Fans von World of Warcraft dachten, sie hätten eine Wahl – aber die gab es nie. Viele haben einfach mehr in einer Quest gesehen, als von den Entwicklern beabsichtigt war.
Die Story von World of Warcraft ist für viele Spielerinnen und Spieler ein wichtiger Aspekt und einer der Gründe, warum manche dem MMORPG von Blizzard so lange treu geblieben sind. Gerade mit Dragonflight gab es einige interessante Neuerungen in der Geschichte. Besonders die „Aspekt-Nachfolge“ bei den schwarzen Drachen ist ein viel diskutiertes Thema. Manch einer glaubte sogar, Blizzard würde den Spielern die Wahl lassen und es gäbe eine geheime „Abstimmung“ – doch der Story-Chef erteilt dem nun eine Absage.
Was ist bei den schwarzen Drachen los? Lange war es absehbar, dass Furorion in die Fußstapfen seines Vaters treten würde, um der Aspekt des schwarzen Drachenschwarms zu werden. Doch der junge Drache agierte immer wieder bedenklich, ist etwa für Garrosh’ Flucht in das alternative Draenor verantwortlich und damit auch für den darauffolgenden Angriff der Legion und den Tod von Varian Wrynn – ein Grund, warum der dem jungen Drachen ordentlich eine gezimmert hat.
Doch Furorion hat in Dragonflight Konkurrenz bekommen. Der schwarze Drache Sabellian ist aus der Scherbenwelt zurückgekehrt und hat den Rest der schwarzen Brut mitgebracht. Auch er erhebt Ansprüche auf die Führung und ist bei vielen schwarzen Drachen bereits hoch angesehen. Er hat viel mehr Lebenserfahrung und scheint auch ziemlich intelligent zu sein.
Spieler hofften, sie hätten eine Wahl: Auf Stufe 70 können Charaktere entscheiden, wem der beiden Drachen sie in dieser Woche helfen wollen – Sabellian oder Furorion. Eine weit verbreitete Theorie war, dass Blizzard so heimlich darüber abstimmen lässt, welcher Charakter beliebter ist und die Führung über den Schwarm bekommt. So wurde vermutet, dass Blizzard schaut, wem Spielerinnen und Spieler zuerst die Treue geschworen haben.
Steve Danuser, der Story-Chef von Blizzard, hat das aber nun eindeutig dementiert und damit diese Hoffnung zerstört.
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Was hat Danuser gesagt? In einem Interview mit dem YouTuber Hiru, der unter anderem für seine Lore-Videos zu WoW bekannt ist, sprach der Story-Chef Steve Danuser
Die Sache mit Furorion und Sabellian ist eher eine Wahl des Geschmacks für den Spieler. Das soll keine Abstimmung sein. Das wäre auch ein bisschen unfair, das erst als Sache der persönlichen Entscheidung vorzustellen und dann später zu sagen: „Hey, ihr habt übrigens die ganze Zeit über abgestimmt.“ Da wären die Leute [dann sicher unzufrieden]. (…) Das war auch nicht als [Test für eine Abstimmung] gedacht. (…)
Könnte so etwas in der Zukunft gemacht werden? Unter den richtigen Umständen, bestimmt. Die Gefahr bei so etwas ist immer, dass einige das System ausnutzen oder absichtlich versuchen, die Wahl für andere zu ruinieren. Bei derlei Dingen muss man immer vorsichtig sein.
Das ganze Interview lohnt sich, denn Danuser beantwortet auch weitere Fragen rund um N’Zoth und die Story von Dragonflight.
Hättet ihr eine Spieler-Entscheidung gut gefunden? Oder ist das schon richtig so, dass Blizzard entscheidet, wie es mit den schwarzen Drachen weitergeht?
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Der nächste regelmäßige Patch in League of Legends kommt am 8. Februar auf die Live-Server. Mit diesem Patch wollen die Entwickler den Jungle endlichwieder in den Fokus nehmen und ihren Druck auf die Lanes mindern.
Was ändert sich im Patch 13.3? Die Änderungen im Patch 13.3 verteilen sich zwar über alle Lanes, doch wird dem Jungle eine besondere Relevanz zugesprochen.
Auf der Toplane ist K’Sante der neueste Champion in LoL. Er hat die höchste Partizipation in Spielen auf der Toplane mit 66,7 % (via Oracle’s Elixir). Dieser wird im kommenden Patch auf nahezu allen Fähigkeiten geschwächt.
In der Mitte bekommt Le Blanc einen Buff, der sie vor allem zu Beginn des Spiels verstärken soll.
Im Jungle bekommt der Liebling der Profis einen Buff. Die Skalierung beim Angriffsschaden von Lee Sin wird auf seinen Q- und E-Fähigkeiten verbessert.
Auf der Botlane bekommen die Tank-Supporter, wie Thresh, Leona und Nautilus einen Buff, sodass sie wieder angenehmer zu spielen werden. Dadurch soll die Zeit der ADC-Supporter beendet werden.
Season 13 ist in League of Legends gestartet und bringt einen neuen Cinematic Trailer mit:
Video starten
LoL Season 2023: Das Cinematic “The Brink of Infinity”
Was bedeutet das für den Jungle? Das Ziel der Anpassungen ist es, den Jungle für die Champions attraktiver zu gestalten und sie somit dazu zu verführen, mehr Zeit im Wald zu verbringen. Die neutralen Monster sollen mit dem Patch 13.3. mehr Erfahrung als zuvor geben. Dazu sollen die Cookies vom Begleiter weniger Gold bringen.
Im selben Zuge versucht Riot Games die Lanes unattraktiver für die Jungle zu gestalten, indem sie den Schaden der Türme bis Minute 14 erhöhen. Der höhere Schaden führt zu einem größeren Risiko, sodass der Turm nicht mehr komplett ignoriert werden kann.
Die gesamten Änderungen findet ihr hier:
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Was bedeutet das für vergessene Jungler? In der aktuellen Meta besteht die Möglichkeit für Jungler, bestimmte neutrale Monster nicht zu besiegen, damit sie schneller auf der Lane sind, um dort einen Kill zu bekommen. Das war früher anders. Da wurden die neutralen Monster bis aufs letzte bekämpft.
Durch die Änderungen könnte es jetzt darauf hinauslaufen, dass Champions, die nicht so stark zu Beginn des Spiels sind, sich wieder im Jungle verschanzen und alle neutralen Monster töten.
Diese skalierenden Champions, wie Lilia, die in der Vorsaison einen ordentlichen Buff bekommen hat, oder Nidalee können somit einen neuen Aufschwung an Beliebtheit erlangen. Darüber hinaus gibt es einige Champions, die sich dieses “Power-Farmen” zu nutzen machen könnten.
Für welchen Champion entscheidet ihr euch im nächsten Patch? Schreibt es in die Kommentare.
Eine Gamerin findet gemeinsam mit ihrem Freund eine AMD-Grafikkarte. Doch dahinter steckt eine völlig andere GPU, die unter Spielern einen schlechten Ruf hat.
Zwei Personen hatten eine Radeon RX 6800 für rund 400 Euro entdeckt. Doch bereits im Geschäft wurden die beiden misstrauisch: Die Verkaufsschachtel sagt Radeon RX 580, die Grafikkarte wird jedoch als RX 6800 deklariert (via reddit.com).
Vom äußeren her wirkt das Modell wiederum wie eine alte Nvidia-Grafikkarte. Es passte daher nichts so richtig zusammen. Ein User aus den Kommentaren meint auch gleich: „Ah ja, die berüchtigte GTS 450.“
Die GTS 450 steckt in fast jeder Fake-Grafikkarte
Was ist das überhaupt für eine GPU? Die GTS 450 (Codename “Fermi”) von Nvidia ist eine Einsteigergrafikkarte aus dem Jahr 2010 und war damals schon für hohe Auflösungen und aktuelle Spiele zu langsam (via computerbase.de). Sie konnte nie richtig mit dem Pendant von ATI mithalten.
Das hat sich 12 Jahre später nicht geändert, wobei ATI mittlerweile in AMD aufgegangen ist. Heute ist die Nvidia-Grafikkarte erst recht veraltet und schafft halbwegs moderne Spiele nur in niedrigen Einstellungen. Wie viel diese Grafikkarte an Performance liefert, könnt ihr euch etwa in folgendem YouTube-Video ansehen:
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Was hat das mit dem Fake zu tun? Auf umstrittenen Seiten wie Aliexpress und Wish, aber auch Seiten wie eBay und Amazon findet ihr regelmäßig Angebote, wo ihr angeblich für wenig Geld tolle Grafikkarten bekommt. Bestellt ihr dann so eine Grafikkarte, dann bekommt ihr zwar eine GPU zugeschickt, doch die ist in den meisten Fällen nicht die, die ihr gekauft habt.
Häufig bekommt ihr eine Fake-Grafikkarte, die mit dem eigentlichen Produkt nichts zu tun hat. Installiert ihr das Modell, wird zwar das gekaufte Produkt ausgegeben, schnell werdet ihr aber feststellen, dass etwas nicht stimmt. Dahinter steckt eine Betrugsmasche, die beim Verkauf von Grafikkarten schon länger eingesetzt wird:
Betrüger kaufen eine alte GTS 450 oder die entsprechende Platine für einen Spottpreis.
Anschließend installieren sie ein BIOS-Update, welches eurem Computer vorgibt, eine völlig andere Grafikkarte zu sein. Etwa eine GTX 1060 Ti.
Im nächsten Schritt wird die Grafikkarte dann als GTX 1060 Ti verkauft. Personen mit wenig Erfahrung kaufen das Produkt, ohne den Fake zu erkennen. Denn die Aufkleber und die Schachtel weisen die Grafikkarte als „richtiges“ Modell aus.
Wird die Grafikkarte anschließend eingebaut, gibt es überwiegend Ärger mit Glitches und Abstürzen, da Software und Grafikkarte nicht zueinander passen. GPU-Z, ein kleines kostenloses Tool, erkennt solche Fakes mittlerweile und weist euch dann darauf hin, dass ihr eine falsche Grafikkarte habt.
Besonders ärgerlich ist, dass es wohl etliche chinesische Modelle von der GTS 450 zu geben scheint. Das macht es schwierig und aufwändig, so eine Karte richtig ans Laufen zu bekommen und das passende BIOS zu installieren, da es etwa Modelle mit unterschiedlich viel Videospeicher gibt.
Grafikkarte ist unter Gamern berüchtig, regelmäßig fallen Nutzer darauf rein
Wie ist der Ruf der Grafikkarte? Unter Gamern gilt die GTS 450 mittlerweile als berüchtigt. In etlichen Foren (via techpowerup.com, linustechtips.com oder computerbase.de) sind diese Fake-Grafikkarten sehr bekannt und es gibt immer wieder Nutzer, die darauf hereinfallen und sich über Probleme wundern.
Im Internet werden bei verschiedenen Herstellern diese Fermi-Grafikkarten als GTX-1000er-GPU an unwissende Käufer verkauft.
Der bekannte Tech-YouTuber „Dawid Does Tech Stuff“ hatte auch einmal in einem Video ausführlich die Unterschiede zwischen Fake und Original gezeigt:
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So lassen sich Fake-Modelle relativ leicht erkennen, wie etwa der YouTuber und auch andere Nutzer erklären:
Etwa an den falschen Anschlüssen, denn neuere Grafikkartenmodelle bieten kein VGA mehr an.
Oder an einem Kühlerdesign, welches nicht zur Grafikkarte passt.
Auch fehlen bei Fake-Modellen in einigen Fällen Komponenten, wie etwa Kühlrippen oder ähnliches. Das spricht dafür, dass die Betrüger das Kühlsystem einer anderen Karte recycelt haben.
Auch bei der Verpackung sollte man skeptisch werden: Der Karton ist fast leer von Marketingmaterial und bietet oft nur sehr einfache Verpackung und keine antistatische Polsterung.
Tipps und Tricks rund um Grafikkartenkauf: Wollt ihr eine Grafikkarte kaufen und sucht nach Tipps und Empfehlungen, dann schaut einmal in folgenden Artikel auf MeinMMO:
Viele, die in den 2000er-Jahren im Internet unterwegs waren, sind auf das Video des “Angry German Kid” gestoßen. Darin ist ein Jugendlicher zu sehen, der vor Wut seine Tastatur zerschmettert, weil er kein Unreal Tournament zocken kann. Doch das Angry German Kid heißt eigentlich Norman Kochanowski und sagt: das Video habe sein Leben zerstört.
Was war das für ein Video? Das Video stammt aus dem Jahr 2005 und zeigt Kochanowski, wie er versucht, den Shooter Unreal Tournament zu laden. Als das misslingt, rastet er scheinbar aus, brüllt lauthals und zerschmettert seine Tastatur.
Die Aufnahmen gingen unter dem Titel “Angry German Kid” um die Welt. Doch vielen war nicht bewusst, dass der damals 14-jährige Kochanowski nur eine Rolle spielte. Dem Medienmagazin des NDR, ZAPP, erzählte er nun seine Geschichte.
Videos, die ohne Kontext verbreitet werden, können auch heute immer noch ein seltsames Eigenleben im Internet entwickeln.
Video starten
Twitch: Das ist die skurrile Geschichte hinter dem beliebtesten Clip aller Zeiten
Wie war er vor dem Video? Mit 13 Jahren erhielt Kochanowski eine Kamera und begann, mit seinen Kumpels kurze Action-Filme und Parodien auf Rap-Videos zu drehen. Dafür entwickelte er verschiedene Kunstfiguren, wie den “echten Gangster”.
Diese Videos postete Kochanowski online in verschiedenen Foren oder Seiten für lustige Videos – das war noch in einer Zeit vor YouTube. Seine Filmchen kamen gut an und erhielten zahlreiche Aufrufe: ZAPP nennt ihn eine Art frühen Content Creator.
Wie kam es eigentlich zu dem Video? In einem Forum erhielt Kochanowski schließlich ein Angebot: für 300 € sollte er ein Video drehen, in dem er richtig ausrastet. Der Nutzer, von dem der Auftrag stammte, soll damals 17 gewesen sein.
Der 14-Jährige lässt sich auf den Deal ein und produziert das berüchtigte Video. Eigentlich habe er vorher noch dazu sagen wollen, dass es sich um eine gestellte Aufnahme handle. Da sei er aber schon zu sehr in seiner Rolle gewesen, so Kochanowski.
Mit den Folgen konnte er allerdings nicht rechnen: Sein Auftraggeber, der online unter dem Namen Hack-Panther unterwegs war, veröffentliche das Video und stellte es anderen zum Download bereit. Von dort aus wurde es immer weiter verbreitet, verändert und parodiert, landete schließlich auch auf YouTube.
Kochanowski selbst hatte überhaupt keine Kontrolle mehr über die Verbreitung seines Werks, habe sich machtlos gefühlt. Und die Verbreitung nahm bald ziemliche Auswüchse an.
Lustiges Video hat ungeahnte Konsequenzen
Was war das Problem? Das Video ging zu einem Zeitpunkt viral, als in Deutschland infolge mehrerer Amokläufe gerade eine große Debatte um Videospiele mit gewalttätigen Inhalten geführt wurde: die vermeintlichen „Killer-Spiele“.
Schließlich wurde der Film von Kochanowski in einem Beitrag des Focus-Magazin gezeigt: Die bezeichneten ihn als spielsüchtigen “Leopold”, der aus einer Klinik in Amsterdam ausgebrochen sein soll. Plötzlich sei er zum Symbolbild eines jugendlichen Killerspiel-Junkies geworden.
Die Versuche des Jugendlichen, eine Korrektur zu erwirken, sollen fehlgeschlagen sein. Denn in den frühen Jahren von YouTube habe noch jeder frei über die dort hochgeladenen Inhalte verfügen können, Urheberrechtsregelungen gab es noch kaum.
Auch Kochanowskis eigener Versuch einer humorvollen Richtigstellung in einem weiteren Video kann das Narrativ nicht mehr verändern: es folgen Hass-Kommentare im Netz, aber auch Anfeindungen im echten Leben.
Welche Folgen entstanden? Der Jugendliche kommt damit nur schwer zurecht, wird immer wütender. Mit Veränderungen seines Aussehens und seines Looks versucht er, sich von seiner Kunstfigur abzugrenzen, da sei es aber schon viel zu spät gewesen.
Auf einer Klassenfahrt habe Kochanowski schließlich einen echten Amoklauf angekündigt, damit seine Klassenkameraden ihn endlich in Ruhe lassen. Die falsche Drohung hatte jedoch echte Folgen: laut eigenen Angaben wurde er von der Schule verwiesen, zu Sozialstunden und Jugendarrest verurteilt.
Den ganzen Beitrag könnt ihr euch hier oder in der Mediathek der ARD anschauen.
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Wie ging es weiter? Seine Vergangenheit wurde ihm auch später bei der Arbeitssuche zum Verhängnis, niemand wollte einen vermeintlichen Amokläufer einstellen. Kochanowski zog sich immer mehr zurück, sein Leben habe nur noch aus Krafttraning, Essen und Schlafen bestanden.
Der Sport habe ihm sehr geholfen und schließlich schien sich auch sein Leben zum Besseren zu wenden: er fand einen Ausbildungsplatz, hatte ein tolles Auto und lernte seine erste große Liebe kennen, ging auch wieder mehr aus.
Doch der junge Mann wollte es noch einmal wissen, begann erneut, Videos auf YouTube hochzuladen: das sei halt sein Hobby, seine Leidenschaft. Das ging eine Weile lang gut, bis ihn immer mehr Leute erkannten.
Kochanowski gab zu, das Angry German Kid gewesen zu sein und vermarktete sich gleichzeitig als Rapper. Die Strategie ging auf und er erhielt erneut Aufrufe in Millionenhöhe. Die Grenzen zwischen der realen Person und seinen Kunstfiguren seien jedoch erneut immer weiter verschwommen.
Mit zunehmend härteren Songtexten sei er auch im echten Leben in die Kriminalität abgerutscht und schließlich zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das sei für ihn dann der Weckruf gewesen, ein normales Leben zu führen.
Wie geht es ihm heute? Der Beitrag endet mit einer positiven Note: Mittlerweile könne Kochanowski die Aufmerksamkeit auf YouTube genießen, habe eine richtige Fanbase. Dennoch zeigt der Fall eindrücklich, welche Folgen unfreiwillige Viralität haben kann – insbesondere in einer Zeit, als noch niemand richtig damit umzugehen wusste.
Die Killerspiel-Debatte kocht auch heute noch immer mal wieder hoch:
Ein 17-Jähriger hat versehentlich die Polizei gerufen, während er Rainbow Six: Siege gespielt hat und damit einen Einsatz augelöst.
Wie hat der Spieler einen Polizeieinsatz ausgelöst? Elijah Sierocki ist ein 17-jähriger Gamer aus Kentucky, USA, der gelegentlich Ubisofts beliebten Taktik-Shooter Rainbow Six: Siege spielt. So auch am 05. Januar 2022.
In Rainbow Six: Siege treten 10 Spieler in taktisch geprägten 5v5-Matches gegeneinander an und versuchen, einen Spot einzunehmen oder zu verteidigen. Alternativ gewinnt das Team, das zuerst alle 5 Kontrahenten ausschaltet.
Elijah saß also am 05. Januar auf seiner Couch und spielte Rainbow Six: Siege. Doch während er mit seinen Freunden den Shooter spielte, hatte er sein Handy in der Hosentasche – und so begann das Drama.
Wie Elijah der Seite lawandcrime.com in einem Interview verrät, rief er versehentlich die Polizei an. Das hat der 17-Jährige allerdings erst im Nachhinein herausgefunden, als er nach seinem Ingame-Tod auf das Handy blickte, um TikTok-Videos zu schauen.
Statt lustiger Clips blickte er nun in sein Anrufsverzeichnis und sah dort drei verpasste Anrufe sowie ein vierminütiges Telefonat mit der Polizei. Elijah wusste bis zu dem Zeitpunkt nicht, dass er versehentlich die Notrufzentrale angerufen und die Polizei ihm vier Minuten lang zugehört habe.
Das Problem war klar: Während dieser 4 Minuten sagte der 17-Jährige, dass er zwei Leute getötet habe. Zwar sprach er dabei von den Kills, die er in dem Shooter erzielt hat, doch die Polizei war zu dem Zeitpunkt schon in Alarmbereitschaft. Schließlich hat er auf den Rückruf nicht reagiert.
Etwa zwei Minuten später hörte der Rainbow Six: Spieler dann seine Hunde bellen, woraufhin er aus dem Fenster blickte und vier Streifenwagen sah.
Ich saß auf meiner Couch und spielte Rainbow Six Siege mit meinen beiden besten Freunden Tyler und Devan. Mitten in einem Spiel tötete ich zwei Leute, ich hatte zwei Kills, und danach starb ich. Also ging ich an mein Telefon, um TikTok zu schauen – das ist es, was ich normalerweise mache, wenn ich sterbe – und ich sehe einen Anruf auf meinem Telefon. Es ist 911.
Was geschah nach der Ankunft der Polizei? Als Elijah die Polizisten auf der Straße vor seinem Haus sah, traf er die Entscheidung, mit erhobenen Händen vor die Tür zutreten. Anschließend erklärte er ihnen, dass er allein zu Hause sei und nur ein Videospiel gespielt habe. Der Anruf sei ein Versehen gewesen und niemand sei verletzt.
Das Gespräch zwischen Elijah und den Polizisten wurde zudem von einer Kamera gefilmt, die an der Haustür der Familie Sierocki angebracht ist.
Hier seht ihr einen Tweet, in dem die Aufnahme der Kamera geteilt wurden:
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Wie ging die Situation aus? Die Situation ging für alle Beteiligten gut aus und Elijah erklärt gegenüber lawandcrime.com, dass er das Vorgehen der Polizei verstehen könne. Schließlich habe er wirklich am Telefon gesagt, dass er zwei Leute getötet habe. Trotzdem sei er sichtlich verängstigt und am Zittern gewesen, weil Schusswaffen auf ihn gerichtet wurden.
Doch nachdem die Polizisten erkannten, dass es sich um ein Versehen handelt und niemand verletzt sei, sollen sie versucht haben, Elijah zu beruhigen. Einer der Polizisten habe ihn in dem dann folgenden Gespräch sogar gefragt, welcher Operator (spielbarer Charakter in Rainbow Six Siege) sein liebster sei.
Was bei Elijah ein hoffentlich einmaliges Erlebnis war, müssen sich manche Twitch-Streamer regelmäßig, teilweise mehrmals pro Woche, gefallen lassen. Immer wieder schicken fiese Zuschauer die Polizei zu ihnen und behaupten, eine Straftat würde vorliegen.
Über die letzten Monate machte das uralte Indie-Spiel Dwarf Fortress mit irren Erfolgen auf Steam Schlagzeilen. Die Entwickler nannten nun genaue Zahlen.
Die lange Geschichte des Spiels “Dwarf Fortress” begann zwar schon vor mehr als 20 Jahren, nahm Ende 2022 aber eine verrückte Wendung.
Seit 2002 entwickeln die Brüder Tarn und Zach Adams das Spiel als Indie-Entwickler. Es wurde immer komplexer, war aber ursprünglich kostenlos.
Ende 2022 entschieden sich die Brüder dann für einen Release auf Steam – denn sie brauchten Geld. Spendengelder würden einfach nicht reichen, um beispielsweise Gesundheitsbedenken abzusichern.
Am 6. Dezember war es dann so weit – und das Spiel explodierte auf Steam. Die Verkäufe sprengten die Vorstellungen der Entwickler, sie wurden plötzlich Millionäre.
Die Brüder berichteten, dass das Spiel im Dezember eine halbe Million mal verkauft wurde. Genaue Zahlen, so sagten sie damals, könnten sie aber noch nicht nennen, bis die Prozesse mit Valve und dem neuen Publisher Kitfox Games abgeschlossen seien.
Doch nun ist es so weit.
Entwickler vermeldet genaue Zahl: „Danke an alle, die geholfen haben”
Im Forum von Bay 12 Games, dem Studio der beiden, meldete sich Tarn Adams unter dem Nickname “Toady One” mit einem Update. Am 01. Februar 2023 erklärte er:
“So, die Rädchen haben sich gedreht, und hier ist, was wir bekommen haben, vor allem gestern”, schreibt er (via bay12forums.com).
Adams schreibt, dass Dwarf Fortress insgesamt ganze 7.230.123,58 Dollar eingespielt habe – oder 6.619.973,45 Euro. Für die Monate zuvor listet er folgende Zahlen auf:
Dezember: 15635,07 $
November: 14071,27 $
October: 15374,72 $
September: 14679,51 $
Durch den Steam-Release hat das Spiel das 426-fache eines “üblichen” Monats eingespielt – und damit wohl die größten Sorgen der Entwickler beendet, wie Adams beschreibt.
“Etwas weniger als die Hälfte geht für Steuern drauf, und wir bezahlen weiterhin Leute und neue Geschäftsausgaben und so weiter, es ist also nicht alles persönliches Geld”, so das Statement: “Aber ein großer Teil davon ist es. Genug, dass wir die Hauptprobleme Gesundheit/Ruhestand gelöst haben, die für Independent-Leute problematisch sind.”
Zudem sei nun auch die Zukunft des Spiels erstmal abgesichert – so weit, dass man sogar das Team vergrößert hatte: “Vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben!”
Auch in Sachen Bewertungen sieht es weiterhin gut aus: Auf Steam wird das Spiel mit insgesamt 95 % “äußerst positiv” bewertet.
Wie es mit Dwarf Fortress nach dem ersten Hype auf Steam weitergeht, wird spannend zu beobachten sein. Auch andere Spiele sammeln auf Steam gutes Feedback – wie das Weltraum-Koop-Spiel “Astroneer”.
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Insbesondere das TOTY, oder “Team of the Year”, ist bekannt dafür, extrem starke, aber eben auch extrem seltene und teure Karten ins Spiel zu bringen.
Eine solche Karte zu ziehen, ist verdammt unwahrscheinlich, wie auch einige Streamer auf Twitch bewiesen. Deshalb versuchen einige Spieler, Top-Karten eher auf dem Transfermarkt zu kaufen.
Doch auch das ist nicht ganz einfach. Denn die nötigen Münzen für eine TOTY-Karte muss man erstmal zusammenbekommen. Über geschicktes Trading in FIFA 23 oder starke Belohnungen ist das zwar möglich, aber es ist schwierig und kostet Zeit.
Und gerade auf dem PC braucht man teilweise nochmal deutlich mehr Münzen, als auf den Konsolen.
Spieler gefrustet über hohe TOTY-Preise auf dem PC in FIFA 23
Was ärgert Spieler? Im FUT-Subreddit teilte User “fawz97” einen Post, der die Preise aktueller TOTY-Spieler auf dem PC darstellt.
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Das TOTY ist zwar generell sehr teuer, auch auf Konsolen – doch auf dem PC-Transfermarkt hat das Ganze nochmal eine andere Dimension. Wir haben ein paar Beispiele des Portals futbin, auf dem aktuelle Transfermarktpreise dokumentiert werden, zusammengetragen:
TOTY-Haaland kostet auf Konsole ca. 4,4 Mio. Münzen, auf dem PC aber ganze 6,4 Mio. Das ist ein himmelweiter Unterschied.
Auch TOTY-Messi ist mit 5,8 Mio. Münzen auf Konsole merklich günstiger, als sein Gegenstück auf PC für knapp 9,7 Mio. Münzen.
TOTY-Militao kostet 1,58 Mio. Münzen auf Konsole, auf PC 1,88 Mio. Münzen. Da liegt also quasi der Gegenwert eines TOTY-Courtois dazwischen.
TOTY-Mbappé kostet auf Konsole ca. 10,7 Mio. Münzen. Auf dem PC wird er aktuell nicht mal angeboten, ist also “extinct”.
Das betrifft aber nicht nur TOTY-Karten, sondern auch andere Spieler. So kostet die beliebte Hero-Karte von Al-Owairan auf Konsole 730.000 Münzen, auf dem PC 918.000 Münzen. Die normale Mbappé-Karte liegt bei 822.000 (Konsole) bzw. 989.000 Münzen (PC).
Bei weniger beliebten Karten nähern sich die Preise an. Doch gerade bei Top-Spielern sind die Unterschiede sehr auffällig, und das frustet einige Spieler auf dem PC.
“Ich spiele FIFA seit 17 Jahren auf dem PC und jedes Jahr sind die Preise absurd. Also überlege ich jedes Jahr, mir eine PS zu kaufen, aber es fühlt sich einfach nicht richtig an, weil ich nur FIFA spielen würde” (via reddit).
“Ja, es ist lächerlich. Sie müssen das Pack weight für Promo-Karten erhöhen” meint ein User (via reddit). Als “Pack weight” wird die Rate von Promo-Karten in Packs bezeichnet.
“Ich bereue es sehr, dass ich mich dieses Jahr für PC entschieden habe. Ich reise viel für die Arbeit und dachte, da sei es eine gute Idee. Nächstes Jahr wieder PS5. Es ist nicht nur TOTY, jede Karte ist unübersehbar teurer auf PC”, erzählt ein User (via reddit). Er schränkt aber auch ein: “Andererseits, wenn man diese Karten tauschbar zieht, kriegt man auch die Münzen auf PC, es ist nicht ganz vergleichbar.”
Allerdings sind gerade die Unterschiede bei Top-Spielern schwer ausgleichbar, wenn man teilweise von Millionen Münzen spricht.
Was ist das Problem? Eines der Hauptprobleme des PC-Transfermarkts ist, dass er isoliert ist. Die PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X|S teilen sich einen Transfermarkt, auch Stadia war hier dabei.
Der PC hingegen hat einen individuellen Transfermarkt, ebenso wie die Switch. Dadurch ergeben sich wohl weniger Nutzer und so auch Angebote auf dem Transfermarkt, als im Vergleich zu Konsolen.
Insgesamt hat der PC in Sachen FIFA eigentlich einen Schritt nach vorne gemacht, hat er technisch doch zu den NextGen-Konsolen aufgeschlossen. Gleichzeitig gab es früh Ärger für die PC-Version, weil es rund um den Release zu Fehlern kam.
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Als einer der größten Streamer im deutschen Twitch ist Maximilian “Trymacs” Stemmler (28) nahezu täglich vor tausenden Zuschauern live. Dabei wirkt er eigentlich souverän und selbstbewusst. Doch privat ist das wohl nicht immer so: In einem Stream sprach er über seine eigene Schüchternheit.
Was war das für ein Stream? Trymacs reagierte auf ein Video seines Bruders Nicolas Stemmler, der unter dem Namen How to be Human einen YouTube-Kanal betreibt, auf dem er psychologische Themen behandelt. Dieses Mal ging es um introvertierte und extrovertierte Menschen.
Dabei erkannte sich Trymacs plötzlich wieder.
Video starten
Erkennt ihr diese deutschen Twitch-Streamer an ihren Synchronstimmen in Videospielen?
Trymacs schickt im Restaurant lieber den Bruder vor
Wo erkannte sich Trymacs wieder? In seinem Video räumte der YouTuber mit einem häufigen Missverständnis auf: Introvertierte seien nicht unbedingt schüchterner als andere Menschen. Schüchternheit wiederum sei eigentlich eine Art soziale Ängstlichkeit, man fühle sich angespannt und unwohl bei sozialen Interaktionen.
An dieser stoppt Trymacs das Video: “Das hab ich, das hab ich volle Pulle.”
Wie äußert sich das? Der Streamer fügt hinzu, seine Zuschauer würden das gar nicht verstehen und beschreibt verschiedene Situationen beim Essen gehen:
Früher, wenn er mit seinem Bruder essen war, habe der immer für ihn ein Getränk nachbestellen müssen – und das sei auch heute noch so: Ein Blick würde genügen und sein Bruder wüsste, dass er für sie beide eine neue Cola bestellen soll – selbst wenn in seinem eigenen Glas noch etwas ist.
Auch beim Steak akzeptiert Trymacs lieber wilden Brokkoli als Beilage, den er eigentlich gar nicht mag, als mehr als unbedingt nötig mit dem Kellner zu sprechen, und etwa stattdessen um mehr Bohnen zu bitten.
Kurzum: Der Streamer habe einfach “nullkommanull Bock”, sich irgendwie mit Fremden zu unterhalten.
Und tatsächlich führt sein Bruder ihn nur wenige Sekunden später im Video als Beispiel für Schüchternheit an. Das ganze Video könnt ihr euch auf YouTube ansehen, die Reaktion von Trymacs haben wir euch hier eingebunden:
https://www.youtube.com/watch?v=jyZWtMCvdeo
Zuschauer fühlen sich verstanden
Wie kommt das an? Zunächst einmal wirkt es für manche vielleicht lustig, dass Trymacs, dem in den vergangenen 7 Tagen im Schnitt 20.000 Menschen gleichzeitig zusahen (via sullygnome), fernab von der Kamera so ungern mit fremden Menschen spricht – schließlich ist das quasi sein Job.
Doch viele Zuschauer können sich auch damit identifizieren – oder aber waren selbst schon in der Situation, solche Gespräche für andere übernehmen zu müssen. Dass ein so großer Twitch-Streamer etwas anspricht, womit viele zu tun haben, kommt gut an:
Finde ich gut, wenn man als Mann in der Öffentlichkeit mal darüber spricht. Gerade als Mann wird man schnell von der Gesellschaft verurteilt, wenn man nicht vorne weg geht. Sollten viel mehr Menschen darauf aufmerksam machen, im allgemein für jeden, aber vor allem für uns Männer, mit dem grundsätzlichen Druck dahinter.
Übrigens: auch wenn Introvertiertheit und Schüchternheit nicht zusammen hängen, stuft sich Trymacs sowohl als introvertiert, als auch als schüchtern ein. Auf einer Skala von 1 bis 10, bei der 1 für introvertiert und 10 für extravertiert steht, gibt er sich eine 2.
Die Gaming-Entertainment-Firma Rocket Beans TV leidet unter der schwierigen aktuellen, wirtschaftlichen Lage, wie der Geschäftsführer in einem Statement am 2. Februar mitteilt. Um Jobsicherheit zu gewährleistet und die Firma stabil zu halten, hat man einen Großteil des Teams ab dem 1. Februar in 70%-Kurzarbeit geschickt. Man hofft, dass sich die Lage wieder verbessert.
Das ist das Statement: Der Geschäftsführer der Fernseh- und Medienproduktionsfirma Rocket Beans Entertainment, Arno Heinisch, hat in einem Statement am 2. Februar 2023 mitgeteilt (via rocketbeans):
In Folge der Energiekrise und der daraus resultierenden angespannten Wirtschaftslage hat Rocket Beans weniger Aufträge erhalten. Daher werden in den kommenden Monaten mehr Kosten auflaufen, als Einnahmen hereinkommen
Man schickt als Maßnahme zur Sicherung der Arbeitsplätze einen Großteil des Teams vorerst ab dem 1.2.2023 für drei Monate in Kurzarbeit und reduziert ihre Arbeitszeit auf 70 %
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die an Außenproduktionen wie Game Two arbeiten, sollen von der Kurzarbeit nicht betroffen sein
Heinisch sagt, die Inhalte von Rocket Beans TV würden durch eine Vielzahl von Quellen gegenfinanziert, etwa durch YouTube-Einnahmen, Merch-Verkäufe oder Sponsoring. Man finanziere Inhalte auf Rocket Beans TV zudem durch Auftragsproduktionen quer. Die aktuelle Wirtschaftslage erschwere diesen Weg.
Rocket Beans will mehr auf direkte Unterstützung der Fans setzen
Wie geht’s für Rocket Beans weiter? Heinisch erklärt, im Februar fallen die Samstags-Events aus. Es könnte zudem sein, dass es zu weiteren Ausfällen oder Anpassungen im Programm kommt.
Der Geschäftsführer gibt an, die Vorteile attraktiver zu gestalten, die Fans erhalten, wenn sie sich dazu entschließen, die Rocket Beans direkt zu unterstützen. So will man verlässliche Einnahmen generieren. Man bedankt sich bei Mitgliedern des „RBSC“ (Rocket Beans Supporters Club) und kündigt an, hier in den nächsten Wochen und Monaten mit weiteren Features zu experimentieren.
Der Geschäftsführer zeigt sich zuversichtlich, dass sich die wirtschaftliche Situation im Laufe des Frühjahrs entspannt.
Was ist der RBSC? Über den Supporter-Club können Fans von Rocket Beans dabei mithelfen, die Firma direkt zu unterstützen (via rb.tv):
ab 1 € im Monat ist man Supporter, erhält ein Abzeichen im Forum und der Username wird erwähnt
ab 5 € im Monat erhält man einen Willkommensbrief, einige Rabatte beim Einkauf im Shop und nimmt an exklusiven Gewinnspielen teil
ab 10 € im Monat gibt es Werbespot-freie Videos – nach obenhin kann der Beitrag beliebig gesteigert werden
Zu den „Original-Bohnen“ gehört der oft missmutig auftretende Etienne Gardé. Über dessen Abenteuer auf Twitter haben wir 2018 einmal auf MeinMMO berichtet:
Die Season 2 von Call of Duty: Warzone 2 kommt am 15. Februar und bringt eine neue Map ins Spiel – Ashika Island für Battle Royale und DMZ. Es gibt bereits über 50 Bilder und MeinMMO sammelt alle Infos zur neuen, kleinen Warzone-Map.
Mit der Season 2 von Call of Duty: Warzone 2 weht ein Hauch Nostalgie durch das Battle Royale. Es kommen viele Änderungen, welche einige Mechaniken wieder auf die gewohnten Abläufe von Warzone 1 stellen. Darunter:
Doch auch beim Content greift man auf bekannte Konzepte zurück. Warzone 2 bringt eine kleine Map für die beliebten Wiederbelebungs-Modi. Hier kommen Teammitglieder bis zu einem gewissen Zeitpunkt im Match immer wieder zurück, solange noch ein Spieler aus dem Team am Leben ist.
Selbst bei der neuen Map Ashika Island setzt man auf Bekanntes – Bilder der Map zeigen Teile der alten CoD-Karte „Castle“. Was bisher zu der Map bekannt ist, zeigen wir euch auf MeinMMO. Den kurzen Teaser könnt ihr euch hier ansehen:
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CoD Warzone 2: Ashika Island – Teaser
CoD Warzone 2: Ashika Map – Bilder und taktische Karte
Die taktische Übersichts-Karte von Ashika Island:
Hier ein paar Bilder mit ersten Eindrücken zu Points of Interest, weiter unten gibts noch mehr Bilder:
CavePortBeach ClubCastle
Was ist bisher zu Ashika Island bekannt? Schon früh kamen die ersten Leaks zur Season 2 und zeichneten ein Bild von einem japanisch angehauchten Season-Thema. Die Leaks versprachen den Operator Ronin, die Map „Castle“ für den Multiplayer von CoD MW2 und eine kleine Warzone-Map.
Zumindest für den Warzone-Teil kann man jetzt sagen: Die Infos waren offenbar sehr akkurat. Der Wiederbelebungs-Modus (Resurgence) kommt zusammen mit der neuen Map direkt zum Season-Start am 15. Februar. Zudem kommt die kleine Map auch für den DMZ-Modus.
Hier ein ungefährer Vergleich von Fortune’s Keep und Ashika Island:
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Sobald es neue Infos zu Ashika Island gibt, aktualisieren wir den Artikel entsprechend. Wie ist euer erster Eindruck der Map? Denkt ihr, der Wiederbelebungs-Modus kann Warzone 2 wieder einen Schub geben?
Der Gaming-Entwickler Electronic Arts legte am 31. Januar 2023 seinen Finanzbericht für das letzte Quartal 2022 vor. Die Börse strafte das Unternehmen daraufhin ab: An einem Tag, am 1. Februar, verlor EA über 9 % an Börsenwert, das sind bei dem riesigen Unternehmen schon mal 3 Milliarden US-Dollar.
Was berichtete EA über das Vierteljahr? Eigentlich klingt der Finanzbericht positiv. EA sagt: Man habe „hochqualitative Erfahrungen geliefert“ und ein „Rekord-Engagement bei den größten Spiele-Marken verzeichnet.“ Klingt erstmal toll.
Obwohl unsere Teams für unsere Spieler abgeliefert haben, hat sich die aktuelle makroökonomische Situation auf die Ergebnisse des Q3 ausgewirkt. Während wir kurzfristig navigieren, konzentrieren wir uns auf unsere langfristige Zukunft […]
Andrew Wilson, CEO Electronic Arts
Anders ausgedrückt: Im Moment läuft’s nicht so gut, obwohl wir uns viel Mühe geben. Aber langfristig wird alles wieder super.
EA hat in den letzten 12 Monaten mit 7.146 Milliarden $ 1 % weniger umgesetzt als im Vorjahr
FIFA 23 sei auf dem Weg, der größte Titel in der Franchise zu werden
Das EA Network sei zum Ende des Quartals auf mehr als 650 Millionen Spieler angewachsen
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Star Wars Jedi: Survivor u0026#8211; Trailer Game Awards
EA korrigiert Prognose nach unten, weil „Star Wars“-Spiel nicht mehr rechtzeitig erscheint
Warum reagiert der Markt so negativ? In einem Conference Call gab EA einige Dinge bekannt, die für Anleger nicht so leicht zu schlucken sind (via deraktionär):
Das Spiel „Star Wars Jedi: Survivor“ sollte eigentlich am 17. März 2023 erscheinen, wurde aber auf den 28. April 2023 verschoben – damit erscheint es in einem neuen Quartal und Geschäftsjahr und fließt erst später in die Bilanz ein.
Daher musste das Unternehmen seine Prognose nach unten korrigieren, nun rechnete man im laufenden Quartal nur noch mit einem Umsatz zwischen 1,7 und 1,8 Milliarden $, nicht mehr mit 2,22 Milliarden US-Dollar.
Auch die Gewinnerwartung pro Aktie sinkt so zwischen 6,95 und 7,25 $ pro Aktie auf rund 6 US-Dollar.
Was ist mit den eingestellten Spielen? Das kommt erschwerend hinzu. EA hat angekündigt, den Mobile-Shooter “Apex Legends Mobile” und einen neuen Mobile-Ableger für Battlefield einzustellen, der noch in der Beta-Phase war.
Das ist deshalb so eine bittere Nachricht, weil EA den Investoren über Jahre vorgeschwärmt hat, wie toll Apex Legends ist und dass man mit einem Mobil-Ableger den Markt in Asien erobern wollte. Das hat offenbar nicht geklappt.
Zwar ist Apex Legends Mobile in Singapur, Malaysia, den Philippinen und Indonesien erschienen – hat sich dort aber offenbar nicht durchsetzen können.
Obwohl Gaming-Börsen an der US-Börse gerade heiß sind, schwächelt EA
Die eingestellten Spiele, zusammen mit der Verschiebung des Star Wars Spiels führten am 1. Februar dazu, dass EA an der Börse 9,26 % einbüßte.
Bei einer Markt-Kapitalisierung von 33 Milliarden $ am Vortag, sind dann mal eben 3 Milliarden $ an Börsenwert weg.
Der hohe Verlust am Börsenwert kommt ironischerweise zu einer Zeit, an der einige kleinere Gaming-Studios extrem an Wert gewannen: Die Aktie der Firma “Motorsport Games” schoss am 28. Januar auf den 7-fachen Wert hoch. Das hat allerdings markt-technische Gründe und liegt nicht daran, dass MSGM jetzt das nächste Bombenspiel herausgebracht hätte.
Nur noch wenige Wochen und Destiny 2 enthüllt das neue DLC „Lightfall“. Damit dort alles stimmig ist, geht Bungie nach den Fähigkeiten der Hüter nun die schwere Waffen-Meta an. Beliebte DPS-Monster bekommen einen Nerf, weil ab Season 20 andere Waffen für Schaden und Abwechslung sorgen sollen. MeinMMO sagt euch, was die heißesten Kandidaten für Boss-Damage sein werden.
Diese Änderungen plant Bungie: Ab Season 20 wird sich in Destiny 2 erneut die Waffen-Meta verschieben. Mit der kommenden neuen Lightfall-Kampagne und einem neuen Raid möchte man vor allem den schweren Waffen-Slot neu ausbalancieren. Zusätzlich werden Fähigkeiten-Eigenschaften zu bekannten exotischen Waffen hinzugefügt, damit sie wieder relevanter sein können.
Chris Proctor, Bungies Senior Design Lead, informierte die Spieler daher über die Webseite von Bungie welche Änderungen bald im Rahmen des Balance-Updates zur Season 20 live gehen werden.
Linear-Fusionsgewehre waren über 1 Jahr lang die beliebteste DPS-Option. Nun kommt der Nerf, damit andere Waffen endlich die Chance haben, sich wieder zu behaupten.
Gebufft werden Maschinengewehre sowie schwere Granatwerfer, die damit als Favoriten auf die Nachfolge der alten DPS-Könige gelten.
Dazu kommen noch: Erhöhter Bonusschaden für kinetische Waffen, Verben der Unterklasse für exotischere Waffen und einige Abstimmungen auf verschiedene Vergünstigungen.
Für die Spieler bedeuten diese Änderungen, es werden sich neue Waffen-Optionen auftun, die dann im Lightfall-DLC ausprobiert werden können. Viel Raum zum Testen steht euch in der Neptun-Location “Neomuna” auf jeden Fall zur Verfügung. Dazu viele neue Fähigkeits-Optionen, welche man in diesem Trailer sieht:
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Destiny 2: Lightfall u0026#8211; Trailer zu neuen Waffen und Ausrüstungen
Die Herrschaft von Sturmjäger und Taipan geht zu Ende
Es war bereits seit einiger Zeit absehbar, dass Bungie Linear-Fusionsgewehre auf den Boden der Tatsachen zurückbringen würde. Sie haben schwere Waffen in Bezug auf den Schaden an Bossen schon zu lange um ein Vielfaches übertroffen. Kaum etwas konnte mit ihnen konkurrieren. Jetzt wird sich dies wahrscheinlich bald ändern.
Das passt Bungie konkret bei den Linear-Fusionsgewehren an:
Der Schaden bei LFGs gegen Champions, Minibosse, Bosse und Fahrzeuge wird um 15 % reduziert.
Nur die Exotics „Schläfer Simulant“ und „Königinnenbrecher“ sind davon nicht betroffen.
Es wird also Zeit, dass Spieler über neue Optionen beim Boss-Damage nachdenken. Schaut man auf die Buffs scheinen die besten Kandidaten in Season 20 dafür Maschinengewehre und Granatwerfer infrage zu kommen. Sowohl das jetzt bereits starke und craftbare Season 19 MG „Nachrüst-Eskapade“ als auch der Granatwerfer „Wendigo“ als Meister-Version könnten damit schon bald herausragend glänzen.
Diese Buffs verpasst Bungie den Maschinengewehren und schweren Granatwerfern:
Maschinengewehre erhalten einen PvP-Schadens-Buff um ~10 % und PvE-Munitions-Buff. Letzeres bedeutet Maschinengewehre mit geringer Reserve bekommen einen großen Schub während Maschinengewehre mit großer Reserve einen geringeren Schub erhalten.
Schwere Granatwerfer bekommen ebenfalls einen beträchtlichen Schadensbuff von 20 % gegen Champions, Minibosse, Bosse und Fahrzeuge. Der Schaden gegen normale Gegner erhöht sich sogar um 40 %. Fast ein bisschen Anarchie.
Dazu erhalten Granatwerfer noch eine Erhöhung des Explosionsradius und eine verbesserte Projektil-Kollision, wodurch es etwas einfacher wird, Treffer damit zu landen.
Einzig der exotische Granatwerfer „Parasit“ ist nicht berücksichtigt, weil er schon genug Schaden austeilen kann.
Unsere Einschätzung: Dieser Schadensbuff für Maschinengewehre gilt „allgemein im PvE“. Das bedeutet, man kann wohl auch davon ausgehen, dass hiervon die exotischen Maschinengewehre wie „Xenophage“, „Große Overtüre“ oder auch die „Donnerlord“ profitieren werden. Hilfreich dabei wäre sicherlich auch der profitablere PvE-Munitions-Buff.
Das exotische Maschinengewehr “Xenophage” ist vor allem im Gambit beliebt.
Das ändert sich im Kinetik-Waffen-Slot: Ab Season 20 soll es auch lohnender sein, eine kinetische Waffe zu verwenden. Bisher war es so, dass kinetische Slot-Waffen im PvE immer 5 % mehr Schaden gegen ungeschützte Ziele verursacht haben. Das bedeutete, dass Stasis-Waffen im kinetischem Slot stets besser waren, mit zusätzlicher Funktionalität und ohne Nachteil.
Damit Spieler nun wieder öfter zu einer kinetischen Waffe greifen, wird Bungie folgendes anpassen:
Kinetische Primär- und Spezialwaffen erhalten einen Schadensboost.
Um die Unterscheidung zu erleichtern, erhalten Stasis-Waffen im Kinetik-Slot nicht mehr den gleichen Schadensbonus wie ihre echten kinetischen Gegenstücke.
Zusätzlich wird Season 20 einen neuen „kinetischen Schadenstyp“ ins Spiel bringen.
Unsere Einschätzung: Die Kinetik-Anpassung könnte sich besonders positiv auf ein Exotic auswirken. Da Bungie den Schaden von kinetischen Waffen mit Spezialmunition erhöht, könnte dies indirekt das Exo „Izanagis Bürde“ endlich wieder zu einer guten Option in Season 20 machen. Zusätzlich könnte die Änderung beim Schaden den “Dürresammler” wieder etwas aufrichten, auch wenn er seit seinem Nerf noch annehmbaren Schaden macht.
Andere Exotics werden in Season 20 dagegen aktiv angepasst, damit sie zu dem neuen Unterklassensystem 3.0 passen. Die Änderungen werden sie an die überarbeiteten Fähigkeiten angleichen. Das könnte sie wieder spannender machen und ihnen eine zusätzliche Funktionalität verleihen.
Die Schüsse des Exotics „Königinnenbrecher“ verketten sich ab Season 20 mit Feinde in der Nähe und wenden den Blendeffekt von Arkus 3.0 an.
Der Angriff mit Transmutations-Orbs des Spurgewehrs „Verfallenes Abbild“ unterdrückt jetzt Feinde.
Der Exo-Bogen „Leviathan-Hauch“ wendet bei einem perfekten Zug flüchtige Geschosse an, verursacht mehr Schaden und fügt auch noch Champions zusätzlichen Schaden zu.
Das Raid-Exo „Eintausend Stimmen“ wendet zukünftig bei jeder Mini-Explosion einen Stapel Versengen an.
Die exotische Handfeuerwaffe „Sonnenschuss“ kann ab Season 20 ebenfalls Versengen.
Das Exo-Scout „Polaris Lanze“ wendet Versengen anstelle des bekannten einzigartigen Verbrennungseffekts an.
Der Exo-Raketenwerfer “Doppelschwänziger Fuchs” bekommt einen Katalysator
Der exotische Raktenwerfer „Doppelschwänziger Fuchs“ wird bald mit seiner Solar-Rakete Versengen und mit seiner Leere-Rakete Unterdrücken können. Hier kündigte Bungie auch an, dass es wohl einen Katalysator für die Waffe geben wird, die dann „die Trifecta vervollständigt“. So wird er damit vielleicht auch bald den Arkus-3.0-Effekt triggern können.
Der Katalysator des exotischen Spurgewehrs “Prometheuslinse” wird ab Season 20 seinem Träger den Vorteil “Strahlend” bescheren können.
Der Katalysator des Exo-Maschinengewehr „Große Overtüre“ wendet in Zukunft ebenfalls den Blendeffekt von Arkus 3.0 an.
Darüber hinaus stehen noch ein paar Tunings für Vergünstigungen an. Hier geht es unter anderem der beliebten Ursprungs-Eigenschaft von Veist-Waffen an den Kragen:
Das Ursprungsmerkmal „Veist-Stachel“ ist so beliebt bei den Hütern, dass es für Nicht-Veist-Waffen schwierig wird mitzuhalten. Der Perk wird eure Waffe zukünftig nicht mehr vollständig, sondern nur noch 25 % des Magazins nachladen.
Der Perk „Rückspulgeschosse“ wird in Lightfall auf mehr Waffen erscheinen. Er wird daher ein wenig angepasst, damit er nicht nur in der Gläsernen Kammer punktet sondern universeller ist.
Der Perk „Kühne Klinge“ ist fehlerhaft. Zukünftig soll er sich nicht mehr deaktivieren, wenn man sich schnell bewegt und nach einem einzigen Nahkampfschlag auch korrekt deaktiviert werden.
Wann gehen diese Änderungen live? Die hier genannten Änderungen werden mit dem neuen DLC „Lightfall“ am 28. Februar 2023 live gehen.
Findet ihr es gut, dass die Linear-Fusionsgewehre damit nach über einem Jahr wohl endlich abgelöst werden? Oder werdet ihr es vermissen, punktgenaue Treffer damit auf Bosse zu landen? Gerne könnt ihr uns in den Kommentaren verraten, welche dieser Änderungen für euch das größte Potenzial hat.
Fortnite wechselt stetig seine Seasons, mit frischen Skins, einer neuen Map und verschiedenen Waffen, die die Meta auflockern wollen. Viele jedoch fragen sich, wann startet denn die neue Season in Fortnite. Wir zeigen es euch.
Wann startet die neue Season? Fortnite wird auch nach Chapter 4 Season 1 eine neue Season willkommen heißen. Diesmal datiert das Entwicklerteam laut dem Battle Pass-Menü den 10. März 2023 als Enddatum für Season 1. Das wäre ein Freitag.
Wie die Vergangenheit schon gezeigt hat, wurden neue Seasons und Chapters immer am Wochenende gestartet. Spieler hatten dann somit genug Zeit reinzuschnuppern und sich die Neuerungen anschauen. Möglich wäre es also, dass Season 1 am 10. März abgeschlossen wird und Season 2 dann am 11. oder 12. März startet. Je nach Komplikation und Server Down könnte sich der Start auch verschieben.
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Fortnite Chapter 4 Season 1 – Ein neuer Anfang
Alles zu Chapter 4 Season 2 – Live-Event, Battle Pass, Leaks
Chapter 4 ließ lange auf sich warten im Live-Event
Welche Inhalte kommen in den Battle Pass? Bislang sind noch keine Infos bezüglich des neuen Battle Passes im Umlauf. Wir ergänzen euch jedoch diesen Part, sobald Leaker diese preisgeben.
Gibt es Leaks zu Chapter 4 Season 2? Auch in Sachen Leaks gibt es wenig über Season 2 zu erzählen. Eine wichtige Sache jedoch ist der First-Person-Modus (via twitter.com), der in Fortnite schon in den Daten zu finden ist. Dieser wurde von Leakern erneut aufgegriffen und wurde sogar von diesen getestet. Bislang befindet sich der Modus noch in einem kaputten Zustand.
Es sind Animationen zu erkennen und auch wie sich die Kamera in diesem Modus verhält. Es ist aber nicht bekannt, ob dieses Feature es in Season 2 schaffen wird.
Habt ihr Season 1 von Chapter 4 schon durch? Und wenn ja, habt ihr ehrlich für eure XP-Punkte gegrindet oder euch einigen Bugs bemächtigt? Lasst es uns gerne wissen!
Der Midlaner Luka “Perkz” Perković vom League of Legends Team “Team Vitality” hat bereits eine Strafe bekommen, weil er eine verbotene Taktik auf dem Champ Ryze genutzt hat. Nun kommt es immer häufiger vor, dass Profis aus anderen Regionen einen verbotenen Trick mit Ryze ebenfalls anwenden.
Er hat mit Ryze die Rune „Waterwalking“ benutzt – die verleiht einem Helden mehr Bewegungsgeschwindigkeit und Angriffsschaden oder Fähigkeitsstärke (AP), wenn er sich im Fluss befindet. Der „River“ ist Teil der Karte von LoL: In ihm finden häufig Kämpfe zwischen den Teams statt.
Wenn Champ und Rune in Kombination auftreten, kann es dazu führen, dass Ryze eine erhöhte Mana-Regeneration erhält, wenn er immer wieder in den River raus und hineingeht. Daher ist die Kombination im Profi-Spiel verboten.
Das Team von Perkz, Team Vitality, hat eine niedrige Geldstrafe der LEC erhalten. Es hieß, Perkz sei durch die Kombination kein nennenswerter Vorteil entsanden.
Season 13 ist in League of Legends gestartet und bringt einen neuen Cinematic Trailer mit:
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LoL Season 2023: Das Cinematic “The Brink of Infinity”
Riot Games geht sanft gegen Verstoß vor
Was geschieht gerade im Pro-Play? Aufgrund der recht geringen Strafe wegen dieses Fehlverhaltens, kommt es vor, dass andere Spieler ebenfalls diese Kombination ausprobieren.
So hat der Midlaner von MAD Lions offenbar als Provokation am 22. Januar angekündigt, dass er das auch so spielen will.
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Andere Profi-Spieler sind von der Strafe unbeeindruckt.
In Spanien eskaliert die Situation
Neben der europäischen Liga haben auch Spieler aus anderen Ligen diese Kombination in den Blick genommen. So kam es in der spanischen Superliga zu dem Fall, dass “Baca” von Finetwork KOI ebenfalls das Verbot umgehen wollte.
Anders, als bei Perkz, wurde in diesem Spiel jedoch ein höherer Vorteil durch die Rune festgestellt und es sollen auch höhere Strafen folgen.
Dabei kann es sogar dazu kommen, dass seinem Team der Sieg abgesprochen wird.
Was tut Riot Games gegen die Kombination? Da sich der Trend über verschiedene Ligen erstreckt, kommt es immer wieder vor, dass das Problem angesprochen werden muss.
Bislang gibt es kein eindeutiges Regelwerk bezüglich dieser Kombination. Sie wurde lediglich von Riot Games für Profi-Spiele verboten. Das bedeutet, dass es an den Schiedsrichtern vom Spieltag liegt, ob und wie gravierenden die Nutzung der Kombination bestraft werden soll.
Dabei nehmen die Schiedsrichter Bezug darauf, wie die Entscheidungen bislang getroffen worden sind.
In der Diskussion zum Thema fordern auch einige Nutzer Riot Games auf, den Fehler im Spiel einfach zu beheben, statt das Ausnutzen unter Strafe zu stellen.
Wie steht ihr zu dieser Haltung von Riot Games? Schreibt es uns in die Kommentare.
Die nervigste Ressource von World of Warcraft Dragonflight könnt ihr jetzt an Twinks verschicken. Das macht das Urzeitliche Chaos richtig sinnvoll.
Dragonflight ist schon deutlich „twinkfreundlicher“ also manch andere, frühere Erweiterung von World of Warcraft. Doch ein bisschen Luft ist noch immer nach oben. Das hat nun auch Blizzard eingesehen und kurzerhand ein Feature ins Spiel gepatcht, das von vielen Spielerinnen und Spielern gewünscht wurde. Urzeitliches Chaos könnt ihr nun von Charakter zu Charakter schicken – auch wenn es dabei ein wenig Verlust gibt.
Wo kann man das Urzeitliche Chaos verschicken? Der Händler „Rabul“ vom Handelskonsortium in Valdrakken hat einen neuen Gegenstand im Angebot, den „Satchel of Coalescing Chaos“. Dieser kostet 80 Urzeitliches Chaos und gewährt beim Öffnen 60 Urzeitliches Chaos – ihr verliert also 25 % der eingesetzten Ressource. Dafür könnt ihr den Beutel allerdings an andere Charaktere eures Accounts verschicken.
Der kleine Vulpera Rabul verkauft den Beutel.
Obwohl es sich bei Rabul eigentlich um einen Ruf-Händler handelt, benötigt ihr keine Rufstufe, um den Beutel kaufen zu können.
Wie kommt man sonst an Urzeitliches Chaos? Urzeitliches Chaos gibt es in großen Mengen von Raid-Bossen, aber auch aus Dungeons wie „Mythisch+“ oder auch aus PvP-Kämpfen. Grundsätzlich gilt: Je höher die Schwierigkeit, desto mehr Urchaos bekommt ihr.
In kleineren Mengen könnt ihr Urzeitliches Chaos aber auch aus Weltquests oder Schatzbeuteln und aufgewühlter Erde erhalten. Das ist allerdings weniger zuverlässig und kann viel Zeit in Anspruch nehmen.
Mehr Aktuelles rund um World of Warcraft gibt’s hier:
Wofür braucht man Urzeitliches Chaos? Es ist eine der wichtigsten Ressourcen im Crafting. Ihr benötigt Urzeitliches Chaos, um so ziemlich alle hochstufigen, herstellbaren Gegenstände bauen zu können. Egal ob es sich dabei um Rüstung, Waffen oder Schmuckstücke handelt, immer müsst ihr mehrere Dutzend Urzeitliches Chaos mitbringen, um den gewünschten Gegenstand herstellen zu können.
Wahrscheinlich ist, dass ihr auf eurem Hauptcharakter jede Menge Urzeitliches Chaos herumliegen habt, das ihr gar nicht mehr verwenden wollt oder könnt, während eure Zweitcharaktere darben. Mit dem neuen Beutel ist es nun möglich, die Ressource auch an Twinks zu verschicken. Das ist ein guter Deal, selbst wenn dabei 25 % des Urzeitlichen Chaos verlorengehen.
Im Zweifelsfall freut sich euer Alchemie-Twink darüber – denn die besten Tränke benötigen ebenfalls Urzeitliches Chaos.
Call of Duty: Modern Warfare 2 bietet massenhaft Gameplay-Herausforderungen, mit denen man sich Cosmetics freispielen kann. Einzelne Waffen bieten etwa Edelmetall-Skins oder Polyatomar-Tarnungen. Doch was passiert, wann man alle Waffen bis zum Rand vollgrindet?
Beim Einstieg in Call of Duty: Modern Warfare 2 dreht sich alles um Waffen-Level. Man braucht schnell die wichtigsten Aufsätze, die stärksten Waffen und natürlich einen Fancy-Waffenskin.
Sobald man die Waffen-Level durch hat und die Motivation für den Shooter nach dampft, kommt das Thema „Waffen-Meisterung“ auf. Für besondere Aufgaben bekommt man eine Ladung Skins:
Basis-Skins führen zu Gold
Gold-Skins führen zu Platin
Platin-Skins führen zu Polyatomar
Polyatomar-Skins führen zu Orion
Jeder Schritt erfordert weitere Aufgaben, um zum nächsten Skin zu kommen. Hat man das erledigt, kann man noch einen Schritt weitergehen. Um die komplette Waffen-Meisterung abzuschließen, fordert CoD weitere 1.000 Kills pro Waffe von euch.
Das bringt Embleme und Visitenkarten mit Bildern der entsprechenden Waffen. Hat man das dann für jede einzelne Waffe im Spiel geschafft – inklusive Raketenwerfer, Messer und Einsatzschild – dann wartet eine Extra-Belohnung am Ende des Grind-Tunnels. Ein kleiner Talisman.
CoD MW2: 3 Tipps zum schnellen Aufleveln eurer Waffen
CoD MW2: Meisterung-Belohnung ist durchaus dürftig
Auf Reddit bekam ein Thread viel Aufmerksamkeit, von einem Spieler, der sich dieser Meisterungs-Tortur unterworfen hat.
User „Anddree98“ titelt: „Nach annähernd 570 Stunden habe ich ihn endlich. Den Grand-Mastery-Talisman – nach 1.000 Kills mit jeder einzelnen Waffe, dem Einsatzschild, Raketenwerfern und dem Messer“:
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Der Thread kommt 3 Tage nach Release auf 4.200 Upvotes und ist diese Woche ein der größten Themen im Subreddit von Modern Warfare 2. Mehr als 850 Kommentare zeigen, wie viel Diskussionsbedarf diese „Belohnung“ mit sich bringt.
Allerdings dreht sich die größte Diskussion im Thread erst mal gar nicht um den Talisman. Viele User wollen darüber reden, dass Anddree98 seit Release fast 600 Stunden in MW2 gesteckt hat. Er schreibt dazu, dass er an Werktagen rund 11 Stunden für die Arbeit unterwegs ist.
User „LazyAnonBoner“ rechnet vor, dass Anddree98 abzüglich 7 Stunden Schlaf, Arbeit und Zocken nur 3 Stunden am Tag übrig hätte, um irgendetwas anderes zu machen als CoD zocken. Es wird darüber gesprochen, ob das überhaupt möglich ist und was man davon halten soll.
Was man auch von der Leistung halten mag, die Meinungen im Reddit-Thread zum Talisman sind weniger kontrovers:
NBKDexx: „All der Grind für einen Talisman … hoffen wir, dass Infinity Ward später noch eine bessere Belohnung für euch auf Lager hat.“
NorNed3: „Das ist so ein heftiges Stück Arbeit für eine eigentliche ‚Nicht‘-Belohnung“
MeGustaBeni: „Für die ‚Grand Mastery‘ sollte es eigentlich eine komplette Rückerstattung geben. Und Geld für den emotionalen und psychischen Schaden.“
Auf dem Weg zum großen Grind-Talisman fallen zwar schon viele Belohnungen ab, doch am Ende gibt es nur den kleinen, schmächtigen Talisman. Welche Belohnung hättet ihr stattdessen ausgeteilt? Lasst einen Kommentar zum Thema da.
Auf MeinMMO konntet ihr abstimmen, auf welcher Auflösung ihr spielt. Wir stellen euch die Ergebnisse vor. Der „Sieger“ unserer Umfrage ist nur wenige Stimmen vorne und könnte bald abgelöst werden.
MeinMMO wollte wissen, auf welcher Auflösung unsere Nutzer ihre Spiele zocken. Mehr als 3.000 Personen haben abgestimmt und uns verraten, welche Auflösung sie verwenden. Die seit Jahren beliebteste (und bekannteste) ist vorne, doch eine andere Option folgt knapp dahinter.
Wie sehen die Ergebnisse der Umfrage aus? Insgesamt haben 3.669 Personen abgestimmt. Die Stimmen verteilen sich folgendermaßen:
Auf welcher Auflösung spielst du hauptsächlich?
1920×1080 – 32,19 %, 1.181 Stimmen
2560×1440 – 31,53 %, 1.157 Stimmen
3840×2160 – 12,95 %, 475 Stimmen
3440×1440 – 11,74 %, 431 Stimmen
5120×1440 – 2,97 %, 109 Stimmen
2560×1080 – 2,67 %, 98 Stimmen
Ich nutze mehrere Monitore mit unterschiedlicher Auflösung – 2,28 %, 84 Stimmen
3840×1080 – 1,82 %, 67 Stimmen
Eine andere Auflösung – 1,42 %, 52 Stimmen
5120×2160 – 0,41 %, 15 Stimmen
Die drei Gewinner stellen auch die drei bekanntesten Auflösungen, Full-HD, WQHD und 4K dar. Ganz knapp vorn ist Full-HD mit 972 Stimmen (32 %), dicht gefolgt von WQHD mit weniger als 20 Stimmen Abstand (31 %, 958 Stimmen).
Full-HD könnte bald von WQHD abgelöst werden
Was bedeuten die Ergebnisse? Full-HD gilt schon lange als die beliebteste Auflösung unter Gamern, denn die Anforderungen an die Hardware halten sich in Grenzen und auch topaktuelle Titel sehen auf schwächerer Hardware noch ziemlich ordentlich aus.
Mit der Größe der Auflösung nimmt auch die Pixeldichte zu: Auf der einen Seite sehen Spiele schärfer und bedeutend besser aus, auf der anderen Seite benötigt ihr entsprechend starke Hardware. Den Unterschied könnt ihr euch etwa in folgendem Video ansehen:
https://www.youtube.com/watch?v=CEJvm5fnbG4
Auch auf Steam (via steampowered.com) in der monatlichen Hardware-Umfrage, ist Full-HD (1920×1080) mit 64,83 % mit großem Abstand weit vorn, dahinter folgen WQHD (2560×1440) mit 11,06 % und 1366 x 768 mit 5,89 % der Stimmen.
Bei euch ist der Abstand zwischen Full-HD und WQHD aber um einiges geringer.
Ein Blick in die Zukunft: Unter PC-Spielern gibt es mittlerweile den Trend in Richtung größerer Monitore. Spieler mit WQHD-Monitoren nehmen stetig zu, wie auch schon unsere Kollegen von der GameStar feststellen mussten. Auch bei uns kann man den Trend sehen, dass die beiden Auflösungen nah beieinander liegen. Vielleicht sehen wir schon bei der nächsten Umfrage, wie WQHD an der bisher beliebtesten Auflösung vorbeiziehen wird.
WQHD hatte vor allem im Konsolenbereich lange einen schweren Stand, da insbesondere die PlayStation die Auflösung zwischen Full-HD und 4K nicht unterstützte. Doch das hat sich mittlerweile geändert und Sony hat nach langer Zeit nun WQHD auch für die PS5-Konsolen freigeschaltet. Ein Feature, auf das etwa MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotmann jahrelang gewartet hatte:
Imane “Pokimane” Anys gehört zu den größten Streamerinnen auf Twitch. Wer so in der Öffentlichkeit steht, bekommt leider oft auch viele unschöne Kommentare ab. Nun erklärt die Streamerin, warum sie davon jedoch nur wenig mitbekommt.
Was hat es mit den Kommentaren auf sich? Wer online eine große Reichweite hat, bekommt es früher oder später auch oft mit Hate-Kommentaren und Trollen zu tun. Als eine der wenigen Frauen an der Spitze von Twitch sieht sich Pokimane besonders häufig mit Anfeindungen konfrontiert.
In einem Stream vom 31. Januar sprach sie kurz über einen Tweet, den sie kurz zuvor verfasst hatte. Darin hatte sie dazu aufgerufen, Menschen nicht gegen ihren Willen zu sexualisieren. Offenbar in Bezug auf eine Website mit gefälschten pornografischen Aufnahmen größerer Streamerinnen, die Ende Januar ans Licht gekommen war.
Zuschauer vermuteten, die Liste der Leute, die sie auf Twitter stummgeschaltet habe, müsste mit den Antworten unter dem Tweet stetig wachsen. Pokimane verriet daraufhin, wie sie mit dem Hate im Netz umgeht: Das sei eines ihrer größten Geheimnisse.
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Erkennt ihr diese deutschen Twitch-Streamer an ihren Synchronstimmen in Videospielen?
Was ist Pokimanes Geheimnis? Die Streamerin erklärt, sie “poste & ghoste” ständig. Das bedeutet, sie verfasst Posts beispielsweise auf Twitter und schenkt ihnen dann oft studenlang keine weitere Beachtung, etwa, weil sie Termine hat.
Die Kommentare unter solchen Posts können allerdings unerwartet aus dem Ruder laufen. Doch davon bekommt Pokimane nichts mit:
Wenn Leute komisches Zeug in meine Kommentare posten, sehe ich es zu 90 % der Zeit gar nicht.
Wie stellt sie das an? Pokimane hat ein Team, das auf ihrem Twitter-Account eingeloggt ist und Leute blockiert, die unangebrachte Kommentare verfassen. Somit muss sich die Streamerin den Hate gar nicht erst anschauen.
Pokimane ist sichtlich amüsiert von der Vorstellung, Twitter-Nutzer könnten sich etwas darauf einbilden, von ihr geblockt worden zu sein – denn dann wären sie ja wohl zu ihr durchgedrungen. In Wahrheit sei sie es aber gar nicht selbst gewesen und schenke ihnen diese Beachtung überhaupt nicht.
Den passenden Clip aus dem Stream haben wir euch hier eingebunden:
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Ist das etwas Besonderes? Eigentlich nicht, denn die Moderation von Kommentaren ist durchaus Teil der Stellenbeschreibung von Social-Media- oder Community-Managern. Prominente Personen oder Menschen mit einer großen Reichweite haben oft ein Team, das sich mit um ihre Accounts kümmert, doch kaum jemand spricht offen darüber.
Das kann zum Beispiel bedeuten, dass Inhalte strategisch geplant oder von einem PR-Team überprüft werden. Bei Pokimane scheint es so zu sein, dass sie selbst für die Posts auf ihrem Twitter-Account verantwortlich ist. Sie überlässt es lediglich ihrem Team, die unangenehmen Kommentare auszusortieren.
Wie kommt das an? Auf Reddit, wo der Clip in r/LivestreamFail, der größten Community zum Streaming-Bereich, die Runde machte, zeigten sich viele Kommentare verständnisvoll: Der ständigen Negativität ausgesetzt zu sein, müsse ziemlich belastend für die mentale Gesundheit sein, daher sei es sinnvoll, sich damit gar nicht erst zu befassen (via reddit).
Leider sei es aber auch ein Bestandteil des Jobs. So schreibt jemand: “Ich denke, das ist ein gutes Beispiel für etwas, das ‘mit dem Territorium einhergeht’. […] Personen des öffentlichen Lebens sollten darauf vorbereitet sein, einen Teil ihres Vermögens auszugeben, um sich vor einer Menge kranker Sachen zu schützen.” (via reddit)
Andere lieferten mit ihrer Kritik direkt Beispiele, warum so ein Team für jemanden wie Pokimane notwendig ist: Sie lebe in einer Blase, zensiere die Welt, um ihr fragiles Ego zu schützen: “Die Definition von priviligiert und verweichlicht.” (via reddit)
Einige reddit-Nutzer weisen auch darauf hin, dass die Strategie nicht so ungewöhnlich sei: Das wäre auch nicht so anders, als die Mods, die nahezu jeder Streamer ab einer bestimmten Größe auf Twitch braucht. Es bleibt abzuwarten, ob auch andere größere Streamer und Streamerinnen die Moderation auf ihre übrigen Social-Media-Kanäle ausweiten.
Pokimane scheint es mit ihrer Strategie jedenfalls gutzugehen. Bereits 2022 erklärte die Streamerin, sie wolle sich mehr auf ihre mentale Gesundheit konzentrieren und nahm sich auch eine längere Auszeit von Twitch und Social Media insgesamt.
In Destiny 2 sind legendäre Bruchstücke eine Währung, die für allerlei Dinge im Loot-Shooter benötigt werden. Während Veteranen in Bruchstücken schwimmen, gibt es viele Einsteiger, die damit knapp bei Kasse sind. Seid jedoch nicht besorgt, denn dank einer Änderung könnt auch ihr bald in Saus und Braus leben – Ihr habt aber nur begrenzt Zeit.
Was wurde geändert? In Destiny 2 hatte Bungie schon angekündigt, dass die nervigen, blauen Engramme bald im Morast der Vergessenheit versinken sollen. Vor allem dann, wenn ein Hüter das Soft Cap erreicht hat. Das heißt, wenn ihr eine von Bungie vorgegeben Levelstufe erreicht habt, sollen nur noch legendäre Engramme droppen.
Bungie hat die blauen Engramme jedoch noch nicht vollständig in ihre Schranken gewiesen. Statt blauen droppen den Spieler bis Lightfall nun legendäre Engramme. Wir zeigen euch, warum genau das so gut ist und weshalb ihr es unbedingt ausnutzen solltet.
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Destiny 2: Lightfall – Trailer zu neuen Waffen und Ausrüstungen
Kampf gegen die blauen Engramme geht in die zweite Runde
Wie profitieren die Spieler davon? Die Entwickler hatten den Plan, die seltenen Engramme komplett beim Erreichen des Soft Caps auszuradieren. Das funktionierte jedoch nicht so einfach und Bungie muss deshalb einige Dinge anders angehen.
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Aus diesem Grund meldete sich Bungie von Twitter aus mit folgenden Worten:
Blaue Engramme droppen nicht mehr im Soft Cap
Da wo blaue Engramme droppen sollten, werden nun lila Engramme fallengelassen
Das Erlangen von Waffenschmiede-Erfahrung wird aus anderen Quellen um 25 % erhöht
Wenn Lightfall veröffentlicht wird, werden diese Engramme zu Glimmer
Das bedeutet für euch, dass egal in welche Aktivität ihr euch befindet, viele legendäre Engramme auf euch warten, die ihr dann bei guten Rolls behalten oder eben für Bruchstücke zerlegen könnt. Solltet ihr also an Bruchstück-Magel leiden, solltet ihr jetzt anfangen zu farmen. Bedenkt hier auch, dass im kommenden DLC vieles mit Legendären Bruchstücken gekauft werden muss. Es kann also keinesfalls Schaden sein Inventar jetzt noch damit aufzustocken.
Beachtet das Bungie zwar davon spricht, dass keine seltenen Engramme mehr fallengelassen werden, das können wir jedoch nicht ganz bestätigen. Vereinzelt lassen sich dennoch hier und da einige blaue Engramme blicken. Der Entwickler möchte dies jedoch mithilfe von Spieler bald vollständig ausmerzen.
Wie lange hab ich Zeit dafür? Diese Farm-Option könnt ihr bis zum Start von Lightfall nutzen. Wenn Lightfall dann veröffentlicht wurde, wird sich der Drop eines blauen Engramms stattdessen in Glimmer auflösen.
Was haltet ihr davon, dass Bungie nun die Spendierhosen angezogen hat und euch euren Vorrat an legendären Bruchstücken aufstocken lässt? Findet ihr es gut oder habt ihr schon so viele, dass es euch gar nicht interessiert? Lasst uns gerne einen Kommentar dazu da!
WoW-Dämon Cortyn hat einen Kritikpunkt am Handelsposten in World of Warcraft. Denn der Spaß war zu schnell vorbei – die meisten Aufgaben sind sinnlos.
Seit dem 1. Februar 2023 ist der Handelsposten in World of Warcraft aktiv. Zwar gab es direkt nach dem Launch des Features ein paar Probleme, die zur temporären Abschaltung führten, inzwischen läuft der Handelsposten aber stabil und bietet allen Spielerinnen und Spielern eine Fülle von freischaltbaren Gegenständen an. Reittiere, Transmog und sogar Haustiere sind aktuell dabei.
Um die zu erhalten, muss man lediglich eine Reihe von Aufträgen erfüllen, um insgesamt 1.000 Reisepunkte zu sammeln. Dafür genügt es, einen kleinen Bruchteil der verfügbaren Missionen abzuschließen.
Der Handelsposten ist nach einem Tag im Monat irrelevant
Vielleicht stehe ich mit dieser Meinung recht alleine da, doch mir ging das Erfüllen der Aufträge zu schnell. 1.000 Reisepunkte zu sammeln hat bei mir nur etwas weniger als 3 Stunden gedauert – und das waren 3 Stunden, in denen ich das gar nicht geplant hatte. Ich habe einfach meine übliche „Mittwochs-Routine“ veranstaltet, die verschiedenen Weltquests abgeklappert, meine Handwerksaufträge erfüllt, einen Weltboss aus den Latschen gehauen und an ein paar Events (der Jagd und dem Kochen) teilgenommen.
Ohne mich wirklich darum zu bemühen, war ich mit den monatlichen Aufträgen durch.
Bereits am ersten Abend des Monats kann man ganz entspannt fertig sein.
Inzwischen sollte auch dem letzten klar sein, dass der Handelsposten kein „Battle Pass“ ist – dafür sind die Missionen zu unbedeutend, die Aufgaben zu rasch erledigt und der spielerische Aufwand tendiert gen Null.
Auf der einen Seite ist das natürlich eine tolle Sache, dass die Aufgaben des Handelspostens nebenbei abgeschlossen werden. So muss sich niemand zusätzliche Zeit freiräumen und sich irgendwie „zwingen“, etwas zu erledigen, um an die kosmetischen Belohnungen zu kommen. Das ist sehr inklusiv und unterstützt alle möglichen Spielstile, egal ob PvE, PvP, Auktionshaus-Mogul oder Pet-Battle-Fan.
Auf der anderen Seite ist es ein wenig schade, dass mit dem aktuellen Design der Handelsposten für aktive Spieler spätestens am 3. Tag eines Monats keinerlei Relevanz mehr haben wird, da man mit den Aufgaben „durch“ ist – egal ob man sie gezielt angegangen ist oder nicht.
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WoW: Der Handelsposten kommt, erstes Video zeigt viele Belohnungen
Zusätzliche Anreize, mehr Aufträge zu erfüllen
Potenzielle Lösungen für das „Problem“ gäbe es sicher.
Mehr Händlerdevisen sind hier nicht die Antwort. Denn das würde nur dazu führen, dass alle sich gezwungen fühlen, auch sämtliche Aufgaben zu erledigen. Dass man das Maximum an Händlerdevisen recht einfach bekommt, ist eine gute Sache und sollte so bleiben.
Doch der Abschluss der Aufträge könnte noch weitere, kleine Vorteile einbringen. Belohnungen, die nicht so wichtig sind, dass jeder sie auf jeden Fall erledigen will, aber doch so interessant, dass sie optionale Anreize bieten:
Wie wäre es etwa, wenn man für 3.000 Reisepunkte den Bonus freischaltet, ein weiteres Item in den nächsten Monat „retten“ und einfrieren zu können?
Wie wäre es mit einem Spielzeug, das über mehrere Monate hinweg für den Abschluss von über 250 Aufgaben belohnt?
Wie wäre es mit einem Titel, den man bekommt, wenn man über mehrere Monate hinweg über 50.000 Reisepunkte sammelt?
Mehr rund um World of Warcraft gibt’s hier auf MeinMMO:
Optionen gäbe es viele und ich bin mir sicher, Blizzard würde einen guten Weg finden können, um das Feature so umzubauen, dass es für Vielspieler ein bisschen mehr zu tun und etwas mehr langfristige Ziele gibt, ohne dass sich alle „gezwungen“ fühlen würden, mehr als notwendig für den Handelsposten zu arbeiten.
Zusammengefasst fehlt mir ein bisschen der Grind und ein bisschen der Ansporn, mehr der Aufträge erfüllen zu wollen. Ich würde gerne mehr Zeit mit dem Feature verbringen, doch ganz ohne Anreiz ist das schlicht nicht möglich.
Wie findet ihr den Handelsposten? Fändet ihr ein bisschen mehr zu tun gut? Oder denkt ihr, es ist gerade die Stärke des neuen Systems, dass man quasi kaum etwas dafür tun muss?
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