Der neue König von Twitch heißt Kai Cenat, ist 21 Jahre alt und streamt erst seit Februar 2021. Nun bricht er gleich zwei Rekorde auf der Streaming-Plattform, doch er steht ohne Exklusiv-Vertrag da. Manch einer unkt bereits, Twitch könnte seinen neuen Super-Star direkt wieder verlieren.
Wer ist der Streamer? Kai Cenat begann im Februar 2021 mit dem Streamen auf Twitch und legte seitdem ein rasantes Wachstum hin. Bereits im September 2022 verdrängte er den ehemaligen Overwatch-Profi xQc von Platz 1 in Sachen “aktive Bezahl-Abos”.
Was hat Kai Cenat jetzt erreicht? Kai Cenat stellte während seines Subathons, den er anlässlich des Black History Months im Februar abhielt, gleich zwei neue Rekorde auf:
als erster Streamer knackte er die Marke von 300.000 Bezahl-Abos
damit wurde er zum meistabonnierten Streamer in der Geschichte von Twitch.
Trotz seines Erfolgs fühlt sich der 21-Jährige von Twitch unzureichend unterstützt. Jetzt schalten sich auch der ehemalige Rekordhalter Ludwig Ahgren und der Rapper Drake ein und fordern eine anständige Bezahlung für den Streamer.
Was ist das Problem? Kai Cenat gehört zwar zu den größten Streamern auf Twitch, hat aber keinen lukrativen Exklusiv-Vertrag mit der Plattform. Angesichts seines neuen Status als Sub-König von Twitch könnten andere Anbieter Interesse daran haben, ihn abzuwerben:
Vor Kai Cenat und Ludwig war Ninja mal der Streamer mit den meisten Subs auf Twitch. Was aus dem blauhaarigen Fortnite-Streamer wurde, seht ihr bei uns im Video:
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Durch Fortnite zum größten Streamer auf Twitch u0026#8211; Wer ist Ninja und was macht er heute?
Was sind die Forderungen? Auf Onstagram erhielt Kai Cenat bereits prominente Unterstützung: Auf einen Post, der den Rekord des 21-Jährigen feierte, antwortete Super-Star Drake höchstpersönlich und machte klar, was er von Twitch erwartet: “Motiviert den Jungen und schickt ihm 50 Millionen”
Ludwig Ahgren, der Rekord-Halter vor Kai Cenat, gratulierte dem Streamer auf Twitter und richtete eine Warnung an seine ehemalige Streaming-Heimat: Bezahlt den Mann, sonst verliert ihr noch einen Rekord-Streamer.
Er selbst hatte im Frühling 2021 den damaligen Rekord für die meisten Bezahl-Abos auf Twitch aufgestellt und war wenige Monate später exklusiv zu YouTube gewechselt.
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Bei Kai Cenat selbst scheint aktuell noch die Freude über den Erfolg zu überwiegen. Auf Twitter schrieb er, es sei eine großartige Reise zu diesem Meilenstein gewesen (via Twitter).
Der kanadische Rapper Drake war 2018 bereits selbst beim Aufstellen eines Zuschauer-Rekords auf Twitch beteiligt. Er streamte damals an der Spitze des Fortnite-Hypes gemeinsam mit Tyler “Ninja” Blevins und führte Gaming in den Mainstream.
Auch heute hat Drake durchaus eine Affinität zur Streaming-Szene.
Im Jahr 2023 ist Blizzard Entertainment einer der bekanntesten Namen im Gaming. Spielreihen wie Warcraft, StarCraft oder Diablo sind weltweit bekannt – World of Warcraft ist eines der erfolgreichsten Spiele aller Zeit und hat im Gaming den MMORPG-Boom ausgelöst. Aber wie hat Blizzard 1994 den Durchbruch geschafft? Das erklärt einer der Gründer, Allen Adham.
Wer spricht da?VentureBeat berichtet von einem Panel bei der DICE Summit in Las Vegas, bei der auch Allen Adham sprach.
Er gründete im Februar 1991 zusammen mit seinen Uni-Freunden Mike Morhaime und Frank Pearce das Studio „Silicon & Synapse“, die später zu Blizzard wurden. Adham war 1993 dann derjenige, der den Namen des Studios zu technisch fand. Sein Vorschlag „Chaos Studios“ gefiel Investoren aber nicht und letztlich einigte man sich auf „Blizzard“.
Adham war unter anderem „Executive Producer“ in der Firma und programmierte an Spielen wie „Warcraft: Orcs & Humans“. Zudem gilt er als ursprünglicher Lead Designer von World of Warcraft.
Das klingt nach einem enormen Pensum und das war es auch: Adham arbeitete damals 14 bis 16 Stunden, 7 Tage die Woche für Blizzard. Er verließ die Firma 2004, um in den Finanz-Sektor zu wechseln. 2016 kam er aber zurück und arbeitet seitdem an neuen Blizzard-Projekten.
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Trailer zu Warcraft: Arclight Rumble, dem neuen Mobile-Game von Blizzard
Blizzard machte schon 1992 gute Spiele – aber Durchbruch kam erst 1995
Das war die Situation von Blizzard damals:
Die Leute kennen Blizzard heute, aber wenn man nur lang genug in der Zeit zurückgeht, waren wir nur ein kleiner Indie-Entwickler. Wir hießen nicht mal Blizzard.
Die Firma hieß damals „Silicon & Synapse“ und niemand wusste, wie man das richtig ausspricht. Adham sagt, die Firma habe zwar schon immer tolle Spiele entwickelt (Lost Vikings erschien bereits 1992), aber der Durchbruch blieb aus.
Der große Erfolg kam erst, als Warcraft (1994) die Bühne für Warcraft II (1995) bereitete.
Das Problem war damals, dass man erstmal von Spielern entdeckt werden musste.
Blizzard packte gigantische Köpfe auf die Packung der Spiele und sie wurden immer größer
So schaffte die Firma den Durchbruch: Adham sagt, damals kauften Kunden die Spiele noch in Läden und da gab es eine gigantische Masse an Boxen, aus denen man irgendwie hervorstechen musste:
Wie bekommt man jemanden, der all diese Produkte scannt, dazu, dein Spiel aus dem Regal zu nehmen?
Die Antwort waren letztlich: riesige Köpfe. Die packte man als Coverart auf die Spiel-Verpackung.
Wie Adham sagt, hatte jedes der frühen Spiele von Blizzard immer größer werdende Kopfe, eine Technik, um die Aufmerksamkeit der Kunden zu gewinnen.
Das war die zündende Idee, die Blizzard vor 30 Jahren zum Erfolg führte (Quelle: Mobygames).
“Wir wollten kein Geld für fremde Marken ausgeben”
Das waren dann die Ideen von Blizzard: Adham führt weiter aus, Blizzard wollte nicht für eine große Marke Geld bezahlen, sondern eigene Marken entwickeln, indem man an bekannte Themen anknüpft, die ohnehin bei den Leuten bekannt waren, sozusagen an allgemeine Volksagen. Damit könnten die Spieler sehr schnell emotionale Verbindungen verknüpfen:
Warcraft war High Fantasy
StarCraft war High Science-Fiction
Diablo hatte einen biblischen Ton
Overwatch war Blizzards Antwort auf Superhelden
Allen Adham.
Eines der wichtigsten Design-Prinzipien von Blizzard war „Gameplay first“: Blizzard stelle das Kern-Gameplay über alles, das müsse so viele Leute wie irgend möglich ansprechen.
Schach ist ein Spiel, das man einem Achtjährigen in 5 Minuten beibringen kann.
Dennoch könne Schach ein Leben lang gespielt werden und sei seit Jahrhunderten beliebt. Das will Adham auch für die nächsten Projekte und Reihen von Blizzard erreichen:
Im Idealfall werden unsere Spiele für 10, 20 Jahre gespielt. […] Wenn wir über die nächsten Spiele-Reihen nachdenken, dann reden wir darüber, jeden willkommen zu heißen. Das macht das Design der Spiele und der Spiele-Reihen schwieriger.
Einige, die damals in der Firma arbeiteten, sagen jedoch, dass das Blizzard, das Adham hier beschreibt, sei nicht mehr das Blizzard von heute:
Nach den hohen Destiny-2-Spielerzahlen des zuletzt oft gelobten DLCs “Die Hexenkönigin” fragten sich die Hüter: “Wie gut lief es 2023 zum Start des Lightfall-DLC?“ MeinMMO hat daher während des Releases die Spielerzahlen verfolgt und zeigt es euch.
Gegen Ende von Jahr 5 war die Stimmung in der Destiny-2-Community eher mäßig gut. Nach schwachen Seasons, allen voran die “Saison der Plünderer”, und Problemen im Spiel taten sich vor allem die Stamm-Spieler des Loot-Shooters schwer, in DLC-Stimmung für Lightfall zu kommen.
Und das, obwohl Bungie die Werbetrommel mit einem Neuanfang, einer brandneuen Location und der neuen, bewegungsstarken Subklasse “Strang” kräftig rührte. Einige kündigten sogar an, ihre Vorbestellung von Lightfall wieder zu stornieren, weil sie das Mühlrad des Gameplay-Trotts in Destiny 2 überrollt hatte.
Doch als der Zeuge am 28. Februar 2023 um 18:00 Uhr live im Sonnensystem eintraf, standen die Hüter offenbar wieder zu ihrem Lichtgeber, dem Reisenden. MeinMMO zeigt euch die Steam-Zahlen zum Lightfall-Start.
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Destiny 2: Lightfall – Versammelt alle Hüter-Trailer
DLC-Start beschert Destiny 2 neuen Steam-Rekord
Damit hatte kaum jemand gerechnet: Der Start von Destiny 2: Lightfall stand nach all diesen Vorzeichen und Kritiken aus der Community gefühlt unter keinem guten Stern. Spieler rechneten damit das Lightfall im Vorverkauf ein Flop war. Auch weil Bungie dieses Jahr keine Millionengrenze beim Vorverkauf verkündete, wie noch zu Witch Queen.
Umso überraschender war es, das Entwickler Bungie am Ende mit dem Lightfall-DLC auf Steam trotz alledem noch nie zuvor einen solchen Zustrom an Spielern hatte wie gestern am Startabend.
2023 tauchten so viele gleichzeitige Hüter auf Steam in die Erweiterung ein, dass Bungie sogar seinen eigenen Spielerrekord damit brechen konnte.
Die Steam-Charts vom Abend des Destiny 2: Lightfall-Starts
290.112 gaben 2022 Savathun im Witch Queen-DLC zum Start gleichzeitig die Ehre.
292.513 schauten 2019 rein als Destiny 2 von Battle.net zu Steam migrierte. Diesen Destiny-Rekord hat Lightfall 2023 jetzt gebrochen.
316.000 Spieler waren am Abend des 28.02. zum Start von Lightfall gleichzeitig eingeloggt.
Diese Zahlen gelten allerdings nur für Spieler von Steam und beinhalten auch die neugierigen NewLight-Spieler, die gestern Abend Free2Play und damit kostenlos in Destiny 2 unterwegs waren, also Lightfall wahrscheinlich nicht gekauft sondern nur begutachtet haben. Man kann aber davon ausgehen, dass der Ansturm und die Spielerzahlen auch auf PS4, PS5 und Xbox gestern Abend ähnlich hoch war.
Mehr zu Destiny 2:Lightfall findet ihr hier auf MeinMMO:
Eine weitere Information ist, dass die Spielerzahlen auf Steam zwar je nach der Qualität des aktuellen Content-Angebots schwanken, aber trotzdem seit Jahren recht stabil sind. Das hat dazu geführt, dass Destiny 2 die Rangliste der Top-Spiele in den Steamcharts kaum verlässt.
Gestern Abend rangierte der Loot-Shooter bei den Top-Games im Mittelfeld auf Platz 6 – gilt damit also als Dauerbrenner. Destiny 2 liegt damit fast gleich auf mit dem derzeitigen Survival-Hit Sons of the Forest
Destiny 2 in der Rangliste der Top-Spiele von Steam (Stand: 01.02.2023/ 18:00 Uhr)
Kann Destiny 2 dieses Niveau halten? Aktuell haben sich die Zahlen wieder relativiert. Zum Zeitpunkt dieses MeinMMO-Artikels zockten 186,346 gleichzeitige Spieler den neuen Lightfall-Content.
Diese Zahlen sollten aber im Laufe der kommenden Wochen weiter abnehmen und sich dann wieder auf das Destiny-All-Time-Standard zwischen 90.000 und 60.000 Spieler im Peak einpendeln.
Abzüglich der Statistiken für die anderen Plattformen kann man damit zwar nicht die relative Popularität der Destiny 2-Erweiterungen bewerten. Aber die Statistik zeigt, dass der Lightfall-Hype nicht erwartet aber groß war.
Ob Bungie es jedoch auch schafft, seine Spieler nicht nur ins Spiel zu locken, sondern sie auch vom langfristigen Angebot seines Loot-Shooters zu überzeugen, muss man abwarten.
Freut ihr euch über diesen nicht erwarteten Erfolg von Destiny 2 und habt nun die passende Antwort auf Fragen wie „Spielt das denn überhaupt noch jemand“? Oder sagt ihr das Niveau wird Lightfall dauerhaft nicht halten können? Schreibt uns eure Antwort bitte in die Kommentare.
In Destiny 2: Lightfall werden Spieler derzeit auch von ganz neuen Gegnern getötet:
Die Community rast vor Wut und sogar viele treue Fans wie Aztecross und Lore-Experte Byf sind enttäuscht vom Ende der Destiny 2-Erweiterung „Lightfall“. Unser Destiny-Autor Christos zeigt euch, was die Community vom Ende hält.
SPOILERWARNUNG
Wir gehen im folgenden Beitrag auf die Story von Lightfall ein. Falls ihr nicht gespoilert werden wollt, solltet ihr lieber wegklicken.
Warum sind viele Spieler unzufrieden? Lightfall bot bei seinem Update viele Anpassungen, die Destiny 2 in eine positive Richtung ändern sollten:
Viele bekannte Mods wurden überarbeitet oder gestrichen
Ihr könnt ab sofort eure Builds abspeichern
Fähigkeiten-Cooldowns wurden drastisch generft
Hüter-Ränge wurden implementiert, mit neuem Interface
Strang, die 5. neue Sub-Klasse wurde implementiert
Das waren nur einige der größten Änderungen und obwohl diese erst einmal auf sich wirken lassen müssen, sind sich viele Hüter einig, was die Kampagne von Lightfall angeht. Sie sei schlecht und man verstehe nicht, was Bungie sich bei dieser Wahl der Storyumsetzung gedacht habe.
Die Story erklärt nichts, lässt Spieler nur mit Fragezeichen zurück
Was sagen die Fans zu Lightfall? Egal wo man hinschaut, sieht man die Mistgabeln und Fackeln der Community, die ihren Unmut in allen verfügbaren Social-Media-Kanälen verbreiten. YouTube, reddit, Steam sowie auch Twitter wird von den Spielern überrannt und das mit Frage- und Ausrufezeichen.
Das größte Problem sei die Story von Lightfall, denn diese Erweiterung soll das Ende der Licht- und Dunkelheitssaga einläuten. Das tut sie auch, aber ohne die Hüter aufzuklären, was da passiert.
Die Problematik ist sogar so schlimm, dass einer der treusten Fans von Bungie, der Lore-Experte My name is Byf, sogar keine Worte für das Ende von Lightfall findet. Er kommentierte auf Twitter wie folgt:
OK … Ich habe ein Video in der Mache über die Story. Erster Eindruck … Ich hasse es das zu sagen, aber ohne den Schatten eines Zweifels gibt es einige massive Fummelei … Keine Kommentare zu dem Thread, weil Spoiler immer noch ein Ding sind, aber verdammt. So viel Versprechen blieben unerfüllt.
meint Byf zur Story von Lightfall (via twitter.com)
In seinem Video (via YouTube.com) geht er näher darauf ein, was Bungie tatsächlich versemmelt hat:
Die Hüter wurden ständig im Unwissen gehalten
Keine Infos bezüglich des Schleiers und wie dieser funktioniert, wurden offenbart, obwohl augenscheinlich alle im Umfeld eures Hüters über diesen gut Bescheid wussten
Und auch der langjährige Hüter Aztecross hat eine Meinung zur Story und diese ist nicht besser:
Etwas enttäuscht von der Übermittlung der Lightfalls-Kampagne. Sie begann superstark und schien dann von der Mitte bis zum Ende zu eilen. Enttäuschung, für mich angesichts des Aufbaus von diesem (DLC).
meint Aztecross zum Ende von Lightfall (via twitter.com)
Viele Hüter bemängeln jedoch nicht nur die Story, sondern das allgemeine Gesamtbild von Lightfall (via reddit.com).
Er besitze keine Tiefe und wurde unpassend für die ernste Lage von Lightfall entwickelt
Strang sei schwach und nicht so cool wie Bungie das vermarktet hat
Die neuen Mods haben Stasis und vorhandene Builds kaputt gemacht
Beachtet jedoch, dass es sich hierbei um die erste Woche von Lightfall handelt. Veränderungen, sowie auch Neuerungen sind für den Anfang immer schwer zu verdauen. Ein Raid steht noch aus und es sind noch vier Seasons zu genießen. Lasst euch also überraschen, ob Bungie nicht dort die entstandenen Fragezeichen auflösen kann und wird.
Hat Bungie auf diesen Ansturm reagiert? Bislang noch nicht, jedoch ist der Unmut noch in aller Munde und Bungie könnte vor allem, weil diese Stimmung in fast allen Kanälen zu sehen ist, darauf reagieren. Entweder es wird aufgeklärt, was der Schleier tatsächlich ist, oder Bungie vertröstet euch auf die kommenden Seasons, die sich mit dieser Problematik auseinandersetzen. Möglich ist aber wie gesagt auch, dass der Raid noch ein wichtiges Story-Detail offenbaren wird.
Es bieten sich in diesen Optionen genug Möglichkeiten, viele Geheimnisse zu lüften.
Was haltet ihr von Lightfall? Findet ihr die Erweiterung so schlimm wie der Großteil der Community oder könnt ihr den Unmut nicht verstehen? Lasst es uns in den Kommentaren erfahren!
In Korea fand eine Beta zu Throne and Liberty statt. Dieser war eigentlich mit einer Verschwiegenheitsvereinbahrung versehen, damit nichts nach außen dringt. Doch Tester berichten trotzdem von ihrer Erfahrung und einige Punkte machen skeptisch.
Was sagen die Tester? Zu der “finalen Beta” wurden im Februar wohl rund 100 Leute in Korea eingeladen. Diese konnten das neue MMORPG testen und sollen sogar als Belohnung dafür eine Nvidia GeForce RTX 3060 bekommen haben. Offiziell dürfen sie nicht über die Erfahrung sprechen, allerdings drangen ein paar Informationen nach außen, etwa im reddit oder in koreanischen Foren:
Es gibt harsche Kritik am Kampfsystem, das zu statisch und langweilig sei.
Die Story soll eher eine Art Zusammenfassung der Ereignisse und generell sehr sprunghaft sein.
Der große Fokus im Endgame liege auf dem PvP. Außerdem soll es in der Nacht offenes PvP ohne Karma-System geben.
Es werde wohl XP- und Loot-Drop-Boosts geben.
Das Monetarisierungsmodell setzte auf “Zeit erkaufen”. Was das genau heißt, ist wegen möglicher Übersetzungsfehler schwierig zu sagen. Wahlweise setzt TL auf Free2Play mit einem Shop, der viele Zeitreduktionen mit sich bringt wie etwa in Lost Ark, oder auf ein Abo.
Lob bekommt Throne and Liberty hingegen vor allem für die Grafik. Die soll eine “9,8 von 10” sein. So kann man etwa den Mund des Charakters in Dialogen realistisch sprechen sehen. Auch der Charakter-Editor und die “interaktive Umgebung” werden gelobt. Über das einzigartige Wetter-System gibt es hingegen keine Aussagen.
Die hier genannten Informationen sind mit Vorsicht zu genießen, da es keine Garantie gibt, dass die Personen tatsächlich am Test teilgenommen haben. Gerade die Kritik am Kampfsystem lässt sich jedoch in den Trailern nachvollziehen.
Hier könnt ihr euch nochmal den neusten Trailer aus dem Januar anschauen:
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Throne and Liberty u0026#8211; Official GeForce RTX Gameplay Reveal Trailer
Kampfsystem setzt auf lange Animationen und wenig Bewegung
Was sagen die Tester über das Kampfsystem? Throne and Liberty nutzt ein Tab-Targeting und soll insgesamt sehr statisch sein. Bei rund 80 % der Fähigkeiten sollt ihr euch nicht bewegen können, während ihr sie wirkt. Ihr steht also einfach nur an einem Ort herum. AoE-Effekte sollt ihr auf ein Ziel platzieren können, wodurch dann aber mehrere getroffen werden.
Manche Animationen sollen jedoch recht lange andauern, was gerade Nahkämpfern den Spaß rauben soll. So können Gegner wohl während der langen Animationen einfach ausweichen oder weglaufen und werden so gar nicht getroffen.
Für Fernkampf-Spieler und Magier soll das jedoch kein so großes Problem sein, weil eure Fähigkeiten gezielt auf die Feinde zufliegen.
Was sagen die Tester über die Story? Hier gibt es drei etwas unterschiedliche Aussagen, die sich aber nicht zwingend widersprechen müssen:
Ein Nutzer meint, dass die Story nur eine Zusammenfassung von Ereignissen sei. Man erfahre so etwas mehr über den Hintergrund der Welt. Sie sei nicht kitschig, aber etwas sprunghaft.
Ein anderer Nutzer meint, dass NCSoft “alles in ihrer Macht stehende” getan habe, um die Story für die westlichen Spieler aus EU und NA anzupassen und sie abzuholen.
Auch das PvP ist ein Diskussions-Thema. So soll es PvP-Events geben, in denen ihr andere Spieler töten könnt. Es wird außerdem ein “Karma-System” auf Player-Kills geben. Dieses Karma-System wird in der Nacht (3 Stunden Tag, 1 Stunde Nacht, immer im Zyklus) deaktiviert (via ThisIsGame). Das könnte heißen, dass in der Nacht offenes PvP ohne Konsequenzen überall möglich ist, was wohl viele PvE-Fans verschrecken würde.
Amazon bringt Throne and Liberty in den Westen
Wann erfahren wir endlich mehr zu Throne and Liberty? NCSoft hält sich mit offiziellen Aussagen und Gameplay-Videos bisher stark zurück. Obwohl es kein konkretes Release-Datum gibt, betonten die Entwickler noch im Februar, dass das MMORPG in der ersten Hälfte von 2023 kommen soll.
Speedrunner zocken das neue Survival-Spiel Sons of the Forest (Steam) gerade in absolut irren Zeiten durch. Zu den schnellsten gehört sogar ein Deutscher. Die Rekorde werden ab nun aber vermutlich ungebrochen bleiben, denn der Glitch, der sie möglich macht, soll behoben worden sein.
Das ist der Speedrun: Die Seite speedrun.com führt eine Bestenliste der Rekorde für die schnellsten Durchgänge in verschiedenen Spielen, darunter Sons of the Forest. Es gibt verschiedene Kategorien. Die schnellsten Durchläufe aktuell sind:
7 Minuten, 27 Sekunden und 567 Millisekunden vom Amerikaner spiceeTV (Schwierigkeit: Friedlich; der schnellste Durchlauf überhaupt)
7 Minuten, 54 Sekunden und 867 Millisekunden vom Litauer Mantelio (Schwierigkeit: Schwer; der schnellste Durchlauf auf höchster Schwierigkeit)
7 Minuten, 29 Sekunden und 450 Millisekunden vom Deutschen Melvin 20 (Schwierigkeit: Friedlich; der schnellste Deutsche)
Mit dem Stock lassen sich eigentlich verschlossene Türen umgehen und sogar außerhalb der eigentlichen Karte glitchen. Die Speedruns sind deswegen allesamt in der Kategorie „Any %, Glitched“.
Dazu nutzen die Speedrunner andere Mechaniken und mögliche Fehler, wie etwa, dass sie Geschwindigkeit aufbauen, während sie hangabwärts beim Laufen ein Buch öffnen. Den schnellsten Speedrun seht ihr hier:
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Hotfix behebt Glitch – Nie wieder so schnelle Speedruns?
Die schnellsten Speedruns sind allesamt vom 2. März, wurden aber schon einige Stunden zuvor aufgenommen – noch bevor der 3. Hotfix aufgespielt wurde. In diesem wurde ein Fehler behoben, durch den „die Höllentür bestimmte Interaktionen nicht blockiert hat.“
Damit ist sehr wahrscheinlich gemeint, dass fortan keine Stöcke mehr durch die Tür platziert werden können. Diese super schnellen Speedruns dürften damit Geschichte sein.
Wollt ihr euch selbst an Sons of the Forest versuchen? Hier findet ihr 5 Tipps zum Einstieg:
Video starten
5 Tipps für einen guten Start in Sons of the Forest
Die schnellsten Speedruns ohne Glitches auf Friedlich dauern etwas unter 51 Minuten. Ihr braucht also, selbst wenn ihr schnell seid, mindestens eine Stunde. Speedrunner sind dafür bekannt, dass sie immer wieder Glitches finden.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass es irgendwann wieder Durchläufe gibt, die schneller sind als 7 Minuten. Derzeit ist das aber eher unwahrscheinlich.
Übrigens finden sich Spieler in Sons of the Forest immer häufiger in einem moralischen Dilemma wieder:
Was ist das für ein Hotfix? Am 01. März veröffentlichte Endnight Games, das Entwicklerstudio hinter SotF, Hotfix 3, der einige kleinere Probleme des Spiels beheben soll. Insgesamt enthält der Patch 5 Änderungen. (via Steam).
Hier findet ihr eine Übersicht mit den Änderungen:
Fix: Flaschen, die mit einem Hotkey belegt waren, werden nicht mehr entfernt, nachdem sie benutzt wurden
Arme und Beine werden erst ausgerüstet und nicht mehr sofort gegessen, wenn ihr einen entsprechenden Hotkey bedient
Behebung des Problems, dass die Beschriftung von Hotkey-Tasten in der Inventaransicht für einige Tasten nicht passt
Gefixt: Das Hotkey-Symbol hat den ersten Hotkey für alle nicht zugewiesenen Gegenstände angezeigt.
„Die Kollisionsberechnung an der Tür zur Hölle wurde behoben. Dort wurden bestimmte Interaktionen nicht blockiert.“
Bereits in einem vorherigen Hotfix am 28. Februar nahm Endnight Games einige Verbesserungen vor. So wurde in dem Patch beispielsweise das Hotkey-System sowie alle damit verbundenen Hinweise eingeführt, die in dem aktuell jüngsten Hotfix weitere Verbesserungen erhielten.
Was war das Problem beim Eingang zur Hölle? In den Patch-Notes enthalten ist ein Fix für ein Problem mit dem Eingang der Hölle. Dort seien bestimmte Interaktionen nicht blockiert worden.
Bei den „nicht blockierten Interaktionen“ könnte es sich um einen bekannten Exploit handeln, den Speedrunner nutzten, um in die Hölle zu gelangen. Dafür mussten die Spieler an einer bestimmten Stelle Stöcke in den Boden vor eine Tür rammen, um während der Animation durch die Tür zu glitchen. Auch der Twitch-Streamer Dhalucard nutzte den Exploit bei seinem Speedrun.
Es ist dementsprechend durchaus möglich, dass durch den Hotfix die bislang übliche Speedrun-Methode nicht mehr funktioniert.
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5 Tipps für einen guten Start in Sons of the Forest
Gibt es Reaktionen auf den Hotfix? Ja, auf Steam können Spieler eine Bewertung (Daumen hoch oder runter) für die Hotfixes angeben und Kommentare schreiben. Insgesamt erhielt der Hotfix über 7.400 “Gefällt mir”-Angaben sowie über 860 Kommentare (Stand 02. März, 10:30).
Viele der Kommentare fallen sehr positiv aus und schätzen die Arbeit der Entwickler. Manche Spieler wünschen sich jedoch auch Verbesserungen für andere Probleme – besonders die Performance wird immer wieder erwähnt.
Zudem sprechen die Spieler einen Fehler mit dem GPS der KI-Begleiter an. Das zeigt teilweise eine falsche oder sogar mehrere Positionen auf der Karte an, an denen sie sich befinden sollen. Einige Spieler fanden allerdings einen Trick, um Kelvin oder Virginia respawnen zu lassen.
Ein Gamer hat bei einem Gebrauchthändler eine RTX 3080 Ti für wenige Euro gekauft. Er konnte sein Glück selbst kaum fassen und befürchtete das Schlimmste. Doch mittlerweile hat er die Grafikkarte getestet.
Der Nutzer war bei einem Gebrauchthändler und hatte nach Zubehör zu seinem Steam Deck gesucht. Stattdessen hatte er eine Grafikkarte entdeckt, die völlig ungeschützt gewesen war: Keine statische Hülle, keine Originalverpackung und auch keine Sicherheit für den PCIe-Anschluss (via reddit.com):
Ich dachte mir, hey, wird wahrscheinlich nicht funktionieren, aber es könnte eine coole Ergänzung zu meinem Schreibtisch sein. Ich kaufte es für 18 Dollar, weil der Verkäufer keine Ahnung hatte, was es war.
Mittlerweile hat er die Grafikkarte erfolgreich getestet und herausgefunden, dass es sich um die RTX 3080 TI AORUS Extreme handelt. Für eine RTX 3080 Ti zahlt ihr im Einzelhandel eher 1.200 Euro und mehr. Das war also ein echter Glücksgriff für den Nutzer. Denn so günstig werdet ihr nirgendwo eine funktionierende RTX 3080 Ti bekommen.
Das zeigen auch die Reaktionen auf reddit. Ein paar sind richtig neidisch, dass der Gamer so einen guten Kauf gemacht hat und für knapp 20 Euro so eine gute Grafikkarte bekommen hat.
Unser Titelbild stammt aus dem reddit-Thread, den wir euch oben verlinkt haben.
Gebrauchte Hardware kann eine gute Alternative sein
Lohnt sich gebrauchte Hardware überhaupt? In vielen Fällen kann es sich rentieren, auch abseits von offiziellen Händlern einmal bei eBay und Co zu schauen. Denn die meisten Gamer gehen sorgsam mit ihrer Hardware um und versuchen ihre alte Hardware nach einem Upgrade zu Geld zu machen. Hier bekommt man moderne Hardware teilweise deutlich günstiger.
Für eine gebrauchte Radeon RX 570 zahlt ihr mittlerweile wieder knapp 100 Euro – im Mining-Boom konnte man für die beliebte Gaming-Grafikkarte 300 Euro oder mehr zahlen. Diese Grafikkarten reichen für viele Spiele noch aus, ihr müsste keine 1000 Euro für eine Grafikkarte auf den Tisch legen. Und für einige neue Titel wie Diablo 4 braucht ihr ohnehin keinen leistungsstarken Rechner:
Grundsätzlich solltet ihr keine uralte Hardware mehr kaufen, die mehr als 5 Jahre auf dem Buckel hat. Hier bekommt ihr in vielen Fällen keine offizielle Software mehr oder nur alte CPU-Sockel. Solltet ihr euch eine sehr alte CPU kaufen und wollt doch auf ein modernes System upgraden, müsst ihr dann alles neu kaufen, was häufig teuer wird, als wenn ihr direkt aktuelle Hardware kaufen würdet.
Um veraltete und sehr langsame Prozessoren, etwa die Einsteigerreihen Core 2 Duo, Intel Pentium 4 oder AMD Phenom, solltet ihr eher einen Bogen machen.
Einige Privatverkäufer bieten auch die Option an, Hardware vor dem Kauf zu testen. Falls ihr die Möglichkeit habt und in der Nähe wohnt, dann nutzt die Chance. So könnt ihr spätere Probleme minimieren und eingrenzen.
Achtet bei bestimmten Angeboten auf die Zahlmethode. Dahinter können Betrüger stehen, die nur euer Geld wollen. Solche betrügerischen Angebote findet ihr auch auf Amazon.
Nicht immer muss alles mit gebrauchter Hardware gut gehen. Ein bekannter Tech-YouTuber wollte einen Gaming-PC nur aus gebrauchter Hardware bauen, doch das ging ziemlich schief. Das lag vor allem an einem bestimmten Bauteil:
In Pokémon GO findet im März 2023 der Community Day mit Flegmon und Galar-Flegmon statt. Alle Inhalte und Boni zeigen wir euch hier.
Das ist der Community Day: In Pokémon GO findet der Community Day regelmäßig monatlich statt. Zu diesem Event wird immer ein besonderes Pokémon in den Vordergrund gestellt.
Dieses Pokémon kann dann an überall im Spiel deutlich vermehrt angetroffen werden und bringt außerdem eine erhöhte Shiny-Rate mit. Darüber hinaus gibt es immer eine Auswahl an unterschiedlichen Boni, die das Event ergänzen.
Community Day im März 2023 mit Flegmon & Galar-Flegmon in Pokémon GO
Wann läuft der Community Day? Der Community Day mit Flegmon und Galar-Flegmon findet am Samstag, den 18. März von 14:00 bis 17:00 Uhr Ortszeit statt.
Kann Flegmon Shiny sein? Ja, Flegmon kann Shiny sein. Und Galar-Flegmon wird zum Event ebenfalls schillernd verfügbar sein, es feiert sein Shiny-Debüt.
Exklusive Attacke: Wie immer gibt es eine besondere Attacke zum Community Day. Dieses Mal ist das “Surfer”. Euer Monster erlernt sie, wenn ihr Flegmon oder Galar-Flegmon zu Lahmus, Galar-Lahmus, Laschoking oder Galar-Laschoking entwickelt.
Das ist während des Events und bis zu 5 Stunden danach möglich.
Boni zum Event – mit leichterer Entwicklung für Galar-Lahmus
Diese Boni sind im Event: Ein spezieller Bonus des Events ist die veränderte Entwicklung von Galar-Flegmon zu Galar-Lahmus. Dafür muss man normalerweise 30 Gift-Pokémon fangen, während Galar-Flegmon als Kumpel mitläuft.
Die Galar-Versionen von Flegmon, Lahmus und Laschoking
Aber am Samstag, dem 18. März 2023 wird das von 14:00 bis 22:00 Uhr geändert. In diesem Zeitraum müsst ihr alternativ Psycho-Pokémon fangen. Damit kommt also Flegmon selbst als Fang infrage, um die Entwicklung voranzubringen.
Weitere Boni während des Events:
Dreifache Fang-EP
Doppelte Fang-Bonbons
Doppelte Chance auf ein XL-Bonbon beim Fangen für Trainer ab Level 31
Lockmodul & Rauch hält 3 Stunden
Schnappschuss-Überraschungen
Ein zusätzlicher Spezialtausch
50 % weniger Sternenstaub-Kosten beim Tausch
Zudem gibt es wieder Bonus-Raids nach dem Event. Von 17:00 Uhr bis 22:00 Uhr können Flegmon und Galar-Felgmon in Stufe-4-Raids auftauchen. Bei einem Sieg bringt das weitere Spawns der beiden Monster im Umfeld der Arena für 30 Minuten. Diese Raids können aber nur vor Ort bestritten werden.
Darüber hinaus wird es eine befristete Forschung geben, die euch bis zu vier King-Steine für die Entwicklung bringt. Im Shop findet ihr darüber hinaus wie gewohnt eine Community-Day-Forschung für einen Euro.
In einem Interview erzählt uns der Synchronsprecher Marios Gavrilis über die Feinheiten seiner Arbeit und seine Meinung zu aktuellen Trends im Voice Acting. Marios ist im Gaming vor allem für seine Rollen als Alexios in Assassin’s Creed: Odyssey und Batman in Arkham Knights bekannt.
Dank der modernen Technik sind viele AAA-Videospiele mittlerweile zu richtigen cineastischen Spektakeln geworden, die so manchen Filmen in nichts nachstehen. Für einige von ihnen werden daher auch hochkarätige Schauspieler angeheuert, um den Charakteren darin ihre Stimmen zu verleihen.
Marios Gavrilis (via Twitter) ist einer der bekanntesten deutschen Synchronsprecher und Schauspieler, der sowohl im Gaming, als auch in Anime, TV-Serien und Filmen zu hören ist. Als Gamer und Serien-Fans habt ihr seine Stimme daher sicher schon gehört. Wir von MeinMMO haben ihn gebeten, uns mehr von seinem Handwerk zu erzählen.
„Synchronsprache ist Teamwork“
MeinMMO: Hi, kannst du dich bitte unseren Lesern vorstellen?
Marios: Ja, hi, mein Name ist Marios Gavrilis. Ich bin Schauspieler und Synchronsprecher, in vielen Games konnte ich Charakteren meine Stimme leihen.
Auch Lead-Charakteren, Alexios aus Assassin’s Creed: Odyssey ist wahrscheinlich das bekannteste Beispiel. Sam Porter Bridges in Death Stranding, Dani ins Far Cry 6, Batman in Gotham Knights. Jetzt aktuell Hammond in Dead Space, als Sidekick von Isaac Clarke und darüber hinaus auch verschiedene andere Rollen und NPCs. Teilweise größere NPCs, teilweise kleinere.
Ich habe schon während meines Schauspielstudiums parallel angefangen zu sprechen. Die Arbeit mit meiner Stimme hat mir immer gelegen und ich habe damals vor allem mit Games angefangen.
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Deswegen ist das Synchronsprechen im Gaming für mich immer so ein Homecoming. Denn damals habe ich meine ersten Call of Duties synchronisiert, kleinere Rollen, aber trotzdem wichtige Rollen. Es gibt keine unwichtigen Rollen.
Ich arbeite seit etwa 15-16 Jahren im Beruf. Bin ein Schauspieler vor der Kamera, also Film und Fernsehen, und Synchronsprecher für Live-Action und Anime. Leute kennen mich vielleicht auch durch Haus des Geldes als Denver.
MeinMMO: Synchronsprechen ist ein Bereich, in den man als normaler Verbraucher relativ wenig Einsicht hat. Erzähl uns mal, wie ein Aufnahmetag zum Beispiel für deine Rolle als Alexios verlaufen ist.
Marios: Synchronsprache ist Teamwork. Genauso wie klassische Theaterarbeit. Es ist nie eine One-Man- oder Woman-Show. Vor dem Mikrofon, klar, bin ich alleine, aber es gibt einen Tontechniker, der auf alles Technische während der Aufnahmen achtet. Es gibt einen Regisseur, der einfach künstlerische Anweisungen gibt und darauf achtet, dass die verschiedenen Rollen zusammenpassen.
Im Gaming-Bereich sind wir in der Regel ein Team von 3 Leuten. Im Synchron von Serien sind wir zu viert. Da gibt es noch einen Cutter oder eine Cutterin, die darauf achten, dass wir lippensynchron sind. Das ist im Gaming etwas anders.
Sam Porter Bridges aus Death Stranding war neben Assassin’s Creed eine der bekanntesten Rollen von Marios.
Dann gehen wir ins Studio und machen uns an die Lines. Wir hören den Originalton, also den Sprecher in der Originalsprache des Games. Das wird in unseren Headsets abgespielt.
Dann haben wir eine „Wave Form“ von dem Audio des Originalsprechers auf dem Bildschirm und je nachdem, ob das eine Cinematic-Cutscene oder eine Ingame-Gameplay-Szene ist, müssen wir dann diese Wave-Form treffen.
Bei einer Cinematic ist das sehr streng. Da müssen wir wirklich genau diese Wave-Form treffen, weil diese Cinametics anders abgespielt werden als eine Ingame-Line, bei der man den Charakter sprechen sieht. Dort hat man in der Regel ein wenig mehr Toleranz, was das Timing betrifft.
Und dann geht’s los. Dann arbeiten wir uns Zeile für Zeile durch. Bei Assassin’s Creed: Odyssey zum Beispiel. Das war mit Abstand das größte Gaming-Projekt, das ich bis jetzt hatte. Nicht nur im Gaming-Bereich, aber vor allem dort, da hatten wir locker 200 bis 300 Aufnahmestunden, verteilt über 1,5-2 Jahre, also sehr, sehr viel.
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Auf seinem Twitter-Account gibt Marios Einblicke in seine Arbeit im Studio vor dem Mikrofon.
MeinMMO: Das ist richtig viel Arbeit. Es gibt ja diese Vorstellung, dass Synchronsprechen kein körperlich sehr anstrengender Job ist, aber 200-300 Stunden klingen schon hart.
Marios: Ja, vor allem, wenn man an die etwas energievolleren und actionreichen Szenen ranmacht. Da gibt’s teilweise Sitzungen, da muss man schon richtig Ausdauer haben, das ist nicht ohne.
Auch im Anime-Bereich. Da sind die Charaktere so „Over the Top“, so krass und haben auch sehr krasse Energie. Und das muss man auch alles bedienen können. Daher ist das auch durchaus körperlich anstrengender Job.
MeinMMO: Du hast den Begriff Wave-Form erwähnt. Kannst du kurz erklären, was das ist?
Marios: Die Wave-Form ist quasi die Wellenform der Audioaufnahme des O-Ton-Sprechers. Würden wir unser Gespräch jetzt aufnehmen und in eine Aufnahme-Software laden, dann hat die Tonspur der Aufnahme eine gewisse Wellenform.
Danach müssen wir uns beim Sprechen richten. Wir haben die Aufnahme, die Wellenform, und wir müssen versuchen, dass wir die Wellen genau treffen, die Pausen genau treffen. Dann sind wir synchron.
„Ein Gaming-Charakter muss genauso gefühlt und gespielt werden wie ein Life-Action-Charakter“
MeinMMO: Bis zu deiner Rolle als Alexios hast du dich hauptsächlich im Bereich der Filme und Serien bewegt. Wie hast du zurück zu einer Rolle im Gaming gefunden?
Marios: Ich habe Games immer wieder gesprochen, aber nicht so große Lead-Charaktere wie Alexios. Alexios war dann die erste große Rolle in einem AAA-Titel.
Go with the flow. Ich habe ja nie gesagt, ich möchte keine Games sprechen, sondern es ist gekommen, wie es gekommen ist. Ich wurde für das Casting der Rolle angefragt und habe es dann auch gewonnen.
Ich bin aber immer damit gut gefahren, das, was ich an Aufträgen habe, gut zu machen. Und das eine wird zum anderen kommen. Wenn ich meine Arbeit gut mache, wird das woanders Aufmerksamkeit erregen und dann werde ich zu dem Casting eingeladen, für die Rolle angefragt, und so weiter.
Ich versuche Dinge nicht zu sehr zu erzwingen, sondern das, was ich habe, so gut wie möglich zu machen, und mich dadurch dann für andere Arbeiten zu empfehlen.
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Erkennt ihr diese deutschen Twitch-Streamer an ihren Synchronstimmen in Videospielen?
MeinMMO: Wie unterscheidet sich das Synchronsprechen in Serien gegenüber Gaming? Gibt es dort etwas, das dir vielleicht mehr oder weniger gefällt?
Marios: Das Handwerk ist im Prinzip dasselbe, es ist alles Schauspiel. Ein Gaming-Charakter muss genauso gefühlt und gespielt werden wie ein Life-Action-Charakter.
Rein vom schauspielerischen Handwerk betrachtet, ist es kein Unterschied, ob ich jetzt die Stimme von Norman Reedus in Death Stranding bin oder ob ich Mahershala Ali in True Detective 3 spreche.
Es ist technisch ein bisschen anders. Bei Life-Action-Sachen müssen wir wirklich lippensynchron sein. Da schauen wir auf ein Bild. Im Gaming haben wir in der Regel kein Bild.
Das bedeutet, dass wir nicht lippensynchron arbeiten, sondern „Wave-Form“-synchron. Das ist der entscheidende Unterschied. Aber vom Spiel her, dass du authentisch sein musst, glaubwürdig, wahrhaftig sein musst, dass du den Charakter fühlen musst, die Haltungen klar spielen musst, das ist genau dasselbe.
„Gerade im Anime-Bereich ist gutes Handwerk umso wichtiger“
MeinMMO: Der Trend der KIs ist mittlerweile auch ins Synchronsprechen übergeschwappt, etwa in Form von Hörbüchern. Was ist deine Meinung dazu?
Marios: Spannendes Thema. Also mein Standpunkt ist folgender: Ich glaube, die Frage ist nicht, ob das in Zukunft möglich sein wird, dass uns eine KI voll und ganz ersetzen kann. Das wird sie. Das steht außer Frage. Das ist jetzt schon der Fall und es wird immer besser. Und es wird irgendwann so gut sein und die Technologie wird irgendwann so fortgeschritten sein, dass man zwischen einer menschlichen und nicht menschlichen Stimme keinen Unterschied mehr hört.
Das ist nicht die Frage, die sich mir stellt. Die Frage ist nicht, ob wir das können, sondern ob wir das wollen. Das ist eine ethische und eine moralische Frage. Wollen wir, dass KI den Menschen ersetzt? Ja oder nein? Nur, weil wir es können, heißt es nicht, dass wir sollten.
Der Mensch oder das Menschsein ist etwas sehr Schönes, das erhalten werden sollte, mit all seinen Fehlern. Mit all seinen Fehlern und Macken. Und dass auch ein Mensch nicht perfekt ist, ist das, was uns ausmacht. Die KI wird vielleicht auch in der Lage sein, diese Imperfektion sogar mitzuintegrieren, dass sie das Menschsein simuliert. Und dann bleibt immer noch die Frage, ob wir das wollen oder nicht.
Da gibt es auch Gefahren für Missbrauch. Schau dir die ganzen Deepfakes an. Es ist jetzt schon so. Ich glaube, jeder von uns hat diesen Deepfake von Tom Cruise gesehen auf TikTok, es ist das bekannteste Beispiel.
Es kann eine riesengroße Falle werden, die wir uns durch die Technologie selber stellen. Und ich finde solche Serien wie Black Mirror, eine der besten Serien, thematisiert eben genau diese Schattenseiten des technischen Fortschritts.
MeinMMO: Die deutsche Synchronisation kassiert vor allem im Bereich Anime oft harsche Kritik. Was ist deiner Meinung der Grund dafür?
Marios: Es gibt Synchros, die tatsächlich nicht so gut sind wie andere Synchros. Aber es ist nicht durchgehend nicht gut. Es gibt immer Unterschiede, das ist aber überall so. Genau wie im Film: es gibt gute Schauspieler, es gibt nicht so gute Schauspieler. Es gibt gute Filme, es gibt weniger gute Filme.
Im Synchron ist es nicht anders. Es ist ein Querschnitt durch alle möglichen Formen in jeder Qualität. Im Anime ist es wahrscheinlich auch so, dass viele etablierte Synchronsprecher, die man kennt, keine Lust auf Anime hatten. Ich glaube, das ändert sich auch so langsam.
Auch als etablierter Sprecher im Live-Action-Bereich muss man Bock drauf haben. Nicht jeder hat Bock auf Anime. Das kann ich verstehen. Schau dir an, wie die Japaner das machen. Das ist wirklich krass. Das ist auch körperlich und stimmlich sehr anstrengend.
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Der YouTuber Ninotaku hat das Thema deutsche Synchronsprache in einem Video angesprochen.
Viele Kolleginnen und Kollegen haben da keine Lust drauf. Aber gerade im Anime-Bereich ist gutes Handwerk umso wichtiger ist. Weil du da teilweise überlebensgroße Charaktere sprichst und die kannst du nicht einfach künstlich sprechen. Das muss authentisch sein.
Vielleicht ist das Budget für Anime-Synchros in den letzten Jahrzehnten auch einfach nicht so hoch gewesen wie für einen Blockbuster. Da kenne ich mich nicht so gut aus. Aber ich glaube, auch das ändert sich. Anime rückt in der öffentlichen Wahrnehmung immer weiter in den Mainstream und wird immer erfolgreicher.
Schau dir an, was für eine riesige Anime-Community es gibt. Ich spüre es am eigenen Leib und schau immer, was bei mir auf Social Media abgeht. Es wird wirklich krass. Daher glaube ich, dass es sich auch langsam ändert und Anime berechtigterweise auch den Qualitätsstandard erhält, den es verdient.
Mehr Community-Interviews auf MeinMMO findest du hier:
MeinMMO: Du sagst in deinen Tweets und Videos manchmal, dass etwas nach „Voice Acting“ klingt. Was meinst du damit?
Marios: Mein Schauspiel-Coach sagt immer „Hör auf, dich wie ein Schauspieler zu verhalten. Sei ein echtes menschliches Wesen“. Und darum geht’s. Wenn man hört, dass es Voice Acting ist, als dass da gewisse Chargen, Melodien, Arten und Weisen zu sprechen bedient werden, bei denen man denkt „Ah, klingt wie ein Synchronsprecher“.
Dann, denke ich, machen wir unseren Job nicht richtig. Wir haben die Aufgabe, so sehe ich das zumindest, beim Zuschauer die Illusion zu schaffen, dass er wirklich denkt „Da spricht die Figur, nicht der Synchronsprecher.“
Sonst klingt das gestellt und künstlich, und ich nehm es dem Sprecher einfach nicht ab. Weil er dann bestimmte Melodien benutzt, die so typisch für Synchronsprecher sind. Und die Sprecher und Schauspieler, die ich so richtig feier, die klingen allesamt nicht danach.
Sie klingen nach Menschen. Und dann denke ich mir „Wow, krasse Stimme, krasses Spiel“. Er oder sie ist wortwörtlich zum Charakter geworden.
MeinMMO: Wenn du dir frei einen Charakter aussuchen könntest, wenn würdest du sprechen?
Marios: Wenn ich frei aussuchen könnte? Ist eine schwierige Frage, denn ich habe schon Batman gesprochen. Was soll nach Batman noch kommen? Für mich ist er so der Comic-Held überhaupt. Auch wenn ich glaube, dass ich tendenziell eher ein Joker bin.
Ich will die Frage mal anders beantworten. Ich glaube, wenn ich einfach meine Arbeit gut mache, mit den Rollen, die ich jetzt schon habe. Dann kommen die Rollen, die zu mir passen, automatisch.
Wir bedanken uns bei Marios für das Interview und freuen uns in Zukunft mehr von ihm in kommenden Games zu hören.
Blizzard hat mit den neuen Vermächtnis-Rüstungen ordentlich abgeliefert. Das meint zumindest die Community von World of Warcraft und staunt über die neuen Bilder.
Vor einigen Wochen hatte Blizzard eine kleine Vorschau auf die Vermächtnis-Rüstungen der ursprünglichen Warcraft-Völker gegeben – Menschen und Orcs. Das Feedback war damals eher gemischt und schnell erklärte man, dass die Vorschau noch nicht alles zeigen würde. Verschiedene Farben und einige Details waren nicht vollständig und auch beim Datamining gab es Fehler.
Jetzt wurde eine zweite Vorschau veröffentlicht und dabei gibt es deutlich mehr zu sehen.
Menschen bekommen viel Auswahl: Schon im Vorfeld war klar, dass eine Vermächtnis-Rüstung bei den Menschen besonders schwierig sein würde. Immerhin ist ein „traditioneller Mensch“ eine ganze Menge – das kann ein Fußsoldat, aber eben auch ein Magier sein. Dementsprechend gibt es bei der Vermächtnis-Rüstung der Menschen nicht nur mehrere Designs, sondern auch mehrere Farben, um unterschiedliche Klassen zu bedienen – je eine Variante für Platte, Leder und Stoff. Aber seht am besten selbst:
Orcs haben mehrere Farben: Auch Orcs bekommen die Auswahl aus 3 verschiedenen Sets, auch wenn die Unterschiede hier geringer ausfallen. Vor allem die Farben unterscheiden sich und bringen damit ein typischer „Grunzer“- oder „Orc-Krieger“-Design. Bei einem Volk wie den Orcs, die in der Vergangenheit allesamt kriegerisch lebten, scheint das durchaus passend zu sein.
Wann kommt das? Die Vermächtnis-Rüstung der Orcs und Menschen kann mit dem Release von Patch 10.0.7 erspielt werden. Noch gibt es keinen konkreten Termin für die Veröffentlichung, realistische Schätzungen gehen aber von Ende März bis Mitte April aus. Dann könnt ihr euch die entsprechenden Rüstungen erspielen und eurer Sammlung hinzufügen.
Wie gefallen euch die Vermächtnis-Rüstungen für Orcs und Menschen?
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Das auf den ersten Blick eher unscheinbare Indie-Game Vampire Survivors entwickelte sich 2022 zu einem absoluten Hit. Unter den begeisterten Fans ist auch Phil Spencer, der Chef von Xbox. Der stellte nun sein Durchhalte-Vermögen unter Beweis und teilte stolz seine neueste Errungenschaft: ein seltenes Achievement.
Um welches Spiel geht es? Vampire Survivors ist ein Indie-Spiel des Entwicklers “poncle” und beschreibt sich selbst als “Gothic Horror Casual Game”. Das simple Spielprinzip begeisterte 2022 tausende Spieler: In einer Art umgekehrten “Bullet Hell” mäht man sich mit einem automatisch erzeugten Kugelhagel durch unzählige Monster, die sich von allen Seiten nähern.
Solltet ihr 2022 irgendwie dem Hype um Vampire Survivors entgangen sein, könnt ihr hier einen Blick auf das Game werfen:
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Vampire Survivors Launch-Trailer
Xbox-Chef schreckt nicht vor dem Grind zurück
Was genau hat Phil Spencer geschafft? Auf seinem offiziellen Twitter-Account teilte Phil Spencer am 26. Februar einen Screenshot, aus dem hervorgeht, dass er soeben den Erfolg “Victory Sword” freigeschaltet hat. Dafür müssen in einem einzigen Run 100.000 Monster mit dem Charakter Queen Sigma erlegt werden.
Nur 4,7 % der Xbox-Spieler haben das bislang geschafft. Die Sammlung von Phil Spencer ist damit vorerst komplett, denn er schreibt, er habe nun alle derzeit verfügbaren Achievements: Das sind insgesamt 162 Stück, inklusive der DLCs. Den seltensten Erfolg, “EXTRA: Chaos Malachite” nennen sogar nur 1,8 % der XBox-Spieler ihr Eigen – auf Steam sind die Zahlen mit 8,7 % und 2,7 % etwas höher.
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Aus den Daten der Achievement-Tracking-Seite exophase geht nicht nur hervor, dass Spencer tatsächlich alle 162 Erfolge freigeschaltet hat, sondern auch, dass er knapp 260 Stunden mit dem Game verbracht hat (via exophase).
Laut der Website Steam Hunters brauchen Achievement-Jäger auf Steam im Schnitt 57 Stunden für die 100 %. Phil Spencer hat demnach auch außerhalb des Sammelns von Erfolgen großen Gefallen an Vampire Survivors gefunden.
Gamer jubeln: “Verdammte Legende”
Wie kommt das an? Ziemlich gut. Der Tweet von Phil Spencer wurde bereits knapp 685.000-mal aufgerufen, sammelte 6.900 Likes und zahlreiche Kommentare. Auch andere Spieler teilen stolz ihre Erfolge oder fühlen sich jetzt angestachelt, den Grind auf sich zu nehmen.
Warum ist das so besonders? Fans der Xbox scheinen sich hier in der Wahl ihrer Konsole bestätigt zu sehen: Denn der Chef ist “einer von ihnen”, ein “echter Gamer” und eine “verdammte Legende”. Bei der Konkurrenz von Nintendo oder Sony hätte man einfach nicht diese Leidenschaft fürs Zocken, heißt es in den Kommentaren.
In einer Zeit, in der immer wieder die Kritik laut wird, moderne Releases seien seelenlose Cashgrabs, scheint es bei vielen gut anzukommen, dass sich ein wichtiger Entscheidungsträger tatsächlich für Games interessiert.
Ein Boss, der die Leidenschaft fürs Gaming teilt, klingt wohl verlockend für viele Gamer. Die Begeisterung des Microsoft-Chefs Bill Gates für den Klassiker Minesweeper ging einem Mitarbeiter aber offenbar zu weit, wie jetzt bekannt wurde.
Das neue Koop-Spiel Wayfinder (Steam, PS4, PS5, Xbox) zeigte sich das erste Mal auf den Game Awards 2022. Dort überzeugte es mit einem spannenden Setting und einem wilden Genremix – und weckte starke Erinnerungen an das tote MMORPG WildStar. Nun melden sich die Entwickler des MMORPG-Klassikers.
Wenn das Projekt also im Gameplay nicht ganz ein MMORPG ist, wie WildStar, erinnert doch das gesamte Setting drumherum an das tote MMO. Wayfinder mischt im Setting Fantasy und Sci-Fi und setzt das mit einer eher bunten Grafik um.
Dazu tummeln sich einige Steampunk und Martial-Arts-Elemente in der Welt von Wayfinder, und Feuerbälle als auch Schrotflinten kommen ebenfalls nicht zu kurz. In seinem Gesamteindruck hat Wayfinder also doch recht viel mit dem, von vielen vermissten, WildStar gemeinsam.
Selbst die Entwickler von WildStar meinen, dass Wayfinder wie WildStar aussieht – und finden das richtig gut
Was sagen die Entwickler von WildStar dazu? Erst kürzlich äußerten sich zwei bekannte Größen von WildStar auf Twitter zu einem Update von Wayfinder. Das Spiel hatte nämlich mitgeteilt, dass am 28. Februar neue Tests im Rahmen einer closed Beta auf der PS5 stattfinden sollen. Außerdem weisen sie darauf hin, dass der Early Access auf Steam im Mai starten wird.
Der ehemalige Producer von WildStar, Stephan Frost, kommentiert das Posting mit den Worten “Ooooh, auf genau so ein Update habe ich gewartet.” Man kann also bereits hier heraushören, dass sich die Ex-Entwickler auf Wayfinder freuen. Doch es kommt noch größer.
Auf den Tweet von Frost antwortet der Ex-Creative-Producer von WildStar, Chad Moore: “Das ist die 2. Chance für das beste MMO jemals”. Und beschreibt damit, dass er in Wayfinder die Wiedergeburt des toten, aber immer noch beliebten WildStars sieht.
Den Tweet könnt ihr hier auch selbst sehen:
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Release noch in diesem Jahr – Tests laufen bereits
Wann erscheint Wayfinder? Das Action-Rollenspiel soll noch im Mai 2023 in den Early-Access auf der Plattform Steam starten. Gleichzeitig soll auch die Version für PS4 und PS5 online gehen. Im Herbst sollen dann weitere Plattformen wie die Xbox folgen.
Noch im Jahr 2023 soll das Spiel dann auch erscheinen und bietet einen Free2Play-Ansatz.
Cross-Play als auch Cross-Save zwischen den Plattformen wird möglich sein, sodass ihr mit allen zusammen spielen und dabei auch jederzeit die Konsole eures Vertrauens wechseln können sollt.
Wie könnt ihr an den Tests teilnehmen? Wenn ihr auf dem PC unterwegs seid, ist das sehr leicht. Besucht einfach die Steam-Page von Wayfinder und drückt auf den großen, grünen Button mit der Aufschrift “Zugriff anfordern”. Es kommt allerdings vorerst nicht jeder rein, ein wenig Glück gehört also auch dazu.
Um an den Konsolentests teilzunehmen, benötigt ihr einen Account auf playwayfinder.com. Dort könnt ihr euch dann für die nächsten Tests registrieren. Das funktioniert übrigens auch für die Steam-Version, solltet ihr direkt über Steam kein Glück haben.
Aktuell läuft eine geschlossene Beta-Phase auf PC und PS5. Bis zum Early-Access-Start im Mai sollen aber noch weitere Beta-Tests folgen, die haben aktuell jedoch noch kein Datum.
Was haltet ihr von Wayfinder? Seht ihr das Spiel auch als die große 2. Chance von WildStar? Habt ihr Lust auf das Game und seid bei den Tests dabei? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO.
Bei League of Legends gab es beim europäischen Team Fnatic eine skurrile Situation. Man hatte zwei Weltklasse-ADCs in der Mannschaft, spielte aber eine furchtbare Saison. Für den Schweden, Martin „Rekkles“ Larsson, ein unhaltbarer Zustand: Er hatte Angst, von dem deutschen Upset ersetzt zu werden, wenn er mal schwächelte. Nun löst Fnatic die Situation auf: Upset wird offenbar zu Team Vitality wechseln.
Das war die Situation:
Über Jahre spielte Rekkles für Fnatic, war dort der Stamm-ADC und wurde zu einer der wichtigsten Figuren im europäischen League of Legends, er wurde zu einer Legende. Dann aber wechselte der Schwede zu G2 – Fnatic ersetzte ihn durch den deutschen Spieler Upset, der das Team 2 Jahre anführte.
Letzte Saison kam Rekkles aber zu Fnatic zurück, Upset wurde auf die Bank verbannt.
Zu starker Ersatz-Spieler verunsichert Rekkless – Fordert Klarheit
Das sagte Rekkles nun: Der Schwede Rekkles machte zuletzt in einem Twitch-Stream klar, dass die Situation mit Upset so für ihn nicht funktioniert:
Laut Rekkles gab es die Saison über Unsicherheiten, keiner war sich seiner Position so richtig sicher. Er fühlte immer Upset im Nacken.
Nach der Saison wurde die Situation noch schwieriger:
Laut Rekkles hatte Fnatic Kontakt mit Upset aufgenommen, ob er wieder in den Kader komme
Ein Experte hatte vorgeschlagen, Upset müsse wieder Stamm-ADC werden, Rekkles könne ja „Range-Supporter“ spielen (via dotesports)
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LoL inszeniert in einem Trailer seine größten Profis so perfekt, dass ich auch 4 Jahre später noch Gänsehaut bekomme
Rekkles sagt: Die Situation mit Upset war für ihn schwierig. Solange Upset da war, hatte Rekkles das Gefühl: wenn etwas schiefgeht, werde er auf die Bank gesetzt und Upset spiele. Als er dann hörte, dass Fnatic mit Upset spreche, habe ihn das getroffen:
Das hat mich aus dem Nichts erwischt, obwohl es natürlich Sinn ergibt, der Typ ist verdammt gut. Ich sagte Fnatic, dass ich eine Zusage brauche, dass Upset 2023 nicht für sie spielt, weil es sonst nicht sinnvoll für mich ist, hier zuzusagen … Sie haben mir dann die Zusage gegeben, deshalb fühlte ich mich so leer [als er gehört hat, dass sie mit Upset sprechen]. Ich war nicht traurig oder wütend, hatte nur das Gefühl der Leere.
Rekkles erklärte, es war ohnehin eine seltsame Situation, dass Upset auf der Bank sitzt, weil der einfach so „fucking good“, so verdammt gut ist.
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Das passierte unmittelbar danach: Nachdem Rekkles in einem Stream seine Bedenken ausgesprochen hatte, wie das so sei, Upset im Nacken zu fühlen, löste sich die Situation auf.
Es erschien ein Insider-Bericht, dass Upset zum nächsten Split zu Team Vitality wechselt, zum Team von Perkz.
Upset hat bereits eine „Biene“ als Bestätigung gepostet.
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Der aktuelle ADC von Team Vitaltiy, Neon, fragt seinen Teamkameraden Selfmade derweil, wie es so ist, auf der Bank zu sitzen. „Kalt und es macht einen fertig“, schreibt Selfmade. Auch er war bei Team Vitality ausgetauscht worden.
Sieht so aus, als spielt Upset bald neben der anderen ganz großen Legende im europäischen LoL, neben Perkz. Für die lief es letztes Jahr nur durchwachsen:
Der Koop-Shooter Deep Rock Galactic hat 97 % positive Bewertungen auf Steam. Jetzt kündigte das Team hinter dem Titel einen Shooter im Stil des beliebten Indie-Spiels Vampire Survivors an.
Was ist das für ein Spiel? Mit Deep Rock Galactic: Survivor (PC) hat Ghost Ship Games, das Team hinter dem erfolgreichen Koop-Shooter Deep Rock Galactic, ein neues Spiel angekündigt. Doch anders als Deep Rock Galactic wird der neue Titel nicht in der Ego-Perspektive gespielt, und versetzt euch in eine Top-Down-Ansicht.
Zudem beschreiben die Entwickler das Spiel auf Steam als einen „Survivor-like auto-Shooter“. Das heißt, dass Deep Rock Galactic: Survivor den Pfad des First-Person-Koop-Shooters verlässt und sich den Überraschungshit „Vampire Survivors“ als Vorbild nimmt.
Dennoch schlüpft ihr in die Rolle eines kampflustigen und schwerbewaffneten Zwerges, der sich mit Waffengewalt gegen Alienhordern wehrt. Diesmal allerdings alleine – Deep Rock Galactic: Survivor bietet keinen Koop-Modus.
Den Ankündigungstrailer zu Deep Rock Galactic: Survivor seht ihr hier:
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Deep Rock Galactic: Survivor – Announcement Trailer
Was wissen wir zum Release? Wie dem Ankündigungstrailer zu entnehmen ist, erscheint Deep Rock Galactic: Survivor auf Steam. Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es allerdings noch keines präzises Release-Datum.
Die Steamseite des Spiels spricht jedoch von einem geplanten „Early Access“-Veröffentlichungstermin im Jahr 2023 (via Steam).
Auf den Spuren des Erfolges
Deep Rock Galactic: Survivor verbindet das Erfolgsrezept von zwei unterschiedlichen Spielen, Vampire Survivors und Deep Rock Galactic. Beide haben extrem positive Bewertungen auf Steam, doch was sind das für Spiele?
Was ist Deep Rock Galactic? In Deep Rock Galactic schlüpft ihr in die Rolle von Zwergen, die Missionen von dem namensgebenden Bergbauunternehmen “Deep Rock Galactic” erhalten. Diese Missionen reichen von dem Sammeln bestimmter Ressourcen bis hin zum Töten von Aliens. Dsa Töten von Aliens ist das Kernprinzip des Spiels.
Immer wieder begebt ihr euch als schwerbewaffnete Zwergen in prozedural generierte Höhlen und metzelt Alienhorden nieder. In dem First-Person-Shooter stehen euch 4 Klassen und verschiedene „Werkzeug“ wie Flammenwerfer und Gatling-Guns zur Verfügung. Zudem ist der Titel mit bis zu 4 Spielern im Koop spielbar.
Deep Rock Galactic erschien 2020 und sammelte seither über 150.000 Rezensionen auf Steam. Davon sind insgesamt 97 % positiv.
Spielerisch setzt Vampire Survivors auf ein einfaches Prinzip, verpackt in einem pixeligen Retrostil. Ihr seid in der Top-Down-Perspektive und steuert mit den Tasten WASD einen Charakter, der auf einer freien Fläche gegen Monster kämpft. Diese nähern sich von allen Seiten und ihr müsst versuchen, 30 Minuten lang zu überleben.
„Ich wusste nicht, dass ich dieses Crossover brauche, bis jetzt“
Wie sehen die ersten Reaktionen auf den Trailer aus? Die ersten Reaktionen auf den Trailer sind größtenteils positiv, auch wenn anscheinend niemand mit einer solchen Ankündigung gerechnet hat.
Auf YouTube fasst der Nutzer „El Burrito“ die Ankündigung treffend zusammen: „Das ist unerwartet und super.“
Auch auf dem YouTube-Kanal von Ghost Ship Games sehen die Kommentare ähnlich aus (via YouTube):
Nutz: „Normalerweise mag ich keine Top-Down-Spiele, aber dieses hat meine Aufmerksamkeit und mein Interesse geweckt.“
coldfries: „Ich wusste nicht, dass ich dieses Crossover brauche, bis jetzt. Es passt einfach perfekt! Survivor-Likes sind eines meiner Lieblingsgenres. Viele Spiele versuchen, ein einzigartiges Erlebnis zu schaffen, manchen gelingt es, manchen nicht. Aber eines meiner Lieblingsspiele aller Zeiten in ein Survivor-like zu verwandeln? Das ist brilliant.“
big slaps: „Anscheined wird es ein ‘Deep Rock Galactic’-artiges Vampire Survivors. Sieht cool aus.“
Falls ihr Spiele wie Vampire Survivors mögt, könnte euch auch Brotato gefallen. Das kam sogar bei HandOfBlood gut an und kostet nur 5 Euro.
Die 28-jährige Streamerin Crunkmuffin hadert damit, dass Twitch 50 % der Einnahmen kassiert. Sie fordert, Twitch solle jedem Streamer, auch den kleinen, einen Anteil von 70 % lassen. Den Tränen nahe klagt sie den Zuschauern ihr Leid: Die würden ihr ja genug Geld geben, aber Twitch sei so gierig.
Wie viel Einnahmen kassiert Twitch?
Twitch bekommt 50 % der Einnahmen, die Streamer und Streamerinnen über Spenden und Subscriptions erhalten.
Einige der größten Streamer haben aktuell einen Deal, der ihnen 70 % der Einnahmen garantiert.
Aber auch dieser Deal kippt im Sommer 2023, dann bekommen auch die großen Streamer nur für die ersten 100.000 $ die aktuellen 70 % der Einnahmen, dann sinken selbst diese Ausnahme-Streamer auf einen 50:50 Deal runter.
„Twitch knöpft mir wortwörtlich die Hälfte meines Geldes ab“
Das sagt eine Streamerin: Die relativ kleine Twitch-Streamerin Crunkmuffin aus den USA findet diese Aufteilung ungerecht. In einem Twitch-Clip, den sie über Twitter veröffentlichte, sagt sie:
Warum hört Twitch nicht damit auf, die Hälfte des Geldes zu nehmen, das ihr mir gebt. Bin ich da unvernünftig? […] Ihr zahlt mir genug, ihr zahlt mir mehr als genug, damit ich hier bin. Es liegt nicht an euch. Aber hier bin ich und muss euch sagen, wie mir Twitch wortwörtlich die Hälfte meines Geldes abknöpft.
Die Streamerin führt auf Twitter weiter aus:
Die Leute müssten wissen, dass sie nicht mal 4.000 $ im Monat verdiene. Wenn sie 4.000 $ monatlich bekäme, würde sie einen Editor als Hilfe einstellen, der ihren Kanal verbessert. Etwa, wenn sie Dungeons&Dragons-Inhalte zeige.
Die Situation führe dazu, dass sie das Gefühl habe, nicht unterhaltsam genug zu sein, wenn doch Twitch als Firma das Problem sei, die sich einfach nicht genügend kümmerten und sie „zurückhielten“
Die Streamerin ärgert sich: Wenn sie 15 Stunden auf Sendung ist und sie Leute so gut bezahlten, bekomme sie am Ende nur einen Lohn wie für einen „9 bis 17 Uhr“-Job (via twitter).
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Das ist ihre Forderung: Crunkmuffin fordert, dass Twitch allen Streamern einen 70:30 Split für die ersten 100.000 $ gönnt. Dass Twitch die Hälfte nehme, sei nicht fair.
Wie wird das denn diskutiert? Der Post von Crunkmuffin wird durchaus unterschiedlich diskutiert:
Viele stimmen zu, ein 50 % Cut sei wirklich hoch
Andere sagen: Twitch stelle ja auch die Infrastruktur und lasse sich dafür bezahlen. Ein anderer ergänzt: Eine Streamerin ihrer Größe verursache Twitch allein über den Datenverbrauch etwa 25.000 $. Twitch sei keine „profitable Firma“
Viele geben ihr auch den Rat, über andere Plattformen wie Patreon und über Sponsoring Einnahmen zu generieren, von denen Twitch dann keinen derart großen Anteil kassiert
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Prime Gaming, das Geheimnis hinter dem Erfolg von Twitch
So ging das weiter: Nachdem sie ihren Ärger auf Twitter gepostet hatte und internationale Medien es aufgriffen, dauerte es nicht lange, bis sie anfing auf dem Twitch-Konkurrenten Kick zu streamen.
Die meldeten sich dann auch per Twitter, „Das Problem sei gelöst.“ Sie veröffentlichten den neuen Streaming-Kanal von Crunkmuffin auf Kick. (via twitter)
Was ist Kick? Kick ist eine Streaming-Plattform, die sich als Konkurrent von Twitch etablieren möchte und einige kontroverse Twitch-Streamer mittlerweile für sich gewinnen konnte. Neben Adin Ross und Trainwreck ist zuletzt Corinna Kopf dorthin gewechselt.
Hinter der Plattform steht ein Glücksspiel-Casino, das auf Twitch verboten wurde – offenbar möchte „Kick“ ein Hafen für Leute werden, die mit Twitch hadern.
Das neue Sci-Fi RPG Starfield sorgt für jede Menge Wirbel. Ein Fan kann den Release offenbar kaum mehr abwarten, deshalb hat er ein 400 Seiten langes Dokument mit allen Infos rund um das neue Spiel von Bethesda zusammengestellt – dabei gibt es nicht mal ein Veröffentlichungsdatum.
Wenn einen der Hype um ein Spiel erst einmal gepackt hat, freut man sich über jede neue Information, ganz egal wie klein diese auch sein mag. Umso enttäuschender ist es, wenn die Entwickler den Veröffentlichungstermin dann verschieben. So ging es auch einem Starfield-Fan mit dem Namen „Gokamo“.
Doch anstatt einfach frustriert Däumchen zu drehen, nutze er die Zeit, um produktiv zu sein. Seine intensive Arbeit trägt jetzt Früchte. Er veröffentlichte ein über 400 Seiten langes Dokument, in dem er alle frei verfügbaren Informationen zu Starfield zusammengetragen hat.
Das ganze liest sich wie eine wissenschaftliche Abhandlung, mit Inhaltsverzeichnis, Anmerkungen und Querverweisen. Eine durchaus beeindruckende Leistung! Vor allem, wenn man sich vor Augen führt, dass „Gokamo“ das Dokument in seiner Freizeit erstellt hat und dafür nicht bezahlt wurde.
Die Bilder, die ihr hier im Enthüllungs-Video zu Starfield seht, finden sich an mehreren Stellen auch im Dokument von Gokamo wieder:
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Gameplay-Enthüllung von Starfield sieht aus wie No Man’s Sky, Star Citizen und Fallout
Die ultimative Quelle zu Starfield: Alle Infos, Bilder, Video und Leaks an einer Stelle gesammelt
Über die Zeit kam so jede Menge Material zusammen, dass Gokamo eigenständig aufbereitet und kuratiert hat. Er ist ein großer Fan der Spiele von Bethesda, mit The Elder Scrolls Morrowind fing bei ihm damals alles an. Außerdem sei er in der Nähe des Kennedy Space Centers aufgewachsen, Angehörige seiner Familie hätten an Raketen gearbeitet. Er sei ein großer Weltraum-Nerd und die Vorstellung eines Bethesda RPGs im Weltall machte seine Kindheitsträume wahr.
An den Spielen von Bethesda reize ihn vor allem der Umfang und die Liebe zum Detail, schreibt er in dem Dokument. Er feiere die riesigen Welten und die Freiheit, die man als Spieler hat, diese zu erkunden. Kein anderes Studio würde Open-World in dieser Qualität abliefern.
Wie er selbst in der Einleitung schreibt, sei das Dokument keine gute Einführung zu Starfield, besonders wenn man vorher noch gar nichts davon gehört hat.
Vielmehr hat er die Arbeit begonnen, um alle Informationen zu dem RPG im Kopf zu behalten. Über den gesamten Entwicklungszeitraum gab es von Bethesda nämlich immer nur häppchenweise neue Informationen, da könne man schnell etwas vergessen. Die Ankündigung, dass Starfield exklusiv für die Xbox und den PC erscheinen soll, dürfte vielen aber in Erinnerung geblieben sein.
Unter Starfield-Fans und auch auf reddit sorgt die Arbeit von Gokamo hingegen für Aufsehen. Unter einem Beitrag dort finden sich jede Menge positive Kommentare. Es gibt aber auch Stimmen, die vor einer Enttäuschung warnen.
Ich muss sagen, dass ich seinen Einsatz respektiere!
Es ist crazy, wie sehr sich manche Leute auf dieses Spiel freuen!
u/Aaron123494 und u/MangoFuckinSnapple
Ein reddit-Nutzer scherzt, dass sich hinter „Gokamo“ ein gewisser Hodd Toward verstecken könnte. Ein kleiner Scherz auf Kosten von Todd Howard, dem Chef von Bethesda höchstpersönlich. Andere hoffen, dass die Fans nach dem Release nicht enttäuscht werden.
Oh Mann, nachdem ich die ersten paar Seiten des Dokuments und seine Motivation dafür gelesen habe, seine persönliche Geschichte mit Bethesda und seine Liebe zum Weltraum, bekomme ich leider das Gefühl, dass nichts seinen Erwartungen gerecht werden wird.
Ich hoffe, dass er mit dem Spiel zufrieden ist, das am Ende veröffentlicht wird. Nichts kann 8 Jahre Hype und Erwartungen erfüllen.
u/desfore
Jetzt ist eure Meinung gefragt! Was haltet ihr von der Aktion des Fans? Werdet ihr euch das Dokument anschauen, um die Wartezeit auf Starfield zu verkürzen? Oder seid ihr skeptisch, was Starfield angeht? Lasst uns einen Kommentar dar und diskutiert mit der Community!
Destiny 2 Lightfall ist endlich da und führt nach langem Warten die Story des Loot-Shooters fort. Schon kurz nach Release des neuen Add-Ons fanden Spieler jetzt einen Build für den Warlock, der viel zu stark ist – denn in diesem Build besitzen Hüter eine Super, die niemals endet.
Update, 02. März: Bungie hat in einem Hotfix die Mod „Dynamo“ temporär deaktiviert, wodurch sie nicht mehr in dem Helm des Warlocks eingesetzt werden kann (via Twitter).
Die Anpassung ist als Nerf für den Warlock mit der Morgenröte-Super zu verstehen.
Um welche Super geht es? Wie der YouTuber Plunderthabooty auf seinem Kanal zeigt, gibt es in Lightfall die Möglichkeit, die Super „Morgenröte“ so zu spielen, dass sie niemals endet. Morgenröte ist eine von zwei Solar-Superfähigkeiten des Warlocks.
Ist die Super aktiv, trägt der Warlock ein Schwert in seinen Händen, das mit Solarlicht erfüllt ist. Dieses Schwert nennt sich „Dämmerklinge“. Mit der Dämmerklinge kann der Warlock zuschlagen und Solar-Projektile auf Gegner werfen. Außerdem kann er länger in der Luft bleiben.
Video starten
Destiny 2: Lightfall – Launch-Trailer
Wieso ist die Super unendlich einsetzbar? Das liegt an dem Build. Ihr müsst die Morgenröte mit der Klassenfähigkeit Phönix-Sturzflug verwenden und das Ganze mit den Mods „Dynamo“ (im Helm) und „Verteilung“ (im Klassengegenstand) kombinieren. Dazu kommt „Ikarus-Haken“ als Solar-Aspekt, der das Movement verbessert, sowie die „Glut des Versengens“ als Solar-Fragment.
Wenn ihr mit diesem Build in der Nähe von Gegnern seid und den Phönix-Sturzflug einsetzt, reduziert ihr die Abklingzeit der Klassenfähigkeit sowie die Abklingzeit der Super, wenn ihr die Klassenfähigkeit einsetzt.
Obendrein fügt ihr mit diesem Build euren Gegnern mit jedem Sturzflug Verbrennungsschaden (Versengen) zu. Jedes Mal, wenn ihr einen Gegner versengt, stapelt sich der Effekt und irgendwann explodiert er. Des Weiteren erhaltet ihr mit jedem Sturzflug etwas Heilung.
Wichtig ist allerdings, dass ihr immer in der Nähe von einem Gegner seid und den Phönix-Sturzflug einsetzt, um die Super am Laufen zu halten. Wenn alle Gegner tot sind, endet auf kurz oder lang auch die Morgenröte.
Das Video des YouTubers inklusive einiger Szenen, die die absurde Stärke der Super zeigen, seht ihr hier:
https://youtu.be/PkoKre2O7cQ
Welches Build wird benötigt? Um die Morgenröte optimal nutzen zu können, müsst ihr folgendes Build spielen:
Notwendige Mods:
3x “Dynamo” im Helm – Reduziert die Abklingzeit der Super, wenn Klassenfähigkeiten in der Nähe von Zielen eingesetzt werden
3x “Verteilung” im Klassengegenstand – Reduziert die Abklingzeit aller Fähigkeiten, wenn die Klassenfähigkeit in der Nähe von Zielen eingesetzt wird
Notwendige Super und Fähigkeiten:
Super: Morgenröte
Klassenfähigkeit: Phönix-Sturzflug
Solar-Aspekt: Ikarus-Haken – Zum Ausweichen + besseres Movement
Solar-Fragment: Glut des Versengens – die Klassenfähigkeit lädt schneller auf, wenn du Ziele versengst
Ist ein Nerf denkbar? Die Super ist aktuell extrem stark, da sie nicht endet, so lange Gegner in eurer Nähe sind. Der YouTuber Plunderthabooty gibt seinen Zuschauern sogar den Rat, die spaßige Kombination zu spielen, ehe sie generft wird. Er geht davon aus, dass ein Fix nicht lange auf sich warten lassen könnte.
Die Morgenröte ist in der Kombination so stark, dass sie gegebenenfalls sogar die von euch gewählte Schwierigkeit beeinflusst:
Pax Dei ist ein neues Sandbox-MMORPG für den PC, das von der Mythologie des Mittelalters inspiriert wurde. Ihr trefft auf magische Kreaturen und Geister, kämpft mit typischen Waffen wie Schwert und Bogen und könnt eine komplett offene Welt erkunden. Entwickelt wird es vom Indie-Studio Mainframe Industries, das von ehemaligen Entwicklern von EVE Online gegründet wurde.
Was ist das genau für ein Spiel? In Pax Dei erstellt ihr euch einen Charakter und erkundet damit die wunderschöne Spielwelt in der Unreal Engine 5. Die sah in einer Preview, an der wir von MeinMMO teilnehmen konnten, schon richtig gut aus, etwa auf dem Niveau von Ashes of Creation.
Im Fokus steht das Gruppenspiel, denn schon die Kämpfe gegen PvE-Kreaturen sind hart. Für besondere Points of Interests werdet ihr mit anderen Spielern eine Gruppe bilden müssen und könnt dabei auf eine Holy Trinity zurückgreifen.
Allerdings verzichtet das MMORPG auf feste Klassen, sondern lässt euch euren Spielstil durch die Wahl der Waffen bestimmen. Das – und auch das Kampfsystem – erinnert an New World. Ihr könnt leicht und feste zuschlagen, ausweichen und blocken. Sogar die “Hüpf-Animation” beim Ausweichen sieht in beiden Spielen sehr ähnlich aus.
Außerdem bietet Pax Dei:
Ein sehr interessantes Bau- und Housing-System.
Eine Zoom-Funktion, mit der man gezielt auf Dekorationen, Ausrüstungen, aber auch Elemente in der offenen Welt schauen kann. So werden sogar kleine Gravuren auf getragenen Ausrüstungen sichtbar, was auch für die Lore eine Rolle spielen soll.
Ein Wirtschaftssystem, das rein auf Spielern basiert. So wird keine Ausrüstung von Mobs fallengelassen, sondern es gibt nur Materialien, aus denen die Spieler dann Rüstungen und Waffen craften können.
Es soll PvP geben, doch dazu gibt es bisher keine Details. Fest steht nur, dass man nicht gezwungen werden soll, am PvP teilzunehmen, wenn man es nicht möchte.
Es soll zuerst auf Steam für den PC erscheinen. Später ist es jedoch als Cloud-MMORPG geplant. Das soll die Möglichkeit bieten, es auch auf Konsolen oder dem Smartphone zu spielen.
Wann erscheint das MMORPG? Ein Release ist “demnächst” geplant. Ein genaueres Datum wurde uns nicht genannt.
Hier könnt ihr euch einen ersten Trailer anschauen, der jedoch kein Gameplay zeigt:
Video starten
Neues MMORPG Pax Dei – Reveal-Trailer
Housing und Detailreichtum als absolute Highlights
Was macht das MMORPG wirklich aus? Pax Dei hat zwei Besonderheiten, die für uns aus dem üblichen Sandbox-Markt herausstechen. Das ist zum einen das Bau-System:
Ihr könnt einen Bereich in der offenen Welt für euch beanspruchen und einfach drauflosbauen. Dieser Bereich kann jedoch nie auf einer Straße oder an einem besonderen Point of Interest liegen.
Es besteht die Möglichkeit, komplett allein in eurem Gebiet zu bauen oder es zu öffnen und euch von Freunden helfen zu lassen. Neben typischen Dekorationen könnt ihr auch Crafting-Bänke errichten.
Wer möchte, kann seinen Housing-Bereich zudem mit anderen Spielern verbinden. So lassen sich kleine Siedlungen und Städte errichten.
In der Preview haben sich mehrere Entwickler zusammengetan, mehrere Häuser errichtet und einen kleinen Zaun darum gebaut. Das sah wie eine gemütliche, mittelalterliche Siedlung aus. Jeder hat zudem sein Haus passend zu einem Beruf gestaltet. Vor der einen Hütte standen mehrere Schmelzöfen, während ein anderer Alchemie-Bänke in seinem Haus stehen hatte.
Ihr selbst könnt eure Housing-Zone wieder aufgeben, doch von anderen Spielern können sie nicht attackiert oder zerstört werden.
In der Preview haben wir bereits verschiedene Böden, Wände und Türen gesehen, die wahlweise aus Stein oder Holz bestanden. Zudem gibt es Zäune, Crafting-Bänke und allerhand Dekorationen für euer Haus.
Die andere Besonderheit sind die Zooms auf alle möglichen Elemente im Spiel. So wurde uns zu Anfang ein Pilz gezeigt, der einfach am Boden wächst und gesammelt werden kann. Mit der Zoom-Funktion nahm der Pilz plötzlich fast den kompletten Bildschirm ein.
Er wird sehr detailliert dargestellt und verrät uns zudem einige Informationen über sich. So stand dort “Insekten meiden diesen Pilz, ob das wohl etwas zu bedeuten hat?” Das Spiel teilt einem so mit, dass man diesen Pilz lieber nicht verzehren sollte.
Das klingt erstmal nach einem sehr nischigen Element, spielt in der Welt aber eine wichtige Rolle. Denn es gibt keine Story-Quests, dafür aber Tagebücher, Inschriften an den Wänden oder Gravuren auf Gegenständen. Allein in der kurzen, 20-minütigen Preview gab es dutzende verschiedene Elemente, auf die gezoomt werden konnte.
Wer steckt hinter dem Spiel? Der Game Director des Spiels ist Reynir Hardarson. Er hat das Studio CCP Games mitgegründet, das vor allem für EVE Online und damit eines der erfolgreichsten Sandbox-MMORPGs bekannt ist.
CEO ist Thor Gunnarsson, der zwischenzeitlich die Geschäftsleitung von CCP innehatte. Mit Pétur Örn Þórarinsson gibt es ein weiteres Mitglied von EVE Online im Team. Er war Game Design Director und übernimmt die Rolle des Lead Game Designers bei Mainframe.
Für Mainframe arbeiten derzeit mehr als 70 Entwickler, die sich allesamt auf Pax Dei fokussieren. Mit dabei sollen auch ehemalige Entwickler von Blizzard sein. Gegründet wurde das Studio im April 2019.
Ein Sandbox-Spiel, das noch sehr vage klingt
Wie ist unser Eindruck vom Spiel? Grafisch und in puncto Housing macht Pax Dei einen richtig guten Eindruck. Gerade die gemeinsame Siedlung sah sehr beeindruckend aus. Doch es blieben auch einige Fragezeichen.
So gab es etwa 8 Slots für Waffen und Werkzeuge, durch die auch während des Kampfes gewechselt werden konnte. Was jedoch fehlte, waren Fähigkeiten. Auf meine Nachfrage hieß es, dass etliche Waffen mit verschiedenen Spielstilen geplant sind und diese auch Fähigkeiten haben werden. Konkreter wurde es aber nicht.
Auch der Content an sich wirft noch einige Fragen auf. So wurden uns zwar einige Kämpfe gegen Monster in der offenen Welt gezeigt, über die man dann Materialien fürs Crafting finden kann. Doch ohne Quests, Dungeons und großen Erklärungen könnten viele Spieler an der völligen Freiheit verzweifeln. Ein gewisser roter Faden ist auch für Sandbox-Spiele wichtig.
Zu guter Letzt waren die Antworten auf Fragen rund um das PvP unbefriedigend. Es ist unklar, ob dies in der offenen Welt oder in Arenen stattfinden und ob das PvP eine wichtige Rolle einnehmen wird.
Das wäre alles kein Problem, wenn nicht von einem Release “demnächst” die Rede wäre. Denn auf mich wirkte es eher so, als würde man sich auf erste Alpha- oder Beta-Tests vorbereiten. Etwas schade ist auch, dass wir euch kein Gameplay präsentieren könnnen.
Was sagt ihr zu Pax Dei? Spricht euch das Konzept des Spiels an oder setzt ihr eure Hoffnungen lieber in ein anderes MMORPG? Schreibt es gerne in die Kommentare.
Der deutsche Streamer „Real_Bazzi“ hat sich offenbar seine Twitch-Karriere versaut. Der Streamer wurde 2021 mit Inhalten zu GTA 5 enorm erfolgreich, zeigte aber seit einer Woche Casino-Streams auf Twitch. Sein Kollege xRohat warnte noch, sagte, er sei furchtbar enttäuscht, man verdiene als Streamer doch ohnehin schon genug, da müsse man nicht noch aus purer Geldgier Casino zeigen. Doch Real_Bazzi zeigte weiterhin Casino-Streams – da zückt Twitch den Bann-Hammer.
Womit war „Real_Bazzi“ erfolgreich? Der deutsche Streamer hat sich mit Rollenspiel in GTA 5 innerhalb kürzester Zeit eine gute Karriere im deutschen Twitch aufgebaut:
Binnen weniger Monate schaffte Real_Bazzi 2021 seinen Durchbruch auf Twitch. Von 20 durchschnittlichen Zuschauern im Juli 2021 ging es im November 2021 bis auf durchschnittliche 34.375 Zuschauer hoch.
Dieser rasche Aufstieg wurde durch Rollenspiel in GTA 5 befeuert: In Rockstars Spiel zocken auf Privatservern viele Twitch-Streamer zusammen. Wenn dort ein „Neuer“ positiv auffällt, wird er in den Streams von etablierten Kollegen gesehen und kann schnell wachsen, wenn deren Zuschauer Gefallen an ihm finden.
Real_Bazzi imitierte mit seiner Figur “Marcel Heris” den erfolgreichen deutschen Twitch-Streamer MontanaBlack, der mit bürgerlichem Namen “Marcel Eris” heißt. Das war eine zündende Idee, die zu einem Aufstieg auf Twitch führte, für den andere Jahre lang ackern müssen. Im deutschen Twitch ist GTA 5 seit 2021 das beliebteste Spiel, damals löste es League of Legends ab..
Video starten
Karriere und Leben von MontanaBlack in 2 Minuten: Was macht ihn aus?
Spielsüchtiger zeigt Casino-Streams – Wird scharf kritisiert
Was war das Problem? Am 20. Februar 2023 fingt Real_Bazzi plötzlich an, Casino-Streams auf Twitch zu zeigen. Das hat bei ihm ein besonderes „Geschmäckle“.
Wie der Meinungsblogger AlphaKevin aufführt, hatte sich Real_Bazzi durch Glücksspiel sein Leben schon einmal zerstört. Twitch sei jetzt “seine 2. Chance gewesen.”
AlphaKevin zeigt in einem YouTube-Video einen Ausschnitt, in dem Real_Bazzi“ über sein Leben spricht: Nach eigenen Angaben sei er 8 Jahre lang spielsüchtig gewesen und habe mit der Spielsucht sein Leben zerstört. Habe unter Panik-Attacken gelitten und spüre bis heute die Folgen der Sucht (via youtube).
Real_Bazzi sagt:
Rauchen ist nicht so schlimm wie Casino. Ich sag’s euch, wie’s ist. Als einer, der 8 bis 10 Jahre lang spielsüchtig war. Ich hab mein Leben zerstört. […] Heute noch, obwohl ich seit 2 Jahren nicht spiele, trage ich immer noch die Konsequenzen davon, Diggah.”
Die bösen Jungs von Twitch haben ihn zur Spielsucht verführt
Warum hat er dann wieder mit Glücksspiel angefangen? AlphaKevin führt aus: Real_Bazzi habe Glücksspiel immer wieder in seinen Streams verdammt, sei aber nun mit den deutschen Casino-Streamern Scurrows und Orangemorange in Kontakt gekommen, den „Bad Boys“ des deutschen Twitch. Er habe ein Angebot einer Casino-Seite erhalten (via esports.com).
In einem Clip hört man, wie Orangemorange dem spielsüchtigen Streamer sagt, er solle ihm vertrauen, er werde “mindestens 200.000 machen.”
Gerade der Casino-Kritiker AlphaKevin schoss gegen Real_Bazzi und zeigte dessen Follower-Verlust, seit er sich dem Glücksspiel zuwandte:
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Das Video von Alpha Kevin schlug Wellen. Ein anderer Streamer, xRohat, kritisierte, dass Real_Bazzi das Angebot des Casinos annahm und sagte:
„Ich bin geisteskrank enttäuscht. […] Wir verdienen für das, was wir machen, schon viel zu viel Geld – und dann auch noch einen Casino-Deal anzunehmen – das geht nicht in meinen Kopf rein.“
8 Tage nach dem Start der Casino-Streams kommt der Perma-Bann von Twitch
Das passierte unmittelbar danach: Etwa eine Woche, nachdem Real_Bazzi, damit begonnen hatte, Casino-Streams auf Twitch zu zeigen, hat er in der Nacht vom 28. Februar auf den 1. März einen permanenten Bann von Twitch erhalten: Twitch wirft ihm vor, er habe gegen die Regeln der Plattform zu Glücksspiel verstoßen, habe Affiliate-Links gepostet, wie er in einem Video erzählt.
Der Streamer selbst leugnet das. Er sagt, er habe Einspruch gegen den Bann eingelegt.
Viel Häme und Schadenfreude gegen “gierigen” Streamer
Wie ist jetzt die Reaktion? Es gilt generell als verpönt und skrupellos, Glücksspiel auf Twitch zu zeigen. Es schwingt mit: Wer das macht, verdient durch geheime Deals mit den Casinos daran, treibt seine Zuschauer aber in die Spielsucht und den finanziellen Ruin.
Daher wird auch der Fall von Real_Bazzi auf Twitter seit einiger Zeit kritisch diskutiert. Schon vor dem Bann hatten einige Nutzer auf Twitter dem Streamer vorausgesagt, er werde das bereuen und tief fallen.
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Es kocht erneut der Dauer-Konflikt hoch zwischen den Kritikern der Casino-Streams, wie Tanzverbot und AlphaKevin,, und den Casino-Streamern Scurrows und Orangemorange. Dieser Konflikte hatte auf der gamescom 2022 zu einer Rauferei geführt.
So teilte AlphaKevin einen Screenshot von Real_Bazzi, der würde auf derselben Plattform wie Ron Bielecki streamen – Scurrows nannte ihn daraufhin einen “ekelhaften Typ”, der “schadenfreudig petze”.
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Das steckt dahinter: Man weiß, dass Twitch extrem sensibel auf Druck der sozialen Medien reagiert. Wenn dort ausgiebig diskutiert wird, dass sich ein Streamer fehl verhält, ist die Wahrscheinlichkeit auf einen Bann hoch.
Auch die „etablierten Casino-Streamer“ passen auf, wo genau sie wohnen, auf welcher Plattform sie streamen, wie sie das angehen.
In jedem Fall zeigt das Beispiel, wie schnell man auf Twitch aufsteigen, aber auch wie schnell man seine Karriere versemmeln kann.
Trost ist vielleicht, dass auch ein “permanenter Bann” bei Twitch nicht unbedingt für immer Bestand hat: