Eines der größten englischen Talente wurde aus FIFA 22 entfernt

Eines der größten englischen Talente wurde aus FIFA 22 entfernt

Mason Greenwood gilt als eines der größten englischen Talente in FIFA 22, aber auch im echten Leben. Am Sonntag hat die Freundin des Engländers ein Video veröffentlicht, in dem sie ihm körperlichen Missbrauch vorwarf. Nun wurde Greenwood aus fast allen Inhalten von FIFA 22 entfernt.

Was wird Greenwood vorgeworfen? In einem Video auf Instagram zeigte sich die Freundin von Mason Greenwood am Sonntag mit einer blutenden Wunde und mehreren Blutergüssen im Gesicht. Sie schrieb dazu im Beitrag: „Für alle, die wissen wollen, was Mason Greenwood mir gerade antut“.

Das Video wurde inzwischen gelöscht. Greenwood soll noch am selben Tag wegen des Verdachts auf Körperverletzung und Vergewaltigung von der Polizei verhaftet worden sein, wie der Spiegel berichtet. Bei seinem Verein Manchester United wurde er bis auf Weiteres suspendiert. Auch der Sponsor Nike hat die Zusammenarbeit vorerst beendet.

Wie reagiert EA auf die Vorwürfe? Auch EA hat mit FIFA 22 bereits auf die Vorwürfe reagiert. Nach einem ersten Schritt ist Greenwood nun den Offline-Modi nicht mehr spielbar. Auch aus Packs und Drafts in Ultimate Team wurde er entfernt.

Allerdings können Spieler, die Greenwood besitzen, weiterhin mit ihm handeln.

Mason Greenwood ist ein starkes Talent in FIFA, könnte in FUT teuer werden

Was hat die Änderung in FIFA 22 für Folgen? Greenwood ist eines der großen Talente in FIFA 22 auf den Positionen RM/ST. Er startet dort mit einem Alter von 19 und einer Stärke von 79. Sein Potenzial geht hoch bis 90, was für den Marktwert von 38 Millionen ein guter Wert ist.

Mason Greenwood FIFA

Die Entfernung von Greenwood aus dem Offline-Modus könnte einen ähnlichen Effekt haben, wie die Entfernung von Benjamin Mendy im September 2021. Ihm wurden vier Fälle von Vergewaltigung vorgeworfen, sodass EA auch diesen Spieler deaktiviert hatte.

In Ultimate Team jedoch konnte er weiterhin gehandelt werden und sein Preis stieg, weil man ihn nicht aus neuen Packs ziehen konnte.

Auch zuvor gab es Beispiele, in denen Spieler wegen Vorfällen aus dem realen Leben aus FIFA entfernt wurden:

Ein offizielles Statement von EA zu der Entfernung von Greenwood gibt es bisher nicht.

Quelle(n): manchestereveningnews
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AniEars

Ich würde mir ein bisschen mehr Unschuldsvermutung wünschen.

Wenn er rechtskräftig verurteilt wurde kann man immer noch die Verträge kündigen und ihn aus Spielen entfernen.

Tarek Zehrer

Denke, da wird halt abgewogen. Unschuldsvermutung gegen Image-Schaden. Dann gehen Unternehmen lieber auf Nummer sicher. Wenn er freigesprochen wird, kann man das dann immer noch wieder rückgängig machen.

Kann da deine Ansicht (teile ich eigentlich) verstehen, aber auch die Reaktion von ManUnited und EA.

AlexMK

Grundsätzlich stimmt das ja was du da sagst. Aber das ist gerade ein ziemlich großes Thema. Das hat für sehr große Schlagzeilen gesorgt und war sowohl auf Twitter als auch auf vielen anderen Social-Media-Plattformen das absolute Gesprächsthema Nummer eins. Es ist vollkommen logisch und richtig wie Nike, Manchester United und auch EA gehandelt haben. Sollte am Ende rauskommen es war alles insziniert und ist so nicht passiert, dann wird Nike, Manchester United und auch EA immer noch gut aus der Sache rauskommen.

Sie hatten auch keine andere Wahl. In jedem neuen Beitrag von EA, Manchester United und Nike haben die Kommentare dominiert, mit Auflösung des Vertrages bzw. die Rausnahme des Spielers aus Fifa 22.

Mal anders gesagt: Was glaubst du was los wäre, wenn Nike, Manchester United und auch EA nicht reagiert hätten? Der Shitstorm wäre gewaltig.

Zudem sind die bisherigen Infos die wir haben doch sehr erdrückend für Greenwood. Gerade die Audio und eben wurde ja noch gemeldet von der Polizei aus Manchester, dass gegen ihn nun auch wegen Morddrohungen ermittelt wird. Also scheint da wohl noch mehr dran zu sein als gedacht.

Ich verstehe aber dein Gedanke und das sollte man immer beachten. Keine Frage. Aber die Firmen, Vereine und Publisher werden schon wissen was sie tun, um so gut wie nur möglich damit umzugehen. In dem Fall begrüße ich es auch, da die bisherigen Infos schon sehr belastend sind und die nun neusten Erkentnisse es nochmals bekräftigen.

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