ESO: Neuer DLC “Firesong” erscheint im November – Bringt spannende Story nach 1 Jahr zum Ende

Mit “Firesong” erhält das MMORPG The Elder Scrolls Online (ESO) bald einen neuen DLC. Darin könnt ihr endlich einem Boss gegenübertreten, auf den ihr seit vielen Updates wartet. Außerdem erwartet euch eine neue Geschichte auf einer Insel voller Druiden.

Die Storyline “Vermächtnis der Bretonen” zieht sich bereits durch das gesamte Jahr und wird mit dem DLC Firesong abschließen. Mit dem DLC Ascending Tide hatte die Geschichte Anfang 2022 begonnen, mit der Erweiterung High Isle und dem DLC Lost Dephts ging sie weiter.

Die Storyline beleuchtet das Volk der Bretonen, das ihr in ESO selbst spielen könnt, und gibt ihnen mehr Hintergrund. Der Fokus liegt auf politischen Intrigen. Wer die vorherigen DLCs besitzt, kann sich nun freuen, endlich dem Ascendant Lord gegenüberzutreten.

Mit dem Besitz der vorherigen DLCs schaltet ihr Bonus-Quests frei, die die Geschichte zuende führen. An sich führt Firesong aber eine ganz neue Story in ESO ein.

Also keine Sorge: Wenn ihr Ascending Tide nicht besitzt, könnt ihr Firesong dennoch problemlos spielen. Die Story auf der Insel steht für sich allein und bietet auch Gelegenheitsspielern und Neueinsteigern eine umfassende Spielerfahrung.

Hier seht ihr den Trailer zur Erweiterung High Isle:

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Erkundet eine Insel mit einem druidischen Volk

Welche Inhalte beinhaltet Firesong? Das Update bringt euch auf die Insel Galen, die ihr erkunden könnt. Sie gehört zu den 4 Inseln des Systren-Archipels im Nord-Westen von High Isle. Dort begegnet ihr Druiden und erfahrt ihre Geschichte.

Auf der Insel entdeckt ihr verschiedene Biome: Wälder, Dschungel und Flüsse, in denen Lava fließt. Ihr begegnet Waldgeistern und anderen neuen Kreaturen. Auch neuen Weltbossen tretet ihr gegenüber.

Die Entwickler versprechen eine Lore mit zahlreichen Challenges auf der Insel Galen. Es soll neben der Hauptstory auch Quests geben, die eine alleinstehende Geschichte erzählen.

Außerdem könnt ihr neue Sammelkarten erhalten und mit dem Druid King Patron starke Kombos beim Kartenspielen auslegen. Ihr schaltet Teile des Decks frei, während ihr Aktivitäten auf der Insel Galen nachgeht. Mit High Isle wurde das Kartenspiel “Tales of Tribute” ins Spiel gebracht, daher benötigt ihr die Erweiterung, um es spielen zu können.

Auch das Action-RPG Genshin Impact soll, Gerüchten zu folge, bald einen Kartenspielmodus erhalten.

Wann erscheint das Update? Auf dem PC könnt ihr Firesong ab dem 1. November herunterladen und spielen. Wer ESO auf der Konsole zockt, muss sich etwas länger gedulden, denn dafür erscheint der DLC erst am 15. November.

Was sagt ihr zu dem DLC Firesong? Freut ihr euch auf das Update und werdet es im November direkt kaufen und spielen? Habt ihr die vorherigen DLCs sowie die Erweiterung High Isle in ESO gespielt? Wie hat euch die Geschichte mit den Bretonen gefallen? Wollt ihr nun endlich den Ascendant Lord vernichten? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!

Alle 6 Klassen des MMORPG ESO im Ranking – Von unbeliebt bis beliebt

5 Rework-Champions in LoL, die früher ganz anders waren

Bei League of Legends gibt es immer wieder die Situation, dass ein Champion zu stark wird oder zu schwach geworden ist und dann angepasst und überarbeitet werden muss. Vor allem bei 5 Champions ist es besonders drastisch gewesen. Welche 5 das sind, erfahrt hier auf MeinMMO.

League of Legends hat sich im Laufe der Jahre immer weiterentwickelt. Viele dieser Entwicklungen gehen auch aus den Rückmeldungen der Community heraus, andere hat man im E-Sport gesehen und musste diese anpassen. LoL ist ein Spiel, das stetig im Wandel ist und sich weiterentwickelt. 

Ständig werden grafischen Anpassungen gemacht, es gibt alle paar Wochen einen neuen Patch und gelegentlich wird ein neuer Champion komplett überarbeitet. Die letzte, große Überarbeitung war die von Udyr. Weil sie so nah an den Worlds fertig wurde, ist der Champion dafür nicht zugelassen. 

Was starke Champions noch stärker macht, ist die ultimative Fähigkeit. Die 5 Champions in der Liste sind hauptsächlich wegen ihrer ultimativen Fähigkeit überarbeitet worden. Udyr ist in Bezug auf seine ultimative Fähigkeit besonders, da er sie schon ab Level 1 benutzen kann. Hier seht ihr mehr dazu:

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Poppy – Der Yordle mit dem riesigen Hammer

Was hat den Champion früher ausgemacht? Poppy war früher ein Charakter, der gerne 1vs1 gekämpft hat. Mit Poppy’s Fähigkeiten war es ein leichtes, den Gegner unter dem Turm anzugreifen und unbeschadet davonzurennen. Neben dem Herausnehmen von leichten Zielen, konnte sie an vorderster Front den gesamten Schaden einstecken, ohne großartig mit der Wimper zu zucken. 

Wieso musste es geändert werden? Poppy’s ultimative Fähigkeit hatte den Effekt, dass sie sich einen Gegner aussuchen durfte, den sie zum Duell herausforderte und zusätzlichen Schaden gemacht hat. Schaden von anderen Champions wurde abgeblockt. Auch von Türmen oder anderen Gegnern. Poppy war somit unbesiegbar und konnte sich durch alle Reihen der Gegner kämpfen.

Was kann der Champion mittlerweile? Poppy ist die Hüterin des Hammers. Nicht ohne Grund schwingt sie ihren Hammer immer mit sich. Sie wirbelt den Hammer im Kreis, bis sie ihn auf den Boden haut und die getroffenen Gegner Richtung Basis zurückwirft. 

Hat es dem Champion gutgetan? Der Spielstil von Poppy hat sich mit dieser Anpassung geändert. Sie ist immer noch ein Charakter, der in den vorderen Reihen mitkämpft, aber nicht mehr als Einzelkämpferin, sondern zu einer Team-Kämpferin wurde. Sie kann mit ihrer neuen ultimativen Fähigkeit die unwichtigen Ziele wegstoßen, um so den Weg zu den leichten Zielen freizuräumen oder Überzahlsituationen zu erzwingen. 

Hier habt ihr den Nostalgie-Faktor der alten Dominion-Karte, wo Poppy’s Fähigkeiten demonstriert werden:

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Eine Vorstellung von Poppy’s Fähigkeiten aus dem alten LoL

Sion – Der untote Moloch ist jetzt noch Untoter

Was hat den Champion früher ausgemacht? Sion war früher schon ein Kämpfer. Seine Fähigkeiten haben jedoch auch Optionen offen gelassen, ob er statt als Kämpfer auch als Magier oder Fulltank gespielt werden konnte. Diese Flexibilität war ein großer Punkt, wenn es um Sions Spielweise geht. 

Wieso musste es geändert werden? Die ultimative Fähigkeit von Sion hat ihm bis zu 100 % Lebensraub und 50 % Angriffstempo für 20 Sekunden gegeben. Das sind Werte, die es ihm ermöglicht zu haben, solange in der Basis der Gegner zu stehen und von dem Nexus Obelisk angegriffen zu werden, solange er auch nur irgendwas angegriffen hat. 

Hier findet ihr einen Clip dazu:

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Sion heilt sich gegen den Nexus-Obelisken, tötet 5 Gegner und überlebt

Was kann der Champion mittlerweile? Sion’s Fähigkeiten wurden komplett überarbeitet und haben neue Effekte bekommen. Seine passive Fähigkeit macht ihn noch untoter. So könnt ihr auch nach dem Tod noch einige Sekunden über die Karte rennen und alles angreifen. 

Zusätzlich hat er eine ultimative Fähigkeit bekommen, die seiner Hintergrundgeschichte und der Wut, die in ihm lodert, alle Ehre macht. Die ganze Karte weiß Bescheid, wenn Sion sich aufmacht und voller Wut über die halbe Karte rennt. 

Hat es dem Champion gutgetan? Der Champion ist mittlerweile in seine Rolle geschlüpft. Als Tank auf der Toplane trägt er in der Regel seinen Beitrag an der Front des Kampfes zum Team bei. Und selbst nach seinem Tod bleibt er den Gegnern ein Dorn im Auge. Für jeden Toplane-Spieler immer ein Ass im Ärmel. 

Galio – Der trauernde Wächter wird zu einem Koloss

Was hat den Champion früher ausgemacht? Galio hat sich früher durch seine einzigartige Fähigkeit ausgezeichnet, gegen Magier gespielt zu werden. Das entstand dadurch, dass 50 % seiner Magieresistenz als Fähigkeitsstärke angerechnet wurde. 

Wieso musste es geändert werden? Galio’s ultimative Fähigkeit ist lange Zeit als eine der stärksten Fähigkeiten in ganz League of Legends bekannt gewesen. Neben erhöhten Resistenzen hat Galio den Fokus aller Gegner auf sich gezogen und ist nach 2 Sekunden aus seiner Versteinerung explodiert, um Schaden an allen Gegnern zu machen. 

Was kann der Champion mittlerweile? Mit seiner ultimativen Fähigkeit kann Galio seinen Teamkameraden zu Hilfe eilen und schleudert alle Gegner drumherum in die Luft. Galio schafft es durch die neuen Fähigkeiten, seinem Team in brenzligen Situationen zu helfen und kann sich dennoch sehr gut selbst behaupten.

Hat es dem Champion gutgetan? Der Champion ist mittlerweile auf der Midlane oder der Toplane gut aufgehoben. Dort kommt der Koloss mit seinen mächtigen Angriffen gut zur Geltung. Er wird immer noch als Antwort gegen viele Magier gespielt, liefert aber eher einen unterstützenden Spielstil als vor der Veränderung.

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Mordekaiser – Der Herrscher über die Seelen der Toten

Was hat den Champion früher ausgemacht? Mordekaiser war ein Champion, den man in so ziemlich jedem Team mitnehmen konnte. Er selbst kam super solo zurecht und konnte auf seine spezielle Weise dem Team helfen. In 1vs1-Situationen haben ihm seine Fähigkeiten langes Überleben gesichert und er konnte Siegreich aus den Kämpfen gehen.

Wieso musste es geändert werden? Mordekaisers ultimative Fähigkeit erlaubte es ihm, seinen Gegner zu verfluchen. Für 10 Sekunden bekamen sie kontinuierlichen Schaden. Wenn Mordekaiser oder sein Team den verfluchten Champion in den 10 Sekunden getötet haben, stand er wieder auf und kämpfte an Mordekaisers Seite.

Dabei doch nicht genug. Mordekaiser hat auch den Drachen verflucht und wenn sein Team diesen getötet hat, wurde seine ultimative Fähigkeit aktiviert. Der Drache flog dann als Seele hinter ihm her und griff mit seinen normalen Angriffen an.

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So sah das mit dem Drachen vor 7 Jahren noch aus.

Was kann der Champion mittlerweile? Mordekaiser ist ein Champion, der mit dem Totenreich spielt. Mit seinen nekromantischen Fähigkeiten schafft er es für sein Team, die Gegner heranzuholen und diese mit starken Fähigkeiten anzugreifen. Seine ultimative Fähigkeit zerrt seinen Gegner in eine andere Dimension, wo sie einen ultimativen Kampf 1vs1 austragen.

Hat es dem Champion gutgetan? Mordekaiser hatte früher eine sehr ikonische Fähigkeit, die nach einem erfolgreichen Kill das Gleichgewicht zwischen den Teams sehr stark auf seine Seite zog, auch über deren Tod hinaus. Aktuell ist Mordekaiser flexibel in der Kluft unterwegs und trägt 1vs1-Kämpfe auf der Karte und mit wichtigen Zielen aus, um seinem Team einen Vorteil zu verschaffen.

Urgot – Gezielt töten war mal, jetzt wird vollstreckt

Was hat den Champion früher ausgemacht? Früher war Urgot eine Mischung aus Nah- und Fernkämpfer. Zusätzlich dazu war er auch gefürchtet, wenn es darum ging, die Gegner unter ihrem eigenen Turm zu töten.

Wieso musste es geändert werden? Urgot hatte die Fähigkeit, um mit seinem Gegner den Platz zu tauschen und Resistenzen zu bekommen. Vor allem konnte so der Gegner unter seinem Tower einfacher getötet werden. Außerdem hat er Gegner vergiftet und konnte Zielsuchraketen auf seinen Gegner schießen, die direkt getroffen haben.

Was kann der Champion mittlerweile? Der Champion ist zu einem reinen Nahkampf-Champion mit mehr Reichweite geworden. Seine ultimative Fähigkeit wurde dahingehend verändert, dass er einen Gegner treffen muss, um diesen danach zu vollstrecken. Ansonsten hat er sich gut auf der Toplane eingefunden und konkurriert mit den anderen Champions auf Augenhöhe.

Hat es dem Champion gutgetan? Vor der Überarbeitung hatte Urgot ein großes Potenzial, wenn es darum ging, einzelne Ziele herauszuziehen. Dies hat sich geändert und er bietet mittlerweile großes Potenzial sowohl gegen einzelne Ziele zu kämpfen oder in großen Teamkämpfen zu glänzen.

League of Legends verändert sich stetig

Was sich sonst noch so getan hat: Neben den genannten Änderungen gab es andere Champions, die ebenfalls angepasst wurden, die wir noch nicht ausführlich gelistet haben. Hier nur ein kleiner Einblick in die Menge an Anpassungen:

Angefangen mit der Überarbeitung der Karte, wurden unterschiedliche Champions an den neuen Stil angepasst. Im Folgenden findet ihr ein kurzes Video zur Überarbeitung der 5vs5-Karte: Die Kluft der Beschwörer.

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Hier eine Überarbeitung für die gesamte Karte der Kluft der Beschwörer.

Daraufhin mussten einige Fähigkeiten visuell angepasst werden, während einige der Champions ganz neue Fähigkeiten bekommen haben, die zu ihrem aktuellen Spilstil beitrugen. Die Unsichtbarkeit von Akali wurde im Zuge einer Überarbeitung der gesamten Unsichtbarkeit geändert. Davon betroffen waren vor allem auch Twitch, Evelynn und Shaco.

Einige andere Champions, bei denen die ultimative Fähigkeit angepasst wurde, oder Mechaniken verändert wurden, sind zum Beispiel: Valdimir, Irelia, Kayle, Fiora und Katarina.

Weitere Champion Überarbeitungen stehen in Planung: In den letzten Jahren sind von League of Legends immer mal wieder Umfragen gestartet worden, zwischen welchen Champions eine Überarbeitung im Raum steht. Dazu kommen immer mal wieder Wünsche oder Ideen aus dem LoL-Team, die kleinere Anpassungen übernehmen wollen.

Angekündigte Änderungen sind bisher für Neeko, Syndra, Aurelion Sol, Ahri und nach einer Umfrage zum Jahresbeginn Skarner gewählt worden. Skarner soll vor allem das nächste große Projekt nach Udyr werden.

Was MeinMMO-Autor Mark Sellner davon hält, könnt ihr hier nachlesen: 5 Jahre lang konnte LoL mich nicht mit neuen Champions locken – Für den „neuen“ Udyr spiele ich sofort wieder

Zu welchem Charakter wollt ihr mehr Informationen bekommen? Welcher Charakter muss eurer Meinung nach dringend überarbeitet werden? Wie würdet ihr die Charaktere überarbeiten? Schreibt’s in die Kommentare.

Neues MMORPG auf Steam startet richtig mies in den Early-Access – Was ist da los?

Das neue Sandbox-MMORPG Fractured Online ist am 15. September auf Steam in den Early-Access gestartet. Aktuell sind die Bewertungen des Spiels aber auf „größtenteils negativ“. Woran liegt das? Wir von MeinMMO erklären die Situation.

Was ist Fractured? Das MMORPG, das auf Kickstarter seinen Ursprung hatte, möchte das erste „richtig dynamische“-Sandbox-MMORPG sein. Es setzt also auf eine offene Welt, Survival-Aspekte und richtig viel Rollenspiel darin.

Die Grundidee des Spiels ist dabei, dass die drei verfügbaren Völker jeweils einen anderen Spielmodus repräsentieren:

  • Das Wildfolk ist friedfertig und auf ihrem Planeten gibt es nur PvE.
  • Die Dämonen sind böse, dort gibt es Open-World und Full-Loot-PvP
  • Die Menschen sind irgendwo in der Mitte und können einen Zwischenweg gehen

Die Städte in Fractured sollen dabei ebenfalls komplett von Spielern gebaut, betrieben und erobert werden. Nichtmal richtigen Loot gibt es, da alle Ausrüstungsgegenstände im MMO von Usern hergestellt werden sollen.

Wo steht Fractured aktuell? Das Spiel sollte ursprünglich schon 2018 herauskommen, wurde dann aber mehrfach verschoben. Vom Kickstarter-Modell ist es ebenfalls weg und hat mittlerweile mit Gamigo einen Publisher gefunden, der das Spiel vertreibt.

Eine Beta zu Fractured lief ebenfalls bereits dauerhaft über das letzte Jahr. Jeder Vorbesteller konnte also im Prinzip schon spielen. Am 15. September startete das MMORPG dann in den Early-Access auf Steam und der hauseigenen Plattform Glyph. Da könnt ihr ab 24,99 € mitspielen. Dabei wurde es auch um das Wildfolk erweitert. Einzig die Dämonen fehlen aktuell noch.

Doch genau dieser Early-Access-Start läuft für Fractured überhaupt nicht gut.

Dieser Live-Action-Trailer bewirbt das Spiel mit einem Song von Lara Loft:

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Mieser Start auf Steam – Nur 38 % positive Bewertungen

Wie kommt das Spiel an? Überhaupt nicht gut. Der Start auf Steam war von einigen Problemen begleitet. So konnten manche User ihren Glyph-Account nicht erfolgreich mit Steam verknüpfen und mussten somit auf Antwort vom Support warten, um überhaupt spielen zu können.

Doch auch im Spiel selbst scheinen viele der Fans nicht zufrieden zu sein. So erreicht das Game nach ein paar Tagen nur 38 % positive Bewertungen bei fast 240 Reviews. Das ergibt auf Steam den Score „größtenteils negativ“ und wirkt enorm abschreckend auf viele Spieler.

Das tut den aktiven Spielern jedoch scheinbar keinen Abbruch. Während der Peak zum Release bei 1.515 gleichzeitigen Usern auf Steam lag, ist er vier Tage später immer noch bei 1.188 (via SteamDB). Wo ist also das Problem bei Fractured Online?

Hohe Standards für Early-Access: Schaut man einmal in die Kommentare auf Steam, wird schnell klar, woher die negativen Bewertungen kommen. Viele Fans erwarteten ein Spiel, das fertiger ist, als es Fractured derzeit ist.

Es fehlen noch viele Features, Skills und sogar ein ganzes Volk in der Early-Access-Version, die noch ungefähr ein halbes bis dreiviertel Jahr lang online bleiben soll. Des Weiteren wird über technische Probleme gemeckert. Auch langsame Server sind laut den Usern ein Problem.

Early-Access bedeutet zwar, dass ein Game noch nicht fertig ist, doch viele andere Early-Access-Spiele weisen bereits höhere Standards auf, weswegen Fractured bei den Fans aktuell nicht gut abschneiden kann.

Viele Talente in Fractured sind noch gar nicht wirklich im Spiel

„Das Spiel braucht noch viel mehr Zeit“

Was sagen die Leute? Die allgemeine Stimmung ist eher niedergeschlagen. Sowohl die positiven als auch die negativen Kommentare merken an, dass Fractured einfach noch sehr viele Probleme hat. Einige sind davon so enttäuscht, dass sie eine negative Review hinterlassen.

Doch auch die positiven Bewertungen gestehen das ein. Bei den guten Reviews wird meist die Idee von Fractured gelobt und gesagt, dass das MMORPG viel Potenzial haben kann, dieses aber momentan noch nicht auslebt.

Die negativen Reviews bestätigen das und viele sind sich einig, dass Fractured noch viel länger als ein Jahr brauchen würde, um wirklich gut zu werden. Ein User geht sogar so weit, und beschimpft das MMORPG als „Abzocke“, weil er es für viel zu unfertig hält.

Andere Stimmen wiederum rufen zur Geduld auf. Ein Early-Access-Titel ist schlichtweg noch nicht fertig und es kann sich noch einiges tun. Dass es aber noch viel im Game zu verbessern und zu optimieren gilt, dabei sind sich fast alle einig.

Das sind die Kritiken: An dieser Stelle möchten wir euch einige der Kommentare direkt wiedergeben, damit ihr euch selbst ein Bild der Situation machen könnt (via Steam):

  • Syther schreibt: „Das Spiel braucht Zeit. Ich kann nicht einmal meine Maustasten umbelegen und die Server scheinen nur in Amerika zu stehen, zumindest habe ich dauerhaft eine Ping von 170. Aber ich erwarte auch nicht viel, von einem Indie-Spiel im Early-Access.“
  • Marabu sagt: „Die Idee hinter dem Spiel ist gut, leider ist die Umsetzung eher mittelmäßig. Die Perfomance und das Kampfsystem fühlen sich seltsam an und dass es nur ein Server gibt, merkt man am Ping deutlich. Trotzdem sehe ich viel Potenzial in dem Spiel und werde es weiter verfolgen.“
  • Kev sagt: „Naja, ein Early-Access-Titel der sich anfühlt, wie eine sehr frühe Alpha.“
  • Kavorka schreibt: „Ja, es hat viele Bugs. Aber die Entwickler reichen regelmäßig Updates nach. Probiert das Spiel einfach aus, wenn ihr Games wie Albion mochtet.“

Habt ihr Fractured Online bereits gespielt? Was haltet ihr von dem Game? Würdet ihr es eher positiv oder negativ bewerten? Und falls ihr es noch nicht gespielt habt, möchtet ihr es ausprobieren? Schreibt uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO.

Wie es im und nach dem Early-Access weitergeht, verriet uns der CEO des Studios übrigens im Interview: Mittelalter-MMORPG Fractured zeigt neues Endgame – Lässt euch um die Kontrolle von Asteroiden kämpfen

Rockstar Games bestätigt großen Leak zu GTA 6: „Wir sind extrem enttäuscht“

Ein Hacker ist an sensible Daten GTA 6 und angeblich auch GTA 5 gekommen. Das führte zu einem enormen Leak. Nun meldet sich Entwickler Rockstar selbst zu Wort und bestätigt: Das ist wirklich passiert und sie sind enttäuscht, dass die Infos so zu den Fans kamen.

Der Leak zum kommenden GTA 6 hat enorme Ausmaße angenommen:

Das sagt Rockstar zum Leak: Das Studio zeigt sich enttäuscht von dem was, passiert ist, räumt zugleich aber ein, dass es tatsächlich zu einem Datenleck kam – genauer, zu unautorisiertem Zugriff von Dritten. Wir haben das Statement für euch übersetzt:

Kürzlich erlitten wir ein Eindringen in unser Netzwerk, in welchem eine unautorisierte dritte Partei illegal Zugriff auf vertrauliche Informationen unseres Systems erlangen und diese herunterladen konnte, darunter frühe Aufnahmen der Entwicklung des nächsten Grand Theft Auto. Zur Zeit rechnen wir weder mit einer Unterbrechung unserer Live-Services, noch mit nachhaltiger Auswirkung auf die Entwicklung unserer andauernden Projekte.

Wir sind extrem enttäuscht, dass jedwede Details unseres nächsten Spiels mit euch allen auf diesem Weg geteilt wurden. Unsere Arbeit am nächsten Grand Theft Auto wird wie geplant fortgesetzt und wir bleiben so engagiert wie immer, um euch, unseren Spielern, eine Erfahrung zu liefern, die wirklich eure Erwartungen übertrifft. Wir halten euch alle auf dem Laufenden und werden euch, natürlich, das Spiel ordentlich vorstellen, wenn es so weit ist. Wir wollen euch allen für den andauernden Support in dieser Situation danken.

– Das Rockstar-Games-Team

aus dem Englischen via Twitter

Wie geht es weiter? Wie das Studio schreibt, soll die Entwicklung von GTA 6 durch den Leak nicht groß beeinflusst werden. Alles gehe so weiter wie geplant. Wann genau das Spiel erscheinen wird, darüber sprachen die Entwickler noch nicht.

MeinMMO-Chefredakteurin Leya Jankwoski sieht in dem Leak einen Nachteil für alle Parteien:

Der Mega-Leak schadet GTA 6 und Rockstar, aber auch den Fans

Ultrabestien sind der blanke Horror – Warum merkt man das in Pokémon GO nicht?

Offenbar handelt es sich bei den Ultrabestien in Pokémon GO um verflucht gruselige Monster. Schade, dass man das im Spiel selbst gar nicht so mitbekommt, findet MeinMMO-Autor Max Handwerk.

Seit einigen Monaten treiben “Ultrabestien” ihr Unwesen in Pokémon GO. Dabei handelt es sich um spezielle Monster aus einer anderen Dimension, die nicht direkt legendäre Pokémon sind, aber ähnlich mächtig.

Und ja, in den Story-Schnipseln, die man von Rhi und dem Professor bekommen hat, merkt man schon, dass die “unserer Welt” nicht gerade freundlich gesonnen sind. Da wird von “Invasion” gesprochen, und von der Gefahr durch die Monster.

Ansonsten setzen sie sich noch durch teilweise überaus starke Werte ab – sowohl Katagami als auch Voltriant gehören zu den besten Angreifern in Pokémon GO.

Doch insgesamt agieren sie im Spiel wie alle anderen Raid-Bosse vor ihnen auch. Gut, sie tauchen anstatt aus Raid-Eiern aus Wurmlöchern auf, und zum GO Fest gab es mal kurz spezielle Ultra-Bälle, um sie fix zu fangen. Das war es aber auch weitestgehend.

Dass es sich bei ihnen um absolute Horror-Monster handeln soll, merkt man eigentlich erst, wenn man sich auf den Social-Media-Kanälen von Pokémon GO rumtreibt.

Kleine Video-Schnipsel zeigen Ultrabestien als große Gefahr – Warum passiert das nicht im Spiel?

Um diese Videos geht es: Wenn ihr Pokémon GO auf den diversen Social-Media-Plattformen folgt, kennt ihr wahrscheinlich schon einige der Videos, in denen die Ultrabestien als fiese Invasoren gezeigt werden.

Vor einigen Tagen etwa teilte der offizielle Twitter-Account ein Video der Ultrabestie “Schlinking”, die man auch im aktuellen Ladebildschirm gruselig im Hintergrund sieht. Kurz darauf attackiert Katagami die filmenden Personen. Darüber hinaus gibt es auch noch ein Video von dem absolut gigantischen Kaguron, das langsam durch eine Stadt streift.

Beide Videos könnt ihr auf dem Twitter-Account von Pokémon GO sehen:

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Tatsächlich war das aber nicht das erste Mal, dass ein solches Video auf der Plattform geteilt wurde. Auch Anego und Cosmog wurden in kleinen Schnipseln kurz angeteasert – genau so wie Voltriant. Das Video von dem elektrischen Baum-Monster sieht echt fies aus:

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Hier sieht man, wie Voltriant unter Blitzen und Surren ein Haus erklimmt und der Strom ausfällt. Es brüllt und greift am Ende sogar nach der Kamera – eine Szene wie aus einem typischen, gruseligen Monster-Film.

Insgesamt führen diese Videos die Ultrabestien ziemlich gut ein und verdeutlichen direkt, dass es sich bei ihnen um echte Gefahren handeln könnte. Doch hier ist auch mein Problem damit.

Cooles Video, aber an der falschen Stelle: Die Videos zu Voltriant und Anego habe ich damals überhaupt nicht mitbekommen. Für mich war das “Schlinking”-Video das erste, das ich gesehen habe. Als “GO”-Spieler, der die Sonne/Mond-Editionen nicht gespielt hat, in denen die Monster das erste mal auftauchen, war das ein interessanter Einblick.

Man bekommt einen ganz anderes Bild vom vermutlich kommenden Raid-Boss. Auch Katagami wirkt in dem Video gefährlich, während es in “GO” nur wie ein gefalteter Papierflieger aussieht, der in erster Linie durch seine Winzigkeit nervt.

Aber: Diese Videos sieht man eben in erster Linie dann, wenn man Pokémon GO in den sozialen Medien verfolgt. Tut man das nicht, liegt die Chance gut, dass man die eigentlich starken Einführungen der Monster verpasst.

Im Spiel selbst finden die Videos quasi nicht statt. Man kann zwar über einige der verlinkten Blog-Beiträge im “Neuigkeiten”-Reiter darauf stoßen, wie beispielsweise bei dem Eintrag zum Metall-Event – doch auch da sind sie recht versteckt und kosten zumindest ein paar Klicks.

Natürlich ist es cool, dass es solche Videos überhaupt gibt. Aber wäre es nicht spannender, hätte man etwa am Tag des plötzlichen Raid-Boss-Wechsels zu Katagami und Kaguron einfach beim ersten Einloggen ins Spiel direkt dieses Video auf dem Bildschirm gehabt? Andere Spiele wie Fortnite führen ihre Events ja auch gerne mal mit einem Cinematic ein.

Allerdings fallen solche Story-Elemente bei Pokémon GO öfters eher minimal aus. Das war auch bei dem großen Mysterium um das Verschwinden von Professor Willow der Fall.

Wie seht ihr das Thema? Verfolgt ihr Pokémon GO in den sozialen Medien und kennt solche Videos daher sowieso? Könntet ihr solche Videos auch im Spiel gebrauchen – oder seid ihr sowieso nicht an solchen “Beigaben” zum Spiel interessiert? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Spekulanten verlieren durch Kryptowährung 40 Milliarden Euro – Jetzt wird der Erfinder mit Haftbefehl gesucht

Kryptowährungen sind ein zweischneidiges Schwert, denn sie bieten sowohl Chancen als auch große Risiken. Der Gründer einer Kryptowährung wird jetzt mit Haftbefehl gesucht.

Gamer streiten regelmäßig darüber, wie sinnvoll oder sicher Kryptowährungen sind. Mittlerweile werden solche “Coins” auch in verschiedene Spiele integriert, häufig zum Missfallen der Community.

Nun wird in Südkorea eine Person per Haftbefehl gesucht, die hinter einer großen Kryptowährung steht. Die ist heute keinen Cent mehr wert und soll Verluste von rund 40 Milliarden Euro beschert haben.

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Do Kwon steht hinter Kryptocoin, die heute keinen Cent mehr wert ist

Um wen geht es? Do Kwon hat gemeinsam mit mehreren anderen Personen die Firma Terraform Labs gegründet. Gemeinsam erschuf man die Währung TerraUSD, einen Krypocoin.

Die Währung TerraUSD lockte dabei mit einem starken Versprechen die Kunden an: Wer seine Währung in TerraUSD investierte, der sollte eine Rendite von 20 % kassieren. Das lockte wenig überraschend viele User an, die ihr Geld dort anlegten.

TerraUSD lockte auch mit der Sicherheit eines Stablecoins. Das sind Währungen, die an reale Vermögenswerte gebunden sind und versprechen damit eine hohe Sicherheit (via finanztip.de).

Was genau passierte dann? Im Mai stürzte die Währung dann ab. Erst leicht und dann im freien Fall. Heute ist ein einzelner Coin keinen Cent mehr Wert. Das ist nur noch ein Bruchteil von dem, was man vor einem Jahr für einen Coin bekam.

TerraUSD Coinbase
Der Kurs von TerraUSD – Ab Mai 2022 ging es steil bergab (via coinbase.com).

Was war ein zusätzliches Problem? Kryptowährungen sind häufig eng miteinander verflochten. Neue Währungen stützen sich auf stabile Währungen, die bereits am Markt anerkannt sind. Mit dem Untergang von TerraUSD brachen auch andere Coins in sich zusammen, die an TerraUSD gekoppelt waren. Dabei soll es insgesamt angeblich um Geldwerte von über 40 Milliarden Euro gehen. Bloomberg erklärt, dass es insgesamt um einen 60-Milliarden-Dollar-Absturz handle (via bloomberg.com).

So hatte etwa das Wikinger-Spiel „Northern Guild“ sein ganzes Vermögen in den Luna-Coin gesteckt, der ebenfalls mit TerraUSD zusammenbrach:

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Kryptocoin-Erfinder gehört zu den unbeliebtesten Leuten in Südkorea

Mittlerweile hat die südkoreanische Behörde einen Haftbefehl gegen Do Kwon und fünf weitere Personen hinter der Firma Terraform Labs ausgestellt. Laut Behörden soll er gegen Kapitalrecht verstoßen haben. Zusätzlich gehe es um illegales Fundraising. Auch in den USA ist man auf ihn aufmerksam geworden und hat Kwon im Visier.

Doch bereits vor dem Haftbefehl hatte sich Kwon nach Singapur abgesetzt und in einem Interview erklärt, dass er vermutlich nicht nach Südkorea zurückkehren werde. Laut dem Online-Magazin PCGamer hatte der Krypto-Crash etliche Selbstmorde in Südkorea verursacht und er gehört in dem Land zu den unbeliebtesten Personen.

Einen „Nachteil“ hat sein Aufenthalt in Singapur jedoch: Da Südkorea und Singapur kein Auslieferungsabkommen geschlossen haben, könnte eine Verhaftung in Singapur schwierig werden.

Auch anderen Krypto-Erfindern geht es aktuell an den Kragen: So hat die Polizei mittlerweile eine Person gefasst, die für Verluste von mehr als 2 Milliarden Euro verantwortlich sein soll. Die genauen Hintergründe und was hinter der langen Haftstrafe von 40.000 Jahren steckt, könnt ihr hier auf MeinMMO nachlesen:

Crypto-Verbrecher soll mehr als 40.000 Jahre in Haft – Hat angeblich über 2 Milliarden Euro gestohlen

Nur 30 % der Spieler haben ein Steam-Achievement in MultiVersus, für das man einfach nett sein muss – Warum?

Das kostenlose Prügelspiel MultiVersus ist auch 2 Monate nach seinem Release auf Steam noch beliebt. Ein Spieler ist nun allerdings auf etwas Sonderbares gestoßen: Einen leicht zu bekommenden Erfolg haben viele Spieler gar nicht. Für den muss man eigentlich einfach nur nett sein.

Was ist das für ein Achievement? „Nette Rede“ (engl. „Nice Speech“) ist ein Erfolg, für den ihr 10 Spielern in MultiVersus zutoasten müsst. Toasts sind eine Währung, die ihr euch erspielen oder kaufen könnt.

Nach jedem Match könnt ihr euren Gegnern zutoasten, wofür diese 25 Münzen erhalten und zurücktoasten können. Das ist eine Art sportliches „GG“ nach dem Match-Ende und eine Win-Win-Situation, denn mit Münzen lassen sich etwa neue Helden freischalten.

In unserer Tier-List findet ihr die besten Charaktere in MultiVersus

Wie nun aber ein Spieler auf reddit (via reddit.com) herausgefunden hat, haben nur 30 % der Spieler diesen Erfolg. Wir haben nachgeschaut und können bestätigen: im globalen Vergleich haben exakt 29,9 % der Spieler mindestens 10 anderen zugetoastet.

Auf reddit hat das Thema hohe Wellen geschlagen und war das größte Thema der letzten Zeit im Subreddit von MultiVersus. Die Fans diskutieren, wie es sein kann, dass über 70 % der Spieler einen so einfachen Erfolg nicht haben.

Schließlich sind lediglich 5 – 10 Runden erforderlich, um „Nette Rede“ zu bekommen. Aber es liegt anscheinend nicht daran, dass alle Spieler einfach unfreundlich wären.

Sehr hier den Gameplay-Trailer zu MultiVersus:

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„Die meisten spielen nicht über das Tutorial hinaus“

Warum haben so wenige Spieler das Achievement? In der Diskussion kristallisieren sich zwei Theorien heraus, welchen die meisten zustimmen. Die Erste ist, dass Toasts schlicht nicht erklärt werden.

Als neuer Spieler wisse man gar nicht so recht, was man mit diesen Dingern eigentlich macht und dass sie einen Vorteil geben. Sie nutzen das Feature schlicht nicht, weil sie es nicht kennen.

Die zweite, wahrscheinlichere Theorie ist, dass viele anscheinend gar nicht über das Tutorial hinaus spielen. MultiVersus ist kostenlos und lockt entsprechend viele Interessierte an. Viele entscheiden dann offenbar, dass der Prügler doch nichts für sie ist und fassen das Spiel nicht mehr an.

Als Spieler werden sie aber dennoch erfasst – nur eben als solche, die den Erfolg nicht erspielt haben.

Wie steht es um MultiVersus? Auch, wenn es um das Beat-Em-Up etwas ruhiger geworden ist, bleibt MultiVersus beliebt. Laut steamcharts spielten über 10.000 Spieler noch gleichzeitig am letzten Tag (Stand: 19. September, 12:00 Uhr). In den letzten 30 Tagen waren es im Schnitt über 14.800.

Die Entwicklung geht ebenfalls weiter voran. Aktuell läuft Season 1 in MultiVersus. In dieser stecken einige Balance-Anpassungen wie auch neue Inhalte, die sich erspielen lassen und die über die kommenden Wochen veröffentlicht werden:

MultiVersus: Season 1 ist online mit Anpassungen für alle Charaktere – Bringt insgesamt 4 neue Kämpfer

LoL: CEO von G2 hat Ärger wegen eines 8-Sekunden-Videos – Macht jetzt 8 Wochen unbezahlten Urlaub

Carlos „Ocelote“ Rodriguez (32) ist der CEO von G2, einem der wichtigsten „League of Legends“-Teams in Europa. Nach Ärger um ein Video, das ihn beim Feiern mit Andrew Tate zeigt, zieht er jetzt die Konsequenzen: mit einem unbezahlten Urlaub.

Um welches Video geht es? Am 17. September postete Rodriguez ein Video auf Twitter, in dem er offenbar den Einzug von G2 in die Worlds 2022 feiert – auch wenn es für G2 in der Gruppenphase nicht gerade rosig aussieht. Unter den Feiernden ist auch Andrew Tate mit seinem Bruder Tristan zu sehen.

https://twitter.com/CarlosR/status/1571104421773471750?s=20&t=kZaDB9_S70QpK7A9G02Kxg
Dieses 8-Sekunden-Video sorgte für mächtig Ärger

Warum gab das Ärger? Der ehemalige Kickboxer Andrew Tate ist eine kontroverse Figur in den sozialen Medien. Sein Verhalten und einige seiner Aussagen werden von vielen als frauenfeindlich angesehen. Erst kürzlich wurde er von mehreren Plattformen gebannt und löschte seinen Twitch-Kanal.

Nun warfen Twitter-Nutzer Rodriguez – und damit auch G2 – vor, ihre eigenen Werte zu untergraben.

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CEO reagiert mit Trotz, rudert dann doch zurück

So reagierte Rodriguez auf die Kritik: Zunächst einmal wollte Rodriguez von der Kritik nichts wissen. Da ziehe er die Grenze, er feiere, mit wem er wolle. Dann schien er doch Einsicht zu zeigen. Rodriguez veröffentlichte am 18. September ein Statement auf Twitter, in dem er Fehler eingestand.

In dem Statement erklärte Rodriguez, es sei immer sein Ziel gewesen, für Chancengleichheit zu stehen, unabhängig davon, wer man sei – das sei schließlich, worum es im Gaming ginge. Zudem gab er an, sich „fürchterlich“ zu fühlen und kündigte an, er werde die Konsequenzen akzeptieren.

https://twitter.com/CarlosR/status/1571499567853740037?s=20&t=O36nL4PCzpnXZaAgJEZUqw
Rodriguez’ Statement auf Twitter

Welche Konsequenzen werden das sein? In einem Statement von G2, das ebenfalls am 18. September via Twitter erschien, entschuldigte sich die Organisation. Das Verhalten des CEO stehe in starkem Kontrast mit den Werten und der Kultur von G2.

Deshalb werde Rodriguez in Absprache mit dem Aufsichtsrat für 8 Wochen seine Tätigkeit als CEO niederlegen und für diese Zeit auch seine Bezüge aussetzen. Twitter-Nutzer spotten jedoch, dass 8 Wochen Urlaub wohl kaum eine angemessene Konsequenz seien (via Twitter).

Twitter-Nutzer zweifeln an der Ernsthaftigkeit der Entschuldigung

So kommt das Ganze auf Twitter an: Einige Twitter-Nutzer nehmen Rodriguez nicht ab, dass es ihm wirklich leidtut. Sie vermuten, dass sein Statement nur aufgrund des Drucks von den G2-Sponsoren entstanden sei (via Twitter). Dafür spreche, dass das fragliche Video noch immer auf dem Twitter-Profil von Rodriguez sichtbar ist.

Außerdem haben Nutzer in Rodriguez’ „Likes“ auf Twitter Kommentare gefunden, die ihn in seinem Verhalten bestärken. So würde er ja nur die Wahrheit aussprechen und solle die „Cancel Culture“ nicht gewinnen lassen.

Diese Aussagen hat Rodriguez auf Twitter gelikt (via Twitter)

Gibt es auch Unterstützung für Rodriguez? Die gibt es. Einige Twitter-Nutzer sind überzeugt, dass niemand dafür zur Rechenschaft gezogen werden sollte, mit einer Person befreundet zu sein, deren Ansichten nicht denen der Allgemeinheit entsprechen. Sie sehen in den Reaktionen eine „Hexenjagd“ (via Twitter).

Was haltet ihr von dem Ganzen? Sollten das Privatleben eines CEOs und das Image seiner Organisation getrennt werden? Haltet ihr sein Statement für authentisch oder wittert ihr eine PR-Aktion? Lasst uns gerne einen Kommentar mit eurer Meinung da.

Rodriguez fällt nicht zum ersten Mal durch krasse Aussagen auf:

LoL: Chef von G2 erklärt, warum andere Teams so mies sind: – „Was machen die nur die ganze Zeit?“

Im MMORPG MapleStory war ein Boss so stark, dass Spieler länger als ein halbes Jahr brauchten, um ihn zu besiegen

Im Februar 2022 wurde der koreanischen Version von MapleStory ein neuer Boss hinzugefügt. Lange schien es unmöglich, diesen Boss zu bezwingen. Mit 720.000.000.000.000 Lebenspunkten und einem Kampf, der in mehrere Phasen unterteilt ist, stellt der Boss selbst für erfahrene Spieler eine enorme Herausforderung dar. Nach 189 Tagen hat eine Gruppe nun endlich triumphiert.

Was ist MapleStory für ein Spiel? MapleStory ist ein koreanisches MMORPG, das vom Publisher Nexon vertrieben wird. Die Spielwelt ist wie ein Side-Scroller aufgebaut und in einer 2-D Grafik umgesetzt. Ihr könnt mit eurem Charakter aus einem von 4 Basis-Berufen wählen.

Die Berufe funktionieren wie Klassen in anderen MMORPGs. Steigt ihr im Charakterlevel auf, bekommt ihr Zugang zu weiteren Berufen, mit denen ihr euren Spielstil weiter spezialisieren könnt.

Was macht den Boss so besonders? Der Boss namens Kalos befindet sich auf dem letzten Level von Karote, dem unendlichen Turm. Er bewacht den Eingang zur Himmelsstadt Odium. Ihr benötigt mindestens Level 270, um gegen den Boss antreten zu können. Das ist nichts für Anfänger, ihr müsst schon eine Menge Zeit in MapleStory investiert haben.

Habt ihr das entsprechende Level, dann könnt ihr theoretisch einmal alle 30 Minuten gegen Kalos antreten, maximal jedoch dreimal am Tag. Dieser limitierte Zugang trägt ebenfalls zum Schwierigkeitsgrad bei – schließlich könnt ihr nicht beliebig oft trainieren.

Falls ihr Interesse an MMORPGs aus Korea habt, dann schaut euch mal dieses Video an:

Video starten

Was macht den Kampf so kompliziert?

Hier sind Kalos Fähigkeiten:

  • Poktan – Erschafft eine Bombe, die euch 30 % bis 50 % eurer Lebenspunkte raubt, wenn sie explodiert.
  • Laser – Ein Laser, der euch verfolgt und betäubt, wenn ihr getroffen werdet.
  • Juktel – Kalos wird unsichtbar und greift eure Gruppe dann aus dem Schatten heraus an. Verursacht sehr hohen Schaden, wenn ihr getroffen werdet.
  • Atem – Ein Flächenangriff, der hohen Schaden verursacht, wenn ihr getroffen werdet.

In dem Kampf ist es wichtig, die verschiedenen Timer im Auge zu behalten. Außerdem müsst ihr und eure Gruppe enorm viel Schaden verursachen, wenn ihr überhaupt eine Chance haben wollt. Die Kombination aus hohen Lebenspunkten und schwierigen Mechaniken macht diesen Kampf so herausfordernd. Kein Wunder also, dass es erst nach 189 Tagen gelungen ist diesen Boss zu besiegen.

Hier könnt ihr euch das Video zum First-Kill anschauen:

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Ist Kalos der schwerste Boss in MapleStory?

Nicht ungebingt: Kalos konkurriert mit dem Schwarzen Magier (Black Mage) um den Titel des schwersten Bosses. Die Community vertritt die Ansicht, dass der Schwarze Magier kompliziertere Mechaniken hat und ein kleines bisschen mehr Skill benötigt.

Kalos hingegen ist ein viel größerer Damage-Check. Da die Ausrüstung der Spieler, zu dem Zeitpunkt an dem Kalos veröffentlicht wurde, noch nicht über entsprechend hohe Werte verfügt hat, galt der Boss lange als unbezwingbar.

Was meint ihr, sind 189 Tage zu lang um einen Boss zu meistern? Muss man in MMORPGs für den koreanischen Markt zu viel Grinden? Lasst uns gerne ein Kommentar dar.

Hier ist noch ein echter Geheimtipp für euch: MMORPG feiert Release auf Steam und bekommt überwiegend positive Reviews.

Quelle(n):
  1. mmorpg.org
  2. reddit

ESO: Feierlichkeiten der Unerschrockenen bringt einzigartige Montur – So bekommt ihr sie

In dem MMORPG The Elder Scrolls Online finden bald die Feierlichkeiten der Unerschrockenen statt. Vom 8. bis zum 20. September 2022 habt ihr Zeit, eure Belohnungen zu sammeln. MeinMMO verrät euch alle Details über das Unerschrockenen-Event und wie ihr schnell an eure Belohnungen kommt.

Wann sind die Feierlichkeiten der Unerschrockenen? Sie starten am Donnerstag, den 8. September um 16:00 Uhr MEZ und gehen bis zum Dienstag, den 20. September um 16:00 Uhr MEZ.

Was sind die Feierlichkeiten der Unerschrockenen? Das ist ein Dungeon-Event in ESO. Bei diesem Event gibt es keinen Erfahrungsbonus. Dennoch warten auf euch eine Menge Extra-Belohnungen aus den Unerschrockenen-Belohnungstruhen und die besonderen Opal-Stilseiten.

So könnt ihr an den Feierlichkeiten der Unerschrockenen teilnehmen

Bei den Feierlichkeiten der Unerschrockenen handelt es sich um ein Dungeon-Event. Das bedeutet ihr müsst in ein beliebiges Verlies gehen. Euch steht frei, ob ihr dies über die Aktivitätensuche oder direkt über die Karte macht.

Wichtig: Es muss sich um Verliese / Dungeons für 4 Spieler handeln!

Eine Alternative gibt es trotzdem. Solltet ihr mal keine Verlies-Gruppe finden, dann könnt ihr auch die tägliche Quest von Bolgrul abschließen. Ihr findet diesen Questgeber in der Unerschrockenen-Enklave der Hauptstadt der jeweiligen Allianz.

ESO Bolgrul Unerschrockene
Bei Bolgrul könnt ihr ebenfalls eure ruhmreiche Unerschrockenen-Belohnungstruhe verdienen.

Einführungsquest zu den Feierlichkeiten der Unerschrockenen

Ihr findet die Einführungsquest “Ruhm der Unerschrockenen” im Kronenshop. Entweder findet ihr sie direkt im Schaukasten oder in der Kategorie “Quests” oder “Feiertag”. Ihr müsst die Quest aber nicht zwingend absolvieren, sondern könnt euch auch direkt in ein Verlies stürzen.

Diese Belohnungen gibt es bei den Feierlichkeiten der Unerschrockenen

Wie auch letztes Jahr gibt es wieder die besonders funkelnden Opalstilseiten. Insgesamt gibt es folgende Stile in der Opal-Version:

  • Blutbrut
  • Ilambris
  • Maschinenwächter
  • Trollkönig
  • Velidreth
  • Würgedorn
ESO Eisherz Opalmaske
Die schimmernde Opalmaske von Eisherz.

Besondere Belohnungen der Feierlichkeiten der Unerschrockenen im Überblick

BelohnungenQuelle
Unerschrockenen-BelohnungstruheLetzter Anführer / Boss in einem Verlies
Ruhmreiche Unerschrockenen-BelohnungstruheZum 1. Mal pro Tag:
Letzter Anführer / Boss in einem Verlies
Ereignisscheine x 2Zum 1. Mal pro Tag:
Letzter Anführer / Boss in einem Verlies
Mysteriöse WertkassetteUnerschrockenen-Händler
Zufällige Stilseiten für OpalschulternMysteriöse Wertkassette
Opalmaske WürgedornEldengrund I (Veteran)
Opalmaske EisherzBurg Grauenfrost (Veteran)
Opalmaske HochwärterGefängnis der Kaiserstadt (Veteran)
Opalmaske NachtflammeEldengrund II (Veteran)
Opalmaske SchwarmmutterSpindeltiefen I (Veteran)
Spezifische OpalschulternUnerschrockenen-Händler
(im Tausch gegen Schlüssel, wenn
ihr die Nicht-Opalversion besitzt)
OpalwaffenstilRuhmreiche Unerschrockenen-Belohnungskiste (garantiert),
Unerschrockenen-Belohnungskiste (sehr geringe Chance)
Gebundene Stilseiten (Velidreth):
Opalwaffen
Opalmasken
Opalschultern
Ereignisschein-Händlerin (Impresaria)
Unbeständiger Wandelstein (Begleiter):
Daedrischer Feuerstein
Runengeätzter Schlaghammer
Glimmender Blutgraszunder
Ereignisschein-Händlerin (Impresaria)
Fragmente für die Seelenfeuer-
Drachenillusion
(Andenken):
Geheiligtes Stundenglas-Becken
Illuminierte Drachenschriftrolle
Kvatch-Weihrauch
Ereignisschein-Händlerin (Impresaria)
Fragmente für Dolchsturz-Paladin (Kostüm):
Gesegnete Rubeditmetall-Emaille
Eingefangene Drachenflamme
Ereignisschein-Händlerin (Impresaria)
Gildenempfehlungen für GefährtenEreignisschein-Händlerin (Impresaria)
Gruppenreparaturmaterial der ImpresariaEreignisschein-Händlerin (Impresaria)
Federn des heranwachsenden IndrikNenulauure
Onyxglanz-IndrikbeerenNenulauure
Moosherz-IndrikbeerenNenulauure
Ebenglühen-Indrik (Begleiter)Nenulauure
Setzling-Indrik (Begleiter)Nenulauure

Außerdem könnt ihr aus den Unerschrockenen-Belohnungstruhen noch weitere nützliche Belohnungen erhalten:

  • Verbrauchsgüter
  • Fundberichte
  • Beute (zum Verkauf an einen Händler)
  • Handwerksmaterialien
  • Monturstilseiten
  • Unerschrockenen-Schlüssel

Hier erfahrt ihr außerdem, wie ihr den Indrik bekommt, den ihr bisloang verpasst habt.

Seid ihr schon startklar für das nächste Event? Freut ihr euch schon darauf, euren Charakter in der schimmernden Montur und mit funkelnden Waffen glänzen zu lassen? Um bei allen ESO-Events auf dem neusten Stand zu sein und nichts mehr zu verpassen, schaut euch diesen Artikel an: ESO Event-Ticker – So holt ihr bis Ende 2022 eure Belohnungen.

Dieser Beitrag wird immer aktualisiert und hält euch in Zukunft auf dem Laufenden.

PS5 kaufen: Heute Morgen dropt PlayStation Direct!

Ihr wollt unbedingt eine PS5 kaufen? Heute, am 19.09.2022, habt ihr genau dazu bei PlayStation Direct die Gelegenheit. MeinMMO stellt euch alle dafür wichtigen Informationen vor.

Gestern Nachmittag wurden wieder Einladungen per E-Mail an PSN-Nutzer verschickt, um heute Vormittag, am 19.09., eine PS5 bei Sonys eigenem Store PlayStation Direct bestellen zu können. In der Vergangenheit folgte hierauf auch ein öffentlicher Verkauf.

Update am 19. September, 12:30 Uhr: Das Kontingent ist noch immer nicht erschöpft. Die PS5 Disc Edition ohne Bundle-Extras ist zur neuen UVP von 549 € erhältlich.

Update am 19. September, 12:05 Uhr: Die Warteschlange ist eröffnet!

Update am 19. September, 11:57 Uhr: Gleich endet der geschlossene Verkauf bei PS Direct. Wir rechnen daher in wenigen Minuten mit dem Beginn der Warteschlange.

Update am 19. September, 10:05 Uhr: In etwas weniger als 30 Minuten startet der geschlossene Verkauf bei PS Direct. Wir gehen sehr stark davon aus, dass es auch diesmal im Anschluss einen offenen Verkauf geben wird. Denn auch wenn die Nachfrage der PS5 noch immer deutlich über dem Angebot steht, so haben doch schon sehr viele PSN-Mitglieder bereits eine Konsole zu Hause stehen. Deshalb werden mit großer Sicherheit einige Einladungen ungenutzt bleiben.

Wie kann ich die PS5 bei PlayStation Direct bestellen? Wenn ihr zu den Glücklichen gehört, die eine Einladung von Sony erhalten haben, dann findet ihr darin einen Link, der direkt zur Produktseite der PS5 führt. Schaut also am besten in euren Posteingang und auch in den Spamordner. Um die Bestellung abzuschließen, war bislang immer eine Kreditkarte oder PayPal nötig.

Wann startet der Verkauf bei PlayStation Direct? Ab 10:30 Uhr heute Morgen könnt ihr auf den Link in eurer Einladung klicken und die PS5-Konsole bestellen. Es kann nur ein Gerät pro Account bestellt werden.

Wie kann ich auch ohne eine Einladung bei PlayStation Direct bestellen? Es ist möglich, dass im Anschluss auch noch ein öffentlicher Verkauf stattfindet. Dies war in der Vergangenheit der Fall, wenn etwaige Kontingente üblig bleiben. Das bedeutet, dass auch alle, die keine Einladung per E-Mail erhalten haben, eine Chance bekommen eine PS5 über PlayStation Direct zu kaufen. Wenn das der Fall ist, dann startet eine im Vorfeld eine Warteschlange.

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Keine PS5 bekommen? Falls ihr keine PS5 bekommen habt, dann schaut am besten in unserem Ticker vorbei. Hier halten wir euch tagesaktuell auf dem Laufenden und erklären euch, wie ihr am besten an eine PS5 kommt und zeigen euch Drops rund um die begehrte Konsole.

PS5 kaufen – Passt ab sofort auf diese Händler auf

FIFA 23 streicht einem Spieler irre viel Tempo: „Hat der ein Bein verloren“?

Zahlreiche FIFA 23 Ratings sind jetzt bekannt und Fans diskutieren über die besten, stärksten und schnellsten Fußballer. Gleichzeitig fällt ein Spieler auf, der einen harten Einschnitt bei der Geschwindigkeit hinnehmen muss.

Um welchen Spieler geht es? Im FIFA-Subreddit werden gerade die neuen Werte des belgischen Nationalspielers Axel Witsel diskutiert.

Gerade Bundesliga-Fans werden ihn noch kennen: Der 33-Jährige spielte von 2018 bis 2022 für Borussia Dortmund, verabschiedete sich aber in diesem Sommer in Richtung Spanien zu Atlético Madrid.

In FIFA war Witsel recht beliebt – insbesondere durch heftige Spezialkarten oder als erster Mittelfeldmann in Starter-Teams.

Doch zum FIFA 23 Release dürfte Witsels neue Karte nicht unbedingt einer der Favoriten werden. Denn der Mittelfeldspieler hat ein heftiges Downgrade bei der Geschwindigkeit bekommen.

Axel Witsels FIFA-23-Karte im Vergleich zu FIFA 22

So sieht Witsels Karte in FIFA 23 aus: Insgesamt hat Axel Witsel schwächere Werte bekommen als im letzten Jahr. Im Ranking der “1000 besten Spieler” (via EA) in FIFA fiel er von Platz 465 auf 625.

FIFA 23 Witsel
Die neue Witsel-Karte ist deutlich langsamer

Sämtliche Werte auf der Karte wurden ein Stück weit herabgesetzt – doch der Tempo-Wert fällt vor allem ins Auge.

Ganze 27 Punkte hat Witsel in Sachen Geschwindigkeit verloren. Damit fällt er von 61, was auch kein besonders hoher Wert ist, auf niedrige 34 ab. Er hat somit fast die Hälfte seines kompletten Tempos verloren.

Ein Schritt, den einige FIFA-Spieler zu heftig finden.

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Das sagen Spieler: Im FIFA-Subreddit hat die Diskussion um Witsels Karte schon begonnen. Dort kann kaum jemand nachvollziehen, wieso Witsel so ein extremes Pace-Downgrade bekommen hat.

Es kam in der Vergangenheit schon öfter vor, dass Spieler über 30 in FIFA eine Reduktion der Geschwindigkeit bekamen und viel Tempo findet man eher bei jungen Talenten. Aber ein Sturz um 27 Punkte ist verdammt viel.

  • “Ich meine, er war noch nie schnell, aber dieses Tempo ist einfach absurd”, so User “Arshavingoat” (via reddit).
  • “Ich verstehe wirklich nicht, was die Logik hinter einigen dieser Tempo-Änderungen ist. Sie machen das Spiel so unausgewogen. Außerdem ist es überhaupt nicht realistisch. Ältere Spieler haben nicht die Ausdauer, das ganze Spiel zu laufen, aber wenn sie es tun, sind sie nicht so langsam”, so User Xenboca (via reddit).
  • “Das ist wortwörtlich Gehgeschwindigkeit” (via reddit).
  • “Hat der ein Bein verloren?” kommentiert ein anderer (via reddit).

Einige kommentieren, dass Witsel in der Tat kein besonders schneller Spieler ist – doch der harte Bruch gegenüber dem Jahr zuvor wirkt überraschend. Hier ließe sich höchstens noch argumentieren, dass der Geschwindigkeitswert in den vergangenen Jahren möglicherweise noch zu hoch war und nun korrigiert wurde.

Tatsächlich ist Witsel aber nicht der langsamste Spieler, der gerade erst veröffentlichten “Top 1000”-Ratings. Hinter ihm stehen noch:

  • Jose Fonte von LOSC Lille (31 Tempo)
  • Dante von OGC Nice (32 Tempo)
  • Guillermo Maripan von AS Monaco (32 Tempo)
  • Jorge Molina vom FC Granada (33 Tempo)

Bei diesen vier fällt allerdings der Vergleich zum letzten Jahr nicht so extrem aus.

FIFA 23 Aranguiz
Aranguiz bekam ebenfalls ein starkes Pace-Downgrade

In der Hinsicht könnte man nur noch Charles Aranguiz von Bayer Leverkusen anführen – dessen Tempo-Downgrade um 19 Punkte auf 46 ist nämlich auch bemerkenswert.

Insgesamt gibt es einige Spieler, die in diesem Jahr “verlangsamt” wurden, wenn auch nicht ganz so extrem. Ein weiteres Beispiel dafür sind auch Cristiano Ronaldo und Lionel Messi – beide sind ein ganzes Stück langsamer, als in FIFA 22.

Tortur für Rockstar geht weiter: Nach dem Leak bei GTA 6 will der Leaker jetzt Geld – „Nur 5-stellige Angebote“

Nach einem heftigen Leak bei GTA 6 hat der Leaker erklärt, dass er noch mehr Material zum Spiel hätte, auch zum aktuellen Dauerbrenner GTA 5 / Online. Er fordert, dass sich Entwickler Rockstar mit ihm in Verbindung setzt. Damit er nicht noch mehr leakt, will er mindestens eine fünfstellige Summe.

Viele Jahre gab es keine echten oder nur Mini-Leaks zum kommenden Action-Kracher Grand Theft Auto 6. Am Sonntag, dem 18. September, platzt jedoch eine Bombe: ein fetter Leak mit über 90 Videos direkt aus der Entwicklung – über eine Stunde Material.

Der große Leak von GTA 6 ist jetzt schon Videospiel-Geschichte.

Allerdings ist der Leaker noch nicht fertig. Die Person hat klargemacht, dass noch weitere Pfeile im Köcher stecken. Darunter Quellcode für GTA 6, aber auch für das aktuell noch sehr erfolgreiche GTA 5 und dem Service-Part GTA Online. Die Tortur für die Entwickler bei Rockstar geht weiter.

GTA 6: Leaker geht aufs Ganze

Was passierte nach dem Leak? Es dauerte ein paar Stunden, doch dann kamen die ersten Strikes wegen Urheberrechtsverletzungen. Entwickler Rockstar lässt das gezeigte Material sperren, überall im Internet gehen YouTube-Videos offline, sind Bilder auf Twitter nicht mehr erreichbar.

Auch Branchen-Experte „Tom Henderson“ hat sich dem Fall angenommen – selbst bekannt für einige Leaks bei Call of Duty und Battlefield. Er zeigt auf, dass der Leaker noch nicht genug hat. Die Aufmerksamkeit reicht ihm wohl nicht (via twitter.com).

So hat der Leaker seinen ursprünglichen Post auf „GTAForums“ geändert und forderte Entwickler Rockstar auf, Kontakt mit ihm aufzunehmen. Er könne noch mehr leaken, würde sich aber für die entsprechende Gegenleistung davon abbringen lassen.

In einer Telegram-Gruppe schrieb der Leaker: „Der komplette Quellcode und Assets für GTA 5 sind verfügbar, zusammen mit einigen Dokumenten zu GTA 6. Schreibt mir privat. GTA 6 steht aktuell nicht zum Verkauf. Nur 5-stellige Angebote“.

Die Situation ist verzwickt. Der Leaker gibt seine Identität nicht preis und es gibt bereits jetzt viele Accounts und User, die sich für den Leaker ausgeben. Es sollen sogar schon 100.000 Dollar geflossen sein, allerdings an einen User, der sich nur als der Leaker ausgegeben hat (via twitter.com).

Wieso verlangt der Leaker so eine große Summe? Auch wenn es sich aktuell „nur“ um den Quellcode von GTA 5 handelt – sollte der Leaker die Daten tatsächlich haben, wäre das ein weiterer Schlag für die Verantwortlichen bei Rockstar.

GTA 5 und GTA Online sind weiterhin extrem erfolgreich, bringen dem Entwickler noch eine Menge Geld. Der komplette Quellcode würde die Tür für Hacker öffnen und die Cashcow von Rockstar stünde womöglich sogar vor dem Ende. Da geht es um richtig viel Geld und dem Leaker ist das auch bewusst.

Eine schwierige Situation für alle Beteiligten. Dass der Leaker jetzt auch noch medienwirksam Geld fordert, macht das alles noch konfuser und undurchsichtiger. Überall tauchen Trittbrettfahrer auf, die sich ein Stück vom Kuchen versprechen.

Letztlich hat der Leak dem ganzen Spiel geschadet und auch wir Spieler haben am Ende wohl eher Nachteile von der Aktion. Unsere Chef-Redakteurin Leya Jankowski hat eine klare Meinung dazu: Der Mega-Leak schadet GTA 6 und Rockstar, aber auch den Fans

Teilt mit uns auch eure Meinung zum Thema in den Kommentaren.

PC, PS5, Xbox oder ganz was anderes – Welche Geräte nutzt ihr zum Zocken?

Die neue Generation der Konsolen ist schon seit einem Weilchen raus, wir fragen euch daher: Welche Gaming-Geräte nutzt ihr Zuhause aktiv zum Zocken?

Wollt ihr euch mal alt fühlen? Die PlayStation 4 ist vor fast 10 Jahren erschienen. Das Release-Datum der Xbox Series X/S und der PS5 ist auch schon knapp 2 Jahre her.

Die technische Entwicklung hat ein rasantes Tempo. Vor gefühlt ein paar Wochen war euer PC noch top-aktuell und auf dem neuesten Stand der Technik. Doch kaum blinzelt man kurz, schon gibt’s auf dem Markt 12 neue Teile, die alle besser sind als das, was in eurer Kiste verbaut ist.

Die Gaming-Landschaft befindet sich im ständigen Wandel und so auch die Geräte, auf denen wir Zuhause zocken. Auch schränken sich viele seit Jahren nicht mehr auf eine einzige Plattform ein, sondern haben zum Beispiel einen PC und mehrere Konsolen Zuhause stehen.

Welche Geräte sind es bei euch?

Wie kann ich abstimmen? Eure Stimme könnt ihr wie immer im Umfrage-Tool weiter unten abgeben. Da viele von euch mehr als nur ein Gerät zum Zocken nutzen, haben wir euch die freie Wahl gelassen. Ihr könnt für so viele Geräte stimmen, wie ihr nutzt.

Die Wahl kann aber weiterhin nicht rückgängig gemacht werden.

Also erzählt mal: Was für Gaming-Ausrüstung habt ihr Zuhause? Schwört ihr auf ein einziges Gerät oder nutzt ihr mehrere? Benutzt ihr bestimmte Geräte öfter als andere oder bekommen sie alle dieselbe Menge an Aufmerksamkeit?

Schreibt es uns in die Kommentare und viel Spaß beim Abstimmen!

WoW Cataclysm Classic: Knapp zwei Drittel von euch haben echt keinen Bock darauf

Cataclysm als nächster Schritt für World of Warcraft Classic? Wir wollten eure Meinung – und ihr wart ziemlich laut.

In World of Warcraft Classic steht gerade der Release von WotLK Classic an, doch die Entwickler von Blizzard schauen schon auf die Zukunft. Vor einigen Tagen kam heraus, dass manche Spielerinnen und Spieler Umfragen erhalten haben, die vorsichtig das Interesse an einem „Cataclysm Classic“ auskundschaften sollten.

Wir wollten daraufhin von euch, den Leserinnen und Lesern von MeinMMO, wissen, wie ihr zu Cataclysm Classic steht.

Eure Antwort war ziemlich eindeutig – Ihr habt da echt keinen Bock drauf.

WoW Cataclysm Classic Poll Results
Das Ergebnis unserer Umfrage – ihr wart recht eindeutig.

Knapp zwei Drittel wollen Cataclysm nicht – egal wie

Die mit Abstand größte Gruppe unserer Leser hat keine Lust auf Cataclysm Classic – ganz egal, wie das aussehen würde. Satte 62 % (2.462 Stimmen) erklärten eindeutig, dass sie Cataclysm in gar keiner Form sehen wollen. Für die meisten von ihnen begann mit Catacylsm der große Abstieg von World of Warcraft, was auch in gewisser Weise nicht von der Hand zu weisen ist. Niemals hatte WoW mehr Spieler als zur Zeit von Wrath of the Lich King.

Gondric schreibt in den Kommentaren auf MeinMMO:

Cata war das Addon, was für mich WoW beendet hat. Und ich musste bis Classic warten, bevor ich es wieder spielen konnte und das, obwohl es mein Lieblingsspiel war. Ne, danke.

Nur wenige Erweiterungen von WoW waren so umstritten wie Cataclysm.

Ein Viertel würde Cataclysm spielen – mit Veränderungen

Allerdings gibt es auch knapp ein Viertel unter euch (24 %, 952 Stimmen), die sich mit Cataclysm dann anfreunden könnten, wenn Blizzard kleinere und größere Veränderungen am Spiel vornehmen würde.

Andevar schreibt dazu:

Also unter gewissen Umständen fände ich weitere Erweiterungen als Classic-Varianten eventuell sogar interessant.

Aber es müsste dann wirklich einiges grundlegend anders gemacht werden.

Z.B. die Talentbäume und Fertigkeiten nicht so kaputtgeschrumpft werden und die Klassen wirklich deutlich unterschiedlich zueinander bleiben. Auf die Zerstörung der Gebiete könnte ich auch gerne verzichten (storytechnisch schwierig, ja …).

An einer 1:1-Umsetzung wäre ich nicht wirklich interessiert, weil nach meinem Empfinden tatsächlich mit Cata der Niedergang begann.

Jeder Siebte will Cataclysm so wie es war

Die mit deutlichem Abstand kleinste Gruppe, nämlich 14 % mit 552 Stimmen, sind klare Befürworter von Cataclysm Classic. Sie würden sich auf die Erweiterung freuen und bräuchten daran auch kaum Änderungen. Dieser Teil mochte die Veränderungen an der Spielwelt, die neuen Gebiete und auch die Anpassungen an den Talenten. Vor allem die Dungeons von Cataclysm sind auch oft heute noch beliebt.

So schreibt Bullet86 etwa:

Ich würde ein Cata Classic feiern.

Als Diszi-Priest war die Mechanik, über Schaden zu heilen, die damals dazu kam, einfach mega. Das vermisse ich jetzt, nachdem ich kurz vor WotLK wieder eingestiegen bin, doch etwas.

Auch die Raids habe ich noch in guter Erinnerung, z.B. den Rücken von Deathwing.

So richtig bergab ging es für mich erst mit Mists of Pandaria. Das asiatisch angehauchte Setting hatte mir damals einfach null zugesagt.

Wenn kein Cataclysm – Was dann? „Cataclysm Classic“ scheint also allgemein auf große Ablehnung zu stoßen. Das lässt allerdings die Frage aufkommen, wie es denn dann mit World of Warcraft Classic weitergehen soll, wenn Wrath of the Lich King Classic beim letzten Patch angekommen ist. Sollten die Entwickler dann einfach das Spiel für immer auf diesem Patch-Stand lassen?

Würdet ihr euch eine „WotLK Saison der Meisterschaft“ wünschen, wie es sie schon bei Classic gab, mit härteren Bossen und schwierigeren Kämpfen? Oder sollten die Entwickler einen ganz anderen Pfad einschlagen und neue Inhalte noch für WotLK Classic entwickeln – etwa Dungeons oder Raids? Lasst uns eure Meinung gerne in den Kommentaren hören.

Der Mega-Leak schadet GTA 6 und Rockstar, aber auch den Fans

Ein massiver Leak zu GTA 6 macht derzeit die Runde im Internet. MeinMMO-Chefredakteurin Leya Jankowski sagt: Das ist für uns alle schlecht.

Egal, wann und wo ein Leak zu einem Videospiel auftaucht, führe ich im Internet die gleiche mühselige Diskussion. Immer wieder meinen einige behaupten zu müssen, dass Leaks nur Teil eines elaborierten Marketingplans seien. Wer das behauptet, zeigt jedoch nur eins: Unwissen.

Leaks in der Größenordnung von GTA 6 schaden dem Spiel massiv. Videos zu Gameplay aus einer frühen Version des Spiels kursieren im Internet. Ebenso ist ein Teil des Quellcodes von GTA 6 veröffentlicht worden.

Aktuell können wir noch nicht abschätzen, wie hoch der Schaden insgesamt für Rockstar ausfallen wird. Es wird Wochen brauchen, um das alles aufzuarbeiten. Außerdem können wir davon ausgehen, dass der Leaker noch Material zurückgehalten hat. Der Leaker sprach bereits davon, dass er mit Rockstar in Verhandlung gehen will (via twitter.com).

So habe er angeblich den Quellcode von GTA 5 und mehr von GTA 6. Er verlangt eine Summe im fünfstelligen Bereich, also mindestens 10.000 Dollar, damit der Code nicht an die Öffentlichkeit kommt.

Unfertiges Material sieht natürlich schlecht aus

Das Leak-Material stammt aus einer frühen Entwicklungsphase und sieht entsprechend unfertig aus. Es fehlen Details, Beleuchtungen, die Bewegung wirkt noch hakelig. Das ist in diesem Stadium normal.

Das mögen spannende Einblicke sein für Leute, die sich tiefer mit Videospielen beschäftigen, vielleicht selbst schon in frühen Entwicklungsphasen als Testpersonen unterwegs waren. Das ist bei Weitem aber nicht der Großteil der Spieler und Spielerinnen.

So ist es nicht verwunderlich, dass es Kommentare zum Material gibt, dass das alles für 2022 erschreckend schlecht aussieht. Mein Kollege Phillip Elsner erklärt auf der GameStar im Detail, warum man kein Urteil zu GTA 6 auf Grund des Leak-Materials fällen sollte.

Wenn ihr schonmal ein Handwerk ausgeübt habt, sei es Malen, Kochen, Stricken, Bauen, dann wisst ihr, wie ätzend es ist, wenn euch jemand bei der Hälfte des Prozesses über die Schulter schaut, das unfertige Produkt mit missbilligenden Blicken beäugt und Anmerkungen macht. Oder noch schlimmer: Gutgemeinte und ungefragte Ratschläge erteilt, wie das doch besser ginge.

Geleakter Quellcode ist das größte Übel

Während unfertiges Material noch in Vergessenheit geraten kann, sobald das fertige Spiel erst mal da ist, sieht das mit dem Quellcode anders aus. Der Quellcode ist die Grundlage eines jeden Programms, jeder Software und damit auch von Videospielen

Das ist zum einen etwas, das man nicht in Händen der Konkurrenz sehen will. Aber Zugriff darauf öffnet auch Tür und Tor für Hacks in GTA Online. Zugriff auf den Quellcode macht Hacker nahezu unaufhaltbar und es wäre ein leichtes, das Spiel etwa mit Cheats zu verseuchen.

Spätestens hier sollte klar sein, wie massiv der Schaden wirklich ist.

Der Release von GTA 6 wird durch Leak verzögert

Der Leak bedeutet schlechte Nachrichten für alle, die schon sehnsüchtig auf das neue GTA 6 warten. Denn alles, was hier passiert ist, bedeutet, dass sich die Veröffentlichung verzögern wird.

Was jetzt passieren muss:

  • der Schaden muss begrenzt werden
  • die Höhe des Schadens muss ermittelt werden
  • die Ursprünge des Leaks müssen gefunden werden
  • der Quellcode muss mit großer Wahrscheinlichkeit zu Teilen neu geschrieben werden
  • die Moral des Teams muss wieder aufgebaut werden

Das sind jetzt nur die wichtigsten Punkte, die ich mit dem Blick von außen beurteilen kann. Was jetzt wirklich noch alles im Hintergrund läuft, kann niemand sagen.

Das alles kostet Zeit und Geld und das geht wieder auf Kosten der Spieler und Spielerinnen. Wie jetzt zu befürchten, auch bei Diablo 4: Leaker missbraucht Alpha-Zugang, zeigt 43 Minuten Gameplay von Diablo 4 und den Shop

Update 16:00 Uhr: Mittlerweile hat Rockstar ein Statement veröffentlicht, in dem das Studio von seiner Enttäuschung spricht und den Leak offiziell bestätigt.

Ich kann verstehen, dass man sich nach all der Zeit vielleicht sogar freut, endlich ein Lebenszeichen und Material zu GTA 6 zu sehen. Aber hinten heraus hätte kaum etwas Schlimmeres für Rockstar und schlussendlich auch die Fans passieren können.

Blizzard verbessert eines der meistgehassten Features von Diablo Immortal – Spieler meckern trotzdem

Diablo Immortal ist als großes MMO angelegt. Für viele Inhalte werden entsprechend mehrere Spieler benötigt, darunter für die Truppen („Warbands“). Diese sind sogar Voraussetzung zur Erledigung einiger Aufgaben. Das soll sich bald ändern.

Was ist das für ein System? Truppen, oder „Warbands“, sind so etwas wie kleine Clans. Sie sind auf Gruppen von 8 Spielern ausgelegt und sind Teil von bestimmten Aufgaben oder geben zusätzliche Belohnungen, wie etwa mehr Loot bei den Raids von Diablo Immortal.

Im Interview mit den Chefs erklärten uns diese, dass Warbands eine Alternative für familiäre Gruppen sein sollen, um Diablo Immortal trotzdem vollumfänglich erfahren zu können. Die Idee ging aber nicht auf.

Seit Release sind die Truppen ein Kritikpunkt, der viele Spieler enorm stört. Die Pflicht, 7 weitere Spieler zu finden, um Aufgaben zu erledigen, passe nicht in das Mobile-Konzept und störe generell dabei, Diablo Immortal im eigenen Tempo zu spielen.

Viele Fans sind deswegen nur Truppen kurz beigetreten für eine Aktivität und hätten sie dann wieder verlassen. Für alles andere hätten sie Clans. Nun will Blizzard das System verbessern.

Hier erfahrt ihr alles, was ihr zu Diablo Immortal wissen müsst – in 3 Minuten:

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Wie werden Warbands verbessert? Game Director Wyatt Cheng erklärt auf reddit 4 Punkte, die an Truppen problematisch sind und die verbessert werden sollen:

  1. Der Fortschritt im Spiel, etwa im Kodex oder der Heldenreise, sei durch Warbands blockiert, weil bestimmte Schritte eine Truppe erfordern. Das wurde im August schon überarbeitet, soll aber noch weiter verbessert werden.
  2. Warband-Raids benötigen aktuell alle 8 Spieler, um als Truppen-Raid zählen. Im nächsten Patch wird die benötigte Zahl auf 4 Spieler gesenkt. Ob die benötigte Spielerzahl für den Raid generell gesenkt wird, geht aus der Aussage nicht hervor.
  3. Truppen-Belohnungen seien oft den Aufwand nicht wert.
  4. Warbands bieten keine „bedeutungsschweren, einzigartigen“ Erfahrungen. Man wolle versuchen, ihre Funktionalität in Clans zu integrieren.

Der letzte Punkt wird dabei von der Community häufig gewünscht. Es sei laut Cheng aber nicht so einfach, die Systeme zusammenzulegen. Es gebe einige einzigartige Inhalte, die mit Truppen leichter zu realisieren seien als mit Clans.

Die Verbesserungen der beiden letzten Punkte soll schon im nächsten Patch kommen. Trotz der Verbesserungen sind die Spieler aber noch immer nicht zufrieden – insbesondere, da Cheng ebenfalls mehr oder zumindest verstärkte Inhalte für 8 Spieler verspricht.

„Blizzard, hört bitte auf“

So reagieren die Spieler: Unter Chengs Post gibt es Beschwerden darüber, dass noch weitere Aktivitäten für 8 Spieler eingeführt werden sollen, obwohl das Problem ja offenbar erkannt wurde. Man brauche nicht mehr Aktivitäten, sondern mehr Zugänglichkeit.

Diablo Immortal sei einfach zu hardcore dafür, dass es sich eigentlich um einen Mobile-Titel handelt. In solchen Spielen wollen Spieler, so die Fans, einfach nur ab und an daddeln und sich nicht regelmäßig zum Zocken verabreden. Der Nutzer BorrorO schreibt dazu:

Ich bin verwirrt von der Richtung.

Für ein hauptsächlich für Mobile entwickeltes Spiel ist es schon sehr hardcore. Es zwingt dich dazu, oft einzuloggen zu verschiedenen Zeiten, mehrmals am Tag. Es drückt dir mehrere Beschränkungen auf, zwingt dich dazu, Aktivitäten täglich zu machen und etwas anderes anzugehen, wenn du diese Beschränkungen erreichst. […]

Und wie es aussieht, bringt ihr nun noch mehr. Ich verstehe das, ihr wollt uns binden, sodass wir mehrmals täglich einloggen und Geld ausgeben. Aber dieses Spiel braucht Casuals, um die Server zu füllen. Es muss die Zermürbung eingrenzen, um das Spielen anzuregen und Interesse zu halten, aber darf sie nicht überstrapazieren und ausbrennen. Ihr bringt nun mehr schmerzhafte Punkte, mehr Druck, um regelmäßig online zu sein.

Das verstehe ich nicht. Dieses Spiel braucht nicht noch mehr tägliche Aktivitäten.

Es gibt außerdem Kommentare wie: „Hört einfach auf, Warbands werden kein Ding“ oder „Warbands werden der Tod dieses Spiels“ (via reddit.com). Es gibt zwar auch Zuspruch und Spieler, welche den ganzen Aufriss nicht verstehen, diese befinden sich aber zumindest auf reddit in der Minderheit.

Die Stimmung ist recht aufgeheizt. In mehreren Beiträgen machen sich die Spieler über die Änderungen lustig oder beschweren sich darüber, dass ihnen nun weitere Multiplayer-Inhalte aufgezwungen werden:

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Die Pflicht zu Multiplayer-Inhalten ist schon seit einer Weile die große Kritik an Diablo Immortal. Ganz oben stehen hier die Truppen, dicht gefolgt von Dungeons, die sich ab den Höllen-Stufen nur noch mit Gruppen erledigen lassen. Nur so kommen sie an bessere Set-Items. Viele Spieler würden aber lieber solo farmen.

Generell scheint es aktuell aber schwierig für Blizzard zu sein, die Spieler überhaupt zufriedenzustellen. Kürzlich unternahm der Konzern erste Schritte gegen Spieler, die sich Vorteile erschummelt haben. Das war den Fans aber offenbar nicht genug:

Blizzard erklärt, wie sie mit Betrügern in Diablo Immortal umgehen wollen – Spieler sind nicht zufrieden

Alles zu den Beta-Phasen in Call of Duty: Modern Warfare II – So macht ihr mit!

Was ist das neue Call of Duty? Call of Duty: Modern Warfare II ist das kommende und heiß begehrte Spiel der beliebten Shooter-Reihe im Jahre 2022. Als Entwickler sind wieder Infinity Ward am Start. Die waren schon am Modern Warfare von 2019 beteiligt und führen die Story von dort fort. Ihr könnt euch also endlich über eine Fortsetzung dieser spannenden Geschichte freuen.

Der Release erfolgt bereits am 28. Oktober 2022 für PC, PS4, PS5, Xbox One und Xbox Series X/S. Gute Nachrichten für Steam-Fans: Erstmals wieder soll der Launch eines Call-of-Duty-Games auch wieder auf Steam erfolgen.

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So läuft die Beta

Wer jetzt schon zocken will, für den haben wir gute Nachrichten: Die Beta von Modern Warfare II findet in verschiedenen Phasen statt. Die laufen wie folgt:

  • 16. bis 17. September: Diese Beta ist ein Early Access, aber nur für PlayStation-Spieler
  • 18. bis 20. September: Die Open Beta für Spieler auf der PlayStation startet
  • 22. bis 23. September: Hier beginnt der Early Access für PC sowie die Xbox. Gleichzeitig erfolgt die Open Beta für die PlayStation. Crossplay wird möglich sein.
  • 24. Bis 26. September: Endlich ist es so weit – Die Open Beta für alle Plattformen ist live und jeder kann ohne Key zocken.

Die jeweiligen Phasen beginnen jeweils um 19:00 Uhr unserer Zeit.

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Gibt es Preload? Ja, aber nur für PlayStation-Spieler. Ihr könnt euch schon am 14. September 2022 ab 19:00 Uhr die Beta im Voraus ziehen und so gleich zum Start am 16. September loslegen. Ihr müsst das Spiel aber vorbestellt haben, damit das klappt.

Wie bekomme ich Zugang? Beta-Access zu den Closed-Betas gibt es nur, wenn ihr einen Key habt. Den bekommt ihr garantiert, wenn ihr das Spiel vorbestellt. Wer also auf jeden Fall das neue Call of Duty zocken mag, der sollte schon jetzt zur Preorder greifen.

Die Beta könnt ihr euch dann über den regulären Konsolen-Store oder via Battle.net sowie Steam herunterladen.

Hier könnt ihr Call of Duty: Modern Warfare II vorbestellen

Was kommt in der Beta vor? Die Entwickler haben bisher bestätigt, dass der reguläre 6vs6-Multiplayer auf diversen Maps vorkommt. Neben dem 6vs6-Multiplayer in mehreren typischen Call-of-Duty-Spielmodi bietet die Beta noch eine Überraschung, welche die Entwickler aber noch nicht verraten haben.

Außerdem könnt ihr euch in den beiden Open-Beta.-Wochenende besondere Goodies verdienen, die es nur in der Beta gibt und die auf das Hauptspiel übertragen werden. Es lohnt sich als, die Beta zu zocken!

So viel zur Beta und den Teilnahmemöglichkeiten. Weitere Informationen und Fakten zu Call of Duty: Modern Warfare II findet ihr hier.

Wer alle „PS VR“-Spiele auf der PS5 spielen will, braucht bald 2 verschiedene VR-Headsets

Sony hatte das neue PS VR 2 offiziell auf der CES 2022 vorgestellt und erklärt, dass man das Vorgängermodell deutlich überholen wolle. In einem neuen Statement hatte man nun erklärt, was ihr alles damit zocken könnt. Und die Antwort ist: Nicht alle VR-Spiele der PlayStation.

Bei PlayStation VR (kurz: PS VR) handelt es sich um ein Virtual-Reality-Headset, welches Sony für die PS4 entwickelt hatte. Spieler, die sich das Headset aufsetzen, können dann stärker in die Spielwelt eintauchen. Denn im Gehirn entsteht ein virtueller Raum, den unsere Augen als realistisch ansehen. Bestimmte VR-Spiele könnt ihr nur mit so einer Brille auf der PlayStation zocken.

Nun hatte Sony erklärt, was ihr alles mit dem neuen Headset zocken könnt. Und das dürfte nicht allen Spielern gefallen.

Mittlerweile hat Sony auch die ersten Spiele für PS VR2 vorgestellt:

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PSVR2 ist nicht abwärtskompatibel mit der PS4

Was hat Sony gesagt? Sony hat in einem Podcast erklärt, dass PS VR2 nicht abwärtskompatibel mit der PS5 verwendbar ist. So heißt es in der letzten Episode des PlayStation Podcasts (via wccftech.com)

PSVR-Spiele sind nicht mit PS VR2 kompatibel, denn PS VR2 wurde entwickelt, um ein echtes VR-Erlebnis der nächsten Generation zu bieten. PS VR2 verfügt über weitaus fortschrittlichere Funktionen wie einen völlig neuen Controller mit haptischem Feedback und adaptiven Auslösern, sowie ein Inside-Out-Tracking, Eye-Tracking, 3D-Audio und natürlich HDR. Das bedeutet, dass die Entwicklung von Spielen für PS VR2 einen ganz anderen Ansatz erfordert als für die ursprüngliche PSVR.

Was bedeutet das für mich? Wollt ihr euch das neue Equipment für PS VR2 kaufen, dann könnt ihr damit nur die neuen PS5-Games zocken. Ihr könnt euch jetzt also nicht PS VR2 kaufen und damit die alte Generation nachholen. Wenn ihr die alten Spiele der PS4 nachholen wollt, dann müsst ihr euch zwangsläufig auch das alte Headset kaufen. Und hier sind die Motion-Controller für die Hände fast überall ausverkauft.

Ihr könnt also in Zukunft bei älteren Titeln nicht von einer besseren Akkulaufzeit oder der neuen Ergonomie profitieren, die Sony beim neuen Headset verspricht.

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VR wird für Spieler immer interessanter

VR könnte in Zukunft eine große Rolle spielen und wird für viele Spieler immer interessanter. Ein gutes Beispiel dafür ist das VR-MMORPG Zenith: The Last City. Denn dieses Spiel wurde kurz nach dem Release überrannt, weil alle die VR-Technik ausprobieren wollten. Mittlerweile hat das Spiel mehrere große Updates bekommen und die Server laufen wieder stabil. Dennoch wurden die Entwickler von dem Ansturm überrascht.

Auch das MMORPG Lost Ark hatte einen VR-Modus vorgestellt. Das sollte zwar nur ein nett gemeinter Scherz sein, doch MeinMMO-Autor Mark Sellner ist sich sicher, dass es so einen Modus unbedingt für das MMORPG braucht:

Lost Ark zeigt neuen VR-Modus und der ist genau das, was das MMORPG braucht

Darum solltet ihr mit Wrath of the Lich King zu WoW Classic zurückkehren

Mit Wrath of the Lich King kommt das legendärste aller WoW-Addons auch in Classic an. Lest hier, warum das neue WoW-Classic-Addon so gut ist und warum sich die Rückkehr oder gar der Neueinstieg richtig lohnen.

Was genau hat es mit Wrath of the Lich King auf sich? World of Warcraft: Wrath of the Lich King (WotLK) ist die zweite Erweiterung für World of Warcraft. Sie wurde damals am 13. November 2008 veröffentlicht.

WotLK fügte der Spielwelt massig neue Inhalte hinzu, darunter der neue Kontinent Nordend, wo sich der Lichkönig Arthas und seine untoten Schergen eingenistet hatten.

Um sich den Abenteuern in Nordend zu stellen, mussten die Spieler mindestens Stufe 68 erreichen, wobei die Stufenobergrenze in der Erweiterung auf 80 angehoben wurde. Außerdem wurde die erste Heldenklasse eingeführt, der Todesritter.

Hier geht’s zur Seite von WoW Classic!

3 Gründe, warum Wrath of the Lich King so genial ist

Am 27. September 2022 erscheint The Wrath of the Lich King für WoW Classic. Das Addon gilt bis heute als eine der besten Erweiterungen für World of Warcraft und das MMORPG hatte damals auch seine goldene Blütezeit.

Einige der Top-Highlights von Wrath of the Lich King haben wir hier für euch nochmal zusammengefasst.

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Grund 1 – Der Bösewicht ist legendär

Um wen geht es? Der Lichkönig steckt schon im Namen der Erweiterung und ist die große Bedrohung für Azeroth. Viele Fans des Warcraft-Franchise haben wahrscheinlich das legendäre Strategiespiel Warcraft 3 und das Addon “The Frozen Throne” gezockt.

Darin war Prinz Arthas der Protagonist von gleich mehreren Kampagnen und man konnte hautnah mitverfolgen, wie der einst tapfere und idealistische junge Paladin unter dem Druck der Ereignisse den Einflüsterungen des Bösen verfiel.

Am Ende war Arthas dann der Herrscher der untoten Geißel und wurde eins mit dem bisherigen Lichkönig Ner’zhul.

WoW Prinz Arthas Menethil Mixed Artwork Lich King Human
Arthas und sein tragischer Fall geht vielen Fans nahe.

Warum solltet ihr euch freuen? Die Story um den Lichkönig wurde in Wrath of the Lich King endlich fortgesetzt. Spieler, die ihn noch aus Warcraft 3 kannten, waren begeistert, aber auch neuen Spielern war der Schurke bald ein Begriff und man lernte ihn und seien grausamen Pläne schnell direkt kennen.

Im gesamten Verlauf von Wrath of the Lich King stellen sich die Spieler immer wieder den schrecklichen Gefahren des Lichkönig und seiner blutrünstigen Geißel, bis es in einem epischen Showdown in der Eiskrone. Der dramatische Kampf und sein unerwarteter Ausgang gilt noch heute als einer der besten Story-Momente in der Geschichte von World of Warcraft.

Wenn ihr also diese großartigen Momente in World of Warcraft erneut erleben wollt, dann habt ihr bald die ideale Gelegenheit dazu.

Grund 2 – Quests erzählen eine fortlaufende Story

Um was geht es? Vor dem Addon Wrath of the Lich King waren Questlines in World of Warcraft in sich geschlossen. Man erledigte eine oder eine Handvoll Aufgaben, kehrte zum Questgeber zurück, holte sich seinen Lohn und ein paar warme Worte ab – fertig! Die verschiedenen Quests hatten meist kein großes, zusammenhängendes Thema. Man hat halt Aufgaben erledigt.

In Wrath of the Lich King hingegen waren die Quests stark mit der Story verbunden. Davon gab es in jeder Zone einen zentralen Erzählstrang und einen zugehörigen Quest-Hub. Dort konntet ihr eure Aufgaben erhalten und so immer tiefer in die jeweilige Handlung eindringen.

Die Storys waren auch für jede Fraktion anders. So suchte man auf Seite der Horde neue Mitglieder für die Fraktion, während man beispielsweise bei der Allianz historische Geheimnisse aufgedeckte.

Die große Konfrontation mit dem Lich König.

Warum solltet ihr euch freuen? Das Storytelling von Wrath of the Lich King galt zu Recht als der nächste Evolutionsschritt im Genre und prägte WoW und andere MMORPGs. Denn jede lokale Geschichte hatte auch einen mehr oder weniger subtilen Bezug zur großen Hauptstory.

Vom ersten Teaser bis zum großen Finale auf der Eiskronen-Zitadelle war die Story von WotLK stets auf den Krieg gegen den Lichkönig ausgerichtet. Durch das starke Verzahnen der Handlung mit den Quests und den daraus entstehenden Erzählsträngen wurde hier eine Atmosphäre geschaffen, die in dieser Form bisher nicht in WoW zu finden war.

Ein weiterer Grund, warum das Storytelling so toll war, ist das Phasing. Die Welt wurde jetzt dynamisch durch eure Aktionen verändert. Vorbei waren die Zeiten, in denen eure Handlungen scheinbar keinen Einfluss auf die Spielwelt hatten. In WotLK blieb ein Dorf, das in einem Angriff während einer Quest niedergebrannt wurde, für die betreffenden Spieler auch in diesem Zustand.

Da ihr im Classic-Remake von WoW jetzt endlich wieder diese alten Quests und Story-Linien nachspielen könnt, kommt ihr erneut in den Genuss dieser wunderbaren Geschichten oder könnt sie womöglich völlig neu erleben.

Grund 3 – Raiding wurde revolutioniert

Um was geht es? Raiding wurde schon im vorigen Addon “The Burning Crusade” von 40 vorgeschriebenen Teilnehmern auf eine übersichtlichere Zahl von 25 oder noch weniger Spielern heruntergeschraubt. Das machte Raiding um einiges zugänglicher und mehr Spieler konnten an dieser Endgame-Aktivität teilnehmen.

In WotLK wurde aber noch weiter an der Zugänglichkeit geschraubt. Hier ging es jetzt nicht mehr darum, dass man nur die Wahl zwischen 10 oder 25 Spieler-Raids hatte: Jeder Raid konnte jetzt wahlweise mit der größeren oder geringeren Teamstärke bestritten werden. Wenn mal nicht 25 Leute parat standen, konnte man auch einfach die 10er-Version laufen.

Doch damit nicht genug. Mit der Einführung des Achievement-Systems konnten sich Raider an einer Reihe von kniffligen Zusatz-Herausforderungen versuchen, die das Gelingen der Schlachtzüge noch schwieriger machten. Wenn man es schaffte, gab es nicht nur Achievements, sondern oft auch Titel und besondere Reittiere.

Raiding in WoW wurde erst am WotLK richtig populär.

Warum solltet ihr euch freuen? Raiding wurde durch WotLK endlich für einen Großteil der Spielerschaft zugänglich. Wer in WoW-Vanilla und The Burning Crusade einfach aus Zeitmangel oder fehlender Gilde nicht in Raids kam, der hatte jetzt endlich die Gelegenheit, an dieser spaßigen und herausfordernden Endgame-Aktivität teilzunehmen.

Ihr wollt alles zu Wrath of the Lich King lesen? Dann schaut auf unsere große Sammelseite!

Mit Wrath of the Lich King begannen viele Spieler überhaupt erst, die Freuden des Raidings für sich zu entdecken. Der Einstieg in die Welt der Schlachtzüge war mit den Neuerungen von WotLK so weit weg von den klassischen, elitären 40-Mann-Raids, dass jeder Spieler die Chance hatte, sich endlich den großen Gefahren der Erweiterung entgegen zu stellen. So wurde es einer ganz neuen Generation von Spielern möglich, den Sprung in die Welt der Raids zu wagen und dort zu bleiben.

Spezielles Angebot: Falls ihr übrigens erst jetzt in WoW Classic einsteigt und ihr euch nicht mühsam die passende Ausrüstung oder das nötige Level für Wrath of the Lich King zusammengrinden wollt, dann nutzt ein besonderes Angebot von Blizzard und sichert euch spezielle Aufwertungspakete. So bekommt ihr unter anderem einen Charakter auf Level 70, passende Ausrüstung und spezielle Items.

Wenn ihr also diesen epischen Moment wieder erleben wollt, endlich in die heiligen Gefilde des Raid-Endgames einzutauchen, dann solltet ihr euch erst recht auf Wrath of the Lich King in WoW Classic freuen.

Ihr seht also schon, Wrath of the Lich King wird auch in der Classic-Version ordentlich Spaß und Freude machen. Streicht euch also schonmal den 27. September rot im Kalender an und freut euch auf neue, alte Abenteuer in Nordend. Weitere Infos zu Wrath of the Lich King gibt es hier.