Diablo 4 hat mit der Open Beta einen tiefen Einblick in seine Systeme gegeben. Doch das Endgame bleibt weiterhin die große unbekannte Variable. Hier soll in einem Dev-Blog im April näheres bekanntgegeben werden. In einem persönlichen Interview mit den Verantwortlichen hinter dem neuen Action-RPG konnten wir von MeinMMO bereits ein paar Details erfahren.
Über 10 Jahre nach dem Release von Diablo 3 kommt am 06. Juni der lang erwartete Nachfolger Diablo 4. MeinMMO hat die Chance bekommen, mit zwei hohen Mitarbeitern in einem persönlichen Interview zu sprechen: Joe Shely (Game Director) und Rod Fergusson (General Manager des Diablo Franchise).
Ich habe dabei direkt deutlich gemacht, dass ich besonderes Interesse am Endgame habe. Sie wollten mir zwar nicht allzu viel verraten, die offizielle Endgame-Vorstellung kommt erst im April (via twitter.com). Doch ein paar interessante Details konnte ich ihnen dann doch abringen.
Sucht ihr nach der Beta nach Alternativen zu Diablo 4, die euch bis zum Release beschäftigen? Dann startet unser Video:
Diablo 4 wird „Targeted Loot“ bieten
Rod Fergusson hat das Endgame in einem Satz zusammengefasst: „Alles dreht sich darum, gezielt eure gewünschte Ausrüstung zu finden“. Joe Shely meinte: „Das Endgame ist wie das in Diablo 3, aber mit viel mehr Zeug“.
Anders als zum Start von Diablo 3 hat der vierte Teil bereits zum Release drei Säulen, auf denen das PvE-Endgame aufbaut:
- Höllenflut-Events
- Albtraum-Dungeons
- Der Baum des Flüsterns
Man möchte euch zudem Werkzeuge an die Hand geben, um gezielt nach den Items zu suchen, die ihr für euren Build braucht: Beispiel Höllenflut-Events.
Diese Events finden in zufälligen Regionen der Open World statt. Shely meinte: „Da möchte man nicht zufällig reingeraten“. Monster sind hier deutlich stärker, gute Builds und Vorbereitung sind wichtig. Beim Monster-Schnetzeln sammelt ihr Währung, um die Höllenflut-Kiste dieser Region zu öffnen.
Diese Kiste bietet „Targeted Loot“. Ihr wisst bereits vorher, für welchen Ausrüstungs-Slot ihr ein Item erhaltet und könnt entsprechend die Höllenflut-Region wählen, die für euch passt.
Welche weiteren „Targeted Loot“-Werkzeuge zur Verfügung stehen, wollten mir die beiden noch nicht verraten. Allerdings sollen auch die anderen beiden Aktivitäten davon profitieren.
Diablo 3 war ein „großartiges Fundament“
Laufen Seasons wie in Diablo 3? Ähnlich wie in D3 sollen die Seasons mit bestimmten, eigenen Gameplay-Mechaniken kommen. Auch hier soll in Diablo 4 alles ein wenig größer sein als im Vorgänger.
Diablo 3 wurde als „großartiges Fundament“ bezeichnet, weil man damit viele Erfahrungen sammeln konnte, welche Endgame-Inhalte für Diablo-Fans besonders spannend sind.
Es war dabei überhaupt keine Rede von der Erstellung von Season-Charakteren wie in Diablo 3. Es wirkte eher so, als lege man den Fokus auf die tatsächlichen Haupt-Charaktere, für die man dann unterschiedliche Builds zusammensucht, um die schwersten und neusten Aktivitäten zu schaffen.
Das erinnert eher an Diablo Immortal, das ebenfalls ohne Season-Charaktere auskommt, aber ohne die PvP-Kämpfe zwischen „Schatten und Unsterbliche“. Das dürfte MeinMMO-Redakteur Benedict gefallen: Ich will, dass Diablo 4 so wird wie Diablo Immortal.
Sobald es weitere Details zum Endgame gibt, findet ihr dazu alle Infos auf MeinMMO. Habt ihr Fragen zum Thema, dann lasst einen Kommentar da. Was wir wissen, teilen wir mit euch.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!







