Diablo 4 zeigt erst im April sein Endgame – Wir wissen jetzt schon ein klein wenig mehr

Diablo 4 hat mit der Open Beta einen tiefen Einblick in seine Systeme gegeben. Doch das Endgame bleibt weiterhin die große unbekannte Variable. Hier soll in einem Dev-Blog im April näheres bekanntgegeben werden. In einem persönlichen Interview mit den Verantwortlichen hinter dem neuen Action-RPG konnten wir von MeinMMO bereits ein paar Details erfahren.

Über 10 Jahre nach dem Release von Diablo 3 kommt am 06. Juni der lang erwartete Nachfolger Diablo 4. MeinMMO hat die Chance bekommen, mit zwei hohen Mitarbeitern in einem persönlichen Interview zu sprechen: Joe Shely (Game Director) und Rod Fergusson (General Manager des Diablo Franchise).

Ich habe dabei direkt deutlich gemacht, dass ich besonderes Interesse am Endgame habe. Sie wollten mir zwar nicht allzu viel verraten, die offizielle Endgame-Vorstellung kommt erst im April (via twitter.com). Doch ein paar interessante Details konnte ich ihnen dann doch abringen.

Sucht ihr nach der Beta nach Alternativen zu Diablo 4, die euch bis zum Release beschäftigen? Dann startet unser Video:

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5 Alternativen zu Diablo 4, die nicht Path of Exile sind

Diablo 4 wird „Targeted Loot“ bieten

Rod Fergusson hat das Endgame in einem Satz zusammengefasst: „Alles dreht sich darum, gezielt eure gewünschte Ausrüstung zu finden“. Joe Shely meinte: „Das Endgame ist wie das in Diablo 3, aber mit viel mehr Zeug“.

Anders als zum Start von Diablo 3 hat der vierte Teil bereits zum Release drei Säulen, auf denen das PvE-Endgame aufbaut:

Man möchte euch zudem Werkzeuge an die Hand geben, um gezielt nach den Items zu suchen, die ihr für euren Build braucht: Beispiel Höllenflut-Events.

Diese Events finden in zufälligen Regionen der Open World statt. Shely meinte: „Da möchte man nicht zufällig reingeraten“. Monster sind hier deutlich stärker, gute Builds und Vorbereitung sind wichtig. Beim Monster-Schnetzeln sammelt ihr Währung, um die Höllenflut-Kiste dieser Region zu öffnen.

Diese Kiste bietet „Targeted Loot“. Ihr wisst bereits vorher, für welchen Ausrüstungs-Slot ihr ein Item erhaltet und könnt entsprechend die Höllenflut-Region wählen, die für euch passt.

Welche weiteren „Targeted Loot“-Werkzeuge zur Verfügung stehen, wollten mir die beiden noch nicht verraten. Allerdings sollen auch die anderen beiden Aktivitäten davon profitieren.

Diablo 3 war ein „großartiges Fundament“

Laufen Seasons wie in Diablo 3? Ähnlich wie in D3 sollen die Seasons mit bestimmten, eigenen Gameplay-Mechaniken kommen. Auch hier soll in Diablo 4 alles ein wenig größer sein als im Vorgänger.

Diablo 3 wurde als „großartiges Fundament“ bezeichnet, weil man damit viele Erfahrungen sammeln konnte, welche Endgame-Inhalte für Diablo-Fans besonders spannend sind.

Es war dabei überhaupt keine Rede von der Erstellung von Season-Charakteren wie in Diablo 3. Es wirkte eher so, als lege man den Fokus auf die tatsächlichen Haupt-Charaktere, für die man dann unterschiedliche Builds zusammensucht, um die schwersten und neusten Aktivitäten zu schaffen.

Das erinnert eher an Diablo Immortal, das ebenfalls ohne Season-Charaktere auskommt, aber ohne die PvP-Kämpfe zwischen „Schatten und Unsterbliche“. Das dürfte MeinMMO-Redakteur Benedict gefallen: Ich will, dass Diablo 4 so wird wie Diablo Immortal.

Sobald es weitere Details zum Endgame gibt, findet ihr dazu alle Infos auf MeinMMO. Habt ihr Fragen zum Thema, dann lasst einen Kommentar da. Was wir wissen, teilen wir mit euch.

Welchen Streich spielt Pokémon GO am 1. April? Event-Details geleakt

Was passiert am 1. April in Pokémon GO? In den letzten Jahren spielten die Entwickler ihre „Streiche“ mit den Spielern. Dataminer zeigen jetzt, was für das diesjährige Event geplant ist.

Update: Das Event zum 1. April wurde jetzt offiziell von Niantic mit allen Inhalten enthüllt

Was ist das für ein Event? Traditionell läuft in Pokémon GO rund um den 1. April ein kleines Event. An diesem Datum werden auf der Welt Streiche gespielt und auch Niantic ist mit Pokémon GO immer mal wieder dabei und nimmt sich als Spiel an diesem Tag nicht zu ernst.

Zwar gibt es von den Entwicklern noch keine offizielle Aussage mit Inhalten zu dem Event, doch Dataminer fanden nun, welche Pokémon euch wohl erwarten. Bedenkt, dass hier die Inhalte des Events gespoilert werden und euch möglicherweise den Spaß nehmen könnten.

Event zum 1. April in Pokémon GO – Was passiert da?

Das wurde gefunden: Die PokeMiners gelten in der Community von Pokémon GO als verlässliche „Leaker“. Sie untersuchen regelmäßig den Code des Spiels auf Veränderungen und konnten in der Vergangenheit dadurch schon viele Inhalte voraussagen, die dann später offiziell enthüllt wurden.

Am 29. März veröffentlichten die PokeMiners die Texte, die für das Aprilscherz-Event gefunden wurden (via Twitter.com). Das Pokémon, das im Fokus des Events stehen wird, ist Taubsi.

  • Eine besondere Taubsi-Forschung in 2 Kapiteln
  • Neue Taubsi-Quest
  • Höhere Chancen auf bestimmte XXL- und XXS-Größen bei Pokémon
  • Zeitlich Befristete Forschung
Pokémon GO

Die Forschung mit den zwei Kapiteln ist inhaltlich noch nicht näher in den Funden beschrieben. Die neue Quest dreht sich darum, eine bestimmte Anzahl von Taubsi zu verschicken. Da ihr sie wohl während des Events sowieso häufiger findet, sollte das kein Problem sein.

Professor Willow erklärt zur Forschung, dass ihr Trainer ihm seit Jahren die Taubsi zu Forschungszwecken zugesendet habt. Doch genau die sind nun alle ausgebrochen und es liegt an euch, dem Professor zu helfen, die wilden Vögel wieder einzufangen.

Wie lief der 1. April in den letzten Jahren?

Wie gefällt euch der Plan für das Event für dieses Jahr? Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Spielern zu dem Thema aus. Möglicherweise teilt Niantic selbst vor dem Start des Events noch weitere Details. Möglicherweise sollen die weiteren Boni aber auch eine Überraschung bleiben und sind plötzlich am 1. April ohne Ankündigung aktiv.

In den nächsten Wochen erwarten euch noch viele weitere Termine: Alle Events im April 2023 in der Übersicht

Nach der Beta ist klar: Diablo 4 muss ein MMO werden

Seit der Ankündigung von Diablo 4 ist klar, dass das Spiel mehr MMO-Elemente erhalten wird als die anderen Haupt-Ableger der Reihe. Besonders Fans der ersten beiden Teile fürchten deswegen um „ihre“ Spielerfahrung. MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus sieht das ganz anders: MMO-Elemente machen Diablo nur besser.

Diablo 4 wird ein MMO, auch wenn Blizzard selbst das Gegenteil behauptet. Es hat zu viele Elemente, die an MMORPGs wie Lost Ark erinnern und Features, die ganz klar auf MMOs abzielen.

Überall in den Städten sind Spieler zu sehen, in der offenen Welt trifft man andere Helden und die riesigen Weltbosse müssen sogar mit Fremden getötet werden. Außer, man heißt Wudijo und macht einfach selbst Schaden für 12.

Seit all das bekannt ist und in der Beta immer offensichtlicher wurde, gibt es haufenweise Diskussionen darüber, ob solche MMO-Elemente nun gut oder schlecht sind. Es gibt Kritiker, die sich absolut gegen ein Mehrspieler-Diablo sträuben.

Ich kann durchaus verstehen, wenn man als Diablo-Fan einfach nur eine neue Version der alten Spiele haben will. Aber dann ist Diablo 4 schlicht nicht das ARPG, das diese Fans suchen. Blizzard braucht diese Features im Spiel.

Diablo 4 hat sogar Crossplay für alle Plattformen. Wie der Multiplayer funktioniert, erklären wir hier:

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In Diablo 4 könnt ihr mit Spielern aus aller Welt zocken – Alle Infos zum Multiplayer

„Der MMO-Müll killt es für mich“

Die Kritik kommt seit der Open Beta seltener, ist aber noch immer da und teilweise deutlich heftiger als zuvor. Ein Nutzer auf Reddit etwa sagt, dass selbst technische Probleme und die Warteschlangen vernachlässigbar seien, die MMO-Elemente seien der Störfaktor.

Wenn „Fannybaws69“ oder „dildoswaggins“ durchs Bild rennen und die gleiche Quest machen oder zusammen mit dem Nutzer an der Truhe stünden, wäre das nervig. Es passe nicht zu Diablo. Solche Threads tauchen häufig auf.

Auch GameStar-Kollege Fabiano Uslenghi sagt, dass Diablo 4 keine Shared World brauche. Viele Leser der GameStar stimmen Fabiano zu, ohne MMO-Elemente sei Diablo 4 besser.

Ich muss zugeben, dass bestimmte Elemente mich auch stören, oder stören würden. Bescheuerte Spieler-Namen passen nicht in die Welt und die absurden Titel aus Diablo 4 sind nicht ideal. Aber ehrlich: selbst, wenn man die Leute trifft, sind sie schnell wieder aus dem Bild oder die Namen werden von Gegner-Horden überdeckt.

Darum vertrete ich eine ganz andere Position. Die Shared World und MMO-Elemente retten Diablo 4. Sie sorgen für eine Zukunft des Spiels und erschaffen mehr Möglichkeiten, als vorher je denkbar waren.

Das größere Problem von Diablo 4 ist nach der Beta eher die große Unbekannte: Was ist das Endgame? Die Einschätzung der MeinMMO-Redaktion findet ihr hier:

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Diablo 4 Beta: Performance und Spielspaß sitzen, aber wichtige Fragen bleiben offen – Das Fazit der MeinMMO-Redaktion

MMO-Features führen zu mehr Diablo-Feeling

Das Endgame von Diablo 4 wird sich größtenteils in Dungeons abspielen. Events in der offenen Welt und die Weltbosse werden vermutlich wichtige Quellen für Legendarys, aber nach aktuellem Stand sind Dungeons der Farm-Spot.

Hier ist man sowieso alleine oder mit der Gruppe unterwegs. Und genau hier ist der Punkt, an dem Diablo als MMO besser wird. Schon in der Beta waren einige Klassen scheinbar schwächer. Das liegt aber nur daran, dass sie andere Rollen erfüllen können.

Gerade Druiden haben in Diablo 4 die Möglichkeit, zum Unterstützer, Tank oder gewissermaßen zum Heiler zu werden. Eine Art Rollenverteilung gab es schon früher, aber noch nie so ausgeprägt. Selbst ohne Gruppe hat in Diablo 4 jeder die Möglichkeit, so zu spielen, wie er will und findet in der Stadt Mitspieler für den härtesten Content. Ohne MMO-Features wäre das nicht möglich.

Das ist der für mich wichtigste Punkt. Ich liebe es, Klassen auch mal außerhalb ihrer „Max DPS“-Builds zu spielen, verrückte Sachen auszuprobieren. Wenn gerade keine Freunde online sind, kann ich mir zufällig fremde Leute schnappen und den Build ausprobieren.

MMO-Elemente sind gut, wenn sie richtig eingesetzt werden

Natürlich muss alles in Maßen genossen werden, auch MMO-Features. Selbst Charaktere müssen irgendwie in die Welt passen, weswegen ich begrüße, dass Blizzard uns etwa nicht völlig bescheuerte Charaktere lässt. Immersion ist auch für ein MMO wichtig und auf die Freiheit einzelner Clowns kann dabei nicht geachtet werden.

Für mich ist die Shared World trotzdem notwendig, damit Diablo 4 überhaupt überlebt. Sie sorgt für eine belebte Community, die miteinander interagiert und so langfristig spielt. Freundschaften halten einen im Spiel. Darüber haben in einem Talk auf YouTube auch schon unsere Chefredakteurin Leya Jankwoski, GameStar-Podcast-Chef Michael Graf und Diablo-Experte Jessirocks gesprochen (ab Minute 32).

Reine Singleplayer-Spiele haben durchaus noch eine Zukunft, aber werden niemals so groß wie MMOs. Und Blizzard braucht im Moment dringend einen Sieg.

Solo-Fans haben nun den zweiten Schlag in Folge hinnehmen müssen mit Diablo Immortal und Diablo 4. Aber Diablo 4 muss ein Erfolg werden, wenn ihr in Zukunft gute Spiele haben wollt:

Was Diablo 4 für das Schicksal aller Hack’n’Slays bedeutet

Testet ab heute einen neuen Taktik-Shooter auf Steam – Verbindet Counter-Strike mit Helden in Third-Person

Der neue Taktik-Shooter Veiled Experts (Steam) startet heute Abend seine Open Beta und lässt euch für eine Woche auf die Server. Was ihr vom Spiel erwarten könnt, zeigen wir euch auf MeinMMO.

Veiled Experts ist ein neuer Free2Play-Shooter auf Steam und stammt von dem südkoreanischen Entwickler und Publisher Nexon. Die Open Beta steht kurz bevor:

  • Beta Start – 30. März 2023, 21:00 Uhr
  • Beta Ende – 06. April 2023, 21:00 Uhr

Der Titel verbindet Mechaniken von Counter-Strike mit Helden-Shooter-Elementen in Third-Person. Eine winzige Prise Battle Royale sorgt in den Matches dafür, dass Camper unter Druck gesetzt werden.

Weiter unten bekommt ihr noch eine kurze Vorstellung vom Spiel. Für einen Eindruck zieht euch den Trailer rein:

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Veiled Experts: Beta – Gameplay-Trailer

Veiled Expert will die Taktik-Shooter aufmischen

Die Entwickler haben uns im Februar 2023 bereits ein paar Stunden zocken lassen. Uns wurde ein solides Spiel präsentiert, mit vielen bekannten Mechaniken, die auf eine erfrischend neue Art gemixt wurden: Hier kommt ihr zu unserem Anspielbericht.

So habt ihr nur geringe Präzision beim Feuern, wenn ihr euch bewegt und zwischen jeder Runde gibt es Kauf-Runden – beide Mechaniken sind aus Counter-Strike bekannt. Allerdings spielt Veiled Experts in Third-Person und es gibt kaufbare Items, die für das ganze Team zählen.

Zudem könnt ihr zwischen unterschiedlichen Agenten wählen, die euch eine Vielfalt an Spielstilen erlaubt. Es gibt offensive, defensive und Support-Fähigkeiten. Das ist nicht so bunt und irre wie in Overwatch, aber hat trotzdem einen deutlichen Einfluss auf die Matches.

Mehr zum Thema
Die 10 besten Free-To-Play-Shooter 2023
von Jürgen Horn

Eine Prise Battle Royale und Call of Duty sind auch noch drin: Im Laufe einer Runde zieht sich das Spielfeld immer weiter zusammen und ihr könnt starke Gadgets über den Shop kaufen, die zum Teil an CoD-Killstreaks erinnern.

Das alles läuft in dem altbekannten „Suchen & Zerstören“-Modus: Fünf Angreifer müssen eine Bombe legen, die Verteidiger haben zwei Ziele, die sie schützen müssen. Es sind aber noch weitere Modi geplant:

  • Bombenentschärfung 3v3 / 5v5
  • Team Deathmatch
  • Free-for-all
  • Team Deathmatch vs. KI

Welche Modi in der Open Beta zur Verfügung stehen, wissen wir derzeit noch nicht. Sicher ist nur, dass die Bombenentschärfung 5v5 dabei ist.

Wie kann man die Beta spielen? Loggt euch bei Steam ein und besucht die Spieleseite von Veiled Experts (via Steam). Hier könnt ihr den Zugriff anfordern und erhaltet direkt Zugang zur Open Beta

Es handelt sich dabei übrigens um die letzte Beta vor dem finalen Release. Ein konkretes Datum gibt es dafür aber noch nicht, allerdings soll der Shooter noch im Q2 2023 komplett erscheinen.

Veiled Experts möchte sich dabei über Mikrotransaktionen finanzieren, bietet einen Battle Pass und kosmetische Items für die unterschiedlichen Helden, die hier „Experten“ heißen. Hinweise auf Pay2Win konnten wir beim ersten Anspielen nicht entdecken.

Habt ihr noch Fragen zum Titel oder möchtet eure Meinung loswerden, dann lasst einen Kommentar zum Thema da.

Wollt ihr mehr aktuelle Spiele entdecken, dann schaut hier vorbei: Die 15 aktuell besten MMOs und MMORPGs 2023

Spieler findet Farm-Bots in WoW, tötet sie mit Spielzeugen und hat den Spaß seines Lebens

Eine Magierin in World of Warcraft kämpft tapfer gegen Bots. Ihre stärkste Waffe: Spielzeuge, mit denen sie die Bots entführen kann.

Bots sind in beiden Versionen von World of Warcraft ein immerwährendes Problem. Auch in Dragonflight finden sich immer wieder große Ansammlungen von Farm-Bots, die Stunde um Stunde an verschiedenen Stellen Gegner töten, sie kürschnern und dann das Leder und andere Ressourcen im Auktionshaus für Gold verkaufen. Die meisten von euch haben solche Bot-Farm-Gruppen schon einmal gesehen, vermutlich genervt mit den Augen gerollt und seid dann weitergezogen.

Doch manche Spieler können den Anblick nicht ertragen – und gehen dagegen vor.

Wie geht man gegen Bots vor? Im Subreddit von WoW hat „orc_with_a_bear_mask“, im Spiel besser als „Cynndia“ bekannt, einige Vorfälle mit Bots beschrieben. Zu Beginn hat sie die Botter einfach nur getrollt und etwa die Feinde mit der besonderen Beute außerhalb der Reichweite der Bots gezogen.

Doch später wurde Cynndia kreativer. Sie nutze zahlreiche Spielzeuge, um sie in der Nähe der Bots zu verteilen – etwa Gegenstände wie bequeme Felle oder Sitzkissen. Nach und nach landeten die Bots auf diesen und steckten dann erst einmal fest.

WoW Cynndia Bot Trolling 1
Ein Bot wird gerade “entführt”.

Besonders amüsant: Cynndia fand heraus, dass man Bots auch auf den „Zugschlitten von Iskaara“ setzen kann. Das ist ein Spielzeug, bei dem ein Spieler auf einen Schlitten steigt und dann von einem anderen Charakter gezogen werden kann. Cynndia nutzte das aus, um Bots von der Gruppe zu trennen und auf eine kleine Weltreise zu schicken. Sie zeigte mehrere Screenshots, auf denen sie Bots etwa in das nächstbeste Lava-Becken oder direkt auf ein Schiff hin zu einem anderen Kontinent führte.

Wieso funktioniert das? Die meisten Bots arbeiten automatisiert mit festen Routinen. Das heißt, sie locken Feinde an eine bestimmte Stelle, töten sie dort und interagieren dann mit den Leichen, um das Leder als Kürschner zu erlangen.

Doch genau dieses „Interagieren“ lässt sich wunderbar ausnutzen. Platziert man nämlich ein Spielzeug auf den Leichen, mit dem eine Interaktion möglich ist, dann klickt der Bot irgendwann das Spielzeug an und steckt darauf fest. Denn bei manchen Spielzeugen braucht es einen speziellen Knopfdruck, um wieder „auszusteigen“.

WoW Cynndia Bot Trolling 2
Das Ende eines Bots – in der Lava.

Abgesehen davon hat Cynndia die entsprechenden Accounts natürlich wegen Botting gemeldet. Bis das zu einer Strafe führt, können allerdings mehrere Wochen oder gar Monate vergehen – denn es braucht genug Meldungen und die Banns erfolgen in der Regeln in Wellen, sodass mehrere Tausend Accounts gleichzeitig geschlossen werden.

Weitere Fotos von Cynndias “Abenteuern” wurden auf imgur hochgeladen.

Community reagiert begeistert: Der Beitrag, in dem Cynndia ihre Abenteuer vorstellt, hat im Subreddit inzwischen über 1.500 Upvotes erreicht – mit 98 % Zustimmung. Es gibt viel Lob von der Community für diese Arbeit, auch wenn einige anmerken, dass das eigentlich Blizzard übernehmen sollte oder so ein Verhalten auch eine Gefahr für den eigenen Account darstellen kann:

  • „Und ich hab die ganze Zeit Mythisch+ gespielt und gar nicht bemerkt, dass das hier der eigentliche Engame-Content ist.“
  • „Bei der Sabotage mit dem Schlitten musste ich laut lachen. Danke dafür.“
  • „Sei vorsichtig, wenn du dich mit Bottern anlegst. Sie können dich massenhaft melden und dann wirst du automatisch gebannt. Ist mir auch schon passiert.“

Wenn ihr also mal eine Gruppe Farmbots seht, schneidet euch ein Scheibchen von Cynndia ab – und spendiert den Bots doch eine kleine Reise in den nächsten Lava-Tümpel oder auf einen anderen Kontinent. Sie werden euch später sicher verfluchen.

Quelle(n):
  1. reddit.com/r/wow/

Destiny 2: Neuer Endboss im Lightfall-Raid ist für 6 Leute gedacht – Der erste hat ihn jetzt alleine besiegt

Destiny 2 hat schon viele Spieler hervorgebracht, die die schwersten Inhalte mühelos alleine bestritten. Nun hat ein Hüter den neuesten Endboss des Raids „Wurzel der Albträume“ besiegt und das solo. So hat er es geschafft.

Was wurde geschafft? Der frische YouTuber und Hüter TheSnazzzyRock ist auf seinem Kanal dafür bekannt Raid-Encounter Solo oder Duo zu bewältigen. Diesmal wurde der neue Raid “Wurzel der Albträume” als Challenge gewählt. Snazzzy hat es sich zur Aufgabe gemacht, Nezarek, den Endboss des Lightfall-Raids Solo ohne jegliche Hilfe von anderen Spielern zu besiegen.

Der Boss gilt im 6er-Team als nicht allzu schwer, dennoch ist er solo, vor allem wegen der hohen Gegnerintensität und den Fähigkeiten von Nezarek, eine schwere Herausforderung. Trotz der Schwierigkeiten wurde der Boss jedoch von ihm bezwungen.

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Destiny 2: Lightfall – „Saison des Widerstands“-Trailer

Nezarek alleine besiegt – So hat er es geschafft

TheSnazzzyRock nahm für diese Challenge seinen Warlock mit einer Vielzahl von Builds, die er dank des neuen Build-Crafting-Menüs stetig nach Situationen durchwechselte.

Zuerst nahm er sich die Mechaniken mit dem Licht und der Dunkelheit vor, während er nach und nach die Gegner dezimierte. Dazu nutze er die Sonnenarmschienen und erzeugte nach einem Nahkampfkill viele Granaten. Währenddessen manövrierte er sich mit seinem Ikarus Dash schnell über die gesamte Map, um so keine Zeit bei den Mechaniken zu verlieren.

Den gesamten Kampf seht ihr hier in seinem Clip auf YouTube:

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Sind alle Gegebenheiten passend für die Schadensphase, wechselt er sein Loadout und verkriecht sich mit seinem Brunnen in eine Ecke der Map, in der ihn Nezarek nicht angreifen und schaden kann. Das hat Snazzzy dreimal wiederholt, bis er schließlich Nezarek im Final Stand besiegen konnte.

Nach seinem Sieg fing Snazzzy vor Freude an zu schreien und zu jubeln, während er klarstellte, dass seine Hände taub geworden sind.

Wie reagiert die Community? Spieler auf YouTube feiern seinen Clip für den Sieg gegen Nezarek. Sie finden es lustig, wie der Endboss bei seinem Tod einfach umfällt. Dabei kommentieren die Spieler:

  • “Die Art, wie Nezarec auf den Boden fiel wie “Ich bin fertig, Alter”, ist urkomisch, hahaha Herzlichen Glückwunsch!!” – meint Will Arzamendi
  • “Absolut verrückt Bruder, wohlverdient! Herzlichen Glückwunsch mannnnnnnn” – gratuliert Whos Divine
  • “Die Reaktion, kombiniert mit der Art und Weise, wie Nezarec gerade auf den Boden fiel, machte dies offiziell zum größten Video auf dieser Plattform, herzlichen Glückwunsch, Mann” – fügt Rey hinzu
  • “Ich bin so glücklich, eine wirklich engagierte Person zu sehen, die dies beendet” – freut sich Lyriss

Es ist interessant zu sehen, dass nicht nur der PvE-Gott von Destiny 2 solche krassen Momente schaffen kann. Auch andere Spieler in der Community können solche Siege erringen, wenn sie es nur wollen.

Was haltet ihr vom Clip? Findet ihr es krass das Shazzzy das geschafft hat? Lasst es uns gerne in den Kommentaren erfahren!

Destiny 2: PvE-Gott zeigt 9 kleine Tricks & Mechaniken, die nicht jeder kennt

Quelle(n):
  1. dexerto.com

Eine wichtige Entdeckung könnte neue Grafikkarten und Prozessoren viel kleiner und richtig schnell machen

In den USA hat man einen Chip entwickelt, der leistungsstarke Geräte deutlich schneller und kleiner machen könnte. Dazu zählen etwa Grafikkarten, Prozessoren und auch KI-gestützte Projekte.

Unser Titelbild (Grafikchip einer AMD-Grafikkarte) ist ein Symbolbild.

An der University of Southern California (USC) haben Forscher erklärt, dass man einen neuen Chip und Speicher entwickelt habe, der in Zukunft sowohl KI-Projekte als auch Hardware verbessern könne (via techxplore.com).

Denn anstatt nur auf Silizium, den derzeit wichtigsten Baustein für Computer-Chips, setzt man an der Universität auf eine Kombination neuer Materialien und traditioneller Siliziumtechnologie. Dadurch soll die Leistung steigen und gleichzeitig die Chipgröße sinken.

Chips werden kleiner, leistungsstärker und stromsparender

Joshua Yang ist Professor für Elektrotechnik und Computertechnik an der USC. Er erklärt, dass der neu entwickelte Speicherchip die derzeit höchste Informationsdichte pro Gerät (11 Bit) unter allen bisher bekannten Speichertechnologien bieten würde. Und genau das könnt in Zukunft eine entscheidende Rolle dabei spielen, verschiedenen Geräten einen großen Performance-Boost zu verleihen.

Wie genau funktioniert das? Die vorgestellte Technik konzentriert sich darauf, die Positionen der Atome zur Darstellung von Informationen zu verwenden. In der derzeitigen Technik nutzt man die Anzahl der Elektronen zur Berechnung auf einem Chip.

Die Positionen der Atome bieten eine kompakte und stabile Möglichkeit, mehr Informationen auf analoge anstatt auf digitale Weise zu speichern. Außerdem können die Informationen dort verarbeitet werden, wo sie gespeichert sind, anstatt sie gleich zu einem dedizierten Prozessor zu schicken.

Durch die Umstellung der Chips auf Atome anstelle von Elektronen werden die Chips zudem kleiner. Yang fügt hinzu, dass mit dieser neuen Methode mehr Rechenkapazität auf kleinerem Raum zur Verfügung steht.

Obendrein könnte diese Methode „viel mehr Speicherebenen bieten, um die Informationsdichte zu erhöhen“.

Einen weiteren Punkt, den die Forscher nennen, ist die Einsparung von Energie. Denn wenn ihr Geräte wie Handys oder Smartwatches abschaltet, benötigt der Vorgang Strom, weil viele Dinge neu geladen werden müssen. Mit der neuen Technik sollen Daten langfristig gespeichert werden können und das soll beispielsweise beim nächsten Boot eures Handys Strom und Ressourcen sparen.

KI-Anwendung von der Cloud auf den Chip

Als weitere Anwendungsbeispiele werden vor allem KI-Projekte genannt. Denn diese werden fast ausschließlich in der Cloud berechnet. Mit dem neuen Chip könnt die Leistung jedoch so steigen, dass jede Person etwa ChatGPT im Chip seiner Smartwatch integrieren könnte, ohne noch den großen Server mit den hunderten Grafikkarten zu benötigen.

Derzeit werden leistungsstarke Grafikkarten immer größer und benötigen viel Platz im Gaming-System. Und das könnte sich am Ende ändern. Nvidias neue, kleine Grafikkarte ist für Gamer nur bedingt geeignet:

Nach Monaten stellt Nvidia eine neue, winzige Grafikkarte vor – Doch die wollt ihr vermutlich nicht kaufen

Quelle(n):
  1. techxplore.com

WoW will Spieler mit 3 neuen Affixen quälen, ihr werdet alle davon verfluchen

Neue Affixe sollen es in World of Warcraft regeln. Doch die Kritik fällt harsch aus. Versteht Blizzard das Problem nicht?

Das System „Mythisch+“ in World of Warcraft steht in der Kritik. Während das grundsätzliche Prinzip von immer härteren Dungeons mit immer besseren Belohnungen fest etabliert ist, sind es die Affixe nicht. Diese zusätzlichen Schwierigkeiten sind in den letzten Monaten immer mehr in Verruf geraten. Aus dem Grund will Blizzard mit Patch 10.1 Glut von Neltharion einiges ändern. Der saisonale Affix wird gestrichen und auch 3 andere Affixe fliegen komplett raus.

Aber es gibt auch 3 neue Affixe, die jetzt im Datamining gefunden wurden.

Welche Affixe fliegen raus? Für Saison 2 fliegen einige Affixe aus der Rotation. Sie werden in Saison 2 nicht auftauchen. Dazu gehören:

  • Quaking („Bebend“)
  • Grievous („Schrecklich“)
  • Volcanic („Vulkanisch“)

Damit fliegen viele Affixe raus, die einer bestimmten Gruppe auf die Nerven ging. Bebend war besonders für Nahkämpfer ärgerlich, während Schrecklich die Heiler auf Trab hielt und Vulkanisch die Zauberwirker zur Verzweiflung trieb.

Welche Affixe wurden gefunden? Drei neue Affixe wurden für Saison 2 hinzugefügt. Die erste Variante davon sieht so aus:

  • Afflicted („Geplagt“): Während des Kampfes erscheinen gelegentlich geplagte Geister und flehen die Spieler um Hilfe an. Diese Geister haben unterschiedliche Leiden (Fluch, Vergiftung oder Krankheit). Wird das entsprechende Leiden entfernt oder der Geist vollständig geheilt, löst er sich auf. Gelingt das nicht, schreit der Geist gequält auf und reduziert das Tempo aller Spielercharaktere für 10 Sekunden um 100 %.
  • Entangling („Umschlingend“): Spieler werden von einer Wurzel gegriffen und um 50 % verlangsamt. Die Charaktere haben 8 Sekunden Zeit, um sich weit genug von der Wurzel zu entfernen, sodass diese reißt. Sind sie nach Ablauf der 8 Sekunden noch von der Wurzel betroffen, werden Spieler für 3 Sekunden betäubt.
  • Incorporeal („Körperlos“): Ein zusätzlicher Mob erscheint, der für 20 Sekunden nahezu keinen Schaden nimmt. Dieses Add wirkt einen 8-Sekunden-Zauber, der bei Erfolg den verursachten Schaden und die Heilung aller Spielercharaktere für 10 Sekunden um 50 % reduziert. Der körperlose Feind ist anfällig für alle Arten der Massenkontrolle.

Beachtet bei diesen Funden allerdings, dass es sich bisher nur um Datamining handelt. Bis zum Release von Patch 10.1 können sich hier noch viele Dinge ändern.

Erste Kritik der Community fällt vernichtend aus: Im Subreddit von WoW und den Kommentaren von wowhead kommen die neuen Affixe nicht gut weg. Gerade „Entangling“ scheint schon jetzt prädestiniert dafür zu sein, spontane Tode zu verursachen, wenn Spieler nicht schnell genug einem Angriff ausweichen können, weil sie von einer Wurzel verlangsamt wurden. Auch „Incorporeal“ könnte ein Zeitfresser werden, wenn die Kreatur am Ende eines Kampfes erscheint und erst nach 20 Sekunden richtig Schaden nimmt.

Was haltet ihr von den neuen Affixen? Sehen die interessant aus? Oder geht Blizzard damit den falschen Weg?

Neues MMORPG Blue Protocol zeigt Gameplay zu allen Klassen – Startet Tests noch im März

Blue Protocol ist ein neues Anime-MMORPG, das 2023 bei uns erscheinen soll. Doch zuletzt wurde es etwas stiller um das Spiel. Nun wurden in Korea neue Videos zu den Klassen veröffentlicht. Außerdem wird es wohl ab dem 31. März deutlich mehr Gameplay zu sehen geben.

Was passiert gerade bei Blue Protocol? Eigentlich sollte das neue MMORPG im Frühjahr 2023 in Japan starten und im Verlauf des Jahres dann zu uns in den Westen kommen. Publisher hier ist Amazon. Doch noch vor dem ersten Netzwerktest im Januar gab es die schlechte Nachricht: Der Test wurde um mehr als zwei Monate verschoben – wegen eines schweren Fehlers.

Seitdem wurden nur wenige Informationen geteilt. Die westliche Webseite hat seit Dezember 2022 sogar gar kein Update bekommen. Nun hat Smilegate, der Entwickler von Lost Ark, die koreanische Webseite zu Blue Protocol veröffentlicht. Und dort finden sich ein paar neue Details.

So werden einige Charaktere und die jeweiligen Voice-Actor vorgestellt. Zudem gibt es kleine Gameplay-Videos zu den 5 Klassen:

  • Klingenwächter
  • Zwillingsschläger
  • Pfeilpirscher
  • Fluxweber
  • Feindbrecher

Diese hat der YouTuber duc_one zusammengeschnitten, mit dem Soundtrack zum Spiel unterlegt und mit kleinen Info-Schnipseln zu den Spielstilen versehen:

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Am 31. März startet der Netzwerktest, bringt endlich mehr Gameplay-Videos

Wie steht es jetzt um den Netzwerktest? Der erste große Test seit 2021 findet ab dem 31. März in Japan statt. Dort soll es vor allem darum gehen, die Server zu stressen. Darum gibt es einige Einschränkungen.

So können die Tester nur bis Stufe 20 leveln, nur das erste Story-Kapitel spielen und nicht auf alle Quests zugreifen.

Zu dem Test sind offiziell nur Spieler zugelassen, die in Japan leben. Einige Spieler haben sich mit Hilfe von VPNs dafür registriert, allerdings soll es auch schon zu Sperrungen gekommen sein, wie die Fansite Blue Protocol Database berichtet (via Twitter).

Wird es dann endlich mehr Gameplay geben? Sehr wahrscheinlich, denn der Test steht nicht unter NDA. In einem Livestream baten die Entwickler nur darum, Story-Spoiler zu vermeiden, um den anderen Spielern nicht die Vorfreude zu nehmen.

Wann können wir Blue Protocol spielen? Auch wir im Westen sollen künftig eine Beta zu Blue Protocol spielen können. Für diese könnt ihr euch jetzt schon anmelden. Wann die Beta genau stattfindet, ist aber nicht bekannt.

Gleiches gilt auch für ein Release-Datum. Bisher heißt es weiterhin nur, dass Blue Protocol in der zweiten Hälfte von 2023 erscheinen soll.

Mehr Infos zu den Inhalten und den Klassen findet ihr hier: Alles zum neuen MMORPG Blue Protocol: Release, Klassen, Beta und Gameplay.

Twitch: Weiser Streamer findet tröstende Worte für Mitspieler, der gerade von seiner Frau verlassen wurde

Der Zugang zur Beta von Counter-Strike 2 ist heiß begehrt. Neben Twitch-Streamern wie dem Shooter-Ass Michael „Shroud“ Grzesiek haben es nur wenige von den Entwicklern ausgewählte Spieler in die Beta geschafft. Einer dieser Auserwählte klagte dem Streamer sein Leid und shroud fand genau die richtigen Worte – oder auch nicht.

Wie kam es zu der Situation? Kurz nach Match-Beginn eröffnete einer der Spieler, mit denen Shroud in einer Lobby war, dass er von seiner Frau verlassen worden sei.

Der Streamer fragte nach, was da passiert war und plötzlich sprudelte alles aus dem Mitspieler heraus:

Ich habe eine einjährige Tochter, meine Frau hat gerade beschlossen, mich für ihren Ex zu verlassen. Sie hat entschieden, dass sie ihn mehr liebt und ist abgehauen.

Shroud fragt geschockt, ob die Frau die ganzen Sachen des Spielers mitgenommen habe. Der klärt auf: Er habe ihr gesagt, sie solle ihre Dinge holen, das habe sie auch getan.

Der Twitch-Streamer hatte offensichtlich nicht damit gerechnet, dass das Gespräch so verlaufen würde: Das sei gerade zu schnell zu real geworden.

Der Mitspieler erklärt noch: Das Schlimmste sei, dass seine Frau ihm keinen wirklichen Grund genannt habe. Hätte er wenigstens etwas falsch gemacht, könne er es besser nachvollziehen, als so. Er wolle jedoch über der Sache stehen, seine Frau nicht schlechtmachen.

Die übrigen Spieler versuchten, Unterstützung für den Kameraden auszudrücken: Ohne sie sei er besser dran.

Shroud hingegen wird still, scheint kurz nachzudenken. Dann findet er die perfekten Worte für die ernste Situation: “Na ja, hey, immerhin hast du noch die CS2-Beta!”

Den Clip haben wir euch hier eingebunden:

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Wie reagierte der Mitspieler? Der nahm es mit Humor: Er fühle sich, als hätte er ein goldenes Ticket von Willy Wonka bekommen, wie in “Charlie und die Schokoladenfabrik”. Sogar auf Facebook habe er schon geteilt, dass er einen Zugang bekommen habe.

Wenn ihr auch in die Beta von Counter-Strike 2 wollt, haben wir schlechte Nachrichten für euch: Die Tester werden von den Entwicklern offenbar handverlesen. Dabei achten sie unter anderem auf Faktoren wie Vertrauenswürdigkeit des Steam-Accounts und Spielzeit auf offiziellen Valve-Servern vor Beginn der Beta. Mit aktuellen Informationen versorgen wir euch hier:

Counter-Strike 2: Beta – Wie bekommt man Zugang?

Quelle(n):
  1. Dexerto

Pokémon GO bringt Frühlings-Event mit 2 süßen neuen Monstern und Eier-Boni

In Pokémon GO startet in wenigen Tagen das jährliche Frühlings-Event. In diesem Jahr erwarten euch neue Monster, kostümierte Pokémon sowie eine Reihe von Eier-Boni. Wir von MeinMMO zeigen euch, auf welche Inhalte ihr euch außerdem freuen könnt.

Um welches Event geht es? Jedes Jahr, rund um Ostern, veranstaltet Pokémon GO das sogenannte Frühlings-Event “Hüpft in den Frühling”. Am Dienstag ist es wieder so weit und das Event wird euch neben einem Pokémon-Debüt auch Begegnungen mit kostümierten Monstern bescheren. Welche Spawns und Boni euch außerdem erwarten, haben wir euch nachfolgend zusammengefasst.

Wann läuft das Frühlings-Event? Das Event startet am 04. April 2023 um 10:00 Uhr Ortszeit und läuft über die Osterfeiertage hinweg, bis es am 10. April 2023 um 20:00 Uhr Ortszeit schließlich endet. Versehentlich veröffentlichte Niantic erste Details zu diesem Event schon zu früh. Inzwischen sind alle Infos bekannt.

Neue Pokémon zum Frühlings-Event

Wommel finden: Eines der Event-Highlights wird das Pokémon-Debüt der beiden Hummelfliege-Pokémon sein. Erste Hinweise zu dem Release gab es bereits durch einen Tweet vor ein paar Tagen. Nun ist es offiziell: zum Frühlings-Event könnt ihr Wommel begegnen und es unter Einsatz von 50 Bonbons zu Bandelby weiterentwickeln.

Im Event-Zeitraum wird es dann in der Wildnis, in 2-km-Eiern und in den Level-1-Raids zu finden sein. Erkennen könnt ihr das Käfer- und Fee-Pokémon aus der 7. Spiele-Generation an seinem kleinen honiggelben Körper, den langen schwarzen Beinchen sowie den beiden Flügeln, die eine hellbraune Musterung haben.

Pokémon-GO-Wommel-Bandelby
Wommel und Bandelby (via pokemon.com)

Kostümierte Monster: Im Mittelpunkt des diesjährigen Frühlings-Events stehen außerdem Blumenkränze und Kirschblüten, weshalb ihr eine Reihe von kostümierten Pokémon finden könnt. So erwarten euch Pikachu und Evoli sowie all ihre Entwicklungsstufen erstmals mit Kirschblüten geschmückt.

Aber auch Haspiror, Wonneira, Chaneira, Togepi und Togetic setzen in diesem Jahr wieder auf ihren altbewährten Kopfschmuck und sind, wie bereits im letzten Jahr, mit einem Blumenkranz zu finden.

Neue kostümierte Pokémon

Die neuen kostümierten Pikachu und Evoli wurden bereits vor einigen Tagen im Quellcode gefunden und sorgten für Verunsicherung bei den Trainern. Im nachfolgenden Beitrag erklären wir euch, wieso:

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Alle Spawns, Shinys & Boni zum Event

Welche Spawns und Shinys gibt es? Neben Wommel und den neuen kostümierten Pokémon lassen sich in der Wildnis, in Raids sowie in den 2-km-Eiern weitere thematisch passende Monster finden. Welche das sind und wo ihr sie findet, haben wir euch nachfolgend zusammengefasst. Einigen von ihnen könnt ihr mit etwas Glück auch in ihren schillernden Formen begegnen. Diese haben wir mit einem Stern (*) markiert.

Wilde Spawns:

  • Pikachu mit Kirschblüten*
  • Pummeluff*
  • Evoli mit Kirschblüten*
  • Marill*
  • Flurmel*
  • Haspiror mit Blumenkranz*
  • Scoppel*
  • Wommel
  • seltener: Chaneira mit Blumenkranz* und Togetic mit Blumenkranz*

Neue Raid-Bosse:

  • Level-1-Raids: Pikachu mit Kirschblüten*, Pummeluff*, Evoli mit Kirschblüten*, Wommel
  • Level-3-Raids: Kokowei, Alola-Kokowei*, Chaneira mit Blumenkranz*, Togetic mit Blumenkranz*
  • Level-5-Raids: Lugia*
  • Mega-Raids: Mega-Schlapor*

Inhalte der 2-km-Eier:

  • Evoli mit Kirschblüten*
  • Pichu mit Kirschblüten*
  • Togepi mit Blumenkranz*
  • Azurill*
  • Wonneira mit Blumenkranz*
  • Mampfaxo*
  • Riolu*
  • Wommel

Wird es Boni geben? Ja, neben den verschiedenen thematischen Spawns könnt ihr euch auch über ein paar Boni freuen. Dabei wird sich passend zu Ostern alles um das Thema Eier drehen. Folgendes erwartet euch:

  • halbierte Schlüpf-Distanz, bei Eiern, die während des Events in eine Brutmaschine gelegt werden
  • doppelte Bonbons beim Schlüpfen von Eiern
  • Glücks-Eier halten 1 Stunde
  • Sammler-Herausforderung “Hüpft in den Frühling”
    • Belohnung: EP, Sternenstaub und ein Glücks-Ei
  • Event-Forschungen an PokéStops
    • Begegnungen mit: Pikachu mit Kirschblüten*, Chaneira mit Blumenkranz*, Evoli mit Kirschblüten*, Togetic mit Blumenkranz*
  • Wonneira-Hoodie für euren Avatar im Shop
Neuer Hoodie für euren Avatar im Shop

Wie gefallen euch die Inhalte des Frühlings-Events? Freut ihr euch bereits auf eine Begegnung mit Wommel? Oder habt ihr es eher auf die Eier-Boni abgesehen? Lasst es uns gern hier auf MeinMMO in den Kommentaren wissen und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.

In den kommenden Wochen steht in Pokémon GO noch einiges an. Wir zeigen euch alle Events im April und welche sich lohnen.

Quelle(n):
  1. Pokémon GO

Spieler schafft einen irren Speedrun-Rekord in einem alten MMORPG, braucht dazu nur 711 Stunden

Der Spieler He Box Jonge hat einen verrückten Weltrekord in Old School RuneScape (Steam, Android, iOS) aufgestellt. Während andere Spieler sich an Speedruns für einzelne Inhalte versuchen, hat er einen kompletten Account so schnell wie möglich auf das Max-Level gebracht. Sein ursprünglich gesetztes Ziel hat er dabei um 200 Stunden unterboten und einen anderen Speedrunner knapp geschlagen.

Was ist das für ein Rekord? Im Juli 2022 startete der Spieler seine Reise zum “Max Cape”. Das ist eine Belohnung für Spieler, die in allen 23 Skills das maximale Level von 99 erreicht haben. Zu diesen Skills zählen etwa Angreifen, Lebenspunkte und Magie, aber auch Kochen, Holzfällen und Fischen.

In seinem Ankündigungs-Video erklärte He Box Jonge, dass er zwei Ziele für die Challenge hatte:

  • Er wollte schneller als der Spieler JCW sein, der kurz vor ihm ebenfalls diese Herausforderung begonnen hatte.
  • Er wollte unter 1.000 Spielstunden bleiben, was viele für sehr ambitioniert hielten. Immerhin gab es nur 32.929 Spieler überhaupt, die alle Skills maximiert haben (Stand 1. März 2023). Viele davon haben dafür tausende Stunden gebraucht.

Seine Reise zum “Max Cape” begleitete der Spieler auf Twitch und in einer kleinen Video-Reihe auf YouTube. Das letzte Video dazu erschien am 27. März. Dort präsentierte er seinen Erfolg. Er hat das Max-Level in allen Skills in 32 Tagen, 3 Stunden und 3 Minuten erreicht und ist mit 771 Spielstunden deutlich unter seinem gesteckten Ziel geblieben.

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Beim Fischen zu viel Zeit verloren

Wie schlug sich der andere Spieler? Zwischen He Box Jonge und JCW fand über weite Strecken ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen statt, wie der Reddit-Nutzer Drogon berichtet. Beim Slayer-Erfolg, der erst vor Kurzem für einen anderen Rekord gesorgt hat, sollen sie nahezu gleich schnell gewesen sein.

JCW war sogar beim Runecrafting schneller als He Box Jonge. So stellte er sogar einen vorübergehenden Weltrekord von 6 Stunden bis Rang 99 bei diesem Skill auf, der inzwischen aber wieder gebrochen wurde.

Allerdings musste sich JCW beim Angeln geschlagen geben. Dort verlor er über 7 Stunden auf seinen Kontrahenten, weil er die Treibnetze im Low-Level-Bereich unterschätzte.

Am Ende brachte JCW sogar fast zeitgleich alle Skills auf das Max-Level, brauchte jedoch 792 Stunden dafür.

Wie geht es jetzt weiter? Beide Spieler sind über die Challenge Freunde geworden und wollen auch künftig weitere Rekorde aufstellen. He Box Jonge möchte sich dabei dem Ultimate Ironman widmen. Dort gibt es besondere Regeln:

  • Man hat nur ein Leben – Beim Tod wird man zum “Standard Ironman” degradiert
  • Man kann nicht mit anderen Spielern handeln
  • Man kann keine Bank nutzen
  • Man erhält keine XP und keinen Loot durch PvP
  • Man kann bestimmte Quests, Belohnungen und Minispiele nicht nutzen

Was sagt ihr zu solchen verrückten Erfolgen? Und was habt ihr selbst schon erreicht, worauf ihr besonders stolz seid? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Ein anderer Spieler hat sich bereits durch den Ironman gequält und dafür viel Spott abbekommen:

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The Last of Us erhält auf Steam nur 33 % positive Reviews nach PC-Release – Jetzt äußern sich die Entwickler

Die PC-Version von „The Last of Us Part 1“ bekommt viel Kritik auf Steam für die technische Umsetzung. Jetzt äußeren sich die Entwickler.

The Last of Us ist wohl eines der beliebtesten Spiele aller Zeiten. Auf der Review-Plattform Metacritic hat die Originalversion des Spiels auf PS3 eine extrem starke 95er-Wertung. Den gleichen Wert erreichte das PS4-Remastered im Jahr 2014.

Im Juni 2022 folgte dann die große Ankündigung. Der Erfolgshit soll ein Remake auf PS5 erhalten und – es wird noch besser – auch für den PC erscheinen. Ein Steam-Release stand bevor. Darauf haben PC-Spieler so lange gewartet.

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Am 28. März 2023 war es dann so weit, die PC-Version wurde veröffentlicht. Doch statt in Jubel zu verfallen, sind die Spieler enttäuscht. Die Rezensionen sind einen Tag nach dem offiziellen Steam-Release größtenteils negativ – nur 33 % der über 6.800 Spieler-Reviews bewerten den PC-Port positiv (via Steam)

Das Spiel hat zahlreiche technische Probleme – die Shader laden sehr langsam, die Performance sei schlecht und instabil. Probleme, die auch die Kollegen von GameStar Tech bestätigten.

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Eines der besten PS4-Spiele aller Zeiten bekommt Remake auf PS5 und PC

Naughty Dog reagiert auf die Kritik

Wie reagieren die Entwickler? Auf Twitter meldet sich Naughty Dog, das Studio hinter The Last of Us, bezüglich der Kritik zu ihrem Spiel zu Wort. Es heißt, man habe die Sorgen der Spiele wahrgenommen und untersuche jetzt die gemeldeten Probleme.

Auf der Website des Studios haben die Entwickler zudem eine Liste mit bekannten Problemen zusammengetragen (via feedback.naughtydog.com). Folgende Fehler werden dort aufgelistet:

  • Das Laden von Shadern dauert länger als erwartet
  • Leistung und Stabilität werden beeinträchtigt, während Shader im Hintergrund geladen werden
  • Ältere Grafiktreiber führen zu Instabilität und/oder grafischen Problemen
  • Das Spiel kann möglicherweise nicht gestartet werden, obwohl die Mindestsystemanforderungen erfüllt sind.
  • Ein mögliches Speicherleck

Abschließend bittet das Studio darum, ein Ticket auf der Supportseite auszufüllen, wenn euch ein Fehler begegnet, der nicht in den jüngsten Patch Notes aufgelistet wird.

Anders als bei dem PC-Port von The Last of Us Part 1 lief es für die erste Staffel der TV-Serie. Diese kam bei vielen Fans sehr gut an und erntete jede Menge Lob – auch von MeinMMO-Chefredakteurin Leya Jankowski.

Die neue „The Last of Us“-Serie übertrifft meine Hoffnungen: Spoiler-freies Fazit nach allen 9 Episoden

Twitch-Streamer stellt Frauen-Team für Valorant vor, kriegt Ärger, weil er die falschen Frauen verpflichtet hat

Der Twitch-Streamer Jeremy “Disguised Toast” Wang gehört zu einer Reihe von Content Creatorn, die in den letzten Monaten eigene Teams im E-Sport gegründet haben. Dabei steckt der E-Sport 2023 in einer schweren Krise, es mangelt an allen Ecken an Geld. Man spricht vom “E–Sport-Winter”. Für den Shooter Valorant stellte Disguised Toast ein Frauen-Team bestehend aus 4 Streamerinnen zusammen, was für viel Unmut sorgte. Eine E-Sportlerin beschweren sich, er solle doch lieber Frauen mit E-Sport-Ambitionen eine Chance geben.

Was ist das für ein Team? Anfang Januar stellte Disguised Toast sein Valorant-Team “Disguised” (DSG) vor. Mit seinem Team konnte der Streamer bereits erste kleinere Erfolge feiern, schnell kam jedoch die Frage auf, wie sich das Ganze eigentlich rentieren soll:

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Am 28. März stellte der Streamer ein zweites Team vor, das speziell für die VCT Game Changers zusammengestellt worden sein scheint: Bei den Game Changers geht es um Turniere für Frauen und andere marginalisierte Geschlechtsidentitäten in Valorant.

Das Team besteht aus Streamerinnen zum Riots Shooter, die zwischen mehreren Zehntausend und über 2,3 Millionen Follower auf Twitch haben:

Von den Spielerinnen hat nur Tupperware bereits “Game Changers”-Erfahrung. Als Coach kommt der ehemalige CS:GO-Profi Corey “ruin” Hartog dazu.

E-Sportlerin sagt: “Wie ein Schlag ins Gesicht”

Wie waren die Reaktionen? In den Kommentaren unter dem Ankündigungs-Tweet findet sich viel Begeisterung. Schließlich haben DisguisedToast und die Streamerinnen kombiniert Millionen von Fans. Doch schnell kam auch Kritik auf.

E-Sportlerin findet Verhalten “respektlos”

Wo ist das Problem? In einem mittlerweile gelöschten Thread machte eine “Game Changers”-Spielerin ihrem Ärger Luft. Sie störte sich vor allem daran, dass bekannte Streamerinnen an Stelle von etablierten Profis verpflichtet wurden.

Als jemand, der hauptsächlich an den Game Changers teilnimmt und dem das Wachstum der Szene und ihrer Spieler und Spielerinnen am Herzen liegt, empfinde ich es als respektlos. […] Das Argument, dass dieses Team Aufmerksamkeit auf die Szene lenken wird, von der wir tatsächlich profitieren könnten, ergibt für mich keinen Sinn. Die talentierten Konkurrentinnen werden nicht hervorgehoben. […] So fühlt es sich ein bisschen an, wie ein Schlag ins Gesicht.

Das Problem besteht laut der Spielerin darin, dass die Organisation zunächst nach professionellen Spielerinnen für ein “Game Changers”-Team gefragt habe, dann aber stattdessen Streamerinnen verpflichtet hätte, für die die Teilnahme eine einmalige Sache sei.

Wäre das Team von vornherein als “Spaß-Team” deklariert worden, sei das anders gewesen. So hat die Spielerin das Gefühl, “richtigen” Spielerinnen sei eine riesige Chancce “weggenommen worden” zugunsten von Streamerinnen, die gar nicht ernsthaft in der Profi-Szene mitmischen wollen.

Sie fürchtet, dass die Frauen-Szene dadurch noch weniger ernst genommen werden könnte, als ohnehin bereits der Fall sei (Twitter via WaybackMachine).

Streamer verteidigt seine Auswahl

Was sagt Disguised Toast zu der Kritik? Auf Twitter erklärte der Content Creator Disguised Toast, was hinter der Entscheidung steckte, Streamerinnen zu verpflichten. So habe er vor einem Monat nach den besten “Game Changers”-Spielerinnen gefragt, die noch nicht anderweitig verpflichtet seien.

Auf seine Frage habe er viele gute Empfehlungen erhalten, letztlich habe er jedoch das Gefühl gehabt, die Zeit sei zu knapp, um ein Team verantwortungsvoll zusammenzustellen. Denn die Quali startet schon am 4. April.

Zwischen den Zeilen kann man herauslesen, dass Disguised Toast seinen Plan geändert hat:

  • das neue Team soll nicht wirklich “kompetetiv” spielen soll also nicht etwa Matches und Turniere gewinnen
  • sondern das Team ist dafür da, Content und Memes zu produzieren

Dazu kam wohl auch noch ein finanzieller Aspekt, denn Disguised Toast erklärt, ein “richtiges” Team zusammenzustellen, würde ungefähr 300.000 US-Dollar kosten. Diese Summe wolle er noch nicht in eine Szene investieren, die von Riot noch ziemlich unterversorgt sei, sagt der Streamer.

Ich versichere dir, dass alle Frauen in dem Team das Event sehr ernst nehmen und alle Teilnahme-Kriterien von Riot erfüllen. Du hast kein Recht, sie von der Teilnahme auszuschließen, nur weil sie Streamerinnen sind.

Bei allem Respekt: Im kompetitiven Bereich ist man niemandem etwas schuldig. Alle mühen sich ab. Jeder opfert seine eigene Zeit, um es zu etwas zu bringen. Du verdienst eine Orga nicht mehr, als die nächste Person.

Disguised Toast hofft, dass die Aufmerksamkeit durch die bekannten Streamerinnen dazu beiträgt, der Welt zu zeigen, dass es eine Nachfrage für Valorant-Content gibt.

De erste Valorant Game Changers Championship fand vom 15. bis zum 20. November in Berlin statt. Wer das Rennen machte, könnt ihr hier nachlesen:

3 ehemalige Profis in CS:GO schreiben Geschichte in Valorant – Das sind juliano, Petra und mimi

Quelle(n):
  1. dexerto

WoW: 100.000 Spieler verlieren ihr liebstes MMORPG – Bericht enthüllt Hintergründe von Blizzards Scheitern

14 Jahre lang arbeiteten Blizzard und NetEase zusammen, um Spiele wie Diablo, World of Warcraft oder Overwatch in China rauszubringen. Im Januar 2023 ging die Partnerschaft rabiat zu Ende, die jährlich 750 Millionen US-Dollar Umsatz gebracht haben soll. Jetzt berichtet die New York Times über die Hintergründe.

Das wusste man bisher:

  • Um in China Geschäfte zu machen, benötigen westliche Firmen einen ortsansässigen Partner. Für Activision Blizzard war das 14 Jahre lang die Firma NetEase: Man veröffentlichte in China die Spiele von Blizzard wie WoW, Diablo 3 oder Overwatch. Der Deal soll insgesamt etwa 750 Millionen $ Umsatz im Jahr gebracht haben.
  • Aber zwischen beiden Firmen kam es 2023 zu einem Zerwürfnis und die Vereinbarung riss. NetEase gab Blizzard die Schuld und reagierte wütend und zornig. Blizzard hielt sich bedeckt, warum der Deal zu Ende ging.
  • In jedem Fall gingen alle Server von Blizzards Spielen im Januar offline. Insgesamt sollen 3 Millionen Spieler vom Ende der Spiele betroffen worden sein, etwa 100.000 Spieler alleine in WoW verloren ihre Heimat. Auch die Overwatch League, die eigene chinesische Teams hat, scheint stark von dem Ende des Deals getroffen.

So richtig gewünscht hat sich Blizzard das Ende des Deals offenbar nicht. Man machte sogar noch Angebote in letzter Minute, um den Deal zu retten. Aber NetEase war zu dem Zeitpunkt offenbar so wütend auf Blizzard, dass man sogar deren Orc-Statue zerschmettern ließ.

Wie ist es dazu gekommen, dass die Geschäftspartner im Streit auseinandergingen?

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WoW zeigt neues Cinematic: So endet der Kampf gegen Raszageth

Chef von Activision Blizzard soll sich gefühlt haben, als werde ihm gedroht

Was sind die neuen Infos? Die New York Times berichtet jetzt, was angeblich dazu geführt hat, dass sich beide Firmen getrennt haben.

Im Oktober 2021 soll es ein Gespräch zwischen Activision Blizzard und NetEase gegeben habe. Die Unterhaltung lief über einen Zoom-Call. Aber beide Seite hätten das, über was da gesprochen wurde, ganz anders interpretiert:

  • NetEase soll ihr Verhalten selbst als „entgegenkommend“ gesehen haben
  • Doch Activision Blizzard habe ihr Verhalten als „Drohung“ interpretiert

Es heißt, schon im Vorfeld der Verhandlung sei NetEase unzufrieden mit der Situation gewesen: Der Chef von Activision Blizzard, Bobby Kotick, hätte in den Jahren vorher immer unverschämtere Forderungen gestellt. So hätte NetEase im Jahr 2018 100 Millionen $ in den Entwickler Bungie investiert, die damals noch mit Activision Blizzard verpartnert waren. Diese Investition hatte Kotick aber kritisiert, denn Bungie sei schon bei Destiny in Verzug gewesen.

NetEase wiederum wollte den Deal mit Activision abändern, um sich gegen den wachsenden Druck der chinesischen Regierung auf Tech-Konzerne abzusichern:

  • NetEase wollte, dass Activision mehr interne Daten offengelegt, um die chinesischen Regulatoren zu beschwichtigen.
  • Zudem wollten sie mehr Einfluss auf die Spiele haben, um den neuen Regeln in China stärker zu entsprechen.
Activision Blizzard Bobby Kotick
Kotick steht immer mal wieder in der Kritik – vor allem von der Community.

Kotick glaubte, NetEase wollte ihn mit „Veto“ gegen Microsoft-Deal erpressen

Im Call im Oktober 2022 muss dann aber endgültig etwas schiefgelaufen sein. Wie die New York Times berichtet, sei die Unterhaltung mittels Übersetzern geführt worden und irgendwann habe man sich über den geplanten Deal unterhalten, mit dem Microsoft die Firma Activision Blizzard kaufen will und dass man dafür das „Okay“ der Regulierungsbehörden weltweit braucht.

Kotick habe die Situation so verstanden, dass ihm NetEase gedroht habe, sie würden die chinesische Regierung überreden, den Deal zu blockieren – je nachdem, wie die Verhandlung zwischen Activision Blizzard und NetEase nun laufe.

NetEase bestreitet aber, dass solche Andeutungen gemacht wurden.

Offenbar führte dieses Gefühl, erpresst zu werden, bei Kotick aber zu einem vorzeitigen Ende der Verhandlungen.

Die New York Times meldet, einen Monat nach dem Zoom-Call brachen beide Firmen die Gespräche ab.

Gespräche laufen so schlecht, dass NetEase Blizzard-Statue zerstört

Später machte Activision offenbar NetEase noch ein Angebot. NetEase sollte 500 Millionen $ als Vorauszahlung zahlen. Damit wollte Blizzard offenbar verhindern, dass die Spiele kopiert wurden oder in die Hände der chinesischen Regierung fielen. Der Vorschlag wurde aber als sehr dreist von chinesischer Seite empfunden.

Es heißt, Activision Blizzard habe NetEase in letzter Minute eine Verlängerung des bestehenden Deals um 6 Monate angeboten – aber die Verlängerung hat NetEase dann als unfair abgelehnt. Von NetEase hieß es, das sei so wie „zusammenzuleben, obwohl man bereits geschieden ist.“

Letztlich gingen die Spiele offline und 100.000 Spieler alleine in WoW wurden heimatlos.

NetEase vernichtete vor 30.000 Leuten die World of Warcraft Skulptur von Blizzard:

Nach Blizzard-Trennung: NetEase rastet aus, zerstört Orc-Statue und beleidigt wüst

PS Plus: Spiele im April sind bekannt – Beliebtes Maskottchen bringt 83er-Score auf Metacritic mit

Die Spiele für PS Plus Essential im April 2023 für die PS5 und PS4 stehen fest. Wir stellen euch die Spiele kurz vor und zeigen, wann sie verfügbar sind.

Welche Spiele gibts im April 2023? Auch im April 2023 gibt es wieder drei Spiele, die ihr euch mit dem PS Plus Abo holen könnt:

  • Sackboy A Big Adventure – PS4 / PS5
  • Tails of Iron – PS5 / PS5
  • Meet Your Maker – PS4 / PS5

Ab wann sind die Spiele verfügbar? Die „PS Plus“-Spiele sind immer an dem ersten Dienstag eines Monats verfügbar:

  • 04. April 2023 / 12:00 Uhr: PS Plus – Spiele verfügbar
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von Maik Schneider

Die Rückkehr eines PlayStation Helden

Sackboy A Big Adventure: Sackboy ist auf der PlayStation sowas wie ein legendärer Held, sogar eine Art Maskottchen.

Mit „Sackboy A Big Adventure“ kehrte die Kultfigur in einem 3D-Plattformer zurück und hat auch einen Online-Mulitplayer im Gepäck. Auf der Review-Plattform Metacritic hat das Spiel einen guten 83er-Score für PS4.

Den Story-Trailer zu Sackboy A Big Adventure binden wir euch hier ein:

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Sackboy: A Big Adventure – Story Trailer

Tails of Iron: In dem düsteren Indie-Spiel Tails of Iron schlüpft ihr in die Rolle der königlichen Ratte „Redgi“ und müsst euer Königreich von dem grausamen Frosch-Clan befreien.

Das Action-RPG zeichnet sich vor allem durch sein charmantes 2D-Setting aus. Die PS5-Version des Ratten-Abenteuers erzielte auf Metacritic einen 81er-Score.

Den Launch-Trailer von Tails of Iron seht ihr hier:

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Tails of Iron – Launch Trailer

Meet your Maker: Meet your Maker verbindet ein apokalyptisches Setting, das an Doom erinnert, mit dem Gameplay von Mario Maker. Das Spielprinzip setzt auf zwei Gruppen von Spielern: den Buildern und den Raidern.

Die Builder bauen verschiedene Level mit haufenweise Fallen und Monster, die dann von den Raidern bewältigt werden müssen.

Wollt ihr mehr zu Meet your Maker erfahren, schaut euch hier den Reveal-Trailer an:

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Meet Your Maker: Reveal-Trailer zeigt brutale Todes-Labyrinthe

Bereits vor der Bekanntgabe am 29. März war klar, dass Meet you Maker in dem Abo enthalten sein wird. MeinMMO-Redakteur Maik Schneider glaubt nicht, dass der Titel auf viel Anklang stößt:

PS Plus zeigt heute die neuen kostenlosen Spiele für PS5 – Doch das Erste können sie gerne behalten

Quelle(n):
  1. PlayStation.Blog

Ein kleines ARPG auf Steam ist grade das perfekte Spiel, wenn ihr auf Diablo 4 wartet

Die Open Beta von Diablo 4 hat bei vielen Fans eine Leere hinterlassen. Viele flüchten nun in der Wartezeit bis zum Release zu anderen Spielen. Eines hat es vielen Spielern besonders angetan: Last Epoch, das auf Steam gerade steil geht.

Was ist das für ein Spiel? Last Epoch verbindet, grob gesagt, Diablo mit Path of Exile und ist bereits seit 2019 im Early Access auf Steam. Dabei setzt das Spiel auf eine deutlich größere Vielfalt und Auswahl als das Vorbild von Blizzard.

Ihr könnt aus 15 Klassen und über 100 Skilltrees auswählen und euch Builds zusammenstellen. Wie in jedem guten ARPG seid ihr stetig auf der Jagd nach besserer Ausrüstung und versucht, euren Charakter zu perfektionieren.

Über Jahre hatte das ARPG nur ein paar Hundert Spieler, ab und an ein paar Tausend. Aber im März ist Last Epoch auf Steam förmlich explodiert mit bis zu 40.500 Spielern gleichzeitig. Ein Rekord für das kleine Indie-Projekt.

Last Epoch kostet gerade 33,99 € auf Steam. Gameplay und weitere Alternativen findet ihr im Video:

Video starten
5 Alternativen zu Diablo 4, die nicht Path of Exile sind

„Diablo 4 ist besser poliert, aber ich liebe Last Epoch noch immer“

Das sagen Spieler: In einem Thread auf Reddit ist Last Epoch gerade das Nummer-1-Spiel für alle, die auf den Release von Diablo 4 warten. Blizzard habe zwar ein deutlich hübscheres Spiel geschaffen, aber Gameplay und Mechaniken in Last Epoch seien hervorragend:

„Im Ernst, die Charakter-Entwicklung in Last Epoch ist Top Notch, der Skill-Baum ist unglaublich. Das Crafting ist meiner Meinung nach das beste im Genre. Es ist nicht hübsch, aber das Herzstück sucht Seinesgleichen.“

Scrys- auf Reddit

Auf Steam hat Last Epoch eine Bewertung von 85 % positiven Reviews. Die meisten Spieler berichten, dass die Systeme etwas komplexer seien als in Diablo, aber das Gameplay sonst absolut hinreißend wäre.

Für einige ist Last Epoch kein adäquater Ersatz für Diablo 4, aber für diese Gruppe kann vermutlich kein Spiel aktuell das Bedürfnis befriedigen. Diablo 4 hat zu viele Leute enorm begeistert.

Wann kann ich wieder Diablo 4 spielen? Am 6. Juni erscheint Diablo 4 für PC, PS4, PS5, Xbox One und Xbox Series X|S. Ein weiterer Beta-Test ist vorab nach aktuellen Informationen nicht geplant.

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von Benedict Grothaus

Wer die Deluxe- oder Ultimate-Edition vorbestellt, darf außerdem schon 4 Tage früher anfangen, also am 2. Juni. Einen weiteren Vorteil hat die Vorbestellung aber nicht. Die erste Season beginnt ohnehin erst etwas später.

Ist Last Epoch nichts für euch oder sucht ihr nach Spielen auf anderen Plattformen, haben wir hier noch einige Alternativen zu Diablo für euch:

Spiele wie Diablo – Wer braucht Diablo 4? Hier sind 10 aktuelle Alternativen

69-jährige Mama kommt nach Jahren zurück zu Destiny 2, ist völlig ratlos, bekommt rührende Hilfe von Hütern

Eine 69 Jahre alte Hüterin hat Probleme, sich in Destiny 2 zurechtzufinden. Nachdem sie auf Reddit über ihre Unsicherheiten gesprochen hatte, sind die anderen Hüter sofort zur Stelle. Die Community gibt zahlreiche Tipps und Hinweise, um der Rückkehrerin den Wiedereinstieg zu erleichtern.

Live-Service Spiele, die über mehrere Jahre aktiv entwickelt werden, häufen jede Menge Inhalte an. Das gilt auch für Destiny 2. Bungie entwickelt für den Loot-Shooter im jährlichen Rhythmus neue Erweiterungen, welche neue Kampagnen, neue Orte und Klassenänderungen mitbringen.

Für Einsteiger und Rückkehrer kann es da ganz schön schwierig werden, den Überblick zu behalten. Es gibt viele Inhalte und obendrein noch Aufgaben, die täglich oder wöchentlich zu erledigen sind.

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von Britta ♤ BeAngel

Eine 69-jährige Hüterin hat jetzt den Sprung ins kalte Wasser gewagt. Bei der schieren Menge an neuen Inhalten verlor sie aber schnell die Übersicht und fragte auf Reddit um Hilfe. Die Reaktion der Community ist rührend, viele Hüter standen ihr sofort mit Rat und Tat zur Seite.

Mit „Lightfall“ gibt es jede Menge neue Inhalte für Destiny 2. Einen Überblick dazu findet ihr hier im Video:

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Hüterin fragt auf Reddit um Rat und die Destiny-Community ist sofort zur Stelle

Die Hüterin mit dem Reddit-Nutzernamen u/schragae verfasste einen Beitrag mit dem Titel „Eine alte Dame sagt Hallo“ (via reddit.com). Dort beschrieb sie ihre Situation im Detail. Damals, 2019, habe sie noch recht viel Destiny gespielt. Doch dann sei ihr Vater gestorben und sie habe das Interesse verloren.

Ihr Sohn konnte sie aber offenbar davon überzeugen, dem Loot-Shooter noch eine Chance zu geben. Sie hat „Shadowkeep“ ausprobiert und ist sofort wieder süchtig geworden. Trotzdem hat sie viele Fragen, die sich auch viele andere Rückkehrer stellen dürften: Welche Waffen soll ich nutzen? Wie finde ich gute Ausrüstung und welche Ressourcen soll ich farmen?

Die Community teilt daraufhin viele Tipps und Tricks, einige Hüter verweisen auf bestimmte YouTube-Guides oder Websites.

Mein Beileid, was deinen Vater angeht. Meine Frau und ich haben im letzten Jahr auch ein Familienmitglied verloren.

Mach Dinge, die dir Spaß machen! Manchmal reicht es auch, wenn man sich eigene Herausforderungen sucht. Das Erfolgserlebnis ist es wert. Du kannst aber genauso gut die Umgebung erkunden und die Musik genießen. Oder aber du schlachtest alles ab, was sich bewegt!

Wichtig ist, dass du Fähigkeiten und Waffen wählst, die dir Spaß machen. Ich bin nicht besonders gut mit Handfeuerwaffen oder Snipern, deswegen nutze ich sie nur selten… Manchmal versuche ich den Umgang zu trainieren, aber meisten nutze ich einfach die Waffen, mit denen ich gut bin. Jeder hat seine eigenen Favoriten.

u/Radagaster108 via Reddit

Andere Hüter bieten aber auch gleich an, mit der 69-Jährigen zusammenzuspielen. u/schragae ist positiv davon überrascht, wie viele Destiny-Spieler höheren Semesters sich bei ihr melden.

Ich bin auch eine ältere Dame (65) und spiele öfter mit Leuten, die alle über 50 sind. Du kannst mich im Spiel über diesen Namen […] finden. Ich spiele seit Destiny 1, Tag 1 auf der Xbox und liebe dieses Spiel.

u/nerse_enginurse via Reddit

Unter ihrem Beitrag finden sich zahlreiche warmherzige Kommentare. Die Hüter ermuntern die 69-Jährige am Ball zu bleiben und sind froh darüber, dass sie ein Teil der Community ist.

Was haltet ihr von der Reaktion der Community? Ist euch bei Destiny 2 oder einem anderen Spiel schon etwas Ähnliches passiert? Wir freuen uns auf eure Kommentare!

In Destiny 2 gibt es jetzt NPC-Kumpels, die besser zocken als ihr und euch den ganzen Spaß nehmen

Quelle(n):
  1. Dexerto

Deutscher Streamer entdeckt die böseste Frau auf Twitch – Ist fassungslos

Der deutsche Streamer Sebastian „Rewinside“ Meyer macht seit 10 Jahren Inhalte auf YouTube und Twitch. Eigentlich hat er alles gesehen, aber auf eine Streamerin kommt selbst er nicht klar: Talyor_Jevaux ist sowas wie „Amouranth in böse.“ Sie zeigte sich in einem Livestream auf Twitch in einem Latex-Anzug, aber die meiste Zeit ist sie gar nicht zu sehen.

Wer ist der Streamer?

  • Rewinside ist mit 1,7 Millionen Followern ein erfolgreicher deutscher Content-Creator. Er ist seit 2013 auf der Plattform Twitch. Im letzten Jahr lag er nach gesehenen Stunden auf Platz 150 der deutschen Twitch-Streamer.
  • In den letzten 365 Tagen zeigte Rewinside vor allem Minecraft, zudem GTA 5 und CS:GO. Er ist aber auch in Just Chatting unterwegs.
  • Die eigentliche Heimat des Streamers ist YouTube: Da ist er in viele Videos zu sehen, die in Kollaboration mit Leuten wie Julien Bam oder Trymacs entstehen.

Rewinside entdeckt Streamerin, die genauso groß ist wie er – Aber ganz anders

Welche Streamerin hat ihn so erschrocken? Am 27. März zeigte Rewinside auf Twitter einen Screenshot aus einem Stream von Taylor Jevaux: Das ist eine Twitch-Streamerin mit 1,7 Millionen Followern. Sie ist auf Twitch also genauso groß wie er.

Jevaux sagt über sich, sie sei Modell und Video-Künstlerin. Habe eine Vorliebe für Videospiele, Technik, Fitness und dafür, sich schön zurechtzumachen.

Die Streamerin hat in dem Screenshot einen „Latex Bikini“ an. Laut der Beschreibung ihres Streams macht sie die Gymnastik-Übung „Jumping Jacks“, also den Hampelmann.

Im Video ist eingebettet, wie viele Bits die Zuschauer spenden sollen. Im Moment des Screenshorts schauen über ihr 3.000 Menschen zu.

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Frau im Ganzkörper-Latexanzug erschreckt Rewinside

Was für ein Problem hat er mit der Streamerin? Rewindside scheint im ersten Moment erschrocken zu sein, was auf der Plattform Twitch möglich ist. Eigentlich hatte sich Twitch über Jahre als fast reine Gaming-Plattform etabliert, aber seit etwa 5 Jahren erweitert sich das Angebot: Jevaux streamt in der Kategorie “Just Chatting”, wo nicht gespielt wird.

Durch das hautenge Latex-Kostüm umgeht die Streamerin die Regeln für Nacktheit. Das Bild läuft dann offenbar unter “Cosplay” oder “Body Painting”. Weil keine Brustwarzen zu sehen sind, ist das formal für Twitch offenbar.

Doch Rewinside scheint sich zu wundern, dass hier keine Strafe von Twitch erfolgt, sondern dass die Streamerin hier auf den Regeln balanciert.

Aber die Leute auf Twitter reagieren viel gelassenere als der Streamer: Da gäbe es doch Schlimmeres, etwa Nazis oder Schwurbler. Ein Zuschauer sagt: „Bei all den Nazis haben wir tatsächlich größere Probleme auf Twitch als die Brüste einer Frau.“

Und das scheint Rewinside doch zu überzeugen. Er lenkt ein: Er finde das auch nicht schlimm, habe sich im ersten Moment nur gewundert.

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Streamerin ist dafür bekannt, die meiste Zeit gar nicht zu sehen zu sein

Warum gilt die Frau denn als so böse? Die Streamerin „Taylor Jevaux“ ist für eine perfide Technik bekannt, die schon von einigen Webseiten analysiert und kritisiert wurde.

  • Die Streamerin ist in der Regel für über 6 Stunden live auf Sendung
  • Sie ist aber die meiste Zeit überhaupt nicht im Stream zu sehen, sondern man sieht nur einen Arm oder hört ihre Stimme, weil sich die Streamerin einen Großteil der Zeit außerhalb des Blickfelds der Kamera aufhält.
  • Laut einer Statistik war sie an 3 Tagen im November 2022 nur etwa in 3 % bis 20 % der Zeit wirklich vor der Kamera zu sehen.
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Die Streamerin war an 3 Tagen im November zwar lange auf Sendung, aber kaum im Bild. Quelle: Cockeyed

Streamerin gilt als “größte Baiterin” auf Twitch mit Countdowns ins Nichts

Die Seite Dexerto schreibt, es würden in ihren Streams Countdowns laufen, bis die Streamerin wieder erscheint – Doch wenn der Countdown abgelaufen sei, passiere einfach gar nichts.

Bei einem 6-Stunden-Stream sei die Streamerin häufig nur wenige Minute zu sehen, den Rest der Zeit würden Zuschauer nur darauf warten, dass sie sich mal blicken lässt.

Eine Webseite nennt die Streamerin die “größte Baiterin” auf Twitch, eine andere spricht von “furchtbaren Taktiken” und rät dazu, die Streams gar nicht zu sehen. Wer die Streamerin so fantastisch finde, solle ihr lieber auf YouTube folgen.

Rewinside hatte also offenbar Glück, sie überhaupt zu erhaschen.

Das Seltsame ist: Obwohl sich das Erlebnis, der Streamerin zuzuschauen, unfassbar frustrierend anhört, scheint ihre Strategie zu funktionieren. Anscheinend ist Taylor Jevaux mit der perfiden Masche äußerst erfolgreich.

Mit ihrem Auftreten scheint sie der bislang bösesten Streamerin auf Twitch Konkurrenz zu machen. Diesen inoffiziellen Titel trug bis vor kurzem “InvaderVie”. Die sagte zuckersüß lächelnd ihren Zuschauern einst, die sollten sich nicht so anstellen und Kohle rüberwachsen lassen, auch wenn sie gerade ihre Jobs verloren hätte. Pleite zu sein, sei keine Ausrede.

Wahrscheinlich verdient Taylor Jevaux, ähnlich wie Amouranth, das meiste Geld nicht über Twitch, sondern mit anderen Projekten, die sie über Twitch, Instagram und Twitter bewirbt. Sie hat sie einen OnlyFans-Account und verkauft auf einer Seite auch eigene Unterwäsche.

Twitch-Streamerin veröffentlicht genaue Zahlen, wieviel Geld sie mit OnlyFans verdient hat – Andere warnen davor

Destiny 2 hat jetzt NPC-Kumpels, die besser zocken als ihr und sogar Bosse töten können

In Destiny 2 gibt es seit Kurzem eine interessante neue Entwicklung: NPCs, die für Spieler das Spiel spielen können. Und das sogar oftmals effizienter als die Hüter selbst. MeinMMO zeigt euch, wie effektiv die neuen Verbündeten sind und warum die Spieler das so gar nicht witzig finden.

Welche Verbündeten hat Destiny 2 ins Rennen geschickt? Seit ein paar Seasons hat die Vorhut ein Bündnis mit den Kabalen. Das bedeutet Caiatl, die aktuelle Kaiserin des Kabal-Imperiums, lässt ihre Truppen Seite an Seite mit den Hütern kämpfen. Und das immer öfter.

  • Seit der Season der Auferstandenen unterstützen die Kabal-Streitkräfte der Kaiserin die Hüter. Erstmals in den Psi-Ops Schlachtfeldern auf dem Mond.
  • In der Lightfall-Kampagne verteidigen die Truppen der Kabale mit den Hütern gemeinsam den ominösen Schleier, das zentrale Objekt der Kampagne, in einem epischen Kampf vor der Dunkelheit.
  • Nun, in der aktuellen Season 20 sind die neuen Kabal-Verbündeten sogar gleich zu mehreren im überarbeitenden Strike „Der Waffenhändler“ zu finden – also aktiver Teil der Playlist.

Klingt gut. Das Problem ist nur, dass diese Verbündeten entweder im Weg rumstehen oder in manchen Fällen sogar effektiver als die Hüter selbst sind. Sie nehmen den Spielern stellenweise das größte Vergnügen, den Kill des Strike-Endboss, eiskalt vor der Nase weg.

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Destiny 2: Lightfall – „Saison des Widerstands“-Trailer

Hüter spielen in Strikes nur noch die zweite Geige

So manchem Hüter passt das gar nicht, wie dem bekannten Destiny-2-Streamer Gladd. Er beschwert sich auf Twitter bei Bungie, dass die neuen Kabal-Verbündeten ihm nur im Weg rumstehen und er so nicht mehr spielen kann.

Entgegen der Streamer-Luxusprobleme von Gladd erkennen andere Hüter in Destiny 2 ein viel wichtigeres Problem mit der Unterstützung durch Caiatls Truppen, wie der Spieler SneakyBeaver.

Wenn NPCs den Spielern nun eiskalt die Kills klauen, auch mit Präzisionskills die sogar Cayde-6 in den Schatten stellen, dann kostet Spieler das effektiv ihre Punkte. Im schlimmsten Fall verpasst man damit den erfolgreichen Strike-Abschluss von 130.000 Punkten und braucht noch einen Run.

Dementsprechend antwortete SneakyBeaver Gladd mit einem Kommentar und schreibt:

Ich hatte eigentlich das gegenteilige Problem. Ich habe versucht, Punkte zu farmen und die Kabal-Verbündeten nehmen einem die Kills weg und man bekommt die Punkte nicht, wenn man [die Gegner] nicht [selbst] erschossen hat.

bemerkt SneakyBeaver gegenüber Gladd auf Twitter

Wie effizient die Truppen von Caiatl auf der Schwierigkeitsstufe “Großmeister” dabei vorgehen, könnt ihr euch in diesem Video-Clip ansehen:

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Da bleibt nicht mehr viel für die Hüter vom Endboss übrig

Im Strike “Der Waffenhändler” in der Europäischen Todeszone wurde Destiny 2 zocken fast schon zu einem automatisierten Prozess für die spielenden Hüter, sodass sie nur noch Emotes machen konnten.

Die Kabale gehen währenddessen aggressiv auf ihre Verwandtschaft los und machen ohne Unterlass Schaden. Den Hütern bleibt also nur noch vom Seitenrand dem Treiben zuzusehen und sich zu wundern, warum sie plötzlich nur noch die zweite Geige in Destiny 2 spielen.

Echte Hilfe oder lästige Blockade? Während Gladd sich blockiert fühlt, gibt es andere Spieler, welche die neuen NPC-Verbündeten trotzdem nützlich finden.

Besonders für Solo-Spieler oder Spieler, die Schwierigkeiten haben, bestimmte Aktivitäten zu bewältigen, könnten Caiatls Truppen durchaus eine willkommene Unterstützung sein. Durch ihre hohe Effektivität helfen sie schließlich dabei auch schwierige Aufgaben zu bewältigen und die Spielzeit zu verkürzen.

Uns würde eure Meinung und Erfahrungen mit den NPC-Truppen interessieren. Sind sie für euch kein Problem oder sind sie euch im Strike “Der Waffenhändler” genauso lästig wie Gladd? Hinterlasst uns gerne eure Meinung zum Thema in den Kommentaren.

Falls ihr lieber etwas ohne Kabal-Unterstützung macht – wie wäre es mit dem Farmen von Ressourcen?

10 Tipps, wie man in Destiny 2 effektiv die wichtigsten Ressourcen farmt