LoL-Team von HandOfBlood inszeniert Spektakel um Derby – Verliert unglücklich

LoL-Team von HandOfBlood inszeniert Spektakel um Derby – Verliert unglücklich

Das LoL-Team Eintracht Spandau traf am Wochenende auf Berlin International Gaming (BiG). Es war das erste große Stadt-Derby in der deutschsprachigen Strauss Prime League. Im Vorfeld wurde das Duell groß inszeniert und zu Beginn sah alles nach einem Sieg für das Team von HandOfBlood aus. Doch dann begannen die Kämpfe um Drachen und Baron.

Wie lief das Match?

  • Die ersten 17 Minuten des Spiels liefen richtig vielversprechend für Eintracht Spandau. Man lag 4 Türme und knapp 3.000 Gold in Führung. Auch in den Drachen stand es 2:1 für das neuste Team der Liga.
  • Am stärksten trumpfte der Toplaner Pride auf, der sich im Alleingang einen Kill und einen Turm sichern konnte. Auf der anderen Seite schwächelte die Midlane der Eintracht, da Special immer wieder von den Spielern von BiG attackiert und getötet wurde.
  • Ab Minute 25 jedoch begann die Kämpfe um Drachen und Baron. Dabei gelang es dem Jungler von BiG gleich zwei Drachen mit Smite zu stehlen.
  • Bei Minute 29 sah es dann so aus, als könnte sich die Eintracht den Baron sichern. Im Kampf dort töteten Pride und Special die komplette Botlane von BiG, allerdings kamen die Spieler der Eintracht teils nur mit sehr wenig Leben aus dem Kampf. Statt sich jedoch zurückzuziehen, kämpften sie weiter gegen den Baron. BiG ging ein zweites Mal rein und der Kampf endet mit 3 toten Spielern auf beiden Seiten und einem Turm in der Mitte für BiG.
  • Bei Minute 33 gab die Eintracht die Drachenseele an BiG ab und wollte dafür den Baron ertauschen. Doch man wartete zu lange und der Drache war bereits tot, bevor man den Baron überhaupt angefangen hatte. Darum konnte BiG erneut in einen Kampf gegen ein bereits geschwächtes Team von Eintracht Spandau gehen. Der Teamfight endete 5:0 für BiG, die im Anschluss das Match direkt beenden konnten.

Entscheidend für den Sieg waren vor allem vier Dinge: BiG hatte das bessere Lategame-Team, Pabu – der Jungler von BiG – konnte zwei Drachen mit Smite stehlen, Special – der Midlaner von Eintracht Spandau – traf mit der Shockwave von Orianna meist nur ein oder zwei Spieler gleichzeitig und die Teamkämpfe waren von der Eintracht viel zu riskant gespielt.

Das komplette Match könnt ihr euch auf YouTube anschauen (ab 4:15:30):

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„Jahrhundertderby“ sorgte im Vorfeld für viel Aufmerksamkeit

Was war so besonders an dem Match? Im November 2021 gab HandOfBlood bekannt, mit seiner Agentur INSTINCT3 ein LoL-Team in der Strauss Prime League zu übernehmen. Das ist die höchste Liga im Raum Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die besten Teams dieser Liga nehmen an den EU-Masters teil, dem größten europäischen Turnier hinter der LEC.

Eintracht Spandau repräsentiert dabei einen Stadtteil aus Berlin, in dem HandOfBlood lebt und den er schon selbst als Team „Spandauer Inferno“ repräsentiert hatte. Zuletzt schaffte das Team gleich drei Siege in Serie.

Am achten Spieltag die Eintracht Spandau auf Berlin International Gaming. Da beide Teams aus einer Region und in diesem Fall sogar aus einer Stadt kommen, wird ein solches Aufeinandertreffen auch als Derby bezeichnet.

Derbys zeichnen sich in der Regel durch besondere Rivalität aus. Genau die wurde auch groß inszeniert.

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Wie inszenierte sich die beiden Teams? HandOfBlood kündigte im November an, dass sein Team viel mit Storytelling arbeiten möchte. Das hat man vor allem am letzten Wochenende gemerkt.

Auf Twitter gab es immer wieder verbale Schlagabtausche zwischen HandOfBlood als Präsident von Eintracht Spandau und Christian Lenz, dem Chief Gaming Officier von BiG. Beide nahmen dabei eine eher unsympathische Rolle ein.

Es kam gleich mehrfach zu „Entschuldigungen“ vonseiten der Eintracht, sodass man sich am Ende entschied, das Derby gemeinsam im Hauptquartier von BiG zu schauen. Sogar Gastgeschenke in Form einer Flagge der Eintracht wurden mitgebracht.

Dort entbrannte jedoch nach dem Match der nächste große „Streit“, der sogar „handgreiflich“ wurde.

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Auch die Shoutcaster und der YouTube-Kanal der Prime League haben die Rivalität ordentlich angestachelt. So gab es im Vorfeld bereits ein Video, in dem darüber debattiert wurde, wer das „Jahrhundertderby“ gewinnt.

Maxim feiert Comeback als Shoutcaster für die Eintracht

Eintracht Spandau zeigt die Matches des Teams auf einem eigenen Twitch-Kanal. Dort werden sie von Boerki, dem hauseigenen Streamer, kommentiert. In dieser Woche war jedoch Maxim “Maxim” Markow als besonderes Gast dabei.

Maxim hat jahrelang die LEC, die Worlds und andere große Turniere auf Deutsch kommentiert. 2021 kündigte er jedoch seinen Rückzug aus dem Caster-Geschäft an.

Für das Berliner Derby kehrte er jedoch zurück und sorgte gleich für einen Peak von 37.000 gleichzeitigen Zuschauern. Dieser Peak reichte sogar für Platz 18 in der Kategorie LoL der letzten 7 Tage (via Sullygnome). Damit hatten sie mehr Zuschauer, als der offizielle Shoutcast der Prime League auf Twitch.

Außerdem wurden mit diesem Peak auch Streamer wie Caedral, Doublelift, Rekkles und NoWay4u_Sir, einer der bekanntesten deutschen Spieler, hinter sich gelassen, die zwar auf mehr gestreamte Stunden, aber nicht auf so viele gleichzeitige Zuschauer kamen.

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Große Party im Spandauer Bock erinnert sofort an Fußball

Um das Derby zu gucken und einen möglichen Sieg zu feiern, trafen sich viele Fans von Eintracht Spandau im Lokal „Spandauer Bock“. Dort gab es eine Art Public Viewing.

Die Stimmung dort war vor dem Match sehr gut und erinnerte an klassische Fußball-Fanabende.

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Es gab jedoch vereinzelte Kritik für diese Feier, da in Zeiten der Pandemie solche großen Versammlungen von einigen negativ gesehen werden, trotz der Vorsichtsmaßnahmen.

HandOfBlood hatte als Ziel für die Eintracht Spandau ausgeschrieben, dass sich eine Fankultur wie im Fußball entwickeln soll. Danach sehen das Video und auch zuletzt die Siegesfeier des Teams in jedem Fall aus:

LoL-Team von YouTuber HandOfBlood feiert den 1. Sieg so schön wie Fußballfans

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