Darum solltet ihr mit Wrath of the Lich King zu WoW Classic zurückkehren

Darum solltet ihr mit Wrath of the Lich King zu WoW Classic zurückkehren
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Mit Wrath of the Lich King kommt das legendärste aller WoW-Addons auch in Classic an. Lest hier, warum das neue WoW-Classic-Addon so gut ist und warum sich die Rückkehr oder gar der Neueinstieg richtig lohnen.

Was genau hat es mit Wrath of the Lich King auf sich? World of Warcraft: Wrath of the Lich King (WotLK) ist die zweite Erweiterung für World of Warcraft. Sie wurde damals am 13. November 2008 veröffentlicht.

WotLK fügte der Spielwelt massig neue Inhalte hinzu, darunter der neue Kontinent Nordend, wo sich der Lichkönig Arthas und seine untoten Schergen eingenistet hatten.

Um sich den Abenteuern in Nordend zu stellen, mussten die Spieler mindestens Stufe 68 erreichen, wobei die Stufenobergrenze in der Erweiterung auf 80 angehoben wurde. Außerdem wurde die erste Heldenklasse eingeführt, der Todesritter.

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3 Gründe, warum Wrath of the Lich King so genial ist

Am 27. September 2022 erscheint The Wrath of the Lich King für WoW Classic. Das Addon gilt bis heute als eine der besten Erweiterungen für World of Warcraft und das MMORPG hatte damals auch seine goldene Blütezeit.

Einige der Top-Highlights von Wrath of the Lich King haben wir hier für euch nochmal zusammengefasst.

Grund 1 – Der Bösewicht ist legendär

Um wen geht es? Der Lichkönig steckt schon im Namen der Erweiterung und ist die große Bedrohung für Azeroth. Viele Fans des Warcraft-Franchise haben wahrscheinlich das legendäre Strategiespiel Warcraft 3 und das Addon “The Frozen Throne” gezockt.

Darin war Prinz Arthas der Protagonist von gleich mehreren Kampagnen und man konnte hautnah mitverfolgen, wie der einst tapfere und idealistische junge Paladin unter dem Druck der Ereignisse den Einflüsterungen des Bösen verfiel.

Am Ende war Arthas dann der Herrscher der untoten Geißel und wurde eins mit dem bisherigen Lichkönig Ner’zhul.

WoW Prinz Arthas Menethil Mixed Artwork Lich King Human
Arthas und sein tragischer Fall geht vielen Fans nahe.

Warum solltet ihr euch freuen? Die Story um den Lichkönig wurde in Wrath of the Lich King endlich fortgesetzt. Spieler, die ihn noch aus Warcraft 3 kannten, waren begeistert, aber auch neuen Spielern war der Schurke bald ein Begriff und man lernte ihn und seien grausamen Pläne schnell direkt kennen.

Im gesamten Verlauf von Wrath of the Lich King stellen sich die Spieler immer wieder den schrecklichen Gefahren des Lichkönig und seiner blutrünstigen Geißel, bis es in einem epischen Showdown in der Eiskrone. Der dramatische Kampf und sein unerwarteter Ausgang gilt noch heute als einer der besten Story-Momente in der Geschichte von World of Warcraft.

Wenn ihr also diese großartigen Momente in World of Warcraft erneut erleben wollt, dann habt ihr bald die ideale Gelegenheit dazu.

Grund 2 – Quests erzählen eine fortlaufende Story

Um was geht es? Vor dem Addon Wrath of the Lich King waren Questlines in World of Warcraft in sich geschlossen. Man erledigte eine oder eine Handvoll Aufgaben, kehrte zum Questgeber zurück, holte sich seinen Lohn und ein paar warme Worte ab – fertig! Die verschiedenen Quests hatten meist kein großes, zusammenhängendes Thema. Man hat halt Aufgaben erledigt.

In Wrath of the Lich King hingegen waren die Quests stark mit der Story verbunden. Davon gab es in jeder Zone einen zentralen Erzählstrang und einen zugehörigen Quest-Hub. Dort konntet ihr eure Aufgaben erhalten und so immer tiefer in die jeweilige Handlung eindringen.

Die Storys waren auch für jede Fraktion anders. So suchte man auf Seite der Horde neue Mitglieder für die Fraktion, während man beispielsweise bei der Allianz historische Geheimnisse aufgedeckte.

Die große Konfrontation mit dem Lich König.

Warum solltet ihr euch freuen? Das Storytelling von Wrath of the Lich King galt zu Recht als der nächste Evolutionsschritt im Genre und prägte WoW und andere MMORPGs. Denn jede lokale Geschichte hatte auch einen mehr oder weniger subtilen Bezug zur großen Hauptstory.

Vom ersten Teaser bis zum großen Finale auf der Eiskronen-Zitadelle war die Story von WotLK stets auf den Krieg gegen den Lichkönig ausgerichtet. Durch das starke Verzahnen der Handlung mit den Quests und den daraus entstehenden Erzählsträngen wurde hier eine Atmosphäre geschaffen, die in dieser Form bisher nicht in WoW zu finden war.

Ein weiterer Grund, warum das Storytelling so toll war, ist das Phasing. Die Welt wurde jetzt dynamisch durch eure Aktionen verändert. Vorbei waren die Zeiten, in denen eure Handlungen scheinbar keinen Einfluss auf die Spielwelt hatten. In WotLK blieb ein Dorf, das in einem Angriff während einer Quest niedergebrannt wurde, für die betreffenden Spieler auch in diesem Zustand.

Da ihr im Classic-Remake von WoW jetzt endlich wieder diese alten Quests und Story-Linien nachspielen könnt, kommt ihr erneut in den Genuss dieser wunderbaren Geschichten oder könnt sie womöglich völlig neu erleben.

Grund 3 – Raiding wurde revolutioniert

Um was geht es? Raiding wurde schon im vorigen Addon “The Burning Crusade” von 40 vorgeschriebenen Teilnehmern auf eine übersichtlichere Zahl von 25 oder noch weniger Spielern heruntergeschraubt. Das machte Raiding um einiges zugänglicher und mehr Spieler konnten an dieser Endgame-Aktivität teilnehmen.

In WotLK wurde aber noch weiter an der Zugänglichkeit geschraubt. Hier ging es jetzt nicht mehr darum, dass man nur die Wahl zwischen 10 oder 25 Spieler-Raids hatte: Jeder Raid konnte jetzt wahlweise mit der größeren oder geringeren Teamstärke bestritten werden. Wenn mal nicht 25 Leute parat standen, konnte man auch einfach die 10er-Version laufen.

Doch damit nicht genug. Mit der Einführung des Achievement-Systems konnten sich Raider an einer Reihe von kniffligen Zusatz-Herausforderungen versuchen, die das Gelingen der Schlachtzüge noch schwieriger machten. Wenn man es schaffte, gab es nicht nur Achievements, sondern oft auch Titel und besondere Reittiere.

Raiding in WoW wurde erst am WotLK richtig populär.

Warum solltet ihr euch freuen? Raiding wurde durch WotLK endlich für einen Großteil der Spielerschaft zugänglich. Wer in WoW-Vanilla und The Burning Crusade einfach aus Zeitmangel oder fehlender Gilde nicht in Raids kam, der hatte jetzt endlich die Gelegenheit, an dieser spaßigen und herausfordernden Endgame-Aktivität teilzunehmen.

Ihr wollt alles zu Wrath of the Lich King lesen? Dann schaut auf unsere große Sammelseite!

Mit Wrath of the Lich King begannen viele Spieler überhaupt erst, die Freuden des Raidings für sich zu entdecken. Der Einstieg in die Welt der Schlachtzüge war mit den Neuerungen von WotLK so weit weg von den klassischen, elitären 40-Mann-Raids, dass jeder Spieler die Chance hatte, sich endlich den großen Gefahren der Erweiterung entgegen zu stellen. So wurde es einer ganz neuen Generation von Spielern möglich, den Sprung in die Welt der Raids zu wagen und dort zu bleiben.

Spezielles Angebot: Falls ihr übrigens erst jetzt in WoW Classic einsteigt und ihr euch nicht mühsam die passende Ausrüstung oder das nötige Level für Wrath of the Lich King zusammengrinden wollt, dann nutzt ein besonderes Angebot von Blizzard und sichert euch spezielle Aufwertungspakete. So bekommt ihr unter anderem einen Charakter auf Level 70, passende Ausrüstung und spezielle Items.

Wenn ihr also diesen epischen Moment wieder erleben wollt, endlich in die heiligen Gefilde des Raid-Endgames einzutauchen, dann solltet ihr euch erst recht auf Wrath of the Lich King in WoW Classic freuen.

Ihr seht also schon, Wrath of the Lich King wird auch in der Classic-Version ordentlich Spaß und Freude machen. Streicht euch also schonmal den 27. September rot im Kalender an und freut euch auf neue, alte Abenteuer in Nordend. Weitere Infos zu Wrath of the Lich King gibt es hier.

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