Riot Games hat bei League of Legends eine neue Heldin vorgestellt, die 159. in LoL. Bei der düsteren Supporterin Renata Glasc dreht sich alles um Geld und Manipulation. Einige Fans loben bereits: Das sei das beste Champion-Konzept, das League of Legends je hatte.
Was ist die Idee der neuen Heldin?
Riot Games sagte bei den neuen Champs für 2022, man hätte sich die Riege der Enchanter in LoL angeschaut: Das sind Supporter, die ihre Partner auf der Botlane unterstützen und buffen. Die bisherigen Enchanter seien alle bunte und fröhliche Geschöpfe – denen wollte man etwas „Dunkles und Düsteres“ entgegensetzen: Einen Supporter, der heimlich seinen ADC dafür verachtet, dass der allen Ruhm einstreicht.
Heraus kam Renata Glasc, die Chem-Baronin. Die Eltern der Unternehmerin waren selbstlose Alchemisten und Wohltäter, was der jungen Renata schon immer gegen den Strich ging, strebte sie doch nach Macht und Reichtum. Ihre Eltern wurden schließlich von Geschäftsrivalen getötet; Renata verlor bei dem Anschlag einen Arm, seitdem gibt es für Renata nichts Schlimmeres als Schwäche und Armut. Sie wird als gierige und listige Unternehmerin beschrieben, die langfristige Pläne schmiedet, um ihre Ziele zu erreichen. Dabei strahlt sie eine selbstbewusste Arroganz aus, nach dem Motto “Aus dem Weg, Geringverdiener”
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Fans lieben es, dass man Muskeln und Falten bei Renata Glasc sehen kann
Was gefällt den Leuten an der neuen Heldin? Tatsächlich werden die Fähigkeiten von Renata Glasc durchaus kontrovers diskutiert. Vor allem ihre Fähigkeit „W“ wird kritisch gesehen, umfasst sie doch eine Wiederbelebung und damit haben viele in LoL ein Problem.
Aber praktisch von allen wird das Champion-Konzept hinter Renata Glasc hochgelobt:
Die Heldin wird vor allem als dringend notwendige Abwechslung gesehen. Denn in LoL wimmelt es von schlanken, jungen Frauen – Renata Glasc ist hingegen älter, breitschultrig und muskulös. Fans lieben es, dass man ihre Fältchen und Muskeln sieht. Ein Nutzer sagt, das sei das beste Champion-Konzept, das Riot Games je zu LoL brachte.
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Sie wird als „dominante weibliche Figur“ angesehen und mit Spitznamen wie „Mami“ betraut.
Man fantasiert schon von einer „Girlpower“-Botlane aus Renata Glasc und Samira.
Auch die Macht-Phantasie, Gegner zu manipulieren und sie aufeinanderzuhetzen, kommt offenbar gut an. Seltsamerweise scheint vielen sogar die Idee zu gefallen, von Reanta Glasc manipuliert zu werden, die eigenen Mitspieler auszuschalten.
Die Vorfreude auf die neue Heldin äußert sich auf reddit in einem Post mit der Überschrift „Tritt auf mich, bitte“.
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Offenbar ist das ein Helden-Typus, der in LoL noch gefehlt hat.
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Viel Lob erhält auch die Vertonung von Renata Glasc, in ihren Voice-Lines wird ihre komplexe Vergangenheit, ihre Beziehung zum Tod ihrer Eltern und ihre durch und durch kapitalistische und manipulative Ader deutlich.
Da sind einige sehr zynische und bösartige Schätze dabei, gerade wenn man die Interaktion mit anderen Figuren aus ihrer Stadt Zhaun anhört. So sagt sie etwa Viktor, er habe wohl vergessen, welches Geld ihn zu dem gemacht habe, was er sei.
Beim MMORPG Final Fantasy XIV gab es auch mal eine Schurkin, die solche “Tritt bitte auf mich”-Reaktionen auslöste und das sogar vom Chef des Spiels, dem Mastermind Naoki Yoshida:
Das Zombie-Sequel “Dying Light 2” feiert am 04. Februar 2022 seinen Release. Schon jetzt gibt es erste Bewertungen und Reviews auf Metacritic. Wir fassen die ersten Eindrücke zu Dying Light 2 hier für euch zusammen.
Das sagen die Bewertungen auf Metacritic: Nach aktuellem Stand bekommt Dying Light 2 je nach Plattform leicht unterschiedliche Scores.
Auf dem PC steht es derzeit bei 79 von 100 Punkten, basierend auf 23 Reviews von Kritikern
Auf Xbox Series X sind es ebenfalls 79 Punkte, 26 Kritiker-Reviews
Auf der PS5 steht es derzeit bei 77 Punkten, basierend auf 45 Kritiker-Reviews
Für die PS4 und Xbox One liegen derweil noch keine Metascores vor.
Insgesamt liegt das Sequel damit bei einem leicht höheren Wert gegenüber dem Vorgänger “Dying Light”. Das kam auf dem PC auf einen Metascore von 75, auf PS4 und Xbox One auf 74.
Das sind die Scores zu Dying Light 2: Noch vor dem Release konnten einige Kritiker und Medien das Spiel bereits testen. Ihre Wertungen sind es, die nun in den Metascore einfließen.
In der folgenden Übersicht findet ihr je 15 Bewertungen des Spiels nach Plattform geordnet. Dabei sind immer die höchste sowie niedrigste Wertung aufgeführt.
Dying Light 2 (PC) auf Metacritic – Die Punkte
Gamegrin – 95
CG Magazine – 90
IGN France – 90
MGG Spain – 87
CD-Action – 85
PC Gamer – 84
MGG – 80
God is a Geek – 80
Dexerto – 75
GameWatcher – 75
PC Invasion – 70
GamesRadar+ – 70
Shacknews – 70
NME – 60
PCGamesN – 60
Dying Light 2 (PS5) auf Metacritic – Die Punkte
Hobby Consoles – 95
Trusted Reviews – 90
Attack of the Fanboy – 90
Dual Shockers – 90
Atomix – 88
Gamepressure – 85
Gaming Trend – 85
VG247 – 80
Daily Star – 80
Wccftech – 80
Destructoid – 75
Inverse – 70
VideoGamer – 70
VGC – 60
Guardian – 40
Dying Light 2 (Xbox Series X) auf Metacritic – Die Punkte
Xbox Tavern – 98
Game Informer – 95
GameSpew – 90
Games.CH – 86
LevelUp – 85
Jeuxvideo.com – 85
Windows Central – 80
Eurogamer Italy – 80
Gfinity – 70
MMORPG.com – 70
IGN – 70
Screen Rant – 70
EGM – 60
Game Rant – 50
Pure Xbox – 50
Was sagen die Kritiker in den Bewertungen?
Hier fassen wir euch einige der Bewertungen auf Metacritic zusammen.
Insgesamt scheint Dying Light 2 gerade dort zu punkten, wo auch sein Vorgänger schon Lob sammeln konnte. Das betrifft vor allem das flüssige Gameplay. Gerade die Parcour-Elemente werden hervorgehoben, die es möglich machen, die postapokalyptische, offene Welt schnell und kreativ zu erkunden. Auch die vor allem auf Nahkampf fokussierten Combat-Elemente werden positiv beschrieben
Kritik gibt es hingegen für die Story, die einige nicht in ihren Bann ziehen konnte, sowie mangelnde Abwechslung und Innovation. Darüber hinaus beschreiben mehrere Tester, auf Bugs gestoßen zu sein, die das Spielerlebnis gestört hätten.
Lob für offene Welt und Bewegung, Kritik an Bugs – IGN
Travis Northup schrieb den Test für IGN, vergab eine 7 von 10 und stellt erstmal die spannende, gut aussehende offene Welt heraus, die zum Erkunden einlade. Gerade das mache auch besonders Spaß, genau wie die aufregenden Kämpfe.
Das mit Abstand größte Highlight von Dying Light 2 ist sein befreiendes und reibungsloses Parkour-System.
Travis Northup – IGN
Man spiele im Grunde immer “der Boden ist Lava”, da sich unten am Boden, abseits der Dächer, dauernd Feinde befänden, die es zu umgehen galt. Verschiedenste Parkour-Skills, die man im Verlauf des Spiels freischaltet, würden für Spaß sorgen.
Deutliche Kritik äußert Northup allerdings an Bugs, die das Spielerlebnis erschweren würden:
Wenn deine Toleranz für Bugs gering ist, empfehle ich nicht, dich gleich am ersten Tag in Dying Light 2 zu stürzen. Oder Tag 10. Vielleicht an Tag 30? Ich konnte es bis zum Ende spielen, aber nur knapp. […] Techland ist sich all dieser Probleme bewusst und arbeitet Berichten zufolge hart an Patches, um sie zu beheben, aber wenn die Geschichte ein Hinweis darauf ist, wird es mehr als ein paar reale Tag-Nacht-Zyklen brauchen, um diese vielen Probleme zu beheben.
“Großes Gameplay, überraschend starke Stoy, aber Open-World-Monotonie” – GameStar
Die Kollegen der GameStar heben im Review hervor, die Story eher als Pluspunkt zu sehen. Die Haupthandlung sei gelungen und vor allem die Nebenquests seien spannend und habe fantastisch geschriebene Figuren. Zudem wird das Parcour-Gameplay gelobt. Den Test der GameStar findet ihr hier (via GameStar).
Kritik gibt es allerdings daran, dass die Entscheidungen in Dying Light 2 nicht die Tragweite hätten, wie erhofft. Außerdem sei die Open World nicht ganz so abwechslungsreich, wie es zu Anfang scheint:
Im ersten Abschnitt von Dying Light 2 fiel es mir noch nicht so eindeutig auf. Doch sobald sich die Spielwelt weiter öffnet, wird eines ganz besonders klar: Die Open-World hat ein großes Problem bezüglich der Abwechslung.
Rémy Bournizel – Gamestar
Hier seht ihr Dying Light 2 außerdem im Video-Test der GameStar:
“Es hätte so unfassbar gut werden können” – GamePro
Im Test der GamePro klingt ähnlich an, dass gerade die ersten 10 Stunden in Dying Light 2 alles richtig machen würden. Im Laufe des Spiels würde die Story aber schwächer werden, insbesondere zum Ende hin. Gerade der Protagonist bleibe blass. Auch hier werden beim Gameplay Parkour und Kampfsystem gelobt, aber Monotonie kritisiert.
Worldbuilding, Charaktere, Entscheidungen, wuchtige Kämpfe und das Parkour-System hatten mich anfangs richtig überzeugt. Doch je länger sich die Spielzeit hinzog, desto mehr brach das Gerüst in sich zusammen. Aus Charakteren und Welt wird sehr wenig gemacht. Kämpfen fehlt einfach die Abwechslung, um über die lange Spielzeit zu begeistern, und Parkour wurde für mich (da ich alle Gebiete den Peacekeepern zugewiesen habe) eher anstrengend.
Stephan Zielke – GamePro
Bekanntes in Größer und Besser – DualShockers
Der Test von Kyle Knight für DualShockers fällt mit 90 sehr positiv aus. Vor allem das Kampfsystem würde überzeugen, da es sich im Vergleich zum Vorgänger deutlich verbessert habe. Fans des ersten Teils würden sich in dem neuen Spiel sofort wohlfühlen.
Dying Light 2: Stay Human ist eine Fortsetzung von epischem Ausmaß. Alles, was die Fans am ursprünglichen Titel geliebt haben, ist immer noch vorhanden, aber jetzt mit einer größeren Geschichte, neuen Features und einer riesigen offenen Welt voller Gebiete zum Erkunden und Looten.
Kyle Knight, Dual Shockers
“Nicht in der Lage, aus den Stärken seiner hervorragenden Parkour- und Kampfmechanik Kapital zu schlagen” – PCGamesN
Eine der kritischeren Reviews (60) stammt von Dustin Bailey für PCGamesN, der zwar die Gameplay-Elemente positiv hervorhebt, aber insgesamt zu wenig im Spiel zu tun hatte. Er beschreibt, er habe 30 Stunden mit dem Spiel verbracht, wovon er 10 mochte, 10 tolerierte und mit den letzten 10 nur noch wenig Geduld hatte.
Bugs, repetitive Nebeninhalte, schlechtes Storytelling und das nicht eingelöste Versprechen des Wahl- und Konsequenzsystems lassen Dying Light 2 nicht in der Lage sein, aus den Stärken seiner hervorragenden Parkour- und Kampfmechanik Kapital zu schlagen.
In FIFA 22 ist jetzt das neue TOTW 20 live und wir wissen, welche Spieler es in die Mannschaft geschafft haben. Alles zum neuen Team der Woche, erfahrt ihr hier.
Was ist das TOTW? In das Team der Woche kommen in jeder Woche 23 Spieler, die mit starken Leistungen auf den realen Fußballplätzen geglänzt haben. Diese Spieler erhalten dann sogenannte „Inform-Karten“, bei denen die Werte einen Boost erhalten.
Neu in FUT 22 ist zudem, dass es zusätzlich eine „Featured“-Karte gibt, deren Boost stärker ausfällt, als bei den normalen TOTW-Karten.
So kommt ihr an TOTW-Karten: Mit einer großen Portion Glück könnt ihr Inform-Karten aus Packs ziehen. Alternativ sind die Karten auch auf dem FUT-Transfermarkt verfügbar, wo sie jedoch recht teuer sein können.
Das ist das TOTW 20: Neben der starken neuen Karte von Sadio Mané (91), die vor allem mit Pace und Dribbling überzeugen kann, sind im neuen Team der Woche leider nicht so viele Highlights zu finden. Einzig Di Maria (88) erhält noch eine ordentliche RF-Karte mit gutem Tempo und starken Dribbling- und Pass-Werten.
In dieser Woche ist Toko Ekambi der Feature-Spieler. Er erhält ein Upgrade von 78 auf 84.
TOTW 20 Startelf:
TH: Ryan (84)
LV: Barisic (81)
RV: Alvaro Tejero (78)
IV: Torres (76)
LV: Adekugbe (76)
RM: Otavio (84)
LM: Jahanbakhsh (79)
ZDM: Frei (79)
LF: Mané (91)
RF: Di Maria (88)
ST: Toko Ekambi (84)
TOTW 20 Bank:
TH: Ilic (76)
ZDM: Brannagan (75)
ST: Rondon (81)
ST: Dykes (77)
ST: Ruben Castro (77)
ST: Atik (77)
ST: Sissoko (76)
LV: Mishra (67)
ZM: Reeves (72)
LM: Mileusnic (72)
ST: Charles (75)
RF: Achahbar (73)
Sadio Mané erhält die stärkste Karte
Man sieht dem neuen TOTW an, dass am letzten Wochenende in den meisten großen Ligen keine Spiele stattgefunden haben. Manche Spieler lieferten trotzdem starke Leistungen ab und zu denen gehört Sadio Mané.
Der Senegalese vom FC Liverpool erhält bereits seine zweite Inform-Karte in FUT 22. Die Karte bietet richtig starke Werte und könnte eine gefährliche Waffe auf dem linken Flügel sein. Die größten Sprünge macht er in folgenden Bereichen:
Schießen: 84 -> 86
Passen: 82 -> 84
Was haltet ihr vom neuen TOTW? Seid ihr zufrieden mit der Auswahl? Erzählt es uns doch gerne in den Kommentaren!
Wenn ihr wissen wollt, wer am Freitag im Future Stars Event landen könnte, dann schaut doch mal hier rein:
Normalerweise haben Spieler in FIFA 22 nur wenige Positionen, auf denen sie wirklich richtig nützlich sind. Doch die TOTY-Karte von Joao Cancelo stellt dieses System gerade auf den Kopf.
Um welche Karte geht es? Der portugiesische Außenverteidiger Joao Cancelo von Manchester City ist in diesem Jahr zum Linksverteidiger des Team of the Year gewählt worden.
Da es sich bei TOTY-Karten generell um überaus starke Karten handelt, überrascht es wenig, dass Cancelo sehr hohe Werte zu verzeichnen hat. Das spiegelt sich auch in seinem Preis wider: Rund 850.000 Münzen muss man gerade hinblättern, um die Karte auf Transfermarkt zu bekommen (via futbin).
Dennoch haben einige Spieler den Portugiesen entweder gezogen oder die nötigen Münzen investiert, um ihn sich zu sichern. Und denen ist aufgefallen, dass diese Karte viel mehr ist, als nur ein verflucht starker Außenverteidiger.
Spieler machen mit Cancelo, was sie wollen
Was ist das Besondere an der Cancelo-Karte: Die TOTY-Karte von Cancelo hat im Grunde keine Schwäche. Der niedrigste Wert ist der Schusswert mit 85, wobei selbst der im Detail aufgeschlüsselt vor allem durch den Abschluss heruntergezogen wird.
Cancelo kann alles
Ansonsten hat Cancelo im Grunde alles, was selbst die stärksten Icon-Karten alt aussehen lässt. Sogar über einen “schwachen” Fuß mit 5 Sternen und Skill-Moves mit 4 Sternen verfügt der eigentliche Defensivmann.
Das haben auch Spieler im FIFA-Subreddit festgestellt, die Cancelo einfach mal von seinen Verteidiger-Wurzeln befreit haben, um ihn stattdessen auf so ziemlich jeder anderen Position einzusetzen. Offenbar mit Erfolg.
Gleich mehrere Threads beschäftigen sich mit der Karte. “TOTY Cancelo ist absolut lächerlich”, heißt da etwa ein Post von User “joaofelix9”, der seine Erfahrung mit der Karte so beschreibt: “Spielt ihn, wo immer ihr wollt, ZDM, ZOM, ST, auf dem Flügel, es spielt keine Rolle. Dieser Kerl ist verdammt lächerlich, er fängt alles ab wie ein Magnet und bewegt sich wie Messi am Ball, während er über das Spielfeld fliegt und sogar einen soliden Schuss hat. Völlig verrückt”, so der User (via reddit).
Ein anderer User beschreibt, wie Cancelo ihm als Stürmer zu einer extrem erfolgreichen Weekend League verhalf (via reddit).
Auch “Canadian Carlos” hat den Portugiesen in die Spitze geworfen, um festzustellen: “Er ist unfassbar vor dem Tor. Ich war mir nicht einmal bewusst, dass er 5-Sterne-Weak-Foot hat, aber mit einem Finisher stellte er TOTGS Ronaldo und WW Martial in den Schatten” (via reddit).
Zudem sei es sehr hilfreich, einen defensiv derart starken Spieler in der Spitze zu haben. Der könne dann nämlich direkt den Ball zurückerobern, wenn man ihn verliert.
Cancelo scheint tatsächlich einfach alles zu können. Oder, wie User Watermelonite schreibt: “Ich persönlich bevorzuge ihn als LV, RV, IB, ZM, ZDM, ZOM, LM, RM oder ST” (via reddit).
Nur als Torhüter scheint ihn noch niemand eingesetzt zu haben.
Wie kommt man an die Karte? Leider ist das nicht einfach. Cancelo ist im TOTY zwar die drittgünstigste Karte – hinter ihm kommen nur noch Hakimi für rund 700.000 und Torhüter Donnarumma für 224.000 – aber er ist trotzdem schwer zu bekommen. Über 800.000 Münzen zu bekommen erfordert eine Menge Aufwand in Rivals und Weekend League.
Das Hauptproblem ist aber, dass die Chance auf TOTY-Karten in Packs verschwindend gering ist. Man sollte nicht darauf hoffen, die begehrten Karten aus Packs zu ziehen – dafür braucht man wahnsinnig viel Glück.
Zudem endet das TOTY-Event auch in dieser Woche, womit die Karten aus Packs entfernt werden. Allerdings werden sie danach von den Future Stars ersetzt, die ebenfalls sehr stark werden dürften. Wer weiß – vielleicht ist da ja auch wieder eine Karte dabei, die irgendwie alles kann.
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In League of Legends bekam der Champion Janna vor zwei Wochen ein kleines Rework spendiert. Das sollte sie wieder zu einem nützlicheren Supporter machen. Doch die Änderung und auch einige Anpassungen in der Meta führten dazu, dass Janna nun allein auf der Toplane gespielt wird und diese dominiert.
Wie steht Janna gerade da? Janna wird seit dem Patch 12.2 verstärkt auf der Toplane gespielt und dominiert diese sogar.
Derzeit ist Janna der Champion mit der höchsten Siegesrate im Spiel, zumindest wenn man auf die Spiele in der Rangliste schaut (via u.gg):
Ab Platin+ gewinnt sie im Schnitt 55,96 % ihrer Matches. Auf Platz 2 steht Veigar mit einer Winrate von “nur” 54,02 %.
Janna belegt zudem als Support den Platz 5, mit einer Siegesreate von 53,53 %.
Im Bereich Challenger, dem höchsten Rang im Spiel, werden sogar 66,27 % aller Matches mit Janna auf der Toplane gewonnen.
Janna ist so stark, dass im reddit von League of Legends bereits ein Nerf gefordert wird. Doch da heute, am 2. Februar, gerade der Patch 12.3 ohne eine Änderung erschienen ist, könnte es bis zu einer Anpassung noch gute zwei Wochen dauern.
Kleines Rework und neue Strategie machen Janna plötzlich superstark
Was wurde an Janna verändert? Mit Patch 12.2 gab es ein kleines Rework für den Champion. Dabei wurden ihr Schild auf dem “E”, die Reichweite von ihrem “W” und ihr grundsätzlicher Angriffsschaden gestärkt. Auch ihre Bewegungsgeschwindigkeit wurde leicht erhöht.
Zwar gab es auch einen kleinen Nerf für ihre Angriffsreichweite und ihren Bonusschaden durch Bewegungsgeschwindigkeit, doch das scheint sich nicht negativ auf die Performance in der Toplane ausgewirkt zu haben.
Was macht Janna denn so stark? Janna wird nicht als klassischer Toplaner, sondern als Roamer gespielt. Das liegt an ihrer hohen Bewegungsgeschwindigkeit und der Tatsache, dass sie mit ihrem Schild, ihrem Knockup und dem Slow bei jedem Gank nützlich ist.
Sie benötigt zudem keine Items und damit kein Gold, um stark zu sein. Sie ist es bereits von Beginn an und braucht lediglich einen Partner, der sich um den Schaden kümmert.
Mit dem neuen Janna-Playstile farmt man nicht, man pusht nicht auf Türme und kämpft nicht mal auf der Toplane. Man läuft ständig über die Karte und attackiert feindliche Champions.
Dabei wird sogar Smite als Beschwörerzauber genutzt, was sonst nur Jungler im Gepäck haben. Die Idee dahinter ist, dass mit diesem Zauber der gegnerische Jungler genervt wird.
Wie genau Toplane Smite Janna gespielt wird, zeigt euch dieses Video vom YouTuber HappyChimeNoises:
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Ist Janna allein der Grund? Nein. Derzeit kommen mehrere Probleme zusammen:
Viele Toplaner, gerade Tanks wie Renekton oder Tahm Kench, können ein Match nicht mehr allein entscheiden. Dadurch ist es nicht so schlimm, dass sie Farm und Türme bekommen.
Ein weiterer Grund ist das neue Bounty-System aus Season 12. Wenn ein Champion mehr Minion-Kills hat, steigt das Kopfgeld auf diesen. Während Janna also roamt und Feinde tötet, sammelt der Toplaner ständig Minion-Kills. Wird er einmal besiegt und Janna bekommt das Shutdown, dann fällt der Goldunterschied kaum noch ins Gewicht.
Kann das nur Janna? Vor Jahren gab es das Meme von “River-Shen”, bei dem ein Shen einfach ständig über die Karte gelaufen ist und Feinde getötet hat, statt selbst in der Toplane zu farmen. Genau das macht Janna nun, jedoch viel besser.
Derzeit gibt es keinen Champion, der das Niveau der “Toplane-Janna” erreicht. Allerdings befürchten einige Nutzer im reddit, dass künftig auch Karma oder Pyke bei einem Nerf diese Rolle einnehmen könnten.
Was sagt ihr zur neuen Meta mit Janna in der Toplane? Spricht euch der Spielstil an oder sollte Riot schnellstens dagegen vorgehen? Schreibt es in die Kommentare.
Mit dem nächsten Patch könnte Riot Games etwas an der Meta verändern. Sicher ist das aber noch nicht. Allerdings kennen wir bereits den nächsten Champion, der mit Patch 12.4 erscheinen soll:
Michael „shroud“ Grzesiek ist der derzeit größte Streamer zum MMORPG New World auf Twitch. Obwohl er nach eigener Aussage gerade eine MMO-Phase durchlebt und Lust auf neue Spiele aus dem Genre hat, wird er das kommende Lost Ark nicht spielen. Ihn stören zwei Dinge.
Doch shroud ist davon wenig angetan. Er stört sich vor allem an zwei Dingen:
Der Optik
Dem Kampfsystem
Um seine MMO-Phase auszuleben, denkt er nun darüber nach, alte Klassiker wie Star Wars: The Old Republic, WoW oder City of Heroes auf einem Privatserver zu spielen.
“Ist eine Schande, dass ich mich nicht für das Spiel interessiere”
Was sagt shroud genau über Lost Ark? Als direkte Antwort auf die Frage, warum er nicht an Lost Ark interessiert sei, antwortete shroud: “Ich bin kein Fan von dem Stil, von diesem übertriebenen Stil.”
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shroud bezieht sich damit auf die teils sehr großen und bunten Animationen, die die Angriffe im Spiel haben. Die kommen auch bei einigen von unseren Lesern nicht so gut an, etwa Osiris80, der darin eher eine Art Mobile-MMO sieht.
Neben der Optik gibt es einen weiteren Kritikpunkt für ihn: das Kampfsystem. Das ist für ihn “einfach nicht ansprechend” genug. Konkreter wird er in diesem Punkt jedoch nicht.
Im Anschluss daran erklärte der Twitch-Streamer, dass er gerade eine MMO-Phase durchlebt:
Die Phase, in der ich mich spielerisch befinde, ist im Moment sehr stark von MMOs geprägt. Ich will wirklich nur MMOs spielen. Ich befinde mich in einer seltsamen MMO-Phase.
Doch Lost Ark gehört nicht zu diesen Spielen. shroud sagt selbst, dass es “eine Schade” sei, dass er sich nicht für das MMORPG begeistern könne, weil es sich gut als Füller geeignet hätte.
Sein Streamer-Kollege Asmongold sieht die Sache jedoch anders:
Das MMO von Amazon ist sein meistgezeigtes Spiel auf Twitch. Seit Anfang September 2021 hat er über 435 Stunden im Livestream mit New World verbracht (via Sullygnome).
Nur die Spiele Valorant (337 Stunden) und Escape from Tarkov (174 Stunden) haben ähnlich viel Aufmerksamkeit bekommen. In puncto MMORPGs zeigte shroud zudem noch WoW und 7 Stunden Lost Ark in der Beta im November.
Was fasziniert shroud so an New World? shroud ist ein Grinder durch und durch. Ihm bietet New World eine Menge Aufgaben und eine Loot-Spirale, mit der er hunderte von Stunden verbringen kann.
Erst im Dezember lobte er die kommenden Dungeon-Mutatoren, auch weil man dafür Skill und die richtige Ausrüstung benötigt. Auch im Livestream zeigt er immer wieder Grind in Form von Dungeons und dem Gips-System, um seine Kompetenz und sein Item-Level zu verbessern.
Wie seht ihr die beiden MMORPGs? Welches spricht euch mehr an – Lost Ark oder New World? Schreibt es gerne in die Kommentare.
Falls ihr bisher keinen Spaß an New World hattet, dann hat shroud da vielleicht auch die passende Antwort für euch:
Die besten Konter gegen Glurak in Pokémon GO im Guide. Wir zeigen euch die besten Angreifer und Movesets. Damit könnt ihr Glurak in Raids besiegen.
Was ist Glurak für ein Pokémon? Glurak stammt aus der ersten Spielgeneration von Pokémon und gehört zu den Typen Feuer und Flug. Es ist die Weiterentwicklung von Glumanda und Glutexo. Glurak verfügt auch über Mega-Formen, die ihr in Raids bekämpfen könnt. Das normale Glurak trefft ihr regelmäßig in Raids der Stufe 3.
Wir zeigen euch hier die besten Konter gegen Glurak und gegen welche Typen es schwach ist (Typ-Effektivität).
Glurak im Raid besiegen mit diesen Kontern
Mega-Aerodactyl mit Steinwurf und Steinhagel
Crypto Despotar mit Katapult und Steinkante
Rameidon mit Katapult und Steinhagel
Rihornior mit Katapult und Felswerfer
Crypto Aerodactyl mit Steinwurf und Steinhagel
Terrakium mit Katapult und Steinhagel
Crypto Amoroso mit Steinwurf und Steinhagel
Despotar mit Katapult und Steinkante
Brockoloss mit Katapult und Steinhagel
Aerodactyl mit Steinwurf und Steinhagel
Crypto Stolloss mit Katapult und Steinkante
Demeteros mit Steinwurf und Steinhagel
Amoroso mit Steinwurf und Steinhagel
Mega-Ampharos mit Voltwechsel und Juwelenkraft
Alola-Geowaz mit Steinwurf und Steinkante
Geowaz mit Steinwurf und Steinkante
Aeropteryx mit Flügelschlag und Antik-Kraft
Crypto Zapdos mit Donnerschock und Antik-Kraft
Mega-Turtok mit Aquaknarre und Aquahaubitze
Crypto Raikou mit Donnerschock und Stromstoß
Schwächen von Glurak: Das Pokémon gehört zu den Typen Feuer und Flug und hat Schwächen gegen Gestein, Wasser und Elektro. Setzt in Raids also vor allem auf Angriffe und Pokémon dieser Typen, um Glurak zu besiegen.
Gibt es Shiny Glurak? Ihr könnt Shiny Glurak in Pokémon GO finden und fangen. Mit etwas Glück findet ihr das Shiny direkt nach einem Raid.
Glurak und Shiny-Glurak im Vergleich – auf der rechten Seite das Shiny
Wie viele Trainer benötigt man? Wenn ihr die Top-Konter-Pokémon besitzt und schon ein recht hohes Level (40+) in Pokémon GO erreicht habt, könnt ihr Glurak alleine oder zu zweit besiegen. Mit niedrigeren Leveln, aber starken Kontern, solltet ihr auf mehr Trainer setzen.
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In Fortnite wurde nach einem Update erneut eine Waffe aus dem Tresor geholt. Diese wurde jedoch so verändert, dass sie nun mehr Vorteile als das Vorgängermodell genießt. Wir zeigen euch, was sich geändert hat und was die „neue“ Schrotflinte jetzt so stark macht.
Was ist das für eine Waffe? Dabei handelt es sich um eine frisierte Version der schweren Schrotflinte. Die Pumpe wurde in Chapter 1 eingeführt und zu einem späteren Zeitpunkt in den Tresor geschoben. Gegenstände im Tresor tauchen nicht mehr im Spiel auf, bis Epic sie zurückbringt.
Vor ihrer Änderung habt ihr Schrotpatronen abgefeuert und hohen Schaden auf einer nicht so schnellen Feuerrate herabregnen lassen. Nun hat Epic nach Patch 19.20 einige Anpassungen vorgenommen, die diese Waffe zur ultimativen Schrotflinten-Alternative macht.
Schrotflinte ähnelt einer Sniper ohne Visier
Der reddit-User MikinzuLegends ist darüber erstaunt, wie sich die Änderungen im Spiel auswirken. Dabei hat er sich ein Exemplar mit gewöhnlicher Rarität geschnappt und sofort auf regungslose Spieler gefeuert.
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Der verursachte Schaden war für eine Schrotflinte enorm. Doch nicht nur das, die Reichweite glich dem eines normalen Gewehrs. Begabte Hände können mit dieser Waffe definitiv großes Unheil bringen und sogar Sniper-Schützen übertreffen.
Was hat sich geändert? Die Schrotflinte verschießt nicht Schrot, sondern Bolzen, die weite Strecke zurücklegen können. Dabei ist visuell zum Vorgängermodell das Rotpunktvisier entfernt worden. Darüber hinaus bietet die Waffe folgende Werte:
Ihr bekommt die Waffe aus Truhen, auf dem Boden, Vorratslieferungen und Haie
Die Feuerrate beläuft sich auf 1.3 Sekunden
Schaden einer gewöhnlichen Version ist 81, Kopfschüsse sind 142 und Nachladezeit ist 4.8 Sekunden
Schaden einer legendären Version ist 99, Kopfschüsse sind 173 und Nachladezeit beläuft sich auf 3.9 Sekunden
Wer also mit dieser Waffe umgehen kann, wird auch aus weiten Distanzen gut mit Gegnern zurechtkommen.
Falls ihr die neuen Waffen aus Chapter 3 nicht kennt, haben wir für euch einen Beitrag dazu:
Was sagt die Community? Die Spieler auf reddit weisen darauf hin, dass die Waffe definitiv tödlich ist, jedoch Können verlangt. Ein User schreibt als Kommentar:
Ich hatte noch keine Gelegenheit die auszuprobieren, also ist es eine „Alles-oder-Nichts“-Waffe, bei der man entweder großen Schaden anrichten oder gar nichts trifft? Das scheint, als wäre sie für gute Spieler mächtig und für andere nutzlos.
Jedoch ist das nicht so leicht, die Waffe in eine Schublade zu stecken. Auch erfahrene Spieler werden sicherlich Zeit brauchen, um mit ihr Erfolge feiern zu können. Reddit-User Shoujon macht darauf aufmerksam:
Nein, es ist ein bisschen anders, da man vollständig fokussieren und still stehen muss, sonst feuer man wie mit einer Sniper einen No Scope. Also sind auch gute Spieler dazu gezwungen still stehen zu bleiben, bis sie verheerenden Schaden anrichten können.
Falls ihr also diese Waffe noch nicht ausprobiert habt, solltet ihr sie definitiv versuchen. Vielleicht habt ihr ja ein Händchen für Slug-Shotguns und diese Knarre wird eure neue Lieblingswaffe. Lasst uns in den Kommentaren wissen, wie ihr dazu steht.
Ergonomische Tische sollen für Arbeit und Gaming viele Vorteile bieten. MeinMMO durfte einen solchen Tisch ausprobieren.MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotmann hat den Tisch aufgebaut und erzählt, ob sich sein Alltag verändert hat.
Wer im Büro oder mittlerweile im HomeOffice viel am Schreibtisch sitzen muss, der kennt das: Nach einem langen Arbeitstag hat man dann nervige Rücken- oder Nackenschmerzen oder der Körper bedankt sich auf andere Weise für die lange Sitzerei – zum Beispiel durch Müdigkeit oder Konzentrationsprobleme. Mittlerweile gibt es für Gamer auch Geräte, die sich etwa um die müden Hände kümmern sollen.
Ein neuer Trend sind jedoch schon länger sogenannte ergonomische Schreibtische. Diese Tische könnt ihr in der Höhe verstellen und dadurch im Stehen arbeiten oder den Schreibtisch besser an eure Sitzhöhe anpassen. Das soll verschiedene Vorteile bieten:
Ihr entlastet eure Rückenmuskulatur und Wirbelsäure, indem ihr zwischendurch auch stehen könnt
Wer am Schreibtisch steht, bewegt seinen Körper, indem er sich etwa von einem Bein aufs andere bewegt – und kurbelt dadurch seinen Stoffwechsel an
Wer an seinem ergonomischen Schreibtisch sitzt, kann die Höhe der Platte auf seine Arme anpassen. Auf diese Weise sitzt man im rechten Winkel und nicht gebückt oder gekrümmt am Tisch.
Was ist das für ein Gerät? MeinMMO hat von FlexiSpot mit dem E8 einen ergonomischen Schreibtisch als Leihgabe zum Ausprobieren bekommen. MeinMMO stellt euch den Tisch vor und erklärt außerdem, welche Vor- und Nachteile so ein ergonomischer Schreibtisch hat.
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Dieser Artikel ersetzt kein persönliches Gespräch mit einem Arzt. Habt ihr gesundheitliche Probleme vom Sitzen oder der Arbeit, dann wendet euch an euren Arzt des Vertrauens. Umfangreiche Gesundheitstipps findet ihr beim Bundesgesundheitsministerium (via bundesgesundheitsministerium.de), in einem Gespräch mit eurem persönlichen Hausarzt oder Orthopäden.
Wie sieht der Lieferumfang aus? Der Schreibtisch kommt in drei großen Paketen. Grundsätzlich lässt sich aber auf dem Schreibtisch jede beliebige Tischplatte montieren. Das hat Vorteile, wenn man etwa (wie ich) seine bisherige Tischplatte mittlerweile liebgewonnen hat. Im Lieferumfang ist alles enthalten, was man zum Aufbau benötigt, inklusive Inbusschlüssel.
Im normalen Lieferumfang nicht enthalten sind jedoch Rollen für den Tisch. Denn der aufgebaute Tisch ist dermaßen schwer, dass ich ihn allein kaum durch die Wohnung tragen konnte. FlexiSpot bietet auf der eigenen Webseite jedoch eine Menge Zubehör für den Tisch an. Dazu gehören etwa
zusätzliche Rollen für rund 30 Euro.
Kabelkanäle für die Unterseite für ebenfalls rund 30 Euro.
Und ein zusätzliches Kabelmanagement-System, womit ihr etwa die Kabel von Monitor und Co gebündelt nach unten transportieren könnt. Auch hier werden 30 Euro fällig.
Was bietet der Schreibtisch? Der E8 von FlexiSpot setzt auf 2 Motoren in den Säulen. Das bietet eine hohe Stabilität und gilt allgemein als Empfehlung, wenn ihr nach einem verstellbaren Schreibtisch sucht.
Die Memory-Steuerung ist ebenfalls ein sinnvolles Feature. Denn solltet ihr eure ideale Höhe gefunden haben, dann könnt ihr diese speichern und später wieder aktivieren.
Der Tisch bietet außerdem für eine Tischplatte mit den Maßen 120-200cm(B)×60-80cm(T) Platz. Solltet ihr etwa mehrere große Monitore auf eurem Schreibtisch haben wollen, dann könnten 80 cm schon knapp werden.
Technische Daten des E8 FlexiSpot:
offizielle Angaben
Motor
2
Traglast
120 kg
Höhenverstellung
60-125 cm
Eigengewicht (ohne Tischplatte)
32,1 kg
Maße für Tischplatte
120-200 cm(B)×60-80 cm(T)
Memory-Steuerung
Ja
Anti-Kollisionsystem
Ja
Wie lief der Aufbau? Der Aufbau ging überraschend flott. Ich habe rund 20 Minuten gebraucht, um die Füße und die Elektronik am Torso des Schreibtischs zu montieren. Anschließend habe ich die Tischplatte auf dem Gerüst befestigt.
Der Hersteller hat es mir jedoch auch einfach gemacht: Die Schrauben sind klar sortiert und in einzelne Beutel verschweißt und die Anleitung ist in klarem Deutsch verfasst. Beim Schreibtisch erwartet daher niemanden eine Anleitung im IKEA-Stil, wo gefühlt alle Schrauben gleich aussehen. Der Hersteller hat alles klar durchbuchstabiert, sodass man genau weiß, wo was hinkommt.
Die meisten Schrauben rutschen auch sofort in das passende Loch und sitzen dann fest. Einen zusätzlichen Schraubendreher brauchte ich nicht, es klappte alles mit dem beiliegenden Werkzeug.
Die Schrauben sind gut sortiert und die Anleitung ist simpel aufgebaut.
Einen Nachteil musste ich beim Aufbau jedoch feststellen: Der Schreibtisch ist verdammt schwer. Immerhin sprechen wir hier von über 30 Kg und ich würde euch davon abraten, die schweren Kisten oder den Schreibtisch ohne Hilfe durch die Gegend zu tragen. Das macht absolut keinen Spaß.
Das hohe Gewicht macht den Schreibtisch natürlich auch wenig flexibel. Insbesondere deswegen, weil der Schreibtisch keine Rollen hat und fest auf seinen Füßen steht. Auf der anderen Seite wirkt der Schreibtisch durch das hohe Gewicht aber auch sehr robust und stabil.
Doch wie wirkt sich der Schreibtisch in der Praxis aus?
Die Montage fällt denkbar simpel aus. Alles ist klar markiert und es gibt keine zusätzlichen Mechanismen, die man beim Zusammenbau beachten müsste.
Der ergonomische Schreibtisch ist eine sinnvolle Ergänzung für meinen täglichen Spaziergang
Mir kommen die besten Ideen, wenn ich in Bewegung bin. Laufe ich Abends zu Fuß eben zum Supermarkt oder mache einen Spaziergang durchs Naturschutzgebiet hinter dem Haus, bringt das meine Gedanken in Schwung. Häufig habe ich dann was zum Schreiben dabei und schreibe mir plötzliche Ideen auf.
Beim Arbeiten stehen zu können, hat bei mir einen ähnlichen Effekt. Mein Kreislauf kommt durch das Stehen in Schwung und ich bin deutlich konzentrierter und notiere mir den ein oder anderen Gedankenblitz. Die frische Luft des Spaziergangs kann mir das Stehen natürlich nicht bieten, dafür ist meine Körperhaltung im Stehen deutlich besser als wenn ich acht Stunden am Stück sitze.
Hier kommt zum Schluss die Tischplatte drauf. schwarzen Gummis (oben links) verhindern, dass die Platte über das Metall schrammt und federn das Gewicht der Platte ab.
Ein weiterer Vorteil ist außerdem, dass ihr die Tischhöhe perfekt auf eure Körperhöhe im Sitzen anpassen könnt. Normale Tische kommen mit Standardmaßen und im ärgerlichsten Fall liegen eure Arme dann angewinkelt oder schräg auf der Platte. Mit dem ergonomischen Tisch könnt ihr die Höhe auf eure Bedürfnisse anpassen.
Der Schreibtisch hat eine Mindesthöhe von 60 cm und lässt sich bis auf eine Höhe von 120 Zentimetern verstellen. Hier habt ihr daher genug Möglichkeit, je nachdem wie groß ihr seid oder wie hoch ihr den Schreibtisch haben wollt.
Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Der Schreibtisch ist beim Stehen so hoch, dass die Katzen nicht mehr ohne weiteres die Tischplatte erreichen (und mich beim Arbeiten nerven).
Wie einfach ist die Umstellung bei mir gewesen? Zu Beginn möchte der Körper noch in seinen alltäglichen Trott zurück. Sitzen ist schließlich doch viel bequemer und auf dem Stuhl kann man etwa im Schneidersitz hocken.
In den ersten Tagen hatte ich keine Lust, den neuen „Vorteil“ auszuprobieren. Erst nach einem Gang in die Küche machte sich dann doch der Wunsch breit, einfach einmal stehenzubleiben. Und das macht sich tatsächlich bemerkbar.
Der FlexiSpot E8 fertig montiert. Jetzt fehlt nur noch die Tischplatte.
Gaming im Stehen – Wie gut klappt das?
Wie ist Zocken beim Stehen? Vor allem Spiele wie Apex Legend oder andere, flotte Shooter können durchaus hektisch werden. Doch genau hier ist es für mich von Vorteil, wenn ich auch mal stehen kann. Meine Körperhaltung ist besser und der Arm auf dem Schreibtisch verkrampft nicht.
Insbesondere dann, wenn ihr mal deutlich länger am Stück zocke, weil ich mich in der Planung meiner Stadt in Anno 1800 verlaufen habe, fühle ich mich ausdauernder und vor allem wacher, als wenn ich die ganze Zeit im gedämmten Raum sitze.
Stehen oder regelmäßige Bewegung ist wichtig
Was spricht für einen ergonomischen Schreibtisch? Grundsätzlich stellen viele Untersuchungen fest, dass dauerhaftes Sitzen schädlich sein kann. So ergab eine Studie des Pennington Biomedical Research Center in Louisianna, dass sich viel Sitzen negativ auf die Gesundheit auswirken könne (via pubmed.ncbi.nlm.nih.gov).
Die Ärztezeitung hatte außerdem berichtet, dass Personen, die im Stehen arbeiten, deutlich leistungsfähiger sein sollen (via aerztezeitung.de).
Auch sonst sprechen viele Punkte für das Arbeiten im Stehen
Arbeiten im Stehen hat Einfluss auf die Atmung, da der Oberkörper gestreckt wird
Arbeiten im Stehen bietet euch eine natürliche Haltung
Die Beine werden im Stehen nicht so stark belastet, da diese nicht ständig angewinkelt sind
Das Arbeiten im Stehen fördert die Kreativität, dank verbesserter Durchblutung
Soll ich mir jetzt so einen Tisch kaufen? Grundsätzlich würde ich euch abraten, spontan Geld in Möbel zu investieren, die eurer Gesundheit helfen sollen. Sprecht mit eurem Arzt oder lasst euch von einem Möbelexperten beraten, wenn ihr einen ergonomischen Schreibtisch kaufen wollt.
Denn auch im Stehen kann man einiges falsch machen. Wer sich im Stehen etwa nach vorne beugt, verschiebt die Schmerzen nur, anstatt sie zu vermeiden. Sprecht daher mit den richtigen Experten, wenn ihr eure Situation verbessern wollt.
Der FlexiSpot E8 ist teuer, die Investition kann sich aber lohnen
Was hat mir der Tisch gebracht? So simpel das klingt, im Alltag am Schreibtisch bin ich deutlich beweglicher geworden. So ist es etwa zu einer Routine geworden, beim Denken auch einmal eine Runde durchs Wohnzimmer zu laufen, um mich anschließend wieder an den PC zu stellen.
Für mich selbst stellt ein ergonomischer Schreibtisch eine deutliche Verbesserung dar. Solltet ihr etwa einige Dinge wie Bürostühle, Sitzkissen oder ergonomische Mäuse ausprobiert haben, dann könnte so ein Schreibtisch euch ebenfalls gefallen.
Wenn dich mehr zu Hardware und Gadgetsinteressiert, könnte dich auch das hier ansprechen:
Lohnt sich der E8 von FlexiSpot? Die Preise für den E8 von FlexiSpot beginnen bei 449 Euro nur für das Tischgestell, für die offizielle Tischplatte des Herstellers werden noch rund 100 Euro zusätzlich fällig. Weiteres Zubehör könnt ihr noch dazu kaufen.
449 Euro klingen erst einmal nach viel Geld, jedoch muss ich klar sagen, dass das Gerät wirklich hochwertig verarbeitet ist. Der Motor ist kaum zu hören, wenn ich den Tisch bewege und das Gerät wirkt durch sein hohes Gewicht robust, sodass auch zwei tobende Katzen den Tisch nicht umwerfen können. Mit Memory-Steuerung und dem automatischen Stopp-System sind auch zwei wichtige Funktionen im Tisch integriert, die ein ergonomischer Tisch haben sollte.
Hinzu kommt noch der denkbar simple Aufbau, der allen Usern gefallen dürfte, die bereits beim ersten Blick in eine IKEA-Anleitung frustriert sind. Die beiden Motoren sorgen außerdem für eine hohe Stabilität, wenn man den Tisch bewegt und runden das Gesamtbild ab. Das hohe Gesamtgewicht hat seine Vor- und Nachteile.
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Hinzu kommt, dass euch der Schreibtisch täglich im HomeOffice oder beim Gaming begleitet. Ihr solltet daher das Geld eher als langfristige Investition in eure Gesundheit betrachten.
Mehr zu Gaming-Möbeln: Ihr seid euch unschlüssig, ob ihr so ein ergonomischer Tisch etwas für euch ist? Andere Hersteller wollen mit ihrem Gaming-Tisch gleich alle Problem auf einmal lösen, die ihr haben könntet:
Maximilian „Trymacs” Stemmler ist einer der größten Streamer in Deutschland und erfreut sich seines Erfolges auch dank FIFA. Jetzt möchte der 27-Jährige ein eigenes echtes Fußballteam gründen und lädt dazu nicht nur Streamer-Kollegen, sondern auch Fans ein.
In diesem Jahr plant Streamer Trymacs gleich mehrere Projekte. Zum einen hat er mit 40 weiteren Streamern eine neue Runde Rust gestartet. Andererseits möchte er auch aus dem Gaming-Stuhl aufstehen und sich bewegen: Dafür gründet Stemmler jetzt eine eigene Fußballmannschaft, zu der er auch seine Fans einlädt. Starten soll das Vorhaben schon im Frühsommer 2022.
Trymacs gründet Fußballmannschaft – So soll es laufen
Was ist geplant? Im Sommer 2022 will der deutsche Twitch-Star Trymacs ein eigenes Fußballteam auf die Beine stellen. Das soll zum großen Teil aus Streamern bestehen, mit denen er sich privat gut versteht. Bereits jetzt ist geplant, gegen die Mannschaft von Streamer-Kollege Jens „Knossi” Knossalla anzutreten.
Trymacs möchte die kommenden Fußball-Heimspiele und Turniere zudem im Livestream übertragen. Zu einem Hamburger Kreisklassen-Spiel erwartet der Streamer aber auch Vor-Ort-Zuschauer. Die Highlights der Spiele möchte er zusätzlich auf YouTube veröffentlichen.
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Wer spielt mit? Bislang ist nur bekannt, dass Streamer-Kollege Rumathra und Gamerstime dabei sein werden. Verstärkung erhält die Mannschaft durch den Bruder von Trymacs und dessen Mitbewohner.
Zwei weitere Plätze vergibt Trymacs an Fans. In einer Wildcard-Verlosung könnt ihr euch über Instagram bewerben. Zu den Teilnahmebedingungen bei Instagram heißt es:
Ihr solltet aus Hamburg und Umgebung kommen, jedes Wochenende ein Spiel. Es ist schei* egal wie gut ihr seid. Ihr sollt irgendwie geil sein! Wir haben später ne Top-10 und die Community stimmt ab, wer mitmachen soll. […] Profil sollte öffentlich sein, muss nicht, hilft nur.
Wie bereits angeschnitten, geht es auf dem Rasen auch gegen Knossis Team. Der Entertainer hat Trymacs bereits herausgefordert. Dazu ist bisher jedoch nur bekannt, dass es zu diesem Match kommen soll.
Aber auch Twitchs FIFA-Größe EliasN97 kündigte Interesse am echten Fußball-Sport an. Elias Nerlich, ebenfalls einer der größten Streamer Deutschlands, hat erst vor Kurzem ein eigenes Team gegründet. Mit seinem Verein Delay Sports möchte er aber auch auf dem echten Grün abräumen.
Was denkt ihr? Findet ihr, dass Fußball in der Hand von Streamern sehenswert ist oder würdet ihr der ganzen Sache überhaupt keine Chance geben? Verratet uns außerdem, wie ihr die noch namenlose Fußballmannschaft von Trymacs benennen würdet!
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Der Destiny 2 Creative Director James Tsai hat in einem Interview erste Details zur legendären Kampagne in Witch Queen verraten. Er gewährt damit einen aufregenden Ausblick auf die kampagnenstärkste Season, die Destiny 2 bis jetzt hatte. MeinMMO hat sich angeschaut, was die Kampagne so besonders machen soll und welche Änderungen die Spieler erwarten dürfen.
Bereits im Oktober 2021 hatte Bungie die Vorstellung, Destiny 2 zu einem großen Abenteuer zu machen. Joe Blackburn, der Game Director von Bungie, sagte damals „Destiny 2 soll eine Kombination aus TV-Serie und Film werden.“
Das Ziel ist eine Live-Service-Erzählung, die im Adventure-Stil ihre Spieler begeistert und gleichzeitig die Herzen und Köpfe neuer Spieler damit erobert. Dazu gehört auch, dass Charaktere über mehrere Seasons hinweg aufgebaut werden, wie jetzt bei Savathûn.
Von dieser listigen Feindin darf man einiges erwarten: Savathûn ist seit Destiny 1 in alle wichtigen Handlungsstränge infiltriert und hat sich in die Ereignisse eingeschlichen, die die komplette Destiny-Geschichte prägen.
Bungie versteckte ihre Intrigen über Jahre hinweg stets geschickt und dennoch präsent. Ein schon lange geplanter Weg, der nun in der direkten Konfrontation mit der Hexenkönigin in ihrer Thronwelt am 22. Februar den ersten Höhepunkt finden wird.
Um das Feuer im Herzen der Hüter noch mehr zu schüren, verriet James Tsai, der Creative Director von Witch Queen, in einem Interview mit Gameinformer weitere aufregende Details. So sollen nicht nur langjährige Spieler, sondern auch zurückgekehrte Hüter und Neueinsteiger so einiges erwarten dürfen.
Die Kampagne soll ganz anders sein als alles, was Bungie in der Vergangenheit bei den jährlichen Kampagnen umgesetzt hat
Es wird neue Herausforderungen und Mechaniken geben, an die sich alle Hüter jedes Powerlevels gewöhnen müssen
Es wird einzigartige Begegnungen geben, die viel Nachdenken und Verständnis erfordern
Zudem bietet die Kampagne wesentlich mehr Mysterien, Rätsel und Puzzles
Die Inhalte und Feinde werden an die Anzahl der Hüter angepasst
Der Spielstil von Destiny 2 wird sich verändern
Wie James Tsai es ausdrückt, wird das alles „einen dramatischen Schritt in Richtung der Anpassung des Spielstils für Spieler“ sein. Es soll eine große, raffinierte Herausforderung werden, sich mit einem so gerissenen Feind zu messen.
Der Schurke Savathun, der gerissenste Scharfeind, den wir je hatten, steht im Mittelpunkt. Und es wäre keine Savathun-Geschichte, wenn es keine Tricks gäbe. Sie ist der Gott der List. […] Die Fantasie des Spielers besteht darin, dieses Mal wie ein hellseherischer Detektiv zu sein. Du begibst dich an dieses ungewisse Ziel, an diesen gruseligen, wunderschön grotesken, verdrehten Wunderland-Ort. Was ist hier das Geheimnis? Worauf kannst du vertrauen?
James Tsai, der Creative Director von Witch Queen
Alles spielt in einer aus Licht geschaffenen Welt: Der neue Zielort, Savathuns Thronwelt, soll für diese Geheimnisse der Kampagne ein weitläufiges Gebiet mitbringen, dass die Spieler erkunden können. Alles dort ist die Widerspiegelung von Savathuns Geist, die das gestohlene Licht dafür genutzt hat ein altes Scharreich neu zu erschaffen. Die neue Location wird dabei in mehrere Bereiche aufgeteilt sein.
Savathuns „Hoher Zirkel“, ein opulentes, riesiges Schloss mit Innenhöfen und Skulpturen
Eine weitläufige, gruselige und geheimnisvolle Unterwelt
Das effektvolle Bayou-Sumpfgebiet, welches durch die Kombi Hitze und Feuchtigkeit einzigartig in Destiny 2 sein wird
6-Spieler-Aktivität wird ein Sturm aufs Hexenschloss: In dieser Location wird dann auch die neue 6-Spieler-Aktivität stattfinden. Wie James Tsai im Interview verraten hat, trägt sie den Namen „Wellspring“ (engl.). Die Spieler werden darin das scheinbar unüberwindbare Schloss von Savathun stürmen. Die Aktivität wird zudem über Matchmaking verfügen.
Die neue 6-Spieler-Aktivität
Die Kampagne hat Endgame-Feeling: Neben der besonderen Location, soll die Kampagne nicht nur gespielt werden, sondern auch ein Erlebnis bieten. Bungie hat für Witch Queen deswegen den Fokus stark auf die Kampagne gelegt. Spieler werden unvergessliche Begegnungen haben, die viel Nachdenken und Verständnis erfordern. Es ist also durchaus möglich, dass es in Savathuns Thronwelt neue Rätsel und Puzzles geben wird, die es zu entschlüsseln gilt.
Mehr Herausforderungen durch die legendäre Kampagne: Damit es interessant bleibt steht den Spielern in Witch Queen auch eine legendäre Kampagne zur Verfügung. Sie wird jedoch nicht einfach nur schwerer sein.
Erwartet darin mehr Feinde mit mehr Gesundheit
Modifikatoren, die den Schwierigkeitsgrad weiter erhöhen
Sowie sogenannte „Darkness-Zonen“, die sicherstellen werden, dass Spieler den Kampf nicht trivialisieren können
Ein Kampf mitten in der neuen Thronwelt von Savathun
Der Schwierigkeitsgrad skaliert mit: Darüber hinaus erwartet die Spieler in der legendären Kampagne auch ein ganz neuer Ansatz. Bungie wird zukünftig die Anzahl der Feinde in einer Aktivität an die Größe des Einsatztrupps anpassen.
James Tsai erklärte das auch noch genauer:
Unsere Absicht ist es sicherzustellen, dass es keine falsche Spielweise gibt. Du willst es allein spielen; du machst es. Du willst mit Freunden spielen? Sie werden die gleiche harte Erfahrung und die gleiche Leistung bekommen.
Die Belohnungen dafür sollen angemessen sein: Wer sich dieser Herausforderung stellt, darf in der „Witch Queen“-Kampagne auf angemessene Belohnungen in Form von Ausrüstungspaketen, exotischen Items und Modul-Verbesserungen hoffen. Wie gut diese Items dann letztendlich ausfallen werden, ist noch nicht bekannt.
Nur mit Finisher können Spieler die Schar-Geister endgültig eliminieren
Die „Strahlende Brut“ wird eine konstante Bedrohung
Mit Witch Queen kommen auch neuartige Gegner ins Spiel mit dem Namen „Strahlende Brut“. Im Grunde sind das Savathuns Streitkräfte und sie werden sowohl im normalen als auch im legendären Schwierigkeitsgrad auf die Spieler warten.
„Wir wollen, dass es sich anfühlt, als würdest du gegen dich selbst kämpfen“, sagte Joe Blackburn einst dazu und wurde noch konkreter: „Wir möchten, dass es sich anfühlt, als würdest du gegen etwas kämpfen, das du verstehst.“
Während ihr also gegen die bekannte Schar kämpft, müsst ihr offensichtlich jederzeit mit diesen Gegnern rechnen. Sie werden ebenfalls vom Licht gestärkt, besitzen ihre eigenen Geister und können damit auch von diesen wiederbelebt werden und so den Spielern mit voller Gesundheit wieder in den Rücken fallen. Diese neue Art der Gegnerfähigkeit muss also zukünftig jederzeit berücksichtigen werden.
Wenn die Spieler sie besiegen wollen, müssen sie schnell sein und den feindlichen Geist vernichten. Hierfür wird es einen speziellen Finisher geben, mit dessen Hilfe die Hüter den Geist ergreifen und in der Hand zerquetschen können.
Nicht nur die große Motte ist ein Problem …
„Bombige Motten“ sind mit Licht aufgeladen: Für Witch Queen scheint es auch empfehlenswert zu sein eine große Mückenklatsche einzupacken. Euch erwarten nämlich auch mit Licht aufgeladene Motten. Und die sind echt Bombe.
Sie sind in der Lage, jeden Gegner stärker zu machen. Ganz so wie Spieler dies von dem Mod „Mit Licht aufgeladen“ für ihre eigenen Fähigkeiten kennen, wie James Tsai erzählt.
Du könntest also gegen einen Akolythen kämpfen, der mit Licht aufgeladen ist, und wenn du diesen Akolythen besiegst, kommt die Motte herausgeflogen und versucht, ihre Kraft einem anderen der nahen Kämpfer zu verleihen, oder sie kommt hinter dir her und versucht zu explodieren
Bungie Creative Director James Tsai hat damit viele Einblicke in die neue Kampagne und den Spielstil gewährt, der Destiny-2-Spieler in Zukunft erwartet. Für die Kampagne klingen diese Ankündigungen jedoch spannend und könnten das Gameplay tatsächlich besser machen. Auch die bereits vorgestellten Waffen lassen auf einige coole Items hoffen. Wie gut, wird sich spätestens in ein paar Wochen zeigen, wenn die Spieler die neuen Aktivitäten selbst entdecken können.
Was sagt ihr zu den Informationen über die Kampagne? Habt ihr euch solche Änderungen erhofft? Und denkt ihr, der neue Fokus auf die Kampagne ist der richtige Weg für Destiny 2. Schreibt uns eure Meinung dazu in die Kommentare.
Die Firma Netmarble hat das neue MMORPG Arthdal Chronicles angekündigt, passend zur gleichnamigen Serie auf Netflix. Das Spiel möchte realistisch sein und verlangt von euch den Wechsel von Kleidung und die Aufnahme von den richtigen Nahrungsmitteln.
Was ist das für ein Spiel? Arthdal Chronicles ist ein neues MMORPG, das für PC und Mobile gleichzeitig erscheinen soll. Die Geschichte und die Spielwelt basieren auf der gleichnamigen Serie. Inhaltlich kämpfen verschiedene Stämme im mystischen Land Arth um die Herrschaft. Von einigen wird die Serie auch als ein koreanisches Game of Thornes bezeichnet.
Zum Aufbau des Spiels sind die folgenden Dinge bekannt:
Die Story soll zusammen mit den Schreibern der Serie umgesetzt werden. Dabei soll es im MMORPG neue Gebiete und Stämme geben, die in der Serie bisher noch nicht aufgetreten sind.
Die Spielwelt soll offen sein und ohne Ladebildschirm auskommen. Erkundung soll eine große Rolle spielen.
Es wird einen Tag/Nacht-Wechsel und ein dynamisches Wetter-System geben.
Man wird schwimmen können.
Die Erkundung der Welt soll mit einigen realen Hindernissen verbunden sein. Man muss Brücken bauen, um bestimmte Orte zu erreichen, die Kleidung an das jeweilige Gebiet anpassen und abwechslungsreiche Nahrung zu sich nehmen.
Kämpfe um Macht, Konflikte zwischen Fraktionen und auch das wirtschaftliche Gefüge sollen sich so anfühlen, als würden Spieler in einer realen Gesellschaft im MMORPG leben.
Einen Trailer mit ersten Gameplay-Szenen haben wir euch eingebunden. Dort werden auch erste Kämpfe gezeigt, die einen recht typischen Asia-Look haben und, den Animationen nach, eher wie Tab-Targeting aussehen.
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Wann findet der Release statt? Dazu gibt es derzeit keine konkrete Aussage. Das Spiel wird jedoch im Rahmen einer zweiten Staffel der Serie umgesetzt.
Arthdal Chronicles soll laut Netmarble dazu führen, dass die Serie global mehr Aufmerksamkeit bekommt. Wir können also mit einem globalen Release des MMORPGs rechnen.
Netmarble arbeitet an MMORPGs zu Game of Thrones und mit Kryptowährung
Wer entwickelt das MMORPG? Netmarble ist bei uns im Westen vor allem für Mobile-Games wie Lineage 2 Revolution oder A3: Still Alive bekannt.
Derzeit arbeitet die Firma an einigen neuen Spielen, darunter ein Mobile-MMORPG zu Game of Thrones. Bei dem Event “Netmarble Together with Press” wurde zudem ein neues MMORPG mit Kryptowährung angekündigt: TS Project.
Doch von all den neuen Spielen wirkt Arthdal Chronicles am vielversprechendsten. Immerhin basiert es auf eine Netflix-Serie, verzichtet komplett auf Kryptowährung und plant direkt zum Start eine PC-Version und einen globalen Release.
In Pokémon GO sehen die PokéStops und Arenen nach dem Update 0.229 jetzt etwas anders aus, als ihr es vielleicht gewohnt seid. Wir von MeinMMO haben uns angesehen, was hinter der optische Anpassung steckt und erklären es euch.
Was sind PokéStops und Arenen? Das Grundkonzept von Pokémon GO besteht darin, dass die Trainer nach draußen gehen und ihre Umgebung erkunden. Dazu werden sehenswerte Orte, die vorab von den Spielern eingereicht wurden, auf der Karte mit einem PokéStop oder einer Arena gekennzeichnet.
Wer einen solchen Ort besucht, kann an der Fotoscheibe des PokéStops oder der Arena drehen und erhält dadurch eine kleine Belohnung in Form von Items und Sternenstaub. Arenen dienen darüber hinaus dazu, dass ihr dort Münzen sammeln oder gegen (legendäre) Raid-Bosse antreten könnt.
Nun hat Niantic die Optik der PokéStops und Arenen geändert. Wir erklären euch, was der Grund dafür ist.
Was ist bei den PokéStops und Arenen neu?
Wer regelmäßig in Pokémon GO unterwegs ist, dem dürfte heute die eine oder andere optische Veränderung bei den PokéStops aufgefallen sein. So wirken die Stops aus der Entfernung nun größer und der Querbalken beginnt erst weiter oben am Stop.
Optische Darstellung PokéStop vorher (links) und jetzt (rechts)
Und auch der reddit-User kodipaws war beim Blick auf den einen oder anderen PokéStop verwundert. Wie er in einem Kommentar schreibt, sahen diese aus, als seien sie hochgelevelt, was sie aber gar nicht waren (via reddit.com). Was steckt also hinter den optischen Veränderungen?
Darum sehen PokéStops und Arenen nun anders aus
Wie Niantic mitgeteilt hat, gab es ein neues Update (Version 0.229), welches ein paar Veränderungen brachte (via niantic.helpshift.com). Neben der Behebung des einen oder anderen Bugs, wie im Postkartenbuch, wurden demnach auch optische Anpassungen im Spiel vorgenommen. Diese betreffen vorrangig die PokéStops und Arenen.
Entfernung zu Stops und Arenen: Die Drehscheiben der PokéStops und Arenen wird nun visuell verschieden dargestellt, je nachdem, ob man sich in 40 Metern, 80 Metern oder außerhalb der Reichweite zu diesem Punkt befindet.
Niantic hatte sich nach einem offenen Brief der Community im August 2021 entschieden, die Interaktions-Reichweite zu Stops und Arenen dauerhaft von 40 Meter auf 80 Meter zu erhöhen. Durch die Anpassung der Darstellung soll dieser Abstand nun noch deutlicher erkennbar sein.
Wie es zu dieser Entscheidung kam, die Reichweite anzupassen, lest ihr in unserem dazugehörigen Artikel:
Power-Ups: Und auch eine weitere optische Unterscheidung wurde eingeführt. Seit Dezember können Trainer in Pokémon GO Power-Ups bei PokéStops und Arenen durchführen. Dadurch können sie sich ein paar Boni, wie Items, Bonus-Herzen beim Kumpel oder zusätzliche Spawns sichern.
Dieser Power-Up ist allerdings nicht bei jedem Punkt möglich, da das sehenswerte Objekt dazu um 360° gescannt werden muss. Das lässt sich bei Statuen oder auf Spielplätzen gut realisieren, aber bei einem Wandbild beispielsweise eher weniger.
Um diese PokéStops und Arenen nun auch optisch auf einen Blick erkennen zu können, hat Niantic auch hier eine Änderung vorgenommen. Somit sehen Orte, die hochgelevelt werden können nun anders aus, als Stops, bei denen ein Power-Up nicht möglich ist.
Wie findet ihr die neue optische Darstellung der Stops und Arenen? Habt ihr diese auch schon im Spiel entdeckt? Oder sind euch diese visuellen Details eher egal? Schreibt uns eure Meinung uns Erfahrung dazu gern hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.
In Destiny 2 wird die neue Waffengattung „Glefe“ eine wichtigere Rolle spielen, als ihr denkt. Ohne sie werdet ihr kaum Chancen haben gegen die neue Scharbrut zu überleben. Einer der Entwickler von Bungie hat sich dazu in einem Interview geäußert.
Welche neue Waffengattung kommt? Seit Forsaken wurde keine neue Waffengattung in Destiny 2 hinzugefügt. Nun, da Witch Queen und eine viel mächtigere Bedrohung die Menschheit ins Aus schicken könnte, wird Bungie euch eine neue Waffenart schenken: Die Glefe.
Mit dieser neuen Waffe werdet ihr dazu in der Lage sein, gegen die neue Lichtbrut von Savathun zu bestehen. James Tsai, der Creative Director von Witch Queen, äußerte sich zu bekannten Details bezüglich der neuen Waffengattung und meint: „Um eure Überlebenschancen zu steigern werden die Hüter ihre eigenen neuen und kleinen Tricks besitzen.“ Damit ist die Glefe gemeint, die sehr vielseitig einsetzbar sein wird.
Die Glefe wird eure Überlebenschancen erhöhen
Im kürzlich veröffentlichten Waffen-Trailer zu Witch Queen, wurden einige neue Waffen unter die Lupe genommen. Darunter wurde auch die Glefe in verschiedenen Arten in Aktion gesehen, die für jede Klasse maßgeschneidert sein wird.
Die neue Waffengattung Glefe
Vor allem auf die Einzigartigkeit der Waffe weist James Tsai hin und meint dazu:
Es ist unsere erste neue Waffengattung im Spiel seit den Bögen und die einzige Ego-Nahkampfwaffe, die wir haben.
Durch ihre vielseitige Einsetzbarkeit werden Hüter es leichter haben gegen die Schar-Hüter anzutreten.
Welche Varianten wird es geben? Die Waffe wird für jede Klasse nutzbar sein, jedoch unterscheiden sich die einzelnen Modelle voneinander. Dabei wird jede Klasse ihre eigene Glefe besitzen und das, mit ihren persönlichen Stärken.
Da die Glefe zwei Seltenheitsgrade besitzen wird, nämlich Legendär und Exotisch, könnte man davon ausgehen, dass nur die exotischen Klingen gewisse “Spezialkräfte” wie Druckwellengeschosse oder Wurfbubbles besitzen werden. Ähnlich wie die exotischen Schwerter in Destiny 1 nur als klassenspezifische Exos.
Dabei handelt es sich nur um eine Vermutung. Möglich wäre aber auch, dass die exotische Variante sich der Klasse anpasst, die sie führt.
Wie wird man sie umbauen können? Die neue Waffe wird in der angekündigten Schmiede nach Belieben formbar sein. Ihr könnt also eure Klinge mit euren Lieblingsperks versehen, um so best möglichst davon zu profitieren.
Ob die exotischen Glefen formbar sein werden, ist nicht bekannt, jedoch lässt sich das nicht ausschließen.
Was haltet ihr von einer neuen Gattung? Findet ihr es spannend und könnt es kaum erwarten, welche neuen Kampfmöglichkeiten euch Bungie hiermit bieten wird? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
Die US-Amerikanerin Zepla ist eine der größten Streamerinnen auf Twitch zum MMORPG Final Fantasy XIV. Seit 2014 lebt sie in der Ukraine. Jetzt plant sie, das Land zu verlassen, sie fürchtet eine Invasion durch Russland. Auf ihrer Flucht will sie weiter streamen und in Kontakt mit ihren Fans bleiben.
Das ist Zepla:
Zepla ist eine der größten Streamerinnen zu Final Fantasy XIV: Sie hat 220.000 Follower. Wenn sie streamt, schauen ihr etwa 2000 Leute zu. Im letzten Jahr war sie 820 Stunden auf Sendung. Sie macht eher kurze Streams, dafür regelmäßige.
Zepla ist eine freundliche, nette Streamerin, die gerne Hasenohren trägt und Zuschauern Tipps zu Final Fantasy XIV gibt. Dabei schwärmt sie für die Viera, eine der spielbaren Rassen im MMORPG, die für ihre hasenartigen Schlappohren bekannt sind.
Jetzt aber wendete sie sich erstaunlich ernst an ihre Fans. Denn die Streamerin lebt in der Ukraine und fühlt sich dort nicht mehr sicher.
Stimmung in der Ukraine ist wie vor einem Hurrikan
Wie landet eine US-Amerikanerin in die Ukraine? Ursprünglich kommt Zepla aus Louisiana in den USA. Vor 8 Jahren pflegte Zepla einen ungebundenen Lebensstil und unterrichtete Englisch in Taiwan, wo sie einige Ukrainer kennenlernte und sich mit ihnen anfreundete, wie sie in einem Interview mit VICE erzählt.
Die Ukraine klang für sie wie ein toller Ort zu leben, dort wollte sie unterrichten. Die Streamerin sagt, es habe sie 2014 in die Ukraine verschlagen – nach der Maidan Revolution war das Land in Aufruhr und im Aufbruch:
„Als ich in Kiev ankam, waren da immer noch Barrikaden und einige ausgebrannte Autos auf der Straße. Aber die Leute waren echt glücklich, dass Janukowytsch weg war – aus gutem Grund. Es war eine erschreckende Situation, aber ich hab mich nicht gefürchtet. Meine Familie, auf der anderen Seite, war echt nicht so begeistert, von meiner Entscheidung, nach Kiev zu gehen.“
So ist es heute: Die Streamerin sagt, in Kiev gäbe es heute ein ganz schräges Lebensgefühl, ähnlich wie in den Momenten, bevor ein Hurrikan einschlägt:
„Jeder bereitet sich darauf vor, du entscheidest, ob du es durchziehst oder nicht, ob du abhaust. Es ist aber schräger und schlimmer als das. Bei einem Hurrikan siehst du die dunklen Wolken, du weißt, dass etwas kommt. Es ist offensichtlich. Du kannst den Wind spüren, du kannst ihn in der Luft schmecken und siehst den Regen, der kommt. Du kannst den Blitz am Horizont sehen.
Aber hier gibt es immer noch wunderbare, sonnige Tage. Und jeder geht seinem üblichen Tagwerk nach. Während du in einem Restaurant sitzt, hörst du, dass Leute miteinander über ihre Pläne reden, zu bleiben und zu kämpfen. Es gibt irgendwie noch eine Normalität. Das ist das Bedrückendste daran.“
Warum haut sie nicht einfach ab? An sich könnte Zepla als US-Amerikanerin das Land jederzeit verlassen, aber sie hat sich ein Leben in Kiev aufgebaut, mit Hund, Haus und Katze.
Sie hängt vor allem an ihren Haustieren, wie sie erzählt. Die aus dem Land zu kriegen, erweist sich als schwierig. Sie will sie nicht in einem potenziellen Kriegsgebiet zurücklassen und einfach mit ihnen ausreisen funktioniert auch nicht – in den USA gelten Hunde aus der Ukraine etwa als „Hochrisiko-Träger für Tollwut“.
Zepla will sich Pässe für ihre Tiere besorgen und dann das Land verlassen.
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Auf Twitter schreibt Zepla von ihrem Leben zwischen “der Pest” und “dem Krieg” – was für eine seltsame Zeit.
Wie sieht sie den Konflikt? Die Streamerin sagt, sie liebt die Leute in Russland, es gäbe viele Verbindungen aus der Ukraine ins Nachbarland, das Problem sei für sie Russlands Staatschef Vladimir Putin, der in der Ukraine als “erblühende Demokratie” eine Bedrohung sehe, an der sich Russen ein Beispiel nehmen könnten, aber sie schränkt ein:
„Also schaut mal, ich will nicht so tun, als wäre ich eine geopolitische Analystin. Ich versuch mich auf dem Laufenden zu halten, aber ich mache mir keine Illusionen über meine Glaubwürdigkeit. Ich bin eine Final Fantasy XIV Twitch-Streamerin, die jeden Tag im Stream Hasenohren trägt.“
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Streamen als “willkommene Abwechslung” von der eigenen Lage
Warum streamt sie noch? Zepla erklärt, sie versuche weiter täglich 3 bis 4 Stunden auf Sendung zu sein, 5 Tage die Woche. Sie unterhält sich mit ihrer Community um Discord, schneidet YouTube-Videos zurecht und lernt Japanisch. All das, was die Twitch-Streamerin sonst auch macht:
„Das sind willkommene Ablenkungen. Wenn ich das mache, denke ich nicht über meine Lage nach. Sobald der Stream zu Ende ist, denke ich aber wieder an meine Situation.“
Zepla hat sich fest vorgenommen, auf der Flucht weiter mit ihren Fans in Kontakt zu bleiben und so viel wie möglich zu streamen. Sie sagt, sie werde an jedem Hotel und AirBnB halten und ganze Tage auf Twitch verbringen.
Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine ist immer wieder ein Thema, das die Welt der Videospiele streift:
Sony hat in seinem Earnings-Call verraten, wie die Zukunftspläne der Firma aussehen. Ein großer Fokus-Punkt werden Service-Games. Davon möchte die Firma gleich 10 Spiele auf den Markt bringen.
Was sind das für Spiele? Genaue Titel oder Namen wurden in der Konferenz nicht mit der Öffentlichkeit geteilt. Fest steht jedoch, dass diese 10 Spiele alle bis März 2026 auf dem Markt kommen und sogenannte Service-Games werden sollen (via Twitter).
Service-Games sind Spiele, die ständig weiterentwickelt werden und neue Inhalte bekommen. In der Regel haben diese auch einen Multiplayer, wie es etwa bei GTA Online oder Destiny der Fall ist. Selbst Genshin Impact, eines der erfolgreichsten Service-Games der letzten Jahre, setzt auf einen optionalen Koop-Modus.
Dieser Fokus auf Service-Games passt zur neuen Ausrichtung von Sony:
Der Chef Jim Ryan sagte, dass sich das Verhalten der Spieler verändert habe und die Spiele auf der PlayStation nun darauf reagieren müssten.
Schon kurz darauf hieß es in einem Interview, dass es bei dem Kauf vor allem um neue Spiele und eben nicht um Destiny ginge. Das Spiel wird auch künftig auf mehreren Plattformen spielbar bleiben.
Über den Kauf von Bungie und die Bedeutung für Sony und den MMO-Markt haben wir auch im neusten Podcast gesprochen:
Sony könnte ihre großen Hits zu MMOs machen
Auf was für Games können die Spieler hoffen? Da diese 10 Titel bis März 2026 auf dem Markt sein sollen, ist es eher unwahrscheinlich, dass auch nur eines davon ein klassisches MMORPG wird. Die brauchen in der Regel viele Jahre Entwicklungszeit.
Der Aufbau der neuen Spiele dürfte eher in Richtung GTA Online oder Red Dead Online gehen und die Welt eines Singleplayers erweitern. Ein möglicher Aufbau wäre dann:
Ihr könnt die Kampagne allein oder im Koop spielen. So lernt ihr die Welt und die Geschichte des Spiels kennen wie im klassischen Singleplayer.
Nach dem Abschluss der Story könnt ihr weiterhin Aufgaben und Missionen in der Welt erledigen.
Regelmäßig kommen neue Missionen und möglicherweise auch Story-Inhalte ins Spiel.
Im Bestfall erwartet euch im Endgame eine Art offene Welt, die ihr mit Freunden oder auch zufälligen Spielern erkunden könnt. Dabei werden nicht hunderte Leute auf einer Karte unterwegs sein, sondern eher 8 bis 50 Spieler.
Sie [Bungie] machen massive, immersive Spiele, die kein Ende haben. Während die Stärken von PlayStation, wie Sie wissen, in Singleplayer-Games mit reichen Storys liegen. Unsere Studios machen diese Spiele und es sind einige der besten Spiele, die man überhaupt finden kann.
Der Chef von Sony sprach zudem von einer “aggressiven Roadmap mit Live-Spielen”. Nun wissen wir, dass gleich 10 Spiele für die nächsten vier Jahre geplant sind.
Welche Singleplayer-Spiele könnten zu MMOs werden? Eine konkrete Aussage gibt es nicht, doch es gibt viele Singleplayer-Titel auf der PlayStation, die eine solche Umsetzung verdient hätten. Eine Auswahl davon haben wir hier zusammengestellt:
Das kommende Zombie-Survival-Game Dying Light 2 ist bei einigen von euch schon vor Release als Retail-Version erhältlich. Doch auch wenn ihr es jetzt shcon zocken könnt, bitten euch die Entwickler, es sein zu lassen. Dafür gibt es laut ihnen gute Gründe. Erfahrt hier alles dazu auf MeinMMO.
Warum kann man Dying Light 2 schon vor Relase zocken?Dying Light 2 erscheint am 4. Februar 2022. Doch einige Versionen des Spiels sind als physische Editionen schon im Vorfeld in den Einzelhandel gekommen oder wurden zu früh an Vorbesteller ausgeliefert. Wer solch ein Version ergattert hat, könnte das Spiel theoretisch jetzt schon zocken.
Vielmehr bitten euch die Entwickler inständig, noch bis zum 4. Februar zu warten.
Entwickler wollen, dass ihr das Spiel so spielt, wie es geplant ist
Was sagen die Entwickler? Die Entwickler wollen euch das Spielen im vorab nicht verbieten. Aber sie bitten euch höflich, es doch bitte nicht zu tun und bis zum Release zu warten. In einem Tweet erklären sie auch, warum dem so ist:
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Laut Entwickler Techland kämen nämlich zum Release noch diverse Patches und Fixes ins Spiel, welche die Spielerfahrung bieten sollen, welche sich die Entwickler für das Spiel überlegt haben.
Wenn ihr Dying Light 2 also so erleben wollt, wie es die Entwickler geplant haben, dann solltet ihr noch bis zum Freitag warten und euch nicht das Spiel mit einer unfertigen Version verderben.
Was sagen die Spieler? Unter dem Tweet gab es rege Kommentare zu der Bitte der Entwickler an die Fans:
AP fragt sich, warum es überhaupt Fixes zum Release geben muss: „Ein Day-One-Patch sollte gar nicht nötig sein.“
Daniel fragt sich, was dann eigentlich die Reviewer zocken: „Was ist mit all den Reviewern? Haben die einen Day-One-Patch? Sonst „spielen sie das Spiel ja gar nicht so, wie es gedacht ist“?
Für User HL ist die Sache eh klar: „Ihr wisst, dass sie [die Spieler] nicht warten werden.“
Brandon Moore wiederum sagt: „Jetzt haut es schon raus, verdammt nochmal!“
Wer also zu den Glückspilzen gehört, die Dying Light 2 schon jetzt zocken könnten, dürfte wohl schon in der Zombie-Apokalypse herumstreunen und massig Waffen sammeln und Untote plätten.
Der PlayStation-Erfinder Sony hat den Destiny-Entwickler Bungie geschluckt und möchte mit der neuen Expertise mehr MMOs entwickeln. MeinMMO-Autor Maik Schneider ist seit über 20 Jahren auf den PlayStation-Konsolen unterwegs und musste sofort an 5 Titel denken, die sich herrlich als MMO eignen würden.
Nun zogen die japanischen PlayStation-Macher nach und kauften ebenfalls ein Gaming-Unternehmen: Bungie – früher bekannt für den Shooter „Halo“, heute vor allem durch Destiny.
Gut möglich, dass sich unter diesen neuen Service-Spielen auch ein paar altbekannte Spiele-Franchises befinden. Bis März 2026 sollen immerhin 10 Service-Spiele erscheinen. Ich stelle euch 5 Titel vor, die ich gern als MMO sehen würde und zeige, wie sich die Spiele umsetzen lassen könnten.
Was sind Service-Spiele? Ist für Spiele ein Live-Service geplant, erscheinen nach dem Release weitere Inhalte, um Spieler bei Laune zu halten. Dabei geht es aber weniger angekündigte Story-DLCs für Einzelspieler-Titel.
Es geht im Spiele, die euch Season-Content anbieten, einen Battle Pass oder fortlaufende Updates. Oft endet der aktive Live-Service erst dann, wenn eine Fortsetzung erscheint oder das Spiel nicht mehr genügend Spieler versammelt.
Teil dieser Veröffentlichungs-Strategie sind umfangreiche Ingame-Käufe oder Abo-Gebühren.
Horizon – Sci-Fi-Loot im Mittelalter
Was ist das für ein Spiel? Horizon entführt den Spieler in eine faszinierende Zukunft, in der Menschen es verlernt haben, fortschrittliche Technologie zu nutzen. Trotzdem ist Technik allgegenwärtig, denn tierähnliche Maschinen trampeln durch die Welt.
Ihr erlebt die Geschichte der Stammes-Jägerin „Aloy“, die auf der Suche nach Antworten ein großes Geheimnis lüftet.
In einer großen Open-World sollt ihr lernen, euch gegen die metallischen Wesen zu wehren und sie zu eurem Vorteil zu nutzen. Dabei unterstützen euch hilfreiche RPG-Mechaniken, die euch mit jedem Stufenaufstieg neue Stärke verleihen.
Für einen Blick auf das Gameplay und die Welt von Horizon, schaut euch den Gameplay-Trailer vom neuen Horizon: Forbidden West an:
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Wie könnte ein MMO aussehen?Aloy sammelt auf ihren Reisen unterschiedlichste Waffen und Rüstungen. Sie findet immer neue Materialien und kämpft gegen fieses Roboter-Getier.
Das Spiel bietet dabei nicht nur auf den ersten Blick gewisse Ähnlichkeiten mit Monster Hunter World. Und eine Umsetzung mit großem Koop-Modus und langfristigen Zielen im Spiel dürfte auch in Horizon Spaß bringen.
Die großen Roboter-Viecher bieten eine wunderbare Plattform für umfangreiche Gegner-Ideen mit unterschiedlichen Taktiken, Waffen und entsprechenden Gegenmaßnahmen.
Jedes Robo-Monster muss auf seine eigene Art erledigt werden und steckt viel ein, bevor es seine wertvollen Teile rausrückt. Darunter finden sich Teile für herstellbare Waffen, Rüstungen und Material, das ihr zum Aufbau eures Stammes braucht.
Warum hat es ein MMO verdient? Horizon schafft eine Brücke zwischen Sci-Fi und Fantasy. Die Roboter in dieser primitiven Welt umherwandern zu sehen, ist eine ganz besondere Erfahrung.
Das stimmige Gameplay und die farbenfrohe sowie lebendige Open-World ließen Horizon schon nach den ersten Spielstunden zu einem Klassiker der PlayStation-Geschichte werden.
Ein echtes Singleplayer-Meisterwerk, das mit dem richtigen Koop-Modus ein weiteres Mal über sich hinaus wachsen könnte.
Resistance – Battle Royales Alienfest
Was ist das für ein Spiel? Resistance schreibt die Geschichte des Ersten und Zweiten Weltkriegs um und verwandelt die Welt in ein hungerndes Alien-Nest. Ein Asteroid stürzte über Russland ab und von hier aus verbreitete sich das Chimera-Virus auf der ganzen Welt.
Das Virus erzeugt dabei nicht nur Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Es lässt Menschen zu waschechten Aliens mutieren, die sich und ihre Technologie auf der ganzen Erde verteilen.
Als immuner Soldat kämpft ihr fast im Alleingang gegen unzählige Aliens in allen Größenordnungen und bedient euch dabei munter am menschlichen und außerirdischen Waffen-Arsenal.
Einen Gameplay-Trailer des neusten Ablegers „Resistance 3“ binden wir euch hier ein, aber Vorsicht: Das Spiel ist von 2008.
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Wie könnte ein MMO aussehen?Resistance bietet eine hervorragende Grundlage für ein Battle Royale. Als besondere Innovation könnten die Spieler in 2 Fraktionen antreten – Mensch gegen Alien.
Am Ende müssen sich die Teams zwar auch innerhalb der Fraktionen um den Sieg kämpfen, doch abhängig von der eigenen Rasse reagiert das Schlachtfeld unterschiedlich auf Spieler – so könnten sich manche Wege nur für Aliens öffnen, andere für Menschen.
Zudem erhalten die Spieler je eine aktive Fähigkeit von ihrer Rasse – Aliens konnten im PvP damals zum Beispiel kurz durch Wände schauen, verletzten sich dabei aber selbst.
Dazu kommt das innovative Waffen-Arsenal mit Schießeisen wie den Bohrer, der durch Wände schießen und Kraftfelder erstellen konnte. Oder das Bullseye, das eine Peilkugel an Feinden anheften konnte und alle weiteren Kugeln folgten dem Sender.
Warum hat es ein MMO verdient? Resistance war zu seiner Zeit eine Art PlayStation-„Call of Duty“. Die Kampagnen waren bombastisch inszeniert, mit viel Action, gescripteten Szenen und Explosionen an jeder Ecke.
Der PvP-Modus war großartig, wenn man sich auf die innovativen Systeme wie das Peilsender-Bullseye eingelassen hatte. Die Reihe erlaubte damals auf der PS3 Gefechte mit 64 Spielern. Außerhalb der Battlefield-Reihe war das eine kleine Sensation und hatte aufgrund der abgefahrenen Mechaniken eine ganz eigene, spaßige Dynamik.
Resistance fand nach dem 3. Teil ein jähes Ende, hatte aber vieles von dem, was heute gern in Shooter gespielt wird. Große Gefechte wie in Battlefield, schnelles Movement wie in Call of Duty und eine breite Auswahl unterschiedlichster Waffen wie in Halo.
Einen neuen Anlauf hätte die Reihe sicher verdient.
God of War – Themenpark-MMORPG der Götter
Was ist das für ein Spiel? Kaum eine Figur steht so für „PlayStation“ wie der Götter-Schlächter Kratos mit seinen Hack’n’Slay-Abenteuern der Reihe „God of War“.
Auf seinen Touren durch die griechische Mythologie tötet der wütende Geselle viele Götter auf brutale Weise, um sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.
Dabei gibt euch das Spiel eine tödliche Palette scharfer oder stumpfer Waffen an die Hand und mixt das ganze mit RPG-Mechaniken, um aus euch im Laufe des Spiels einen professionalisierten Götter-Mörder zu züchten – der Sonnengötter gerne den Kopf verdreht.
Einen Trailer von God of War: Ragnarok binden wir euch hier ein. Kratos mischt im neusten Teil die Götter der nordischen Mythologie auf und wächst in seine Rolle als Vater:
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Wie könnte ein MMO aussehen? Kratos hat sich durch die Reihen der Götter geschnetzelt und nur noch wenige, gutmütige Überwesen sind übrig. Das Macht-Vakuum führt dazu, dass Dämonen versuchen, die angewärmten Plätze der alten Götter einzunehmen.
Kratos juckt das alles nicht mehr. Doch die verbliebenen Götter sehen in ihm den Heilsbringer der neuen Welt und versuchen, Krieger nach seinem Abbild zu schaffen.
Damit seid ihr gemeint: aufstrebende Halbgötter, die sich durch die göttlichen Regionen kämpfen, um Stärke und Weisheit zu erlangen – vom Olymp nach Walhalla und zurück.
Ähnlich wie in Elder Scrolls Online verbessert ihr auf dem Weg eure Fertigkeiten und Ausrüstungen, schließt gemeinsam Dungeons ab und bekämpft euch auf epischen Schlachtfeldern der Mythologie, um die Menschen davor zu schützen, auf ewig den Dämonen unterworfen zu sein.
Warum hat es ein MMO verdient? Seit mehr als 15 Jahren randaliert Kratos nun auf den höchsten Ebenen der Existenz und bleibt dabei ungewöhnlich einsam.
Die Reihe hat so unfassbar viele Fans – und viele würden sich sicherlich auch gern mal auf dem Schlachtfeld messen, als immer nur zu vergleichen, wer God of War III am häufigsten durchgespielt hat.
Die mythologische Hintergrundgeschichte bietet so viele Vorlagen, um riesige Welten zu erschaffen und fantastische Abenteuer zu kreieren. Ein MMORPG mit Action-Kampfsystem wäre da sicherlich eine aufregende Alternative.
Last of Us – Emotionales Survival-Abenteuer
Was ist das für ein Spiel? Ein weiteres Mal lässt Sony die Welt untergehen. In Last of Us kämpfen kümmerliche Reste unserer Zivilisation gegen sich selbst und einen fiesen Pilz, der ein Großteil der Menschen infiziert hat.
Der Pilz befällt das Gehirn und reduziert die Ambitionen seines Wirtes auf einen einzigen Instinkt: Verbreite den Pilz weiter.
In dieser Welt erlebt ihr die emotionalen Geschichten seiner Überlebenden und schleicht durch Pilz-verseuchte Gegenden. Schusswaffen und Munition sind dabei Mangelware – Geschick, Bogen und Feuer sind eure hilfreichsten Begleiter.
Einen kleinen Einblick in die Welt und den Kampf von Last of Us bekommt ihr in folgendem Gameplay-Video:
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Wie könnte ein MMO aussehen? Last of Us hat alles, um direkt in einer großen Open-World als Survival-Spiel erfolgreich zu sein – nur ein System zum Basenbau fehlt eigentlich.
Ähnlich wie in Rust oder dem Dino-Hit ARK kämpfen Spieler in einer PvP-Umgebung um die selten Ressourcen und müssen zusätzlich den Gefahren durch die Pilz-Monster entgehen.
Die Story könnte dabei ein Stück weiter in der Zukunft liegen – Schusswaffen und Munition sind noch seltener, Nahkampf, Schleichen und Bogen noch wichtiger.
Beim innovativen Element helfen die Pilz-Köpfe. Die Welt ist in überschaubare Regionen aufgeteilt und in jeder gibt es eine Art Keimzelle. Wird die Zelle nicht regelmäßig gesäubert, breiten sich die Pilz-Monster immer weiter in der Region aus und beginnen, die Spieler-Basen zu attackieren.
Spieler-Basen sind von anderen Spielern generell schwer zu zerstören, aber die Pilz-Monster haben das drauf. Darum ergibt es mehr Sinn, die Spieler einer Region davon abzuhalten, das Pilz-Nest unter Kontrolle zu halten.
Man muss sich also mit den Spielern seiner Region zusammentun, Gegner abwehren, Pilze ausräuchern und sich bei Feinden rächen. Und nebenbei kann man natürlich eine überdimensionierte Basis errichten.
Warum hat es ein MMO verdient? Last of Us ist ein emotionales Abenteuer, das Millionen Fans in seinen Bann gezogen hat. Ein spielbares Drama in einer verlorenen Welt mit wenig Hoffnung.
Oft steht dabei nicht nur der Kampf gegen das Virus im Vordergrund – erst die verbliebenen und verrohten Menschen machen aus der Apokalypse eine schlechte Welt.
Der Titel brachte vielen Spieler Mechaniken aus dem Survival-Genre näher, die sich vorher nie mit Schleichen oder Crafting auseinandergesetzt haben – und das auf dramatische und perfekt inszenierte Art und Weise.
Ein großes Survival-Spiel im Stile eines Rust hätte das Potenzial, den Schritt weiterzugehen und das Universum rund um den Gehirn-Pilz sinnig zu erweitern.
inFAMOUS – Destiny mit Superhelden
Was ist das für ein Spiel? inFAMOUS verfolgt die Geschichte eines ambivalenten Fahrradkuriers, der ungefragt zum Superhelden aufsteigt.
Ihr entscheidet, ob ihr die gewonnenen Kräfte als helfende Hand oder wütende Faust verwendet, um Ordnung in der Nachbarschaft wiederherzustellen.
Mit der Zeit erlangt ihr immer mehr Macht und spürt die Auswirkungen eurer Handlungen auf eure Mitmenschen und die Gesellschaft.
Welche Macht ihr in inFAMOUS entfesselt, könnt ihr im damaligen Launch-Trailer von 2011 begutachten:
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Wie könnte ein MMO aussehen? inFAMOUS ist die hauseigene Superhelden-Reihe von Sony und hat dadurch viel mehr Freiheiten als Titel in den Helden-Welten von Marvel oder DC.
Ein Superhelden-MMO im Stil von Destiny mit unterschiedlichen Klassen und den fantastischen Effekten des Weltraum-MMOs könnte eine Menge Spaß bringen.
Schon vor 10 Jahren erschufen die Fähigkeiten ein starkes Gefühl von Macht. Mit moderner Technik, instanziierten Gebieten und schwierigen PvE-Inhalten hätte die Reihe das Potenzial zu einem starken Koop-Erlebnis.
Der Twist mit dem Karma kommt erst im Endgame zum Zuge. Jede Klasse bietet eine böse und eine gute Richtung, für die ihr euch nach der Story entscheiden müsst. Treffen Spieler unterschiedlicher Fraktionen in den offenen Gebieten aufeinander, sind auch Kämpfe möglich.
Als Loot gibt es Rüstungen und Items, die eure normalen Fernkampf-Angriffe und die besonderen Helden-Fähigkeiten beeinflussen. Für eine höhere Komplexität spielen unterschiedliche Angriffs-Elemente und Status-Veränderungen eine Rolle.
Warum hat es ein MMO verdient? inFAMOUS startete den mutigen Versuch, Superhelden ohne die bekannten Gesichter der etablierten Comic-Helden auf die Konsole zu bringen und lieferte weitestgehend ab.
Viele der Fähigkeiten waren für die Spieler damals neu und man wollte das Spiel nicht nur wegen der Story durchspielen – auch die eigenen, wachsenden Kräfte waren ein großer Motivator. Dazu war von vornherein nicht klar, ob man sich zu einem Helden oder einem Bösewicht entwickelt.
Diese Freiheiten, die Spiele aus dem Hause Marvel oder DC nur sehr selten bieten, machen inFAMOUS zu einem einzigartigen Superhelden-Abenteuer, das gern in einem MMO weitererzählt werden darf.
PlayStation hat über die Jahre viele interessante Titel auf den Markt geworfen. Mittlerweile kommen die großen Singleplayer-Spiele sogar auf dem PC und erreichen damit eine neue Zielgruppe kaufkräftiger Gamer.
Mit Bungie möchte Sony nun die nächste Zielgruppe angehen und verstärkt auf MMOs setzen. Welche Spiele-Perlen die PlayStation-Entwickler dabei aus dem Hut zaubern, lässt sich bisher nicht sicher sagen. Dass der Fokus allerdings auf Multiplayer-Abenteuer liegt, dürfte viele von uns auf MeinMMO jedoch freuen.
Was der Deal zwischen Sony und Bungie bedeutet, haben wir übrigens direkt nach der Ankündigung in unserem MeinMMO-Podcast besprochen:
Gern lesen wir auch eure Gedanken zum Thema. Welche PlayStation-Spielreihe würdet ihr gern wiedersehen? Wie würdet ihr die Spiele als MMO umsetzen? Habt ihr vielleicht etwas gegen meine MMO-Visionen auszusetzen?
Diskutiert mit uns und der Community in den Kommentaren auf MeinMMO.
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Das kommende Zombie-Spektakel Dying Light 2 kommt bald, doch plötzlich offenbaren die Entwickler, dass der kontroverse Kopierschutz Denuvo Teil des Spiels sein wird. Das hat die Fans auf die Palme gebracht und seitdem wird das „Feature“ heftig diskutiert.
Was hat es mit Denuvo in Dying Light 2 auf sich?Dying Light 2 erscheint am 4. Februar 2022. Dazu erschien plötzlich auf Steam eine kleine Ankündigung, dass ein „Third Party DRM“ installiert wurde. Und zwar Denuvo. Unter DRM (Digital Rights Management) versteht man umgangssprachlich einen Kopierschutz.
Die Software Denuvo soll also dafür sorgen, dass Dying Light 2 nicht wild raubkopiert werden kann. Und während die Entwickler diesen Schritt rechtfertigen, sind die Fans ganz anderer Meinung und debattieren erbost darüber auf reddit und Co. Doch was ist eigentlich das Problem?
Kontroverser Kopierschutz Denuvo soll Systeme schwächen und Festplatten fressen
Was ist das Problem mit Denuvo? Denuvo steht schon seit Jahren in der Kritik von Gamern. So berichtete unter anderem die GameStar darüber, dass Denuvo durch zahlreiche Systemabfragen den PC ausbremst und riesige Datenmengen hin und her schieben würde. Das wiederum soll die Lebensdauer von SSD-Festplatten reduzieren.
Fans sind dementsprechend mies gelaunt. In einem riesigen Thread auf reddit (über 1.300 Upvotes und fast 800 Kommentare am 2.2.2022) geben zahlreiche User ihrem Ärger Luft:
Sanjay-Jurt: „Das erklärt das eisige Schweigen über einen GOG-Release“ [GOG verzichtet traditionell auf DRM-Maßnahmen]
Bza4207: „Ich habe kein Problem mit Denuvo an sich, aber dass sie es einfach so 2 Tage vor Release reingepackt haben.“
WeissFan43: „Na gut, Dying Light 1 wurde viel raubkopiert. So ziemlich jede Piratenseite hat es, plus alle DLCs.”
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Wie rechtfertigen die Entwickler das? Der letzte Satz im oberen Absatz betrifft auch die Meinung der Entwickler. Die wollen ihre harte Arbeit nicht von hämisch grinsenden Piraten ausgenutzt sehen. Das offizielle Statement der Devs auf Steam lautet daher:
Dying Light 2 Stay Human befand sich sieben Jahre lang in der Entwicklung. Während dieser Zeit haben über 1500 Leute ihre Zeit und ihr Talent in die Entwicklung des Spiels investiert. Um die Bemühungen des gesamten Teams vor Piraterie zu schützen, unter der wir bei der Veröffentlichung von Dying Light 1 gelitten haben, haben wir das Denuvo-System integriert, zumindest für die Startphase. Das ist eine Lösung, die heutzutage bei AAA-Spielen weit verbreitet ist.
Da wir selbst Gamer sind, verstehen wir eure Bedenken und wollen sicherstellen, dass euer Spielerlebnis nicht beeinträchtigt wird. Wir stecken weiterhin zusätzliche Ressourcen in die Tests des Spiels, und zum jetzigen Zeitpunkt können wir keine spürbaren Auswirkungen auf die Leistung feststellen. Wir werden das Feedback während des Launchs des Spiels aktiv prüfen. Zögert nicht, uns auch euer Feedback mitzuteilen.
Wie könnte das alles ausgehen? Wie die Entwickler schon andeutet und auch diverse User auf reddit meinen, könnte der Denuvo-Schutz nach dem Launch des Spiels wieder entfernt werden. Auf diese Art würden die Entwickler sicherstellen, dass es zum Start weniger stark raubkopiert werde. Solche Vorgehensweisen waren schien bei anderen Spielen, darunter Titanfall 2, zu beobachten.
In Pokémon GO findet derzeit das Mondneujahr-Event statt, bei dem ihr eine höhere Chance auf einen Glückstausch habt. Die Trainer von The Silph Road und der reddit-Communiuty haben bereits fleißig getauscht und verraten nun ihre Chancen auf ein Glücks-Pokémon.
Um was geht es? Derzeit wird in Pokémon GO das Mondneujahr gefeiert, welches sich neben dem Fangen um das Thema Freundschaft dreht. Aus diesem Grund können sich die Trainer des Spiels unter anderem über eine erhöhte Glückstausch-Wahrscheinlichkeit freuen.
Doch wie hoch ist diese Quote denn nun? Das wollte die Community rund um The Silph Road genauer wissen und versucht daher die derzeitige Wahrscheinlichkeit zu ermitteln. Wir haben uns angesehen, was sie bereits herausgefunden haben und zeigen euch die Berichte weiterer Trainer.
Wie lange geht das Event? Das Mondneujahr-Event läuft in Pokémon GO vom 01. Februar 2022 um 10:00 Uhr Ortszeit bis zum 07. Februar 2022 um 20:00 Uhr Ortszeit.
Was ist The Silph Road? Bei The Silph Road handelt es sich um eine globale Community, in der sich Trainer, Dataminer und Pokémon GO-Interessierte zusammengeschlossen haben, um das Spiel genauer zu analysieren. Dazu dokumentieren sie ihre Erfahrungen und stellen diese Ergebnisse anderen Trainern öffentlich zur Verfügung.
Das sind eure aktuellen Chancen auf einen Glückstausch
Wie die Community rund um The Silph Road in ihrem Beitrag auf ihrer Homepage mitteilen, konnten sie schon erste Daten zur aktuellen Glückstausch-Quote während des Mondneujahr-Events sammeln (via thesilphroad.com). So wurden mit Stand vom 02. Februar 2022 um 04:34 Uhr (MEZ) bereits 684 Tauschaktionen durchgeführt.
Davon erwiesen sich 68 als Glückstausch, was einer momentanen Quote von 9,94 % entspricht. Das bedeutet, dass etwa jeder 10. Tausch ein Glücks-Pokémon hervorbringt. Beachtet wurden bei der Ermittlung nur Aktionen bei denen zwei “neue” Monster getauscht wurden, also Pokémon die weniger als 1 Jahr alt sind, da sich die Chance aufgrund des Alters eines der Pokémon verändern kann.
Ist diese Quote gut? Ja, vergleicht man die regulären Wahrscheinlichkeiten auf einen Glückstausch mit denen, die anlässlich des Mondneujahr durch The Silph Road ermittelt wurden, stellt man fest, dass diese fast doppelt so hoch sind. Normalerweise liegt eure Chance auf ein Glücks-Pokémon bei knapp 5 %, was in etwas jedem 20. Tausch entspricht.
Übrigens: Habt ihr eigentlich schon unsere Umfrage zu den C-Day Classics entdeckt? Dort möchten wir von euch wissen, wie häufig die “Community Day Classic”-Events zukünftig stattfinden sollen. Also nehmt gern daran teil:
Diese Erfahrungen haben Trainer beim Tauschen gemacht
Ähnliche Erfahrungen wie The Silph Road machen auch andere Trainer, die ihre Quoten auf reddit ebenfalls veröffentlichen. Diese stellten jedoch fest, dass vor allem zu Beginn des Tauschens die Chancen auf einen Glückstausch höher waren, als gegen Ende. So lassen sich dort folgende Kommentare finden (via reddit.com):
xudong76: “Bei mir waren es heut 10 %. 7 Glücks aus den ersten 30 [Tauschaktionen], dann 3 aus den letzten 70. LOL.”
hippie22222: “Bei mir ist es genauso. Die ersten paar Male hatte ich Glück, danach war es mies.”
Der reddit-User Own_Fortune_6940 erhofft sich durch die angepassten Glückstausch-Chancen sowie dem zweiten täglichen Spezialtausch die Gelegenheit auf ein Shlundo, also ein schillerndes Glücks-Pokémon mit einer IV von 100 %. Seine Annahme erklärt er in den Kommentaren wie folgt (via reddit.com):
“Wenn du während des gesamten Events zwei Shiny-Tausch pro Tag machst, sind das 16 Chancen, mit einer Wahrscheinlichkeit von 10 %, ein Glücks-Pokemon zu bekommen, und wenn man Glück hat, besteht eine Chance von 1/64, dass es ein Shlundo ist. Wenn ich richtig gerechnet habe, beträgt die Chance, während des Events ein Shlundo zu bekommen, etwa (16 x 1/10 x 1/64), also 1/40.”
Auch wenn die Chancen auf ein Shlundo immer noch relativ gering sind, lohnt es sich dennoch, die erhöhte Glückstausch-Wahrscheinlichkeit während des Mondneujahrs zu nutzen. Also beeilt euch, wenn ich euch das eine oder andere Glücks-Pokémon sichern wollt. Wann es das nächste Mal eine solche Gelegenheit geben wird, ist nämlich noch nicht bekannt.
Wie nehmt ihr die aktuellen Glückstausch-Chancen wahr? Konntet ihr auch direkt so viele Glück-Pokémon ergattern oder hofft ihr lieber auf ein Shlundo, wie es Own_Fortune_6940 tut? Schreibt uns eure Meinung dazu gern hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern aus.