WoW: Ausnahme-Krieger wird Arena-Meister – und das als Tank ohne Heiler

WoW: Ausnahme-Krieger wird Arena-Meister – und das als Tank ohne Heiler

Als Tank zum besten Arena-Rating? Das ist in World of Warcraft möglich. Rextroy zeigt, wie das geht und muss dafür nicht einmal Exploits nutzen.

Wenn man in World of Warcraft an spannende Arena-Duelle denkt, dann kommen einem meistens fiese Schurken, Zauber webende Hexenmeister und flinke Heiler in den Sinn, die sich um den Sieg prügeln. Doch auch als Tank kann man sich eine hohe Wertung erspielen und dabei alle anderen ziemlich alt aussehen lassen. Wieder mal ist es Rextroy, der aufzeigt, wie wunderbar man die verschiedenen Mechaniken von zwei Klassen kombinieren kann, um in der Arena alles zu dominieren.

Was hat Rextroy dieses Mal getan? Nachdem Blizzard nur wegen Rextroy die legendären Frösche unangreifbar gemacht hat, muss sich Rextroy neue Methoden suchen, um in World of Warcraft zu beeindrucken. Da er ein ziemlich erfahrener Spieler ist, gelingt ihm das durchaus – nun eben in der PvP-Arena. Dort hat er sich eine Wertung von über 2.400 im 2vs2-Modus erstritten. Das Besondere: Er hat dabei keinen Heiler im Team und spielt sogar als Tank.

Allerdings bedeutet „kein Heiler“ nicht, dass das Team keine Heilung im Gepäck hätte. Denn sowohl Rextroy mit seinem Krieger als auch sein Todesritter-Kollege haben so massive Eigenheilung und Absorptionsschilde, dass sie damit so manch einen Heiler einfach in den Schatten stellen.

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Welche Fähigkeiten sind besonders wichtig? Grundsätzlich ist wichtig, dass der Krieger in der Lage ist, seinen Verbündeten vor massivem Schaden zu bewahren. Gleichzeitig ist der Unheilig-Todesritter in der Lage, extrem schnell viel Schaden rauszuhauen und sich selbst stark zu schützen. Fähigkeiten wie die Antimagische Zone und die Antimagiehülle in Verbindung mit einem Legendary und PvP-Talenten sorgen nicht nur für Absorption, sondern auch für Heilung.

Das Herzstück ist hier allerdings das Krieger-PvP-Talent „Bodyguard“. 40 % alles physischen Schadens, den der Verbündete erleidet, wird auf den Krieger umgelenkt. Der Effekt ist quasi permanent aktiv, bricht aber ab, sobald beide Charaktere mehr als 15 Meter voneinander entfernt sind. Der größte Vorteil dieser Fähigkeit ist jedoch, dass der Krieger damit gegen die meisten Kontroll-Effekt immun wird. Denn wenn er etwa eine Kopfnuss kassiert oder in ein Schaf verwandelt wird, dann holt ihn die Umleitung von 40 % des Schadens augenblicklich wieder raus, wenn der Todesritter angegriffen wird.

Als wäre das nicht genug, resettet Bodyguard auch jedes fast sekündlich die Abklingzeit von Schildschlag, einem der stärksten Schadensfähigkeiten des Schutzkriegers. Das wiederum führt dazu, dass selbst der Krieger ziemlichen Schaden raushauen kann, während er zugleich extrem viel Schaden vermeidet.

Hat das Team überhaupt Schwächen? Ja, auch wenn diese vergleichsweise gering sind. Gelingt es, den Krieger zu betäuben und schnell mit Burst-Angriffen zu beharken, ist dieser womöglich nicht in der Lage, seine Defensiv-Fähigkeiten rechtzeitig zu aktivieren. Der zweite Angriffspunkt ist die zwanghafte Nähe, die der Krieger und Todesritter zueinander haben müssen. Wird nämlich die Distanz von 15 Metern überschritten, dann schwindet der Schutz, den sich die beiden teilen und sie können einzeln in Crowd-Control-Effekte gepackt werden.

Doch selbst wenn man diese Schwächen kennt, ist die Kombo noch extrem stark und dazu in der Lage, die meisten anderen Paarungen zu vernichten. Klar muss man dafür auch einiges an Können haben – aber Rextroy beweist einmal mehr, dass man durch geschickte Kombination der unterschiedlichen Vorteile einiger Klassen auch vergleichsweise einfach große Erfolge einfahren kann.

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80s-Gamer

Ich hatte damals als Prot Pala den meisten Spaß in den Battlegrounds.Tank PvP ist so übelst entspannend. Da braucht man sich wirklich vor nichts und niemadem zu fürchten.

ShadowStrike1387

Müsst ihr mir sagen, ob das möglich ist, PvP bin ich da nicht wirklich bewandert drin, bin mehr der PvE Mensch…

Ist jetzt nur so ne Idee, aber: Könnte es nicht sein, dass diese Kombo aus Krieger/Todesritter von den kommenden Dracthyr ordentlich das Fürchten gelehrt bekommt? Ist nur so ne Frage, klobige Krieger gegen nen agilen Drachen antreten zu lassen, kommt mir aber ziemlich ungleich vor… Es sei denn die Fähigkeit des Fliegens wird den Dracthyr im PvP von vorn herein genommen, dann ist es natürlich wieder was anderes. Man Stelle sich vor, ein Dracthyr, der die Umgebung nutzt, um umherzufliegen und dieses Krieger /Todesritter Duo an der Nase herumzuführt… Die Vorstellung ist jedenfalls lustig😇

Shokh

Das wird natürlich nicht gehen und wenn dann sehr begrenzt.

Huehuehue

Wenn es doch nur bei Krieger/Todesritter irgendetwas gäbe, das den Gegner an die Kombo heranzieht. Sowas könnte man „Todesgriff“ oder so nennen. 🙂
Der Dracthyr hat da noch ein anderes Problem – er ist kein „richtiger“ Fernkämpfer, seine Kampfentfernung ist nur halb so weit, wie bei den anderen Fernkämpfern – und Krieger haben da so Dinge wie „Heroic Leap“, mit denen sie mittlere Distanzen schnell überwinden können.

Zuletzt bearbeitet vor 7 Tagen von Huehuehue
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