Mortal Online 2 macht das, was ihr euch für euer MMORPG wünscht – Bringt ein Engine-Upgrade für schönere Grafik

Das Hardcore-MMORPG Mortal Online 2 von Star Vault AB plant ein Upgrade von Unreal Engine 4 auf 5. Dadurch erhalten die Entwickler mehr Möglichkeiten zur grafisch anspruchsvollen Gestaltung.

Mortal Online 2 erschien im Januar 2022. Nun will es das erste große MMORPG werden, das die Unreal Engine 5 zur Entwicklung nutzt. Nachdem das Upgrade erfolgt ist, haben die Entwickler Zugriff auf neue Tools, um die visuellen Aspekte des Spiels qualitativ deutlich zu verbessern.

Auch das heiß erwartete MMORPG Ashes of Creation nutzt die Unreal Engine 5.

Was bedeutet Unreal Engine 5? Es handelt sich dabei um die aktuellste Version einer Game Engine, die von Epic Games entwickelt wurde. Derzeit werden einige Spiele damit entwickelt, auf die wir gespannt warten.

Zwei wichtige Features von Unreal Engine 5 (UE 5) sind “Lumen”, für eine anspruchsvolle Beleuchtung jeder Szene, und “Nanite”, die Geometrie-Pipeline. Dank Nanite können die Entwickler hochauflösende 3D-Modelle und Texturen in die Engine laden.

Verbesserte Grafik und verkürzte Ladezeiten

Mithilfe des Beleuchtungssystems “Lumen” können die Entwickler die Umgebung bald detaillierter machen und für eine realistischere Darstellung sorgen. In ihrem Blogeintrag zu dem Thema zeigen die Entwickler 2 Screenshots zum Vergleich zwischen UE 4 und UE 5:

Zudem gibt “Nanite” den Entwicklern die Möglichkeit, unendlich viele Polygone für ihre Modelle zu benutzen, ohne dass die Performance des MMORPGs darunter leidet. Dadurch könnt ihr zukünftig viel mehr Details sehen.

Ein anspruchsvolles neues Wetter-System kommt ebenfalls in Mortal Online 2. Das wird besonders interessant, wenn Spieler in der Magic School angekommen sind und durch Elemente den Himmel kontrollieren können.

Abgesehen von grafischen Aspekten wollen Star Vault das Gameplay angenehmer gestalten. Zukünftig sollen Ladezeiten verkürzt werden, was zum Beispiel beim Schnellreisen eine Erleichterung wäre.

Wann erfolgt das Upgrade? Derzeit gibt es noch keinen Termin für die Verbesserung auf UE 5. Star Vault erklären lediglich, dass sie dabei bleiben und in Zukunft weitere Updates und Screenshots teilen wollen.

Was sagt ihr zu dem versprochenen Upgrade auf Unreal Engine 5? Spielt ihr derzeit Mortal Online 2 und freut euch bereits darauf, dass euer MMORPG bald noch schöner aussieht? Oder reicht euch die Grafik mit der Unreal Engine 4? Was meint ihr, wie lange es noch dauert, bis die Entwickler Star Vault weitere Informationen herausgeben? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!

Auch das MMORPG Gloria Victis verbesserte seine Grafik kürzlich:

Mittelalter-MMORPG auf Steam erhält riesiges Update – Zeigt wunderschöne Sonnenuntergänge

Der Uli Hoeneß von LoL: Ein mächtiger Boss hat jahrelang die größte Klappe – Ist jetzt ganz kleinlaut

Im E-Sport von League of Legends hatte Carlos „Ocelote“ Rodriguez, der CEO von G2 Esports, einen Freischein alles zu sagen, was er dachte. Der Erfolg hatte ihm über Jahre recht gegeben: Wie der frühere Manager des FC Bayern, Uli Hoeneß, lästerte auch Ocelote über Kollegen und Rivalen, machte sich über die Fans der Gegner lustig, ließ keinen Spruch aus. Doch jetzt hat er seine Grenze gefunden.

Das ist Carlos „Ocelote“ Rodriguez: Ocelote ist so etwas wie die Personifikation des Erfolgs in LoL: Der Spanier war ganz am Anfang von LoL noch Midlaner für SK Gaming. Doch schon 2013 erkannte er die Zeichen der Zeit und gründete das E-Sport-Team G2 Esports:

E-Sports ist riesig in LoL, die Inszenierung grandios:

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Ein bombastisches Video zu League of Legends hat mittlerweile 138 Millionen Aufrufe u0026#8211; Zeigt, wie riesig LoL ist

So trat Ocelote lange auf: Ocelote wirkte schon immer heißblütig und so, als nimmt er jeden Konflikt frontal und mit dem Kopf voran an:

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LoL: Chef von G2 erklärt, warum andere Teams so mies sind: – „Was machen die nur die ganze Zeit?“
von Schuhmann

Fans feiern ehrgeizigen und bissigen CEO, egal was er macht

Wie kam das an? Über Jahre funktionierte diese „Bad Boy“-Attitüde hervorragend. Es wurde als eine Art „Show“ begriffen: Sein Team, G2 Esports, war eben „frech und authentisch“, sie sprachen ohne Filter. Von Ocelote wurde fast erwartet, dass er so etwas raushaut – sich offen über die Konkurrenz lustig macht.

Er schaffte es irgendwie, das als starke Marke zu verkaufen. Trotz solcher Attacken war G2 eine herausragend starke Marke, mit denen Firmen wie BMW oder Mastercard gerne werben wollte.

Vor allem der unbändige Ehrgeiz von Ocelote war offenkundig: So nutzte er jede Chance, es dem Haupt-Konkurrenten in Europa, Fnatic, so schwer wie möglich zu machen: Warb deren besten Spieler ab und verbot eigenen Spielern per Klausel, dorthin zu wechseln.

Irgendwie gehörte das alles zur Show von Ocelote. Der Spanier, der Bad Boy, war „too big to fail”, er kam mit allem durch – irgendwie wusste man ja: Im Kern war das ein cooler Typ, der eben alles für sein Team tut, ein Freund der Spieler, ein Boss auf Augenhöhe. Irgendwie ein charmanter, großkotziger Typ, der das alles nicht so meint.

https://twitter.com/CarlosR/status/1571248041029472261
Am 17. September um 23:21 Uhr sagte Ocelote: Er lasse sich nichts vorschreiben.

Ocelote wechselt innerhalb von 17 Stunden von “FU” zu “Sorry”

Das war jetzt die Grenze: Diese Grenze überschritt Ocelote jetzt aber doch mit einem Video, das ihn feiernd mit Andrew Tate zeigte: Jemand, der als Frauenhasser gilt und gegen den eine Ermittlung wegen Menschenhandel läuft.

Der Shitstorm kam schnell und er kam hart. Doch Ocelote hielt immer noch an seiner Position fest: Niemand schreibe ihm vor, wie er zu feiern habe, postete er noch am Abend des 17. September.

Doch die Meinung kippte: Sogar seine eigenen Spieler, wie Perkz, eine Art Ziehsohn, wendeten sich von Ocelote ab. Empörte Nutzerinnen von Twitter alarmierten die Werbepartner von G2: Wollt ihr wirklich mit einem zusammenarbeiten, der sich mit solchen Leuten abgibt, die Frauen missbrauchen?

Vom eigenen Team G2 Esports gab’s einen Tag später die klare Ansage: Der Boss wurde vom Aufsichtsrat für 8 Wochen lang beurlaubt und verzichtet in der Zeit auf sein Gehalt. Darauf hätte sich Ocelote geeinigt, hieß es.

https://twitter.com/CarlosR/status/1571499462832410625
Am 18. September um 16 uhr klingt Ocelote ganz anders.

So tritt Ocelote jetzt auf: Es ist wirklich ein absurdes Schauspiel: Noch während der Tweet „Ich lass’ mir nicht vorschreiben, mit wem ich feiere“ angepinnt war, postete Ocelote eine Botschaft, die so gar nicht nach ihm klingt.

Er habe „viele Fans enttäuscht“. Es sei Verwirrung entstanden, wofür er stehe: Er stehe immer für absolute Gleichheit. Er habe aus vielen Fehlern gelernt:

Ich hab die Situation falsch eingeschätzt, fühle mich furchtbar über die Diskussionen, die ich schuf, werde mich dem stellen und alle Konsequenzen annehmen.

Manager postet “Er ist kein Arsch”-Zertifikat von Ex-Frau

In die Diskussion postete er wie als Zertifikat, dass er kein frauenverachtender Arsch ist, ein Statement seiner Ex-Frau, die ihm bescheinigt, sich nie frauenfeindlich verhalten zu haben.

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Wie ist die Diskussion? Aktuell kann Ocelote nicht mehr gewinnen. Kaum wer findet die Entschuldigung gerade gut:

  • Die Leute, die sich empören, fordern seinen Rücktritt. Er könne ja nicht innerhalb von 17 Stunden seine ganze Persönlichkeit geändert haben, von „Ich lasse mir gar nichts vorschreiben“ zu „Tut mir leid“
  • Der Post wirke unauthentisch und klinge nach leerem PR-Gefasel, heißt es
  • Die Leute, die vorher auf seiner Seite standen, fühlen sich jetzt enttäuscht: Die Cancel-Kultur hätte gesiegt – jetzt würden sie alles von ihm fordern. Nun müsse er sich ständig für alles entschuldigen

Wo sind die Parallelen zu Uli Hoeneß? Der frühere Manager des FC Bayern war auch ein aktiver Spieler, der früh zum Manager wechselte. Auch er hat, wie Ocelote, sein Team zu großen Erfolg geführt.

Unter dem Begriff „Abteilung Attacke“ prägte er dann jahrelang das Bild des FC Bayern: Er sprach ohne Filter, machte klare Ansagen und ging frontal auf jeden los, der ihm und seinem Verein in die Quere kam.

Ähnlich wie bei Ocelote kam auch bei Hoeneß der Bruch dann auf dem Höhepunkt des Ruhms: Hoeneß wurde wegen Steuerhinterziehung zu einer Haftstrafe verurteilt und tritt seitdem deutlich leiser und besonnener auf. Ocelote muss nicht ins Gefängnis, hat aber einen ähnlichen Ansehensverlust erlitten – wie Hoeneß.

Die Zeiten davon, dass Ocelote erklärt, alle anderen Teams in LoL seien Verlierer außer ihm, sind wohl vorbei. Auch Uli Hoeneß hat sich nach seiner Gefängnisstrafe deutlich zurückgehalten.

Aktuell hat der deutsche YouTuber „HandOfBlood“ eine Kunstfigur geschaffen: Einen unausstehlichen Chef eines LoL-Teams, der sich gerne mit Uli Hoeneß vergleicht. Vielleicht hat er die Figur ja auch etwas an Ocelote angelehnt:

Chef von LoL-Team Eintracht Spandau gibt bierernstes Interview auf Twitch – Nervt Moderator, bis der abbricht

Noch einer bei Blizzard weg: Overwatch 2 verliert seinen Chef-Helden-Designer

Overwatch 2 hat einen weiteren, wichtigen Entwickler verloren. Der Lead Hero Designer hat Blizzard verlassen.

Es ist eine dieser Nachrichten, die Blizzard-Fans nur schwer verkraften können. Ein weiterer bekannter Entwickler hat das Unternehmen verlassen. Geoff Goodman ist nicht länger Teil von Blizzard und damit auch nicht mehr Mitglied des Overwatch-Teams – und das so kurz vor dem Release von Overwatch 2.

Was war Goodmans Aufgabe im Team? Goodman arbeitete bereits zu Beginn an Overwatch, noch bevor das Spiel aus den Überresten des „Projekt Titan“ erschaffen wurde. Als „Lead Hero Designer“ war Goodman unter anderem für das Design der Helden, als ihrer Fähigkeiten, Stärken und Schwächen zuständig. Große Teile des Balancings gingen auf seine Kappe, darunter die Reworks der beiden Helden Orisa und Doomfist, aber auch die Entwicklung neuer Helden wie Sojourn oder Junker Queen.

Abgesehen davon galt Geoff Goodman auch als eines der Gesichter von Overwatch, nachdem Jeff Kaplan bereits im Jahr 2021 Blizzard verlassen hatte.

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Geoff Goodman war eines der bekannteren Gesichter des Teams.

Dass der Lead Hero Designer so kurz vor dem Release des Spiels das Team verlässt, ist natürlich ein etwas sonderbares Zeichen. Allerdings fiel die Entscheidung wohl bereits „früher im Jahr“, wie Blizzard dem Magazin PCGamer verriet. Das letzte Mal zu sehen war Goodman für Blizzard in einem Gruppen-Interview zu Overwatch im Juni 2022.

Wohin es Goodman nun verschlägt, ist noch nicht bekannt. Viele ehemalige Blizzard-Entwickler arbeiten nun für andere Studios oder haben gar ganz neue, eigene Studios gegründet.

Die neuste Heldin in Overwatch 2, Kiriko, sorgte für viele Diskussionen:

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Overwatch 2 Kiriko New Hero Gameplay Trailer

Das sagt die Community: Im Subreddit von Overwatch wird der Weggang einer so wichtigen Person des Overwatch-Teams heiß diskutiert. Während viele kritisieren, dass Blizzard an einem „Brain Drain“ leide, also die kreativen Köpfe nach und nach verschwinden würden, gibt es auch einige Stimmen, die frischen Wind und neue Gesichter begrüßen. Immerhin wurde Blizzard in den letzten Jahren von mehreren Skandalen erschüttert, vor allem der große Sexismus-Skandal sorgte dafür, dass viele alte Fans nun neuen Gesichtern positiver entgegen sehen.

Ein paar Stimmen aus dem Overwatch-Subreddit:

  • „Die Magenschläge kommen einfach immer weiter, nicht wahr? Ich weiß nicht, warum ich überhaupt versuche, mich auf Overwatch 2 zu freuen. Die negativen Anzeichen sind einfach alle da und ich versuche weiter zu hoffen, dass sie uns doch noch irgendwie überraschen … Ich schätze, ich vermisse einfach die guten Tage von Overwatch.“
  • „Ich will mich unbedingt freuen. Ich habe das Gefühl, ich würde jede positive News, egal welche, feiern. Aber es ist einfach so lange her, dass es irgendeine gute Nachricht gab …“
  • „Das kommt mir so seltsam vor; so viele Leute sagen, dass der Weggang von Jeff und Geoff eine schreckliche Sache für das Spiel sei, aber vor nicht einmal einem Jahr hieß es von allen, dass die einfach keine guten Ideen mehr hätten? Was von den beiden soll es denn nun sein? Halten sie das Unternehmen zurück und treffen schlechte Entscheidungen oder ist es so schlecht für das Spiel, das sie gehen?“

Was haltet ihr davon? Schade, dass ein so langjähriger Entwickler bei Blizzard verschwunden ist? Oder gut, dass das vielleicht frischen Wind in das Unternehmen bringt?

Deutscher Twitch-Streamer Kalle ist der Star in einem völlig bekloppten Musik-Video und ich liebe alles daran

Die westfälische Metalcore-Band Electric Callboy ist für ihre abgefahrenen Videos bekannt. Nun haben sie den bekannten Streamer Kalle Koschinsky angeheuert, die Hauptrolle in ihrem neusten Musikvideo zu spielen. Und das umarmt alles, was das Internet großartig macht. MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus ist begeistert.

Wer ist Kalle Koschinsky?

  • Der Streamer und Musiker ist in seiner früheren Arbeit vor allem als „Sidekick“ von HandOfBlood bekannt, mittlerweile aber selbst ein erfolgreicher Influencer.
  • Kalle ist seit 2016 auf Twitch, kündigte aber im April 2022 eine Pause an, weil ihn Twitch „kaputt“ mache.
  • Seitdem fokussiert er sich mehr auf YouTube und andere Produktionen, streamt aber auch wieder gelegentlich auf Twitch.
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Was ist das für ein Video? „Arrow of Love“ ist einer der Tracks vom neuen Album „Tekkno“, das Electric Callboy am 16. September 2022 veröffentlicht hat. Im entsprechenden Video spielt Kalle den Liebesgott Amor, aber in einer sehr modernen Version.

Das Thema des Liedes ist dabei eigentlich recht direkt: Liebe ist für alle da und besser als Gewalt. Wir haben das Musikvideo hier für euch eingebunden:

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Ich bin sowieso ein großer Metal-Fan und feiere die Musik von Electric Callboy (die live übrigens noch besser sind). Aber was Kalle und die Callboys hier im Video abliefern, zwingt mich einfach zum Mitfeiern. Alles an dem Video ist einfach völlig irre.

Statt mit Pfeil und Bogen, wie man es aus der Mythologie kennt, geht Kalle mit Pistolen, Granaten und Sprengstoff auf die Leute los, um den Liebesfunken zu entfachen. Wo immer es Streit gibt, sorgt er gemäß dem Leitspruch: „I’ll give you love, shove it right into your face“ zu ihrem Glück.

Nicht nur erinnert Kalle in seinem Kostüm an Rambo, sondern spielt auch mit dem Charme von Call of Duty. Sogar Memes sind im ganzen Video verteilt, etwa das bekannte „Distracted Boyfriend/Girlfriend“-Meme (Minute 1:18) und „Cool Guys Don’t Look at Explosions“ (Minute 1:56).

Für mich als Gamer und Metal-Fan ist das die beste Mischung, die ich mir wünschen kann und im Moment läuft das Lied in Dauerschleife.

„Ich hatte nur 3 Tage Zeit, um das Lied auswendig zu lernen“

Warum spielt Kalle da mit? Electric Callboy arbeiten häufiger mit deutschen Größen aus dem Internet zusammen. Gerade Kalle ist ein häufiger Partner der Band. So entstand der Song „Castrop X Spandau“ etwa als Kollaboration, in denen Kalle selbst zu einem der „Callboys“ erhoben wird.

Wie MeinMMO-Leser BlauMoon erklärt, hat Kalle für Electric Callboy sogar schon häufiger Choreographien entwickelt. Das dürfte einer der Gründe für seine Auftritte sein.

Kalle war selbst schon häufiger in Videos von Electric Callboy zu sehen, aber auch HandOfBlood war bereits Teil der Produktionen. Wollt ihr ihn in einem Disco-Outfit der 80er-Jahre tanzen sehen, schaut euch mal „Hypa Hypa“ an.

Hänno sorgt auch selbst ganz gut für Unterhaltung und skurrile Momente:

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Das sagt Kalle zum Video: Kalle selbst hat mit Metal bisher eigentlich weniger zu tun gehabt, aber arbeitet gerne mit Electric Callboy zusammen, wie er sagt: „Ich mag Musik mit Ohrwurm-Faktor und Electric Callboy kriegen das gut hin, wie ich finde.“

Wie er in einem Livestream am 21. September erklärte, habe er nur 3 Tage Zeit gehabt, um den Songtext für „Arrow of Love“ auswendig zu lernen. Es gehöre für ihn aber zu den besten Titeln des neuen Albums.

Falls euch Electric Callboy etwas zu hart ist, schaut euch doch mal Saltatio Mortis an. Auch die deutsche Folk-Rock-Band hat einen engen Bezug zu Gaming und Internet:

Saltatio Mortis über ESO und die Liebe zu MMORPGs – „Es gibt nichts Geileres als Interaktion mit anderen Spielern“

Trainer holt Pokémon GO in die reale Welt – Begeistert die Community mit echtem PokéStop

Eine der wichtigsten Interaktionen in Pokémon GO ist das Drehen an PokéStops. Nun hat ein Trainer das Spiel auf ganz besondere Art und Weise in die Realität gebracht und begeistert damit die reddit-Community. Wir von MeinMMO haben uns angesehen, was er genau entwickelt hat.

Was sind PokéStops? Das Grundkonzept von Pokémon GO besteht darin, nach draußen zu gehen und die Umgebung zu erkunden, während man vor Ort die kleinen Taschenmonster fängt und gemeinsam mit anderen Spielern gegen sie kämpft.

Dabei sind die interessantesten Punkte in einer Gegend durch sogenannte PokéStops gekennzeichnet. Diese sind blau und haben am oberen Ende eine runde Fotoscheibe, die sich drehen lässt. Wenn ihr das macht, dann werdet ihr mit verschiedenen Items, Forschungsaufgaben und Geschenken belohnt.

Außerdem spawnen an diesen Punkten häufig ein paar mehr Monster. Somit ist das Interagieren mit diesen Stops für die Spieler von Pokémon GO besonders wichtig. Nun hat ein Trainer diese Funktion auch in die echte Welt geholt und begeistert damit die Community.

Übrigens: Die YouTuberin ChaosLady hat uns erklärt, auf was ihr bei der Beantragung von PokéStops achten müsst.

Trainer baut echten PokéStop

Schaut man sich den aktuellen Beitrag des reddit-Users RealCaptainSteel an, dann kann man schnell feststellen, dass ihn die Liebe zu den PokéStops in Pokémon GO besonders gepackt hat. So sind diese nun nicht mehr nur Teil seines Spiels, sondern auch ein fester Bestandteil seines realen Lebens.

Wie RealCaptainSteel nämlich in seinem Beitrag auf reddit erklärt, hat er kurzerhand gemeinsam mit seiner Partnerin einen eigenen Stop im realen Leben gebaut. So schreibt er (via reddit.com): “Wir haben einen PokéStop gebaut, der echte Geschenke verschenkt!”. Darunter ist ein Video des Kunstwerks zu sehen.

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Dabei haben die beiden auf jedes Detail geachtet, was auch im Spiel einen solchen PokéStop ausmacht. Anstatt die Fotoscheibe zu drehen, können Trainer hier allerdings einen Knopf betätigen und erhalten so ein kleines Geschenk, was ebenfalls an die Optik in Pokémon GO angepasst wurde.

Doch es bleibt nicht nur bei dieser kleinen Spielerei, denn wie RealCaptainSteel erklärt, versteckt sich in dem Geschenk auch eine kleine Überraschung. In diesem Fall war es ein Shiny-Kiesling, was seine Partnerin anlässlich des C-Days selbst gehäkelt hat. Und auch Community Day-Aufkleber mit Kiesling ließen sich darin finden.

Kann man den PokéStop besuchen? Ja, wie RealCaptainSteel in den Kommentaren erklärt, wollen die beiden Pokémon GO-Liebhaber versuchen, den selbstgebauten PokéStop anderen Trainern im Rahmen der monatlichen Community Days zugänglich zu machen.

So können Interessierte sie an diesem Tag in dem kanadischen Ort Kitchener, etwa 100 km südwestlich von Toronto, finden. Zum Community Day mit Lichtel im Oktober, werden sie ihren PokéStop daher im Waterloo-Park ihres Ortes aufbauen.

Doch ihre Vision geht noch weiter. So ist es eines ihrer größten Ziele, mit diesem Stop eines Tages durch Nordamerika zu touren und diesen somit auch zu den C-Days anderen Trainern zur Verfügung zu stellen.

Trainer sind begeistert: “Ich möchte den Knopf so gerne drücken”

Bei den Trainern der reddit-Community kommt dieser selbstgebaute PokéStop richtig gut an. So hat der Beitrag von RealCaptainSteel zum aktuellen Zeitpunkt (Stand 21.09.2022 um 12:50 Uhr) bereits mehr als 18.600 Upvotes. Und auch in den Kommentaren zeigt sich die Begeisterung der Trainer. So hoffen viele, dass sie den PokéStop irgendwann einmal selbst betätigen können (via reddit.com):

  • FormerTerraformer: “Absolut genial!”
  • seaglass_: “Das ist der Wahnsinn!! Ich möchte den Knopf so gerne drücken.”
  • nicknametrix: “Als ich auf diesen Beitrag getippt habe, habe ich nicht erwartet, dass dies in meiner Stadt ist. Coole Sache!”
  • SeptemberBud: “So kreativ. Absolut fantastisch. Toller Job, ein Teil deiner lokalen Pokemon-Community zu sein. Ihr macht das Spiel für viele Leute so viel interessanter.”
  • forte_the_infamous: “Ich brauche unbedingt die Info, wie man das macht!! Das ist fantastisch! Ich will das für meine Community!!”

Da die Nachfrage nach dem selbstgebauten PokéStop so hoch ist, schlägt der reddit-User pgomav außerdem vor, dass RealCaptainSteel damit einfach in Produktion gehen soll, damit es in jedem Land solche speziellen Stops gibt (via reddit.com). Hierbei müsse jedoch auf die Design-Rechte seitens Niantic geachtet werden.

Weitere Vorschläge aus der Community: Doch eine Sache fehlt den Trainern an diesem selbstgebauten PokéStop dennoch: Team GO Rocket. Die Rüpel sind dafür bekannt, dass sie im Spiel die PokéStops einnehmen, Eier und Items daraus klauen und für ordentlich Ärger sorgen.

Das sollte auch am echten Stop umgesetzt werden, so der reddit-User faity5, während ein anderer Nutzer in den Kommentaren direkt seine Hilfe für den nächsten Community Day anbietet (via reddit.com): “Ich nehme mein Rocket-Cosplay und mache mich auf den Weg, um ihn zu übernehmen.”

Über diese Thematik haben sich die beiden Erbauer des PokéStops bereits eigene Gedanken gemacht und wollen sie in den zukünftigen Varianten auch mit einfließen lassen. Wie, verrät RealCaptainSteel in den Kommentaren jedoch nicht.

Gibt es weitere Pläne zum PokéStop? Ja, die Pläne von RealCaptainSteel und seiner Partnerin sind groß, denn der PokéStop soll in der Zukunft noch verbessert werden. So muss der Stop derzeit noch manuell nach jeder Runde mit einem Geschenk bestückt werden. Das möchten die beiden ändern und eine automatisierte Lösung finden.

Und auch einen Farbwechsel durch LEDs möchte RealCaptainSteel in der nächsten Version integrieren. So wäre auch der lilafarbene Cooldown, wie im Spiel, optisch darstellbar sowie die Übernahme durch Team GO Rocket. Wann es soweit sein wird, bleibt aber vorerst abzuwarten.

Wie gefällt euch der selbstgebaute PokéStop? Würdet ihr ihn auch gern einmal besuchen und euch eines der Geschenke sichern? Oder verweilt ihr lieber in der digitalen Welt? Lasst es uns hier auf MeinMMO wissen und tauscht euch mit anderen Trainern zu diesem Thema aus.

In den kommenden Tagen startet das nächste Event in Pokémon GO. Wir zeigen euch welche neuen Pokémon, Kostüme und Shinys euch die Fashion-Week bringt.

Twitch-Star Asmongold ist stinksauer, will Kontakt zu engem Kollegen abbrechen und startet interne Ermittlung

Der Twitch-Star Zack, besser bekannt als „Asmongold“, ist offenbar schockiert von Anschuldigungen gegen den befreundeten Streamer Matthew „Mizkif“ Rinaudo. In einem hitzigen Stream redet er sich fast um Kopf und Kragen.

Das ist der Hintergrund: Am Wochenende des 16. Septembers 2022 kam es zum großen Drama auf Twitch. Wie am Samstag bekannt wurde, hatte der Streamer „ItsSlikeR“ seine Zuschauer und andere Content Creator um mehrere Hunderttausend Euro betrogen – offenbar, um seine Glücksspielsucht zu finanzieren.

Das führte zu einem Aufruf der Twitch-Stars Imane „Pokimane“ Anys und Matthew „Mizkif“ Rinaudo, Glücksspiel auf der Plattform zu verbieten. Sollte der Streaming-Gigant nichts unternehmen, drohten sie mit einem Streik. Tatsächlich ging Twitch mittlerweile auf die Forderungen ein.

Doch schnell geriet Mizkif selbst in die Kritik. Der Glücksspiel-Streamer Tyler „Trainwreck“ Niknam warf ihm vor, sexuelle Übergriffe eines Freundes vertuscht zu haben. Damit brachte er einen Fall aus dem Jahr 2021 an die Öffentlichkeit.

Der mit Mizkif befreundete Streamer „CrazySlick“, kurz: Slick, soll auf einer Feier der Streamerin Adrianah Lee nachgestellt und sie unsittlich berührt haben – er hält jedoch daran fest, nur ihren Puls überprüft zu haben. Mizkif soll das damals unter den Teppich gekehrt haben.

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von Lydia

Asmongold ist der wohl größte MMORPG-Streamer überhaupt. Was ihn sonst noch ausmacht, seht ihr im Video.

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Karriere und Leben von Asmongold in 3 Minuten u0026#8211; Was macht ihn aus?

Ausraster im Stream

Wie kommt jetzt Asmongold ins Spiel? Asmongold und Mizkif sind Mitbegründer der Gaming-Organisation One True King (OTK). In einem nicht länger verfügbaren Stream fand Asmongold klare Worte.

Den ganzen Zorn von Asmongold bekam zunächst Slick selbst ab. Asmongold nannte ihn einen Lügner und „Creep“ und wünschte ihm sogar den Tod – nicht im Spiel, sondern im echten Leben. Doch auch Mizkif kam nicht ungeschoren davon.

Sollte Mizkif nicht jeglichen Kontakt zu Slick abbrechen, wolle Asmongold nie wieder ein Wort mit ihm wechseln. Das gelte auch für alle anderen, die mit Slick in Verbindung stünden.

Solange ich keine nachprüfbaren, unbestreitbaren Beweise sehe, dass Slick es nicht getan hat und kein Widerling war – und ich spreche hier von richtigen, gerichtlich beglaubigten Dokumenten – werde ich mit niemandem, den ich kenne und der irgendwas mit ihm zu tun hat, jemals wieder sprechen. Ich werde buchstäblich nie wieder mit ihnen reden.

Asmongold via Twitch

Die Sache ging Asmongold wohl ziemlich nahe. Er sei „so verdammt sauer“ und es sei ihm auch egal, ob Slick Mizkifs Freund war. Slick habe Mizkif nur ausgenutzt, ihn belogen und Mizfik sowie Asmongold selbst nun in diese Position gebracht.

Asmongold gab aber auch zu, noch nicht zu wissen, wie groß die Beteiligung seines Kollegen tatsächlich war, das wolle er herausfinden. Mizkif sei im Moment sehr aufgebracht, daher wolle Asmongold der Sache etwas Zeit geben. Er werde das alles aufarbeiten.

Suspendierung und interne Ermittlungen gegen Mizkif

Wie geht es mit OTK weiter? Die Organisation veröffentlichte am 21. September ein Statement auf Twitter. Darin verurteilten sie sexuelle Belästigung, Übergriffe und Bigotterie. OTK gab zudem an, eine Ermittlung durch eine unabhängige juristische Organisation in die Wege geleitet zu haben.

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OTK verurteilt sexuelle Übergriffe

Mizkif sei in der Zwischenzeit freigestellt worden und trete von seinen Verpflichtungen zurück, bis die Ergebnisse der Ermittlungen vorliegen würden.

Wie reagiert die Community? Die Fans von OTK sind offenbar geteilter Meinung. Einigen geht die Reaktion nicht weit genug. Sie fordern eine sofortige Entlassung von Mizkif. Andere hoffen, dass die Untersuchung schnell abgeschlossen werden könne und Mizkif entlastet werde (via Twitter).

Was sagt Mizkif? Der Streamer veröffentlichte mittlerweile ein eigenes Statement, in dem er sich bei Adrianah und allen Opfern sexueller Belästigung für seine Äußerungen entschuldigte. Sexuelle Belästigung könne unabhängig vom Schweregrad nie als „klein“ angesehen werden.

Für alle, die jetzt eine Pause von dem Drama auf Twitch brauchen:

Ein Anime-Mädchen auf Twitch und ein radfahrender YouTuber zeigen, dass es bei allen Skandalen auch Wohlfühl-Influencer gibt

Spieler meckern über Optik von GTA 6 – Dann zeigen Entwickler-Kollegen, wie Game Development wirklich aussieht

Der große Leak zu GTA 6 wurde von einem Teil der Gaming-Community stark negativ aufgenommen und für sein mieses Aussehen kritisiert. Daraufhin haben Entwickler von Indie- und AAA-Spielen Videos veröffentlicht, die ihre Spiele im frühen Entwicklungsstadium zeigen.

Das wurde gesagt: Vor einigen Tagen gab es beim Entwickler Rockstar Games den größten Leak, den die Firma je erlebt hat. Er enthielt extrem viel Material aus der Entwicklung von GTA 6, dem nächsten großen Flaggschiff-Spiel von Rockstar.

Darunter waren auch Screenshots und Gameplay-Videos, die sich mit rasanter Geschwindigkeit im Internet verbreitet hatten. Es handelte sich allerdings um eine sehr frühe Version des Spiels, die noch völlig unfertig ist und auch entsprechend aussieht.

Dennoch wurden in der Gaming-Community schnell Stimmen laut, dass die Grafik von GTA 6 ganz offensichtlich schlecht wird. Besonders ein Tweet zu dem Thema wurde viel geteilt, ging schnell viral und erhielt auch viel Aufmerksamkeit von Entwicklern verschiedener Studios.

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“Ich weiß, wovon ich spreche, weil ich wortwörtlich das Thema studiert habe. School of Informatics and Computing Game Development.”

Darin behauptete der Twitter-User @Design4Mind317, dass Grafik und Beleuchtung in Spielen als Erstes fertiggestellt werden. Demnach sei GTA 6 schon seit 4 Jahren in Entwicklung und das fertige Produkt würde genauso aussehen, wie die Bilder und Videos aus dem Leak.

“Es wurden Assets aus Killzone benutzt, weil Spiele in Entwicklung nicht fertig aussehen”

Das erzählen die Entwickler und Journalisten: Der virale Post von @Design4Mind317 löste eine Welle von Reaktionen aus, die ihn und Leute, die ihm zustimmten, für ihr mangelndes Wissen kritisierten. Eine ganze Reihe von Entwicklern, die an Spielen wie God of War, Horizon Zero Dawn, Sea of Thieves und Cult of the Lamb gearbeitet haben, stellten sich dem entgegen.

Die Kernaussage ihrer Posts war, dass die Grafik definitiv nicht das Erste ist, was fertiggestellt wird und ein spielbarer Build eines Spiels nicht bedeutet, dass es auch fertig ist. Viele von ihnen zeigten daher Videos mit den Early-Builds ihrer eigenen Spiele, in denen:

  • Das Lighting fehlt oder nur extrem simpel ist
  • Die Assets von anderen Spielen als Ersatzteile verwendet wurden
  • Die Umgebung keinerlei Details enthält (kein Gras, Gebäude sehen aus wie Blöcke)
  • Die Spielfiguren nur graue Puppen sind oder aus grellen Blöcken bestehen etc.

Hier sind einige der Videos und Screenshots, die in dem Zusammenhang geteilt wurden:

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Der Screenshot in dem Tweet zeigt den gefürchteten Thunderjaw aus Horizon als bunten, klotzigen Spielzeugdino, dessen abbrechbare Körperteile farbig markiert sind. Beschossen wird er aus einer Waffe, die das Studio Guerrilla Games von Killzone geliehen hatte, einem ihrer früheren Games.

https://twitter.com/RobertAnim8er/status/1572409245701902336

In einem anderen Tweet wird eine der bombastischsten Kampfszenen in God of War gezeigt. Darin kämpfen Kratos und Atreus gegen den Gott Baldur, doch während der Entwicklung sah das Ganze noch sehr grau und farblos aus.

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Ein weiterer Tweet zeigt den Vergleich eines frühen Builds von Cult of the Lamb auf der linken Seite und der fertigen Version auf der rechten. Der Early-Build-Version fehlen massig Assets und Animationen, und die Texturen sind stark vereinfacht.

Die Botschaft all dieser Videos ist, dass man ein Spiel nicht anhand von Leaks wie GTA 6 beurteilen kann. Sie zeigen das UI der Entwickler-Tools, verwenden teilweise noch falsche Assets, um bestimmte Dinge testen zu können, es fehlen viele Features etc.

Die meisten Gamer können damit nichts anfangen, weil sie sich mit den Vorgängen innerhalb der Spielentwicklung nicht auskennen und missinterpretieren stark das, was sie sehen.

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“So sah Halo 4 9 Monate vor dem Gold-Status aus.”

In ihren Tweets kommentieren die Entwickler, dass ihre Spiele teilweise bis weniger als ein Jahr vor dem Entwicklungsende noch “unfertig” aussehen. Ein geleakter Build, der wie bei GTA 6 eine Pre-Alpha-Phase zeigt, ist grafisch daher bei Weitem nicht fertig.

Wie findet ihr die Vergleiche zwischen den Developtment-Versionen der großen AAA-Spiele? Was ist eure Meinung zu dem Leak von GTA 6? Erzählt es uns in den Kommentaren.

Der Mega-Leak schadet GTA 6 und Rockstar, aber auch den Fans

Das super-kontroverse Star Citizen nimmt 500.000.000 $ ein – Deutsche Gamer streiten: „Jahrhundert-Betrug“ und „Traum-Spiel“

Das SF-MMORPG Star Citizen wurde 2012 das erste Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Damals nahm das Projekt von Gaming-Pionier Chris Roberts 2,1 Millionen $ in einer Kickstarter-Kampagne ein. Zehn Jahre später steht es bei 500.110.097 $, die von über 4 Millionen Menschen kamen. Wir schauen bei MeinMMO darauf, warum das Spiel so extrem kontrovers ist und betrachten eine typische Diskussion zu Star Citizen auf der deutschen PC-Gaming-Seite GameStar.

Das ist die Situation:

  • Star Citizen wird über Crowdfunding finanziert: Mit dem Geld werden nicht nur 2 Spiele geschaffen: das MMO Star Citizen und ein Singleplayer-Spieler Squadron 42. Es wird auch eine gewaltige Infrastruktur aufgebaut. Mehrere Studios auf verschiedenen Kontinenten und die Technik, um das alles möglich zu machen.
  • Der Hauptteil des Geldes kommt über den Verkauf von virtuellen Raumschiffen rein – einzelne Kollektionen an Schiffen sind mehrere zehntausend US-Dollars wert.
  • Ein Release-Datum oder einen festen Zeitplan gibt es nach vielen Verschiebungen mittlerweile nicht mehr.

Eine tiefergehende Analyse zu Star Citizen findet ihr auf GameStar Plus, dem Bezahlmodell unserer Schwesternseite.

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Space-MMO Star Citizen zeigt Event, das mehr nach Halo und Battlefield aussieht u0026#8211; Das ist Siege of Orison

Das betrachten wir nun: Anlässlich des Meilensteins von 500 Millionen US-Dollars (via GameStar.de) wollen wir heute auf eine typische Diskussion um Star Citizen schauen, denn für diese Diskussionen ist Star Citizen mittlerweile bekannt.

Auf der deutschen PC-Gaming-Seite „GameStar“ bekamen die Artikel zu Star Citizen vor Jahren die meisten Kommentare überhaupt: Die Stimmung war jedoch oft feindselig. Kommentare unter den Artikeln gibt es auf Gamestar mittlerweile nicht mehr. Sie werden in ein Forum ausgelagert.

star-citizen

11 Stunden Diskussion bei GameStar zu Star Citizen

Wie ist die Diskussion bei GameStar: Im Forum der GameStar sieht man wie die Fronten erneut aufeinanderprallen (via gamestar):

  • Der Artikel erschien um 13:30 Uhr
  • 2 Minuten vorher, um 13:28 Uhr, war bereits der Foren-Beitrag online
  • es dauerte nur 4 Minuten, bis die Diskussion startete

Die Kommentare eröffnet ein Nutzer ohne Profilbild sofort bissig um 13:32 Uhr mit: „Ich habe so viel Respekt vor diesem Jahrhundert-Betrug.“

Kurz danach, um 13:40 Uhr, springt ihm Veteran MrNobdody82 bei: „Für mich ist es nur noch Vaporware. 2013 habe ich noch dran geglaubt, mittlerweile überhaupt nicht mehr. Schade um die 230 Euro damals.“

Um 13:44 Uhr hört man den ersten Befürworter, Masterflo3004: Er freut sich auf „Entity streaming“ und sagt: Der finanzielle Meilenstein sei schon groß, aber er finde die „Technischen Meilensteine“ wichtiger.

Um 13:57 Uhr schaltet sich Pragmatiker, BSchäfer, ein: „Ich schau’ so alle 6-8 Wochen rein, zocke 15-20 Stunden und lass es dann wieder liegen. Mir gefällt’s.“

Den ersten Streit gibt es gegen 14:14 Uhr: HorstHermann fragt: „Wo das Geld überall hinfließt“ – der aktuelle Entwicklungsstand passe nicht zum eingesetzten Geld.

7 Minuten später widerspricht chuech: „Schau dir die Geschäftszahlen an. Da steht, wo jeder Dollar hinfließt, zurzeit alles in die Entwicklung.“

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„500 Millionen €“-Projekt Star Citizen geht wichtigen, internen Schritt, um ein „richtiges MMO“ zu werden – Aber von außen kommt Spott
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“Mehr Spaß mit Star Citizen als mit jedem anderen Spiel”

Gegen 14:39 Uhr sagt ATix, dass für ihn Star Citizen zwar noch ein Traum sei. Aber er sei auch bereit, in diesen Traum zu investieren. Bisher war es ihm jeden Cent wert – er genießt die Community und den Hype, den Star Citizen ihm bescheren.

Um 15:28 Uhr ätzt Nutzer johnnyD: Das sei eine „sunk cost fallacy“ – Er sagt damit: Wer in Star Citizen investiert hat, der hat schon so viel Geld verloren, dass er jetzt hoffen muss, dass es gut wird. Niemand will vor sich selbst rechtfertigen müssen, wie viel Geld er verschwendet hat.

Star Citizen Squadron 42 Titelbild
Star Citizen ist ein Spiel der Superlative mit tollen Hollywood-Schauspielern.

“Ich werd bald wieder 500-1000 Euro ins Spiel stecken”

Um 15:43 Uhr kommt der erste Meta-Kommentar: Mod81 sagt, er werde nicht die Kommentare lesen, da würden nur 50-70 % von Vaporware oder Betrug reden. Er werde bald wieder 500-1000 Euro ins Spiel stecken, weil er es will und kann.

Um 16:09 Uhr erklärt raven1386 dem glücklichen Star-Citizen-Spieler von vorhin, dass er ja nur mit Star Citizen Spaß habe, weil er offenbar nie richtig gute Spiele gezockt hat. Er empfiehlt ihm Baldur’s Gate 2 und Mass Effect. Solche fertigen Spielen würden Spaß machen, ganz im Gegensatz zu einem unfertigen Spiel wie Star Citizen.

Gegen 16:21 Uhr kommt der nächste Meta-Kommetar: Die Trolldichte sei hoch. ElrondMcBong erklärt: Wer das Spiel einen Scam nenne, der habe ja die Entwicklung einfach nicht verfolgt.

Modi81 ist dann wieder am Start, er verwehrt sich gegen die Aussage, Star Citizen könne keinen Spaß machen. Auch er habe mit Star Citizen mehr Spaß als mit jedem anderen Game. Mod81 zählt dann auf, was man alles schon in Star Citizen machen kann.

“Walfang in ungeahnte Bereiche ausgedehnt”

Um 17:22 Uhr ist einer der ersten Kommentatoren wieder da: Der sagte, er habe 2013 um die 230 ins Spiel investiert: Ihm wurde inzwischen geraten, das Schiff, das er damals gekauft habe, doch auf eBay zu verticken. Jetzt fragt MrNobdoy82 interessiert: Ist denn die F7C-S Hornet Ghost überhaupt noch was wert?

Währenddessen tobt seit Stunden eine Meta-Diskussion im Hintergrund, ob nicht alle Spiele von Spielern finanziert werden über Vorbestellungen und so – und Crowdfunding gar nichts so Besonderes ist.

Um 17:30 Uhr erklärt Erin Roberts: Das Kunststück von Star Citizen sei es, den „Walfang in ungeahnte Bereiche“ ausgedehnt zu haben. Einige Fans würden tausende von Euros in ihre Flotten stecke. Mit 50 Euro käme man da nicht mehr weit.

Gegen 17:48 Uhr flucht amsterob09: „900 € hab ich in diesen Beschiss investiert.“ Jedes Jahr installiere er Star Citizen wieder, um eine Stunde im Rage-Mode zu spielen. Er wirft sich jedes Mal seine eigene Dämlichkeit vor.

Um 20 Uhr kommen gleich 4 Kommentare von Moderator Sir Hurl: Er sagt, andere Studios sollten sich ein Beispiel an CIG nehmen und aus der Komfort-Zone herausgehen. CIG liefere gute Arbeit ab, sonst würden die Leute ja nicht immer mehr Geld ausgeben. Das Spiel begeistere eben stark.

Um 22:08 Uhr endet der Kommentar-Abend bei der GameStar mit dem Satz von Oxygen: Er antwortet auf einen Nutzer, der sagte: CIG brauche 1 Milliarde, um fertig zu werden. Doch Oxygen sagt: So wie CIG Geld verbrenne, würde er da noch mal 500 Millionen drauflegen. Mit 1 Milliarde US-Dollar komme CIG vielleicht bei Squadron 42 hin, aber damit auch Star Citizen noch fertig wird, brauche CIG sicher 1,5 Milliarden US-Dollar.

Star Citizen Chris Roberts neu
Chris Roberts hat auf jeden Fall einen Diskussions-Simulator geschaffen.

Warum ist Star Citizen so ein heikles Thema? Die Stimmung bei Star Citizen ist aus mehreren Gründen so angespannt:

  • Bei Crowdfunding-Spielen sind Gamer stark in die Entwicklung eingebunden und fühlen sich als „Teil des Teams“ – Sie sehen sich als gut informiert und eingebunden an. Kritiker fehlen aus ihrer Sicht einfach die Informationen, um das Spiel zu beurteilen. Die würden nur Unsinn nachplappern.
  • Gerade Star Citizen ist aber auch ein leichtes Ziel für Angriffe, weil das Projekt bereits so oft verschoben wurde und die Kritik am „Feature-Creep“ mittlerweile laut ist. Außerdem ist es ein Musterbeispiel für Ingame-Käufe, aktuell ein schwieriges Thema.
  • Einige Leute haben große Summen in Star Citizen investiert und planen etwa limitierte Schiffe, die sie gekauft haben, später mit Profit weiterzuverkaufen – die schützen ihr Investment.
  • Andere Spieler genießen es einfach gegen das Spiel zu schießen, weil sie wissen, dass es so viel Zündstoff birgt.

Manche Spieler lieben Star Citizen und sind bereit, für das optimale Spielerlebnis tief in die Tasche zu greifen:

Fan von Star Citizen baut sich ein Gaming-Zimmer für 27.000 € – Sieht wie sein liebstes Raumschiff aus

Taliban errichten Schreckensherrschaft in Afghanistan – Aber sogar ihnen geht PUBG zu weit und sie verbieten es

Die radikal-islamischen Taliban herrschen aktuell über Afghanistan. Als Regierungsmacht will die Terror-Organisation nun neue Regeln einführen. Darunter fallen Verbote von Videospielen wie PUBG, aber unter teilweise bizarren Gründen.

Um welche Gruppe geht es? Die Taliban agieren schon seit vielen Jahren vor allem in und um Afghanistan herum, wo sie von 1996 bis 2001 an der Macht waren. Die Gruppe besteht aus radikal-islamischen Anhängern, welche die Sharia durchsetzen wollen.

Nach einem langen Krieg in Afghanistan konnten die Taliban im August 2021 dort schließlich wieder die Macht ergreifen. Als Folge haben sie angeblich über 100 Mitarbeiter der ehemaligen Regierung außergerichtlich hingerichtet, wie der Spiegel berichtet.

Auch zuvor sollen die Taliban für verschiedene Gräueltaten verantwortlich gewesen sein, darunter Enthauptungen, teilweise vor der Kamera. Nun verabschiedet die Gruppe neue Gesetze in Afghanistan und verbietet unter anderem den beliebten Shooter PUBG.

Warum wird PUBG verboten? Wie der South Asia Index auf Twitter mitteilt, sei einer der Gründe für das Verbot die „Bewerbung von Gewalt“ in PUBG. Das Spiel war bisher vor allem in seiner Mobile-Variante in Afghanistan äußerst beliebt.

Laut PC Gamer haben teilweise über 100.000 junge Afghanen zugleich den mobilen Shooter gezockt. Wie die Nachrichtenagentur The Khaama Press erklärt, haben Anbieter von Internet- und Telekommunikationsdiensten nun 90 Tage Zeit, um Sperren einzurichten.

Afghanistan ist damit nicht das erste Land, welches PUBG verbietet. Indien setzte 2020 118 Apps auf die schwarze Liste, darunter PUBG. Auch in Pakistan ist der Mobile-Shooter verboten.

Die PC-Version von PUBG erhielt erst kürzlich ein neues Feature, mit dem sich Skins craften lassen:

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Im Shooter PUBG könnt ihr jetzt kostenlos Skins craften – Neuer Trailer stellt das Feature vor

Verbot von PUBG und TikTok ist schon seit Monaten geplant

Weitere Gründe für das Verbot seien laut dem Sprecher der Taliban, Inamullah Semangani, dass die beiden Apps “die jüngere Generation verleiten” und “die Zeit der Leute verschwenden”, wie er in einer Nachrichtensendung erklärte (via Bloomberg). Semangani selbst schrieb auf Twitter:

Das Ministerium für Telekommunikation und Informationstechnologie ist verpflichtet, das Spiel PUBG und die App namens TikTok zu blocken, welche die Jugend auf einen falschen Pfad führt. Auf die gleiche Weise sind Kanäle so gut wie möglich zu vermeiden, die amoralische Materialien und Programme anbieten.

Das Verbot ist also schon seit einer Weile geplant, wird aber erst jetzt wirklich durchgesetzt. Nach aktuellen Informationen müssen nun die afghanischen Provider die Blockade durchsetzen.

Durch Nutzung von VPN-Diensten sollte es noch immer möglich sein, die Sperren zu umgehen und ungehindert sowohl PUBG als auch TikTok zu nutzen.

Auch PUBG-Macher KRAFTON dürfte sich mit dem Bann nicht zufriedengeben. Der Publisher hat sich schon im Fall von Indien Gedanken darüber gemacht, wie sich die Sperre umgehen lässt:

Grünes Blut, 100 Mio $ und Microsoft – PUBG Mobile will Zensur-Verbot umgehen

CoD Warzone 2: Macht den TV aus und futtert leise – Denn Schmatzen kann euch umbringen

Mit Modern Warfare 2 und Warzone 2 erhält die Shooter-Serie viele neue Features. Neben der neuen Map Al Mazrah, dem überarbeiteten Waffenschmied oder dem neuen Modus DMZ, könnte ein eher unscheinbares Feature zum echten Highlight avancieren: der Proximity-Chat.

Was ist der Proximity-Chat? Es handelt sich um eine besondere Form des Voice-Chats, welche fest in das Spiel integriert wurde. Theoretisch braucht ihr zur Kommunikation in Warzone künftig keine Software von Drittanbietern mehr zu nutzen wie Teamspeak oder Discord.

Das Besondere am Proximity-Chat ist, dass er dynamisch mit euerer Spielfigur skaliert. Das bedeutet, dass der Voice-Chat lauter oder leiser wird, je nachdem wie weit ihr euch von euren Mitspielern entfernt befindet. Doch Achtung, der Proximity-Chat funktioniert nicht nur zwischen Teammitgliedern – auch eure Gegner können euch hören.

Weitere Informationen zu Modern Warfare 2 und Warzone 2 findet ihr in diesem Video:

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Diese Form der Kommunikation ahmt also das echte Leben nach. Dort ist ja auch so, dass man sich nicht mehr ganz so laut versteht, wenn man nicht nah bei einander steht. Im besten Falle kann so ein Feature das Spielerlebnis noch immersiver machen. Ihr bekommt ein besseres Gefühl für Distanzen und eure Umgebung.

Was macht das Feature so besonders?

Schon bei Modern Warfare 2019 gab es die Möglichkeit über Sprache im Spiel zu kommunizieren. Allerdings war diese Form der Kommunikation stets auf das eigene Team beschränkt, lediglich in der Lobby oder der Kill-Cam konntet ihr die Worte eurer Gegner wahrnehmen.

In Modern Warefare 2 ändert sich das jetzt grundlegend. Falls ihr also schon immer einmal ein paar Sprüche loswerden wolltet, während ihr eine gegnerische Position stürmt, dann habt ihr bald die Möglichkeit dazu.

Für wen ist dieses Feature gedacht? Der Proximity-Chat dürfte vor allem für Spieler von Interesse sein, die gerne mit zufälligen Teammitgliedern in der Warzone zusammen spielen. Hier wird die Kommunikation durch dieses Feature enorm erleichtert. Falls ihr Zugang zur Beta habt, dann könnt ihr das Feature selbst einmal ausprobieren.

Falls ihr hingegen häufig mit einem festen Team unterwegs seid, dann nutzt ihr wahrscheinlich eh schon Programme wie Discord. Doch auch dann könnt ihr das neue Feature nutzen, um ein wenig Schabernack zu treiben.

Proximity-Chat hat großes Potenzial – bereitet aber auch Sorgen

Als die ersten Streamer und Content-Creator beim Modern Warfare Next Event herausgefunden haben, dass Proximity-Chat in MW2 enthalten ist, war der Hype riesengroß.

Kein Wunder, denn menschliche Interaktion sorgt immer für spannende oder lustige Momente. Man kann sich jetzt schon vorstellen, wie die Gegner reagieren werden, wenn ein Spieler plötzlich ein ganzes Team auseinander nimmt.

Wie der Proximity-Chat in Action aussieht, könnt ihr euch hier beim Streamer Myth anschauen:

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Doch einige Fans machen sich auch Sorgen. Wie man im Video sehen kann, sind eure Gegner in der Lage, eure Kommunikation mitzuhören. Während ihr also eure Strategie mit eurem Team besprecht, könnten Gegner das mitbekommen und sich so optimal auf euren Push vorbereiten.

Für euch könnte es brenzlig werden, wenn ihr vergesst, dass ihr das Feature aktiviert habt. So könnte es schnell mal passieren, dass Hintergrundgeräusche eure Position preisgeben. Seit also besonders vorsichtig, wenn bei euch im Hintergrund der Fernseher läuft. Gleiches gilt, wenn ihr beim Zocken gerne Knabberzeug futtert. Ein Griff in die knisternde Chipstüte könnte für den nächsten Besuch im Gulag verantwortlich sein.

Sorgen gibt es auch bei Streamern: So befürchten einige, dass Streamsniper versuchen werden, das neue Feature zu missbrauchen. Man stelle sich vor, wie sie Streamer verfolgen und Musik abspielen, die durch Copyright geschützt ist – oder aber Dinge sagen, die gegen die Terms of Service der Streamingplattformen verstoßen. Ähnliches war schon bei PUBG oder H1Z1 geschehen, beides Battle Royal Spiele, die über einen Proximity-Chat verfügen.

Doch hier ist die gute Nachricht: Falls ihr keine Lust auf das neue Feature habt, dann könnt ihr es ganz einfach in den Optionen deaktivieren.

Jetzt seit ihr gefragt: Freut ihr euch auf das neue Feature? Oder werdet ihr die Option gleich zu Anfang deaktivieren? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

Nicht nur zu CoD und Warzone wird aktuell viel spekuliert, auch bei anderen Games brodelt die Gerüchteküche: Bei Rockstar Games hat es einen großen Leak zu GTA VI gegeben.

Quelle(n):
  1. Dot Esports

KI erschafft Puzzle-Dating-Game auf Steam – Hat genau die Probleme, an die ihr gerade denkt

Künstliche Intelligenzen erschaffen jetzt auch ganze Spiele. Das erste dieser Art ist wohl „This Girl Does Not Exist“ – und es wirft einige Fragen auf.

Erst vor einer Weile hatten wir darüber berichtet, dass künstliche Intelligenzen (KI oder im englischen AI) gerade einen riesigen Boom erleben, weil sich damit plötzlich ziemlich eindrucksvolle Bilder erstellen lassen.

Man muss nicht mehr tun, als etwa die KI „Midjourney“ mit einigen Schlagworten zu füttern und etwas warten, während die KI Bilder erstellt, die manchmal so beeindruckend sind, dass sie sogar Kunstwettbewerbe gewinnen. Auf den ersten Blick ist für die meisten gar nicht mehr zu erkennen, ob das Bild von einem Menschen oder einer KI erschaffen wurde.

Doch jetzt erscheinen auch die ersten Games, deren Inhalt komplett von KI erschaffen wurde: This Girl Does Not Exist.

Was ist das für ein Spiel? „This Girl Does Not Exist“ ist ein Puzzle-Spiel – im wahrsten Sinne des Wortes. Zwar wird das Spiel auch als „Dating Game“ angepriesen, doch wer schon mal eine Visual Novel gespielt hat, dürfte sich von dieser Bezeichnung zumindest milde beleidigt fühlen.

Der Clou an „This Girl Does Not Exist“: Es ist fast komplett von künstlicher Intelligenz erstellt. Sämtliche grafischen Details, also etwa die Bilder der Frauen, die zu Puzzles zerlegt wurden, aber auch die wenigen Voice-Over-Lines als auch die Story sind mit künstlicher Intelligenz erschaffen wurden.

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Wie läuft das Spiel so? „This Girl Does Not Exist“ ist bisher kein großer Erfolg. Mit nur einer einzigen Review – und die ist auch noch negativ – ist das Spiel sicher kein Kassenschlager. Es ist recht simpel, bietet nur wenige Puzzle und 25 freischaltbare Bilder.

Es soll aber auch gar kein großes Gameplay-Monster sein, sondern einfach nur ein Schaukasten dessen, was künstliche Intelligenz bereits jetzt erschaffen kann. Denn sowohl die Bilder selbst als auch die „Story“ und die Voice-Over sind von künstlicher Intelligenz erschaffen worden.

Dass KI verändert, wie Games erschaffen werden, glauben inzwischen die meisten.

Entwickler halten an dem Konzept fest: Das Entwickler-Paar sprach mit dem Magazin Kotaku und erklärte, dass „This Girl Does Not Exist“ einige Startschwierigkeiten habe. Man habe versucht, Streamer zum Spielen des Puzzle-Games zu bewegen, doch die meisten Anfragen wurden abgelehnt oder ganz ignoriert.

In einem Fall wurde es gespielt, erntete aber viel negative Kritik aus dem Chat der Streamer-Community. Da hieß es, laut den Entwicklern, man habe Angst, dass die KI eine ganze Menge Jobs in der Kunst-Branche gefährden würde.

Denn wenn schon jetzt möglich sei, Bilder und ganze Spiel-Assets einfach mit ein paar Klicks durch eine KI zu erschaffen, dann sei es nur noch eine Frage der Zeit, bis Menschen aus diesen Berufen gänzlich verdrängt werden.

Wer sich selbst einen Eindruck von „This Girl Does Not Exist“ machen will, kann das für rund 4 Euro auf Steam tun – allerdings sollte man dann wohl Puzzles ohnehin schon mögen.

Was haltet ihr davon? Eine coole Sache, die KI noch mehr in den Fokus rückt? Oder bisher einfach nur lächerlich und noch weit davon entfernt, etwas Sinnvolles zu sein?

Die KI MidJourney sagte auch schon voraus, wie wohl das letzte Selfie auf der Erde aussehen wird.

Quelle(n):
  1. kotaku.com

Pokémon GO: Die Fashion-Week bringt euch Garstella, neue Kostüme & jede Menge Shinys

In Pokémon GO werfen sich die Monster ab Dienstag wieder besonders in Schale, denn das Fashion-Week-Event steht an. Mit dabei sind neben zwei neuen Pokémon auch einige Kostüme und jede Menge Shinys. Wir von MeinMMO zeigen euch, welche Spawns und Boni euch erwarten.

Um welches Event geht es? Wie bereits im letzten Jahr, werden sich die Monster in Pokémon GO auch in diesem Jahr wieder für den großen Auftritt auf dem Laufsteg zurecht machen. So könnt ihr während der Fashion-Week neue kostümierte Monster im Spiel finden und euch auf ein Pokémon-Debüt freuen.

Auch jede Menge Shinys werden dabei sein. Folgende Highlights erwarten euch während des Events:

  • Garstella und Aggrostella werden erstmals im Spiel verfügbar sein
  • Digda, Digdri, Absol und Toxiquak erscheinen im stylischem Look
  • Coifwaff feiert sein Shiny-Debüt im Spiel
  • Yveltal kehrt in die Raids zurück und ist erstmals als Shiny zu fangen

Wann läuft das Event? Die Fashion-Week startet in Pokémon GO am Dienstag, den 27. September 2022, um 10:00 Uhr Ortszeit und läuft bis zum 03. Oktober 2022 um 20:00 Uhr Ortszeit.

Das sind die neuen Pokémon und Kostüme

Während der Fashion-Week werden gleich zwei neue Pokémon ihr Debüt im Spiel feiern: Garstella und Aggrostella. Außerdem könnt ihr erstmals Shiny-Coiffwaff und Shiny-Yveltal begegnen sowie auf jede Menge kostümierte Pokémon treffen.

Neben Monstern, die es im letzten Jahr bereits im Kostüm zu fangen gab, wie Sheinux mit Hut, Kussilla mit Schleife, Elezeba mit Kragen oder Glibunkel mit Kappe, haben sich in diesem Jahr zusätzlich vier weitere Pokémon in Schale geworfen. Wir zeigen euch, welche das sind und stellen euch die neuen Monster nachfolgend kurz vor.

Garstella und Aggrostella

Die Neuzugänge im Rahmen der Fashion-Week sind Garstella und Aggrostella. Garstella ist ein Gift- und Wasser-Pokémon aus der 7. Spiele-Generation. Es lässt sich zu Aggrostella weiterentwickeln. Erkennen könnt ihr das kleine Monster an seinem lilafarbenen Körper, den spitzen, weißen Zähnen sowie den langen blau-lilafarbenen Haaren.

Während des Events wird es in der Wildnis spawnen, in Level-3-Raids zu finden sein und sich in den Event-Feldforschungen verstecken. Um euch auch Aggrostella zu sichern, müsst ihr Garstella entsprechend entwickeln. Hierfür benötigt ihr 50 Bonbons.

Die Weiterentwicklung besitzt ein sehr auffälliges Aussehen. So hat es genau wie Garstella einen kleinen, lilafarbenen Körper mit großen Augen und spitzen Zähnen. Anstelle der langen Haare ist es nun aber von riesigen, blauen Tentakeln umgeben, die sich schützend um den kleinen Körper legen.

Garstella und Aggrostella (via pokemon.com)

Übrigens sorgt Aggrostella bereits jetzt für ordentlich Gesprächsstoff in der Community. Warum Trainer Bedenken haben, dass es das Spiel zerstören könnt, haben wir euch hier zusammengefasst.

Coiffwaff

Ein Pokémon, das aufgrund seiner verschiedenen Frisuren zur Fashion-Week in Pokémon GO nicht fehlen darf, ist Coiffwaff. Das Monster aus der 6. Spiele-Generation wird dabei erstmals auch in seiner schillernden Form im Spiel zu fangen sein.

Diese unterscheidet sich durch ein dunkles Fell und ein helles Gesicht. Haltet während des Events in der Wildnis, in Level-1-Raids sowie in Forschungsaufgaben danach Ausschau. Da Coiffwaff über insgesamt 9 verschiedene Formen verfügt, die sich durch ihren Haarschnitt unterscheiden, könnt ihr euch entsprechend auch die unterschiedlichsten Shinys sichern.

Wie diese aussehen, zeigt der nachfolgende reddit-Beitrag von TopAssistance2:

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Wie ihr die Formen ändern könnt und an welche Regionen diese gebunden sind, verraten wir euch im nachfolgenden Artikel:

Mehr zum Thema
Pokémon GO: Coiffwaff Form ändern – So sichert ihr alle 9 Formen
von Patrick Freese

Yveltal

Das legendäre Unlicht- und Flug-Pokémon aus der 6. Spiele-Generation kehrt im Rahmen der Fashion-Week in die Level-5-Raids zurück. Yveltal profitiert von einem hohen Angriff und einer guten Ausdauer sowie soliden Werten in der Verteidigung, weshalb es zu den besten Angreifern in Pokémon GO gehört.

Auch in der Meisterliga kann es sich sehen lassen. Das macht es für viele Spieler besonders interessant. Darüber hinaus könnt ihr das Monster zur Fashion-Week erstmals auch in seiner schillernden Form im Spiel finden. Diese erkennt ihr an einem roten Körper und seinen weißen Flügeln.

Yveltal normal (links) und als Shiny (rechts)

Das sind die neuen Kostüme zu Fashion-Week

Neben den neuen Monstern und Shinys könnt ihr während des Events auch auf Digda und seine Weiterentwicklung Digdri mit Hut treffen. Außerdem wird es erstmals ein Absol mit Sonnenbrille geben sowie ein Toxiquak mit Kappe.

Glibunkel, Toxiquaks Vorentwicklung, ließ sich in der Vergangenheit bereits in diesem Kostüm fangen. Dieses werdet ihr auch in diesem Jahr zur Fashion-Week in der Wildnis, in Level-1-Raids, in Feldforschungen sowie in 7-km-Eiern finden und könnt es erstmals mit diesem Kostüm weiterentwickeln.

Das sind die neuen Kostüme zur Fashion-Week

Alle Spawns zur Fashion-Week

Ihr könnt während der Fashion-Week aber nicht nur auf neue Monster treffen. Es werden in der Wildnis, in Raids und in 7-km-Eiern noch zahlreiche weitere Pokémon mit und ohne Kostüm spawnen. Welche das sind haben wir euch nachfolgend zusammengefasst. Alle Pokémon, denen ihr dabei in ihrer schillernden Form begegnen könnt, haben wir mit einem (*) markiert.

Pokémon in der Wildnis:

  • Smettbo im stylischen Look*
  • Kramurx*
  • Charmian*
  • Glibunkel im stylischen Look*
  • Elezeba im stylischen Look*
  • Mollimorba
  • Quabbel (weiblich)
  • Coiffwaff*
  • Garstella

seltener zu finden:

  • Digda im stylischen Look*
  • Kirlia im stylischen Look*
  • Absol im stylischen Look*

Pokémon aus 7-km-Eiern:

  • Digda im stylischen Look*
  • Kussilla im stylischen Look*
  • Sheinux im stylischen Look*
  • Glibunkel im stylischen Look*

Pokémon aus Raids:

  • Level-1-Raids: Digda im stylischen Look*, Sheinux im stylischen Look*, Glibunkel im stylischen Look*, Zurrokex, Coiffwaff*
  • Level-3-Raids: Smettbo im stylischen Look*, Kirlia im stylischen Look*, Absol im stylischen Look*, Garstella
  • Level-5-Raids: Yveltal*
  • Mega-Raids: Mega-Schlapor*

Alle Boni zur Fashion-Week

Die Fashion-Week bringt euch nicht nur jede Menge Spawns. Ihr könnt euch während des Events nämlich auch über den einen oder anderen Bonus freuen. Folgende Boni erwarten euch:

  • befristete Forschung zur Fashion-Week
    • Belohnung: Begegnung mit Digda im stylischen Look*, Absol im stylischen Look* und Glibunkel im stylischen Look*
  • Überraschungen bei Schnappschüssen
  • Event-Forschungen an PokéStops
    • Belohnung: Begegnung mit Evoli*, Kramurx*, Eneco*, Charmian*, Glibunkel im stylischen Look*, Elezeba im stylischen Look*, Coiffwaff*, Garstella
  • neue Avatar-Artikel im Shop
Neue Avatar-Artikel zur Fashion-Week

Wie gefallen euch die Inhalte der Fashion-Week? Auf welches der Monster freut ihr euch am meisten? Und welche Boni hätte ihr euch für dieses Event noch gewünscht? Schreibt uns eure Meinung dazu gern hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.

Übrigens: Die Inhalte und das Pokémon zum Community Day im Oktober sind bekannt. Wir zeigen euch, was euch zu diesem Event erwartet.

Quelle(n):
  1. Pokémon GO

FIFA 23: Backup Codes für die Web App – So seid ihr bereit für Login-Probleme

Heute erscheint die FIFA 23 Web App. Damit ihr auf mögliche Login-Probleme vorbereitet seid, könnt ihr euch schon jetzt sogenannte „Backup-Codes” sichern.

Was für Probleme könnten kommen? Viele FIFA-Fans warten auf den Web-App-Release und heute Abend dürften zahlreiche Fans auf einen Schlag in die App einsteigen wollen.

Bei vergangenen FIFA-Releases sorgte das zum Start regelmäßig für Login-Probleme. Da kam man kaum in die Web App rein, so groß war der Ansturm. Doch das Hauptproblem folgte erst beim tatsächlichen Login: Viele Spieler müssen sich nochmal neu verifizieren, um auf ihr Konto in der Web App zugreifen zu dürfen.

Zu diesem Zweck kann EA einen Verifikations-Code per Mail verschicken. Doch bei vergangenen Releases dauerte genau dieser Schritt auch sehr lang, eben weil so viele User bedient werden mussten.

Dann kann man es aber noch über eine Alternative versuchen.

So funktionieren Backup Codes für FIFA 23

Das sind Backup Codes: Bei den Backup Codes handelt es sich um eine alternative Verifikations-Möglichkeit, die man bereits im Vorfeld des Web-App-Releases vorbereiten kann. Diese Codes könnt ihr zum Release verwenden, falls die Mail von EA nur verzögert ankommt.

So kriegt ihr die Codes:

  • Meldet euch in eurem EA-Account an. Hier geht’s zur Login-Seite (via EA.com).
  • Wählt das kleine Benutzer-Icon oben rechts im Bildschirm.
  • Geht nun zu euren Einstellungen.
  • Wählt den Bereich “Sicherheit”.
  • Klickt bei “Backup-Codes” auf “Anzeigen”.
  • Nun bekommt ihr einen Verifizierungs-Code an eure Mail-Adresse. Das ist noch nicht der richtige Code. Den braucht ihr, um eure Backup-Codes anzeigen zu lassen.
  • Gebt den Code in der Eingabemaske eures EA-Kontos ein.
  • Nun bekommt ihr insgesamt 6 persönliche Codes angezeigt, die ihr zur Verifizierung verwenden könnt.
  • Wichtig: Lasst diese Codes nicht offen rumliegen, da sie für den Login in eure EA-Konten verwendet werden können.

Mit diesen Codes seid ihr zumindest vorbereitet, wenn beim heute startenden Vorabzugang der Web App eine Verzögerung anstehen sollte. Sobald die Web App erschienen ist, können sich Spieler einloggen, die bereits ein FUT-Konto haben und nun auf Features wie den Transfermarkt zugreifen. Seid ihr ganz neue Spieler, müsst ihr erstmal auf den Release des Spiels warten, um euch erstmals in Ultimate Team anzumelden.

Apropos Vorabzugang: Eine Demo zu FIFA 23 gibt es aktuell nicht – wie kann man vorher spielen?

So viel Zeit verbringt ihr jede Woche mit Zocken

Zeit ist eine wertvolle Ressource, die wir in unserem Alltag einteilen müssen. Ihr habt uns verraten, wie viel davon ihr pro Woche mit Gaming verbringt.

Darum ging’s: In einer Umfrage haben wir euch gefragt, wie viel Zeit ihr wöchentlich in etwa mit Zocken verbringt. Immerhin ist freie Zeit wertvoll und viele von uns haben neben dem Gaming auch andere Hobbys, ganz zu schweigen von wichtigen Dingen wie Schule, Arbeit, Freunde und Familie.

Ihr habt uns auf diese Frage zahlreich geantwortet und die Umfrage hat über 4.500 Stimmen gesammelt. Hier ist, was ihr uns so erzählt habt.

Das sind die Ergebnisse: Insgesamt haben an der Umfrage zum Zeitpunkt der Auswertung am 20. September 2022 4.573 Leserinnen und Leser teilgenommen. Die Stimmenverteilung sah dabei folgendermaßen aus:

  • 10 bis 20 Stunden: 1.253 Stimmen (27,39 %)
  • 20 bis 30 Stunden: 1.072 Stimmen (23,44 %)
  • Mehr als 40 Stunden: 904 Stimmen (19,77 %)
  • 30 bis 40 Stunden: 753 Stimmen (16,46 %)
  • Weniger als 10 Stunden: 591 Stimmen (12,92 %)

Der Großteil von euch zählt also wohl eher zu den “Feierabend-Gamern”, die abends nach der Arbeit einige Runden mit ihren Freunden Online zocken oder einige Stunden im Singleplayer verbringen.

Zu wenig darf’s aber auch nicht sein, denn weniger als 10 Stunden wöchentlich spielt nur eine Minderheit.

Früher habt ihr mehr gezockt

Das sagen die Kommentare: In der Kommentarsektion unter der Umfrage haben einige von euch in ihren Posts erzählt, dass ihr früher mehr gespielt habt, als es heutzutage der Fall ist. Die Gründe dafür sind vielfältig. Einige der meistgenannten Gründe sind die “RL-Verpflichtungen” wie Schule und Job. Aber auch die Familie, mit der ihr eure Zeit verbringt (oder die selbst die Spielkonsolen besetzt), ist ein Faktor.

10-30 wäre die korrekte Antwort. Da es ziemlich schwankt. Hab jetzt aber Mal 20-30 gemacht. 10 zocke ich alleine mit einem Kumpel zusammen pro Woche. Alleine kommt’s echt stark darauf an wie anstrengend die Arbeit war oder ob ich am Wochenende was vorhabe.

MeinMMO-Leser Meuchelpferd

Ca. 5 Stunden, allerdings nur Sonntag – da haben nämlich unsere Kinder „Zockerpause“.

MeinMMO-Leser -MansorY-

Doch nicht bei jedem von euch liegt die sinkende Spielzeit pro Woche nur am Zeitmangel aufgrund von Real Life oder anderen Hobbys. Auch Enttäuschung über die aktuellen Spiele auf dem Markt spielt eine Rolle und war in so manchem Kommentar vertreten.

Der Letzte große Peak war bei Elden Ring, das ist schon hart eskaliert. Regulär sonst im Schnitt 10-15 Stunden pro Woche, wenn überhaupt. Das liegt aber eher an den unterwältigenden Spielen als an Zeitmangel.

MeinMMO-Leser Threepwood

Mittlerweile „nur“ noch 20-30 Stunden, während es früher auch gern mal >40 Stunden werden konnten.

Das liegt vor allem an den von Jahr zu Jahr schlechter werdenden Multiplayer-Titeln, insbesondere PvP-Titel. Der langfristige Spielspaß nimmt zunehmend ab, zum einen bedingt durch Veränderungen, welche nur auf Kommerz der Publisher abzielen, während Qualität und generelles Gameplay leiden, zum anderen aber auch sehr oft verursacht durch Verhalten der heutigen Mitspieler.

MeinMMO-Leser BavEagle

Auch gab es Äußerungen, dass die Spielzeit gerne mal schwankt, wenn man gerade ein spannendes Spiel gefunden hat oder ein Blockbuster wie Elden Ring erscheint, in dem man unzählige Stunden versenken kann. Da geht der wöchentliche Gametime-Tacho auch mal hoch über die 40 Stunden.

Andere zocken noch weniger

So sieht es in anderen Communitys aus: Unsere Kollegen von der GamePro und der GameStar haben unter ihren Usern dieselbe Umfrage durchgeführt. Aus ihren Ergebnissen sickert durch, dass Multiplayer- und MMO-Spieler pro Woche wohl mehr Zeit mit Zocken verbringen.

Bei beiden Schwesterseiten liegt die Spielzeit der meisten Leserinnen und Leser bei maximal 20 Stunden pro Woche. Nur sehr wenige ihrer Community-Mitglieder übersteigen die 40-Stunden-Marke.

Wie sieht’s bei euch aus? Habt ihr mit dem Ergebnis gerechnet oder findet ihr es überraschend? Wie findet ihr den Vergleich mit den Umfragen unserer Kollegen? Schreibt es uns in die Kommentare.

Aber egal, wie viel ihr täglich zockt, ein hardcore FFXIV-Fan kann euch sicherlich schlagen:

Final Fantasy XIV: Spieler nutzt 24 Accounts gleichzeitig, zahlt über 300 € im Monat

Ein Streamer kritisiert Glücksspiel auf Twitch, steht plötzlich im Zentrum eines Shitstorms um sexuelle Übergriffe und Rassismus

Der Streamer Matthew „Mizkif“ Rinaudo (27) übte heftige Kritik am Glücksspiel auf Twitch. Tyler „Trainwreckstv“ Niknam, der für seine Casino-Streams bekannt ist, schoss zurück und erhob schwere Vorwürfe gegen Mizkif. Wir von MeinMMO dröseln das Ganze für euch auf.

Update: Dieser Artikel erschien ursprünglich am 20.09.2022 – Wir haben ihn am 21.09.2022 mit neuen Informationen ergänzt.
Achtung: In diesem Artikel werden sexuelle Gewalt, rassistische und homophobe Äußerungen sowie Glücksspiel behandelt. Bei manchen Menschen können diese Themen Unbehagen auslösen. Bitte seid achtsam, wenn das bei euch der Fall ist.

Zum Hintergrund: Mizkf hatte gemeinsam mit Imane „Pokimane“ Anys (26) einen Aufruf gestartet, Twitch solle etwas gegen das Glücksspiel auf der Plattform unternehmen. Auslöser war der Skandal um den Streamer ItsSliker, der Freunde und Zuschauer betrogen hatte, um seine Sucht zu finanzieren.

Obwohl ItsSliker das Geld wohl in Sportwetten verloren hatte, geriet schnell das Glücksspiel allgemein in den Fokus der Kritik. Auf Twitch läuft das hauptsächlich unter der Kategorie „Slots“. Internetpersönlichkeiten fordern daher, die Kategorie zu verbieten oder dort keine Werbung zu zeigen.

Wenn ihr selbst Probleme mit Glücksspiel habt oder euch Sorgen um eine angehörige Person macht, wendet euch an das Beratungstelefon des Bundesministeriums. Das Beratungsteam der BZgA ist unter der Rufnummer 0800 1 37 27 00 kostenfrei und anonym erreichbar.

Glücksspiel-Streamer wollen nicht zum Sündenbock gemacht werden

Darum gibt es Kritik: Die Aktion von Mizkif und Pokimane fand zwar viel Zuspruch, es wurde jedoch auch schnell Kritik laut. Allen voran Trainwreck, der von Mizkif mehrmals namentlich im Zusammenhang mit dem geforderten Verbot genannt worden war, sah sich als Sündenbock.

Casino-Streams sollten laut Trainwreck nicht für den Fehler eines Einzelnen, verantwortlich gemacht werden. Der Streamer findet, die echten Problem würden woanders liegen.

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Die Stimmung kochte endgültig hoch, nachdem der MMORPG-Streamer Zack „Asmongold“ sich einschaltete. Er forderte die Sperrung von Sliker und sprach von einer Schande für Twitch.

Daraufhin warf Trainwreck Asmongold vor, er und seine „Kumpel“ würden die Sliker-Situation ausnutzen, um eine Agenda gegen ihn, Trainwreck, zu verfolgen. Dabei wurde es schnell persönlich: „Wir wissen beide ganz tief drin, warum der unsichere kleine Mann das macht.“ ätzte Trainwreck, wohl ein Seitenhieb gegen Mizkif.

In einem mittlerweile gelöschten Tweet erklärte Mizkif, dass Trainwreck bereits vor Jahren im Zusammenhang mit „Jolt Coin“ hätte gesperrt werden sollen. Dabei handelt es sich um eine Kryptowährung, mit der Trainwreck 2017 in Verbindung stand.

Trainwreck erwiderte, ob Mizkif nun auch andere vorschicken würde, um ihn ruhig zu stellen, so wie er es gemacht hätte „um all diese sexuellen Übergriffe zu vertuschen.“

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Mizkif soll sexuelle Übergriffe eines Freundes vertuscht haben

Um diesen Fall geht es vermutlich: Bereits 2021 erhob die Streamerin Adrianah Lee Vorwürfe gegen den Streamer „CrazySlick“, kurz: Slick. Er soll ihr auf einer Geburtstagsfeier nachgestellt und ihren alkoholisierten Zustand ausgenutzt haben, um sie am Hals und an der Brust zu berühren (via TwitLonger).

Slick erklärte jedoch, er habe lediglich ihren Puls ertasten wollen, um sich zu vergewissern, dass es Adrianah gut ginge.

Anmerkung: Wir haben das Management von Slick um ein Statement zu der Situation gebeten und werden es hier einfügen, sobald wir eine Antwort haben.

Der Vorfall hatte damals vergleichsweise geringe Auswirkungen. Mizkif und seine damalige Freundin Maya, bei denen Slick wohnte, entschieden sich dagegen, ihn aus dem Haus zu werfen. Stattdessen sollte Slick Hilfe erhalten und sein Verhalten ändern.

https://twitter.com/defnoodles/status/1413206472452829185?s=20&t=_qF9b7YxBKnAgEJEW7g0hw

Mittlerweile wurden mehr Details zu dem Vorfall bekannt: Adrianah warf Mizkif und Maya vor, die Situation heruntergespielt zu haben. Die beiden hätten sie außerdem dazu gebracht, gewisse Informationen für sich zu behalten (via Twitter).

Slick selbst stritt die Vorwürfe von Adrianah ab, sie unsittlich berührt zu haben. Der Post, in dem er ankündigte, sich einen Anwalt zu nehmen, ist allerdings nicht länger auf seinem Twitter-Account verfügbar und es gibt keine weitere Aktivität von ihm.

Mizkif ist besorgt um seinen Freund Slick.

Was sagt Mizkif zu dem Ganzen? Mizkif war seitdem die Vorwürfe gegen Slick und ihn selbst ans Licht kamen, nicht mehr live. Allerdings war er in diversen Twitch-Chats aktiv und berichtete dort von einer neuen Wendung in dem Fall.

In seinem Offline-Chat berichtete Mizkif, Slick sei verschwunden und niemand wisse, wo er sich gerade aufhalte. Slick habe einige Abschieds-Nachrichten verschickt und sich seitdem nicht mehr gemeldet. Die Polizei sei bereits informiert (via dexerto).

Update 21.09.2022, 10:15: Mizkif gab mittlerweile bekannt, dass Slick gefunden wurde und wohlauf sei. Das Verhalten von Slick sei jedoch unentschuldbar. Daher habe Mizkif ihn aufgefordert, das gemeinsame Haus so bald wie möglich zu verlassen (via TwitLonger).

Kontroverser YouTuber schaltet sich mit weiteren Vorwürfen ein

Um wen geht es? Der ehemalige Twitch-Streamer Paul „Ice Poseidon“ Denino ist selbst eine kontroverse Internet-Persönlichkeit. Bis zu seinem Perma-Bann war er vor allem für seine IRL-Streams bekannt. Seine Community gilt als äußerst toxisch.

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von Sayumi (Lena)

Wie steht er im Zusammenhang mit Mizkif? Mizkif war früher der Kameramann von Ice Poseidon, gehörte zu seinem engsten Kreis und wurde durch ihn groß. Heute hätten die beiden aber kaum noch Kontakt, so Ice Poseidon.

Was wirft er Mizkif vor? Ice Poseidon veröffentlichte eine Reihe von Screenshots auf Twitter, die private Konversationen mit Mizkif aus den Jahren 2018 und 2019 zeigen sollen. Darin benutzt Mizkif augenscheinlich rassistische und homophobe Beleidigungen.

Die Ausdrücke sind entweder gegen Ice Poseidon gerichtet oder beziehen sich auf Menschen, die sich offenbar zum Zeitpunkt des Verfassens der Nachrichten in Mizkifs Umgebung befanden. Ice Poseidon versah den Post mit den Worten: „Mizkif, ich habe dich in diese Welt gebracht, jetzt nehme ich dich wieder heraus.“

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Ice Poseidon teilt beleidigende Nachrichten, die von Mizkif stammen sollen

Zum Zeitpunkt, zu dem dieser Artikel geschrieben wird, hat Mizkif sich noch nicht zu den Vorwürfen geäußert, er habe rassistische und homophobe Äußerungen getätigt. In seinem letzten Tweet gab er an, mit seinem Team daran zu arbeiten, die Opfer von Sliker zu entschädigen (via Twitter).

Update 21.09.2022, 10:15: In einem Statement, das Mizkif am 21.09. via Twitter veröffentlichte, ging er auf die von ihm getätigten “verwerflichen” Aussagen ein. Er habe diese Sachen gesagt, um bei seinen Freunden lustig und cool dazustehen.

Was er gesagt habe, könne er nicht ändern, Mizkif sei jedoch stolz darauf, wie sehr er sich in diesen 4 Jahren weiterentwickelt habe. Der Streamer räumte allerdings auch ein, dass es immer noch Luft nach oben gebe, sich zu verbessern (via TwitLonger).

Auch im deutschen Twitch-Raum wird derzeit hitzig über Glücksspiel in Streams diskutiert. Auslöser war eine Sendung des ZDF-Satirikers Jan Böhmermann, in der Twitch-Streamer dafür kritisierte, für Glücksspiel in Spielen, beispielsweise in Form von Lootboxen, zu werben.

Der größte deutsche Streamer Marcel „MontanaBlack“ Eris, der Gegenstand der Parodie von Böhmermann war, sagt jedoch, er habe eine reine Weste.

MontanaBlack zur Kritik an Twitch-Streamern durch ZDF Magazin Royale: „Jeder ist selbst für sich verantwortlich“

Quelle(n):
  1. dexerto
  2. sportskeeda

Twitch verbietet Glücksspiel-Seiten, nachdem große Streamer mit Protest drohen

Nach einem Skandal um hunderttausende Euro gibt es auf Twitch eine riesige Diskussion um Glücksspiel auf der Plattform. Streamer wie Matthew „Mizkif“ Rinaudo und Imane „Pokimane“ Anys drohten mit Streik. Nun reagiert der Anbieter und schränkt ein, was Streamer zeigen dürfen.

In den letzten Tagen ist auf Twitch einiges passiert:

Twitch reagierte auf die Kontroverse mit einem Post, in dem neue Regeln festgesetzt werden, die das Glücksspiel auf der Plattform besser regulieren sollen.

Das sagt Twitch jetzt dazu: In einem Statement erklärt Twitch, dass es eigentlich schon Regeln für Glücksspiel gibt, die aber von einigen Streamern schlicht ausgehoben werden. Das wolle man nun verhindern.

Ab dem 18. Oktober gelten neue Regeln, mit denen bestimmte Websites auf der Plattform vollständig verboten werden. In der Nachricht auf Twitter heißt es:

Wir aktualisieren unser Regelwerk am 18. Oktober, um das Streamen von Glücksspiel-Seiten zu verbieten, die Slots, Roulette oder Würfelspiele zeigen, welche nicht in den Vereinigten Staaten oder anderen Gerichtsbarkeiten mit ausreichendem Verbraucherschutz genehmigt sind.

Twitch listet eine Reihe von verbotenen Seiten auf und behält sich vor, später noch weitere aufzunehmen. Inhalte wie Sportwetten, „fantasy sports“ und Poker bleiben aber grundsätzlich erlaubt. Glücksspiel verschwindet also nicht vollständig, wird aber zumindest deutlich stärker eingeschränkt.

Glücksspiel war nicht immer ein Thema auf Twitch. Die ersten großen Streamer wurden auf andere Weise erfolgreich:

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Twitch: Wer waren eigentlich die ersten erfolgreichen Streamer?

Glücksspiel-Streams auf Twitch – Auch ein deutsches Thema

Welche Länder Twitch genau mit den anderen Gerichtsbarkeiten meint und wie wichtig etwa deutsche Gesetze für die Regeln sind, können wir noch nicht sagen. Glücksspiel auf Twitch ist aber auch hier ein großes Thema.

Streamer wie MontanaBlack und Knossi haben zehntausende Fans mit solchen Inhalten erreicht und konnten unter anderem durch sie wachsen. MeinMMO fragte beim bekannten Internet-Anwalt Christian Solmecke, wie genau eigentlich die rechtliche Lage zu Glücksspiel-Streams in Deutschland aussieht:

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von Benedict Grothaus

Sowohl MontanaBlack als auch Knossi haben sich mittlerweile von den Inhalten entfernt und mit den neuen Regeln dürfte es auch für andere Streamer schwieriger werden, Glücksspiel als Haupt-Inhalt zu nutzen.

Dass das für Wachstum und Reichweite gar nicht nötig ist, zeigt aber auch ein neuer, aufstrebender Twitch-Star. Die deutsche Streamerin Fibii wurde in kurzer Zeit zu einer der größten Streamerinnen im deutschen Bereich:

Eine junge deutsche Streamerin verzeichnet zurzeit rasantes Wachstum auf Twitch – Wer ist eigentlich xFibii?

WoW: Wrath of the Lich King Classic startet nächste Woche – Werdet ihr es spielen?

Die wahrscheinlich beliebteste Erweiterung von WoW, Wrath of the Lich King, kehrt bald in all ihrer Classic-Pracht zurück. Werdet ihr WotLK wieder spielen?

Das ist WotLK: Die zweite Erweiterung des beliebten MMORPGs erschien ursprünglich am 13. November 2008 und wurde von Warcraft-Fans heißt erwartet. So sehr sogar, dass sich in vielen Städten vor den Geschäften lange Schlangen gebildet hatten, weil die Leute so schnell an ihre Kopien der Erweiterung kommen wollten, wie möglich.

Nächste Woche, am 27. September 2022, kehrt der König zurück und viele Fans werden sich erneut in den Norden von Azeroth begeben, um wieder etwas von dem Feeling “wie damals” mitzunehmen.

WotLK gehört zu den beliebtesten Erweiterungen von WoW:

Video starten

Doch in der Classic-Version von WotLK wird nicht alles exakt so sein, wie in der ursprünglichen Version. Es gibt Anpassungen und einige Features wurden aus Retail übernommen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Möglichkeit zum Volks- und Fraktionswechsel
  • Der Dungeon-Finder wird nicht verfügbar sein
  • Das Schlachtfeld Tausendwinter ist kein offenes PvP-Gebiet etc.

In der MeinMMO-Umfrage habt ihr WotLK zum besten Addon von WoW gekürt. Nun, da es zurückkommt, werdet ihr es spielen?

So könnt ihr abstimmen: Eure Wahl könnt ihr wie immer in dem Umfrage-Tool weiter unten treffen. Jeder hat nur eine Stimme, die er oder sie abgeben kann, und die Wahl kann nicht rückgängig gemacht werden.

Setzt euch mal zu uns ans Lagerfeuer und erzählt, was eure Gemütslage gegenüber WotLK Classic ist. Werdet ihr es so richtig suchten oder erst vorsichtig reinschnuppern? Wird es das alte Feeling von WoW zurückbringen oder seid ihr vielleicht der Meinung, dass der Funke erloschen ist und es nie wieder “so wie früher” sein wird?

Schreibt es uns in die Kommentare und viel Spaß beim Abstimmen!

Dracthyr-Rufer in WoW Dragonflight: Nichts Halbes und nichts Ganzes

Die neue Klasse in World of Warcraft ist nichts Halbes und nichts Ganzes – zumindest was ihre Reichweite angeht. Und das könnte ein Problem werden.

Das wohl größte Feature der nächsten WoW-Erweiterung Dragonflight sind die Dracthyr-Rufer. Das ist ein neues Volk, vor allem aber auch eine neue Klasse. Als Drachen haben die Dracthyr eine DPS- und eine Heiler-Spezialisierung und können den Gegnern ordentlich einheizen oder Verbündete tatkräftig heilen. Allerdings haben die Dracthyr ein ziemliches Problem, das auf dem Papier zwar interessant ist, in Raids und Dungeons aber zu Schwierigkeiten führen könnte: Eine deutlich reduzierte Reichweite.

Dracthyr haben mittlere Reichweite: Im Gegensatz zu allen anderen Klassen im Spiel lassen sich die Dracthyr nicht eindeutig als Nah- oder Fernkämpfer einordnen. Für die meisten Fähigkeiten haben sie nämlich eine Reichweite von knapp 25 Metern – Ausnahmen sind hier nur ihre verschiedenen Atem-Angriffe und ihre Bewegungsfähigkeiten.

Ein bisschen Gameplay zu den Rufern haben wir hier:

Video starten

Was ist das Problem daran? Die Schwierigkeit hierbei ist, dass Dracthyr sich nicht klassisch als Fernkämpfer oder Nahkämpfer einordnen lassen.

Vor allem in Raids kommt es häufig vor, dass Nahkämpfer an einer Position und Fernkämpfer an einer anderen Position „kuscheln“ sollen. Das dürfte mit den Rufern schlicht nicht möglich sein. Denn wenn Fernkämpfer auf dem Maximum der „normalen“ Fernkämpfer von 40 Metern stehen, dann können sie die Nahkämpfer als Heiler schlicht nicht erreichen und auch keinen Schaden im Fernkampf verursachen.

Rufer müssen hier einen Balance-Akt hinlegen und entweder häufig ihre Position zwischen Nah- und Fernkampf wechseln oder schlicht eine eigene Gruppe bekommen, die sich gesondert sammelt.

Wie groß ist der Nachteil? Der Nachteil zu anderen Fernkämpfern wird deutlich, wenn man sich überlegt, welche Reichweiten andere Klassen abdecken können. Denn nicht nur die Positionierung im Falle von Raidbossen mit fester Positionierung ist ein Problem, sondern auch die verminderte Reichweite bei Kämpfen, in denen die Spieler weit aufgefächert stehen. Denn während ein Heilig-Priester womöglich ganz locker drei Spieler an verschiedenen Ecken des Raumes in Reichweite hat, könnte ein Rufer keinen dieser Spieler in Reichweite haben.

Oder um den Vergleich der Flächenabdeckung etwas deutlicher zu machen:

  • Ein Priester mit 40 Metern Reichweite deckt insgesamt 5.020 m² an Fläche ab, auf denen er Charaktere heilen kann.
  • Ein Rufer mit 25 Metern Reichweite deckt lediglich 1.960 m² an Fläche ab, auf denen er Charaktere heilen kann.

Die Kollegen von wowhead haben dazu eine anschauliche Grafik veröffentlicht, die zeigt, wie groß die Unterschiede in der Reichweite sind:

WoW Dragonflight Dracthyr Rang wowhead
Die Reichweite der Rufer und anderer Klassen im Vergleich. (Bildquelle: wowhead)

Der dunkelgrüne Bereich zeigt die Reichweite der meisten Heil- und Schadensfähigkeiten der Rufer an, der orange Bereich die Reichweite aller anderen Fernkämpfer. Der rote Kreis zeigt die 50-Meter-Linie an, die maximale Reichweite für die beiden Atem-Angriffe der Rufer.

Bei Bosskämpfen mit breit gefächerten Spielern werden sich Rufer also wohl nicht als „Gruppenheiler“ eignen, sondern wohl am ehesten den Nahkämpfern zugewiesen, die traditionell eher nah beieinander stehen.

Mit dem aktuellen Design der Dracthyr-Rufer hat sich Blizzard eine zusätzliche Schwierigkeit erschaffen, mit denen Bosse nun designt werden müssen. Denn das Dracthyr künftig bei jedem Bosskampf eine „Sonderbehandlung“ bekommen, dürfte wohl kaum in Sinne der Raidleiter sein.

Wie seht ihr das? Müssen die Spieler eben mit den Besonderheiten der Rufer umgehen lernen? Oder sollte Blizzard die Reichweite einfach auf die anderer Fernkämpfer erhöhen?

Quelle(n):
  1. wowhead.com

Chef von LoL-Team Eintracht Spandau gibt bierernstes Interview auf Twitch – Nervt Moderator, bis der abbricht

Maximilian „HandOfBlood“ Knabe, seines Zeichens Twitch-Streamer und YouTuber, hat auf der SPOBIS ein denkwürdiges Interview geführt. Auf Europas größtem Sportbusiness-Event stellte er sich als „Herr Knabe“ vor, der Chef des LoL-Teams Eintracht Spandau. Er spielte also eine Rolle und das bierernst. Dem Moderator wurde es nach 20 Minuten zu bunt.

Eintracht Spandau ist ein Phänomen im E-Sport von League of Legends. Mit dem beliebten Influencer HandOfBlood als Zugpferd schaffte es der Verein, innerhalb kürzester Zeit eine große Fanbasis aufzubauen.

Die Strategie dahinter: Sei nicht nur ein Verein, sei eine Unterhaltungsmaschinerie.

HandOfBlood schlüpft in seinen YouTube-Videos gern in irre Rollen, verpackt sich in passende Kostüme und geht dabei auch gern mal über die Schmerzgrenze – seine eigene, wenn die Kostüme zu verrückt sind und die seiner Zuschauer, wenn er als Katze Kuhmilch trinkt.

Die neuste überschrittene Schmerzgrenze ist die von Alex Schlüter, unter anderem Moderator beim Streaming-Dienst DAZN. Er war der Gesprächspartner von HandOfBlood.

Allerdings kam der Streamer in seiner unbequemen Rolle des „Präsident Knabe“ – und zog bis zum Ende durch. Bis Schlüter die Bühne mit den Worten verlässt: „Ich würd’s an dieser Stelle abbrechen“.

Wie das Interview ablief, zeigen wir euch auf MeinMMO.

Mehr zum deutschen LoL-Phänomen Eintracht Spandau gibts im Video:

Video starten

Moderator verlässt die Bühne bei Präsidenten-Interview

Das Panel auf der Messe „SPOBIS“ behandelte das Thema: „Wie man innerhalb eines Jahres zu einem der bekanntesten und beliebtesten Sportpräsidenten des Landes wird“. Ein ernstes Fachthema mit einem seriösen Moderator. Der Gast-Redner hatte jedoch einen anderen Plan.

HandOfBlood hat es sich nicht nehmen lassen, als Präsident Knabe aufzutreten. Die Rolle nimmt der Streamer oft ein, wenn er im Zusammenhang mit seinem LoL-Team Eintracht Spandau auftritt.

Allerdings ist Präsident Knabe … eigenwillig. Eine Parodie. Ein bierernster Typ, der Dinge aus dem Zusammenhang reißt und starke Meinungen vertritt – alles mit einem humoristischen Hintergrund.

Moderator Alex Schlüter erwartete offenbar ein anregendes Gespräch über das angesetzte Thema. Aber es sollte anders laufen.

Mittlerweile gibt es ein Video vom ganzen Interview auf dem YouTube-Kanal von Eintracht Spandau (via youtube.com). Hier im Artikel findet ihr eine Zusammenfassung der Aktion.

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„Uli, falls du das siehst“

Es fing schon auffällig an. Präsident Knabe sitzt noch nicht mal richtig, da schreit er in die Kamera: „Uli, falls du das siehst […] hättest du nicht gedacht, was? Mit deinem Fussball-Verein bist du ja bald in der Kreisliga, wenn es so weiter geht“. Der Hinweis auf „das Spiel gegen Ausgburg“ macht klar, er spricht hier mit Uli Hoeneß, ehemals Präsident des Fußballclubs FC Bayern München.

Noch ist Moderator Schlüter voll dabei, witzelt mit. Auch als Präsident Knabe meinte, er und Hoeneß hätten früher „Nürnberger“ aus der JVA geschmuggelt, lacht der Moderator mit: „Lassen wir mal so stehen“.

Es geht in dem Takt weiter. Auf die Frage, was Eintracht Spandau eigentlich genau ist, antwortet Knabe mit einem Monolog über die Schreibweise von E-Sport. Die Betonung des Wortes liegt dabei auf dem „E“, das selbstverständlich deutsch ausgesprochen wird.

Schlüter wünscht sich dann trotzdem eine Antwort auf seine Frage und sagte noch „Irgendwo bin ich nicht mitgekommen“. Zurück kam von Knabe ein rotziges „Das dachte ich mir schon“.

eintracht spandau interview spobis
Herr Knabe unternimmt alles, um den Moderator zu nerven. Quelle: Twitch

Transfers, Trikot-Sponsoren, Halbzeit-Lied

Danach kommen tatsächlich einige passende Antworten. Es geht aber nicht um die Eintracht, sondern um den E-Sport als ernst zu nehmenden Sport.

Da führte der Präsident auch gleich eine neue Definition ein: den sogenannten A-Sport – alter Sport oder „Sport nach alter Definition“. Damit sind etablierte Sportarten wie Fußball oder Basketball gemeint. Man wolle als E-Sport-Verein nicht mit Vereinen des A-Sports verwechselt werden.

Weiterhin fröhlich und grinsend stellt Schlüter die nächste Frage: „Was ist das Erfolgsrezept von Eintracht Spandau?“. Es wirkt immer noch so, als würde der Moderator tatsächlich ernsthafte Antworten erwarten. Aber nicht mit Präsident Knabe.

Die großen A-Sport-Vereine machen’s ja vor, ne? Ich sag immer: Schön den Stiefel runterspielen, konzentrier dich auf das, was du kannst – können sie mal aufschreiben – Transfers, Trikot-Sponsoren, Halbzeit-Lied. Wir bei der Eintracht machen nichts anderes, seit mehreren Jahrzehnten. Toller Name, tolles Wappen, Hymne, fertig ist die Laube.

Nun zeigt der Moderator erste Anzeichen, dass ihm das Interview stark auf die Nerven geht. Denn Alex Schlüter versucht weiterhin, ordentliche Antworten aus der Parodie auf dem Stuhl neben ihm zu quetschen. Aber eine lange Pause vor der nächsten Frage spricht Bände.

Schlüter zweifelt an den Aussagen von Knabe und bohrt nach – das erklärte Rezept reiche ja nicht, E-Sport-Fans auf seine Seite zu holen. In der Frage nennt der Moderator Eintracht Spandau dann das „St. Pauli“ des E-Sports. Eine Steilvorlage für Präsident Knabe:

Boah, das kann ich nicht mehr hören. Irgendein Fatzke hat das mal der Presse gesagt, jetzt wird das „copy-pastet“. Da versteh ich auch den Vergleich nicht – St. Pauli ist doch in Hamburg, Spandau ist in Spandau. […] Und so ne Fans wie die von St. Pauli will doch keiner haben. Die kaufen doch nicht mal VIP-Tickets oder so. […] Am ehesten, und so strick ich mir das immer zurecht – der Uli, da ist er wieder, der hat doch da mal denen unter die Arme gegriffen […] die Retterspiele von St. Pauli […] seitdem ist er der absolute Messias da. Und ich bin der Messias von Eintrach Spandau. Nächste Frage!

„Ähh … fiktional? Wir sind doch nicht fiktional“

Jetzt kommt die Frage, bei der es so langsam aus dem Ruder läuft. Denn Moderator Schlüter will mit der fiktiven Figur Präsident Knabe über fiktive Dinge rund um Eintracht Spandau reden. Also auch über die erfundene Rolle des Präsidenten Knabe.

Es fällt die interessante Bezeichnung „referenzielle Sportsatire“ und Schlüter will etwas über die Content-Produktion und das Storytelling rund um Eintracht Spandau wissen.

Knabe darauf: „Ähh … fiktional? Wir sind doch nicht fiktional. Fiktional sind höchstens die Titelhoffnungen unserer Konkurrenz“.

Schlüter bohrt nach, nennt die erreichten Zahlen auf YouTube und will etwas über das Erfolgsgeheimnis wissen. Knabe darauf: „Die Antwort haben sie vor sich. Das liegt größtenteils an mir. […] Die Zahlen, die sie da aufgeschrieben haben, das ist mir relativ wurst. […] Hauptsache, wir sind vor unseren Rivalen, den Lappen von BIG.“

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Der Schlagabtausch geht ein paar Minuten so weiter. Irgendwann kommt dann das erste „Herr Knabe, ist das ihr Ernst?“ vom Moderator. Als der Präsident die FIFA unter leichtem Gelächter als „basisdemokratische Organisation“ bezeichnete und „der Franz“ mit einem Briefumschlag in Verbindung gebracht wurde, war es auch Moderator Schlüter langsam zu viel.

Danach lenkte der Moderator das Thema auf Sponsoren und Präsident Knabe folgert, dass es Sicherheit bräuchte. Spannung im Sport entstehe nicht dadurch, dass der Sieger offen sei. Beispiel Fußball: Da hätte sich seit Jahren nichts geändert und es gewinnen immer wieder dieselben Clubs.

Wir hatten das Team von Eintrach Spandau übrigens schon bei MeinMMO im Podcast:

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„Herr Knabe, ich würde es an dieser Stelle abbrechen“

Schlüter unternimmt einen letzten Versuch, hier noch irgendwas Ernsthaftes aus dem Gespräch mitzunehmen. Er fragt, wenn Fans Sicherheit wollen, ob das dann der Grund ist, warum nur ein Drittel des Budgets von Eintracht Spandau in die sportliche Entwicklung geht. Knabe darauf:

[…] Von wegen hier ein Drittel unseres Budgets nur in Sport und bla, also kommen sie mir nicht so. Wir sind erste Saison, sind wir Vize-Meister geworden und haben uns qualifiziert für den Europa-Pokal. […} Ob da am Ende ein Hans-Wurst unterhalten wurde, ist doch mir scheißegal. […] Man braucht die Trophäen im Schrank, sonst wären die Sponsoren gar nicht am Start. Bei uns ist grade so: Bundesjugendspiele für Erwachsene – wir haben jetzt grade Kugelstoßen hinter uns, die 3-Meter-Marke geknackt und jetzt gibts gerade eine schöne Orangenscheibe von Mama. Da befinden wir uns grade.

Ganz professionell und nur mit einem minimal sichtbaren Kopfschütteln beendet Moderator Alex Schlüter an diesem Punkt das Interview: „Herr Knabe, ich würde es an dieser Stelle abbrechen“. Ein schreiender Präsident Knabe ruft noch trotzig hinterher: „Machen sie sich doch vom Acker“.

Dann beendet Knabe das Panel allein. Gibt in seinen letzten Momenten mehr Einblicke, als in den ganzen 15 Minuten zuvor und erklärt, dass sein Entertainment-Produkt nicht mit dem Ende eines Matches aufhört, sondern erst richtig anfängt.

Doch dann kickt wieder die Rolle und am Ende zieht Präsident Knabe seine Aussagen doch wieder ins Lächerliche. Was für ein Auftritt.

Am Ende gab es jedoch noch eine Versöhnung der beiden. Auf Twitter zeigten sich Präsident Knabe und Moderator Schlüter gemeinsam auf einem Foto:

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Wieder eine gelungene Aktion der Eintracht oder doch etwas „over the top“? Sagt uns eure Meinung und lasst einen Kommentar da.

Möchtet ihr lieber mehr über den Verein Eintracht Spandau lesen, dann findet ihr hier was Passendes: LoL-Team von HandOfBlood positioniert sich gegen die AfD — „Perverses Verständnis von Freiheit“

FIFA 23 fehlt eine Demo – Wie kann man vorher spielen?

Wer nach einer FIFA 23 Demo sucht, wird derzeit nicht fündig und mit einer Testversion ist nicht zu rechnen. Wie kann man FIFA 23 vor dem offiziellen Release spielen?

Wo ist die FIFA 23 Demo? Über Jahre hinweg waren Spieler es völlig gewohnt, dass für FIFA eine kostenlose Demo erscheint, bevor das Spiel an sich rauskommt. Dort konnte man früher erste Matches spielen, ausgewählte Teams testen und sich einen Eindruck von den neuen Features des Spiels machen.

Doch 2020 brach EA mit dieser Tradition und brachte für FIFA 21 erstmals keine Demo-Version mehr raus. Im Folgejahr blieb die Demo auch für FIFA 22 aus.

Dementsprechend ist auch nicht mehr mit einer Demo vor dem Release von FIFA 23 zu rechnen. Wer das Spiel vorher testen möchte, muss auf andere Möglichkeiten zurückgreifen. Die kosten in der Regel allerdings Geld.

Wie spielt man FIFA 23 vor Release auf PlayStation, XBox und PC?

Es gibt nach aktuellem Stand nur wenige Möglichkeiten, vor dem Release auf FIFA 23 zuzugreifen.

Die erste davon waren die Beta-Phasen zu FIFA 23, die mittlerweile aber abgelaufen sind. Dort kommt man also nicht mehr rein.

Aktuelle Möglichkeiten sind:

Das 10-Stunden-Trial für FIFA 23

Der Early Access über EA Play: Wenn ihr eine EA-Play-Mitgliedschaft besitzt, könnt ihr auf eine Trial-Version von FIFA 23 zugreifen, die ebenfalls am 27. September freigeschaltet wird. Diese ist allerdings auf 10 Stunden begrenzt.

EA Play kostet derzeit 3,99 Euro monatlich, oder 24,99 Euro im Jahr. Ein Vorteil für Spieler mit dem Xbox Game Pass: Hier ist EA Play schon enthalten.

Kompletter Vorabzugriff auf FIFA 23

Die FIFA 23 Ultimate Edition: Das offizielle Release-Datum von FIFA 23 ist der 30. September. Doch wenn man die Ultimate Edition von FIFA 23 vorbestellt, kann man bereits ab dem 27. September, also drei Tage vor dem Start, ins Spiel einsteigen.

Zu bedenken ist, dass diese Version je nach Plattform teurer ist als die Standard-Edition. Allerdings bringt sie auch ein paar andere Vorteile mit. Ob sich das für euch rechnet, seht ihr im Vergleich der FIFA 23 Editionen.

Video starten

Vorabzugriff über EA Play Pro: EA Play Pro kostet derzeit 14,99 Euro im Monat oder 99,99 Euro im Jahr und gibt euch Zugriff auf zahlreiche EA-Titel. Auch die Ultimate Edition von FIFA 23 gehört dazu. Habt ihr EA Play Pro, könnt ihr diese Version ab dem 27. September verwenden – ohne zeitliche Begrenzung.

Dies sind die aktuellen Möglichkeiten, FIFA 23 vor dem offiziellen Release-Datum zu spielen. Zudem könnt ihr noch die Web App nutzen.

Was ist mit der Web App? In der Web App könnt ihr ausschließlich auf einige Features von Ultimate Team zugreifen. Dazu gehören der Transfermarkt, das Team-Management, SBCs und andere Inhalte. Richtiges Fußball-Gameplay bietet die Web App hingegen nicht.

Wenn ihr aber ein zurückkehrender Spieler mit FUT-Konto seid, könnt ihr bereits am 21. September in die Web App einsteigen. Alles zum FIFA 23 Web App Start erfahrt ihr hier.