekommen. Anstelle von Harmoniefragmenten benötigt ihr jetzt Lebensfragmente, um die Erfahrungspunkte eurer Ausrüstung zu erhöhen, damit ihr sie schließlich verbessern könnt.

Lebensfragmente in Lost Ark bekommen – So geht’s

Ihr könnt eure Ausrüstung von +1 bis +20 verbessern, wobei +15 ausreicht. Da das Aufwerten aber auch fehlschlagen kann, sind sehr viele Steine notwendig, bis ihr euer Equipment auf +15 verbessert habt. Darum verraten wir euch, wie ihr schnell an Lebensfragmente kommt:

  • Unas Aufgaben: Dabei handelt es sich um tägliche und wöchentliche Quests, von denen ihr jeweils drei pro Tag/Woche abschließen könnt. Je nachdem, welche Belohnung ihr haben möchtet, wählt ihr die Quests aus. Unter den Belohnungen finden sich auch Lebensfragmente.
  • Der Turm: Wenn euer Twink ebenfalls im Tier 2 angekommen ist, könnt ihr im Turm die Fragmente farmen. Durchlauft dazu erst die unteren Ebenen mit dem Twink und anschließend mit eurem Main, um auf jeder Ebene Beutel mit Lebensfragmenten zu erhalten.
  • Chaosdungeons und Wächter Raids: Wie auch im Tier 1 könnt ihr zweimal täglich Chaosdungeons und Wächter Raids abschließen und erhaltet Aufwertungsmaterial, wie zum Beispiel Lebensfragmente. Diese gibt es allerdings erst ab Yorn.
  • Sylmael-Blutsteine: Die Blutsteine erhaltet ihr, indem ihr an eure Gilde spendet und Aufgaben erfüllt. In jeder Stadt gibt es dann einen NPC, bei dem ihr die Blutsteine eintauschen könnt. Je höher das Level eurer Gilde, desto mehr Steine könnt ihr gegen Aufwertungsmaterial eintauschen.
  • Inseln: Auch im Tier 2 gibt es Inseln abzufarmen. Unter anderem lohnen sich die Zwielicht-Insel, Liebheim und die Insel der Träume.

Seid ihr bereits im “Tier 2”-Bereich angekommen und fleißig dabei, euer Itemlevel auf 960 zu bringen? Wo seid ihr momentan in Lost Ark unterwegs? Sind euch schon die Lebensfragmente ausgegangen, oder fehlen euch andere Materialien wie Lebenssprungsteine oder Wächtersteine? Schreibt es uns gern in die Kommentare hier auf MeinMMO!

Lost Ark Guides: Alle Tipps, Tricks und Builds in der Übersicht

Twitch-Streamer zeigt plastisch die realen Gefahren der virtuellen Realität eines Steam-Spiels

Ein Streamer hat sich auf Twitch der virtuellen Realität hingegeben und versucht im Spiel „Budget Cuts“ (Steam) aus einem virtuellen Escape Room zu fliehen, während er in der Realität in seinem Wohnzimmer rumirrte. Bei der panischen Suche nach einem Schlüssel schlug er sich selbst zu Boden.

Was ist das für ein Streamer?

  • „Mekise“ ist ein kleiner Streamer auf Twitch, der Shooter wie Valorant oder Apex Legends spielt. Wenn er streamt, schauen ihn im Schnitt 2 Leute zu.
  • Mekise nennt sich selbt auf Twitter einen „alten, langsamen Gamer“. Er hat einen Streamplan, nach dem er 3 Tage die Woche für je 3 Stunden Apex oder Valorant spielt.
  • Der Sonntag ist aber sein „Virtual Reality“-Tag. Da schnappt er sich ein „Oculus 2“-Headset und begibt sich in die virtuelle Realität.
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Mutter trifft ihre tote Tochter in der Virtual Reality wieder
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„Ich bin hier sicher!”

Der Clip machte ihn jetzt bekannt: Am letzten Sonntag war es wieder soweit, Mekise begrüßte seine Zuschauer gegen 21 Uhr, machte sich ein Bier auf („Das ist okay, ich bin über 18, ich darf das“), setzte sich sein VR-Headset auf und startete Steam VR.

Er schaute sich erstmal in seinem Zimmer um und stellte fest: „Ich sollte hier sicher sein? Ja, ich bin hier sicher.“

Die Aufgabe war es, im VR-Spiel „Budget Cuts“ (Steam) aus einem Escape Room zu fliehen. Nach etwa 20 Minuten war er an einer Stelle angelangt, an der er einen Schlüssel suchten sollte. Mekise schaute sich panisch im Raum um und knockte sich ganz handfest selbst an seinem Kamin aus, als er in der virtuellen Realität nach dem Schlüssel suchte und sich bückte.

Einziger Chat-Teilnehmer sorgt sich rührend: “Geht’s dir gut?”

Wie ging es danach weiter? Mekise krabbelte auf dem Boden rum, sagte: „Ich hab mir den Mund gebrochen. Ich mach keinen Spaß“ und ging dann aus dem Bild.

Ein paar Minuten später saß er dann mit einem Taschentusch vor der Kamera: “Mir geht’s gut, ich blute nur!” Konnte da aber schon wieder über sich selbst lachen, und wollte sich in der Wiederholung anschauen, wie das überhaupt passiert war.

Der einzige Teilnehmer in seinem Twitch-Chat, Charlie31415, sorgte sich um ihn und fragte, ob er Hilfe brauche.

Später sagte Mekise, er sei in die Notaufnahme gegangen und wurde mit 4 Stichen genäht (via twitter).

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Der Clip hat seiner Karriere aber offenbar ganz gut getan: Den Unfall im Stream haben mittlerweile über 50.000 Menschen gesehen. Sein nächster Stream auf Twitch hatte statt der durchschnittlichen 2 Zuschauer nun wenigstens 6.

Es gibt auch andere Arten, wie man Erfolg haben kann, wenn man vor 2 Zuschauern auf Twitch streamt:

Mann streamt vor 2 Zuschauern auf Twitch, verdient 70.000 € in magischer Nacht

Das Titelbild stammt vom Twitter-Kanal des Streamers.

Die PS5 bekommt ein neues Feature, womit sich Spiele noch flüssiger anfühlen sollen

Sony hat erklärt, dass die PS5 bald ein wichtiges Update bekommen soll. Dank VRR sehen die Spiele dann nicht nur besser aus, sondern ihr bekommt auch deutlich stabilere Frameraten. MeinMMO erklärt euch, was dahinter steckt.

Während viele User gespannt auf die mögliche Ankündigung einer PS5 Pro warten, spendiert Sony seiner PS5 fleißig neue Features und Funktionen. Nun hat Sony mit VRR ein weiteres Feature für die PS5 vorgestellt.

MeinMMO erklärt euch, warum die Ankündigung für euch wichtig sein könnte.

In den nächsten Monaten kommt mit VRR ein wichtiges Feature auf die PS5

Was hat Sony gesagt? Sony hatte am 23. März 2022 ein großes Update für PS4 und PS5 mit vielen Verbesserungen vorgestellt. Im gleichen Blogpost hatte Sony auch erklärt, was man in Zukunft für die PS5 geplant habe. Im Blogpost heißt es:

Wir freuen uns auch, mitteilen zu können, dass die variable Bildwiederholfrequenz (VRR) in den kommenden Monaten für die PS5 erscheinen soll.

(via blog.playstation.com)

Was ist VVR überhaupt? VRR steht für Variable Refresh Rate. VRR ist vergleichbar mit FreeSync und G-Sync. Es ermöglicht eine variable Bildwiederholrate, wodurch Frame-Tearing (also Schlieren der Bilder) verhindert wird.

VRR setzt zwingend HDMI 2.1 bei eurem Fernseher oder Monitor voraus. Wenn euer Monitor VRR unterstützt, dann kann der Monitor oder Fernseher die Bildwiederholfrequenz des Bildschirms dynamisch mit der grafischen Ausgabe der PS5-Konsole einstellen. Damit kann die Konsole die Bildfrequenz zwischen 30 Hz und 144 Hz frei einstellen und kann so Störungen vermeiden.

Für euch als Gamer bedeutet das eine deutlich flüssigere Bildwiedergabe und weniger Artefakte im Bild.

Empfehlenswerte Monitore für Xbox und PS5: Falls ihr noch keinen passenden Gaming-Monitor für eure PS5 oder Xbox Series X habt, dann schaut doch mal in unsere Kaufberatungg

7 Gaming-Monitore, um das Beste aus PS5 und Xbox Series X herauszuholen

Pokémon GO kriegt kürzere Community Days, weil ihr das so wollt – oder?

Überraschend kündigte das Team von Pokémon GO an, dass die Community Days jetzt wieder zum 3-Stunden-Format zurückkehren. Der Game Director erklärt: Das ist ein Wunsch der Spieler. Stimmt das?

Was ist los in Pokémon GO? Vor einigen Wochen kündigten die Entwickler von Niantic an, dass man Spieler wieder mehr dazu bewegen möchte, draußen Pokémon GO zu spielen. Im Zuge dessen wurde der Rauch bereits kontrovers angepasst.

  • Am Abend des 23. März kündigte Pokémon GO den Community Day für April an
  • Teil der Ankündigung war die Zeitanpassung von 6 Stunden zurück auf 3 Stunden
  • 3 Stunden ist die übliche C-Day-Dauer, wie man sie vor Corona kannte
  • Spieler sind verwundert über die Änderung
  • Niantic erklärt: Weil Trainer das wollten, haben wir es wieder geändert

Das sorgt gerade für Diskussionen in der Community. Wir zeigen euch, was dahintersteckt.

So begründet Niantic die kürzeren Community Days

Das ist die Änderung: Der Community Day im April mit Velursi läuft am Samstag, dem 23. April, von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Die letzten Community Days liefen von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

Niantic erklärt, dass man vor etwa zwei Jahren die Dauer der Community Days von drei auf sechs Stunden verdoppelte. “Laut unserer Daten nehmen jedoch nur fünf Prozent aller Trainer länger als drei Stunden am Event teil”, heißt es im offiziellen Blog-Post.

Dazu schreiben sie außerdem:

Das Feedback der Spieler und Community-Leader zum dreistündigen Community Day Classic im Januar war eindeutig: Durch die kürzere Dauer war es leichter, andere Event-Teilnehmer zu treffen – und das wurde sehr positiv wahrgenommen. Aus diesem Grund kehren wir für den Community Day mit Velursi zum dreistündigen Format zurück. Wir hoffen, dass wir so mehr Trainer vor Ort zusammenbringen und ihnen noch häufiger die Gelegenheit geben, auf ihren Entdeckungsreisen neue Kontakte zu knüpfen.

via Pokemongolive.com

Weitere Informationen dazu gibt es in einem Interview mit der Webseite DotEsports. Der Game Director Michael Steranka gab zu den Änderungen ein Statement ab und erklärt, dass der Antrieb zu der Änderung zu einem Teil aus der Community kommt.

“Einer der Gründe, die uns dazu veranlasst haben, das Format des Community Days neu zu bewerten, waren die Forderungen von Trainern, ihn auf drei Stunden zurückzusetzen”, so Michael Steranka, Live Game Director für Pokémon GO. “Nachdem wir dieses Feedback erhalten hatten, haben wir uns unsere Daten angeschaut und festgestellt, dass weniger als fünf Prozent der Spieler am Community Day länger als drei Stunden gespielt haben.”

Er bittet die Community darum, diese Änderungen noch nicht zu verurteilen, sondern erstmal den 23. April abzuwarten. Ihm geht es darum, dass ein kürzeres Event die Trainer näher zusammenbringt und man nicht, wie in den 6-stündigen Events, spielt, ohne einen anderen Trainer zu sehen. “Ich wette, dass [die Trainer] feststellen werden, dass es viel mehr Spaß macht, beim Community Day eine echte Gemeinschaft um sich herum zu haben.”

Bleibt das für immer so? Steranka erklärt, dass man Gameplay-Veränderungen überdenken würde, wenn diese das Spielgefühl der Trainer deutlich negativ beeinflusst. Da sitzt man dann mit einem Team zusammen und bespricht, wie man das korrigieren kann.

Wie gefallen euch die Änderungen? Findet ihr es gut, dass es jetzt wieder zu den gewohnten “3 Stunden” bei den C-Days zurückgeht oder gefiel euch das 6-Stunden-Format besser? Gebt eure Stimme bei der Umfrage hier im Artikel ab und schreibt uns in die Kommentare, warum euch ein bestimmtes Format am besten gefällt oder was euch bei den anderen stört.

6 Jahre nach Release kämpft Pokémon GO weiter mit Spoofern – Spieler zeigt, wie mies die sind.

Tiny Tina’s Wonderlands: Alle Infos zum Release – Uhrzeit, Datum, Inhalt

Der Release von Tiny Tina’s Wonderlands steht kurz bevor. Hier erfahrt ihr alles, was zur Veröffentlichung des Borderlands-Spin-offs wichtig ist. Wir zeigen euch, was drin steckt, was die Vorbestellung bringt und geben euch weitere Infos.

Wann ist das Tiny Tina’s Wonderlands Release Datum? Tiny Tina’s Wonderlands erscheint offiziell am 25. März 2022 für PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X | S und den PC.

Wann ist die Tiny Tina’s Wonderlands Release-Uhrzeit? Ihr könnt Tiny Tina’s Wonderlands auf allen Plattformen ab 00:00 Uhr am 25. März 2022 spielen.

Erscheint Tiny Tina’s Wonderlands auf Steam? Tiny Tina’s Wonderlands erscheint vorerst nur im Epic Game Store für den PC. Allerdings ist bei Steam auch eine Produktseite zu Wonderlands zu finden, jedoch nur mit dem Release-Datum “Coming Soon”.

Auf der offiziellen Wonderlands-Seite ist von einem “späteren Zeitpunkt 2022” für andere Stores die Rede, ein genaues Datum gibt es noch nicht.

Alle weiteren Infos zum Spiel findet ihr in diesem Artikel:

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Was ist Tiny Tina’s Wonderlands?

Das erwartet euch im Spiel: Tiny Tina’s Wonderlands spielt in der Welt von Borderlands, aber mit einem Twist: Ihr spielt im Grunde ein Fantasy-Tabletop-RPG, das von Tiny Tina geleitet wird.

Dementsprechend trefft ihr hier auch nicht auf Feinde wie die Psychos oder Bots aus Borderlands, sondern auf Fantasy-Wesen wie Skelette, Kobolde, Magier und mehr.

Ihr könnt euch frei einen Charakter erstellen und werdet dann als Gruppe von insgesamt bis zu vier Spielern auf das Spielbrett geworfen.

Hier teilt sich das Spiel in zwei Bereiche:

  • Die gewohnten 3D-Bereiche im Borderlands-Stil, in denen ihr aus der Ego-Perspektive spielt und Scharen von Feinden zum Teufel schickt. Dafür nutzt ihr wie gewohnt Borderlands-typisch verrückte Schusswaffen, oder auch ein Arsenal an Schwertern und Zaubersprüchen.
  • Verbunden werden diese Areale durch die “Overworld” – ein Spielbrett, das ihr von oben aus betrachten könnt. Hier wandert ihr mit eurem Charakter als Spielfigur durch die Gegend. Einen genaueren Einblick auf diese spezielle Map findet ihr in unserer Übersicht dazu.

Grundsätzlich dürfen Borderlands-Veteranen eine Mischung aus dem bekannten, rasanten Shooter-Gameplay der Reihe und einer ordentlichen Portion Fantasy-Wahnsinn erwarten.

Tiny Tina’s Wonderlands im Test

MeinMMO-Autor Maik durfte das ganze Spiel bereits durchspielen und hat sich einen umfassenden Eindruck vom Spiel verschafft. Seinen Test zum Fantasy-Borderlands findet ihr hier.

Die wichtigsten Aspekte des Spiels seht ihr außerdem hier im Video:

Video starten

Tiny Tina’s Wonderlands vorbestellen

Was kann man vorbestellen? Es gibt mehrere Versionen von Tiny Tina’s Wonderlands, die sich vorbestellen lassen. Was die ausmacht, zeigen wir euch hier.

Die Standard-Edition: Enthält das Spiel und ist verfügbar für PS4, Xbox One und PC. Für Vorbesteller gibt es das “Goldener-Held-Rüstungs-Pack”. Sie kostet:

Die Next-Level-Edition: Enthält das Spiel und das Upgrade für die Next-Gen-Konsolen. Sie ist verfügbar für PS4, PS5, Xbox One und Xbox Series X|S. Für Vorbesteller gibt es das “Goldener-Held-Rüstungs-Pack” und das “Dragon Lord Pack”. Sie kostet:

Die “Chaotic-Great-Edition”: Enthält das Spiel sowie die Upgrade-Version für die Next-Gen-Konsolen. Die Version enthält es den Season Pass für Wonderlands, sowie das “Goldener-Held-Rüstungs-Pack” und das “Dragon Lord Pack”. Sie kostet:

Was dieser Season Pass bringt, erklären wir euch hier.

Season Pass bringt weitere Inhalte zu Tiny Tina’s Wonderlands

Das steckt im Season Pass: Der Season Pass soll euch mit weiteren Inhalten für die Wonderlands versorgen. Das System mit weiteren DLC-Inhalten gab es schon zu Borderlands 3 und wird im Fantasy-Ableger fortgeführt. Unter anderem stecken im Season Pass:

  • Vier Post-Launch Content Drops, die neue Inhalte bringen.
  • Neue Dungeons und Bosse werden dabei sein.
  • Diese neuen Bosse werden wöchentlich auch nochmal in einer verstärkten Version und mit besserem Loot erscheinen.
  • Im vierten Drop soll auch eine vierte Klasse stecken.
  • Kosmetika sind auch dabei.

Wann startet der Season Pass? Der erste Teil des Season Pass soll am 21. April, also rund einen Monat nach Launch, freigeschaltet werden.

Genauere Infos gibt es derzeit noch nicht. Allerdings bringt der Season-Pass-Trailer schonmal einen kleinen Einblick:

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Koop und Crossplay – So spielt ihr Tiny Tina’s Wonderlands gemeinsam

Tiny Tina’s Wonderlands legt – ebenfalls ähnlich der Borderlands-Hauptspiele – viel Wert auf die Koop-Komponente des Spiels. Es bietet verschiedene Möglichkeiten, gemeinsam zu spielen. Welche das sind, zeigen wir euch hier.

Wie viele können zusammen spielen? Grundsätzlich unterstützt Wonderlands kooperatives Spiel mit bis zu vier Spielern.

Lokaler Splitscreen: Ihr könnt Wonderlands auf den Konsolen im Splitscreen spielen.

  • Auf PS4 und Xbox One können zwei Spieler im lokalen Splitscreen spielen.
  • Auf PS5 und Xbox Series X|S ist sogar 4-Spieler-Splitscreen möglich.

Online: Über’s Netz könnt ihr als Gruppe von bis zu vier Spielern an den Start gehen.

Gibt es Crossplay? Ja, Tiny Tina’s Wonderlands bietet Crossplay – und das übergreifend über alle Plattformen. PlayStation-, Xbox- und PC-Spieler sollen ohne Einschränkung miteinander spielen können.

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Was spielt man gemeinsam? Ihr könnt so ziemlich alles in Wonderlands gemeinsam angehen. Die Story, Neben- oder Endgametätigkeiten, Quests – alles ist im Multiplayer möglich. Dabei könnt ihr zwei Modi wählen:

  • “Kooperation” bringt persönlichen Loot für die einzelnen Mitspieler und Feinde werden an die jeweiligen Stufen skaliert. Hier gibt es also keinen Grund für Zwiespalt innerhalb der Gruppe, wogegen man kämpft oder wer die Belohnungen kriegt.
  • “Koopkurrenz” wirft denselben Loot für die ganze Gruppe hin und skaliert keine Gegner an die individuellen Level, sondern nur auf das Level des Hosts.

Ihr könnt aber fließend zwischen beiden Optionen wechseln, falls ihr euch umentscheiden möchtet.

Was steckt noch in Tiny Tina’s Wonderlands?

Ihr wollt wissen, was euch spielerisch erwartet? Hier ein kurzer Einblick zu den Klassen, Waffen, Zauberei und der Story.

Wie funktionieren Klassen in Tiny Tina’s Wonderlands?

Grundsätzlich könnt ihr eurem Charakter schonmal ein individuelles Aussehen und eine Persönlichkeit verpassen. Richtig spannend wird es aber bei Fähigkeiten und Co. Zum Start könnt ihr aus sechs Klassen wählen:

  • Brr-Serker (Nahkampf und Cryo-Schaden)
  • Klauenbringer (Feuer-/Blitz-Schaden & Wyvern-Gefärhte)
  • Grabspross (Dunkle Magie und Halb-Lich-Gefährte)
  • Zauberschütze (Zauberei und Schusswaffen)
  • Sporenhüter (Schusswaffen und Gefährten)
  • Killomant (kritische Treffer und Statuseffekte)

Später im Spiel bekommt ihr Zugriff auf den Multiklassen-Skillbaum, mit dem ihr die Fähigkeiten einer weiteren Klasse hinzufügen könnt. So ergeben sich spannende Kombinationsmöglichkeiten.

Eine genaue Übersicht der Klassen zeigen wir euch hier.

So funktionieren Waffen und Zauberei

In Wonderlands könnt ihr euch zwar auf eine gewohnt wilde Auswahl an Schießeisen freuen, rechnet aber mit einem ordentlichen Fantasy-Einschlag. Das Gunplay wird sich dabei sehr ähnlich zu Borderlands 3 anfühlen.

Was ihr nicht mehr finden werdet, sind Granaten. Die werden durch waschechte Zauberei ersetzt. Zaubersprüche könnt ihr verwenden, um eure Gegner effektvoll und kreativ zu besiegen. Die haben keine Munition, sondern eine Abklingzeit – und lassen sich in eure Builds einbinden.

Die dritte Komponente sind Nahkampfwaffen. Der soll euch eine offensive, schnelle Option geben, die außerdem mit Effekten eure Builds optimieren sollen. Hier gibt’s einen genaueren Einblick zu den Waffen in Wonderlands.

Was erwartet mich nach der Story?

Nach der Story könnt ihr erstmal den Weg Richtung Level 40 gehen, Nebenquest und ähnliches abarbeiten – falls ihr das noch nicht getan habt.

Ab Level 40 könnt ihr euch dann in die “Chaos-Kammern” wagen. Das sind zufällig generierte Dungeons, die sich stark voneinander unterscheiden sollen und verschiedene Bosse und Loot-Elemente bringen.

Ihr habt drei Leben, um eine Kammer zu schaffen. Außerdem gibt es verschiedene Chaos-Level, um die Herausforderung frisch zu halten. Einen genauen Einblick zum Endgame von Wonderlands findet ihr hier.

Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. Wir werden ihn mit weiteren Informationen ergänzen, sobald diese bekannt sind.

Freut ihr euch schon auf Wonderlands? Könnt ihr mit dem neuen Setting in der Fantasy-Welt was anfangen? Erzählt es uns in den Kommentaren!

WoW: Die 4. Saison ist ein Segen – Aber nicht, wenn ihr auf das neue Addon wartet

Die 4. Saison von Shadowlands ist ein gutes Zeichen für World of Warcraft – aber ein schlechtes für alle, die jetzt schon auf das neue Addon warten.

Recht überraschend mit dem Launch zum PTR von Patch 9.2.5 hat Blizzard ein neues Feature für World of Warcraft angekündigt. Es wird eine zusätzliche Saison geben, also eine „Shadowlands Season 4“. Die kommt zwar ohne neue Raids daher, bietet aber bessere Belohnungen in Dungeons, PvP und Raids. Aber das heißt leider auch:

Die nächste Erweiterung von World of Warcraft ist noch weit, weit entfernt.

Was ist Shadowlands Season 4? Die 4. Saison von Shadowlands wird vermutlich mit Patch 9.2.5 starten – in 4 bis 5 Monaten, wenn die aktuelle Saison eine „übliche Dauer“ gelaufen ist. In der 4. Saison gibt es stärkere Beute, neue PvP-Belohnungen und auch alle Shadowlands-Raids werden überarbeitet, um in Saison 4 relevant zu sein. Gepaart mit einem Affix, der in Raids aktiv ist, sollen alte Bosse neue Herausforderungen bieten. Dazu gibt es auch wiederkehrende Dungeons wie Karazhan und Mechagon in der „M+“-Rotation.

Der Haken an dieser Sache: Dass Blizzard eine Season 4 ankündigt, zeichnet ein recht klares Bild, dass Shadowlands uns noch eine ganze Weile begleiten wird.

Viele Fans hofften, dass mit einer Ankündigung der nächsten Erweiterung im April vielleicht schon dieses Jahr der Patch 10.0 und damit der Release der 9. Erweiterung erfolgen würde. Doch von diesen Träumen sollte man sich schleunigst verabschieden.

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“Dragon Isles” könnte das neue Addon werden – in wenigen Tagen wissen wir es.

Denn wenn man es zeitlich durchrechnet, kann das einfach nicht aufgehen. Eine Saison dauert, in aller Regel, mindestens 6 Monate in World of Warcraft. Die aktuelle Saison 3 hat erst vor wenigen Wochen begonnen, sie wird also bestimmt bis Juli oder August andauern. Wenn dann die 4. Saison startet, wird auch die 6-7 Monate laufen – vielleicht sogar noch länger.

Der Release der neusten Erweiterung von World of Warcraft würde damit dann frühstens im März oder April 2023 anstehen – und das auch nur, wenn sich Blizzard an die durchschnittliche Dauer der Saisons hält und die Entwicklung des Addons in einem soliden Tempo vorangeht.

Immerhin: Blizzard zeigt mit dieser Aktion, dass sie eingesehen haben, dass die lange Content-Dürre zwischen dem letzten Patch und dem Release eines neuen Addons ein Problem darstellt. Das ist der perfekte Zeitpunkt für so ein Experiment. Wenn es gut bei der Community ankommt, kann man das in künftigen Erweiterungen wiederholen. Ist das Feedback eher negativ, dann nimmt man Änderungen vor oder verwirft die Idee komplett.

Dennoch sollten wir uns wohl damit abfinden, dass wir nach der Ankündigung im April noch eine ganze Weile warten müssen, bis wir selbst die ersten Schritte in Patch 10.0 auf den Live-Servern tun würde.

Aber wenn wir mal ehrlich sind: Für das nächste Addon soll Blizzard sich lieber alle Zeit der Welt lassen. Es kann dem Spiel und der Community nur guttun.

Roccat Kone XP im Test: Kann die beste Gaming-Maus noch besser werden?

Mit der Kone XP hatte Roccat den Nachfolger der beliebten Kone AIMO Remasterd vorgestellt. MeinMMO-Redakteur Bendikt Schlotmann konnte die Gaming-Maus testen und erklärt euch, für wen sich die Gaming-Maus lohnt.

Das Wichtigste in Kürze: 

  • Bei der Roccat Kone XP handelt es sich um eine ergonomische Rechtshändermaus. 
  • Das Gerät kostet 89,99 Euro und soll ab dem 29. März 2022 erhältlich sein.
  • Im Test bietet die Maus knackige Klicks, ein präzises Mausrad und ein einzigartiges Design. Die größte Stärke des Vorgängers wird jedoch nicht übernommen.

Um welche Maus geht es? Bei der Kone XP handelt es sich um den offiziellen Nachfolger der Kone AIMO Remastered. Die Kone AIMO Remastered gehört für mich bisher zu den besten Mäusen, die ihr aktuell kaufen könnt. Entsprechend hoch sind meine Erwartungen an die neue Maus von Roccat.

Wie hat MeinMMO getestet? Benedikt Schlotmann von MeinMMO konnte die Roccat Kone XP insgesamt 3 Wochen lang testen. Roccat hat MeinMMO die Maus für einen Test unter Embargo zur Verfügung gestellt.
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Features und technische Details:
SensorPixart 3370, optischer Sensor   
AuflösungBis zu 19.000 DPI   
SwitchesOptische Titan-Switches, 100 Millionen Klicks
Tasten15 Tasten, bis 29 verschiedene Funktionen programmierbar
DesignSchwarze oder Weiße Maus mit schwarzen/weißen Details; einstellbare RGB-Beleuchtung.
Gleitfüße4
Kabel   1,8 m Phantomflex-Kabel, nicht abnehmbar
Gewicht100 Gramm   
Preis (UVP)89,99 Euro

Lieferumfang, Design und Aufbau

Wie sieht der Lieferumfang aus? Neben der Maus befindet sich eine Kurzanleitung und Ersatzfüße für die Maus. Die Software lädt man sich direkt beim Hersteller herunter.

Wie ist die Maus aufgebaut? Die Kone XP gibt es sowohl in einem weißen als auch in  einem schwarzen Design. Der Aufbau der Maus bleibt dabei identisch: Auf dem “Hintern” der Maus ist das Logo des Herstellers und auf der rechten Maustaste ist der Schriftzug von Roccat zu sehen.

  • Auf der Oberseite der Maus befinden sich die Haupttasten. Dazwischen befindet sich ein 4-Wege-Mausrad und ein einzelner Button. Am Rand der linken Maustaste befinden sich zwei kleine Schalter, die ihr mit dem Zeigefinger erreichen könnt.
  • Auf der linken Seite befinden sich 5 weitere Tasten. Im Daumenbereich sind 4 Tasten eng beieinander angeordnet, die fünfte Taste liegt im Ablagebereich des Daumens. Einen Sniper-Button, wie ihn etwa die G502 Hero oder auch die Rival 5 hat, bietet die Kone XP nicht. So einen Button bot die Kone AIMO Remastered aber auch nicht.
  • Die weiße Schale der Maus ist geriffelt und bietet dadurch einen besseren Grip als ein glattes Gehäuse. Der durchsichtige Bereich des Gehäuses ist hingegen glatt.

Bei der Beleuchtung setzt Roccat im Vergleich zur Kone AIMO Remastered und auch im Vergleich zu anderen Mäusen auf ein sehr buntes Design. Denn durch das halbdurchsichtige Gehäuse leuchtet der gesamte Mauskorpus, was auf den ersten Blick erst einmal ungewohnt wirkt. Das erinnert an das markante Design der Roccat Burst, die MeinMMO ebenfalls getestet hat.

Das Kabel ist nicht abnehmbar und ist fest mit der Gaming-Maus verbunden. Die Maus lässt sich auch nur im Kabelmodus verwenden.

Roccat Kone AIMO Remastered (links) und Roccat Kone XP (rechts).

Wie wird die Maus gehalten? Die Maus ist eine Rechtshändermaus und lässt sich nur von Rechtshändern verwenden. Die Maus könnt ihr sowohl im Palm-Grip als auch im Claw-Grip halten. Für Personen, die ihre Maus vorzugsweise im Fingertip-Stil verwenden, könnte die Kone XP ähnlich wie die AIMO Remastered auf Dauer zu schwer werden. Die 100 Gramm der Maus liegen im Fingertip-Grip auf Dauer belastend auf dem Handgelenk.

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Verarbeitung

Das Gehäuse macht einen soliden und gut verarbeiteten Eindruck ohne nennenswerte Schwächen und Mausrad und Tasten fühlen sich gut an. Beim Schütteltest klappert nichts und die Maus wirkt erst einmal hochwertig verarbeitet. 

Die Verarbeitung ist aber nicht perfekt: Vor allem, wo Bereiche ineinander übergehen, etwa zwischen dem weißen Gehäuse und der durchsichtigen Schale, sammelt sich Staub und Schmutz. Ob auf diese Weise auch Schmutz in die Maus gelangen kann, kann ich euch nicht sagen. Das dürfte sich erst bei einer Nutzungsdauer von mehreren Monaten zeigen. 

Software

Bei der Kone XP kommt wieder die bekannte Swarm-Software von Roccat zum Einsatz. Bei anderen Geräten wie dem Syn Pro Air oder dem Torch hatte Roccat auf die neue NEON-Software gesetzt. Die Kone XP mit der Swarm-Software auszuliefern, halte ich für die richtige Entscheidung, denn Swarm fühlt sich deutlich runder an als NEON. 

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Wer, wie ich, vorher viel mit der Kone AIMO Remastered gezockt hat, der findet bei der Kone XP auch direkt alle Einstellungen wieder. Im Vergleich zur AIMO Remastered hat die Kone XP aber ein paar neue Funktionen bekommen und ein paar Features sind anders angeordnet. 

Roccat Swarm Kone XP
Roccat Swarm ist erst einmal unübersichtlich, funktioniert aber problemlos.

Die vielen verschachtelten Menüs lassen Swarm aber weiterhin unübersichtlich und wenig innovativ erscheinen, die Software hat im Testzeitraum aber ohne Probleme funktioniert.

Auf der nächsten Seite erkläre ich euch, wie sich die Kone XP in der Praxis schlägt. Dabei vergleiche ich die Maus direkt mit ihrem Vorgänger und gehe auch auf andere Mäuse ein.

MMORPG Guild Wars 2 sagt: „Haben die Spielerzahlen mehr als verdreifacht“ – Woran liegt das?

Das MMORPG Guild Wars 2 erfreut sich gerade großer Beliebtheit. Die Entwickler teilen begeistert Infos zu den Spielerzahlen und den Verkaufszahlen der neuen Erweiterung. Doch warum ist das Spiel trotz der großen Konkurrenz gerade so stark?

Was haben die Entwickler verraten? In einem neuen Blogpost teilten die Entwickler einige Details rund um Guild Wars 2 und die neue Erweiterung End of Dragons, die Ende Februar erschien. Darin heißt es:

Wir verzeichnen unglaubliches Wachstum in unserer Community. Die Anzahl der aktiven Guild-Wars-2-Spieler hat sich in den letzten beiden Jahren sogar mehr als verdreifacht. Es ist auch diesem Wachstum zu verdanken, dass Guild Wars 2: End of Dragons sich besser verkaufte als unsere vorherige Erweiterung Path of Fire.

Dass die Spielerzahlen zum Start einer neuen Erweiterung steigen, dürfte keine Überraschung sein. Gerade die letzten zwei Jahre boten mit der Eisbrut-Saga wenige Highlights und konnten kaum die Hardcore-Fans bei der Stange halten.

Doch dass sich die neue Erweiterung aber besser verkauft als die vorherige, ist gerade bei MMORPGs eher selten. Zudem gibt es derzeit mit Lost Ark und Elden Ring starke Konkurrenz. Hier ist ArenaNet mit End of Dragons tatsächlich ein Coup gelungen.

Guild Wars 2 bringt Nostalgie-Erweiterung und stärkt die Kommunikation

Was macht den Erfolg von End of Dragons aus? Die neuste Erweiterung punktete schon vor dem Release mit viel Nostalgie. End of Dragons führte auf den Kontinent Cantha, den viele Veteranen aus Guild Wars 1 gut in Erinnerung haben dürften. Es war das erste Kapitel nach dem offiziellen Release von Guild Wars und brachte eine sehr spannende Story und ikonische Gebiete.

Genau damit lockte ArenaNet viele Veteranen aus dem ersten Teil und auch Spieler aus Guild Wars 2 zurück, die dem Spiel inzwischen den Rücken gekehrt haben. Denn Cantha wurde in der Lore immer wieder erwähnt und von den Spielern allgemein sehr positiv hervorgehoben.

Zudem ist die neue Erweiterung extrem gut gelungen und erntet viel positives Feedback:

  • Die Geschichte wird von vielen als die beste, die GW2 jemals hatte, bezeichnet
  • Die Gebiete sind wunderschön und sehr gelungen
  • Das Welt-Event auf der letzten Karte ist fordernd und hat damit auch für Schlagzeilen außerhalb der GW2-Community gesorgt

Auffällig ist zudem, dass ArenaNet das Thema Marketing etwas besser umgesetzt hat, als noch bei Path of Fire. So gab es vorab mehrere Presse-Events, gesponserte Artikel und Videos auf YouTube sowie mehr Werbung allgemein. Das hat die Popularität erhöht.

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Neue Kommunikation sorgt für gute Stimmung: Ebenfalls positiv sehen viele Spieler die Kommunikation der letzten 12 Monate. So begannen die Entwickler Anfang 2021 damit, regelmäßig Roadmaps zu veröffentlichen, um einen Überblick über kommende Events und neue Updates zu geben:

  • Erstmals wurde so etwa die Umstrukturierung vom Modus Welt gegen Welt wieder angesprochen, die bereits 2018 angekündigt wurde. 2021 und 2022 gab es nun die ersten Tests dazu.
  • Zudem haben die Entwickler mit einer Überarbeitung der Technik begonnen, damit das MMORPG künftig DirectX11 unterstützt.

Auch für 2022 gibt es bereits eine Roadmap, in der neue Story-Inhalte, die Rückkehr alter Inhalte und der Steam-Release angekündigt wurden. In dieser Roadmap wurden zudem die neuen Köpfe hinter dem Spiel vorgestellt: Amy Liu als Executive Producer und Josh „Grouch“ Davis als Game Director.

Zukunft sieht rosig aus, eine 4. Erweiterung ist geplant

Wie geht es für Guild Wars 2 weiter? Die guten Verkaufszahlen und die wachsenden Spielerzahlen haben einen positiven Einfluss auf die Weiterentwicklung. Denn die Entwickler verrieten bereits frühzeitig, dass an einer vierten Erweiterung gearbeitet wird.

Das ist etwas Besonderes, denn ArenaNet ist sonst vergleichsweise spät im Ankündigen von neuen Inhalten. Die Erweiterung Path of Fire etwa wurde erstmals im Mai 2017 erwähnt, im August genauer vorgestellt und erschien dann nur einen Monat später im September 2017.

Auch für den Weg dahin wurden neue Story-Inhalte und die Rückkehr von alten Story-Inhalten aus der Lebendigen Welt Staffel 1 angekündigt.

Habt ihr das größere Interesse an Guild Wars 2 in eurem Gaming-Kreis auch mitbekommen? Oder überrascht euch die News, dass die Zahlen so nach oben steigen? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Wer jetzt darüber nachdenkt, in Guild Wars 2 einzusteigen, findet hier einen Guide mit hilfreichen Tipps:

Guild Wars 2 Einsteiger-Guide – Alles zum MMORPG im Jahr 2022

Elden Ring DLC? Twitch-Streamer findet Hinweise auf Gebiet

Wie so oft gibt es schon kurz nach Release von großen Spielen auch direkt Spekulationen zu möglichen DLCs. Elden Ring ist auch so ein Fall, doch hier hat der Twitch-Streamer Elajjaz nun möglicherweise echte Anhaltspunkte entdeckt.

Sind DLCs zu Elden Ring überhaupt bestätigt? Nein. Aktuell gibt es von offizieller Seite noch gar keine Aussagen zu möglichen Inhalten, die nach Release von Elden Ring folgen könnten.

  • Zahlreiche Fans gehen aber davon aus, dass Erweiterungen so gut wie sicher sind. Denn frühere Spiele von FromSoftware, wie Dark Souls oder Bloodborne, wurden stets mit mindestens einem großen Addon erweitert. Sekiro bildet hier die einzige Ausnahme – und das Spiel war das linearste der genannten Titel.
  • Allein durch die schieren Ausmaße der Open World von Elden Ring und wie viel auf der riesigen Karte noch nicht aufgedeckt ist, halten viele DLCs für so gut wie sicher. Ein großer Teil ist noch nicht mal betretbar, was noch etliche Möglichkeiten mit sich bringt.
  • Deswegen machen sich einige Spieler seit Release bereits auf die Suche nach potenziellen Gebieten für Erweiterungen. Der Twitch-Streamer Elajjaz hat nun einen kürzlich entdeckten Pferde-Glitch genutzt, um einer Vermutung auf den Grund zu gehen. Dabei wurde er fündig.

Über reddit wurde ein Ausschnitt seines Streams geteilt, in dem seine Suche zu sehen ist:

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Liegt ein DLC-Gebiet in der Mitte des Ozeankraters?

Das ist die verdächtige Stelle: Elajjaz ist mittels Pferde-Glitch quer über den zentralen Ozean des Zwischenlandes geritten.

Auf der Karte ist in dessen Zentrum eine riesige Wolkendecke zu sehen, wie man es von unerkundeten Gebieten kennt. Es gibt allerdings einige Elemente, die schon auf zahlreiche Spieler verdächtig wirken. Verdächtig genug, dass es darüber Spekulationen gibt.

Der Streamer ging dem also auf den Grund. Im Zentrum angekommen, stellt er fest: Dort gibt es eine dunkle Fläche im Meer.

Elden Ring DLC Streamer Bild
Hier könnt ihr die verdächtige Stelle sehen.

Was könnte das sein? Im Grunde so ziemlich alles Mögliche. Es kann sein, dass hier im Laufe der Entwicklung einiges entfernt wurde. Vielleicht handelt es sich auch schlicht um einen Grafik-Glitch oder eine Stelle, die von den Entwicklern übersehen oder bewusst so gelassen wurde.

Schließlich ist es nicht beabsichtigt, dort mal eben hinzureisen. Dennoch nennt der Streamer einige plausible Gründe dafür, dass die Stelle mehr ist, als nur ein leerer Bereich der Karte:

Verbirgt sich hier ein potenzielles DLC-Gebiet?
  • Rund um das Gebiet befinden sich die großen Türme des Zwischenlandes, in denen Spieler ihre großen Runen aktivieren können.
  • Seltsamerweise sind diese rund um die zentrale Stelle, an den Küsten der jeweiligen Gebiete, aufgestellt.
  • Es ist, als würden sie bewusst rund um das Zentrum platziert worden sein.
  • Außerdem ist es merkwürdig, dass FromSoftware die Wolkendecke direkt über dieser Stelle platziert hat.
  • Denn diese Wolken sind auf der Karte sonst nur am Rand zu sehen, oder über Gebieten, die man erst noch erkunden muss.

Bisher handelt es sich bei alldem natürlich nur um Indizien. Doch das wird reichen, um die Spekulationen in der Community anzuheizen. Das zeigt sich auch in dem entsprechenden reddit-Post.

Hier wird bereits munter drauflos gerätselt, was sich dort wohl verbergen oder was auftauchen könnte. Sie setzen aber auf bekannte Dataminer wie Zullie the Witch, der bereits andere Rätsel im Action-RPG aufgeklärt hat.

Wie den Fall mit einer unsichtbaren Wand in Elden Ring, die erst nach 50 Schlägen verschwindet.