5 Rework-Champions in LoL, die früher ganz anders waren

5 Rework-Champions in LoL, die früher ganz anders waren

Bei League of Legends gibt es immer wieder die Situation, dass ein Champion zu stark wird oder zu schwach geworden ist und dann angepasst und überarbeitet werden muss. Vor allem bei 5 Champions ist es besonders drastisch gewesen. Welche 5 das sind, erfahrt hier auf MeinMMO.

League of Legends hat sich im Laufe der Jahre immer weiterentwickelt. Viele dieser Entwicklungen gehen auch aus den Rückmeldungen der Community heraus, andere hat man im E-Sport gesehen und musste diese anpassen. LoL ist ein Spiel, das stetig im Wandel ist und sich weiterentwickelt. 

Ständig werden grafischen Anpassungen gemacht, es gibt alle paar Wochen einen neuen Patch und gelegentlich wird ein neuer Champion komplett überarbeitet. Die letzte, große Überarbeitung war die von Udyr. Weil sie so nah an den Worlds fertig wurde, ist der Champion dafür nicht zugelassen. 

Was starke Champions noch stärker macht, ist die ultimative Fähigkeit. Die 5 Champions in der Liste sind hauptsächlich wegen ihrer ultimativen Fähigkeit überarbeitet worden. Udyr ist in Bezug auf seine ultimative Fähigkeit besonders, da er sie schon ab Level 1 benutzen kann. Hier seht ihr mehr dazu:

Poppy – Der Yordle mit dem riesigen Hammer

Was hat den Champion früher ausgemacht? Poppy war früher ein Charakter, der gerne 1vs1 gekämpft hat. Mit Poppy’s Fähigkeiten war es ein leichtes, den Gegner unter dem Turm anzugreifen und unbeschadet davonzurennen. Neben dem Herausnehmen von leichten Zielen, konnte sie an vorderster Front den gesamten Schaden einstecken, ohne großartig mit der Wimper zu zucken. 

Wieso musste es geändert werden? Poppy’s ultimative Fähigkeit hatte den Effekt, dass sie sich einen Gegner aussuchen durfte, den sie zum Duell herausforderte und zusätzlichen Schaden gemacht hat. Schaden von anderen Champions wurde abgeblockt. Auch von Türmen oder anderen Gegnern. Poppy war somit unbesiegbar und konnte sich durch alle Reihen der Gegner kämpfen.

Was kann der Champion mittlerweile? Poppy ist die Hüterin des Hammers. Nicht ohne Grund schwingt sie ihren Hammer immer mit sich. Sie wirbelt den Hammer im Kreis, bis sie ihn auf den Boden haut und die getroffenen Gegner Richtung Basis zurückwirft. 

Hat es dem Champion gutgetan? Der Spielstil von Poppy hat sich mit dieser Anpassung geändert. Sie ist immer noch ein Charakter, der in den vorderen Reihen mitkämpft, aber nicht mehr als Einzelkämpferin, sondern zu einer Team-Kämpferin wurde. Sie kann mit ihrer neuen ultimativen Fähigkeit die unwichtigen Ziele wegstoßen, um so den Weg zu den leichten Zielen freizuräumen oder Überzahlsituationen zu erzwingen. 

Hier habt ihr den Nostalgie-Faktor der alten Dominion-Karte, wo Poppy’s Fähigkeiten demonstriert werden:

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Eine Vorstellung von Poppy’s Fähigkeiten aus dem alten LoL

Sion – Der untote Moloch ist jetzt noch Untoter

Was hat den Champion früher ausgemacht? Sion war früher schon ein Kämpfer. Seine Fähigkeiten haben jedoch auch Optionen offen gelassen, ob er statt als Kämpfer auch als Magier oder Fulltank gespielt werden konnte. Diese Flexibilität war ein großer Punkt, wenn es um Sions Spielweise geht. 

Wieso musste es geändert werden? Die ultimative Fähigkeit von Sion hat ihm bis zu 100 % Lebensraub und 50 % Angriffstempo für 20 Sekunden gegeben. Das sind Werte, die es ihm ermöglicht zu haben, solange in der Basis der Gegner zu stehen und von dem Nexus Obelisk angegriffen zu werden, solange er auch nur irgendwas angegriffen hat. 

Hier findet ihr einen Clip dazu:

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Sion heilt sich gegen den Nexus-Obelisken, tötet 5 Gegner und überlebt

Was kann der Champion mittlerweile? Sion’s Fähigkeiten wurden komplett überarbeitet und haben neue Effekte bekommen. Seine passive Fähigkeit macht ihn noch untoter. So könnt ihr auch nach dem Tod noch einige Sekunden über die Karte rennen und alles angreifen. 

Zusätzlich hat er eine ultimative Fähigkeit bekommen, die seiner Hintergrundgeschichte und der Wut, die in ihm lodert, alle Ehre macht. Die ganze Karte weiß Bescheid, wenn Sion sich aufmacht und voller Wut über die halbe Karte rennt. 

Hat es dem Champion gutgetan? Der Champion ist mittlerweile in seine Rolle geschlüpft. Als Tank auf der Toplane trägt er in der Regel seinen Beitrag an der Front des Kampfes zum Team bei. Und selbst nach seinem Tod bleibt er den Gegnern ein Dorn im Auge. Für jeden Toplane-Spieler immer ein Ass im Ärmel. 

Galio – Der trauernde Wächter wird zu einem Koloss

Was hat den Champion früher ausgemacht? Galio hat sich früher durch seine einzigartige Fähigkeit ausgezeichnet, gegen Magier gespielt zu werden. Das entstand dadurch, dass 50 % seiner Magieresistenz als Fähigkeitsstärke angerechnet wurde. 

Wieso musste es geändert werden? Galio’s ultimative Fähigkeit ist lange Zeit als eine der stärksten Fähigkeiten in ganz League of Legends bekannt gewesen. Neben erhöhten Resistenzen hat Galio den Fokus aller Gegner auf sich gezogen und ist nach 2 Sekunden aus seiner Versteinerung explodiert, um Schaden an allen Gegnern zu machen. 

Was kann der Champion mittlerweile? Mit seiner ultimativen Fähigkeit kann Galio seinen Teamkameraden zu Hilfe eilen und schleudert alle Gegner drumherum in die Luft. Galio schafft es durch die neuen Fähigkeiten, seinem Team in brenzligen Situationen zu helfen und kann sich dennoch sehr gut selbst behaupten.

Hat es dem Champion gutgetan? Der Champion ist mittlerweile auf der Midlane oder der Toplane gut aufgehoben. Dort kommt der Koloss mit seinen mächtigen Angriffen gut zur Geltung. Er wird immer noch als Antwort gegen viele Magier gespielt, liefert aber eher einen unterstützenden Spielstil als vor der Veränderung.

LoL wird irgendwann keine neuen Champions mehr bekommen: Riot erklärt, wann es so weit ist

Mordekaiser – Der Herrscher über die Seelen der Toten

Was hat den Champion früher ausgemacht? Mordekaiser war ein Champion, den man in so ziemlich jedem Team mitnehmen konnte. Er selbst kam super solo zurecht und konnte auf seine spezielle Weise dem Team helfen. In 1vs1-Situationen haben ihm seine Fähigkeiten langes Überleben gesichert und er konnte Siegreich aus den Kämpfen gehen.

Wieso musste es geändert werden? Mordekaisers ultimative Fähigkeit erlaubte es ihm, seinen Gegner zu verfluchen. Für 10 Sekunden bekamen sie kontinuierlichen Schaden. Wenn Mordekaiser oder sein Team den verfluchten Champion in den 10 Sekunden getötet haben, stand er wieder auf und kämpfte an Mordekaisers Seite.

Dabei doch nicht genug. Mordekaiser hat auch den Drachen verflucht und wenn sein Team diesen getötet hat, wurde seine ultimative Fähigkeit aktiviert. Der Drache flog dann als Seele hinter ihm her und griff mit seinen normalen Angriffen an.

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So sah das mit dem Drachen vor 7 Jahren noch aus.

Was kann der Champion mittlerweile? Mordekaiser ist ein Champion, der mit dem Totenreich spielt. Mit seinen nekromantischen Fähigkeiten schafft er es für sein Team, die Gegner heranzuholen und diese mit starken Fähigkeiten anzugreifen. Seine ultimative Fähigkeit zerrt seinen Gegner in eine andere Dimension, wo sie einen ultimativen Kampf 1vs1 austragen.

Hat es dem Champion gutgetan? Mordekaiser hatte früher eine sehr ikonische Fähigkeit, die nach einem erfolgreichen Kill das Gleichgewicht zwischen den Teams sehr stark auf seine Seite zog, auch über deren Tod hinaus. Aktuell ist Mordekaiser flexibel in der Kluft unterwegs und trägt 1vs1-Kämpfe auf der Karte und mit wichtigen Zielen aus, um seinem Team einen Vorteil zu verschaffen.

Urgot – Gezielt töten war mal, jetzt wird vollstreckt

Was hat den Champion früher ausgemacht? Früher war Urgot eine Mischung aus Nah- und Fernkämpfer. Zusätzlich dazu war er auch gefürchtet, wenn es darum ging, die Gegner unter ihrem eigenen Turm zu töten.

Wieso musste es geändert werden? Urgot hatte die Fähigkeit, um mit seinem Gegner den Platz zu tauschen und Resistenzen zu bekommen. Vor allem konnte so der Gegner unter seinem Tower einfacher getötet werden. Außerdem hat er Gegner vergiftet und konnte Zielsuchraketen auf seinen Gegner schießen, die direkt getroffen haben.

Was kann der Champion mittlerweile? Der Champion ist zu einem reinen Nahkampf-Champion mit mehr Reichweite geworden. Seine ultimative Fähigkeit wurde dahingehend verändert, dass er einen Gegner treffen muss, um diesen danach zu vollstrecken. Ansonsten hat er sich gut auf der Toplane eingefunden und konkurriert mit den anderen Champions auf Augenhöhe.

Hat es dem Champion gutgetan? Vor der Überarbeitung hatte Urgot ein großes Potenzial, wenn es darum ging, einzelne Ziele herauszuziehen. Dies hat sich geändert und er bietet mittlerweile großes Potenzial sowohl gegen einzelne Ziele zu kämpfen oder in großen Teamkämpfen zu glänzen.

League of Legends verändert sich stetig

Was sich sonst noch so getan hat: Neben den genannten Änderungen gab es andere Champions, die ebenfalls angepasst wurden, die wir noch nicht ausführlich gelistet haben. Hier nur ein kleiner Einblick in die Menge an Anpassungen:

Angefangen mit der Überarbeitung der Karte, wurden unterschiedliche Champions an den neuen Stil angepasst. Im Folgenden findet ihr ein kurzes Video zur Überarbeitung der 5vs5-Karte: Die Kluft der Beschwörer.

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Hier eine Überarbeitung für die gesamte Karte der Kluft der Beschwörer.

Daraufhin mussten einige Fähigkeiten visuell angepasst werden, während einige der Champions ganz neue Fähigkeiten bekommen haben, die zu ihrem aktuellen Spilstil beitrugen. Die Unsichtbarkeit von Akali wurde im Zuge einer Überarbeitung der gesamten Unsichtbarkeit geändert. Davon betroffen waren vor allem auch Twitch, Evelynn und Shaco.

Einige andere Champions, bei denen die ultimative Fähigkeit angepasst wurde, oder Mechaniken verändert wurden, sind zum Beispiel: Valdimir, Irelia, Kayle, Fiora und Katarina.

Weitere Champion Überarbeitungen stehen in Planung: In den letzten Jahren sind von League of Legends immer mal wieder Umfragen gestartet worden, zwischen welchen Champions eine Überarbeitung im Raum steht. Dazu kommen immer mal wieder Wünsche oder Ideen aus dem LoL-Team, die kleinere Anpassungen übernehmen wollen.

Angekündigte Änderungen sind bisher für Neeko, Syndra, Aurelion Sol, Ahri und nach einer Umfrage zum Jahresbeginn Skarner gewählt worden. Skarner soll vor allem das nächste große Projekt nach Udyr werden.

Was MeinMMO-Autor Mark Sellner davon hält, könnt ihr hier nachlesen: 5 Jahre lang konnte LoL mich nicht mit neuen Champions locken – Für den „neuen“ Udyr spiele ich sofort wieder

Zu welchem Charakter wollt ihr mehr Informationen bekommen? Welcher Charakter muss eurer Meinung nach dringend überarbeitet werden? Wie würdet ihr die Charaktere überarbeiten? Schreibt’s in die Kommentare.

Quelle(n): YouTube - Mobalytics
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SOPMOD

Poppy besaß ebenfalls die stärkste Passiv im gesamten Spiel, bis zum heutigen Tag. Was sie zusammen mit ihren W von Haus aus unglaublich tanky machte.

Zusätzlich war ihr Q der einzige skill im Spiel der Magic dmg verursachte und critten konnte. Mit einem 100% AD scaling. Dank ihrer Passiv und ihren W ( und natürlich ihrer Ulti ) konnte sie spielend leicht auf IE und PD gehen, tankiger werden als die meisten tanks und aller 3 sekunden 2000 magic dmg mit ihren Q austeilen. Ihr Q allein machte es unmöglich sich gegen sie auszurüsten. Baut man Rüstung gegen ihre normal attacks? Dann kriegt man nen 2000er Q magic dmg in the Fresse. Baut man Magie Resistenz? Dann zerfetzen einen die Autoattacks. Baut man Leben? Zu blöd denn ihr Q machte obendrein noch % schaden basierend auf das gegnerische Leben. Achso und es war ein auto attack reset. Falls der dmg nicht ausreichen sollte konnte man einfach die Ulti aktivieren und einen einfachen 40% dmg buff auf das Ziel erhalten.

Das einzige was sie zurückhielt war das wahrscheinlich schlechteste early game im gesamten Spiel damals und ihre hohen Manakosten. Riot meinte dass Poppy lediglich eine tickende Zeitbombe war und dutzende nerfs gebraucht hätte wenn sie populärer gewesen wäre.

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