In WoW kriegen jetzt alle Klassen tolle Belohnungen – Nur eine nicht

Seit Patch 10.0.5 ist der Magierturm aus Legion wieder in World of Warcraft spielbar in einer stärkeren Version für Dragonflight. Jeder Klasse werden hier harte Herausforderungen gestellt, die wiederum hübsche, kosmetische Belohnungen abwerfen. Nur die neuen Rufer dürfen nicht mitmachen.

Was ist der Magierturm? Ursprünglich stammt das Feature aus der Erweiterung Legion und wurde mit Patch 7.2 im März 2017 eingeführt. Hier gibt es insgesamt 7 Herausforderungen, die je nach Klasse und Spezialisierung unterschiedlich sind.

Die meisten Herausforderungen gelten als besonders knifflig und können nur mit gutem Klassenverständnis oder geschickter Nutzung verschiedener Mechaniken gemeistert werden. Das Feature war so beliebt, dass es selbst nach Legion mehrmals wiederkam, zuletzt 2022 in „permanenter“ Form.

Allerdings wurde der Magierturm kurz vor dem Release von Dragonflight wieder entfernt. Seit Patch 10.0.5 ist das Feature aber wieder verfügbar und wurde für die neuen Talente und Ausrüstung von Dragonflight angepasst, um weiter knackig zu bleiben.

In unserer Übersicht findet ihr alle Infos zu Patch 10.0.5 in World of Warcraft.

Was gibt es für Belohnungen? Ursprünglich konntet ihr euch im Magierturm neue Färbungen für Artefaktwaffen-Skins erspielen. Damit die aber exklusiv bleiben, gibt es mittlerweile andere Belohnungen.

Für das Abschließen der Herausforderungen erhaltet ihr etwa Transmog-Sets im Legions-Stil und sogar ein Reittier, den Magiegebundenen Zauberfolianten. Für das fliegende Buch müsst ihr aber gleich alle 7 Herausforderungen abschließen.

Dazu müsst ihr ohnehin schon mehr als eine Klasse spielen, weil ihr im Regelfall nur 3 verschiedene Herausforderungen pro Klasse bekommt. Wenn ihr aber einen Rufer spielt, habt ihr noch mehr Arbeit vor euch.

Einige der seltensten Mounts aus WoW seht ihr hier im Video:

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6 der seltensten Mounts in WoW u0026#8211; Besitzt ihr sie?

Keine Belohnungen für Rufer

Die neue Klasse aus Dragonflight bekommt im Magierturm keine Aufgaben gestellt. Normalerweise lädt euch Kriegsrätin Vicotria an der Verheerten Küste in den Magierturm ein. Rufern sagt sie jedoch, sie habe gerade keine Aufgaben für sie.

Das ergibt insofern Sinn, als dass Rufer in Legion nicht spielbar waren und entsprechend keine Herausforderungen für sie gemacht werden konnten. Dazu kommt, dass Rufer kaum Transmog tragen können, sondern fast alles über die umfangreichen Anpassungen der Dracthyr läuft.

Die Anpassungen begeistern zwar Viele, aber das fehlende Transmog ist einigen ein Dorn im Auge:

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WoW-Spieler stören sich am Aussehen der neuen Rufer: u0026#8220;War zu 100 % sicher, dass ich Dracthyr spielen würde, aber u0026#8230;u0026#8221;
von Benedict Grothaus

Wie sinnvoll es also für Rufer überhaupt ist, den Magierturm zu besuchen, sei dahingestellt. Ob, und wenn ja, wann der Magierturm auch für Rufer zugänglich sein wird, wissen wir noch nicht.

Einige Boosting-Seiten bieten allerdings schon „Rufer Magierturm Runs“ gegen Echtgeld an. Das ist zwar ohnehin verboten, in diesem Fall aber eindeutig Abzocke, da die Runs gar nicht existieren. Lasst also in jedem Fall die Finger von solchen Angeboten.

Damit ihr als Rufer nicht ganz leer ausgeht, kam aber mit 10.0.5 auch noch ein anderes, brandneues Feature ins Spiel: der Handelsposten. Hier könnt ihr euch mit einigen Aufgaben ganz leicht schicke Kosmetika erspielen:

WoW: Der Handelposten ist da – Alle Belohnungen für Februar 2023

Quelle(n):
  1. wowhead

Twitch: Streamer beschwert sich über 20 % weniger Gehalt – Normalverdiener widerspricht, da rastet er aus

Der deutsche Streamer ELoTRiX ist dank seiner Wutreden schon vor Jahren zu einem Phänomen im Internet geworden. Jetzt redete er darüber, dass ihm Twitch künftig 20 % seiner Einnahmen kürzen will. Aber damit stieß er auf Unverständnis bei einem Normalverdiener und plötzlich war der alte ELoTRiX wieder da.

Womit hat sich ELoTRiX einen Namen gemacht?

  • Der heute 29 Jahre alte Twitch-Streamer war 2011 einer der ersten großen Shooter-YouTuber in Deutschland.
  • Damals war er für „Commentary-Videos“ bekannt: Als Gameplay lief zwar Call of Duty, aber der YouTuber erzählte eine Geschichte aus seinem Leben, steigerte sich häufig rein und geriet leicht außer Kontrolle.
  • Der Streamer hat dabei schon immer eine hervorragende Sprachmelodie, auch wenn er gerne ins Vulgäre abrutscht und schreit.

Wenn ELoTRiX nicht ständig für lange Zeit in der Versenkung verschwunden wäre, hätte er wohl eine ähnliche Karriere hingelegt, wie sein Freund „MontanaBlack“ in den letzten 10 Jahren:

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Erkennt ihr diese deutschen Twitch-Streamer an ihren Synchronstimmen in Videospielen?

Normalverdiener hat kein Verständnis für Gemecker von Twitch-Streamer

Worüber regt sich ELoTRiX nun auf? Große Twitch-Streamer wie ELoTRiX bekommen aktuell noch 70 % ihrer Einnahmen auf Twitch. Ab dem Juni 2023 wird ihr Anteil auf 50 % sinken – den Rest behält Twitch ein. Die Livestream-Website ist Teil des Amazon-Konzerns.

In einem seiner Twitch-Streams erklärt ELoTRiX, das sei so, als würde einem der Arbeitgeber sagen: In einem Dreivierteljahr bekommst du 20 % weniger Gehalt. Denn das Geld würde der Arbeitgeber sich jetzt lieber selbst in die Tasche stecken.

Doch im Chat schrieb ein Nutzer; „Bro, das kannste nicht verglichen mit unseren mickrigen 2k im Monat“.

Und plötzlich war der alte ELoTRiX wieder da. Mit Zeigefinger in der Kamera, rief er: „Doch, das kann ich vergleichen, Tomahawk! Mach mich nich‘ aggressiv.“

In einem 30-sekündigen Rant ereiferte sich der 29-jährige Streamer: Der „geldgeile Hurensohn von Chef“ würde das einbehaltene Geld nicht etwa in die Rente der Angestellten stecken oder in bessere Geräte, sondern „ZAPPZARAPP“ in die eigene Tasche.

Hier gehe es darum, die „fetten Ärsche“ der Aktionäre von Amazon noch reicher zu machen. Das müsse „Kollege Schnürschuh“ doch begreifen.

Hat er Recht? Na ja, man muss sagen: Dass Twitch-Streamer, auch wenn sie das gerne so sehen, nicht die Angestellten von Twitch sind, sondern Selbstständige, welche die Streaming-Plattform von Amazon in Anspruch nehmen. Sie haben zwar Exklusiv-Verträge, genießen aber Freiheiten, die Angestellte eines Unternehmens so nicht haben.

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So ist im Stream von ELoTRiX die Werbung von „YFood“ eingeblendet – er hat also auch private Sponsor-Deals am Laufen, die er über Twitch bewirbt, mit denen Twitch aber wahrscheinlich nichts zu tun hat.

Laut Twitch rechnet sich das Bereitstellen von Bandbreit für nur 30 % der Einnahmen so einfach nicht. Man habe das durchgerechnet, es haue nicht hin, daher müsse man die Preise erhöhen.

Der Ärger von ELoTRiX ist trotzdem verständlich.

Finanz-Chef von Twitch erklärt, warum große Streamer wie MontanaBlack bald ca. 500.000 $ weniger im Jahr verdienen

Forspoken: Schauspielerin kriegt Kritik von Gamern, sie sei „peinlich“ – Das sagt sie dazu

Die Schauspielerin Ella Balinska (26) ist die Stimme der Protagonistin Alfre „Frey“ Holland im neuen 80€-Spiel „Forspoken“ (PS5, PC). Im Internet äußerten einige Gamer scharfe Kritik an der Schauspielerin und vor allem ihrer Figur: Das Spiel habe eine „cringy“-Atmosphäre, sei peinlich und zum Fremdschämen. In einem Interview wird die Schauspielerin damit konfrontiert.

Was ist die Kritik an der Figur? Wir haben uns auf MeinMMO schon mit der Reaktion auf Forspoken beschäftigt. Das Spiel wird im Gameplay kritisch gesehen (65 % Metacritic), viel Kritik richtet sich aber spezifisch gegen die Hauptfigur Frey und wie sie rüberkommt:

  • Frey ist eine „typische“ New Yorkerin, wird in ein Fantasy-Land gerissen und reagiert darauf mit Irritation, Verwunderung und bissigen Kommentaren.
  • Die Figur wird im Internet von einigen als „fies und shitty“ angesehen – sie würde nur rummaulen, fluchen und die ganze Stimmung zerstören.
  • Immer wieder wird die Figur als „Cringe“ bezeichnet, als „peinlich“ oder „zum Fremdschämen“.
https://twitter.com/Forspoken/status/1556679378892898306
Schon der Teaser-Trailer von Forspoken wurde von einigen als “peinlich” empfunden.

Das sagt die Schauspielerin zu der Kritik: In einem Interview mit The Verge sagt Balinska:

Ich denke, die Menschen haben immer entweder eine positive oder negative Reaktion auf etwas, das sie sehen und an das sie noch nicht gewohnt sind. Und das ist völlig okay, weil es die Art ist, wie wir Veränderung wahrnehmen.

Forspoken sei so ein außergewöhnliches Spiel, mit einer fantastischen Protagonistin, die so mutig, so kompromisslos und so widerwillig sei und das in der bestmöglichen Art, dass die Zuschauer daran nicht gewöhnt seien.

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Wie sieht die Schauspielerin ihre Figur? Im Spiel gibt es am Ende die Möglichkeit als Frey, nach Hause, nach New York, zurückzukehren, oder in der Welt zu bleiben und zu kämpfen:

Frey ist eigentlich eine dieser Menschen, die nur redet. Aber in dem Moment, wenn sie mit etwas Realem konfrontiert ist, begreift sie, was sie tun muss. Sie ist jemand, der für die Menschen in Athia eintritt. Ich weiß, dass ich die Möglichkeit habe, nach Hause zu gehen, gerade mit dieser Figur. Aber ich denke, ich würde bleiben.

Schauspielerin ist stolz auf ihre Arbeit in Forspoken

Und was sagt sie zu Gamern? Zu Gamern sagt sie, sie liebe die Gaming-Community dafür, dass sie sich so tief mit jedem Spiel beschäftigen, das sie spielen.

Die Schauspielerin ist trotz all der Kritik auf ihre Arbeit in Forspoken einfach stolz. Sie spricht darüber, wie sie mit 8 Jahren selbst Videospiele entdeckte:

Ich bin echt stolz auf das, was ich tue. Gerade bin ich sprachlos. Als ich damit begann, Videospiele zu spielen, saß ich unten mit dem Sohn der Friseurin meiner Mutter, während sie sich die Haare machen ließ. Wenn ich jetzt daran denke, dass er sich das Spiel schnappen und mich dort spielen kann, ist das unglaublich. Und ich hoffe, es inspiriert andere Menschen dazu: Wenn man sich genügend anstrengt und einer Sache widmet, kann etwas wirklich Irres passieren.

Journalistin glaubt: Forspoken ist ein “sehr schwarzes Spiel”

Worum drehte sich das Interview noch? Die Autorin des Interviews auf “The Verge“, Ash Parrish, geht im Artikel auf einige Themen ein, die ihr bei “Forspoken” in den Sinn kamen:

  • Forspoken sei nicht so gedacht, sei aber ein “unglaublich schwarzes Spiel”.
  • In den Medien gäbe es die Stimmung, “Schwarze Frauen werden uns retten” – Schwarze Aktivistinnen würden in den USA für politischen Umschwung sorgen.
  • In Forspoken weigere sich eine schwarze Heldin jedoch, die Welt zu retten. Die Autorin könne das gut verstehen. Sie würde, vor die Wahl gestellt als Frey, nicht die Fantasy-Welt retten, sondern nach New York zurückkehren, wo ihre Katze auf sie wartet.

Die Autorin lehnt die Idee “Schwarze Frauen werden uns retten” ab. Das sei nur ein Mechanismus, mit dem sich Leute vor der Verantwortung drücken, die Welt selbst zu verändern.

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Die Autorin glaubt zudem, viel Kritik an Balinska und ihrer Figur kämen auch deshalb auf, weil sie schwarz seien. Das könne sie aus ihrem eigenen Leben nachvollziehen: Das Verhalten von schwarzen Frauen werde auf eine Art kritisch beleuchtet, die bei anderen Personen und Figuren so nicht vorkomme.

So sei “Ellie” aus The Last of Us genauso vulgär und bitter wie Frey, aber die Leute würden für sie sterben.

Die Schauspielerin wird mit diesen Überlegungen aber nicht konfrontiert oder gibt dazu zumindest kein Statement ab, das sich im Artikel finden ließe.

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CoD MW2: „Slide-Canceling“ war gestern – „Snaking“ ist der neue Movement-Trick der Profis

In Call of Duty Modern Warfare 2 trennen Movement-Tricks die Spreu vom Weizen. Diese Manöver sind besonders bei den Profis beliebt. Das “Snaking”, ein ganz spezieller Trick, ist jedoch so effektiv, dass einige Profis darauf verzichten würden, wenn alle anderen Teams ebenfalls damit aufhören.

Neben den offiziellen Regeln der Call of Duty League (CDL) gibt es zwischen den Teams häufig sogenannte Gentleman’s Agreements. Diese informellen Abmachungen beziehen sich in der Regel auf aktuell besonders starke Waffen oder Killstreaks, auf deren Benutzung dann verzichtet wird. Zwar gibt es keine Strafen, wenn Spieler sie trotzdem nutzen, allerdings ist das dann verpönt – ein Vereinbarung unter Ehrenleuten eben.

Schwieriger wird es allerdings, wenn ein Movement-Trick wie das “Snaking” zur Debatte steht. Die Nutzung eines solchen Tricks lässt sich nämlich nur schwer überwachen. Immer wieder gibt es deshalb Tricks, über die sich selbst die Profis beschweren. Erst kürzlich sorgte eine Audio-Einstellung für Aufregung, welche euch in CoD und Warzone enorme Vorteile bringt.

Was ist “Snaking”? Der Movement-Trick, der aktuell in aller Munde ist, bezieht sich auf eine Bewegung, mit der sich Spieler wiederholt schnell in eine Deckung hinein und wieder herausbewegen.

Dazu positionieren sich die Spieler hinter einer Deckung und gehen von einer liegenden Position (“prone”) in die Hocke (“crouch”) und wieder zurück. Der Trick ist so effektiv, dass sich “Snaking” in CoD MW2 langsam aber sicher zu dem entwickelt, was das “Slide-Canceling” in MW 2019 war.

Deswegen denken einige Profis darüber nach, im Sinne eines Gentlemen-Agreements künftig darauf zu verzichten. Eine Einigung steht aber noch aus.

Unabhängig davon, dürfte sich der Trick im normalen Mulitplayer und der Warzone nur noch weiter verbreiten.

Mit Season 2 kommt der “Resurgence-Mode” und damit eine neue kleine Karte zu Call of Duty Warzone 2. Den Trailer dazu könnt ihr euch hier ansehen:

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CoD Warzone 2: Ashika Island – Teaser

Movement-Trick ist simpel, aber effektiv

Wie funktioniert der Trick? Der Trick ist erstaunlich simpel, aber sehr effektiv. Sobald ihr eine entsprechende Deckung gefunden habt, legt ihr euch hin. So habt ihr optimalen Schutz vor feindlichen Blicken und feindlichen Kugeln. Seid ihr der Meinung, dass sich ein Gegner nähert, wechselt ihr schnell in die Hocke. Euer Kopf und damit euer Blickfeld ragt dann für einen kurzen Moment über die Deckung. So findet ihr die Position und Bewegungsrichtung euerer Gegner heraus. Anschließend legt ihr euch schnell wieder hin und seid somit nicht zu treffen.

Die Bewegung eueres Operators sieht dann ein wenig so aus wie eine Schlange, die ihren Kopf über ein Hindernis hebt und dann wieder senkt. Daher kommt auch der englische Name.

Was macht “Snaking” so effektiv? Nutzt ihr den Trick, könnt ihr jederzeit aus euerer Deckung kommen und den Feind überraschen. Am effektivsten ist die Taktik, wenn ihr wartet, bis sich euer Gegner im Sprint befindet. Springt ihr in diesem Moment aus eurer Deckung, könnt ihr bereits feuern, während sich euer Feind noch in der Bewegungsanimation befindet.

“Snaking” erlaubt es euch, eure Umgebung im Blick zu behalten, während ihr selbst quasi unsichtbar seid. Ihr habt also stets das Überraschungsmoment auf eurer Seite und könnt Feuergefechte so leichter für euch entscheiden.

Movement-Tricks sorgen regelmäßig für Ärger

Warum ist “Snaking” kontrovers? Tricks wie das “Snaking” oder das “Slide-Canceling” erfordern meist ein bisschen Übung, um effektiv genutzt zu werden. Das gibt Spielern, die besonders viel spielen, einen Vorteil gegenüber denen, die nur ab und zu in CoD oder Warzone unterwegs sind. In der Community hat sich für solche Taktiken der Begriff des “Skill-Gaps” etabliert. Also eine Lücke in den Fähigkeiten zwischen Gelegenheitsspielern und Profis.

Richtet sich CoD eher an Casuals oder an Hardcore-Speiler? Eine Diskussion, welche die Shooter-Reihe schon seit Jahren begleitet:

  • Die Verfechter der “Skill-Gaps” sind der Meinung, dass solche Tricks einfach dazu gehören. Ganz wie zum Beispiel im Sport, wo man auch nur besser wird, wenn man regelmäßig trainiert und viel Zeit investiert.
  • Die Gegner wiederum sind der Ansicht, dass alle Spieler auf derselben Basis gegeneinander antreten sollten. Nur so sei Fairness gewährleistet.

Ihr müsst euch aber keine Sorgen machen, wenn ihr den Trick selbst einmal ausprobieren wollt. “Snaking” ist erlaubt, schließlich handelt es sich um einen ganz normalen Bewegungsablauf im Spiel. Es könnte aber sein, dass eure Gegner darüber aufregen und ihr deren Frust im Proximity-Chat abbekommt.

CoD Warzone 2: Ashika Island – 50 Bilder der neuen Rebirth-Map

MontanaBlack rechnet mit deutschem Twitch ab: „Widert mich an – 95 % der Leute haben kein Talent“

Der Twitch-Streamer Marcel „MontanaBlack“ Eris sagte in einem Stream vom 1. Februar, er sei 2014 ins Internet geflüchtet, um dem „Hartz IV“-TV zu entkommen, aber mittlerweile sei auch das Internet verseucht von niveaulosen Inhalten. Was er auf Twitch in Deutschland sehe, widere ihn an.

Das sagt MontanaBlack: Der Streamer hatte am 1. Februar 2022 einen nostalgischen Moment auf Twitch. Er sagte seinen Zuschauern, die würden sicher auch einiges vermissen, was es früher gab. Auch er vermisse viele Dinge, etwa das Internet von früher.

Laut MontanaBlack war das Internet 2014 oder 2015 noch nicht so voll von Leuten. Damals gab es „zwei Handvoll Leute“, welche richtig unterhalten konnten. Heute sei es einfacher denn je, mit dem Internet Geld zu verdienen, daher gäbe s heute „lauter Scheiße“ im Internet, „lauter dumme Leute.“

Er sagt:

Je länger ich das mach, Diggah, desto mehr Scheiße ist im Internet. Ich hab das Gefühl, wenn ich jetzt bei TikTok mal ein bisschen durchscroll‘ oder auch auf Twitch-Deutschland unterwegs bin, hab ich das Gefühl, dass ich den Hartz-IV-Scheiß gucke auf RTL 2, aber ich bin eigentlich immer noch auf meiner geliebten Internetplattform Twitch. […]

Der deutsche Markt Twitch – der widert mich an. Klar, gibt’s da auch einige gute, aber Großteil von den Leuten – nicht bös‘ gemeint – die, den Content hier machen, widern mich an. Die find’ ich einfach Absturz, Diggah. Die haben einfach kein Talent.

Er selbst habe zwar nicht das Talent, gleichzeitig mit 3 Dildos zu jonglieren, aber er könne Leute über längere Zeit unterhalten, habe das Talent, zu reden. Diese Eigenschaft fehle 95 % der Leute.

Das Segment beginnt etwa bei 17:15 Minuten:

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MontanaBlack äußert erneut Kritik an Streamerinnen, die sich stark sexualisieren und ihre Inhalte auf Twitch bewerben, um Zuschauer auf Onlyfans zu locken, wo sie weitere, noch freizügigere Bilder und Videos anbieten und monetarisieren:

Man braucht halt einfach kein Talent mehr, um im Internet erfolgreich zu sein. Du bist talentlos unterwegs auf Twitch? Dann zeig halt deine Titten, dann verdienst du auch Geld. Super. Das ist der Arbeitgeber, auf dem ich mich auch selbst bewege.

MontanaBlack sagte, es gehe nicht darum, dass er den Leuten etwas nicht gönne oder „noch mehr haben wolle“: Er kritisiere hier lediglich seinen Arbeitgeber, für den er seit 10 Jahren tätig sei.

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MontanaBlack will aus Deutschland weg: „Das sind 400.000 € mehr auf meinem Konto“
von Schuhmann

MontanaBlack kritisiert die RTL-2-Werdung von Twitch

Woran liegt das? Laut MontanaBlack sei es heute leichter denn je, im Internet Geld zu verdienen. Auch wer völlig talentlos sei, könne auf TikTok in ein Battle gehen, es verlieren und sich dann zur Strafe irgendwas in den Popo stecken und damit abkassieren.

MontanaBlack sagt, er sei um Jahr 2014 herum ins Internet vor einem TV geflohen, das aktiv zur Verdummung der Leute beigetragen habe. Man habe gemerkt: Das sei unauthentisch, die Leute würden nur schauspielern und hätten dafür nicht mal Talent.

Der 34-Jährige nennt als Beispiel Formate wie „Bauer sucht Frau“ oder „Blaulichtreport“. Er sei damals ins Internet gegangen, habe sich selbst zusammengestellt, was er schaue. Jetzt aber seien „Immer mehr dumme Leute“ im Internet angekommen.

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Karriere und Leben von MontanaBlack in 2 Minuten: Was macht ihn aus?

Gibt es auch Streamer, die er gut findet? Aus der Vergangenheit weiß man, dass MontanaBlack die deutschen Streamer ELoTRiX und Trymacs schätzt. Aus den USA folgt er vor allem Glücksspiel-Streamern wie Roshstein und Trainwreck. Er hat wohl auch ein Faible für Tfue.

Das steckt dahinter: Gerade MontanaBlack wird als einer der populärsten deutschen Twitch-Streamern von Kritikern als Beispiel für die „Verrohung der Sitten und Sprache“ genommen.

Dass gerade er sich über einen Niveau-Verfall beschwert, dürfte die etwas verwundern.

Als Beispiel für Streamer, die MontanaBlack scharf kritisiert, kann dieses Twitch-Paar dienen:

Deutsches Twitch-Paar will Hype, erntet Hass – Sogar MontanaBlack ist’s peinlich

Arcane, The Last of Us oder etwas anderes: Welche TV-Serien zu Games sind die besten?

Die Qualität der TV-Serien zu Videospielen ist in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen. Doch welche davon sind eurer Meinung nach die besten? Stimmt ab und stellt mit uns ein Ranking auf.

Lange Zeit hatten Filme und Serien zu Videospielen unter den Fans einen schlechten Ruf. Titel wie Max Payne, Mortal Kombat: Conquest und Alone in the Dark sorgten in der Vergangenheit für genauso viele Lacher wie Augenrollen.

Doch in letzten Jahren hat sich der Wind langsam gewendet. Zwar erscheinen hier und da immer noch Patzer, die die Gaming-Fans enttäuschen, doch mittlerweile gibt es eine ganze Reihe richtiger Perlen, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Dabei spielt es auch keine Rolle, ob wir uns hier im Live-Action-Bereich oder bei Cartoons und Anime bewegen. In beiden Gebieten gibt es heutzutage wahnsinnig gute Serien zu Videospielen, die die Fans begeistern.

Welche davon sind eurer Meinung nach die besten?

Hier könnt ihr abstimmen: Ihr könnt eure Wahl wie immer in dem Umfrage-Tool weiter unten treffen. Da es viele tolle Serien gibt, haben wir euch direkt 3 Stimmen gegeben, mit denen ihr eure Top 3 Serien bestimmen könnt. Die Wahl kann nicht rückgängig gemacht werden.

Da es sehr viele Serien zu Games gibt, haben wir mit dieser Liste eine redaktionelle Auswahl getroffen. Wenn ihr eine bestimmte Serie kennt, die so richtig geil ist, aber auf unserer Liste fehlt, erzählt uns über sie in den Kommentaren.

Update 20. April 2023: Die Umfrage ist beendet.

Erzählt uns: Welche TV-Serien zu Videospielen sind die besten, die es aktuell auf dem Markt gibt? Was daran gefällt euch am meisten? Gibt es vielleicht TV-Serien oder Filme, die noch nicht erschienen sind, auf die ihr euch aber jetzt schon riesig freut?

Schreibt es uns in die Kommentare und viel Spaß beim Abstimmen.

15 Filme und Serien zu Games, die ihr bald auf Netflix schaut – Von A wie Assasin’s Creed bis T wie Tomb Raider

Das wichtigste neue Survival-Spiel auf Steam verschiebt seinen Release, ohne das Datum zu ändern

Sons of The Forest (Steam) feiert seinen Release nicht wie geplant im Februar. Es erscheint aber trotzdem im Februar. Wir verraten, was dahinter steckt.

Das Survival-Genre erfreut sich größter Beliebtheit. Während es jede Menge Spiele in dem Bereich gibt, gelang nur wenigen Titeln die Verbindung von „Survival“ und „Horror“. Einer dieser Titel war „The Forest“, der in wenigen Wochen den Nachfolger „Sons of The Forest“ bekommen sollte.

Jetzt haben die Entwickler den offiziellen Release verschoben und doch wird der Titel bereits erscheinen. Man entscheidet sich für eine Early-Access-Phase.

Am 23. Februar ist jetzt Early-Access-Start statt Release auf Steam

Was wurde genau angekündigt? Eigentlich sollte „Sons of The Forest“ bereits Ende Februar seinen Release feiern, doch die Entwickler von Endnight Games haben sich dazu entschieden, den offiziellen Release indirekt zu verschieben und das Spiel stattdessen am ursprünglich geplanten Termin in eine „Early Access“-Phase zu starten.

Das heißt, dass „Sons of the Forest“ zum 23. Februar zwar noch nicht vollständig entwickelt, aber bereits spielbar ist.

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Seht hier neues Gameplay zu Sons of the Forest, der Fortsetzung zum Survival-Hit „The Forest“

Warum machen die Entwickler das? In den letzten Jahren gab es immer wieder zahlreiche Verschiebungen von Releases und auch Sons of the Forest war bereits davon betroffen. Anstatt das Spiel ein weiteres Mal nach hinten zu rücken, möchte man den Rest des Spiels zusammen mit dem Feedback der Spieler erschaffen. Dazu heißt es:

Es war eine lange Reise, seit wir mit der Entwicklung von ‘Sons of The Forest’ angefangen haben und es ist zu unserem größten und komplexesten Spiel geworden, das wir je gemacht haben. Es gibt noch vieles, das wir hinzufügen wollen; Gegenstände, neue Mechaniken, Gameplay-Balance und mehr. Wir wollten [das Spiel] nicht erneut verschieben, daher haben wir uns dazu entschieden, die Community mit in die anhaltende Entwicklung einzubeziehen und unser Release-Datum vom 23. Februar beizubehalten, aber als Early Access.

Ganz unerwartet ist das übrigens nicht. Auch der Vorgänger „The Forest“ startete als Early-Access-Titel und zählt als einer der größten Erfolge dieser Art der Veröffentlichung.

Worum geht es in Sons of The Forest? Sons of The Forest sieht sich selbst als „Horror-Survival-Simulator“. Die Spieler müssen nicht nur gegen die Angriffe von unheimlichen (und sehr hungrigen) Kannibalen bestehen, sondern auch gleichzeitig Vorkehrungen treffen, um auf einer abgelegenen Insel zu überleben. Dabei gibt es die „üblichen“ Survival-Features wie etwa das Suchen von Ressourcen, um im Anschluss Dinge zu bauen und die eigenen Überlebenschancen so zu erhöhen.

Wer den Trip nicht alleine wagen will, der kann auch mit bis zu 8 Spielern gemeinsam versuchen, das Überleben der Gruppe zu sichern. Sons of the Forest bietet demnach auch einen umfangreichen Coop-Modus an.

Twitch: Fans unterstützen Gronkh mit 37.000 € nach Trubel um Hogwarts Legacy – „Sollte öfter Shitstorms haben“

Der deutsche Twitch-Streamer Erik “Gronkh” Range hat in seinem 1. Livestream nach dem „Shitstorm“ um Hogwarts Legacy viel Unterstützung aus der Community erhalten. In einem Stream am Freitag, dem 3. Februar, trudelten über 9.000 Abos bei ihm ein.

Warum war der Stream besonders?

  • In der letzten Woche ging ein Twitch-Clip von Gronkh auf Twitter viral, in dem er sagte: J.K. Rowling sei ihm egal. Er fragte: Bin ich ein schlechter Mensch, wenn mir J.K. Rowling egal ist?
  • Für die Aussage wurde er von einigen Personen auf Twitter als „transfeindlich“ bezeichnet, die weitaus meisten nahmen ihn auf Twitter aber in Schutz und sagten, er sei weltoffen, setzte sich mit Friendly Fire auch für Transmenschen ein und sei insgesamt ein guter Mensch.
  • In dem Stream äußerte sich Gronkh das erste Mal zum Shitstorm und sagte: Seine Aussage wurde aus dem Zusammenhang gerissen und er habe sich missverständlich ausgedrückt. Transmenschen seien ihm keinesfalls egal. Er hätte besser sagen sollen, er fände J.K. Rowling „Scheiße.“
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Community überschüttet Gronkh auf Twitch mit Liebe und Abos

Wie reagierte die Community? Gronkh zeigte sich gerade zu Beginn des Streams etwas angeschlagen und erklärte, er habe die Nächte kaum geschlafen. An einer Stelle im Stream, als er einen Tab öffnen wollte, gestand der Streamer, seine Hände zitterten.

Die Community überschüttete den Streamer mit Herz-Emotes und Zustimmung, aber auch mit Spenden.

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Gronkh, der Mann mit der Stimme – Karriere und Leben von Deutschlands bekanntestem Let’s-Player

Wie viel Geld bekam Gronkh über Twitch-Subs? Laut den Statistiken der Seite Twitch-Tracker, erhielt Gronkh alleine in diesem Stream 9.304 Abonnements, davon waren 6.641 gespendete Subs.

Wenn der Einfachheit halber annimmt, dass all diese Subs Tier-1-Subs waren, haben Leute 31.122,96 € gespendet. Je nach Vertrag mit Twitch erhält Gronkh 50-70 % der Einnahmen, der Rest geht an Twitch.

Da Gronkh schon im Januar mit 18.347 aktiven Subs auf einem Höchst-Stand der letzten 5 Jahre war (länger zählt Twitch-Tracker nicht); hat er jetzt mit 27.637 aktiven Abos einen neuen Höchststand auf Twitch-Tracker erreicht. Damit ist er nach EliasN97 (38.000 Abos) der deutsche Twitch-Streamer mit den meisten aktiven Subs.

Twitch hatte die Abo-Preise in Deutschland 2021 von 5 € auf 4 € gesenkt, auch der Anteil, den Streamer maximal erhalten können, wird im Juni 2023 auf 50 % gedeckelt:

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von Irina Moritz

“Ich wollte doch heute nicht so lange machen”

Wie reagierte Gronkh auf diese Abo-Flut? Er war sichtlich gerührt, die Abos brachten ihn aber auch aus dem Konzept. Einmal wurde Gronkh noch während seines Statements von einer ersten Abo-Flut unterbrochen.

Die meisten Abos trafen jedoch nach seinem Statement ein, als er eigentlich „Land of the Vikings” zeigen wollte“ – ein ruhiges Spiel, um nach all der Aufregung wieder runterzukommen.

Das Problem für Gronkh: Die vielen Abos unterbrachen immer wieder seinen Stream. Denn bei 50 und 100 gespendeten Abos rief OBS zwei unterschiedliche Effekte aus.

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Gronkh saß also immer wieder stumm vor der Kamera, während die Effekte rein dudelten.

Vor allem der Twitch-Streamer Tanzverbot trug sich immer wieder mit hohen Spenden in die Liste der Top-Donators ein.

An einer Stelle sagte Gronkh: „Ich wollte doch heute nicht so lange machen“, an einer anderen „Ich sollte öfter Shitstorms haben.“

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Mit 44.360 Zuschauern im Peak war es auch der meistgesehene Stream für Gronkh in 2 Jahren. Der Peak kam erst nach seinem Statement, während der Flut an gespendeten Abos.

Gronkh hat in dem Stream, der für ihn so schwierig schien, die Liebe seiner Community gespürt.

Mehr zum Stream von Gronkh:

Twitch: 42.000 sehen, was Gronkh zu dem Shitstorm um „Hogwarts Legacy“ zu sagen hat

Quelle(n):
  1. twitchtracker

Hat Dragonflight euer Vertrauen in WoW und Blizzard gerettet?

World of Warcraft: Dragonflight kam gut an. Aber hat es euer Vertrauen in Blizzard gestärkt? Oder habt ihr noch immer Zweifel?

Inzwischen ist World of Warcraft Dragonflight seit knapp 2 Monaten veröffentlicht und die meisten dürften derweil die Chance gehabt haben, ihre Charaktere auf Stufe 70 zu bringen und die Endgame-Inhalte auszuprobieren. Doch viele sind noch skeptisch und aktuelle Zahlen aus Raids oder Mythisch+ legen die Vermutung nahe, dass Blizzard viele Spielerinnen und Spieler mit Shadowlands verloren hat, die Dragonflight gar nicht erst die Chance gegeben haben.

Das wollen wir zum Anlass nehmen, um herauszufinden, ob Blizzard verlorengegangenes Vertrauen mit Dragonflight wieder gutmachen konnte oder ob die Erweiterung für euch eine reine Enttäuschung ist. Aber listen wir doch noch einmal auf, was sich in World of Warcraft und bei Blizzard in den letzten Jahren und Monaten getan hat.

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WoW: Raszageth gegen Alexstrasza

Insgesamt wurde Blizzard von mehreren Skandalen in den Jahren erschüttert. So gab es viele Sexismus-Vorwürfe innerhalb des Unternehmens und speziell beim Entwickler-Team von World of Warcraft. Es folgten viele Entlassungen und Umstrukturierungen. Im Zuge dieser Anpassungen wurden auch viele NPCs umbenannt und einige umstrittene Entscheidungen durchgeführt, wie etwa das Austauschen eines Frauenbildes durch Obst oder das Streichen zahlreicher sexistisch angehauchter Witze.

Doch auch abseits der Firmen-Skandale kam Shadowlands bei weiten Teilen der Community nicht gut an. Es gab viele „Pflicht-Inhalte“, riesige Content-Dürren und allgemein Gameplay-Entscheidungen, die kritisiert wurden.

Mit Dragonflight gelobte Blizzard – wie so oft zuvor auch schon – Besserung. Dieses Mal scheint der allgemeine Tenor aber zu sein, dass sich auch wirklich etwas getan hat. Es gibt deutlich weniger „Chores“ im Spiel, die Story und Welt wirkt stimmig, die Rückkehr zum alten Talent-System mit Skill-Bäumen kommt gut an. Fast jede Woche gibt es Hotfixes oder Balance-Änderungen und schon wenige Wochen nach dem Release gab es einen ersten Patch, der zweite ist bereits auf dem PTR. Dazu kommt das erklärte Ziel, insgesamt 6 Patches im Jahr 2023 bringen zu wollen – also jede Menge Content.

Aber kommen wir nun zu euch! In dieser Umfrage wollen wir herausfinden, wie Dragonflight bei euch ankam und ob das euer Vertrauen in Blizzard verändert hat. Beachtet, dass ihr lediglich eine Stimme habt und eure Antwort im Nachhinein nicht mehr ändern könnt:

Wenn ihr eure Antwort noch ein wenig besser begründen wollt, dann lasst uns gerne einen Kommentar da und erklärt, warum es Blizzard gelungen ist, euch mit Dragonflight wieder positiv zu stimmen – oder warum genau das nicht der Fall war.

Pokémon GO: Community Day im Februar 2023 mit eF-eM läuft heute – Guide

Der Community Day im Februar mit eF-eM startet am 05. Februar 2023 in Pokémon GO. Alle Infos zu Boni, Shiny und den Event-Inhalten fassen wir euch hier zusammen.

Was ist das für ein Event? Der Community Day findet regelmäßig einmal im Monat statt, immer an einem Wochenende. Hier steht dann für mehrere Stunden ein einzelnes Pokémon im Fokus, dass dann an allen Ecken und Enden der Wildnis auftaucht.

Zudem bekommt ihr eine erhöhte Shiny-Chance für das Pokémon sowie eine exklusive Event-Attacke. Darüber hinaus kommt der Community Day mit weiteren Boni daher.

Heute, am 5. Februar 2023, steht nun das Pokémon eF-eM im Mittelpunkt. Alles Wichtige zum Event fassen wir euch hier zusammen.

Community Day mit eF-eM im Februar – Boni, Shiny, Inhalte

Was? Community Day mit eF-eM
Wann? Sonntag, 05. Februar 2023, von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr Ortszeit
Pokémon des Tages: eF-eM spawnt überall in der Wildnis
Exklusive Attacke: Lade-Attacke „Überschallknall“, wenn ihr eF-eM während des Events oder bis 22:00 Uhr Ortszeit zu UHaFnir entwickelt.
Boni:
– Erhöhte Shiny-Rate
– Dreifacher Fang-Sternenstaub
– Doppelte Fang-Bonbons
– Doppelt so hohe Chance auf XL-Bonbons beim Fangen (für Trainer ab Level 31)
– Rauch und Lockmodule halten 3 Stunden
– Überraschungsbegegnungen aus Schnappschüssen
– Bonus-Raids nach dem Community Day
 
Weitere Boni bis 5 Stunden nach dem Event (22:00 Uhr Ortszeit)
– Zusätzlicher Spezialtausch (maximal 2 an diesem Tag)
– 50 % weniger Sternenstaub-Kosten beim Tauschen

Im Shop findet ihr während des Events wie gewohnt Dinge wie Sticker oder die 1-Euro-Forschung „Schallwellen schlagen“. Die dürfte euch weitere eF-eM-Begegnungen und einige Items bringen. Die genauen Inhalte verlinken wir euch hier, sobald sie zum Event bekannt sind.

Hier findet ihr alle Aufgaben und Belohnungen zur Spezialforschung mit eF-eM.

Raids der Stufe 4: Ab 17:00 Uhr Ortszeit, also nach dem offiziellen Event, könnt ihr noch bis 22:00 Uhr Ortszeit in Stufe-4-Raids auf eF-eM treffen. Die könnt ihr allerdings nur vor Ort, nicht per Fern-Raid-Pass herausfordern.

Besiegt ihr eF-eM in diesem Raid, tauchen 30 Minuten lang im Umkreis der Arena weitere eF-eM auf. Die Shiny-Rate für diese eF-eM ist dann genau so erhöht, wie zum „normalen“ Community-Day-Zeitraum.

Für wen lohnt sich der Community Day mit eF-eM?

Kann eF-eM Shiny sein? Ja, eF-eM kann am Community Day shiny sein und mit erhöhter Chance angetroffen werden. Entwickelt ihr es, ist auch UHaFnir shiny.

Wenn ihr als Shiny-Sammler also auf eine Ergänzung für eure Kollektion abzielt, seid ihr an diesem Community Day richtig.

Pokemon GO shiny ef em uhafnir
Die Shiny-Familie von eF-eM und UHaFnir

Sind eF-eM und UHaFnir stark? Leider bleibt der Community Day im Großen und Ganzen auch etwas für Sammler, denn weder eF-eM, noch UHaFnir spielen in Pokémon GO eine Rolle als Angreifer.

In der Liste der besten Raid-Angreifer in Pokémon GO finden die beiden keinen Platz, auch im PvP sind sie vernachlässigbar.

Für wen ist der Community Day etwas? Insgesamt lohnt sich das Event vor allem für Sammler. eF-eM war lange Zeit sehr selten, das gilt insbesondere für das Shiny. Zudem kostet die Entwicklung von UHaFnir ganze 400 Bonbons.

Dementsprechend dürfte das Event, wenn das Monster auch nicht besonders stark ist, dennoch für einige Spieler interessant sein, die sich eF-eM und insbesondere UHaFnir bislang nicht sichern konnten.

Daneben lohnt es sich auch, den Sternenstaub-Bonus zu nutzen. Den benötigt man schließlich zum Aufleveln, und die dreifache Menge pro Fang lohnt sich.

So nutzt ihr den Community Day mit eF-eM aus

Das richtige Mega-Pokémon: Es gibt bereits doppelte Bonbons für eF-eM. Habt ihr aber die richtige Mega-Entwicklung aktiv, könnt ihr noch mehr Bonbons pro Fang abstauben.

eF-eM ist ein Pokémon vom Typ Flug und Drache. Damit lohnen sich folgende Mega-Pokémon für Boni:

  • Mega-Glurak X
  • Mega-Glurak Y
  • Mega-Tauboss
  • Mega-Aerodactyl
  • Mega-Ampharos
  • Mega-Gewaldro
  • Mega-Altaria
  • Mega-Brutalanda
  • Mega-Latias
  • Mega-Latios

Ihr habt also eine große Auswahl an Mega-Entwicklungen, die infrage kommen.

Bereitet Platz vor: Wenn ihr viele Bonbons wollt, müsst ihr viele eF-eM fangen. Dafür solltet ihr Platz in der Box schaffen.

Nutzt dafür die Filter-Funktion: Gebt beispielsweise die Suchbegriffe “0*, 1*, 2*” ein, um euch eure Monster mit 2 Sternen oder weniger anzuzeigen. Das können Kandidaten zum Verschicken sein.

Welche Items lohnen sich?

  • Sananabeere: Lohnt, um noch mehr Bonbons beim Fang zu bekommen
  • Sternenstück: Gibt euch nochmal mehr Sternenstaub pro Fang, es hält aber nur eine halbe Stunde an. Nutzt diese Zeit also konsequent zum Fangen, wenn ihr eines nutzt.
  • Rauch & Lockmodul: Rauch bringt Extra-Spawns beim Bewegen, Lockmodule hingegen, wenn ihr an einem PokéStop bleibt. Beides hält im Event drei Stunden, zündet es nur nicht zu früh.
  • Bälle: Wer viel fangen will, braucht auch viele Pokébälle. Im Idealfall solltet ihr 200 bis 300 Bälle für das Event auf Vorrat haben, um keinen Nachschub zu brauchen. Vor allem Hyperbälle können sich hier lohnen, um schnell und effizient eF-eM zu fangen.

Am Community Day läuft außerdem der letzte Tag der Rocket-Übernahme in Pokémon GO. Giovanni hat dann Crypto-Registeel im Team – doch lohnt sich das? Hier findet ihr alle Infos zu Crypto-Registeel in Pokémon GO.

Warum ich gerade der größte Nerd unter der Sonne in Genshin Impact bin

Genshin Impact fordert gerade den vollen Einsatz und Disziplin von MeinMMO-Redakteurin Marie Friske.

Als Spielerin habe ich mich in Genshin Impact unter Kontrolle, was meine In-Game-Ausgaben angehen – meistens zumindest. Wenn es da doch nicht immer die Versuchung durch die zahlreichen, coolen 5-Sterne Figuren gäbe.

Schnell versucht man sein Glück im Gacha-System und verwendet die Ersparnisse, um bei einem Event-Banner zu ziehen und Chancen auf einen Charakter zu haben. So hat mich der neue Charakter Alhaitham dazu verleitet, haufenweise angesparte In-Game-Währung auszugeben.

Hier seht ihr einen Trailer zu Alhaitham:

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Genshin Impact: Alhaitham Vorstellungsvideo

Doch nun ist endgültig Schluss mit den Ausgaben. Denn mit einigen Leaks konnten Genshin Impact-Spieler bereits einen kleinen Ausblick auf eventuell kommende Charaktere erhaschen. Natürlich sind das reine Spekulationen und die Infos sind noch nicht offiziell bestätigt worden. 

Aber allein die Aussicht auf einen bestimmten Charakter in einer baldigen Spielversion ist Grund genug für mich, ein ausgeklügeltes Spar-System auszuarbeiten.

Die Motivation: Ein mysteriöser, grünhaariger Apotheker aus Liyue mit einer sprechenden Schlange, der einer der besten NPCs im ganzen Spiel ist: Baizhu!

Das ist mein ultimativer Sparplan

Mit Baizhu im Hinterkopf, verbringe ich meine Zeit in Genshin Impact vor allem mit einer Tätigkeit: In-Game-Währung horten. Das reicht aber nicht.

Um zu verhindern, dass ich bei den nächsten Figuren wieder schwach werde und meine Ersparnisse aus dem Fenster werfe, habe ich nun für mich die perfekte Strategie gefunden – und selbst für meine Verhältnisse ein neues Level an Nerdigkeit erreicht.

Ich schreibe mir händisch eine Liste, um eine Übersicht zu bekommen, wie viele Ziehungen ich brauche, um garantiert Baizhu zu bekommen. Es braucht aber zusätzlich zu den Mindestzügen noch einen Puffer, da man selbst bei dem Ergattern eines 5-Sterne-Charakters bei der 50:50-Ziehung verlieren könnte.

Danach beginne ich mit mathematischen Berechnungen. Ich nehme mir das ungefähre Datum aus den Leaks, an denen Baizhu erscheinen könnte und berechne die Tage, die mir bleiben. Natürlich dürfen Faktoren wie

  • erzielbare Währung aus bestimmten Domains oder Quests,
  • die täglichen Aufgaben
  • und die garantierten Ziehungen aus dem Shop nicht fehlen.

Dazu versuche ich etwas einzuplanen, wie viel Währung noch durch bestimmte Events oder in-Game-Aktivitäten dazukommen könnten. Am Ende weiß ich, wie viel der In-Game-Währung ich pro Tag erspielen muss, um garantiert Baizhu zu bekommen.

Die Liste hilft mir dabei, ein klares Ziel im Blick zu haben und den Überblick über meine Ersparnisse zu behalten. Durch das Abhaken in der Liste habe ich bereits kleine Erfolgserlebnisse und das Gefühl, die möglichen Ziehungen bereits verwendet zu haben – ohne sie tatsächlich anzuwenden.

Der beste NPC kommt hoffentlich endlich als spielbarer Charakter

Baizhu ist der Inhaber von Bubu Pharmacy. Gemeinsam mit dem Zombiemädchen Qiqi verkauft er dort seine Ware, zu teils horrenden Preisen, und behandelt Patienten in Liuye. 

So verlangt er etwa ganze 3 Millionen Mora für ein Item, das die Hauptfigur in Genshin Impact gerade unbedingt braucht, geht dann aber doch gnädigerweise noch etwas im Preis runter. Mit einem großzügigen Rabatt möchte nur noch 2.990.000 der fiktiven Währung haben – und kommt damit auch noch durch.

Baizhu ist ein geheimnisvoller Charakter, dessen Intentionen man bisher noch nicht recht durchschaut. Sein Hintergrund ist kaum beleuchtet. Interessant ist auch, dass der mysteriöse Mann eine sprechende Schlange namens Changsheng auf seinen Schultern trägt.

Nach der Mora-Aktion liefert das Duo einen kleinen Gänsehaut-Moment, der mich wirklich neugierig macht, wer Baizhu eigentlich ist:

  • Baizhu meint, dass sie eine interessante erste Begegnung mit der Haupfigur und damit dem Spieler hatten und er sich bereits auf die Zusammenarbeit in der Zukunft freuen würde. Dann lacht er und blickt mit seinen gelb-orangenen Schlangenaugen den Spieler an. Seine Schlange kommentiert währenddessen: „The sound is the laughter of a man who´s found new people to fleece. Consider yourself warned…“ Das heißt übersetzt: „Das Geräusch ist das Lachen eines Mannes, der neue Leute zum Ausnehmen gefunden hat. Sei gewarnt“.

Es gibt unterschiedliche Fan-Theorien, wer Baizhu wirklich ist. Einige vermuten, er sei der echte Dendro-Archon, andere halten ihn für einen Adeptus. Außerdem weist er eine auffällige Ähnlichkeit zu einem der Fatui Harbinger auf: Pantalone – den ich mir auch sofort zu Release sichern werde. Daher rätselt man darüber, ob die beiden Brüder, Zwillinge oder sogar dieselbe Person sein könnten. 

Links: Baizhu, rechts: Pantalone

Auch scheinen beide einen besonderen Bezug zu Geld zu haben. Pantalone agiert als Bänker der Antagonistengruppe Fatui Harbinger, während Baizhu ebenfalls an großen Summen von Mora interessiert zu sein scheint.

Gerade wegen der undurchschaubaren Art finde ich die Figur Baizhu so unglaublich spannend. Dazu mag ich seine Stimme und den Charakter, der in Cutscenes oder den Trailern immer wieder durchscheint.

Im Trailer Endless Suffering hat Baizhu einen kleinen Auftritt:

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Genshin Impact: “Endless Suffering” Short Trailer

Vielleicht ist ja nun schon bald die Zeit gekommen, dass der Apotheker endlich eine prominentere Rolle in Genshin Impact bekommt. Ich werde gut auf den Moment vorbereitet sein.

Habt ihr besondere Strategien, um euch vom Ausgeben eurer Ersparnisse in Spielen abzuhalten? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

Meine angesparten Urgestein-Fonds waren ursprünglich für Banner von Zhongli angedacht. Jetzt hoffe ich natürlich, dass er nicht ausgerechnet gemeinsam mit einem anderen meiner Favoriten einen Event-Banner erhält. Dann hätte ich wirklich ein großes finanzielles Problem oder müsste meine bisherigen Berechnungen um den Zhongli-Faktor erweitern. 

WoW bringt Catch-Up-Gear, bevor es überhaupt was upzucatchen gibt

Mit Patch 10.0.7 könnt ihr Charaktere in World of Warcraft noch einfacher ausrüsten. Die Entwickler bringen schon die erste „Aufholrüstung“ – obwohl es gar nichts zum aufholen gibt.

Der nächste Patch von World of Warcraft ist bereits auf dem PTR. Auch wenn das Update 10.0.7 kein großer Patch ist, gibt es doch eine Reihe von neuen Inhalten und sogar ein überarbeitetes Gebiet. Immerhin geht es auf die „Verbotene Insel“, das einstige Startgebiet der Dracthyr.

Das bringt nicht nur neue Quests und mehr Inhalte im Endgame mit sich, sondern auch einen neuen Weg, um Charaktere auszurüsten. Denn überall auf der Insel könnt ihr das erste „Catch-Up-Gear“ von Dragonflight bekommen.

Was ist das für Ausrüstung? Bei der Ausrüstung handelt es sich um die aufgewertete „Primal Infusion“-Rüstung, die man gegenwärtig in Valdrakken kaufen kann und sogar Set-Boni bietet, die vor allem in der offenen Welt nützlich sind.

Bisher musste man eine schwächere Version dieser Ausrüstung bei den Elementarstürmen farmen und sogar noch mit Sturmsiegeln aufwerten, damit sie ihre volle Kraft entfaltet. Genau diese Ausrüstung droppt in Form von Abzeichen künftig auf der Verbotenen Insel.

Was ist „Catch-Up-Gear“ in WoW?
So genanntes „Catch-Up-Gear“ hat in World of Warcraft lange Tradition. Es wird in der Regel erst recht spät im Lebenszyklus einer Erweiterung eingeführt und soll nachrückenden Spielerinnen und Spielern erlauben, ihre Charaktere möglichst rasch aufschließen (vom englischen „to catch up“ – „aufholen)“ zu lassen, um an den aktuellen Inhalten teilnehmen zu können.

Zumeist handelt es sich dabei um Ausrüstung oder eintauschbare Abzeichen, die von einem Charakter an einen anderen geschickt werden können. So kann etwa der Hauptcharakter dazu beitragen, dass ein Zweitcharakter bereits solide Ausrüstung erhält.

Wie kommt man an die Ausrüstung? Zumindest aktuell scheinen die Abzeichen für diese Ausrüstung vor allem von seltenen Feinden („Rare Mobs“) auf der Insel hinterlassen zu werden. Egal ob ihr mit eurem „Main“ oder einem neuen Charakter auf der Insel unterwegs seid, ihr solltet also recht schnell an die Twink-Ausrüstung kommen und eure Charaktere so ausstatten können.

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Beute für Twinks – leicht zu bekommen.

Warum ist das ungewöhnlich? In der Regel bringt Blizzard solche Aufholmechaniken erst mit dem Release eines größeren Patches, wenn auch der Start eines neuen Raids oder einer neuen Saison ansteht. Dass Blizzard bereits während einer laufenden Saison solche Ausrüstung bringt, ist eher ungewöhnlich.

Allerdings entspricht das durchaus der aktuellen „Twinkfreundlichkeit“, die Blizzard an den Tag legt. Selten in der Geschichte von World of Warcraft war es so leicht, als Neueinsteiger oder Twink-Fan Charaktere nachzuziehen und sie für das aktuelle Endgame fit zu machen.

Wann erscheint das? Ein Release-Datum für Patch 10.0.7 gibt es noch nicht. Da Blizzard im Jahr 2023 allerdings insgesamt 6 Patches veröffentlichen will, müsste im Schnitt alle 8 Wochen ein Update erscheinen. Das würde bedeuten, dass Patch 10.0.7 ungefähr Ende März auf die Live-Server aufschlagen müsste. Sobald es ein konkretes Datum gibt, werden wir natürlich darüber berichten.

Was haltet ihr davon, dass WoW dieses Mal so früh Catch-Up-Gear bringt? Eine tolle Sache für Nachrücker und Viel-Twinker? Oder ein Fall von „man kriegt alles nachgeschmissen“?

WoW hat für Twinks schon einiges verbessert – So kann man jetzt Urzeitliches Chaos verschicken!

Quelle(n):
  1. wowhead.com

3 neue MMORPGs wurden angekündigt – Eins kommt von bekannten Twitch-Streamern wie Asmongold

In dieser Woche wurden gleich 3 neue MMORPGs vorgestellt, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Eins setzt auf Piraten, eins auf viele Features und eins wird in Zusammenarbeit mit Twitch-Streamern erstellt. Außerdem gab es diese Woche viele News zu WoW, einen Skandal in FFXIV und New World hat ein neues Update für kommende Woche angekündigt.

Die Highlights der Woche:

Der Aufreger der Woche: In Final Fantasy XIV wurden den besten Raidern der Welt ihre Belohnungen weggenommen. Als Grund nannten die Entwickler unerlaubte Addons, die zum Einsatz kamen. Sowas hat es zuvor in dem MMORPG noch nicht gegeben.

Die Diskussion der Woche: Der Handelsposten in WoW ist da. Doch MeinMMO-Dämon Cortyn ist unzufrieden und kritisiert: Es gibt zu wenig Grind.

Video starten
WoW: Der Handelsposten kommt, erstes Video zeigt viele Belohnungen

New World bringt neue Ranglisten, Lost Ark eine neue Klasse früher

Das passierte bei den großen MMORPGs:

Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

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Das passierte bei den MMORPGs in Entwicklung:

Das sind die MMORPG-News der Woche im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr in dieser Woche sonst etwas Interessantes erlebt, was ihr erzählen möchtet? Oder haben wir womöglich etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

Die besten MMOs und MMORPGs 2023 findet ihr in dieser Liste: Die 15 aktuell besten MMOs und MMORPGs 2023.

Pokémon GO: „Schallwellen schlagen“ – Alle Inhalte des 1-€-Tickets zu eF-eM

In Pokémon GO könnt ihr euch jetzt anlässlich des Community Days mit eF-eM die Spezialforschung „Schallwellen schlagen“ sichern. Wir von MeinMMO zeigen euch alle Aufgaben und Belohnungen des 1-€-Tickets und ob sich der Kauf lohnt.

Um welches Ticket geht es? Heute, am 05. Februar 2023, findet in Pokémon GO der Community Day mit dem Flug- und Drachen-Pokémon eF-eM statt. Aus diesem Grund darf auch eine passende Spezialforschung nicht fehlen. So könnt ihr in eurem Ingame-Shop für knapp 1 Euro ein Ticket unter dem Namen „Schallwellen schlagen“ finden.

Welche Inhalte euch die Forschung bringt und für wen sich der Kauf lohnt, haben wir euch nachfolgend zusammengefasst.

„Schallwellen schlagen“ – Alle Aufgaben und Belohnungen

Woher stammen die Informationen? Der Community Day mit eF-eM beginnt hier in Deutschland zwar erst um 14:00 Uhr Ortszeit, durch die Zeitverschiebung ist das Event in anderen Teilen der Welt aber bereits im vollen Gange. So können diese Spieler auch schon auf die Inhalte der Spezialforschung zugreifen und teilen diese fleißig in den sozialen Netzwerken.

Demnach könnt ihr euch wieder auf 4 Aufgaben-Tafeln mit jeweils 3 Quests freuen, die sich rund um das Flug- und Drachen-Pokémon drehen werden. Mit Hilfe der Übersicht von Leekduck haben wir euch alle Aufgaben und Belohnungen zusammengefasst.

Forschung zu eF-eM 1/4

AufgabeBelohnung
Mache 10 Power-Ups bei Pokémon15 Pokébälle
Fange 15 eF-eMBegegnung mit eF-eM
Lande 5 gute Würfe20 eF-eM-Bonbons

Stufenbelohnung: Wenn ihr alle Aufgaben dieser Tafel gelöst und die jeweiligen Belohnungen eingesammelt habt, dann erhaltet ihr außerdem 2.000 Sternenstaub, einen Rauch sowie eine Begegnung mit eF-eM.

Forschung zu eF-eM 2/4

AufgabeBelohnung
Fange 15 eF-eM30 eF-eM-Bonbons
Verschicke 10 PokémonBegegnung mit eF-eM
Verwende 3 Sananabeeren beim Fangen von Pokémon10 Sananabeeren

Stufenbelohnung: Wenn ihr alle Aufgaben dieser Tafel gelöst und die jeweiligen Belohnungen eingesammelt habt, dann erhaltet ihr außerdem 1.500 EP, ein Lockmodul sowie eine Begegnung mit eF-eM.

Forschung zu eF-eM 3/4

AufgabeBelohnung
Lande 3 großartige Curveball-Würfe50 eF-eM-Bonbons
Entwickle ein eF-eM1 Glücks-Ei
Verschicke 10 Pokémon15 Superbälle

Stufenbelohnung: Wenn ihr alle Aufgaben dieser Tafel gelöst und die jeweiligen Belohnungen eingesammelt habt, dann erhaltet ihr außerdem 2.500 EP, 15 Hyperbälle sowie ein Rocket-Radar.

Forschung zu eF-eM 4/4

AufgabeBelohnung
Bereits erledigt!2 silberne Sananabeeren
Bereits erledigt!2 goldene Himmihbeeren
Bereits erledigt!3.500 EP

Stufenbelohnung: Wenn ihr alle Aufgaben dieser Tafel gelöst und die jeweiligen Belohnungen eingesammelt habt, dann erhaltet ihr außerdem 3.000 Sternenstaub, 3 Sonderbonbons sowie eine Begegnung mit UHaFnir.

Lohnt sich der Kauf des Event-Tickets mit eF-eM?

Das müsst ihr wissen: Vergleicht ihr den Ticketpreis von knapp 1 Euro mit dem Wert der einzelnen Gegenstände im Ingame-Shop, wird schnell klar, dass ihr dort im Verhältnis teurer kommt. So müsstet ihr folgendes zahlen:

  • Für einen Rauch zahlt ihr im Shop 40 Münzen, das sind etwa 0,40 Euro.
  • Ein Rocket-Radar könnt ihr im Shop für 200 Münzen erwerben, was circa 2,00 Euro sind.
  • Das Glücks-Ei hat im Shop einen Wert von 80 Münzen. Das entspricht ungefähr 0,80 Euro.
  • Der Preis eines Lockmoduls beträgt 100 Münzen, das ist etwa 1,00 Euro.

Darüber hinaus erhaltet ihr jede Menge Bälle, Beeren, Sonderbonbons, Erfahrungspunkte und Sternenstaub. Das kann euch auf dem Weg zu Level 50 hilfreich sein. Außerdem erwarten euch aus den Forschungsaufgaben auch zusätzliche Begegnungen mit eF-eM und seiner Weiterentwicklung.

Wer sollte sich das Ticket holen? Das Ticket lohnt sich vor allem für Trainer, die sich die Items im Shop sowieso kaufen wollten. Sie kommen mit dem Kauf des Tickets vergleichsweise deutlich günstiger.

Wer mit den Items jedoch weniger anfangen kann, der kann sich den Ticket-Kauf auch getrost sparen. Das Event lässt sich ohne jegliche Nachteile nämlich auch kostenfrei spielen.

Wie gefallen euch die Inhalte des Event-Tickets? Werdet ihr euch die Forschung zu eF-eM holen? Oder nehmt ihr lieber kostenfrei am Community Day teil? Lasst es uns gern hier auf MeinMMO in den Kommentaren wissen und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.

Im Februar erwartet euch eines der größten Events des Jahres in Pokémon GO. Wir zeigen euch alle Infos zur Hoenn-Tour, die bereits bekannt sind.

WoW bufft 13 Spezialisierungen, nerft schon wieder 2 Heiler

In World of Warcraft regnet es wieder Buffs und Nerfs. Die beiden besten Heiler werden schwächer, während viele andere Klassen Buffs bekommen.

Die Balance in World of Warcraft ist ziemlich kompliziert und selbst Monate nach dem Release von Dragonflight sind die Entwickler noch nicht ganz mit der Performance mancher Klassen und Spezialisierungen zufrieden. Daher gibt es mit den kommenden Wartungsarbeiten vom 8. Februar 2023 nochmal eine große Ladung Balancing-Änderung. Insgesamt 13 Spezialisierungen werden – mitunter sehr krass – verstärkt, während 2 Spezialisierungen mit Abschwächungen leben müssen.

Welche Klassen werden verändert? Insgesamt werden ein paar Tanks, Heiler und DPS-Klassen gestärkt, während die beiden stärksten Heiler ein wenig Leistung einbüßen.

Buffs gibt es für:

  • Blut-Todesritter
  • Frost-Todesritter
  • Wächter-Druide
  • Jäger (alle)
  • Nebelwirker-Mönch
  • Schutz-Paladin
  • Heilig-Priester
  • Wiederherstellung-Schamane
  • Hexenmeister (allgemein)
  • Zerstörung-Hexenmeister
  • Dämonologie-Hexenmeister

Nerfs gibt es für:

  • Bewahrung-Rufer
  • Wiederherstellung-Druide
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Tank-Druiden freuen sich – Heil-Druiden eher nicht so.

Alle WoW-Balance-Änderungen für den 8. Februar im Detail

Todesritter

  • Blut
    • Herzstoß verursacht 15 % mehr Schaden.
    • Blutseuche verursacht 15 % mehr Schaden.
    • Siedendes Blut verursacht 15 % mehr Schaden.
    • Tod und Verfall verursacht 20 % mehr Schaden.
    • Berstende Knochen verursacht 5 % mehr Schaden.
    • Der Bonusschaden von Blutroter Boden, während man sich hin Tod und Verfall befindet, wurde auf 6 % erhöht (vorher 5 %).
  • Frost
    • Entfesselte Raserei dauert nun 10 Sekunden an (vorher 6 Sekunden).
    • Spaltende Stöße von Auslöschen treffen nun 2 zusätzliche Ziele (vorher 1 zusätzliches Ziel).
    • Frostfieber verursacht 15 % mehr Schaden.
    • Unaufhaltbarer Gletscher verursacht 20 % mehr Schaden.
    • Froststoß verursacht 10 % mehr Schaden.
    • Hilfe des Frostwelpen verursacht 100 % mehr Schaden.
    • Frostsichel verursacht 35 % mehr Schaden.

Druide

  • Wächter
    • Der Rüstungsbonus von Eisenfell wird um 20 % erhöht.
    • Verstärktes Fell erhöht die Rüstung von Eisenfell um 15 % (vorher 8 %) und die Schadensreduktion von Baumrinde um 10 % (vorher 5 %).
    • Ursocs Zorn gewährt nun einen Schutzschild in Höhe von 50 % des durch Hauen und Zermalmen verursachten Schadens (vorher 30 %).
    • Die Cooldown-Reduktion von Neue Kräftigung beträgt nun 20 % / 40 % (vorher 15 % / 30 %).
    • Die Auslösechance von Verflochtene Mähne wird auf 10 % / 20 % erhöht (vorher 5 % / 10 %).
    • Die Heilung von Mondstrahl wird um 130 % erhöht und die Abklingzeit auf 1 Minute reduziert.
  • Wiederherstellung
    • Sämtliche Heilung wird um 3 % reduziert. Zählt nicht im PvP.

Rufer

  • Bewahrung
    • Sämtliche Heilung wird um 5 % reduziert.

Jäger

  • Tierherrschaft
    • Schaden des Jägers und seiner Begleiter-Fähigkeiten wird um 5 % erhöht.
  • Treffgenauigkeit
    • Schaden des Jägers und seiner Begleiter-Fähigkeiten wird um 5 % erhöht.
  • Überleben
    • Schaden des Jägers und seiner Begleiter-Fähigkeiten wird um 5 % erhöht.

Mönch

  • Nebelwirker
    • Sämtliche Heilung wird um 3 % erhöht.
    • Die Heilung von Beleben wird um 5 % erhöht.
    • Umwölkter Fokus erhöht die Heilung und senkt die Manakosten von Einhüllender Nebel und Beleben um 20 % (vorher 15 %).
    • Friedliche Heilung erhöht die Heilung von Einhüllender Nebel und Erneuernder Nebel um 25 % / 50 % (vorher 15 % / 30 %).
    • Der Schaden von Wirbelnder Kranichtritt wird um 15 % erhöht.
    • Uralte Konkordanz erhöht die Chance, den Tritt der Aufgehenden Sonne zurückzusetzen, um 5 % / 10 % (vorher 3 % / 6 %).
    • Lektion des Zweifels erhöht den Schaden und die Heilung um bis zu 40 % (vorher 35 %).

Paladin

  • Schutz
    • Schild des Rächers verursacht 10 % mehr Schaden.
    • Gesegneter Hammer / Hammer der Rechtschaffenen / Kreuzfahrerstoß verursacht 30 % mehr Schaden.
    • Hammer des Zorns verursacht 15 % mehr Schaden.

Priester

  • Heilig
    • Sämtliche Heilung wird um 3 % erhöht.

Schamane

  • Die Heilung von Heilende Woge wird um 10 % erhöht.
  • Die Heilung von Kettenheilung wird um 10 % erhöht.
  • Wiederherstellung
    • Die Heilung von Welle der Heilung wird um 10 % erhöht.
    • Die Heilung von Heilender Regen wird um 10 % erhöht.
    • Die Heilung von Überlaufende Küsten wird um 10 % erhöht.

Hexenmeister

  • Teufelsbeschuss vom Blick des Inquisitors verursacht nun 35 % mehr Schaden.
  • Blick des Inquisitors wirkt nicht länger Teufelsschlag.
  • Seelenbewahrer beschwören verursacht 35 % mehr Schaden.
  • Zerstörung
    • Seelenfeuer verursacht 20 % mehr Schaden.
    • Verbrennen verursacht 5 % mehr Schaden.
  • Dämonolgie
    • Wilde Wichtel verursachen 15 % mehr Schaden.
    • Finsteres Scheusal verursacht 30 % mehr Schaden.

Darüber hinaus gibt es eine Reihe von weiteren Änderungen, die allerdings lediglich im PvP relevant sind. Die genaueren Details dazu könnt ihr in der offiziellen Ankündigung nachlesen.

Was haltet ihr von den Anpassungen? Ist eure Klasse von den Buffs betroffen? Oder müsst ihr wieder arge Nerfs in Kauf nehmen?

Im Aufbau-Spiel auf Steam wandert eure Stadt ständig durch die Gegend

The Wandering Village“ ist ein Aufbau-Spiel auf Steam, bei dem ihr eure Siedlung auf dem Rücken eines Kolosses errichtet. Der Earl-Access-Titel hat 90 % positive Kommentare und ist bis heute Abend um 20 % reduziert.

The Wandering Village ist ein Spiel des Indie-Studios „Stray Fawn Studio“, einem zehnköpfigen Team in der Schweiz, das sich vor allem auf das Simulations-Genre fokussiert.

Der Titel ist ein Städtebausimulator mit einem besonderen Spin: Statt wie gewohnt eure kleine Siedlung an einem festen Platz zu bauen, ist der Ort des Geschehens hier der Rücken einer gewaltigen Kreatur.

Damit kümmert ihr euch nicht nur um den Aufbau der Stadt und das Wohl der Bewohner, sondern versorgt zusätzlich euer Riesen-Haustier.

The Wandering Village startete am 14. September 2022 in den Early Access auf Steam. Es wird voraussichtlich ein Jahr oder länger dauern, bis es seinen vollständigen Release hat. Jedoch ist es jetzt schon bei den Spielern beliebt.

Das Spiel ist für das Steam Deck verifiziert und funktioniert dort sehr gut.

Hier seht ihr einen Trailer von The Wandering Village:

Video starten
The Wandering Village – Reveal Trailer

Wie sieht das Gameplay in The Wandering Village aus? Auf der Erde haben sich seltsame Pflanzen mit giftigen Sporen ausgebreitet, sodass eine Gruppe Siedler dazu gezwungen ist, ihre Heimat zu verlassen.

Sie finden nun einen neuen Aufenthaltsort auf dem Rücken der Kreatur „Onbu“. Seitdem besteht eine Symbiose zwischen den Menschen und dem wandernden Koloss, bei dem beide Parteien füreinander sorgen, in der Hoffnung, einen sicheren Ort zu finden, an dem sie sich niederlassen können.

Ihr seid zuständig für den Aufbau des Dorfes: Errichtet Gebäude und pflanzt Nahrung an, um eure Bewohner zu versorgen. Außerdem schickt ihr immer wieder Trupps los, die sich auf die Suche nach seltenen Ressourcen machen.

Zudem kümmert ihr euch um die Erforschung der Technologien aus der Zeit, bevor die Welt zu einer postapokalyptischen Umgebung wurde. Jedoch müsst ihr vorsichtig sein, wie ihr die Erfindungen anwendet – Fortschritt kann manchmal auch schaden.

Ihr kümmert euch nicht nur um das Wohl des Dorfes, sondern auch um Onbu. Sorgt dafür, dass es euerem übergroßen Haustier gut geht und es in der Lage ist, in Bewegung zu bleiben, um den giftigen Sporen zu entkommen.

Langsam baut ihr auch eine Beziehung zu dem Riesen auf, sodass es auf eure Kommandos hört und ihr Einfluss auf seine Handlungen habt. So könnt ihr etwa auch ein Team an Siedlern losschicken, um Onbu wie einen zu groß geratenen Hund am Kopf zu streicheln, um sein Vertrauen zu gewinnen.

Ihr werdet mit eurer wandelnden Stadt auf unterschiedliche Biome treffen und müsst strategisch das ein oder andere Event überstehen. Jede Entscheidung, die ihr im Spiel trefft, hat einen Effekt auf eure Siedlung oder den Koloss.

Das Spiel gehörte auf der gamescom 2022 bereits zu den Highlights des MeinMMO-Teams.

Schickt uns eure Spielempfehlungen

Habt ihr ein absolutes Lieblingsspiel auf Steam oder kennt wahre Geheimtipps, die mehr Aufmerksamkeit verdienen?

Dann schreibt uns einen Kommentar dazu oder schickt uns eure Spielempfehlungen an die E-Mail-Adresse [email protected] mit dem Betreff „Spielempfehlung“. Vielleicht ist euer Spiel das nächste, was auf MeinMMO vorgestellt wird.

Schreibt uns in 3-4 Sätzen, was ihr an dem Game so gut findet und wir werden euren Kommentar in unserem Empfehlungs-Artikel einbauen.

Wie bewerten Spieler The Wandering Village? Das Game wird auf Steam sehr positiv bewertet. Von den insgesamt 2.826 Spielermeinungen fallen 90 % gut aus (Stand: 04. Februar 2023).

Die Spieler loben das interessante Konzept des Städteaufbauspiels, mögen dabei den Art-Style und den Soundtrack des Spiels besonders. Viele bezeichnen es als entspannend und halten es auch schon im Early-Acess für ein gutes Spiel:

  • SPUD: „Ein großartiges Spiel mit einem faszinierenden Konzept und einem fesselnden Management. Ich würde mir wünschen, dass sie irgendwann eine Kampagnengeschichte hinzufügen, aber selbst das, was jetzt da ist, bietet einige solide Stunden unterhaltsamen Gameplays“.
  • moongaze 1: „Es ist ein tolles Spiel bisher und ich genieße es zu spielen. Ich hoffe, dass mehr Updates bald kommen“.
  • MoritzSHRD: „Ein sehr entspanntes und schönes Aufbauspiel, mit einer wundervollen Atmosphäre“.

Kritisiert wird in den negativen Kommentaren vor allem, dass es noch recht wenig Inhalte gäbe, sodass einige schnell im Spiel gelangweilt waren.

Auch in den positiven Kommentaren gibt es hin und wieder ähnliches Feedback. Jedoch empfinde man da das Spielerlebnis als ausreichend genug und man sei gespannt auf die weitere Ausarbeitung des Titels.

Wenn ihr euch noch nicht sicher seid, ob das Spiel das Richtig für euch ist, findet ihr bei unseren Kollegen auf der GameStar-Webseite einen ausführlichen Test zu The Wandering Village.

Wie viel kostet The Wandering Village? Noch bis heute Abend, den 04. Februar 2023 um 19:00 Uhr, gibt es auf Steam The Wandering Village im Sonderangebot. Statt dem Normalpreis von 24,99 € zahlt ihr mit einem Rabatt von 20 % momentan 19,99 €.

Auch das „Stray Fawn Studio Game Bundle“ und die Collector’s Edition sind gerade reduziert und ihr spart euch 27 % und 23 % des eigentlichen Kaufpreises.

Hier findet ihr noch eine Liste mit den 15 besten kostenlosen MMOs und MMORPGs auf Steam.

Was wurde aus Inferna, dem MMORPG auf Steam, das Spieler als „Metin 3“ bezeichnen?

Inferna ist ein MMORPG von 2019. Gameplay, Grafik und viele Details erinnern stark an den Klassiker Metin2 aus dem Jahr 2005, weshalb Inferna häufig als “Metin3” bezeichnet wird. Doch was wurde aus dem Spiel?

Das MMORPG startete 2019 und ist via Steam spielbar, allerdings noch im Early Access. Das Entwicklerteam heißt Inferna Limited, ein Studio, das 2016 gegründet wurde und aus nur 3 Mitarbeitenden besteht, wie die Steam-Seite verrät.

Spieler bezeichnen Inferna liebevoll als “Metin3”

Was ist das für ein Spiel? Inferna ist ein Fantasy-MMORPG, das viele Spieler an Metin2 erinnert, weshalb es oft damit verglichen wird. Seinen Fokus legt es auf PvE, bietet aber auch ein paar PvP-Inhalte. Beim Kampfsystem setzt Inferna auf eine Mischung aus Tab-Targeting und Hack & Slash.

Ihr erstellt einen Charakter und wählt eine von 4 Klassen: Krieger, Magier, Halbdämon und Assassine. Später entscheidet ihr euch dann für eine von zwei Spezialisierungen.

Ihr betretet eine offene Welt, in der ihr euch frei bewegen könnt. Dafür gibt es Mounts – Spieler erhalten am Anfang für 3 Tage einen Wolf als Reittier.

Inwiefern ähnelt es Metin2?

  • Beide Spiele haben nicht die beste Grafik und ein ähnliches User Interface.
  • In Metin2 farmt ihr Metinsteine, auf die ihr einprügelt, Monsterwellen besiegt und am Ende viel Loot erhaltet. In Inferna sind es sogenannte Risse.
  • Das Kampfsystem funktioniert fast gleich.
  • Zu Beginn lauft ihr zwischen NPCs hin und her, die bis auf die Namen nahezu identisch sind. Auch die Quests ähneln sich. In Metin2 gibt euch der Stadtwächter die Aufgabe, 9 Wildhunde zu töten, in Inferna sind es 6 Füchse.
  • Auch die Karte ist in den beiden Spielen ähnlich eingeteilt. Ihr lauft auf der Map zum Portal, um ins nächste Gebiet zu gelangen, von dort ins nächste und so weiter. Wegpunkte oder Teleporter mittendrin gibt es keine.
  • In beiden MMORPGs lest ihr Skillbücher, um eure Fertigkeiten zu verbessern. Die können fehlschlagen.

Links seht ihr Inferna, rechts Metin2:

Bereits der Release verlief holprig, Entwickler geben nicht auf

Zum Release im Dezember 2019 verzeichnete Inferna den All-Time-Peak von 2.900 gleichzeitigen Spielern (via SteamDB). Von dort ging es steil bergab – Im Januar waren es nur noch 300 gleichzeitige Spieler pro Tag, im Februar 130. Seitdem stolpert das MMORPG mit Zahlen zwischen 20 und 100 umher – Im heutigen Peak sind es 61 Spieler (Stand 01. Februar 2023).

Doch die Entwickler geben das MMORPG auch bei geringen Spielerzahlen nicht auf. Inferna erhält regelmäßig Updates. Zuerst wöchentlich, seit 2023 nur noch monatlich. In den Patchnotes finden sich viele Balance-Updates und Bugfixes, immerhin befindet sich das Spiel im Early Access. Auch das User Interface wird immer weiter verbessert.

Auch Events finden statt – So gab es an Weihnachten zum Beispiel eine Tombola und das Halloween-Event war sogar in 4 verschiedene Phasen aufgeteilt. Zwischendurch gibt es noch Events mit erhöhten Erfahrungspunkten und Dropraten.

Neue Inhalte kommen nach und nach in das MMORPG. Es dauert, aber sie kommen. Mittlerweile kam ein neuer Dungeon dazu, Spieler können nun Edelsteine craften und ihre Ausrüstung damit verbessern, Ausrüstung glitzert ab einer Verbesserung von +7 und so weiter. Auch neue Questreihen kommen dazu.

Hier seht ihr den Trailer von Inferna:

Video starten
Inferna MMORPG Trailer

Wollte frei von Pay2Win sein, bringt jetzt alles in den Itemshop

Metin2 ist stark auf Pay2Win ausgelegt, über Inferna hieß es, das sei weniger der Fall. “Metin3 ohne Pay2Win in gut”, schreibt jemand in den Rezensionen auf Steam.

Die Entwickler schreiben: “[Dem] Indie-Entwicklerteam ist hierbei besonders wichtig, ein kostenloses und faires Spiel zu gestalten, dessen Inhalte ohne jedwede Kaufbarrieren zugänglich sind. Aus diesem Grund liegt beispielsweise auch der Fokus des spielinternen Shops auf kosmetischen Gegenständen wie beispielsweise Mounts, Pets und Skins.”

Für das Update im Januar 2023 scheinen sie diese Meinung nicht mehr zu vertreten, denn der Itemshop ist plötzlich voll von nützlichen Items, die man mit Echtgeld erwerben kann. Darunter welche, um mehr Skillbücher zu lesen und für höhere Erfolgschancen. Auch Items für bessere Boni im Equipment sind dabei. Zudem gibt es nützliche Tränke, die euch im Kampf stärker machen.

Damit geht der rein kosmetische Ansatz, den die Entwickler für ihren Itemshop verfolgt hatten, verloren. “Das geht mal wieder völlig in die falsche Richtung. Metin2 hat es genauso falsch gemacht…Pay2Win”, steht in einem Kommentar unter den Patchnotes auf Steam.

Steam-Rezensionen fallen eher positiv als negativ aus

Die Rezensionen auf Steam sind in der gesamten Zeit zu 62 % positiv, wodurch Inferna die Gesamtbewertung “Ausgeglichen” erhält. Positive Stimmen fühlen die Nostalgie, da es sie an Metin2 erinnert, andere sehen großes Potenzial in dem Spiel und freuen sich auf zukünftige Updates. Andere sind weniger begeistert. Wir fassen ein paar der Stimmen für euch zusammen:

  • Habugili: “Wer früher gerne Metin2 gespielt hat: Inferna ist stark an diesem Spiel angelehnt und funktioniert nach dem gleichen Prinzip.”
  • Hidefff: “Wirklich (noch) nicht gut.”
  • Gmeirer: “Also mir gefällt das Spiel sehr. Erinnert mich an Metin2, was ich in meinen früheren Jahren sehr gesuchtet habe. Ihr müsst bedenken, dass das Spiel noch in der Early-Access-Phase ist und von einem kleinen, neuen Team vertreten wird. Da muss man selbstverständlich mit leben, dass nicht alles 100 % fehlerfrei ist und das Konzept noch ausgearbeitet wird.”
  • MrPain: “Großes Potenzial hat das Spiel, angelehnt an Metin2. […] für Early Access ganz gut, lohnt sich zu testen, wenn man Metin2 mag und generell MMORPGs.”
  • Kanna Kamui: “Steckt zwar noch in den Kinderschuhen, aber das wird bestimmt noch. Man sieht, dass die Entwickler sich darum kümmern und auch mit der Community das Game voranbringen wollen.”

Was sagt ihr über das MMORPG Inferna? Seht ihr darin auch ein “Metin3” oder ist es für euch ein ganz anderes Game? Habt ihr Inferna mal angespielt oder spielt es aktuell? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!

Age of Conan: Was wurde eigentlich aus dem MMORPG für Erwachsene?

Nach Sexismus-Skandal: Activision Blizzard zahlt 35 Millionen Dollar Strafe

Activision Blizzard muss 35 Millionen Dollar zahlen. Das ist eine Folge der zahlreichen Skandale aus den letzten Jahren.

In den letzten Jahren gab es viele Anschuldigungen und Skandale rund um Activision Blizzard. Über allem schwebte der große Sexismus-Skandal, der von Diskriminierung und Fehlverhalten am Arbeitsplatz sprach und in seiner Konsequenz zu großen Umstrukturierungen und Entlassungen führte. Damit verbunden war eine Untersuchung der „U.S. Security and Exchange Commission“ (SEC), die herausfinden wollte, ob Activision Blizzard mögliche Probleme an die Investoren kommunizierte.

Man kam nun zu einer Einigung, dass eine Strafe von 35.000.000 Dollar (rund 32 Millionen Euro) gezahlt wird.

Was waren die Anschuldigungen? Die SEC führte eine Untersuchung durch und kam zu dem Schluss, dass Blizzard gegen mehrere Gesetze und Regeln verstoßen hatte.

Die SEC stellt fest, dass Activision Blizzard [in der Vergangenheit] daran scheiterte, die notwendigen Kontrollen einzusetzen, um Beschwerden der Mitarbeiter über Fehlverhalten am Arbeitsplatz zu überprüfen, was dazu führte, dass es keine Möglichkeit gab, herauszufinden, ob es größere Probleme gab, die man den Investoren hätte mitteilen müssen. (…)

Darüber hinaus ist es nicht nur schlechte Unternehmensführung, dafür zu sorgen, dass ehemalige Mitarbeiter nicht direkt mit der SEC über mögliche Sicherheitsverletzungen sprechen können – es ist illegal.

Was sagt Activision Blizzard dazu? Dem Wall Street Journal verriet ein Sprecher von Activision, dass man mit der Entscheidung offenbar zufrieden sei:

Wie die Anordnung anerkennt, haben wir unsere Offenlegungsprozess in Hinblick auf Arbeitsplätze und den Wortlaut unserer Verträge bei Trennung verbessert. Wir haben das als Teil unserer anhaltenden Bemühungen unternommen, um betriebliche Exzellenz und Transparenz zu erreichen.

Wichtig ist hier zu erwähnen, dass die SEC nicht überprüft hat, ob es wirklich Missbrauch, Diskriminierung und anderes Fehlverhalten am Arbeitsplatz gab – das ist nicht Teil dieser Untersuchung. Es ging dabei lediglich darum, dass Methoden fehlten, Meldungen zu Fehlverhalten zu sammeln und an die Investoren weiterzugeben. Das ist notwendig, da Investoren sich so einen besseren Eindruck verschaffen können und besser urteilen können, ob die aktuelle Unternehmensführung den Erwartungen entspricht.

Bei dieser Zahlung handelt es sich also um eine Auswirkung der Skandale der letzten Jahre und nicht um einen neuen Vorfall.

Quelle(n):
  1. sec.gov
  2. wsj.com

Pokémon GO: Trainerin schafft in 4 Monaten, wofür andere Jahre brauchen – „Das ist fast nicht zu glauben”

In Pokémon GO kann es sich tierisch ziehen, bis man ein Level aufsteigt – vor allem in den höheren Bereichen. Deshalb sorgt eine Trainerin gerade mit ihrem Aufstieg für Staunen.

Wer ein Level in Pokémon GO aufsteigen will, muss dafür eine Menge XP sammeln. Zwar gibt es gute Wege, schnell XP in Pokémon GO zu sammeln, doch in der Regel braucht man als neuer Spieler Wochen, Monate, teilweise sogar Jahre, um bis auf das alte Maximallevel 40 zu kommen.

Zwischen Level 40 und 50 wird es dann nochmal etwas komplizierter, denn da kommen zum reinen XP-Sammeln auch noch teilweise schwierige und Zeitaufwändige Herausforderungen hinzu, die man absolvieren muss.

Doch gerade, weil diese Hürden teilweise sehr hoch sind, staunt die Community gerade über den Erfolg einer Trainerin: Sie hat Level 43 erreicht – dabei spielt sie gerade mal 4 Monate.

„Ich dachte, ich spiele viel” – Trainerin schafft Level 43 in kürzester Zeit

Die Trainerin “leahsero” meldete sich im PokémonGO-Subreddit mit einem Post zu Wort, indem sie stolz ihren Level-Aufstieg auf Stufe 43 präsentierte. “So glücklich!”, schrieb sie dazu: “Start-Datum: 30. September 2022”.

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Das rief in den Kommentaren nicht nur Staunen, sondern auch Skepsis auf. Doch “leahsero” teilte auch einen Screenshot, der zeigt, dass sie tatsächlich erst Ende September auf Level 1 startete. Somit hat sie innerhalb von nur vier Monaten einen Level-Sprung vollzogen, für den andere teilweise Jahre benötigen.

Sehr beeindruckt melden sich nun viele Spieler in den Kommentaren zu Wort. Einige erzählen, dass sie noch nicht mal auf diesem Level sein, aber bereits seit Jahren spielen würden.

  • “Was zur Hölle, ich hab das Spiel seit 2018, warum levele ich so langsam?” (via reddit).
  • “Ich würd ja sagen, geh mal raus, aber scheint, als hättest du das getan” (via reddit).
  • “Verdammt, ich dachte, ich spiel viel und habe dieselbe Zeit gebraucht, von Level 42 auf 43 zu kommen” (via reddit).
  • “Wie viele Kilometer bist du gelaufen? Das ist fast nicht zu glauben”, meint ein User (via reddit).
  • “Ich spiel seit dem 10. September 2022, jeden Tag, wie kannst du schon so weit sein?” (via reddit).

Im Post und in den Kommentaren gibt die Trainerin Auskunft. So ist etwa zu sehen, dass sie über 2.504 Kilometer in den vier Monaten gelaufen ist, dabei 53.433 Pokémon gefangen hat und 25.702 PokéStops besuchte.

Zudem hat sie in der Zeit 5 “beste Freunde” im Spiel gesammelt, was viele XP bringt, außerdem nutzt sie einen Autocatcher zum Fangen.

Sie erzählt, 892 Raids abgeschlossen zu haben, indem sie Fernraid-Pässe und den täglichen Pass verwendet. Vor allem nutzt die Trainerin Glückseier und viele Raids, um die nötigen EP zu sammeln.

Darüber hinaus hat sie auch Geld für das Spiel ausgegeben – und wohl nicht wenig. Ein User meint, er würde 40 Euro im Monat ausgeben, worauf sie antwortet, dass es definitiv mehr war. Genau rechnet sie die Summe nicht vor.

Was haltet ihr von der Leistung? Wie viel Pokémon GO spielt ihr, und könntet ihr euch vorstellen, so viele EP in so kurzer Zeit zu sammeln? Wie schnell seid ihr im Level aufgestiegen? Erzählt es uns in den Kommentaren.

Ein anderer Trainer machte ebenfalls mit einer beeindruckenden Leistung auf sich aufmerksam: Über 6 Jahre baute er seine Stadt zum PokéStop-Paradies aus.

Twitch-Streamerin wird in Valorant beleidigt – Community äußert sich zum Sexismus-Problem im Gaming

Die Twitch-Streamerin AriaSaki zeigte, wie sie den Helden-Shooter Valorant zockte. Dabei wurde sie jedoch von einem Teammitglied aufs Übelste beschimpft. Sie postete den Clip auf Twitter, wo sich die User zum Sexismus-Problem in Spielen äußerten.

Um wen geht es? Angela „AriaSaki” Don (28) ist eine kanadische Streamerin, die auf Twitch und YouTube aktiv ist. Sie zockt in ihren Streams immer wieder Games wie Overwatch 2 oder Valorant. In letzterem fand sich die Streamerin vor kurzem in einer sehr unangenehmen Situation wieder.

Was passierte im Stream? Am 2. Februar 2023 veranstaltete AriaSaki einen Livestream, in dem sie Valorant spielte. Während sie zockt, kommt es zu einem Vorfall. Ein Mitspieler kommentiert ihr Gameplay, worauf hin sie ihm sagt, er solle doch die Klappe halten. Daraufhin wird sie von einem anderen Teammitglied aufs Übelste beleidigt.

Ganze 20 Sekunden dauert sein verbaler Angriff. Er beschimpft sie als “Bitch” und bezeichnet sie dann unter anderem mehrmals als „dirty girl” und “Hure”. Die Streamerin scheint im ersten Moment ziemlich überrascht über den emotionalen Ausbruch des anderen zu sein.

Doch AriaSaki bleibt ruhig, fragt: „Wow! Wer hat dich verletzt, mein Junge?“ Daraufhin fängt das Teammitglied erneut mit heftigen Beschimpfungen an und bringt einen völlig unangebrachten Kommentar.

Hier seht ihr den Clip auf Twitch, die Szene beginnt bei 4:13:30:

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AriaSaki teilte einen Ausschnitt des Clips auf Twitter und erkärte dazu: „Sein Freund nervte in der Kommunikation und hat uns obendrein noch Ge-Backseatet. Ich sagte ‘Halt die Klappe’ und das war die Antwort. Um ehrlich zu sein, ich war ein bisschen erschrocken. Nicht vor den Worten … Aber bei dem Gedanken, dass jemand so weit gehen würde, eine verärgerte Frau verbal zu belästigen. Er wird übrigens noch abscheulicher“.

In einem weiteren Post stellt die Streamerin noch klar, dass sie nicht ohne Grund, ihn zum Schweigen aufgefordert habe: Hätte die Kommunikation oder das Backseating Sinn ergeben, wäre das was anderes gewesen. Aber der andere hätte wohl die ganze Zeit irgendwelche Anweisungen und Befehle geschrieben, wie „Duck dich nicht! Das machen nur Pros!“

Wie reagiert die Community? In den Twitter-Kommentaren äußern sich zahlreiche User wütend über das Verhalten des Spielers und sind der Meinung: Das geht gar nicht. Vereinzelt liest man aber auch Kommentare, die das als Scherz des Spielers abtun und der Meinung sind, AriaSaki habe überreagiert.

Vor allem aber sind viele traurig über die Tatsache, dass es sich bei sexistischem Verhalten in Gaming um keinen Einzelfall handelt, sondern mehrere Frauen immer wieder mit unangemessenen Kommentaren angegriffen werden. Eine andere Streamerin teilt ihre eigene Erfahrung mit dem Thema in einem Clip und User schreiben Kommentare, wie:

  • HeyYaNITO: „Was wirklich traurig ist, ist die Tatsache, dass es jeden Tag Tausende von Frauen gibt, die so behandelt werden. So viele der Berichte bleiben ungestraft. Ich bin froh, dass du eine Plattform hast, um das Thema anzusprechen, aber ich fühle mich trotzdem schlecht für diejenigen, die das nicht tun. Wer hat diese wütenden frauenfeindlichen Kleinkinder großgezogen.”
  • Jayparth: „Die Leute sind so klein, dass sie sich hinter ihrem Bildschirm verstecken und stolz darauf sind, hasserfüllte Dinge zu sagen, sie haben nichts Nützliches, worauf sie stolz sein könnten. Es tut mir leid, dass du dich mit diesem Abschaum herumschlagen musstest, ich hoffe, es geht dir besser. Jungs, wir müssen es besser machen.”
  • Mike: „Es tut mir so leid, dass du dir das anhören musstest. Es ist völlig inakzeptabel, dass Menschen einfach so ihren Verstand verlieren und völlig Fremde beschimpfen. So etwas sollte ein lebenslanges Spielverbot zur Folge haben, aber stattdessen kommen die Leute einfach so davon.”

Einige plädieren auch dafür, Games sollten solche Spieler härter bestrafen, sie etwa lebenslang bannen. Sie verurteilen das unangemessene Verhalten und zeigen sich mitfühlend gegenüber der Streamerin.

Quelle(n):
  1. www.sportskeeda.com