The Elder Scrolls Online hat im Jahr 2022 nicht die gleiche Aufmerksamkeit bekommen, wie in den Jahren zuvor. Obwohl es wie gewohnt 4 große Updates mit neuem Content gab, fehlte den Spielern etwas und es gab auch ein Haufen Kritik. In diesem Artikel schauen wir von MeinMMO auf das Jahr 2022 zurück.
Was passierte 2022 in ESO? The Elder Scrolls Online hat im Jahr 2022 insgesamt vier größere Updates im bekannten Rhythmus veröffentlicht. Jedes Jahr hängt in der Story zusammen und dieses Jahr ging es um die Erzählung “Vermächtnis der Bretonen”. Die Updates erschienen wie gewohnt alle 3 Monate:
- Der erste Patch im Jahr 2022 war der Dungeon-DLC “Ascending Tide” zusammen mit Update 33 des Grundspiels.
- Im Juni erschien mit Update 34 das neue Kapitel “High Isle“, welches zusätzlich zu dem Grundspiel gekauft werden muss, damit man Zugriff auf die Story-Inhalte und das Gebiet “Hochinsel und Amenos” bekommt.
- Mit Update 35 kam der Dungeon-DLC “Lost Depths” mit 2 neuen Verliesen und einigen Änderungen des Kampfsystems.
- Zuletzt kam mit Update 36 und dem Gebiets-DLC “Firesong“, welcher sich an die Story von High Isle anschließt und das neue Gebiet “Galen und Y’ffelon” brachte.
Die Menge der Updates entsprach den Vorjahren, da ESO eine feste Taktung für die Releases hat. Allerdings kamen in diesem Jahr einige Änderungen nicht gut bei allen Spielern an, sodass es teilweise heftige Kritik gab.
Spieler kritisieren das anhaltende Umwälzen des Kampfsystems
Wofür gibt es Kritik? Bereits mit Update 32 Deadlands im Vorjahr haben die Entwickler angefangen das gewohnte Kampfsystem in ESO zu verändern. Das hat sich auch die folgenden Patches weiter fortgesetzt und kam in vielen Teilen der Community nicht gut an.
Das erste Update in diesem Jahr brachte schon Änderungen im Rahmen der Hybridisierung, wie die Entwickler es nennen. Die Bezeichnung bezieht sich auf die Attribute Magicka und Ausdauer in ESO. Mit Update 33 Ascending Tide kamen bereits einige Änderungen, welche die Spezialisierung auf eines der beiden Attribute aufgehoben haben.
Besonders die Reaktionen auf die Änderungen von Update 35 Lost Depths sorgten für Aufsehen und es wurden kritische Stimmen laut, auch innerhalb des Stream Teams von ESO. Gerade in den Reihen der langjährigen Spieler sorgte dieser Patch für Ärger.
Mit dem neuen Kapitel kam kein vergleichbares Feature wie in den Vorjahren
Bisher konnte man sich bei jedem Kapitel auf ein neues Feature in ESO freuen, welches sehr in das Spiel selbst involviert war. Mit Clockwork City (was sogar nur ein Gebiets-DLC war) kam die Transmutation ins Spiel, sodass man Eigenschaften von Waffen und Rüstung verändern konnte.
Mit dem Kapitel (jetzt nur noch DLC) Summerset kam erstmals das Schmuckhandwerk dazu, welches damit einen direkten Einfluss auf spielbare Builds hatte. Damit wurden auch Sets für DDs interessant, deren Schmuck die Eigenschaft “lebend” (also mit Erhöhen des maximalen Lebens). Das betrifft z.B. das Set “vorrückender Yokeda”, welches man in der Prüfung “Zitadelle von Hel Ra” bekommen kann.
Mit dem Kapitel Greymoor wurde das Grundspiel um das Antiquitätensystem und die Mythic Items erweitert. Die Mythic Items sind besonders starke Items, die nur 1 Set Effekt haben. Da sie aber so stark sind, waren auch Spieler aus allen Bereichen der Community interessiert daran diese durch das Antiquitätensystem zu bekommen.
Im nachfolgenden Kapitel Blackwood kam das Gefährtensystem hinzu. Seitdem kann man einen dieser Gefärhten im Kampf herbeirufen, sobald man ihn freigeschaltet hat. Sie ersetzen in ihrer Stärke zwar keinen Spieler, aber sie sind dennoch gerade für Anfänger eine gute Unterstützung.
Mit High Isle kam das das Kartenspiel “Ruhmesgeschichten”. Allerdings ist dieses Feature komplett unabhängig von dem Rest des Spiels. Es gab diesmal also nicht den gleichen Ansporn für die Spieler sich auch damit auseinander zu setzen.
Im Kapitel High Isle kam aber kein eigenes Feature hinzu. Es wurde lediglich das Feature aus dem Vorjahr um zwei weitere Gefährten mit High Isle erweitert. Das sorgte für enttäuschte Reaktionen unter den ESO Spielern.
Das PvP bekommt seit Jahren keine Neuerungen
Was ist im PvP passiert? Eigentlich gar nichts. Im Vorjahr wurden einige Tests zur Performance im PvP-Gebiet Cyrodiil gemacht, jedoch warten die Spieler immer noch vergeblich auf Anpassungen oder neuen Content.
Stattdessen sorgte ein Live-Stream für ziemlichen Ärger, in welchem sich über die PvP-Spieler lustig gemacht wurde, da man ihren Ärger sichtbar im Stream-Chat erkennen kann. Daraufhin gab es am 12. Januar im ESO Forum eine offizielle Stellungnahme zu den Problemen im PvP.
In dem Post äußerten die Entwickler zwar, dass sie die Frustration der Spieler verstehen, allerdings wurde auch gesagt, dass sie sich im Jahr 2022 gar nicht mit der Problematik im PvP beschäftigen werden. Begründet wurde das damit, dass sie dafür wohl den Servercode grundlegend umschreiben müssten.
Wirklich beschwichtigt hat es die Spieler aber nur augenscheinlich. Viele PvP-Spieler haben deshalb ESO an den Nagel gehängt. Das lässt sich im PvP-Gebiet Cyrodiil bemerken, denn die Kampagnen fühlen sich aktuell ziemlich leer gefegt an.
Hier erfahrt ihr, wie es um die Performance im PvP in ESO steht.
Neue Sets, Dungeons, 1 Trial und die neuen Gebiete als Highlight
Was kam 2022 bei ESO gut an? An der diesjährigen Erzählung “Vermächtnis der Bretonen” war aber nicht alles schlecht. Besonders die 4 neuen Dungeons kamen bei den Spielern breitflächig gut an. Es war zu bemerken, dass die Entwickler sich mit der optischen Gestaltung der neuen Verliese viel Mühe gegeben haben.
Auch für die ESO Veteranen waren gerade die 2 Dungeons aus Ascending Tide eine coole neue Herausforderung. Die Verliese “Gram des Schiffbauers” und “Korallenhorst” wurden von vielen Spielern sowohl für die optische Gestaltung als auch die Spielmechaniken gelobt.
Was euch in der Welt von ESO erwartet, erfahrt ihr regelmäßig über unseren ESO Event-Ticker. Diesen aktualisieren wir laufend, sodass ihr immer wisst, wann euch ein neues Event erwartet und wie ihr am besten an die Belohnungen kommt.
ESO steht Ende 2022 wohl eher etwas wacklig da
Bereits im vergangenen Jahr gab es ein paar Schwachstellen, die für negative Bewertungen gesorgt haben. Mehr dazu könnt ihr in unserem ESO Rückblick auf 2021 erfahren. Leider konnte das MMORPG auch in diesem Jahr nicht besonders bei den Spielern punkten.
Auch auf Steam ist die fallende Tendenz zu sehen. Es liegt in der Platzierung nur noch im “Silber-Tier”, also irgendwo zwischen Platz 25 und 50. Lest mehr dazu in unserem Beitrag Steam zeigt die 12 Games, die 2022 das meiste Geld einspielten – Wir schauen auf die besten MMORPGs. Im Jahr zuvor befand sich das MMORPG noch unter den besten 24.
Für das kommende Jahr 2023 wünschen sich die Fans und ESO Spieler daher Neuerungen, die auch die Veteranen begeistern und Änderungen, die besser durchdacht sind.
Aktuell könnt ihr in ESO das Neujahrsfest spielen. Das ganze Jahr über warten auf euch spannende Events, bei denen ihr interessante Belohnungen abstauben könnt. Wenn ihr von uns über die Events auf dem Laufenden gehalten werden wollt, dann schaut regelmäßig bei unserem ESO Event-Ticker vorbei.
Dort informieren wir euch immer über aktuelle Events im MMORPG.
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